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Technisches Gebiet
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Medikament zur Verbesserung der Durchblutung
im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs (Blinder Fleck), insbesondere
um ein Medikament zur Behandlung eines Normaldruckglaukoms, das
als Wirkstoff Lomerizin oder ein pharmazeutisch verträgliches
Säureadditionssalz
davon umfasst.
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Stand der Technik
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Das
Glaukom ist eine der Hauptursachen für Blindheit und wird als „eine Augenerkrankung" bezeichnet, „die durch
einen Anstieg des intraokulären
Drucks und einer temporären
oder permanenten Dysfunktion des Sehnervs gekennzeichnet ist, die
auf einen Anstieg des intraokulären
Drucks zurückzuführen ist". Obwohl diese Definition
des Glaukoms auch für
Glaukoma mit hohem intraokulären
Druck wie beispielsweise das Glaukom mit offenem Kammerwinkel oder
das sekundäre
Glaukom übernommen
werden könnte,
kann sie nicht für
das Normaldruckglaukom ohne die Assoziation des Anstiegs des intraokulären Drucks
verwendet werden.
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Kürzlich wurde
dem Normaldruckglaukom, das durch eine periphere Durchblutungsstörung des
Auges, wie beispielsweise eine Durchblutungsstörung der Austrittsstelle des
Sehnervs ausgelöst
wird, während der
intraokuläre
Druck innerhalb des normalen Bereichs liegt, Aufmerksamkeit geschenkt.
Demgemäss
wurden verschiedene Studien des Syndroms selbst und der Suche nach
einem Behandlungsverfahren dieser Krankheit durchgeführt.
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Dem
gegenüber
ist bekannt, dass Kalzium-Antagonisten für die Durchblutung des Auges
sehr wirksam sind. Die Kalzium-Antagonisten
können
die vom elektrischen Potential abhängigen Kalziumkanäle der exzitatorischen
Zellen wie beispielsweise diejenigen der glatten Muskulatur und
des Herzmuskels blockieren, den Fluss von Ca-Ionen in Zellen verhindern,
die die Entspannung der glatten Muskulatur induzieren und die Kontraktion
des Herzmuskels inhibieren, weshalb sie sehr häufig für die Behandlung von Angina
pectoris und Bluthochdruck eingesetzt wurden. Es ist ebenfalls bekannt,
dass die Wirkungsweise der Kalziumantagonisten auf die Durchblutung
des Auges abhängig
von der Art der Kalziumantagonisten verschieden ist. Bezüglich der
Wirkung auf die Eintrittstelle des optischen Nervs zeigt zum Beispiel
Nicardipin eine schwache Aktivität,
Nilvadipin jedoch erhöht
die Durchblutung der Austrittstelle des Sehnervs (siehe „Nichi-Gan
Kaishi" (Journal
of Japanese Ophthalmology Society), Bd. 100, Nr. 12, S. 923, 1996).
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Lomerizin
mit der folgenden chemischen Formel (I) oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Säureadditionssalz
davon ist ein Kalziumantagonist mit einem Benzylpiperazin-Kern,
wie in der JP-A-60-222472 offenbart, und die Dihydrochlorid-Verbindung (Lomerizinhydrochlorid)
wird nun als Medikament für
die Behandlung von Migräne
unter dem Codenamen KB 2796 entwickelt.
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WO-A-93/23082
offenbart eine topische ophthalmologische Zusammensetzung für die Behandlung
eines Glaukoms, welche eine Kombination aus einem Kalziumantagonisten
und eine Verbindung, die den intraokulären Druck senken oder kontrollieren
kann, umfasst und worin viele der bekannten Kalziumantagonisten einschliesslich
KB 2796 offenbart werden.
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Lomerizin
jedoch oder ein pharmazeutisch verträgliches Säureadditionssalz senkt weder
den systemischen Blutdruck noch erniedrigt es den okulären Perfusionsdruck,
kann jedoch die okuläre
Durchblutung, wie im Anschluss beschrieben wird, erhöhen.
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WO-A-93/23082
offenbart nur den Namen KB 2796, lehrt jedoch nirgends oder schlägt auch
nur die Aktivität
von Lomerizin oder einem pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalz davon auf
die Durchblutung der Eintrittstelle des optischen Nervs vor.
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Beschreibung der Erfindung
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Es
war sehr erwünscht,
ein Medikament für
die klinische Behandlung eines Normaldruckglaukoms verwenden zu
können,
dass keine systemische Wirkung wie beispielsweise eine Blutdruck
senkende Aktivität
hat.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist es, ein neues Medikament zur Verbesserung
der Durchblutung der Austrittsstelle des optischen Nervs zur Verfügung zu
stellen, das keine systemische Wirkung wie eine Blutdruck senkende
Aktivität
aufweist und für
die Behandlung des Normaldruckglaukoms geeignet ist.
