DE69925757T2 - Dextran-maleinsäuremonoester und hydrogele daraus - Google Patents

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Description

  • Diese Erfindung betrifft Hydrogele, die durch Photovernetzung biologisch abbaubarer Polymere, die Vinylgruppen enthalten, erhältlich sind.
  • Es ist anerkannt, dass die Einführung von Vinylgruppen in wasserlösliche Polymere die Funktionalität zur Photovernetzung zu Hydrogelen schafft. Beispielsweise werden die wasserlöslichen Polymere mit Acrylaten, die Vinylgruppen für die Photovernetzungsreaktion liefern, zur Reaktion gebracht. Die Einführung von Vinylgruppen in die wasserlöslichen Polymere wurde jedoch auf Kosten vorliegender hydrophiler Gruppen der Polymere wie Hydroxyl- oder Carboxyl-Gruppen, die zur Wasserlöslichkeit beitragen, erreicht. Als ein Ergebniswird die Hydrophilie eines sich ergebenden Polymers und seine Wasser- oder Lösungsmittel-Löslichkeit durch den Substitutionsgrad beeinflußt, so dass die Löslichkeit in Wasser oder in einem Lösungsmittel sinkt wenn der Substitutionsgrad steigt. Darüber hinaus sinkt das Quellverhältnis der daraus hergestellten Hydrogele wenn der Substitutionsgrad steigt. Daher ist beim Stand der Technik für eine Verwendung von Hydrogelen zur langsamen Freisetzung biologisch aktiver Verbindungen ein hoher Substitutionsgrad notwendig, und eine Hydrogel-Verwendung zur langsamen Freisetzung biologisch aktiver Verbindungen ist mit einer guten Löslichkeit der das Hydrogel bildenden Polymere nicht vereinbar.
  • Es wurde herausgefunden, dass von Monoestern von Maleinsäure mit Dextran Vinylgruppen enthaltende Hydrogel-Vorläufer von hervorragender Löslichkeit, die Hydrogele liefern, die zur langsamen Freisetzung biologisch aktiver Verbindungen brauchbar sind, bereitgestellt werden. Mit Monoester ist gemeint, dass die Verbindungen freies Carboxyl haben, das durch nicht-Veresterung einer Carboxylgruppe von Maleinsäure bereitgestellt wird. Mit anderen Worten, in jedem gebundenen Maleinsäure-Segment gibt es eine Estergruppe und eine Vinylgruppe und eine freie Carboxylgruppe. Die Vinylgruppen liefern die Funktionalität zur Vernetzung zu Hydrogelen. Die freien Carboxylgruppen verleihen Hydrophilie und erhöhte Löslichkeit und stehen zur Verfügung, um mit einer biologisch aktiven Verbindung einen Ester zu bilden und sie dadurch zu binden. Daher führt die Veresterung von Dextran-Hydroxyl nicht nur zum Zusatz von Ungesättigtheit zur Vernetzung zur Hydrogel-Bildung, sondern auch zur Bereitstellung einer freien Carboxylgruppe, die hydrophiler ist als das Dextran-Hydroxyl, das verestert wird, und sie erhöht die Löslichkeit, während sie eine Vinylgruppe zur Vernetzung bereitstellt. Im Gegensatz zu dem, was im Stand der Technik offenbart ist, haben die Hydrogel-Vorläufer mit steigendem Substitutionsgrad eine erhöhte Löslichkeit und liefern Hydrogele mit erhöhtem Quellverhältnis wenn der Substitutionsgrad steigt. Die Hydrogel-Vorläufer hierin sind insofern einzigartig, als eine Erhöhung des Substitutionsgrads nicht das Opfern von Löslichkeit erfordert.
  • Die Erfindung hierin ist gerichtet auf biologisch abbaubare Hydrogele, die erhältlich sind durch Photovernetzung von Dextran-Maleinsäure-Monoestern, bei denen der durchschnittliche Substitutionsgrad jeder Glucose-Einheit jeder α-D-Glucopyranosyl-Baueinheit von Dextran mit Maleinsäure im Bereich von 0,60 bis 1,6, bevorzugt von 0,60 bis 1,30, liegt, beispielsweise von 0,60 bis 1,26, und die eine massegemittelte Molekülmasse von 40.000 bis 80.000 auf der Basis von Dextran haben, oder Ester davon, mit einem biologisch aktiven Mittel in Lösung in einem auf einen pH von 2 bis 8 gepufferten Medium, und Trocknen, die bei pH 7 einen maximalen Gleichgewichts-Quellverhältnis-Prozentsatz von 500 bis 1.500 haben, und die gekennzeichnet sind durch eine Erhöhung des Quellverhältnisses bei Erhöhung des mittleren Substitutionsgrads.
  • Diese Dextran-maleinsäure-monoester-Verbindungen werden, für einen Substitutionsgrad von 1,0, beispielhaft veranschaulicht durch die Formel
    Figure 00030001
    in der n einen Bereich hat, der den oben beschriebenen Molekülmassen-Bereich liefert.
  • In einer Untergruppe haben die Dextran-maleinsäure-monoester einen mittleren Substitutionsgrad im Bereich von 0,85 bis 0,95 und eine massegemittelte Molekülmasse im Bereich von 65.000 bis 75.000 auf der Basis von Dextran.
  • In einer anderen Untergruppe haben die Dextran-maleinsäure-monoester einen mittleren Substitutionsgrad im Bereich von 1,20 bis 1,26 und eine massegemittelte Molekülmasse im Bereich von 65.000 bis 75.000 auf der Basis von Dextran.
  • Die freie Carbonsäuregruppe der Maleinsäure-Baueinheit kann mit einem biologisch aktiven Mittel, z. B. einem zu verabreichenden Arzneimittel, verestert werden.
