DE69736114T2 - Schneidwerkzeug zusammenbau - Google Patents

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    • B23B29/06Tool holders equipped with longitudinally-arranged grooves for setting the cutting tool
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schneidwerkzeuganordnung, die einen Schaft und einen austauschbaren Einsatz aufweist, wobei an dem Einsatz eine Schneideinrichtung vorhanden ist. Bei der Schneideinrichtung kann es sich um einen integralen Bereich des Einsatzes oder um einen an dem Einsatz angebrachten Schneideinsatz handeln. Die Schneidwerkzeuganordnung dient zur Verwendung bei verschiedenen spangebenden Metallbearbeitungsvorgängen, wie z.B. Drehen, Nutschneiden, Gewindeschneiden, Bohren oder Plandrehen dient, wobei die Werkzeuganordnung an dem Schlitten einer Maschine angebracht ist, wobei es sich z.B. um eine Drehbank handelt.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Bei einem Schneidwerkzeug handelt es sich um einen relativ teuren Gegenstand, wobei sich diese Kosten noch verstärken, wenn ein Geschäftsbetrieb für die spangebende Bearbeitung einen Vorrat an verschiedenen Schneidwerkzeugen halten muss, um unterschiedliche Schneidvorgänge auszuführen. Die vorliegende Erfindung gestattet eine Reduzierung dieser Kosten, indem sie das Austauschen eines Schneideinsatzes an einem Schaft an Stelle des Austauschens eines gesamten Schneidwerkzeugs vorsieht. Da die Kosten eines Einsatzes einen Bruchteil der Kosten eines gesamten Werkzeugs darstellen, kann ein Geschäftsbetrieb seine Kosten reduzieren, indem ein Vorrat an Einsätzen an Stelle eines Vorrats von Werkzeugen als solche gehalten wird, wobei verschiedene Einsätze des Vorrats mit verschiedenen Schneideinrichtungen versehen sein können oder unterschiedliche Schneideinsätze zum Ausführen von verschiedenen Vorgängen tragen können.
  • Ein Problem bei einer Schneidwerkzeuganordnung, die einen austauschbaren Einsatz aufweist, besteht darin, dass die Steifigkeit des Werkzeugs geringer wird, da nicht mehr ein integraler Schaft vorhanden ist, der die Schneideinrichtung oder den Schneideinsatz trägt. Die vorliegende Erfindung befasst sich mit diesem Problem unter Ermöglichung eines relativ einfachen Austausches von einem zum Schneiden vorgesehenen Einsatz gegen einen anderen.
  • Die US 4 583 886 beschreibt ein Schneidwerkzeug mit einem Schaft zum Anbringen der Schneidwerkzeuganordnung an einer Maschine für spangebende Bearbeitung, mit einem Einsatz, der an dem Schaft montierbar ist, mit einer Schneideinrichtung an dem Einsatz, und mit einer lösbaren Schraubbefestigungseinrichtung zum Befestigen des Einsatzes an dem Schaft, wobei der Schaft einen Sitzbereich zum Zusammenwirken mit dem Einsatz aufweist und der Einsatz einen Sitzbereich zum Zusammenwirken mit dem Schaft aufweist, derart, dass es sich bei dem einen Sitzbereich um einen sich erstreckenden Anlegteil handelt und es sich bei dem anderen Sitzbereich um eine Aussparung zum Aufnehmen des sich erstreckenden Anlegteils handelt, wobei die Aussparung und der sich erstreckende Anlegteil relativ derart geformt sind, dass sich der sich erstreckende Anlegteil beim Festziehen der Schraubbefestigungseinrichtung in der Aussparung verkeilt, um den Einsatz an dem Schaft zu befestigen, wobei die Schraubbefestigungseinrichtung derart positioniert ist, dass sie in einer Richtung zum Steigern der Verkeilwirkung des Anlegteils in der Aussparung wirkt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Schneidwerkzeuganordnung geschaffen, mit einem Schaft zum Anbringen der Schneidwerkzeuganordnung an einer Maschine für spangebende Bearbeitung, mit einem Einsatz, der an dem Schaft montierbar ist, mit einer Schneideinrichtung an dem Einsatz, und mit einer lösbaren Schraubbefestigungseinrichtung zum Befestigen des Einsatzes an dem Schaft, wobei der Schaft einen Sitzbereich zum Zusammenwirken mit dem Einsatz aufweist und der Einsatz einen Sitzbereich zum Zusammenwirken mit dem Schaft aufweist, derart, dass es sich bei dem einen Sitzbereich um einen sich erstreckenden Anlegteil handelt und es sich bei dem anderen Sitzbereich um eine Aussparung zum Aufnehmen des sich erstreckenden Anlegteils handelt, wobei die Aussparung und der sich erstreckende Anlegteil relativ derart geformt sind, dass sich der sich erstreckende Anlegteil beim Festziehen der Schraubbefestigungseinrichtung in der Aussparung verkeilt, um den Einsatz an dem Schaft zu befestigen, wobei die Schraubbefestigungseinrichtung derart positioniert ist, dass sie in einer Richtung zum Steigern der Verkeilwirkung des Anlegteils in der Aussparung wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzbereiche durch komplementäre, planare Flächen gebildet sind, die in der Wirkungsrichtung der Schraubbefestigungseinrichtung konvergieren.