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Die
Erfinder haben intensive Studien durchgeführt und festgestellt, dass
unter den vielen Arten von Kalziumantagonisten, Lomerizin oder ein
pharmazeutisch verträgliches
Säureadditionssalz
davon eine geringe Blutdruck senkende Aktivität zeigt, d.h. dass es nur eine
schwache periphere Gefäss-dilatierende
Wirkung hat und die periphere Durchblutung nicht erhöht, jedoch überraschenderweise
die Durchblutung in der Peripherie des Auges (Austrittstelle des
optischen Nervs) erhöht
und haben damit die vorliegende Erfindung vervollständigt.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 zeigt
die Änderungsrate
der NU-Werte (normalisierte Unschärfe-Rate: quantitativer Unschärfe-Index)
in der Gruppe, der Lomerizinhydrochlorid in Experiment 1 verabreicht
wurde.
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2 zeigt
die Änderungsrate
der NU-Werte derjenigen Gruppe, der Nilvadipin in Experiment 1 verabreicht
wurde.
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3 zeigt
den intraokulären
Druck in der Gruppe, der Lomerizinhydrochlorid in Experiment 1 verabreicht
wurde.
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4 zeigt
den intraokulären
Druck in der Gruppe, der Nilvadipin in Experiment 1 verabreicht
wurde.
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5 zeigt
den mittleren Blutdruck in der Gruppe, der Lomerizinhydrochlorid
in Experiment 1 verabreicht wurde.
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6 zeigt
den mittleren Blutdruck in der Gruppe, der Nilvadipin in Experiment
1 verabreicht wurde.
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7 zeigt
die Herzschlagfrequenz derjenigen Gruppe, der Lomerizinhydrochlorid
in Experiment 1 verabreicht wurde.
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8 zeigt
die Herzschlagfrequenz derjenigen Gruppe, der Nilvadipin in Experiment
1 verabreicht wurde.
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9 zeigt
die Änderungsrate
des Blutflusses derjenigen Gruppe, der Lomerizinhydrochlorid in
Experiment 3 verabreicht wurde.
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In
den 1, 2, 6, 7, 8 und 9 errechnet
sich der Standardfehler wie folgt:
*: p < 0,05
**: p > 0,01 (für diejenige Gruppe, der das
Vehikel verabreicht wurde).
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In
den
1,
3,
5,
7 und
9 bedeutet
jede Kurve das Folgende:
o: Gruppe, der das Vehikel verabreicht
wurde.
:
Gruppe, der 0,03 mg/kg, i.v. Lomerizinhydrochlorid verabreicht wurde.
Δ: Gruppe,
der 0,1 mg/kg, i.v. Lomerizinhydrochlorid verabreicht wurde.
:
Gruppe, der 0,3 mg/kg, i.v. Lomerizinhydrochlorid verabreicht wurde.
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Ausserdem
bedeutet in den
2,
4,
6 und
8 jede
Kurve das folgende:
o: Gruppe, der das Vehikel verabreicht
wurde.
:
Gruppe, der 0,03 mg/kg, i.v. Nilvadipin verabreicht wurde.
Δ: Gruppe,
der 0,1 mg/kg, i.v. Nilvadipin verabreicht wurde.
:
Gruppe, der 0,3 mg/kg, i.v. Nilvadipin verabreicht wurde.
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Bevorzugtes Ausführungsbeispiel
zur Durchführung
der Erfindung
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Das
Medikament zur Verbesserung der Durchblutung der Eintrittstelle
des Sehnervs umfasst als Wirkstoff Lomerizin oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Säureadditionssalz davon.
Diese Verbindungen werden mittel eines Verfahrens hergestellt, wie
es zum Beispiel in der obengenannten JP-A-60-222472 offenbart wird.
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Das
pharmazeutisch verträgliche
Säureadditionssalz
schliesst ein Salz mit einer anorganischen Säure, wie beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder
ein Salz mit einer organischen Säure
wie Maleinsäure,
Fumarsäure,
Bernsteinsäure,
Zitronensäure
ein und ein besonders bevorzugtes Salz ist das Dihydrochloridsalz.
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Ausserdem
ist bekannt, dass das pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalz von Lomerizin
auch als Polymorphie oder als ein Hydrat vorliegt und der Wirkstoff
der vorliegenden Erfindung auch diese Polymorphismen oder Hydrate
einschliesst.
