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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Bereich der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine mit einem Hilfstank ausgestattete Fotoentwicklungsvorrichtung.
Genauer betrifft die vorliegende Erfindung die Struktur des Deckelabschnitts
des Hilfstanks.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Es gibt viele Arten von automatischen
fotografischen Druckern, wie z. B. einen fotografischen Drucker
eines großen
Typs, welcher eine Verarbeitung mit hoher Geschwindigkeit ausführen kann,
und einen fotografischen Drucker eines kleinen Typs, welcher in
einem Einzelhandelsgeschäft
oder ähnlichem
installiert sein kann. In diesen Druckern eingesetzte Entwicklungsvorrichtungen
sind verfeinert worden, um mit höherer
Geschwindigkeit zu arbeiten, und Fotomaterialien sind ebenso weiterentwickelt worden.
Zusätzlich
ist die Entwicklungstemperatur erhöht worden, um chemische Reaktionen
zu beschleunigen. Insbesondere bei der Entwicklung einer Farbfotografie
ist die Temperatur einer Bearbeitungslösung höher eingestellt als bei einer Schwarz-Weiß-Fotografie.
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Obwohl die Entwicklung bei hoher
Temperatur bzgl. der Bearbeitungsgeschwindigkeit gut ist, bewirkt
die resultierende Anreicherung der Bearbeitungslösungskonzentration aufgrund
der Verdunstung Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung der Bearbeitungslösung, wie
z. B. bei der Handhabung der Bearbeitungslösungskonzentration. Wenn sich die
Konzentration der Bearbeitungslösung
verändert, verändert sich
die Bearbei tungszeit und andere Bearbeitungsbedingungen. Daher wird
ein Arbeitsvorgang ausgeführt,
um Wasser in Zeitabständen
wieder aufzufüllen,
um die Bearbeitungslösung
bei einer konstanten Konzentration zu halten.
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In letzter Zeit ist unter Berücksichtigung
von Kosten und Umweltproblemen eine Entwicklungsvorrichtung entwickelt
worden, welche eine Entwicklung mit einer stark reduzierten Menge
an Bearbeitungslösung
durchführt.
Wenn jedoch die Menge der Bearbeitungslösung abnimmt, wird eine resultierende
Anreicherung der Bearbeitungslösungskonzentration aufgrund
der Verdunstung – was
herkömmlich
kein wesentliches Problem dargestellt hat – ein wesentliches Problem.
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Bei einem Hauptbearbeitungstank wird
die Verdunstung der Bearbeitungslösung durch Einsatz eines Deckels
mit einer Dichtungsstruktur verhindert. Bei einem Hilfstank, welcher
vorhanden ist, um zu filtern, zu erhitzen, und um die Bearbeitungslösung von dem
Hauptbearbeitungstank in Umlauf zu bringen, ist ein Einsatz eines
Deckels einer Dichtungsstruktur wie bei dem Hauptbearbeitungstank
schwierig. Das heißt,
obwohl der Oberflächenbereich
der Bearbeitungslösung
in dem Hilfstank relativ klein ist, sind verschiedene Vorrichtungen,
wie z. B. eine Filtervorrichtung, eine Erwärmungsvorrichtung, eine Sensorvorrichtung
und eine Schaltvorrichtung in der Lösung oder auf der Lösungsoberfläche vorhanden,
und der Deckel wird häufig
für eine
Einstellung oder eine Kontrolle geöffnet, was somit den Einsatz
eines Deckels einer Dichtungsstruktur erschwert.
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Des Weiteren neigt die Bearbeitungslösung in
dem Hilfstank aufgrund der Turbulenz durch die Erwärmungsvorrichtung
und aufgrund der Turbulenz an der Oberfläche der Bearbeitungslösung, welche durch
den Fluss der Bearbeitungslösung
verursacht wird, dazu mehr als in dem Hauptbearbeitungstank von
ihrer Oberfläche
aus zu verdunsten. Des Weiteren tritt eine Reaktion mit Luft auf
einer bewegten Flüssigkeitsoberfläche verglichen
mit einer ruhigen Flüssigkeitsoberfläche leichter
auf, und eine Zersetzung der Bearbeitungslösung schreitet schneller voran.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Mit Blick auf das vorab stehende
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Struktur eines
Hilfstanks bereitzustellen, welche eine Verdunstung der Bearbeitungslösung wie
auch eine Zersetzung der Bearbeitungslösung verhindert, die sonst aufgrund
eines Kontakts mit Luft auftreten würde.
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Um die vorab stehende Aufgabe zu
erfüllen, stellt
die vorliegende Erfindung eine Fotoentwicklungsvorrichtung bereit,
welche einen Hauptbearbeitungstank und einen Hilfstank besitzt,
welcher mit dem Hauptbearbeitungstank verbunden ist. Der Hilfstank
ist mit Filtermitteln, Sensormitteln, und ähnlichem versehen, um die Bearbeitungslösung zu
filtern und die gefilterte Bearbeitungslösung zurück zu dem Hauptbearbeitungstank
zu leiten. Der Hilfstank besitzt einen Deckel, um den oberen Teil
des Hilfstanks abzudecken. Der Deckel besitzt einen Verdunstungsverhinderungsklotz,
welcher sich bis zu einem Punkt unter die Oberfläche der Bearbeitungslösung erstreckt.
