DE69918888T2 - Optische Abtastung von Dokumenten - Google Patents

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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    • B41J3/407Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for marking on special material
    • B41J3/4071Printing on disk-shaped media, e.g. CDs
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf optische Abtasttechniken für Dokumente und insbesondere auf ein Verfahren zum kontinuierlichen unidirektionalen Abtasten, das eine mechanische Hysterese verringert und die Fläche unabgetasteter Medien durch ein Abtasten entlang eines spiralförmigen Ortsweges auf Null reduziert. Dieses Verfahren erzeugt Daten, die genau mit den Datenanforderungen eines Tintenstrahldruckers mit spiralförmigem Wegort zusammenpassen.
  • Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die ebenfalls anhängige europäische Patentanmeldung Nr. 0952003 mit dem Titel „Ink Jet Printing", die am gleichen Datum eingereicht wurde.
  • Herkömmliche optische Abtastvorrichtungen setzen optische Lineararraysensoren und eine Vorrichtung zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem abzutastenden Dokument oder Bild und dem Lineararraysensor ein. In einem allgemeinen Sinn wird das Bild durch ein Erzeugen einer Reihe von Abtastungen einer gegebenen Bandbreite abgetastet, die dann durch einen Prozessor in einem geradlinigen, kartesischen Sinn zusammengesetzt oder verarbeitet werden, um die abgetasteten Daten bereitzustellen, die das Bild oder das Dokument darstellen.
  • Diese Erfindung verbessert die normale, geradlinige kartesische Dokumentabtastung in einer Weise, dass abgetastete Informationen von gedruckten, gezeichneten oder photographischen Medien erzeugt werden, die genau mit einem Verfahren eines Tintenstrahldruckens entlang eines spiralförmigen Wegortes zusammenpassen. Diese Erfindung liefert auch eine Möglichkeit, um die Informationen, die auf den Medien vorhanden sind, bis zu den Kanten der abgetasteten Medien zu erfassen, gleichartig wie bei Flachbettabtastvorrichtun gen, und ergibt eine einfachere mechanische Struktur für die Abtastvorrichtung.
  • Die US-A-4,609,818 offenbart ein optisches Abtastverfahren, das ein optisches Abtastsystem einsetzt, das ein optisches Sensorarray aufweist, das eine Mehrzahl von Sensorelementen zum Sammeln von Bilddaten während eines optischen Abtastzyklus aufweist, wobei ein flaches Medium relativ zu dem Sensorarray positioniert ist, um ein optisches Erfassen eines Bildes, das durch das flache Medium getragen ist, während eines optischen Abtastzyklus zu gestatten, und eine Vorrichtung zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray und dem Medium, derart, dass während eines optischen Abtastzyklus ein gekrümmter Ort durch das Sensorarray relativ zu dem Medium definiert ist.
  • In der im Vorhergehenden erwähnten ebenfalls anhängigen Anmeldung ist ein Verfahren beschrieben, das Verbesserungen bzgl. eines Tintenstrahldruckhystereseproblems und eines Tintenstrahldruckrandproblems liefert. Bei dieser ebenfalls anhängigen Anmeldung wird gezeigt, dass durch ein Drucken in einer unidirektionalen Weise entlang eines spiralförmigen Weges diese Druckprobleme beide verringert oder beseitigt werden. Da jedoch Dokumentabtastvorrichtungen normalerweise Informationen von einem Text oder von photographischen Medien auf eine Raster- oder kartesische x-y-Weise abtasten, ist dann ein erneutes Abtasten oder eine Umwandlung von rechteckigen Koordinaten zu Polarkoordinaten notwendig, um das Drucken der abgetasteten Daten auf einem spiralförmigen Weg zu bewirken. Es ist zu erkennen, dass dieser Umwandlungsprozess unter einigen Umständen nicht erwünschte Druckartefakte erzeugen könnte, und der Zweck dieser Erfindung besteht darin, diese Artefakte ganz zu beseitigen. Auch verhindern bei vielen Nicht-Flachbettabtastvorrichtungen mechanische Einschränkungen, dass die Abtastsensoren Dokumente bis zu den Dokumentkanten einsehen; daher können während eines herkömmlichen Nicht-Flachbettabtastprozesses Informationen verloren gehen.
  • Diese Erfindung kann auch eine Vereinfachung des Mechanismus zur Folge haben, der erforderlich ist, um die Abtastvorrichtung zu bewegen und unterzubringen, da das Abtastarray entweder an der Stelle von oder radial kolinear mit einem Tintenstrahldruckdüsenarray befestigt sein kann, wodurch ein Drucker und ein Scanner bereitgestellt werden, die beide elektrische und mechanische Teile in großem Umfang gemeinschaftlich verwenden.
  • Ein Verfahren zum optischen Abtasten eines flachen Bildes wird gemäß einem Aspekt der Erfindung geschaffen. Das Verfahren umfasst eine Sequenz der folgenden Schritte:
    Bereitstellen eines optischen Sensorarrays;
    Tragen eines flachen Mediums, das durch das Sensorarray während eines Abtastzyklus optisch abgetastet werden soll;
    Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray und dem Medium, derart, dass durch die Bahn des Sensorarrays auf den Medien während eines optischen Abtastzyklus ein Weg definiert ist; und
    Sammeln von Sensordaten, die das Bild darstellen, während dem optischen Abtastzyklus; und ist dadurch gekennzeichnet, dass:
    der Weg eine Spirale ist, und dadurch, dass die Kanten von benachbarten Teilen des Wegs über einer wesentlichen Erstreckung desselben voneinander beabstandet sind.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung erzielt, ohne dass bewirkt wird, dass das Sensorarray periodisch während des Abtastzyklus anhält und seine Richtung umkehrt.
