DE700515C - Verfahren zur Herstellung von Faeden durch Pressen einer Masse durch Duesen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Faeden durch Pressen einer Masse durch Duesen

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DE700515C
DE700515C DE1938F0085051 DEF0085051D DE700515C DE 700515 C DE700515 C DE 700515C DE 1938F0085051 DE1938F0085051 DE 1938F0085051 DE F0085051 D DEF0085051 D DE F0085051D DE 700515 C DE700515 C DE 700515C
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DE
Germany
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nozzles
nozzle
pressing
solutions
mass
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Expired
Application number
DE1938F0085051
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Emil Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Freudenberg KG
Original Assignee
Carl Freudenberg KG
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F4/00Monocomponent artificial filaments or the like of proteins; Manufacture thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Fäden durch Pressen einer Masse durch Düsen Gegenstand des Patentes 674:208 ist ein Verfahren zur Herstellung von Fäden aus tierischen, faserhaltigenAusgangsstoffen durch Aufschluß zu, einer hochgequollenen Faserpaste und Pressen dieser Paste durch Düsen, bei dem jeder formgebenden Düse ein zylindrisches Rohr gleichen oder größeren Durchxnessers von solcher Länge vorgeschaltet wird, daß der Druckabfall in diesem Rohr erheblich größer, wenigstens doppelt so groß als in der formgebenden Düse ist. Vorzugsweise beträgt dabei der Durchmesser des vorgeschalteten Rohres mindestens das Zweifache des Durchmessers der formgebenden Düse an den Austrittsstellen der Faserpaste. Schließlich können dabei mehrere formgebende Düsen mit vorgeschalteten Rohren aus einem Zylinder gespeist werden.
  • Man erzielt durch diese Maßnahmen einen einwandfreien Betrieb beim Pressen der plastischen Masse durch Düsen unter konstantem Druck der Fördervorrichtung derart, daß die Masse mit konstanter Geschwindigkeit aus der Düse austritt. Dadurch wird die Bedienung von mehreren Düsen mit der gleichen Fördervorrichtung und das Ablegen mehrerer aus den einzelnen Düsen austretenden Fäden auf die gleiche und mit der gleichen Geschwindigkeit laufende Ablegevorrichtung, z. B. ein Förderband, ermöglicht.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent. Es hat sich gezeigt, daß das Vorschalten eines Rohres gleichen oder größeren Durchmessers als die formgebende Düse vor jeder Düse auch auf andere plastische Kunstmassen oder Lösungen als den Faserpasten des Hauptpatentes anwendbar ist, und es gilt der Vorteil des Verfahrens nach dem Hauptpatent nämlich bei konstantem Druck der Fördereinrichtung die Masse derart durch Düsen zu pressen, daß sie mit konstanter Geschwindigkeit aus der Düse austritt, auch für die Massen bzw. Lösungen der vorliegenden Erfindung. Solche Massen sind Viscosespinn-' Lösungen, Kupferoxydammoniakcelluloselö -sungen, Celluloseester-, Kunstharzlösungen o. dgl. Ferner kommen für die erfindungsgemäße Anwendung verschiedene plastische Massen amorphen oder faserigen Charakters in Frage, die zur Herstellung von Formgebilden verwendet werden können, so die verschiedensten Kunstharze, wie Harnstoff- oder Thioharnstoff-, Formaldehydharze, Glyptalharze, Polyvinylverbindungen, Polyakrylverbindungen, Polystyrole und ihre Lösungen.
  • Zur Erlangung einer konstanten Austrittsgeschwindigkeit der zu formenden Lösungen aus der Spinndfise ist man bisher so vorgegangen, daß man vor jeder einzelnen Düse eine Vorrichtung anordnet, die für einen gleichmäßigen Zufluß der Spinnlösung sorgt. In der Hauptsache finden kleine Zahnradpumpen Verwendung, die alle mit der gleichen Geschwindigkeit laufen und je Zeiteinheit immer die gleiche Menge Spinnlösung durch die Düse drücken. Den Verfahren, die darauf hinzielten, den Spinndruck für alle Düsen gleichmäßig zu halten, war bisher wenig Erfolg beschieden. Die stets unvermeidlichen Verunreinigungen der Spinnlösungen und die durch Schwanken der Temperaturen bedingte Veränderung ihrer Viscosität sind die Ursache dafür, daß diese Verfahren nicht befriedigend arbeiteten.
