DE69831717T2 - Fernsprechsystem und Signalisierungsverfahren - Google Patents

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Klaas Ottawa Van Weringh
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Telefonienetzwerke und Methoden zur Signalisierung.
  • Stand der Technik
  • Der Umfang des Datenverkehrs sowohl im Unternehmens- als auch im Privatbereich hat sich in den letzten Jahren mit bisher unübertroffener Geschwindigkeit vermehrt. Die Einführung des Internets in der allgemeinen Öffentlichkeit hat zu einem erhöhten Bedarf für schnelleren Zugriff von Privatbenutzern auf die Netzwerke geführt. Die Geschäftswelt hat nicht nur ein wesentliches Wachstum im Datenverkehr erfahren, sondern auch diverse Veränderungen in den Serviceanforderungen erlebt.
  • Der Bedarf für Datendienste hat dazu geführt, dass Internet-Service-Provider (ISP) zunehmend mehr Netzwerke mit hohen Bandbreiten einsetzen. Mit der zunehmenden Konkurrenz zwischen den Anbietern beginnen ISP nun Sprachverkehr in ihren Netzen zu transportieren und sie bündeln Daten- und Sprachdienste, um die Kundenkontrolle bei den Endbenutzern zu erhöhen. Somit werden sie nun direkte Konkurrenten der traditionellen Telefondienstanbieter, deren Sprachnetze durch das explosionsartige Wachstum des Datenverkehrs überwältigt werde, da sie eine Schmalbandnetz-Infrastruktur mit Time Division Multiplexer (TDM) verwenden, die nicht zur Unterstützung solcher drastischer Änderungen im Verkehrsmuster und in der Kapazität bestimmt und auch nicht dazu fähig sind.
  • Der Telecommunications Act von 1996 hat in den Vereinigten Staaten weitreichende Auswirkungen darauf, wie Telekommunikation in Zukunft angeboten werden wird. Betreiber von Ortsnetzen (Local Exchange Carrier – LEC) haben jetzt die Gelegenheit, in neue Märkte einzusteigen und Einkommensquellen zu schaffen, indem sie ihr Sprachdienstportfolio um Long-Distance-Service und Ferngesprächsdienste erweitern. Aus Sicht der Netzwerkimplementierung haben die traditionellen Service-Provider (LECs) in neuen Marksegementen die Chance, neue Netzwerke einzubinden, die speziell für die Erfüllung des neuen Breitbandbedarfs ihrer Kunden ausgelegt und konstruiert sind. Gleichzeitig besteht für die traditionellen Service-Provider erhöhter Druck bezüglich der Erhaltung ihrer bestehenden Marktbasis, da Neueinsteiger versuchen, ihre Hauptkunden in großen städtischen Gebieten, wo viele TDM-basierende Schmalbandnetze verwendet werden, abzuwerben. Neueinsteiger differenzieren ihre Dienste, indem sie billigere, schneller einbindbare und verbesserte Servicefähigkeiten durch erweitere Breitbandarchitekturen wie Asynchronous Transfer Mode (ATM) anbieten. Damit traditionelle Service-Anbieter dieses Wettbewerbsrisiko abwenden können, brauchen sie eine wirtschaftliche Möglichkeit zur Verbesserung ihrer TDM-basierten Schmalbandnetzwerke, durch die vergleichbare Leistungen, Bandbreitenfähigkeiten und Serviceflexibilität erzielt werden können.
  • Eine aktuelle Norm (International Telecommunication Union-Telecommunication Standardization Sector Recommendation Q.2660) spezifiziert, wie Service-Provider an der Schnittstelle ihre bestehenden TDM-Schmalbandnetzwerke und einem ATM-Breitbandnetzwerke Funktionalität für die Signalisierungsumwandlung anbieten sollten. Die empfohlene Protokollumwandlung liegt zwischen dem aktuellen verwendeten bestehenden ISUP-Protokoll in Common Channel Signaling Nummer 7 (CCS7) für Verbindungs- und Anrufsteuerung und dem neuen Breitband-ISUP-Protokoll (B-ISUP), das für die Verwendung mit ATM-Netzwerken bestimmt ist. Ein Beispiel dieser Art von Umwandlung ist in der Europäischen Patentanmeldung 0719068 gegeben.
  • Bei aktuellen Versionen des B-ISUP-Protokolls fehlen viele der Verbindungsparameter, die für ISUP zur Verfügung stehen und von vielen heute angebotenen Sprachdiensten benötigt werden. Wenn dies das einzigen Problem in Verbindung mit der Protokollumwandlung wäre, könnte die Industrie einfach das B-ISUP verbessern und weiterentwickeln, um alle Verbindungsparameter des bestehenden ISUP-Protokolls aufzunehmen. Die Protokollumwandlung stellt uns jedoch vor Herausforderungen, da sehr oft viele verschiedenen Versionen des gleichen Protokolls vorhanden sind, z.B. um landesspezifische Anforderungen zu erfüllen. Dadurch wird auf Ebene der Verkäufer, Anbieter und sogar der Installateure eine enorme, mit hohen Kosten verbundene Komplexität verursacht, da sie sicherstellen müssen, dass die richtige Protokollumwandlung an der richtigen Stelle vorgenommen wird. Ein weiterer potentialer Problembereich für Service-Provider ist, dass B-ISUP zwar ein Standardprotokoll sein mag, aber höchstwahrscheinlich nicht über alle ATM-Netzwerke hinweg gegenwärtig sein wird. Da B-ISUP für Telefonie ausgelegt wurde, ist es unwahrscheinlich, dass es überall eingesetzt wird, und zwar aus dem einfachen Grund, dass viele ATM-Netzwerke ausschließlich für Daten konzipiert und installiert werden und deshalb kein Bedarf für alle Funktionen und die Komplexität des B-ISUP vorhanden ist.
