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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Dichtungsring, der
zwischen einem sich drehenden Abschnitt und einem feststehenden
Abschnitt in einer Rotationsmaschine einer Dampfturbine und dgl.
vorgesehen ist.
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Beschreibung des Standes der Technik
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In
einer Rotationsmaschine einer Dampfturbine und dgl. ist eine Dichtungsrippe
zum Abdichten zwischen einem Drehabschnitt und einem feststehenden
Abschnitt gegenüber
dem Drehabschnitt vorgesehen, beispielsweise zwischen einer sich
drehenden Außenumfangsfläche, die
durch eine Außenseite einer
Laufschaufel gebildet ist, und einem Schaufelring hiervon, oder
zwischen einer Innenumfangs-Außenfläche einer
Leitschaufel und einer dieser zugewandten Rotorfläche, und
ebenso ist ein die Dichtungsrippe tragender Dichtungsring vorgesehen.
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3 ist
eine Konzeptansicht eines repräsentativen
Dichtungsrings aus dem Stand der Technik (z.B.
JP-A-60111004 oder
JP-A-57116972 ).
In
3 ist der Dichtungsring in vier Teile, obere und untere
sowie rechte und linke, in seiner Umfangsrichtung aufgeteilt, wie
durch die Teilstücke
21a,
21b,
21c und
21d gezeigt
ist. Die rechten und linken Teilstücke
21c und
21d sind
jeweils durch Halterungselemente
23 bzw.
24 feststehend
in der Horizontalrichtung, aber beweglich in der Aufwärts- und
Abwärtsrichtung
gehaltert, und zwischen jedes der Teilstücke
21a,
21b,
21c und
21d sind
Federn
22 zum Aktivieren dieser Teilstücke in einer parallelen Richtung
zu einer Tangente einer sich drehenden Umfangsfläche des Drehabschnitts eingefügt. Somit
sind nicht nur die Teilstücke
21c und
21d,
sondern auch die Teilstücke
21a und
21b in
der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
beweglich.
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Bei
dem vorbekannten Dichtungsring, der nach obiger Beschreibung aufgebaut
ist, wirken Federkräfte
der Federn 22 in der zu der Tangente der Drehabschnitts-Umfangsfläche parallelen
Richtung, d.h. im wesentlichen in der Drehabschnitt-Umfangsrichtung,
und die Teilstücke 21a, 21b, 21c und 21d des
Dichtungsrings bewegen sich jeweils in der Aufwärts- und Abwärtsrichtung.
D.h., während
die Dampfturbine mit Last arbeitet, strömt ein Hochtemperatur-Hochdruckdampf
um einen Außenumfang des
Dichtungsrings, und durch den Einfluß dieses Dampfstroms sowie
durch die Last des Eigengewichts bewegt sich der Dichtungsring auf
und ab, was Abweichungen zwischen der Federkraftrichtung der Federn 22 und
der Bewegungsrichtung jedes der Teilstücke 21a, 21b, 21c und 21d des
Dichtungsrings bewirkt. Somit kommt es zu einer sogenannten "Scharmützelerscheinung" (skirmish phenomenon) der
Teilstücke,
bei der einander gegenüberliegende Endflächen der
benachbarten Teilstücke 21a, 21b, 21c und 21d von
einem vorbestimmten Bewegungslokus abweichen, um einen ungewöhnlichen
Eingriff miteinander einzugehen, wobei es leicht zu einem Aneinanderhaften
(eine Erscheinung des gegenseitigen Einfressens) der Teilstücke kommt.
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Wenn
es einmal zu einem solchen Anhaften gekommen ist, wird ein Zwischenraum
zwischen dem sich drehenden Abschnitt und dem feststehenden Abschnitt
größer und
bewirkt ein Auslecken von Fluid wie z.B. Dampf, und es kommt zu
einem Problem der Leistungsminderung.
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ABRISS DER ERFINDUNG
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In
Anbetracht des Problems im Stand der Technik ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, einen Dampfturbinen-Dichtungsring bereitzustellen, der das
Problem aus dem Stand der Technik löst, indem er Bewegungen jedes
Abschnitts des Dichtungsrings so sicherstellt, dass es zu keiner
Beeinträchtigung
der Abdichtleistung kommt.
