DE69830278T2 - Medizinische Selbstklebefolie und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

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Hitoshi Ibaraki-shi Akemi
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Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine medizinische Klebefolie, die auf die Hautoberfläche geklebt werden soll, um die Haut schützend zu bedecken und dem Körper kontinuierlich ein Medikament durch die Haut zu verabreichen, und auf die Herstellung derselben.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Verschiedene äußere Mittel vom Hautoberflächenhaftungs-Typ wurden bisher entwickelt, einschließlich eines zum schützenden Bedecken der Oberflächen von gesunder Haut und verwundeter Haut und eines für die perkutane Verabreichung eines Medikaments an einen Körper durch die Haut. Da diese äußeren Mittel an der Hautoberfläche kleben, ist es notwendig, dass sie eine überlegene Handhabungseigenschaft bei der Anwendung aufweisen, eine Fähigkeit zum Anpassen an die Bewegung der Hautoberfläche und eine geringe Irritation der Haut haben, um Keratin-Schädigungen zu unterdrücken.
  • Von diesen können die Handhabungseigenschaft bei der Anwendung und die geringe Irritation der Haut durch Änderung der Zusammensetzung des Klebstoffs selbst erreicht werden, um die Klebkraft auf der Haut in zweckmäßiger Weise zu reduzieren, oder indem man eine flüssige Komponente (z.B. Wasser und eine ölige Komponente) zur Klebstoffschicht gibt, um ein Wasser-enthaltendes Gel oder ein öliges Gel zu bilden, wodurch der Klebstoffschicht eine Weichheit verliehen wird. Beim letzteren Verfahren kann auch ein Vernetzungsmittel verwendet werden, um dem Klebstoff eine Kohäsivkraft zu verleihen, damit die flüssige Komponente in der Klebstoffschicht zurückgehalten wird. Dieses Vernetzungsmittel reagiert an mehreren Stellen mit der funktionellen Gruppe, die der Klebstoff besitzt, wie Carboxylgruppe, Hydroxylgruppe und Aminogruppe, die der Klebstoff besitzt. Als Ergebnis hat die Klebstoffschicht eine Netzstruktur, die dazu befähigt, die flüssige Komponente zurückzuhalten. Wenn bei dieser Reaktion die flüssige Komponente, das Additiv, das Medikament und dergleichen eine funktionelle Gruppe haben, die befähigt ist, mit dem Vernetzungsmittel zu reagieren, reagiert das Vernetzungsmittel zuerst mit denselben und nicht mit dem Klebstoff, weil sie niedrige Molmassen und eine bessere Dispergierbarkeit haben, und dies erfolgt tatsächlich häufig. Aufgrund des Fehlens einer Vernetzung des Klebstoffs durch die Wirkung eines Vernetzungsmittels kann die flüssige Komponente demgemäß nicht in der Klebstoffschicht zurückgehalten werden und die der flüssigen Komponente, dem Additiv, dem Medikament und dergleichen innewohnenden Wirkungen können nicht ausgeübt werden.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die oben erwähnten Probleme zu lösen und erreicht eine geringe Irritationseigenschaft, indem eine flüssige Komponente in einer Klebstoffschicht zurückgehalten wird, und sie stellt ein Herstellungsverfahren für dieselbe bereit.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Als Ergebnis der Untersuchungen bei einem Versuch, eine flüssige Komponente in einer Klebstoffschicht zurückzuhalten, ohne ein Vernetzungsmittel zu verwenden, kann die vorliegende Erfindung durch die Verwendung eines Polymers mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 als Klebstoff die oben erwähnten Probleme lösen. Somit stellt die vorliegende Erfindung Folgendes bereit.
    • (1) Eine medizinische Klebefolie, umfassend einen Träger und eine Klebstoffschicht, die auf einer Seite des Trägers gebildet wird, wobei die Klebstoffschicht ein Klebstoffpolymer mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 und wenigstens einen Weichmacher, der mit diesem Polymer kompatibel ist, umfasst.
    • (2) Die medizinische Klebefolie gemäß (1) oben, wobei das Klebstoffpolymer ein Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 hat.
    • (3) Die medizinische Klebefolie gemäß (1) oben, wobei das Klebstoffpolymer ein Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 5 000 000 hat.
    • (4) Die medizinische Klebefolie gemäß (1) oben, wobei das Klebstoffpolymer ein Polymer vom Acrylat-Typ ist.
    • (5) Die medizinische Klebefolie gemäß (4) oben, wobei das Polymer vom Acrylat-Typ ein Copolymer ist, das durch Copolymerisation von Alkyl(meth)acrylat als einer Hauptkomponente erhalten wird.
    • (6) Die medizinische Klebefolie gemäß (1) oben, wobei der Weichmacher ein flüssiger Weichmacher ist.
    • (7) Die medizinische Klebefolie gemäß (6) oben, wobei der flüssige Weichmacher in einem Anteil von 10 – 100 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Klebstoffpolymers enthalten ist.
    • (8) Die medizinische Klebefolie gemäß (6) oben, wobei der flüssige Weichmacher ein Fettsäureester ist, der durch Umsetzung einer höheren Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und eines niedrigeren einwertigen Alkohols mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen erhalten wird.
    • (9) Die medizinische Klebefolie gemäß (1) oben, wobei der Weichmacher einen flüssigen Weichmacher und einen festen Weichmacher umfasst.
    • (10) Die medizinische Klebefolie gemäß (9) oben, wobei der flüssige Weichmacher in einem Anteil von 10 – 100 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Klebstoffpolymers enthalten ist.
    • (11) Medizinische Klebefolie gemäß (9) oben, wobei der flüssige Weichmacher ein Fettsäureester ist, der durch Umsetzung einer höheren Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und eines niedrigeren einwertigen Alkohols mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einer Kombination dieses Fettsäureesters, einer Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und von Glycerin erhalten wird.
