DE699217C - Oberflaechenvergaser fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Oberflaechenvergaser fuer Brennkraftmaschinen

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DE699217C
DE699217C DE1936E0048746 DEE0048746D DE699217C DE 699217 C DE699217 C DE 699217C DE 1936E0048746 DE1936E0048746 DE 1936E0048746 DE E0048746 D DEE0048746 D DE E0048746D DE 699217 C DE699217 C DE 699217C
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internal combustion
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ALEX NEUMANN
ELSE ACHENBACH GEB TREUDE
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ALEX NEUMANN
ELSE ACHENBACH GEB TREUDE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/18Other surface carburettors
    • F02M17/26Other surface carburettors with other wetted bodies
    • F02M17/28Other surface carburettors with other wetted bodies fuel being drawn through a porous body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Oberflächenvergaser für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft einen Oberflächenvergaser für Brennkraftmaschinen mit einem in der Saugleitung der Maschine angeordneten porösen keramischen Einsatzkörper, der kapillare Durchgänge besitzt und zur Aufnahme und Abgabe des Brennstoffes an die Verbrennungsluft dient.
  • Die Verwendung von keramischen Einsatzkörpern für Oberflächenvergaser ist zwar schon bekannt geworden. Bei diesen Einsatzkörpern handelt es sich aber um einen Werkstoff, der beispielsweise aus Glas, Quarz, Metalloxyden oder Metallen zusammeggesintert ist. Derartige Sinterkörper können aber nur eine verhältnismäßig geringe Feinheit der Poren erreichen, weil die Porosität lediglich von der Korngröße des Ausgangsstoffes abhängt. Entsprechend der Porengröße wird also hier nur eine entsprechende grobe Zerstäubung der Flüssigkeit erreicht.
  • Andererseits sind auch schon Vorrichtungen bekannt geworden, die ebenfalls eine feinere Vernebelung des Brennstoffes erzielen sollen. Bei diesen Vorrichtungen handelt es sich, im allgemeinen um die Verwendung von bekannten porigen ' Stoffen, wie Holz, Schwamm, Baumwolle, Filz u. dgl. Mit diesen und ähnlichen Mitteln konnte eine ausreichende feine Flüssigkeitsvernebelung nicht erzielt werden, da die verwendeten Werkstoffe eine mehr .oder weniger starke Grobporigkeit besitzen, die unter keinen Umständen an eine Feinporigkeit von i Mikron heranreicht.
  • Andererseits weiß man, daß die Oberflächengröße körniger Massen im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Korngröße steht. Genau so steht es bei der zu zerstäubenden Flüssigkeit. Im gleichen Verhältnis wird bei ihr die Oberfläche der Treibstofftröpfchen kleiner und ihre wirksame Oberfläche größer. Solange man nun die Räume zwischen den einzelnen Feststoffteilehen zum Durchtritt des Treibstoffgemisches verwendet, um dieses zu zerstäuben, müssen sehr hohe Ansprüche an die Feinheit und Gleichmäßigkeit des Ausgangsgekörns gestellt werden und vor allem an die Verarbeitung zum geformten Oberflächenvergaser. -Nach der Erfindung wurde erkannt, daß hier mit wesentlich geringeren Aufwendungen viel bessere Ergebnisse erreicht werden können, wenn für den Durchtritt des Treibstoffes und, wenn nötig, auch der Brennstoffzusätze'nicht die Zwischenräume von gelagerten Feststoffteilchen, sondern die bestehenden Poren geeigneter fein verteilter Feststoffe verwendet werden. In diesem Fall tritt nämlich die Bedeutung der Zwischenräume und damit auch die Feinheit der Aufteilung des Gekörns wesentlich zurück hinter der Beschaffenheit der Poren, welche die verwendeten Teilchen bereits ursprünglich besitzen.