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Das
erfindungsgemässe
Medikament für
die Verbesserung der Durchblutung der Austrittsstelle des Sehnervs
kann den Patienten, die an einem Normaldruckglaukom leiden, in Form
eines für
die orale Verabreichung oder für
eine Injektion geeigneten Präparats
verabreicht werden, bevorzugt jedoch in Form der oralen Verabreichung.
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Das
Präparat
für eine
orale Verabreichung schliesst Tabletten, Granula, Feingranula, Pulver,
etc. ein und diese Präparate
können
durch herkömmliche
Verfahren durch Mischen von Lomerizin oder einem pharmazeutisch
verträglichen
Säureadditionssalz
mit herkömmlichen
pharmazeutisch verträglichen
Additiven wie Laktose, Maisstärke,
kristalline Zellulose, Magnesiumstearat, Carboxymethylcellulose-Kalzium,
Hydroxypropylcellulose, Talk und ähnlichem hergestellt werden.
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Das
Präparat
für eine
Injektion kann durch Lösen
von Lomerizin oder einem pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalz davon in destilliertem
Wasser für
eine Injektion hergestellt werden, dem gegebenenfalls isotonische
Agenzien (z.B. Mannitol, Natriumchlorid, Glukose, Sorbit, Glycerin,
Xylit, Fruktose, Maltose, Mannose, etc.), Stabilisatoren (z.B. Natriumsulfit,
Albumin, etc.), Konservierungsstoffe (z.B. Benzylalkohol, Methyl
p-hydroxybenzoat, etc.) zugegeben werden können. Dem Präparat kann
gegebenenfalls auch ein pH-stabilisierendes Agens wie eine Säure (z.B.
Salzsäure,
Methansulfonsäure,
Zitronensäure,
etc.) oder eine Base (z.B. Natriumhydroxid, Diisopropylamin, etc.)
zugegeben werden.
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Das
Injektionspräparat
kann die Form eines lyophilisierten Präparats haben, das bei Gebrauch
in einem Lösungsmittel
gelöst
wird. Das lyophilisierte Präparat
kann durch Lyophilisieren einer wässrigen Lösung des oben genannten Wirkstoffs
hergestellt werden, dem gegebenenfalls die oben genannten isotonen
Agenzien, Stabilisatoren, Konservierungsmittel, pH-stabilisierende
Agenzien und ähnliches
zugegeben werden.
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Das
Medikament der vorliegenden Erfindung kann die Durchblutung in der
Austrittstelle des Sehnervs erhöhen
und die Durchblutung in der Austrittstelle des Sehnervs verbessern
und ist daher besonders für
die Behandlung des Normaldruckglaukoms geeignet.
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Die
Dosis des die Durchblutung in der Austrittstelle des Sehnervs verbessernden
Medikaments kann abhängig
von der Verabreichungsweise, der Schwere der Erkrankung, dem Alter,
dem Gewicht der Patienten und ähnlichem
variieren, ist jedoch gewöhnlich
in dem Bereich von 0,1 mg bis 100 mg Lomerizin oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Säureadditionssalz
davon, das ein bis dreimal täglich
verabreicht wird.
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Unten
dem oben Genannten ist es im Fall eines die Durchblutung in der
Austrittstelle des Sehnervs verbessernden Medikaments, das als Wirkstoff
Lomerizinhydrochlorid enthält,
besonders bevorzugt dieses oral zu verabreichen, wobei die Dosierung
abhängig
von der Schwere der Erkrankung, dem Alter und Gewicht der Patienten
variieren kann, jedoch gewöhnlich
in dem Bereich von 1 mg bis 40 mg Lomerizinhydrochlorid, das ein
bis dreimal täglich
verabreicht wird. Bevorzugt wird eine Dosierung von 2 mg bis 10
mg, zwei- oder dreimal pro Tag.
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Lomerizin
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Säureadditionssalz
davon kann die Durchblutung im Bereich der Austrittstelle des Sehnervs
ohne Nebenwirkungen wie eine Blutdruck senkende Wirkung oder eine Erhöhung der
Herzschlagfrequenz verbessern (siehe Experiment 1). Das die Durchblutung
der Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde Medikament der vorliegenden
Erfindung zeigt auch eine geringere Manifestation anderer Nebenwirkungen
(objektive und subjektive Symptome). Darüber hinaus ist die Manifestation
von Nebenwirkungen bei älteren
Personen (65-85
Jahre) nicht so verschieden von derjenigen bei jüngeren Personen (15–64 Jahre).
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Demgemäss weist
das die Durchblutung der Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde
Medikament der vorliegenden Erfindung eine höhere Sicherheit auf und kann
sogar älteren
Patienten unbedenklich verabreicht werden, insbesondere für die Behandlung
des Normaldruckglaukoms.
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Darüber hinaus
ist das die Durchblutung der Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde
Medikament der vorliegenden Erfindung bei oraler Verabreichung wirksam
(siehe Experiment 2).