    • (12) Die medizinische Klebefolie gemäß (9) oben, wobei der feste Weichmacher in einem Anteil von nicht mehr als 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Klebstoffpolymers enthalten ist.
    • (13) Die medizinische Klebefolie gemäß (9) oben, wobei der feste Weichmacher ein Monoglycerid ist, das durch Umsetzung einer Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und Glycerin erhalten wird.
    • (14) Die medizinische Klebefolie gemäß (1) oben, wobei die Klebstoffschicht weiterhin ein Medikament für die perkutane Absorption umfasst.
    • (15) Verfahren zur Herstellung einer medizinischen Klebefolie, umfassend (a) das Auftragen einer Lösung, die eine Zusammensetzung enthält, welche ein Klebstoffpolymer mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 und wenigstens einen mit dem Polymer kompatiblen Weichmacher auf einer Oberfläche eines Trägers umfasst, und (b) das Trocknen derselben, um eine Klebstoffschicht zu bilden.
    • (16) Verfahren gemäß (15) oben, wobei das Klebstoffpolymer durch Emulsionspolymerisation hergestellt wird.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die medizinische Klebefolie der vorliegenden Erfindung hat eine Klebstoffschicht, die auf einer Oberfläche eines Trägers ausgebildet ist. Der in der vorliegenden Erfindung zu verwendende Träger ist nicht speziell eingeschränkt, aber ein Material, durch das ein Weichmacher und ein Medikament nicht unter Absenkung ihrer Gehalte hindurchgehen, d.h. ein für diese Komponenten undurchlässiges Material, wird bevorzugt. Spezielle Beispiele desselben schließen Folgendes ein: eine Folie aus Polyester, Nylon, Poly(vinylchlorid), Polyethylen, Polypropylen, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Polytetrafluorethylen, Ionomer-Harz und dergleichen, eine Metallfolie und eine Laminatfolie, die daraus hergestellt wird. Insbesondere ist der Träger vorzugsweise eine Laminatfolie einer nicht porösen Folie aus den oben erwähnten Materialien und einer porösen Folie, und die Klebstoffschicht wird vorzugsweise auf der Seite der porösen Folie gebildet, so dass die Haftung (Verankerungseigenschaft) zwischen dem Träger und der Klebstoffschicht verbessert werden kann.
  • Obwohl die poröse Folie nicht speziell eingeschränkt ist, solange die Klebstoffschicht eine überlegene Verankerungseigenschaft hat, werden Papier, gewebtes Textilerzeugnis, Faservlies, eine mechanisch perforierte Folie und dergleichen bevorzugt, wobei Papier, gewebtes Textilerzeugnis und Faservlies besonders bevorzugt werden. Die Dicke der porösen Folie ist 10 – 500 μm und etwa 10 – 200 μm im Falle einer dünnen medizinischen Klebefolie vom Pflaster-Typ oder Klebeband-Typ in Anbetracht einer verbesserten Verankerungseigenschaft und Flexibilität der medizinischen Klebefolie. Wenn sie ein gewebtes Textilerzeugnis oder ein Faservlies ist, beträgt das Basisgewicht 5 – 30 g/m2, vorzugsweise 8 – 20 g/m2, für eine verbesserte Verankerungseigenschaft.
  • Die Klebstoffschicht, die auf einer Oberfläche eines Trägers gebildet werden soll, enthält ein Klebstoffpolymer und einen Weichmacher, der mit dem Polymer kompatibel ist. Das Klebstoffpolymer hat ein Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000, mehr bevorzugt von nicht weniger als 5 000 000. Die Verwendung eines solchen hochmolekularen Klebstoffpolymers als Klebstoff ermöglicht es, dass der Weichmacher in der Klebstoffschicht zurückgehalten wird, und zwar aufgrund der Kohäsivkraft, üper die dieses Klebstoffpolymer verfügt. Wenn die Molmasse kleiner als 2 000 000 ist, hat das oben erwähnte Klebstoffpolymer eine geringere Kohäsivkraft, so dass der Weichmacher nicht in der Klebstoffschicht zurückgehalten wird, sondern auf der Oberfläche der Klebstoffschicht ausblüht, um die Haftungseigenschaft zu verschlechtern. Die obere Grenze des Massenmittels der Molmasse des oben erwähnten Polymers ist etwa 10 000 000.
  • Ein Polymer mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 000 000 wird durch Emulsionspolymerisation, In-Masse-Polymerisation oder Suspensionspolymerisation hergestellt. Von diesen wird die Emulsionspolymerisation vorzugsweise verwendet, da das Massenmittel der Molmasse ziemlich leicht eingestellt werden kann.
  • Das Massenmittel der Molmasse in Bezug auf die vorliegende Erfindung wird bestimmt, indem man ein Polymer in einem Bestimmungslösungsmittel wie Tetrahydrofuran oder Dimethylsulfoxid löst und anschließend dasselbe durch Gelpermeationschromatographie (GPC) unter Verwendung eines Differentialbrechungssystems nachweist.
  • Das Klebstoffpolymer ist nicht speziell eingeschränkt, solange es ein Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 000 000 hat und mit dem später zu erwähnenden Weichmacher kompatibel ist. Bevorzugt werden Polymere vom Acrylat-Typ, insbesondere ein Copolymer, das durch Copolymerisation von Alkyl(meth)acrylat als Hauptkomponente erhalten wird. Beispiele von Alkyl(meth)acrylat schließen solche ein, in denen Alkyl ein geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 4 oder mehr Kohlenstoffatomen ist, wie Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl, Dodecyl und Tridecyl. Sie können allein oder in Kombination verwendet werden.