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Um
diese Aufgabe zu erfüllen,
stellt die vorliegende Erfindung einen Dampfturbinen-Dichtungsring
bereit, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er in mehrere Dichtungsringteile
unterteilt ist, wobei jeder eine Teilungsebene an einem so getrennten
Abschnitt aufweist, wobei eine Dichtungsrippe an einer Innenumfangsfläche hiervon
eingesetzt ist und in Aufwärts-
und Abwärtsrichtungen
entlang der Teilungsebene verschiebbar ist, mit mehreren Federn, die
jeweils zwischen aneinandergrenzende der Dichtungsringteile eingefügt sind,
um die Dichtungsringteile in den Aufwärts- und Abwärtsrichtungen entlang der Teilungsebene
durch die Federn zu betätigen,
sowie mit mehreren Dichtungsringführungen, die jeweils mit einem
der Dichtungsringteile in Eingriff stehen, um die Dichtungsringteile
in den Aufwärts-
und Abwärtsrichtungen
zu führen.
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D.h.,
in der vorliegenden Erfindung ist der Dichtungsring in mehrere Teile
entlang den Aufwärts- und
Abwärtsrichtungs-Teilungsebenen
unterteilt, und die zwischen jeden der Dichtungsringteile eingefügten Federn
aktivieren die Dichtungsringteile, um sich gleitend in der Aufwärts- und
Abwärtsrichtung
entlang den Teilungsebenen zu bewegen. Zusätzlich hierzu begrenzen die
Dichtungsringführungen
zum Führen
der Dichtungsringteile und dgl. die Dichtungsringteile derart, dass
sie sich in der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
bewegen. Somit bewegen sich durch den Aufbau, bei dem die drei Faktoren,
nämlich
die Bewegungsrichtung der Dichtungsringteile, die Wirkrichtung der
Federn und die Führungsrichtung
der Dichtungsringteile miteinander koinzidieren, die Dichtungsringteile
genau so, dass sie zu keiner Beeinträchtigung der Abdichtleistung
führen,
wobei eine bestens geeignete Dichtungsringvorrichtung erzielt werden
kann.
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Ferner
stellt die vorliegende Erfindung einen Dampfturbinen-Dichtungsring
nach obiger Beschreibung bereit, der dadurch gekennzeichnet ist,
dass die Dichtungsringteile ein oberes und ein unteres Dichtungsringteil
aufweisen, und mehrere Federn vorgesehen sind, die jeweils zwischen
das obere Dichtungsringteil und einen Abschnitt der mit diesen in Eingriff
stehenden Dichtungsringführungen
oder zwischen das untere Dichtungsringteil und einen Abschnitt der
mit diesen in Eingriff stehenden Dichtungsringführungen eingefügt ist,
um die oberen und unteren Dichtungsringteile in der Aufwärts- und Abwärtsrichtung
zu betätigen.
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D.h.,
bei der vorliegenden Erfindung sind die Federn zwischen den oberen
Dichtungsringteil oder den unteren Dichtungsringteil und die mit
diesen in Eingriff stehenden Dichtungsringführungen für eine Aktivierung in der Aufwärts- und Abwärtsrichtung
eingefügt,
und die oberen und unteren Dichtungsringteile befinden sich dadurch
in dem von den Federkräften
zwischen den oberen Dichtungsringführungen und den unteren Dichtungsringführungen
eingeschränkten
Zustand. Wenn die Dampfturbine ihren Betrieb mit Last in diesem
Zustand beginnt, strömt ein
Hochtemperatur-Hochdruckdampf um die Dichtungsringteile, um ein
Druckgefälle
zu bewirken, wobei das Eigengewicht der Dichtungsringteile dazukommt,
wodurch die Dichtungsringteile dazu tendieren, sich zu ihrer Innenseite
hin zu bewegen, wenn sie sich in dem so eingeschränkten Zustand
befinden. Somit bewegen sich die oberen und unteren Dichtungsringteile
zu ihrer Innenseite hin gegen die Federkräfte, und Zwischenräume bzw.
