DE697490C - Einrichtung zur Herstellung von Teilfarbenauszuegen - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung von TeilfarbenauszuegenInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zur Herstellung von Teilfarbenauszügen
nach Mehrfarbenoriginalen durch elektrooplisches Abtasten des Originals.
Für die photomechanischen Druckverfahren sind im allgemeinen drei Teilfarbenauszüge erforderlich, die durch Rot-, Grün- und Blaufilter erhalten werden. Im allgemeinen • wird' noch zusätzlich eine sogenannte Neu-
Für die photomechanischen Druckverfahren sind im allgemeinen drei Teilfarbenauszüge erforderlich, die durch Rot-, Grün- und Blaufilter erhalten werden. Im allgemeinen • wird' noch zusätzlich eine sogenannte Neu-
traltonplatte benötigt, die auf verschiedene Weise erhalten werden kaum, vorzugsweise als
Teilfarbenausizug mittels eines Infrarotfilters.
Beim Dreifarbendruck sollen nun Farben
verwendet werden, die theoretisch genau dem
• 5 Rot, Grün und Blau entsprechen. Da die·
unmittelbare Wiedergabe mit praktisch verfügbaren Farben nie vollkommen ist, müssen
gewisse Farbkorrekturen angewandt werden. Nach dem sogenannten Schablonenverfahren
wird dabei etwa die Dichte des Magenta beispielsweise an allen Bildpunkten proportional
der Dichte des Blaugrün an den gleichen Bildpunkten reduziert, und andererseits
wird 'die Dichte des Gelbs, das auf einen, bestimmten
Punkt aufgedruckt wird, proportional der Dichte des Magenta und der Dichte des Blaugtüns an-dem gleichen Bildpunkt
re'duziert, Im Einzelfalle kann auch etwa die Dichte aller drei Farben proportional
dem Neutral ton an allen den entsprechenden Bildpunkten reduziert "werden.
Bei der Bildfunkübertragung -von Farboriginalen oder bei farbigen Fernsehübertra-"gungen
nach dem ZwiadheEtfilmverfahren sowie,
bei der Herstellung von Farbfilmduplikaten
können etwa durch falsche Belichtung, ; farbstichige Beleuchtung, Fehlereigenschaften
der verwendeten Farbstoffe oder fehlerhafte Entwicklung wie auch durch- Zusammentreffen
mehrerer derartiger Fehler Farbver- vpj
fälschungen entstehen, welche bei der bekannten einfachen Zerlegung" des Mehrfarbenoriginals
'in die Teilfarbenauszüige und beim
späteren Zusammensetzen zu' einem farbigen Bild eine fehlerhafte Wiedergabe bewirken. -45
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, den Weg, auf dem diese Korrekturen zu erhalten*
sind, unmittelbar in die Herstellung der Farbauszüge nach dem Mehrfarbenoriginal
zu verlegen. ErfindungsgemäB" sind zu die- . sem Zwecke bei der Einrichtung zum elektrooptischen
Abtasten des Originals die Übertragungskanäle für" die Teilfarbenauszüge in
Abhängigkeit von einzelnen oder sämtlichen übrigen- Teilfarbenübertragungskanälen mo- '55
dulierbar.
Die Erfindung wird an Hand der Anfertigung von Druckplatten für das Mehrfarbendruckverfahren
beispielsweise beschrieben.
In der nachfolgenden Beschreibung soll als Rotfilter ein solches bezeichnet werden, das
ausschließlich Rot durchläßt und demzufolge auch rot erscheint, ohne daß der Teil des
Spektrums, der das Rot einschließt, scharf begrenzt zu sein braucht. Ähnlich sollen die
ίο Blau-, Grün- und Infrarotfilter bestimmt sein.
Ein Gelbfilter läßt dagegen außer Gelb auch Rot und Grün durchfallen, und es absorbiert
nur den blauen Teil des Spektrums. Die Begriffe Minusrot, Minusgrün und
Minusblau 'entsprechen den Farben Blaugrün, Magenta und Gelb außer bei Druckfarben;
denn beispielsweise kann eine Magentadruckfarbe nicht ein reines und vollständiges
Minusgrün sein, so daß eine Farbenkorrektur erforderlich wird, wenn solche unvollkommenen
Farben zur Verwendung gelangen sollen.
