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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Thermodruckkopf zum Bilden
von Abbildungen auf wärmeempfindlichem
Papier oder auf Schreibpapier über
ein Wärmeübertragungs-Farbband.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Es
ist bekannt, das Thermodruckköpfe
zum Bilden gewünschter
Abbildungen durch selektives Liefern von Wärmeenergie an wärmeempfindliches Papier
oder ein Wärmeübertragungs-Farbband
verwendet werden. Im allgemeinen werden Thermodruckköpfe hauptsächlich in
Thermodruckköpfe
vom Dünnfilm-Typ
und Thermodruckköpfe
vom Dickfilm-Typ unterteilt, abhängig
vom Verfahren zum Ausbilden ihrer Heizwiderstände.
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JP-A-61239957
offenbart einen Thermodruckkopf, der fünf Treiber-ICs aufweist, die
jeweils eine Dateneingangs-Anschlussfläche Pi und eine Datenausgangs-Anschlussfläche Po aufweisen.
Die ersten bis dritten Treiber-ICs 1–3 sind miteinander verbunden
und die vierten und fünften
Treiber sind ebenfalls verbunden. Allerdings ist die Dateneingangs-Anschlussfläche des
vierten Treiber-ICs P4 nicht mit der Datenausgangs-Anschlussfläche des dritten
Treiber-ICs P3 verbunden. Die Dateneingangs-Anschlussfläche P4 ist
statt dessen mit dem Leiter P2 einer Elektrode verbunden. Wenn ein
Treiber-IC in der ersten Gruppe außer Betrieb ist, arbeiten somit
die anderen Gruppen als ein kleines Thermodruckkopfsubstrat.
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Beispielhaft
wird nachfolgend ein typischer Thermodruckkopf vom Dickfilm-Typ
beschrieben.
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1 zeigt
einen üblicherweise
verwendeten Thermodruckkopf 1 vom Dickfilm-Typ. Wie es nachstehend
beschrieben ist, weist der erfindungsgemäße Thermodruckkopf eine Struktur
auf, die derjenigen der in 1 dargestellten
mit Ausnahme ihrer kennzeichnenden Teile ähnelt.
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Der
in 1 dargestellte Thermodruckkopf 1 umfasst
ein Kopfsubstrat 11, das aus Aluminiumoxidkeramik gebildet
ist, sowie ein zusätzliches
Substrat 20, das aus einem glasfaserverstärktem Epoxydharz gebildet
ist. Das Kopfsubstrat 11 ist mit einem linearen Heizwiderstand 12,
mehreren Treibern-ICs 13, einer gemeinsamen Elektrode 14 und
mehreren einzelnen Elektroden 15 versehen. Der Heizwiderstand 12 erstreckt
sich längs
des Kopfsubstrats. Die Treiber-ICs 13 sind in einer Reihe
angeordnet, die sich in der Längsrichtung
des Kopfsubstrats erstreckt.
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Die
gemeinsame Elektrode 14 ist integral mit mehreren Vorsprüngen 16 ausgebildet,
die sich parallel zueinander erstrecken und Kammzahn-ähnlich sind.
Jeder Vorsprung 16 weist ein freies Ende auf, das elektrisch
mit dem Heizwiderstand 12 verbunden ist. Jede einzelne
Elektrode 15 ist linear und weist zwei freie Enden auf.
Wie es in 1 dargestellt ist, sind die
einzelnen Elektroden 15 und die mehreren Vorsprünge 16 abwechselnd
angeordnet. Ein freies Ende jeder einzelnen Elektrode 15 ist
zwischen zwei benachbarten Vorsprüngen 16 der gemeinsamen Elektrode 14 angeordnet,
um elektrisch mit dem Heizwiderstand 12 verbunden zu werden,
wohingegen das andere freie Ende über einen Leitungsdraht 19 mit
einer (nicht dargestellten) Ausgangs-Anschlussfläche eines relevanten Treiber-ICs 13 verbunden
ist. Mit einer derartigen Anordnung umfasst der Heizwiderstand 12 mehrere
Abschnitte 18, die jeweils zwischen zwei benachbarten Vorsprüngen 16 definiert
sind. Diese Abschnitte wirken als Heizpunkte unter der Steuerung
der Treiber-ICs 13. Insbesondere wird dem Abschnitt 18,
der durch die Treiber-ICs 13 über den benachbarten Vorsprung 16 und
die einzelne Elektrode 15 ausgewählt worden ist, ein Strom zugeführt. Als
Ergebnis wird der gewählte
Abschnitt erhitzt, um als ein Heizpunkt zu wirken.