  • Die Umwandlung in andere Protokolle, wie das ATM Private Node to Node Interface (PNNI) Protokoll wäre derzeit nicht wünschenswert, da diese nicht die Telefoniefunktionen des ISUP unterstützen.
  • Darstellung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Telefoniesystem und eine verbesserte Signalisierungsmethode.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Telefoniesystem, bestehend aus einem Schmalband-Telekommunikationsnetzwerk mit einem Ursprungs- und einem Zielvermittlungsknoten und einem Signalisierungsnetzwerk, in dem die Verbindungssteuerungsmeldungen zwischen den Vermittlungsknoten transportiert werden, wobei die Steuerungsmeldung eine Schmalbandleitung, einen Identifizierer zu Angabe des Zielvermittlungsknotens, eine Leitung für den Empfang der jeweiligen verbindungsbezogenen Daten, ein Breitbandkonnektivitätsnetzwerk, einen Ursprungsnetzwerk-Access-Point an der Grenze des Schmalband und der Breitbandnetzwerke zur Verbindung der Ursprungsvermittlungsknoten mit dem Breitbandnetzwerk aufweist, gekennzeichnet durch einen Zielnetzwerk-Access-Point an der Grenze der Schmalband- und der Breitbandnetzwerke für die Verbindung der Zielvermittlungsknoten mit dem Breitbandnetzwerk, bestehend aus Mitteln für das Mapping von verbindungsbezogenen Daten auf eine Leitung, die einem Leitungsidentifizierer entspricht, und Mitteln zum Senden der Schmalbandleitungs-Identifiziererdaten über das Breitbandnetzwerk vom Ursprungsnetzwerk-Access-Point zum Zielnetzwerk-Access-Point.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Signalisierungsmethode in einem Telefonienetzwerk, bestehend aus einem Breitbandkonnektivitätsnetzwerk, einem Schmalbandsignalisierungsnetzwerk für Verbindungssteuerungsmeldungen zwischen den Vermittlungsknoten innerhalb des Netzwerkes und einem Ursprungs- und Zielnetzwerk-Access-Point an der Grenze der Schmalband- und der Breitbandnetzwerke zur Verbindung der Ursprungs- und Zielvermittlungsknoten mit dem Breitbandnetzwerk, wobei die Methode Schritte umfasst zum Senden einer Verbindungssteuerungsmeldung über das Schmalbandsignalisierungsnetzwerk von einer Ursprungsvermittlung an eine Zielvermittlung und wobei die Steuerungsmeldungen einen Schmalbandleitungsidentifizierer aufweisen, der der Zielvermittlung eine Leitung zum Empfangen der verbindungsbezogenen Daten als Reaktion auf die Verbindungssteuerungsmeldung des Schmalbandnetzwerkes mitteilt, der Schmalbandleitungsidentifizierer über das Breitbandnetzwerk vom Ursprungs- zum Zielnetzwerk-Access-Point gesendet und vom Zielnetzwerk-Access-Point zum Mapping verbindungsbezogener Daten auf die dem Leitungsidentifizierer entsprechende Leitung verwendet wird.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Signalisierungsmethode in einem Telefonienetzwerk, bestehend aus einem Breitbandkonnektivitätsnetzwerk, einem Schmalbandsignalisierungsnetzwerk für die Kommunikation von Verbindungsstreckenmeldungen zwischen dem Vermittlungsknoten innerhalb des Netzwerkes und einem Ursprungs- und Zielnetzwerk-Access-Point an der Grenze der Schmalband- und Breitbandnetzwerke zur jeweiligen Verbindung der Ursprungs- und Zielvermittlungsknoten mit dem Breitbandnetzwerk, wobei die Methode Schritte umfasst zum Senden einer ersten Adressmeldung über das Schmalbandsignalisierungsnetzwerk von einer Ursprungsvermittlung an eine Zielvermittlung und wobei die erste Adressmeldung einen Schmalbandleitungsidentifizierer aufweist der der Zielvermittlung eine Leitung zum Empfangen der verbindungsbezogenen Daten mitteilt und als Reaktion auf die erste Adressmeldung den Schmalbandleitungsidentifizierer über das Breitbandnetzwerk vom Ursprungszum Zielnetzwerk-Access-Point sendet, wo er vom Zielnetzwerk-Access-Point zum Auswählen einer Leitung zwischen ihm und der Zielvermittlung verwendet wird. Durch ein solches Netzwerksystem können wesentliche Vorteile realisiert werden. Service-Provider, z.B. traditionelle Betreiber von Ortsnetzen (ILECs), erhalten dadurch Zugang zu BB-Konnektivität, während sie ihre umfangreichen CCS7-Signalisierungsnetzwerke und Advanced-Intelligent-Netzwerlσessowcen weiterhin verwenden können. Investitionen in die CCS7-Signalisierungsinfrastruktur gehen somit nicht verloren und die bewährte Robustheit und Zuverlässigkeit dieser Netzwerke bleibt erhalten. Ortsnetzbetreiber (Local Exchange Carriers/LEC) können weiterhin die Vorteile der intelligenten Netzwerkfähigkeiten nutzen und eine große Vielfalt von Sprachdiensten bereitstellen, jedoch zugleich einige der neuen Service-Merkmale für zukünftige BB-Dienste verfügbar machen. Des Weiteren ist jedes Netzwerk praktisch unabhängig vom anderen und kann individuell weiterentwickelt werden. Die verbindungsbezogene Signalisierung des Telefoniedienstes wird von der Konnektivitätssignalisierung des Breitbandnetzwerkes separat gehalten, wodurch Service-Provider die Möglichkeit erhalten, ihre servicespezifischen Signalisierungsanforderungen unabhängig von den jetzt oder in Zukunft verwendeten BB-Netzwerken weiter zu entwickeln.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