Aushöhlungsabschnitte
sind in dem Verdunstungsverhinderungsklotz zumindest an Stellen
ausgebildet, welche den Filtermitteln, den Sensormitteln und anderen
in dem Hilfstank angeordneten Vorrichtungsteilen entsprechen.
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Der Verdunstungsverhinderungsklotz
ist ganzheitlich mit dem Hilfstankdeckel derart ausgebildet, dass
ein Filter, ein Sensor und andere Vorrichtungsteile die Aushöhlungsabschnitte
des Verdunstungsverhinderungsklotzes durchdringen. Daher überdeckt
der Verdunstungsverhinderungsklotz die Oberfläche der Bearbeitungslösung zwischen
diesen Vorrichtungsteilen, um dabei die Verdunstung der Bearbeitungslösung zu
unterdrücken.
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Alternativ kann die Verdunstung der
Bearbeitungslösung
durch den Einsatz eines Verdunstungsverhinderungsklotzes unterdrückt werden,
welcher auf der Oberfläche
der Bearbeitungslösung schwimmt
während
er die Oberfläche
abdeckt. Auch in diesem Fall sind Aushöhlungsabschnitte in dem Klotz
zumindest an Stellen ausgebildet, welche den Filtermitteln, den
Sensormitteln und anderen in dem Hilfstank angeordneten Vorrichtungen
entsprechen.
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Bei der Entwicklungsvorrichtung der
vorliegenden Erfindung kann die Oberfläche der Bearbeitungslösung in
einem Hilfstank, welcher einen komplizierten Querschnitt besitzt,
abgedeckt sein, um zuverlässig
die Verdunstung der Bearbeitungslösung zu verhindern. Des Weiteren
kann eine Zersetzung der Bearbeitungslösung verhindert werden, welche sonst
aufgrund des Kontaktes zwischen einer sich bewegenden Flüssigkeitsoberfläche und
Luft auftreten würde.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Verschiedene andere Aufgaben, Merkmale und
viele der begleitenden Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
leichter verstanden, wenn das Ganze mit Bezug auf die folgende detail lierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen und zusammen mit
den beigefügten
Zeichnungen gelesen wird, wobei gilt.
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1 ist
eine Ansicht einer herkömmlichen Entwicklungsvorrichtung,
in welcher ein Hauptbearbeitungstank und ein Hilfstank in Kombination
eingesetzt sind;
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2 ist
eine erläuternde
Ansicht, welche ein Beispiel der Oberfläche einer Bearbeitungslösung in
einem Hilfstank darstellt;
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3 ist
eine Perspektivansicht, welche ein Beispiel einer Hilfstankabdeckung
der vorliegenden Erfindung darstellt;
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4 ist
eine erläuternde
Ansicht, welche ein Beispiel eines Verdunstungsverhinderungsklotzes
der vorliegenden Erfindung darstellt, welcher auf der Oberfläche der
Bearbeitungslösung
in einem Hilfstank platziert ist; und
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5 ist
eine Querschnittsansicht, welche einen Zustand darstellt, in welchem
der Verdunstungsverhinderungsklotz der vorliegenden Erfindung auf
der Oberfläche
der Bearbeitungslösung
in dem Hilfstank platziert ist.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 stellt
eine Entwicklungsvorrichtung dar, in welcher ein Hauptbearbeitungstank
und ein Hilfstank in Kombination eingesetzt sind. In einem Hauptbearbeitungstank 1 ist
ein eingetauchtes Gestell 9 zum Transportieren eines fotoempfindlichen Materials
angeordnet. Ein Flüssigkeitskanal,
welcher mit einem Hilfstank 2 in Verbindung steht, ist
an einem oberen Abschnitt des Hauptbearbeitungstanks 1 vorhanden.
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In dem Hilfstank 2 sind
ein Filter 3 zum Ausfiltern von Papierstaub und ähnlichem,
eine Heizvorrichtung 4 zum Erhitzen einer Bearbeitungslösung, ein
Temperaturerfassungsstab 5 zum Erfassen der Temperatur
der Bearbeitungslösung,
und ein Schwimmerschalter 6 zum Erfassen der Position der Oberfläche der
Bearbeitungslösung
usw. angeordnet. Obwohl es in 1 nicht
dargestellt ist, können andere
Sensoren, wie z. B. ein PH-Messgerät zum Messen der Beschaffenheit
der Bearbeitungslösung vorhanden
sein. Der obere Abschnitt des Hilfstanks ist mit einer Hilfstankabdeckung 7 abgedeckt.
