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TECHNISCHER
BEREICH
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
gemäß dem Oberbegriff der
Ansprüche
1 und 15. Ein Beispiel einer solchen Vorrichtung und eines solchen
Verfahrens ist in
US
4 993 191 A offenbart.
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HINTERGRUND
DES STANDS DER TECHNIK
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Das
Japanische Patentdokument TOKU-KAI-HEI 8-257899 offenbart ein Beispiel
des Stands der Technik zum Polieren eines Werkstücks mit einem Polierband. Dieser
Stand der Technik bezieht sich auf die Technik zum Polieren eines
Werksstücks
durch Drehen des Werkstücks,
während
ein Presselement gegen eine Rückseite
eines Polierbands presst, und um dadurch das Polierband gegen das
Werkstück
zu pressen.
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Nach
dem Stand der Technik kann „eine
Achsenlinie, um die ein Werkstück
gedreht wird" mit
einer Achsenlinie eines Zielabschnitts des Werkstücks übereinstimmen
oder nicht, der poliert werden soll. Beispielsweise stimmt in dem
Fall, indem eine Nockenwelle eines Verbrennungsmotors ein Werkstück ist und
eine Nockenfläche
eines Nockenabschnitts der Nockenwelle eine Zielfläche des
Zielabschnitts ist, der poliert werden soll, „eine Achsenlinie der Drehung
des Werkstücks" mit einer Achsenlinie
des Zielabschnitts überein.
Jedoch stimmt in dem Fall, in dem eine Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors
ein Werkstück
ist und eine äußere Fläche eines
stiftförmigen
Abschnitts als Verbindungsabschnitt der Nockenwelle, der mit einem
Verbindungsstab verbunden werden soll, eine Zielfläche ist, „eine Achsenlinie der
Drehung des Werkstücks" nicht mit einer
Achsenlinie des Zielabschnitts überein.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Nach
dem Stand der Technik ist das Presselement entlang einer geraden
Linie bewegbar, die die Drehachsenlinie des Werkstücks schneidet.
Jedoch kann nach dem Stand der Technik das Presselement keine andere
Art der Bewegung durchführen.
Daher kann in dem Fall, in dem ein Winkel, der durch die Zielfläche und
die Drehachsenlinie des Werkstücks definiert
ist, sich in eine Richtung ändert,
in die sich die Zielfläche
fortsetzt, das Presselement dem Werkstück nicht folgen. Somit ist
die Gestalt des Werkstücks,
der das Presselement folgen kann, begrenzt.
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Die
vorliegende Erfindung wurde mit dem vorstehend genannten Hintergrund
entwickelt und ihre Aufgabe ist es, die Fähigkeit eines Presselements
zum Folgen eines Werkstücks
zu verbessern.
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Die
vorstehend genannte Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der Ansprüche 1 und
15 gelöst.
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Bei
dieser Vorrichtung gemäß der Erfindung kann „die Drehachsenlinie,
um die das Werkstück
gedreht wird" mit
einer Achsenlinie des vorstehend genannten Zielabschnitts übereinstimmen
oder nicht.
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Zusätzlich bedeutet
der Ausdruck „eine
Bewegungsachsenlinie (LM), die die Drehachsenlinie des Werkstücks (10)
schneidet" in Anspruch
1 nicht nur den Fall, dass die Bewegungsachsenlinie die Drehachsenlinie
schneidet, sondern ebenso in dem Fall, in dem die Bewegungsachsenlinie
die Drehachsenlinie nicht schneidet, insbesondere die Drehachsenlinien
in einem dreidimensionalen Raum durchquert.
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Bei
dieser Vorrichtung kann „die
Vorspannvorrichtung" eine
Bauart sein, die eine elastische Kraft eines elastischen Elements
als eine Vorspannkraft verwendet; eine Bauart, die einen Druck als
Vorspannkraft verwendet; oder eine Bauart, die eine Magnetkraft
als Vorspannkraft verwendet.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine vordere Aufrissansicht im teilweisen Querschnitt eines Gesamtaufbaus
einer Poliervorrichtung eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung.
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2 ist
eine vordere Aufrissansicht im teilweisen Querschnitt einer Kassette
und eines Gleitstücks
der Poliervorrichtung von 1.
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3 ist
eine seitliche Aufrissansicht eines Halterabschnitts eines Klemmarms
und einer Bandaufnahmevorrichtung der Poliervorrichtung.
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4 ist
eine Draufsicht zum schematischen Zeigen von wesentlichen Abschnitten
des ersten Ausführungsbeispiels.
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5 ist
eine Draufsicht zum Zeigen von wesentlichen Abschnitten eines Beispiels,
das mit dem ersten Ausführungsbeispiel
zu vergleichen ist.
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6 ist
eine Draufsicht zum Erklären
von Problemen mit dem Vergleichsbeispiel von 5.
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7 ist
eine Draufsicht einer rollfähigen Haltevorrichtung
der Poliervorrichtung.
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8 ist
eine Draufsicht zum Zeigen eines Zustands, indem die rollfähige Haltevorrichtung
in Betrieb ist.
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9 ist
eine Vorderansicht einer abgewandelten Form des Gleitstücks des
ersten Ausführungsbeispiels.
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10 ist
eine Draufsicht zum schematischen Zeigen von wesentlichen Abschnitten
einer weiteren Poliervorrichtung als zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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11 ist
eine Querschnittsdraufsicht eines Gleitstücks einer weiteren Poliervorrichtung
als ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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12 ist
eine Draufsicht zum schematischen Zeigen von wesentlichen Abschnitten
einer weiteren Poliervorrichtung als ein viertes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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13 ist
eine vordere Draufsicht im teilweisen Querschnitt einer weiteren
Kassette, die von der in 2 gezeigten Kassette unterschiedlich
ist.
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14 ist
eine vordere Draufsicht im teilweisen Querschnitt von noch einer
weiteren Kassette, die von der in 2 gezeigten
Kassette unterschiedlich ist.
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BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Im
Folgenden werden einige Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung genau unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben.
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1 zeigt
eine Poliervorrichtung als ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Diese Poliervorrichtung führt ein Läppen (als Beispiel des Polierens)
an einem Werkstück
in der Gestalt einer Nockenwelle 10 eines Verbrennungsmotors
eines Fahrzeugs, genauer gesagt einer Zielfläche in der Form von jeder von
jeweiligen Nockenflächen 14 eine
Vielzahl von Nockenabschnitten 12 der Nockenwelle 10 durch.