  • Die vorliegende Erfindung wird durch Bezugnahme auf folgende Zeichnungen besser dargestellt:
  • 1 zeigt ein System gemäß einer ersten Ausfühungsform der Erfindung;
  • 2 zeigt ein System gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • 3 zeigt eine detailliertere Darstellung eine Systemfunktionsebene der Ausführungsform in 1;
  • 4 zeigt ein Beispiel der Mapping-Tabellen in Verbindung die den Systemelementen von 3.
  • Ausführliche Beschreibung:
  • 1 und 2 werden auf höherer Ebene erläutert, um den Wert der zwei erfindungsgemäßen Ausführungsformen zu verdeutlichen, und 3 und 4 werden detaillierter erläutert, um den Wert der Funktionsdetails zu verdeutlichen.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung, anhand derer Service-Provider, die derzeit umfangreiche Time-Division-Multiplexed (TDM) Schmalbandnetzwerk-Infrastrukturen (NB) haben, diese Netzwerke verbessern können, um Breitbandfähigkeiten (BB) zur Verfügung zu stellen und trotzdem weiterhin ihre bestehenden robusten CCS7-Signalisierungsnetzwerke nutzen können.
  • Einige bestehende ATM-Protokolle sind konform mit den Industrienormen für die Ermöglichung des Zusammenwirkens zwischen Telefonie-TDM- und ATM-Umgebungen unter Verwendung der Einkanal-Anpassung (Single-Channel-Adaptation/SCA). Durch die Einkanal-Anpassung können die zu den individuellen TDM-64 kBit/s-Kanälen gehörenden Oktette in die Nutzsignallast der ATM-Zellen gemappt werden, die einer bestimmten Ende-zu-Ende-Verbindung über einen virtuellen Kanal (VCC) angehören. Die Einkanal-Anpassung bietet den Vorteil, dass eine Sprachverbindung essentiell auf einen ATM-Zellenstrom gemappt wird, der dann durch ATM-Vermittlungen manipuliert werden kann. Die Einkanal-Anpassung kann entweder durch standardmäßige AAL1- oder AAL5-Anpassungsschicht-Protokolle implementiert werden und ist kompatibel mit den von der Industrie vorgeschlagenen Methoden für die Bereitstellung von Voice-over-ATM-Netzwerken auf dem Desktop des Teilnehmers. Obwohl nicht für die Verwendung mit einem separaten Signalisierungssystem wie CCS7 bestimmt, wie in 1 gezeigt, können die SCA-konformen Protokolle nutzbringend in einem ATM-Netzwerk eingesetzt werden, wo die Koordination zwischen den in ISUP-Verbindungssteuerungsmeldungen gesendeten und empfangenen Kanalbündelinformationen und den Knoten, die eine Ende-zu-Ende-Verbindung über einen virtuellen Kanal herstellen, erzielt werden kann.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems. Kreis 10 stellt ein NB-TDM-Netzwerk dar, das eine Ursprungsvermittlung 12 und eine Zielvermittlung 14 aufweist. Die Ursprungsvermittlung 12 und die Zielvermittlung 14 sind auf konventionelle Weise durch ein Common Channel Signaling 7 (CCS7) Signalisierungsnetzwerk 16 miteinander verbunden. Das CCS7-Netzwerk 16 verarbeitet auf die nach dem Stand der Technik bekannte Weise die Verbindungssteuerung-Signalisierungsmeldungen, einschließlich die ersten Verbindungseinrichtungsmeldungen wie erste Adressmeldungen (IAM) zwischen der Ursprungsvermittlung 12 und der Zielvermittlung 14. Ein asynchrones Transfermodus-Netzwerk (ATM) 18 ist ein bevorzugtes Beispiel eines BB-Konnektivitätsnetzwerkes, das letztendlich ein flexibles Datennetzwerk mit hoher Bandbreite zwischen den Ursprungs- und Zielvermittlungen 12, 14 bietet. An der Grenze des NB-Netzwerkes 10 und des ATM-BB-Netzwerkes 18 befindet sich ein Ursprungsnetzwerk-Access-Point ONAP 24 und ein Zielnetzwerk-Access-Point TNAP 26, die jeweils die Ursprungs- und Zielvermittlungen 12, 14 mit dem ATM-BB-Netzwerk 18 verbinden. Jede NAP 24, 26 verbindet mit den jeweiligen Vermttlungen 12, 14 über TDM-Trägerleitungen 28 und mit dem ATM-BB-Netzwerk 18 über Anbindungsleitungen 30, 32, die den vom ATM-BB-Netzwerk 18 verwendeten Protokollen entsprechen. Die Signalisierung für die Verbindungssteuerung zur Etablierung eines Trägerkanals zwischen den kommunizierenden NAPS 24, 26 erfolgt über ATM-Vermittlungen 20, 22 unter Verwendung von ATM-Protokollen.
