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Technischer
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einem Herd und einer
Ventilatoreinrichtung in einem gemeinsamen Gehäuse gemäß dem Oberbegriff des beigefügten Anspruchs
1.
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Ein
derartiges Haushaltsgerät
ist beispielsweise aus der GB-A-2 028 491 bekannt.
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Haushaltsgeräte, die
in einer gemeinsamen Einheit einen Mikrowellenherd und eine Lüfter-Dunstabzugshaube
aufweisen, sind bekannt. Solche Kombinationen aus einer Lüfter-Dunstabzugshaube
und einem Mikrowellenherd sind für
den Einbau über
einem Bereich vorgesehen und bieten eine wirkungsvolle Nutzung des
Raums über
einem Bereich.
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Gewöhnlich hat
der Lüftungskanal
in einem derartigen Haushaltsgerät
einen Ausgang, der zur Zeit des Einbaus einstellbar ist, um an verschiedene Ausbildungen
und Positionierungen von folgenden Küchenabzügen in einem Gebäude angepasst
zu werden. Alternativ kann der Ausgang des Lüftungskanals oft die Strömung im
Lüftungskanal
zur Rückführung bringen,
beispielsweise wenn dem Gebäude ein
geeigneter Küchenabzug
fehlt, so dass die Lüfter-Dunstabzugshaube
zusammen mit einem geeigneten Filter als Rückführungslüfter arbeiten kann.
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Diese
bekannten Haushaltsgeräte
weisen eine Lüftereinheit
auf, die unmittelbar gegenüber
einer Ausgangsöffnung
angeordnet ist. Gewöhnlich
ist die Ausgangsöffnung
als rechteckförmige Öffnung im Übergangsbereich
zwischen dem Dach und der Rückseite
des Haushaltsgeräts
gebildet. In Verbindung damit ist die Lüftereinheit als Radiallüfter mit Zwillingsdrehflügeln ausgebildet,
die zu beiden Seiten eines zentral angeordneten Elektromotors liegen. Der
Lüfter
weist eine horizontale Drehachse auf, die in Querrichtung des Haushaltsgeräts verläuft. Der Durchmesser
des Drehflügels
entspricht im Wesentlichen dem Durchmesser der Ausgangsöffnung in
der Richtung von oben nach unten oder von vorn nach hinten. Die
Lüftereinheit
bildet einen rechteckförmigen
Parallelflächner
und kann in verschiedenen Drehpositionen um ihre Drehachse für die Einstellbarkeit
zwischen der Aufwärtsstellung
und der Rückwärts stellung
des Ausgangs in Bezug auf einen Lüfterkanal im Gebäude oder
für eine
Ausgangsvorwärtsstellung
durch eine zweite Ausgangsöffnung auf
der Vorderseite des Haushaltsgeräts
zur Rückführung positioniert
werden.
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Ein
mit dieser bekannten Konstruktion verbundenes Problem besteht darin,
dass der Lüfter
und die Luftströme
zu hohen Geräuschpegeln
Anlass geben.
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Ferner
treten besondere Probleme auf, die mit Lüftereinrichtungen verbunden
sind, die mit einem Herd kombiniert sind, beispielsweise wenn einte Anzahl
von Gerätekomponenten
und Lüfterkanäle in einem
begrenzten Volumen in einem gemeinsamen Gehäuse kombiniert werden. Deshalb
tritt wegen eines ungesteuerten Luftstroms im Haushaltsgerät das Problem
des niedrigen Lüfterwirkungsgrads
auf. Bei bekannten Haushaltsgeräten
strömt
ein hoher Prozentsatz der Luft, die durch den Lüfter geblasen wird, über Lecks
in das Außengehäuse des
Haushaltsgeräts
von einer von der beabsichtigten Eingangsöffnung verschiedenen Stelle.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte
Lüftereinrichtung
in einem Haushaltsgerät
zu schaffen, das einen Herd und eine Lüftereinrichtung in einem gemeinsamen
Gehäuse
aufweist.
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In
Verbindung damit bestehen besondere Aufgaben darin, den Geräuschpegel
der Lüftereinrichtung
zu senken und eine verbesserte Steuerbarkeit der Luftströme im Haushaltsgerät zu erzielen.
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Diese
Aufgaben werden nun gemäß der Erfindung
mit einem Haushaltsgerät
gelöst,
das die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist.