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Die
oben genannten ausgezeichnete Wirkungen des die Durchblutung der
Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde Medikament der vorliegenden
Erfindung konnten durch die folgenden Experimente bestätigt werden.
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Diese
sind: 20 mg Lomerizinhydrochlorid (5 mg × 4 Tabletten) wurden gesunden
männlichen
Freiwilligen (6 Männern)
mit normalem intraokulären
Druck verabreicht und der Blutfluss in der zentralen retinalen Arterie
und der Augenarterie wurden mittels Ultraschall-Farb-Doppler-Verfahren
1,5, 3,0, 4,5 und 6,0 Stunden nach Verabreichung des Medikaments
gemessen. Gleichzeitig wurden auch Blutdruck, Herzschlagsfrequenz und
auch intraokulärer
Druck gemessen.
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Das
Ergebnis zeigte, dass durch Lomerizinhydrochlorid der Blutfluss
in der zentralen retinalen Arterie bei einer Dosis erhöht wurde,
die nicht den Blutdruck und den intraokulären Druck beeinflusste. Da
die zentrale retinale Arterie mit dem Blutfluss in der Retina und
der Austrittsstelle des Sehnervs korreliert, wird in Betracht gezogen,
dass Lomerizinhydrochlorid für
die Verbesserung einer Durchblutungsstörung in der Retina und der Austrittstelle
des Sehnervs bei einer Dosierung, die weder den Blutdruck noch den
intraokulären
Druck beeinflusst, verantwortlich ist. Darüber hinaus zeigte Lomerizinhydrochlorid
keine signifikante Wirkung auf den Blutfluss in der Augenarterie.
Weiterhin zeigte sich viereinhalb Stunden nach Verabreichung eine
temporäre
Erniedrigung der Herzschlagfrequenz.
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Die
Wirkungen von Lomerizinhydrochlorid auf den zuvor durch die Gabe
von Endothelin-1 verringerten Blutfluss im Bereich der Austrittsstelle
des Sehnervs, wurde mit dem von Sugiyama et al. [siehe Tetsuya SUGIYAMA
und Ikuo AZUMA, „Atarashii
Ganka" (Journal
of the Eye), Bd. 14, Nr. 15, Seiten 745-748, 1997] beschriebenen
Verfahren beobachtet. Als Ergebnis konnte eine Dosis-abhängige Inhibition
der Verringerung des Blutflusses im Bereich der Austrittsstelle
des Sehnervs gezeigt werden (siehe Experiment 3).
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Darüber hinaus
wird von den folgenden experimentellen Ergebnissen erwartet, dass
das die Durchblutung der Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde
Medikament der vorliegenden Erfindung das Absterben von Nervenzellen
in der Retina verhindern kann, was gewöhnlich bei Patienten mit Glaukom
beobachtet wird.
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Um
zu zeigen, dass dies auf den Tatsache beruht, dass im Glaskörper der
Glaukompatienten Glutaminsäure
in so hoher Konzentration enthalten ist, dass dadurch das Absterben
der Nervenzellen induziert wird und das die Nervenzellen der Retina
verschwinden, wenn sie in einem experimentellen Modell Glutaminsäure ausgesetzt
werden, wurden die folgenden Experimente durchgeführt.
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Aus
dem Embryo einer trächtigen
Ratte (18 Tage nach der Empfängnis)
wurden Nervenzellen der Retina isoliert, 10 Tage wachsen gelassen
und 10 Minuten mit Glutaminsäure
(500 μM)
inkubiert. Das sich daraus ergebende Produkt wurde 1 Stunde in einem
Medium ohne Glutaminsäure
inkubiert und dann auf Neurotoxizität der Glutaminsäure mittels
einem Trypan-Blau-Ausschlussverfahren
getestet. Den zu testenden Nervenzellen wurde 30 Minuten vor bis
eine Stunde nach Auswertung der Überlebensrate
der Behandlung mit Glutaminsäure
Lomerizinhydrochlorid zugegeben.
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Als
Ergebnis zeigte Lomerizinhydrochlorid eine Dosisabhängige Inhibitionsaktivität gegenüber dem durch
Glutaminsäure
induzierten Absterben der Nervenzellen und zeigte eine signifikante
Inhibitionsaktivität bei
einer verabreichten Menge von 0,1, 0,1 und 1 μM.
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Die
Wirkungen des vorliegenden Medikaments werden durch die folgenden
Experimente veranschaulicht.
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Experiment 1
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(Die die Durchblutung
der Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde Aktivität)
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Die
Durchblutung der Austrittsstelle des Sehnervs verbessernde Aktivität wurde
gemessen, indem als Index die Änderungsrate
des NU-Wertes, wie im Folgenden bezeichnet, verwendet wird.
