DE699031C - Verfahren zur Herstellung von Aralkylaethern der Cellulose und aehnlicher Kohlenhydrate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aralkylaethern der Cellulose und aehnlicher Kohlenhydrate

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DE699031C
DE699031C DE1937I0058855 DEI0058855D DE699031C DE 699031 C DE699031 C DE 699031C DE 1937I0058855 DE1937I0058855 DE 1937I0058855 DE I0058855 D DEI0058855 D DE I0058855D DE 699031 C DE699031 C DE 699031C
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DE
Germany
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cellulose
production
aralkyl
parts
alkali
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Expired
Application number
DE1937I0058855
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English (en)
Inventor
Dr Karl Meinel
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B11/00Preparation of cellulose ethers
    • C08B11/16Aryl or aralkyl ethers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Aralkyläthern 'der Cellulose und ähnlicher Kohlenhydrate . Im Patent 693 987 ist ein Verfahren zur Herstellung von Aralkyläthern der Gellulose und ähnlicher Kohlenhydrate durch Umsetzung- von Alkalioellulose mit Aralkylhalägenid,en irr' Gegenwart von Borverbindun.gen beschrieben. Durch den Zusatz der B.orverbindungen gelingt es, mit geringeren Mengen Aralkylhalägenid und Alkali auszukommen und die Bildung unerwünschter Nebenprodukte weitgehend auszuschalten. Diese Wirkung der Borverbindungen dürfte auf einer Erhöhung der Reaktionsfähigkeit der Cellulose beruhen.
  • Es wurde gefunden, daß sich die Reaktionsfähigk eit der Cellulöse auch durch Zusatz von alkalilöslich en Verbindungen des 5wertigen Arsens bzw. des Kobalts erhöhen läßt. Die verwendeten Verbindungen des 5wertigen Arsens, die in dem alkalischen Reaktionsmedium löslich sein sollen, werden dabei -,vorteilhaft in wäBriger, vorzugsweise ,alkalischer Lösung der fertigen Alkalicellulos.e vor dem Umsatz mit Aralkylhalogenid zugesetzt Lind zunächst einige Zeit mit der Alkalicellulose verknetet. Die zuzusetzenden Mengen können innerhalb gewisser Grenzen schwanleen und beis.pelsweis-e 2o bis 6o% vom Gellulosegewicht betragen. Oder man kann eine Kobaltverbindung der zur Herstellung der Alkalicellulos:e dienenden Lauge zusetzen, beispielsweise in Formeines mineralsauren Salzes, das sich in der Lauge unter Bildung von Kobaltiat löst. Die erforderliche Menge der Kobaltverbindung kann dabei sehr weit -herabgesetzt werden, beispielsweise bis auf 2o/0 vom Cellulosegewicht und darunter. Die -Verätherung erfolgt dann' in üblicher Weise. Man erhält in verhältnismäßig kurzen Reaktionszeiten einheitlich lösliche hochviscose Celluloseäther unter gleichzeitiger Verminderung
    der Menge der unerwünschten Nebenpro-
    dükte. Das .Verfahren wird durch die nach-
    stehenden Beispiele ,noch weiter erläutert.
    Beispiel i
    i Teil Zellstoff wird mit 2 bis 2,5 Teilen
    Ätznatron in Form von 3o- bis 5oo/piger Na-
    tronlauge mehrere Stunden verknetet. Dar=-
    auf wird eine Lösung von 0,2 bis o;6 ,Teilen
    Arsensäure in 5 bis i ö ccm 4o o/oiger -Xätroii-
    lauge zugegeben und einige Zeit mit der Al-
    kalieellulose verknetet. Zum. Umsatz werden
    dann 3 Teile Benzylchlorid und 3 Teile Di-
    b,enzyläther hinzugegehen und Idas Reaktions-
    gemisch in der üblichen Weise auf i io bis
    r2d° erhitzt. Nach 3- bis 5stündigem Er-
    hitzen werden nochmals i Teil Benz@lehlorid
    und 0,4 Teile gepulvertes Ätznätron zuge-
    geben und die Mischung weitererhitzt. Nach
    8- bis i2stündigem Erhitzen hat die erhaltene
    Benzylcellulos.e die gewünschten tigeü ehäf-
    ten, d. h. sie ist z. B. vollständig löslich in
    einem Gemisch aus Töluol/Biutänal (9:r).
    B ei.s p i e l 2
    t Teil Zellstoff wird mit einer Lösung von
    0,025 bis o,o5 Teilen Kobaltnitrat in ä bis
    2,5 Teilen 35- bis 40 %iger Natronlauge
    mehrere Stunden verknetet. Zum Umsatz
    werd-gn 4ann 3 Teile Benzylchlorid und 3 Teile
    Dib,oiizyläther hinzugegeben und das Reak-
    tionsgemisch in der üblichen Weise .auf i io
    bis z2o° erhitzt. Nach 3- bis 5stündigem
    :Erhitzen werden nochmals i Teil Bienzyl-
    'ehlorid und o;4 Teile gepulvertes Atznatron
    zugegeben und die Mischung weiter erhitzt.
    Nach 8- bis i2stündigem Erhitzen hat die
    erhaltene Benzyloellulose die gewünschten
    Eigenschäften, d. h. sie ist z. B. vollständig
    löslich in einem Gemisch aus Toluol/B-utanol
    (9:i).
    Beispiel 3
    Die Durchführung .geschieht wie bei 2;
    jedoch werden. in der Natronlauge vor der
    Mercerisation der CellüloSe 0,02 bis 0,04
    Täfle #,obaltchloriir geläst.

Claims (1)

  1. @@@1'l'7?N'Ce1Ns1'ltucil:- Verfähren zur Herstellung von Aralkyl- äehern der Gellulose und ähnlicher Kohlen- hydrate durch Umsetzung von Alkalioellu- lose mit Aralkylhalogeniden, .dadurch ge- kennzeichnet, daB zur Erhöhung der Re- aktionsfähigkeit der Cellulose eine alkali- 1öslic'he Verbindung des 5wertigen Arsens bzw. dos Kobalts verwendet wird.
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