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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines
Arzneimittel-Komplexes, wobei ein Polysaccharid-Derivat und eine
Arzneimittel-Verbindung wie z. B. ein antineoplastisches Mittel
aneinander gebunden werden.
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Technischer
Hintergrund
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Antineoplastische
Mittel, die zur Behandlung fester Tumoren wie etwa Lungenkrebs oder
Karzinomen der Verdauungsorgane und Blutkrebsarten wie z. B. Leukämie verwendet
werden, werden über
Verabreichungswege wie z. B. intravenöse oder orale Verabreichung
systemisch verabreicht und dann an die spezifischen Tumororte verbracht
und zeigen ihre therapeutische Wirksamkeit, indem sie die Proliferation
von Krebszellen hemmen oder unterdrücken. Systemisch verabreichte
antineoplastische Mittel werden jedoch rasch von der Leber und den
retikuloendothelialen Organen aus dem Blut aufgenommen oder in den
Urin abgeschieden, und dementsprechend können ihre Konzentrationen im
Blut bisweilen soweit abgesenkt werden, daß ihre Verteilung an den Tumororten
unzureichend ist. Zudem weisen die üblichen antineoplastischen
Mittel selbst schlechte Verteilungsselektivität an den Tumororten (Tumorselektivität) auf,
und daher werden die antineoplastischen Mittel gleichmäßig über verschiedene
Gewebe und Zellen im ganzen Körper
verteilt und wirken auch gegen normale Zellen und Gewebe als Zytotoxine,
was insofern zu Problemen führt,
als abträgliche
Wirkungen, z. B. Erbrechen, Fieber oder Alopezie mit sehr hohen
Raten auftreten. Erwünscht
ist daher die Entwicklung eines Hilfsmittels zur wirksamen und selektiven
Verteilung antineoplastischer Mittel an Stellen mit Tumoren.
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EP 0 757 049 A1 ,
ein Dokument gemäß Art. 54(3)
EPÜ, beschreibt
ein Camptothecin-Derivat sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Camptothecin- Derivate
haben verstärkte
Antitumorwirkung. Sie werden hergestellt durch Zusammengeben des
Hydrochlorids der Arzneimittel-Verbindung mit dem Natriumsalz eines Polysaccharids
in gleichen Systemen.
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EP 0 059 221 A1 beschreibt
medizinische Zusammensetzungen für
den Gastrointestinaltrakt. Die Zusammensetzung umfaßt ein wasserlösliches
Salz von Alginsäure
als wirksamen Bestandteil derselben. Als wasserlösliches Salz wird ein Ammonium-Salz
und ein Amin-Salz verwendet.
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Auch
die
JP 57 046920 A beschreibt
ein Arzneimittel für
die Verdauungsorgane, das als wirksamen Bestandteil ein wasserlösliches
Salz von Alginsäure
enthält.
Bevorzugte Salze sind Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Amin-Salze.
Das Arzneimittel hat schützende
Wirkung für
die Schleimhäute
der Verdauungsorgane und hämostatische
Wirkung für
die Verdauungsorgane.
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Als
ein derartiges Hilfsmittel wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei
dem ein Polysaccharid-Derivat mit Carboxyl-Gruppen als Arzneimittel
freisetzender Träger
verwendet und ein antineoplastisches Mittel an das Polysaccharid-Derivat
gebunden wird, um das Verschwinden des antineoplastischen Mittels
aus dem Blut zu verzögern
und die Selektivität
gegenüber
Tumorgewebe zu steigern. Zum Beispiel offenbart die internationale Veröffentlichung
WO 94/19376 einen Arzneimittel-Komplex, bei dem eine Peptid-Kette
(Anzahl der Aminosäurereste:
1 bis 8) an eine Carboxyl-Gruppe eines Polysaccharids mit Carboxyl-Gruppen
gebunden wird, und des weiteren Doxorubicin, Daunorubicin, Mitomycin
C, Bleomycin oder dergleichen mit Hilfe der Peptid-Kette gebunden
wird. Zudem offenbart die japanische Patentveröffentlichung (KOKOKU) Nr. (Hei)
7-84481/1995 einen Arzneimittel-Komplex, bei dem das vorstehend
erwähnte
antineoplastische Mittel mit Hilfe einer Schiffschen Base oder einer
Säureamid-Bindung
in ein carboxymethyliertes Mannoglucan-Derivat eingeführt wird.
Diese Arzneimittel-Komplexe
sind dadurch gekennzeichnet, daß sie
erheblich bessere Antitumorwirkung im Vergleich zu den Antitumormitteln
selbst, die nicht an einen Arznei mittel freisetzenden Träger gebunden
sind, sowie geringere Toxizität
und weniger abträgliche
Wirkungen aufweisen.
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Zu
den Techniken, die Arzneimittel-Komplexe unter Verwendung von polyalkoholisierten
Polysaccharid-Derivaten als Arzneimittel freisetzende Träger betreffen,
sind einige Berichte verfügbar,
zum Beispiel "Researches
on polysaccharide-peptide-doxorubicin complexes – Correlations between stabilities
of polysaccharide carriers in blood and their anti-neoplastic activities" (Abstracts des 10.
Meetings der Japan Society of Drug Delivery System, 279, 1994); "Researches on polysaccharide-peptide-doxorubicin
complexes – Pharmacokinetics
and antineoplastic activity" (Abstracts
des 9. jährlichen
Meetings der Japanese Society for the Study of Xenobiotics, 292,
1994); Abstracts des 19. Seminars zu Trends in Research and Development
(abgehalten durch The Qrganization for Drug A D R Relief R&D Promotion and
Product Review) D-9, 1995; und "Researches
on drug delivery to a tumor tissue by polysaccharide carriers" (Abstracts des 12.
Colloid and Interface Technology Symposium, The Chemical Society
of Japan, 51, 1995).
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Diese
Arzneimittel-Komplexe werden üblicherweise
hergestellt durch Herstellung des Natriumsalzes eines Polysaccharid-Derivats
mit Carboxyl-Gruppen, z. B. Carboxymethylpullulan oder Carboxymethylmannoglucan,
und anschließendes
Binden einer Carboxyl-Gruppe des Polysaccharid-Derivats an eine
Amino-Gruppe eines
Antitumormittels (oder eine N-terminale Amino-Gruppe einer an das
Antitumormittel bindenden Peptidkette) durch eine Säureamid-Bindung.
Die Natriumsalze der Polysaccharid-Derivate sind zumindest in organischen
Lösungsmitteln
völlig
unlöslich,
und dementsprechend wird bei der Durchführung der obigen Reaktion ein
Verfahren herangezogen, umfassend die Herstellung des Natriumsalzes
eines Polysaccharid-Derivats als Lösung in Wasser oder in einem
wäßrigen organischen
Lösungsmittel,
das Wasser enthält,
und anschließendes
Lösen eines
Kondensationsmittels und eines Antitumormittels (oder ei nes Antitumormittels
mit Peptid-Kette) in Form des Hydrochlorids oder dergleichen in
der Lösung.
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Bei
der Reaktion wird die dehydratisierende Kondensation jedoch in einem
wasserhaltigen Lösungsmittel
durchgeführt,
und daher war es unmöglich,
das gewünschte
Produkt in hohen Ausbeuten zu erhalten. Die Antitumormittel, die
als Stoffe für
die Reaktion eingesetzt werden, sind im allgemeinen teuer, und erwünscht ist
die Entwicklung eines Verfahrens zur effizienten Herstellung des
vorstehend erwähnten
Arzneimittel-Komplexes unter Berücksichtigung
der Herstellungskosten. Zudem weisen die in der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. (Hei) 6-87746/1994 beschriebenen Verbindungen, die als
Antitumormittel brauchbar sind, einen Lacton-Ring in ihrem Molekül auf, und
es bestehen Probleme insofern, als bei der Durchführung der
vorstehend erwähnten
Reaktion mit diesen Verbindungen, die jeweils an eine Peptid-Kette
gebunden sind, der Lacton-Ring in Gegenwart einer Base und Wasser
geöffnet
wird, und die resultierende Carboxyl-Gruppe mit der N-terminalen
Amino-Gruppe der an das Antitumormittel gebundenen Peptid-Kette
reagieren kann, so daß sich
die Ausbeute an gewünschtem
Produkt verringert und der gewünschte einheitliche
Arzneimittel-Komplex nicht erhalten wird. Gewünscht ist daher die Entwicklung
eines Reaktionsverfahrens, mit dem sich die Bildung von Verbindungen
vermeiden läßt, deren
Lacton-Ring geöffnet
ist.
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Offenbarung
der Erfindung
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens
zur effizienten Herstellung von Arzneimittel-Komplexen, die einen
Wirkstoff wie z. B. ein Antitumormittel oder ein entzündungshemmendes
Mittel an einem Tumorort oder dergleichen ortsselektiv freisetzen
können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist insbesondere die Bereitstellung
eines Verfahrens, mit dem sich die Arzneimittel-Komplexe in großem Maßstab kostengünstig herstellen
lassen, indem ein Polysaccharid-Derivat mit Carboxyl-Gruppen mit
einer Arzneimittel-Verbin dung wie z. B. einem Antitumormittel oder
mit einem Spacer, umfassend ein Oligopeptid oder dergleichen, das
an die Arzneimittel-Verbindung gebunden ist, effizient umgesetzt
wird.
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Zur
Lösung
der vorstehenden Aufgabe führten
die bei dieser Erfindung tätigen
Erfinder eingehende Untersuchungen durch und fanden im Ergebnis,
daß bei
der Umsetzung eines Polysaccharid-Derivats mit Carboxyl-Gruppen
mit einer Arzneimittel-Verbindung oder einem an einen Arzneimittel-Verbindung
gebundenen Spacer unter Verwendung eines organischen Aminsalzes
des Polysaccharid-Derivats an Stelle des üblicherweise verwendeten Natrium-Salzes
das Salz des Polysaccharid-Derivats in hoher Konzentration in einem
organischen Lösungsmittel
gelöst
werden kann, das im wesentlichen frei von Wasser ist, so daß die Reaktion des
Polysaccharid-Derivats mit der Arzneimittel-Verbindung oder dem
an die Arzneimittel-Verbindung gebundenen Spacer mit außerordentlich
hohen Ausbeuten durchgeführt
werden kann und Nebenprodukte oder dergleichen verringert werden
können.
