DE69918554T2 - Vorrichtung zum Handhaben von Objekten und Ermöglichen einer ungehinderten Durchströmung eines Behandlungsfluids - Google Patents

Vorrichtung zum Handhaben von Objekten und Ermöglichen einer ungehinderten Durchströmung eines Behandlungsfluids Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Handhaben von Objekten, die behandelt werden sollen. Eine derartige Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus der US-A-5 482 067 bekannt. Es kann sich dabei insbesondere um eine Transportvorrichtung für Spritzen handeln, die vor dem Auffüllen zum Beispiel mit Dampf oder mit Sterilisierungsmitteln behandelt und anschließend einer Auffüllstation zugeführt werden sollen.
  • Es besteht ein ständiger Bedarf, die Arbeitsweise unter derartigen Umständen zu verbessern, um die Ergebnisse derartiger Behandlungen sicherer zu machen und um langwierige und kostspielige Handhabungen bei der Vorbereitung und Lagerung der Objekte im Hinblick auf deren Behandlung und unter anderem Auffüllung möglichst zu verkürzen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine deutliche Verbesserung einer derartigen Arbeit vorzuschlagen.
  • Zu diesem Zweck weist die erfindungsgemäße Vorrichtung die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Sie weist ein Gehäuse auf, das einen Gehäusekörper mit Längsseiten und Seitenflächen, einen Deckel zum Verschließen des Gehäusekörpers umfassen kann, sowie Befestigungsmittel, die derartig angeordnet sind, dass sie durch Verschließen des Deckels die sich in dem Gehäuse befindlichen Objekte in Position und Reihenfolge blockieren.
  • Die vorgeschlagenen Gehäusekörper und Deckel weisen weiterhin zahlreiche Öffnungen auf, um das ungehinderte Durchströmen eines Fluids von außerhalb des Gehäuses nach innen und umgekehrt zu ermöglichen.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist der Gehäusekörper aus einem Blechteil gebildet, das derart beschnitten und gefalzt ist, dass es eine rechteckige Bodenplatte und zwei Gehäuseseitenflächen sowie Gehäuselängsseiten aufweist, die mit der Bodenplatte über Falze verbunden sind.
  • In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist die Bodenplatte durchgehende Nuten auf, die parallel zu den Verbindungsfalzen der Seitenflächen verlaufen und im Abstand des Verbindungsfalzes an einer Längsseite ihren Anfang nehmen, sich über den Verbindungsfalz hinaus zur anderen Längsseite durch diese Seite hindurch erstrecken und in einem gewählten Abstand von der Kante dieser dem Verbindungsfalz gegenüberliegenden Seite enden.
  • In einer Ausführungsvariante der Erfindung weisen die Seitenflächen des Deckels jeweils mindestens eine längliche Öffnung auf, die parallel zum Verbindungsfalz verläuft und vorzugsweise einer in der entsprechenden Seitenfläche des Gehäusekörpers eingebrachten länglichen Öffnung gegenüberliegend angeordnet ist, wenn der Deckel den Gehäusekörper verschließt.
  • Weitere Einzelheiten und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen und der Beschreibung der beigefügten Zeichnungen, die anhand von nicht einschränkend zu verstehenden Beispielen eine besondere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung darstellen.
  • 1 zeigt eine Aufsicht eines erfindungsgemäßen Gehäusekörpers.
  • 2 ist eine Seitenansicht des Gehäusekörpers aus 1
  • Die 3 und 4 zeigen jeweils eine vordere Längsseite und, von dieser Längsseite aus entlang der Linie IV-IV der 1 gesehen, eine hintere Fläche desselben Gehäusekörpers.
  • 5 zeigt eine Aufsicht eines erfindungsgemäßen Deckels.
  • 6 ist eine Seitenansicht des Deckels aus 5.
  • 7 zeigt eine vordere Längsseite desselben Deckels.
  • 8 ist eine Grundrissansicht eines Führungskamms zur Führung der Objekte in der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • 9 zeigt ein durch die Erfindung betroffenes Objekt im Aufriss, im vorliegenden Beispiel einen Spritzenkörper.