  • Der Begriff "auf der Basis von Dextran" wird hierin verwendet, um anzugeben, dass die massegemittelte Molekülmasse, auf die Bezug genommen wird, diejenige des Dextran-Ausgangsmaterials zur Herstellung des Dextran-maleinsäure-monoesters, das die Dextran-Baueinheit des Dextran-maleinsäuremonoesters liefert, ist.
  • Der Begriff "Hydrogel" wird hierin verwendet, um ein polymeres Material zu bezeichnen, das die Fähigkeit besitzt, in Wasser zu quellen und eine beträchtli che Menge Wasser innerhalb seiner Struktur zurückzuhalten, ohne sich aufzulösen.
  • Der Begriff "biologisch abbaubares Hydrogel" wird hierin verwendet, um ein durch Vernetzen eines Polymers gebildetes Hydrogel zu bezeichnen, das durch Wasser und/oder durch in der Natur vorkommende Enzyme abgebaut wird.
  • Der Begriff "Hydrogel-Vorläufer" wird hierin verwendet, um ein wasserlösliches Polymer zu bezeichnen, das unter Bildung eines Hydrogels in Lösung in einem Medium photovernetzbar ist.
  • Der Begriff "Photovernetzung" wird hierin verwendet, um zu bezeichnen, dass Vinylbindungen durch die Anwendung von Strahlungsenergie zur Spaltung und zur Bildung von Vernetzungen veranlaßt werden.
  • Der Begriff "Substitutionsgrad" wird hierin verwendet, um die Anzahl an Hydroxylgruppen in einer Glucose-Einheit einer α-D-Glucopyranosyl-Baueinheit von Dextran zu bezeichnen, die mit Maleinsäure Estergruppen bilden. Da jede solche Glucose-Einheit drei Hydroxylgruppen enthält, ist der maximale Substitutionsgrad 3,0. Der mittlere Substitutionsgrad bedeutet zugleich den mittleren Substitutionsgrad auf der Basis aller Glucose-Einheiten in den Molekülen des Hydrogel-Vorläufers.
  • Der Begriff Quellverhältnis ist ein Prozentsatz auf der Basis der folgenden Berechnung
    Figure 00040001
    worin WS gleich dem Gewicht des gequollenen Hydrogels ist und Wo das Gewicht eines getrockneten Hydrogels ist. Das Quellen findet mit wässeriger Lösung statt und das getrocknete Hydrogel ist so getrocknet, dass es berührungstrocken ist.
  • Der Begriff "maximales Quellverhältnis" (bei pH 7) bedeutet das maximale Quellverhältnis, das in dem in dem nachfolgenden Beispiel VI dargelegten Test beim Einweichen in einer Pufferlösung pH 7 erhalten wurde.
  • In den begleitenden Zeichnungen zeigt:
  • 1 Quellverhältnisse, die in Beispiel VI nach Einweichen bei pH 3 erhalten wurden;
  • 2 Quellverhältnisse, die in Beispiel VI nach Einweichen bei pH 7 erhalten wurden; und
  • 3 Quellverhältnisse, die in Beispiel VI nach Einweichen bei pH 10 erhalten wurden.
  • Das Ausgangsmaterial Dextran ist Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse im Bereich von 40.000 bis 80.000 und ist im Handel erhältlich. Dextran besteht aus (1→6)-verknüpften α-D-Glucopyranosyl-Resten und trägt drei Hydroxylgruppen pro Glucose-Einheit.
  • Die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer für die Erfindung hierin werden leicht hergestellt durch Reaktion von Dextran mit Maleinanhydrid in Anwesenheit eines Lewis-Base-Katalysators. Der Lewis-Base-Katalysator dient dazu, die Nucleophilie der Hydroxygruppen des Dextrans zu verstärken. Bei der Reaktion reagiert eine Hydroxygruppe von Dextran mit Maleinanhydrid unter Bildung einer Esterbindung; dieser Schritt führt zu einer Ringöffnung der Anhydridgruppe von Maleinanhydrid und erzeugt eine freie Carbonsäuregruppe am Ende des gebundenen Segments.
  • Die Reaktion von Dextran mit Maleinanhydrid wird bevorzugt in einem dipolaren aprotischen Lösungsmittel, z. B. N,N-Dimethylformamid (DMF), durchgeführt. LiCl ist bevorzugt in dem DMF-Reaktionslösungsmittel enthalten, um die Löslichkeit von Dextran in DMF zu erhöhen. Das LiCl tut dies, indem es mit DMF ein Salz bildet und dadurch die Polarität des DMF erhöht.
  • Der Lewis-Base-Katalysator ist bevorzugt Triethylamin (TEA).
  • Die Reaktion kann, beispielsweise, bei einem Molverhältnis von Maleinanhydrid zu Hydroxylgruppen von Dextran im Bereich von 0,3:1 bis 3,0:1, einem Molverhältnis von Triethylamin (TEA) zu Maleinanhydrid im Bereich von 0,001:1,0 bis 0,10:1,0, Reaktionstemperaturen im Bereich von 20° C bis 80° C und Reaktionszeiten im Bereich von 1 Stunde bis 20 Stunden oder mehr ausgeführt werden. Bedingungen, die die höchsten Substitutionsgrade im Einklang mit einer effizienten Nutzung von Reagenzien und Zeit lieferten, wurden mit einem Molverhältnis von Maleinanhydrid zu Hydroxylgruppen von Dextran von 2:1, einem Molverhältnis von Triethylamin zu Maleinanhydrid von 0,05:1, einer Reaktionstemperatur von 60° C und Reaktionszeiten von 10 bis 20 Stunden erhalten.