Wie in 2 gezeigt ist, ist der Nockenabschnitt 12 ein
kubischer Nocken, da seine Nockenfläche 14 einen Abschnitt
aufweist, die relativ zu einer Drehachse der Nockenwelle 10 geneigt
ist. Das Läppen
umfasst Nassläppen,
bei dem eine Läppflüssigkeit
als Verarbeitungsflüssigkeit
verwendet wird, und ein Trockenläppen,
bei dem keine Läppflüssigkeit
verwendet wird. Diese Poliervorrichtung ist ausgelegt, um das Nassläppen durchzuführen.
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Wie
in 1 gezeigt ist, weist die Poliervorrichtung eine
Werkstückdrehvorrichtung
auf, die einen (nicht gezeigten) Motor als Antriebsquelle aufweist
und die Nockenwelle 10 um ihre Drehachsenlinie dreht.
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Die
Poliervorrichtung weist zusätzlich
eine Bandhaltvorrichtung 22 auf, die einen Basisabschnitt 36 und
ein paar Klemmarme 38a, 38b aufweist.
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Der
Basisabschnitt 36 ist an einem Rahmen 40 als stationäres Element
angebracht. Ein paar Stützwellen 42, 44,
die sich horizontal parallel zueinander erstrecken, sind an dem
Basisabschnitt 36 fixiert. Die Stützwellen 42, 44 sind
voneinander in eine vertikale Richtung beabstandet. Entgegengesetzte Endabschnitte
von jeder der zwei Stützwellen 42, 44 stehen
horizontal von entgegengesetzten Enden des Basisabschnitts 36 jeweils
vor. Die jeweiligen linken vorstehenden Abschnitte der zwei Stützwellen 42, 44 wirken
miteinander zusammen, um einen Klemmarm 38a über jeweilige
Linearlager 46, 48 zu stützen, so dass der Klemmarm 38a in
eine axiale Richtung der Wellen 42, 44 bewegbar
ist, und die jeweiligen rechten vorstehenden Abschnitte der zwei
Stützwellen 42, 44 wirken
miteinander zusammen, um einen Klemmarm 38b über jeweilige
lineare Lager 46, 48 zu stützen, so dass der Klemmarm 38b in
die axiale Richtung der Wellen 42, 44 bewegbar
ist. Ein Stab 55 ist an dem Basisabschnitt 36 an
einer Position zwischen den zwei Stützwellen 42, 44 gefasst,
so dass der Stab 55 sich parallel zu den Wellen 42, 44 erstreckt
und in eine axiale Richtung des Stabs 55 verschiebbar ist.
Entgegengesetzte Endabschnitte des Stabs 55 stehen horizontal
von den entgegengesetzten Enden des Basisabschnitts 36 jeweils
vor. Der links vorstehende Abschnitt des Stabs 55 ist mit
einem Kolben eines Klemmzylinders 56 verbunden, dessen
Gehäuse
an dem einen Klemmarm 36a fixiert ist, und der rechts vorstehende
Abschnitt des Stabs 55 ist mit dem anderen Klemmarm 38b verbunden.
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Daher
werden bei dieser Bandhaltvorrichtung 22, wenn der Klemmzylinder 56 den
Stab 55 zurück
zieht, die zwei Klemmarme 38a, 38b in Richtung aufeinander
bewegt, und wenn der Klemmzylinder 56 den Stab 55 ausfährt, werden
die zwei Klemmarme 38a, 38b voneinander weg bewegt.
Bevor die zu polierende Nockenwelle 10 an die Werkstückdrehvorrichtung 20 gesetzt
wird, werden die zwei Klemmarme 38a, 38b voneinander
weg bewegt. In diesem Zustand wird die Nockenwelle 10 eingerichtet
und werden dann die zwei Klemmarme 38a, 38b in
Richtung aufeinander zu bewegt. Während des Polierens wird der
Abstand zwischen den Klemmarmen 38a, 38b beibehalten.
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Jeder
der Klemmarme 38a, 38b weist einen Basisabschnitt 64 und
einen Halteabschnitt 66 auf. Der Basisabschnitt 66 ist
verschiebbar an den zwei Stützwellen 42, 44 gepasst
und der Halteabschnitt 66 hält eine Kassette 72,
so dass die Kassette 72 von dem Halteabschnitt 66 abnehmbar
ist. Die Kassette 72 hält
ein Polierband 70, das sich wie ein Riemen erstreckt. Das
Polierband 70 weist ein Basisblatt (Folie), das aus einem
synthetischen Kunstharz ausgebildet ist, und Polierpartikel auf,
die an dem Basisblatt gehalten sind. Die zwei Klemmarme 38a, 38b halten die
zwei Kassetten 72, 72 jeweils an jeweiligen Positionen,
die zueinander entgegengesetzt sind, über den Nockenabschnitt 12.
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Wie
in 2 gezeigt ist, weist jede Kassette 72 ein
Polierband 70; ein Gehäuse 90;
eine Aufnahmerolle 92 und eine Zufuhrrolle 94,
die an einer gemeinsamen Ebene vorgesehen sind und an denen das
Polierband 70 gewickelt wird; und ein Gleitstück 96 als
Presselement auf.
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Wie
in 1 gezeigt ist, weist die Kassette 72 zusätzlich ein
V-förmiges
Entfernungsverhinderungselement 98 auf, das verhindert,
dass die Rollen 92, 94 sich von dem Gehäuse 90 entfernen.
Das Gehäuse 90 hat
6 Außenwände und öffnet sich
an einer der zwei Außenwänden, von
denen jede jeweilige Drehachsenlinien der Rollen 92, 94 schneidet.
Die Rollen 92, 94 werden an der Kassette 72 durch
die Öffnungswand
des Gehäuses 90 angebracht
und davon abgenommen. Das Entfernungsverhinderungselement 98 ist
zum Verhindern vorgesehen, dass die Rollen 92, 94,
die an der Kassette 72 angebracht sind, sich von derselben 72 durch
die Öffnungswand entfernen.
Das Entfernungsverhinderungselement 98 kann wahlweise an
einer von einer Unterbindungsposition, an der das Element 98 unterbindet, dass
die Rollen 92, 94 durch die Öffnungswand treten, und von
einer Zulassungsposition positioniert werden, an der das Element 98 zulässt, dass
die Rollen 92, 94 hindurch treten. Wenn die Rollen 92, 94 ausgetauscht
werden, wird das Entfernungsverhinderungselement 98 an
der Zulassungsposition durch einen Betreiber positioniert; und wenn
das Polieren durchgeführt
wird, wird das Element 98 an der Unterbindungsposition
(in der Figur gezeigt) durch den Betreiber positioniert.