Die vorliegende Erfindung wurde auf der Grundlage dieser Befunde
verwirklicht.
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Die
vorliegende Erfindung macht somit ein Verfahren zur Herstellung
eines Arzneimittel-Komplexes verfügbar, wobei ein Polysaccharid-Derivat
mit Carboxyl-Gruppen
und ein Rest einer Arzneimittel-Verbindung mit Hilfe eines eine
Aminosäure
umfassenden Spacers oder eines 2 bis 8 peptidgebundene Aminosäuren umfassenden
Spacers aneinander gebunden werden, oder eines Arzneimittel-Komplexes, wobei
ein Polysaccharid-Derivat mit Carboxyl-Gruppen und ein Rest einer
Arzneimittel-Verbindung ohne den Spacer aneinander gebunden werden,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
organisches Aminsalz des Polysaccharid-Derivats mit Carboxyl-Gruppen in einem
nichtwäßrigen System
mit der Arzneimittel-Verbindung umgesetzt oder der Spacer in einem
nichtwäßrigen System
an die Arzneimittel-Verbindung gebunden wird; sowie ein Verfahren
zur Herstellung des vorstehend erwähnten Arzneimittel-Komplexes,
umfassend die Schritte: (1) Überführen eines
Alkalimetallsalzes des Polysaccharid-Derivats mit Carboxyl- Gruppen in ein organisches
Aminsalz desselben, und (2) Umsetzen des organischen Aminsalzes
mit der Arzneimittel-Verbindung oder dem an die Arzneimittel-Verbindung gebundenen
Spacer in einem nichtwäßrigen System.
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Gemäß bevorzugten
Ausführungsformen
wird das obige Verfahren bereitgestellt, wobei das Polysaccharid-Derivat
mit Carboxyl-Gruppen ein Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol
ist; das obige Verfahren, wobei der Dextran-Polyalkohol, aus dem
der Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol
besteht, ein Dextran-Polyalkohol ist, der erhalten wird durch Behandeln
eines Dextrans unter Bedingungen, die im wesentlichen vollständige Polyalkoholisierung
ermöglichen;
das obige Verfahren, wobei der Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol ein
Carboxymethyldextran-Polyalkohol ist; das obige Verfahren, wobei
der Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol
ein Carboxymethyldextran-Polyalkohol mit einem Molekulargewicht
im Bereich von 5000 bis 500000, vorzugsweise im Bereich von 50000
bis 450000 und besonders bevorzugt im Bereich von 200000 bis 400000 ist,
und der Carboxymethylierungsgrad pro Saccharid-Grundrest im Bereich
von 0,01 bis 2,0, vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 1,0 und besonders
bevorzugt im Bereich von 0,3 bis 0,5 liegt; sowie das obige Verfahren, wobei
die Arzneimittel-Verbindung ein antineoplastisches Mittel oder ein
entzündungshemmendes
Mittel ist.
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Gemäß weiteren
bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wird das obige Verfahren bereitgestellt,
wobei die Arzneimittel-Verbindung eine Arzneimittel-Verbindung ist,
die einen Lacton-Ring bilden kann; das obige Verfahren, wobei eine
Arzneimittel-Verbindung mit gebildetem Lacton-Ring oder ein Spacer,
der an eine Arzneimittel-Verbindung mit gebildetem Lacton-Ring gebunden
ist, für
die Reaktion des organischen Aminsalzes mit der Arzneimittel-Verbindung oder dem
an die Arzneimittel-Verbindung gebundenen Spacer eingesetzt wird;
sowie das obige Verfahren, wobei die zur Bildung eines Lacton-Rings befähigte Arzneimittel-Verbindung (1S,9S)-1-Amino-9-ethyl-5-fluor-2,3-di hydro-9-hydroxy-4-methyl-1H,12H-benzo-[de]py-rano[3',4':6,7]indolizino[1,2-b]chinolin-10,13(9H,15H)-dion
ist.
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Kurze Erklärung der
Zeichnungen
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1 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 8, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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2 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 8, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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3 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 9, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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4 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 9, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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5 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 10, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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6 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 15, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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7 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 15, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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8 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 28, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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9 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 28, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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10 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 29, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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11 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 29, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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12 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 34, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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13 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 34, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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14 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 39, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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15 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 39, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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16 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 41, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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17 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 41, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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18 zeigt
das GPC-Diagramm des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 44, hergestellt
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
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19 zeigt
das Ultraviolett-Absorptionsspektrum des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 44, hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden
Erfindung.
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20 zeigt
die Pharmakokinetik des Arzneimittel-Komplexes von Beispiel 15,
hergestellt mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung.
Jeder Punkt in der Figur gibt einen Durchschnittswert aus drei Experimenten
an.
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Beste Art
der Durchführung
der Erfindung
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Der
mit Hilfe des Verfahrens der vorliegenden Erfindung hergestellte
Arzneimittel-Komplex ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Polysaccharid-Derivat
mit Carboxyl-Gruppen und ein Rest einer Arzneimittel-Verbindung
mit Hilfe eines eine Aminosäure
umfassenden Spacers oder eines 2 bis 8 peptidgebundene Aminosäuren umfassenden
Spacers aneinander gebunden werden oder ein Polysaccharid-Derivat
mit Carboxyl-Gruppen und ein Rest einer Arzneimittel-Verbindung
ohne den Spacer aneinander gebunden werden.
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Der
Rest der in dem Arzneimittel-Komplex enthaltenen Arzneimittel-Verbindung
ist von einer Arzneimittel-Verbindung abgeleitet, die für die therapeutische
und/oder präventive
Behandlung von Erkrankungen an Säugern,
darunter Menschen, als Medikament verwendet wird, zum Beispiel als
antineoplastisches Mittel, entzündungshemmendes
Mittel, antibakterielles Mittel oder dergleichen, und der Rest besteht
aus einer Teilstruktur der Arzneimittel-Verbindung. Allerdings ist
die Arzneimittel-Verbindung, von der der Rest abgeleitet ist, nicht auf
die vorstehend erwähnten
beschränkt.
Als Arzneimittel-Verbindung kann des weiteren jede Verbindung verwendet
werden, solange sie eine oder mehrere reaktive funktionelle Gruppen
aufweist, die sich an der Bildung einer Bindung zu einem Polysaccharid-Derivat
oder einem Spacer beteiligen können
(zum Beispiel Amino-Gruppe, Carboxyl-Gruppe, Hydroxyl-Gruppe, Thiol-Gruppe,
Ester-Gruppe oder dergleichen). Der Begriff "Arzneimittel-Verbindung" in der vorliegenden
Beschreibung umfaßt
auch Prodrug-Verbindungen, die als Teil derselben die Hauptstruktur
der Arzneimittel-Verbindung mit per se pharmakologischer Wirkung
enthalten und die Verbindung in vivo reproduzieren können.
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Der
Begriff "Rest der
Arzneimittel-Verbindung" in
der vorliegenden Beschreibung bedeutet insbesondere eine von der
Arzneimittel-Verbindung abgeleitete Teilstruktur, die nach Bindungsbildung
in der Verbindung vorliegt, wenn man davon ausgeht, daß eine Bindung
zwischen dem Polysaccharid-Derivat oder dem Spacer und dem Rest
einer Arzneimittel-Verbindung durch Reaktion einer reaktiven funktionellen
Gruppe der Arzneimittel-Verbindung und einer reaktiven funktionellen
Gruppe des Polysaccharid-Derivats oder des Spacers gebildet wird
(z. B. Kondensation unter Dehydratisierung etc.). Wird die Arzneimittel-Verbindung zum Beispiel durch
D-NH2, D-COOH, D-COOR, D-OH, D-SH, D-CONH2 oder
D-NH-COOR dargestellt (wobei R eine Niederalkyl-Gruppe oder dergleichen
ist), so wird der Rest der Arzneimittel-Verbindung dargestellt durch D-NH-(D-NH-CO-Q
etc.), D-CO-(D-CO-NH-Q, D-CO-O-Q, D-CO-S-Q, etc.), D-CO-(D-CO-NH-Q, D-CO-O-Q, D-CO-S-Q,
etc.), D-O-(D-O-CO-Q, D-O-Q, etc.), D-S-(D-S-CO-Q, D-S-Q, etc.),
D-CONH-(D-CO-NH-CO-Q etc.) bzw. D-NH-CO-(D-NH-CO-O-Q, D-NH-CO-NH-Q, etc.) (das
in Klammern Stehende bedeutet eine Bindung zwischen dem Spacer oder
dem Polysaccharid-Derivat und dem Rest der Arzneimittel-Verbindung,
wobei Q die verbleibende Teilstruktur des Spacers und des Polysaccharid-Derivats
bedeutet, mit der Ausnahme einer reaktiven funktionellen Gruppe
bzw. einer Carboxyl-Gruppe). Die Art der Bindung zwischen dem Spacer oder
dem Polysaccharid-Derivat und dem Rest der Arzneimittel-Verbindung
ist jedoch nicht auf die vorstehend erwähnten beschränkt. Der
Rest der Arzneimittel-Verbindung kann an eine Carboxyl-Gruppe des
Polysaccharid-Derivats, die N-terminale Amino-Gruppe oder die C-terminale
Carboxyl-Gruppe des Spacers oder an eine reaktive funktionelle Gruppe
gebunden sein, die in einer den Spacer aufbauenden Aminosäure vorliegt.
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Als
Rest der Arzneimittel-Verbindung können vorzugsweise die Reste
antineoplastischer Mittel wie z. B. Doxorubicin, Daunorubicin, Mitomycin
C, Bleomycin, Cyclocytidin, Vincristin, Vinblastin, Methotrexat,
antineoplastischer Mittel mit Platin (Cisplatin oder Derivate desselben)
Taxol oder dessen Derivate, Camptothecin oder dessen Derivate (antineoplastische
Mittel, die beschrieben sind in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. (Hei) 6-87746/1994,
vorzugsweise (1S,9S)-1-Amino-9-ethyl-5-fluor-2,3-dihydro-9-hydroxy-4-methyl-1H,12H-benzo-[de]py-rano[3',4':6,7]indolizino[1,2-b]chinolin-10,13(9H,15H)-dion
wie in Anspruch 2 offenbart oder dergleichen) verwendet werden.
