DE69925662T2 - Plattensäge - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Plattensägemaschine, enthaltend eine Vorrichtung zum Schneiden von Platten, insbesondere von Holzplatten, wie nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (s. z.B. DE-A 28 51 657).
- Die bis heute bekannten Plattensägemaschinen enthalten in ihren mindesten Standardausführungen im wesentlichen: einen horizontalen Tisch zum Tragen der Stapel der zu schneidenden Platten; eine Greif- und Handhabungseinheit, dazu bestimmt, den Stapel von Platten an einem Ende aufzunehmen und ihn entlang einer horizontalen Achse X zu dem Ende des Tisches zu fördern, wo sich eine Haltevorrichtung befindet, welche ein Ende des Plattenstapels nach unten gedrückt hält. In dem Bereich, in dem die Haltevorrichtung montiert ist, befindet sich auch ein motorgetriebener Schlitten, welcher eine Kreissäge trägt und gegenüber von letzterer eine Kerbsäge. Der Schlitten bewegt sich in beiden Richtungen entlang einer Achse Y quer zu der Zuführachse X der Platten, so dass es dem Stapel von Platten erlaubt ist, an der Oberfläche eingekerbt und dann durch den Bereich hindurch, in welchem er durch die Haltevorrichtung gehalten wird, geschnitten zu werden. Wie bekannt ist, dient die in Kombination mit der Säge benutzte Kerbsäge dazu, nur einen flachen Schnitt in der Oberfläche der Platte (normalerweise die abdeckende Lage) auszuführen, und zwar in einer solchen Richtung, dass ein Splittern der Oberfläche verhindert wird.
- Die höheren Produktionskapazitäten von Plattenverarbeitungslinien machten durch die ständigen technologischen Verbesserungen zunehmende Nachfragen nach immer grösseren Mengen von nach Mass zugeschnittenen Platten notwendig, um die Plattenverarbeitungslinien zu beschicken. Dieser Nachfrage wurde entsprochen einfach durch die Verwendung von Sägeblättern von immer grösseren Durchmessern, so dass es möglich wurde, immer höhere Stapel von Platten zu schneiden.
- Dies hat jedoch zu einer Zahl von praktischen Nachteilen geführt. Grössere Kreissägeblätter biegen sich leichter durch als kleinere Sägeblätter, und führen somit häufig zu einer geringeren Schneidleistung, und die Sägezähne unterliegen einem schnelleren Verschleiss. Ein anderer Faktor, welcher den schnellen Verschleiss der grösseren Sägeblätter bestimmt, ist der hohe Druck, der durch die gestapelten Platten auf beide Seiten des Sägeblattes in dem gerade geschnittenen Bereich ausgeübt wird (zurückzuführen auf die Spannung, die durch die Kühlung des Materials während des Produktionszyklus hervorgerufen wird). Der schnelle Verschleiss dieser grossen Sägeblätter führt oft zu einer Makro-Splitterung (speziell in der Platte oben auf dem Stapel), was ein zusätzliche Bearbei tung bis in eine beachtliche Tiefe erfordert, um die gesplitterte Oberfläche des gerade geschnittenen Stapels zu glätten. Ausserdem sind diese grossen Kreissägeblätter verhältnismässig langsam, nicht vollkommen zuverlässig, was die Technologie und die Qualität betrifft, und sind teuer im Betrieb, weil sie für ihren Antrieb Motoren von sehr hoher Leistung und häufige Schleifarbeiten erfordern.