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Das
zusätzliche
Substrat 20 ist mit einem Leitungs- oder Verdrahtungsmuster
(teilweise dargestellt) ausgebildet, das mit (nicht dargestellten)
Eingangs-Anschlussflächen
der Treiber-ICs 13 über mehrere
leitende Drähte 19a verbunden
ist. Das zusätzliche
Substrat 20 ist ferner mit einem Verbinder 17 versehen,
der mit dem Leitungsmuster verbunden ist. Der Verbinder 17 ist
auch mit einem (nicht dargestellten) Kabel zum Übertragen von Signalen, die
von außerhalb
geliefert werden, verbunden. Mit der vorgenannten Anordnung werden
die externen Signale über
das Leitungsmuster an die Treiber-ICs 13 übertragen.
Die Treiber-ICs 13 arbeiten basierend auf den so übertragenen
Signalen.
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Jeder
der Treiber-ICs 13 enthält
ein Schieberegister, das eine vorgegebene Anzahl von Bits aufweist,
die der Anzahl der Ausgangs-Anschlussflächen des Treiber-ICs 13 entspricht.
Die Treiber-ICs 13 sind mit ihren Datenausgangs-Anschlüssen in
einer Kaskade mit ihren Dateneingangs-Anschlüssen verbunden, so dass die
Schieberegister in den entsprechenden Treiber-ICs 13 miteinander
verbunden sind.
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Der
Thermodruckkopf mit der vorgenannten Struktur arbeitet wie folgt.
Um eine Zeile zu drucken müssen
vorab Druckdaten für
die Zeile den Treiber-ICs 13 zugeführt werden. Hierzu werden die Druckdaten
für die
Zeile seriell dem in 1 links außen dargestellten Treiber-IC über den
Dateneingangs-Anschluss zugeführt.
Danach werden die Druckdaten nacheinander in die Schieberegister
der entsprechenden Treiber-ICs 13 eingespeist, die in einer
Kaskade miteinander verbunden sind, und darin aufbewahrt. Die Ausgangs-Anschlussflächen der Treiber-ICs 13 werden
entsprechend den aufbewahrten Druckdaten selektiv aktiviert, und
zwar synchron mit einem Strobe-Signal, das jedem Treiber-IC 13 zugeführt wird.
Als Ergebnis werden die Heizpunkte 18 selektiv erhitzt,
um einen vorgegebenen Druckbetrieb durchzuführen.
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Leider
weist der Thermodruckkopf 1 mit der vorgenannten Anordnung
die nachfolgenden Nachteile auf. Da die Druckdaten für eine Zeile
den Treiber-ICs 13 seriell zugeführt werden, kann der Druckbetrieb
für die
Zeile nicht beginnen, bis die Eingabe der seriellen Daten abgeschlossen
ist. Dies bedeutet, dass es bei dem vorstehenden Druckkopf wegen
der seriellen Dateneingabe unmöglich
ist, die Druckgeschwindigkeit über
eine bestimmte Grenze hinaus zu erhöhen. Ferner fließt eine
erhöhte
Menge von Strom durch die gemeinsame Elektrode 14, wenn
alle Heizpunkte 18 gleichzeitig aktiviert werden. Folglich
verstärkt
sich der Spannungs abfall entlang der gemeinsamen Elektrode 14,
was zu ungleichmäßigen Druckergebnissen
führt.