Abstände
zwischen den oberen und unteren Dichtungsrippen, die an den Innenumfangsflächen der
oberen und unteren Dichtungsringteile vorgesehen sind, und der Außenumfangsfläche des
diesen entsprechenden Rotors werden verengt, so dass von den oberen
und unteren Dichtungsrippen ausleckender Dampf ausreichend reduziert
wird, was eine weitere Verbesserung der Abdichtleistung ergibt.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische erläuternde
Ansicht eines axialen Querschnitts eines Dampfturbinen-Dichtungsrings einer
ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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2 eine
schematische erläuternde
Ansicht eines axialen Querschnitts eines Dampfturbinen-Dichtungsrings
einer zweiten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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3 eine
Konzeptansicht eines repräsentativen
Dichtungsrings nach dem Stand der Technik, wobei die Dichtungsringteile über eine
Feder in der Umfangsrichtung miteinander verbunden sind.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
folgenden wird eine erste Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 ist
eine schematische erläuternde
Ansicht zur Darstellung eines axialen Querschnitts eines Dampfturbinen-Dichtungsrings
der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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In 1 bezeichnet
die Bezugsziffer 1a einen oberen Dichtungsringteil, der
an einer Position in einem Bereich innerhalb 45° rechts und links von einer
durch ein axiales Zentrum des Dichtungsrings hindurchgehenden Senkrechten
oder innerhalb 90° aufwärts vom
axialen Zentrum angeordnet ist. Die Bezugsziffer 1b bezeichnet
einen unteren Dichtungsringteil, der an einer Position symmetrisch
mit dem oberen Dichtungsringteil 1a in einem Bereich innerhalb
von 90° abwärts vom
axialen Zentrum angeordnet ist.
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Die
Bezugsziffer 1c bezeichnet einen rechtsseitigen Dichtungsringteil,
und die Bezugsziffer 1d bezeichnet einen linksseitigen
Dichtungsringteil. Die rechtsseitigen und linksseitigen Dichtungsringteile 1c und 1d sind
jeweils in einer Position in einem Bereich innerhalb von 90° rechts und
links von dem axialen Zentrum angeordnet, so dass sie die Zwischenräume zwischen
dem oberen Dichtungsringteil 1a und dem unteren Dichtungsringteil 1b ausfüllen.
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Jeder
der erwähnten
Dichtungsringteile 1a, 1b, 1c und 1d hat
eine jeweilige Dichtungsrippe 2a, 2b, 2c und 2d,
die an deren Innenumfangsfläche
vorgesehen sind. D.h., der obere Dichtungsringteile 1a hat
eine obere Dichtungsrippe 2a, der untere Dichtungsringteil 1b hat
eine untere Dichtungsrippe 2b, der rechtsseitige Dichtungsringteil 1c hat
eine rechtsseitige Dichtungsrippe 2c und der linksseitige
Dichtungsringteil 1d hat eine linksseitige Dichtungsrippe 2d.
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Die
Bezugsziffer 3a bezeichnet eine Teilungsebene, an der eine
Endfläche
des oberen Dichtungsringteils 1a und diejenige des rechtsseitigen Dichtungsringteils 1c miteinander
in Kontakt stehen oder voneinander getrennt sind, wobei die Bildung dieser
Teilungsebene 3a bezüglich
des oberen Dichtungsringteils 1a beschrieben wird.
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D.h.
am oberen Dichtungsringteil 1a ist dessen Umfangsfläche zunächst nach
unten hin parallel zu der durch das axiale Zentrum hindurchgehenden Senkrechten
eingeschnitten. Dabei wird auf der Strecke der Einschnitt in die
Horizontalrichtung gewendet und dann wieder in die Abwärtsrichtung
parallel zu der Senkrechten gewendet, um an der Innenumfangsfläche des
oberen Dichtungsringteils 1a abzuschließen.
