DE700676C - Verfahren zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruck - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruck

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DE700676C
DE700676C DE1938D0078520 DED0078520D DE700676C DE 700676 C DE700676 C DE 700676C DE 1938D0078520 DE1938D0078520 DE 1938D0078520 DE D0078520 D DED0078520 D DE D0078520D DE 700676 C DE700676 C DE 700676C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/16Printing tables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruck Im Zeugdruck erfolgt das Bedrucken der Stoffe bekanntlich nach dem Handdruck-, Perrotinedruck-, Maschinendruck-, Spritzdruck und in letzter Zeit auch nach dem sog. Filmdruckverfahren, welches den. Handdruck zum größten Teil ersetzt hat. Bei diesem letzteren Verfahren sowie beim Handdruck wird der zu bedruckende Stoff über Tische gespannt. Diese Tische bestehen meistens aus Holz. Im Filmdruck werden aber auch Tische aus anderen Werkstoffen, z. B. aus Beton, verwendet.
  • Gewöhnlich wird zwischen der Tischplatte und dem zu bedruckenden Stoff zunächst eine elastische Unterlage eingespannt, welche je nach Art der zu bedruckenden Gewebe aus Baumwolle oder Wolle besteht. Es ist auch bekannt, Filze; die eine gewisse Elastizität aufweisen müssen, zu verwenden. Diese Unterlage wird meistens noch mit einem sog. Mitläufer aus Baumwolle überspannt, der den Zweck hat, die beim Drucken durch den Stoff hindurchgepreßte Farbe aufzusaugen, aber auch dazu dient, die zu bedrukkende Ware festzuhalten. Dabei wird die Gewebebahn mit Nadeln oder auch durch Aufkleben am Mitläufer festgemacht.
  • Selbstverständlich muß beim Aufspannen einer neu zu bedruckenden Gewebebahn auch der Mixläufer gewechselt werden, sonst könnte der Fall eintreten, daß der neu zu bedrukkende Stoff durch auf dem schon gebrauchten Mitläufer befindliche Farbe beschmutzt oder daß die Egalität des Druckes beeinträchtigt und der Stoff dadurch unbrauchbar würde.
  • Nun ist aber die Verwendung von elastischen Unterlagen und von Mitläufern kostspielig. Insbesondere müssen letztere häufig gewaschen, wieder getrocknet und nach einer gewissen Zeit ersetzt werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß man für den Filmdruck die Verwendung von elastischen Unterlagen sowie auch von Mitläufern vollständig entbehren kann, wenn man Drucktische verwendet mit unelastischer Platte mit spiegelglatter, leicht abwaschbarer Oberfläche, die aus einem .unelastischen, der Druckfarbe bzw. deren Bestandteilen chemisch widerstehenden Werkstoff, wie Glas, Kunstharz, Porzellan usw., besteht, den zu bedruckenden Stoff mittels eines geeigneten Klebmittels, wie z: B. Gummiarabikum, Kautschuklösung usw., unmittelbar auf dieser Platte lösbar aufklebt und - so bei unmittelbarer Stoffbahnauflage auf der Dzucktischplatte bedruckt.
  • überraschenderweise lassen sich auf solchen unelastischen, spiegelglatten, harten Unterlagsplatten nicht nur dicke, sondern auch ganz dünne Stoffe, wie z. B. Voile, so drukken, daß durchaus kein Fließen der Druckfarbe stattfindet, ja daß man sogar schärfere Drucke erhält als beim Drucken auf den gewöhnlichen Unterlagen. Diese Beobachtung beschränkt sich nicht nur auf Baumwolle; sie gilt auch für Naturseide, Kunstseide, Wolle usw.
  • Die übrigen Vorgänge sind die beim Filmdruck üblichen und werden in an sich bekannter Weise vorgenommen.
  • Nach dem Drucken wird die auf der Unterlagsplatte nicht stark haftende Ware von dieser weggerissen, hernach wird die Platte mittels eines nassen Schwammes o. dgl. gereinigt, getrocknet und kann wieder mit einer neuen Gewebebahn bespannt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruck, dadurch gekennzeichnet, daß ohne Verwendung einer elastischen Unterlage und ohne Mitläufer bei unmittelbarer Stoffbahnauflage auf einer unelastischen, spiegelglatten Drucktischplatte gedruckt wird.
DE1938D0078520 1938-07-26 1938-07-26 Verfahren zum Bedrucken von Geweben mittels Filmdruck Expired DE700676C (de)

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