  • Das Monomer, das mit dem oben erwähnten Alkyl(meth)acrylat copolymerisierbar ist, kann z.B. Folgendes sein: Monomere mit einer Carboxylgruppe wie (Meth)acrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure und Maleinsäureanhydrid; Monomere mit einer Sulfogruppe wie Styrolsulfonsäure, Allylsulfonsäure, Sulfopropyl(meth)acrylat, (Meth)acryloyloxynaphthalinsulfonsäure und Acrylamidomethylpropansulfonsäure; Monomere mit einer Hydroxylgruppe wie Hydroxyethyl(meth)acrylat und Hydroxypropyl(meth)acrylat; (Meth)acrylsäure-Derivate mit einer Amidgruppe, wie (Meth)acrylamid, Dimethyl(meth)acrylamid, N-Butyl(meth)acrylamid und N-Methylol(meth)acrylamid; Aminoalkyl(meth)acrylate wie Aminoethyl(meth)acrylat, Dimethylaminoethyl(meth)acrylat und t-Butylaminoethyl(meth)acrylat; Alkoxyalkyl(meth)acrylate wie Methoxyethyl(meth)acrylat, Ethoxyethyl(meth)acrylat und Tetrahydrofurfuryl(meth)acrylat; Alkoxyalkylenglycol(meth)acrylate wie Methoxyethylenglycol(meth)acrylat, Methoxydiethylenglycol(meth)acrylat, Methoxypolyethylenglycol(meth)acrylat und Methoxypolypropylenglycol(meth)acrylat; (Meth)acrylnitril, und Verbindungen mit einer Vinylgruppe, wie Vinylacetat, Vinylpropionat, N-Vinyl-2-pyrrolidon, Methylvinylpyrrolidon, Vinylpyridin, Vinylpiperidon, Vinylpyrimidin, Vinylpiperadin, Vinylpyrazin, Vinylpyrrol, Vinylimidazol, Vinylcaprolactam, Vinyloxazol und Vinylmorpholin, die allein oder in Kombination verwendet werden können. Die Menge dieser zu copolymerisierenden Monomere wird in Abhängigkeit von dem Massenmittel der Molmasse des zu erhaltenen Copolymers verändert.
  • Selbst wenn das Klebstoffpolymer von den oben erwähnten Acrylat-Polymeren verschieden ist und ein Silicon-Polymer oder ein Kautschuk-Polymer ist, wie Polyisobutylen-Polymer, Styrol-Butadien-Polymer, Styrol-Isopren-Styrol-Polymer und dergleichen, ist es anwendbar, solange die Verträglichkeit mit dem Weichmacher und die Löslichkeit und Freisetzungsfähigkeit des Medikaments ausreichend sind.
  • Der der Klebstoffschicht zuzufügende Weichmacher plastifiziert die Klebstoffschicht, um derselben Weichheit zu verleihen, wodurch die Irritation der Haut verringert wird. Der in der vorliegenden Erfindung zu verwendete Weichmacher ist von jeglicher Einschränkung frei, solange er eine plastifizierende Wirkung zeigt und mit dem oben erwähnten Klebstoffpolymer verträglich ist. Er verbessert vorzugsweise die perkutane Absorption des Medikaments und die Lagerungsbeständigkeit. Ein Weichmacher, der bei Raumtemperatur flüssig ist (nachstehend auch als flüssiger Weichmacher bezeichnet), wird vorzugsweise verwendet. Beispiele des flüssigen Weichmachers schließen Folgendes ein: Fettsäureester, die durch Umsetzung einer höheren Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und niedrigeren einwertigen Alkoholen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen erhalten werden; Fettsäuren mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen; Glycole wie Ethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol, Polyethylenglycol, Propylenglycol und Polypropylenglycol; Fette und Öle wie Olivenöl, Ricinusöl, Squalen und Lanolin; organische Lösungsmittel wie Ethylacetat, Ethylalkohol, Dimethyldecylsulfoxid, Methyloctylsulfoxid, Dimethylsulfoxid, Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dimethyllaurylamid, Dodecylpyrrolidon und Isosorbit; flüssige Tenside; Weichmacher, die herkömmlicherweise bekannt sind, wie Diisopropyladipat, Phthalsäureester und Diethylsebacat; Kohlenwasserstoffe, wie flüssiges Paraffin; und andere, wie Ethoxystearylalkohol, Glycerinester, Isopropylmyristat, Isotridecylmyristat, Ethyllaurat, N-Methylpyrrolidon, Ethyloleat, Ölsäure, Diisopropyladipat, Diisopropylpalmitat, Octylpalmitat, 1,3-Propandiol, Glycerin und dergleichen. Sie können allein oder in Kombination verwendet werden. Es ist überflüssig, darauf hinzuweisen, dass solche, die bei normaler Temperatur flüssig sind, verwendet werden können.
  • Von den oben erwähnten flüssigen Weichmachern werden Fettsäureester bevorzugt, die durch Umsetzung einer Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und eines niedrigeren einwertigen Alkohols mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen erhalten werden, und zwar im Hinblick auf die Verträglichkeit mit dem Klebstoffpolymer, ein angemessenes Kleben auf der Haut und das Fehlen einer Verflüchtigung während des Erwärmens. Die höhere Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen wird durch Laurinsäure, Myristinsäure und Palmitinsäure veranschaulicht; und der niedrigere einwertige Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen wird durch Methylalkohol, Ethylalkohol, Propylalkohol und Isopropylalkohol veranschaulicht. Isopropylmyristat wird besonders bevorzugt.
  • Im Hinblick auf die perkutane Absorption des Medikaments können Fettsäuren mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und auch Glycerin neben den oben erwähnten Fettsäureestern zugegeben werden. Beispiele der Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen schließen Caprylsäure (Octansäure, C8), Pelargonsäure (Nonansäure, C9) und Caprinsäure (Decansäure, C10) ein.