  • Vorzugsweise handelt es sich bei der Schneideinrichtung um einen Schneideinsatz, der an dem Einsatz angebracht ist.
  • Vorzugsweise ist der Sitzbereich des Schafts durch Flächen gebildet, die in dem Schaft eine Aussparung bilden, und handelt es sich bei dem komplementären Sitzbereich des Einsatzes um einen Anlegteil zum Verkeilen in der Aussparung.
  • Die Erfindung schafft eine stabile und starre Zwischenverbindung zwischen dem Schneidwerkzeugeinsatz und dem Schaft aufgrund der Verkeilwirkung des einen Teils in dem anderen Teil. Diese Verkeilwirkung wird durch die relativen Formgebungen der Aussparung, die vorzugsweise in dem Schaft vorhanden ist, und des komplementären Sitzbereichs des Einsatzes sowie der Schraubbefestigungseinrichtung gewährleistet, die betriebsmäßig zum Festklemmen des komplementären Sitzbereichs des Einsatzes in Eingriff mit der Aussparung ausgebildet ist.
  • Vorzugsweise beinhaltet die Aussparung einander zugewandt gegenüber liegende Flächen, die in Richtung auf eine Basisfläche der Aussparung aufeinander zu geneigt sind, und beinhaltet der Sitzbereich des Einsatzes, der in der Aussparung aufgenommen wird, gegenüber liegende Flächen mit einer komplementären Schrägstellung zu der der Flächen der Aussparung. Wenn die Flächen der Aussparung und des Einsatzes die gleiche Schrägstellung haben, wird eine Verkeilwirkung des Einsatzes innerhalb der Aussparung dadurch gewährleistet, dass ein Freiraum zwischen der Basis der Aussparung und einer Endfläche des Einsatzes vorhanden ist. Alternativ hierzu kann die Abschrägung des Einsatzbereichs, der in der Aussparung zum Sitzen kommt, geringfügig größer sein als die der Flächen der Vertiefung, um die Verkeilwirkung zu gewährleisten.
  • Vorzugsweise ist die Anordnung derart, dass eine Schneidkraft an der Schneideinrichtung auf den Einsatz in der Verkeilrichtung wirkt, um dadurch die Kontaktkraft des Einsatzbereichs in der Schaftaussparung zu steigern. Dieses Merkmal unterstützt die Steifigkeit der Zwischenverbindung zwischen dem Schneidwerkzeugeinsatz und dem Schaft. Die Erfindung beinhaltet jedoch auch weitere Anordnungen, bei denen beispielsweise die Schneidkraft quer zu der Verkeilrichtung wirkt, d.h. in Richtung der Länge der Aussparung anstatt senkrecht zu dieser.
  • Vorzugsweise hat die Schraubbefestigungseinrichtung eine Gewindeöffnung entweder in dem Einsatz oder in dem Schaft sowie ein Schraubbefestigungselement, das durch eine Öffnung in dem anderen Teil hindurch geht, um mit der Gewindeöffnung in Eingriff zu treten, und das betriebsmäßig dazu ausgebildet ist, den Einsatz in Verkeileingriff mit dem Schaft zu klemmen.
