DE699792C - Sedimentiervorrichtung - Google Patents

Sedimentiervorrichtung

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DE699792C
DE699792C DE1937H0152278 DEH0152278D DE699792C DE 699792 C DE699792 C DE 699792C DE 1937H0152278 DE1937H0152278 DE 1937H0152278 DE H0152278 D DEH0152278 D DE H0152278D DE 699792 C DE699792 C DE 699792C
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DE
Germany
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sedimentation
compartment
slide
vessel
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Expired
Application number
DE1937H0152278
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English (en)
Inventor
Dr Phil Hans-Joachim Harkort
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL HANS JOACHIM HARKORT DR
Original Assignee
PHIL HANS JOACHIM HARKORT DR
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/04Investigating sedimentation of particle suspensions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Sedimentiervorrichtung Die Korngrößenbestimmung von grobdispersen Systemen erfolgt in der Regel durch Sedimentation des aufgeschlämmten Materials im ruhenden Wasser mit Hilfe von Sedimentiervorrichtungen.
  • Die Erfindung betrifft eine solche Sedimentiervorrichtung. welche sich gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen durch außerordentliche Einfachheit in bezug auf ihren Bau und ihre Bedienung und ferner dadurch auszeichnet, daß sie eine Vcrarbeitung auch größerer Mengen zuläßt, s eil sie es ermöglicht, das aufgeschlämmte, zu untersuchende Gut auf einem relativ großen Querschnitt gleichmäßig der XVassersäule aufzugeben, in welcher die Sedimentation erfolgen soll.
  • Ein Nachteil der bekannten Sedimentiervorrichtung war, abgesehen von ihrer teilneisc recht komplizierten Bauart, der, daß der Querschnitt der Flüssigkeitssäule mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten einer gleichmäßigen und gleichzeitigen Aufgabe nur ein sehr geringer sein konnte, ferner, daß ihre Leistung sehr gering War, weil die Art und Weise, in welcher der Sedimentiervorgang mit ihnen durchgeführt wurde, sehr zeitraubend war.
  • So weist z. B. das 120 cm lange Fallrohr eines bekannten Sedimentierapparates einen so kleinen Querschnitt auf, daß nur o,5g des zu untersuchenden Gutes, beispiclsweise von in absolutem Alkohol aufgeschlämmtem Zement. gleichzeitig aufgegeben werden konnte.
  • Auch die außerdem häufig verwendeten Pipettenapparate besitzen ähnliche Nachteile, vor allem aber den. daß eine effektive Trennung der Fraktion nicht stattfindet, außerdem sind die Sedimentierverhältnisse wegen der hohen Konzentration der Suspension sehr ungünstige.
  • - Die Erfindung schafft die Möglichkeit zur gleichmäßig verteilten und gleichzeitigen Aufgabe wesentlich größerer Mengen und zur schnellen Durchführung des ganzen Vorgangs durch eine neuartige Gestaltung der Apparatur.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Sedimentierbehälter um 1800 schwenkbar an einem Stativ angeordnet und an dem einen Ende desselben ein von dem Sedimentierraum durch einen Schieber abtrennbares Abteil zur Aufnahme des zu sedimentierenden Gutes vorgesehen ist. DasSedimentierrohr besitzt hierbei einen gegenüber den üblicherweise bei derartigen Apparaten bisher verwendeten wesentlich größeren Querschnitt, beispielsweise einen Durchmesser von etwa 7 cm und eine Länge von etwa 20 cm.
  • Am anderen Ende des Sedimentierraumes ist ein zweckmäßig durch einen Sçhieber von diesem abtrennbares Abteil zum Absetzen der Trübe vorgesehen, das in üblicher Weise eine Auslauföffnung mit Hahn besitzt.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der neuen Vorrichtung erfolgt der Abschluß des - das Sedimentiergut zunächst aufnehmenden Abteils durch ein nach Einfüllen des Gutes in das Gefäß einsetzbares feinmaschiges Sieb, welches nach Füllen des Sedimentierraumes mit der Schlämmflüssigkeit- vor dem Kippen des Gefäßes entfernt wird. -Wie aus dem Vorstehenden bereits hervorgeht, hat die Erfindung ganz offenbar nichts zu tun mit der für andere Untersuchungszwecke, nämlich zur Bestimmung der Viscosität von Flüssigkeiten durch Messung der Geschwindigkeit eines in dem um I805 gekippten, mit der Flüssigkeit gefüllten Rohr herabfallenden Körpers, vorgeschlagenen kippbaren Anordnung von zylindrischen Untersuchungsgefäßen.
  • In den Abb. I und 2 ist die ersterwähnte Ausführungsform der vorstehend grundsätzlich beschriebenen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I eine Seitenansicht der Vorrichtung in der Stellung, in welcher die Beschickung und die Sedimentation erfolgt.
  • Abb. 2 die gleiche Vorrichtung, teilweise im Schnitt, in der um 1800 -gekippten Stellung, die sie vor Beginn der Sedimentation einnimmt.