Bevorzugt sind zudem auch Reste von Steroid-Entzündungshemmern wie z. B. Hydrocortisonsuccinat
und Prednisolonsuccinat und Nichtsteroid-Entzündungshemmern
wie z. B. Mefenamsäure,
Flufenamsäure,
Diclofenac, Ibuprofen und Tinoridin.
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Der
Rest der Arzneimittel-Verbindung kann direkt oder mit Hilfe eines
Spacers an das Polysaccharid binden. Als Spacer können solche
verwendet werden, die eine Aminosäure oder 2 bis 8 peptidgebundene
Aminosäuren
umfassen. Sind insbesondere der Rest der Arzneimittel-Verbindung
und das Polysaccharid-Derivat mit
Hilfe eines Spacers aneinander gebunden, so hat der Spacer die Form
eines Rests einer Aminosäure,
das heißt,
eines Rests, der erhalten wird durch Entfernen eines Wasserstoff-Atoms
und einer Hydroxyl-Gruppe von einer Amino-Gruppe bzw. einer Carboxyl-Gruppe
der Aminosäure,
oder eines Rests eines Oligopeptids, das 2 bis 8 peptidgebundene
Aminosäuren
umfaßt,
das heißt,
eines Rests, der erhalten wird durch Entfernen eines Wasserstoff-Atoms
und einer Hydroxyl-Gruppe von der N-terminalen Amino-Gruppe bzw.
von der C-terminalen Carboxyl-Gruppe des Oligopeptids.
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Bevorzugte
Spacer sind Reste von Oligopeptiden, die 2 bis 6 Aminosäuren umfassen.
Die Art der den Spacer bildenden Aminosäuren unterliegt keinen speziellen
Einschränkungen,
und es können
zum Beispiel L- oder D-Aminosäuren,
vorzugsweise L-Aminosäuren
eingesetzt werden, und es können β-Alanin, ε-Aminocapronsäure, γ-Aminobuttersäure oder
dergleichen, wie auch α-Aminosäuren verwendet
werden. Diese Aminosäuren – außer den α-Aminosäuren – befinden
sich vorzugsweise in der Nähe
des Polysaccharid-Derivats im Spacer.
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Wird
zum Beispiel ein Oligopeptid-Spacer verwendet, so unterliegt die
Bindungsrichtung keinen speziellen Einschränkungen, und im allgemeinen
kann der N-Terminus
des Spacers über
eine Säureamid-Bindung an
eine Carboxyl-Gruppe des Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohols
gebunden sein, und der C-Terminus des Spacers kann an eine Amino-Gruppe
der Arzneimittel-Verbindung gebunden sein. Wird alternativ ein Lysin-Rest
als Aufbaueinheit des Peptid-Spacers eingebracht, so kann man die α-Amino-Gruppe
und die ε-Amino-Gruppe
des Lysin-Rests
jeweils Säureamid-Bindungen
mit Carboxyl-Gruppen anderer Aminosäuren ausbilden lassen, um N-Termini
an beiden Enden des Peptid-Spacers zu bilden, so daß Bindungsbildung
mit den Carboxyl-Gruppen der Arzneimittel-Verbindung möglich wird. Durch Einbringen
eines oder mehrerer Reste von Diamin-Verbindungen oder Dicarbonsäure-Verbindungen
(Reste von Diamin-Verbindungen
wie etwa Ethylendiamin oder Dicarbonsäure-Verbindungen wie etwa Bernsteinsäure) als
Aufbaueinheiten in einen Spacer kann ein Spacer genutzt werden,
der entweder N-Termini oder C-Termini an beiden Enden aufweist.
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Wird
ein Spacer verwendet, der ein Oligopeptid umfaßt, so unterliegt die Aminosäuresequenz
keinen speziellen Einschränkungen.
Zu den bevorzugt verwendeten Spacern zählen zum Beispiel ein Spacer,
der ein Rest eines durch -X-Z- dargestellten
Dipeptids ist, worin X einen Rest einer hydrophoben Aminosäure bedeutet,
und Z einen Rest einer hydrophilen Aminosäure bedeutet; und X-Z- für einen
Rest steht, der aus einem Dipeptid besteht, das gebildet wird durch
Peptid-Bindung zwischen einer hydrophoben Aminosäure (X) und einer hydrophilen
Aminosäure
(Z) am N-terminalen Ende bzw. am C-terminalen Ende, wobei ein Wasserstoff-Atom
und eine Hydroxyl-Gruppe von der Amino-Gruppe am N-Terminus bzw.
von der Carboxyl-Gruppe am C-Terminus entfernt werden, sowie ein
Spacer, der einen Rest des Dipeptids als Teilpeptidsequenz enthält. Als
hydrophobe Aminosäure
kann beispielsweise Phenylalanin, Tyrosin, Leucin oder dergleichen
verwendet werden, und als hydrophile Aminosäure kann beispielsweise Glycin,
Alanin oder dergleichen verwendet werden. Der Spacer kann eine Wie derholungssequenz
des Dipeptid-Rests aufweisen (zum Beispiel X-Z-X-Z-, -X-Z-X-Z-X-Z-,
etc.).
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Durch
Verwendung eines Spacers, der eine solche Dipeptid-Struktur enthält, kann
der Spacer an tumorösen
oder entzündeten
Stellen hydrolysiert werden, die vermutlich reichlich Peptidase
enthalten, so daß die
Arzneimittel-Verbindung in hoher Konzentration an diesen Stellen
freigesetzt wird, und dementsprechend ist die Struktur, die aus
dem das obige Dipeptid enthaltenden Spacer und der Arzneimittel-Verbindung
durch Aneinanderbinden gebildet wird, eine bevorzugte Teilstruktur
des Arzneimittel-Komplexes gemäß dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung. Wird ein Rest eines antineoplastischen
Mittels, das konzentrationsabhängige antineoplastische
Wirkung aufweist (antineoplastische Mittel, die stärkere antineoplastische
Wirkung bei höherer
Konzentration aufweisen: konzentrationsabhängige antineoplastische Mittel,
z. B. Doxorubicin etc.), als Rest der Arzneimittel-Verbindung verwendet,
so kann besonders bevorzugt ein Spacer verwendet werden, der aus
dem durch -X-Z- dargestellten obigen Dipeptid-Rest zusammengesetzt
ist, oder ein Spacer, der den obigen Dipeptid-Rest als Teilpeptidsequenz
enthält.
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Wird
zudem ein zeitabhängiger
Typ eines antineoplastischen Mittels, der eine einzuhaltende Einwirkzeit
oberhalb einer bestimmten Konzentration erfordert, als Rest der
Arzneimittel-Verbindung verwendet, so kann durch Einsatz des obigen
Spacers bisweilen gesteigerte antineoplastische Wirkung erhalten
werden. Zu den Beispielen hierfür
gehören
die in der ungeprüften
japanischen Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. (Hei) 6-87746/1994 offenbarten antineoplastischen Mittel
und vorzugsweise das in Anspruch 2 offenbarte antineoplastische
Mittel. Im allgemeinen sollte der Spacer nicht auf die vorstehend
erwähnten
eingeschränkt
werden, und es ist notwendig, einen geeigneten Spacer nach den Gesichtspunkten
der Wirkungsweise des antineoplastischen Mittels, den pharmakokinetischen
Merkmalen oder dem Auftreten von Toxizität, der Freisetzbarkeit des
antineoplastischen Mittels in vivo und dergleichen auszuwählen. Bei
Karzinomen, die schnelle Proliferation zeigen, ist es im allgemeinen
bevorzugt, den obigen Spacer auszuwählen, der die Arzneimittel-Verbindung
innerhalb kurzer Zeit in hoher Konzentration freisetzen kann.
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Spezielle
Beispiele für
die Spacer sind in der folgenden Tabelle gezeigt. Allerdings ist
der für
das Verfahren zur Herstellung des Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden
Erfindung verwendete Spacer nicht auf die nachstehend erwähnten eingeschränkt, und
es ist ohne weiteres klar, daß ein
Durchschnittsfachmann einen Spacer in geeigneter Weise auswählen kann,
um so optimale Freisetzungsgeschwindigkeit einer Arzneimittel-Verbindung
zu erzielen. In der Tabelle sind die linken Enden der Peptidsequenzen
N-Termini, und die Reste der Arzneimittel-Verbindungen sind an C-Termini
gebunden. D-Phe steht für
einen D-Phenylalanin-Rest, und die übrigen Aminosäuren stellen
L-Aminosäuren
dar. Die Höhe
der Freisetzungsgeschwindigkeit wurde beurteilt anhand des Grades
eingetretener Wirksamkeit des mit Doxorubicin gebundenen Arzneimittel-Komplexes
an tumortragenden Walker 256-Ratten oder anhand der freien Doxorubicin-Konzentration an
den Tumororten bei tumortragenden Walker 256-Ratten. Von diesen
Spacern wird ein Spacer, der die Arzneimittel-Verbindung in kurzer
Zeit in hoher Konzentration freisetzen kann, z. B. (N-Terminus)-Gly-Gly-Phe-Gly-,
vorzugsweise für
Doxorubicin verwendet.
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Als
Polysaccharid-Derivat mit Carboxyl-Gruppen, das die Polysaccharid-Derivat-Einheit des Arzneimittel-Komplexes
bildet, können
zum Beispiel alle Polysaccharide und chemisch oder biologisch modifizierten Derivate
derselben verwendet werden, solange sie Carboxyl-Gruppen in ihren
Molekülen
aufweisen. Zum Beispiel können
Polysaccharide wie etwa Hyaluronsäure, Pektinsäure, Alginsäure, Chondroitin
und Heparin; und Polysaccharide wie etwa Pullulan, Dextran, Mannan,
Chitin, Inulin, Levan, Xylan, Araban, Mannoglucan und Chitosan eingesetzt
werden, wobei alle oder ein Teil der Hydroxyl-Gruppen mit funktionellen
Gruppen eingeführt
werden, die eine Carboxyl-Gruppe aufweisen. Zum Beispiel können bevorzugt
solche verwendet werden, die carboxy(C1-4)alkylierte
Hydroxyl-Gruppen
aufweisen, oder solche mit Hydroxyl-Gruppen, die mit einer Carboxyl-Gruppe einer mehrbasigen
Säure verestert
sind. Des weiteren können
auch solche verwendet werden, die durch Polyalkoholisierung der
obigen Polysaccharide und anschließende Einführung funktioneller Gruppen mit
einer Carboxyl-Gruppe erhalten werden.
