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Befestigung für Kraftfahrzeugscheinwerfer Gegenstand der Erfindung
ist eine Befestigung für Kraftfahrzeugscheinwerfer, die mit Hilfe eines am Reflektor
angebrachten erhabenen und eines am Fahrzeug angeordne-Dez ten hohlen kennzeichnende
Teiles kugelförmig Merkmal der gelagert Erfindung sind. -besteht darin, daß zwischen
dem erhabenen und :dem hohlen Lagerteil eine Zwischenlage äus weicherem Werkstoff
als der des erhabenen und hohlen Lagerteiles vorgesehen ist und daß die Lagerflächen
des erhabenen und hohlen Lagerteiles mit Aufrauhungen versehen sind.
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Bei den Scheinwerfern von Kraftfahrzeugen zeigt sich der Übelstand,
daß durch die Erschütterungen beim Fahren, durch unvorsichtiges Behandeln der Scheinwerfer
beim Reinigen des Wagens, auch oft schon beim bloßen Anstoßen an den Scheinwerfer
sich der Reflektor verstellt und dann immer ein umständliches und zeitraubendes
Wiedereinstellen des Reflektors ;erforderlich ist, um den Lichtstrahl- wieder in
die genau vorgeschriebene, Richtung fallen zu lassen. Dieser, übelstand soll durch
die vorliegende Erfin-: dung vermieden werden.
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Für die Einstellung von Scheinwerfern sind einersieits Kreuzgelenke,
andererseits Kugellager in Vorschlag gebracht und auch.schon angewendet worden.
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Bei der Verwendung von Kreuzgelenken, also einer . Vorrichtung; bei
der die Bewegungsmöglichkeit nach vier - Richtungen hin durch zwei Gelenke gegeben
ist, von denen das eine die Verstellung in senkrechter Richtung und das. andere
die Verstellung in waagerechter Richtung gestattet, läßt sich eine sichere Feststellung
der Teile nach der Einstellung dadurch herbeiführen, daß die gegeneinander drehbaren
Planflächen der Stell,-vorrichtung Zahnungen oder Kerbungen aufweisen, die bei der
Feststellung der Teile ineinander eingreifen und dadurch jede weitere Bewegung der
Teile ;gegeneinander verhindern.
Für die Scheinwerfer von Kraftfahrzeugen
kommt eine. solche Befestigungsvorrichtung aber nicht in Frage; denn hier muß die
Einstellung des Scheinwerfers auf-,das allergenaueste- erfolgen. können. Bei e.
bekannten Vorrichtungen kann die Einse- -@ lung immer nur um eine Zahnbreite erfolgen;'
und bei der praktisch geringst möglichen Zahnbreite macht dies bei Autoscheinwerfern,
die auf Entfernungen bis zu 5o m leuchten sollen, in dieser Entfernung einen Abstand
zwischen zwei möglichen, Auffallpunkten 'des Lichtstrahles aus, der eine solche
Einstellvorrichtung praktisch wertlos macht.
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Gegen' die Verwendung solcher nach dem Kreuzgelenkprinzip arbeitenden
Einstellvorrichtungen spricht auch noch ein weiterer Grund, und das ist der, daß
man beim Einstellen des Scheinwerfers die Schrauben zweier verschiedener Feststellungen
festziehen muß, um den Scheinwerfer in seiner richtigen Lage festzustellen; man
hat aber hierzu nur zwei Hände zur Verfügung, mit der einen hält man den Scheinwerfer
in seiner richtigen Lage, und wenn man mit der anderen dann de eine - Feststellschraube
festzieht, verstellt sich nur zu leicht wieder der Reflektor nach der Richtung,
nach der ihm die Bewegung immer noch möglich ist.