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Damit
wird der Lüfter
im Haushaltsgerät
gemäß der Erfindung
auf der Innenseite des Gehäuses mit
Abstand zu einer Ausgangsöffnung
stationär
befestigt.
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Ferner
weist der Belüftungskanal
ein Strömungssteuermittel
auf, das stromabwärts
vom Lüfter auf
der Innenseite des Gehäuses
zur Einstellung des Lüftungskanals
angeordnet ist und das den Luftstrom zu dem einen oder den anderen
von zwei verschiedenen Ausgangsstellen führt.
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Auf
diese Weise wird es möglich,
die Stelle und die Ausgestaltung des Lüfters im Gehäuse oder am
Deckel des Haushaltsgeräts
zu wählen.
Beispielsweise kann dem Lüfter
ein größerer Radius
gegeben werden, oder er kann näher
zur Eingangsöffnung
des Haushaltsgeräts
angeordnet werden. Größere Möglichkeiten
können
für die
Ausgestaltung eines geeigneten Lüftungskanals
im Zusammenwirken zwischen dem Lüfter
und den anderen Komponenten des Haushaltsgerät erreicht werden. Ferner ist
es möglich,
einen größeren Teil
der Fläche
der Ausgangsöffnung
für die
Ausgangsluft zu verwenden; das bedeutet, dass eine gleich große Volumenströmungsrate
bei niedrigeren Ausgangsgeschwindigkeiten erzielt werden kann. Dadurch
wird wiederum eine Verringerung der Geräuschpegel erzielt, die geringer als
bei den bekannten Haushaltsgeräten
sind, bei denen die Lüfterkonstruktionen
nur erlaubt, einen kleineren Teil der Ausgangsöffnung zu verwenden.
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Das
Strömungssteuermittel
ist derart ausgebildet, dass es die Strömungsrichtung im Lüftungskanal ändert. Daher
können
die Einstellbarkeit im Lüftungskanal
und die wahlfreie Stelle des Lüfters
in einfacherer Weise aufgrund der Tatsache erreicht werden, dass
das Strömungssteuermittel
in verschiedenen Drehstellungen um einen Eingang des Lüfters angeordnet
werden kann.
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Das
Strömungssteuermittel
weist ein Steuermittelgehäuse
mit einem kleineren Eingang und einem größeren Ausgang auf, um als Verteiler
zu arbeiten. Auf diese Weise kann die Strömungsgeschwindigkeit im Ausgang
verringert werden, so dass geringere Geräuschpegel vorhanden sind. Gleichzeitig kann
dem Lüfterkanal
ein begrenzter Querschnittsbereich zwischen dem Lüfter und
dem Strömungssteuermittel
gegeben werden.
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Ein
bevorzugtes Merkmal besteht darin, dass dem Lüfter ein verhältnismäßig großer Radius gegeben
werden kann, der größer als
das kleinste Maß der
Ausgangsöffnung
ist, das manchmal bei den bekannten Lösungen vorkommt. Dank des größeren Radius
kann die Umfangsgeschwindigkeit des Lüfters in Bezug auf die Strömungsrate
vermindert werden, wodurch niedrigere Drehgeschwindigkeiten und damit
niedrigere Geräuschpegel
erreicht werden. Ein besonders bevorzugtes Merkmal besteht darin,
dass der Lüfter
als Radiallüfter
ausgebildet ist, dessen Lüfterflügel sich
um eine asymmetrisch angeordnete, vertikale Drehachse in einem oberen
Bereich des Haushaltsgeräts
dreht. Auf diese Weise wird der Lüfterradius nur durch die horizontale
Querschnittsabmessungen des Haushaltsgeräts begrenzt.
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Ein
Strömungssteuermittel
gemäß der Erfindung
weist ein langgestrecktes Steuermittelgehäuse und eine Ausgangsöffnung,
die längs
einer Längsseite
angeordnet ist, und eine Eingangsöffnung auf, die längs einer
anderen Seite angeordnet ist. Die Eingangsöffnung weist eine kleinere Öffnungsfläche als die
Ausgangsöffnung
auf. Ferner ist eine Ablenkvorrichtung vorgesehen, die die Strömung ablenkt
und im Wesentlichen gleichmäßig am Ausgang
verteilt.