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Unter
diesen Polysaccharid-Derivaten ist ein Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol
bevorzugt. Zwar unterliegt der Polyalkoholisierungsgrad des Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohols keinen speziellen
Einschränkungen,
doch ist der den Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol
bildende Dextran-Polyalkohol vorzugsweise ein Dextran-Polyalkohol,
der erhalten wird durch Behandeln eines Dextrans unter Bedingungen,
die im wesentlichen vollständige
Polyalkoholisierung ermöglichen.
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Die
Art des zur Herstellung des Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohols
verwendeten Dextrans unterliegt keinen speziellen Einschränkungen,
und das Dextran kann α-D-1,6-Bindungen
in beliebigen Anteilen enthalten. Zum Beispiel können Dextrane verwendet werden,
die α-D-1,6-Bindungen
mit einem Anteil von 85% oder mehr, 90% oder mehr und 95% oder mehr
enthalten. Das Molekulargewicht des Dextrans unterliegt keinen speziellen
Einschränkungen,
und beispielsweise können
Dextrane mit einem Molekulargewicht von etwa 10000 bis etwa 2000000,
vorzugsweise etwa 50000 bis etwa 800000 verwendet werden. Als C1-C4-Alkyl-Gruppe,
die die Carboxy(C1-4)alkyl-Gruppe des Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohols bildet, kann
eine lineare oder verzweigte C1-C4-Alkyl-Gruppe,
insbesondere eine Methyl-Gruppe, Ethyl-Gruppe, n-Propyl-Gruppe,
Isopropyl-Gruppe, n-Butyl-Gruppe, sec-Butyl-Gruppe oder dergleichen
verwendet werden, und vorzugsweise kann eine Methyl-Gruppe verwendet
werden.
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Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß zur
Herstellung des vorstehend erwähnten
Arzneimittel-Komplexes ein organisches Aminsalz des Polysaccharid-Derivats
mit Carboxyl-Gruppen mit der Arzneimittel-Verbindung als solcher umgesetzt wird,
oder ein organisches Aminsalz des Polysaccharid-Derivats mit Carboxyl-Gruppen
mit einem an die Arzneimittel-Verbindung
gebundenen Spacer in einem organischen Lösungsmittel umgesetzt wird,
das im wesentlichen frei von Wasser ist, d. h., in einem nichtwäßrigen System.
Als bevorzugte Ausführungsform
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung soll ein Verfahren unter
Verwendung eines Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohols als
Polysaccharid-Derivat nachstehend speziell erläutert werden. Allerdings ist
der Umfang der vorliegenden Erfindung nicht auf dieses Ausführungsbeispiel
beschränkt.
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Wird
ein Dextran als Ausgangsmaterial eingesetzt, so kann das Dextran
nacheinander mit einer großen Überschußmenge an
Natriumperiodat und Natriumborhydrid behandelt werden, um einen
Dextran-Polyalkohol zu ergeben, der im wesentlichen vollständige Polyalkoholisierung
durchlaufen hat. Allerdings ist das Verfahren zur Polyalkoholisierung
von Dextranen nicht auf das vorstehend erwähnte Verfahren beschränkt, und
es kann jede dem Fachmann bekannte Methode herangezogen werden.
Die Carboxy(C1-4)alkylierung kann so durchgeführt werden,
daß zum
Beispiel eine halogenierte (C1-4)Alkylcarbonsäure wie
etwa Chloressigsäure,
Bromessigsäure, α-Chlorpropionsäure, α-Methyl-α-chlorpropionsäure, β-Chlorpropionsäure, α-Methyl-β-chlorpropionsäure, α-Chlorbuttersäure, β-Chlorbuttersäure oder γ-Chlorbuttersäure, vorzugsweise Chloressigsäu re, mit
den Hydroxyl-Gruppen des Dextran-Polyalkohols umgesetzt wird, um
teilweise oder vollständige
Carboxy(C1-4)alkylierung der Hydroxyl-Gruppen
zu erreichen.
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Der
Dextran-Polyalkohol wird zum Beispiel in einem inerten Lösungsmittel
gelöst,
das nicht an den Reaktionen teilnimmt (z. B. Wasser, N,N-Dimethylformamid
oder Dimethylsulfoxid), und die Lösung wird mit einer halogenierten
(C1-4)Alkylcarbonsäure oder einem Salz derselben
in Gegenwart einer Base (z. B. Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid)
versetzt, und dann wird die Mischung mehrere Minuten bis mehrere
Tage bei einer Temperatur von Eiskühlung bis etwa 100°C reagierenlassen.
Der Grad der Einführung
der Carboxy(C1-4)alkyl-Gruppe läßt sich in einfacher Weise
steuern, indem die Reaktionstemperatur der Carboxy(C1-4)alkylierung oder
die Menge der halogenierten (C1-4)Alkylcarbonsäure oder
die als Reagenzien verwendeten Basen in geeigneter Weise ausgewählt werden,
und diese Maßnahmen
sind dem Fachmann wohlbekannt. Der Grad der Carboxy(C1-4)alkylierung
der Hydroxyl-Gruppen des Dextran-Polyalkohols unterliegt keinen
speziellen Einschränkungen,
und dieser Grad kann beispielsweise im Bereich von 0,01 bis 2,0,
vorzugsweise von 0,1 bis 1,0, und besonders bevorzugt von 0,3 bis
0,5 pro Rest des aufbauenden Saccharids liegen. Das Molekulargewicht
des Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohols
ist etwa 5000 bis 500000, vorzugsweise etwa 50000 bis 450000, und
besonders bevorzugt etwa 200000 bis 400000 bei Bestimmung mit Hilfe
der Gelfiltrationsmethode.
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Der
wie vorstehend hergestellte Carboxy(C1-4)alkyldextran-Polyalkohol
wird als wäßrige Lösung eines Alkalimetallsalzes
bereitgestellt, etwa als Natrium-Salz oder Kalium-Salz. Das Verfahren
der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
der Bindung zwischen der Arzneimittel-Verbindung oder dem an die
Arzneimittel-Verbindung gebundenen Spacer ein organisches Aminsalz
des Polysaccharid-Derivats an Stelle des obigen Polysaccharid-Derivats in Form
des Alkalimetallsalzes eingesetzt wird. Das organische Amin salz
des Polysaccharid-Derivats läßt sich
in hoher Konzentration in einem organischen Lösungsmittel lösen, das
im wesentlichen frei von Wasser ist, so daß die Reaktion in einem nichtwäßrigen System
durchgeführt
werden kann, und dementsprechend kann der Wirkungsgrad der Reaktion
in bemerkenswerter Weise gesteigert werden.
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Als
organisches Aminsalz können
zum Beispiel Salze aliphatischer Amine wie z. B. Triethylamin, Trimethylamin,
oder Triethanolamin; Salze alicyclischer und aromatischer Amine
wie etwa N-Methylpyrrolidin, N-Methylpiperidin, N-Methylmorpholin
oder Dimethylaminopyridin; oder quartäre Ammoniumsalze wie z. B.
Tetramethylammoniumchlorid oder Tetraethylammoniumchlorid verwendet
werden. Die Umwandlung des Natriumsalzes des Polysaccharid-Derivats
in das organische Aminsalz kann unter Verwendung eines Ionenaustauscherharzes
oder dergleichen durchgeführt
werden. Beispielsweise kann das Natriumsalz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
in Wasser gelöst,
auf eine mit dem Harz Bio-Rad AG50W-X2 (200–400 mesh, H+-Typ) beschickte
Säule aufgegeben
und mit Wasser eluiert werden, und anschließend kann der resultierende
Ablauf mit einem organischen Amin wie z. B. Triethylamin versetzt
und lyophilisiert werden. Alternativ ist es auch möglich, die
Umwandlung in einem Schritt durchzuführen, d. h., durch Lösen des
Natriumsalzes des Carboxymethyldextran-Polyalkohols in Wasser und
Durchleiten der Lösung
durch ein Harz vom Triethylammonium-Typ.
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Die
Bindung zwischen der Arzneimittel-Verbindung selbst und der Carboxyl-Gruppe des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
oder die Bindung zwischen dem an die Arzneimittel-Verbindung gebundenen
Spacer und der Carboxyl-Gruppe
des Carboxymethyldextran-Polyalkohols kann im allgemeinen so gebildet
werden, daß eine
reaktive Amino-Gruppe der Arzneimittel-Verbindung oder die N-terminale
Amino-Gruppe des Spacers an eine Carboxyl-Gruppe des Carboxymethyldextran-Polyalkohols über eine
Säureamid-Bindung
gebunden wird. Allerdings ist die Bindung zwischen der Arzneimittel-Verbindung
oder dem Spacer und der Carboxyl-Gruppe des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
nicht auf die vorstehend beschriebene Bindung beschränkt, und
es können
auch andere chemische Bindungen sowie Bindungen unter Nutzung eines
oder mehrerer Spacer verwendet werden. Zum Beispiel kann ein Säureanhydrid
zwischen der C-terminalen Carboxyl-Gruppe des Spacers oder einer
Carboxyl-Gruppe der Arzneimittel-Verbindung und einer Carboxyl-Gruppe des
Carboxymethyldextran-Polyalkohols
gebildet werden, oder die jeweiligen Carboxyl-Gruppen können bei Verwendung
einer Diamin-Verbindung wie z. B. Ethylendiamin, das als Spacer
verwendet wird, über
eine Säureamid-Bindung
an die jeweiligen Amino-Gruppen der Diamin-Verbindung gebunden sein.
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Ist
die an der Arzneimittel-Verbindung substituierte reaktive Amino-Gruppe
oder die N-terminale Amino-Gruppe des Spacers über eine Säureamid-Bindung an eine Carboxyl-Gruppe
des Carboxymethyldextran-Polyalkohols gebunden, so können Dehydratisierungskondensationsmittel,
die normalerweise zur Synthese von Peptid-Ketten verwendet werden,
zum Beispiel, N,N'-Dicycloalkylcarbodiimide
wie z. B. N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(DCC), Carbodiimid-Derivate wie etwa 1-Ethyl-3-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimid (EDAPC),
Benzotriazol-Derivate wie etwa 1-Hydroxybenzotriazol (HOBT), 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(EEDQ) und dergleichen eingesetzt werden. Des weiteren kann die
Reaktion auch mit Hilfe der Methode der aktivierten Ester oder der
Säurehalogenid-Methode
durchgeführt
werden.