  • Der flüssige Weichmacher wird vorzugsweise in einem Verhältnis von 10 – 100 Gewichtsteilen, mehr bevorzugt von 60 – 100 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des oben erwähnten Klebstoffpolymers, zugegeben. Wenn es weniger als 10 Gewichtsteile ausmacht, wird die Klebstoffschicht ungenügend plastifiziert, und es kann keine ausreichende Reduktion der Hautirritation erreicht werden. Wenn es 100 Gewichtsteile übersteigt, kann der flüssige Weichmacher nicht in der Klebstoffschicht durch die Kohäsivkraft des Klebstoffpolymers zurückgehalten werden und derselbe kann auf der Oberfläche der Klebstoffschicht ausblühen, was eine schlechte Haftungseigenschaft verursacht.
  • Als Weichmacher kann ein Weichmacher, der bei Raumtemperatur fest ist (nachstehend auch als fester Weichmacher bezeichnet), neben dem flüssigen Weichmacher zugegeben werden. Dieser feste Weichmacher in der Klebstoffschicht ist mit dem oben erwähnten Klebstoffpolymer und dem flüssigen Weichmacher verträglich und verliert während der Anwendung seine Festigkeit.
  • Der feste Weichmacher kann z.B. Folgendes sein: Monoglyceride, die durch Umsetzung einer Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und Glycerin erhalten werden; Acrylat-Copolymere und andere Polymere; Stabilisatoren (Antioxidationsmittel), wie Ascorbinsäure, L- Ascorbinsäure, Stearinsäureester, L- oder DL-Alanin; höhere Fettsäuren mit 11 oder mehr Kohlenstoffatomen, wie Laurinsäure, Myristinsäure und Palmitinsäure; und Fettsäureester des Glycerins, die bei normaler Temperatur fest sind (Wachszustand). Sie können allein oder in Kombination verwendet werden. Es ist überflüssig, darauf hinzuweisen, dass solche, die bei normaler Temperatur fest sind, verwendet werden.
  • Von den oben erwähnten festen Weichmachern werden Monoglyceride, die durch Umsetzung einer Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und Glycerin erhalten werden, vorzugsweise verwendet, und zwar im Hinblick auf die Kompatibilität mit dem Klebstoffpolymer, ein angemessenes Kleben auf der Haut und das Fehlen einer Verflüchtigung während des Erwärmens. Beispiele der Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen schließen Caprylsäure (Octansäure, C8), Pelargonsäure (Nonansäure, C9) und Caprinsäure (Decansäure, C10) ein.
  • Der feste Weichmacher wird vorzugsweise in einem Verhältnis von nicht mehr als 10 Gewichtsteilen, mehr bevorzugt von nicht mehr als 5 Gewichtsteilen, pro 100 Gewichtsteile des oben erwähnten Klebstoffpolymers, zugegeben. Wenn es 10 Gewichtsteile übersteigt, können der flüssige Weichmacher und der feste Weichmacher nicht in der Klebstoffschicht durch die Kohäsivkraft des Klebstoffpolymers zurückgehalten werden. Somit kann ein Ausblühen auf der Oberfläche der Klebstoffschicht auftreten, wodurch sich die Klebeeigenschaft verschlechtert. Die untere Grenze ist der Gehalt, welcher ein Weichmachen der Klebstoffschicht ermöglicht, und er beträgt etwa 0,01 Gewichtsteile.
  • Bei gleichzeitiger Verwendung werden der flüssige Weichmacher und der feste Weichmacher vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis von flüssigem Weichmacher zu festem Weichmacher von 1:0,02 bis 1:0,20, mehr bevorzugt von 1:0,04 bis 1:0,18 zugegeben, und die Gesamtmenge an flüssigem Weichmacher und festem Weichmacher ist vorzugsweise 20 – 100 Gewichtsteile, mehr bevorzugt 40 – 90 Gewichtsteile, pro 100 Gewichtsteile des oben erwähnten Klebstoffpolymers.
  • Die Klebstoffschicht kann weiterhin ein Medikament für die perkutane Absorption enthalten. Das perkutan absorbierbare Medikament, das in der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll, wird zweckmäßigerweise gemäß den Behandlungszwecken ausgewählt und kann z.B. Corticosteroride, analgetische, entzündungshemmende Mittel, Hypnosedativa, Beruhigungsmittel, Mittel gegen Bluthochdruck, hypotone Diuretika, Antibiotika, Anästhesiemittel, antibakterielle Mittel, Antimykotika, Vitamine, koronargefäßerweiternde Mittel, Antihistaminika, Mittel gegen Husten, Geschlechtshormon, Antidepressivum, Mittel zu Verbesserung der Hirndurchblutung, antiemitische Medikamente, Antitumormittel, biologische Medikamente und dergleichen sein, die durch die Haut absorbiert werden können. Diese Medikamente können in Kombination verwendet werden, falls es notwendig ist. Von diesen wird ein hydrophobes Medikament (nicht mehr als 0,4 g werden in 100 g Wasser gelöst) im Hinblick auf eine gleichmäßige Dispergierbarkeit in der Klebstoffschicht und die perkutane Absorption bevorzugt.
  • Der Gehalt dieser Medikamente wird zweckmäßigerweise in Abhängigkeit von der Art des Medikaments für die perkutane Absorption und den Verabreichungszwecken bestimmt. Er beträgt vorzugsweise 1 – 40 Gew.-%, mehr bevorzugt 3 bis 30 Gew.-%, der Klebstoffschicht. Wenn er geringer als 1 Gew.-% ist, kann eine therapeutisch wirksame Menge des Medikaments nicht freigesetzt werden, und wenn er 40 Gew.-% übersteigt, sind die therapeutischen Effekte eingeschränkt, und eine derartig große Menge ist vom wirtschaftlichen Stand aus gesehen unvorteilhaft.