Im Zusammenhang mit photomechanischen Druckverfahren sind z. B. die Ausdrücke
Blau-, Rot-, Gelb- und Neutraltonplatte gebräuchlich,
und zwar werden damit die Negative bezeichnet, die in der vorliegenden Beschreibung
als Blaugrün-, Magenta-, Gelbund Neutral tonplatten bezeichnet sind. Durch
diese Bezeichnungsweise soll eine Verwirrung zwischen den Farben im Zusammenhang mit
den Negativen, den Lichtfiltern oder den verschie'denen abweichenden Bezeichnungen in
der Farbenphotographie und in der Photomechanik vermieden werden.
Im übrigen wird noch darauf hingewiesen, daß die Erfindung keineswegs auf Halogensilberschichten
beschränkt ist, sondern grundsätzlich kann die Erfindung mit beliebigen lichtempfindlichen Schichten ausgeführt werden.
In der Tonfilmtechnik sind zahlreiche Lichtventile vorgeschlagen worden, und als
Lichtventil sollen alle diejenigen Einrich- -tungen verstanden werden, durch welche die
Lichtdichte auf einer Aufzeichnungsfläche gesteuert werden kann; auch Glühlampen mit
veränderbarer Leuchtstärke sind grundsätzlich verwendbar.
Mit dem Ausdruck Modulation soll vorstehend die Steuerung beispielsweise der von
dem Original abgetasteten Farbdichte vor ihrer Übertragung auf die photographische
Schicht der Teilfarbenauszugplatte bezeichnet werden. Diese Modulation kann optisch erfolgen,
d.h. dem Lichtstrahl aufgedrückt und von ihm übertragen werden, oder sie kann dem elektrischen Strom aufgedrückt werden,
der die Abtastimpulse überträgt. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar zeigt im einzelnen
Abb. ι eine Ausführungsform mit optischer ,Übertragung und zusätzlicher elektrischer
,Steuerung,
■';' Abb. 2 eine Ausführungsform mit elektrischer
Übertragung und elektrischer Farbenkorrektur,
Abb. 3 die schaubildliche Darstellung des elektrischen Teiles einer weiteren Ausführungsform,
Abb. 4. das eigentliche Schaltbild dieses elektrischen Teiles nach Abb. 3 und
Abb. 5 eine weitere Ausführungsform der Verstärkermodulation.
Die Erfindung soll an der Herstellung von Teilfarbennegativen und Farbdiapositiven beschrieben werden. Entsprechend kann auch
von undurchlässigen Positiven ausgegangen werden, die episkopisch abgetastet werden,
oder es können Teilfarbenpositive von Negativen hergestellt werden. Die bei diesen verschiedenen
Anwendungsgebieten im einzelnen erforderlichen Änderungen sind ohne wei- '85 teres offenbar.
Gemäß Abb. 1 wird das Diapositiv 11 durch die Lichtquelle 10 und ein davor angeordnetes
optisches System punktweise durchleuchtet. Das Abtaststrahlenbündel wird
nach dem Verlassen der Linse 12 durch zwei Prismen 13X und 132 zerlegt, und jedes
Teilstrahlenbündel wird durch, ein Farbfilter 14.ΛΓ bzw. 142 und Objektive 59χ bzw. 59ζ
auf die lichtempfindlichen Flächen 20 χ bzw. 20 ζ geworfen. Da es sich hier um ein Zweifarbenverfahren
handelt, müssen die beiden Teilstrahlenbündel und entsprechend die Filter 14.j; und 142 den gesamten Spektralbereich
umfassen. too
Das Abtaststrahlenbündel wird also in zwei Teilstrahlenbündel aufgespalten. Ähnlich
kann auch eine stärkere Aufteilung in drei oder mehrere Teilstrahlenbündel erfolgen.