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Das
Entfernungsverhinderungselement 98 weist zwei Kontaktabschnitte 100 auf,
die elastisch die zwei Rollen 92, 94 jeweils berühren. Jede
der zwei Rollen 92, 94 weist einen ungleichmäßigen ringförmigen Abschnitt 102 auf,
der durch den entsprechenden Kontaktabschnitt 100 des Entfernungsverhinderungselement 98 berührt wird.
Der Kontaktabschnitt 100 und der ringförmige Abschnitt 102 wirken miteinander
zusammen, um einen Rastmechanismus bereit zu stellen, der aufgrund
des Eingriffs des Kontaktabschnitts 100 mit dem ringförmigen Abschnitt 102 die
Rolle 92, 94 an einer frei wählbaren Position hält. Somit
wird verhindert, dass sich jede Rolle 92, 94 frei
dreht.
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Bei
dieser Poliervorrichtung wird jedes Mal dann, wenn das Polieren
eines Nockenabschnitts 12 beendet ist, eine vorbestimmte
Länge des
Polierbands 70 in seine Längsrichtung gefördert, so
dass jeder Nockenabschnitt 12 mit einem neuen Abschnitt des
Bands 70 poliert werden kann.
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Dafür weist
die Poliervorrichtung eine Bandaufnahmevorrichtung 104.
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3 zeigt
die Bandaufnahmevorrichtung 104, die ein Gehäuse 105 aufweist.
Das Gehäuse 105 ist
an dem Halteabschnitt 66 jedes Klemmarms 38a, 38b angebracht.
Das Gehäuse 105 ist
relativ zu dem Halteabschnitt 66 mit einer Vielzahl von
Positionierstiften 106 positioniert. Ein Motor 107 ist
an dem Gehäuse 105 angebracht.
Der Motor 107 ist mit einer Welle der Aufnahmerollen 92 durch
einen Verbindungsmechanismus verbunden, der in dem Gehäuse 105 eingebaut
ist, so dass der Motor 107 als eine Einheit mit der Rolle 92 drehbar
ist und von derselben 92 trennbar ist. Ein Rotationswiderstandsaufbringmechanismus 109,
der einen Widerstand auf die Drehung der Rolle 92 aufbringt,
ist ebenso an dem Gehäuse 105 angebracht.
Der Rotationswiderstandsaufbringmechanismus 109 wird mit
der Zufuhrrolle 94 verbunden, so dass der Mechanismus 109 koaxial
zu der Rolle 94 ist und von derselben 94 trennbar
ist. Die Bandaufnahmevorrichtung 104 weist zusätzlich eine Sperrvorrichtung 110 auf,
die einen Betätigungshebel 111 aufweist
und den mechanisch mit dem Betätigungshebel 111 zwischen
einem Sperrzustand, indem die Sperrvorrichtung 110 die
Kassette 92 an dem Klemmarm 38a, 38b sperrt,
und einem Freigabezustand umschaltet, in dem die Sperrvorrichtung 110 dieselbe 72 von
der Sperrung freigibt.
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Bevor
das Polieren einer Nockenwelle 10 gestartet wird, wird
die Bandaufnahmevorrichtung 104 an dem Klemmarm 38a, 38b angebracht
und fixiert. Eine Vielzahl von Nockenabschnitten 12 der
einen Nockenwelle 10 werden poliert, so dass jedes Mal dann,
wenn das Polieren eines Nockenabschnitts beendet ist, der Motor 107 durch
eine Steuerungseinrichtung (nicht gezeigt) gedreht wird, um einen
vorbestimmten Betrag des Polierbands 70 unter Überwachen
eines Sensors (nicht gezeigt) zu fördern. Wenn das gesamte Polierband 70,
das an der Zufuhrrolle 94 gewickelt ist, verbraucht wurde,
wird die Sperrvorrichtung 110 auf ihren Freigabezustand
angeordnet und wird die Kassette 72 von dem Klemmarm 38a, 38b entfernt.
Zusätzlich
wird das Entfernungsverhinderungselement 98 an seiner Zulassungsposition
positioniert und werden die zwei Rollen 92, 94 von
der Kassette 72 entfernt und durch neue ausgetauscht.
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4 zeigt
schematisch wesentliche Abschnitte dieser Poliervorrichtung und 5 zeigt schematisch
wesentliche Abschnitte einer Poliervorrichtung als Vergleichsbeispiel.
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In
dem Vergleichsbeispiel, das in 5 gezeigt
ist, ist ein Gleitstück 96 an
einer Kassette 72 angebracht, so dass das Gleitstück 96 nur
relativ zu der Kassette 72 bewegbar ist. In dem Fall, dass
eine Nockenfläche 14 keine
Abschnitte aufweist, die relativ zu einer Drehachsenlinie einer
Nockenwelle 10 geneigt ist, und demgemäß ein Winkel, der durch die Nockenfläche 14 und
die Drehachsenlinie der Nockenwelle 10 definiert wird,
sich in eine Richtung nicht ändert,
in die sich die Nockenfläche 14 fortsetzt, kann
das Vergleichsbeispiel die gesamte Nockenfläche 14 polieren. Jedoch
in dem Fall, der in 6 gezeigt ist, bei dem eine
Nockenfläche 14 einen
Abschnitt aufweist, der relativ zu einer Drehachsenlinie einer Nockenwelle 10 geneigt
ist, und demgemäß ein Winkel,
der durch die Nockenfläche 14 und
die Drehachsenlinie der Nockenwelle 10 definiert ist, sich
in eine Richtung ändert,
in die sich die Nockenfläche 14 fortsetzt,
kann das Vergleichsbeispiel nicht die gesamte Nockenfläche 14 polieren.
Dagegen ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie in 4 gezeigt
ist, das Gleitstück 96 an
der Kassette 72 angebracht, so dass das Gleitstück 96 relativ
zu der Kassette 72 entlang einer Bewegungsachsenlinie LM bewegbar ist und relativ zu der Kassette 72 um
eine Rollachsenlinie LS rollfähig ist,
die senkrecht zu sowohl der Bewegungsachsenlinie LM als
auch der axialen Richtung der Nockenwelle 10 ist.
