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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Detektor zum Feststellen
der Position von Gabeln in einem Industriefahrzeug, wie beim Gabelstapler.
Genauer gesagt, die vorliegende Erfindung betrifft eine Technologie
zum Feststellen von Anomalitäten
in Leitungen, die Positionsfeststellsignale übertragen.
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In
Industriefahrzeugen, wie Gabelstaplern, ist ein Paar Innenmasten
gestützt
von einem Paar Außenmasten.
Die Innenmasten gleiten in den Außenmasten rauf und runter,
und eine Gabel bewegt sich mit den Innenmasten. Bei derartigen Gabelstaplern
werden verschiedene Steuerungen gemäß der Position der Gabel ausgeführt. Die
Gabel kann beispielsweise automatisch an einer vorher eingestellten
Stelle angehalten werden. Für
verbesserte Antriebsleistungen ist die Hinterachse drehpunktartig gestützt. Wenn
die Gabel hochgefahren ist und der Schwerpunkt des Fahrzeugs hoch
liegt, wird die Drehbewegung der Hinterachse beschränkt, um
die Stabilität
zu erhöhen.
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Im
allgemeinen wird ein spulenartiger Sensor verwendet, um die Höhe der Gabel
kontinuierlich festzustellen. Der spulenförmige Sensor stellt die Drehung
einer Spule fest, die einen Draht gemäß der Bewegung der Gabel auf-
und abwickelt, um die Gabelhöhe
zu bestimmen. Alternativ können
Sensoren des Schaltertyps eingesetzt werden, um die Höhe der Gabel
intermittierend festzustellen. Eine Vielzahl von Detektoren des
Schaltertyps ist in den Außenmasten installiert,
die in einer gewissen Entfernung voneinander beabstandet sind. Mit
den Innenmasten ist eine Klaue verbunden, die die Schalter betätigt. Damit ändert sich
die Anzahl von entsprechend der Höhe eingeschalteten Detektoren
der Innenmasten. Folglich wird die Höhe des Gabelstaplers auf der Grundlage
des Ein-Aus-Zustands der Detektoren intermittierend festgestellt.
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Ob
die Gabelhöhe
stetig oder intermittierend festgestellt wird, bestimmt sich nach
der Art der ausgeführten
Steuerung. Das Feststellen von nur drei Höhenzonen, das heißt, eine
untere Zone, eine mittlere Zone und eine hohe Zone, kann beispielsweise hinreichend
sein. In diesem Falle wird ein kostengünstiger schalterartiger Sensor
gegenüber
einem kostspieligen spulenartigen Sensor bevorzugt.
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Werden
Detektoren des Schaltertyps verwendet, ist eine Vielzahl von Detektoren
des Schaltertyps vertikal auf den Außenmasten angeordnet und haben
zueinander einen vorbestimmten Abstand. Leitungen von jedem Detektor
des Schaltertyps erstrecken sich entlang der Außenmasten. Wenn jedoch die
Leitungen durch die Bewegung der Innenmasten locker werden, können die
Leitungen ergriffen und von den Innenmasten abgeschnitten werden.
Die abgeschnittenen Leitungen können kurzgeschlossen
sein durch Berührung
mit den Masten oder dem Fahrzeuggehäuse. Dies kann leicht Anomalitäten im elektrischen
System herbeiführen.
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Derartige
Anomalitäten
müssen
schnell festgestellt werden. In den Geräten des Standes der Technik,
die die Höhe
gemäß dem Ein-Aus-Zustand der
Detektoren des Schaltertyps feststellen, können Anomalitäten, wie
durchgeschnittene oder kurzgeschlossene Leitungen, nicht festgestellt
werden. Folglich wird als Sicherheitsmaßnahme das Signal aus der Steuerung,
wenn die Gabel ihre höchste
Stellung eingenommen hat, dasselbe wie dasjenige, wenn die Leitung
unterbrochen ist. Ist eine Leitung abgeschnitten, wird die Steuerung,
die verwendet wird, wenn die Gabel an ihrer höchsten Stelle ist, auf diese
Weise ausgeführt.
Wenn die Gabel an ihrer höchsten
Stelle ist, ist der Schwerpunkt des Fahrzeugs hoch, was die Stabilität des Fahrzeugs
verringert.