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(1) Testverbindungen:
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- Lomerizinhydrochlorid
- Nilvadipin (Positivkontrolle)
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(2) Testverfahren:
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1) Messung des Blutflusses
im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs mittels Laser Speckle-Technik
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Männliche
Weisse Neuseeland-Hasen (Gewicht zwischen 2,3-3,1 kg) wurden in festen Boxen vom OSHIDA-Typ
untergebracht und die linke Augenhöhle wurde lokal mit Xylocain-Spray
(Handelsname, hergestellt von Fujisawa Pharmaceutical) und Xylocain-Gel
(Handelsname, hergestellt von Fujisawa Pharmaceutical) anästhesiert
und ein Katheter (Polyethylenröhrchen
SP18, hergestellt von Natsume) wurde in die hintere Augenhöhlenarterie
eingeführt,
um den Blutdruck und die Herzschlagfrequenz zu messen; der Blutdruck
und die Herzschlagfrequenz wurden permanent mit einem Aufzeichnungsgerät (WT-645G,
hergestellt von Nihon-Koden) aufgenommen. Unter Lokalanästhesie
wurde ein Katheter für
die Verabreichung des Medikaments auf gleiche Weise in die rechte
hintere Augenhöhlenvene
des Tieres eingeführt.
Bei den Tieren wurde in beiden Augen eine Pupillenerweiterung (Mydriasis)
durchgeführt,
in dem Mydrin M (Handelsname, hergestellt von Santen Pharmaceutical)
in beide Augen getropft wurde und dann wurde das rechte Auge lokal
anästhesiert,
in dem eine 0,4%ige Lösung
Benoxil (Handelsname, hergestellt von Santen Pharmaceutical) getropft
wurde und Kontrollfäden
wurden an den vorderen Rectusmuskel und den hinteren Rectusmuskel
befestigt.
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Der
Blutfluss im Bereich der Eintrittstelle des Sehnervs wurde durch
Auswahl eines Bereichs ohne oberflächige Blutgefässe im Bereich
der rechten Seite der Austrittsstelle des Sehnervs [0,42 × 0,42 mm
(Feldwinkel 30°)]
mit einem Augenhintergrund-Zirkulationsanalysegerät (Laser
Speckle Zirkulationsanalysegerät-II: LSCA-II)
gemessen, in dem der Mittelwert des quantitativen Unschärfe-Index
im gesamten Feld (100 × 100) [NU-Wert
(normalisierter Unschärfe-Wert)
und die Änderungsrate
(%) des NU-Werts durch die folgende Gleichung] berechnet wurde:
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Im Übrigen wurde
das Test-Medikament hergestellt, indem eine 20%ige Dimethylacetamid-Lösung mit 2%
Weinessig dem zu testenden Medikament zugegeben wurde, um dessen
Verabreichungsvolumen auf 0,1 ml/kg Körpergewicht anzugleichen, und
um sie zu lösen,
wurde der Mischung heisses Wasser zugegeben.
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2) Messen des intraokulären Drucks
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Der
intraokulare Druck des linken Auges wurde jedes Mal unter Verwendung
eines kalibrierten Pneumatonometers (Alcon Application Pneumatonograph,
hergestellt von Nippon Alcon) gemessen, wenn die obigen NU-Werte
nach der Verabreichung des Medikaments oder des Vehikels gemessen
wurden (als Ausnahme wurde der intraokuläre Druck 5 Minuten nach Verabreichung
nicht gemessen), nachdem eine 0,4%ige Lösung Benoxil (Handelsname,
hergestellt von Santen Pharmaceutical) getropft wurde.
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3) Statistik
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Die
Veränderung
des Werts zwischen den Daten nach der Verabreichung des Medikaments
oder des Vehikels und die Daten vor der Verabreichung des Medikaments
oder des Vehikels wurden bestimmt und für jeden Punkt wurden die mittleren
Werte und die Standardabweichung von sechs Tieren in jedem Test
bestimmt und die Ergebnisse in den begleitenden Figuren 1 bis 8
dargestellt. Der signifikante Test der Test-Medikamente wurde durch
einen t-Test bei jeder Messung im Vergleich zu den Daten der Kontrollgruppe,
der das Vehikel verabreicht wurde, durchgeführt. Die signifikanten Standards
sind für
die Gruppe mit weniger als 5% und für die Gruppe mit weniger als
1% getrennt dargestellt.
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(3) Testergebnisse
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In
den Gruppen denen Lomerizinhydrochlorid verabreicht wurde (0,03,
0,1 und 0,3 mg/kg, i.v.), war der Blutfluss im Bereich der Austrittsstelle
des Sehnervs im Vergleich zu demjenigen der Gruppen, denen das Vehikel
verabreicht wurde, erhöht.
