DE7013169U - Haengeliege, insbesondere fuer bandscheibenkranke. - Google Patents

Haengeliege, insbesondere fuer bandscheibenkranke.

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DE7013169U DE19707013169 DE7013169U DE7013169U DE 7013169 U DE7013169 U DE 7013169U DE 19707013169 DE19707013169 DE 19707013169 DE 7013169 U DE7013169 U DE 7013169U DE 7013169 U DE7013169 U DE 7013169U
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Meyer Friedrich
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Description

Friedrich Meyer
3251 ite«»«nk«ap/Ubttr Haseln, Nr. 5
Hannover, den 6.4.It70 Jeh/wi«
H&ngeliege, insbesondere für Bandscheibenkranke
PQr die Behandlung von Bandscheibenkranken sind Kingellegen bekannt, die aus einen als Auflageebene für den Kranken dienenden Brett bestehen, das sich in steiler Lage befindet. Aa oberen Bnde des Brettes befindet sich eine Vorrichtung sur Befestigung der TOBe des Kranken· Das Besteigen dieser Liegen ist beschwerlich und erfordert die Hilfestellung ton sdr&estens einer Person. Entsprechend schwierig ist es, von der L: je wieder herunter mir ο—wn.
Der* Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hangeliege, insbesondere für Bantfscheifeenkranke, zu schaffen, die to· Kranken bequem ohne Hilfe benutzt werden kann. Entsprechend ist die Erfindung besonders nützlich für Bandscheibenkranke, die in verhältnismäßig kurzen Abstanden, s.B. «ennuis täglich, eine Reckung des Rückgrades zur Entspannung der Bandscheiben durchführen »Sehten.
ErfindungsgeztSB ist die Auflageebene für den Kranken schwenkbar gelagert, derart, daß sie von einer etwa waagerechten in eine steile Stellung geschwenkt werden kann* der nach der Schwenkung oben befindliche Teil der Auflageebene ist mit einer Kniehangvorrichtung versehen. Der Kranke kann sich also zur Benutzung der Liege zunächst auf die Auflageebene setzen, so daß die
KnI«kehlen und Unterschenkel von der Kniehangvorrientung aufgenommen werden· Dann legt der Kranke den Oberkörper surück, so daß er auf der Auflageebene liegt. Xm Anschluß daran wird die Auflageebene in die steile Stellung geschwenkt, was der Kranke selbst besorgen kann. Dabei wird er sich zweckmäßig an Handgriffen halten, die ortsfest angeordnet sind. Xn der steilen Sndstollung stacht der Kranke gewissermaßen einen Kniehang. Dabei nehmen die Kniekehlen dn Druck auf, der desi Gewicht des nun herabhängenden Oberkörpers des Kranken entspricht. UIm die Reckwirkung su verstärken llßt der Kranke zweckmäßig die Handgriffe in der steilen Kndsteilung lor so daß die Wirkung durch das Gewicht der Arste erhöht wird, line weiter« Unterstützung kann dvrch Arabewegungen erreicht werden.
Nach der »eist kurs bemessenen Wirkungsseit wird die Liege wiederum in die waagerechte Stellung gebracht, insbesondere durch den Kranken selbst, der sich dabei wiederum an den erwähnten Handgriffen hält. Dabei kommt der Kranke von dem Kniehang in die Sitsstellung. Von letsterer aus kann er bequem die Lieg« wieder verlass·»·
Bin Ausführungsbeispiel der Erfindung, das einige vorteilhafte Heiterbildungen der Erfindung enthält, ist in der Figur dargestellt und swar Ir Seitenansicht. Die in der Ruhestellung befindliche Auflageebene für den Kranken ist mit 1 beseichnet. Zweckmäßig besteht sie aus eimern Stahlrahmen 2 mit einem darauf angebrachten Brett. Die Auflageebene ist, wie durch die Pfeile angedeutet, um eine Achse 3 schwenkbar, so daß sie beim Erreichen des Anschlages 4 eine stelle Lage erreicht. Vorteilhaft wird eine Binstellbarkeit der Steilheit vorgesehen, s.S. dadurch, daß der Anschlag 4 in seiner Höhe einstellbar 1st. Dies kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß der Anschlag als Schraube ausgebildet ist·
Λη dM in der steilen Lage oben befindlichen Teil der Auflageebene ist erfindungsgen&e eine Kniehangvorrichtung 5 angeordnet· DieseAst so ausgebildet, daß der Kranke bei heruntergeschwenkter Auflageebene in den Kniekehlen hängt· ZweckmlAig wird daher die obere Kante der Auflageebene wulstföraig ausgebildet» was in der Figur bei 6 angedeutet ist·