  • Bei einem weiteren Aspekt der Erfindung weist ein optisches Abtastsystem ein optisches Sensorarray auf, das eine Mehr zahl von Sensorelementen zum Sammeln von Bilddaten während eines optischen Abtastzyklus aufweist; ein flaches Medium, das relativ zu dem Sensorarray positioniert ist, um ein optisches Erfassen eines Bildes, das durch das flache Medium getragen ist, während eines optischen Abtastzyklus zu gestatten; eine Vorrichtung zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray und dem Medium, derart, dass durch die Bahn des Sensorarrays auf den Medien während eines optischen Abtastzyklus ein Weg definiert ist; und ist dadurch gekennzeichnet, dass:
    der Weg eine Spirale ist, und dadurch, dass die Kanten von benachbarten Teilen des Weges über eine wesentliche Erstreckung desselben voneinander beabstandet sind.
  • Das Abtastsystem kann ferner bei einem Multifunktions-System einen Tintenstrahlstift aufweisen, der ein Düsenarray aufweist, sowie eine Vorrichtung zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Düsenarray und dem Medium, derart, dass während eines Tintenstrahldruckzyklus ein Spiralenort durch das Düsenarray relativ zu einem flachen Druckmedium definiert ist.
  • Diese und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher aus der folgenden, detaillierten Beschreibung eines exemplarischen Ausführungsbeispiels derselben, wie dasselbe in den beiliegenden Zeichnungen abgebildet ist. Es zeigen-
  • 1 eine schematische isometrische Ansicht eines exemplarischen Ausführungsbeispiels eines optischen Abtastsystems, das die vorliegende Erfindung verkörpert.
  • 2 eine graphische Darstellung des spiralförmigen Ortsweges der Relativbewegung zwischen dem optischen Sensorarray und dem flachen Medium gemäß einem Beispiel, das beim Erläutern der vorliegenden Erfindung nützlich ist.
  • 3 ein vereinfachtes Sensorarray mit einer Mehrzahl von Sensorelementen für den Sensorkopf des Abtastsystems von 1 in zwei Positionen relativ zu der Oberfläche des flachen Mediums.
  • 4 eine vereinfachte Darstellung eines beim Erläutern der vorliegenden Erfindung nützlichen Beispiels eines exemplarischen Weges des äußersten Sensors des Sensorarrays von 3 für eine komplette Drehbewegung (2π rad) des Mediums für den Fall einer nicht-überlappten Sensorarrayspirale.
  • 5 eine vereinfachte Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung und insbesondere einen Weg des äußersten Sensorelements des Sensorarrays von 3 für eine komplette Drehbewegung (2π rad) des Mediums für den Fall einer teilweise überlappten Sensorarrayspirale.
  • 6 eine vereinfachte Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung und insbesondere einen Weg des äußersten Sensorelements des Sensorarrays von 3 für eine komplette Drehbewegung (2π rad) des Mediums für den Fall einer teilweise unterlappten Sensorarrayspirale.
  • 7 eine Kennlinie der Winkelgeschwindigkeit des flachen Mediums als eine Funktion des Radialabstands.
  • 8 ein vereinfachtes schematisches Blockdiagramm des Steuersystems, das das optische Abtastvorrichtungssystem von 1 aufweist.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfasst eine Technik eines optischen Abtastens ein Liefern einer Relativbewegung zwischen einem flachen Medium, das das abzutastende Bild trägt, und einem Array von Lichtsensoren entlang eines spiralförmigen Weges, bei dem es sich vorzugsweise um den genauen spiralförmigen Weg handelt, der nachfolgend bei einem Tintenstrahldruckprozess verwendet wird. Diese Abtasttechnik beseitigt die Notwendigkeit jeglicher Koordinatenumwandlungen und beseitigt jegliche Druckartefakte, die durch derartige Umwandlungen oder ein erneutes Abtasten eingebracht werden, wenn dieselbe bei einem Drucker verwendet wird, der für derartige Daten konzipiert ist. Alternativ dazu können die erzeugten Daten ohne weiteres unter Verwendung bekannter Techniken, wie z. B. einer Faltungstechnik, neu in gewöhnlich verwendete rechteckige Koordinaten abgetastet werden.
  • Zusätzlich kann der maximale Spiralendurchmesser an die diagonale Abmessung eines rechteckigen Mediums angeglichen werden, wodurch es ermöglicht wird, dass Informationen, die sich sehr nahe an oder an den Kanten des Mediums befinden, erfasst werden, und so die Fläche nicht abgetasteter Ränder an beiden Seiten und im oberen und unteren Bereich des Mediums auf Null reduziert wird, wenn dasselbe nachfolgend aufbereitet wird. Vorzüge, die sich aus einem unidirektionalen Abtasten und Nicht-Start-Stopp-Bewegungen des Abtastarrays ergeben, verringern auch Effekte einer mechanischen Hysterese, die bei einigen Abtastmechanismen vorhanden ist.
