DE69916641T2 - Verbesserungen an oder in bezug auf bahnanlagen für schienenfahrzeuge - Google Patents

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    • E01B1/002Ballastless track, e.g. concrete slab trackway, or with asphalt layers

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf Schienengleise für Schienenfahrzeuge, wie z. B. Züge und Straßenbahnen.
  • Herkömmliche Schienengleise umfassen ein Paar von Schienen, auf denen die Fahrzeugräder rollen, wobei die Schienen in einem Abstand durch Schwellen auf einer Basis gehalten werden. Die Schwellen ruhen normalerweise auf einer Basis aus Schotter.
  • Diese herkömmlichen Schienengleise erfordern eine regelmäßige Wartung, da die Bewegung der Fahrzeuge den Schotter sich setzen läßt, was dazu führt, dass die Schienen aus ihrer gleichen Höhe geraten und ihre Ausrichtung verlieren.
  • Es wurde vorgeschlagen, einen Schienenunterbau aus einem abbindenden Material, wie z. B. Beton oder Makadam, bereitzustellen, und die Schienen auf diesem Unterbau zu verlegen. Die Schienen wurden an dem Unterbau entweder auf Schwellen befestigt, die jeweils ein Paar von Schienen tragen, oder auf einzelnen Blöcken für einzelne Schienen, wobei die Schwellen oder Blöcke an dem Unterbau z. B. durch Zementieren befestigt wurden. Alternativ wurden die Schienen an dem Unterbau durch einen elastischen Kleber befestigt. Der Unterbau wurde von einer vorgefertigten Basis gehalten.
  • Ein Schienenunterbau bringt einen Vorteil gegenüber den herkömmlichen Anordnungen, bei denen Schienen von Schotter getragen sind, im Sinne einer verringerten Wartung, da Belastungen, die auf das Schienengleis ausgeübt werden, wenn ein Zug oder ein anderes Schienenfahrzeug entlang dem Schienengleis fährt, und insbesondere Spitzenbelastungen, in die Basis durch den Unterbau abgeleitet werden.
  • Jedoch gibt es auch Nachteile, nicht zuletzt die Notwendigkeit, den Unterbau genau zu verlegen, so dass die Schienen, die nachfolgend von dem Unterbau gehalten werden, mit den Anforderungen der Gleisingenieure bezügl. Ausrichtung, Höhe und Schienenpositionen übereinstimmen. Ist der Schienenunterbau einmal verlegt, so ist es sehr schwierig, den Unterbau später zu ändern, z. B. das Schienengleis neu auszurichten und/oder eine Überhöhung des Schienengleises zu verändern.
  • Ein weiteres wesentliches Problem ist es, den Unterbau zu verlegen, wenn nur kurze Unterbrechungen des normalen Schienenverkehrs (Belegungen) toleriert werden können. Idealerweise ist eine Straße nahe des Bauplatzes erforderlich, an dem das Schienengleis gebaut werden soll, um das Anliefern von Materialien zum Verlegen des Unterbaus zu ermöglichen. Andernfalls ist es notwendig, ein benachbartes Schienengleis als Zulieferweg für Materialien zu verwenden, was zum Verlegen eines neuen Schienengleises akzeptabel sein kann, jedoch erhebliche Schwierigkeiten bereitet, wenn die verfügbaren Belegzeiten kurz sind. Beim Bauen eines Unterbaus auf der Baustelle kann es vorkommen, dass wenig Zeit für den Beton/Makadam oder ein anderes Material, welches zum Herstellen des Unterbaus verlegt wird, verbleibt, um auszuhärten.
  • In US-A-3382815 und EP-A-0555616 wurde vorgeschlagen, einen Schienenunterbau bereitzustellen, unter Verwendung vorgefertigter Betonabschnitte, wobei jedoch in jedem Fall, nachdem die Abschnitte verlegt wurden, erhebliche Arbeit und somit Zeit erforderlich ist, um den Unterbau zu präparieren, um die Schienen aufzunehmen.
  • Entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung stellen wir ein Schienengleis für Schienenfahrzeuge entsprechend Anspruch 1 bereit.