  • Im allgemeinen bewirkt ein Erhöhen des Molverhältnisses von Maleinanhydrid, zu Dextran-Hydroxyl, ein Erhöhen des Molverhältnisses von TEA zu Maleinanhydrid und ein Erhöhen der Reaktionszeit eine Erhöhung des Substitutionsgrads. Eine nahezu lineare Erhöhung des Substitutionsgrads wurde beim Erhöhen des Molverhältnisses von Maleinanhydrid zu Hydroxylgruppe auf 2:1 beobachtet. Eine weitere Erhöhung des Molverhältnisses auf 3:1 führte zu einer sehr kleinen Erhöhung des Substitutionsgrads (2%). Von einer Erhöhung des Molverhältnisses von Katalysator zu Maleinanhydrid wurde beobachtet, dass sie den Substitutionsgrad bei Erhöhung des Molverhältnisses auf 0,05:1 beträchtlich erhöhte. Eine weitere Erhöhung auf 0,1:1 ergab eine kleine Erhöhung des Substitutionsgrads. Was den Einfluß der Reaktionstemperatur betrifft, geben die Daten an, dass ein maximaler Substitutionsgrad bei einer Reaktionstemperatur von etwa 60° C erhalten wird. Die Veresterungsreaktion wurde bei einer Erhöhung der Reaktionstemperatur von 20° C auf 60° C erleichtert, aber bei 80° C wurde gefunden, dass der erhaltene Substitutionsgrad im Vergleich zu dem bei einer Reaktion bei 60° C erhaltenen Substitutionsgrad verringert war. Es wurde gefunden, dass der den Substitutionsgrad am meisten beeinflussende Parameter das Molverhältnis von Maleinanhydrid zu Dextran-Hydroxyl war.
  • Ein Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer mit einem mittleren Substitutionsgrad im Bereich von 0,85 bis 0,95 und einer massegemittelten Molekülmasse im Bereich von 65.000 bis 75.000 auf der Basis von Dextran kann, beispielsweise, hergestellt werden durch Verwendung von Dextran dieser massegemittelten Molekülmasse als ein Ausgangsmaterial, und von Reaktionsbedingungen von 1 Mol Maleinanhydrid zu 1 Mol Dextran-Hydroxyl, 0,10 Mol TEA zu 1 Mol Maleinanhydrid, einer Reaktionstemperatur von 60° C und einer Reaktionszeit von 8 Stunden, um eine Verbindung mit einem Substitutionsgrad von etwa 0,90 herzustellen, oder eines Molverhältnisses von Maleinanhydrid zu Hydroxylgruppe von Dextran von 1:1, eines Molverhältnisses von TEA zu Maleinanhydrid von 0,03:1, einer Reaktionstemperatur von 80° C und einer Reaktionszeit von 20 Stunden, um eine Verbindung mit einem Substitutionsgrad von 0,90 zu erhalten, oder durch Verwendung dieser Ergebnisse, um andere Bedingungen zu wählen, um Verbindungen mit Substitutionsgraden in dem Bereich von 0,85 bis 0,95 herzustellen.
  • Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer mit einem mittleren Substitutionsgrad im Bereich von 1,20 bis 1,26 und einer massegemittelten Molekülmasse im Bereich von 65.000 bis 75.000 auf der Basis von Dextran können, beispielsweise, hergestellt werden durch Verwendung von Dextran dieser massegemittelten Molekülmasse als ein Ausgangsmaterial und von Reaktionsbedingungen von 1 Mol Maleinanhydrid zu 1 Mol Dextran-Hydroxyl, 0,10 Mol TEA zu 1 Mol Maleinanhydrid, einer Reaktionstemperatur von 60° C und einer Reaktionszeit von 8 Stunden, um eine Verbindung mit einem Substitutionsgrad von 1,26 zu erhalten, oder durch Verwendung dieses Ergebnisses, um andere Bedingungen zu wählen, um Verbindungen mit Substitutionsgraden in dem Bereich von 1,20 bis 1,26 herzustellen.
  • Wie oben angegeben, können die freien Carboxyle in den Monoestern mit einem biologisch aktiven Mittel, z. B. einem Arzneimittel, verestert werden. Beispiele für Arzneimittel und biologisch aktive Mittel, die mit freiem Carboxyl des Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufers hierin unter Bildung von Estern zur Reaktion gebracht werden können, umfassen Arzneimittel und andere biologisch aktive Mittel, die eine oder mehrere Hydroxylgruppen enthalten, wozu beispielsweise Estron, Estradiol, Doxorubicin und Camptothecin gehören. Die Veresterungen können bei normalen Veresterungsbedingungen ausgeführt werden.
  • Der erhaltene Substitutionsgrad wird leicht aus 1H-NMR-Daten durch Integration und Normalisierung der Peaks der Doppelbindung in dem Maleinsäure-Segment und des Hydroxyl-Wasserstoffs des Dextran-Segments, und Dividieren der Peakfläche des Doppelbindungsbereichs des Maleinsäure-Segments durch die Peakfläche des Hydroxyl-Wasserstoffs in dem Dextran berechnet.
  • Der zu erhaltende Substitutionsgrad hängt von der Endverwendung des Hydrogels ab. Beispielsweise kann für eine Hydrogel-Verwendung zur Zuführung von Arzneimittel über einen Zeitraum im Bereich von nur 2 Stunden bis 48 Stunden oder mehr ein Substitutionsgrad im Bereich von 0,60 bis 1,6 für wesentlich erachtet werden. Für eine Hydrogel-Verwendung zur Einkapselung von Viren, die in der Gentherapie verwendet werden, kann ein Substitutionsgrad im Bereich von 0,60 bis 1,6 für wesentlich erachtet werden.