  • Es ist erwünscht, eine Relativbewegung zwischen einem Lichtsensorarray und einem flachen Medium zu liefern, ohne tatsächlich zu bewirken, dass das Lichtsensorarray oder das Medium periodisch anhält und die Richtung umkehrt, und gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung zu bewirken, dass die so abgetasteten Informationen in einer Eins-zu-Eins-Entsprechung mit denjenigen Informationen zusammenpassen, die nachfolgend durch einen Tintenstrahlaufbereitungspro zess benötigt werden. Ein so gemäß diesem Aspekt dieser Erfindung abgetastetes Spiralmuster von Pixeln liefert Bilddatenpixel, die an physischen Medienkoordinaten angeordnet sind, die durch einen Spiraldrucker genau aufbereitet oder gedruckt werden können, dessen Düsenarrays in einer physischen Position denjenigen des Arrays von Lichtsensoren entsprechen, die das Lichtsensorarray bilden. Dies ergibt sich aus der Charakteristik von Sensorarrays, dass Pixel mit irgendeiner Abtastrate abgetastet werden, und die Abtastrate in Abhängigkeit der Abfeuerrate der Tintenstrahldruckerdüsen gewählt werden kann.
  • Das Spiralmuster kann bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel erzielt werden durch ein Befestigen des Abtastvorrichtungsarrays an einem Arm, der sich von einer Koordinatenmitte in einem RHO- (ρ), THETA- (θ) Koordinatenraum erstreckt, wobei RHO ein Maß eines Abstands von einer Koordinatenmitte darstellt und THETA ein Maß eines Winkels darstellt, üblicherweise in rad. Das Abtastvorrichtungsarray kann dann von dieser Mitte nach außen bewegt werden, während gleichzeitig das Medium in einem Kreis um die Koordinatenmitte gedreht werden kann. Alternativ dazu kann das Sensorarray anstatt des Mediums gedreht und verschoben werden, um einen Spiralenort für die Sensorelemente relativ zu dem Druckmedium bereitzustellen.
  • Die 18 veranschaulichen ein optisches Abtastsystem 50, das die vorliegende Erfindung erläutert. Ein optischer Sensorkopf 52 wird in einem Wagen 60 gehalten. Der Sensorkopf umfasst ein Sensorarray 54, das Sensorelemente 56A56N und eine Beleuchtungsquelle 52A (3) aufweist. Ein exemplarischer optischer Abtastkopf, der für den Zweck geeignet ist, ist in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0831639 beschrieben.
  • Der Wagen 60 ist für eine Bewegung entlang einer Bewegungsachse 62 angepasst. Ein Wagenantriebssystem 70 ist mit dem Wagen gekoppelt, um den Wagen in einem Weg entlang der Achse 62 zu treiben. Das exemplarische Wagenantriebssystem 70 umfasst einen Antriebsmotor 72, einen Riemenantrieb 74 und einen Codierstreifen 76 mit einem Codiersensor 78 ( 4) zum Bereitstellen von Wagenpositionsdaten. Andere Antriebsmechanismen können alternativ dazu eingesetzt werden, wie z. B. Führungsspindelantriebe.
  • Das Medium 10, das das abzutastende Bild trägt, z. B. ein Blatt eines Dokuments, eine Zeichnung oder eine Fotografie, wird auf einer flachen Drehtischauflage 80 gehalten, die wiederum für eine Drehbewegung um eine Mittelachse 82 befestigt ist, die auf der Ebene des Mediums 10 die Koordinatenmitte 86 definiert. Die Drehtischauflage 80 wird durch ein sich drehendes Drehtischantriebssystem 90 getrieben, das einen Drehtischmotor 92 und einen Drehtischcodierer 94 (8) zum Bereitstellen von Drehtischpositionsdaten umfasst.
  • Bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel ist eine Vorrichtung bereitgestellt, um das Medium 10 flach gegen die Drehtischauflage 80 zu halten. Derartige Vorrichtungen sind dem Stand der Technik bekannt, wie z. B. ein Vakuum-Niederhalte-System, ein elektrostatisches System oder ein mechanisches System mit einer Halterung, um das Medium in Position zu halten.
  • Die Wagenachse 62 schneidet die Linearsensorarray-Achse über der Koordinatenmitte 86 (3).
  • Ebenfalls in 1 gezeigt ist eine zweite Vorrichtung 40, die durch den Wagen gehalten wird. Bei dieser Vorrichtung kann es sich um einen Tintenstrahlstift handeln, so dass die Maschine 50 eine Multifunktions-Maschine ist, die sowohl zu optischen Abtastfunktionen als auch zu Tintenstrahldruckfunktionen in der Lage ist, wie z. B. eine Kopiermaschine, die ein Dokument zuerst abtastet und dann eine Kopie druckt. Bewegungen des Wagens und des Mediendrehtisches können verwendet werden, um zu ermöglichen, dass beide Vorrichtungen die gleichen Regionen auf dem Medium überstreichen. Die zweite Vorrichtung 40 ist wahlweise und kann für einige Anwendungen weggelassen werden, die nur eine optische Abtastfunktion erfordern.
  • 2 ist ein Diagramm, das den Relativbewegungsweg, einen Spiralenort, des Sensorarrays bezüglich des Mediums 10 während einer Abtastoperation gemäß einem Beispiel, das beim Erläutern der vorliegenden Erfindung nützlich ist, veranschaulicht. ORT 1 ist eine Bahn des Weges, den das Lichtsensorelement des Sensorarrays 54, das am weitesten von der Koordinatenmitte 86 entfernt befestigt ist, relativ zu der Oberfläche des Mediums 10 nimmt. REGION 1 ist die kreisförmige Region, die durch die Lichtsensorüberstreichung definiert ist, die bei einem feststehenden Lichtsensor eintreten würde, wenn die Mitte des innersten Lichtsensors vertikal mit der Koordinatenmitte zusammenfällt, derart, dass das innere Lichtsensorelement sich über der Koordinatenmitte 86 befindet, und sich das Lichtsensorelement, das an der Position von ORT 1 angeordnet ist, am weitesten von dieser Mitte entfernt befindet. REGION 2 veranschaulicht eine rechteckige Abtastregion mit den Abmessungen W mal H eines exemplarischen rechteckigen Bildes oder Dokumentes. REGION 3 wird durch einen Kreis begrenzt, der die äußere Abdeckungsgrenze für den Spiralabtastprozess anzeigt.