  • Auf diese Weise kann ein Schienengleis bereitgestellt werden, welches alle Vorteile eines Schienengleises mit einem Schienenunterbau aufweist, wobei aber das Schienengleis einfach und schnell installiert werden kann, selbst wenn nur kurze Belegzeiten verfügbar sind. Die vorgefertigten Abschnitte können bequem über eine Straße oder mittels eines Zulieferfahrzeuges, welches ein benachbartes Schienengleis verwendet, angeliefert werden und in die richtige Position von dem LKW oder dem Schienenzulieferfahrzeug mittels eines geeigneten Kranes oder anderen Hebemittels gehoben werden.
  • Dadurch, daß jeder vorgefertigte Abschnitt Schotter umfaßt, kann das Nivellieren der Schienen, die auf dem Unterbau verlegt sind, durchgeführt werden. Um zu verhindern, dass der Schotter über die vorgefertigten Abschnitte hinausfällt, z. B. wenn diese in die richtige Position von dem Zulieferfahrzeug gehoben werden, ist natürlich das Schotterrückhaltemittel erforderlich. Dies kann ein vorübergehendes Verschlussmittel sein, welches entfernt wird, wenn der Abschnitt verlegt ist und mit einem benachbarten Abschnitt verbunden ist, oder eine Schotterverklebung.
  • Am angenehmsten ist es, wenn die Abschnitte im Wesentlichen eine Kanalform aufweisen mit einer Basis, in der die Schienen gehalten sind, und einem Paar von aufrechten Elementen. Diese aufrechten Elemente, oder mindestens eines der aufrechten Elemente, kann für verschiedene Zwecke verwendet werden, wie z. B. nur um Versorgungsmittel aufzunehmen, wie z. B. Rohre und/oder Kabel, wobei das aufrechte Element in diesem Fall einen geeigneten Hohlraum umfassen kann, wie z. B. einen Kanal oder eine Durchleitung für derartige Versorgungsmittel.
  • Der Hohlraum kann offen sein oder durch eine Abdeckung verschlossen sein.
  • Alternativ oder zusätzlich können die aufrechten Elemente oder ein anderer Abschnitt der vorgefertigten Abschnitte ausgelegt sein, z. B. mit Öffnungen oder Trageausformungen, um ein Schild, einen Sensor oder ähnliches zu halten.
  • Die vorgefertigten Abschnitte können ausgelegt sein, um schallablenkende oder schallabsorbierende oder schalldämpfende Elemente, wie z. B. Ablenkbleche, zu halten, die den Schall reduzieren, der von der Grenzfläche zwischen der Schiene und den Rädern eines Schienenfahrzeuges ausgeht.
  • Um zu verhindern, dass die insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, kanalförmigen vorgefertigten Abschnitte mit Wasser voll laufen, können die vorgefertigten Abschnitte so gebildet sein, dass Niederschlag von diesen abläuft, wenn diese verlegt sind. Der oder mindestens einige der vorgefertigten Abschnitte können Drainagemittel aufweisen, die es ermöglichen, dass Wasser von dem Unterbau abfließt, z. B. auf die Seite des Fundamentes, auf dem der Unterbau verlegt ist oder zu einem Abfluss.
  • Um zu ermöglichen, dass die Abschnitte bequem und schnell aneinander gekoppelt werden, können die vorgefertigten Abschnitte Kupplungsmittel umfassen, um das Ankoppeln an benachbarte vorgefertigte Abschnitte zu ermöglichen. Jedoch können die Abschnitte auf Laufschienen liegen, die mehrere Abschnitte übergreifen, um die Abschnitte miteinander zu verbinden.
  • Um zu verhindern, dass der Beton oder ein anderes Material, aus dem die vorgefertigten Abschnitte hergestellt sind, von dem Schotter abgerieben werden, kann, falls gewünscht, eine Membran zwischen dem Material der vorgefertigten Abschnitte und dem Schotter vorgesehen sein.
  • Die Stützschwellen oder Blöcke können Befestigungsmittel aufweisen, an denen die Schienen befestigt sein können, z. B. mittels Zementieren, Bolzen, Schweißen oder irgendeinem anderen geeigneten Mittel.