  • 10 ist eine Seitenansicht eines geöffneten Gehäuses der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Identische oder ähnliche Elemente werden in den verschiedenen Figuren durch gleiche Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ein Gehäuse, das (1 bis 7) einen Gehäusekörper 1 mit Längsseiten 2 und Seitenflächen 3 und einen Deckel 4 zum Schließen des Gehäusekörpers 1 aufweist, sowie Befestigungsmittel die derartig angeordnet sind, dass sie durch das Schließen des Deckels 4 die sich in dem Gehäuse befindlichen Objekte in Position und Reihenfolge blockieren.
  • Der Gehäusekörper 1 und der Deckel 4 weisen zahlreiche Öffnungen auf, um das ungehinderte Durchströmen eines Behandlungsfluids von außerhalb des Gehäuses nach innen und umgekehrt zu ermöglichen.
  • Da die in den Zeichnungen der Figuren dargestellten Objekte (9) Spritzenkörper 6 mit einem sich an einem Ende befindlichen Fingerrand 7 sind, wird die nachfolgende Beschreibung in diesem Zusammenhang gegeben.
  • Der Gehäusekörper 1 (1 bis 4) ist vorteilhafterweise aus einem einstückigen Blechteil gebildet, das derart beschnitten und gefalzt ist, dass es eine rechteckige Bodenplatte 10 und zwei Gehäuseseitenflächen 3 sowie Gehäuselängsseiten 2 aufweist, die mit der Bodenplatte über Falz 11 bzw. 12 verbunden sind.
  • Die Bodenplatte 10 und die Seitenflächen 3 und Längsseiten 2 sind insbesondere im Fall von Spritzenkörpern 6 derart angeordnet, dass die Seitenflächen 3 und Längsseiten 2 sich in einer Auffüllposition des Gehäuses unterhalb der Bodenplatte 10 erstrecken.
  • Der Deckel 4 (5 bis 7) ist auch vorzugsweise aus einem einstückigen Blechteil gebildet, das derart beschnitten und gefalzt ist, dass es eine rechteckige Abdeckplatte 16 für den Gehäusekörper 1 und zwei Deckelseitenflächen 19 sowie mindestens eine Deckellängsseite 20 aufweist, die mit dieser Platte 16 jeweils über Falze 17 und 18 verbunden sind.
  • Die Abmessungen der Seitenflächen 19 sind vorzugsweise so gewählt, dass, wenn der Gehäusekörper 1 durch den Deckel 4 verschlossen ist, diese Seitenflächen 19 bis auf die Unterseite des Gehäuses praktisch den gesamten Umfang der Seitenflächen 3 abdecken.
  • Die Abmessungen einer bzw. der Längsseiten 20 des Deckels 4 sind vorzugsweise so gewählt, dass sie, auch hier bei geschlossenem Gehäuse, die zugeordnete Längsseite 2 wenigstens über die Hälfte ihrer Höhe und über praktisch ihre gesamte Länge abdecken.
  • Der Deckel 4 könnte ein vier Seiten aufweisender Deckel sein, der jedes Mal auf den Gehäusekörper 1 gelegt und wieder abgenommen wird.
  • Um jedoch die Handhabungen des Gehäuses zu erleichtern, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung ein Scharniersystem 24 zur Verbindung des Deckels 4 mit dem Gehäusekörper 1 aufweisen (10). In diesem Fall kann die Längsseite auf der Seite des Scharniersystems 24 weggelassen werden, wie es in den Figuren der Fall ist.
  • In dem Fall, dass die Objekte Spritzenkörper 6 sind, weist die Bodenplatte 10 vorteilhafterweise (1 und 3) durchgehende Nuten 26 auf, die paral lel zu den Verbindungsfalzen 11 der Seitenflächen 3 verlaufen und deren Breite dem Durchmesser des eigentlichen Spritzenkörpers 6 entspricht. Diese Nuten 26 können im Abstand des Verbindungsfalzes 12 an der hinteren Längsseite 2P ihren Anfang nehmen und sich über den Verbindungsfalz 12 hinaus zur vorderen Längsseite 2A durch diese Seite hindurch erstrecken und in einem gewählten Abstand von der Kante 27 dieser dem Verbindungsfalz 12 gegenüberliegenden Seite 2P enden.