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Wie
in 2 gezeigt ist, ist ein vorstehendes Element 246 an
einem Endabschnitt des Gehäuses 90 der
Kassette 72 angebracht, der zu dem Nockenabschnitt 12 entgegengesetzt
ist, so dass das vorstehende Element 246 an der Position
fixiert wird. Dieses vorstehende Element 246 hat eine Gestalt,
die einen Basisabschnitt 248 und ein paar Seitenplatten 249, 249 aufweist,
die sich von dem Basisabschnitt 248 in Richtung auf den
Nockenabschnitt 12 erstrecken, während sie eine derartige Haltung
einnehmen, das die Seitenplatten 249 senkrecht die Drehachsenlinie
der Nockenwelle 10 schneiden. Die zwei Seitenplatten 249, 249 sind
voneinander beabstandet und entgegengesetzt zueinander. Jede Seitenplatte 249 hat
einen im Wesentlichen U-förmigen
Aufbau, der sie in Richtung auf den Nockenabschnitt öffnet. Ein
bewegbares Element 250 ist zwischen den zwei Seitenplatten 249, 249 vorgesehen,
wobei jeweilige Zwischenräume
zwischen dem bewegbaren Element 250 und den zwei Platten 249, 249 gelassen werden,
und eine Führung 251 erstreckt
sich von dem bewegbaren Element 250 in eine Richtung weg von
dem Nockenabschnitt 12. Die Führung 251 wird durch
das vorstehende Element 246 über ein Linearlager 252 gestützt, so
dass die Führung 251 in
ihre axiale Richtung bewegbar ist. Eine Achsenlinie der Führung 251 stimmt
mit der Bewegungsachsenlinie LM des Gleitstücks 96 überein.
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Eine
Schraubenfeder 254 als elastisches Element ist zwischen
dem bewegbaren Element 250 und dem Gehäuse 90 vorgesehen
und spannt das bewegbare Element 250 in eine Richtung auf
den Nockenabschnitt 12 vor. Die Grenze der Bewegung des bewegbaren
Elements 250 in Richtung auf das Gehäuse 90 wird durch
einen Anstoß eines
Anschlags 256, der einstöckig mit der Führung 251 ausgebildet ist,
an dem Gehäuse 90 definiert
und die Grenze einer Bewegung des bewegbaren Elements 250 weg von
dem Gehäuse 90 wird
durch ein Paar Federstift 258 (Anschlagelemente) definiert,
deren entgegengesetzten Enden durch die zwei Seitenplatten 249, 249 geschützt sind.
Zusätzlich
wird die Drehung des bewegbaren Elements 250 durch Anstoßen des
bewegbaren Elements 250 an die zwei Seitenplatten 249, 249 unterbunden.
Ein weiteres Paar Federstifte 259 ist an den zwei Seitenplatten 249, 249 an
jeweiligen Positionen angebracht, die näher an dem Nockenabschnitt 12 als
das vorstehend genannte Paar Federstift 158 liegt. Das
Polierband 70 verläuft
zwischen jedem der Federstift 258 und einem entsprechenden
der Federstift 259, der zu jedem Federstift 258 entgegengesetzt
ist. Die Federstifte 258 und die Federstifte 259 wirken
nämlich
miteinander zusammen, um als Bandführungen zum Führen des
Polierbands 70 zu funktionieren.
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Eine
rollfähige
Haltevorrichtung 260 ist an einem Ende des bewegbaren Elements 250 angebracht.
Die rollfähige
Haltevorrichtung 260 weist einen Stützabschnitt 262, der
durch das bewegbare Element 250 gestützt wird, so dass der Stützabschnitt 262 an
einer Position fixiert ist, und einen Kopf 264 auf, mit
dem das Gleitstück 96 einstöckig ausgebildet
ist und der mit dem Stützabschnitt 262 verbunden
ist, so dass der Kopf 264 um die Rollachsenlinie LS rollfähig
ist.
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Ein
Abschnitt des Kopfs 264, der entgegengesetzt zu dem Nockenabschnitt 12 liegt,
funktioniert als das Gleitstück 96 und
eine Fläche
des Gleitstücks 96,
die zu dem Nockenabschnitt 12 entgegengesetzt ist, stellt
eine Kontaktfläche 268 des
Gleitstücks 96 bereit,
die das Polierband 70 berührt. Diese Kontaktfläche 268 hat
eine riemenförmige
Gestalt und ist durch eine Ebene definiert, die sich entlang der
Rollachsenlinie LS erstreckt. Die Kontaktfläche 268 hat an
ihrem mittleren Abschnitt in ihrer Längsrichtung einen Einschnitt 270,
an dem ein dünnes
plattenförmiges
elastisches Element 272 angeheftet ist. Das Gleitstück 96 als
steifes Element berührt
eine Rückfläche des
Polierbands 70 über
das elastische Element 272 und presst das Polierband 70 gegen
die Nockenfläche 14 des
Nockenabschnitts 12. Zusätzlich funktionieren in Längsrichtung
entgegengesetzte Endabschnitte des Kopfs 264 als paar stationärer Stützabschnitte 276,
die miteinander zusammenwirken, um das Polierband 70 zu
führen.
Die zwei Stützabschnitte 276 werden
einstöckig
mit dem Gleitstück 96 bewegt
und gerollt. An einem linken Abschnitt in 2 ist das
Gleitstück 96 zwei
Positionen positioniert, die jeweils durch eine durchgezogene Linie
und eine Zweipunkt-Strich-Linie
angedeutet sind. Die Position, die an der durchgezogenen Linie angedeutet ist,
ist die am weitesten angefahrene Position des Gleitstücks 96 an
dem vorstehenden Element 246 und die Position, die durch
die Zweipunkt-Strich-Linie angedeutet
ist, ist die am weitesten ausgefahrene Position des Gleitstücks 96 von
dem vorstehenden Element 246.
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7 zeigt
eine Draufsicht der rollfähigen Haltevorrichtung 260.
Wie in dieser Figur gezeigt ist, stimmt die Rollachsenlinie LS mit einer Mittellinie der Kontaktfläche 268 überein,
die sich in die gleiche Richtung wie die Richtung erstreckt, in
die das Polierband 70 sich erstreckt. Der Stützabschnitt 262 hat eine
konkave teilzylindrische Fläche,
deren Mitte an der Rollachsenlinie LS gelegen
ist, und der Kopf 264 hat eine Konvexe teilzylindrische
Fläche,
die in die Konkave teilzylindrische Fläche des Stützabschnitts 262 passt.