  • Vorzugsweise beinhalten der Schaft und der Einsatz eine Festlegeeinrichtung zum derartigen Positionieren des Einsatzes an dem Schaft, dass die Durchgangsöffnung und die Gewindeöffnung zum Aufnehmen des Schraubbefestigungselements miteinander ausgefluchtet sind. Dieses Merkmal unterstützt das rasche Austauschen eines Einsatzes, indem Fehlausfluchtung der Öffnungen und somit eine weitere Manipulation der Position des Einsatzes relativ zu dem Schaft eliminiert sind.
  • Alternativ hierzu kann der Einsatz eine Gewindeöffnung aufweisen und der Schaft eine Aussparung an Stelle einer Öffnung zum Aufnehmen eines Schraubbefestigungselements mit einem Kopf aufweisen, wobei die Aussparung eine Schulter aufweist, gegen die der Kopf des Schraubbefestigungselements drückt, um den Einsatz an dem Schaft zu befestigen. Mit dieser Alternative lässt sich der Einsatz von dem Schaft entfernen, indem das Schraubbefestigungselement gelöst wird, so dass dieses aus der Aussparung entfernt werden kann, während es immer noch in Eingriff mit der Gewindeöffnung in dem Einsatz ist, d.h. der Einsatz und das Schraubbefestigungselement lassen sich in Form einer Einheit entfernen. Diese Alternative sorgt für ein rasches Austauschen eines Einsatzes gegen einen anderen Einsatz, indem lediglich ein Lösen und anschließendes Festziehen an Stelle eines vollständigen Entfernens und eines erneuten Einführens eines Schraubbefestigungselements erforderlich ist, um den Austausch bewerkstelligen zu können.
  • Der Schaft und der Einsatz mit seiner Schneideinrichtung können zur Schaffung eines linksgängigen oder eines rechtsgängigen Schneidwerkzeugs ausgebildet sein. Auch kann der Schaft einen Sitzbereich an beiden Enden aufweisen, so dass er zwei Einsätze tragen kann, beispielsweise zur Schaffung eines linksgängigen oder eines rechtsgängigen Werkzeugs unter Verwendung eines einzigen Schafts.
  • Die Erfindung schafft eine Schneidwerkzeuganordnung, die einfach und benutzerfreundlich ist und Komponenten beinhaltet, die sich relativ einfach herstellen sowie in einfacher Weise zu einem fertigen Werkzeug zusammenbauen lassen und sich für das Anbringen eines anderen zum Schneiden vorgesehenen Einsatzes zum Variieren dieses Werkzeugs demontieren lassen. Der Schaft mit seinem Sitzbereich sowie der komplementäre Sitzbereich jedes Einsatzes auf Vorrat ermöglichen eine zuverlässige exakte Positionierung eines beliebigen von mehreren verschiedenen Einsätzen an einem Schaft sowie eine starre Verbindung eines Einsatzes mit einem Schaft.
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung lediglich an Hand eines nicht-einschränkenden Beispiels unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Perspektivansicht einer Schneidwerkzeuganordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 eine auseinander gezogene Perspektivansicht der Werkzeuganordnung der 1;
  • 3 bis 11 verschiedene Werkzeugeinsatz- und Schneideinsatzkonfigurationen;
  • 12 bis 16 eine alternative Anordnungskonfiguration zu der der 3 und 11; und
  • 17 eine auseinander gezogene Perspektivansicht einer Schneidwerkzeuganordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, bei der sich der Einsatz rasch von dem Schaft lösen lässt.
  • Beste Verfahrensweisen zum Ausführen der Erfindung
  • In den Zeichnungen werden die gleichen Bezugszeichen in den verschiedenen Figuren (mit Ausnahme der 17) zum Bezeichnen einander entsprechender Komponenten oder Merkmale verwendet.