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Ein
derartiges Strömungssteuermittel
hat sich für
die Steuerung einer Strömung
zu einer Ausgangsöffnung
in einem Haushaltsgerät
mit einem Lüfter
in Kombination mit einem Herd als äußerst geeignet erwiesen. Das
Strömungssteuermittel
gemäß der Erfindung
führt auch
zu großen
Vorteilen in Haushaltsgeräten,
die eine feste Ausgangsstelle aufweisen.
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Bei
einer bevorzugten Ausführung
weist die Ablenkvorrichtung eine Vielzahl von Ablenkmitteln auf,
die im Wesentlichen gleichmäßig längs einer Auskragung
der Eingangsöffnung
senkrecht zu deren geometrischen Hauptebene und gleichzeitig im Wesentlichen
gleichmäßig längs einer
Auskragung der Ausgangsöffnung
senkrecht zu deren geometrischen Hauptebene angeordnet ist. Auf
diese Weise werden eine Ablenkung des Luftstroms, dessen Geschwindigkeitsverminderung
und dessen gleichmäßige Verteilung über eine
größere Fläche des
Ausgangs bei einem geringen Energieverlust erreicht.
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Die
Ablenkmittel des Strömungssteuermittels
weisen vorzugsweise Ablenkschaufeln auf, die etwas gebogen sind
und eine Vorderkante, die der Eingangsöffnung zugewandt ist, und eine
Hinterkante aufweisen, die der Ausgangsöffnung zugewandt ist. Um gute
Strömungskennlinien
und einen kleinen Energieverlust zu erreichen, wird besonders bevorzugt,
die Vorderkante der Schaufeln abzurunden und die Hinterkante spitz
zulaufen zu lassen.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen, die gegenwärtig bevorzugte
Ausführungen
gemäß der Erfindung
darstellen, näher
beschrieben. Es zeigen:
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1 eine perspektivische Ansicht
eines Haushaltsgeräts
gemäß der Erfindung
von schräg vorn
und oben,
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2 eine perspektivische Ansicht
eines Haushaltsgeräts
der 1 von schräg hinten
und unten,
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3 eine perspektivische Ansicht
des Haushaltsgeräts
der 1, wobei bestimmte
Teile weggelassen worden sind, um die Funktion des Haushaltsgeräts darzustellen,
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4 einen schematischen Längsschnitt längs der
Linie IV-IV in 3 zur
Darstellung des Luftstroms durch das Haushaltsgerät,
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5 ein schematischer Querschnitt
längs der
Linie V-V in 3 zur Darstellung
des Luftstroms aus dem Haushaltsgerät,
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6 eine perspektivische Ansicht
eines Strömungssteuermittels
gemäß der Erfindung
und
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7. das Strömungssteuermittel
der 6 in zerlegtem Zustand.
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Die 1 und 2 zeigen ein Haushaltsgerät 10,
das eine Kombination. eines Mikrowellenherds und einer Lüfter-Dunstabzugshaube
(über dem
Herdbereich), die über
dem Herdbereich anzuordnen ist, in einer Einheit darstellt. Das
Haushaltsgerät 10 weist ein
Gehäuse 50 auf,
das die Form eines rechteckförmigen
Parallelflächners
hat. Auf der Vorderseite 53 des Gehäuses 50 gibt es eine
Tür 61 für den Mikrowellenherd 60 und
ein Steuerfeld 62. Auf der Unterseite 51 des Gehäuses 50 ist
eine Eingangsöffnung 23 mit
einem Rost für
die Lüfter-Abdunsthaube
vorhanden, und auf der Rückseite 54 und
der Oberseite 52 ist eine Ausgangsöffnung 24 vorhanden,
die längs einer
Zwischenkante 55 verläuft
und dafür
vorgesehen ist, mit einem über
oder hinter dieser Ausgangsöffnung
angeordneten Küchen-Gebäudeabzug
in der Nähe
einer oberen oder hinteren Ausgangsstelle 24a bzw. 24b verbunden
zu werden. Bei der gezeigten Ausführung ist die Form der Ausgangsöffnung in
besonderer Weise an den Küchen-Gebäudeabzug
mit einem rechteckförmigen
Querschnitt angepasst. Auf der Vorderseite 53 ist auch
eine zweite Ausgangsöffnung 25 vorhanden,
die mit einem Rost versehen ist und für die Rückführung der Luft vorgesehen ist, wenn
die Lüfter-Abdunsthaube
als Rückführungslüfter verwendet
wird, d. h. wenn geeignete Abluftkanäle im Gebäude fehlen. Ein Lüftungskanal
verläuft
im Gehäuse 50 zwischen
der Eingangsöffnung 23 und den
Ausgangsöffnungen 24 und 25.