  • An sich sind Vorrichtungen zur Herstellung künstlicher Fäden aus plastischen Kunst-Tnassen bzw. -Lösungen bekannt, bei denen der Spinndüse o. dgl. ein längeres Rohr vorgeschaltet ist, das einen größeren Durchmesser als die Austrittskapillare oder denselben Durchmesser wie die Eintrittsweite in die Spinndüse aufweist. Diese Rohre stellen aber 'lediglich gewöhnliche Zuführungsrohre dar, bei denen sich ein möglichst geringer Widerstand ergeben soll. Die Länge jener Rohre ist keineswegs ihrem Durchmesser ängepaßt, derart, daß in diesen Rohren der Druckabfall mindestens das Doppelte des Druckabfalles der formgebenden Düse beträgt. Vielmehr weisen die Rohre eine solche Abmessung auf, daß der Druckabfall ein Bruchteil desjenigen der Düse ausmacht. Ferner ist es nicht mehr neu, in die Zuführungsleitungen zu den Spinndüsen eine Drosselvorrichtung in Gestalt einer Stauscheibe einzubauen. Diese Stauscheibe weist aber einen engeren Querschnitt als das nachfolgende Rohrstück oder die Düse auf, d. h. es ist ein plötzlich verengter Querschnitt in einem vorher und nachher erweiterten Querschnitt vorhanden. Eine solche Drosselvorrichtung liefert keine befriedigenden Ergebnisse, :da durch den plötzlich verengerten Querschnitt die Neigung zu Verstopfungen noch erhöht bzw. erst geschaffen wird.
  • @@@. Demgegenüber soll das unmittelbar jeder eüse vorgeschaltete Rohr gemäß der Erfindung möglichst von größerem Durchmesser sein, damit in ihm keine Verstopfungen auftreten können. Vor diesen erfindungsgemäß vorgeschalteten Rohren sind die gewöhnlichen Zuführungsrohre vorgesehen, die von der üblichen Größe sind, derart, daß sich präktisch kein nennenswerter Druckabfall ergibt. Besonders gute Ergebnisse werden mit der Erfindung erzielt, wenn der Widerstand in den vorgeschalteten Rohren mindestens doppelt so groß, vorzugsweise vier bis sechsmal so groß ist als in der formgebenden Düse. Ein Maß für diesen Widerstand ist der Druckabfall in den von der Spinnlösung bzw. Spinnmasse durchflossenen Teilen. Unter keinen Umständen darf der Durchmesser der Vorschaltrohre kleiner als der Querschnitt der Düse sein. Dementsprechend ist die Länge der Vorschaltrohre derart zu wählen, daß ein mindestens doppelter Druckabfall in diesen besonderen Vorschaltrohren als in der formgebenden Düse stattfindet.
  • Das Verfahren nach der Erfindung bedeutet eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung bei der Herstellung von Formgebilden aus Lösungen oder plastischen Massen, da an Stelle von teueren Spinnpumpen einfache Rohre verwendet werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist an keine besondere Preßvorrichtung und auch nicht . an eine besondere Ausführung der Spinndüsen gebunden. Es können die verschiedensten Preßvorrichtungen und ebenso die verschiedensten Spinndüsen, insbesondere Einlochdüsen, Spinnbrausen, Schlitzdüsen oder Ringdüsen verwendet werden. Die Vorschaltrohre können auch eine verschiedene Querschnittsform haben. Am zweckmäßigsten jedoch ist die Verwendung von Zylinderrohren.
  • Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung kann beispielsweise derart aufgebaut sein, daß aus zwei Preßzylindern abwechselnd eine Kunstseidespinnlösung durch ein gemeinsames Rohr in ein Verteilerstück gepreßt wird. Bis einschließlich zu diesem Verteilerstück sind die Querschnitte der Zuführungsleitungen so weit gehalten, daß praktisch ein nennenswerter Druckabfall nicht eintritt. Von dem Verteilerstück gelangt darauf die Spinnlösung zweckmäßig über Absperrhähne in die erfindungsgemäßen Vorschaltrohre, in denen der geforderte Druckabfall stattfindet, und von diesen Vorschaltrohren beispielsweise in eine Spinnbrause von z. B. acht bis zehn Spinnlöchern. Bei einer solchen Anordnung weisen die Vorschaltrohre einen Durchmesser von etwa z mm und eine Länge von 5oo bis 7o0 mm auf, wobei die Spinnlöcher einen Durchmesser von etwa o,2 mm haben. Man erhält dadurch konstante Austrittsgeschwindigkeit der Formgebilde aus den Düsen unter Anwendung einer Preßvorrichtung mit konstantem Druck.

Claims (1)

  1. PATRINTTA1iSPRÜCFI: Zerfahren zur Herstellung von Fäden durch Pressen einer Masse durch Düsen nach Patent 674:208, gekennzeichnet durch die Anwendung der Vorschaltung eines Rohres gleichen oder größeren Durchmessers als die formgebende Düse vor jeder Düse auf Vsscosespinnlösungen, Kupferoxydarnmoniakcelluloselösungen, Celluloseester-, Kunstharzlösungen o. dgl.
DE1938F0085051 1936-02-11 1938-05-29 Verfahren zur Herstellung von Faeden durch Pressen einer Masse durch Duesen Expired DE700515C (de)

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DEF80691D DE674208C (de) 1936-02-11 1936-02-11 Verfahren zur Herstellung von Faeden aus tierischen, faserhaltigen Ausgangsstoffen
DE1938F0085051 DE700515C (de) 1936-02-11 1938-05-29 Verfahren zur Herstellung von Faeden durch Pressen einer Masse durch Duesen

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