Der Kopf 264 hat zwei Langlöcher 280, die sich
jeweils entlang einem Bogen erstrecken, dessen Mitte an der Rollachsenlinie
LS gelegen ist, und der Stützabschnitt 262 stützt zwei
Stifte 282, so dass die Stifte 282 an der Position
fixiert sind und verschiebbar jeweils in die zwei Langlöcher 280 passen.
Die zwei Langlöcher 280 sind
an vertikal entgegengesetzten Endabschnitten des Stützabschnitts 262 jeweils
ausgebildet und die zwei Stifte 282 sind durch vertikal
entgegengesetzte Endabschnitte des Kopfabschnitts 264 jeweils
gestützt.
Aufgrund dieses Aufbaus wird das Gleitstück 96 durch den Stützabschnitt 262 gestützt, so
dass das Gleitstück 96 um
die Rollachsenlinie LS rollfähig ist. 8 zeigt
einen Zustand, indem das Gleitstück 96 relativ
zu dem Stützabschnitt 262 um
den größten Winkel
um die Rollachsenlinie LS gerollt wird.
Der Winkelbereich des Rollens des Gleitstücks 96 relativ zu
dem Stützabschnitt 262 wird
durch Anstoßen
der Stifte 282 an entgegengesetzte Enden der Langlöcher 280 definiert.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist die Rollachsenlinie LS an einer Position
gelegen, an der während
des Polierens des Nockenabschnitts 12 ein Moment, das das
Gleitstück 96 rollt,
um dem Nockenabschnitt 12 zu folgen, durch eine Kraft erzeugt wird,
die durch Nockenwelle 10 auf das Gleitstück 96 ausgeübt wird.
Daher wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel während des
Polierens des Nockenabschnitts 12 das Gleitstück 96 durch
den Nockenabschnitt 12 gerollt, so dass das Gleitstück 96 dem
Nockenabschnitt 12 folgt.
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Wie
aus der vorstehend genannten Beschreibung entnehmbar ist, ändert sich
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Winkel einer Neigung der Kontaktfläche 268 des Gleitstücks 96 relativ zu
der Drehachsenlinie der Nockenwelle 10, während sich
die Position der Fläche 268 relativ
zu der Achsenlinie nicht ändert.
Daher braucht die Breite der Kontaktfläche 268 nicht länger als
diejenige der Nockenfläche 14 zu
sein und kann demgemäß die Abmessung
und das Gewicht und die Trägheit
des Gleitstücks 96 verringert
werden. Somit wird die Fähigkeit des
Gleitstücks 96,
der Nockenwelle 10 zu folgen, verbessert.
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Zusätzlich wird
in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel,
wenn das Gleitstück 96 zum
Folgen der Nockenwelle 14 gerollt wird, im Wesentlichen
keine Reibungskraft zwischen dem Gleitstück 96 und der Nockenfläche 14 in
eine Richtung zum Widerstehen des Rollens des Gleitstücks 96 erzeugt.
Somit wird das Gleitstück 96 sanft
gerollt, was ebenso die Fähigkeit
des Gleitstücks 96 verbessert,
der Nockenfläche 14 zu
folgen.
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Es
ergibt sich aus der vorstehend angegebenen Beschreibung, dass bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
das bewegbare Element 250 und die Führung 251 miteinander
zusammenwirken, um eine bewegbare Haltevorrichtung bereit zu stellen.
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In
diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass, obwohl in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
die Kontaktfläche 268 des
Gleitstücks 96 durch eine
Ebene definiert wird, es möglich
ist, wie in 9 gezeigt ist, dass eine Kontaktfläche 286 eines
Gleitstücks 284 durch
eine gekrümmte
Fläche
definiert wird, die konvex in Richtung auf einen Nockenabschnitt 12 mit
Sicht in eine breite Richtung eines Polierbands 70 gekrümmt ist.
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In
diesem Fall berührt
eine Rollachsenlinie LS, um die das Gleitstück 96 gerollt
wird, die Kontaktfläche 286 an
einer Position entsprechend einer Kontaktposition, an der das Polierband 70 eine
Nockenwelle 10 berührt,
und stimmt die Rollachsenlinie LS mit einer
geraden Linie überein,
die senkrecht eine Drehachsenlinie der Nockenwelle 10 in
einen dreidimensionalen Raum kreuzt.
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Als
nächstes
wird eine weitere Poliervorrichtung als ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Jedoch sind viele Elemente,
die in dem zweiten Ausführungsbeispiel verwendet
werden, denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels gemeinsam und
ist das zweite Ausführungsbeispiel
von dem ersten Ausführungsbeispiel
mit Bezug auf nur die Elemente unterschiedlich, die sich auf die
Technik des Rollens eines Gleitstücks beziehen. Demgemäß werden
nur diejenigen unterschiedlichen Elemente nachstehend genau beschrieben,
während
die gleichen Bezugszeichen wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
zum Bezeichnen der entsprechenden Elemente des zweiten Ausführungsbeispiels
verwendet werden, und wird die genaue Beschreibung derjenigen Elemente
weggelassen.
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In
dem ersten Ausführungsbeispiel
stimmt die Rollachsenlinie LS des Gleitstücks 96 mit
der Mittellinie der Kontaktfläche 268 des
Gleitstücks 96 überein.
Dagegen stimmt in dem zweiten Ausführungsbeispiel, wie in 10 gezeigt
ist, eine Rollachsenlinie LS, um die ein
Gleitstück 300 gerollt
wird, mit einer geraden Linie überein,
die senkrecht eine Bewegungsachsenlinie LM des
Gleitstücks 300 an
einer Position kreuzt, die näher
an der Kassette 304, zu der das Gleitstück 300 gehört, als
an einer Mittellinie einer Kontaktfläche des Gleitstücks 300 liegt.
Die Kassette 304 hat einen Aufbau, der demjenigen der Kassette 72 des
ersten Ausführungsbeispiels ähnlich ist, wobei
die Technik zum Anbringen des Gleitstücks 200 an der Kassette 304,
so dass das Gleitstück 300 entlang
der Bewegungsachsenlinie LM bewegbar ist, derjenigen ähnlich ist,
die in dem ersten Ausführungsbeispiel
eingesetzt wird, und hat eine rollfähige Haltevorrichtung 308,
die das Gleitstück 300 hält, so dass
das Gleitstück
um die Rollachsenlinie LS rollfähig ist,
einen Aufbau, bei dem Stifte, die koaxial zu der Rollachsenlinie
LS sind, das Gleitstück 300 mit der Kassette 304 verbinden,
so dass das Gleitstück 300 um
die Rollachsenlinie LS rollfähig ist.
