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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Telekommunikationssysteme,
die mehrere Kommunikationsnetze umfassen, durch welche ein Nutzer,
wie etwa ein Nutzer von mobiler oder schnurloser Telekommunikation,
wandern kann, und im Speziellen ein Telekommunikationssystem, das
zum Bereitstellen eines gleichbleibenden Dienstesatzes für einen
Nutzer, wenn dieser durch die Netze eines Systems wandert, ausgerüstet ist,
sowie ein Verfahren hierfür.
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ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
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Typische
schnurlose Funkkommunikationsnetze, wie etwa Netze, die entsprechend
dem DECT-Standard (engl. „Digital
Enhanced Cordless Telecommunications") betrieben werden, umfassen im Allgemeinen mehrere
Funkbasisstationen, die in Verbindung mit einer sogenannten zentralen
Schnittstelleneinheit oder Funkvermittlungsstelle stehen, welche
wiederum mit einer Nebenstellenanlage (NStA) verbunden oder einstückig mit
dieser ausgeführt
ist. Jede Basisstation deckt einen begrenzten Bereich ab, der im
Allgemeinen „Zelle" genannt wird und
innerhalb dessen eine drahtlose Kommunikationsverbindung mit einer
entfernten Telekommunikationsvorrichtung, wie etwa einem tragbaren
Funktelefon, hergestellt werden kann. Ein bestehendes Gespräch kann
von einer Basisstation an eine andere Basisstation weitergereicht
werden, während
sich die entfernte Telekommunikationsvorrichtung in dem durch das
Funknetz abgedeckten Gebiet bewegt.
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Mehrere
schnurlose Funkkommunikationsnetze, wie etwa Netze, die an geographisch
verteilten Standorten einer Firma installiert sind, oder öffentliche
Funknetze, die zum Beispiel jeweils eine bestimmte Stadt abdecken, ein
Nutzer Zugriffsrechte erworben haben kann. Die verschiedenen Netze
eines Systems können
in einer sogenannten autonomen Konfiguration oder in einer Verbundkonfiguration
betrieben werden. Im letzteren Falle werden zum Beispiel das öffentliche
Telefonwählnetz
(ÖTN) oder
private oder gemietete Leitungen zum Koppeln der Netze eingesetzt.
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Ungeachtet
aktueller Bemühungen
um offene oder generische Kommunikationsprotokolle und -schnittstellen,
können
die unterschiedlichen Telekommunikationsvorrichtungen und/oder die
Netze, die von unterschiedlichen Herstellern bezogen werden, zum
Beispiel weiterhin unterschiedliche Zugriffsverfahren und -protokolle
erfordern, um auf Netzdienste zuzugreifen.
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Dienste
wie das Umleiten eines Gesprächs
bzw. Anrufs an einen Nutzer oder das Aufheben der Umleitungsfunktion
können
in verschiedenen Netzen verschiedene Befehle von der Telekommunikationsvorrichtung
erfordern. Zum Beispiel kann ein Dienst wie Rückruf (CB, engl. „Call Back") in einem Dienst
durch Wählen einer „5" initiiert werden,
während
in einem anderen Netz auf diesen Dienst durch Wählen einer „3" zugegriffen wird oder er gar nicht
zur Verfügung
steht. Ohne zusätzliche
Unterstützung
durch das System muss ein durch mehrere Netze wandernder Nutzer über die
relevanten Kenntnisse darüber
verfügen,
wie in den verschiedenen Netzen auf die verschiedenen Dienste zuzugreifen
ist. Von einem serviceorientierten Standpunkt aus betrachtet ist
dies keine benutzerfreundliche Lösung.
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Kurzwahl
ist ein Beispiel für
einen Dienst, der im Allgemeinen von eingeschränktem Nutzen ist. Zum Beispiel
können
in einem ersten Netz die Teilnehmer dieses Netzes mit einer dreistelligen
Telefonnummer erreicht werden, welche in einem Speicher einer Telekommunikationsvorrichtung
gespeichert werden kann. Bei Verwendung derselben Vorrichtung in
einem zweiten Netz jedoch, beispielsweise einem Netz an einem anderen
Standort einer Firma, können
die in der Telekommunikationsvorrichtung gespeicherten Kurzwahlnummern nicht
verwendet werden, da sich diese Nummern nun auf die Teilnehmer des
zweiten Netzes oder sogar auf im zweiten Netz nicht vorhandene Teilnehmer
beziehen. Um ein Gespräch
aufzubauen, müssen
daher den gespeicherten Nummern geeignete Zugriffscodes oder Präfixe vorangestellt
werden, wie etwa Zugriffscodes, um eine Verbindung zu einer externen
Leitung zu erhalten, Bereichskennzahlen etc., die von jedem einzelnen
Netz aus und für
jedes einzelne Netz unterschiedlich sein können und dementsprechend dem
Nutzer der Telekommunikationsvorrichtung bekannt sein müssen.
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Ferner
kann ein Nutzer im Falle von Diensten wie Anrufweiterschaltung bei
Nichtmelden (CFNR, engl. „Call
Forwarding on No Reply")
oder Anrufweiterschaltung bei besetzt (CFB, engl. „Call Forwarding
on Busy") in einer
Datenbank des Kommunikationssystems – wie etwa einer Datenbank,
die sich im Stammnetz des Nutzers befindet – mehrere Durchwahlnummern
gespeichert haben, an welche eingehende Gespräche weitergeschaltet werden
sollen. Das Stammnetz eines Nutzers ist im Allgemeinen das Netz,
bei dem teilnehmerspezifische Informationen eines Nutzers, wie etwa
Zugriffsrechte, Abrechnungsinformationen etc., registriert sind.
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Wandert
ein Nutzer zu einem anderen (Fremd-)Netz, so sind diese Daten diesem
Netz nicht bekannt, und im Falle eines Telekommunikationssystems
mit Netzverbund muss das Telekommunikationssystem zum Beispiel jedes
Mal, wenn der Nutzer bei einem Fremdnetz registriert wird, die relevanten
Daten von der Datenbank des Stammnetzes an die Datenbank des Fremdnetzes
transferieren. Bei einer weiteren Ausführungsform muss beispielsweise
das Fremdnetz Anfragerufe an das Stammnetz aufbauen, um die relevanten
Daten fallweise abzurufen. Jedoch sind beispielsweise die Netzmerkmale
oder die Netzunterstüt zung
zum Herstellen derartiger Datentransfers oder Anfragerufe noch nicht
allgemein verfügbar,
und außerdem
wird in Fällen,
wo solche Netzmerkmale bereits verfügbar sind, dem Telekommunikationssystem
eine beträchtliche
Menge an Signalisierungslast aufgebürdet.
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Die
deutsche Patentanmeldung
DE 43
43 335 offenbart ein Funktelefonendgerät für mehrere Modi (GSM/DECT),
welches unter anderem dem Nutzer eine netzunabhängige Schnittstelle zum Gesprächsaufbau bereitstellt.
Das Funktelefon weist Mittel zum Feststellen des Netzes auf, mit
dem das Funktelefon aktuell verbunden ist, sowie Mittel zum Speichern
einer vollständigen
Teilnehmernummer, d.h. Bereichskennzahl, lokales Präfix und
Anschlussnummer eines bevorzugten Netzes, zum Beispiel des Netzes,
in dem der Nutzer während der
Bürozeiten
erreichbar ist. Das Funktelefon ist ferner mit Mitteln zum Verarbeiten
einer gewählten
Telefonnummer versehen.
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Unabhängig von
dem Netz, mit dem das Funktelefon derzeit verbunden ist, kann der
Nutzer eine Telefonnummer entsprechend der Schnittstelle des bevorzugten
Netzes wählen.
Die Verarbeitung einer gewählten
Telefonnummer erfolgt entsprechend der gespeicherten Teilnehmernummer
sowie entsprechend Gesprächsaufbauinformationen
des Netzes, mit dem das Funktelefon derzeit verbunden ist. Dementsprechend kann
der Nutzer von dem Funktelefonendgerät aus Gespräche tätigen, ohne über Kenntnis
der von seinem bevorzugten Netz oder Stammnetz abweichenden Gesprächsaufbauverfahren
zu verfügen.
D.h., dem Nutzer wird eine universelle Benutzerschnittstelle zum
Gesprächsaufbau
bereitgestellt.
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Die
britische Patentanmeldung
GB
2,292,047 offenbart ein Funktelefon, das verschiedene Softwaremodule
mit Software darauf aufweist, dergestalt, dass von dem Funktelefon
aus Dienste in wenigstens zwei verschiedenen Netzen mit unterschiedlichen
Dienstsoftwareanforderungen ausgeführt werden können. Diese britische
Pa tentanmeldung behandelt nicht das oben beschriebene Problem, einem
Nutzer eine Schnittstelle bereitzustellen, die unabhängig von
dem Netz ist, mit dem ein Funktelefon derzeit verbunden ist.
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Sowohl
DE 43 43 335 als auch
GB 2,292,047 offenbaren
eine feste Speicherung von dienstespezifischen Daten, wenn das Funktelefon
zum ersten Mal benutzt wird.