Nach einen weiteren Merkmal der Erfindung ist die Kniehangvorriehtung so ausgebildet, daft der Kranke seine FQBe auf der Seite des Spannes sur Sicherung des Kniehanges gegen ein Widerlager der Kniehangvorrichtung legen kann« ZweckmlAig besteht dieses Widerlager aus einer Sprosse 7, die swischen swei Holmen der Kniehangvorrichtung angeordnet ist. Nach der Schwenkung der Liege in die steile Stellung liegen die Holme etwa waagerecht«. Die waagerechte Lage braucht jedoch nicht unbedingt erreicht su werden* auch kann sie überschritten werden. Bs kommt lediglich darauf an, daft die Kniehangvorrichtung so bemessen ist, daA der Kniehang für den Kranken möglichst bequem ist. Ue die Hingeliege an sehr stark voneinander abweichende Körpergrößen anzupassen, sie insbesondere auch für die Benutzung von Kindern geeiqnet su machen, kaim die Sprosse 7 verstellbar angeordnet sein, derart, daA der Abstand vom Wulst 6 einstellbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der Anschlag sur Sicherung der waagerechten Lage der Auflegeebene durch die Kniehangvorrichtung selbst gebildet. Zu diesem Zwecke ist die LInge der Kniehangvorriehtung so gewählt, daA ihr freies Inde 8 in der waagerechten Lage der Auflageebene auf dem Boden ruht·
ZweckmMBig wird die Hängeliege so ausgebildet, daß in der steilen Stellung das untere Ende der Auflageebene 1 noch einen erheblichen Abstand vom Boden hat, so daft Raum für Armbewegungen
u«s XrftrJuiR bisist- 5±n» *?s?r=jrfei?* sBung hat but Folg·, daft sich dl· Auflageeben· auch in ihrer waagerechten Lage verhältnisn&ftig weit Ober den Boden befindet. Um de« Kranken das Besteigen der Liege su erleichtern, wird nach einer Weiterbildung <i«r Erfindung noch eine Sprosse 9 in sweckmäftiger Köhe Ober den Boden angeordnet.
Vorteilhaft wird die erfindungagemäee Hängeliege suaammenlegbar ausgebildet. Dies erleichtert den Versand der Liege ins Haus des Kranken und ermöglicht die MitfOhruno; der Liege in Auto auf Reisen des Kranken. Nach den in der Figur dargestellten Aus führung sbeispi el besteht der susnlegbare Bock der Liege aus einen Stahlrahmen 10, an den zwei StOtsen 11, die «iteinander durch eine Querstrebe verbunden sein können, bei 12 angelenkt sind. Zur Sicherung des Winkels «wischen 10 und 11 kann eine abnehmbare oder an 10 angelenkte Strebe 13 vorgesehen sein oder auch eine Kette bsw. ein Seil. Das obere Bnde von 10 kann swecknlsig als Handgriff für den Kranken ausgebildet sein. Die Kniehangvorrichtung 5,6,7 ist in Aue*Ohrungsbeispiel um die Achse 14 schwenkbar. Der Winkel swischen 1 und 5 ist in Oebrauchssustand der Liege durch dJ * Strebe 15 gesichert, die entsprechend der Strebe 13 befestigt ist· Zur UnterstOtsung der Zusammenlegbarkelt besteht das Drehlager bei 3 swfcCkaäAig aus BoIsen und diese aufnehmenden Gabeln. Letstere sind s.B. an Lagerbock befestigt.
Während sich das beschriebene AusfOhrungsbeispiel auf eine erfindungsgenäfie Hängeliege besieht, bei der sich Kranke durch eigene Kraft in die Behandlungsiage und aus dieser wieder surOck in die Ausgungslage bewegt, kann nach einer Weiterbildung der Erfindung die Schwenkbewegung auch elektromotorisch Ausgeführt werden. Dabei kann der Antrieb s.B. durch Verwendung eines Schneckengetriebes so ausgebildet werden, dafi die
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Hannover, den 3.3.1971 Jon/wie
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Auflageebene wahlweise durch entsprechendes Abschalten des Motors in verschiedene Steillagen gebracht werden kann.
Von bekannten kippbaren Anordnungen zur Behandlung von Bandscheibenkrabken unterscheidet sich die vorliegende Neuerung dadurch, daß der Kranke im Bereich von den Kniekehlen bis zum Kopf auf einer ebenen Unterlage ruht und in der Arbeitsstellung der Hängeliege das Körpergewicht zu einem wesentlichen Teil durch die Kniehangvorrichtung aufgenommen wird, so daß der gesamte Bereich von den Knien bis zum Kopf dem Reckvorgang unterzogen wird. Die bekannten kippbaren Vorrichtungen dagegen sind nach Art eines mit einem Sitz ausgestatteten Stuhles ausgebildet Diesen fehlt auch die Kniehangvorrichtung der Neuerung. Statt dessen sind sie mit einstellbaren Befestigungsmitteln für die Füße ausgestattet. Hierdurch ergibt sich eine andere Wirkung auf das Knochengerüst und es ist eine an die Körpergröße erforderliche Einstellung der Fußhaitevorrichtang erforderlich. Durch die konstante Sitztiefe der bekannten Stühle tritt in Abhängigkeit der jeweiligen Körpergröße des Kranken unvermeidbar eine: verschiedenartige Wirkung ein.