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Wenn
ein Drahtbruch vorliegt, wird somit immer die Steuerprozedur zum
Stabilisieren des Fahrzeugs ausgeführt.
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Diese
Sicherheitsmaßnahme
stellt Leitungsbrüche
nicht fest und ist als Lösung
nicht voll befriedigend. Wenn eine Bedienperson die Anomalität nicht
bemerkt, wird keine genaue Steuerung entsprechend der Gabelhöhe ausgeführt, womit
die Leistungsfähigkeit
des Gabelstaplers herabgesetzt ist.
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Wenn
die Anzahl von Leitungen, die sich vom Detektor des Schaltertyps
erstrecken, groß ist, ist
die Wahrscheinlichkeit eines Leistungsbruchs größer. Des weiteren muß eine Steuerung
viele Eingangsanschlüsse
haben. Folglich ist es wünschenswert,
die Anzahl von verwendeten Leitungen bei den Detektoren des Schaltertyps
zu verringern.
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Das
Dokument
US 3 107 750 beschreibt
ein Gerät
zum Feststellen der Position eines beweglichen Körpers. Insbesondere beschreibt
dieses Dokument ein Lasthandhabungsgerät, in dem Sensoreinheiten zum
Feststellen der Höhe
eines Lastenträgers vorgesehen
sind. Jede der Sensoreinheiten enthält einen Schalter.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, einen Positionsdetektor zu schaffen,
der Unregelmäßigkeiten,
wie Leitungsbrüche
und Kurzschlüsse, feststellt.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Positionsdetektor
zu schaffen, der eine so gering wie mögliche Anzahl von Drähten verwendet.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch ein Gerät zum
Feststellen der Position eines beweglichen Körpers, wie im unabhängigen Patentanspruch
1 angegeben.
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Weitere
vorteilhafte Entwicklungen sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
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Um
insbesondere die obige Aufgabe zu lösen, sieht sie vorliegende
Erfindung ein Gerät
zum Feststellen der Position eines beweglichen Körpers vor, das in einem Industriefahrzeug
bereitgestellt wird. Der bewegliche Körper bewegt sich auf einem vorbestimmten
Weg und das Gerät
stellt den Durchgang des beweglichen Körpers auf dem Weg fest. Das
Gerät hat
folgende Struktur. Das Gerät
enthält einen
Schalter oder eine Vielzahl von Schaltern. Jeder Schalter hat zwei
Zustände
und jeder Schalter ist einem Ort auf dem weg zugehörig. Der
Durchgang des beweglichen Körpers
um den Ort ändert
den Zustand des zugehörigen
Schalters. Ein Positionsbeurteilungsmittel hat eine Vielzahl von
Eingangsanschlüssen.
Die Anzahl der mehrfach vorgesehenen Eingangsanschlüsse ist
wenigstens um Eins höher als
die Anzahl der Schalter. Jeder Schalter ist mit wenigstens einem
der Vielzahl von Eingangsanschlüssen
verbunden. Jeder der Vielzahl von Eingangsanschlüssen ist dem Schalter oder
einem der Schalter zugehörig.
Signale an den Eingangsanschlüssen
haben zwei Zustände
gemäß dem Zustand
des zugehörigen
Schalters. Das Beurteilungsmittel enthält Positionsbeurteilungsdaten,
wobei eine Beziehung zwischen Bewegungszonen des beweglichen Körpers und
Kombinationen von Signalzuständen
an den Eingangsanschlüssen
durch die Daten festgelegt werden. Das Beurteilungsmittel beurteilt,
daß die
Position des beweglichen Körpers
innerhalb einer der Zonen gemäß den Daten
liegt, wenn die Kombination der Signale an den Eingangsanschlüssen in
den Daten vorhanden ist. Das Beurteilungsmittel beurteilt, daß es eine
Anomalität
gibt, wenn die Kombination von Signalen am Eingangsanschluß nicht
in den Beurteilungsdaten existiert.
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Andere
Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der nachstehenden
Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung deutlich,
die als Beispiel die Prinzipien der Erfindung veranschaulicht.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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Die
Merkmale der vorliegenden Erfindung sind als neu anzunehmen und
in Ausführlichkeit
in den anliegenden Patentansprüchen
angegeben. Die Erfindung kann am besten gemeinsam mit den Aufgaben
und Vorteilen anhand der nachstehenden Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsbeispiele
mit der beiliegenden Zeichnung verstanden werden.