  • Die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer haben eine hervorragende Löslichkeit, die im Vergleich zur Löslichkeit von Dextran erhöht ist. Diese hervorrragende Löslichkeit ist wichtig, weil sie die Reaktion mit oder das Einschließen oder Beschichten von hydrophilen, biologisch aktiven Mitteln erleichtert und die Hydrogelbildung erleichtert. Sie tut dies, indem sie den Bedarf an von Wasser verschiedenen Lösungsmitteln minimiert und das Erfordernis des Erhitzens, um eine Lösung zu bewirken, minimiert. Wie Dextran lösen sich die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer bei Raumtemperatur in Wasser und Dimethylsulfoxid unter Bildung klarer Lösungen, aber die Dextran-maleinsäure-monoester-Vorläufer lösen sich in Wasser und Dimethylsulfoxid schneller unter Bildung klarer Lösungen, als es Dextran tut. Die Löslichkeit in Wasser bei Raumtemperatur ist wichtig, weil Wasser im Überfluß vorhanden ist und nicht toxisch ist. Andererseits sind Hydrogel-Vorläufer des Stands der Technik normalerweise nicht leicht in Wasser löslich und erfordern zur Auflösung höhere Temperaturen als Raumtemperatur und/oder organische Lösungsmittel, die Reinigungsprobleme bereiten und zu einer verringerten Beladung an biologisch aktivem Mittel im Hydrogel führen können (da die Reinigung ein Waschen beinhalten kann, das nebenbei etwas von dem eingefüllten biologisch aktiven Mittel entfernt). Darüber hinaus sorgt die hervorragende Löslichkeit des Dextran-maleinsäure-Vorläufers hierin für eine homogenere Beladung mit biologisch aktivem Mittel. Die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer hierin lösen sich auch bei Raumtemperatur in Dimethylformamid, Diethylacetamid und N-Methylpyrrolidon unter Bildung klarer Lösungen, während Dextran es nicht tut. Weder Dextran noch die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer lösen sich bei Raumtemperatur in Tetrahydrofuran oder Methylenchlorid unter Bildung klarer Lösungen. Daher haben die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer im Vergleich zu Dextran die einzigartige Eigenschaft, dass sie leicht mit bestimmten Arzneimitteln und anderen biologisch aktiven Verbindungen, z. B. Estron, das sich in polaren Lösungsmitteln wie Dimethylformamid, Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon und Dimethylsulfoxid bei Raumtemperatur löst, sich aber nur sehr geringfügig in Wasser löst, Isonicotinsäure-Hydrazid und Acetylsalicylsäure, die sich in Dimethylformamid lösen, aber in Wasser begrenzte Löslichkeit haben, zur Reaktion gebracht werden.
  • In einem Fall wird das wässerige Medium, in dem der Vorläufer zur Photovernetzung gelöst wird, auf einen pH von 7 gepuffert. Ein geeignetes, auf pH 7 gepuffertes, wässeriges Medium ist erhältlich von VWR Scientific Products aus West Chester, Pennsylvania, unter der Katalog-Nr. 3417-115, und enthält 0,05 M Natriumphosphat, zweibasig (Chemical Abstract Registrier-Nr. 7558-79-4), 0,05 M Kaliumphosphat, einbasig (Chemical Abstract Registrier-Nr. 7778-770), antimikrobielles Mittel und Wasser. Ein niedrigerer pH bringt die Doppelbindungen wegen des Kollabierens der Struktur näher zusammen und erleichtert dadurch die Vernetzungsreaktion.
  • Bevorzugt wird ein Photoinitiator, z. B. 2,2'-Dimethoxy-2-phenyl-acetophenon, zu der Lösung, die der Photovernetzung unterzogen werden soll, in einer Menge von 1 bis 5 Gew.% des Dextran-maleinsäure-Hydrogel-Vorläufers, der photovernetzt wird, zugegeben.
  • Die Photovernetzung wird ohne weiteres durch UV-Bestrahlung, z. B. unter Verwendung einer langwelligen UV-Lampe, ausgeführt.
  • Die Trocknung erfolgt bevorzugt so, dass das gebildete Hydrogel berührungstrocken ist.
  • Die Trocknung kann bei Raumtemperatur in einem Vakuumofen ausgeführt werden.
  • Zum Einschließen eines biologisch aktiven Mittels kann das Mittel mit dem Hydrogel-Vorläufer in der Lösung des gepufferten Mediums, das Photovernetzungs-Bedingungen ausgesetzt wird, gemischt werden, so dass die Photovernetzung eine Bildung von Hydrogel mit darin eingeschlossenem oder davon eingekapseltem biologisch aktiven Mittel bewirkt.
  • Der erhaltene Vernetzungsgrad hängt vom Substitutionsgrad des Vorläufers ab. Es wurde gefunden, dass der minimale Substitutionsgrad, der für eine angemessene UV-Photovernetzung in dem Vorläufer erforderlich ist, 0,60 ist. Die Photovernetzung wird ausgeführt, um zumindest die ein Gelieren erzeugende Vernetzung zu erhalten. Die Zeit der Photovernetzung kann über diejenige, bei der man nur ein Gelieren erhält, hinaus verlängert werden, um mehr Vernetzung zu erhalten. Die Wirkung des erhöhten Vernetzungsgrads ist, die Löslichkeit zu verringern und die Stabilität zu erhöhen.
  • Ein Beispiel einer Vernetzung, die erhalten werden kann, ist unten dargelegt
    Figure 00110001
    worin n einen Bereich hat, der den oben beschriebenen Molekülmassen-Bereich liefert, für einen Substitutionsgrad von 1,0.
  • Bei pH 7 hat das Hydrogel im wässerigen Medium ein maximales Quellverhältnis im Bereich von 500 bis 1.500%.
