DE69918229T2 - Hydrofluoroalkylvinylether sowie deren Herstellungsverfahren - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Fluoralkylvinylether, die eine hohe Reaktivität in Polymerisationsverfahren mit vollständig oder teilweise fluorierten, ethylenisch ungesättigten Monomeren zeigen.
  • Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Hydrofluoralkylvinylether, die TFE-Polymere ergeben, die thermisch stabiler sind als die bekannten Hydrofluoralkylvinylether, bei denen die Wasserstoffatome gleich sind. Ferner sind die Fluoralkylvinylether der Erfindung in Vergleich mit bekannten Verfahren mit hohen Ausbeuten durch ein industriell einfacheres Verfahren erhältlich, da es sehr milde Reaktionsbedingungen erfordert.
  • Es ist bekannt, dass teilweise oder vollständig fluorierte Fluoralkylvinylether verwendet werden, um thermoplastische oder elastomere fluorierte Polymere zu erhalten, deren wirtschaftliche Bedeutung auf ihrer einzigartigen Eigenschaftskombination beruht, darunter der hohen thermischen und chemischen Stabilität.
  • Es ist bekannt, dass einige Fluorpolymere, wie z.B. Polytetrafluorethylen, schwer verarbeitbar sind, da sie eine sehr hohe Schmelzviskosität aufweisen. In der Technik wird die Tetrafluorethylen (TFE)-Polymer-Verarbeitbarkeit durch TFE-Copolymerisation mit anderen ethylenisch ungesättigten Molekülen, wie z.B. (Per)fluorvinylethern, verbessert.
  • Die vollständig fluorierten Vinylether zeigen eine geringe Reaktivität im Polymerisationsverfahren. In diesen Verfahren ist es notwendig, den nicht umgesetzten Vinylether zurückzugewinnen, was die Kosten des Polymererzeugnisses erhöht.
  • Die Syntheseverfahren, die zur Erlangung der Hydrofluoralkylvinylether verwendet werden, sind nicht zufriedenstellend, da sie eine wasserfreie Reaktionsumgebung, hohe TFE-Drücke und hohe Reaktionstemperaturen um etwa 80 bis 100°C erfordern.
  • Das GB-Patent 812116 betrifft Hydrofluorvinylether mit der Formel CF2=CF-O-RT, worin RT Alkyl oder ein fluoriertes Alkyl ist, deren Synthese und Polymerisation. Diese Vinylether besitzen eine hohe Reaktivität und sie copolymerisieren leicht. Das Verfahren zur Herstellung der beschriebenen Vinylether wird durch Umsetzung eines Alkoholats RT-CH2-O mit TFE durchgeführt, was Ausbeuten von etwa 40% ergibt, es erfordert aber ziemlich drastische Reaktionsbedingungen: hohe Wasserfreiheit, hohe TFE-Drücke (p > 20 atm) und hohe Reaktionstemperaturen im Bereich von 85 bis 90°C.
  • Das EP-Patent 338755 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von perfluorierten Copolymeren, umfassend 99,5 Mol-% bis 50 Mol-% TFE und 0,5 Mol-% bis 50 Mol-% eines Hydrovinylethers der Formel CF2=CFOCH2Cn·FpX'mH(2n'+1-p-m)(X' = Cl, Br, n' ist eine ganze Zahl umfassend 0, p liegt im Bereich von 0 bis (2n' + 1), m = 0, 1, p + m ≤ 1n' + 1). Die Copolymere, die durch Reaktion der beiden Monomere erhalten werden, sind fluoriert mit elementarem Fluor, wodurch stabilere Polymere erhalten werden. Bei den Copolymeren, die durch TFE und CF2=CF-O-CH2-CF2-CF3 gebildet werden, beträgt die thermische Zersetzungstemperatur des nicht fluorierten Polymers 380°C, wenn der molare Prozentanteil von Fluorvinylether 5,8% beträgt, und sie ist 330°C, wenn der molare Prozentanteil 25% ist. Die thermische Zersetzungstemperaturen der entsprechenden fluorierten Polymere sind um 60°C bzw. 80°C höher. Dieses Patent zeigt, dass die thermische Stabilität dieser Copolymere von der Vinylethermenge abhängt und dass die Stabilität sich mit steigendem molarem Prozentgehalt verringert.
  • In der Patentanmeldung WO 96/41823 werden elastomere Polymere beschrieben, die durch TFE-Copolymerisation mit Hydrovinylethern der Formel CF2=CF-O-RB, worin RB eine C1-C6-Alkylgruppe ist, beschrieben. Die thermische Stabilität der entsprechenden Polymere mit TFE ähnelt der der nicht fluorierten Copolymere von EP 338755 .
  • Es bestand das Bedürfnis nach der Verfügbarkeit von Hydrofluorvinylethern, die es gestatten, Polymere mit einer verbesserten thermischen Stabilität zu erhalten.
  • Es bestand das Bedürfnis nach der Verfügbarkeit eines einfacheren Verfahrens unter Einsatz milderer Reaktionsbedingungen und mit hohen Ausbeuten bezüglich denen des Standes der Technik, um Hydrofluorvinylether zu erhalten.
  • Es ist nun überraschenderweise und unerwarteterweise festgestellt worden, dass es möglich ist, diese Anforderungen mit neuen Hydrofluorvinylethern zu erfüllen, die TFE-Polymere mit einer verbesserten thermischen Stabilität im Vergleich mit den Hydrofluorvinylethern des Standes des Technik ergeben (siehe z.B. EP 338755 und Tabelle 1).
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist Hydro-2,2-difluoralkylvinylether mit der Formel CF2=CH-O-RA (I)worin RA ein Alkylrest ist, enthaltend Fluor, gegebenenfalls enthaltend Halogene wie Cl, Br, I; Wasserstoff, wobei RA ausgewählt ist aus:
    • – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C2-C20-Fluoralkylgruppe;
    • – einer gesättigten oder ungesättigten, fluorierten, cyclischen C4-C6-Gruppe; worin gegebenenfalls 1 bis 2 Kohlenstoffatome durch Sauerstoffatome unter Bildung von Etherbindungen substituiert sein können;
    • – einer linearen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C3-C15-Fluoroxyalkylgruppe, die ein oder mehrere, Etherbindungen bildende Sauerstoffatome enthält.
  • Vorzugsweise hat der RA-Rest die folgenden Bedeutungen:
    • CF2-RC worin RC ausgewählt ist aus: – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C19-Fluoralkylgruppe; – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C2-C14-Fluoroxyalkylgruppe, die ein oder mehrere Etherbindungen bildende Sauerstoffatome enthält;
    • CF2-CFH-Ro worin Ro ausgewählt ist aus: – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C18-Perfluoralkylgruppe; – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C13-Perfluoroxyalkylgruppe, die ein oder mehrere, Etherbindungen bildende Sauerstoffatome enthält.
  • RA enthält gegebenenfalls stabile funktionelle Gruppen bei den Reaktionsbedingungen zur Herstellung von Vinylether (I), z.B. CN, COOR', CON(R')2, SO2OR', worin R' lineares oder verzweigtes C1-C5-Alkyl ist.
  • Die Hydrofluoralkylvinylether der Erfindung ermöglichen bei gleichem prozentualem Gewichtsgehalt des enthaltenen Wasserstoffs den Erhalt von Polymeren mit einer höheren thermischen Stabilität als die der Polymere der Hydrofluoralkylvinylether des Standes der Technik. Siehe Tabelle 1 für die TFE-Polymere.
  • Die Hydrofluoralkylvinylether der Erfindung zeigen in der Polymerisation eine höhere Reaktivität als die Perfluorvinylether nach dem Stand der Technik. Siehe die Beispiele.