  • Weitere in 1 als Subnetzwerk-Signalisierungssteuerung (SSC) 34 und ATM-Verbindungsmanager 36 identifizierte Funktionalität ist praktisch in einem Block untergebracht und würde allgemein innerhalb desselben Endbüros wie die Ursprungsvermittlung 12 untergebracht werden. Zur besseren Darstellung der Ausführungsform, wird die gleiche Funktionalität (34, 36) nicht an der Zielvermittlung 14 gezeigt, es wird jedoch verstanden, dass sie gegenwärtig ist, um die von der Vermittlung 14 ausgehenden Verbindungen in entgegengesetzter Richtung abzuwickeln. Die SSC 34 Schnittstellen verbinden logisch mit dem CCS7-Netzwerk 16, damit sie Zugriff auf die ISUP ersten Adressmeldungen (IAM) erhalten. Innerhalb des ISUP-Protokolls enthalten die über das CCS7-Netzwerk gesandten IAM Informationen wie Nummer der angerufenen Partei, Nummer der anrufenden Partei, Ursprungspunktcode (OPC) der Ursprungsvermittlung und Sprechkreiskennung (CIC), wodurch die abgehende Ursprungsvermittlungsleitung 28 für die Verwendung für eine bestimmte mit der IAM verbundene Verbindung identifiziert wird. Für jede IAM liefert SSC 34 durch Mapping und Translation der in der IAM enthaltenen Daten (genauer beschrieben in 3 und 4) Daten an den ATM-Verbindungsmanager 36 in Bezug auf die ATM-Endsystemadressen (AESA) des Ursprungs-NAP 24 und Ziel-NAP 26, die Ursprungs- und Zielpunktcodes (OPC und DPC) der Ursprungs- und Zielvermittlungen (12, 14) sowie den CIC, der von der Ursprungsvermittlung 12 für die jeweilige mit der IAM verbundene Verbindung verwendet wird. Die IAM setzt sich unverändert über das CCS7-Signalisierungsnetzwerk 16 bis zu ihrem Ziel, der Zielvermittlung 14, fort. Der ATM-Verbindungsmanager 36 sendet eine Anforderung an das Ursprungs-NAP 24 über die Anbindungsleitung 38, um eine ATM-Verbindung über einen virtuellen Kanal(VCC) zwischen dem ONAP 24 und dem TNAP 26 einzurichten und eine virtuelle Trägerverbindung für die mit der Verbindung verbundene IAM bereitzustellen. In der vom ONAP 24 gesandten ATM Q.2931 SETUP-Meldung sind Leitungsinformationen gespeichert, die am TNAP verwendet werden, um die korrekte TDM-Leitungsausrichtung zwischen dem TNAP 26 und der Zielvermittlung 14 zu koordinieren.
  • Die in 1 gezeigte Systemkonfiguration ist ein Beispiel einer Ausführungsform für lokale Bereiche mit hohem Verkehrsaufkommen, wie in Stadtgebieten, wo Ursprungsvermittlungen die Zielpunktcodes der Zielvermittlungen kennen würden. In diesen Fällen treten in der Signalisierungsroute keine Durchgangsvermittlungen auf, sodass die Netzwerkleitungskreisidentifizierung, die in der ersten Adressmeldung (IAM) gesendet wird, unverändert an der Zielvermittlung ankommt. 2 zeigt eine Abweichung des Beispiels der Ausführungsform in 1 und unterscheidet sich nur dadurch, wie die Subnetzwerk-Signalisierungssteuerung (SSC) 34 und der ATM-Verbindungsmanager 36 platziert sind. Identische Kennnummern in 1 und 2 stellen identische Elemente dar. 2 zeigt ein System, bei dem die Ursprungsvermittlungen nicht fähig sind, den Zielpunktcode DPC der mit der anrufenden Nummer verbundenen Zielvermittlung zu bestimmen. In diesen Fällen wird die IAM-Meldung an die SSC 34 geleitet, die nun als Durchgangsvermittlung wirkt, wobei der DPC bestimmt werden kann. Innerhalb der IAM wird der DPC der Durchgangsvermittlung durch den DPC der Zielvermittlung ersetzt und der CIC-Wert wird aktualisiert mit dem Ausgangsleitungswert der Durchgangsvermittlung, bevor die IAM weitergeleitet wird. Zur Gewährleistung der richtigen Leitungsausrichtung am Zielende sendet die SSC 34 den Ausgangsleitungs-CIC-Wert der Durchgangsvermittlung an das Ursprungs-NAP 24 zur Weiterleitung in die ATM 0.2931 SETUP-Meldung. Anderweitig ist die Funktion gleich der mit 1 verbundenen Beschreibung.