  • Die in den 1 und 2 dargestellte Schneidwerkzeuganordnung umfasst einen Schaft 1, einen Einsatz 3, an dem ein Schneideinsatz 5 angebracht ist, sowie eine lösbare Schraubbefestigungseinrichtung 7 zum Befestigen des Einsatzes 3 an dem Schaft 1. Die Schraube 7 ist vorzugsweise aus Stahl mit hoher Zugfestigkeit hergestellt und weist einen Innensechskant (nicht gezeigt) in einem kreisförmigen Kopf 8 auf, so dass die Verwendung eines Allen-Schraubenschlüssels (nicht gezeigt) zum Festziehen oder Lösen von dieser erforderlich ist. Der Schaft 1 hat einen rechteckigen Querschnitt, jedoch sind auch Schäfte mit anderen Querschnittsformen im Umfang der Erfindung mit umfasst. Der Schaft 1 ist mit einer Aussparung 9 versehen, die sich über dessen Breite erstreckt und sich an einer Seitenfläche 11 und einer Endfläche 13 des Schafts 1 öffnet. Die Aussparung beinhaltet einander zugewandt gegenüber liegende Flächen 15, 17, die in Richtung auf eine Basisfläche 19 der Aussparung 9 nach innen abgeschrägt sind. Die schräg verlaufende Fläche 15 trifft auf die Endfläche 13 des Schafts, während die schräg verlaufende Fläche 17 mit einer Fläche 21 in Verbindung steht, die im Wesentlichen parallel zu der Endfläche 13 verläuft und sich zu der Seitenfläche 11 des Schafts 1 erstreckt. Der eingeschlossene Winkel der Flächen 15 und 17 beträgt vorzugsweise 60°, jedoch sind auch andere Winkel im Umfang der Erfindung mit umfasst. Die Aussparung 9 in dem Schaft 1 bildet einen Sitzbereich zum Zusammenwirken mit dem Einsatz 3. Eine Öffnung 23 erstreckt sich durch den Schaft 1 hindurch und öffnet sich für den Durchtritt des Schraubbefestigungselements 7 an der Basis 19 der Aussparung 9.
  • Der Einsatz 3 ist zur Schaffung eines komplementären Sitzbereichs zum Zusammenwirken mit dem Schaft 1 konfiguriert, wobei dieser Bereich in der Aussparung 9 zum Sitzen kommt und einander gegenüber liegende Flächen 25, 27 aufweist, die in Richtung auf eine Endfläche 29 schräg nach innen verlaufen, und zwar mit einem eingeschlossenen Winkel, der dem der Aussparungsflächen 15 und 17 gleich ist. Die Endfläche 29 beinhaltet ebenfalls eine Öffnung 31, die zum Aufnehmen des Schraubbefestigungselements 7 mit einem Gewinde versehen ist. Beim Festziehen der Schraube 7 wird der Einsatz 3 in der Aussparung 9 in Verkeileingriff mit dem Schaft 1 gezogen, wobei die Verkeilwirkung durch das Vorhandensein eines Freiraums 33 (siehe 1) zwischen der Basis 19 der Aussparung 9 und der zugewandt gegenüber liegenden Endfläche 29 des Einsatzes 3 gewährleistet wird.
  • Der Einsatz 3 beinhaltet einen geeignet geformten ausgeschnittenen Bereich mit einer Entlastungsöffnung 34 für den Sitz des Schneideinsatzes 5, der mittels einer Schraube 35 in seiner Position angebracht wird. Bei dieser Montage des Schneideinsatzes an dem Einsatz 3 handelt es sich um ein bekanntes Befestigungsverfahren für einen Schneideinsatz, so dass dieses hier nicht ausführlicher beschrieben wird. Der in den 1 und 2 dargestellte Werkzeugeinsatz 3 beinhaltet einen ausgeschnittenen Bereich 37 an seiner gegenüber liegenden Oberfläche, in dem ein weiterer Schneideinsatz angebracht werden kann, falls dies erforderlich ist. Die Formgebung des Werkzeugeinsatzes und/oder die Formgebung von dessen ausgeschnittenem Bereich kann variiert werden, so dass dieser für verschiedene Schneideinsätze zum Ausführen von verschiedenen spangebenden Bearbeitungsvorgängen geeignet ist, wie dies bei einer Betrachtung der 3 bis 16 erkennbar ist.
  • Eine Anordnung der Aussparung 9 in dem Schaft 1 relativ zu der Positionierung des Schneideinsatzes 5 an dem Einsatz 3, bei der die Richtung der auf den Einsatz 3 wirkenden Schneidkraft in der Verkeilrichtung (wie in den 1 und 2) vorliegt, ist bevorzugt, da dies den Sitz des Einsatzes 3 in der Aussparung 9 verbessert. Dies ist durch den in 3 dargestellten Pfeil F veranschaulicht. Die Erfindung umfasst jedoch auch andere Anordnungen, beispielsweise eine solche, bei der die Schneidrichtung entlang der Richtung der Aussparung wirkt (nicht dargestellt) oder quer zu dieser wirkt, wie dies bei den Anordnungen der 12 bis 16 der Fall ist.