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1 ist
eine elektrische Schaltung eines Detektors nach einem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Datentabelle, die die Beziehung zwischen der Gabelhöhe und der
Kombination von Signalen für
eine Steuerung zeigt;
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3(a) ist eine Teilseitenansicht, die den Detektor
von 1 vom Inneren eines Mastes zeigt;
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3(b) ist eine Ansicht wie 3(a),
die eine Betätigung
eines Sensors 7 zeigt;
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4 ist
eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht eines Detektors
gemäß 3;
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5 ist
eine Seitenansicht eines Gabelstaplers;
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6 zeigt
eine elektrische Schaltung eines Detektors nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine Datentabelle, die die Beziehung zwischen Gabelhöhe und Kombination
von Signalen für
eine Steuerung zeigt;
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8 zeigt
eine elektrische Schaltung eines Detektors nach einem dritten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung; und
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9 ist
eine Datentabelle, die die Beziehung zwischen der Gabelhöhe und der
Kombination von Signalen für
eine Steuerung zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein
Gabelstapler nach einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist nachstehend anhand der 1–5 beschrieben.
Wie in 5 gezeigt, sind Masten 3 im Vorderabschnitt
eines Fahrzeugkörpers 2 von
einem Gabelstapler 1 vorgesehen. Die Masten 3 enthalten
ein Paar Außenmasten 3a,
die drehpunktartig gestützt
sind durch den Fahrzeugkörper 2,
und ein Paar Innenmasten 3b, die sich in den Außenmasten 3a befinden,
um sich so nach oben und nach unten bewegen zu können. Die Innenmasten 3b sind
mit dem oberen Ende einer Kolbenstange 4a eines Hubzylinders 4 verbunden.
Ketten (nicht dargestellt) sind auf Kettenrädern (nicht dargestellt) aufgelegt
und gestützt
an den oberen Enden der Innenmasten 3b. Ein Hubauslegearm 5,
der entlang der Innenmasten 3b installiert ist, bewegt
sich nach oben und nach unten und hängt an den Ketten. Eine Gabel 6 zum
Tragen von Lasten ist auf der Vorderseite des Hubauslegearms 5 installiert. Das
Ausdehnen und Zusammenziehen des Hubzylinders 4 bewegt
die Gabel 6 um einen Abstand nach oben und nach unten,
der das Doppelte der Hubhöhe der
Innenmasten 3b ist.
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Zwei
Höhensensoren 7 sind
an Stellen auf einem der Masten 3a installiert. Die Sensoren 7 sind voneinander
beabstandet und befinden sich an vorbestimmten Orten. Jeder Sensor 7 gibt
entweder ein H-Signal oder ein L-Signal gemäß der Tatsache ab, ob er den
Innenmasten 3b berührt.
Auf der Grundlage der Signale aus den Sensoren 7 wird die
Gabel in einer von drei Zonen beurteilt, das heißt, eine untere Zone, eine
mittlere Zone und eine hohe Zone.
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Wie
in 4 gezeigt, enthält jeder der Höhensensoren 7 einen
L-förmigen
Hebel 8, der drehbar gelagert in einem Gehäuse 7a gestützt ist.
Der Hebel 8 wird in eine Drehrichtung (Gegenuhrzeigersinn
in 4) durch eine Feder 9 gezwungen.
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Ein
Schalter 10 mit einem Feststellglied 10a ist im
Gehäuse 7a vorgesehen.
Eine Feststellplatte 8b erstreckt sich von einer Welle 8a des
Hebels 8 im Gehäuse 7a.
Wenn die Feststellplatte 8b das Feststellglied 10a erreicht,
wird der Hebel 8 daran gehindert, sich weiter im Gegenuhrzeiger
zu drehen, und wird an einer Stelle senkrecht zur Längsachse
des Außenmastes 3a zurückgehalten,
wie in 3(a) und in 4 gezeigt.
Der Hebel 8 kann sich im in 4 gezeigten
Zustand im Uhrzeigersinn drehen.
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Wie
in den 3(a) und 3(b) gezeigt, sind
die Höhensensoren 7 an
der hinteren Oberfläche
des Außenmastes 3a befestigt.