  • Die Dicke der Klebstoffschicht ist vorzugsweise 10 – 200 μm, mehr bevorzugt 30 bis 100 μm, in Anbetracht der Klebeeigenschaft, und wenn ein perkutan absorbierbares Medikament enthalten ist, zusätzlich in Anbetracht der notwendigen Menge desselben und der Anwendungseffizienz.
  • Die erfindungsgemäße medizinische Klebefolie kann hergestellt werden, indem man ein Klebstoffpolymer mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 und wenigstens einen Weichmacher und – wenn sie zur Prävention und Behandlung verschiedener Erkrankungen verwendet wird – ein perkutan absorbierbares Medikament, falls es notwendig ist, in einem Lösungsmittel vermischt, diese Lösung auf einen Separator aufträgt, so dass die Dicke nach dem Trocknen vorzugsweise 10 – 200 μm, mehr bevorzugt 30 – 100 μm beträgt, dieselben trocknet, um eine Klebstoffschicht zu erhalten, und diese Klebstoffschicht auf eine Oberfläche eines Trägers überführt.
  • Die medizinische Klebefolie der vorliegenden Erfindung kann zweckmäßigerweise als medizinische Klebefolie zum schützenden Bedecken der Hautoberfläche, wie Bandagen und Verbände, verwendet werden, und wenn sie ein perkutan absorbierbares Medikament enthält, kann sie als medizinische Klebefolie zur Prävention und Behandlung verschiedener Erkrankungen verwendet werden.
  • Aufgrund der Zugabe eines Weichmachers zu einem Polymer, das eine überlegene Klebeeigenschaft hat, hat die erfindungsgemäße medizinische Klebefolie eine angemessene verminderte Klebeeigenschaft der Klebstoffschicht und eine Weichheit durch die Plastifizierung der Klebstoffschicht, wodurch eine geringe Irritationseigenschaft der medizinischen Klebefolie erreicht wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein hochmolekulares Polymer mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 als Klebstoffpolymer verwendet. Da dieses Polymer eine hohe Kohäsivkraft hat, kann es einen Weichmacher nur durch die Kohäsivkraft des Klebstoffpolymers in der Klebstoffschicht zurückhalten, sogar ohne eine konventionelle Vernetzungsbehandlung. Daher weist die medizinische Klebefolie der vorliegenden Erfindung gleichzeitig ein befriedigendes Kleben auf der Haut und eine geringe Irritationseigenschaft auf. Die Wirkungen der vorliegenden Erfindung können unabhängig von der Art der funktionellen Gruppe, die der Weichmacher und das Medikament haben können, ausgeübt werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird ausführlicher durch Beispiele beschrieben, auf die die Erfindung nicht beschränkt ist. In der folgenden Beschreibung bedeuten "Teile" "Gewichtsteile".
  • Beispiel 1
  • 2-Ethylhexylacrylat (75 Teile), Isobutylacrylat (20 Teile), Acrylsäure (5 Teile), 1-Dodecanthiol (0,06 Teile) und Ammoniumperoxodisulfat (0,2 Teile) wurden einer Emulsionspolymerisation in einer wässrigen Lösung unterzogen, um einen Klebstoff vom Alkylacrylat-Typ (Massenmittel der Molmasse 5 000 000) zu ergeben. Dieser Klebstoff (60 Teile) und Isopropylmyristat (40 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf einen Polyester-Separator aufgetragen, so dass die Dicke nach dem Trocknen 60 μm betrug, und 3 Minuten bei 100 °C getrocknet, um eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Klebstoffschicht wurde auf eine nicht gewebte Seite einer Laminatfolie aus Polyester-Faservlies (8 g/m2)/Polyesterfolie (Dicke: 2 μm) übertragen, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • 2-Ethylhexylacrylat (75 Teile), Isobutylacrylat (20 Teile), Acrylsäure (5 Teile) und Azobisisobutyronitril (0,2 Teile) wurden einer Lösungspolymerisation in Ethylacetat unter der Atmosphäre eines inerten Gases unterzogen, um einen Alkylacrylat-Klebstoff (Massenmittel der Molmasse 1 800 000) zu ergeben. Dieser Klebstoff (60 Teile) und Isopropylmyristat (40 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1, außer dass kein Isopropylmyristat verwendet wurde, wurde eine medizinische Klebefolie erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Auf die gleiche Weise wie im Vergleichsbeispiel 1, außer dass kein Isopropylmyristat verwendet wurde, wurde eine medizinische Klebefolie erhalten.
  • Referenzbeispiel
  • Der im Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Klebstoff (50 Teile), trifunktionelles Isocyanat (0,2 Teile, Warenzeichen CORONATE HL, hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.) und Isopropylmyristat (40 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Beispiel 2
  • Der im Beispiel 1 erhaltene Klebstoff (50 Teile), Isopropylmyristat (40 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 4
  • Der im Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Klebstoff (50 Teile), Isopropylmyristat (40 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 5
  • Der im Beispiel 1 erhaltene Klebstoff (90 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 6
  • Der im Vergleichsbeispiel 1 erhaltene Klebstoff (50 Teile), trifunktionelles Isocyanat (0,4 Teile, Warenzeichen CORONATE HL, hergestellt von Nippon Polyurethane Industry Co., Ltd.), Isopropylmyristat (40 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Beispiel 3
  • 2-Ethylhexylacrylat (75 Teile), Isobutylacrylat (20 Teile), Acrylsäure (5 Teile), 1-Dodecanthiol (0,06 Teile) und Ammoniumperoxodisulfat (0,1 Teile) wurden einer Emulsionspolymerisation in einer wässrigen Lösung unterzogen, um einen Alkylacrylat-Klebstoff (Massenmittel der Molmasse 7 000 000) zu ergeben. Dieser Klebstoff (60 Teile) und Isopropylmyristat (40 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 7
  • Auf die gleiche Weise wie im Beispiel 3, außer dass kein Isopropylmyristat verwendet wurde, wurde eine medizinische Klebefolie erhalten.