  • Der Schaft 1 kann eine Aussparung (nicht gezeigt) an dem Eingang der Öffnung 23 zum vollständigen oder teilweisen Aufnehmen des Kopfes 8 des Schraubbefestigungselements 7 aufweisen. Dies sorgt für einen saubereren und sichereren Abschluss, da Erhebungen vermindert sind. Eine weitere Modifikation besteht darin, dass die Öffnung 31 eine glatte Bohrung über einen Bereich ihrer Länge von der Endfläche 29 mit einem Durchmesser aufweisen kann, der an den der Öffnung 23 exakt angepasst ist, wobei das Schraubbefestigungselement 7 einen glatten Schaftbereich zwischen dem Kopf 8 und seinem Gewindebereich aufweisen kann, wobei dieser glatte Schaftbereich entsprechend dem glatten Bohrungsbereich und der Öffnung 23 mit minimalem Spiel exakt dimensioniert ist. Diese Modifizierung ist beim Positionieren eines Einsatzes an einem Schaft von Hilfe und schafft eine festere Verbindung zwischen diesen.
  • Wie in 2 gezeigt ist, kann der Schaft 1 auch ein Gewindeloch zum Aufnehmen einer zweiten Schraube 39 beinhalten. Der Zugang zu dem Loch ist vertieft, um den Kopf der Schraube 39 aufzunehmen, wobei sich die Vertiefung an einer Wand 21 öffnet, so dass der Kopf über die Wand 21 hinaus in die Aussparung 9 ragt. Dadurch wird eine Festlegeeinrichtung für den Einsatz 3 geschaffen, die mit einer vertieften Schulter (nicht gezeigt) zum Drücken gegen die unter dem Kopf befindliche Fläche 41 der Schraube 39 versehen sein kann. Die Festlegeeinrichtung dient zum Positionieren des Einsatzes 3 an dem Schaft 1 in einer derartigen Weise, dass die Öffnungen 23 und 31 zum Aufnehmen des Schraubbefestigungselements 7 exakt ausgefluchtet sind. Alternativ hierzu kann der Einsatz 3 mit einem Stift (nicht gezeigt) zum Einsetzen in eine Öffnung (nicht gezeigt) in einer der Wände der Aussparung 9 versehen sein. Eine solche Festlegeeinrichtung, wie sie beispielsweise durch die Schraube 39 oder einen Stift gebildet wird, bildet ein optionales Merkmal der Erfindung und kann weggelassen werden, falls dies erwünscht ist.
  • Die 3 bis 11 zeigen verschiedene Werkzeugeinsatz- und Schneideinsatzkonfigurationen für eine Schneidwerkzeuganordnung gemäß der Erfindung, wobei sie alle eine einzige Schaftkonfiguration verwenden (aus Gründen der Klarheit ist eine Schraubbefestigungseinrichtung zum Befestigen des Einsatzes an dem Schaft in allen Figuren mit Ausnahme der 10A weggelassen worden). Die 3 bis 9, 10A und 11 zeigen von oben gesehene Draufsichten, und 10B zeigt eine Seitenansicht der 10A. Ein Werkstück, an dem die Werkzeuge arbeiten, ist mit dem Bezugszeichen 42 bezeichnet.
  • Die 12 bis 16 zeigen eine alternative Konfiguration für den Schaft und den Einsatz, wobei die Aussparung 9 in einer Endfläche des Schafts 1 ausgebildet ist und der Einsatz 3 eine Durchgangsöffnung 43 für die Passage eines Schraubbefestigungselements 7 aufweist, das in eine Gewindeöffnung 45 in dem Schaft eingeschraubt wird. Die 12, 13, 14A, 15 und 16 zeigen von oben gesehene Draufsichten, und 14B zeigt eine Endansicht der 14A.