  • Polymere und Copolymere können durch Copolymerisieren von vollständig oder teilweise fluorierten und nicht fluorierten Comonomeren mit mindestens einer ethylenischen Ungesättigtheit mit Hydrofluoralkylvinylethern der vorliegenden Erfindung erhalten werden.
  • Von den einsetzbaren Comonomeren können die folgenden aufgeführt werden:
    • – C2-C8-Perfluorolefine, wie Tetrafluorethylen (TFE), Hexafluorpropen (HFP), Hexafluorisobuten;
    • – hydrierte C2-C8-Fluorolefine, wie Vinylfluorid (VF), Trifluorethylen, Perfluoralkylethylen CH2=CH-Rf, worin Rf ein C1-C6-Perfluoralkyl ist;
    • – C2-C8-Chlor- und/oder -Brom- und/oder -Iodfluorolefine, wie Bromtrifluorethylen;
    • – (Per)fluoralkylvinylether (PAVE) CF2=CFORf, worin Rf C1-C6-(Per)fluoralkyl ist, wie Trifluormethyl, Bromdifluormethyl oder Heptafluorpropyl;
    • – CF2=CFOX'' (Per)fluoroxyalkylvinylether, worin X'' C1-C12-Alkyl oder C1-C12-Oxyalkyl oder C1-C12-(Per)fluoroxyalkyl mit einer oder mehreren Ethergruppen ist, z.B. Perfluor-2-propoxypropyl;
    • – Perfluordioxol (PD), Perfluor-(2,2-dimethyl)-1,3-dioxol (PDD), Perfluor-4-methoxy-1,3-dioxol (TTD);
    • – CF2=CF-O-CF2-O-CF=CF2 (Bisvinyloxymethan, BVOM);
    • – CF2=CF-O-CF2-CF2-SO2F.
  • Optionale Comonomere, die copolymerisiert werden können, sind nicht fluorierte C2-C6-Olefine, wie Ethylen, Propylen und Isobutylen.
  • Die Copolymerisationsprodukte können hergestellt werden durch radikalische Polymerisationen, sowohl im wässrigen als auch im organischen Medium.
  • Bei den Polymerisationen im wässrigen Medium kann es sich bei dem Polymerisationsinitiator um jede Substanz handeln, die in der Lage ist, Radikale zu erzeugen, wie z.B. Peroxide, Persulfate oder Azoverbindungen. Gegebenenfalls kann auch ein Reduktionsmittel verwendet werden, wie z.B. ein Eisensalz, um die Initiatorzersetzung zu begünstigen. Gegebenenfalls wird ein Kettenübertragungsmittel verwendet, um das gewünschte Molekulargewicht zu erhalten. Die Polymerisation in wässriger Umgebung erfordert die Anwesenheit eines Emulgators. Siehe z.B. EP 184459 .
  • Alternativ können Polymerisationen in einem organischen Lösungsmittel durchgeführt werden, wie z.B. im US-Patent 3642742 beschrieben. Jeder für die TFE-Polymerisation in organischem Lösungsmittel geeignete Initiator kann verwendet werden. Beispiele für Initiatoren sind Alkylpercarbonate, Perfluoracylperoxide, Benzoylperoxid und Azobis(isobutyronitril).
  • Es können auch Redoxsysteme verwendet werden. Siehe Prog. Polym. Sci., 8, 61 (1982). Das Lösungsmittel wird im allgemeinen ausgewählt aus Hydrofluorkohlenstoffen, Hydrochlorfluorkohlenstoffen und Perfluorpolyethern, die gegebenenfalls ein oder mehrere Wasserstoffatome in den Endgruppen enthalten.
  • Die Hydrofluoralkylvinylether der Erfindung sind wie gesagt brauchbar, um thermoplastische und elastomere, fluorierte Polymere zu erhalten, die für Anwendungen verwendet werden, die in der Technik wohlbekannt sind, aber im Vergleich mit entsprechenden Polymeren unter Verwendung der Hydrofluoralkylvinylether des Standes der Technik zeigen sie, bei gleicher Zahl von Wasserstoffatomen, eine höhere thermische Stabilität.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung der neuen Hydrofluoralkylvinylether, worin einer der Ausgangsreaktanten ein 2-Hal-2,2-difluorethylalkohol ist, worin Hal = Cl, Br, bevorzugt GI, erhältlich durch Verfahren nach dem Stand der Technik, z.B. wie von O. Paleta, J. Fluorine Chem., 45, 331-348 (1989) beschrieben, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
    • A) Herstellung eines 2-Hal-2,2-difluorethylfluoralkylethers durch Reaktion des 2-Hal-2,2-difluorethylalkohols in Anwesenheit eines Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxids in einem Molverhältnis bezüglich des Alkohols im Bereich von 0,2 bis 1 mit einer ungesättigten Verbindung ausgewählt aus:
    • A1) einer ungesättigten Fluoralkylverbindung mit der Formel XFC=CYZ (II)nach dem folgenden Reaktionsschema:
      Figure 00060001
      worin: die Gesamtanzahl von Kohlenstoffatomen von -CFX-CYZH wie für RA definiert ist; X = F, R'fX, OR'fX, vorzugsweise F; Y = F, H, Cl, Br, I, R'fY, OR'fY; Z = F, H, Cl, Br, I, R'fZ, OR'fZ; wenn eine oder mehrere Fluoroxyalkylgruppen vorhanden sind, muss die Gesamtzahl an Sauerstoffatomen gleich der von RA sein; R'fX, R'fY, R'fZ, die gleich oder verschieden voneinander sind, fluorierte Alkylgruppen sind, die gegebenenfalls ein oder mehrere Sauerstoffatome, die Etherbindungen bilden, und/oder ein oder mehrere Halogenatome, wie Cl, Br, I, enthalten; R'fX, R'fY, R'fZ gegebenenfalls eine oder mehrere funktionelle Gruppen enthalten wie CN, COOR', CON(R')2, worin R' wie vorstehend definiert ist;
    • A2) einer perfluorierten, cyclischen C4-C6-Verbindung mit einer Doppelbindung, in der gegebenenfalls 1 bis 2 Kohlenstoffatome mit Sauerstoffatomen substituiert sein können (Verbindung III); wenn kein Sauerstoff direkt an die Ungesättigtheit gebunden ist, ist das Reaktionsschema wie folgt:
      Figure 00060002
      worin n eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 ist; ansonsten findet die Reaktion wie in A1) statt und eine gesättigte Verbindung wird erhalten;
    • A3) einem disubstituierten Perfluoralkin mit der Formel: R''f-C≡C-R'''f (IV)nach dem folgenden Schema:
      Figure 00070001
      worin: R''f und R'''f F oder C1-C2-Perfluoralkyl, vorzugsweise C1, sind, mit der Maßgabe, dass R''f und R'''f nicht gleichzeitig F sind; das Lösungsmittel ein organisches Lösungsmittel ist, das sich für nucleophile Angriffsreaktionen eignet, und die Temperatur im Bereich von 0 bis 50°C liegt; die Reaktionsmischung dann mit leicht saurem Wasser verdünnt, die organische Phase getrennt und das Reaktionsprodukt gewonnen wird;
    • B) Dehydrohalogenierung der Fluoralkyl-Hal-difluorethylether, der im vorigen Schritt erhalten wurde, in Anwesenheit von organischen oder anorganischen Basen in einem wässrigen oder organischen Lösungsmittel oder Mischungen davon und Gewinnen des Endprodukts nach den im Stand der Technik bekannten Verfahren, um Fluoralkylvinylether zu erhalten.