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KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, für einen
Nutzer, der in oder zwischen Netzen eines Telekommunikationssystems
wandert, auf kosteneffektive, flexible und effiziente Weise einen
gleichbleibenden Dienstesatz einschließlich Gesprächsaufbau bereitzustellen,
und insbesondere darin, dem Nutzer den Dienstesatz dergestalt auf
einheitliche Weise bereitzustellen, dass der Nutzer beim Wandern
durch verschiedene Netze nicht über
Kenntnisse darüber
verfügen
muss, wie in den verschiedenen Netzen auf die verschiedenen Dienste
zuzugreifen ist.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Telekommunikationsvorrichtung und
ein Telekommunikationssystem bereitzustellen, die zum Bereitstellen
eines gleichbleibenden Dienstesatzes an einen Nutzer ausgerüstet sind,
wenn dieser durch verschiedene Netze eines Telekommunikationssystems
wandert, und insbesondere eine Funktelekommunikationsvorrichtung,
mittels derer ein Nutzer dergestalt auf verschiedene Funkkommunikationsnetze
zugreifen kann, dass er durch Benutzen ein- und derselben Telekommunikationsvorrichtung
beim Wandern von einem Netz in ein anderes auf gleichbleibende Weise
auf die verschiedenen Dienste eines Systems zugreifen kann, zum
Beispiel ein schnurloses Telefon, das entsprechend dem DECT-Standard
betrieben wird.
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Gemäß der Erfindung
wird in einem Telekommunikationssystem, das mehrere Kommunikationsnetze enthält, bereitgestellt:
ein Verfahren zum Bereitstellen eines gleichbleibenden Dienstesatzes
in einem Telekommunikationssystem, das mehrere Kommunikationsnetze
enthält,
für einen
Nutzer, wenn er mit einer Telekommunikationsvorrichtung, die Speichermittel
zum Speichern von Daten aufweist, welche für Dienste des Telekommunikationssystems
spezifisch sind, durch die Netze wandert. Das Verfahren umfasst
folgende Schritte:
- – Austauschen von dienstespezifischen
Daten zwischen der Telekommunikationsvorrichtung und einem Kommunikationsnetz,
wenn auf das Kommunikationsnetz und/oder einen bestimmten Dienst
zugegriffen wird, und
- – Verarbeiten
der ausgetauschten Daten, dergestalt, dass dem Nutzer Dienste entsprechend
den dienstespezifischen Daten angeboten werden.
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Gemäß der Erfindung
werden in dem Telekommunikationssystem, wie etwa einem Funktelefonendgerät, und den
Telekommunikationsnetzen Daten gespeichert, die sich auf Dienste
beziehen, welche in dem Telekommunikationssystem zur Verfügung stehen.
Dementsprechend können
beim Wandern in oder zwischen den mehreren Netzen eines Telekommunikationssystems
die relevanten Daten zum Zugreifen auf einen oder Vollenden eines
Dienstes direkt zwischen der Telekommunikationsvorrichtung und einem
Kommunikationsnetz ausgetauscht werden. Dadurch wird ein flexibles
System bereitgestellt, das nicht wie die obenstehend offenbarten
Systeme nach Stand der Technik auf im Voraus festgelegte Nutzerdaten
und Netzdaten beschränkt ist,
und es werden beispielsweise die Notwendigkeit wesentlicher Systemdatentransfers
sowie, dementsprechend, Verzögerungen
beim Abrufen von Daten aus einer Stammdatenbank oder einer Zentralsystemdatenbank
eliminiert.
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Derartige
dienstespezifische Daten können
zum Beispiel Teilnehmernummern enthalten, an die ein eingehendes
Gespräch
umgeleitet werden muss, wenn beispielsweise die Telekommunikationsvorrichtung
besetzt ist oder der Nutzer das Gerät in einen „Nicht stören"-Modus geschaltet hat. Ferner können die
dienstespezifischen Daten Zugriffscodes für den Zugriff auf Dienste in
den verschiedenen Netzen, Präfixcodes
im Falle eines Kurzwahldiensts etc. umfassen.
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Bei
einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird wenigstens ein Teil der nutzerspezifischen Daten über einen Übertragungspfad
ausgetauscht, der zwischen der Telekommunikationsvorrichtung und
dem Netz hergestellt wird, und die abgerufenen Daten werden in Speichermitteln
des Netzes gespeichert.
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Dienstespezifische
Daten können
mit einer Telekommunikationsvorrichtung zum Beispiel bei Inbetriebnahme
der Vorrichtung im Laufe oder nach der Registrierung der Telekommunikationsvorrichtung
bei einem Netz gemäß einem
Registrierungsverfahren ausgetauscht werden. Die ausgetauschten
Daten können wenigstens
für die
Dauer der Bereitstellung von Diensten für die Telekommunikationsvorrichtung
zeitweilig in den Speichermitteln des Netzes und/oder der Telekommunikationsvorrichtung
gespeichert werden. Die dienstespezifischen Daten können durch
das Netz vollständig
oder zum Beispiel fallweise heruntergeladen werden.
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Bei
einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens
werden die dienstespezifischen Daten in den Speichermitteln der
Telekommunikationsvorrichtung bezüglich Daten gespeichert, die
für ein
bestimmtes Netz oder eine bestimmte Gruppe von Netzen stehen.
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Entsprechend
kann das Netz nur diejenigen Daten abrufen, die sich auf das jeweilige,
bestimmte Netz oder auf Dienste des Netzes beziehen. Hierdurch wird
ein sehr effizienter Datentransfer und eine sehr effiziente Datenspeicherung
geschaffen, da beispielsweise Daten, die für mehrere Netze von Bedeutung
sind, in einer Telekommunikationsvorrichtung gemeinsam unter derselben
Rubrik gespeichert werden können.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung wird wenigstens ein Teil der dienstespezifischen Daten
durch die Telekommunikationsvorrichtung abgerufen und verarbeitet.
Das heißt,
dass bezüglich
der Daten, die ein Netz oder eine Gruppe von Netzen identifizieren,
die Telekommunikationsvorrichtung beispielsweise beim Zugriff auf
einen bestimmten Dienst derartige dienstespezifische Daten, die
zum Vollenden des Dienstes erforderlich sind, abruft und verarbeitet.
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Die
in den Speichermitteln der Telekommunikationsvorrichtung gespeicherten
dienstespezifischen Daten können
auf diejenigen Dienste beschränkt
sein, die dem Nutzer der betreffenden Vorrichtung zur Verfügung stehen.
Entsprechend kann der Zugriff von einer bestimmten Telekommunikationsvorrichtung
aus auf Dienste, für
welche keine Zugriffsrechte erworben wurden, wirksam verhindert
werden.
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Bei
noch einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung können
die dienstespezifischen Daten in den Speichermitteln der Telekommunikationsvorrichtung
Daten enthalten oder bezüglich
Daten gespeichert sein, welche Dienstezugriffsrechten entsprechen,
die Dienste anzeigen, die einem Nutzer zur Verfügung stehen. Bei einer solchen
Ausführungsform
werden dienstespezifischen Daten entsprechend diesen Dienstezugriffsrechten
abgerufen und/oder verarbeitet. Im Allgemeinen ist es dem Nutzer
einer Telekommunikationsvorrichtung nur erlaubt, auf diejenigen
Dienste zugreifen zu können,
für welche
Zugriffsrechte erworben wurden.
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Um
die unautorisierte Benutzung von Diensten so weit als möglich zu
vermeiden, können
die dienstespezifischen Daten und/oder Zugriffsrechtedaten auf verschlüsselte Weise
gespeichert werden. Die Art der Verschlüsselung bzw. ein Chiffrierschlüssel können beispielsweise
in Bezug auf ein bestimmtes Telekommunikationssystem oder einen
bestimmten Systembetreiber gewählt
werden. Der Fachmann wird verstehen, dass der Zugriff auf die Dienste
von einem persönlichen
Nutzeridentifikationscode (PIN-Code) oder einem anderen Passwort
o. Ä. abhängen kann.
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Ein
Telekommunikationssystem lässt
sich als benutzerfreundlich ansehen, wann immer Dienste und andere
Merkmale gemäß einem
einzigen (Zugriffs-)Verfahren erreicht werden können. Mit der vorliegenden Erfindung
lässt sich
dies sehr einfach bereitstellen, indem die dienstespezifischen Daten
entsprechend einer im Voraus festgelegten Benutzerschnittstelle
in den Speichermitteln der Telekommunikationsvorrichtung gespeichert
werden. Das heißt
also, dass der Nutzer zum Beispiel nur einen einheitlichen Satz
von zu betätigenden
Tasten kennen muss, um auf einen bestimmten Dienst zuzugreifen.
Abhängig
von dem Netz, bei dem die Vorrichtung derzeit registriert ist, werden
die jeweiligen Tastenbetätigungen
in Befehle umgewandelt, die das betreffende Netz interpretieren
kann.
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Die
Umwandlung wird bei einer Ausführungsform
der Erfindung effizient gelöst,
indem die dienstespezifischen Daten in Form einer Umsetzungstabelle
vom Matrixtyp oder eines Umsetzungsalgorithmus gespeichert werden.
Einen Eingabeparameter der Tabelle oder des Algorithmus kann die
Netzkennung, einen weiteren Eingabeparameter(satz) können zum
Beispiel die Benutzerschnittstellenkommandos eines bestimmten Diensttyps
bilden.
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Die
Benutzerschnittstelle kann ausgewählt werden aus: der Benutzerschnittstelle
eines bestimmten Netzes des Systems, beispielsweise des Stammnetzes
der Telekommunikationsvorrichtung, einer dedizierten Benutzerschnittstelle
oder einem anderen Benutzerschnittstellentyp. Es ist zu beachten,
dass die verschiedenen Telekommunikationsvorrichtungen eines Systems
gemäß unterschiedlichen
Benutzerschnittstellen betrieben werden können, zum Beispiel gemäß der Benutzerschnittstelle
ihres jeweiligen Stammnetzes.