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Um
die vorstehenden Probleme in Angriff zu nehmen, sind üblicherweise
die nachfolgenden Maßnahmen
ergriffen worden. Zuerst sind Druckdaten für eine Zeile in eine vorgegebene
Anzahl von Stücken unterteilt
worden, während
auch die Treiber-ICs in dieselbe Anzahl von Gruppen unterteilt worden
sind. Dann wird jedes Stück
der geteilten Druckdaten gleichzeitig einer entsprechenden Gruppe
der Treiber-ICs 13 zugeführt. Verglichen mit der vorbeschriebenen
seriellen Eingabe ist dieses Verfahren dahingehend vorteilhaft,
dass die Druckdaten den Treiber-ICs schneller zugeführt werden
können,
so dass die Druckgeschwindigkeit erhöht wird. Zusätzlich sinkt
der Strom, der durch die gemeinsame Elektrode 14 fließt, weil
die Zeitabfolge des Treibens der entsprechenden Gruppen von Treibern-ICs 13 gestaffelt ist,
wodurch der Spannungsabfall entlang der gemeinsamen Elektrode 14 verringert
wird.
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Allerdings
leidet das vorstehende Verfahren unter dem nachfolgendem Nachteil.
Um die unterteilten Daten den entsprechenden Gruppen von Treibern-ICs 13 zuzuführen, ist
ein spezielles Leitungsmuster erforderlich, das für diesen
bestimmten Zweck entworfen ist. Daher ist es erforderlich, verschiedene
Arten von Leitungsmustern vorzubereiten, wie etwa ein Leitungsmuster,
das zur Verwendung mit Druckdaten in zwei Gruppen geeignet ist,
oder ein Leitungsmuster, das zur Verwendung mit Druckdaten in drei
Gruppen geeignet ist, abhängig
von den Eigenschaften einer Vorrichtung, in der der Druckkopf 1 eingebaut
ist, oder abhängig
von den Anforderungen eines Benutzers. Um derartige Thermodruckköpfe mit
verschiedenen Arten von Leitungsmustern individuell herzustellen,
sind zusätzliche
Zeit und zusätzlicher
Aufwand erforderlich, was zu einer Kostenerhöhung führt. Ferner muss, um die Treiber-ICs 13 Gruppe
für Gruppe
mit einem Zeitunterschied zu aktivieren, ein Leitungsmuster zum
Liefern von Strobe-Signalen zusätzlich
im Einklang mit der bestimmten Art und Weise der Aufteilung entworfen
werden.
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Darüber hinaus
kann es erforderlich sein, den Entwurf der verschiedenen vorstehend
genannten Leitungsmuster zu verändern,
nachdem sie hergestellt worden sind. Beispielsweise kann ein Anwender
wünschen,
ein Leitungsmuster, das für Druckdaten
in drei Gruppen entworfen worden ist, anstelle des ursprünglich verwendeten
Leitungsmusters, das für
Druckdaten in zwei Gruppen entworfen worden ist, zu benutzen. Üblicherweise
muss in einer derartigen Situation ein Thermodruckkopf, der ein
für Druckdaten
mit drei Gruppen entworfenes Leitungsmuster enthält, zusätzlich erworben werden, was sehr
nachteilig ist.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Daher
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Thermodruckkopf
zu schaffen, der in der Lage ist, die vorstehenden Nachteile zu überwinden.
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Erfindungsgemäß wird ein
Thermodruckkopf geschaffen, wie er in den beigefügten Ansprüchen beansprucht ist.
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Bei
dem Thermodruckkopf mit der vorgenannten Anordnung kann eine ausgewählte der trennbaren
Stelle jeder Hauptleitung und die trennbare Stelle der Nebenleitung,
die jede Hauptleitung begleitet, getrennt werden.
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Ferner
können
alle trennbaren Stellen der Hauptleitungen getrennt werden. Weiter
können
alle trennbaren Stellen der Hilfsleitungen getrennt werden.
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Jede
der trennbaren Stellen kann mit einer Markierung ausgebildet sein.