Das entfernte Ende des Hebels 8 erstreckt sich in den Weg
des Innenmastes 3b. Der Hebel 8 kann folglich
in Eingriff sein und vom Innenmast 3b gedreht werden. Wenn der
Innenmast 3b mit dem Hebel 8 außer Eingriff
ist, wie in 3(a) gezeigt, kehrt der Hebel 8 zur
Horizontalposition von 3(a) durch
die Feder 9 zurück. In
diesem Zustand drückt
die Feststellplatte 8b auf das Feststellglied 10a.
Wenn der Innenmast 3b sich nach unten bewegt, wie in 3(b) gezeigt, kommt der Mast 3b mit dem
entfernten Ende des Hebels 8 in Berührung und dreht den Hebel 8
im Uhrzeigersinn. Dies bringt die Feststellplatte 8b außer Eingriff
mit dem Feststellglied 10a. Im Bereich der Bewegung zwischen
der Stellung, bei der das untere Ende des Innenmastes 3b mit
dem Hebel 8 in Eingriff ist, und der Stellung, bei der
sich der Mast an die unterste Stelle bewegt, kommt der Hebel 8 mit
der Seitenfläche
des Innenmastes 3b in Eingriff. Das heißt, die Feststellplatte 8b wird
vom Feststellglied 10a weggehalten.
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Die
Schalter 10 sind Detektoren der Kontaktart. Jeder Schalter 10 ist
elektrisch mit der Steuerung 11 verbunden (siehe 1),
die sich im Fahrzeugkörper 2 befindet.
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1 zeigt
eine elektrische Schaltung vom Positionsdetektor. Jeder Schalter 10 enthält einen Anschluß 20 und
erste und zweite Kontaktpunkte 21a, 21b, die in
selektiver Weise mit dem Anschluß 20 verbunden werden.
Zur Vereinfachung wird der Schalter 10 vom unteren Sensor
als unterer Schalter SW1 bezeichnet, und
der Schalter 10 vom oberen Sensor wird als oberer Schalter
SW2 bezeichnet.
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Der
Anschluß 20 vom
unteren Schalter SW1 ist am Außenmast 3a geerdet.
Der erste Kontaktpunkt 21a des unteren Schalters SW1 ist mit dem ersten Eingangsanschluß T1 der Steuerung 11 über eine erste
Signalleitung SL1 verbunden. Der zweite
Kontaktpunkt 21b des unteren Schalters SW1 ist
mit dem Anschluß 20 vom
oberen Schalter SW2 über eine Verbindungsleitung
L verbunden. Der erste Kontaktpunkt 21a des oberen Schalters
SW2 ist mit dem zweiten Eingangsanschluß T2 der Steuerung 11 über eine
zweite Signalleitung SL2 verbunden. Der
zweite Kontaktpunkt 21b des oberen Schalters SW2 ist mit einem dritten Eingangsanschluß T3 der Steuerung 11 über eine
dritte Signalleitung SL3 verbunden.
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Die
Steuerung 11 enthält
einen Computer 12 mit einer Zentraleinheit (CPU) 13 und
einem Speicher 14. Eine Quellspannung V beaufschlagt jeden Eingangsanschluß T1 bis T3 und die
CPU 13 über
Widerstände
R.
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Der
obere und der untere Schalter SW1, SW2 erden in selektiver Weise eine der Signalleitungen SL1–SL3, die jeweils mit den Eingangsanschlüssen T1–T3 verbunden sind, mit dem Außenmasten 3a.
Ist eine der Signalleitungen SL1–SL3 nicht geerdet, wird die Quellspannung V
den zugehörigen
Eingangsanschluß T1–T3 über
den zugehörigen
Widerstand R beaufschlagen, und das Potential am zugehörigen Eingangsanschluß T1–T3 ist positiv. Wenn eine Signalleitung SL1–SL3 über
den Außenmast 3a geerdet
ist, fließt
Strom in den Außenmast 3a,
und das Potential am zugehörigen
Eingangsanschluß T1–T3 wird im wesentlichen zu Null. Die CPU 13 stellt
die Änderungen
des Potentials bei jedem Anschluß T1–T3 fest, wenn sich das Eingangssignal ändert. Mit
anderen Worten, die CPU 13 empfängt ein H-Signal und ein L-Signal
durch jeden der Eingangsanschlüsse
T1–T3 gemäß dem Potential
an jedem der Anschlüsse T1–T3.