Zu jedem Messzeitpunkt bewirkte Lomerizinhydrochlorid einen Dosis-abhängigen Anstieg
des Blutflusses im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs und
zeigte einen signifikanten Unterschied 5 und 15 Minuten nach der
Verabreichung im Vergleich zu den Gruppen, denen das Vehikel verabreicht
wurde. Ausserdem zeigten sich bereits 30 Minuten nach Verabreichung
von 0,1 oder 0,3 mg/kg Körpergewicht
signifikant erhöhte
Wirkungen (siehe 1). Auf der anderen Seite zeigten
die Gruppen, denen Lomerizinhydrochlorid verabreicht wurde, bei
gleicher Dosierung keine signifikante Wirkung auf den intraokulären Druck,
den mittleren Blutdruck und die Herzschlagfrequenz im Vergleich
zu der Gruppe, der das Vehikel verabreicht wurde, ausser, dass in
der Gruppe, der 0,3 mg/kg des Medikaments verabreicht wurde ein
bestimmter Anstieg der Herzschlagsfrequenz 5 Minuten nach Verabreichung
beobachtet wurde (siehe 3, 5 und 7).
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In
den Gruppen, in denen Nilvadipin (0,003, 0,01, und 0,03 mg/kg, i.v.)
verabreicht wurde, wurde ebenfalls eine höhere ansteigende Aktivität des Blutflusses
in der Austrittsstelle des Sehnervs im Vergleich zu der Gruppe,
die mit dem Vehikel behandelt wurde, beobachtet und dies war bereits
5 Minuten nach der Verabreichung signifikant. Darüber hinaus
wurde 15 Minuten nach Verabreichung des Medikaments eine signifikant
ansteigende Aktivität
in den Gruppen beobachtet, denen 0,003 und 0,03 mg/kg verabreicht
wurden und 30 Minuten nach Verabreichung in den Gruppen, denen 0,03
mg/kg des Medikaments verabreicht wurden (siehe 2).
Es wurde jedoch eine signifikante Blutdruck senkende Wirkung 5 Minuten
nach Verabreichung des Medikaments in denjenigen Gruppen beobachtet,
denen 0,01 und 0,03 mg/kg gegeben wurde und 15 Minuten nach Verabreichung
in den Gruppen, denen 0,03 mg/kg des Medikaments verabreicht wurde
(siehe 6). Ausserdem wurde in allen Gruppen, denen 0,03
mg/kg gegeben wurden, 5 Minuten nach Verabreichung des Medikaments
ein signifikanter Anstieg der Herzschlagfrequenz beobachtet und
30 Minuten nach Verabreichung in den Gruppen, denen 0,01 und 0,03
mg/kg des Medikaments verabreicht wurden (siehe 8).
Andererseits wurde in den Gruppen, denen Nilvadipin verabreicht
wurde, keine offensichtlicher Einfluss auf den intraokulären Druck
festgestellt (siehe 8).
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Wie
aus den obigen Ergebnissen hervorgeht, zeigt Nilvadipin zusammen
mit der Erhöhung
des Blutflusses im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs eine
Dosis-abhängige
Blutdruck senkende und eine die Herzschlagfrequenz erhöhende Wirkung,
Lomerizinhydrochlorid konnte jedoch im Gegensatz dazu den Blutfluss
im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs erhöhen, ohne grössere oder
gar keine systemischen Nebenwirkungen, wie Blutdruck senkende oder
die Herzschlag-Frequenz
erhöhende
Aktivität
zu zeigen und besitzt daher eine hohe Sicherheit und wird selbst
bei älteren
Patienten mit hoher Sicherheit anzuwenden sein.
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Experiment 2
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(Messung der Plasmakonzentration
des Medikaments im Hasen).
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Unter
den gleichen, wie für
die in Experiment 1 beschriebenen Bedingungen, wurde die Plasmakonzentration
von Lomerizin 5, 15, 30 und 60 Minuten nach Verabreichung des Medikaments
in den Gruppen wie folgt gemessen, denen Lomerizinhydrochlorid (0,03
mg/kg, i.v.) gegeben wurde.
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(1) Testverbindungen:
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(2) Testverfahren:
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Männliche
Weisse Neuseeland-Hasen (Gewicht zwischen 2,3 und 3,1 kg, 3 Tiere
pro Gruppe) wurde in festen Boxen vom OSHIDA-Typ untergebracht.