  • Die in 17 dargestellte Schneidwerkzeuganordnung umfasst einen Schaft 50, einen Einsatz 52, an dem ein Schneideinsatz 54 angebracht ist, sowie ein lösbares Schraubbefestigungselement 56 zum Befestigen des Einsatzes 52 an dem Schaft 50. Der Schaft 50 ist an dem einen Ende mit einer Aussparung 58 versehen, die einander zugewandt gegenüber liegende Flächen 60, 62 aufweist, die in Richtung auf eine Basisfläche 64 der Aussparung 58 in Richtung aufeinander zugeneigt sind. Der eingeschlossene Winkel der einander zugewandt gegenüber liegenden Flächen 60, 62 beträgt vorzugsweise 60°. Die Aussparung 58 ist relativ zu dem Schaft 50 in einem Winkel von 45° angeordnet, und somit beinhaltet der Schaft 50 einen vorstehenden Bereich 66 zum Unterbringen der Aussparung 58. Eine Aussparung 68, die sich an der oberen Oberfläche 70 des Schafts 50 öffnet, erstreckt sich zwischen der Basisfläche 64 der Aussparung 58 und der gegenüber liegenden Seitenfläche des Schafts 50. Die Aussparung 68 beinhaltet eine gekrümmte Bodenfläche und dient für die Unterbringung des Schraubbefestigungselements 56. Sie beinhaltet einen ersten Bereich 71 mit einer Breite zum Aufnehmen des Kopfes 72 des Schraubbefestigungselements 56 sowie einen zweiten Bereich 72 mit einer schmaleren Breite zum Aufnehmen des mit Schraubgewinde versehenen Schafts 74 des Schraubbefestigungselements 56. Somit ist eine Schulterausbildung 76 an einer Stelle gebildet, an der der erste und der zweite Bereich 71 und 73 der Aussparung 68 aufeinander treffen.
  • Der Einsatz 52 ist zum Schaffen eines komplementären Sitzbereichs zum Zusammenwirken mit dem Schaft 50 konfiguriert, wobei dieser Bereich in der Aussparung 58 zum Sitzen kommt und gegenüber liegende Flächen 78, 80 aufweist, die in Richtung auf eine Endfläche 82 schräg in Richtung aufeinander zu verlaufen, wobei der eingeschlossene Winkel der gleiche ist wie der der Flächen 60, 62 der Aussparung 58. Die Endfläche 82 beinhaltet eine Gewindeöffnung 84, die das Schaubbefestigungselement 56 aufnimmt. Beim Festziehen der Schraube 56 (zu diesem Zweck beinhaltet sie eine Buchsenausbildung (nicht gezeigt) in ihrem Kopf zum Aufnehmen eines Werkzeugs, wie z.B. eines Allen-Schraubenschlüssels) wird der Einsatz 52 in Verkeileingriff in der Aussparung 58 in dem Schaft 50 geklemmt, wobei die Verteilwirkung durch einen kleinen Freiraum zwischen der Endfläche 82 des Einsatzes 52 und der Basisfläche 64 der Aussparung 58 gewährleistet wird. Der Einsatz 52 beinhaltet ferner einen sich nach hinten erstreckenden Flansch 86 an seiner oberen Fläche, der sich bei der Montage des Werkzeugs an eine obere Oberfläche 70 des Schafts 50 setzt, um den Einsatz 52 relativ zu dem Schaft 50 zu positionieren, so dass die Gewindeöffnung 84 relativ zu der Aussparung 68 exakt ausgefluchtet ist. Der Flansch 86 weist in seiner unteren Oberfläche einen Ausschnittbereich 88 auf, um einen Freiraum für den Kopf 72 der Schraube 56 zu schaffen.
  • Der Einsatz 52 hat einen Nasenbereich 90, an dem der Schneideinsatz 54 angebracht ist. Der Schneideinsatz 54 kann an dem Einsatz 52 durch eine Anordnung aus einer Klemmplatte 92 und einer Schraube 94 oder durch eine beliebige andere bekannte und geeignete Verfahrungsverfahrensweise angebracht werden.