  • Zur weiteren Darstellung des Werts der Funktion der Systeme in 1 oder 2 wird ein Beispiel der Signalisierung Schritt für Schritt unter Bezugnahme auf die 3 und 4 beschrieben. 3 zeigt ein Beispiel des Signalisierungsflusses für eine Verbindungseinrichtung zwischen einer Ursprungs- und einer Zielvermittlung des Systems in 1. Die Merkmale in 3 haben die gleichen Kennnummern wie in 1 und 2 für identische Elemente. Das CCS7-Signalisierungsnetzwerk 16 ist in 3 nicht als Kreis, sondern als gestrichelte Linie dargestellt.
  • Die Mapping-Tabellen A, B, C, D in 4 sind mit der jeweiligen Ursprungs-NAP 24, ATM-Vermittlung 20, ATM-Vermittlung 22 und Ziel-NAP 26 verbunden.
  • Bei einem beispielhaften Anruf greift die Ursprungsvermittlung 12 eine durch CIC-12 gekennzeichnete TDM-Leitung 28 zwischen sich selbst und dem Ursprungs-NAP 24. Eine IAM, bestehend aus einem Feld mit der Nummer der angerufenen Partei, einem OPC-Feld und einem CIC-Feld, wird der Subnetzwerk-Signalisierungssteuerung 34 zur Verfügung gestellt. Die Subnetzwerk-Signalisierungssteuerung 34, die entweder lokale oder entfernte Lookup-Tabellen verwendet, übersetzt die Nummer der angerufenen Partei in einen DPC = 38, was der Punktcode des mit der Nummer der angerufenen Partei verbundenen Zielvermittlung ist. Der IAM-Parameter OPC = 27 der Ursprungsvermittlung und der verbundene CIC = 12 werden zusammen auf die Ursprungs-ATM-Endsystemadresse (AESA) = 115 gemappt, welche mit dem Ursprungs-NAP 24 übereinstimmt. Der übersetzte DPC = 38 und der CIC-Parameter = 12 werden zusammen auf die Ziel-ATM-Endsystemadresse (AESA) = 239 gemappt, welche in diesem Beispiel mit dem Ziel-NAP 26 übereinstimmt. Der SSC 34 über der Anbindungsleitung 33 sendet eine Anforderung an den ATM-Verbindungsmanager 36 für eine Verbindung über einen virtuellen Kanal (VCC) zwischen den ATM-Endsystemadressen, die in der Anforderung enthalten sind. Die Anforderung würde folgende Daten enthalten: Ursprungs-AESA = 115, Ziel-AESA = 239, OPC = 27, DPC = 38 und CIC = 12. Eine entsprechende IAM wird über das CCS7-Signalisierungsnetzwerk 16 mit folgenden Parametern gesandt: Nummer der angerufenen Partei = X, Nummer der anrufenden Partei = Y, OPC des Ursprungs-NAP = 24, DPC der Zielvermittlung = 38, CIC = 12. Der ATM-Verbindungsmanager 36 leitet die Anforderung, die den OPC- und CIC-Wert enthält, über die Anbindungsleitung 38 an das Ursprungs-NAP 24 weiter. Das Ursprungs-NAP sendet dann eine ATM Q.2931 Protokollstandard-SETUP-Meldung über die ATM-Signalisierungsanbindungsleitung 21, um die Einrichtung einer Verbindung über einen virtuellen Kanal an das Ziel-NAP 26 anzufordern. Die Q.2931 ATM SETUP-Meldung umfasst ein Subadresseninformationselement für die anrufende Partei, das maximal 25 Oktetten lang ist. Der Wert des Feldes für die Subadresseninforrnation der anrufenden Partei wird vom Ursprungs-NAP 24 so eingerichtet, dass es die Werte OPC = 27 und CIC-12 enthält. Diese Information wird gespeichert und vom Ziel-NAP 26 verwendet, um verbindungsbezogene Daten auf die korrekte TDM-Leitung zur Zielvermittlung 14 auszugeben. Die OPC- und CIC-Werte sind keine ATM-Adressen, und um eine Verwechslung des ATM-Netzwerks zu vermeiden, wird das Feld ‚Type of Sub-Addresses' in der Q.2931 ATM SETUP-Meldung mit dem Subadresseninformationselement der anrufenden Partei vom Ursprungs-NAP 24 auf ‚User Specified' eingestellt.