  • In Schritt A) kann das organische Lösungsmittel polar oder unpolar, vorzugsweise polar, sein und ist z.B. Ethylether, Dioxan, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Diglyme, tert.-Butylalkohol, Aceton, Methylenchlorid; Hydroxid ist vorzugsweise von einem Alkalimetall, bevorzugt KOH oder NaOH, die Temperatur liegt im Bereich von 10 bis 40°C und die Reaktion wird bei einem Druck durchgeführt, der vom Olefin oder eingesetzten Alkin abhängt und er kann im Bereich zwischen 1 und 10 atm liegen.
  • In Schritt B) wird die Dehydrohalogenierung vorzugsweise ausgeführt unter Phasentransferbedingungen durch Verwendung eines Phosphoniumsalzes oder eines quaternären Ammoniumsalzes als Phasentransfermittel; das Alkali ist bevorzugt wässrig und weist eine Konzentration im Bereich von 20% bis 60% Gew./ Gew., bevorzugt 30% bis 50% Gew./Gew. auf und das Alkali ist KOH, NaOH oder K2CO3; die Temperatur liegt im Bereich von 20 bis 100°C, bevorzugt 30 bis 80°C.
  • Am Ende wird die Mischung mit leicht saurem Wasser verdünnt, die organische Phase wird abgetrennt und das Reaktionsprodukt gewonnen.
  • Die Produkte, die gewonnen werden, besitzen im allgemeinen eine Reinheit von mehr als 90%. Der Reinheitsgrad kann durch bekannte Verfahren erhöht werden (z.B. Destillation).
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann weiter vereinfacht werden und es ist möglich, durch eine einzige Reaktion die Hydrofluoralkylvinylether der vorliegenden Erfindung durch Umsetzung bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 80°C des 2-Hal-2,2-difluorethylalkohols, worin Hal wie vorstehend definiert ist, mit einer der ungesättigten Verbindungen (II), (III), (IV) (wie in Schritt A) definiert), wobei als Lösungsmittel tert.-Butylalkohol verwendet wird, in Anwesenheit eines Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxids in solchen Mengen, dass das Molverhältnis mit dem 2-Hal-2,2-difluorethylalkohol im Bereich von 2 bis 5 liegt, zu erhalten, wobei am Ende mit leicht saurem Wasser verdünnt wird, die organische Phase getrennt wird und das Reaktionsprodukt gewonnen wird. Das Hydroxid ist bevorzugt KOH.
  • In dem erfindungsgemäßen Verfahren hängt der Druck vom Olefin oder dem verwendeten Alkin ab und liegt im Bereich von 1 bis 10 atm.
  • Ein weiterer Vorteil der Verfahren nach der vorliegenden Erfindung beruht auf der Tatsache, dass die Abfallstoffe wässrige Lösungen von anorganischen Salzen, wie z.B. KCl oder NaCl sind, und leicht entsorgt werden können.
  • Die folgenden Beispiele bezwecken die Erläuterung der Erfindung und sollen nicht für den Umfang derselben beschränkend sein.
  • BEISPIEL 1
  • Herstellung von Pertluor-2,5-dihydro-3-oxa-1-penten CF2=CHOCF2CF2H
  • BEISPIEL 1A
  • Herstellung von Perfluor-1-chlor-2.2,5-trihydro-3-oxapentan ClCF2-CH2-O-CF2CF2H
  • In einen Stahlreaktor mit einem Volumen von 370 ml, der mit einer magnetischen Rührung versehen ist, werden 22,3 g (0,19 Mol) ClCF2-CH2-OH, 45 ml tert.-Butylalkohol und 10,6 g (0,19 mol) KOH eingeleitet. Der Autoklav wird dann mit flüssigem Stickstoff bei –196°C gekühlt, evakuiert und dann durch Kondensieren von 24,2 g (0,24 mol) TFE beschickt. Man lässt die Reaktionsmischung langsam auf Raumtemperatur aufwärmen und hält dann bei dieser Temperatur 8 h, wobei die Reaktionsmischung weiter gerührt wird. Während dieser Zeit verringert sich der Reaktor-Innendruck von 10 atm auf 2 atm.
  • TFE im Überschuss wird aus dem Reaktor entfernt und die organische Phase mit Wasser verdünnt, dann gesammelt und zweimal mit durch HCl leicht saurem Wasser gewaschen und dann wasserfrei gemacht. Es werden 30 g Produkt erhalten, was eine Ausbeute von 73% zeigt.
  • Charakterisierung Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3-oxapentan
    • Siedepunkt: 83°C
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –63,1 (2F, -ClCF2); –92 (2F, -OCF2-); –137,1 (2F, -CF2H).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 4,33 (2H, CH2); 5,8 (1H, CF2H).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 181 (M+ – Cl); 131 (C3F4H3O+); 101 (C2F4H+, 100%); 51 (CF2H+).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.980, 1.283, 1.198, 1.132, 975, 931, 775.
  • BEISPIEL 1B
  • Erhalt von Perfluor-2,5-dihydro-3-oxa-1-penten CF2=CHOCF2CF2H
  • In einen 50 ml Dreihalsglaskolben, der mit einem Magnetrührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter und einer Kühlfalle (flüssiger N2), direkt mit dem Kolben durch eine Retorte verbunden, versehen war, wurden 3,9 g (0,018 mol) ClCF2-CH2-O-CF2CF2H und 1,5 g (0,0009 mol) Tetrabutylammoniumhydroxid eingeleitet. Die Reaktionsmischung wird auf bis zu 70°C erwärmt und unter starkem Rühren werden 2,5 ml einer 50% wässrigen KOH-Lösung (Äquivalent mit 1,9 g – 0,034 mol KOH) Tropfen für Tropfen zugegeben. Man lässt 30 min reagieren und der Druck wird auf 100 mm Hg verringert. In der Kühlfalle werden auf diese Weise 2,61 g Produkt gesammelt. Die durch Dehydrochlorierung erhaltene Produktausbeute, definiert als Verhältnis zwischen dem Produkt in mol und ClCF2-CH2-O-CF2CF2H in mol ist 80,5%. Der Reaktionsumsatz betrug 81 % mit einer Selektivität von 99%.
  • Charakterisierung Perfluor-2,5-dihydro-3-oxa-1-penten
    • Siedepunkt: 39,7°C
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –137,4 (2F, -CF2H); –110,4 (1F, C=CF); –96,6 (1F, C=CF); –92,3 (2F, -OCF2-);
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 5,82 (1H, CF2H); 6,7 (1H, C=CH).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 180 (M+); 129 (M+ – CF2H); 101 (C2F4H+, 100%); 51 (CF2H+); 29 (CHO+).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.980, 2.869, 1.779, 1.368, 1.293, 1.262, 1.208, 1.150, 939, 750.
  • BEISPIEL 2
  • Herstellung von Perfluor-5-brom-2 5-dihydro-3-oxa-1-penten CF2=CH-O-CF2CFH-Br
  • BEISPIEL 2A
  • Herstellung von Perfluor-1-brom-5-chlor-1,4,4-trihydro-3-oxapentan ClCF2-CH2-O-CF2CFHBr
  • In einen 50 ml Glasreaktor, der mit einem PTFE-Ventil und Magnetrührung versehen war, wurden 2,4 g (0,02 mol) ClCF2-CH2-OH, 5 ml tert.-Butylalkohol, 1,1 g (0,02 mol) KOH und 3,5 g CF2=CFBr (0,022 mol) zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur unter Rühren 3 h stehen gelassen. Die organische Phase wird dann mit Wasser verdünnt, abgetrennt, zweimal mit durch HCl leicht saurem Wasser gewaschen und wasserfrei gemacht. 5 g einer Mischung mit der folgenden Zusammensetzung werden erhalten: 89% ClCF2-CH2-O-CF2CFHBr und 11% CF2=CH-O-CF2CFHBr.