Demgemäß wird eine
weitere genaue Beschreibung des zweiten Ausführungsbeispiels weggelassen.
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Als
nächstes
wird eine weitere Poliervorrichtung als ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Jedoch sind viele Elemente,
die in dem dritten Ausführungsbeispiel verwendet
werden, denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels gemeinsam und
ist das dritte Ausführungsbeispiel
von dem ersten Ausführungsbeispiel mit
Bezug auf nur die Gestalt eines Gleitstücks unterschiedlich. Demgemäß wird nur
das Gleitstück
nachstehend genau beschrieben, während
die gleichen Bezugszeichen, die in dem ersten Ausführungsbeispiel
verwendet sind, zum Bezeichnen der entsprechenden Elemente des dritten
Ausführungsbeispiels verwendet
werden und die genaue Beschreibung dieser Elemente weggelassen wird.
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In
dem ersten Ausführungsbeispiel,
wie in 2 gezeigt ist, ist die Kontaktfläche 268 des
Gleitstücks 96 durch
eine Ebene definiert. Dagegen ist in dem dritten Ausführungsbeispiel,
wie in 11 gezeigt ist, eine Kontaktfläche 312 eines
Gleitstücks 310 konvex
in Richtung auf einen Nockenabschnitt 12 mit Sicht in eine
Längsrichtung
eines Polierbands 70 gekrümmt. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel,
berührt
das Gleitstück 310 das
Polierband 70 über
ein elastisches Element 314.
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Als
nächstes
wird eine weitere Poliervorrichtung als ein viertes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Jedoch sind viele Elemente
des vierten Ausführungsbeispiels
denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
gemeinsam und ist das vierte Ausführungsbeispiel von dem ersten
Ausführungsbeispiel
nur mit Bezug auf die Elemente unterschiedlich, die sich auf die
Technik zum Aufbringen einer Presskraft auf ein Gleitstück beziehen.
Demgemäß werden
nur diejenigen unterschiedlichen Elemente nachstehend genau beschrieben, während die
gleichen Bezugszeichen, die in dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden,
zum Bezeichnen der entsprechenden Elemente des vierten Ausführungsbeispiels
verwendet werden und die genaue Beschreibung dieser Elemente weggelassen wird.
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In
dem ersten Ausführungsbeispiel
bringt die Feder 254 auf das Gleitstück 96 eine Kraft auf,
mit der das Gleitstück 96 das
Polierband 70 gegen die Nockenfläche 14 presst. Die
Feder 244 ist so ausgelegt, dass die elastische Kraft der
Feder 254 sich so wenig wie möglich ändert, wenn die Feder 254 zusammengedrückt wird.
Jedoch ist es unmöglich,
die Änderung
der elastischen Kraft der Feder 254 vollständig zu
Null zu machen. Daher ändert
sich in dem Fall, wenn eine Nockenwelle 10 gedreht wird,
wenn der Abstand zwischen einem Abschnitt der Nockenfläche 14,
gegen die das Polierband 70 durch das Gleitstück 96 gepresst
wird, und einer Drehachsenlinie der Nockenwelle 10 sich ändert und
demgemäß die Länge der
Komprimierung der Feder 254 sich ändert, sich die Kraft, mit
der das Polierband 70 gegen die Nockenfläche 14 gepresst
wird.
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Dagegen
erstreckt sich in dem vierten Ausführungsbeispiel, wie in 12 gezeigt
ist, ein Kolben 320 von dem bewegbaren Element 250 entlang der
bewegbaren Achsenlinie LM in eine Richtung
weg von einem Nockenabschnitt 12 und passt der Kolben 320 im
Wesentlichen Fluiddicht in ein Gehäuse 324 einer Kassette 322,
so dass der Kolben 320 verschiebbar relativ zu dem Gehäuse 322 ist.
Die Kassette 322 und das Gehäuse 324 haben jeweilige
Konstruktionen, die denjenigen der Kassette 72 und des Gehäuses 90 des
ersten Ausführungsbeispiels grundsätzlich gemeinsam
sind. In der Figur bezeichnet ein Bezugszeichen 332 eine
Luftdichtung. In einem Zustand, indem der Kolben 322 in
das Gehäuse 324 gepasst
ist, wird eine Luftkammer 334 in dem Gehäuse 324 ausgebildet.
Die Luftkammer 334 ist mit einer Luftdruckquelle 340 über einen
Durchgang 336 und einen externen flexiblen Schlauch 338 verbunden.
Die Luftdruckquelle 340 führt der Luftkammer 334 einen
im Wesentlichen konstanten Druck zu. Ein Ablassventil 344 ist
zwischen der Luftkammer 334 und der Atmosphäre vorgesehen.
Das Ablassventil 344 ist so ausgelegt, dass das Ventil 344 bei
einem Ablassdruck geöffnet
wird, der niedriger als der Druck ist, der durch die Luftdruckquelle 340 zugeführt wird.
Zusätzlich
ist das Ablassventil 344 ebenso so ausgelegt, dass dann,
wenn der Druck in der Luftkammer 334 gleich dem Ablassdruck
ist, das Gleitstück 96 das
Polierband 70 gegen die Nockenfläche 14 mit einer geeigneten
Presskraft presst.
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Bei
der Poliervorrichtung, die aufgebaut ist, wie vorstehend beschrieben
ist, wird eine Kraft, mit der das Gleitstück 96 das Polierband 70 gegen
die Nockenfläche 14 presst,
durch den Druck in der Luftkammer 334 erzeugt. Wenn das
Gleitstück 96 ausgefahren
und zurückgezogen
wird, wird das Volumen der Luftkammer 334 vergrößert und
verringert. Wenn das Volumen der Luftkammer 334 erhöht wird
und der Druck verringert wird, wird das Ablassventil 344 geschlossen,
um die Verringerung des Drucks zu verhindern; und wenn das Volumen
der Luftkammer 334 verringert wird und der Druck erhöht wird,
wird das Ablassventil 344 geöffnet, um die Erhöhung des Drucks
zu verhindern. Somit wird ungeachtet der Tatsache, ob das Gleitstück 96 ausgefahren
oder zurückgezogen
wird, der Druck in der Luftkammer 334 auf einem im Wesentlichen
konstanten Wert aufrechterhalten und wird demgemäß die Kraft, mit der das Gleitstück 96 das
Polierband 70 gegen den Nockenabschnitt 12 presst,
auf im Wesentlichen einen konstanten Wert aufrechterhalten.