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Das
Speichern dienstespezifischer Daten in den Speichermitteln einer
Telekommunikationsvorrichtung kann über eine drahtgebundene Datenverbindung,
z.B. eine an einen Personalcomputer gekoppelte Datenverbindung, über eine
Funkverbindung, vorzugsweise eine Funkverbindung zwischen einer
Funkkommunikationsvorrichtung und ihrem Stammnetz, oder über eine
andere Art von Datenpfad, wie etwa das Kleintastaturmittel einer
Kommunikationsvorrichtung, z.B. ein Telefontastenfeld, erfolgen.
Im letzteren Falle ist etwa an Teilnehmernummern gedacht, an die
ein eingehendes Telefongespräch
im Besetztfalle weitergeschaltet werden muss, etc. Die Speicherung
bestimmter Arten von Daten, wie z.B. von Zugriffsrechten, kann auf
einen System- oder Netzbetreiber oder eine andere befugte Stelle
beschränkt
sein. Die dienstespezifischen Daten oder ein Teil davon können auch
in Speichermitteln gespeichert werden, die getrennt mit einer Telekommunikationsvorrichtung
verbunden werden können,
wie etwa in einem Nur-Lese-Speichermodul (ROM-Modul).
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Wenn
eine Telekommunikationsvorrichtung sich selbst bei einem Netz registriert,
kann das Netz relevante dienstespezifische Daten an die Speichermittel
der Telekommunikationsvorrichtung transferieren, wie beispielsweise
Daten bezüglich
Zugriffs- oder Präfixcodes
zum Aufbauen eines externen, internationalen oder anderen Gesprächs, das
in dem Netz beispielsweise spezielle Zugriffscodes erfordert. Entsprechend
kann die Telekommunikationsvorrichtung in dem Fall, dass ein Gespräch mittels
einer für
das Stammnetz eines Teilnehmers gültigen Kurzwahlnummer aufgebaut
wird, unter Verwendung der von dem jeweiligen Netz empfangenen Daten
die relevanten Zugriffs- und/oder Präfixcodes extrahieren, die zu
der Kurzwahlnummer hinzugefügt
werden müssen,
um das Gespräch
von dem Netz aus zu vollenden.
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Die
Erfindung betrifft außerdem
eine Telekommunikationsvorrichtung, insbesondere eine Funktelekommunikationsvorrichtung
wie etwa ein Funktelefonapparat, zur Verwendung in einem Telekommunikationssystem,
das mehrere Kommunikationsnetze enthält. Die Telekommunikationsvorrichtung
umfasst ein Transceivermittel, ein Kommunikationssteuerungsmittel
und Speichermittel. Die Speichermittel sind dafür konfiguriert, Daten zu speichern,
die für
Dienste des Telekommunikationssystems spezifisch sind. Die Telekommunikationsvorrichtung
ist ferner zum Austauschen von dienstespezifischen Daten zwischen
der Telekommunikationsvorrichtung und einem Kommunikationsnetz,
wenn auf das Kommunikationsnetz und/oder einen bestimmten Dienst
des Kommunikationsnetzes zugegriffen wird, konfiguriert.
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Bei
einer Ausführungsform
der Telekommunikationsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung sind
die Speichermittel dazu konfiguriert, die dienstespezifischen Daten
in den Speichermitteln der Telekommunikationsvorrichtung in Verbindung
mit Zugriffsdaten zu speichern, welche für ein bestimmtes Netz oder eine
bestimmte Gruppe von Netzen stehen, wobei Mittel zum Identifizieren
eines Kommunikationsnetzes, auf das zugegriffen wird, bereitgestellt
sind, die mit den Speichermitteln dergestalt wirkverbunden sind,
dass dienstespezifische Daten abgerufen werden, die dem Netz oder
der Gruppe von Netzen, auf das bzw. die zugegriffen wird, entsprechen.
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Die
Telekommunikationsvorrichtung kann Anzeigemittel und Benutzerschnittstellen-Steuerungsmittel zum
Anzei gen dienstespezifischer Nutzerdaten entsprechend einer bestimmten
Benutzerschnittstelle umfassen, dergestalt, dass ein netzunabhängiger Zugriff
auf die Systemdienste bereitgestellt wird. Es hat sich als effizient
erwiesen, wenn die Speichermittel dafür konfiguriert sind, die dienstespezifischen
Daten bezüglich
einer bestimmten Schnittstelle zu speichern, zum Beispiel in Form
einer Umsetzungstabelle oder eines Umsetzungsalgorithmus, dergestalt,
dass dienstespezifische Daten bezüglich der Benutzerschnittstelle
in dienstespezifische Daten umgesetzt werden, die von dem Netz,
auf das zugegriffen wird, verarbeitet werden können.
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Die
Telekommunikationsvorrichtung kann ein Mittel oder eine Kombination
aus Mitteln zum Speichern dienstespezifischer Daten in den Speichermitteln
umfassen, wobei die Daten über
das Transceivermittel der Vorrichtung, über sonstige Dateneingabemittel,
die an die Telekommunikationsvorrichtung angeschlossen werden können, und/oder
ein Kleintastaturmittel der Telekommunikationsvorrichtung empfangen
werden. Zur Aufnahme von Speichermitteln, die von der Telekommunikationsvorrichtung
getrennt sind, ist bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ein
Verbinder bereitgestellt, mittels dessen die Speichermittel lösbar mit den
relevanten Schaltungen der Telekommunikationsvorrichtung verbunden
werden können.
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Die
Erfindung betrifft ferner ein Funktelekommunikationssystem, das
mehrere Funkkommunikationsnetze enthält, die jeweils Funkaustauschmittel
umfassen, wobei wenigstens eine Funkbasisstation mit den Funkaustauschmitteln
wirkverbunden ist und Funktransceivermittel und Kommunikationssteuerungsmittel
umfasst, um Informationen über
eine Funkverbindung mit wenigstens einer Funkkommunikationsvorrichtung
auszutauschen, wie etwa ein schnurloses Funkkommunikationssystem,
das entsprechend dem DECT-Standard betrieben wird. Gemäß der Erfindung
umfasst ein Funkkommunikationsnetz des Systems Mittel zum Austauschen
von dienstespezifischen Daten mit einer Funkkommunikationsvorrichtung
sowie Speichermittel zum Speichern abgerufener dienstespezifischer
Daten.
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Bei
noch einer weiteren Ausführungsform
des Funkkommunikationssystems sind die Datenabruf- und -speichermittel
in den Funkaustauschmitteln, in der oder in jeder Basisstation und/oder
in Koppelmitteln angeordnet, mit denen das Funkkommunikationsnetz über die
Funkaustauschmittel in Verbindung steht.
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Bei
der bevorzugten Ausführungsform
des Funkkommunikationssystems gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst ein Funkkommunikationsnetz Mittel zum Bereitstellen dienstespezifischer
Daten, die in Speichermitteln einer Funkkommunikationsvorrichtung
gespeichert werden, wobei die Mittel dafür konfiguriert sind, die dienstespezifischen
Daten über
eine Funkverbindung, die zwischen einer Basisstation und einer Funkkommunikationsvorrichtung
hergestellt wird, oder über
Dateneingabemittel, die an die Funkkommunikationsvorrichtung angeschlossen
werden können,
zu senden.
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Die
obenerwähnten
und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden
Beschreibung anhand der beigefügten
Zeichnungen veranschaulicht.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 auf
schematische und veranschaulichende Weise ein typisches schnurloses
Funkkommunikationsnetz nach Stand der Technik,
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2 auf
schematische und veranschaulichende Weise ein Funktelekommunikationssystem,
das verschiedene Funkkommunikationsnetze, wie etwa das in 1 gezeigte
Funkkommunikationsnetz, enthält,
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3 ein
vereinfachtes Blockdiagramm einer Funkkommunikationsvorrichtung
in Form eines Telefons gemäß der vorliegenden
Erfindung,
-
4 ein
vereinfachtes Blockdiagramm einer Ausführungsform einer zentralen
Schnittstelleneinheit (CIU, engl. „Central Interface Unit"), die einen Teil
eines Funkkommunikationssystems gemäß der vorliegenden Erfindung
bildet, und
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5 ein
vereinfachtes Blockdiagramm einer Ausführungsform einer Basisstation,
die einen Teil eines Funkkommunikationssystems gemäß der vorliegenden
Erfindung bildet.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ohne
dabei eine Einschränkung
zu beabsichtigen, wird die Erfindung nun anhand ihrer Anwendung
in einem schnurlosen Funktelefon-Telekommunikationssystem erläutert.
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1 veranschaulicht
ein typisches schnurloses Funkkommunikationsnetz, das allgemein
mit der Bezugszahl 1 bezeichnet wird. Das Funknetz umfasst
drei ausgeprägte
Elemente: eine zentrale Schnittstelleneinheit (CIU, engl. „Central
Interface Unit")
oder Funkvermittlungsstelle 2, mehrere kompakte Funkzugriffseinheiten
oder Basisstationen 3, die verteilt über den abzudeckenden Bereich
installiert sind und in direkter Verbindung mit der CIU 2 stehen,
sowie entfernte schnurlose oder drahtlose Telekommunikationsvorrichtungen
in Form von tragbaren Funktelefonen oder Handapparaten 4,
die über
eine Funkverbindung 9, auch Luftschnittstelle genannt,
mit den Funkbasisstationen 3 in Verbindung stehen.