Eine Lösung
aus Lomerizinhydrochlorid (in einer Menge, die 0,03 mg/kg entsprach)
in 20%igem Dimethylacetamid mit 2% Weinsäure wurde hergestellt und in
die hintere rechte Augenhöhlenvene
der Tiere verabreicht. Danach wurde der hinteren linken Augenhöhlenvene
5, 15, 30 und 60 Minuten nach Verabreichung des Testmedikaments
Blut entnommen. Die entnommene Blutprobe wurde zentrifugiert (4°C, 3000 UpM × 10 Minuten),
um eine Plasmaprobe zu erhalten und anschliessend wurde die Mengen
im Plasma enthaltenen Lomerizin mittels Gaschromatographie gemessen.
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Die
Gaschromatographie wurde unter den folgenden Bedingungen durchgeführt:
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Verwendete Geräte:
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- Typ GC-14B Gaschromatograph (hergestellt von Shimadzu Corporation)
- FTD Detektor (Shimadzu FTD-8, hergestellt von Shimadzu Corporation Messbedingungen:
| Säule: | Shimadzu
CBP1-M25-025 (25 m × 0,2
mm, Dicke der Membran: 0,25 μm) |
| Temperatur
des Injektionsanschluss: | 310°C |
| Säulentemperatur: | 285°C |
| Detektortemperatur: | 310°C |
| Trägergas: | Helium
(2,30 kg/m2) |
| Frischgas: | Helium
(Flussrate: 40 ml/Minute) |
| H2-Flussrate: | 3,8
ml/Minute |
| Luftflussrate: | 160
ml/Minute |
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(3) Testergebnisse
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Die
Ergebnisse sind in Tabelle 1 dargestellt.
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In
Anbetracht der obengenannten Testergebnisse und auch der in der
Literatur gezeigten Daten, dass wenn Lomerizinhydrochlorid an gesunde
männliche
Freiwillige in einer Menge von 10 mg, 20 mg oder 40 mg oral verabreicht
wurde und die Plasmalevel an Lomerzin (maximaler Plasmalevel) 7,3 ± 2,9,
15,7 ± 6,4
beziehungsweise 31,3 ± 10,5
(ng/ml) betrugen [siehe Yakuri-to-Chiryo" (Japanese Pharmacology and Therapeutics),
Bd. 22 (11), Seiten 167-172, 1994], kann man davon ausgehen, dass
die obengenannten Wirkungen auf einen Anstieg des Blutflusses in
der Austrittsstelle des Sehnervs ohne oder nur mit geringen Nebenwirkungen wie
Blutdruck senkende und Herzschlagfrequenz erhöhende Wirkung wie in Experiment
1 festgestellt wurde, auch bei oraler Verabreichung an Menschen
beobachtet werden würde.
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Experiment 3
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(Wirkung gegen die Abnahme
des Blutflusses im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs, die
durch Endothelin verursacht wurde)
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(1) Testverbindung:
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(2) Testverfahren:
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1) Messung des Blutflusses
in der Austrittsstelle des Sehnervs mittels eines Wasserstoffgas-Abgabeverfahrens
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Männliche
Weisse Neuseeland-Hasen (mit einem Gewicht zwischen 2,7 und 3,7
kg) wurden unter Anästhesie
mit Halothan (1,5 bis 2%) auf einer warmen Unterlage fixiert und
ein Katheter zur Verabreichung des Test-Medikaments (Polyethylenröhrchen SP31,
hergestellt von Natsume) wurde in die linke Femurvene des Tieres
geschoben. Die Pupille des rechten Auges der Tiere wurde durch Eintropfen
von Mydrin (Handelsname, hergestellt von Santen Pharmaceuticals)
vergrössert,
worauf das Auge mit einer 4%igen Lösung Benoxil (Handelsname,
hergestellt von Santen Pharmaceuticals) anästhesiert wurde, und das obere
Augenlid wurde mit einem Faden offen gehalten. Nachdem die Bindehaut
geöffnet
worden war, wurde der Rectusmuskel von einem Faden umschlungen,
um das Auge zu fixieren. Eine Nadelelektrode (eine Nadel vom Typ
Wasserstoffelektrode, hergestellt von M.T. Giken) wurde durch den
flachen Teil des Ziliarkörpers
(an der Seite des posterioren Pols der Linse in einem Abstand von
3 mm von dem Ringteil) in den Glaskörper eingebracht und wurde
circa 6 mm tief in die Austrittstelle des Sehnervs unter zu Hilfenahme
eines Mikroskops mit einer Vitrektomie-Linse (eine flache Linse
für Operationen
am Glaskörper),
hergestellt von Kyoto Contact Lens) eingebracht, wobei darauf geachtet
wurde, die Blutgefässe
nicht zu verletzen. Unter Halothan-Anästhesie wurden die Tiere 4
Minuten mit einer Beatmungsmaske mit Wasserstoffgas mit einer Flussrate
von 0,2 Liter/Minute beatmet und dann wurde die Beatmung gestoppt.