  • Die Abmessungen und die Form des Gehäuses sind vorteilhafterweise so gewählt, dass die Länge jeder sich in der Bodenplatte 10 befindlichen Nut 26 das Anbringen einer ganzen Zahl an Spritzenkörpern 6 erlaubt. Ebenso ist der Abstand zwischen zwei Nuten 26 unter anderem so gewählt, dass die in zwei aneinandergrenzenden Nuten 26 angeordneten Fingerränder 7 der Spritzenkörper 6 frei auf der Bodenplatte 10 aufliegen können.
  • Wenn der auf Scharnieren montierte Deckel 4 sich in geöffneter Position befindet, können die Spritzenkörper 6 hintereinander in jede Nut 26 der Bodenplatte 10 geschoben werden (1) und während der Beschickung des Gehäuses durch ihren Fingerrand 7 in Anlage auf der Bodenplatte 10 gehalten werden. Das Einführen der Objekte 6 in die Nuten 26 wird dadurch erleichtert, dass jede Nut 26, wie in den 1, 3 und 10 gezeigt, an ihrem dem Scharniersystem 24 gegenüberliegenden Ende geöffnet ist. Diese Öffnung der Nuten 26 ist zum nachträglichen Herausnehmen der Spritzenkörper 6, beispielsweise auf der Höhe einer Auffüllmaschine, umso interessanter, als sie direkt und in richtiger Reihenfolge aus den Nuten 26 geschoben und zum Beispiel auf geeigneten Führungen dieser Maschine zugeführt werden können.
  • Der Deckel 4 ist derart auf dem Gehäusekörper 1 montiert, dass seine Abdeckplatte 16 im geschlossenen Zustand die Fingerränder 7 genügend nahe an bzw. gegen die Bodenplatte 10 hält.
  • Der Deckel 4 kann zur vorgenannten Behandlung auch durchgehende Nuten 30 aufweisen, die parallel zu den Verbindungsfalzen 17 der Seitenflächen 19 verlaufen und bei geschlossenem Deckel 4 den Nuten 26 der Bodenplatte 10 gegenüberliegen.
  • Vorteilhafterweise weisen (2, 3 und 10) die Seitenflächen 19 des Deckels 4 jeweils mindestens eine längliche oder ähnliche Öffnung 31 auf, die parallel zum Verbindungsfalz 27 verläuft und vorzugsweise einer in der entsprechenden Seitenfläche 3 des Gehäusekörpers 1 eingebrachten länglichen oder ähnlichen Öffnung 32 gegenüberliegend angeordnet ist, wenn der Deckel 4 den Gehäusekörper 1 verschließt. Dies hat zur Folge, dass wenn man das geschlossene Gehäuse an einer seiner Seitenflächen ergreift, man automatisch einen oder mehrere Finger durch diese Öffnungen 31 und 32 steckt und dadurch das Blockieren des Deckels 4 auf dem Gehäusekörper 1 gewährleistet.
  • Zu diesem Zweck (7) können auch in die bzw. den Längsseiten 20 des Deckels 4 mindestens eine und bis zu vier große Öffnungen 33 gebohrt werden, deren Gesamtfläche bzw. die Summe ihrer Gesamtflächen die Hälfte der Fläche der betreffenden Längsseite 20 betragen können. Wenn man somit das geschlossene Gehäuse an dieser Fläche 20 ergreift, steckt man automatisch einen oder mehrere Finger durch eine oder mehrere Öffnungen 33 und kommt mit der entsprechenden Längsseite 2 (3) in Anlage, was ebenfalls das Blockieren des Deckels 4 in geschlossener Position bewirkt.
  • Es können Mittel, wie zum Beispiel zwei auf dem Deckel 4 vorgesehene elastische Federn 34, eingesetzt werden, um ein weiteres Blockieren des geschlossenen Deckels 4 auf dem Gehäusekörper 1 zu gewährleisten.
  • In den 2, 6 und 10 ist zu bemerken, dass die Längsseiten 2 und 20 mit der Bodenplatte 10 oder der Abdeckplatte 16 keinen 90° Winkel bilden. Dies ist jedoch nicht Pflicht.
  • In dem Fall eines Spritzenkörpers 6 kann ein wie oben beschriebenes Gehäuse Abmessungen in der Größenordnung von 90 mm Höhe, 250 mm Länge und 230 mm Breite haben.
  • Es versteht sich, dass die Erfindung in keiner Weise auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist und dass im Rahmen der Ansprüche zahlreiche Änderungen derselben vorgenommen werden können.