  • Das gebildete Hydrogel hat ein hohes Quellverhältnis in wässeriger Lösung, wobei die Größe der Quellung von dem pH der wässerigen Lösung, in die ein getrocknetes Hydrogel eingetaucht wird, abhängt. Die höchsten Gleichgewichts-Queliverhältnisse werden bei neutralem pH erhalten, gefolgt von saurem pH (wie von einem pH von 3 repräsentiert). Bei alkalischem pH (wie von einem pH von 10 repräsentiert) lösten sich die Hydrogele auf, bevor die Gleichgewichts-Quellung erhalten wurde. Ein höheres Quellverhältnis ergibt eine raschere Freisetzung von chemisch reagiertem oder eingeschlossenem Mittel. Daher schafft die Wahl des pH des Quellungsmediums ein Verfahren zur Kontrolle des Freisetzungsverhältnisses von chemisch reagiertem oder eingeschlossenem Mittel in einer anderen als einer medizinischen Umgebung. In ei ner medizinischen Umgebung ist der pH derjenige, der in dem Bereich des Körpers, den das Hydrogel berührt, vorliegt.
  • Das gebildete Hydrogel ist gekennzeichnet durch ein erhöhtes Quellverhältnis und eine erhöhte Löslichkeit mit der Erhöhung des Substitutionsgrads durch Maleinsäure in dem Hydrogel-Vorläufer. Eine Erhöhung des Quellverhältnisses bei einem erhöhten Substitutionsgrad wird durch Hydrogele von Acrylsäure und ihren Derivaten nicht erreicht. Alle gegenwärtigen experimentiellen und kommerziellen biologisch abbaubaren Hydrogele zeigen ein geringeres Quellverhältnis und eine geringere Löslichkeit, wenn der Substitutionsgrad steigt.
  • Ein höheres Quellverhältnis ergibt eine raschere Freisetzung eines Mittels, das mit dem Hydrogel reagiert oder in ihm eingeschlossen ist. Ein höheres Quellverhältnis ergibt eine offenere Struktur, die der Struktur von Gewebe ähnlicher ist, und ist wichtig für Verwendungen mit Gewebekontakt.
  • Ein höheres Quellverhältnis ist mit einer hohen Hydrophilie verbunden, die wichtig ist für den Gebrauch für Kontaktlinsen und Wundheilung.
  • Ein höheres Quellverhältnis sorgt auch für eine bessere Absorption für Hygieneverwendungen.
  • Die von den Vorläufern hierin gebildeten Hydrogele sind leicht herzustellen wegen der Fähigkeit des Hydrogel-Vorläufers, sich leichter in üblichen organischen Lösungsmitteln, einschließlich Wasser, zu lösen als konventionelle Hydrogel-Vorläufer.
  • Je höher der mittlere Substitutionsgrad in dem Hydrogel-Vorläufer, desto geringer die Nässestabilität des gebildeten Hydrogels, d. h., desto geringer die Zeit, die das Hydrogel im wässerigen Medium besteht, bevor es sich auflöst.
  • Die gebildeten Hydrogele sind biologisch abbaubar, weil Dextran biologisch abbaubar ist und die Esterbindungen biologisch abbaubar sind.
  • Die Hydrogele aus den Vorläufern hierin sind zur kontrollierten Freisetzung von Arzneimitteln brauchbar. Für diesen Gebrauch können die Arzneimittel mit den freien Carboxylen in den Vorläufern zur Reaktion gebracht werden, um kovalente Bindungen zwischen Arzneimitteln und Vorläufer zu bilden, oder das Arzneimittel kann von dem Vorläufer physikalisch eingekapselt oder eingeschlossen werden. Das Arzneimittel wird durch metabolische Einwirkung auf das Hydrogel freigesetzt, und die Bindung an, oder die Einschließung oder Einkapselung in Hydrogel verzögert die Freisetzung, beispielsweise für 2 bis 48 Stunden oder mehr.
  • Die Hydrogele aus den Vorläufern hierin sind als zeitweilige Hautabdeckung, z. B. als ein Wundverband oder eine künstliche Haut, brauchbar. In diesem Fall kann das Hydrogel vorteilhafterweise antimikrobielles Mittel und/oder Wundheilungs-Wachstumsfaktor(en) enthalten.
  • Die Hydrogele aus den Vorläuferin hierin sind als Beschichtungen auf chirurgischen Implantaten, beispielsweise als eine Beschichtung auf einem Gefäß- transplantat zur Verringerung der Thrombogenität, brauchbar. Im Falle einer anti-thrombogenen Funktion kann das Hydrogel vorteilhafterweise ein Mittel gegen Gerinnung, z. B. Heparin, einschließen oder einkapseln oder enthalten.
  • Die Hydrogele aus den Vorläufern hierin sind brauchbar zum Einkapseln von in der Gentherapie verwendeten Viren, um die Viren vor dem Immunsystem des Körpers zu schützen, bis sie die Stelle erreichen, wo die genetische Veränderung stattfinden soll. Bei der konventionellen Gentherapie werden die Viren an der Stelle des zukünftigen Einbaus injiziert, und es sind viele Injektionen erforderlich, um die Inaktivierung von Viren auszugleichen. Die Hydrogele hierin schützen die Viren, so dass weniger Injektionen verwendet werden können.
  • Die Hydrogele aus den Vorläufern hierin sind für landwirtschaftliche Zwecke zum Beschichten von Samen brauchbar. Die Hydrogel-Beschichtung fördert die Rückhaltung von Wasser während der Keirnung der Saat und fördert den Sauerstofftransport mittels der Porenstrukturen und kann chemische Mittel, z. B. Pestizide, zur Zuführung zu den Samen enthalten.
  • Die Hydrogele aus den Vorläufern hierin sind brauchbar für die Verabreichung von basischem Fibroblasten-Wachstumsfaktor (bFGF), um die Proliferation von Osteoblasten zu stimulieren (d. h. die Knochenbildung zu fördern) und um die Angiogenese (Entwicklung von Blutgefäßen) zu stimulieren. Die anhängenden freien Carbonsäuregruppen der Vorläufer hierin dienen als Stellen für die ionische Bindung von bFGF. Die Hydrogele, in denen bFGF enthalten ist, werden örtlich am Knochen oder an Blutgefäßen angewendet. Beim biologischen Abbau des Hydrogels wird eine Langzeitfreisetzung von bFGF zur Förderung des Knochenwachstums und der Blutgefäßbildung erhalten. Die Bindung des bFGF an die Vorläufer hierin schützt den bFGF gegen enzymatischen Abbau oder Denaturierung, so dass der bFGF seine biologischen Funktionen erfüllen kann, und sie tritt ein wegen der bFGF eigenen Affinität zu sauren Verbindungen.