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Die
Reaktion kann in irgendeinem organischen Lösungsmittel durchgeführt werden,
solange es wasserfrei ist und die Reaktionspartner (das organisches
Aminsalz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols und die Arzneimittel-Verbindung
oder den an die Arzneimittel-Verbindung gebundenen Spacer) zu lösen vermag. Bevorzugt
können
beispielsweise N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Acetamid,
N-Methylpyrrolidon, Sulfolan und dergleichen verwendet werden. Zwar
unterliegt die Menge des Rests der Arzneimittel-Verbindung, der
durch Reaktion mit der Arzneimittel-Verbindung oder dem an die Arzneimittel-Verbindung gebundenen
Spacer in den Carboxymethyldextran-Polyalkohol ein geführt wird,
keinen speziellen Einschränkungen, doch
sollte die Menge nach den Gesichtspunkten der physikochemischen
Eigenschaften des Rests der Arzneimittel-Verbindung, der Pharmakokinetik,
Wirksamkeit und Toxizität
des Arzneimittel-Komplexes ausgewählt werden. Im allgemeinen
kann ein Bereich von etwa 0,1 bis 30 Gew.-% und vorzugsweise etwa
1 bis 15 Gew.-% ausgewählt
werden. Der Anteil des in den Carboxymethyldextran-Polyalkohol eingeführten Rests
der Arzneimittel-Verbindung läßt sich
in einfacher Weise, beispielsweise mit Hilfe von absorptionsspektrometrischen Analysen
bestimmen.
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Als
eine bevorzugten Ausführungsform
des Herstellungsverfahrens der vorliegenden Erfindung zeigt das
folgende Schema das Verfahren zur Einführung des an die Arzneimittel-Verbindung
gebundenen Oligopeptids, d. h., das in Anspruch 2 der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. (Hei) 6-87746/1994
offenbarte antineoplastische Mittel, in einen Carboxymethyldextran-Polyalkohol. Die
Verfahren der vorliegenden Erfindung sind jedoch nicht auf die in
dem Schema gezeigten beschränkt.
In dem nachstehenden Schema beträgt
die eingeführte
Menge des Rests der Arzneimittel-Verbindung beispielsweise 1 bis
15 Gew.-%, vorzugsweise 4 bis 8 Gew.-%. Von den Aufbaueinheiten
des Polyalkohols ist zudem nur eine Aufbaueinheit, die mit einer
oder zwei Carboxymethyl-Gruppen eingeführt wird, in dem nachstehenden
Schema beispielhaft dargestellt. Es sei jedoch klar, daß die Polysaccharid-Derivat-Einheit
des Arzneimittel-Komplexes nicht durch Wiederholung der obenerwähnten Aufbaueinheit
gebildet wird.
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-
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Es
ist bekannt, daß das
Gleichgewicht der Arzneimittel-Verbindung in obigem Schema in einem
sauren wäßrigen Medium
(zum Beispiel etwa pH-Wert 3) auf der Seite der Verbindung liegt,
deren Lacton-Ring geschlossen ist (die Ring-Verbindung), während das Gleichgewicht in
einem basischen wäßrigen Medium (zum
Beispiel etwa pH-Wert 10) auf der Seite der Verbindung liegt, deren
Lacton-Ring geöffnet
ist (die ringgeöffnete
Verbindung), und daß die
Arzneimittel-Komplexe,
die mit den Resten eingeführt
werden, die der Verbindung mit geschlossenem oder geöffnetem
Ring entsprechen, ähnliche
antineoplastische Wirkung aufweisen. Liegt jedoch ein Reaktionspartner,
dessen Lacton-Ring geöffnet
ist, im Reaktionssystem für
die Reaktion zwischen dem Carboxymethyldextran-Polyalkohol und dem
an die vorstehend erwähnte
Arzneimittel-Verbindung gebundenen Spacer vor (z. B. ein Oligopeptid-Spacer),
so findet eine Kondensationsreaktion zwischen einer aus dem Lacton-Ring
stammenden Carboxyl-Gruppe
und einer aus dem Spacer stammenden Amino-Gruppe statt, was zu einer
erheblichen Abnahme der Reaktionsausbeute führt und der gewünschte Arzneimittel-Komplex
bisweilen nicht einheitlich erhalten werden kann. Eine solche Nebenreaktion
läßt sich
vermeiden, wenn man die Verbindung mit geschlossenem Ring als Reaktionspartner
in einem nichtwäßrigen System verwendet,
bei dem dieses Gleichgewicht nicht möglich ist. Das Verfahren der
vor liegenden Erfindung ist daher besonders geeignet zur Herstellung
des Arzneimittel-Komplexes, der die vorstehend erwähnte Arzneimittel-Verbindung
enthält.
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Der
obenerwähnte,
nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellte Arzneimittel-Komplex
ist dadurch gekennzeichnet, daß er
je nach Art des Rests der Arzneimittel-Verbindung (z. B. der Rest
einer Arzneimittel-Verbindung wie z. B. eines antineoplastischen
Mittels oder eines entzündungshemmenden
Mittels) spezifisch eine gewünschte
pharmakologische Wirkung an einer lokalen Stelle wie z. B. einer
tumorösen oder
entzündeten
Stelle aufweisen und die der Arzneimittel-Verbindung an sich eigenen
Toxizität
verringern kann. Zum Beispiel weist der Carboxymethyldextran-Polyalkohol
als Polysaccharid-Derivat-Einheit ausgezeichnete Retention in Blut
auf, erreicht als Arzneimittel freisetzender Träger hohe Akkumulierung an tumorösen oder
entzündeten
Stellen und verleiht dem Arzneimittel-Komplex hohe Ortsselektivität bei Neoplasien
und Entzündungen.
Zudem kann man davon ausgehen, daß an den tumorösen oder
entzündeten
Stellen Protease (Peptidase) exprimiert wird, und dementsprechend
wird der Arzneimittel-Komplex mit dem Spacer, der ein Oligopeptid
umfaßt,
an der Spacer-Einheit leicht hydrolysiert, so daß die freigesetzte Arzneimittel-Verbindung
ihre Wirksamkeit entfalten kann.
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Ein
Medikament, das den nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung
hergestellten Arzneimittel-Komplex enthält, kann im allgemeinen in
Form eines lyophilisierten Produkts oder anderweitig in Phiolen oder
dergleichen abgefüllt
und als Zubereitung für
die parenterale Verabreichung wie z. B. Injektion oder Tropfeninfusion,
die bei Gebrauch gelöst
werden, für
die klinische Anwendung bereitgestellt werden. Allerdings ist die
Form der pharmazeutischen Zubereitungen des Medikaments nicht auf
die obenerwähnten
Formen beschränkt.
Zur Herstellung der obigen pharmazeutischen Zubereitungen können pharmazeutische
Zusammensetzungen verwendet werden, die hergestellt werden unter
Verwendung pharmazeutischer Additive, die in diesem Fachgebiet verfügbar sind,
zum Beispiel, Lösungsvermittler,
pH-verändernde
Mittel, Stabilisatoren und dergleichen.
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Zwar
unterliegt die Dosis des obigen Medikaments keinen speziellen Einschränkungen,
doch sollte sie normalerweise bestimmt werden anhand der Dosis der
Arzneimittel-Verbindung, die den Rest der Arzneimittel-Verbindung
bildet, der Menge des in den Arzneimittel-Komplex eingeführten Rests
der Arzneimittel-Verbindung,
des Zustands des Patienten, der Art der Krankheit und dergleichen.
Wird zum Beispiel ein Arzneimittel-Komplex parenteral verabreicht,
in den etwa 6 Gew.-% des Rests des in Anspruch 2 der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. (Hei) 6-87746/1994 offenbarten antineoplastischen Mittels
eingeführt
wurden, so können
im allgemeinen etwa 1 bis 500 mg, vorzugsweise etwa 10 bis 100 mg
pro m2 Körperoberfläche pro
Tag einmal am Tag verabreicht werden, und die Verabreichung kann
vorzugsweise alle 3 bis 4 Wochen wiederholt werden.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung soll nun anhand von Beispielen ausführlicher
erläutert
werden.
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In
den Beispielen steht "A-NH-" für einen
Rest einer Arzneimittel-Verbindung, wobei die Arzneimittel-Verbindung
einen Lacton-Ring aufweist, etwa die in Anspruch 2 der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung
(KOKAI) Nr. (Hei) 6-87746/1994 offenbarte Arzneimittel-Verbindung
(in den Beispielen bisweilen als "DX-8951" bezeichnet), und die Arzneimittel-Verbindung
mit geschlossenem Lacton-Ring wird durch A-NH2 dargestellt.
Ein Beispiel dafür
ist die in obigem Schema durch A-NH- dargestellte Gruppe, in dem
ein Lacton-Ring gebildet wurde. Zudem bedeutet A'-NH-, daß der Lacton-Ring des Rests
der durch A-NH- dargestellten
Arzneimittel-Verbindung entweder in der Form mit geschlossenem oder
geöffnetem
Ring oder alternativ als Mischung derselben vorliegt.
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Solange
nichts anderes ausdrücklich
vermerkt ist, wurde der Carboxymethylierungsgrad des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(der Grad der Substitution mit Carboxymethyl-Gruppen pro aufbauendem
Saccharid-Rest) bestimmt durch Überführen des
Natrium-Salzes des Carboxymethyldextran-Polyalkohols in die Form
der freien Säure,
Lösen der
resultierenden Säure
in wäßriger 0,1
N Natriumhydroxid-Lösung
und anschließendes
Titrieren mit 0,1 N Salzsäure.
