DE698647C - Isolatoren fuer Pardunenabspannungen - Google Patents
Isolatoren fuer PardunenabspannungenInfo
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- DE698647C DE698647C DE1938P0076700 DEP0076700D DE698647C DE 698647 C DE698647 C DE 698647C DE 1938P0076700 DE1938P0076700 DE 1938P0076700 DE P0076700 D DEP0076700 D DE P0076700D DE 698647 C DE698647 C DE 698647C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/38—Fittings, e.g. caps; Fastenings therefor
-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/14—Supporting insulators
Landscapes
- Insulating Bodies (AREA)
Description
- Isolatoren für Pardunenabspannungen-Zur Isolierung der Pardunenabspannungen von Antennenmasten wurden bisher sehr starkwandige, einteilige keramische Druckkörper verwandt, die sich nur schwer ohne innere Spannungen herstellen lassen.
- Erfindungsgemäß wird diesem Übelstand dadurch abgeholfen, daß die keramischen, auf ihren Stirnseiten planparallel zu schleifenden Druckkörper aus einer entsprechenden Anzahl keramischer Stäbe runden oder sonstigen zweckentsprechenden Querschnittes zu einem Stabbündel zusammengesetzt werden, dessen Stäbe z. B. an den Enden und/oder in der Mitte mit keramischen, z. B. sternförmigen Verbindungsscheiben zusammenglasiert . werden. - Statt dessen können die einzelnen keramischen Druckstäbe an ihren beiden Enden in einen metallischen Fassungsring eingekittet sein. 4weckmäßig werden die Stabenden im Durchmesser etwas - abgesetzt, um den aufzuglasierenden .oder aufzukittenden Verbindungsstücken eine gute Führung zu - verleihen. Die Kittschichten werden zweckmäßigerweise leitend überbrückt (kurzgeschlossen), -und die Stabenden erhalten einen, z. B. aufgebrannten, metallischen (Edelmetall-) Belag, der durch ein Verbindungsoder Abschirmblech mit den metallischen Fassungsringen für das Stabbündel verbunden ist. Die planparallel geschliffenen Stirnflächen der Stäbe werden samt den Stirnflächen der Kittschichten schließlich metallisiert.
- Es ist bereits bekannt, lediglich auf Zug beanspruchte Abspannisolatoren für Hochspannungs-Freileitungen aus einer Anzahl im Kreis parallel zueinander angeordneter keramischer Stäbe herzustellen, die durch Einkitten ihrer Enden in metallische Aufhängekappen zu einem Stabbündel vereinigt.werden. Von diesen bekannten Isolatoren unterscheidet sich der Isolator nach der Erfindung dadurch, daß die Vereinigung seiner keramischen Stäbe zu einem Stabbündel= nur zu dem Zweck erfolgt, damit diese Stäbe nach ihrer Vereinigung auf ihren Stirnflächen gemeinsam planparallel geschliffen werden können, um eine vollkommen gleichmäßige Übertragung der Druckkräfte auf die Stäbe sicherzustellen, die beim Einsetzen des Druckisolators in die kettengliedartigen Pardunengehänge auf ihn ausgeübt werden. Es liegt also die Lösung einer ganz anderen Aufgabe als bei den bekannten, auf Zug beanspruchten Abspannisolatoren vor. Zur Isolierung der Füße von Antennentürmen sind ferner Stützisolatoren bekanntgeworden, die aus drei Druckkörpern bestehen, deren Achsen sich in einem Punkt "der Mästschwerachse treffen. Diese Stützisolatoren geben jedoch kein Vorbild für den Druckisolator nach der Erfindung.
- In den Abbildungen i bis 6 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
- Abb. i zeigt teilweise in Ansicht und teilweise im Mittelschnitt und Abb. 2 im Schnitt A-B einen Druckkörper nach der -Erfindung, . der aus einem Bündel von sieben runden keramischen Stäben io besteht, die an den Enden mit sternförmigen keramischen Scheiben ii und i2 zusammenglasiert und alsdann auf ihren Stirnflächen planparallel geschliffen sind: Statt mit zwei solchen Scheiben an den Enden können die Stäbe io auch mit einer einzigen keramischen Sternscheibe in der Mitte zusammenglasiert sein, die in Abb. i strichpunktiert angedeutet ist. Die Stäbe io werden, wie aus den Abb. i und 2 ersichtlich ist, zweckmäßig nur mit den verbreiterten und gegebenenfalls durch Schleifen genau bearbeiteten Enden der Sternarme zusammenglasiert. Auch der Mittelstab des Stabbündels wird zweckmäßig z: B. nur an sechs Stellen seines Umfanges in die Mittelöffnung der Sternscheiben-i: und 12 einglasiert. Diel Stabenden können ähnlich wie -die Stabenden des in-Abb. 5: dargestellten Ausführungsbeispiels zur besseren Führung; der Sternscheiben im Durchmesser etwas abgesetzt werden.