  • 3 veranschaulicht ein vereinfachtes Linearsensorarray 54 mit einer Mehrzahl von Sensorelementen 56A56N und einer linearen Beleuchtungsquelle 52A. Das Sensorarray kann einfarbige oder farbige Bilddaten bereitstellen; beide Typen von Sensorköpfen sind dem Stand der Technik bekannt. Die Beleuchtungsquelle kann ein Array von LEDs sein und kann für Vollfarbanwendungen rote, blaue und grüne LEDs umfassen. Normalerweise wird die Beleuchtungsquelle, wie es in der Technik bekannt ist, durch eine Steuerung gesteuert, um Lichtblitze zu liefern, die zeitlich abgestimmt sind gemäß dem Abtasten der Sensorelemente; andere Beleuchtungs schemata können jedoch ebenfalls verwendet werden. Position 1 zeigt das Sensorarray in einer Startposition relativ zu der Oberfläche des Mediums 10, wobei sich das Sensorelement 56A in der Auflagenkoordinatenmitte 86 befindet. Position 2 zeigt eine Relativdrehbewegung (um einen Winkel θ) zwischen dem Sensorarray 54 und dem Medium 10. Bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel ist der Wagen während der ersten kompletten Drehbewegung der Auflage 80 feststehend, um eine komplette Abdeckung zu liefern, d. h. REGION 1 zu überstreichen. Diese erste komplette Relativdrehbewegung ist kreisförmig, und das Sensorelement 56A verbleibt in der Koordinatenmitte 86, was in 3 veranschaulicht ist. Bei der zweiten Drehbewegung wird der Wagen in Bewegung gesetzt, um einen Relativweg bereitzustellen, wie es in 4 gezeigt ist.
  • 2 veranschaulicht auch den Zustand, dass sich die Radialbewegung des Lichtsensorarrays gezwungenermaßen linear um eine Abstandseinheit für jede Drehbewegung des Mediums um 2π rad (360 Grad) bewegen muss, wobei eine Abstandseinheit gleich der maximalen radialen „Spanne" des Lichtsensorarrays ist. Somit überlappt oder unterlappt sich die spiralförmige Überstreichung in 2 nicht auf sich selbst. Bei der dritten und allen nachfolgenden Drehbewegungen der Auflage 80 gibt es keine überlappte Abdeckung des Sensorarrays relativ zu vorhergehenden Drehbewegungen/Durchgängen des Sensorarrays.
  • Um REGION 1 komplett mit möglichen Lichtsensorereignissen abzutasten, wenn das Lichtsensorarray über REGION 1 angeordnet ist, muss dasselbe diese Position während einer vollen Umdrehung des Mediums beibehalten, um diese Mittelregion komplett abzutasten. Wenn sich nachfolgend das Lichtsensorarray nach außen bewegt, wird die gesamte verbleibende Fläche von REGION 3 das mögliche Ziel von Lichtsensorereignissen, wobei es sich bei einem Ereignis um das Abtasten des Lichtes handelt, das von einer bestimmten RHO-, THETA-Position auf dem Medium ausstrahlt, d. h. eine Abtastung eines Pixels, das nachfolgend durch einen Tintenstrahlmechanismus aufbereitet werden soll, wie es insbesondere in der ebenfalls anhängigen Anmeldung beschrieben ist, auf die oben Bezug genommen wurde. REGION 3 ist kreisförmig, aber die meisten der gewöhnlichen Medien, die digital gescannt und abgetastet werden sollen, sind rechteckig, wie es durch REGION 2 angezeigt ist. Um diese rechteckige Region komplett abzudecken, muss sich das innerste Lichtsensorelement des Lichtsensorarrays von der Koordinatenmitte nach außen bewegen, und das äußerste Sensorelement muss in der Lage sein, die äußersten Ecken der Medien gerade zu erreichen.
  • 4 ist eine vereinfachte Darstellung des Weges des äußersten Sensorelements 56N für eine zweite komplette Drehbewegung (2π rad) des Mediums 10, d. h. für den Fall einer gegebenen Bewegung des Wagens entlang der Wagenachse 62, wenn sich die Auflage 80 dreht. Der Weg startet an einer Position A des Sensorelements 56N, bei θ = 0, Radius ρ = 1 Einheit (gleich der Breite des Sensorarrays), und endet an einer Position E des Sensorelements 56N, bei ρ = 2π, ρ = 2 Einheiten. Das Sensorelement 56N folgt dem Weg, der relativ zu dem Medium veranschaulicht ist, wobei Position B bei θ = n/2, ρ = 1,25 Einheiten eintritt, Position C bei θ = π, ρ = 1,5 Einheiten eintritt und Position D bei θ = 3π/2, ρ = 1,75 Einheiten eintritt. Während dieser zweiten kompletten Drehbewegung, d. h. der ersten Drehbewegung, nachdem der Wagen in Bewegung gesetzt worden ist, liegt eine überlappte Abdeckung von Sensorelementen bezüglich der Anfangsdrehbewegung in REGION 1 vor. Bevorzugt ist die Druckersteuerung programmiert, um ein Sammeln von Daten von den überlappten Sensorelementen für diese zweite Drehbewegung über der überlappten Fläche zu unterdrücken, um eine doppelte Pixelabdeckung zu verhindern. Auch werden die erfassten Pixelelemente gemäß Standardentwurfspraktiken bevorzugt gleichmäßig entlang des spiralförmigen Weges beabstandet.