Eine wäßrige Lösung des
Natrium-Salzes des Carboxymethyldextran-Polyalkohols wurde auf eine
Säule mit
Bio-Rad AG50W-X2 (H+-Form) aufgebracht,
der Ablauf wurde lyophilisiert und dann als Probe verwendet. Die
Probe wurde in einer vorgeschriebenen überschüssigen Menge einer wäßrigen 0,1
N Natriumhydroxid-Lösung gelöst und mit
0,1 N Salzsäure
gegen Phenolphthalein als Indikator titriert. Der Carboxymethylierungsgrad
wurde mit Hilfe der folgenden Gleichung berechnet: Carboxymethylierungsgrad
= 13,4(a – b)/[s – 5,8(a – b)], worin "s" das Gewicht der aufgebrachten Probe
(mg) ist, "a" die vorgeschriebene überschüssige Menge
wäßriger 0,1
N Natriumhydroxid-Lösung
(ml) ist, und "b" das Volumen der
für die
Titration verbrauchten 0,1 N Salzsäure (ml) ist. Die Menge des
eingeführten
Arzneimittels (Gew.-%) wurde durch absorptionsspektrometrische Analyse
unter Verwendung der charakteristischen Absorptionen der Arzneimittel-Verbindung (etwa
362 nm) bestimmt. Die Gelfiltration wurde unter den folgenden Bedingungen
durchgeführt:
Säule:
TSK-Gel G4000 PWXL; Elutionsmittel: 0,1
M NaCl; Fließgeschwindigkeit: 0,8
ml/min; Säulentemperatur:
40°C.
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Beispiel
1
3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH
2 = DX-8951)
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Boc-Gly-Gly-Phe-Gly
(600 mg) und N-Hydroxysuccinimid (160 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (20
ml) gelöst,
auf 4°C
gekühlt
und mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(280 mg) versetzt. Diese Lösung
wurde mit einer Lösung
des Methansulfonats der in Anspruch 2 der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung (KOKAI)
Nr. (Hei) 6-87746/1994 beschriebenen Arzneimittel-Verbindung (600
mg, die in Beispiel 50 der vorstehend erwähnten Patentveröffentlichung
beschriebene Verbindung) und in N,N-Dimethylformamid (30 ml) gelöstem Triethylamin
(0,16 ml) versetzt, und die Mischung wurde unter Rühren und
lichtgeschützten
Bedingungen 16 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese
Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft,
und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 10 : 1-Lösung, enthaltend
0,5% Essigsäure),
um die Titelverbindung (1,0 g) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,40 (d, 1H, J = 8,3 Hz),
8,10–8,17
(m, 2H), 7,91–8,01
(m, 1H), 7,78 (d, 1H, J = 10,75 Hz), 7,32 (s, 1H), 6,94–6,96 (m,
1H), 6,50 (s, 1H), 5,57 (t, 1H, J = 4,5 Hz), 5,43 (s, 2H), 5,23
(s, 2H), 3,77 (dd, 2H, J = 5,85 Hz, J = 8,80 Hz), 3,70 (d, 2H, J
= 4,40 Hz), 3,65 (d, 2H, J = 5,35 Hz), 3,56 (d, 2H, J = 5,85 Hz), 3,15–3,25 (m,
2H), 2,40 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,86 (m, 2H), 1,35 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J = 7,35).
Masse
(FAB): m/e 854 (M + 1).
-
Beispiel 2
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Synthese von 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951)
-
Boc-Gly-Gly-Gly-Phe
(600 mg) und N-Hydroxysuccinimid (160 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (20
ml) gelöst,
auf 4°C
gekühlt
und mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(280 mg) versetzt. Diese Lösung
wurde mit einer Lösung
des Methansulfonats von DX-8951 (600 mg) und in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) gelöstem Triethylamin
(0,16 ml) versetzt, und die Mischung wurde unter Rühren und
lichtgeschützten
Bedingungen 16 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese
Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck zur Trocke ne eingedampft,
und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 10 : 1-Lösung, enthaltend
0,5% Essigsäure),
um die Titelverbindung (700 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,57 (d, 1H, J = 7,8 Hz),
8,19 (d, 1H), 8,05–8,07
(m, 2H), 7,79 (d, 1H, J = 11,2 Hz), 7,32 (s, 1H), 7,10 (d, 2H, J
= 7,8 Hz), 6,93–7,03
(m, 4H), 6,51 (s, 1H), 5,52–5,55
(m, 1H), 5,44 (s, 2H), 5,18 (d, 1H, J = 18,5 Hz), 4,84 (d, 1H, J
= 18,5 Hz), 4,57–4,59
(m, 1H), 3,57–3,71
(m, 6H), 3,15–3,25
(m, 2H), 3,00–3,02 (m,
1H), 2,80–2,90
(m, 1H), 2,40 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,86 (m, 2H), 1,35 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J = 7,35 Hz).
Masse
(FAB): m/e 854 (M + 1)
-
Beispiel 3
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Synthese von 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951)
-
Boc-Gly-Gly-Gly-Gly
(120 mg) und N-Hydroxysuccinimid (39 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (20
ml) gelöst,
auf 4°C
gekühlt
und mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(70 mg) versetzt. Diese Lösung
wurde mit einer Lösung
des Methansulfonats von DX-8951 (150 mg) und in N,N-Dimethylformamid
(10 ml) gelöstem Triethylamin
(0,039 ml) versetzt, und die Mischung wurde unter Rühren und
lichtgeschützten
Bedingungen 16 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese
Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft,
und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 10 : 1-Lösung), um
die Titelverbindung (100 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,40 (d, 1H, J = 8,3 Hz),
8,10–8,17
(m, 2H), 7,91–8,01
(d, 1H), 7,78 (d, 1H, J = 10,75 Hz), 7,32 (s, 1H), 6,94–6,96 (m,
1H), 6,50 (s, 1H), 5,57 (t, 1H, J = 4,5 Hz), 5,43 (s, 2H), 5,23
(s, 2H), 3,77 (dd, 2H, J = 5,85 Hz, J = 8,80 Hz), 3,70 (d, 2H, J
= 4,40 Hz), 3,65 (d, 2H, J = 5,35 Hz), 3,56 (d, 2H, J = 5,85 Hz), 3,15–3,25 (m,
2H), 2,40 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,86 (m, 2H), 1,35 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J = 7,35 Hz).
Masse
(FAB): m/e 764 (M + 1)
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Beispiel
4
Synthese von 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Gly)-NH-A-trifluoracetat
(A-NH
2 = DX-8951)
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3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (79 mg) wurde in Trifluoressigsäure (3 ml)
gelöst und
eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand
wurde zweimal mit Methanol (30 ml) und zweimal mit Ethanol (30 ml)
azeotrop destilliert, und anschließend wurde der Rückstand mit
Ether gewaschen, um die Titelverbindung (80 mg) zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6), δ: 8,59–8,61 (m,
1H), 8,50 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 8,21–8,27 (m, 2H), 7,91–8,01 (br,
3H), 7,81 (d, 1H, J = 11,2 Hz), 7,32 (s, 1H), 6,50–6,52 (br,
1H), 5,57–5,59
(m, 1H), 5,43 (s, 2H), 5,23 (s, 2H), 3,80–3,82 (m, 3H), 3,70–3,75 (m,
3H), 3,15–3,25
(m, 2H), 2,41 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,86–1,88
(m, 2H), 0,88 (t, 3H, J = 7,35 Hz).
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Beispiel 5
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
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Dextran
T2000 (10 g, Pharmacia, mittleres Molekulargewicht: 2000000) wurde
in 0,1 M Acetat-Puffer gelöst
(pH-Wert 5,5, 1000 ml) und mit einer wäßrigen Lösung (1000 ml) von Natriumperiodat
(33,0 g) versetzt. Nach 10tägigem
Rühren
bei 4°C
unter Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (7,0
ml) versetzt und über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid unter
Eiskühlung
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (14 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde dann über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend mit
wäßrigem 8
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 7,5 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde mit einer Biomax-30-Membran
(Millipore) ultrafiltriert, um die niedermolekulare Fraktion abzutrennen.
Die polymere Fraktion wurde lyophilisiert, um den Dextran-Polyalkohol
zu ergeben. Nach einstündiger
Behandlung dieses Dextran-Polyalkohols bei pH 3,0 wurde die niedermolekulare
Fraktion mit einer Biomax-50-Membran abgetrennt, und anschließend wurde die
polymere Fraktion mit einer Biomax-100-Membran abgetrennt, und das
Ergebnis wurde lyophilisiert, um den gereinigten Dextran-Polyalkohol
zu ergeben (2,0 g). Das Molekulargewicht dieser Substanz war 220K (Gelfiltration,
Dextran-Standard).
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Dieser
gereinigte Dextran-Polyalkohol (1,8 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugesetzt,
die erhalten wurde durch Lösen
von Natriumhydroxid (10,5 g) in Wasser (45 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(15 g) gegeben und unter Eiskühlung
gelöst,
und anschließend
wurde die Mischung 20 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Nachdem diese Reaktionsmischung mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt worden
war, wurde die niedermolekulare Fraktion durch Ultrafiltration mit
einer Biomax-10-Membran abgetrennt. Die polymere Fraktion wurde
lyophilisiert, um das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
zu ergeben (1,8 g). Das Molekulargewicht dieser Substanz war 330K
(Gelfiltration, Dextran-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad
belief sich auf 0,8.
-
Das
obige Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (300 mg)
wurde in Wasser gelöst, auf
eine Säule
(1,5 × 8,6
cm) mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400
mesh, H+-Form) aufgebracht und mit Wasser eluiert.
Dieser Ablauf wurde mit Triethylamin (0,5 ml) versetzt und lyophilisiert,
um das Triethylammonium-Salz des
Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (380 mg). Teile des
Natrium-Salzes des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (jeweils 300
mg) wurden wie vorstehend beschrieben mit der Säule behandelt, um das Triethylam monium-Salz
des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (380 mg, 400 mg).
-
Beispiel 6
-
Synthese von
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Natriumsalz
-
Das
in obigem Beispiel 5 erhaltene Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (0,15
g) wurde zu einer wäßrigen Lösung gegeben,
die erhalten wurde durch Lösen
von Natriumhydroxid (1,05 g) in Wasser (4,5 ml), und anschließend bei
Raumtemperatur gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure (1,5
g) gegeben und unter Eiskühlung
gelöst,
und die Mischung wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt, in
90 ml Methanol eingetropft, mit wäßrigem 3 M Natriumchlorid (0,15
ml) versetzt, und die abgeschiedenen Niederschläge wurden durch Zentrifugieren
(3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die Niederschläge wurden mit Methanol gewaschen, in
Wasser (5 ml) gelöst
und mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (0,15 ml) versetzt. Diese wäßrige Lösung wurde durch ein Millipore-Filter
(0,45 μm)
filtriert, das Filtrat wurde in 35 ml Ethanol eingetropft, und die
abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden mit Ethanol gewaschen, in Wasser gelöst und mit einer Dialysemembran
(Spectrapore 1, Grenzmolekulargewicht 6000–8000) gegen gereinigtes Wasser
dialysiert. Die innere Dialysatlösung
wurde durch ein Millipore-Filter (0,22 μm) filtriert und lyophilisiert,
um das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben
(0,18 g). Der Carboxymethylierungsgrad dieser Substanz pro Saccharid-Rest
belief sich auf 1,2 (Alkalimetrie).