  • Wenn man z. B. die unter der Bezeichnung Kieselgur bekannten netzartig unterteilten Silicatpanzerrückstände von Diatomazeen und Bazillariazeen einem Brennprozeß unterwirft, so werden die Poren der Einzelteilchen bloßgelegt. Sie halben einen Durchmesser, der zwischen einem Tausendstel und einem Millionstel Millimeter beträgt. Diese Tatsache ist zwar in der Naturwissenschaft bekannt; sie ist. jedoch noch nicht für die Herstellung von Oberflächenvergasern verwertet worden.
  • Nach der Erfindung besteht nun der Einsatzkörper des Oberflächenvergasers aus zunächst geformter und sodann gebrannter Kieselgur, die unter Benutzung von Bindemitteln und Druck nochmals so gebrannt worden ist, daß druckfeste Körper entstehen. Ein auf diese Weise hergestellter Einsatzkörper besitzt die Fähigkeit, sehr große Mengen Benzin o. dgl. mit verhältnismäßig großer Durchtrittsgeschwindigkeit hindurchzulassen und an einen vorbeigeführten Luftstrom in Form kleinster Tröpfchen, also in Gestalt eines Nebels, abzugeben. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Einsatzkörper von einem oder mehreren Dochten umgeben, während sich in seinem Innern in der Längsrichtung verlaufende Bohrungen befinden, durch die der Luftstrom, der mit den Tröpfchen angereichert werden soll, hindurchgeleitet wird. Durch die angeordneten Dochte wird dem Einsatzkörper von außen her das Benzin oder ein ähnlicher Treibstoff zugeleitet, der nun seinen Weg von den Dochten durch .die Poren des Einsatzkörpers bis zu den oben beschriebenen Bohrungen nimmt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß es mit ihr möglich ist, Wasser so weit zu vernebeln, daß es als Zusatzmittel den Verbrennungsvorgang günstig beeinflußt. Es ist bekannt, daß selbst kleinste in den Vergaser eines Motors gelangende Mengen Wasser die Vergasung und damit den Lauf des Motors unterbrechen. Andererseits ist es bekannt, daß ein geringer Zusatz von Feuchtigkeit sich sehr vorteilhaft auf den Ablauf der Verbrennung und somit die Ausnutzung der Energie des Brennstoffes auswirkt.
  • Diese Erkenntnis macht sich die Erfindung zunutze. Sind nämlich dem. flüssigen Treibstoff bereits, bevor er in das Kapillarsystem des Einsatzkörpers gelangt, Wassermengen bis zu einer bestimmten Höhe zugesetzt, so kann das Wasser, falls es sich um den Motor eines in ständiger Erschütterung befindlichen Verkehrsfahrzeuges handelt, dem Kapillarsystem in bereits ausreichender Vermischung mit dem Treibstoff zugeführt und mit ihm vernebelt werden. Da bei der Vernebelung außerordentlich feine Tröpfchen entstehen, wird die Motorarbeit durch den Wasserzusatz e keineswegs gestört. Es wird im Gegenteil eine gesteigerte Zündgeschwindigkeit erzielt und außerdem eine noch weitere Steigerung der Nutzwirkung. Handelt es sich aber um einen keinen äußeren Erschütterungen ausgesetzten stationären Treibstoffbehälter, dann braucht man nur, um die oben geschilderten Wirkungen zu erzielen, eine Mischung des flüssigen Treibstoffes mit dem zugesetzten Wasser herbeizuführen.
  • Andererseits kann auch die Brennstoffflüssigkeit und das Wasser aus getrennten Behältern mittels Dochten in'das Kapillarsystem eingeführt werden. In diesem Fall wird die Mischung erst dann bewirkt, wenn die Flüssigkeiten vernebelt sind. Demgemäß können . noch weitere Dochte um den Einsatzkörper angeordnet sein, durch die dem Einsatzkörper getrennt von der Brennstoffflüssigkeit Wasser zugeführt werden kann. Hierbei wird der Einsatzkörper mittels der Dochte aus zwei oder mehreren Kammern gespeist, von denen beispielsweise die eine Benzin oder einen ähnlichen Brennstoff enthält, während die anderen Kammern zur Aufnahme von Wasser oder sonstigen Brennstoffzusätzen, wie Petroleum, Spiritus o. dgl., dienen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. z zeigt` einen Oberflächenvergaser im Längsschnitt.