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Jede
Funkbasisstation 3 stellt Dienste für einen gegebenen Bereich bereit,
der „Zelle" genannt wird, und
der von anderen Zellen anderer Funkbasisstationen 3 umgeben
und/oder überlappt
wird, d.h., es handelt sich um einen sogenannten Mehrzellenansatz.
Der Radius von Innenraumzellen liegt für gewöhnlich zwischen 10 m und 100
m, wohingegen der Radius von Freiluftzellen in der Regel von 200
m bis zu 5000 m beträgt.
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Die
CIU 2 ist mit einer drahtgebundenen Vermittlungsstelle 5,
an welche mehrere drahtgebundene Telefone 6 angeschlossen
werden können,
verbunden oder einstückig
mit dieser ausgeführt.
In gewerblichen Umgebungen handelt es sich bei dieser Vermittlungsstelle 5 im
Allgemeinen um eine Nebenstellenanlage (NStA), wohingegen bei Freiluftanwendungen,
wie etwa drahtlose Anschlussleitung (DAL) oder Endgerätemobilität (CTM,
engl. „Cordless
Terminal Mobility"),
die Vermittlungsstelle 5 im Allgemeinen eine Ortsvermittlungsstelle (OVSt)
ist, die wie die NStA mit einem öffentlichen
Telefonwählnetz
(ÖTN) 7,
d.h. dem normalen, drahtgebundenen öffentlichen Telefonnetz, verbunden
ist.
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Bei
DAL-Anwendungen können
die Funkbasisstationen 3 auch über eine Funkverbindung 9 mit
einer sogenannten drahtlosen Teilnehmer-Anschalteinheit ((W)FAU,
engl. „(Wireless)
Fixed Access Unit") 8 in
Verbindung stehen, welche an einen ortsfesten Telefonanschlusspunkt
bzw. eine ortsfeste Telefonsteckdose zum Anschluss eines drahtgebundenen
Telefons 6 angeschlossen wird. Bei DAL beispielsweise wird
zu Hause lokale Mobilität
bereitgestellt, und die (W)FAU 8 ist zusätzlich dafür konfiguriert,
eine Funkverbindung mit einem Handapparat 4 im Zuhause
(nicht gezeigt) herzustellen.
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Nutzer
können über die
CIU 2 in jeder der von einer Funkbasisstation 3 abgedeckten
Zellen Gespräche
aufbauen und entgegennehmen. Ein bestehendes Gespräch wird
von einer Basisstation 3 an eine andere weitergereicht,
während
sich ein Nutzer in dem von dem Funknetz 1 abgedeckten Bereich
bewegt.
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2 zeigt
ein Funktelekommunikationssystem 10, das ein erstes Funknetz 11 und
ein zweites Funknetz 12 umfasst, die beide eine Konfiguration
wie das vorstehend in Verbindung mit 1 beschriebene
Funknetz 1 aufweisen. Die Funknetze 11, 12 sind über eine
Verbindung 13, bei der es sich zum Beispiel um eine Leitung
des ÖTN
oder eine private oder gemietete Leitung handeln kann, zu einem
Verbund geschaltet. Es sei angemerkt, dass die Verbindung 13 zum
Beispiel durch eine drahtgebundene Leitung, eine optische Faser und/oder
eine Funkverbindung ausgebildet werden kann. Die Funknetze 11, 12 sind
dergestalt konfiguriert, dass mit ein- und demselben Handapparat 14 in
beiden Netzen Gespräche
getätigt
und entgegengenommen werden können.
Das erste Funknetz 11 kann an einem ersten Standort einer
Firma installiert sein, wohingegen das zweite Funknetz 12 an
einem zweiten Standort derselben Firma oder zum Beispiel einer Schwestergesellschaft
installiert sein kann. Diese Standorte können dergestalt geographisch
voneinander durch einen Abstand getrennt sein, dass sich die Funkabdeckungsbereiche
der Netze nicht überlappen.
Somit kann ein Nutzer, der von dem ersten Netz 11 in das
zweite Netz 12 wandert, seinen eigenen Handapparat 14 mit
sich führen
und in beiden Netzen Gespräche
tätigen
und entgegennehmen.
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Der
Fachmann auf dem Gebiet drahtloser Funkkommunikationssysteme wird
verstehen, dass das System 10 mehrere Funknetze desselben
oder verschiedener Hersteller umfassen kann, die jedoch entsprechend
demselben offenen, schnurlosen Funkkommunikationsstandard, wie etwa
DECT, betrieben werden. Anstelle proprietärer Funknetze kann das System 10 auch
die Form eines öffentlichen
Funkkommunikationssystems annehmen, welches Funknetze umfasst, die
jeweils ganz oder teilweise eine Stadt abdecken, und das beispielsweise
von einem öffentlichen
Betreiber gesteuert wird. Ein Nutzer, der Zugriffsrechte für alle oder
einen Teil der Funknetze (d.h. Städte) erworben hat, kann sein
eigenes Telefonendgerät
benutzen, während
er von einer Stadt zu einer anderen wandert.
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Im
Allgemeinen ist eines der Netze als das Stammnetz eines Nutzers
ausgewiesen. Bei seinem Stammnetz ist der Nutzer als Teilnehmer
registriert. Das Stammnetz ist im Allgemeinen das Netz in demjenigen Abdeckungsbereich,
in dem ein Nutzer lebt oder arbeitet, und in dem das Telefon größtenteils
benutzt wird. Von den anderen Netzen wird der Nutzer dann als Gast
betrachtet.
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3 zeigt
ein vereinfachtes Blockdiagramm einer drahtlosen oder schnurlosen
Telekommunikationsvorrichtung in Form eines Funktelefonendgeräts 15 zur
Verwendung mit der vorliegenden Erfindung und insbesondere für den Betrieb
entsprechend dem DECT-Standard. Das Funktelefonendgerät 15 weist
vier essentielle Bausteine auf, nämlich eine zentrale Steuer-
und Anwendungslogikeinheit (CCU, engl. „Central Control and application
logic Unit") 16,
eine Funkeinheit 17, eine Takt- und Synchronisationssteuereinheit
(SCU, engl. „timing
and Synchronisation Control Unit") 18 und
eine Sprachverarbeitungseinheit 19. Die Funkeinheit 17 umfasst
eine Luftschnittstelle 20 mit einem Antennensystem, das
an eine Transceivereinheit gekoppelt ist, die einen Sender/Modulator
und einen Empfänger/Demodulator
(nicht gezeigt) umfasst.
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Die
SCU 18 empfängt über die
Luftschnittstelle 20 und die Funkeinheit 17 von
einer Funkzugriffseinheit oder Basisstation 3 (1)
Daten, die zum Beispiel entsprechend der von der CIU oder Funkvermittlungsstelle 2 (1)
bereitgestellten Systemtaktzeitsteuerung verarbeitet werden. Signalisierungs-
und Synchronisationsdateninformationen werden von der SCU 18 aus
den empfangenen Daten entfernt, und Sprachdaten werden der Sprachverarbeitungseinheit 19 zugeführt. Die
Sprachverarbeitungseinheit 19 sorgt unter anderem für die De chiffrierung
der empfangenen Daten. Ein Codec 21 dekodiert die empfangenen,
digitalisierten Sprachdaten in eine analoge Form (D/A-Wandlung),
um sie für
einen Nutzer des Handapparats über
einen mit dem Codec 21 verbundenen Lautsprecher 22 hörbar zu
machen. Vom Nutzer erzeugte Sprache wird von einem Mikrophon 23 empfangen
und von dem Codec 21 in ein geeignetes digitales Format
kodiert (A/D-Wandlung).
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Diese
kodierten Sprachdaten werden der Sprachverarbeitungseinheit 19 zugeführt, welche
unter anderem für
die Verschlüsselung
der Sprachdaten sorgt. Die SCU 18 fügt den verschlüsselten
Sprachdaten geeignete Synchronisations- und Signalisierungsinformationen
hinzu. Die Funkeinheit 17 sendet diese Signalisierungs-
und Sprachdaten über
die Luftschnittstelle 20, damit sie von einer Funkbasisstation 3 (1)
des Kommunikationssystems, mit dem der Telefonapparat 15 wirkverbunden
ist; empfangen werden.
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Die
CCU 16 umfasst einen Mikroprozessor oder Mikrocontroller
und Speichermittel, die das Softwareprogramm für den Betrieb des Mikroprozessors
und die Steuerinformationen bezüglich
des Betriebs der Vorrichtung enthalten, und steht in Wirkverbindung
mit der SCU 18. In der Hauptsache steuert die CCU 16 die Systemdaten
sowie die Kommunikation mit dem Nutzer des Funktelefons 15 über ein
Kleintastaturmittel 24, Anzeigemittel 28 und Klingelsignalgeneratormittel 25,
die alle in Wirkverbindung mit der CCU 16 stehen. Die CCU 16 steuert
die Zuteilung von Rahmen und Zeitschlitzen bei einem Zeitmultiplex-Mehrfachzugriffs-Kommunikationsmodus
(TDMA-Kommunikationsmodus) sowie, im Falle einer Mehrband- und Mehrfachzeitschlitztechnik
wie etwa DECT, die Zuteilung verschiedener Kombinationen aus Trägerfrequenzen
und Zeitschlitzen.