  • Die Hydrogele aus den Vorläufern hierin sind auch in den Fällen brauchbar, in denen Hydrogele konventionell verwendet werden, z. B. zur Verdickung in Nahrungsmitteln, zur Feuchtigkeitsabgabe an Pflanzen, zur Fluid-Aufnahme und -Rückhaltung im Hygienebereich, als hydrophile Beschichtungen für Textilanwendungen, für Kontaktlinsen und für Trenn- und Diffusions-Gele in der Chromatographie und Elektrophorese.
  • Die Erfindung hierin wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht.
  • Beispiel 1
  • Dextran (2,0 g) mit einer massegemittelten Molekülmasse von 70.000 wurde in 20 ml Dimethylformamid, das 10 Gew.% LiCl enthielt, bei 90° C unter Stickstoffgas gelöst. Nachdem festgestellt wurde, dass sich das Dextran klar löste, wurde die sich ergebende Lösung auf Reaktionstemperatur abkühlen lassen. Dann wurde Triethylamin in einer Menge von 0,11 g zugegeben, und es wurde 15 Minuten lang gerührt. Maleinanhydrid (3,626 g) wurde zugegeben. Das Molverhältnis von Hydroxylgruppen in Dextran zu Maleinanhydrid war 1:1. Das Molverhältnis von Triethylamin zu Maleinanhydrid war 0,03:1. Die Reaktion stemperatur wurde 20 Stunden lang gehalten. Es wurden Versuche durchgeführt bei Reaktionstemperaturen von 20° C, 40° C, 60° C und 80° C. Am Ende des 20-stündigen Reaktionszeitraums wurden die Reaktionsgemische in kaltem Isopropylalkohol ausgefällt, mehrere Male mit Isopropylalkohol gewaschen und bei Raumtemperatur in einem Vakuumofen getrocknet. Es wurde Dextranmaleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer gebildet, und die Substitutionsgrad-Ergebnisse sind in Tabelle 1 unten dargelegt.
  • Tabelle 1
    Figure 00150001
  • Beispiel II
  • Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer wurde hergestellt wie in Beispiel I mit der Ausnahme, dass die Reaktion bei 60° C durchgeführt wurde und die Reaktionszeit variiert wurde, wobei Versuche mit Reaktionszeiten von 1, 3, 5, 10 und 20 Stunden durchgeführt wurden. Die Substitutionsgrad-Ergebnisse sind in Tabelle 2 unten dargelegt.
  • Tabelle 2
    Figure 00150002
  • Beispiel III
  • Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer wurde wie in Beispiel I hergestellt mit der Ausnahme, dass die Reaktionstemperatur 60° C betrug, die Reaktionszeit 10 Stunden betrug und das Molverhältnis von Triethylamin zu Maleinanhydrid variiert wurde, wobei Versuche mit Molverhältnissen von Triethylamin zu Maleinanhydrid von 0,01:1,0, 0,03:1,0, 0,05:1,0 und 0,10:1,0 durchgeführt wurden. Die Substitutionsgrad-Ergebnisse sind in Tabelle 3 unten dargelegt:
  • Tabelle 3
    Figure 00160001
  • Beispiel IV
  • Dextran-maleinsäure-Hyrogel-Vorläufer wurde hergestellt wie in Beispiel I mit der Ausnahme, dass das Molverhältnis von Triethylamin zu Maleinanhydrid 0,10:1 betrug, die Reaktionstemperatur 60° C betrug und die Reaktionszeit 8 Stunden betrug und das Molverhältnis von Maleinanhydrid zu Hydroxylgruppen von Dextran variiert wurde, wobei Versuche mit Molverhältnissen von Maleinanhydrid zu Hydroxylgruppen von Dextran von 0,5:1,0, 1,0:1,0, 1,5:1,0, 2,0:1,0 und 3,0:1,0 durchgeführt wurden. Die Substitutionsgrad-Ergebnisse sind in Tabelle 4 unten dargelegt:
  • Tabelle 4
    Figure 00170001
  • Beispiel V
  • Löslichkeitstests von Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer und Dextran wurden bei Raumtemperatur in Wasser, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon, Tetrahydrofuran und Methylenchlorid nach dem folgenden Verfahren durchgeführt: 0,1 g Hydrogel-Vorläufer wurde in 5 ml Lösungsmittel eingemischt und es wurde 24 Stunden lang gerührt. Es wurden Versuche durchgeführt mit Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer, der aus Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse von 70.000 hergestellt worden war, in einem Fall mit einem Substitutionsgrad von 0,30, und in anderen Fällen mit Substitutionsgraden von 0,90 und 1,26. Das getestete Dextran hatte eine massegemittelte Molekülmasse von 70.000. Die Ergebnisse waren für die Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufer dieselben, unabhängig vom Substitutionsgrad. Die Löslichkeitsergebnisse sind in Tabelle 5 unten dargelegt, worin "+" bedeutet, löst sich unter Bildung einer klaren Lösung bei Raumtemperatur, und "–" bedeutet, löst sich nicht unter Bildung einer klaren Lösung bei Raumtemperatur.
  • Tabelle 5
    Figure 00180001
  • Es wurde zwar gefunden, dass sich sowohl Dextran-maleinsäure-monoester als auch Dextran in Wasser und Dimethylsulfoxid unter Bildung klarer Lösungen bei Raumtemperatur lösten, aber die Lösung geschah für die Dextran-maleinsäure-monoester schneller als für Dextran.