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Vorzugsweise
kann der Thermodruckkopf ferner mehrere Leitungswiederherstellungsabschnitte
aufweisen, die jeweils parallel zu den trennbaren Stellen angeordnet
sind.
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Jeder
Leitungswiederherstellungsabschnitt kann ein Paar voneinander beanstandeter
Anschlussflächen
umfassen. Verschiedene Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich klarer aus der Beschreibung, die nachstehend unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen erfolgt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Draufsicht auf Anordnungen eines Thermodruckkopfes, die dem
Stand der Technik und der vorliegenden Erfindung gemeinsam sind.
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2 ist
eine Schnittansicht, die denselben Thermodruckkopf zeigt.
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3 ist
eine schematische Ansicht, die ein Leitungsmuster für die Druckdaten
entsprechend der vorliegenden Erfindung zeigt.
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BESTE AUSFÜHRUNGSFORM
ZUM AUSFÜHREN DER
ERFINDUNG
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Ein
erfindungsgemäßer Thermodruckkopf weist,
wie vorstehend beschrieben, eine Struktur auf, die im wesentlichen
gleich ist zu derjenigen des in 1 dargestellten üblichen
Thermodruckkopfs. Daher wird der erfindungsgemäße Thermodruckkopf ebenfalls
unter Bezugnahme auf 1 (und auf andere Figuren) beschrieben.
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Insbesondere
umfasst der erfindungsgemäße Thermodruckkopf 1 ein
Kopfsubstrat 11, das beispielsweise aus Aluminiumoxidkeramik
gebildet ist, und ein zusätzliches
Substrat 20, das beispielsweise aus glasfaserverstärktem Epoxydharz
gebildet ist. Das Kopfsubstrat 11 ist mit einem linearen
Heizwiderstand 12, mehreren Treibern-ICs 13, einer
gemeinsamen Elektrode 14 und mehreren einzelnen Elektroden 15 versehen.
Der Heizwiderstand 12 erstreckt sich längs des Kopfsub strats. Die
Treiber-ICs 13 sind in der Längsrichtung des Kopfsubstrats
linear angeordnet.
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Die
gemeinsame Elektrode 14 ist integral mit mehreren kammzähnenartigen
Vorsprüngen 16 ausgebildet,
die sich parallel zueinander erstrecken. Jeder Vorsprung 16 weist
ein freies Ende auf, das elektrisch mit dem Heizwiderstand 12 verbunden
ist. Jede individuelle Elektrode 15 weist eine lang gestreckte Konfiguration
und zwei freie Enden auf. Wie es in 1 dargestellt
ist, sind die individuellen Elektroden 15 und die mehreren
Vorsprünge 16 abwechselnd angeordnet.
Ein freies Ende jeder einzelnen Elektrode 15 ist zwischen
zwei benachbarte Vorsprünge 16 der
gemeinsamen Elektrode 14 angeordnet, um elektrisch mit
den Heizwiderstand 12 verbunden zu werden. Andererseits
ist das andere freie Ende der einzelnen Elektrode 15 über einen
leitenden Draht 19, wie etwa einen Golddraht, mit einer
Ausgangs-Anschlussfläche
(nicht dargestellt) eines relevanten Treiber-ICs 13 verbunden.
Jeder der Treiber-ICs 13 ist mit Stromversorgungs- und
Signal-Anschlussflächen (nicht
dargestellt) versehen. Ferner enthält jeder Treiber-IC 13 ein
Schieberegister. Das Schieberegister weist eine vorgegebene Anzahl
von Bits auf, die der Anzahl der Ausgangs-Anschlussflächen des Treiber-ICs 13 entsprechen.
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In
der vorstehenden Anordnung umfasst der Heizwiderstand 12 mehrere
Abschnitte 18 (siehe 1), von
denen jeder durch benachbarte Vorsprünge 16 definiert ist.
Die entsprechenden Abschnitte arbeiten als Heizpunkte unter Steuerung
der Treiber-ICs 13. Genauer genommen wird ein Strom dem
Abschnitt 18, der durch die Treiber-ICs 13 ausgewählt ist, über den
benachbarten Vorsprung 16 und die einzelne Elektrode 15 zugeführt. Als
Ergebnis wird der bestimmte Abschnitt erhitzt, um als ein Heizpunkt
zu wirken.