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Wie
in 2 gezeigt, speichert der Speicher 14 Daten
D1, die die Beziehung zwischen der Höhe der Gabel 6 und
den Eingangssignalen der Eingangsanschlüsse T1–T3 bestimmen. Die Daten D1 enthalten Kombinationen
von H- und L-Signalen aus den Eingangsanschlüsse T1–T3 gemäß den drei
Höhenzonen
des Gabelstaplers 6 (untere Zone, mittlere Zone, obere
Zone). Wenn die Gabel 6 und die Innenmasten 3b in
der untere Zone sind, stehen der Hebel 8 der beiden Sensoren 7 in
Eingriff und werden von den Innenmasten 3b gedreht. Dadurch
kommen die Feststellplatten 8b der Sensoren 7 von
den Feststellgliedern 10a außer Eingriff und verbinden
die Anschlüsse 20 der
Schalter SW1, SW2 mit
einem ersten Kontaktpunkt 21a. Im Ergebnis wird die Kombination der
Signale aus den Eingangsanschlüsse
T1–T3 zu L, H beziehungsweise H. Wenn die Gabel 6 und
die Innenmasten 3b in der Mittenzone sind, ist nur der
Hebel 8 des Sensors 7 außer Eingriff mit dem Innenmast 3b,
und die Feststellplatte 8b ist mit dem Feststellabschnitt 10a verbunden.
Damit werden die Anschlüsse 20 des
unteren Schalters SW1 mit dem zweiten Kontaktpunkt 21b verbunden
und stellen die Verbindungen des Anschlusses 20 vom oberen
Schalter SW2 mit dem ersten Kontaktpunkt 21b her.
Im Ergebnis ist die Kombination der Signale aus den Eingangsanschlüsse T1–T3 gleich H, L beziehungsweise H. Wenn die
Gabel 6 und die Innenmasten 3b in der oberen Zone
sind, werden die Hebel 8 beider Sensoren von dem zugehörigen Innenmast 3b außer Eingriff
gebracht. Damit werden die Anschlüsse 20 der Schalter SW1, SW2 mit den zweiten
Kontaktpunkten 21b verbunden. Im Ergebnis wird die Kombination
der Signale aus den Eingangsanschlüsse T1–T3 zu H, H beziehungsweise L.
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Die
CPU 13 steuert den Gabelstapler gemäß der Höhe der Gabel 6. Jedoch
beurteilt die CPU 13, welche Zone der Gabel 6 (unten,
Mitte und Höhe)
in Bezug auf die Daten D1 steht. Wenn die Kombination der Signale
nicht einem der Datenwerte D1 entspricht, beurteilt die CPU 13,
daß es
einen gebrochenen Draht oder einen Kurzschluß im elektrischen System des
Positionsdetektors gibt.
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Wenn
die Signalleitung SL1 vom ersten Eingangsanschluß gebrochen
ist, wird das Signal am ersten Eingangsanschluß T1 stetig
H sein, da die ersten Signalleitung SL1 nicht
mit Masse verbunden ist. Wenn die Gabel 6 in der Tiefzone
ist, wird die Kombination der Signale aus den Eingangsanschlüsse T1–T3 folglich H, H und H. Dann beurteilt die
CPU 13, daß es
eine Anomalität
gibt. Wenn die erste Signalleitung SL1 kurzgeschlossen
ist, das heißt,
wenn die erste Signalleitung SL1 gebrochen
ist und mit dem Mast 3 verbunden ist, wird das Potential
am ersten Eingangsanschluß T1 immer L sein. Wenn die Gabel 6 in
der Mittel- oder
Hochzone ist, wird folglich die Kombination der Signale aus den
Eingangsanschlüsse
T1–T3 bestimmen zu L, L, H beziehungsweise L,
H, L. Dann beurteilt die CPU 13, daß es eine Anomalität gibt.
Auf diese Weise wird festgestellt, daß die erste Signalleitung SL1 gebrochen oder kurzgeschlossen ist.
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Wenn
die erste und die zweite Signalleitung SL1,
SL2 beide gebrochen oder kurzgeschlossen sind,
wird gleichermaßen
eine Anomalität
festgestellt. Wenn die Verbindungsleitung L gebrochen ist, sind
die Signale aus den Eingangsanschlüsse T1,
T2 immer auf H. Dieser Zustand ist nicht
in den Daten D1 enthalten, wenn die Gabel 6 in Mitten-
oder in Hochposition ist. Somit findet die CPU 13 die Anomalität heraus.