  • Das Schraubbefestigungselement 56 kann vor der Montage des Einsatzes an den Schaft 50 teilweise in die Öffnung 84 in dem Einsatz 52 eingeschraubt werden. Somit können der Einsatz 52 und das Schraubbefestigungselement in Form einer Einheit rasch an dem Schaft 50 montiert und von diesem demontiert werden, und zwar aufgrund der Tatsache, dass das Schraubbefestigungselement 56 in einer Richtung quer zu der Länge des Schraubbefestigungselements in der Aussparung 68 platziert sowie aus dieser entfernt werden kann. Wenn die Einheit aus dem Einsatz 52 und dem Schraubbefestigungselement 56 an dem Schaft 50 positioniert ist, kann das Schraubbefestigungselement festgezogen werden, so dass sein Kopf 72 gegen die Schulter 76 drückt, um dadurch den Einsatz in Verkeileingriff mit dem Schaft zu klemmen. Der Einsatz lässt sich dadurch entfernen, dass einfach die Schraube 56 gelöst wird, so dass die Einheit aus dem Einsatz 52 und dem Schraubbefestigungselement 56 von dem Schaft 50 abgenommen werden kann.
  • Der Schaft 50 kann an seinem anderen Ende einen ähnlichen Sitzbereich 96 aufweisen, der in dem gleichen Winkel oder in einem anderen Winkel relativ zu dem Schaft 50 wie der die Aussparung 58 aufweisende Sitzbereich ausgebildet sein kann. Der dargestellte Sitzbereich 96 sorgt für eine rechtwinklige Anordnung eines Einsatzes, wie z.B. 52, an dem Schaft 50.
  • Der Schaft und die Einsatzkomponenten einer Schneidwerkzeuganordnung gemäß der Erfindung lassen sich aus Metallvollmaterial unter Verwendung herkömmlicher spangebender Bearbeitungsvorgänge, wie z.B. Fräsen oder Räumen, herstellen. Alternativ hierzu kann ein erfindungsgemäßer Einsatz auch unter Verwendung eines Sintervorgangs hergestellt werden.
  • Die vorliegend beschriebene Erfindung lässt sich zusätzlich zu den vorstehend speziell beschriebenen Ausführungsformen auch in anderen Variationen, Modifikationen und/oder Hinzufügungen ausführen, und es versteht sich, dass die Erfindung alle derartigen Variationen, Modifikationen und/oder Hinzufügungen mit umfasst, die im Umfang der nachfolgenden Ansprüche liegen.

Claims (11)

  1. Schneidwerkzeuganordnung, mit einem Schaft (1) zum Anbringen der Schneidwerkzeuganordnung an einer Maschine für spangebende Bearbeitung, mit einem Einsatz (3), der an dem Schaft montierbar ist, mit einer Schneideinrichtung (5) an dem Einsatz, und mit einer lösbaren Schraubbefestigungseinrichtung (7, 31) zum Befestigen des Einsatzes an dem Schaft, wobei der Schaft einen Sitzbereich (15, 17) zum Zusammenwirken mit dem Einsatz aufweist und der Einsatz einen Sitzbereich (25, 27) zum Zusammenwirken mit dem Schaft aufweist, derart, dass es sich bei dem einen Sitzbereich um einen sich erstreckenden Anlegteil (25, 27) handelt und es sich bei dem anderen Sitzbereich um eine Aussparung (9) zum Aufnehmen des sich erstreckenden Anlegteils handelt, wobei die Aussparung (9) und der sich erstreckende Anlegteil relativ derart geformt sind, dass sich der sich erstreckende Anlegteil beim Festziehen der Schraubbefestigungseinrichtung (7, 31) in der Aussparung verkeilt, um den Einsatz (3) an dem Schaft (1) zu befestigen, wobei die Schraubbefestigungseinrichtung (7, 31) derart positioniert ist, dass sie in einer Richtung zum Steigern der Verkeilwirkung des Anlegteils in der Aussparung wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzbereiche durch komplementäre, planare Flächen (15, 17, 25, 27) gebildet sind, die in der Wirkungsrichtung der Schraubbefestigungseinrichtung konvergieren.
  2. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 1, wobei der Sitzbereich des Schafts (1) eine Aussparung (9) in dem Schaft bildet und es sich bei dem komplementären Sitzbereich des Einsatzes um den sich erstreckenden Anlegteil (25, 27) zum Verkeilen in der Aussparung handelt.
  3. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 2, wobei die Oberflächen, die die Aussparung (9) in dem Schaft bilden, einander gegenüberliegende Seitenflächen (15, 17) beinhalten, die in Richtung auf eine Basisfläche (19) der Aussparung konvergieren.
