DE701340C - Vorrichtung zum Anspannen von Roedeldraehten - Google Patents

Vorrichtung zum Anspannen von Roedeldraehten

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Publication number
DE701340C
DE701340C DE1938N0042551 DEN0042551D DE701340C DE 701340 C DE701340 C DE 701340C DE 1938N0042551 DE1938N0042551 DE 1938N0042551 DE N0042551 D DEN0042551 D DE N0042551D DE 701340 C DE701340 C DE 701340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
bolt
tensioning
formwork
tie
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938N0042551
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Heiden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neue Baugesellschaft Wayss & F
Original Assignee
Neue Baugesellschaft Wayss & F
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Filing date
Publication date
Application filed by Neue Baugesellschaft Wayss & F filed Critical Neue Baugesellschaft Wayss & F
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
    • E04G17/075Tying means, the tensional elements of which are fastened or tensioned by other means
    • E04G17/0751One-piece elements
    • E04G17/0754One-piece elements remaining completely or partially embedded in the cast material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anspannen von Rödeldrähten Bei der Zusammensetzung von Schalkästen und -wänden für die Herstellung von Trägern, Wänden und ähnlichen Bauteilen aus Beton oder Eisenbeton ist es üblich, die einander gegenüberstehenden Seitenwände durch Steifen und sog. Rödeldrähte zu verspannen, wobei es sich bei letzteren jeweils um Drahtpaare handelt, die mit Hilfe von Knebeln oder besonderen Geräten verdreht und unter Spannung gesetzt werden. Auch werden einzelne Drähte mit Hilfe einer Knarre o. dgl. angespannt. Bei diesen Verfahren der Verdrehung und der Verankerung der Spanndrähte ragen nach der Erhärtung und Ausschalung des Betons beiderseits die Drahtender. bzw. -schlaufen aus der Betonwand heraus, «-as dann häufig infolge Rostens der freiliegenden Drahtenden zu Schäden an Betonflächen führt oder sorgfältiges und kostspieliges Nachputzen erfordert, das aber auch vielfach nicht restlos befriedigt.
  • Ferner gibt es in die Betonwandungversenkte und darin verbleibende kleine Verankerungsvorrichtungen für die Enden der gespannten Drähte; solche Vorrichtungen haben aber nach dem Nachputzen meist nur eine verhältnismäßig geringe Betonüberdeckung, ferner bleiben meist irgendwelche besonders gefertigten oder bearbeiteten Teile im Beton, sind also verloren.
  • Die vorliegende Erfindung sieht von dem Einbau irgendwelcher kostspieliger und umständlich anzuwendender Ankerstücke vollkommen ab.
  • Die vorgeschlagene Vorrichtung besteht aus einem von außen her durch die Schalung bis zur Anlage einer Bundscheibe durchgesteckten Bolzen, der mit einer Aufsteckvorrichtung für eine Handkurbel versehen oder selbst als Handkurbel ausgebildet ist und an dessen innerhalb der Schalung liegenden Ende der Rödeldraht mit einer Schlaufe angreift. Das Einhängen der im Beton verbleibenden Schlaufe erfolgt erfindungsgemäß in einer kurzen, spiralig verlaufenden Nut am Bolzenende. Durch diese Art des Eingriffes ist ein leichtes Herauslösen des Bolzenendes aus der Rödeldrahtschlaufe nach dem Erhärten des Betons möglich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Wandschalung mit der angebrachten Vorrichtung vor und Abb.2 nach dem Anspannen des Rödeldrahtes, Abb. 3a und 3b je eine Ansicht des Bolzenendes mit Nut und eingelegter Rödeldrahtschlaufe.
  • Der Bolzen d ist aus Rundeisen als Steckschlüssel oder Handkurbel gebildet oder hat an einem Ende einen Vierkantkopf o. dgl. zum Aufsetzen einer Handkurbel. Am Vorderende e, das durch die Schalung gesteckt wird, weist der Bolzen eine spiralige Nut auf, mit welcher die etwas von der Betonschalung entfernt befindliche Rödeldrahtschlaufe gefaßt und durch Drehen gespannt wird. Infolge der Spannung legt sich eine am Bolzen fest angebrachte Bundscheibe von außen her gegen die Schalung und verhindert so ein vorzeitiges Zurückdrehen. Nach Erhärten des Betons löst eine Rückwärtsdrehung des Bolzens beispielsweise mittels der Kurbel die Schlaufe aus der spiraligen Nut, worauf. der Bolzen aus dem Beton herausgezogen wird. Ein zuverlässiges Verputzen des verbleibenden, nur sehr kleinen, gleichmäßigen Loches in der Betonwandung ist ohne weiteres mit geringen Kosten möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anspannen der Rödeldrähte bei Betonverschalungen, bestehend aus einem von außen her durch die Schalung bis zur Anlage einer Bundscheibe durchgesteckten Bolzen, der mit einer Aufsteckvorrichtung für eine Handkurbel versehen oder selbst als Handkurbel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einhängen der im Beton verbleibenden Rödeldrahtschlaufe (c) am Bolzenende (e) eine kurze, spiralig verlaufende Nut angeordnet ist.
DE1938N0042551 1938-10-14 1938-10-14 Vorrichtung zum Anspannen von Roedeldraehten Expired DE701340C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1160157B (de) * 1955-09-30 1963-12-27 Preformed Line Products Co Abspannung, insbesondere von Masten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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