  • Aufgrund der Einrichtung der ATM SETUP-Meldung werden virtuelle Kanäle auf die nach dem Stand der Technik bekannte Weise durch das ATM-BB-Netzwerk 18 zwischen den ATM-Knoten für VCC zwischen dem ONAP 24 und TNAP 26 eingerichtet und jeder Knoten hat eine entsprechende Mapping-Tabelle in Verbindung mit seinem virtuellen Kanal. 4 zeigt ein Beispiel von vier Mapping-Tabellen A, B, C, D, die jeweils das Mapping des virtuellen Kanals auf ONAP 24, ATM-Vermittlung 20, ATM-Vermittlung 22 und TNAP 26 darstellen. Die Anbindungsleitungen der virtuellen Kanäle zwischen den Knoten sind als durchgehende Linien dargestellt. Das Ursprungs-NAP 24 gemäß Tabelle A in 4 mappt die TDM-Leitung 12 auf die Anbindungsleitung 28 zum virtuellen Kanal(VC) mit einem virtuellen Pfadidentifizierer (Vpi) = 23 und virtuellen Kanalidentifizierer (Vci) = 17. Auf ähnliche Weise mappt die ATM-Vermittlung 20 den durch Vpi = 23 und Va = 17 gekennzeichneten eingehenden VC auf den durch Vpi = 13 und Vci = 32 gekennzeichneten abgehenden VC, wie in Tabelle B in 4 gezeigt. Auf ähnliche Weise mappt die ATM-Vermittlung 22 den durch Vpi = 13 und Vci = 32 gekennzeichneten eingehenden VC auf den durch Vpi = 16 und Vci = 25 gekennzeichneten abgehenden VC, um einen VC für das Ziel-NAP 26 mit dem ATM ESA = 239 zu etablieren. Damit das Ziel-NAP 26 seine Mapping-Tabelle richtig konstruieren kann, verwendet es die Leitungsinformationen, die es aus dem Subadresseninformationselement der ATM-SETUP-Meldung für die anrufende Partei erhalten hat. Entsprechend mappt das Ziel-NAP 26 in diesem Beispiel den durch Vpi = 16 und Vci = 25 gekennzeichneten eingehenden VC auf die mit OPC = 27 und CIC = 12 verbundene TDM-Leitung. Wie vorher für eine Systemkonfiguration gemäß 2 erklärt, wo das Ursprungs-NAP 24 den DPC für die Zielvermittlung 14 unsichtbar ist, leitet die als Durchgangsvermittlung wirkende Subnetzwerksignalisierungssteuerung 34, einen neuen CIC-Wert in der IAM weiter und sendet den neuen CIC-Wert über den ATM-Verbindungsmanager 36 an das Ursprungs-NAP 24, damit es in die ATM SETUP-Anforderungsmeldung aufgenommen wird. Als Reaktion auf den LAM-Empfang in der Zielvermittlung 14, werden die Leitungsressourcen, die den Werten OPC = 27 und CIC = 12 entsprechen, in der iAM reserviert. Die virtuelle Ende-zu-Ende-Trägerverbindung wird nun hergestellt, da das Ziel-NAP 26 die Leitungsinformationen verwendet hat, die es im Subadresseninformationselementfeld der anrufenden Partei empfangen hat (OPC = 27, CIC = 12), um die Verbindungsdaten korrekt auf die von der Zielvermittlung 14 reservierten TDM-Leitung zu mappen.
  • An einem bestimmten Zeitpunkt beendet eine Partei der Verbindung das Gespräch und das System muss die Verbindung abbrechen, d.h. die Netzwerkressourcen freisetzen. Jede der Parteien kann den Anruf beenden, d.h. entweder die Ursprungs- oder die Zielvermittlung kann den Abbruch der Verbindung einleiten. Wenn die Ursprungsseite den Abbruch einleitet, verursacht die Ursprungsvermittlung 12 auf nach dem Stand der Technik bekannt Weise eine ISUP-Freigabemeldung, die erstellt und über des CCS7-Signalisierungsnetzwerk 16 an die Zielvermittlung 14 gesandt wird. Auf ähnliche Weise wie für die LAM, verbindet der SSC 34 mit dem CCS7-Netzwerk 16, um Zugriff auf die ISUP-Freigabemeldungen zu erhalten, die die gleichen Informationen wie oben für die IAMs beschrieben enthalten. Auf ähnliche Weise wie bei der Einrichtung der Ressourcen, sendet das Ursprungs-NAP 24 nun eine standardmäßige Q.2931 FREIGABE-Meldung, in der die entsprechenden ATM-Endsystemadressen identifiziert sind, und löscht seine Mapping-Tabelleneinträge für den VC, der mit dem in einer vom ATM-Verbindungsmanager 36 gesandten Freigabeanforderung identifizierten Leitung verbunden ist. Während die Q.2931 FREIGABE-Meldung über das ATM-Netzwerk transportiert wird, löscht jede Vermittlung innerhalb des Netzwerkes, 20, 22 die jeweiligen Mapping-Tabelleneinträge für ihren VC-Anteil des VCC. In dem Beispiel in 3 würde die Vermittlung 20 die in Tabelle B von 4 identifizierten Tabelleneinträge löschen, und Vermittlung 22 würde die in Tabelle C von 4 identifizierten Einträge löschen. Wenn die FREIGABE-Meldung vom TNAP 30 empfangen wird, werden die verbundenen Tabelleneinträge gelöscht, z.B. Tabelle D aus 4. Weitere TDM-bezogene Informationen wie Leitungsinformationen müssen nicht in die standardmäßige FREIGABE-Meldung aufgenommen werden.