  • Bei vielen Anwendungen ist es wünschenswert, den Weg zu überlappen, um eine spiralförmige Banderscheinung zu verhindern, genau wie es gegenwärtig bei bekannten rechteckigen Koordinatenabtastvorrichtungen durch ein Mitteln mehrerer Abtastwerte an der gleichen Array- (ρ-, θ-) Koordinate praktiziert wird, um eine Banderscheinung zu verhindern. In diesem Fall wird das Sensorarray dann weniger als eine volle Sensorarray-Breite (1 Einheit) für jede Drehbewegung des Mediums 10 um 2π rad bewegt. 5 veranschaulicht einen exemplarischen Spiralenort gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung für einen derartigen überlappten Fall. Bei diesem Beispiel bewegt sich der Wagen mit einer Rate von 0,5 Einheiten (Sensorarray-Breite) pro kompletter Drehbewegung des Sensorarrays nach außen. Alternativ dazu kann das Sensorarray mehr als eine volle Sensorarray-Breite für jede Drehbewegung des Mediums 10 um 2π rad bewegt werden, wodurch Zwischenräume in der Sensorabdeckung bereitgestellt werden, wenn sich das Sensorarray nach außen bewegt. Diese Zwischenräume können bei einer umgekehrten Spiralabtastung gefüllt werden, wobei das Sensorarray von einer Außenposition zurück zu der Startposition, die in 3 gezeigt ist, bewegt wird. 6 veranschaulicht einen exemplarischen Spiralenort für einen derartigen unterlappten Fall. Bei diesem Beispiel bewegt sich der Wagen mit einer Rate von 2 Einheiten (Sensorarray-Breiten) pro kompletter Drehbewegung des Sensorarrays nach außen.
  • In vielen Abtastfällen tasten die Lichtsensorelemente Pixel mit einer konstanten Rate ab, so dass Pixel in voneinander entlang einer Achse einheitlich gleichen Abständen abgetastet werden, obwohl dies für diese Erfindung nicht erforderlich ist. Wenn dies jedoch eine gewünschte Operation ist, dann kann, da die relative Geschwindigkeit eines gegebenen Sensorelements entlang der Spirale mit einem Radius RHO für eine konstante Drehgeschwindigkeit zunimmt, die kreisförmige Drehgeschwindigkeit der Auflage 80 derart eingestellt werden, dass, wenn S ein Tangentialabstand entlang ORT 1 ist und [1] dS = RHO·dTHETA, wobei „d" verwendet wird, um „differentiell" anzuzeigen, wie bei der mathematischen Schreibweise, dann [2] dS/dt = RHO·dTHETA/dt = V, wenn t für die Zeit steht, wobei V die gewünschte konstante Geschwindigkeit entlang ORT 1 ist. Dies wird aufgelöst nach [3] dTHETA/dt = V/RHO, wobei RHO als eine Einheit Sensorarray-Breite beginnt und an dem Punkt, an dem eine volle Abdeckung des Mediums stattgefunden hat, (W2 + H2)1/2/2 erreicht. Da es sich bei RHO um eine Variable handelt, die in der Nennerposition auftritt, bedeutet das, dass die Drehgeschwindigkeit eine nicht-lineare Funktion der Position des Lichtsensorarrays ist, wenn eine konstante Tangentialgeschwindigkeit des Arrays gewünscht ist. 7 ist eine Kennlinie, die die Winkelgeschwindigkeit des Kopfes als eine Funktion des Radialabstandes von der Koordinatenmitte darstellt. Anders ausgedrückt, die maximale Drehrate des Mediums beträgt V rad pro Sekunde, wenn das innerste Lichtsensorelement über der Drehbewegungsmitte angeordnet ist, und die minimale Drehgeschwindigkeit beträgt 2V/W2 + H2)½ rad pro Sekunde für ein Lichtsensorarray von 1 Einheit Länge, oder offen.
  • Als ein veranschaulichendes Beispiel sei angenommen, dass gewünscht wird, auf einem 20,32 × 27,94 cm (8,5 × 11 Zoll) großen Medium von Kante zu Kante abzutasten oder zu scannen unter Verwendung eines Lichtsensorarrays, das 300 Lichtsensorelemente umfasst, von denen jedes gleichmäßig um 0,0085 cm (1/300 eines Zolls) von seinen Nachbarn beabstandet ist. Dieses Array ist dann 2,54 cm (1,0 Zoll) lang. Ferner sei angenommen, dass die maximale Tangentialgeschwindigkeit, die dieser Kopf unterstützt, während derselbe Pixel mit seiner maximalen Rate abtastet, 25,4 cm pro Sekunde (10,0 Zoll pro Sekunde) beträgt. Somit werden 10·300 = 3.000 Lichtabtastwerte pro Sekunde genommen, während sich das Array mit dieser Geschwindigkeit über das Medium bewegt, und die „Bandbreite" ist 2,54 cm (1,0 Zoll) breit.