- Aus dem Dokument
ist eine Plattensägevorrichtung zum Schneiden einer Platte oder eines Stapels von Platten in kleine Teile von veränderbarer Grösse bekannt. Diese Vorrichtung weist einen Arbeitstisch auf, über welchem sich ein Sägeportalrahmen erstreckt, der über die Länge des Tisches verschiebbar ist, und an welchem eine querverlaufende, quer zu dem Arbeitstisch verschiebbare Säge angeordnet ist, und eine längsverlaufende, in die gewünschte Schneidposition bewegliche Säge.GB 1477447 - Ebenfalls ist aus dem Dokument
DE 2851657 eine Sägemaschine bekannt, die eine Anzahl von kreisförmigen Sägeblättern hat, positioniert an den entgegengesetzten Seiten einer Platte. Die Sägeblätter sind dazu geeignet, jeweilige Schnitte auf solche Weise auszuführen, dass Platten von erheblicher Dicke geschnitten werden können. - Ausserdem ist auch aus dem Dokument
US 3340909 eine Sägemaschine bekannt, die einen vertikalen Arbeitstisch hat. Die Maschine weist zwei kreisförmige Sägeblätter auf, ange ordnet an den entgegengesetzten Seiten der Platte. Jedes Sägeblatt bewegt sich vertikal, um die Platte entlang einer vertikalen Richtung zu schneiden. - Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die oben erwähnten Nachteile zu vermeiden, indem eine Plattensägevorrichtung für Plattensägemaschinen vorgesehen wird, die insgesamt kompakt und schnell ist, eine exzellente Schneidgenauigkeit bei hohen Stapeln von Platten bietet, und deren Gesamtstruktur ein Minimum an Platz erfordert.
- Die technischen Eigenschaften der Erfindung in Übereinstimmung mit den oben erwähnten Zwecken sind in den nachstehenden Ansprüchen beschrieben, und die Vorteile der Erfindung gehen deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung hervor, und zwar unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, welche vorgezogene Ausführungen der Erfindung zeigen, und von denen:
-
1 eine schematische Planansicht von oben von einer Plattensägemaschine ist, ausgestattet mit der Sägevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung; -
2 zeigt die Sägevorrichtung, angebracht an der in1 gezeigten Maschine, in einer Frontansicht aus der Richtung C der1 , mit einigen Teilen im Querschnitt und anderen entfernt, um andere besser zu verdeutlichen; -
3 zeigt eine Ausführung der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Sägevorrichtung in einer schematischen Ansicht aus der Richtung E der1 und mit einigen Teilen entfernt, um andere besser darzustellen; -
4 ist eine Detailansicht aus3 , welche die Sägeblätter in einer vergrösserten Form gegenüber der3 zeigt; -
5 ist eine Detailansicht der in4 gezeigten Vorrichtung, gesehen aus der Richtung G in4 ; -
6 ist eine Frontansicht in einer stark vergrösserten Form, welche die Abmessungen des durch die offengelegte Vorrichtung ausgeführten Schnittes zeigt. - Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, insbesondere auf die
1 und2 , kann die offengelegte Sägevorrichtung an Maschinen zum Sägen von Stapeln1 von Platten angebracht werden. - Wie in
1 gesehen werden kann, enthält eine Plattensägemaschine2 in einer Standard-Grundausführung (gezeigt rein als Beispiel und ohne den Zweck der Erfindung einzugrenzen) die folgenden Teile: einen horizontalen Tisch3 , der einen grossen Stapel1 von Platten mit einer vorgegebenen Höhe S trägt; eine Greif- und Handhabungseinheit4 , dazu bestimmt, den Stapel1 von Platten aufzunehmen und ihn auf dem Tisch3 entlang einer horizontalen Achse X einem Teil des Tisches zuzuführen, an welchem Mittel5 vor handen sind, um auf einen Abschnitt des Stapels1 von Platten nach unten zu drücken, und welche vertikal in beiden Richtungen bewegt werden können. - Wie in den