  • Wenn die Zielvermittlung den Abbruch der Verbindung einleitet, löscht das TNAP 30 auf ähnliche Weise seine Mapping-Tabelleneinträge und sendet die standardmäßige Q.2931 FREIGABE-Meldung durch das Netzwerk zurück Die Vermittlungen 22, 20 und das ONAP 24 löschen dann ihre mit dem VCC verbundenen Mapping-Tabelleneinträge.
  • Weitere Mittel zum Weiterleiten der Ursprungsleitungsinformationen über das ATM-BB-Netzwerk an das TNAP 26 werden vom Anmelder in Betracht gezogen. Die oben beschriebenen Ausführungsformen leiten die Leitungsinformationen (OPC und CIC) in eine Signalisierungssteuerungsmeldung, wie das Subadresseninformationselement der anrufenden Partei in der ATM Q.2931 Protokollstandard-SETUP-Meldung. Die Leitungsinformationen könnten auch auf das Informationselement der Nummer der anrufenden Partei in der ATM Q.2931 SETUP-Meldung gemappt werden, die zur Erstellung des Ende-zu-Ende-VCC verwendet wird. Um eine potentielle ATM-Adressettverwirrung bei Verwendung dieser Methode zu vermeiden, sollte das Feld ‚Type of Number' auf ‚network specific number' und das Nummernplan-Feld auf ‚private numbering plan' eingestellt werden.
  • Ein weiteres vom Anmelder in Betracht gezogenes Mittel ist, dass die Leitungsinformation auf das Virtual Channel Connection Identifier-Informationselement gemappt wird, welches ein Informationselement auf tieferer Schicht innerhalb der ATM Q.2931 SETUP-Meldung ist.
  • Ein weiteres in Betracht gezogenes Mittel verwendet keine ATM-Signalisierungssteuerungsmeldungen wie die Q.2931 SETUP-Meldung. Anstatt die Leitungsinformation als Teil einer Steuerungsmeldung zu senden, wird sie über die gleichen virtuellen Kanäle gesandt, die zum Senden eigentlicher Sprachdaten verwendet werden. Diese Methode erfordert ein Protokoll wie das standardmäßige AAL2-Protokoll, das mehrere Subkanäle innerhalb eines VCC zulässt. Bei Verwendung dieser Methode wird ein Kanal verwendet, der die Leitungsinformation für Signalisierungs- oder Mappingzwecke an das TNAP 26 leitet. Der Subkanal würde dann Meldungen mit Mapping- Informationen zwischen der Schmalbandleitung und den virtuellen Subkanalressourcen, die für den Transport der verbindungsbezogenen Daten verwendet werden, transportieren. Bei Verwendung des Subkanals auf diese Weise würde ein ONAP 24 zu TNAP 26 Signalisierungskanal bereitgestellt. Unter Verwendung eines dedizierten Subkanals auf diese Weise kann die empfangende Einheit (d.h. TNAP 26) die Leitungsinformationen von den eigentlichen Sprachdaten unterscheiden.
  • Durch ein solches Netzwerksystem können wesentliche Vorteile realisiert werden. Service-Provider, z.B. traditionelle Betreiber von Ortsnetzen (ILECs), erhalten dadurch Zugang zu BB-Konnektivität, während sie ihre umfangreichen CCS7-Signalisierungsnetzwerke und Advanced-Intelligent-Netzwerkressourcen (AIN) weiterhin verwenden können. Investitionen in die CCS7-Signalisierungsinfirastruktur gehen somit nicht verloren und die bewährte Robustheit und Zuverlässigkeit dieser Netzwerke bleibt erhalten. Service-Provider können weiterhin die Vorteile der intelligenten Netzwerkfähigkeiten nutzen und eine große Vielfalt von Sprachdiensten bereitstellen, jedoch zugleich einige der neuen Service-Merkmale für zukünftige BB-Dienste verfügbar machen. Des Weiteren ist jedes Netzwerk praktisch unabhängig vom anderen und kann individuell weiterentwickelt werden. Die verbindungsbezogene Signalisierung des Telefoniedienstes wird von der Konnektivitätssignalisierung des Breitbandnetzwerkes separat gehalten, wodurch Service-Provider die Möglichkeit erhalten, ihre servicespezifischen Signalisierungsanforderungen unabhängig von den jetzt oder in Zukunft verwendeten BB-Netzwerken weiter zu entwickeln.