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Die
Klingelsignalgeneratormittel 25 stehen in Verbindung mit
einem Summer 26, um bei einem eingehenden Gespräch einen
Klingel- oder Alarmton zu erzeugen. Optional kann von einer Lampe
oder Lumineszenzdiode (LED) 27, die wie gezeigt angeschlossen
ist, ein visuelles Alarmsignal emittiert werden. Die Anzeigemittel 28,
wie etwa eine LCD-Vorrichtung, sind mit der CCU 16 wirkverbunden,
um Gesprächsinformationen und
andere Nutzer- und Systemdaten anzuzeigen. Für die allgemeine Stromversorgung
des Telefonapparats 15 ist eine Akku- und Stromversorgungseinheit 29 vorgesehen.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist das Telefonendgerät 15 mit
Speichermitteln 30 versehen, die in der gezeigten Ausführungsform
mit der CCU 16 wirkverbunden sind. Die Speichermittel 30 können aus
mehreren Speichermodulen bestehen, wie etwa einem ersten nichtflüchtigen
Speichermodul zum Abrufen und Speichern dienstespezifischer Daten,
die zum Beispiel von einem Betreiber des Kommunikationssystems spezifiziert
werden, einem zweiten nichtflüchtigen
Speichermodul zum Speichern und Abrufen dienstespezifischer Daten,
die zum Beispiel von dem Nutzer der Kommunikationsvorrichtung 15 über die
Kleintastatur 24 eingegeben werden, sowie einem dritten
flüchtigen
Speichermodul, welches während
des Betriebs der Kommunikationsvorrichtung 15 dienstespezifische
Daten enthält,
die zum Beispiel während
der Benutzung der Kommunikationsvorrichtung im Stamm- oder Fremdnetz
oder während
der Benutzung eines spezifischen Dienstes relevant sind.
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Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung umfasst der Speicher 30 ein erstes Speichermodul
in Form eines sogenannten elektrisch löschbaren, programmierbaren
Flash-Festwertspeichers (EEPROM), ein zweites Speichermodul, das
einen EEPROM in einer Ausführung,
die Schreib- und Löschspannungen
innerhalb des Bereichs des Akkus 29 erfordert, umfasst,
und ein drittes Speichermodul in Form eines Direktzugriffsspeichers
(RAM). Einer fachkundigen Person ist klar, dass das zweite Speichermodul
auch Teil des Flashspeichers sein kann, sofern der Akku 29 die
Spannungen und die Leistung bereitstellen kann, die zum Löschen und
Programmieren des Flashspeichers erforderlich sind.
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Bei
der in 3 gezeigten Ausführungsform der Kommunikationsvorrichtung 15 können dienstespezifische
Daten über
die Luftschnittstelle 20 durch die Funkeinheit 17,
die SCU 18 und die CCU 16, über das Kleintastaturmittel 24 und
einen getrennten Dateneingabe-/-ausgabeanschluss 31 in
den Speichermitteln 30 gespeichert und aus diesen abgerufen
werden. Der E/A-Anschluss 31 kann einen herkömmlichen
Verbinder vom Stecker- oder Dosentyp, z.B. eine RS232-Datenschnittstelle,
Infrarotdatentransfermittel, induktive Datentransfermittel, kapazitive
Datentransfermittel etc. umfassen, dergestalt, dass in den Speichermitteln
Daten von einem Personalcomputer oder einer anderen Vorrichtung
(nicht gezeigt) gespeichert werden.
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Ferner
kann es sich, wie schematisch durch die gestrichelten Linien angedeutet,
bei den Speichermitteln 30 oder dem ersten Modul der Speichermittel
zum Beispiel um eine getrennte Komponente handeln, die über ein
Verbindermittel 32 lösbar
mit der CCU 16 verbunden werden kann. Speichermittel und
Verbindermittel dieser Art sind im Stand der Technik bekannt. Zwar
wurde die Kommunikationsvorrichtung 15 in Form eines tragbaren,
drahtlosen Telefonapparats gezeigt, ein Teil davon, nämlich im
Wesentlichen der von den Bezugszahlen 16 bis 21, 25 und 29 bis 31 bezeichnete
Teil, kann jedoch auch eine (W)FAU (1) bilden.
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Gesteuert
von der CCU 16 und geeigneter Software kann der Nutzer über das
Kleintastaturmittel 24 eine bestimmte Benutzerschnittstelle
auswählen,
d.h. zum Beispiel eine Benutzerschnittstelle eines der Netze des
Telekommunikationssystems oder eine universelle Systembenutzerschnittstelle.
Die Auswahl kann zum Beispiel von den Anzeigemitteln 28 unterstützt werden.
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4 zeigt
ein funktionelles Blockdiagramm einer Ausführungsform einer CIU oder Funkvermittlungsstelle 35 zur
Verwendung in einem Funkkommunikationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die CIU 35 umfasst ein Gehäuse 36, das eine zentrale
Verarbeitungseinheit (CPU) 37, Sprachverarbeitungseinheiten (SPU,
engl. „Speech
Processing Unit") 38,
Zellenverbindungseinheiten (CLU, engl. „Cell Link Unit") 39 sowie Leitungsabschlusseinheiten
(LTU, engl. „Line
Termination Unit") 40 und/oder
Einheiten für
digitale Verbindungsleitungen (DTU, engl. „Digital Trunk Unit") 41 umfasst.
Die mehreren Einheiten sind an einen digitalen Systembus 45 gekoppelt
und werden von einer Stromversorgungseinheit (PSU, engl. „Power
Supply Unit") 42 mit
Strom versorgt.
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Die
CPU 37 stellt die Gesamtsteuerung des Systems bereit und
führt folgende
Aufgaben durch: Systeminitialisierung, Gesprächsverarbeitung und systeminterne
Mobilitätsverwaltung.
Die CPU 37 stellt außerdem
Systemtest-, Fehlerbeseitigungs- und Systemstatistikinformationen
bereit, die durch eine externe Schnittstelle 46 verfügbar sind.
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Die
SPUs 38 bilden die Kommunikationsdatenschnittstelle zwischen
den LTUs/DTUs 40/41 und den CLUs 39.
Jede SPU 38 enthält
eine Anzahl von Sprachverarbeitungsschaltungen, die jeweils die
Sprachverarbeitung eines Gesprächs
handhaben. Wenn von einem Handapparat 15 ein Gespräch initiiert
oder über
eine LTU 40 oder eine DTU 41 ein eingehendes Gespräch von der
NStA 5 empfangen wird, wird dem Gespräch eine Sprachverarbeitungsschaltung
zugewiesen. Die Hauptfunktionen einer SPU bestehen im Umkodieren von
Daten, Generieren und Detektieren von Wähltönen und der Echokontrolle.
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Die
CLUs 39 stellen die Kommunikationsschnittstelle zwischen
den SPUs 38 und der entsprechenden Funkzugriffseinheit
oder Basisstation 50 bereit. Jede CLU 39 enthält eine
Anzahl von Verbindungsleitungen, und jede Verbindungsleitung kommuniziert
mit einer Basisstation 50. Die Hauptfunktionen einer CLU
bestehen im Übertragen
von Kommunikationskanälen
von der CIU 35 über
eine Datenleitung 47 an eine Funkzugriffseinheit 50 und
im Bereitstellen von Synchronisation und Stromversorgung für die Funkzugriffseinheit 50.
In der Funkzugriffseinheit 50 sind die Basisstationssteuerungs-,
Kommunikationssteuerungs- und Funkverbindungs-Aufrechterhaltungsfunktionen wie oben
beschrieben implementiert. Wie von der Bezugszahl 48 angezeigt,
können
die Funkzugriffseinheiten 50 auch lokal über einen
Wechselspannungsgleichrichteradapter mit Strom versorgt werden.
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Die
LTUs 40 stellen eine analoge Schnittstelle zwischen der
NStA/OVSt 5 und der CPU 35 bereit. Jede LTU 40 umfasst
eine Anzahl von Leitungsabschlussschaltungen, von denen jede durch
eine analoge Zweidraht-Teilnehmerleitung 43 an die NStA
angeschlossen ist. Jede analoge Leitung 43 ist fest einem
spezifischen Handapparat 15 (3), d.h.
einer spezifischen Telefonnummer, zugeordnet. Die Hauptaufgaben
einer LTU bestehen im Herstellen einer physikalischen Verbindung
zwischen der NStA/OVSt und der CIU, im Detektieren der Zustände „aufgelegt"/„nicht aufgelegt", im Detektieren
von Klingelsignalen und in der Analog-Digital-Sprachverarbeitung
und umgekehrt.