  4. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 3, wobei der sich erstreckende Anlegteil des Einsatzes (3) gegenüberliegende Seitenflächen (25, 27) aufweist, die in Richtung auf eine Endfläche (29) des Anlegteils konvergieren, wobei die Schrägstellung der gegenüberliegenden Seitenflächen (25, 27) die gleiche ist wie die der zugewandt gegenüberliegenden Flächen (15, 17) der Aussparung in dem Schaft, wobei der sich erstreckende Anlegteil des Einsatzes (3) sich in der Aussparung (9) des Schafts (1) aufgrund der Tatsache verkeilt, dass die Endfläche (29) des Anlegteils von der Basisfläche (19) der Aussparung beabstandet ist, wenn der Einsatz an dem Schaft angebracht ist.
  5. Schneidwerkzeuganordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Schneideinrichtung (5) an dem Einsatz (3) relativ zu den Sitzbereichen des Einsatzes und des Schafts derart angeordnet ist, dass im Gebrauch des Schneidwerkzeugs eine auf die Schneideinrichtung wirkende Schneidkraft in einer Richtung wirkt, in der die Verkeilwirkung des einen Sitzbereichs in dem anderen Sitzbereich gesteigert wird.
  6. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 5, wobei es sich bei der Schneideinrichtung (5) um einen austauschbaren Schneideinsatz handelt, der an dem Einsatz (3) angebracht ist.
  7. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 1, wobei der Schaft (1) eine Durchgangsöffnung (23) aufweist und der Einsatz (3) eine Gewindeöffnung (31) aufweist, wobei die Schraubbefestigungseinrichtung (7, 31) die Gewindeöffnung (31) und ein Schraubbefestigungselement (7) aufweist und wobei das Schraubbefestigungselement durch die Öffnung in dem Schaft hindurch und in die Gewindeöffnung in dem Einsatz geht, um den Einsatz an dem Schaft zu befestigen.
  8. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 1, wobei der Einsatz (52) eine Gewindeöffnung (84) aufweist, wobei die Schraubbefestigungseinrichtung die Gewindeöffnung (84) und ein mit einem Kopf (72) versehenes Schraubbefestigungselement (56) zum in Eingriff Treten mit der Gewindeöffnung aufweist, wobei der Schaft (50) eine Aussparung (68) zum Aufnehmen des Schraubbefestigungselements aufweist, wobei die Aussparung eine Schulter (76) aufweist, gegen die der Kopf (72) des Schraubbefestigungselements (56) drückt, um den Einsatz (52) an dem Schaft (50) zu befestigen, und wobei der Einsatz sich von dem Schaft (50) lösen lässt, indem das Schraubbefestigungselement (56) gelöst wird, so dass dieses aus der Aussparung (68) entfernt werden kann, während es immer noch in Eingriff mit der Gewindeöffnung (84) in dem Einsatz ist.
  9. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 1, wobei der Einsatz (3) eine Durchgangsöffnung (43) aufweist und der Schaft (1) eine Gewindeöffnung (45) aufweist, wobei die Schraubbefestigungseinrichtung die Gewindeöffnung (45) und ein Schraubbefestigungselement (7) aufweist, wobei das Schraubbefestigungselement durch die Öffnung in dem Einsatz hindurch sowie in die Gewindeöffnung in dem Schaft geht, um den Einsatz an dem Schaft zu befestigen.
  10. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 9, wobei der Schaft (1) eine Endfläche rechtwinklig zu einer Längsachse des Schafts aufweist, wobei der Sitzbereich des Schafts durch eine Aussparung definiert ist, die in der Endfläche ausgebildet ist, und wobei sich die Gewindeöffnung (45) in dem Schaft ausgehend von einer Basis der Aussparung die Längsachse entlang erstreckt.
  11. Schneidwerkzeuganordnung nach Anspruch 7, 8, 9 oder 10, wobei der Schaft und der Einsatz eine Festlegeeinrichtung (39, 41) zum derartigen Positionieren des Einsatzes an dem Schaft aufweisen, dass die Durchgangsöffnung und die Gewindeöffnung zum Aufnehmen des Schraubbefestigungselements miteinander ausgefluchtet sind.
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