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Diese übelstände führten dazu, daß man für die Einstellung von Autoscheinwerfern
eine Kugelgelenkverbindung zwischen dem Reflektor und dem Fahrzeug zur Anwendung
brachte. Nun kann man aber hier die gegeneinander beweglichen Flächen des Kugelgelenkes
nicht, wie man des bei den Feststellvorrichtungen nach .dem Kreuzgelenkprinzip tut,
mit Zähnen oder Riffeln versehen; denn sonst kann man sie nicht mehr gegeneinander
verstellen. So blieb nur als einziges Mittel zur Feststellung des Reflektors übrig,
die gegeneinander beweglichen Lagerteile durch eine Schraube gegeneinanderzupressen,
um sie so durch Reibung gegeneinander festzustellen. Praktisch ist nun aber, auch
bei stärkstem Zusammenpressen solcher Kugellagerelemente, eine. Feststellung des
Scheinwerfers bei der hohen Beanspruchung der Gelenkverbindung durch die dauernden
Erschütterungen und Schläge, de sie durch-den fahrenden Wagen zu erleiden hat, nicht
möglich.
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Um nun eine völlig zuverlässige Feststellung des Scheinwerfers für
Kraftfahrzeuge auch bei - Verwendung .eines Kugelgelenkes für seine Einstellung
zu erreichen, also bei Verwendung -einer Gelenkverbindung, die de Einstellung des
- Scheinwerfers unter jedem Winkel gestattet, sind- gemäß der Erfindung die Lagerflächen
des erhabenen und des hohlen Lagerteiles mit Aufrauhungen- versehen, und zwischen
die Lagerteile ist eine Zwischenlage aus einem Werkstoff eingelegt, der wei-..,cher
ist als der Werkstoff, aus dem die `"Lagerteile bestehen, z. B. aus Zinn, Zink o.
dgl. Werden jetzt die Lagerteile nach der genauen Einstellung des Scheinwerfers
durch jirine Schraube zusammengezogen, so drücken sich die Aufrauhungen in den weicheren
Werkstoff der Zwischenlage ein und stellen dadurch Zwischenlage und Lagerteile gegeneinander
in zuverlässiger Weise fest.
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Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht darin,
daß die Aufrauhungen auf den Lagerflächen unregelmäßig verteilt sind. Dadurch wird
erreicht, daß beim Nachstellen des Scheinwerfers, auch wenn es sich nur um wenige
Grade handelt, niemals eine der Aufrauhungen in eine vorher verursachte Eindrückung
in die Zwischenlage kommen kann, wenn man bei der Nachstellung, die Zwischenlage
gegen ihre vorherige Stellung etwas verdreht.
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Die Zeichnung zeigt die Erfindung in Abb. i in teilweiser Ansicht
und teilweisem Schnitt, während Abb.2 den Reflektor mit dem erhabenen Lagerteil
aus dem hohlen Lagerteil herausgenommen zur Darstellung bringt.
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An dem Reflektor i ist der hohle Lagertei12 in bekannter Weise angeordnet,
dessen Oberfläche 3 gemäß der Erfindung mit scharfkantige Grate bildenden Einhieben
4 versehen ist. Der Lagerkörper des Reflektors i ist mit 5 bezeichnet, dessen hoble
Oberfläche mit den Einhieben 7 verseben ist. Zwischen den Lagerteilen 2 und 5 befindet
sich die Schale 12 aus ,einem Werkstoff, der weicher ist als der Werkstoff der Lagerteile
2 und 5. In bekannter Weise erfolgt die Feststellung des Reflektors i durch einen
Bolzen 9, der durch Gegenschrauben der Mutter i o gegen den Bolzenkopf i i de Lagerteile,
zusammenpreßt. Hierbei drücken. sich die Aufrauhungen 4 des Lagerteiles 2 und die
Aufrauhungen 6 des Lagerteiles 5 in die Schale 12 ein und steh-Zen dadurch den Reflektor
i unter Vermittlung der Schale 12 an dem Lagerteil 5 sicher fest.
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Ei11 Nachstellen des Re$ektors'-kann da-. durch erfolgen, daß man
die Schraube io löst, den Lagertei12 von.der Schale u z und diese von -dem Lagerteils
abhebt, die Schale r2 um den Bolzen g etwas dreht,- den Reflektor i einstellt und
dann die Mutter r o ,wieder anzieht. Hierbei finden die Aufrauhunge4 der Lagerteile,
da sie über ihre. Fläche unregelmäßig verteilt - sind, immer wieder unberührte -Stellen
in _ der- Schale 12, so, daß immer wieder ein unverrückbarer Sitz de's Scheinwerfers
in seinem Träger gewährleistet ist