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Die von einem an dem Boden des Hilfstanks vorhandenen
Abflussanschluss abfließende
gefilterte Lösung
wird mittels einer Zirkulationspumpe 8 und durch einen
an dem Boden des Hauptbearbeitungstanks vorhandenen Einlassanschluss
in das Innere des Hauptbearbeitungstanks eingeleitet. Da verschiedene
Vorrichtungen in dem Hilfstank angeordnet sind, besitzt die Oberfläche der
Bearbeitungslösung
einen komplizierten Querschnitt und die Oberfläche bewegt sich aufgrund des
Flusses der in Umlauf befindlichen Lösung.
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Die Anordnung der verschiedenen Vorrichtungen
innerhalb des Hilfstanks variiert in Abhängigkeit von dem Typ einer
Entwicklungsvorrichtung. 2 stellt
den Querschnitt der Oberfläche
der Bearbeitungslösung
in einem Hilfstank eines anderen Typs dar. Bei diesem Beispiel ragt
ein Abschnitt eines Filters 10 über die Oberfläche der
Bearbeitungslösung,
und ein Schwimmerschalter 11 und eine Heizvorrichtung 12 sind
Seite an Seite angeordnet. Ein Temperaturerfassungsstab 13 ist
entlang einer Wand angeordnet.
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Bei diesem Fall muss der schraffierte
Bereich der Oberfläche
der Bearbeitungslösung überdeckt
sein. Wie in 3 dargestellt
besitzt eine Hilfstankabdeckung 14 einen Verdunstungsverhinderungsklotz 15 zum
Abdecken des schraffierten Bereiches der Oberfläche der Bearbeitungslösung. Der Verdunstungsverhinderungsklotz 15 besitzt
eine Aushöhlung 16 zum
Aufnehmen des Filters 10, eine Aushöhlung 17 zum Aufnehmen
des Schwimmerschalters 11, eine Aushöhlung 18 zum Aufnehmen der
Heizvorrichtung 12, und eine Aushöhlung 19 zum Aufnehmen
des Temperaturerfassungsstabes 13. Der Verdunstungsverhinderungsklotz 15 besitzt
eine derartige Höhe,
dass zumindest das untere Ende bis zu der Oberfläche der Bearbeitungslösung reicht, wenn
die Hilfstankabdeckung 14 an dem Hilfstank angebracht ist.
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4 stellt
eine andere Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung dar. In einem Hilfstank 20 schwimmt
ein Verdunstungsverhinderungsklotz 21 auf der Oberfläche der
Bearbeitungslösung.
Der Verdunstungsverhinderungsklotz 21 besitzt eine Querschnittsform,
welche dem Querschnitt der Oberfläche der Bearbeitungslösung entspricht.
Daher wird verhindert, dass die Oberfläche der Bearbeitungslösung Luft
kontaktiert. Die Querschnittsform des Verdunstungsverhinderungsklotzes 21 ist
derart festgelegt, dass die Formen des Hilfstanks und der in dem Hilfstank
angeordneten Vorrichtungen, wie z. B. ein Filter 22, übereinstimmen.
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Der Klotz mit solch einer einfachen
Form besitzt einen Vorteil des einfachen Entfernens. Der Hilfstank
muss zum Säubern
des Filters einfach geöffnet
werden. Wenn der Verdunstungsverhinderungsklotz 21 eine übermäßig komplizierte
Form besitzt, ist das Entfernen des Verdunstungsverhinderungsklotzes 21 schwierig,
obwohl der Verdunstungsverhinderungsklotz 21 in der Lage
wäre, die Oberfläche der
Bearbeitungslösung
zu überdecken. Daher
muss die Form des Verdunstungsverhinderungsklotzes 21 unter
Berücksichtigung
dieser Faktoren bestimmt werden.
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5 stellt
einen Querschnitt der Vorrichtung der 4 dar.
Wie in 5 dargestellt
ist ein Flüssigkeitsmengenreduzierungsklotz 23 unter
der Oberfläche
der Bearbeitungslösung
angeordnet, um die Menge der Bearbeitungslösung zu verringern, und der
Verdunstungsverhinderungsklotz 21 überdeckt die Oberfläche der
Bearbeitungslösung
in einem Zustand, in welchem die Oberseite des Flüssigkeitsmengenreduzierungsklotzes 23 in
eine in der Bodenoberfläche
des Verdunstungsverhinderungsklotzes 21 ausgebildete Vertiefung
passt. Wenn der Verdunstungsverhinderungsklotz 21 von dem
Boden gehalten wird, kann die relative Dichte des Verdunstungsverhinderungsklotzes 21 größer als
diejenige der Bearbeitungslösung
sein. Wenn jedoch der Verdunstungsverhinderungsklotz 21 nicht
von dem Boden gehalten wird, muss die relative Dichte des Verdunstungsverhinderungsklotzes 21 geringer
als diejenige der Bearbeitungslösung
sein.
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Offensichtlich sind im Licht der
vorab stehenden Lehren zahlreiche Veränderungen und Variationen der
vorliegenden Erfindung möglich.
Es ist daher klar, dass im Umfang der beigefüg ten Ansprüche die vorliegende Erfindung
anders als hier speziell beschrieben genutzt werden kann.