  • Um zu ermöglichen, dass die Positionen solcher Schwellen oder Blöcke in den Abschnitten während der Herstellung bestimmt werden und während des Transportes und der Handhabung der Abschnitte erhalten bleiben, kann jeder vorgefertigte Abschnitt vorübergehende Ausrichtmittel umfassen, die an den Schwellen oder Blöcken und relativ zu den Abschnitten befestigt sind, um die Schwellen oder Blöcke in einer bestimmten Position zu halten, bevor die vorgefertigten Abschnitte auf dem Fundament verlegt werden, wobei die vorübergehenden Ausrichtmittel ausgelegt sind, entfernt zu werden, bevor die Schienen an den Schwellen oder Blöcken befestigt werden. Solche Mittel können z. B. Längenabschnitte einer Serviceschiene oder Holz- oder Kunststoffstreifen sein, welche entfernt werden können, wenn die Laufschienen, auf denen das Fahrzeug fährt, entlang des Schienenunterbaus verlegt sind.
  • Obwohl die vorgefertigten Abschnitte aus irdendeinem geeigneten Material hergestellt sein können, sind die vorgefertigten Abschnitte bevorzugt aus verstärktem Beton und/oder vorgespanntem Beton hergestellt. Die Abschnitte können jedoch aus anderen Materialien hergestellt sein und/oder diese enthalten.
  • Das Fundament kann aus einem Schotterfundament eines herkömmlichen Schienengleises hergestellt sein oder ein solches sein, dessen Schienen und Schwellen entfernt wurden. Das Fundament, auf dem der Schienenunterbau bereitgestellt wird, kann daher Schotter umfassen, und es kann eine Membran zwischen dem Fundament und dem Betonunterbau vorgesehen sein, um die Unterseite des Schienenunterbaus vor Abrieb durch den Schotter des Fundamentes zu schützen.
  • Entsprechend einer zweiten Ausführungsform der Erfindung stellen wir entsprechend Anspruch 12 ein Verfahren zum Bereitstellen eines Schienengleises für Schienenfahrzeuge auf einer Basis bereit.
  • Ein Schienengleis, das mittels des Verfahrens hergestellt ist, kann irgendeines der Merkmale des Schienengleises entsprechend der ersten Ausführungsform der Erfindung aufweisen.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezug auf die beiliegende Zeichnung beschrieben, die eine perspektivische Ansicht eines vorgefertigten Abschnittes des Schienengleises entsprechend der Erfindung ist.
  • Bezugnehmend auf die Zeichnung ist ein Schienengleis 10 für ein Schienenfahrzeug, wie z. B. ein Zug, eine Straßenbahn oder dergleichen, gezeigt, welches verwendet werden kann, um Passagiere und/oder Waren zu transportieren.
  • Das Schienengleis 10 umfasst ein Fundament 11, welches ein Fundament sein kann, das für das Schienengleis 10 verlegt wurde, oder ein bestehendes Fundament eines z. B. herkömmlichen Zuggleises. Das Fundament 11 kann daher Schotter umfassen, der wie erforderlich ni velliert ist, um einen Schienenunterbau 12 aufzunehmen, wie er nachfolgend in dieser Schrift beschrieben ist, so dass das Schienengleis 10 auf einem gewünschten Niveau ist.
  • Der Schienenunterbau 12 umfasst eine Vielzahl von vorgefertigten Abschnitten 13, die Ende an Ende gelegt sind und bevorzugt miteinander verbunden sind. Die vorgefertigten Abschnitte 13 sind daher im Allgemeinen länglich und in diesem Beispiel im Querschnitt im Wesentlichen kanalförmig und weisen eine Basis 14 und ein Paar von aufrechten Elementen 15, 16 auf.
  • An jedem Ende jedes vorgefertigten Abschnittes 13 sind Verbindungselemente 18 (in der Figur nur als Beispiel gezeigt) vorgesehen, mittels derer die Unterbauabschnitte 13 mit benachbarten Unterbauabschnitten 13 verbunden werden können.
  • Die Abschnitte 13 sind vorgefertigt in einem härtbaren Material, wie z. B. Beton, verstärktem oder abgestütztem Makadam oder dergleichen, in der Kanalform, und die Enden der Kanäle sind durch vorübergehende Verschlussmittel, wie z. B. die Verschlussbretter 20, die in der Figur gezeigt sind, verschlossen. Diese Bretter 20 werden von den Abschnitten 13 entfernt, wenn die Abschnitte 13 auf das Fundament 11 gelegt werden. Ihre Aufgabe ist es, den Schotter 22 in den Kanälen der Abschnitte 13 zu halten.