  • Charakterisierung Perfluor-1-brom-5-chlor-1,4,4-trihydro-3-oxapentan
    • Siedepunkt: 58°C (150 mm Hg)
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –63,2 (2F, -ClCF2); –86,4 (2F, -OCF2-); –158,4 (1F, -CFHBr).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 4,4 (2H, CH2); 6,4 (1H, CFHBr).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 278 (M+); 241 (M – Cl+); 193 (C3H3F3OBr+); 165 (C3H2F4OCl+); 99 (C2H2F2Cl+, 100%);
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.976, 2.874, 1.455, 1.409, 1.363, 1.277, 1.229, 1.082, 974, 746, 559.
  • BEISPIEL 2B
  • Erhalt von Perfluor-5-brom-2,5-dihydro-3-oxa-1-penten CF2=CH-O-CF2CFHBr
  • In einen Glaskolben, der wie im vorhergehenden Beispiel 1B beschrieben ausgerüstet war, wurden 4 g (0,014 mol) ClCF2-CH2-O-CF2CFHBr und 1,5 g (0,0009 mol) Tetrabutylammoniumhydroxid gegeben. Die Reaktionsmischung wurde auf 70°C erwärmt und unter heftigem Rühren wurden 1,6 ml einer 50 gew.-%igen wässrigen KOH-Lösung (Äquivalent mit 1,22 g – 0,022 mol KOH) Tropfen für Tropfen zugegeben und man ließ die Reaktion 30 min reagieren. Am Ende wird der Innendruck auf 100 mm Hg verringert, in der Kühlfalle haben sich 3,42 g einer Mischung mit der folgenden Zusammensetzung gesammelt: 70% CF2=CH-O-CF2CFHBr, 30% ClCF2-CH2-O-CF2CFHBr. Die Produktausbeute der Dehydrochlorierung beträgt 68,8% und der Reaktionsumsatz 74,3% mit einer Selektivität entsprechend 92,5%.
  • Charakterisierung Perfluor-5-brom-2,5-dihydro-3-oxa-1-penten
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –86,7 (2F, CF2O); –92,7 (1F, C=CF); –110,6 (1F, C=CF); –158,4 (1F, -CFHBr).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 6,1 (1H, C=CH); 6,4 (1H, CFHBr).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 240 (M+); 163 (C2H2F3Br+), 100%); 111 (CFHBr+); 80 (Br+).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
  • 3.149, 3.099, 2.978, 1.774, 1.364, 1.279, 1.174, 1.086.
  • BEISPIEL 3
  • Herstellung von Perfluor-2-chlor-1,1-dihydroethyl-1-cypentenylether
    Figure 00110001
  • Man lässt 0,8 g (0,007 mol) ClCF2-CH2-OH mit 3 ml tert.-Butylalkohol, 0,4 g (0,007 mol) KOH und 2,2 g (0,007 mol) Perfluorcyclopenten unter den in dem vorher gehenden Beispiel 2 beschriebenen Bedingungen reagieren. 1,7 g Produkt sind erhalten worden. Ausbeute: 80%.
  • Charakterisierung Perfluor-2-chlor-1,1-dihydroethyl-1-cyclopentenylether
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –64,2 (2F, ClCF2); –116,3 (4F, C=C-CF2); –130,2 (2F, CF2); –157,2 (1F, C=CF).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 4,7 (2H, CH2).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 308 (M+); 273 (M – Cl+); 223 (M – CF2Cl+); 193 (C5F7 +, 100%); 143 (C4F5 +); 99 (C2H2F2Cl).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.973, 2.894, 1.733, 1.456, 1.426, 1.396, 1.356, 1.284, 1.208, 1.156, 984, 792, 697, 609.
  • BEISPIEL 4
  • Herstellung von Perfluor-2,5-dihydro-3,6-dioxa-1-hepten CF2=CH-O-CF2CFHOCF3
  • BEISPIEL 4A
  • Herstellung von Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3,6-dioxaheptan ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF3
  • Man lässt 2,4 g (0,02 mol) ClCF2-CH2-OH mit 5 ml tert.-Butylalkohol, 1,1 g (0,02 Mol) KOH und 3,7 g (0,023 mol) Perfluormethylvinylether unter den im vorstehenden Beispiel 2 beschriebenen Bedingungen reagieren. 5,3 g einer Mischung von 86% ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF3 und 14% CF2=CH-O-CF2CFHOCF3 werden erhalten.
  • Charakterisierung Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3,6-dioxaheptan
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –60,7 (3F, CF3O); –63,6 (2F, -ClCF2); –90,4 (2F, -OCF2-); –145,8 (1F, -OCFH).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 4,4 (2H, CH2); 6,4 (1H, OCFH).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 197 (M – CF2Cl+); 181 (CaH3F6O+); 99 (C2H2F2Cl+, 100%).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.979, 1.291, 1.202, 1.128, 977, 678.
  • BEISPIEL 4B
  • Erhalt von Perfluor-2,5-dihydro-3,6-dioxa-1-hepten CF2=CH-O-CF2CFHOCF3
  • In einen Glaskolben, der wie in dem vorstehenden Beispiel 1B beschrieben ausgerüstet war, werden 4,35 g (0,0154 mol) ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF3 und 1,5 g (0,0009 mol) Tetrabutylammoniumhydroxid gegeben. Man bringt die Temperatur auf 70°C und unter heftigem Rühren werden 1,7 ml einer 50% wässrigen KOH-Lösung (Äquivalent mit 1,3 g – 0,023 mol) Tropfen für Tropfen zugegeben. Man lässt für 30 min reagieren. Am Ende verringert sich der Systemdruck auf 100 mm Hg. 3,47 g (0,014 mol) Produkt werden in der Kühlfalle gesammelt. Die Ausbeute, definiert als Verhältnis zwischen dem Produkt in mol und ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF3 in mol beträgt 91,6%.
  • Charakterisierung Perfluor-2,5-dihydro-3,6-dioxa-1-hepten
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –60,7 (3F, CF3O); –90,7 (2F, -OCF2-); –92,8 (1F, -C=CF); –110,6 (1F, C=CF); –145,9 (1F, -CFH).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 6,4 (1H, OCFH); 6,08 (1H, C=CH).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 246 (M+); 129 (C3HF4O+); 69 (CF3 +).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.979, 1.773, 1.291, 1.202, 1.128, 977, 932, 788, 678.
  • BEISPIEL 5
  • Herstellung von Perfluor-2,5-dihydro-3,6,9-trioxa-1-decen CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3
  • BEISPIEL 5A
  • Herstellung von Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3,6,9-trioxadecan ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3
  • Man lässt 2,4 g (0,02 mol) ClCF2-CH2-OH mit 5 ml tert.-Butylalkohol, 1,6 g (0,028 mol) KOH und 6,2 g (0,022 mol) Perfluor-3,6-dioxa-1-hepten CF2=CFOCF2CF2OCF3 unter den in dem vorhergehenden Beispiel 2 beschriebenen Bedingungen reagieren. 7,1 g einer Mischung von 80% ClCF2-CH2-O-CF2CFHO-CF2CF2OCF3 und 20% CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3 werden erhalten.