  • So kann das Gehäuse der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht aus (metallischem, vorzugsweise korrosionsbeständigem) gefalztem Blech ausgeführt sein, sondern im Spritzgussverfahren aus geeignetem Kunststoff hergestellt werden, wobei der Gehäusekörper 1 und der Deckel 4 zum Beispiel direkt durch ein bekanntes gespritztes Scharniersystem verbunden sind oder als zwei voneinander unabhängige Teile gespritzt sind. Nach einem solchen Spritzgussverfahren kann es sein, dass die Seitenflächen und Längsseiten noch durch Falzen, Schweißen, Ineinanderstecken, usw. in Position gebracht werden müssen. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es auch durchaus möglich, ein Gehäuse vorzusehen, dessen Körper 1 und/oder Deckel 4 während des Spritzgussverfahrens direkt hergestellt und in Form gebracht werden.
  • Ein Führungskamm 35 (8) kann dem Gehäusekörper 1 unterhalb der Bodenplatte 10 hinzugefügt werden, um mit dieser zur guten Führung der Spritzenkörper 6 zusammenzuwirken. Die Abmessungen des Kammes 35 entsprechen in diesem Fall selbstverständlich denen der Bodenplatte 10 und dem verfügbaren Platz an der Stelle, an der er zum Beispiel durch Federn 36 in sich in den Seitenflächen 3 (2) befindlichen Einkerbungen 37 befestigt wird. Alle oder einige Enden 38 (8) der Zähne des Kamms 35 können weiterhin auf verschiedene Art und Weise an die Längsseite 2 befestigt werden (10), zum Beispiel durch Eindrücken in geeignete in diese Fläche 2 eingebrachte Löcher.
  • Wenn man die oben beschriebenen Merkmale in die Praxis umsetzt, erhält man ein geeignetes Gehäuse, das die Reihenfolge und Position der in dieses einzubringenden Objekte 6 beibehält und sich nicht unbeabsichtigt öffnet, selbst wenn man das Gehäuse schonungslos schüttelt und/oder umdreht, da die Objekte 6 gut darin befestigt sind und man das geschlossene Gehäuse gezwungenermaßen geschlossen hält, sobald man es in die Hand nimmt.
  • Falls die Fingerränder 7 zusätzlich Flachstellen aufweisen, können zum Beispiel abgestufte Nuten 26 eingesetzt werden, damit eine untere Stufe den Spritzenkörper in Position hält und eine obere Stufe (normalerweise mit einer größeren, dem Abstand zwischen den Flachstellen entsprechenden Öffnung) den Spritzenkörper 6 während der gesamten Dauer seines Verbleibs in dem Gehäuse an den Flachstellen drehfixiert.
  • 1
    Gehäusekörper
    2
    Längsseite von 1
    2
    A vordere
    2
    P hintere
    3
    Seitenfläche von 1
    4
    Deckel
    6
    Objekt oder Spritzenkörper
    7
    Fingerrand von 6
    10
    Bodenplatte von 1
    11
    Falz zwischen 10 und 3
    12
    Falz zwischen 10 und 2
    16
    Abdeckplatte von 4
    17
    Falz zwischen 16 und 19
    18
    Falz zwischen 16 und 20
    19
    Seitenfläche von 4
    20
    Längsseite von 4
    24
    Scharniersystem
    26
    durchgehende Nuten von 10
    27
    2A gegenüberliegende Kante
    30
    durchgehende Nuten von 16
    31
    Öffnung in 19
    32
    Öffnung in 3
    33
    Öffnung(en) in 20
    34
    Elastische Federn auf 4
    35
    Führungskamm
    36
    Federn von 35
    37
    Einkerbungen in 3
    38
    Enden der Zähne von 35

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Handhaben von identischen Objekten, beispielsweise von Spritzenkörpern oder Spritzen, die in einer bestimmten hängenden Position und Reihenfolge, die es beizubehalten gilt, behandelt werden sollen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Gehäuse besteht, umfassend: – einen die Form eines Parallelepipeds aufweisenden Gehäusekörper (1), der in seinem oberen Bereich mit einer Stützplatte (10) zum Aufhängen von Objekten versehen ist, – parallel verlaufende, durchgehende Nuten (26), die parallel zu einer der Kanten (11) der Stützplatte (10) in diese eingebracht sind und die sich, um als Anschlag dienen zu können, im Abstand zu einer