  • Beispiel 4
  • 2-Ethylhexylacrylat (75 Teile), Isobutylacrylat (20 Teile), Acrylsäure (5 Teile), 1-Dodecanthiol (0,06 Teile) und Ammoniumperoxodisulfat (0,4 Teile) wurden einer Emulsionspolymerisation in einer wässrigen Lösung unterzogen, um einen Klebstoff vom Alkylacrylat-Typ (Massenmittel der Molmasse 2 500 000) zu ergeben. Dieser Klebstoff (60 Teile) und Isopropylmyristat (40 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 8
  • Auf die gleiche Weise wie im Beispiel 4, außer dass kein Isopropylmyristat verwendet wurde, wurde eine medizinische Klebefolie erhalten.
  • Beispiel 5
  • Der im Beispiel 3 erhaltene Klebstoff (50 Teile), Isopropylmyristat (40 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Beispiel 6
  • Der im Beispiel 4 erhaltene Klebstoff (50 Teile), Isopropylmyristat (40 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 9
  • Der im Beispiel 3 erhaltene Klebstoff (90 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Vergleichsbeispiel 10
  • Der im Beispiel 4 erhaltene Klebstoff (90 Teile) und Metoprolol (10 Teile) wurden in Ethylacetat vermischt, um eine Lösung für eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Lösung wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel 1 behandelt, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben.
  • Versuchsbeispiel 1
  • Die medizinischen Klebefolien, die in den oben erwähnten Beispielen 1 bis 6 und in den Vergleichsbeispielen 1 bis 10 erhalten wurden, und eine medizinische Klebefolie, die im Referenzbeispiel erhalten wurde (solche die CORONATE HL enthalten, wurden nach einer zweitägigen Lagerung bei 70 °C verwendet), wurden dem folgenden Test unterzogen.
  • 1. Kleben auf der Haut
  • Die Proben (10 cm2), die in den Beispielen 1 bis 6, den Vergleichsbeispielen 1 bis 10 und dem Referenzbeispiel erhalten wurden, wurden auf die Innenseite des Oberarms von 6 freiwilligen Testpersonen geklebt. Nach 24 Stunden wurde das Kleben der Proben auf der Haut visuell beobachtet. Eine medizinische Klebefolie, die äußerst fest auf der Haut klebte, wurde mit 5 bewertet, und eine medizinische Klebefolie, die sich leicht von der Haut ablösen ließ, wurde mit 1 bewertet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 aufgeführt.
  • Tabelle 1
    Figure 00160001
  • Aus der Tabelle 1 ist ersichtlich, dass die medizinischen Klebefolien der Beispiele 1 bis 6 ein überlegenes Kleben auf der Haut aufwiesen. Die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 1 und 4 wiesen jedoch eine schlechte Kohäsion des Klebstoffs auf, so dass Isopropylmyristat nicht in der Klebstoffschicht zurückgehalten wurde und in der Separator-Grenzfläche ausblühte, so dass Klebeeigenschaft verloren ging. In der medizinischen Klebefolie des Vergleichs beispiels 6 reagierten vorzugsweise das Medikament Metoprolol und CORONATE HL (Vernetzungsmittel), so dass Isopropylmyristat nicht in der Klebstoffschicht zurückgehalten wurde und in der Separator-Grenzfläche ausblühte, so dass Klebeeigenschaft verloren ging.
  • 2. Ablösen von Keratin
  • Die 12 mm breiten, 50 mm langen Proben wurden auf die Innenseite des Oberarms von 6 freiwilligen Testpersonen geklebt und 6 Stunden kleben gelassen. Die Proben wurden abgelöst und 24 Stunden in eine Farbstoff-Flüssigkeit eingetaucht, die die folgende Zusammensetzung hat. Nach dem Waschen mit destilliertem Wasser wurden die abgelösten Keratinzellen gefärbt. Die Farbstoff-Flüssigkeit, die für diesen Test verwendet wurde, drang in das Faservlies ein, das den Träger ausmacht. So wurde eine 12 μm dicke Polyesterfolie als Träger verwendet, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben, und die medizinische Klebefolie wurden dem Test unterzogen. Da die medizinischen Klebefolien der Beispiele 2, 5 und 6 und der Vergleichsbeispiele 4 bis 6, 9 und 10 ein Medikament für die perkutane Absorption (Metoprolol) enthielten, wurden die gleichen medizinischen Plazebo-Klebefolien ohne Metoprolol hergestellt und dem Test unterzogen.