  • Beispiel VI
  • In einem Fall wurde Dextran-maleinsäure-Hydrogel-Vorläufer mit einem Substitutionsgrad von 0,90 (aus Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse von 70.000) und in einem anderen Fall Dextran-maleinsäure-Hydrogel-Vorläufer mit einem Substitutionsgrad von 1,26 (aus Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse von 70.000) in einer Pufferlösung mit pH 7 (VWR Scientific Products, Katalog-Nr. 34170-115, oben beschrieben) gelöst. In jedem Fall wurde das folgende Verfahren verwendet: 0,4 g Vorläufer wurden in 1 ml Pufferlösung gelöst. Dann wurde 2,2'-Dimethoxy-2-phenyl-acetophenon-Photoinitiator (3 Gew.% des Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogel-Vorläufers), gelöst in 0,024 ml N-Methylpyrrolidon, zugegeben, und es wurde einige wenige Sekunden lang schnell gerührt. Die sich ergebende Lösung wurde auf eine Glasplatte gegossen und mit einer langwelligen UV-Lampe mit 360 nm (UVL-18, UVP Upland, CA, USA) bestrahlt, bis ein Gelieren auftrat. Die Bestrahlung wurde nach dem Auftreten des Gelierens für 4 Stunden und 20 Minuten fortgesetzt, für eine Gesamtbestrahlungszeit von 5 Stunden. Die sich ergebenden Hydrogele waren biegsam und halbtransparent. Die sich ergebenden Hydrogele wurden mehrmals mit Isopropylalkohol gewaschen und bei Raumtemperatur in einem Vakuumofen getrocknet, so dass sie berührungstrocken waren. Das getrocknete Hydrogel hatte ein braunes, klebriges gummiartiges Aussehen und Wesen.
  • An den getrockneten Hydrogelen wurden Quellungstests nach dem folgenden Verfahren durchgeführt. Getrocknete Dextran-maleinsäure-monoester-Hydrogele wurden gewogen und dann in Pufferlösungen eingeweicht. Es wurden Versuche durchgeführt unter Verwendung von Pufferlösung von pH 3 (Katalog-Nr. 34170-103 von VWR Scientific Products aus West Chester, Pennsylvania, bestehend aus 0,05 M Kaliumhydrogenphthalat, Chemical Abstracts Registrier-Nr. 877-24-7, und antimikrobiellem Mittel in Wasser), unter Verwendung von Pufferlösung von pH 7 (VWR Scientific Products Katalog-Nr. 34170-115, oben beschrieben), und unter Verwendung von Pufferlösung von pH 10 (Katalog-Nr. SB116-500 von Fischer Chemical, Fisher Scientific, Fair Lawn, New Jersey, bestehend aus einer 0,05 M Lösung von Kaliumhydroxid, CAS 1310-58-3, Kaliumcarbonat, CAS 584-08-7, Kaliumtetraborat-pentahydrat, CAS 1228-83-5, und Dinatrium-ethylendiamin-tetraessigsäure-dihydrat, CAS 6381-92-6, in Wasser). In jedem Fall wurde das eingeweichte Hydrogel in vorbestimmten Intervallen entfernt, das Oberflächenwasser des Hydrogels wurde mit einem Papierhandtuch schonend entfernt, und dann wurde das Hydrogel gewogen bis keine weitere Gewichtsveränderung festgestellt wurde. Die Quellungsverhältnis-Prozentsätze wurden unter Verwendung der oben dargelegten Formel berechnet. Die Ergebnisse sind in den 1, 2 und 3 dargelegt, wobei 1 die Quellverhältnisse nach Einweichen in einer Lösung von pH 3 angibt, 2 die Quellverhältnisse nach Einweichen in einer Lösung von pH 7 angibt, und 3 die Quellverhältnisse nach Einweichen in einer Lösung von pH 10 angibt. In jeder der Figuren steht "D.S." für "Substitutionsgrad". Für Hydrogel aus Dextran-maleinsäure-monoester mit einem Substitutionsgrad von 0,90 wurde die Gleichgewichtsquellung in einer Pufferlösung von pH 7 nach 5 Stunden erhalten (1.171 %), und sie blieb ohne irgendein Zeichen für strukturelles Auseinanderfallen für einige wenige Tage erhalten, und in einer Pufferlösung von pH 3 wurde die Gleichgewichtsquellung nach 300 Minuten erhalten (600%), und dieses Quellverhältnis blieb erhalten bis, beginnend 48 Stunden nach dem Eintauchen, das Hydrogel sich aufzulösen begann.
  • Beispiel VII
  • In dem Bestreben, Hydrogele mit Dextran-maleinsäure-monoestern mit Substitutionsgraden von 0,30, 0,36, 0,39, 0,51, 0,57, 0,60 und 0,84 zu erhalten, wurde eine Behandlung durchgeführt, wie sie in Beispiel VI angegeben ist. Es wurde gefunden, dass der minimale Substitutionsgrad, der für ein Hydrogel zur angemessenen UV-Photovernetzung erforderlich ist, 0,60 ist.
  • Beispiel VIII
  • Quellungstests wurden an Hydrogelen, die aus Dextran-maleinsäure-monoestern mit Substitutionsgraden von 0,90, 1,26, 1,47 und 1,53 gebildet waren, durchgeführt, wie in Beispiel VI dargelegt. Die aus Monoestern mit Substitutionsgraden von 0,90 und 1,26 gebildeten Hydrogele hatten in Pufferlösungen (pH 3, 7 und 10) mindestens 60 Minuten Bestand. Die aus den Monoestern mit Substitutionsgraden von 1,47 und 1,53 gebildeten Hydrogele zeigten augenblicklich, wenn sie in Pufferlösungen (pH 3, 7 und 10) eingetaucht wurden, eine große Wasseraufnahme, aber lösten sich kurz danach (innerhalb von 10 Minuten) in den Pufferlösungen auf.