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Das
zusätzliche
Substrat 20 trägt
einen Verbinder 17. Dieser Verbinder 17 ist angeordnet,
um mit einem (nicht dargestellten) Kabel verbunden zu werden, das
zum Übertragen
von Signalen verwendet wird, die von außen geliefert werden. Das zusätzliche Substrat 20 ist
ferner mit einem Leitungsmuster versehen, das beispielsweise mit
den Signal-Anschlussflächen
der Treiber-ICs 13 über
Drähte 19a verbunden
ist.
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Das
Treiber-IC 13 und die Bonddrähte 19, 19a sind,
wie es in 2 dargestellt ist, mit einer Schutzbedeckung 25 bedeckt,
die beispielsweise aus einem harten Überzugsmaterial gebildet ist.
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Das
wichtigste Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das auf dem Kopfsubstrat 20 ausgebildete Leitungsmuster.
Dieses Leitungsmuster wird nachstehend unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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Das
illustrierte Leitungsmuster ist so entworfen, dass Druckdaten für eine Zeile,
die über
den Verbinder 17 geliefert werden, an die Treiber-ICs 13 auf eine
Art und Weise übertragen
werden, die es ermöglicht,
dass die Druckdaten in maximal vier Gruppen unterteilt werden. Insbesondere
sind die 14 Treiber-ICs in vier Gruppen unterteilt. Die erste Gruppe enthält vier
Treiber-ICs (DrIC1–4),
die zweite Gruppe drei Treiber-ICs (DrIc5–7), die dritte Gruppe vier
Treiber-ICs (DrIC8–11)
und die vierte Gruppe drei Treiber-ICs (DrIC12–14). In jeder Gruppe sind
die Treiber-IC elektrisch miteinander verbunden.
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Das
illustrierte Leitungsmuster enthält
vier Hauptleitungen 31–34 und
drei Nebenleitungen 41–43.
Ein Ende der entsprechenden Hauptleitungen 31–34 ist
jeweils mit dem Verbinder 17 verbunden. Die anderen Enden
der Hauptleitungen 31–34 sind jeweils
mit der Dateneingangs-Anschlussfläche (DI) des Antriebs-IC (DrIC1),
der Dateneingangs-Anschlussfläche
(DI) des Treiber-ICs (DrIC5), der Dateneingangs-Anschlussfläche (DI)
des Treiber-ICs (DrIC8) und der Dateneingangs-Anschlussfläche (DI) des Treiber-ICs (DrIC12)
verbunden. Die drei Nebenleitungen 41–43 sind zur Verbindung
mit der Datenausgangs-Anschlussfläche (DO) des Treiber-ICs (DrIC4),
mit der Dateneingangs-Anschlussfläche (DI) des Treiber-ICS (DrIC5),
der Datenausgangs-Anschlussfläche
(DO) des Treiber-ICs (DrIC7) mit der Dateneingangs-Anschlussfläche (DI)
des Treiber-ICs (DrIC8) bzw. der Datenaus gangs-Anschlussfläche (DO)
des Treiber-ICs (DrIC11) mit der Dateneingangs-Anschlussfläche (DI) des Treiber-ICs (DrIC12) angeordnet.
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Die
Hauptleitungen 32–34 sind
mit trennbaren Stellen d–f
zum Trennen der elektrischen Leitung der Hautleitungen versehen.
Die trennbaren Stellen können
mit vorgegebenen Markierungen versehen sein, um die visuelle Erkennung
zu erleichtern. Auf ähnliche
Weise sind die Nebenleitungen 41–43 mit trennbaren
Stellen a–c
zum Trennen der elektrischen Leitung der Nebenleitungen versehen.
Die trennbaren Stellen können
ebenfalls mit vorgegeben Markierungen versehen sein.