  • Die gefärbten Proben wurden zu Stücken einer Größe von 12 mm × 5 mm geschnitten und 24 Stunden lang in eine 1%ige wässrige Natriumdodecylsulfat-Lösung (5 ml) eingetaucht. Die an den Proben haftenden Keratinzellen wurden einer Farbextraktion unterzogen, und die Extinktion (595 nm) des Extrakts wurde durch ein Spektrophotometer bestimmt. Als Vergleichsprobe wurde eine medizinische Klebefolie, die nicht auf der Hautoberfläche klebt, der gleichen Extraktionsarbeitsweise und Extinktionsbestimmung (595 nm) unterzogen. Der Extinktionsunterschied zwischen den obigen Proben und der Vergleichsprobe wurde als die Menge an abgelösten Keratinzellen genommen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 aufgeführt. Eine größere Menge der abgelösten Keratinzellen erhöht die Extinktion. Die Extinktion ist vorzugsweise nicht größer als 1,0, insbesondere nicht größer als 0,5. Eine feine Korrelation wurde zwischen der Extinktion und der Anzahl der abgelösten Zellen gefunden, die durch ein stereoskopisches Mikroskop gezählt wurden. Zusammensetzung der Farbstoff-Flüssigkeit
    Gentian Violet 1,0%
    Brillian Green 0,5%
    destilliertes Wasser 98,5%
  • 3. Grad des Schmerzes
  • Jede Probe wurde zu Stücken einer Größe von 10 cm2 geschnitten und auf die Innenseite des Oberarms von 6 freiwilligen Testpersonen geklebt und 1 Stunde kleben gelassen. Die Probe wurde abgelöst und der Schmerz nach dem Ablösen wurde bewertet. Die Bewertung basierte auf den folgenden Kriterien, und der Durchschnittswert wurde bestimmt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 aufgeführt.
  • 1:
    kein Schmerz
    2:
    Schmerz wurde gefühlt
    3:
    leicht schmerzend
    4:
    schmerzhaft
    5:
    sehr schmerzhaft
  • Tabelle 2
    Figure 00190001
  • Aus der Tabelle 2 ist ersichtlich, dass die medizinischen Klebefolien der Beispiele 1 bis 6 eine geringe Menge an abgelöstem Keratin aufzeigten und weniger Schmerz nach dem Ablösen verursachten. Demgegenüber wiesen die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 2, 3, 5 und 7 bis 10 größere Mengen an abgelöstem Keratin auf und verursachten Schmerz nach dem Ablösen. Die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 1, 4 und 6 litten am Ausblühen in der Separator-Grenzfläche, und eine Messung war nicht möglich.
  • 4. Übertragen auf die Haut
  • Die Proben (10 cm2) der Beispiele 2, 5 und 6 und der Vergleichsbeispiele 4 bis 6, 9 und 10 wurden 8 Stunden lang auf die Innenseite des Oberarms einer Testperson geklebt. Nach dem Ablösen wurde Metoprolol mit Methanol aus der Klebefolie extrahiert und quantitativ durch HPLC (Detektor: UV 210 nm) bestimmt. Das Medikament in der Probe, die frei von Haftfähigkeit war, wurde zu 100% angenommen, und der Prozentsatz der Übertragung auf die menschliche Haut wurde aus den Messwerten berechnet. Die prozentuale Übertragung war vorzugsweise nicht geringer als 10%, insbesondere nicht geringer als 30%.
  • Figure 00200001
  • Aus der Tabelle 3 ergibt sich, dass die medizinischen Klebefolien der Beispiele 2, 5 und 6 gute prozentuale Übertragungen aufwiesen. Verglichen mit diesen Beispielen wiesen die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 5, 9 und 10 schlechtere prozentuale Übertragungen auf. Verbleibender Klebstoff und verbleibendes Isopropylmyristat der medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 4 und 6 wurden an der Klebestelle auf dem Arm gefunden, so dass die Messung undurchführbar wurde.
  • Herstellung des Acryl-Copolymers A
  • 2-Ethylhexylacrylat (75 Teile), Isobutylacrylat (20 Teile), Acrylsäure (5 Teile), 1-Dodecanthiol (0,06 Teile) und Ammoniumperoxodisulfat (0,2 Teile) wurden einer Emulsionspolymerisation in einer wässrigen Lösung unterzogen, um eine Lösung von Acryl-Copolymer A (Massenmittel der Molmasse 2 000 000) zu ergeben.
  • Herstellung des Acryl-Copolymers B
  • 2-Ethylhexylacrylat (75 Teile), Acrylsäure (5 Teile) und Azobisisobutyronitril (0,2 Teile) wurden einer Lösungspolymerisation in Ethylacetat unter der Atmosphäre eines inerten Gases unterzogen, um eine Lösung von Acryl-Copolymer B (Massenmittel der Molmasse 1 500 000) zu ergeben.
  • Beispiele 7 bis 10, Vergleichsbeispiele 11 bis 17
  • Gemäß den in der Tabelle 4 aufgeführten Zusammensetzungen wurde eine Lösung für eine Klebstoffschicht hergestellt, und diese Lösung wurde dergestalt auf einen Polyester-Separator aufgetragen, dass die Dicke nach dem Trocknen 60 μm betrug, wobei 5 Minuten bei 100 °C getrocknet wurde, um eine Klebstoffschicht zu ergeben. Diese Klebstoffschicht wurde auf die nicht gewebte Oberfläche einer Laminatfolie aus Polyester-Faservlies (8 g/m2)/Polyesterfolie (Dicke: 2 μm) übertragen, um eine medizinische Klebefolie zu ergeben. Tabelle 4
    Figure 00210001
  • IPM:
    Isopropylmyristat
    G:
    Glycerin
    CA:
    Caprylsäure
    GMC:
    Glycerylmonocaprylat
    Vernetzungsmittel:
    CORONATE HL (trifunktionelles Isocyanat), 1% Zugabe zu festem Klebstoff
  • Versuchsbeispiel 2
  • Die medizinischen Klebefolien, die in den oben erwähnten Beispielen 7 bis 10 und Vergleichsbeispielen 11 bis 17 (solche, die CORONATE HL enthalten, wurden nach zweitägigem Aufbewahren bei 70 °C verwendet) erhalten wurden, wurden dem gleichen Test wie im Versuchsbeispiel 1 unterzogen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 5 aufgeführt.