Zur Durchführung der Farbenkorrektur, z.B. zur Verringerung der Lichtmenge, die auf die lichtempfindliche Schicht 20 s fällt, in
Abhängigkeit von der Lichtmenge in dem auf die ^Schicht 20 χ fallenden Teilstrahlenbündel,
ist in das Lichtbündel hinter dem Filter 14.tr eine photoelektrische Zelle 50 geschaltet, die
über einen Regelwiderstand 51 das Galvanometersystem
52 und damit die Lichtdrossel 53> 54) 55 zwischen dem Filter 14s und der
lichtempfindlichen Schicht 205 steuert.
Die Öffnung 55 dieser Drossel erhält eine
solche Gestaltung, daß die Farbenkorrektur proportional der die Photozelle 50 treffenden
Lichtmenge erfolgt. Ist diese Farbenkorrektur nicht eine lineare Funktion, so ist es gelegentlich
erwünscht, die Korrektur auch noch von der Intensität der zu korrigierenden
Farbe selbst zu steuern. Zu diesem Zwecke
ist eine zweite photoelektrische Zelle 56 in dem durch das Filter 142 fallenden Lichtbündel
selbst angeordnet. Durch einen Regel-5' widerstand 57 kann der, Einfluß dieser Zelle
eingestellt werden, und durch, einen Schalter 58 ist diese Zelle an- und abschaltbar. Sollte'
z. B. die Farbenkorrektur auch abhängig von' der Gesamtstärke des ursprünglichen Abtast-Strahles'
gesteuert werden, so wird eine Photozelle 56^4 in diesen Strahl eingeschaltet.
Als Lichtsteuereinrichtung 52, 53, 54 und
55 kann ein beliebiges an sich bekanntes Lichtventil verwendet werden. '
15. Bei den folgenden Ausführungsformen (Abb. 2 und 3) soll die Farbenkorrektur auf
elektrischem Wege durch Modulation der in elektrische Schwingungen umgesetzten Farbenwerte
durchgeführt werden an Stelle der Beeinflussung auf optischem Wege gemäß'
Abb. i.
Hierbei ist die Lichtquelle 10 mit ihrem optischen System 12 außerhalb des Zylinders
angeordnet, auf dem das Farbdiapositiv 11 befestigt ist. Auf dem gleichen Zylinder 21
befinden sich auch die lichtempfindlichen Filme 20.
Dadurch wird ein unbedingter Synchronismus der Abtastung und Aufzeichnung erhalten.
Das Abtaststrahlenbündel wird durch das Farbdiapositiv 11 und verschiedene Spiegel
25 den Strahlenteilern 13 zugeführt, die beispielsweise aus vier hintereinanderliegendesx
halb durchlässigen Spiegeln 13^. bis 13D
und einem undurchlässigen Spiegel 13 E am Schluß bestehen. Da keine scharfen reellen
Bilder erzeugt werden, genügen verhältnismäßig einfache und billige Spiegel.
In dem Abtaststrahleribündel ist ein optischer Unterbrecher 40, und zwar vorzugsweise
zwischen die Lichtquelle 10 und den Strahlenteiler 13 a geschaltet, der das Abtaststrahlenbündel mit einer Frequenz von etwa
4000 i/Sek*. unterbricht. Diese Frequenz kann
auch auf beliebige andere Art erzeugt werden; auch kann sie in sehr weiten Grenzen frei gewählt
werden.
Die fünf durch die Strahlenteiler 13 abgespaltenen Teilstrahleribündel werden durch
Farbfilter 14, entsprechend den Teilfarben Infrarot, Rot, Grün, Blau und Gelb, bezeich-
- net durch IR, R, Gr, B* und G, den photoelektrischen
Zellen 15 zugeleitet, die die Verstärker 16 steuern. Die ausgezogenen Linien
39 deuten die elektrischen Verbindungen an, die gestrichelten die Strahlengänge.
Der Ausgang des Infrarotverstärkers 16IR^
steuert das Lichtventil 17/i? und beeinflußt*
gleichzeitig durch die Steuerglieder 28, 29
und 30 den Ausgang des Rotverstärkers 16 R,
des Grünverstärkers 16 Gr und des Blauverstärkers 16 B. Der Ausgang des Rotverstärkers
16 i? steuert nach Beeinflussung durch
die Einrichtung 28 das Lichtventil 17 R des roten Teilfarbenauszuges; zugleich steuert
dieser Ausgang aber durclTdie Einrichtung
26 den Ausgang des Grünverstärkers 16 Gr. Der Ausgang des Grünverstärkers wird also
sowohl von dem roten wie auch von dem infraroten Teilfarbenauszug beeinflußt. Der
Ausgang des Blauverstärkers 16 5 wird vom
Infrarotstrom durch die Einrichtung. 30- beeinflußt und zusätzlich durch die Einrichtung
27 zum Ausgang des Gelbverstärkers 16 G.