  • Abb. a zeigt einen Querschnitt durch den Vergaser gemäß der Schnittlinie A-B in Abb. r.
  • Wie .die Abbildungen erkennen lassen, trägt das Vergasergehäuse a erfindungsgemäß den keramischen Einsatzkörper b. Der untere Teil des Vergasergehäuses a ist als Benzinkammer c und Wasserkammer d ausgebildet. Der Einsatzkörper b ist von einem Docht e umhüllt, der in die Benzinkammer c eintaucht. Ein neben diesem Docht e angeordneter, in der` Zeichnung nicht dargestellter Docht taucht in die Wasserkammer d ein. Der Körper b ist mit in seiner Längsrichtung verlaufenden Bohrungen von verschieden großen Durchmessern versehen. Durch einen Drehschieber f sind diese Bohrungen nacheinander verschließbar. In dem dargestellten Vergaser ist die Ansaugseite mit m und die Motorseite mit n bezeichnet. Auf der letzteren wird durch den Motor der Unterdruck erzeugt. Wenn der Drehschieber von der Ansaugseite des porösen Körpers her zu drehen sein soll, ist er, wie in der Abb. z dargestellt, mit einer durch diesen Körper hindurchreichenden Spindel versehen, die einen Hand- Nebel trägt. In der Abb.2 ist die Spindel ,veggelasseri, weil dort angenommen ist, daß der Schieber von der anderen Seite her zu drehen sein soll. Die kleinste der Bohrungen enthält nun ein mit Einschraubgewinde versehenes Rohrstück"g, durch das man, je nachdem man es mehr oder weniger weit hineinschraubt, die Durchflußöffnung dieser Bohrung mehr oder weniger drosseln kann. Zu diesem Zwecke hat das Rohrstückg, einen seitlichen Schlitz, der so lang ist, daß sich ein Teil von ihm außerhalb und sein übriger Teil innerhalb des kegeligen Teiles des Gehäuses befinden kann. Der freie Durchgang durch das Rohrstück g ist am größten, wenn das Rohrstück so weit in die Wand hineingeschraubt ist, daß 'sich die eine Hälfte des Schlitzes innerhalb- und die andere Hälfte des Schlitzes außerhalb des Gehäuses befindet. Das äußere Ende des Rohrstückes g ist durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, in der kegeligen Wand des Gehäuses a vorgesehene gut verschließbare Öffnung zum Hinein- und Herausschrauben zugänglich gemacht. Die Zuleitung h zur Benzinkammer c trägt ein federbelastetes Rückschlagventil hl. Außer dieser Hauptzuleitung h ist noch eine Behelfszuleitung i vorhanden. Eine - Luftdrosselklappe k erlaubt, das Vergasergehäuse ansaugeseitig teilweise oder ganz zu verschließen. Ein Ventil l an der Zuleitung zum Wasserbehälter d ermöglicht die Absperrung des Wasserzuflusses.
  • Das Anlaufen des Motors erfolgt bei' geschlossenem Ventil 1. 'Alle Bohrungen des Vernebelungskörpers b mit Ausnahme der kleinsten bleiben zunächst geschlossen. Nötigenfalls ist hier durch Betätigen einer in der Abbildung nicht ersichtlichen Benzinhandpumpe bei i die Benzinkammer c unter Druck zu setzen. Eine zum Leerlaufbetrieb ausreichende Menge Treibstoff tritt dann durch die kleinste Bohrung, d. h. durch das Rohrstück g des Einsatzkörpers hindurch, aus diesem aus. Die Luftklappe k ist hierbei nahezu oder ganz geschlossen.