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Wenn
die Teilungsebene 3a in bezug auf den rechtsseitigen Dichtungsringteil 1c betrachtet
wird, der in Kontakt mit dem oberen Dichtungsringteil 1a positioniert
ist, während
der geometrische Ort des Einschnitts grundsätzlich der gleiche ist wie
im Fall des oberen Dichtungsringteils 1a, besteht andererseits
ein Unterschied in der senkrechten Position, in der der Einschnitt
auf der Strecke zur Horizontalrichtung hin gewendet ist, so dass
ein Zwischenraum 9a zwischen dem oberen Dichtungsringteil 1a und
dem rechtsseitigen Dichtungsringteil 1c gebildet wird, wenn
sie zusammengepasst werden.
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Da
die Teilungsebene 3a durch die Endfläche des oberen Dichtungsringteils 1a und
diejenige des rechtsseitigen Dichtungsringteils 1c gebildet wird,
die beide nach obiger Beschreibung konfiguriert sind, sind der obere
Dichtungsringteil 1a und der rechtsseitige Dichtungsringteil 1c relativ
in der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
beweglich, wobei die Teilungsebene 3a eine Gleitebene dazwischen
bildet.
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Desgleichen
bezeichnen die Bezugsziffern 3b, 3c und 3d Teilungsebenen,
wobei die Teilungsebene 3b zwischen der anderen Endfläche des
oberen Dichtungsringteils 1a und einer Endfläche des
linksseitigen Dichtungsringteils 1d gebildet ist, die Teilungsebene 3c zwischen
der anderen Endfläche
des linksseitigen Dichtungsringteils 1d und einer Endfläche des
unteren Dichtungsringteils 1b gebildet ist, und die Teilungsebene 3d zwischen
der anderen Endfläche
des unteren Dichtungsringteils 1b und der anderen Endfläche des
rechtsseitigen Dichtungsringteils 1c gebildet ist. Ferner
bezeichnen die Bezugsziffern 9b, 9c und 9d Zwischenräume, wobei
der Zwischenraum 9d in dem Abschnitt der Teilungsebene 3b ausgebildet
ist, der Zwischenraum 9c in dem Abschnitt der Teilungsebene 3c ausgebildet
ist und der Zwischenraum 9d in dem Abschnitt der Teilungsebene 3d ausgebildet
ist. Der Aufbau der Teilungsebenen 3b, 3c und 3d sowie
der Zwischenräume 9b, 9c und 9d ist
im wesentlichen der gleiche wie derjenige der Teilungsebene 3a und
des Zwischenraums 9a nach obiger Beschreibung, und eine
Beschreibung hierzu entfällt.
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Die
Bezugsziffer 4a bezeichnet eine Feder, die in dem Zwischenraum 9a angeordnet
ist, der sich in der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
erstreckt, um den oberen Dichtungsringteil 1a und den rechtsseitigen
Dichtungsringteil 1c in den gleichen Richtungen entlang
der Teilungsebene 3a zu aktivieren. Es ist anzumerken,
dass die Bezugsziffern 4b, 4c und 4d ebenso
Federn bezeichnen, die jeweils in Zwischenräume 9b, 9c und 9d eingefügt sind,
und der Aufbau und die Funktion derselben der gleiche ist wie bei
der Feder 4a, wobei eine Beschreibung hierzu entfällt.
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Die
Bezugsziffern 5a und 5b bezeichnen jeweils Dichtungsringführungen,
welche von einem oberen feststehenden Abschnitt eines Schaufelrings und
dgl. nach unten vorstehen, um mit dem oberen Dichtungsringteil 1a in
Eingriff zu kommen, wodurch der obere Dichtungsringteil 1a so
geführt
wird, dass er Aufwärts-
und Abwärtsbewegungen
vollführt.
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Die
Bezugsziffern 6a und 6b bezeichnen ebenfalls jeweils
Dichtungsringführungen,
die von einem unteren feststehenden Abschnitt des Schaufelrings
und dgl. nach oben vorstehen, und zwar gegenüber den Dichtungsringführungen 5a und 5b der
oberen Position, um mit dem unteren Dichtungsringteil 1b in
Eingriff zu kommen, wodurch der untere Dichtungsringteil 1b so
geführt
wird, dass er Aufwärts- und
Abwärtsbewegungen
vollführt.