  • Die Maximalposition, die das Lichtsensorelement, das am weitesten von der Drehbewegungsmitte entfernt ist, von dieser Mitte entfernt sein muss, ist für dieses Beispiel (W2 + H2) ½/2 = (8,52 + 112) ½/2 = 17,65 cm (6,95 Zoll). Wenn dieses Lichtsensorelement diese äußere Grenze von RHO erreicht, beträgt seine Drehgeschwindigkeit dTHETA/dt = V/RHO = 25,4 cm pro Sekunde/17,65 cm (10,0 Zoll pro Sekunde/6,95 Zoll) = 1,44 rad pro Sekunde oder etwa 13,75 U/min (Umdrehungen pro Minute) wie in 7. Die Tangentialgeschwindigkeit ist die Drehgeschwindigkeit mal den Radius, d. h. 1,44·6,95 = 25,4 cm pro Sekunde (10 Zoll pro Sekunde), wie erwartet. Wenn nun das Lichtsensorelement, das am weitesten von der Drehbewegungsmitte entfernt ist, bei RHO = 2,54 cm (1,0 Zoll) ist, beträgt die Drehgeschwindigkeit 25,4 cm pro Sekunde/2,54 cm (10,0 Zoll pro Sekunde/1,0 Zoll) = 10,0 rad pro Sekunde oder etwa 95,5 U/min wie in 7.
  • Die Gesamtabtastzeit kann der Zeit angenähert werden, die benötigt wird, um die gesamte kreisförmige Fläche von REGION 3 mit der konstanten Rate von 64,5 cm2 pro Sekunde (10 Quadratzoll pro Sekunde) zu überstreichen (die Fläche, die durch den Kopf in einer Sekunde überstrichen wird, ist die Länge des Lichtsensorarrays mal den Abstand, der in einer Sekunde zurückgelegt wird). Die „überstrichene" kreisförmige Fläche beträgt π(RADIUS)2 = 3,14159·(6,95)2 = 979 cm2 (151,75 Quadratzoll). Bei 64,5 cm2 pro Sekunde (10 Quadratzoll pro Sekunde) ergibt dies etwa 15,2 Sekunden.
  • 8 ist ein vereinfachtes schematisches Blockdiagramm des Steuersystems für das System, das in 1 veranschaulicht ist. Eine Steuerung 100 ist zur Speicherung von Bilddaten, die während eines Abtastauftrages gesammelt werden, mit einem Speicher 102 gekoppelt. Die Steuerung erzeugt die Antriebsbefehle an den Wagenbewegungsmotor 72, der den Wagenantrieb umfasst, und empfängt Positionssignale, die die Wagen-/Sensorarray-Position von einem Wagenbewegungscodierer 78 anzeigen. Die Steuerung erzeugt auch Drehtischmotorantriebsbefehle, um den Drehtischmotor 92 zu steuern, der die Drehtischauflage dreht, und empfängt Codiersignale von dem Drehtischcodierer 94, um die Position und die Winkelgeschwindigkeit der Drehtischauflage zu bestimmen. Die Steuerung kann somit den Wagenantrieb steuern, um einen nicht-überlappten Spiralenort des Sensorarrays bezüglich des Mediums zu erreichen, oder einen überlappten Spiralenort, um eine Banderscheinung oder andere Artefakte zu verhindern, oder einen unterlappten Ort, um andere spezielle Abtastmodi zu liefern. Andere exemplarische Abtastmodi umfassen ein Überspringen des Abtastens (Sammelns von Daten) bei abwechselnden Drehbewegungen, die die Spirale bilden, und ein Umkehren der Richtung des Wagens an dem Ende, wobei die ausgelassenen Pixeldaten bei den abwechselnden Drehbewegungen eingefüllt werden.
  • Die Steuerung empfängt auch Sensordaten von dem optischen Sensorarray und liefert, falls das System 50 eine Druckfunktion umfasst, Abfeuerpulse zu dem Stift 40 in Abhängigkeit von dem zu erzeugenden Bild und der Position des Stiftes bezüglich der Koordinatenmitte. Die Bilddaten können in dem Speicher 102 gespeichert werden oder zu einem Hostcomputer 120 gesendet oder von demselben empfangen werden.
  • Die Steuerung liefert auch Abtaststeuersignale zu den Sensorelementen 56A56N des Arrays 54 und Beleuchtungsquellensteuersignale zu der Beleuchtungsquelle 52A, abhängig von dem Abtastmodus und der Position des Sensorkopfes 52 bezüglich der Koordinatenmitte. Die Bildpixeldaten, die während des Abtastprozesses gesammelt werden, können in dem Speicher 102 gespeichert oder zu einem Hostcomputer 120 geleitet werden. Die Steuerung kann auch die Abtastraten für die verschiedenen Sensorelemente einstellen. Während es in vielen Fällen wünschenswert ist, eine konstante (maximale) Abtastrate zu verwenden, kann die Steuerung für andere Aufträge oder Anwendungen die Abtastrate so steuern, dass dieselbe bei einem bestimmten Abtastauftrag nicht konstant ist oder dass eine langsamere konstante Abtastrate verwendet wird. Schnellere oder langsamere Abtastraten können verwendet werden, um höhere oder niedrigere Dichten von Pixeldaten in bestimmten Regionen auf dem Medium 10 zu erreichen.