- Abb. 3 stellt im Schnitt E-F und Abb. 4 im Schnitt C-D einen Druckkörper nach der Erfindung dar, dessen zylindrische keramische Stäbe 2o an den Enden in metallische Fassungsringe 21 =und 22 eingekittet sind, die ihrerseits -in die schraffiert angedeuteten Joche ?,3.° und 24 der kettengliedartigen Pardunen Behänge : eingesetzt werde: Nach dem Aufkitten vier Fassungsringe 21 und 2.2 werden die Stirnflächen der Stäbe 2o samt den Stirnflächen der Fassungsringe planparallel geschliffen. Das Einkitten der keramischen Stäbe in die Fassungsringe erfolgt unter Zuhilfenahme einer den gleichmäßigen Abstand der Stäbe sichernden Lehre.
- Abb. 5 zeigt teilweise im Mittelschnitt und teilweise - in - Ansicht das untere Ende eines aus den keramischen Stäben 30 zusammengesetzten Druckkörpers nach der Erfindung. Die Anordnung der Stäbe ist so wie in Abb. i und z getroffen, jedoch sind die Stäbe nicht wie in jenem Fäll mit Sternscheiben zusammenglasiert, sondern wie in dem Beispiel nach. Abb. 3 und 4 an den im Durchmesser etwas abgesetzten Enden in metallische Fassungsringe eingekittet, von denen nur der untere Fassungsring 31 in der Abb.5 im Mittelschnitt sichtbar ist. Die abgesetzten Stabenden tragen einen z. B. aufgebrannten metallischen "Belag 33,. a'n. -den sich eine mit entsprechenden Löchern versehene Blechscheibe '34 anlegt, =die die Kittschicht 35 nach dem Fassungsflansch 31 leitend überbrückt und deren Stirnflächen abschirmt. DieStirnfiächen der Stäbe 30 und der Kittschichten sind planparallel geschliffen und in geeigneter Weise, z. B. durch eine Metallbespritzung 36, metallisiert.
- Abb: 6 zeigt im Querschnitt einen Druckkörper, der aus keramischen Einzelstäben 40 besteht, die um einen keramischen Rundstab 41 im Kreis angeordnet sind und sektorförmigen Querschnitt haben. Die Stäbe 40 sind zur Vereinigung untereinander und mit dem Mittelstab 41 in ihrer" Mitte öder auch an den Enden mit entsprechend bemessenen keramischen Verbindungsringen 42 ähnlich wie bei der Ausführung nach Abb. i und 2 zu- i sammenglasiert.
- Die Erfindung bleibt nicht auf die in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Die Zahl der zu einem Bündel zu vereinigenden keramischen Stäbe i kann den Bedürfnissen entsprechend beliebig gewählt werden. Auch sind Abwandlungen der Querschnittsform und -abmessungen und der räumlichen Anordnung der Stäbe möglich.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Druckisolator für Pardunenabspannungen, der aus einer beliebigen Anzahl -z. B, im Kreis regelmäßig, angeordneter keramischer Stäbe besteht, -dadurch gekennzeichnet, däß -diese Stäbe durch Zusammenglasieren mit stein- oder ringförmigen keramischen Verbindungsscheiben oder Einkitten ihrer Enden in metallischeFassungsringe zu einem Stabbündel vereinigt und sodann,an ihren Stirnflächen gemeinsam planparallel geschliffen sind.
- 2. Isolator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabenden im Durchmesser etwas abgesetzt sind.
- 3. Isolator nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabenden einen, z. B. aufgebrannten, metallischen Belag besitzen. q..
- Isolator nach Anspruch i bis 3, dessen Enden in metallische Fassungsringe eingekittet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kittschichten durch Blechscheiben überbrückt sind, die eine leitende Verbindung des metallischen Belages der Stabenden mit den metallischen Fassungsringen. herstellen.
- 5. Isolator nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen der Stabenden und Kittschichten nach dem .Planparallelscbleifen metallisiert sind.
- 6. Isolator nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die um einen runden keramischen Mittelstab (4i) im Kreis angeordneten keramischen Druckstäbe (4o) sektorförmigeri Querschnitt haben (Abb.6).
- 7. Isolator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diekeramischen Druckstäbe nur mit den gegebenenfalls durch Schleifen- o. dgl. bearbeiteten Enden der Sternarme der keramischen Verbindungsscheiblen (i i, 12) zusammenglasiert sind. B.
- Isolator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der keramische Mittelstab des Stabbündels nur an einigen, z. B. sechs Stellen seines Umfanges in die Mittelöffnung der keramischen Sternscheiben einglasiert ist.
- 9. Isolator nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die keramischen Stäbe (io) nur in ihrer Mitte mit einer keramischen Sternscheibe zusammenglasiert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938P0076700 DE698647C (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Isolatoren fuer Pardunenabspannungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1938P0076700 DE698647C (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Isolatoren fuer Pardunenabspannungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE698647C true DE698647C (de) | 1940-11-14 |
Family
ID=7393029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938P0076700 Expired DE698647C (de) | 1938-02-03 | 1938-02-03 | Isolatoren fuer Pardunenabspannungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE698647C (de) |
-
1938
- 1938-02-03 DE DE1938P0076700 patent/DE698647C/de not_active Expired
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