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Die
Bezugsziffern 7 und 8 bezeichnen ebenfalls jeweils
Dichtungsringführungen,
die an einem feststehenden Abschnitt einander gegenüber in der durch
das axiale Zentrum hindurchgehenden Horizontalrichtung vorgesehen
sind. Die Dichtungsringführung 7 steht
mit dem rechtsseitigen Dichtungsringteil 1c in Eingriff,
und die Dichtungsringführung 8 steht
mit dem linksseitigen Dichtungsringteil 1d in Eingriff,
so dass der rechtsseitige Dichtungsringteil 1c und der
linksseitige Dichtungsringteil 1d jeweils so geführt werden,
dass sie Aufwärts-
und Abwärtsbewegungen
vollführen.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
des nach obiger Beschreibung aufgebauten Dichtungsrings werden der
obere Dichtungsringteil 1a, der untere Dichtungsringteil 1b,
der rechtsseitige Dichtungsringteil 1c und der linksseitige
Dichtungsringteil 1d jeweils durch die entsprechenden Dichtungsringführungen 5a und 5b, 6a und 6b, 7 und 8 geführt und werden
durch die entsprechenden Teilungsebenen 3a, 3b, 3c und 3d gleitend
entlang diesen in der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
eingeschränkt,
und darüber
hinaus sind die Federn 4a, 4b, 4c und 4d in
den Zwischenräumen 9a, 9b, 9c und 9d der
jeweiligen Teilungsebenen 3a, 3b, 3c und 3d zur
Aktivierung dieser Dichtungsringteile 1a, 1b, 1c und 1d in
der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
angeordnet, welche die gleichen Richtungen sind wie die der Federbewegungen,
wodurch ein Dichtungsring erhalten werden kann, bei dem es nicht
zum Auftreten der erwähnten Scharmützelerscheinung
kommt, und dieser eine vorbestimmte sichere Abdichtfunktion zeigt,
die einem Druckgefälle
in jedem Abschnitt in der Turbine widersteht.
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Als
nächstes
wird eine zweite Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.
Es ist anzumerken, dass die Bezugsziffern 1 bis 9 in 2 die
gleichen Teile oder Komponenten bezeichnen wie bei der in 1 gezeigten
ersten Ausführungsform,
wobei eine wiederholte Beschreibung hierzu entfällt und nur die Merkmalsabschnitte
der vorliegenden Ausführungsform,
die durch die Bezugsziffern 10a, 10b, 10c und 10d, 11a, 11b, 11c und 11d dargestellt
sind, detailliert beschrieben werden.
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In 2 bezeichnen
die Bezugsziffern 10a und 10b jeweils Zwischenräume, die
rechts und links der Senkrechten ausgebildet sind, welche durch
das axiale Zentrum im oberen Dichtungsringteil 1a hindurchgeht.
Die Zwischenräume 10a und 10b sind
so ausgestaltet, dass Nuten, mit denen die Dichtungsringführungen 5a und 5b in
Eingriff stehen, über
die Enden der Dichtungsringführungen 5a und 5b hinaus verlängert sind,
so dass Zwischenräume
gebildet werden, und die Dichtungsringführungen 5a und 5b sind
aufwärts
und abwärts
leicht entlang von Wandflächen
der Zwischenräume 10a und 10b verschiebbar.
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Die
Bezugsziffern 10c und 10d bezeichnen ebenfalls
jeweils Zwischenräume,
die rechts und links der Senkrechten ausgebildet sind, welche durch das
axiale Zentrum in dem unteren Dichtungsringteil 1b verläuft. Die
Zwischenräume 10c und 10d sind ebenfalls
so ausgestaltet, dass Nuten, mit denen die Dichtungsringführungen 6a und 6b in
Eingriff kommen, über
Enden der Dichtungsringführungen 6a und 6b hinaus
verlängert
sind, so dass Zwischenräume gebildet
werden, und die Dichtungsringführungen 6a und 6b sind
leicht entlang Wandflächen
der Zwischenräume 10c und 10d aufwärts und
abwärts
verschiebbar.