  • Charakterisierung Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3,6,9-trioxadecan
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • –55,7 (3F, CF3O); –63,4 (2F, -ClCF2); –89,5, –91,1 (2F, -OCF2, AB-System); –90,8 (4F, -OCF2); –144,7 (1F, -CFH).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 4,4 (2H, CH2); 5,9 (1H, CFH).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 363 (M+ – Cl); 313 (M – CF2Cl+); 119 (C2F5); 99 (C2H2F2Cl+, 100%), 69 (CF3 +).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.980, 1.363, 1.209, 1.140, 936, 889, 717.
  • BEISPIEL 5B
  • Erhalt von Perfluor-2,5-dihydro-3,6,9-trioxa-1-decen CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3
  • In einen Glaskolben, der wie in vorhergehendem Beispiel 1B beschrieben ausgerüstet ist, aber ohne Kühlfalle, werden 6,72 g (0,017 mol) ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3 und 0,45 g (0,0009 mol) Tetrabutylammoniumhydroxid eingeleitet. Die Temperatur wird auf 70°C gebracht und unter heftigem Rühren werden 1,9 ml einer 50% wässrigen KOH-Lösung (Äquivalent mit 1,4 g – 0,025 mol) Tropfen für Tropfen zugegeben. Man lässt die Mischung 30 min reagieren. Am Ende wird Wasser zur Reaktionsmischung gegeben, die organische Phase wird getrennt, sie wird gewaschen mit durch HCl schwach saurem Wasser und wasserfrei gemacht. 5,5 g Produkt werden erhalten mit einer Ausbeute von 89,4% (Produkt in mol/ClCF2-CH2-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3 in mol).
  • Charakterisierung Perfluor-2,5-dihydro-3,6,9-trioxa-1-decen
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • S–55,5 (3F, CF3O); –89,5, –91,1 (2F, -OCF2, AB-System); –90,8 (4F, -OCF2); –91,4 (1F, C=CF); –110,2 (1F, C=CF); –144,9 (1F, -CFH).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 6,06 (1H, C=CH); 5,95 (1H, CFHO).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 362 (M+); 161 (CaH2F5O+); 119 (C2F5 +, 100%); 101 (C2F4 +) 69 (CF3 +); 51 (CF2H+); 29 (CHO+).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 3.153, 3.105, 3.002, 1.774, 1.364, 1.148.
  • BEISPIEL 6
  • Herstellung von Perfluor-2,5-dihydro-3,6,9-trioxa-1-decen CF2=CH-O-CF2CFHOCF2-CF2OCF3 durch Umsetzung von 2-Chlor-2,2-difluorethylalkohol mit der Verbindung CF2=CFOCF2CF2OCF3 in tert.-Butylalkohol in Anwesenheit von Soda
  • In einen Glasreaktor mit einem Volumen von 50 ml, der mit einem PTFE-Ventil und magnetischer Rührung versehen ist, werden 0,8 g (0,007 mol) 2-Chlor-2,2-difluorethylalkohol, 2,5 ml tert.-Butylalkohol, 1,5 g (0,027 mol) KOH und 2,8 g (0,01 mol) des Olefins eingeleitet. Man lässt die Mischung unter Rühren bei Raumtemperatur 2 h stehen. Am Ende wird die Temperatur auf 70°C erhöht und man lässt für weitere 2 h reagieren. Die Reaktionsmischung wird mit Wasser verdünnt, die organische Phase wird gewonnen, zweimal mit durch HCl leicht saurem Wasser gewaschen und dann wasserfrei gemacht. 1,5 g Produkt werden erhalten. Die Reaktionsausbeute, berechnet unter Bezugnahme auf 2-Chlor-2,2-difluorethylalkohol in mol, beträgt 60%.
  • BEISPIEL 7
  • Homopolymer CF2=CHOCF2CF2H
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme versehen ist, werden 100 μl Perfluorpropionylperoxid mit 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl und 1 g (5,5 mmol) CF2=CHOCF2CF2H (Bsp. 1) eingeleitet. Der Reaktor wird auf –196°C gebracht und entgast. Nach diesem Arbeitsschritt wird die Temperatur auf 30°C erhöht und die Reaktionsmischung 8 h gerührt. Am Ende wird nicht umgesetztes Monomer abdestilliert und das Polymer im Vakuum bei einer Temperatur von 120°C für 5 h gestrippt. 0,063 g amorphes Homopolymer mit einer Tg (DSC) von –9,2°C werden getrennt.
  • BEISPIEL 8
  • Copolymer CF2=CHOCF2H/TFE 19/81 (Molverhältnis)
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme, einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 500 μl Perfluorpropionylperoxid mit 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl, 2,8 mmol CF2=CHOCF2CF2H (Bsp. 1) und 17 mmol TFE eingeleitet. Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. Nach diesem Arbeitsschritt wird die Temperatur auf 30°C erhöht und die Reaktionsmischung wird 8 h gerührt.
  • Nach Abdestillation des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere im Vakuum und Strippen des Polymers im Vakuum bei einer Temperatur von 150°C für 5 h werden 1,7 g Polymer getrennt. Die Gewichtsbilanz, die mittels GLC-Analyse des Fallengehalts und 19F-NMR und 1H-NMR-Analysen des Polymers, das durch Erwärmen in Hexafluorbenzol gelöst ist, durchgeführt wird, ermöglicht es zu bestimmen, dass der molare Prozentgehalt des Vinylethers im Polymer 19% ist. Die DSK-Analyse zeigt einen Übergang zweiter Ordnung bei einer Temperatur von –56,1 °C. Die TGA zeigt einen Gewichtsverlust von 10% bei 470°C. ΔH und der zweite Schmelzpunkt, bestimmt durch DSK, betragen 8,4 Kal/g bzw. 282°C. Das Polymer ist somit teilkristallin.
  • BEISPIEL 9
  • Copolymer CF2=CHOCF2CF2H/TFE 8/92
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und -entnahme und einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 500 μl Perfluorpropionylperoxid mit 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl, 1,8 mmol CF2=CHOCF2CF2H (Bsp. 1) und 17 mmol TFE eingeleitet.
  • Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. Nach diesem Arbeitsschritt wird die Temperatur auf 30°C erhöht und bei dieser Temperatur gelassen, bis der Druck im Reaktor von 4,2 atm auf 2,1 atm sinkt. Die Reaktion wird durch Kühlen des Reaktors gestoppt. Nach Destillation im Vakuum des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere und Strippen des Polymers im Vakuum bei einer Temperatur von 150°C für 5 h werden 1 g Polymer gewonnen. Die Gewichtsbilanz, die mittels GLC-Analyse des Fallengehalts erfolgt, ermöglicht es zu bestimmen, dass der molare Prozentgehalt an im Polymer vorhandenem Vinylether 8% ist. Die DSK-Analyse zeigt einen Übergang zweiter Ordnung bei einer Temperatur von –46°C. Die TGA zeigt einen Gewichtsverlust von 10% bei 482°C.
  • ΔH und der zweite Schmelzpunkt, bestimmt durch DSK, sind 9,9 Kal/g bzw. 293,5°C. Das Polymer ist somit teilkristallin.
  • BEISPIEL 10
  • Amorphes Copolymer CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3/TFE 21/79
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme und einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 100 μl Perfluorpropionylperoxid mit 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl und 1,67 g (4,6 mmol) CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2OCF3 eingeleitet.
  • Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. 14 mmol TFE werden zugegeben. Der anfängliche Reaktor-Innendruck beträgt 5,1 atm. Man lässt die Mischung 2,5 h reagieren. Der Enddruck beträgt 4,2. Die Reaktion wird gestoppt (20% Umsatz), indem der Reaktor auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff gebracht wird, wobei mit einer Vakuumrampe, die bei einem Druck von 10–3 mbar gehalten wird, verbunden wird. Die Innentemperatur lässt man auf Raumtemperatur ansteigen und der Dampf wird in einer bei –196°C gekühlten Falle gewonnen.