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Die
DTU 41 stellt eine digitale Schnittstelle zwischen der
NStA/OVSt 5 und der CIU 35 bereit. Jede DTU 41 enthält eine
Anzahl von Schaltungen für
digitale Verbindungsleitungen. Jede Schaltung für digitale Verbindungsleitungen
unterstützt
eine Schnittstelle für
kanalassoziierte Signalisierung (CAS). Bei einer Ausführungsform
stellt jede CAS-Schnittstelle dreißig feste, digitale Kommunikationskanäle mit 64
KBit/s zur Verfügung,
welchen dreißig
Teilnehmer zugewiesen werden, d.h., es handelt sich um eine 2-MBit/s-Datenlei tung. Abhängig vom
Typ der NStA/OVSt 5 müssen
etliche der Funktionen einer LTU möglicherweise von einer DTU ausgeführt werden
müssen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die CIU 35 mit Speichermitteln 49 versehen,
die mit der CPU 37 wirkverbunden sind. Die CPU 37 und
die Speichermittel 49 sind dergestalt verbunden, dass dienstespezifische
Daten aus den Speichermitteln 30 einer Funkkommunikationsvorrichtung 15 wie der
in 3 gezeigten abgerufen und darin gespeichert werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung werden diese Daten über die Luftschnittstelle 20 einer
Funkkommunikationsvorrichtung 15, die Basisstationen 50 und
die CLUs 39 abgerufen. Jedes Mal, wenn ein Nutzer sich
mit seiner Funkkommunikationsvorrichtung 15 bei einem Funknetz 11 oder 12 (2)
registriert oder erneut registriert, können von der CIU 35 beispielsweise
automatisch dienstespezifische Daten abgerufen werden. Jedoch können derartige
dienstespezifische Daten zum Beispiel auch mittels einer geeigneten
Datenverbindung bzw. eines geeigneten Adapters über den E/A-Anschluss 31 einer
Kommunikationsvorrichtung 15 und die externe Schnittstelle 46 der CIU 35 abgerufen
werden.
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Der
Fachmann wird verstehen, dass dienstespezifische Daten in den Speichermitteln 30 einer
Kommunikationsvorrichtung 15 entweder über deren Luftverbindung mit
einer Basisstation 50 oder über deren E/A-Anschluss 31,
der mit der externen Schnittstelle 46 der CIU 35 verbunden
ist, gespeichert werden können. Anstelle
von oder zusätzlich
zu den Speichermitteln 49 können dienstespezifische Daten,
die von der CIU abgerufen werden, auch in Speichermitteln 34 der
NStA gespeichert werden. In solchen Fällen wird die CPU 37 dergestalt
gesteuert, dass dienstespezifische Daten zum Beispiel über eine
DTU 41 ausgetauscht werden.
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Bei
einer praktischen Ausführungsform
der obenstehend beschriebenen CIU 35 können bis zu 600 Teilnehmer
mit einer CIU verbunden werden. Dies bedeutet, dass die Leitungsverbindungen
zwischen der CIU 35 und der NStA/OVSt 5 im Falle
von LTUs 40 bis zu 600 analoge Zweidrahtleitungen bzw.
im Falle von DTUs 41 eine digitale 40-MBit/s-Datenverbindung
unterstützen
müssen.
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5 zeigt
ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Funkzugriffseinheit oder Basisstation 50,
die zum Betrieb gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ausgerüstet
ist. Die Zugriffseinheit 50 umfasst eine Leitungsschnittstelle 51,
die eine Datenverbindung 47 zu einer CIU 35 wie
der in 4 gezeigten aufweist. Über diese Datenverbindung 47 können mehrfache
Telefongespräche
ausgetauscht werden.
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Funkseitig
umfasst die Zugriffseinheit 50 eine Luftschnittstelle in
Form einer Antenne 53, 53', die mit einer Funkeinheit verbunden
ist, welche eine Sender-/Modulatoreinheit 54 und eine Empfänger-/Demodulatoreinheit 55 umfasst.
Beide Einheiten 54 und 55 sind über einen
Sende-Empfangs-Schalter (S/E-Schalter) 56 an die
Antenne 53, 53' gekoppelt.
Die Basiseinheit 50 umfasst außerdem eine Synchronisationseinheit 57,
welche die Zeitsteuerung des Transceivers steuert. Im Falle einer
TDMA/TDD-Technik wie DECT steuert diese Synchronisationseinheit 57 unter
anderem die Synchronisation von Rahmen und Zeitschlitzen des Systems.
Die Zeitreferenz wird entweder intern generiert oder von einem Synchronisationssignal
abgeleitet, das zum Beispiel über
die Datenverbindung 47 oder eine externe Zeitreferenzquelle
von der CIU 35 empfangen wird.
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Ferner
sind Steuer- und Synchronisationseinheiten 58 und 59 bereitgestellt,
die mit dem Sender 54 bzw. dem Empfänger 55 verbunden
sind und die getrennten Gespräche
verarbeiten. Die Einheit 58 fügt den einzelnen zu sendenden
Gesprächen
Steuer- und Synchronisationsinfor mationen hinzu, wohingegen die
Einheit 59 diese Informationen aus den empfangenen Gesprächen entfernt,
bevor diese der Schnittstelle 51 zugeführt werden. Die Einheiten 57, 58 und 59 können einstückig ausgeführt sein.
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Die
Basiseinheit 50 umfasst ferner eine zentrale Steuer- und
Anwendungslogik (CCL, engl. „Central Control
and application Logic") 60,
die einen Mikroprozessor oder Mikrocontroller und Speichermittel
umfasst. Die CCL 60 detektiert alle eingehenden Gespräche und
steuert alle ausgehenden Gespräche über die
Antenne 53, 53' und
fügt die
verschiedenen Verbindungen und Funkkanäle über die Schnittstelle 51 zusammen.
Im Falle einer Mehrband- und Mehrfachzeitschlitztechnik wie etwa
DECT steuert die CCL 60 die diversen Kombinationen aus
Trägerfrequenzen
und Zeitschlitzen. Wie durch die Schalter 52 angezeigt,
wird bei implementierter Antennendiversity die Auswahl zwischen
der ersten Antenne 53 und einer zweiten Antenne 53' ebenfalls von der
CCL 60 gesteuert.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind Speichermittel 61 bereitgestellt,
die mit dem CCL 60 dergestalt wirkverbunden sind, dass
dienstespezifische Daten, die zum Beispiel von einer entfernten
Funkkommunikationsvorrichtung 15 und/oder von dem System
durch die CIU 35 empfangen werden, gespeichert werden.
Solche Daten werden, gesteuert von der CCL 60, über den
Empfänger 55 bzw.
die Schnittstelle 51 abgerufen. Falls erforderlich, kann
die CCL dafür
konfiguriert werden, dienstespezifische Daten über den Sender 54 oder
die Schnittstelle 51 an die entfernte Funkkommunikationsvorrichtung 15 bzw.
an die CIU 35 zu senden.
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Das
Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung lässt
sich am Besten anhand des Inhalts der Speichermittel 30 einer
Telekommunikationsvorrichtung 15 (3) bei einer
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulichen, wobei die Speichermittel 30 dienstespezifische
Daten umfassen, die in Form einer sogenannten Umsetzungstabelle
1 gespeichert sind. Die Tabelle 1 ist vom Matrixtyp und umfasst,
wenn sie in der Papierebene betrachtet wird, Zeilen in horizontaler
Richtung und Spalten in vertikaler Richtung. In der obersten Zeile werden
mehrere Funknetze mit ihrer Referenz- oder Typennummer aufgeführt, nämlich Netz
765, Netz 766, die Netze 723 bis 731 und Netz 841. In diesem speziellen
Fall wird davon ausgegangen, dass das Telekommunikationssystem zwölf Kommunikationsnetze
umfasst. Ferner kann die Telekommunikationsvorrichtung 15 Gespräche in allen
Netzen tätigen
und empfangen.
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Jede
Zeile der Umsetzungstabelle führt
Daten auf, die für
einen bestimmten Dienst in einem bestimmten Netz spezifisch sind.
Die dienstespezifischen Daten, die unter der Bezeichnung „ZUGRIFFSCODES" aufgeführt sind,
beziehen sich auf Zugriffscodes, die ein bestimmtes Netz oder bestimmte
Netze charakterisieren und zum Tätigen
eines Gesprächs
relevant sind.
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Die
dienstespezifischen Daten, die unter der Bezeichnung „ZUSATZDIENSTE" aufgeführt sind,
beziehen sich auf Daten für
den Zugriff auf Dienste des Netzes, oder um einen bestimmten Dienst
von dem Netz ausführen
zu lassen.
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Aus
Tabelle 1, „ZUGRIFFSCODES", lassen sich folgende
Informationen abrufen:
Netz 765: Um eine externe Leitung zu
erhalten, d.h. als öffentlicher
Zugriffscode der NStA, muss eine „0" gewählt
werden. Das Netz befindet sich in dem Land mit dem Ländercode „31" und ist an das ÖTN über eine Vermittlungsstelle
mit der Bereichskennzahl „020" angeschlossen. Internationaler
Zugriff lässt
sich durch Wählen
von „00" erreichen, und das
lokale Präfix
im Falle von Kurzwahl lautet „57
11".
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Netz
766: Wie auch Netz 765 ist das Netz an eine Vermittlungsstelle mit
der Bereichskennzahl „020" angeschlossen, das
lokale Präfix
lautet jedoch „63
28".
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Netze
723 bis 731: Im Unterschied zu den Netzen 765 und 766 kann hier
auf eine externe Leitung durch Wählen
von „9" als öffentlichem
Zugriffscode der NStA zugegriffen werden, wobei sich diese Netze
in einem Bereich mit Bereichskennzahl „053" befinden und das lokale Präfix „45 05" beträgt.
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Netz
841: Dieses Netz befindet sich in dem Land mit dem Ländercode „46". Eine externe Leitung
wird durch wählen
von „00" eingerichtet, und
internationaler Zugriff wird durch Wählen von „09" als internationalem Zugriffscode erzielt.
Die Bereichskennzahl lautet „8", und an das lokale
Präfix „757" muss sich eine vierstellige abgekürzte Nummer
anschließen.