  • Jedes Sensorelement in dem Sensorarray 54 befindet sich in einem anderen Radialabstand von der Koordinatenmitte 86 als jedes andere Sensorelement. Dies führt dazu, dass ein Abtasten aller Sensorelemente mit einer konstanten Rate Pixelbeabstandungsunterschiede erzeugt, die bei kleinen Werten von RHO, besonders in der REGION 1 von 2, leicht ersichtlich sind. Zum Beispiel muss in der REGION 1 während der Anfangsdrehbewegung des Mediums (die nicht durch eine Radialbewegung des Wagens begleitet ist) und für eine Sensorelementbeabstandung von 0,0085 cm (1/300 Zoll) das Sensorelement 56N (3), das bei RHO am weitesten von der Drehbewegungsmitte entfernt ist, 300 mal für jeden Zoll entlang des Umfangs abtasten. Für ein 1-Zoll-Sensorarray beträgt der Umfang 2π Zoll. Also werden entlang dieses Umfangs 1.885 Pixel bei einer Beabstandung von 0,0085 cm (1/300 eines Zolls) abgetastet. An dem zweiten Sensorelement 56B außerhalb der Koordinatenmitte beträgt der Umfang nur 2π/300 Zoll oder 0,053 cm (0,0209 Zoll), und ein Sammeln von 1.885 Bildpixeln entlang dieses kreisförmigen Weges ist nicht korrekt, da dasselbe zu viele Pixel entlang dieses kreisförmigen Weges erzeugt. An dem Sensorelement neben dem äußersten Sensorelement, d. h. 0,0085 cm (1/300 Zoll) näher an der Drehbewegungsmitte als das Element 56N, sollte die Anzahl von Pixeln, die abgetastet werden, um 300 Pixel pro Zoll aufrechtzuerhalten, 2π(1,0-1/300)(300), d. h. 1.879, betragen. Stattdessen würden dagegen tatsächlich 1.885 Pixel abgetastet, wenn die Abtastrate die gleiche wie das äußerste Sensorelement wäre, und die so erzeugten Pixel würden enger zusammen liegen als diejenigen, die durch das äußerste Sensorelement erzeugt werden. Während der Überstreichung von REGION 1 oder bei jeder anderen Region des Mediums sollten Pixel, die abge tastet worden sind, nicht noch einmal abgetastet werden, und eine Logik in der Steuerung kann ohne Weiteres bestimmen, welches Pixel durch jedes Sensorelement abzutasten ist, und Sensorelemente, die näher an der Drehbewegungsmitte liegen, können weniger häufig abgetastet werden.
  • Als ein weiteres Beispiel ist, wenn das Sensorarray nach der zweiten kompletten Drehbewegung des Mediums einen RHO-Wert von 2,0 erreicht hat, das Sensorelement 56A (das der Drehbewegungsmitte am nächsten ist) bei einem RHO-Wert von 1,0 und muss mit der halben Rate des äußersten Sensorelements abgetastet werden, um die gleiche Pixelbeabstandung aufrechtzuerhalten. Erneut stellt die Logik in der Steuerung die Abtastrate ein, um kein Pixel abzutasten, das schon einmal abgetastet wurde. Es ist aber erwünscht, die Gesamtabtastzeit zu minimieren, indem veranlasst wird, dass das Sensorelement 56N, d. h. das äußerste Sensorelement, mit der maximal möglichen (konstanten) Rate abtastet. 7 zeigt die Beziehung zwischen der konstanten (maximalen) Rate dieses äußersten Sensorelements, während alle anderen Sensorelemente tatsächlich abgetastet werden, wenn das Pixel, über dem dieselben abtasten sollen, zumindest 0,0085 cm (1/300 eines Zolls) von jedem benachbarten Pixel entfernt ist, und dies wird immer bei einer niedrigeren Abtastrate als der maximal möglichen sein. Diese Ratenunterschiede nehmen mit einem Abstand von der Drehbewegungsmitte rasch ab.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich zur Veranschaulichung der möglichen spezifischen Ausführungsbeispiele dienen, die Prinzipien der vorliegenden Erfindung darstellen können. Zum Beispiel können andere Anordnungen eingesetzt werden, um die gewünschte Relativbewegung zwischen dem Sensorkopf und dem Medium zu liefern, um einen spiralförmigen Weg bereitzustellen. Zum Beispiel kann der Sensorkopf an einem Armmechanismus angeordnet sein, der sich in einem spiralförmigen Weg bewegt, wobei das Medium an einer feststehen den Auflage angeordnet ist. Oder umgekehrt kann der Sensorkopf in einer feststehenden Position angeordnet sein, und das Medium kann an einer Auflage angeordnet sein, die den gewünschten Spiralbewegungsort liefert. Obwohl die Bewegung des Sensorkopfes so beschrieben wurde, dass dieselbe von einer Position in der Koordinatenmitte beginnt und sich radial nach außen bewegt, könnte der Sensorkopf alternativ dazu auch an jeder anderen Position gestartet werden, z. B. an der äußersten Position, und spiralförmig nach innen bewegt werden, um in der Koordinatenmitte zu enden.

Claims (16)

  1. Ein Verfahren zum optischen Abtasten eines flachen Bilds, das eine Sequenz der folgenden Schritte aufweist: Bereitstellen eines optischen Sensorarrays (54); Tragen eines flachen Mediums (10), das durch das Sensorarray während eines Abtastzyklus optisch abgetastet werden soll; Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray und dem Medium, derart, daß durch die Bahn des Sensorarrays auf den Medien während eines optischen Abtastzyklus ein Weg definiert ist; und Sammeln von Sensordaten, die das Bild darstellen, während dem optischen Abtastzyklus, dadurch gekennzeichnet, daß: der Weg eine Spirale ist, und dadurch, daß die Kanten von benachbarten Teilen des Wegs über einer wesentlichen Erstreckung desselben voneinander beabstandet sind.
  2. Ein Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung erzielt wird, ohne daß bewirkt wird, daß das Sensorarray (54) periodisch während des Abtastzyklus anhält und die Richtung desselben umkehrt.
  3. Ein Verfahren gemäß Anspruch 1, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß das Sensorarray (54) an einem Arm befestigt ist, der sich von einer Mitte von Koor dinaten erstreckt, und bei dem der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung ein Bewegen des Sensorarrays nach außen auf dem Arm von der Mitte von Koordinaten umfaßt, während das Medium um die Mitte von Koordinaten gedreht wird.