  • Nach Destillation im Vakuum des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere und Strippen des Polymers im Vakuum bei einer Temperatur von 150°C für 5 h werden 604 mg Polymer getrennt. Die 19F-NMR- und 1H-NMR-Analysen des in Hexafluorbenzol gelösten Polymers ermöglichen zu bestimmen, dass der molare Prozentgehalt von Ether 21 % ist. Das Polymer ist amorph und zeigt eine Tg, bestimmt durch DSK, bei –24,7°C. Die TGA zeigt einen Gewichtsverlust von 10% bei 473°C.
  • BEISPIEL 11
  • Amorphes Terpolymer CF2=CFOCF2CF2CF3/CF2=CHOCF2CF2H/TFE 12/13/75
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme versehen ist, werden 100 μl Perfluorpropionylperoxid von 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl, 1 ml TFE und 0,9 g (5 mmol) CF2=CHOCF2CF2H (Bsp. 1) und 1,33 g (5 mmol) CF2=CFOCF2CF2CF3 eingeleitet.
  • Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. 9 mmol TFE werden zugegeben und die Temperatur auf 40°C erhöht. Man lässt die Mischung reagieren und lässt den Reaktorinnendruck von 5,1 atm auf 3,13 atm sinken. Die Reaktion wird unterbrochen (48% Umsatz) und der Reaktor wird auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff gekühlt, wobei mit einer Vakuumrampe verbunden wird, die bei einem Druck von 10–3 mbar gehalten wird. Die Reaktorinnentemperatur lässt man auf Raumtemperatur ansteigen und der Dampf wird in einer auf –196°C gekühlten Falle gewonnen.
  • Nach Destillation des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere im Vakuum und Strippen des Polymers im Vakuum bei einer Temperatur von 150°C für 5 h werden 645 mg Polymer gewonnen. Die molare Polymerzusammensetzung wird durch 19F-NMR- und 1H-NMR-Analyse ermittelt, wobei die Substanz in Hexafluorbenzol gelöst wird.
  • Es ergibt sich folgende molare Zusammensetzung:
    CF2=CFOCF2CF2CF3, 12%, CF2=CHOCF2CF2H 13%, TFE 75%. Das Polymer ist amorph und zeigt eine Tg bei 8°C (bestimmt durch DSK). Die TGA zeigt einen Gewichtsverlust von 10% bei 452°C.
  • BEISPIEL 12
  • Herstellung von Perfluor-2 5-dihydro-3 6,9,11,13,15,17-heptaoxaoctadecan-1-en CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF3
  • BEISPIEL 12A
  • Herstellung von Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3,6,9,11,13,15,17-heptaoxaoctadecan ClCF2CH2-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF3
  • Das in Beispiel 2A beschriebene Verfahren wird verfolgt. 10,8 g (0,103 mol) ClCF2CH2OH, 30 ml tert.-Butylalkohol, 4 g (0,07 mol) KOH und 40 g (0,07 mol) CF2=CFOCF2CF2O(CF2O)4CF3, das nach dem US-Patent 3817960 erhalten wird, werden verwendet.
  • Am Ende werden 37 g der Verbindung mit einer Ausbeute von 80% erhalten.
  • Charakterisierung Perfluor-1-chlor-2,2,5-trihydro-3,6,9,11,13,15,17-heptaoxaoctadecan
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3 = 0;
    • –55,6 (3F, OCF3); von –53 bis –57 (8F, -OCF2Cl); –63,3 (2F, -CF2Cl); von –85 bis –90 (6F, CF2O); –144,5 (1F, -CFH).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 4,3 (2H, CH2); 5,9 (1H, CFH).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 2.978, von 1.400 bis 1.050, 730, 692, 547
  • BEISPIEL 12B
  • Erhalt von Perfluor-2 5-dihydro-3,6,9,11,13,15,17-heptaoxaoctadecan-1-en CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF3
  • In einen 250 ml Dreihalsglaskolben, der mit einem magnetischen Rührer, einem Thermometer und einem Tropftrichter versehen ist, werden 47,2 g (0,076 mol) der in Beispiel 12A erhaltenen Verbindung und 4 g (0,015 mol) Tetrabutylammoniumhydroxid eingeleitet. Zu dieser Mischung werden 10 g (0,18 mol) festes KOH gegeben. Die Mischung wird dann auf 50°C erwärmt und für 3 h umgesetzt. Sie wird auf Raumtemperatur gekühlt und durch HCl leicht saures Wasser wird zugegeben. Die organische Phase wird getrennt und getrocknet. Die Masse wird destilliert, wobei 42 g des Produkts mit einer Ausbeute von 93% erhalten werden.
  • Charakterisierung Perfluor-2,5-dihydro-3,6,9,11,13,15,17-heptaoxaoctadecan-1-en
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3 = 0;
    • –54,4 (2F, OCF2O); –56,1 (4F, OCF2O); –56,8 (2F, OCF2O); –58,8 (3F, CF3); –90,8 (2F, CF2); –91,8 (2F, CF2); –90,4, –92,0 (2F, –CF2, AB System); –92,2 (1F, C=CF2); –108,7 (1F, C=CF2); – (1F, -CFH).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • 6,04 (1H, C=CH); 5,94 (1H, CFHO).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 3.152, 3.106, 3.002, 1.774, 1.350 – 1.050, 730, 693.
  • BEISPIEL 13
  • Herstellung von Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(1-hydrovinyloxy)-1,3-dioxolan
  • BEISPIEL 13A
  • Herstellung von Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(2-chlor-1,1-dihydroethoxy)-1,3-dioxolan
    Figure 00190001
  • Das Produkt wird nach dem Verfahren erhalten, das in Beispiel 2A beschrieben ist, wobei 5,5 g (0,048 mol) ClCF2CH2OH, 15 ml tert.-Butylalkohol, 2,7 g (0,048 mol) KOH und 10 g (0,048 mol) Perfluor-4-methoxy-1,3-dioxol, erhalten nach EP 633257 , verwendet werden. 14 g Produkt mit einer Ausbeute von 91 % werden erhalten.
  • Charakterisierung Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(2-chlor-1,1-dihydroethoxy)-1,3-dioxolan
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • Isomer syn:
    • –53,7, –58 (2F, -OCF2O, AB-System); –59,8 (3F, OCF3); –63,6 (2F, CF2Cl); –77,9 (1F, CF).
    • Isomer anti:
    • –52,7, –58,1 (2F, -OCF2O, AB-System); –59,9 (3F, OCF3); –63,4 (2F, CF2Cl); –78,7 (1F, CF).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • Isomer syn: 4,4 (2H, CH2); 5,88 (1H, CH).
    • Isomer anti: 4,35 (2H, CH2); 5,86 (1H, CH).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 241 (M+ – CF3Cl).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 3.030, 2.975, 1.422, 1.360, 1.320, 1.198, 1.051, 982, 892, 754, 677.
  • BEISPIEL 13B
  • Erhalt von Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(1-hydrovinyloxy)-1,3-dioxolan
  • In einen 100 ml Dreihalsglaskolben, der mit einem Magnetrührer, einem Thermometer, einem Tropftrichter und einem Rückfluss versehen ist, werden 13,2 g (0,031 mol) der in Beispiel 13A erhaltenen Verbindung, 55 g einer 40 gew.-%igen wässrigen K2CO3-Lösung (Äquivalent mit 22 g – 0,065 mol Carbonat) und 2 g (0,008 mol) Tetrabutylammoniumhydroxid zugegeben. Man lässt die Mischung bei 60°C für 5 h unter heftigem Rühren reagieren. Sie wird gekühlt und durch HCl leicht saures Wasser wird zugegeben. Die organische Phase wird abgetrennt und getrocknet. 8,6 g Produkt mit einer Ausbeute von 95% werden erhalten.