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Die
Bezugsziffern 11a und 11b bezeichnen jeweils in
die Zwischenräume 10a und 10b eingefügte Federn.
Die Federn 11a und 11b sind zwischen den Enden
der Dichtungsringführungen 5a und 5b und
Bodenebenen der Zwischenräume 10a und 10b im oberen
Dichtungsringteil 1a angeordnet, so dass sie den oberen
Dichtungsringteil 1a in der Aufwärts- und Abwärtsrichtung
aktivieren.
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Desgleichen
bezeichnen die Bezugsziffern 11c und 11d jeweils
in die Zwischenräume 10c und 10d eingefügte Federn.
Die Federn 11c und 11d sind zwischen den Enden
der Dichtungsringführungen 6a und 6b und
oberen Ebenen der Zwischenräume 10c und 10d in
dem unteren Dichtungsringteil 1b angeordnet, so dass sie
den unteren Dichtungsringteil 1b in der Aufwärts- und
Abwärtsrichtung
aktivieren.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
des Dichtungsrings nach dem oben beschriebenen Aufbau werden die
Dichtungsringteile 1a, 1b, 1c und 1d jeweils
durch die entsprechenden Dichtungsringführungen 5a und 5b, 6a und 6b, 7 und 8 geführt und werden
durch die entsprechenden Teilungsebenen 3a, 3b, 3c und 3d,
die an diesem entlang in der Aufwärts- und Abwärtsrichtung
verschiebbar sind, eingeschränkt,
und außerdem
sind die Federn 4a, 4b, 4c und 4d in
den Zwischenräumen 9a, 9b, 9c und 9d der jeweiligen
Teilungsebenen 3a, 3b, 3c und 3d zur
Aktivierung der Dichtungsringteile 1a, 1b, 1c und 1d in der
Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
angeordnet, welche die gleichen Richtungen wie die der Federbewegungen
sind, wodurch ein Dichtungsringteil erzielt werden kann, der frei
vom Auftreten der erwähnten Scharmützelerscheinung
ist, und der in der Lage ist, eine vorbestimmte sichere Abdichtfunktion
zu erbringen, der einem Druckgefälle
in jedem Abschnitt in der Turbine widersteht.
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Ferner
kann bei der vorliegenden Ausführungsform
die folgende Wirkung zusätzlich
zu der obigen erzielt werden.
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D.h.
die Federn 11a und 11b sind in den Zwischenräumen 10a und 10b des
oberen Dichtungsringteils 1a angeordnet, und die Federn 11c und 11d sind
in den Zwischenräumen 10c und 10d des
unteren Dichtungsringteils 1b angeordnet. Somit befinden
sich der obere Dichtungsringteil 1a und der untere Dichtungsringteil 1b jeweils
in dem von den Federkräften
zwischen den Enden der Dichtungsringführungen 5a und 5b und denjenigen
der Dichtungsringführungen 6a und 6b über die
rechtsseitigen und linksseitigen Dichtungsringteile 1c und 1d eingeschränkten Zustand.
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Wenn
eine Last in diesem Zustand zu wirken beginnt, strömt ein Hochtemperatur-Hochdruckdampf
um jeden der Dichtungsringteile, um einen Differentialdruck zu bewirken,
wozu das Eigengewicht der Dichtungsringteile selbst hinzukommt,
wobei die Dichtungsringteile dazu tendieren, sich zu ihrer Innenseite
hin zu bewegen, wenn sie sich in dem so gegenseitig eingeschränkten Zustand
befinden. Als Ergebnis hiervon bewegen sich die oberen und unteren
Dichtungsringteile 1a und 1b zu ihrer Innenseite hin
gegen die Federkräfte
der Federn 11a und 11b, 11c und 11d sowie
gegen die Federkräfte
der Federn 4a und 4b, 4c und 4d in
den Zwischenräumen 9a, 9b, 9c und 9d.