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Angenommen,
ein Nutzer verfüge über ein
Funktelefon, dessen Stammnetz das Netz 765 ist, und ihm sei in internationaler
Notation die Teilnehmernummer +31 20 57 11 311 zugewiesen. Das „+"-Zeichen bezeichnet
den internationalen Zugriffscode, die nächsten zwei Ziffern stehen
für den
Ländercode,
die folgenden zwei Ziffern beziehen sich auf die Bereichskennzahl
(ohne eine etwaige führende „0"), und die verbleibenden
Ziffern sind die (lokale) Teilnehmernummer. Es wird ferner angenommen,
dass das Stammnetz Kurzwahl bietet. Das heißt, dass es ausreicht, wenn
ein Nutzer, falls er in seinem Stammnetz ein Gespräch mit einem
anderen Teilnehmer seines Stammnetzes tätigen will, z.B. an den Teilnehmer
+31 20 57 11 398, nur einige wenige der letzten Ziffern der Nummer
wählt,
z.B. die letzten drei Ziffern, d.h. „398".
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Wenn
der Nutzer jedoch in ein anderes Netz wandert, z.B. das Netz 766,
wird das Wählen
von „398" nicht zu einer Verbindung
mit dem gewünschten
Teilnehmer des Stammnetzes führen,
weil das Netz 766 diese Ziffern an einen der Teilnehmer zugewiesen
haben kann, für
die dieses Netz das Stammnetz darstellt, oder weil in einem bestimmten
Netz zum Zwecke der Kurzwahl mehr oder weniger Ziffern gewählt werden
müssen.
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Nach
dem Wandern wird die Telekommunikationsvorrichtung zunächst bei
einem bestimmten Netz registriert; nehmen wir an, dies sei das Netz
766. Dies lässt
sich zum Beispiel durch Befolgen eines automatischen Registrierungsverfahrens
bei Inbetriebnahme der Telekommunikationsvorrichtung erreichen.
Ein solches Verfahren wird zum Beispiel im DECT-Standard beschrieben.
Durch dieses Verfahren weiß die
Telekommunikationsvorrichtung, in welchem Netz sie betrieben wird.
Nach oder während
dieses Registrierungsverfahrens können die relevanten dienstespezifischen
Daten des Netzes 766, z.B. wie die in Tabelle 1 angegebenen, durch
das Netz 766 in den Speichermitteln der Telekommunikationsvorrichtung
gespeichert werden. Diese Daten können jedoch auch durch ein
geeignetes Datenprogrammiermittel im Voraus in den Speichermitteln
der Telekommunikationsvorrichtung oder zum Beispiel in abnehmbaren
Speichermitteln gespeichert werden.
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Angenommen,
der Nutzer der Telekommunikationsvorrichtung habe gemäß dem Verfahren
der Erfindung die Wahl getroffen, seine Vorrichtung auf dieselbe
Weise wie in seinem Stammnetz 765 zu betreiben, d.h., er möchte auf
Dienste auf dieselbe Weise zugreifen, wie er es von seinem Stammnetz
765 her zu tun gewohnt ist, so wird der Nutzer gemäß dem Verfahren
der Erfindung „398" wählen, um
mit dem Teilnehmer „398" seines Stammnetzes
verbunden zu werden.
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Aus
dem Registrierungsverfahren weiß die
Telekommunikationsvorrichtung, dass sie sich nicht in ihrem Stammnetz
765, sondern im Netz 766 befindet, jedoch arbeitet sie entsprechend
der Benutzerschnittstelle von Netz 765. Aus Tabelle 1 ruft die Telekommunikationsvorrichtung
nun folgende Informationen ab:
die gewählte „398" wird als Kurzwahlnummer des Netzes,
auf das sich die Benutzerschnittstelle bezieht, d.h. des Netzes
765, erkannt, so dass vom Netz 766 aus auf eine externe Leitung
zugegriffen werden muss, wofür im
Netz 766 der gewählten „398" eine „0" vorangestellt werden
muss,
der Ländercode „31" der Benutzerschnittstelle
ist gleich dem Ländercode
des aktuellen Netzes und kann daher ausgelassen werden,
da
kein Ländercode
gewählt
werden muss, kann auch der internationale Zugriffscode „00" ausgelassen werden,
die
Bereichskennzahl des Netzes, auf das sich die Benutzerschnittstelle
bezieht, d.h. des Netzes 765, ist gleich der Bereichskennzahl des
aktuellen Netzes 766, und entsprechend muss keine Bereichskennzahl
hinzugefügt werden,
das
lokale Präfix
des Netzes 766 lautet „63
28", was von dem
lokalen Präfix
des Netzes der Benutzerschnittstelle abweicht, so dass der gewählten Nummer
die „57
11" vorangestellt
werden muss, um das Gespräch
aufzubauen.
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Folglich
muss der gewählten
Nummer „398" die „0 57 11" vorangestellt werden,
um das Gespräch
von Netz 766 aus aufzubauen.
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Aus
dem obigen Beispiel lässt
sich ersehen, dass zum Tätigen
eines Gesprächs
mit dem Teilnehmer „398" zum Beispiel von
einem der Netze 723 bis 731 aus die Folge „9 020 57 11" hinzugefügt werden
muss. Insbesondere muss die Bereichskennzahl „020" hinzugefügt werden, da aus Tabelle 1
die Information abgerufen werden kann, dass sich die Netze 723 bis
731 im Bereich „053" befinden, was von
der erforderlichen Bereichskennzahl des Netzes der Benutzerschnittstelle
abweicht.
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Wenn
die gewählte „398" vom Netz 841 aus
angerufen wird, muss die Folge „00 09 31 20 57 11" vorangestellt werden,
da sich das Netz 841 im Vergleich zu der Benutzerschnittstelle zudem
in einem anderen Land befindet. Es versteht sich, dass die führende „0" der Bereichskennzahl
ausgelassen werden kann, da das Gespräch von einem anderen Land aus
aufgebaut wird.
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Angenommen,
der obige Nutzer sei in das Netz 766 gewandert und ist bei diesem
registriert. Falls er den Teilnehmer „285" des Netzes 766 anrufen möchte, während die
Telekommunikationsvorrichtung mit der Benutzerschnittstelle des
Netzes 765 betrieben wird, muss die vollständige Teilnehmernummer des
Teilnehmers „285" gewählt werden,
genauso, als ob das Gespräch
vom Stammnetz aus getätigt
würde.
D.h., der Nutzer wählt
die „0
63 28 285". Die
erste „0", um eine externe
Leitung zu erhalten; und weil der Nutzer weiß, dass sich der gewünschte Teilnehmer
in demselben Bereich wie sein Stammnetz befindet, muss keine Bereichskennzahl
gewählt
werden. Es sei angemerkt, dass in manchen Fällen auch eine Bereichskennzahl
gewählt werden
kann.
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Aus
Tabelle 1 lassen sich folgende Informationen abrufen: Zunächst wird
geprüft,
ob der öffentliche Zugriffscode
der NStA geändert
werden muss. Im vorliegenden Falle ist der gewählte öffentliche Zugriffscode des
Netzes der Benutzerschnittstelle gleich dem öffentlichen Zugriffscode, der
vom Netz 766 aus gewählt
werden muss, so dass keine Änderungen
vorgenommen werden müssen.
Aufgrund der Abwesenheit einer Bereichskennzahl ist es klar, dass
die Bereichskennzahl des gewünschten
Teilnehmers gleich der Bereichskennzahl des Netzes ist, auf das
sich die Benutzerschnittstelle bezieht. Dementsprechend wird überprüft, ob die Be reichskennzahlen
der Netze 766 und 765 äquivalent
sind oder nicht. In diesem Falle sind die Bereichskennzahlen gleich,
so dass keine Änderungen
vorgenommen werden müssen.
Das Gespräch
kann aufgebaut werden.
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Angenommen,
das Gespräch
werde von einem der Netze 723 bis 731 aus aufgebaut, und der Nutzer wähle wiederum „0 63 28
285". Erstens muss
der öffentliche
Zugriffscode der NStA auf „9" geändert werden. Zweitens
muss die Bereichskennzahl „020" des Netzes 765 der
Benutzerschnittstelle hinzugefügt
werden, da die Bereichskennzahl des Netzes 765 der Benutzerschnittstelle
von der Bereichskennzahl „053" des derzeitigen
Netzes abweicht. Aufgrund der Tatsache, dass keine Bereichskennzahl
gewählt
wurde, muss die Bereichskennzahl des gewünschten Teilnehmers dieselbe
sein wie die Bereichskennzahl des Netzes der Benutzerschrittstelle.
Entsprechend lautet die gewählte
Folge „9
020 63 28 285".
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Bei
einer intelligenteren Ausführungsform
kann vom Netz 766 auch geprüft
werden, ob sich der gewünschte
Teilnehmer in diesem Netz befindet. Im vorliegenden Beispiel ist
das gewählte
lokale Präfix
gleich dem lokalen Präfix
des Netzes 766, und der Teilnehmer „285" ist bei dem Netz 766 registriert. Entsprechend kann
die gewählte „0 63 28" ausgelassen werden,
und es reicht aus, die Kurzwahlnummer „285" zu benutzen, um das Gespräch aufzubauen.
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Das
obige Abrufen und Verarbeiten der dienstespezifischen Daten aus
Tabelle 1, d.h. den Speichermitteln der Telekommunikationsvorrichtung,
kann effizient in der Telekommunikationsvorrichtung selbst durchgeführt werden.