In.den Abb. 3 und 4 wird diese Beeinflussungseinrichtung
näher erläutert. ,Das Gelbfilter 14 G wird also lediglich als Korrekturglied
verwendet, ohne daß ein unmittelbarer gelber Teilfarbenauszug gebildet wird,
da. ein reiner gelber Teilfarbenauszug nicht erhältlich ist. Aus diesem Grunde wird vom
Blauauszug, ausgegangen, und der gelbe Auszug dient nur zur Korrektur des Blauauszuges,
der noch zusätzlich durch den Infrarotauszug korrigiert wird. »5 ' In den Abb. 3 und 4 ist eine Ausführungsform
der elektrischen Schaltung wiedergegeben, die die erfindungsgemäße Korrektur "auszuführen gestattet. Die roten, grünen und
blauen oder infraroten Teilstrahlen werden von den photaelektrischen Zellen 14" aufgenommen.
Der Wechselstromanteil des Photozellenstroms wird durch den Kondensator ·
41 auf das Steuergitter der Tetrode 31R geleitet.
Der Ausgang der Röhre 31 R wird in den beiden im Gegentakf geschalteten Penthoden-32i?
und dann in einer weiteren Gegentaktstufe 33 i? verstärkt. Nach Gleichrichtung
in dem Gleichrichter 34'i? wird dann der Strom dem Lichtventil 17R zügeleitet.
' ■ " ■
Vom 'Ausgang des Rotverstärkers 31R
wird ein Teil der Energie abgezweigt und über einen Kondensator 42 auf zwei gleichei
Verstärker 35 und 36 verteilt, deren Ausgang zur Modulation des Grün- und Blauverstäf- "
kers dient. Jeder dieser Kreise besteht aus einer Verstärkungsstufe und einem Gleichrichter.
In dem Grünverstärker wird1 der Photostrom
der Zelle 14 Gr dem Verstärker 31 Gr und von hier dem Gegentaktverstärker 32 Gr
zugeleitet, und zwar auf das eine Paar der Steuergitterdessen Penthoden. An dem zweiten
Paar der- Steuergitter liegt der Ausgang des Modulierungskreises 36.' Die weiteren
Verstärkerstufen und die Gleichrichtung sind im übrigen denen des Rotverstärkers gleich.
Vom Ausgang der ersten Verstärkerstufe 31 Gr des Grünverstärkers ist wieder ein Teil
auf den Modulierkreis 37 abgezweigt, der im übrigen den Stufen 35 und 36 entspricht und
der mit dem Modulator 35 gemeinsam der zweiten Stufe des Blauverstärkers zugeleitet
wird.
Der Blaukreis weist drei Verstärkungsstufen 31B, 32 B und 33-5 entsprechend dem
Grünkreis auf. . Das zweite Gitterpaar ■ des Gegentaktverstärker 32 ist an den gemeinsamen
Ausgang der Modulatoren 35 und 37 geschaltet. Bei der Ausführungsform der Erfindung
gemäß den beiden Abb. 3 und 4 besteht keine Farbenkorrektur für den Neutraltonkreis.
Hier sind daher hinter die photoelektrische Zelle drei Verstärkerstufen 31 JR,
381R und 33IR, der Gleichrichter 34IR und
'5 das Lichtventil17IR geschaltet. Um eine
weitere Ausführungsform der Erfindung zu zeigen, ist die zweite Verstärkerstufe 38IR
-· anders aufgebaut als die zweite Stufe 32IR
des Rotverstärkers. Eine zusätzliche Steuerung der Verstärkung in dieser Stufe ist
lediglich im Grün- und Blauverstärker erforderlich, und hier wird die Modulation zwecks
Farbenkorrektur durch das zweite Steuerungsgitter eingeleitet.