der Kanten (12) und bis zur anderen, ihr gegenüberliegenden Kante (12) erstrecken, – die Nuten (26) verlängernde, durchgehende Nuten, die in der Wand (2A) des Gehäuses bis in die Nähe seiner unteren Kante (27) eingebracht sind, so dass durch Verschieben der Platte (10) die aufzuhängenden Gegenstände in das Gehäuse eingeführt werden können, – einen auf dem Gehäusekörper (1) bei (24) angelenkter Deckel (4), der derart angeordnet ist, dass er in geschlossener Stellung einerseits im Wesentlichen parallel zur oben genannten Stützplatte (10) und in einem Abstand zu dieser zu liegen kommt, wodurch er in die Lage versetzt wird, der Verschiebung der Gegenstände in eine senkrecht zu dieser Platte (10) verlaufende Richtung entgegenzuwirken, und andererseits im Wesentlichen parallel zur vorgenannten Wand (2A) und auf mindestens einem Teil ihrer Höhe zu liegen kommt, so dass er der Verschiebung der Objekte in eine parallel zu den vorgenannten Kanten (11) verlaufende Richtung entgegenwirken kann, – Mittel (34), die derart angeordnet sind, dass sie vorübergehend den Deckel (4) in der geschlossenen Stellung halten können, – in das Gehäuse (1) und den Deckel (4) des Gehäuses eingebrachte Öffnungen, so dass ein Behandlungsfluid den gesamten Innenraum des Gehäuses sowohl von außerhalb als auch von innerhalb desselben ungehindert durchströmen kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusekörper (1) aus einem Blechteil gebildet ist, das derart beschnitten und gefalzt ist, dass er eine rechteckige Bodenplatte (10) und zwei Gehäuseseitenflächen (3) sowie zwei Gehäuselängsseiten (2) aufweist, die mit der Bodenplatte über Falze (11, 12) verbunden sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (3) und die Längsseiten (2) im Verhältnis zur Bodenplatte (10) derart angeordnet sind, dass sie sich in der Einfüllposition des Gehäuses unterhalb der Bodenplatte (10) erstrecken.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (4) aus einem Blechteil gebildet ist, das derart beschnitten und gefalzt ist, dass er eine rechteckige Abdeckplatte (16) für den Gehäusekörper (1) und zwei Deckelseitenflächen (19) sowie mindestens eine Deckellängsseite (20) aufweist, die mit der Bodenplatte über Falze (17, 18) verbunden sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Scharniersystem (24) zur Verbindung des Deckels mit dem Gehäusekörper (1) umfasst.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (10) durchgehende Nuten (26) aufweist, die parallel zu den Verbindungsfalzen (11) der Seitenflächen (3) verlaufen und im Abstand des Verbindungsfalzes (12) an einer Längsseite (2P) ihren Anfang nehmen, sich über den Verbindungsfalz (12) hinaus zur anderen Längsseite (2A) durch diese Seite (2A) hindurch erstrecken und in einem gewählten Abstand von der Kante (27) dieser dem Verbindungsfalz (12) gegenüberliegenden Seite (2A) enden.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (4) durchgehende Nuten (30) aufweist, die parallel zu den Verbindungsfalzen (17) der Seitenflächen (19) verlaufen und bei geschlossenem Deckel (4) den Nuten (26) der Bodenplatte (10) gegenüberliegen.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (19) des Deckels (4) jeweils mindestens eine längliche Öffnung (31) aufweisen, die parallel zum Verbindungsfalz (17) verläuft und vorzugsweise einer in der entsprechenden Seitenfläche (3) des Gehäusekörpers (1) eingebrachten länglichen Öffnung (32) gegenüberliegend angeordnet ist, wenn der Deckel (4) den Gehäusekörper (1) verschließt.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in die Längsseite bzw. Längsseiten (20) des Deckels (4) mindestens eine und bis zu vier große Öffnungen (33) gebohrt sind, deren Gesamtfläche bzw. die Summe ihrer Gesamtflächen die Hälfte der Fläche der betreffenden Längsseite (20) beträgt, bzw. betragen.
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