1 und2 gezeigt, besteht die Greif- und Handhabungseinheit4 , welche von einem bekannten Typ ist, im wesentlichen aus einem Querbalken4t , der sich entlang der Achse X bewegt und zwei oder mehrere Greifer4p trägt, die zum Greifen des Stapels1 bestimmt sind; die Haltemittel5 , ebenfalls von bekanntem Typ, bestehen (s. insbesondere2 ) aus vertikalen, parallelen Niederhaltern5p und5p' , die sich vertikal bewegen und dazu bestimmt sind, mit der freien Oberfläche SL des Stapels1 von Platten auf solche Weise in Kontakt zu kommen, dass die Platten nach unten gedrückt werden. - In dem Raum zwischen den beiden Niederhaltern
5p und5p' befinden sich Mittel6 zum Schneiden des Stapels1 , angetrieben durch Mittel7 (nachstehend mehr im Detail beschrieben) in beiden Richtungen entlang einer Achse Y quer zu der Achse X: somit führen die Schneidmittel6 einen Schneidhub aus, um einen ersten Schnitt in dem Stapel1 mit einer Schnitttiefe S1 in einer ersten Richtung V1 vorzunehmen, sowie einen leeren Rücklaufhub in einer Richtung V2 entgegengesetzt zu der ersten. - Wie ebenfalls in
3 gesehen werden kann, bestehen die Schneidmittel6 aus einem ersten Schlitten8 , der ein kreisförmiges Sägeblatt9 trägt, mit entsprechendem Antriebsmotor9m , und eine kreisförmige Kerbsäge10 für den Stapel1 , angeordnet stromaufwärts des Sägeblattes9 im Verhältnis zu der Schneidrichtung V1. - Die Schneidmittel
6 enthalten einen zweiten Schlitten11 , welcher ein zweites kreisförmiges Sägeblatt12 trägt, mit entsprechendem Antriebsmotor12m , und eine zweite kreisförmige Kerbsäge13 , angeordnet gegenüberliegend dem ersten Schlitten8 auf der anderen Seite des Stapels1 von Platten. Wie der erste Schlitten8 , bewegt sich auch der zweite Schlitten11 in zwei Schneid- und Rücklaufrichtungen V1 und V2 entlang der Querachse Y, und zwar synchron mit dem ersten Schlitten8 und auf solche Weise, dass ein zweiter Schnitt mit einer Tiefe S2 ausgeführt wird, der im wesentlichen mit dem ersten Schnitt in einer mit PV bezeichneten vertikalen Ebene übereinstimmt: auf diese Weise (wie deutlich in6 gezeigt ist) wird ein vollständiger Schnitt gerade durch den Stapel1 von Platten ausgeführt. - Mehr im Detail gesehen, stets unter Bezugnahme auf die
2 ,3 ,4 , ist der erste Schlitten8 , welchen wir als den „unteren" Schlitten bezeichnen, unterhalb des Tisches3 angeordnet, während der zweite Schlitten11 , genannt der „obere" Schlitten, oberhalb der freien Oberfläche SL des Stapels1 von Platten angeordnet ist. - Mit einer Konfiguration dieser Art kann der zweite Schlitten
11 entlang einer vertikalen Achse Z angetrieben sein, das heisst durch entsprechende Mittel14 in der Höhe reguliert werden, und zwar je nach der Höhe S des Stapels1 von Platten auf solche Weise, dass seine Endposition sich stets dicht an der freien Oberfläche SL des Stapels befindet. - Wie in den
