DE69880C - Vorrichtung zum Anzeigen des Kartengebers - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen des KartengebersInfo
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- DE69880C DE69880C DENDAT69880D DE69880DA DE69880C DE 69880 C DE69880 C DE 69880C DE NDAT69880 D DENDAT69880 D DE NDAT69880D DE 69880D A DE69880D A DE 69880DA DE 69880 C DE69880 C DE 69880C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card games appurtenances
- A63F1/16—Apparatus for indicating the dealer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Position Input By Displaying (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 77: Sport.
Die bisher bekannten Vorrichtungen zur Bezeichnung des Gebenden beim Kartenspiel beruhen
darauf, dafs nach Beendigung jedes Spieles an besonderen Apparaten Einstellungen
oder automatische Auslösungen gemacht werden durch eine von,dem eigentlichen Geschäfte des
Kartenspieles unabhängige Manipulation der Spieler. Sobald diese vergessen wird, wird
der Zweck des Apparates nicht erfüllt. Für den Kartenspieler kommt es aber wesentlich
darauf an, ein solches Vergessen unmöglich zu machen, und insbesondere den Zeitverlust
zu vermeiden, der durch die Erörterung über den Gebenden erfahrungsgemäfs entsteht. Diese
Aufgabe wird in vollkommenerer Weise als bisher durch die folgende Vorrichtung gelöst.
Entsprechend der Spielerzahl werden ebenso viele äufserlich markirte, z. B. verschiedenfarbige
Bleifedern angewendet. Jeder Spieler wählt sich ein für alle Mal vor dem Beginn des Spieles eine dieser Farben. Die Bleifedern
werden nun in derselben Reihenfolge, wie die Spieler um den Tisch sitzen, in eine eigenthümliche
Cassette gelegt. Dieselbe ist so eingerichtet, dafs nur die am Ende befindliche Bleifeder herausgenommen werden kann, und
dafs, wenn diese Bleifeder auf der anderen Seite der Cassette wieder eingelegt wird, die
nächstfolgende Bleifeder an die Entnahmestelle rückt. Da nun nach jedem Spiel angeschrieben
werden mufs, was natürlich nur mit den genannten Bleifedern geschehen darf, so rücken
die Bleifedern von selbst in regelmäfsiger Abwechselung herum, und ein Blick auf die an
der Entnahmestelle der Cassette befindliche Bleifeder genügt, um den jedesmal Gebenden
zu bezeichnen.
Die Construction einer solchen Cassette wird erläutert:
1. durch Fig. 1 und 2. Es zeigt Fig. 1 eine
liegende, zweckmäfsig aus vernickeltem Stahlblech oder aus Neusilberblech hergestellte
Cassette in perspectivischer Ansicht. Fig. 2 zeigt den verticalen Querschnitt derselben, durch die
federnden Lappen c gelegt. In die Längsöffnung α werden die Bleifedern mit leichtem
Fingerdruck eingelegt, wodurch die an der anderen Seite befindliche Bleifeder in die
schalenförmige Vertiefung d hinabrollt und hier zur nächsten Entnahme bereit liegt.
2. durch Fig. 3 und 4. Es zeigt Fig. 3 eine stehende, etwa aus Holz gearbeitete Cassette
mit drei Bleifedern in perspectivischer, unten vorn geöffneter Ansicht. Durch eine Feder d
werden die Bleifedern nach der anderen Seite e herübergedrückt. Gleichzeitig verhindert die
Feder rf, welche in eine an den Bleistiften angebrachte
ringförmige Nuth mit einer Nase eingreift, dafs die ihr unmittelbar anliegende Bleifeder
herausgenommen werden kann. Zwei Vorsprünge f, welche in die am untersten
Ende der Bleifedern eingeschnittenen ringförmigen Nuthen passen, verhindern, dafs die
mittlere Bleifeder herausgezogen werden kann. Diese Vorsprünge f sind in Fig. 3 nicht angegeben,
wohl aber in Fig. 4, welche den Querschnitt in der Höhe der Nuthen darstellt.
Die Feder rf ist in Fig. 4 nicht gezeichnet. Die in der Zeichnung rechts befindliche Bleifeder
ist diejenige, welche zur Entnahme bereit ist.
Claims (1)
- Nach Gebrauch wird sie an der Federseite d eingesteckt.Paτεnt-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Anzeigen des Kartengebers, gekennzeichnet durch eine der Spielerzahl gleiche Anzahl von äufserlich unterscheidbaren Schreibstiften, welche in einem Kästchen derartig angeordnet sind, dafs nur der dem Kartengeber entsprechende, am einen Ende der Bleistiftreihe befindliche Schreibstift zum Anschreiben des Spielergebnisses aus dem Kästchen herausgenommen werden kann und bei seinem am anderen Ende der Bleistiftreihe zu bewirkenden Wiedereinlegen ein Vorrücken der Schreibstifte bewirkt.Eine Ausführungsform der unter ι. gekennzeichneten Vorrichtung (Fig. ι und 2), bei welcher der Schreibstift nach dem Anschreiben in einen Längsschlitz (a) eines Kästchens eingelegt wird, wodurch ein anderer Schreibstift in eine schalenförmige, das Herausnehmen dieses Stiftes gestattende Vertiefung (d) hinabrollt.
Eine Ausführungsform der unter 1 gekennzeichneten Vorrichtung (Fig. 3 und 4), bei welcher die Schreibstifte in einem Kästchen durch eine Feder (d) nach einer Seite hinübergedrückt werden, während Vorsprünge (f), die in Nuthen am unteren Ende der Schreibstifte eingreifen, nur die Herausnahme eines einzigen Schreibstiftes gestatten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69880C true DE69880C (de) |
Family
ID=343305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69880D Expired - Lifetime DE69880C (de) | Vorrichtung zum Anzeigen des Kartengebers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69880C (de) |
-
0
- DE DENDAT69880D patent/DE69880C/de not_active Expired - Lifetime
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