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Beispiel 7
-
Synthese von
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Natriumsalz
-
Das
in Beispiel 5 erhaltene gereinigte Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (0,2
g) wurde zu einer wäßrigen Lösung gegeben,
die erhalten wurde durch Lösen
von Natriumhydroxid (0,84 g) in Wasser (6 ml), und anschließend bei
Raumtemperatur gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure (1,2
g) gegeben und unter Eiskühlung
gelöst,
und die Mischung wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Die Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt, in
120 ml Methanol eingetropft, mit wäßrigem 3 M Natriumchlorid (0,2
ml) versetzt, und die abgeschiedenen Niederschläge wurden durch Zentrifugieren
(3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die Niederschläge wurden mit Methanol gewaschen, dann
in Wasser (5 ml) gelöst
und mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (0,2 ml) versetzt. Diese wäßrige Lösung wurde durch ein Millipore-Filter
(0,45 μm)
filtriert, das Filtrat wurde in 35 ml Ethanol eingetropft, und die
abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden mit Ethanol gewaschen, in Wasser gelöst und mit einer Dialysemembran
(Spectrapore 1, Grenzmolekulargewicht 6000–8000) gegen gereinigtes Wasser
dialysiert. Die innere Dialysatlösung
wurde durch ein Millipore-Filter (0,22 μm) filtriert und lyophilisiert,
um das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben
(0,2 g). Der Carboxymethylierungsgrad dieser Substanz pro Saccharid-Rest belief sich
auf 0,4 (Alkalimetrie).
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Beispiel 8
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Gly-Phe-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 5 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (380
mg, Carboxymethylierungsgrad: 0,8) wurde in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) gelöst.
Diese Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung von
3'-N-(Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951) (49 mg) in N,N-Dimethylformamid
(5 ml), Triethylamin (0,017 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (380
mg) versetzt, und dann wurde die Mischung über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde mit wäßrigem 1
M Natriumhydroxid auf pH 10 eingestellt, und es wurden jeweils 5
ml-Anteile der Mischung in 25 ml Ethanol eingetropft. Diese Mischung
wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (1 ml) und Diethylether (5 ml) versetzt, und die
abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen.
-
Die
Niederschläge
wurden in Wasser gelöst
und mit einer Dialysemembran (Spectrapore 1, Grenzmolekulargewicht
6000–8000)
gegen gereinigtes Wasser dialysiert, und die innere Dialysatlösung wurde
durch ein Millipore-Filter (0,22 μm)
filtriert und lyophilisiert. Das resultierende Rohprodukt wurde
in Wasser (30 ml) gelöst, mit
0,1 M wäßrigem Natriumhydroxid
auf pH 9 eingestellt und eine Stunde bei 37°C behandelt. Diese behandelte
Lösung
wurde wie vorstehend beschrieben dialysiert, und anschließend wurde
die innere Dialysatlösung durch
ein Millipore-Filter (0,22 μm)
filtriert und lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben (289
mg). Das mittels GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser
Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,25 mg/ml) sind in 1 bzw. 2 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 5,3% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
-
Beispiel 9
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Die
Titelverbindung (300 mg) wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel
8 synthetisiert durch Einführen des
Trifluoressigsäure-Salzes
von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A, erhalten durch
Abspalten der Boc-Gruppe von 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A (A-NH2 = DX-8951) (50 mg) in ähnlicher Weise wie in Beispiel
4, in das in Beispiel 5 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (380
mg). Das mittels GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser
Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule: TSK-Gel
PW-4000XL, Tosoh,
Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,19 mg/ml) sind in 3 bzw. 4 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 5,3% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
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Beispiel 10
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Gly-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Die
Titelverbindung (190 mg) wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel
8 synthetisiert durch Einführen des
Trifluoressigsäure-Salzes
von 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Gly)-NH-A, erhalten durch
Abspalten der Boc-Gruppe von 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Gly)-NH-A (A-NH2 = DX-8951) (41 mg) in ähnlicher Weise wie in Beispiel
4, in das in Beispiel 5 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (380
mg). Das Ultraviolett-Absorptionsspektrum dieser Verbindung (0,1
M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,34 mg/ml) ist in 5 gezeigt. Der
Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung belief
sich auf 5,3% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption
bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
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Beispiel 11
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Antitumor-Wirkung
des Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
-
Meth
A-Tumor-tragende Mäuse
(7 Mäuse
pro Gruppe) wurden vorbereitet durch subkutane Transplantation von
1 × 106 Maus-Fibrosarkom-Meth A-Zellen in die rechte
Leistenregion von (7 Wochen alten) männlichen BALB/c-Mäusen. Am
7. Tag wurde der Arzneimittel-Komplex von Beispiel 9, gelöst in destilliertem
Wasser zur Injektion, alle 4 Tage 4mal in die Schwanzvene der Meth
A-Tumor-tragenden
Mäuse injiziert.
Am 21. Tag nach der Transplantation wurden die Tumor-Massen ausgeschnitten
und gewogen, um die Hemmungsrate des Tumor-Wachstums gemäß folgender Gleichung zu berechnen:
Hemmungsrate des Tumor-Wachstums (%) = [1 – (mittleres Tumor-Gewicht
der Gruppe mit verabreichter Testprobe/mittleres Tumor-Gewicht der
Kontrollgruppe)] × 100.
Im Ergebnis wurde gefunden, daß der
in Beispiel 9 erhaltene Arzneimittel-Komplex der vorliegenden Erfindung
erheblich gesteigerte Antitumor-Wirkung im Vergleich zur Arzneimittel-Verbindung
selbst, ohne Spacer und Polysaccharid-Derivat, aufweist und keine
Toxizität
zeigt (Gewichtsverlust). Das Polysaccharid-Derivat selbst (Beispiel
5) und die alleine mit dem Spacer (Trifluoressigsäure-Salz
von H2N-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A (A-NH2 = DX-8951) – der erhalten wurde durch
Abspalten der Boc-Gruppe aus der Verbindung von Beispiel 1 nach
dem Verfahren von Beispiel 4) – eingeführte Arzneimittel-Verbindung
erwiesen sich als nicht wirksam.
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Beispiel 12
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Antitumor-Wirkung des
Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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Meth
A-Tumor-tragende Mäuse
(6 Mäuse
pro Gruppe) wurden in ähnlicher
Weise vorbereitet wie in Beispiel 11, und die Antitumor-Wirkung
wurde mit der verglichen, die durch Einzelverabreichung der Arzneimittel-Komplexe
der Beispiele 8 und 9 einmal an Tag 7 erhalten wurde. Im Ergebnis
war der Grad der Antitumor-Wirkung wie folgt: (Polysaccharid-Derivat)-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' > (Polysaccharid-Derivat)-Gly-Gly-Gly-Phe-NH-A' > Arzneimittel-Verbindung selbst. Die Verbindung,
die den Rest der Arzneimittel-Verbindung in direkter Bindung zu
einer Carboxyl-Gruppe des Carboxymethyldextran-Polyalkohols von
Beispiel 5 ohne jeglichen Spacer umfaßt (Menge des eingeführten Rests
der Arzneimittel-Verbindung:
6,2 Gew.-%), erwies sich als nicht wirksam.
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-
Beispiel 13
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
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Dextran
T500 (10 g, Pharmacia, Molekulargewicht: 500K) wurde in 0,1 M Acetat-Puffer gelöst (pH 5,5, 1000
ml) und mit einer wäßrigen Lösung (1000
ml) von Natriumperiodat (33 g) versetzt. Nach 10tägigem Rühren bei
4°C unter
Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (7,0 ml) versetzt
und über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid auf
pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (14 g) wurde zugegeben und
gelöst,
und die Mischung wurde dann über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend mit
wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt, um Lösung 1 zu ergeben. Daneben
wurde eine Reihe der vorstehend beschriebenen Verfahren mit Dextran
T500 (10 g, Pharmacia, Molekulargewicht 500K) durchgeführt, um
Lösung
2 zu ergeben. Des weiteren wurde eine Reihe der vorstehend beschriebenen Verfahren
mit Dextran T250 (jeweils 10 g, Pharmacia, Molekulargewicht 250K)
durchgeführt,
um Lösung
3 und Lösung
4 zu er geben. Die Lösungen
1–4 wurden
vereinigt und mit einer Biomax-50-Membran ultrafiltriert, um die
niedermolekulare Fraktion abzutrennen. Die polymere Fraktion wurde
lyophilisiert, um den Dextran-Polyalkohol zu ergeben (25 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 163K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard).
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Dieser
Dextran-Polyalkohol (11 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von Natriumhydroxid
(46,2 g) in Wasser (330 ml), und bei Raumtemperatur gelöst. Zu dieser
Lösung
wurde Monochloressigsäure
(66 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde mit Essigsäure
auf pH 9 eingestellt und durch Ultrafiltration mit einer Biomax-30-Membran
entsalzt. Die verbleibende Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um
das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (13 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 228K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,4.
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Dieses
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (600 mg) wurde
in Wasser gelöst,
auf eine Säule
(Durchmesser: 44 mm, Länge:
210 mm) mit Bio-Rad
AG50W-X2 (200–400
mesh, H+-Form) aufgebracht und mit Wasser
eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin (0,93 ml) versetzt und
anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben (690 mg).