  • Beispiel IX
  • Dextran-maleinsäure-Hydrogel-Vorläufer mit einem Substitutionsgrad von 0,90 (aus Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse von 70.000) und mit einem Substitutionsgrad von 1,26 (aus Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse von 70.000) werden verwendet.
  • In jedem Fall werden 0,2 g Dextran-maleinsäure-Hydrogel-Vorläufer in 1 ml Phosphat-Pufferlösung (PBS) von pH 7,4 gelöst. Dann werden 0,004 g 2,2'-Dimethoxy-2-phenyl-acetophenon als ein Initiator zugegeben. Dann werden 50 μg bFGF zugegeben. Die sich ergebenden Lösungen werden auf eine TeflonTM-Platte gegossen und mit einer langwelligen UV-Lampe 4 Stunden lang bestrahlt, um ein vernetztes Dextran-maleinsäure-Hydrogel-Netzwerk mit darin imprägniertem bFGF zu erhalten. Das Hydrogel-Netzwerk wird zwei Tage lang unter Vakuum getrocknet. Das sich ergebende Produkt kann örtlich am Knochen angewendet werden, um das Knochenwachstum zu fördern, und an Blutgefäßen, um die Blutgefäßbildung zu fördern.

Claims (15)

  1. Biologisch abbaubares Hydrogel, das erhältlich ist durch Photovernetzung eines Dextran-maleinsäure-monoesters, bei dem der durchschnittliche Substitutionsgrad jeder Glucose-Einheit jedes α-D-Glucopyranosyls von Dextran mit Maleinsäure von 0,60 – 1,6 beträgt, und der eine massegemittelte Molekülmasse von 40.000 – 80.000 auf der Basis von Dextran hat, oder eines Esters davon, mit einem biologisch aktiven Mittel in Lösung in einem auf einen pH von 2 – 8 gepufferten Medium, und Trocknen, das bei pH 7 einen maximalen Gleichgewichts-Quellverhältnis-Prozentsatz von 500 – 1500 hat und das gekennzeichnet ist durch eine Erhöhung des Quellverhältnisses bei Erhöhung des mittleren Substitutionsgrads.
  2. Biologisch abbaubares Hydrogel nach Anspruch 1, bei dem der Dextran-maleinsäure-monoester einen mittleren Substitutionsgrad von 0,60 – 1,30 hat.
  3. Biologisch abbaubares Hydrogel nach Anspruch 2, bei dem der Dextran-maleinsäure-monoester einen mittleren Substitutionsgrad von 0,60 – 1,26 hat.
  4. Biologisch abbaubares Hydrogel nach Anspruch 3, bei dem der Dextran-maleinsäure-monoester einen mittleren Substitutionsgrad von 0,85 – 0,95 und eine massegemittelte Molekülmasse von 65.000 – 75.000 auf der Basis von Dextran hat.
  5. Biologisch abbaubares Hydrogel nach Anspruch 2, bei dem der Dextran-maleinsäure-monoester einen mittleren Substitutionsgrad von 1,20 – 1,26 und eine massegemittelte Molekülmasse von 65.000 – 75.000 auf der Basis von Dextran hat.
  6. Biologisch abbaubares Hydrogel wie in einem der vorangehenden Ansprüche beansprucht, bei dem der Dextran-maleinsäure-monoester mit einem biologisch aktiven Mittel verestert ist.
  7. Biologisch abbaubares Hydrogel nach einem der Ansprüche 1 – 5, in dem ein biologisch aktives Mittel eingekapselt oder eingeschlossen ist.
  8. Biologisch abbaubares Hydrogel nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem das Medium auf einen pH von 7 gepuffert ist.
  9. Verfahren zur Herstellung eines biologisch abbaubaren Hydrogels, das bei pH 7 einen maximalen Gleichgewichts-Quellverhältnis-Prozentsatz von 500 – 1500 hat und das gekennzeichnet ist durch eine Erhöhung des Quellverhältnisses bei einer Erhöhung des mittleren Substitutionsgrads, wobei das Verfahren das Photovernetzen eines Dextran-maleinsäure-monoesters, wie er in einem der Ansprüche 1 – 6 definiert ist, in Lösung in einem auf einen pH von 2 – 8 gepufferten Medium und Trocknen aufweist.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem das Medium auf einen pH von 7 gepuffert ist.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Dextran-maleinsäure-monoester erhalten wird durch ein Verfahren, das die Reaktion von Dextran mit einer massegemittelten Molekülmasse von 40.000 – 80.000 mit Maleinsäureanhydrid in Anwesenheit eines Lewis-Base-Katalysators aufweist.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem die Reaktion in einem dipolaren aprotischen Lösungsmittel durchgeführt wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem der Lewis-Base-Katalysator Triethylamin ist und das dipolare aprotische Lösungsmittel N,N-Dimethylformamid ist.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 – 13, bei dem das Molverhältnis von Maleinsäure-anhydrid zu Dextran-Hydroxylgruppen 0,3:1 – 3,0:1 beträgt; der Lewis-Base-Katalysator Triethylamin, anwesend in einem Molverhältnis zu Maleinsäure-anhydrid von 0,001:1,0 – 0,10:1,0, ist; die Reaktionstemperatur 20° C – 80° C beträgt; und die Reaktionszeit 1 – 20 Std. beträgt.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem das Molverhältnis von Maleinsäure-anhydrid zu Dextran-Hydroxylgruppen 0,3 – 2:1 beträgt; das Molverhältnis von Triethylamin zu Maleinsäure-anhydrid 0,001:1,0 – 0,05:1 beträgt; und die Reaktionstemperatur 20° C – 60° C beträgt.
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