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Bei
jeder der vorstehend beschriebenen Poliervorrichtungen kann das
Presselement der Zielfläche
des Werkstücks
nicht nur in dem Fall folgen, indem die Zielfläche keinen Abschnitt aufweist,
der relativ zu der Drehachsenlinie des Werkstücks geneigt ist, sondern auch
in dem Fall, indem die Zielfläche
einen Abschnitt aufweist, der relativ zu der Drehachsenlinie des
Werkstücks
geneigt ist. Insbesondere in dem Fall, in dem die Zielfläche keinen
Abschnitt aufweist, der relativ zu der Drehachsenlinie des Werkstücks geneigt
ist, kann es notwendig sein, zu gestatten, dass das Presselement
sich relativ zu der Kassette bewegt, aber zu unterbinden, dass das
Presselement relativ zu der Kassette rollt. Beispielsweise in dem
Fall, indem ein Nockenabschnitt 12 als ein Zielabschnitt
eines Werkstücks
ein so genannter ebener Nocken ist, dessen gesamte Nockenfläche 14 als eine
Zielfläche
parallel zu einer Drehachsenlinie einer Nockenwelle 12 ist,
ist es wünschenswert,
die Nockenfläche 14 ohne
absenken des Grades der Geradheit und/oder der Parallelität davon
vor seinem Polieren zu glätten.
Daher kann es notwendig sein, zu verhindern, dass das Presselement
relativ zu der Kassette rollt. Im Hinblick darauf ist jede der vorstehend
beschriebenen Poliervorrichtungen geeignet, zu gestatten, dass die
Kassette durch eine andere Kassette einer Bauart ersetzt wird, die
nur die Bewegung des Presselements gestattet.
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Die 13 und 14 zeigen
jeweilige Kassetten der vorstehend genannten Art. Im Folgenden werden
die Kassetten der vorstehend genannten Art unter Bezugnahme auf
die Figuren beschrieben. Da jedoch viele Elemente dieser Kassetten
der Kassette 72 gemeinsam sind, die in 2 gezeigt
ist, werden die gleichen Bezugszeichen, die für die Kassette 72 verwendet
werden, zum Bezeichnen der entsprechenden Elemente von jeder der
in den 13 und 14 gezeigten
Kassetten verwendet und wird die genaue Beschreibung dieser Elemente
weggelassen. Nur unterschiedliche Elemente werden genau beschrieben.
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Bei
einer in 13 gezeigten Kassette 400 ist
ein Gleitstück 402 als
ein Presselement an einem Gehäuse 401 angebracht,
so dass das Gleitstück 402 entlang
der Bewegungsachsenlinie LM bewegbar ist.
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Ein
vorstehendes Element 408 ist an einem Abschnitt des Gehäuses 404 angebracht,
der entgegengesetzt zu dem Nockenabschnitt 12 ist, so dass das
vorstehende Element 408 an der Position fixiert ist und
in Richtung auf den Nockenabschnitt 12 vorsteht. Zwei Führungsstifte 410 sind
an dem Gehäuse 404 angebracht,
so dass die Führungsstift 410 sich über das
vorstehende Element 408 parallel zu der Bewegungsachsenlinie
LM erstrecken. Die zwei Führungsstifte 410 sind
an beiden Seiten der Bewegungsachsenlinie LM mit
Sicht in eine Längsrichtung eine
Polierbands 70 vorgesehen. Ein bewegbares Element 412 passt
an die zwei Führungsstifte 410,
so dass das bewegbare Element 412 in eine axiale Richtung
der Stifte 410 bewegbar ist. Somit ist das bewegbare Element 412 relativ
zu dem Gehäuse 404 entlang
der Bewegungsachsenlinie LM bewegbar. Da die
Führungsstift 410 in
einer Mehrzahl vorliegen, wird verhindert, dass sich das bewegbare
Element 412 um die Bewegungsachsenlinie LM dreht.
Die zwei Führungsstifte 410 haben
nämlich
nicht nur die Funktion zum Führen
der Bewegung des bewegbaren Elements 412, sondern auch
die Funktion zum Verhindern der Drehung derselben 412.
Das vorstehende Element 408 hat einen inneren Raum, der
gestattet, dass sich das bewegbare Element 412 in Richtung auf
das Gehäuse 404 bewegt.
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Das
Gleitstück 401 (im
Text: 402) ist an einem Abschnitt des bewegbaren Elements 412 angebracht,
der zu dem Nockenabschnitt 12 entgegengesetzt ist. Ein
Positionierstift 414 positioniert das Gleitstück 402 an
der Bewegungsachsenlinie LM. Das Gleitstück 402 hat
einen halbzylindrischen Querschnitt und erstreckt sich in eine Richtung,
die parallel zu einer Drehachsenlinie einer Nockenwelle 10 ist. Daher
hat das Gleitstück 402 eine
Kontaktfläche,
die konvex in Richtung auf den Nockenabschnitt 12 mit Sicht
in eine Breitenrichtung des Polierbands 70 gekrümmt ist,
und die gekrümmte
Kontaktfläche
wird eine Rückfläche des
Polierbands 70 gepresst. Ein dünnes plattenförmiges elastisches
Element 416 ist einer Fläche des Gleitstücks 402 angeheftet
und das Gleitstück 402 berührt die
Rückfläche des
Polierbands 70 über
das elastische Element 416.
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Zwei
Schraubenfedern 420 jeweils ein elastisches Element sind
zwischen dem bewegbaren Element 412 und dem Gehäuse 404 vorgesehen.
Jeder der zwei Führungsstifte 410 erstreckt
sich durch eine entsprechende der zwei Schraubenfedern 420.
Die zwei Federn 420 wirken miteinander zusammen, um das
bewegbare Element 412 in eine Richtung auf den Nockenabschnitt 12 vorzuspannen.
Die zwei Führungsstifte 410 weisen
jeweilige Abschnitte 422 mit großem Durchmesser auf, die miteinander
zusammen wirken, um zu verhindern, dass das bewegbare Element 412 aus
den Stiften 410 fällt.
Die Grenze der Bewegung des bewegbaren Elements 412 in
Richtung auf das Gehäuse 404 ist
durch einen Anschlag 426 definiert, der einstöckig mit
dem vorstehenden Element 408 ausgebildet ist. In der Figur
bezeichnet das Bezugszeichen 428 einen Positionierstift,
der das vorstehende Element 408 relativ zu dem Gehäuse 404 positioniert.