  • Charakterisierung Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(1-hydrovinyloxy)-1,3-dioxolan
    • 19F-NMR in ppm, bezogen auf CFCl3= 0;
    • Isomer syn:
    • –53,6, –58,1 (2F, -OCF2O, AB-System); -59,78 (3F, CF3); –78,6 (1F, CF); –91,8 (1F, C=CF2); –110,7 (1F, C=CF2).
    • Isomer anti:
    • –52,8, –58,2 (2F, -OCF2O, AB-System); –59,82 (3F, CF2); –92,2 (1F, C=CF2); –94,2 (1F, CF); –109,8 (1F, C=CF2).
    • 1H-NMR in ppm, bezogen auf TMS = 0:
    • Isomer syn: 5,9 (1H, CH); 6,08 (1H, C=CH).
    • Isomer anti: 5,8 (1H, CH); 6,04 (1H, C=CH).
    • Massenspektrum (EI), Hauptpeaks und Zuordnungen:
    • 290 (M+); 224 (M+ – COF2) 145 (C3HF4O2 +); 69 (CF3 +, 100%); 29 (CHO+).
    • IR, Hauptbanden (cm–1):
    • 3.153, 3.104, 3.031, 1.774, 1.360, 1.320, 1.198, 1.051, 936, 892, 790, 754, 677, 621, 543.
  • BEISPIEL 14
  • Amorphes Copolymer CF2=CH-O-CF2CFHOCF3 und TFE 20/80
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit einer magnetischen Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme und einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 100 μl Perfluorpropionylperoxid mit 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl, 0,98 g (4 mmol) CF2=CH-O-CF2CFHOCF3 (Bsp: 4) eingeleitet.
  • Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. 12 mmol TFE werden zugegeben und der Reaktor wird im Innern auf 30°C erwärmt. Die Reaktion wird nach 5 h durch Erniedrigung der Temperatur auf die des flüssigen Stickstoffs gestoppt, wobei der Reaktor mit einer Vakuumrampe verbunden ist, die bei einem Druck von 10–3 mbar gehalten wird. Man lässt dann Raumtemperatur erreichen und gewinnt den Dampf in der auf –196°C gekühlten Falle.
  • Nach Destillation des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere und Strippen des Polymers im Vakuum bei 150°C für 5 h werden 432 mg Polymer gewonnen. Die Gewichtsbilanz, bestimmt durch GLC der Fallen, die nicht umgesetzte Monomere enthalten, ermöglicht es zu bestimmen, dass der molare Prozentsatz des Vinylethers im Polymer 20% beträgt. Das erhaltene Polymer ist amorph und zeigt eine Tg, bestimmt durch DSK, bei –6,4°C. Die TGA zeigt einen Gewichtsverlust von 10% bei 469°C.
  • BEISPIEL 15
  • Amorphes Copolymer Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(1-hydrovinyloxy)-1,3-dioxolan und TFE 10/90
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme und mit einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 200 μl Perfluorpropionylperoxid von 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl, 1,45 g (5 mmol) Perfluor-4-hydro-4-methoxy-5-(1-hydrovinyloxy)-1,3-dioxolan (Bsp. 13) eingeleitet. Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. TFE (12 mmol) werden zugegeben und das Innere des Reaktors wird auf eine Temperatur von 35°C erwärmt. Die Reaktion wird nach 5 h gestoppt (60% TFE-Umsatz), wobei der Reaktor auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff gekühlt und mit einer Vakuumrampe verbunden, die den Druck bei 10–3 mbar hält, verbunden wird. Man lässt dann Raumtemperatur erreichen, wobei der Dampf in der auf –196°C gekühlten Falle gewonnen wird.
  • Nach Destillation des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere und Strippen des Polymers im Vakuum bei 150°C für 5 h werden 981 g Polymer gewonnen. Durch die Gewichtsbilanz, ausgeführt durch GLC, wird ermittelt, dass der molare Prozentsatz von Vinylether im Polymer 10% beträgt. Das Polymer ist amorph und zeigt eine TG, bestimmt durch DSK, bei 7,3°C. Die TGA zeigt einen Gewichtsverlust von 10% bei 448°C.
  • BEISPIEL 16
  • Copolymer CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF3/TFE 15/85
  • In einen 50 ml Stahlreaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme und mit einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 200 μl Perfluorpropionylperoxid von 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl eingeleitet, wobei 1,56 g (2,5 mmol) CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF3 (Bsp. 12) zugegeben werden. TFE (12 mmol) wird zugegeben und die Temperatur im Reaktor wird auf 35°C erhöht. Die Reaktion wird gestoppt, wenn der TFE-Umsatz 70% beträgt, wobei der Reaktor auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff gekühlt wird und mit einer Vakuumrampe verbunden wird, die bei einem Druck von 10–3 mbar gehalten wird. Man lässt dann Raumtemperatur erreichen, wobei der Dampf in der auf –196°C gekühlten Falle gewonnen wird.
  • Das Lösungsmittel und die nicht umgesetzten Monomere werden destilliert und dann wird das Polymer im Vakuum bei 150°C für 5 h gestrippt.
  • Aus der Gewichtsbilanz, bestimmt durch GLC auf Basis des Gehalts an nicht umgesetztem Monomer in der Falle, ergibt sich, dass der Vinyletherprozentsatz im Polymer 15% beträgt. Das erhaltene Polymer ist amorph und zeigt eine Tg, bestimmt durch DSK, von –80°C.
  • BEISPIEL 17
  • Copolymer CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF2/TFE 28/72
  • In einen 50 ml Reaktor, der mit magnetischer Rührung und einem Einlass für die Reaktantenzugabe und die Entnahme und einer Kühlfalle (flüssiger N2) versehen ist, werden 200 μl Perfluorpropionylperoxid mit 6 Gew.-% in CCl2FCF2Cl, 3,13 g (5 mmol) CF2=CH-O-CF2CFHOCF2CF2O(CF2O)4CF3 (Bsp. 12) eingeleitet. Der Reaktor wird auf –196°C gekühlt und entgast. TFE (12 mmol) wird zugegeben und die Temperatur im Reaktor wird auf 35°C erhöht. Die Reaktion wird gestoppt, wenn der TFE-Umsatz 65% beträgt, indem der Reaktor auf die Temperatur von flüssigem Stickstoff gekühlt wird, wobei mit einer Vakuumrampe verbunden wird, die bei einem Druck von 10–3 mbar gehalten wird. Man lässt dann Raumtemperatur erreichen, wobei der Dampf in der auf –196°C gekühlten Falle gewonnen wird.
  • Nach Destillation des Lösungsmittels und der nicht umgesetzten Monomere und Strippen des Polymers im Vakuum bei 150°C für 5 h ergibt sich aus der Gewichtsbilanz, bestimmt durch GLC auf Basis des Gehalts an nicht umgesetztem Monomer in der Falle, dass der Vinyletherprozentsatz im Polymer 28% beträgt.