Aus der 5 ist zu ersehen,
dass der Luftstrom zwischen drei verschiedenen Ausgangsstellen 24b, 24a, 25 einstellbar ist,
von denen jede einem entsprechenden Ausgangsweg 16, 17, 18 zur
Einstellung auf das Vorhandensein und die Stelle der Küchen-Gebäudeabzüge entspricht.
Die soweit beschriebenen Merkmale entsprechen den Merkmalen der
bekannten Haushaltsgeräte.
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In 3 sind bei dem Haushaltsgerät 10 bestimmte
Teile weggelassen worden, so dass ein einstellbares Strömungssteuermittel 30,
das im Folgenden näher
beschrieben wird, und ein Radiallüfter 22 sichtbar werden
kann, der von der Ausgangsöffnung 24 einen
Abstand aufweist. Um den Lüfter 22 ist
ein Lüftergehäusekanal 26 vorgesehen,
der den Luftstrom auf der Antriebsseite des Lüfters zum Strömungs steuermittel 30 hin
sammelt und leitet. Diese Teile bilden einen Teil des Lüfterkanals 21 des
Haushaltsgeräts 10.
Das langgestreckte Strömungssteuermittel 30 ist
beispielsweise in Verbindung mit dem Einbau des Haushaltsgeräts in der
Drehposition um seine Längsachse
einstellbar, und zwar für
die Einstellung der Ausgangsstelle und des Ausgangswegs des Lüftungskanals 21 gemäß 5.
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Der
Lüfter 22,
der Lüftergehäusekanal 26, das
Strömungssteuermittel 30 und
ein Rückführungskanal 27,
der zwischen dem Strömungssteuermittel 30 und
dem Rückführungsausgang 25 verläuft, sind
alle in einer oberen Ebene 57 unmittelbar unter der Oberseite 52 des
Gehäuses 50 angeordnet.
Wie am besten aus der 4 zu
erkennen ist, ist diese obere Ebene 57 über dem Herd 60 mit
Abstand angeordnet, um die Zuführung
von Luft zwischen diesen Teilen zu ermöglichen. Der Strömungskanal 21 besteht
aus dem freien Raum im Gehäuse 10,
der nicht vom Herd 60 und den Antriebskomponenten 63 für den Herd
und den Lüfter
eingenommen wird. Wie aus der 4 zu
erkennen ist, verläuft
der Lüftungskanal 21 mit
zwei Teilkanälen 21a und 21b von
der Eingangsöffnung 23 auf
der einen Seite um den Herd 60 und auf der anderen Seite
um die Antriebskomponenten 63 des Haushaltsgeräts.
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Die
in 3 gezeigte Stelle
und Ausgestaltung des Lüfters 22 bietet
viele Vorteile. Beispielsweise kann dem Lüfter 22 ein großer Durchmesser,
hier im Bereich von bis ½ der
Tiefe der Oberseite 52, gegeben werden. Ferner erlaubt
die asymmetrische Anordnung des Lüfters 22, dass der
Motor im Raum neben dem Herd 60 angeordnet werden kann.
Die Anordnung des Lüfters 22 verhältnismäßig nahe
an der Ausgangsöffnung
erlaubt die Erreichung einer gleichmäßigen, direkten Strömung im
Lüftergehäusekanal 26,
während
der Lüfterkanal 21 auf
der Antriebsseite kurz gestaltet werden kann, nämlich der Teil, der besonders
sorgfältig
abgedichtet werden muss.
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Ferner
wird das Risiko von Strömungslecks im
Gehäuse
in der Nähe
der Ausgangsöffnung 24, das
ein Problem bei bekannten Konstruktionen darstellt, durch den Lüfter und
insbesondere durch dessen Eingang, der mit Abstand von ihm angeordnet
ist, vermindert.
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Die
mit einem langgestreckten Strömungssteuermittel 30 in
der Ausgangsöffnung 24 gezeigte Ausführung ist
für die
Verbindung mit Küchen-Gebäudeabzügen sehr
gut geeignet, die einen rechteckförmigen Querschnitt aufweisen.