  • Tabelle 5
    Figure 00220001
  • 1. Kleben auf der Haut
  • Aus der Tabelle 5 ist ersichtlich, dass die medizinischen Klebefolien der Beispiele 7 bis 10 und der Vergleichsbeispiele 13 und 16 ein überlegenes Kleben auf der Haut aufwiesen. Die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 11, 12, 14 und 15 wiesen jedoch eine geringe Kohäsion des Klebstoffpolymers auf, so dass Isopropylmyristat nicht in der Klebstoffschicht zurückgehalten wurde, sondern in der Separator-Grenzfläche ausblühte, so dass Klebeeigenschaft verloren ging. In der medizinischen Klebefolie des Vergleichsbeispiels 17 reagierten vorzugsweise das Medikament Metoprolol und CORONATE HL (Vernetzungsmittel), so dass Isopropylmyristat nicht in der Klebstoffschicht zurückgehalten wurde, sondern in der Separator-Grenzfläche ausblühte, so dass Klebeeigenschaft verloren ging.
  • 2. Grad des Keratin-Ablösens und Grad des Schmerzes
  • Aus der Tabelle 5 ist ersichtlich, dass die medizinischen Klebefolien der Beispiele 7 bis 10 ein geringeres Ablösen von Keratin und einen geringeren Schmerz nach dem Ablösen aufwiesen. Die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 13 und 16 wiesen jedoch größere Mengen an Keratin-Ablösung auf und verursachten Schmerzen nach dem Ablösen. Die medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 11, 12, 14, 15 und 17 litten an einem Ausblühen in der Separator-Grenzfläche und eine Messung war nicht durchführbar.
  • 2. Übertragung auf die Haut
  • Aus der Tabelle 5 ist ersichtlich, dass die medizinischen Klebefolien der Beispiele 9 und 10 gute prozentuale Übertragungen aufwiesen; verglichen mit diesen Beispielen wiesen jedoch die medizinischen Klebefolien des Vergleichsbeispiels 16 eine schlechte prozentuale Übertragung auf. Der verbleibende Klebstoff und verbleibendes Isopropylmyristat der medizinischen Klebefolien der Vergleichsbeispiele 14, 15 und 17 wurden an der Klebestelle auf dem Arm gefunden, und eine Messung war nicht durchführbar.
  • Wie aus der obigen Erklärung ersichtlich ist, ermöglicht die vorliegende Erfindung eine bessere Rückhaltung eines Weichmachers in der Klebstoffschicht, selbst ohne eine Vernetzungsbehandlung. Demgemäß kann eine medizinische Klebefolie bereitgestellt werden, die befähigt ist, sowohl einem guten Kleben auf der Haut als auch einer geringen Hautirritation zu genügen. Die Wirkungen der vorliegenden Erfindung können unabhängig von der Art der funktionellen Gruppe, die der Weichmacher und das Medikament haben, ausgeübt werden.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf den Anmeldungen Nr. 192894/1997 und Nr. 195375/1998, die in Japan angemeldet wurden.

Claims (16)

  1. Medizinische Klebefolie, umfassend einen Träger und eine Klebstoffschicht, die auf einer Seite des Trägers ohne eine Vernetzungsbehandlung gebildet wird, wobei die Klebstoffschicht ein Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 und wenigstens einen Weichmacher, der mit diesem Polymer kompatibel ist, umfasst.
  2. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 1, wobei das Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ ein Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 5 000 000 hat.
  3. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 1, wobei das Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ ein Massenmittel der Molmasse von nicht mehr als 10 000 000 hat.
  4. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 1, wobei das Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ ein Copolymer ist, das durch Copolymerisation von Alkyl(meth)acrylat als einer Hauptkomponente erhalten wird.
  5. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 1, wobei der Weichmacher ein flüssiger Weichmacher ist.
  6. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 5, wobei der flüssige Weichmacher in einem Anteil von 10 – 100 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Klebstoffpolymers vom Acrylat-Typ enthalten ist.
  7. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 5, wobei der flüssige Weichmacher ein Fettsäureester ist, der eine höhere Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und einen niedrigeren einwertigen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen umfasst.
  8. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 1, wobei der Weichmacher einen flüssigen Weichmacher und einen festen Weichmacher umfasst.
  9. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 8, wobei der flüssige Weichmacher in einem Anteil von 10 – 100 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Klebstoffpolymers vom Acrylat-Typ enthalten ist.
  10. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 8, wobei der flüssige Weichmacher ein Fettsäureester ist, der eine höhere Fettsäure mit 12 bis 16 Kohlenstoffatomen und einen niedrigeren einwertigen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen umfasst, oder eine Kombination dieses Fettsäureesters, einer Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und von Glycerin ist.
  11. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 8, wobei der feste Weichmacher in einem Anteil von nicht mehr als 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Klebstoffpolymers vom Acrylat-Typ enthalten ist.
  12. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 8, wobei der feste Weichmacher ein Monoglycerid ist, das eine Fettsäure mit 8 bis 10 Kohlenstoffatomen und Glycerin umfasst.
  13. Medizinische Klebefolie gemäß Anspruch 1, wobei die Klebstoffschicht weiterhin ein Medikament für die perkutane Absorption umfasst.
  14. Verfahren zur Herstellung einer medizinischen Klebefolie, umfassend (a) das Auftragen einer Lösung, die eine Zusammensetzung enthält, welche ein Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ mit einem Massenmittel der Molmasse von nicht weniger als 2 500 000 und wenigstens einen mit dem Polymer kompatiblen Weichmacher auf einer Oberfläche eines Trägers umfasst, und (b) das Trocknen derselben, um eine Klebstoffschicht ohne eine Vernetzungsbehandlung zu bilden.
  15. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei das Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ durch Emulsionspolymerisation hergestellt wird.
  16. Verfahren gemäß Anspruch 14, wobei das Klebstoffpolymer vom Acrylat-Typ ein Massenmittel der Molmasse von nicht mehr als 10 000 000 hat.
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