Wenn die Verbindungsleitung L kurzgeschlossen ist, werden die Signale
der Eingangsanschlüsse
T1, T2 zu L oder
zu H, gemäß dem Zustand des
oberen Schalters SW2. Dies ist nicht in
den Daten D1 enthalten, wenn die Gabel 6 in Untenposition
ist. Die CPU 13 beurteilt folglich, daß eine Anomalität vorliegt.
Wenn die Schalter SW1, SW2 durcheinander sind,
wird die Kombination der Signale nicht in den Daten D1 enthalten
sein, und die die Unordnung verursachende Anomalität wird festgestellt.
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Die
CPU 13 steuert das Fahrzeug gemäß der Höhe der Gabel 6. Wenn
die CPU jedoch beurteilt, daß es
eine Anomalität
gibt, wird die Gabel 6 als in der Hochzone befindlich als
aktuelle Position angesehen. Wenn die Gabel in ihrer höchsten Stellung
ist, ist der Schwerpunkt des Fahrzeugs hoch gelegen und die Hinterachse
wird beschränkt,
um das Fahrzeug zu stabilisieren. Bis ein Signal, das die Korrektur
der Unordnung meldet, eingegeben ist, steuert die CPU 13 das
Fahrzeug so, als sei die Gabel 6 in ihrer höchsten Stellung.
Die CPU 13 aktiviert die Meldeeinrichtung 25,
die sich in der Fahrerkabine befindet, um dem Fahrer zu melden, daß eine Anomalität vorliegt.
Beispielsweise wird ein Summer oder eine Warnlampe als Meldeeinrichtung 25 verwendet.
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Die
vorliegende Erfindung hat folgende Vorteile.
- (1)
Die Höhe
der Gabel 6 wird festgestellt unter Bezug auf die vorbestimmten
Daten D1 durch die Kombination der Signale an jedem der Eingangsanschlüsse T1–T3, die vom Zustand der Schalter SW1, SW2 variiert.
Wenn die Kombination der Signale nicht den Daten D1 entspricht,
wird beurteilt, daß eine
Anomalität
vorliegt. Die Feststellung der Höhe
der Gabel 6 ist folglich sichergestellt und eine unterbrochene
oder kurzgeschlossene Leitung an einem beliebigen Abschnitt der
Signalleitungen SL1 bis SL3 oder
der Verbindungsleitung L wird schnell festgestellt. Fehlfunktionen
der Schalter SW1, SW2 werden
ebenfalls auf demselben Wege festgestellt. Im wesentlichen werden folglich
alle Unregelmäßigkeiten
des elektrischen Systems vom Positionsdetektor festgestellt.
- (2) Der zweite Kontaktpunkt 21b des unteren Schalters
SW1 ist mit dem Anschluß 20 des oberen Schalters
SW2 über
die Verbindungsleitung L verbunden. Jede der drei Positionen hat
folglich eine unterschiedliche Kombination von Signalen. Die Anzahl
von Signalleitungen beträgt
drei, die um Eins größer ist
als die Anzahl der Schalter SW1, SW2. Die Anzahl der Signalleitungen wird folglich
soweit wie möglich
reduziert, und die Anzahl der Eingangsanschlüsse zur Steuerung 11 ist ebenfalls
reduziert. Im Ergebnis wird die Wahrscheinlichkeit eines Leitungsbruchs
oder eines Kurzschlusses reduziert. Die Verbindungsleitung L dient
notwendigerweise der Verbindung des Schalters SW1 mit
dem Schalter SW2, aber die Länge der
Verbindungsleitung L muß sich
nur zwischen den Schaltern SW1 und SW2 erstrecken.
- (3) Der Anschluß 20 des
Schalters SW1 ist über den Außenmast 3a geerdet,
womit der Anschluß 20 Massepotential
aufweist. Es gibt kein Erfordernis zur Verdrahtung von einer Stromversorgungsquelle,
wie Batterien zum Schalter SW1.
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Die
vorliegende Erfindung wird folgendermaßen realisiert.