4 und6 gezeigt ist, kann das erste, untere Sägeblatt9 einen Schnitt bis auf eine Tiefe S1 ausführen, ausgehend von der Basis oder der unteren Oberfläche SB des Stapels1 von Platten, und durch wenigstens die Hälfte der Höhe S des Stapels1 von Platten. Bei einer vorgezogenen Ausführung schneidet das erste Sägeblatt9 den Stapel1 von Platten, ausgehend von der Basis oder der unteren Oberfläche SB, bis auf eine Tiefe S1, welche leicht grösser ist als die Höhe S des Stapels. - Was die Struktur betrifft, können die ersten und zweiten Sägeblätter
9 und12 auf solche Weise montiert sein, dass ihre Drehachsen9x und12x im Verhältnis zu einer Bezugsachse Z versetzt sind, so dass die beiden Sägeblätter sich nicht gegenseitig behindern. Somit ist das zweite Sägeblatt12 im Verhältnis zu der Schneidrichtung V1 stromaufwärts des ersten Sägeblattes9 angeordnet, das heisst es folgt dem ersten Sägeblatt9 und kommt mit dem Stapel1 von Platten erst nach dem ersten Sägeblatt9 in Kontakt. - Ebenfalls ist der Abstand D2 zwischen dem zweiten Sägeblatt
12 und der entsprechenden zweiten Kerbsäge13 grösser als der Abstand D1 zwischen dem ersten Sägeblatt9 und der entsprechenden ersten Kerbsäge10 : dieser Unterschied ist deutlich in4 gezeigt (welche eine vorgezogene Ausführung der Erfindung darstellt), wo die ersten und zweiten Kerbsägen genau übereinander auf den entgegengesetzten Seiten des Stapels1 liegen, welche den Oberflächen SL und SB des Stapels1 entsprechen. Mit anderen Worten liegen die Achsen10x und13x an derselben Bezugsachse Z'. - Nochmals unter Bezugnahme auf die
4 und6 kann bemerkt werden, dass die Durchmesser der ersten und zweiten Sägeblätter9 und12 die gleichen sind, während es ihre Schnittbreiten nicht sind, wobei die Breite PT1 des von dem ersten Sägeblatt9 ausgeführten Schnittes leicht grösser ist als die Breite PT2 des von dem zweiten Sägeblatt12 ausgeführten Schnittes (der Unterschied ist minimal, das heisst um zwei oder drei Zehntelmillimeter, in6 aber stark vergrössert, um ihn besser zu darzustellen). - Während des Schneidhubs V1 drehen sich das erste Sägeblatt
9 und die erste Kerbsäge10 in den in4 mit V9 und V10 bezeichneten Richtungen, welche entgegengesetzt zu den Drehrichtungen V12 und V13 des zweiten Sägeblattes12 und der zweiten Kerbsäge13 verlaufen. - Bei einer vorgezogenen Ausführung kann der zweite obere Schlitten
11 , bestehend (s.2 ) aus einer Platte60 , welche das zweite Sägeblatt12 , die zweite Kerbsäge13 und den Antriebsmotor12m des Sägeblattes12 trägt, an die Haltemittel5 für den Stapel1 von Platten angeschlossen sein und sich zusammen mit diesen bewegen, angeordnet in dem Raum zwischen den beiden Niederhaltern5p und5p' , so dass die Zylinder5c genutzt werden können, welche die Niederhalter selbst betätigen (und die obengenannten Antriebsmittel14 bilden). - Bei einer anderen Ausführung (s. unterbrochene Linien in
3 ) kann der zweite Schlitten11 entlang der vertikalen Achse Z unabhängig von den Haltemitteln5 reguliert werden. In diesem Falle besteht der zweite Schlitten11 aus der vertikalen Platte60 , unterteilt in zwei miteinander verbundene Teile60 und61 . Der erste Teil60 ist feststehend und an die Antriebsmittel7 des Sägeblattes angeschlossen, während der zweite Teil61 das Sägeblatt12 , die entsprechende Kerbsäge13 und den Antriebsmotor12m des Sägeblattes12 trägt und sich entsprechend zu dem ersten Teil60 bewegen kann, wobei er in beiden Richtungen entlang der vertikalen Achse Z durch einen oder mehrere Zylinder62 angetrieben wird (welche praktisch die obengenannten Antriebsmittel14 bilden), die auf den genannten zweiten Teil61 des zweiten Schlittens11 wirken und an einen Rahmen angeschlossen sind, der mit dem anderen Teil60 des zweiten Schlittens11 verbunden ist. - Der zweite Schlitten