Basierend auf der Abgabekurve der Wasserstoffkonzentration wurde
die Halbwertszeit mit einem Computer berechnet, um die Blutflussrate
in dem Gewebe zu berechnen und anschliessend wurde die Austauschrate
(%) des Blutflusses unter Anwendung der folgenden Gleichung berechnet:

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Im Übrigen wurde
das Test-Medikament hergestellt, indem eine 20%ige Dimethylacetamid-Lösung mit 2%
Weinessig dem zu testenden Medikament zugegeben wurde, um dessen
Verabreichungsvolumen auf 0,1 ml/kg Körpergewicht anzugleichen, und
um es zu lösen,
wurde der Mischung heisses Wasser zugegeben.
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2) Statistik
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Die
mittleren Werte des Blutflusses und Standardfehler wurden für jedes
der sechs Tiere bestimmt und die Ergebnisse sind in der begleitenden 9 dargestellt.
Der Signifikanztest des Test-Medikaments wurde mit einem t-Test
zu jedem Messzeitpunkt durchgeführt
und mit den Daten der Kontrollgruppe, der das Vehikel verabreicht
wurde, gemessen. Die Signifikanzstandards werden in die Gruppen
von weniger als 5% und weniger als 1% getrennt angezeigt.
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(3) Testergebnisse
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In
den Gruppen denen Lomerizinhydrochlorid verabreicht wurde (0,03,
0,1 und 0,3 mg/kg, i.v.), war die Verringerung des Blutflusses auf
Grund der Endothelin-1-Gabe im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs
Dosis-abhängig
und 135 Minuten nach der Gabe des Medikaments wurde ein signifikanter
Unterschied in der Gruppe, der 0,03 mg/kg des Medikaments verabreicht
wurden, festgestellt, im Vergleich zu der Gruppe, der das Vehikel
verabreicht wurde. Ausserdem wurde 15, 45 und 135 Minuten nach der
Gabe des Medikaments eine signifikante Inhibition in derjenigen
Gruppe festgestellt, der 0, 1 mg/kg verabreicht wurden, und auch
45, 75, 105, 135 und 165 Minuten nach Gabe des Medikaments in der
Gruppe, der 0,3 mg/kg verabreicht wurden (siehe 9).
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird weiter durch die folgenden Beispiele
veranschaulicht.
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Beispiel 1 (Tabletten)
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Lomerizinhydrochlorid
(5 Gewichtsteile), Laktose (30 Gewichtsteile) und kristalline Cellulose
(33 Gewichtsteile) wurden homogen gemischt und zu der pulverigen
Mischung wurde eine 5%ige wässrige
Lösung aus
Maisstärke
(7,5 Gewichtsteile) gegeben und die Mischung wurde mittels eines
Nassgranulationsverfahrens granuliert. Die so erhalten Granula wurden
mit Maisstärke
(22,5 Gewichtsteile) und Magnesiumstearat (2 Gewichtsteile) gemischt,
die Mischung wurde tablettiert um Tabletten zu ergeben (1 Tablette:
100 mg enthalten 5 mg Lomerizinhydrochlorid).
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Beispiel 2 (Granula)
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Lomerizinhydrochlorid
(5 Gewichtsteile) und Laktose (50 Gewichtsteile) wurden homogen
gemischt und zu der pulverigen Mischung wurde eine 5%ige wässrige Lösung aus
Maisstärke
(45 Gewichtsteile) gegeben und die Mischung wurde mittels eines
Nassgranulationsverfahrens granuliert, um Granula zu erhalten, die 5
mg Lomerizinhydrochlorid pro 100 mg enthalten.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Lomerizin
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon, das als Wirkstoff in einem Medikament für die Verbesserung
der Durchblutung der Austrittsteile des Sehnervs enthalten ist,
kann den Blutfluss im Bereich der Austrittsstelle des Sehnervs nahezu
ohne systemische Nebenwirkungen wie Blutdruck senkende Wirkung oder
die Erhöhung
der Herzschlagsfrequenz und geringeren Manifestationen anderer Nebenwirkungen
(subjektive oder objektive Symptome) erhöhen und es besitzt weitere
Eigenschaften, so dass sich die Nebenwirkungsmanifestation in älteren (65
bis 85 Jahre) nicht so von derjenigen jüngerer Personen unterscheidet,
was dieses Medikament für
die Verbesserung der Durchblutung im Bereich der Austrittstelle
des Sehnervs, insbesondere für
die Behandlung des Normaldruckglaukoms, geeignet macht.