  • Bei einer anderen Anordnung, anstelle des vorübergehenden Anordnens der Bretter 20, um die Kanalenden zu verschließen, kann der Schotter auf andere Weise daran gehindert werden, über die Abschnitte 13 hinaus zu fallen, während der Abschnitt 13 zu dem Fundament 11 transportiert und auf diesem verlegt wird, z. B. durch Ausbringen eines Klebers auf den Schotter, zumindest nahe den Kanalenden. Der Schotter 22 kann in jedem Fall vorher komprimiert worden sein, um das Verbleiben in den Abschnitten 13 zu erleichtern.
  • Der Schienenunterbau 12 umfasst ferner auf dem Schotter 22 Schwellen 25 in den Kanälen der vorgefertigten Abschnitte 13, auf denen im Betrieb Schienen gehalten sind, auf denen Schienenfahrzeuge fahren. Die Schwellen können aus Beton, Stahl oder einem anderem Metall oder selbst aus Holz, falls gewünscht, hergestellt sein. Stahl oder dergleichen ist bevorzugt, da weniger Schotter erforderlich ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind vorüberge hend Nutzschienen 26, 27 vorgesehen, die sich fast über die Länge des Abschnittes 13 erstrecken. Diese Nutzschienen 26, 27 können vorübergehend an den Schwellen 25 gesichert sein, um die Schwellen 25 in ihrer in der vom Hersteller vorgegebenen Position während des Transportes der Abschnitte 13 an den Bauplatz und während des Verlegens des Abschnittes 13 auf dem Fundament 11 zu halten. Die Nutzschienen 26, 27 könnten eine Befestigung relativ zu den Abschnitten 13 benötigen, wenn die Abschnitte 13 transportiert und verlegt werden. Ist der Unterbau 12 einmal verlegt, werden die Nutzschienen 26, 27 entfernt und geeignete Laufschienen (nicht dargestellt), die sich über eine gewisse Anzahl von vorgefertigten Schienenlängen 13 erstrecken können, können dann auf dem Unterbau 12 verlegt werden, wobei die Laufschienen an den Schwellen 25 befestigt werden.
  • Irgendeine geeignete Art von Befestigungen kann bereitgestellt sein, um die Laufschienen mit den Schwellen 25 zu verbinden, wie z. B. Klammern, Zementieren, Schweißen oder dergleichen.
  • Anstelle des Bereitstellens von Schwellen 25 in den Kanälen oder an einer anderen Stelle in dem Schienenunterbau 12 können Blöcke in oder auf dem Schienenunterbau 12 vorgesehen sein, um die Laufschienen zu halten. Anstelle des Bereitstellens von vorübergehenden Nutzschienen 26, 27 kann irgendein anderes Mittel bereitgestellt sein, um die Schwellen 25 oder Blöcke in der vom Hersteller vorgegebenen Position in dem Unterbau 12 zu halten, wie z. B. Holz- oder Kunststoffstreifen. Solche vorübergehenden Mittel müssen nicht entfernt werden, falls dies nicht ein Erfordernis ist, um die Laufschienen zu verlegen.
  • In den Fällen, in denen die Unterbauabschnitte 13 aus Beton hergestellt sind, kann der Beton verstärkt und/oder Spannbeton sein, damit er die erforderliche Festigkeit hat. Falls gewünscht können Teile der Abschnitte 13 oder die gesamten Abschnitte 13 aus anderen Materialien hergestellt sein, wie z. B. Makadam, Stahl oder anderen Metallen oder einer Kombination solcher Materialien. Als ein Beispiel einer alternativen Konstruktion kann die Basis 14 des Kanals aus Beton hergestellt sein und die aufrechten Elemente 15, 16 aus Metall, jedoch in jedem Fall ist der Abschnitt 13 in einer Fabrikumgebung vorgefertigt, bevorzugt komplett mit Schotter 22, Schwellen 25 oder anderen Schienenstützen.
  • Um den Abfluß von Wasser aus den Kanälen der Abschnitte 13 zu ermöglichen, kann jeder Abschnitt 13 einen Niveauabfall entlang der Basis 14 aufweisen, so daß Wasser, z. B. von einem Niederschlag, entlang des Unterbaus 12 zu Abflußöffnungen (nicht dargestellt) fließen kann, die zumindest in einigen der Abschnitten 13 vorgesehen sind. Solche Abflußöffnungen können mit einem Abfluß verbunden sein oder können solchem Wasser einfach ermöglichen, zu versickern oder abzufließen.