Jedoch können
die relevanten Daten auch von dem Netz abgerufen und verarbeitet
werden, bei dem die Telekommunikationsvorrichtung derzeit registriert
ist. Der Fachmann wird verstehen, dass außerdem auch ein kombiniertes
Abrufen und Verarbeiten der Daten sowohl durch das Netz als auch
durch die Telekommunikations vorrichtung möglich ist und in manchen Fällen einen
sehr effizienten Betrieb schaffen kann.
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Zusätzlich zu
Diensten bezüglich
des Zugriffs auf das Netz, wie oben beschrieben, können einem
Nutzer Zusatzdienste wie Rückruf
(CB, engl. „Call
Back"), ständige Anrufweiterschaltung
(CFU, engl. „Call
Forwarding Unconditional"),
Anrufweiterschaltung bei Nichtmelden (CFNRy, engl. „Call Forwarding
on No Reply"), Anrufweiterschaltung
bei besetzt (CFB, engl. „Anrufweiterschaltung
bei besetzt"), Makeln
(HOLD, engl. „Call Hold") etc. bereitgestellt
werden. Abgesehen von der Erlaubnis, auf diese Dienste zuzugreifen,
die durch das Erwerben von Zugriffsrechten gesteuert werden kann,
kann es notwendig sein, unterschiedliche Befehle einzugeben, um
von einem bestimmten Netz aus auf einen bestimmten Dienst zuzugreifen.
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Um
das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung im Falle solcher Zusatzdienste zu veranschaulichen, wird
ein Beispiel erörtert,
das die Dienste CFU und CFB betrifft. Aus Tabelle 1, „ZUSATZDIENSTE", lassen sich folgende
Informationen abrufen:
Netz 765: Der CFU-Dienst lässt sich
aktivieren, indem *21 gefolgt von der Durchwahlnummer, an die alle
eingehenden Gespräche
umgeleitet werden sollen und die in der Tabelle durch ???? bezeichnet
ist, und abschließend
das #-Zeichen gewählt
wird. Der Dienst kann durch Wählen
von *21* aufgehoben werden. CFB lässt sich durch Wählen von
*22 aktivieren. Die Durchwahlnummer, an welche die Gespräche im Besetztfalle
umgeleitet werden sollen, ist in der Zeile „Durchwahl CFB" angeführt, nämlich die
Kurzdurchwahlnummer „300". CFB kann durch
Wählen
von *22* aufgehoben werden.
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Netz
766: CFU muss mit der Folge *21#????# aktiviert und mit *22# beendet
werden. CFB wird durch Wählen
von *21* aktiviert und kann mit *22* beendet werden.
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Netze
723 bis 731: Um CFU zu aktivieren, muss der Nutzer *22????# wählen. Zum
Beenden dieses Dienstes muss *22* gewählt werden. CFB erfordert *21
zum Aktivieren und *21* zum Beenden dieses Dienstes.
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Netz
841: Von diesem Netz aus hat der Nutzer keinen Zugriff auf CFU oder
CFB.
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Angenommen,
der Nutzer wende die Netzschnittstelle seines Stammnetzes 765 an
und wandere ins Netz 766. Im Netz 766 möchte der Nutzer den CFU-Dienst
benutzen. Nach der Registrierung wählt der Nutzer *21399#, um
den CFU-Dienst zu aktivieren und alle Gespräche an den Teilnehmer „399" im Netz 765, d.h.
dem Netz seiner Benutzerschnittstelle, weiterzuschalten.
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Zuerst
wird überprüft, ob die
betreffende Aktivierungsfolge auch im aktuellen Netz gültig ist.
Da sich die Benutzerschnittstelle auf Netz 765 bezieht, kann aus
Tabelle 1 unter „Netz
765" die Information
abgerufen werden, dass sich der Code *21 auf die Aktivierung des
CFU-Dienstes bezieht. Jedoch ist die Telekommunikationsvorrichtung
bei dem Netz 766 registriert. Dementsprechend muss zum Aktivieren
von CFU von diesem Netz aus die Folge *21# gewählt werden, so dass die gewählte Folge
*21 durch *21# ersetzt wird. Als Nächstes muss die Durchwahlnummer „399" ausgewertet werden.
Wiederum ist aus der gewählten
Benutzerschnittstelle klar, dass dies eine Kurzwahlnummer im Netz
765 ist, die, wie obenstehend veranschaulicht, durch „0 57 11 399" ersetzt werden muss.
Entsprechend wird im Netz 766 die Folge „*21#0 57 11 399" gewählt, und
alle im Netz 766 für
den Nutzer eingehenden Gespräche
werden an die Durchwahl „399" im Netz 765 umgeleitet.
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Es
versteht sich, dass beim Beenden des CFU-Diensts die Folge *21*
durch die Folge *22# ersetzt wird.
-
Es
ist zu beachten, dass der Nutzer vom Netz 841 aus keine Zugriffsrechte
auf den CFU-Dienst hat! Um ein unautorisiertes Abonnieren von Diensten
zu vermeiden, können
die Daten bezüglich
der Zusatzdienste um Zugriffsrechtscodes erweitert und/oder in verschlüsselter
Weise gespeichert werden.
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Im
Falle von CFB kann das Netz aus Tabelle 1 die Durchwahlnummer abrufen,
an die ein Gespräch umgeleitet
werden muss. In diesem Falle wurde nur eine Durchwahlnummer bereitgestellt,
nämlich
die Durchwahl „300" im Netz 765. Diese
Durchwahlnummer kann der Nutzer mit seiner Kleintastatur speichern,
und alle Gespräche
werden unabhängig
von dem Netz, bei dem der User derzeit angemeldet ist, an diese
Durchwahlnummer weitergeschaltet. Es ist jedoch auch möglich, eine
netzabhängige
Umleitung bzw. ein netzabhängiges Weiterschalten
von Gesprächen
zu initiieren. So können,
während
ein Teilnehmer beim Netz 766 registriert ist, Gespräche bei
besetzt an die Durchwahlnummer „287" im Netz 766 umgeleitet werden. Zu diesem
Zwecke kann die betreffende Durchwahlnummer auch von der Kleintastatur
einer Telekommunikationsvorrichtung aus oder auf eine andere Weise
eingegeben werden. Die mehreren Durchwahlnummern können auch
zum Beispiel in einer internationalen Notation der Form „+31 20
57 11 300" gespeichert
werden. Wie obenstehend erörtert wurde,
werden die gespeicherten Nummern entsprechend der gewählten Benutzerschnittstelle
und den das derzeitige Netz charakterisierenden relevanten Informationen
verarbeitet.
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Genau
wie die obigen Zugriffscodes können
auch die Informationen aus Tabelle 1 bezüglich Zusatzdiensten entweder
von der Telekommunikationsvorrichtung oder von dem Netz oder von
beiden abgerufen und verarbeitet werden.
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Es
ist auch möglich,
dass der Nutzer einer Telekommuni kationsvorrichtung seine Benutzerschnittstelle durch
eine Benutzerschnittstelle eines der anderen Netze ersetzt, zum
Beispiel, um Kurzwahlnummern im Netz 766 nutzen zu können. Entsprechend
muss der Nutzer nun Gespräche
so tätigen,
als ob er beim Netz 766 registriert sei. Es ist beispielsweise auch
möglich,
für das
gesamte Telekommunikationssystem einen Benutzerschnittstellen-Universaltyp
zu benutzen. Die relevanten Informationen bezüglich Zugriffscodes und Zusatzdiensten
können
in Tabelle 1 wie für
jedes der Netze aufgeführt
werden. Auf diese Weise werden die notwendigen Umwandlungen, Hinzufügungen etc.
bezüglich
einer solchen universellen Schnittstelle so berechnet, wie oben
anhand der Benutzerschnittstelle von Netz 765 veranschaulicht.
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Aus
dem Vorstehenden wird deutlich, dass dem Nutzer auf gleichbleibende
Weise ein Dienstesatz bereitgestellt wird, während er durch verschiedene
Netze eines Telekommunikationssystems wandert. Mit der vorliegenden
Erfindung muss der Nutzer über
keinerlei Kenntnisse darüber
verfügen,
wie in all den Netzen des Systems auf Dienste zuzugreifen ist. Vielmehr
kann er sich an eine ihm bekannte Benutzerschnittstelle halten, um
auf die Dienste zuzugreifen.
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Ferner
kann gemäß der vorliegenden
Erfindung das Netz zu Anfragezwecken Informationen aus den Speichermitteln
der Telekommunikationsvorrichtung abrufen. Hierbei kann man sich
Servicerufnummern, Abrechnungsdaten etc. vorstellen. Die Nummer
unter „Durchwahl
CFB" in Tabelle
1 ist ein Beispiel für
Informationen, die das Netz in einem Anfragemodus abrufen kann,
um die Nummer zu ermitteln, an die ein Gespräch weiterzuschalten ist.
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Die
Erfindung ist nicht auf die beispielhaften Dienste und die beispielhafte
Implementierung, die oben beschrieben wurden, beschränkt. Der
Fachmann kann erkennen, dass die mehreren Zugriffscodes und/oder Zusatz dienstdaten
in verschiedenen Formaten gespeichert werden können. Auch kann das Tabellenformat beispielsweise
durch einen geeigneten Softwareumwandlungsalgorithmus ersetzt werden.
Die Erfindung kann bei verschiedenen Netztypen angewendet werden,
einschließlich
drahtgebundener und drahtloser Netze wie etwa GSM, DECT, PHS etc.
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