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Ferner
sind die Hauptleitungen 32–34 mit Leitungswiederherstellungsabschnitten 32a–34a versehen,
die sich jeweils so erstrecken, dass sie eine entsprechende der
trennbaren Stellen d–f überbrücken. Jede
der Leitungswiederherstellungsabschnitte umfasst zwei beabstandete
Anschlussflächen
und Leitungsdrähte
zum Verbinden der entsprechenden Anschlussflächen mit der Hauptleitung.
Gleichfalls sind die Nebenleitungen 41–43 mit Leitungswiederherstellungsabschnitten 41a–43a versehen,
von denen sich alle so erstrecken, dass sie eine entsprechende der
trennbaren Stellen a–c überbücken. Jeder
der Leitungswiederherstellungsabschnitte umfasst zwei beabstandete
Anschlussflächen
und Leitungsdrähte
zum Verbinden der entsprechenden Anschlussflächen mit der Nebenleitung.
Jede trennbare Stelle kann durch Verbinden der beiden beabstandeten
Anschlussflächen
des Leitungswiederherstellungsabschnitts durch Verlöten oder
Drahtverbinden umgangen werden.
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Das
derart ausgebildete Leitungsmuster kann auf nachfolgende Weise verwendet
werden. Es wird angemerkt, dass in der nachfolgenden Beschreibung
alle trennbaren Abschnitte a–f
so dargestellt sind, dass sie im Ursprungszustand verbunden sind.
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Nunmehr
wird angenommen, dass die in vier Gruppen unterteilten Druckdaten
für eine
Zeile den Treiber-ICs zugeführt
werden. In diesem Fall werden die trennbaren Stellen a, b und c,
die in 3 gezeigt sind, beispielsweise durch Ätzen oder
durch NC-Bearbeiten getrennt. Auf diese Weise wird ein Teil von Druckdaten,
der durch die Hauptleitung 31 geliefert wird, vom linken
Treiber-IC (DrIC1) zum rechten Treiber-IC (DrIC4) der ersten Gruppe übertragen.
Gleichfalls wird ein Teil der durch die Hauptleitung 32 gelieferten
Druckdaten vom linken Treiber-IC (DrIC5) an das rechte Treiber-IC
(DrIC7) der zweiten Gruppe übertragen,
ein Teil der durch die Hauptleitung 33 gelieferten Druckdaten
wird vom linken Treiber-IC (DrIC8) an das rechte Treiber-IC (DrIC11)
der dritten Gruppe übertragen
und ein Teil der durch die Hauptleitung 34 gelieferten
Druckdaten wird vom linken Treiber-IC (DrIC12) an das rechte Treiber-IC (DrIC14)
der vierten Gruppe übertragen.
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Nunmehr
wird angenommen, dass die Druckdaten für eine Zeile in zwei Gruppen
für eine Lieferung
an die Treiber-ICs zu unterteilen sind. In diesem Fall werden die
trennbaren Stellen b, d und f getrennt, was einfach zu verstehen
ist. Alternativ hierzu werden die trennbaren Stelle d, e, f getrennt, wenn
die gesamten Druckdaten für
eine Zeile seriell in einer Gruppe übertragen werden sollen.
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Sobald
die trennbaren Abschnitte a, b und c getrennt worden sind, um eine Übertragung
der Druckdaten in vier Gruppen zu ermöglichen, kann das Leitungsmuster
auf die nachfolgende Weise in die Form mit einer Zweier-Unterteilung
geändert
werden. Zuerst werden die trennbaren Stellen d und f getrennt. Dann
werden die Leitungswiederherstellungsabschnitte 41a, 43a elektrisch
verbunden. Als Ergebnis wird das Leitungsmuster geändert, so
dass die Druckdaten für
eine Zeile, die in zwei Gruppen unterteilt sind, an die Treiber-ICs übertragen
werden.
