DE697807C - Kohleschleifleiste fuer elektrische Triebfahrzeuge - Google Patents

Kohleschleifleiste fuer elektrische Triebfahrzeuge

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DE697807C
DE697807C DE1938S0132946 DES0132946D DE697807C DE 697807 C DE697807 C DE 697807C DE 1938S0132946 DE1938S0132946 DE 1938S0132946 DE S0132946 D DES0132946 D DE S0132946D DE 697807 C DE697807 C DE 697807C
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DE
Germany
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carbon
contact strip
carbon contact
electric traction
traction vehicles
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938S0132946
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Conrath
Dr Oswald V Wartburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Plania Werke AG
Original Assignee
Siemens Plania Werke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/20Details of contact bow
    • B60L5/205Details of contact bow with carbon contact members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Kohleschleifleiste für elektrische Triebfahrzeuge Die Kohleschleifleisten für Stromabnehmer elektrischer'Fahrzeuge werden durcli den Fahrdraht besonders --stark an den Kanten beansprucht, die durch den auf sie schlagenden Fahrdraht vielfach zerbrochen werden., so daß die Kanten im Laufe der Zeit abbröckeln.
  • Zur Verhinderung dieses übelstandes hat man vorgeschlagen, längs neben den Schleifleisten Schutzplatten hochkant anzubringen. Diese bestehen aus Isolierstoff, z. B. aus Kunststoff mit Textilfasern, wiesie im Handel beispielsweise unter den Namen Turbax, Zellaron und Kanevasit bekannt sind. Die Schutzplatten haben jedoch den Nachteil, daß sie erstens eine andere Verschleißzeit als die Kohle haben. Sie verschleißen im allgemeinen langsamer als die Kohleschleifleiste, so daß der Fahrdraht nach einiger Zeit durch die Schutzplatten von der Kohleschleifleiste abgehoben wird. Der Auflagedruck des Fahrdrahtes auf die Kohleschleifleiste wird vermindert. Dabei können kleine elektrische Lichtbögen und die durch sie bewirkten allgemein bekannten Nachteile entstehen. Der zweite Nachteil der Schutzplatten besteht darin, daß sich kleine Verschleißteile, z. B. Faserstoffteile, ablösen und auf die Oberfläche der Schleifleiste gelangen. Durch diese beim Verschleif sich loslösenden, unter dem Fahrdraht abrollenden Faserteilchen, wird ebenfalls der Strornübergang beeinträchtigt.
  • Ferner ist vorgeschlagen worden, Kohleschleifleisten für Stromabnehmer durch Fassungen aus Isolierstoff, insbesondere Kunstharzpreßstoff, zu halten, die gleichzeitig eine Bewehrung, .für die Kohleschleifleisten bilden.
  • Dieses erfordert die Herstellung sehr langer und verhältnismäßig dünner Preßstoffgegenstände, deren formgerechte Herstellung nicht ZD einfach ist.
  • Nach der Erfindung ist die Bewehrung durch eine Kunstharzglasur gebildet, die, in flüssiger Form aufgebracht, in die Poren der Kohle teilweise eindringt und durch einen Härtungsvorgang in einen festen Zustand übergeführt ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Kohleschleifleiste nach der Erfindung ist in Fig. i und 2 schematisch dargestellt. Die Kohleschleifleiste ist mit i bezeichnet. An den Seitenflächen 2 und 3 sind Kunstharzglasuren 4 und 5 aufgebracht. Die beiden Stirnflächen 6 sind frei von Glasuren; sie können aber auch mit einer Glasur versehen sein. 7 ist die Lauffläche und 8 der Fahrdraht.
  • Die Kunstharzglasur bewirkt eine Härtung aer Seitenflächen und macht die Kanten der Kohleschleifleiste gegen die Schläge des Fahrdrahtes widerstandsfähiger. Sie hat außerdem die gute Eigenschaft, sich unmittelbar mit der Kohle zu einer Einheit zu verbinden. Deshalb verschleißt sie mit der KohleschleifleIste gleichmäßig, wodurch das unerwünschte Ab- heben des Fahrdrahtes von der Kohleschleifleiste mit' allen Nachteilen vermieden ist. Die Kunstharzglasuren haben den weiteren besonderen Vorteil, daß sie in der kalten Jahreszeit einen' Schutz gegen den Angriff der Kohle durch Reifkristalle bieten. Außerdem wird die Kohleschleifleiste gegen Feuchtigkeit geschützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Kohleschleifleiste. für elektrische Triebfahrzeuge unter Verwendung e von Kunstharz als Bewehrung der an die Lauffläche angrenzenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung durch eine Kunstharzglasur gebildet ist, die, in flüssiger Form aufgebracht, in die Poren der Kohle teilweise eindringt und durch einen Härtungsvorgang in einen festen Zustand übergeführt ist.
DE1938S0132946 1938-07-12 1938-07-12 Kohleschleifleiste fuer elektrische Triebfahrzeuge Expired DE697807C (de)

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