Claims (9)

  1. Ein Telefoniesystem bestehend aus: Einem Schmalband-Telekommunikationsnetzwerk (10) mit einem Ursprungs- (12) und einem Ziel- (14) Vermittlungsknoten und einem Signalisierungsnetzwerk (16) für den Transport der Verbindungssteuerungsmeldungen zwischen den Vermittlungsknoten (12, 14), wobei die Steuerungsmeldung einen Schmalbandleitungidentifizierer aufweist, um dem Zielvermittlungsknoten (14) eine Leitung für den Empfang der entsprechenden verbindungsbezogenen Daten mitzuteilen; Einem Breitbandkonnektivitätsnetzwerk (18); Einem Ursprungs-Access-Point (24) an der Grenze des Schmalband- (10) und Breitbandnetzwerkes (18) für die Verbindung der Ursprungsvermittlungsknoten (12) mit dem Breitbandnetzwerk (18), gekennzeichnet dadurch dass ein Zielnetzwerk-Access-Point (26) an der Grenze des Schmalband- (10) und Breitbandnetzwerkes (18) für die Verbindung der Zielvermittlungsknoten (14) mit dem Breitbandnetzwerk (18), bestehend aus Mitteln für das Mapping verbindungsbezogener Daten auf eine Leitung, die mit einem Leitungsidentifizierer übereinstimmt, und Mittel zum Senden der Schmalbandleitungs-Identifiziererdaten über das Breitbandnetzwerk (18) vom Ursprungsnetzwerk-Access-Point (24) an den Zielnetzwerk-Access-Point (26).
  2. Eine Methode zum Signalisieren in einem Telefonienetzwerk, bestehend aus einem Breitbandkonnektivitätsnetzwerk (18), einem Schmalbandsignalisierungsnetzwerk (10) für die Kommunikation der Verbindungssteuerungsmeldungen zwischen den Vermittlungsknoten (12, 14) innerhalb des Netzwerkes, und einem Ursprungs- (24) und Ziel- (26) Netzwerk-Access-Point an der Grenze des Schmalband- (10) und Breitbandnetzwerkes (18) für die jeweilige Verbindung der Ursprungsvermittlungsknoten (12) und Zielvermittlungsknoten (14) mit dem Breitbandnetzwerk (18), wobei die Methode durch folgende Schritte gekennzeichnet ist: Senden einer Verbindungssteuerungsmeldung über das Schmalbandsignalisierungsnetzwerk (10) von einer Ursprungsvermittlung (12) an eine Zielvermittlung (14), wobei die Steuermeldung einen Schmalbandleitungsidentifizierer enthält, um der Zielvermittlung (14) eine Leitung für den Empfang der entsprechenden verbindungsbezogenen Daten mitzuteilen, und als Reaktion auf die Verbindungssteuerungsmeldung des Schmalbandnetzwerkes der Schmalbandleitungsidentifizierer über das Breitbandnetzwerk (18) vom Ursprungsnetzwerk-Access-Point (24) an den Zielnetzwerk-Access-Point (26) gesandt wird; der Zielnetzwerk-Access-Point (26) die verbindungsbezogenen Daten auf die dem Leitungsidentifizierer entsprechende Leitung mappt.
  3. Eine Methode gemäß Anspruch 2, wobei der Schritt des Sendens des Schmalbandleitungsidentifizierers über das Breitbandnetzwerk (18) das Senden des Leitungsidentifizierers in einer Breitband-Signalisierungssteuerungsmeldung umfasst.
  4. Eine Methode gemäß Anspruch 3, wobei der Schritt des Sendens des Schmalbandleitungsidentifizierers über das Breitbandnetzwerk (18) das Senden des Leitungsidentifizierers in einer ATM-Setup-Steuerungsmeldung umfasst.
  5. Eine Methode gemäß Anspruch 4, wobei der Schritt des Sendens des Schmalbandleitungsidentifizierers über das Breitbandnetzwerk (18) das Einfügen des Leitungsidentifizierers in ein Subadresseninformationselement der anrufenden Partei in des Subadressenfeld einer ATM-Setup-Steuerungsmeldung umfasst.
  6. Eine Methode gemäß Anspruch 2, wobei der Schritt des Sendens des Schmalbandleitungsidentifizierers über das Breitbandnetzwerk (18) das Senden des Leitungsidentifizierers über die gleichen virtuellen Kanäle umfasst, die für verbindungsbezogene Sprachdaten verwendet werden.
  7. Eine Methode gemäß Anspruch 6, wobei der Schritt des Sendens des Schmalbandleitungsidentifizierers über das Breitbandnetzwerk (18) das Senden des Leitungsidentifizierers in einem Subkanal der virtuellen Kanäle umfasst.
  8. Eine Methode gemäß Anspruch 2, wobei der Leitungsidentifizierer den Ursprungspunktcode und den Ursprungskreisidentifizierungscode umfasst.
  9. Eine Methode zur Signalisierung in einem Telefonienetzwerk gemäß Anspruch 2, wobei der Schritt des Sendens des Leitungsidentifizierers über das Schmalbandsignalisierungsnetzwerk (10) das Senden des Leitungsidentifizierers in einer ersten Adressmeldung umfasst.
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