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Anstelle
des Feststellens dreier Positionen der Gabel 6 mit zwei
Schaltern 10 können
mehr als vier Positionen durch mehr als drei Schalter 10 festgestellt
werden. Im zweiten Ausführungsbeispiel,
das in 6 gezeigt ist, sind beispielsweise (n + 1) Positionen
von n (n ≥ 3)
Schaltern SW1–SWn feststellbar.
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Der
Anschluß 20 des
untersten Schalters SW1 im untersten Sensor 8 ist
mit dem Außenmasten 3 geerdet,
der ersten Kontaktpunkt 21a ist mit dem Eingangsanschluß T1 der Steuerung 11 verbunden, und
der zweite Kontaktpunkt 21b ist mit dem Anschluß 20 des
nachfolgenden höheren
Schalters SW2 verbunden. Der erste Kontaktpunkt 21a ist
mit den Eingangsanschlüsse
T1–Tn der Steuerung 11 verbunden, und
der zweite Kontaktpunkt 21b ist mit dem Anschluß 20 des
nachfolgend höheren
Schalters verbunden. Im obersten Schalter SWn des
obersten Sensors 7 ist der zweite Kontaktpunkt 21b mit dem
Eingangsanschluß Tn+1 der Steuerung 11 verbunden.
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Die
Anzahl von Signalleitungen zum Verbinden der n Schalter SW1–SW2 zur Steuerung 11 ist folglich
n + 1. Die Gesamtlänge
der Verbindungsleitungen L1–Ln–1,
die jeden Schalter SW1–SWn verbindet,
ist im wesentlichen dieselbe wie beim Außenmast 3a. Die Anzahl
von Eingangsanschlüssen
für die
Steuerung 11 beträgt
n+1.
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Der
Speicher 14 speichert Daten D2, die in 7 gezeigt
sind. In den Daten D2 werden (n + 1) Höhenzonen R1–Rn+1 eingesetzt, die durch Teilen des Bewegungsbereichs
der Gabel 6 durch (n + 1) gewonnen werden. Die Kombinationen
von Signalen gemäß einer
jeden Höhe
R1–Rn+1 wird eingestellt. Die Kombinationen der
Signale aus den Eingangsanschlüsse
T1–Tn sind alle unterschiedlich entsprechend
den Zonen R1–Rn+1 In
der Höhe
Rn, die die n-te von unten ist, wird beispielsweise
das Signal am Eingangsanschluß Tn zu L, und die anderen Signale an den anderen
Eingangsanschlüssen
sind alle auf H.
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Wenn,
wie im ersten Ausführungsbeispiel, die
Kombination der Signale aus den Eingangsanschlüsse T1–Tn nicht in den Daten D2 ist, werden Anomalitäten, wie
Bruch oder Kurzschluß der
Signalleitungen SL1–SLn+1 oder
der Verbindungsleitungen L1–Ln–1 festgestellt.
Fehlfunktionen der Schalter SW1–SWn werden ebenfalls festgestellt.
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Im
in 8 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel können der
erste Kontaktpunkt 21a und der zweite Kontaktpunkt 21b mit
den Eingangsanschlüssen
T1–T4 der Steuerung 11 über zugehörige Signalleitungen
SL1–SL4 verbunden sein. Der Anschluß 20 eines
jeden Schalters 10 ist mit dem Außenmast 3a geerdet.
Der Speicher 14 speichert die Daten D3, die in 9 gezeigt
sind. Die Kombinationen von Signalen bei Normalbedingung werden
durch die Daten D3 dargestellt. Die CPU 13 beurteilt die
Zone, zu der die Höhe
der Gabel 6 gehört,
unter Bezug auf die Daten D3 durch die Kombination von Signalen
aus den Eingangsanschlüsse
T1–T4. Wenn die Kombination der Signale aus den
Eingangsanschlüsse
T1–T4 nicht in den Daten D3 enthalten ist, beurteilt
die CPU 13, daß eine
Anomalität
vorliegt.
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Wie
im ersten und im zweiten Ausführungsbeispiel
wird ein Bruch oder ein Kurzschluß in einer beliebigen Signalleitung
SL1–SL4 oder eine Fehlfunktion bei einem der Schalter
SW1, SW2 festgestellt. 8 zeigt
zwei Schalter 10, jedoch können auch mehr als drei Schalter
verwendet werden. Weiterhin können
zwei Positionen von einem Schalter festgestellt werden.