  • BEISPIEL 18 (Vergleich)
  • Copolymer CF2=CF-O-CF2CF2OCF2CF2O(CF2O)4CF3/TFE 18/72
  • Durch Wiederholen von Beispiel 17, wobei aber statt CF2=CH-O-CF2CFHO-CF2CF2O(CF2O)4CF3 der Perfluorvinylether CF2=CF-O-CF2CF2OCF2CF2O(CF2O)4-CF3, erhalten nach dem US-Patent 3817960, in den gleichen Molmengen verwendet wird, ergibt sich, dass der Prozentsatz an Perfluorvinylether im Polymer 18% ist. Das Polymer ist amorph und zeigt eine Tg, bestimmt durch DSK, bei –72,5°C. TABELLE 1
    Figure 00240001

Claims (10)

  1. Hydro-2,2-difluoralkylvinylether mit der Formel CF2=CH-O-RA (I)worin RA ein Alkylrest ist, enthaltend Fluor, gegebenenfalls enthaltend Halogene wie Cl, Br, I; Wasserstoff, wobei RA ausgewählt ist aus: – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C2-C20-Fluoralkylgruppe; – einer gesättigten oder ungesättigten, fluorierten, cyclischen C4-C6-Gruppe; worin gegebenenfalls 1 bis 2 Kohlenstoffatome mit Sauerstoffatomen unter Bildung von Etherbindungen substituiert sein können; – einer linearen, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C3-C15-Fluoroxyalkylgruppe, die ein oder mehrere Etherbindungen bildende Sauerstoffatome enthält.
  2. Vinylether nach Anspruch 1, worin der RA-Rest die folgende Bedeutung aufweist: – CF2-RC worin RC ausgewählt ist aus: – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C19-Fluoralkylgruppe; – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C2-C14-Fluoroxyalkylgruppe, die ein oder mehrere Etherbindungen bildende Sauerstoffatome enthält; – CF2-CFH-Ro worin Ro ausgewählt ist aus: – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C18-Perfluoralkylgruppe; – einer linearen oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten C1-C13-Perfluoroxyalkylgruppe, die ein oder mehrere Etherbindungen bildende Sauerstoffatome enthält.
  3. Vinylether nach den Ansprüchen 1 und 2, worin der RA-Rest funktionelle Gruppen enthält, die aus CN, COOR', CON(R')2, SO2OR' ausgewählt sind, worin R' eine lineare oder verzweigte C1-C5-Alkylgruppe ist.
  4. Copolymere erhältlich durch Copolymerisieren von vollständig oder teilweise fluorierten und nicht-fluorierten Comonomeren mit mindestens einer ethylenischen Ungesättigtheit mit den Hydrofluoralkylvinylethern der Ansprüche 1 bis 3.
  5. Copolymere nach Anspruch 4, worin die Comonomere sind: – C2-C8-Perfluorolefine; – hydrierte C2-C8-Fluorolefine; – C2-C8-Chlor- und/oder -Brom- und/oder -Iodfluorolefine; – (Per)fluoralkylvinylether (PAVE) CF2=CFORf, worin Rf eine C1-C6-(Per)-fluoralkylgruppe ist; – CF2=CFOX'' (Per)fluoroxyalkylvinylether, worin X'' C1-C12-Alkyl oder C1-C12-Oxyalkyl oder C1-C12-(Per)fluoroxyalkyl mit einer oder mehreren Ethergruppen ist; – Perfluordioxol (PD), Perfluor-(2,2-dimethyl)-1,3-dioxol (PDD), Perfluor-4-methoxy-1,3-dioxol (TTD); – CF2=CF-O-CF2-O-CF=CF2 (Bisvinyloxymethan, BVOM); – CF2=CF-O-CF2-CF2-SO2F.
  6. Copolymere nach den Ansprüchen 4 bis 5, worin das Comonomer Tetrafluorethylen ist.
  7. Verfahren zum Herstellen der Hydrofluoralkylvinylether der Ansprüche 1 bis 3, worin einer der Reaktanten ein 2-Hal-2,2-difluorethylalkohol ist, worin Hal = Cl, Br, vorzugsweise Cl, umfassend die folgenden Schritte: A) Herstellung eines 2-Hal-2,2-difluorethylfluoralkylethers durch Reaktion des 2-Hal-2,2-difluorethylalkohols in Anwesenheit eines Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxids in einem Molverhältnis bezüglich des Alkohols im Bereich von 0,2 bis 1 mit einer ungesättigten Verbindung ausgewählt aus: A1) einer ungesättigten Fluoralkylverbindung mit der Formel XFC=CYZ (II)nach dem folgenden Schema:
    Figure 00270001
    worin: die Gesamtanzahl von Kohlenstoffatomen von -CFX-CYZH wie für RA definiert ist; X = F, R'fX, OR'fX, vorzugsweise F; Y = F, H, Cl, Br, I, R'fY, OR'fY; Z = F, H, Cl, Br, I, R'fZ, OR'fZ; wenn eine oder mehrere Fluoroxyalkylgruppen vorhanden sind, die Anzahl an Sauerstoffatomen gleich der von RA ist; R'fX, R'fY, R'fZ, die gleich oder verschieden voneinander sind, fluorierte Alkylgruppen sind, die gegebenenfalls ein oder mehrere Sauerstoffatome, die Etherbindungen bilden, und/oder ein oder mehrere Halogenatome, wie Cl, Br, I, enthalten; R'fX, R'fY, R'fZ gegebenenfalls eine oder mehrere funktionelle Gruppen enthalten können, die unter den Reaktionsbedingungen stabil sind, wie CN, COOR', CON(R')2, worin R' wie vorstehend definiert ist; A2) einer perfluorierten, cyclischen C4-C6-Verbindung mit einer Doppelbindung, in der gegebenenfalls 1 bis 2 Kohlenstoffatome mit Sauerstoffatomen substituiert sein können (Verbindung III); wenn kein Sauerstoff direkt an die Ungesättigtheit gebunden ist, ist das Reaktionsschema wie folgt:
    Figure 00270002
    worin n eine ganze Zahl zwischen 2 und 4 ist; ansonsten findet die Reaktion wie in A1) statt und eine gesättigte Verbindung wird erhalten; A3) einem disubstituierten Perfluoralkin mit der Formel: R''f-C≡C-R'''f (IV)nach dem folgenden Schema:
    Figure 00280001
    worin: R''f und R'''f F oder C1-C2-Perfluoralkyl, vorzugsweise C1, sind, mit der Maßgabe, dass R''f und R'''f nicht gleichzeitig F sind; in einem organischen Lösungsmittel bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 50°C; Verdünnen am Ende der Reaktion mit angesäuertem Wasser, Trennen der organischen Phase und Gewinnen des Produkts; B) Dehydrohalogenierung der Fluoralkyl-Hal-difluorethylether in Anwesenheit von organischen oder anorganischen Basen in einem wässrigen oder organischen Lösungsmittel oder betreffenden Mischungen und Gewinnen des Endprodukts.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, worin in Schritt A) das Hydroxid von einem Alkalimetall ist und die Temperatur im Bereich von 10 bis 40°C liegt.
  9. Verfahren nach den Ansprüchen 7 bis 8, worin in Schritt B) die Dehydrohalogenierung unter Phasentransferbedingungen unter Verwendung eines Phosphoniumsalzes oder eines quaternären Ammoniumsalzes als Phasentransfermittel durchgeführt wird, wobei das Alkali wässrig ist und eine Konzentration im Bereich von 20 bis 60% Gew./Gew. aufweist und die Temperatur im Bereich von 20 bis 100°C liegt.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, worin der 2-Hal-2,2-difluorethylalkohol, worin Hal die in Anspruch 7 angegebene Bedeutung aufweist, bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 80°C mit einer der ungesättigten Verbindungen (II), (III), (IV) von A) unter Verwendung von tert.-Butylalkohol als Lösungsmittel in Anwesenheit eines Alkali- oder Erdalkalimetallhydroxids in einem Molverhältnis mit dem 2-Hal-2,2-difluorethylalkohol zwischen 2 und 5 umgesetzt wird.
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