11 bewegt sich nach oben und nach un ten, um sich den unterschiedlichen Höhen des Stapels1 von Platten anzupassen, und ist zu diesem Zweck mit Abtastmitteln15 versehen, die dicht an der Kerbsäge13 angeordnet und dazu bestimmt sind, die zweite Kerbsäge zu befähigen, sich korrekt an der freien Oberfläche SL des Stapels1 von Platten zu positionieren. - Die Abtastmittel
15 – s.5 – können aus leerlaufenden Rollen16 und16' bestehen, welche in Kontakt mit der freien Oberfläche SL kommen, und die auf solche Weise auf eine die zweite Kerbsäge13 tragende Welle17 aufgezogen sind, dass sie sich drehen können und an beiden Seiten der zweiten Kerbsäge angeordnet sind. - Die Abtastrollen
16 und16' haben Durchmesser D16 und D16', die leicht kleiner sind als der Durchmesser D13 der zweiten Kerbsäge13 . Der Unterschied Δ zwischen dem Radius der Rollen und dem Radius der Kerbsäge entspricht der Tiefe der Einkerbung durch die zweite Kerbsäge13 in der freien Oberfläche SL des Stapels1 . - Bei einer anderen, vereinfachten Ausführung werden die Enden der Niederhalter
5p und5p' der Haltemittel5 direkt als Bezug für die zweite Kerbsäge13 benutzt und üben somit die Funktion der Abtaster16 und16' aus. -
3 zeigt die Einheiten, welche die Schlitten8 und11 antreiben. - In der Ausfuehrung gemaess
3 sind die ersten und zweiten Schlitten8 und11 an jeweilige Trums von entspre chenden Antriebsketten18 und19 angeschlossen, welche um jeweilige erste und zweite Paare von Riemenscheiben20 ,21 ,22 ,23 gewunden sind, die sie in beiden Richtungen V1 und V2 antreiben. - In der zweiten Ausfuehrung gemaess
3 sind zwei unabhängige Motoren7m und25m vorhanden sind, angeschlossen an die jeweiligen Riemenscheiben21 und23 der beiden Schlitten8 und11 . Die Antriebsbewegung auf die Ketten oder Riemen18 und19 ist synchronisiert durch eine Steuereinheit26 (als Block dargestellt), welche aus einer Softwareeinheit oder einer numerischen Steuerung bestehen kann, die an der Plattensägemaschine installiert ist. - Eine auf diese Weise ausgelegte Vorrichtung erreicht die oben erwähnten Zwecke dank ihrer ausgesprochen einfachen Struktur für Plattensägemaschinen, die zum Schneiden von grossen Plattenstapeln erforderlich sind.
- Die Vorrichtung hat zahlreiche Vorteile, die sich aus der Tatsache ergeben, dass sie die Verwendung von kleinen Sägeblättern erlaubt. Das bedeutet, dass die Sägeblätter weniger leicht durchbiegen und daher dünner sein können, wobei sie für eine lange Zeit eine scharfe Schneidkante beibehalten.
- Ausserdem erlaubt die Verwendung von zwei Schlitten mit kleineren Sägeblättern den Schlitten selbst, höhere Vorlaufgeschwindigkeiten zu erreichen als bekannte Vorrichtungen, wodurch die Produktivität der Maschine erhöht wird.
- Die beiden Sägeblätter, jedes mit einer entsprechenden Kerbsäge und dazu bestimmt, von beiden Seiten des Stapels in die Platten zu schneiden, produzieren weniger Abfall und reduzieren weitestgehend das Splittern an der freien Oberfläche des Stapels.
- Die beschriebene Erfindung kann zahlreichen Änderungen und Varianten unterliegen, ohne dabei von dem Zweckbereich der anhängenden Ansprüche abzuweichen.