  4. Ein Verfahren gemäß Anspruch 3, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß das Sensorarray (54) einen ersten Abstand in eine Richtung überspannt, die sich radial von der Mitte von Koordinaten erstreckt, und der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung ein Bewegen des Sensorarrays radial bei einer Rate umfaßt, derart, daß das Sensorarray für jede komplette Drehbewegung des Mediums (10) um die Mitte von Koordinaten radial um einen Abstand bewegt wird, der geringer ist als der erste Abstand.
  5. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß das Sensorarray (54) eine Mehrzahl von Sensorelementen (56A56N) umfaßt, die einen äußersten Sensor (56N) relativ zu der Mitte von Koordinaten umfassen, und bei dem der Schritt des Sammelns von Sensordaten ein Abtasten der Sensorelemente mit einer konstanten Rate umfaßt, und bei dem der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung ein Variieren der Drehrate des Mediums umfaßt, um eine im wesentlichen konstante Tangentialgeschwindigkeit des äußersten Sensorelements des Sensorarrays zu erreichen.
  6. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray (54) und dem Medium (10) ein Bewegen des Sensorarrays radial mit einer Rate umfaßt, die ausgewählt ist, um eine teilweise Überlappung des Sensorarrays zu dem Medium während des Abtastzyklus zu liefern.
  7. Ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 oder 3, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray (54) und dem Medium (10) ein Bewegen des Sensorarrays radial mit einer Rate umfaßt, die ausgewählt ist, um eine teilweise Unterlappung des Sensorarrays relativ zu dem Medium zu liefern.
  8. Ein Verfahren gemäß Anspruch 7, bei dem die teilweise Unterlappung bewirkt, daß Zwischenräume zwischen benachbarten Teilen des Wegs bei einer ersten Spiralabtastung auftreten und die Zwischenräume durch eine umgekehrte Spiralabtastung abgedeckt werden.
  9. Ein Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß der Schritt des Lieferns einer Relativbewegung ein Bewegen des Sensorarrays radial um einen Abstand umfaßt, der groß genug ist, um eine überstrichene Abdeckung des Sensorarrays (54) über den gesamten Bereich des Mediums (10) bereitzustellen.
  10. Ein optisches Abtastsystem (50), das folgende Merkmale aufweist: ein optisches Sensorarray (54), das eine Mehrzahl von Sensorelementen (56A56N) zum Sammeln von Bilddaten während eines optischen Abtastzyklus aufweist; ein flaches Medium (10), das relativ zu dem Sensorarray positioniert ist, um ein optisches Erfassen eines Bilds, das durch das flache Medium getragen ist, während eines optischen Abtastzyklus zu gestatten; eine Vorrichtung (80, 60, 72, 92) zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray und dem Medium, derart, daß durch die Bahn des Sensorarrays auf den Medien während eines optischen Abtastzyklus ein Weg definiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß: der Weg eine Spirale ist, und dadurch, daß die Kanten von benachbarten Teilen des Wegs über eine wesentliche Erstreckung desselben voneinander beabstandet sind.
  11. Ein Abtastsystem gemäß Anspruch 10, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vorrichtung (80, 60, 72, 92) zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray (54) und dem Medium (10) angepaßt ist, um das Sensorarray radial mit einer Rate zu bewegen, die eine teilweise Überlappung des Sensorarrays relativ zu dem Medium während des Abtastzyklus liefert.
  12. Ein Abtastsystem gemäß Anspruch 10, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vorrichtung (80, 60, 72, 92) zum Liefern einer Relativbewegung zwischen dem Sensorarray (54) und dem Medium (10) angepaßt ist, um das Sensorarray radial mit einer Rate zu bewegen, die eine teilweise Unterlappung des Sensorarrays relativ zu dem Medium liefert.
  13. Ein Abtastsystem gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, das ferner gekennzeichnet ist durch: einen Wagen (60) zum Halten des Sensorarrays, wobei der Wagen zu einer Bewegung entlang einer Wagenachse (62) befestigt ist, die sich durch eine Mitte von Koordinaten erstreckt; und eine Armstruktur zum Tragen des Wagens für die Bewegung entlang der Wagenachse; und wobei die Vorrichtung zum Liefern einer Relativbewegung eine Wagentreibervorrichtung (72) zum Bewegen des optischen Sensorarrays nach außen an dem Arm von der Mitte von Koordinaten und einen Drehtisch-Antrieb (92) zum Drehen des Mediums um die Mitte von Koordinaten aufweist.
  14. Ein Abtastsystem gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, das ferner gekennzeichnet ist durch eine Steuerung (100) zum Erzeugen von Abtastbefehlen, um zu bewirken, daß das Sensorarray (54) Pixel von einem gegeben Sensorelement, das das Sensorarray aufweist, mit einer konstanten Rate für den Abtastzyklus abtastet, und die Vorrichtung (92) zum Drehen des Mediums angepaßt ist, um die Drehrate des Mediums zu variieren, um eine im wesentlichen konstante Tangentialgeschwindigkeit des gegebenen Sensorelements zu erreichen.
  15. Ein Abtastsystem gemäß einem der Ansprüche 10 bis 13, das ferner gekennzeichnet ist durch eine Steuerung (100) zum Erzeugen von Abtastbefehlen, um zu bewirken, daß das Sensorarray (54) Bildpixel mit einer variierenden Rate für den Abtastzyklus abtastet.
  16. Ein Multifunktions-Scanner/Drucker-System, das folgende Merkmale umfaßt: ein Abtastsystem gemäß einem der Ansprüche 10 bis 15; und einen Tintenstrahlstift (40), der ein Düsenarray aufweist, das sich mit dem Sensorarray bewegt.
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