  • In den Abbildungen ist mit a das eigentliche Sedimentierrohr, mit b der das zu sedimentiercnde Gut aufnehmende, durch den Schieber c abteilbare und mit einem dichtschließenden, beispielsweise durch 13ajonettverschluß befestigten Deckel / vcrschene Raum bezeichnct. cl ist der Schieber, mittcls dessen nach becndeter Sedimentation das Absetzabteil e gegen den Hauptraum a abgcschlossen wird. Das Abteil e ist durch den Hahn/ abgeschlossen. g ist das Stativ, an welchem die ganze Vorrichtung mittels der Halteklammer 0. dgl. i bei ii drehbar befestigt ist.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende: Zunächst wird der Apparat in der Stellung, in der sich das Abteil oben befindet, bei geöffnetem Schieber d mit der Sedimentierflüssigkeit gefüllt. Nun wird der Schieher c geschlossen und das Abteil b mit dem zu sedimentierenden Gut gefüllt. Dann wird nach Aufsetzen des Deckels die ganze Vorrichtung durch Kippen in die in Abb. 2 dargestellte Lage gebracht und nunmehr der Schieber d geöffnet. Jetzt wird der Apparat möglichst schnell durch Kippen um it wieder in die in Abb. I dargestellte Lage gebracht, worauf die Sedimentation beginnt.
  • Unter Umständen, d. h. bei Sedimentationsvorgängen, bei welchen sehr hohe Anforderungen an den zu erzielenden Genauigkeitsgrad der Untersuchung nicht gestellt werden, oder bei sehr feinen Fraktionen, kann auch das Kippen unterbleiben und der Sedimentiervorgang unmittelbar in der in Abb. 1 dargestellten Lage durch schnelles Öffnen des Schiebers c eingeleitet werden.
  • Nach beendeter Sedimentation wird der Schieber d geschlossen und nunmehr durch den Hahnf die in dem Abteil e angesammelte grobe Fraktion abgezogen, worauf gegebenenfalls mit dieser Fraktion der ganze Vorgang wiederholt wird.
  • Es ist hiernach ohne weiteres ersichtlich, daß, insbesondere wenn der Kippvorgang bei geöffnetem Schieber c sehr schnell erfolgt, das gesamte Sedimentationsgut über den ganzen Querschnitt des Sedimentiergefäßes gleichzeitig zu sedimentieren beginnt und daß damit im wesentlichen unabhängig von dem Querschnitt des Rohres sehr genaue Ergebnisse erziclt werden können.
  • Auf dem gleichen Grundgedanken basiert die Ausführungsform der neuen Vorrichtung nach Abb. 3. 13ei dicser erfolgt der Abschluß des das Sedimentiergut aufnehmenden Abteils eines Sedimentierrohres a' von ebenfalls kreisförmigem Querschnitt, welches (in der Abbildung nicht dargestellt) in der gleichen Weise wie die Vorrichtung nach den Abb. I und 2 kippbar angeordnet ist, durch einen mit einem Bedienungsgriff i' versehenen, in das Rohr einsetzbaren feinmaschigen Siebeinsatz ru.'.
  • In das Gefäß, welches einen geschlossenen Boden aufweist, wird in der in der Abbildung dargestellten Lage zunächst das Sedimentiergut 11' eingebracht und hierauf auf das Sedimenticrgut das Sieb 1,1' aufgesetzt, worauf der Raum oberhalb des Sicbes mit der Flüssigkeit, in der der Scdimentiervorgang sich vollziehen soll, gefüllt wird. Nunmehr wird auf das Gefäß eine dicht abschließende Kappe 0' aufgesetzt, welche eine Öffnung p' aufweist, durch welche der Bedienungsriff t' des Siebes geführt ist, und jetzt das Sieb in der in Ruhe befindlichen Flüssigkeit vorsichtig nach oben gezogen..
  • Hierauf erfolgt, wie oben an Hand der Abb I und 2 beschrieben wurde, das Kippen der ganzen Vorrichtung und der Sedimentiervorgang. Um eine Abtrennung der groben Fraktion zu ermöglichen. wird zweckmäßig der Deckel 0' in nicht dargestellter Weise behälterähnlich ausgebildet und seitlich abschiebbar gestaltet, so daß durch geringfügiges seitliches Verschieben die Sedimentierflüssigkeit und damit der feine Anteil zum Auslaufen aus dem Hauptbehältera' gebracht und das in dem Deckel erhaltene Grobgut für sich erhalten werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sedimentiervorrichtung mit vorzugsweise zylindrische,m Sedimentierbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Sedimentierbehälter (a) um 1800 schwenkbar an einem Stativ angeordnet und an dem einen Ende desselben ein von dem Sedimentierraum durch einen Schieber (c) abtrennbares Abteil (b) zur Aufnahme des zu sedimentierenden Gutes vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am anderen Ende des Sedimentierraumes (a) ein zweckmäßig durch einen Schieber (d) von diesem abtrennbares Abteil (e) zum Absetzen der Trübe vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des das Sedimentiergut zunächst aufnehmenden Abteils durch ein nach Einfüllen des Gutes in das Gefäß einsetzbares feinmaschiges Sieb (m') erfolgt, welches nach Füllung des Sedimentierraumes mit der Schlämmflüssigkeit vor dem Kippen des Gefäßes entfernt wird.
DE1937H0152278 1937-07-11 1937-07-11 Sedimentiervorrichtung Expired DE699792C (de)

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DE (1) DE699792C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169164B (de) * 1962-05-17 1964-04-30 Hans Rumpf Dr Ing Sedimentationsgefaess einer Sedimentationsmesseinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1169164B (de) * 1962-05-17 1964-04-30 Hans Rumpf Dr Ing Sedimentationsgefaess einer Sedimentationsmesseinrichtung

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