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Der
Positionsdetektor nach der vorliegenden Erfindung ist nicht auf
die Feststellung der Höhe
einer Gabel beschränkt.
Die vorliegende Erfindung läßt sich
anwenden auf andere Positionsparameter. Beispielsweise kann die
vorliegende Erfindung verwendet werden zum Feststellen des Neigungswinkels vom
Mast 3 oder der Reichweite der Gabel 6 unter Verwendung
inkrementaler Zonen. Der Positionsdetektor der vorliegenden Erfindung
kann zum Messen von Drehbewegungen aufgebaut sein.
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Der
Höhensensor 7 kann
einfach ein Schalter ohne den Hebel 8 und das Gehäuse 7a sein.
In diesem Falle wird vorzugsweise eine Abdeckung zum Schutz vorgesehen.
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Die
Schalter 10 sind nicht auf die Kontaktpunktart beschränkt, es
können
also auch Nichtkontaktpunkttypen sein. Schalter des Nichtkontaktpunkttyps
haben die gleiche Wirkung.
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Die
Anordnung der Schalter 10 auf dem Mast 3 ist nicht
auf die in den 1 und 6 gezeigte
beschränkt.
Mit anderen Worten, der Schalter mit dem geerdeten Anschluß 20 kann
sich an der höchsten Stelle
des Mastes 3 befinden, und die anderen Schalter können nachfolgend
darunter längs
des Mastes 3 angeordnet sein. In diesem Falle können dieselben Daten
in den 2, 7, 9 zum Anordnen
der Feststellplatten 8b verwendet werden, um den zugehörigen Schalter 10 zu
betätigen,
wenn sich der Hebel 8 vom Sensor 7 taktweise dreht,
was der Anordnung von 4 gegenübersteht.
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Der
Anschluß 20 des
unteren Schalters SW1 muß nicht mit Masse verbunden
sein. Der erste Anschluß kann über eine
Stromversorgungsquelle verbunden sein, und Plus- oder Minuspotential
kann an den Anschluß 20 des
unteren Schalters SW1 angelegt werden.
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Die
vorliegende Erfindung läßt sich
auch bei anderen industriellen Fahrzeugen als dem Gabelstapler 1 anwenden,
wie beispielsweise bei Schaufelladern, bei schleppend ziehenden
Löffelbaggern
und bei Hebelbühnenfahrzeugen.
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Für den Fachmann
ist es offensichtlich, daß die
vorliegende Erfindung durch viele andere spezifische Formen realisierbar
ist, ohne von der Lehre oder dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
Die vorliegenden Beispiele und Ausführungsbeispiele sind als Veranschaulichung
und nicht als begrenzend gedacht, und die Erfindung ist nicht auf
die hier gegebenen Einzelheiten beschränkt, sondern läßt sich
innerhalb des Umfangs und der Äquivalenz
der anliegenden Patentansprüche
abwandeln.
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Ein
Gerät in
einem Gabelstapler (1) zum Feststellen der Höhe einer
Gabel (6) in Stufen. Zwei Sensoren (7) sind längs auf
dem Mast (3) vorgesehen. Jeder Sensor (7) enthält einen
Schalter (10), der zwei Schaltzustände hat. Der Zustand eines
jeden Schalters läßt sich ändern durch
Bewegung der Gabel. Jeder Schalter (10) ist mit Eingangsanschlüssen (T1–T3) einer Steuerung (11) verbunden.
Das Signal an jedem Eingangsanschluß ändert sich zwischen zwei Pegeln
gemäß dem Zustand
des zugehörigen Schalters
(10). Ein Speicher (14) in der Steuerung (11)
speichert Daten, die die Beziehung zwischen den Bewegungsbereichen
der Gabel (6) oder der Zonen und der Kombination der Signale
festlegt. Die Steuerung (11) beurteilt die Höhe der Gabel
(6), wenn die Kombination der Signale einer Kombination entspricht,
die in den Daten vorhanden ist. Die Steuerung 11 beurteilt,
daß eine
Anomalität
vorliegt, wenn die Kombination in den Daten nicht vorhanden ist. Dies
ermöglicht
die Feststellung von fehlfunktionierenden Schaltern und von Leitungsbrüchen und
Leitungskurzschlüssen.