DE698014C - Empfaenger, dessen Empfindlichkeit zeitweise veraendert wird - Google Patents

Empfaenger, dessen Empfindlichkeit zeitweise veraendert wird

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DE698014C
DE698014C DE1933T0043327 DET0043327D DE698014C DE 698014 C DE698014 C DE 698014C DE 1933T0043327 DE1933T0043327 DE 1933T0043327 DE T0043327 D DET0043327 D DE T0043327D DE 698014 C DE698014 C DE 698014C
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DE1933T0043327
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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Description

  • Empfänger, dessen Empfindlichkeit zeitweise verändert wird Die Peilung auf langen Wellen leiden bekanntlich unter dem sog. Nachteffekt, der dadurch entsteht, daß außer der Bodenwelle am Empfangsort die Raumwelle eintrifft, die im Falle gedrehter Polarisationsebene die Minimumstellung des Rahmens verschiebt. Als Abhilfsmittel ist vornehmlich das Adcocksystem bekannt, das an Stelle des Rahmens mit zwei Dipolpaaren arbeitet. Diese vertikal aufgestellten Dipole sprechen dann nicht auf ein horizontal polarisiertes Feld an.
  • Es ist weiterhin zur nachteffektfreien Peilung ein drahtloses Peilsystem bekannt, bei dem am Empfänger eine Einrichtung vorgesehen ist, die gestattet, nur das zuerst empfangeneESignal, also das Bodenwellensignal, für die Peilzwecke zu benutzen. Zur praktischen Ausführung dieses Vorschlages werden ein rotierender Umschalter oder aber rotierende Leuchtröhren verwendet.
  • Zur einwandfreien Arbeitsweise dieser Anordnung ist es nun unbedingt erforderlich, daß die Frequenz der rotierenden Teile am Empfänger genau mit dem Rhythmus der Senderimpulse übereinstimmt. Synchronismus könnte man an sich durch Steuerung dieser mechanisch angetriebenen Teile in Abhängigkeit von den ein fallenden Signalen erreichen. Da es sich jedoch bei der Trennung von Bodenwellen- und Raumwellenimpuls um äußerst kurze Zeiten handelt, ist es mit den bekannten mechanischen Anordnungen unmöglich, eine einwandfreie Trennung zwischen diesen beiden Impulsen für eine längere Zeit, die zur Peilung erforderlich ist, zu erreichen.
  • Diese den bekannten Einrichtungen anhaftenden Mängel werden bei dem erfindungsgemäßen Peilempfänger dadurch vermieden, daß der Empfänger mit einer automatischen Lautstärkeregulierung versehen ist und daß die Zeitkonstante der Regelung so bemessen ist, daß von den zwei am Empfänger eintreffenden Signalen, die einem vbm Sender ausgesandten Zeichen entsprechen, das zuerst eintreffende Signal (Bodenwelle) den Empfänger für das unmittelbar folgende Signal (Raumwelle) unempfindlich macht, das dem nächsten ausgesandten Zeichen entsprechende Bodensignal aber wieder mit voller Empfindlichkeit empfangen wird.
  • Zu diesem Zweck wird als Sendesignal eine Summe von Impulsen verwendet, deren zeitlicher Abstand groß ist gegen die zeitliche Verzögerung, mit der die Raumwelle gegenüber der Bodenwelle eintrifft Die Regulierung kann so beschaffen sein, daß sie den Empfänger für den nachfolgenden Raumimpuls völlig Sperrt oder so weit,schwächt, daß dieser die Peilung nicht mehr maßgebend beeinfluß.t. Nur eine Schwächung des zweiten Signals wird man erhalten, wenn man eine der gebräuchlichen Fadingregulierungen anwendet. Eine völlige Verriegelung kann man erreichen, wenn man die durch das verstärkte Bodensignal an einem Gleichrichter erhaltene Gleichspannung zum Herunterregeln eines Rohres benutzt, das nicht zwischen Eingang und Gleichrichter geschaltet ist (wie bei der üblichen Fadingregulierung), sondern entweder im Zuge der - Verstärkung dem Gleichrichter folgt oder ihm parallel geschaltet ist (Abb. I und 2). Zur Vermeidung von Tastknacken bei plötzlichem Verriegeln wird man die zu verriegelnde Stufe zweckmäßig als Gegentaktstufe ausführen (Abb. 3).
  • Die beschriebene Methode ist ohne weiteres auch zur Peilung normaler Telegraphiesender geeignet, da hier die Forderung erfüllt ist, daß der zeitliche Abstand zweier Impulse groß ist gegen die zeitliche Verschiebung von Raumwelle gegen Bodenwelle.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Empfänger, dessen Empfindlichkeit zeitweise verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Fehlpeilungen infolgeNachteffekts der Empfänger mit einer automatischen Lautstärkeregelung versehen ist und daß die Zeitkonstante dieser Regelung so bemessen ist, daß von den zwei am Empfänger eintreffenden Signalen, die einem vom Sender ausgestrahlten Zeichen entsprechen, das zuerst eintreffende Signal (Bodenwelle) den Empfänger für das unmittelbar folgende Signal (Raumwelle) unempfindlich macht, das dem nächsten ausgesandten Zeichen entsprechende Bodensignal aber wieder mit voller Empfindlichkeit empfangen wird.
  2. 2. Empfänger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Bodenimpuls ein Rohr verriegelt wird, welches zwar die Wiedergabe des Raumsignales verhindert, nicht aber die Verstärkung des Empfängers zwischen Eingang und . erhaltener Regulierungsspannung beeinflußt.
  3. 3. Empfänger nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung der bei plötzlicher Regulierung möglichen Knacke die zu regulierende Stufe als Gegentaktstufe ausgebildet ist.
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