  • Es ist vorhersehbar, dass, weil das Schienengleis 10 während seiner Verwendung Belastungen unterworfen ist, da der Schienenverkehr entlang des Unterbaus verläuft, der Beton sich durch den Schotter des Fundamentes 11 und/oder den Schotter 22 in den Kanälen abreiben kann. Dementsprechend kann eine Schutzmembran zwischen dem Unterbau 12 und dem Fundament 11 und/oder zwischen dem Schotter 22 des Unterbaus 12 und den vorgefertigten Abschnitten 13 vorgesehen sein. Der Schotter 22 des Unterbaus 12 wird durch die aufrechten Elemente 15, 16 der Abschnitte 13 gehindert, sich zu setzen.
  • Falls gewünscht können die Abschnitte 13 in einer Fabrikumgebung mit zusätzlichen Merkmalen hergestellt werden, da die Abschnitte 13 vorgefertigt sind. Zum Beispiel kann der Unterbau 12 mit einem Hohlraum versehen werden, der durch Kanäle entlang der Abschnitte gebildet wird, in die Versorgungsmittel, wie z. B. Rohrleitungen und/oder Kabel, verlegt werden können. Ein solcher Hohlraum kann in einem aufrechten Element 15, 16 des Unterbaus 12 vorgesehen sein, und der Hohlraum kann zum Schutz vor Wetter und unbefugten Eingriffen mit Abdeckungen verschlossen sein. Solche Abdeckungen können nach Belieben einen einzelnen oder eine Vielzahl von vorgefertigten Abschnitten übergreifen.
  • Zusätzlich und/oder alternativ kann der Unterbau 12, z. B. in einer oder jeder der oberen Oberflächen 30, 31 der aufrechten Elemente 15, 16, Formationen aufweisen, wie z. B. Öffnungen, um Schienenausrüstung aufzunehmen, wie z. B. Basen, um Signalzeichen zu tragen, oder Steuerausrüstung, wie z. B. Sensoren, nahe den Laufschienen, und/oder Ablenkbleche oder andere schalldämpfende oder schallabsorbierende Elemente, die, nahe den Laufschienen angeordnet, dazu dienen, den Schall zu beeinflussen, der erzeugt wird, wenn Schienenfahrzeuge über das Schienengleis 10 fahren.
  • Die aufrechten Elemente 15, 16 oder andere Abschnitte des Unterbaus 12 können ausgelegt sein, z. B. durch das Anordnen von Hebehaken oder dergleichen, um das Verlegen der vorgefertigten Abschnitte zu ermöglichen, durch Anheben der Abschnitte 13 von einem Zulieferfahrzeug und Ablegen derselben in der richtigen Position.
  • Vorausgesetzt, dass das Fundament 11 gut präpariert ist, kann ein Schienengleis 10 schnell und relativ leicht mit allen Vorteilen eines Schienengleises mit einem Unterbau bereitgestellt werden, jedoch ohne die Installationsschwierigkeiten von herkömmlichen Unterbauten, die gegossen oder auf andere Weise an dem Bauplatz gebildet werden.
  • Dadurch, dass der Unterbau durch gekoppelte Abschnitte 13 gebildet wird, wird das Justieren der Schienengleise erleichtert, da jeder Abschnitt 13 einzeln justiert werden kann, wobei ein Abschnitt 13 von einem benachbarten Abschnitt 13, falls notwendig, entkoppelt wird. Somit kann z. B. das Niveau und/oder eine Überhöhung des Schienengleises angepasst werden. Bei der erstmaligen Installation kann die abschließende Justierung der Schienengleisehöhe usw. durch Stampfverdichten erreicht werden, wie es bei herkömmlichen Gleisen mit Schotter und Schwellen üblich ist.
  • Verschiedene andere Veränderungen können vorgenommen werden, ohne den Bereich der Erfindung, wie er in den Ansprüche definiert ist, zu verlassen.