  • Wird alsdann bei weiter geöffneter Drosselklappe k der Drehschieber f im richtigen Drehsinn- bewegt, so öffnen sich nacheinander die einzelnen Bohrungen von immer größerem Durchmesser. Dem vom Arisaugetakt des Motors erzeugten Luftstrom bietet sich somit eine immer - größer werdende Durchgangsfläche des Einsatzkörpers dar und damit eine immer mehr zunehmende Gemischmenge. Die Luftgeschwinidiggkeit wird dabei ungefähr gleich gehalten. Die Vermehrung der Ansaugeluftmenge wird nicht durch Erhöhung ihrer Strömungsgeschwindigkeit, sondern durch Vergrößerung der Durchgangsflächen im Einsatzkörper erreicht. Das Rückschlagventil h@ ist so eingestellt, daß es sich beim geringsten Unterdruck im Benzinbehälter c öffnet; sonst bleibt es geschlossen. Hieraus folgt,. daß jegliche Schwimmereinrichtung entbehrlich wird, da das Ventil h so eingestellt ist, daß es .den Druck einer Benzinsäule gerade aufwiegt.
  • Bei mit ausreichenden Drehzahlen laufendem Motor kann dann .das Wasserventil -1 geöffnet werden oder kann auch entsprechend dem Ventil lt, eingeregelt sein. Das Wasser tritt alsdann durch den Einsatzkörper b hindurch und wird in kleinste Flüssigkeitsbläschen zerstäubt bzw. vernebelt, die zusammen mit dem gleichfalls vernebelten Benzin in den Luftstrom des Vergasers gelangen.
  • Es ist natürlich ohne weiteres möglich, anstatt den Einsatzkörper mit Bohrungen von verschiedenen Durchmessern zu versehen, ihn einfacher auszubilden und durch einen Schieber o. dgl. je nach Bedarf abzudecken oder freizugeben. Desgleichen kann die Vergrößerung oder Verkleinerung der Durchgangsfläche durch andere bekannte Mittei' erreicht werden. Ferner kann der Einsatzkörper durch geeignete keramische Prozesse mit Zonen verschiedener Porositätsfeinheit versehen werden, ,die nacheinander in den Bereich des Luftstromes gebracht werden, um bei wechselnden Motordrehzahlen. andere Vorbedingungen für die Vernebelung zu schaffen. Auch kann der Einsatzkörper durch irgendwelche Mittel (z. B. elektrisch oder .durch die Abgase des Motors) geheizt werden oder es kann das Treibstoffgemisch .oder der Treibstoff selbst erwärmt werden. Endlich ist es möglich, die Mitverwendung von Wasser als Treibstoff noch besser dadurch zu ermöglichen, daß Wasser und Treibstoff gemischt werden.
  • Der neue -Oberflächenvergaser hat den bekannten gegenüber den Vorteil einer größeren Wirtschaftlichkeit, weil durch eine wesentlich einfachere Aufbereitung und Herstellungsweise ein feinporiges Erzeugnis hergestellt werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Zahl und Größe der Poren je. nach Auswahl <der Rohstoffe weitgehend zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATGNTANSPRÜCI1L: i. Oberflächenvergaser für Brennkräftmaschinen mit einem in der- Saugleitung der Maschine angeordneten porösen keramischen Einsatzkörper . mit kapillaren Durchgängen für die Aufnahme und die Abgabe des Brennstoffes an die Verbrennungsluft, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper (b) aus geformter und gebrannter Kieselgur besteht, die unter Benutzung von- Bindemitteln und Druck nochmals bis zu Erreichung eines druckfesten Körpers gebrannt worden ist. a. Oberflächenvergaser nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper (b)#von einem oder mehreren Dochten umgeben ist, durch die ihm der Brennstoff und gegebenenfalls auch Wasser zugeführt wird. 3. Oberflächenvergaser nach Anspruch z oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper aus zwei oder mehr Kammern gespeist wird, von denen die eine (c) Benzin oder einen ähnlichen Brennstoff enthält, während die anderen Kammern (d) Wasser oder sonstige Brennstoffzusätze, wie Petroleum, Spiritus o. dgl., enthalten.
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