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Somit
bewegen sich die obere Dichtungsrippe 2a und die untere
Dichtungsrippe 2b, die an den Innenumfangsflächen des
oberen Dichtungsringteils 1a bzw. des unteren Dichtungsringteils 1b vorgesehen
sind, ebenfalls zur Innenseite hin, wodurch Zwischenräume bzw.
Abstände
zwischen den oberen und unteren Dichtungsrippen 2a und 2b und
der Außenumfangsfläche
des diesen entsprechenden Rotors schmäler gemacht werden, was eine
weitere Verbesserung der Abdichtleistung ergibt. Selbstverständlich sind
die Federkräfte
der Federn 11a, 11b, 11c und 11d in
dem Maße
eingestellt, dass die oberen und unteren Dichtungsrippen 2a und 2b,
die sich entsprechend den Differentialdrücken bewegen, nicht in Kontakt
mit den gegenüberliegenden
Rotorabschnitten kommen können.
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Es
versteht sich, dass die Erfindung zwar in bezug auf die veranschaulichten
Ausführungsformen beschrieben
wurde, dass die Erfindung aber nicht hierauf beschränkt ist,
sondern auch modifizierte Formen hiervon umfasst, die in den Schutzumfang
der beigefügten
Ansprüche
fallen.
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INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
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Gemäß der ersten
(Ausführungsform)
der vorliegenden Erfindung ist der Aufbau derart vorgenommen, dass
der Dichtungsring in mehrere Teile entlang der aufwärts- und
abwärtsgerichteten
Teilungsebenen unterteilt ist, wobei zwischen den der Dichtungsringteile
eingefügte
Federn die Dichtungsringteile so aktivieren, dass sie sich gleitend
in den Aufwärts-
und Abwärtsrichtungen
entlang den Teilungsebenen bewegen und die Dichtungsringführungen
zum Führen
der Dichtungsringteile ebenfalls die Dichtungsringteile so einschränken, dass
sie sich in den Aufwärts-
und Abwärtsrichtungen
bewegen. Somit koinzidieren die drei Faktoren der Bewegungsrichtung
der Dichtungsringteile, der Wirkrichtung der Federn und der Führungsrichtung
der Dichtungsringführungen
miteinander, die Dichtungsringteile führen ihre vorbestimmten Aktionen
genau ohne eine gegenseitige Störung
durch, es kommt zu keiner Beeinträchtigung der Abdichtleistung
und eine bestens geeignete Dampfturbinen-Dichtungsringvorrichtung mit Sicherheit
und Zuverlässigkeit
kann erhalten werden.
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Gemäß der zweiten
(Ausführungsform)
der vorliegenden Erfindung ist zusätzlich zu der ersten (Ausführungsform)
der Aufbau so vorgenommen, dass die Federn zwischen den oberen Dichtungsringteil
oder den unteren Dichtungsringteil sowie die damit in Eingriff stehenden
Dichtungsringführungen
zur Aktivierung in der Aufwärts-
und Abwärtsrichtung
eingefügt
sind, und die oberen und unteren Dichtungsringteile befinden sich
dadurch in dem von den Federkräften
zwischen den oberen Dichtungsringführungen und den unteren Dichtungsringführungen
eingeschränkten
Zustand. Zusätzlich
zu der Tatsache, dass die drei Faktoren der Bewegungsrichtung der Dichtungsringteile,
der Wirkrichtung der Federn und der Führungsrichtung der Dichtungsringführungen miteinander
koinzidieren, um keine gegenseitige Beeinträchtigung der Führungsringteile
zu bewirken, bewegen sich die oberen und unteren Dichtungsringteile
zu ihrer Innenseite hin gegen die Federkräfte zur Dampfturbinen-Betriebszeit
mit Last, so dass Zwischenräume zwischen
den oberen und unteren Dichtungsrippen und der Außenumfangsfläche des
Rotors schmaler gemacht werden, wodurch die Abdichtleistung weiter
verbessert wird und eine ausgezeichnete Abdichtfunktion sicher bereitgestellt
werden kann.