Claims (12)

  1. Schienengleis (10) für Schienenfahrzeuge mit einem Fundament (11), einem Schienenunterbau (12) auf dem Fundament (11) und einem Paar von Schienen (26, 27), die von dem Schienenunterbau getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schienenunterbau (12) eine Vielzahl von vorgefertigten Abschnitten (13) aufweist, die an den Bauplatz geliefert, Ende an Ende gelegt und miteinander verbunden werden, wobei die vorgefertigten Abschnitte jeweils Schotter (22) umfassen und Mittel (15, 16, 20), die angeordnet sind, um zu verhindern, daß der Schotter (22) über die Abschnitte (13) hinaus fällt, bevor die Abschnitte (13) verlegt sind, und die vorgefertigten Abschnitte ferner Stützschwellen oder Stützblöcke umfassen, wobei die Schwellen oder Blöcke Befestigungsmittel aufweisen, an denen die Schienen befestigbar sind.
  2. Schienengleis (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (13) im wesentlichen eine Kanalform aufweisen, umfassend eine Basis (14) und ein Paar von aufrechten Elementen (15, 16), wobei der Schotter (22) und die Schwellen (25) oder Blöcke von der Basis (14) in dem Kanal gehalten sind.
  3. Schienengleis (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der aufrechten Elemente einen Hohlraum aufweist, um Versorgungsmittel aufzunehmen.
  4. Schienengleis (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigten Abschnitte (13) ausgelegt sind, um schallablenkende, schallabsorbierende oder schalldämpfende Elemente zu tragen, die den Schall reduzieren, der in der Grenzfläche zwischen der Schiene und den Rädern eines Schienenfahrzeuges erzeugt wird.
  5. Schienengleis (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigten Abschnitte (13) so gebildet sind, daß Niederschlag von den Abschnitten (13) abläuft, wenn diese verlegt sind.
  6. Schienengleis (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigten Abschnitte (13) oder mindestens einige der vorgefertigten Abschnitte (13) Drainagemittel aufweisen, die es ermöglichen, daß Wasser aus dem Unterbau (12) abfließt.
  7. Schienengleis (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigten Abschnitte (13) Kupplungsmittel (18) aufweisen, um ihre Kupplung an benachbarte vorgefertigte Abschnitte (13) zu ermöglichen.
  8. Schienengleis (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (15, 16, 20), die ein Hinausfallen des Schotters (22) über die vorgefertigten Abschnitte (13) verhindern, ein vorübergehendes Verschlußmittel (20) aufweisen, das entfernt wird, wenn der Abschnitt (13) verlegt ist.
  9. Schienengleis (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder vorgefertigte Abschnitt (13) vorübergehende Ausrichtmittel (26, 27) aufweist, die an den Schwellen (25) oder Blöcken und relativ zu den Abschnitten (13) befestigt sind, um die Schwellen (25) oder Blöcke in einer bestimmten Lage zu halten, bevor der vorgefertigte Abschnitt (13) auf dem Fundament (11) verlegt wird, wobei die vorübergehenden Ausrichtmittel (26, 27) dafür ausgelegt sind, entfernt zu werden, bevor eine Schiene an den Schwellen (25) oder Blöcken befestigt wird.
  10. Schienengleis (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtmittel (26, 27) Längenabschnitte einer Versorgungsschiene aufweisen, die an den Schwellen (25) oder Blöcken und relativ zu den Abschnitten (12) befestigt sind.
  11. Schienengleis (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgefertigten Abschnitte (13) aus verstärktem und/oder vorgespanntem Beton hergestellt sind und das Fundament (11) Schotter umfaßt, wobei zwischen dem Fundament (11) und dem Betonunterbau (12) eine Membran angeordnet ist.
  12. Verfahren zum Bereitstellen eines Schienengleises (10) für Schienenfahrzeuge auf einem Fundament (11), dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren umfaßt: Verlegen, Ende an Ende, einer Vielzahl von Abschnitten eines Schienenunterbaus (12) auf dem Fundament (11), wobei die Abschnitte (13) jeweils vorgefertigt sind und jeweils Schotter (22) umfassen, mit Mitteln (15, 16, 20), die angeordnet sind, um zu verhindern, daß Schotter (22) über die Abschnitte (13) hinaus fällt, bevor die Abschnitte (13) verlegt sind, und Stützschwellen (25) oder Blöcke, die von dem Schotter (22) getragen werden, wobei das Verfahren umfaßt: Miteinander verbinden der vorgefertigten Abschnitte (13), um einen Schienenunterbau (12) bereit zu stellen, und Abstützen eines Paares von Schienen auf den Stützschwellen (25) oder Blöcken des Schienenunterbaus (12).
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