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Im
erfindungsgemäßen Thermodruckkopf 1 kann,
wie aus dem vorstehenden folgt, ein einziges Leitungsmuster modifiziert
werden, um je nach Bedarf ein Muster für eine Unterteilung in eine,
eine Unterteilung in zwei oder eine Unterteilung in vier Gruppen
zu erhalten, auf die vorstehend beschriebene Weise. Somit ist es
möglich,
verschiedene Arten von Unterteilungsmustern zu erhalten, ohne die
Leitungsmuster entsprechend der entsprechenden Unterteilung individuell
herzustellen. Daher können
im mit den vorstehend beschriebenen Leitungsmuster ausgebildet Thermodruckkopf 1 die
Treiber-ICs durch Trennen der Hauptleitung oder der Nebenleitung
in eine gewünschte
Anzahl von Gruppen entsprechend beispielsweise der Bestellung eines
Benutzers unterteilt werden. Somit wird die Zeit und der Aufwand,
die für
der Entwurf erforderlich sind, verringert.
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Wenn
die Hauptleitung und die Hilfsleitung durch Verwenden einer NC-Bearbeitungs-Technik getrennt
werden soll, reicht es ferner aus, ein neues Programm zum Steuern
der Bewegung des Bearbeitungskopfs der Vorrichtung, die die NC-Bearbeitung durchführt, bereitzustellen.
Dies erfordert weniger Zeit und Aufwand als der zusätzliche
Entwurf mehrerer Leitungsmuster.
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Ferner
ist es, wie vorstehend beschrieben, möglich, einmal getrennte Hilfsleitungen 41, 42, 43 durch
Verbinden der Leitungswiederherstellungsabschnitte 41a, 42b und 43c erneut
zu verbinden. Dies bedeutet, dass die Unterteilungsanzahl geändert werden
kann, nachdem sie bestimmt worden ist. Es ist klar, dass ein ähnlicher
Vorgang in Bezug auf die Hauptleitungen 32–34,
die mit den Leitungswiederherstellungsabschnitten 32a–34a versehen
sind, durchgeführt
werden kann.
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In
der vorgenannten Ausführungsform
sind die Treiber-ICs 13 in vier Gruppen unterteilt. Allerdings
ist klar, dass die Treiber-ICs 13 in eine andere Anzahl
von Gruppen unterteilt sein können.
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Ferner
sind in der vorstehenden Ausführungsform
die Hauptleitungen und die Nebenleitungen als ursprünglich an
den trennbaren Stellen verbunden dargestellt. In einer anderen Anordnung
können
die trennbaren Stellen im Ursprungszustand getrennt sein. Selbst
in diesem Fall ist es möglich,
die gewünschte
Anzahl von Unterteilungen zu erreichen, in dem die beabstandeten
Anschlussflächen
der Leitungswiederherstellungsabschnitte verbunden werden. Es ist
auch möglich,
dass nur eine ausgewählte
trennbare Stelle im Ursprungszustand getrennt ist.
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In
der vorstehenden Ausführungsform
ist das Leitungsmuster zum Übertragen
von Druckdaten beschrieben. Die vorliegende Erfindung kann jedoch auch
auf ein Leitungsmuster zum Übertragen
von Taktsignalen, Stromsignalen oder Strobe-Taktsignalen angewendet
werden.
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Ferner
sind in der vorstehenden Ausführungsform
die Leitungsmuster und die Treiber-ICs auf getrennten Substraten 10 bzw. 11 montiert.
Das Leitungsmuster und die Treiber-ICs können jedoch auch auf einem
gemeinsamen Substrat montiert sein.
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Die
vorliegende Erfindung wird in der vorstehenden Ausführungsform
auf einen Thermodruckkopf vom Dickfilm-Typ angewendet. Allerdings
kann die vorliegende Erfindung auch auf einem Thermodruckkopf vom
Dünnfilm-Typ
angewendet werden.
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GEWERBLICHE
VERWERTBARKEIT
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Wie
hierin vorstehend beschrieben worden ist kann der erfindungsgemäße Thermodruckkopf vorteilhafterweise
basierend auf Druckdaten oder dergleichen für eine Zeile, die in mehrere
Stücke
unterteilbar sind, verwendet werden.