In der Figur ist das Gleitstück 402, das
an der Zweipunkt-Strich-Linie angedeutet ist, an seiner am weitesten
ausgefahrenen Positionen positioniert.
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Zwei
Führungswalzen 430, 432,
die miteinander zusammen wirken, um das Polierband 420 zu führen, sind
an dem vorstehenden Element 408 angebracht, so dass jede
der Führungswalzen 430, 432 drehbar
ist und an einer Position fixiert ist. Die zwei Führungswalzen 430, 432 sind
an beiden Seiten des Gleitstücks 402 in
der Längsrichtung
des Polierbands 70 vorgesehen. Daher wird das Polierband 70 von
einer Zufuhrrolle 94 zu einer Aufnahmerolle 92 über eine
Führungswalze 436 innerhalb
der Kassette 400, die Führungswalze 432 außerhalb
der Kassette 400, das Gleitstück 402, die Führungswalze 430 und
eine Führungswalze 434 innerhalb
des Gehäuses 400 gefördert. In
der Figur bezeichnen Bezugszeichen 440, 442 jeweilige
Bandführungen,
die miteinander zusammen wirken, um zu verhindern, dass das Polierband 70 entlang
einer tatsächlichen
Bahn gefördert wird,
die im großen
Maße von
einer korrekten Bahn abweicht.
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Bei
einer in 14 gezeigten Kassette 500 ist
ein Gleitstück 502 an
einem bewegbaren Element 504 angebracht, so dass das Gleitstück 502 an
einer Position fixiert ist. Eine Führung 506 erstreckt
sich von dem bewegbaren Element 504 in eine Richtung weg
von dem Gleitstück 502.
Die Führung 506 ist durch
ein Gehäuse 508 der
Kassette 500 über
ein Linearlager 510 gestützt, so dass die Führung 506 in ihre
axiale Richtung bewegbar ist. Eine Achsenlinie der Führung 506 stimmt
mit der bewegbaren Achsenlinie LM überein.
Das Gehäuse 508 weist
einen vorstehenden Abschnitt 512 auf, der in Richtung auf
einen Nockenabschnitt 12 vorsteht. Ein paar Seitenplatten 514, 514 ist
an dem vorstehenden Abschnitt 512 fixiert, so dass jede
der zwei Seitenplatten 514, 514 sich erstreckt,
während
sie eine derartige Haltung einnehmen, dass jede Seitenplatte 514 senkrecht
zu einer Drehachsenlinie einer Nockenwelle 10 ist, und
so dass die zwei Seitenplatten 514, 514 voneinander
beabstandet und einander entgegengesetzt sind. Jede Seitenplatte 514 hat
einen im Allgemeinen U-förmigen
Aufbau, der sich in Richtung auf den Nockenabschnitt 12 öffnet. Das
bewegbare Element 504 ist zwischen den Seitenplatten 514, 514 vorgesehen,
wobei jeweilige Zwischenräume
zwischen dem bewegbaren Element 504 und den zwei Platten 514, 514 gelassen
sind. Eine Schraubenfeder 518 ist zwischen dem bewegbaren
Element 504 und dem Gehäuse 508 vorgesehen
und spannt das bewegbare Element 504 in eine Richtung auf
den Nockenabschnitt 12 vor. Die Grenze der Bewegung des
bewegbaren Elements 504 in Richtung auf das Gehäuse 508 ist
durch einen Anstoß eines
Anschlags 520 an dem Gehäuse 508 definiert
und die Grenze einer Bewegung des bewegbaren Elements 504 weg
von dem Gehäuse 508 wird
durch ein paar Federstifte 522 (Anschlagelemente) definiert,
deren entgegengesetzten Ende durch zwei Seitenplatten 514, 514 gestützt sind.
In der Figur ist die Grenze einer Bewegung des bewegbaren Elements 504 in
Richtung auf das Gehäuse 508 (insbesondere
die am weitesten zurückgezogene
Position des Gleitstücks 502)
an einer Zweipunkt-Strich-Linie „1" angedeutet und ist
die Grenze einer Bewegung des bewegbaren Elements 504 weg
von dem Gehäuse 508 (insbesondere
die am weitesten ausgefahrene Position des Gleitstücks 502)
an einer Zweipunkt-Strich-Linie „2" angedeutet. Somit kann das Gleitstück 502 in
den inneren Raum des vorstehenden Abschnitts 512 des Gehäuses 508 zurückgezogen
werden. Die Drehung des bewegbaren Elements 504 um die
Bewegungsachsenlinie LM wird durch Anstoßen des
Bewegungselements 504 an den Seitenplatten 514, 514 unterbunden.
Zwei Führungswalzen 526, 528,
die miteinander zusammen wirken, um das Polierband 70 zu
führen,
sind an dem vorstehenden Abschnitt 512 angebracht, so dass
jede der Führungswalzen 526, 528 drehbar
ist und an einer Position fixiert ist.
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Die
Beschreibung, die unter Bezugnahme auf die 13 und 14 vorgesehen
ist, bezieht sich auf die Fälle,
bei denen zwei Arten von Kassetten zum Umschalten zwischen dem Zustand,
indem das Rollen eines Presselements unterbunden ist, und dem Zustand,
indem das Rollen des Presselements gestattet ist, verwendet werden.
Jedoch ist es möglich,
eine einzige Art einer Kassette zu verwenden, bei der ein Presselement
zwischen diesen zwei Zuständen
umgeschaltet wird. Beispielsweise kann das Linearlager 252,
das in 2 gezeigt ist, abgewandelt werden, so dass es
eine Bauart ist (beispielsweise eine Elektromagnetbauart), bei der
das Linearlager 252 zwischen einem Zustand, bei dem das
Linearlager 252 eine Magnetkraft auf die Führung 251 aufbringt,
dadurch die Führung 251 anzieht und
dadurch die Drehung der Führung 251 unterbindet,
und einem Zustand umschaltbar ist, bei dem das Linearlager 252 die
Drehung der Führung 251 gestattet.
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Während die
vorliegende Erfindung genau in ihren bevorzugten Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben wurde, ist es verständlich,
dass die vorliegende Erfindung mit weiteren Änderungen und Verbesserungen
innerhalb des Anwendungsbereichs der beigefügten Ansprüche ausgeführt werden kann.