Falls es in bestimmten Fällen erforderlich ist, alle Teilfarben auf Schwarz oder den
Neutralton zu korrigieren (entsprechend Abb. 2), so werden zweckmäßig Verstärker
32 mit Gegentaktpenthoden vorgesehen und nicht eine Triode, wie sie _ in dem Infrarotkreis
in Abb. 4 vorgesehen ist.
In Abb. 5 ist eine weitere Ausführungsform der gesteuerten zweiten Verstärkerstufe
dargestellt. Der von der Teilfarbe modulierte Wechselstrom tritt durch den Transformator
61 ein und wird von hier den Steuergittern 83, 93 der im Gegentakt geschalteten
Penthoden 62 und 63 zugeleitet. Jede Penthode besitzt, eine Kathode 81, 91,
die mit einer Heizwicklung 82, 92 mittelbar geheizt wird, ein Steuergitter 83, 93, ein von
dem Schirmgitter 84, 94 umgebenes zweites Steuergitter 85, 95 und eine Anode 86, 96.
Die Steuergitter 83, 93 stehen unter dem Einfluß der Vorspannung der Batterie 64,
und die Schirmgitter 84, 94 erhalten eine Vorspannung von der Batterie 65. Die zusätzliche
Modulierung wird auf einer Trägerfrequenz durch den Transformator 68 dem
so Gleichrichter 69 zugeleitet, und die gleichgerichtete
Spannung wird dem zweiten Steuergitter 85, 95 zugeleitet. Zum Ausgleich des
Wechselstromanteils kann hoch eine Siebkette 71 zwischengeschaltet sein. Zur Einstellung
des Arbeitspunktes der Steuergitter 85 ist . eine Batterie 66 vorgesehen, von der in 'Potentiometerschaltung
die Vorspannung der Steuergitter abgegriffen ist.
Der modulierte verstärkte Anodenwechselstrom wird durch den Transformator 70 entnommen.
Die Funktion des Einflusses der zusätzlichen Modulation oder Korrektur kann durch Wahl der Rohre, durch geeignete
Anordnung der Elektroden, durch Variation der verschiedenen Spannungen usw. den gewünschten
Verhältnissen, weitgehend angepaßt werden. ■
Claims (5)
1. Einrichtung zur Herstellung von Teilfarbenauszügen nach Mehrfarbenoriginalen
durch elektrooptisches Abtasten des Originals, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungskanäle für die Teilfarbenauszüge
zwecks Berichtigung oder Erhöhung ihrer Tonwertrichtigkeit in Abhängigkeit von einzelnen oder sämtlichen
übrigen Teilfarbenübertragungskanälen modulierbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 'daß. in die Strahlengänge,
die zur Korrektur anderer Teilfarbenauszüge herangezogen werden, photoelektrische Zellen (50, 56) und in die
Aufzeichnungsstrahlengänge der zu korngierenden Teilfarbenauszüge Lichtventile
(52, 5s) geschaltet sind, die von den entsprechenden
photoelektrischen Zellen gesteuert werden (Abb. 1).
-3. Einrichtung nach Anspruch i,-dadurch
gekennzeichnet, daß nach den Aufzeichnungswerten der Teilfarbenauszüge
durch Photozellen (15) Wechselströme vorzugsweise mit einer bestimmten Trägerfrequenz
gebildet werden, die nach einer Verstärkung Lichtventile (17, Abb. 1) steuern," und daß die Korrektur
einzelner Teilfarbenauszüge dadurch erfolgt,-daß die zugehörigen Verstärker
einer zusätzlichen Modulation unterworfen werden, die aus den Verstärkerkreisen
der als Korrekturgrundlage dienenden Teilfarbenauszüge hergeleitet ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Teil- 10s
farbenauszug ein mehrstufiger Verstärker vorgesehen ist, aus dessen' erster Stufe der
Korrekturstrom abgezweigt und gegebenenfalls nach Zwischenverstärkung der
Verstärkerstufe des zu korrigierenden Teilfarbenauszugs zugeführt ist (Abb. 4).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 4, gekennzeichnet durch eine
gemeinsame Walze (21) für das Mehrfarbenoriginal (11) und die Teilfarben-
auszüge (20).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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