Claims (10)

- 6 - Ansprüche
1. Hangellege, insbesondere für Bandscheibenkranke, d&durch gekennzeichnet, daß die Auflageebene für den Kranken schwenkbar gelagert ist derart, daft sie von einer etwa waagerechten in eine stelle Stellung geschwenkt werden kann, und dafi der nach d*r Schwenkung oben befindliche Teil der Auflageebene «lit einer Kniehangvorrichtung versehen ist·
2. Hingeliege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehangvoirichtung zwei Holme aufweist, die nach der 3clttr«nxung etwa waagerecht liegen, und daß die Holme eine als Gegenlage für die Füße des Kranfcen dienende Sprosse tragen,
3. Hangeliege nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnetι daß das freie Ende der Kniehangvorrichtung zur Abstützung der Liege auf dem Boden in ihrer etwa waagerechten Lage dientο
4. Klngeliege nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Holme eine Sprosse tragen,die dem Besteigen der Liege dient.
5· Hangeliege nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch am Lagerbock der Liege angeordnete Handgriffe, die als Halter beim Ab- und Aufwartsschvenken der Liege dienen·
6. K&ngeliege nach mindestens ei iem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß am Lagerbock ein Anschlag zur Sicherung der steilen Stellung der Liege angeordnet ist.
7. H&ngeliege nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag in seiner Höhe verstellbar ist·
3. Hängeliege nach mindestens einen der Ansprüche 1-7, dadurch qekennseichnet, daß die Liege zusaaMenlegbar ausgebildet ist·
9. Hangeliege nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager aus Zapfen und Gabeln besteht·
10. Hängeliege nach mindestens einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Scte^nk^ng durch elektromotorischen Antrieb
11· Hingeliege nach Anspruch 10, gelenn. dehnet durch «in Schneckengetriebe·
DE19707013169 1970-04-10 1970-04-10 Haengeliege, insbesondere fuer bandscheibenkranke. Expired DE7013169U (de)

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