Claims (19)
- Plattensägemaschine, enthaltend eine Vorrichtung zum Sägen von Stapeln (
1 ) von Platten mit einer Höhe (S); Mittel (6 ) zum Schneiden des Stapels (1 ), angetrieben durch Mittel (7 ) in beiden Richtungen entlang einer Achse (Y) quer zu einer Zuführachse (X) des Stapels (1 ) auf solche Weise, dass ein erster Schneidhub vorgenommen wird, um einen ersten Schnitt in dem Stapel (1 ) bis auf eine Schneidtiefe (S1) in einer ersten Richtung (V1) auszuführen, und ein leerer Rücklaufhub in einer Richtung (V2), entgegengesetzt zu der ersten; wobei die genannten Schneidmittel (6 ) aus wenigstens einem ersten kreisförmigen Sägeblatt (9 ) bestehen und aus einer kreisförmigen Kerbsäge (10 ) für den Stapel (1 ), angeordnet stromaufwärts des Sägeblattes (9 ) im Verhältnis zu der Schneidrichtung (V1), so dass sie mit dem Stapel (1 ) in Kontakt kommt, bevor dies das erste Sägeblatt (9 ) tut; ein zweites kreisförmiges Sägeblatt (12 ) und eine zweite kreisförmige Kerbsäge (13 ), angeordnet gegenüberliegend dem ersten kreisförmigen Sägeblatt (9 ) auf der anderen Seite des Stapels (1 ) von Platten auf solche Weise, dass ein zweiter Schnitt bis auf eine Tiefe (S2) ausgeführt wird, die in einer vertikalen Ebene (PV) im wesentlichen mit dem ersten Schnitt übereinstimmt und somit den Schnitt durch den Stapel (1 ) von Platten vervollständigt; dadurch gekennzeichnet, dass das genannte erste kreisförmige Sägeblatt (9 ) und die erste kreisförmige Kerbsäge (10 ) an einem ersten Schlitten (8 ) montiert sind, und das genannte zweite kreisförmige Sägeblatt (12 ) und die zweite kreisförmige Kerbsäge (13 ) an einem zweiten Schlitten (11 ) montiert sind; wobei die genannten ersten und zweiten Schlitten (8 ,11 ) an jeweilige erste und zweite unabhängige Motoren (7m ,25m ) angeschlossen sind, welche den Antrieb beider Schlitten, des ersten und des zweiten (8 ,11 ), synchronisieren. - Maschine nach Patentanspruch 1, ausserdem enthaltend einen Tisch (
3 ) zum Tragen des Stapels (1 ) von Platten; eine Greif- und Handhabungseinheit (4 ), dazu bestimmt, den Stapel (1 ) von Platten aufzunehmen und ihn auf dem Tisch (3 ) entlang einer horizontalen Achse (X) einem Teil des Tisches (3 ) zuzuführen, an welchem Mittel (5 ) vorhanden sind, um einen Abschnitt des Stapels (1 ) von Platten nach unten zu drücken, und welche vertikal in beiden Richtungen bewegt werden können. - Maschine nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten ersten und zweiten Schlitten (
8 ,11 ) auf solche Weise montiert sind, dass der erste Schlitten (8 ) sich unterhalb des Tisches (3 ) befindet, während der zweite Schlitten (11 ) oberhalb der freien Oberfläche (SL) des Stapels (1 ) von Platten angeordnet ist. - Maschine nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte zweite Schlitten (
11 ) durch entsprechende Mittel (14 ) entlang einer vertikalen Achse (Z) höhenreguliert werden kann, und zwar je nach der Höhe (S) des Stapels (1 ) von Platten und auf solche Weise, dass seine Endposition sich stets dicht an der freien Oberfläche (SL) des Stapels befindet, während der andere Schlitten (8 ) im Verhältnis zu dem Tisch (3 ) feststehend ist. - Maschine nach den Patentansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sägeblatt (
9 ) den Stapel (1 ) von Platten ausgehend von der Basis oder der unteren Oberfläche (SB) bis auf eine Tiefe (S1) schneidet, welche wenigstens der halben Höhe (S) des Stapels (1 ) von Platten entspricht. - Maschine nach den Patentansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sägeblatt (
9 ) den Stapel (1 ) von Platten ausgehend von der Basis oder der unteren Oberfläche (SB) bis auf eine Tiefe (S1) schneidet, welche leicht grösser ist als die Höhe (S) des Stapels (1 ) von Platten. - Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sägeblatt (
12 ) im Verhältnis zu der Schneidrichtung (V1) stromaufwärts des ersten Sägeblattes (9 ) angeordnet ist, das heisst es kommt erst nach dem ersten Sägeblatt (9 ) mit dem Stapel (1 ) von Platten in Kontakt. - Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (
9x ,12x ) des ersten Sägeblattes (9 ) und des zweiten Sägeblattes (12 ) im Verhältnis zu einer Bezugsachse (Z) versetzt sind, so dass die beiden Sägeblätter sich nicht gegenseitig behindern können. - Maschine nach den Patentansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sägeblatt (
12 ) im Verhältnis zu der Schneidrichtung (V1) oberhalb und stromaufwärts des ersten Sägeblattes (9 ) angeordnet ist, das heisst es kommt mit dem Stapel (1 ) von Platten erst nach dem ersten Sägeblatt (9 ) in Kontakt; wobei der Abstand (D2) zwischen dem genannten zweiten Sägeblatt (12 ) und der entsprechenden zweiten Kerbsäge (13 ) grösser ist als der Abstand (D1) zwischen dem ersten Sägeblatt (9 ) und der entsprechenden ersten Kerbsäge (10 ), wobei die genannten ersten und zweiten Kerbsägen (10 ,13 ) entlang derselben vertikalen Bezugsachse (Z') angeordnet sind, und zwar auf entgegengesetzten Seiten des Stapels (1 ), die den Oberflächen (SL, SB) entsprechen. - Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sägeblatt (
9 ) ein Schneidprofil (PT1) aufweist, das heisst eine Schnittbreite, die leicht grösser ist als die des Schneidprofils (PT2) des zweiten Sägeblattes (12 ). - Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten kreisförmigen Sägeblätter (
9 ,12 ) von gleichem Durchmesser sind. - Maschine nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (
11 ), welcher das zweite Sägeblatt (12 ) und die zweite Kerbsäge (13 ) trägt, an die Mittel (5 ) angeschlossen ist, welche des Stapel (1 ) von Platten nach unten drücken, und sich mit diesen zusammen bewegt. - Maschine nach den Patentansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schlitten (
11 ) aus einer Platte besteht, die in zwei getrennte, jedoch miteinander verbundene Teile (60 ,61 ) geteilt ist, welche sich im Verhältnis zueinander verschieben können; wobei der Teil (61 ), welcher das zweite Sägeblatt (12 ) und die zweite Kerbsäge (13 ) trägt, im Verhältnis zu dem anderen vertikal in beiden Richtungen regulierbar ist, und zwar durch entsprechende Mittel (14 ) und je nach der Höhe (S) des Stapels (1 ) von Platten. - Maschine nach den Patentansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schlitten (
11 ) mit Abtastmitteln (15 ) versehen ist, angeordnet dicht an der zweiten Kerbsäge (13 ) und dazu bestimmt, die zweite Kerbsäge zu befähigen, sich korrekt an der freien Oberfläche (SL) des Stapels (1 ) von Platten zu positionieren. - Maschine nach Patentanspruch 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Abtastmittel (
15 ) aus wenigstens einer leerlaufenden Rolle (16 ) bestehen, welche die freie Oberfläche (SL) berührt, und die auf eine Welle (17 ) aufgezogen ist, welche die zweite Kerbsäge (13 ) trägt, und zwar auf solche Weise, dass sie sich drehen kann und neben der zweiten Kerbsäge angeordnet ist. - Maschine nach Patentanspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kerbsäge (
13 ) mit zwei leerlaufenden Rollen (16 ,16' ) versehen ist, angeordnet auf beiden Seiten der zweiten Kerbsäge und auf solche Weise auf die Welle (17 ) aufgezogen, welche die zweite Kerbsäge trägt, dass sie sich drehen können. - Maschine nach den Patentansprüchen 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastrollen (
16 ,16' ) Durchmesser (D16, D16') aufweisen, die leicht geringer sind als der Durchmesser (D13) der zweiten Kerbsäge (13 ). - Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und die zweiten Schlitten (
8 ,11 ) an jeweilige Trums von entsprechenden Antriebsketten (18 ,19 ) angeschlossen sind, welche um jeweilige erste und zweite Paare von Riemenscheiben (20 ,21 ;22 ,23 ) gewunden sind, die sie in beiden Richtungen (V1, V2) antreiben; wobei wenigstens eine Riemenscheibe (21 ,23 ) von jedem Schlitten (8 ,11 ) an den jeweiligen ersten und zweiten unabhängigen Motor (7m ,25m ) angeschlossen ist. - Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sägeblatt (
9 ) und die erste Kerbsäge (10 ) sich in Richtungen (V9, V10) drehen, die entgegengesetzt zu den Richtungen (V12, V13) des zweiten Sägeblattes (12 ) und der zweiten Kerbsäge (13 ) verlaufen.
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