Der Hauptvorteil bei dieser Verbindung ist der, dass eine senkrechte
und gleichmäßig verteilte
Strömung über die
ganze Fläche
der Ausgangsöffnung
erreicht wird, wodurch ein geringer Energieverlust und geringe Geräuschpegel erzielt
werden.
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Das
Strömungssteuermittel 30 gemäß der Erfindung
wird nun anhand der 6 und 7 näher beschrieben. Das Strömungssteuermittel 30 hat
zwei gleichzeitige Funktionen, nämlich
eine, die als Verteiler wirkt, und eine, die zur Änderung
der Strömungsrichtung
dient. Mittels des Strömungssteuermittels 30 gemäß der Erfindung
werden diese beiden Aufgaben gelöst,
während
gleichzeitig eine gleichmäßige Strömung längs der
Ausgangsfläche
des Strömungssteuermittels 30 aufrechterhalten
wird.
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Das
Strömungssteuermittel 30 weist
ein Steuermittelgehäuse 39 auf,
das als rechteckförmiger
Parallelflächner
mit einer Eingangsöffnung 31 ausgebildet
ist, die eine senkrechte, kurze Seite aufweist. Ferner ist eine
Ausgangsöffnung 32 vorgesehen,
die eine ganz lange Seite aufweist. Die Strömung in das und aus dem Strömungssteuermittel 30 ist
durch Strömungspfeile 36, 37 angedeutet.
Eine Ablenkvorrichtung 40 weist Ablenkmittel in Form von Ablenkschaufeln 47 zur
gleichmäßigen Ablenkung der
Strömung
längs einer
Linie auf, die zur Eingangsrichtung 36 und zur Ausgangsrichtung 37 diagonal verläuft, und
verläuft
im Strömungssteuermittel 30.
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Die 7 zeigt das Strömungssteuermittel 30 im
zerlegten Zustand. Es besteht aus einer langgestreckten Abdeckung 35 mit
einem U-förmigen Querschnitt
und offenen Stirnenden und aus einer Ablenkeinheit 45,
die einstückig
mit den Ablenkschaufeln verbunden ist, und aus einer Haltevorrichtung 43 für die Ablenkschaufeln 47 und
einer Stirnwand 46 besteht. Das Gehäuse 39 des Steuermittels ist
durch die Abdeckung 35 und die Stirnwand 46 gebildet.
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Die
Abdeckung 35 ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt
und weist Halteröffnungen 34 für das Zusammenwirken
mit entsprechenden Halterstiften 44 an der Ablenkeinheit 45 im
zusammengebauten Zustand auf. Führungsstangen 38 sind
auf der Innenseite der Abdeckung 35 längs der zentralen Längsseite 33 zur
Führung
der Oberflächenströmung angeordnet.
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Die
Ablenkeinheit ist ebenfalls vorzugsweise integriert aus Kunststoff
gefertigt und weist einen Satz von Aklenkschaufeln 47 auf,
die längs
einer geraden Linie gleichmäßig angeordnet
sind. Die Haltevorrichtung 43 besteht aus einer im Wesentlichen dreieckförmigen,
flachen Platte, die zu den Ablenkschaufeln senkrecht und zur Strömungsrichtung
parallel verläuft.
Die Haltevorrichtung 43 ist mit der Stirnwand 46 verbunden
und steht zu dieser senkrecht.
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Die
Schaufeln 47 sind langgestreckt, stehen quer zur Strömungsrichtung,
sind längs
der Strömungsrichtung
gebogen und weisen eine Vorderkante 41, die abgerundet
ist und im zusammengebauten Zustand der Eingangsöffnung 31 zugewandt
ist, und eine Hinterkante 42 auf, die spitz zuläuft und
im zusammengebauten Zustand der Ausgangsöffnung 32 zugewandt
ist.
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Die
Halterstifte 44 sind an den Enden der Schaufeln 47 und
an der Stirnwand 46 gebildet.
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An
dem von der Ausgangsöffnung 32 abgewandten
Ende weist die Stirnwand einen abgebogenen Teil 48 zur
glatten Ablenkung der Strömung
längs der
Innenseitenfläche
des Strömungssteuermittels 30 auf.
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Die
Teilung des Strömungssteuermittel
in eine Abdeckung und eine Ablenkeinheit erlaubt eine vorteilhafte
und wirkungsvolle Herstellung und Montage.