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Beispiel 14
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Synthese von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951)
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Das
in Beispiel 1 erhaltene 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (79 mg) wurde in Trifluoressigsäure (3 ml)
gelöst
und eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand
wurde zwei mal mit Methanol (30 ml) und zweimal mit Ethanol (30 ml)
azeotrop destilliert und anschließend mit Ether gewaschen, um
die Titelverbindung (80 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,53 (d, 1H, J = 8,3 Hz),
8,40–8,48
(m, 2H), 8,28 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 7,95–8,07 (br, 3H), 7,81 (d, 1H,
J = 10,2 Hz), 7,30–7,37
(m, 2H), 7,15–7,30
(m, 5H), 6,50–6,55
(br, 1H), 5,50–5,57
(m, 1H), 5,41 (d, 2H, J = 7,82 Hz), 5,25 (s, 2H), 4,55–4,62 (m,
1H), 3,55–3,92
(m, 6H), 3,15–3,25
(br, 2H), 2,98–3,03
(m, 1H), 2,73–2,82
(m, 1H), 2,40 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,84–1,92
(m, 2H), 0,88 (t, 3H, J = 7,35 Hz).
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Beispiel 15
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 13 erhaltene Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(400 mg) wurde in das Triethylammonium-Salz überführt (470 mg) und in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) gelöst.
Diese Lösung wurde
nacheinander mit einer Lösung
des in Beispiel 14 erhaltenen Trifluoressigsäure-Salzes von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (62 mg) in N,N-Dimethylformamid
(5 ml), Triethylamin (0,02 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(470 mg) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
und Lichtabschirmung reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung
wurden in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Diese Mischung wurde
mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren gewonnen. Die Niederschläge wurden
in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst,
mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt und dann mit einer Dialysemembran (Spectrapore 1,
Grenzmolekulargewicht 6000–8000)
gegen gereinigtes Wasser dialysiert. Die innere Dialysatlösung wurde durch
ein Millipore-Filter (0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (600 mg) zu ergeben. Das mittels
GPC-Analyse erhalte ne Ergebnis nach Lösen dieser Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,1 mg/ml) sind in 6 bzw. 7 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 5,8% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
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Beispiel 16
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Synthese von 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951)
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Das
in Beispiel 2 erhaltene 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (79 mg) wurde in Trifluoressigsäure (3 ml)
gelöst
und eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand
wurde zweimal mit Methanol (30 ml) und zweimal mit Ethanol (30 ml)
azeotrop destilliert, und anschließend wurde der Rückstand
mit Ether gewaschen, um die Titelverbindung (80 mg) zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6), δ: 8,62–8,66 (m,
2H), 8,23 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 8,18–8,20 (m, 1H), 7,98–8,10 (br,
2H), 7,79 (d, 1H, J = 10,7 Hz), 7,32 (s, 1H), 7,09 (d, 2H, J = 7,3
Hz), 6,93–7,03
(m, 4H), 6,50–6,60
(br, 1H), 5,52–5,55 (m,
1H), 5,44 (s, 2H), 5,18 (d, 1H, J = 18,5 Hz), 4,80 (d, 1H, J = 18,5
Hz), 4,57–4,59
(m, 1H), 3,57–3,71
(m, 6H), 3,15–3,25
(m, 2H), 3,00–3,02
(m, 1H), 2,80–2,90
(m, 1H), 2,50 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,86–2,00
(m, 2H), 0,88 (t, 3H, J = 7,35 Hz).
-
Beispiel 17
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Gly-Phe-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 13 erhaltene Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(1,0 g) wurde in das Triethylammonium-Salz überführt (1,2 g) und in N,N-Dimethylformamid
(90 ml) gelöst.
Diese Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung
des in Beispiel 16 erhaltenen Trifluoressigsäure-Salzes von 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (158 mg) in N,N-Dimethylformamid
(15 ml), Triethylamin (0,05 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(1,2 g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
und Lichtabschirmung reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung
wurden in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Diese Mischung wurde
mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren gewonnen. Die Niederschläge wurden
in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst,
mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt und mit einer Dialysemembran (Spectrapore 1, Grenzmolekulargewicht
6000–8000)
gegen gereinigtes Wasser dialysiert. Die innere Dialysatlösung wurde durch
ein Millipore-Filter (0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (1,4 g) zu ergeben. Der Gehalt
des Rests der Arzneimittel-Verbindung
in dieser Verbindung belief sich auf 5,2% (Gew./Gew.) bei Bestimmung
auf der Grundlage der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH
9,0).
-
Beispiel 18
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Synthese von Boc-Gly-Phe-Leu-OH
-
H-Gly-Phe-Leu-OH
(3,0 g) wurde in 50% wäßriges Dioxan
(48 ml) gegeben und mit Eis gekühlt.
Diese Lösung
wurde mit wäßrigem 1
N Natriumhydroxid (9,45 ml) und einer (Boc)2O
(2,27 g) enthaltenden Dioxan-Lösung
(24 ml) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit 1 N Salzsäure (9,45 ml) versetzt, und
das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der resultierende Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 5 : 1-Lösung), um die
Titelverbindung zu ergeben (2,5 g).
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Beispiel 19
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Synthese von
Boc-Gly-Phe-Leu-Gly-OBzl
-
Das
in Beispiel 18 erhaltene Boc-Gly-Phe-Leu-OH (2,4 g) und N-Hydroxysuccinimid
(656 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (50 ml) gelöst, auf
4°C gekühlt, dann
mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(1,17 g) versetzt und 2 Stunden gerührt. Diese Lösung wurde
mit einer N,N-Dimethylformamid-Lösung
(40 ml) versetzt, in der das Tosylat von N-Gly-OBzl (1,9 g) und
Triethylamin (0,79 ml) gelöst
worden waren, und die Mischung wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur
reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde zur unter vermindertem
Druck zur Trockene eingedampft, und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 50 : 1-Lösung), um
die Titelverbindung zu ergeben (2,0 g).
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,20–8,30 (m, 1H), 8,12 (d, 1H,
J = 8,3 Hz), 7,83 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 7,32–7,37 (m, 5H), 6,89–6,95 (m,
1H), 5,12 (s, 1H), 4,52–4,59
(br, 1H), 4,34 (dd, 1H, J = 7,3 Hz, J = 15,1 Hz), 3,93 (dd, 1H,
J = 5,5 Hz, J = 17,2 Hz), 3,84 (dd, 1H, J = 5,5 Hz, J = 17,2 Hz),
3,54 (dd, 1H, J = 5,9 Hz, J = 16,7 Hz), 3,42 (dd, J = 5,9 Hz, J
= 16,7 Hz), 3,00 (dd, 1H, J = 4,4 Hz, 13,7 Hz), 2,78 (dd, 1H, J
= 8,8 Hz, J = 13,2 Hz), 1,50–1,65
(m, 1H), 1,45 (t, 2H, J = 7,3 Hz), 1,36 (s, 9H), 0,86 (d, 3H, J
= 6,4 Hz), 0,82 (d, 3H, J = 6,4 Hz).
-
Beispiel 20
-
Synthese von
Boc-Gly-Phe-Leu-Gly-OH
-
Das
in Beispiel 19 erhaltene Boc-Gly-Phe-Leu-OBzl (1,7 g) wurde in einer
Mischlösung
aus Ethylacetat (30 ml) und Methanol (30 ml) gelöst und mit 5% Pd/C (1,5 g)
versetzt, um eine katalytische Reduktion durchzuführen. Die
Reaktionsmischung wurde filtriert und das Filtrat unter vermindertem
Druck zur Trockene eingedampft, um die Titelverbindung zu ergeben
(1,15 g).
-
Beispiel 21
-
Synthese von 3'-N-(Boc-Gly-Phe-Leu-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951)
-
Das
in Beispiel 20 erhaltene Boc-Gly-Phe-Leu-Gly-OH (200 mg) und N-Hydroxysuccinimid
(58 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (5 ml) gelöst. Nach
Abkühlen
auf 4°C
wurde N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid (104
mg) zur Lösung
gegeben und gelöst.
Diese Lösung
wurde mit einer N,N-Dimethylformamid-Lösung versetzt, in der das Methansulfonat
von DX-8951 (224 mg) und Triethylamin (0,059 ml) gelöst worden
waren, und die Mischung wurde unter Rühren und lichtgeschützten Bedingungen
16 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 10 : 1-Lösung, enthaltend
0,5% Essigsäure),
um die Titelverbindung zu ergeben (200 mg).
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,35 (d, 1H, J = 7,8 Hz),
8,08–8,18
(m, 2H), 7,75–7,85
(m, 2H), 7,32 (s, 1H), 7,10 (d, 2H, J = 6,8 Hz), 7,08–7,13 (m,
3H), 6,85–6,95
(br, 1H), 6,40–6,65
(br, 1H), 5,52–5,55
(m, 1H), 5,46 (d, 1H, J = 18,5 Hz), 5,37 (d, 1H, J = 18,5 Hz), 5,24
(s, 2H), 4,44–4,52
(m, 1H), 4,15–4,25
(m, 1H), 3,68–3,72
(m, 2H), 3,40–3,52
(m, 2H), 3,15–3,25
(br, 2H), 2,85–2,95
(m, 1H), 2,65–2,75
(m, 1H), 2,40 (s, 3H), 2,05–2,25
(m, 1H), 1,80–1,91
(m, 2H), 1,50–1,65
(m, 1H), 1,45 (t, 2H, J = 7,3 Hz), 1,35 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J
= 7,4), 0,86 (d, 3H, J = 6,4 Hz), 0,82 (d, 3H, J = 6,4 Hz).
-
Beispiel 22
-
Synthese von 3'-N-(Gly-Phe-Leu-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951)
-
Das
in Beispiel 21 erhaltene 3'-N-(Boc-Gly-Phe-Leu-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (97 mg) wurde in Trifluoressigsäure (3 ml)
gelöst
und eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand
wurde zweimal mit Methanol (30 ml) und zweimal mit Ethanol (30 ml)
azeotrop destilliert und anschließend mit Ether gewaschen, um
die Titelverbindung (95 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,57 (d, 1H, J = 8,3 Hz),
8,47 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 8,32 (d, 1H, J = 7,8 Hz), 8,17 (t, 1H, J
= 5,5 Hz), 7,81–7,91
(br, 3H), 7,79 (d, 1H, J = 10,7 Hz), 7,32 (s, 1H), 7,21–7,23 (m,
5H), 7,12–7,17
(m, 1H), 6,45–6,55
(br, 1H), 5,57 (q, 1H, J = 4,4 Hz), 5,43 (d, 1H, J = 16,1 Hz), 5,34
(d, 1H, J = 16,1 Hz), 5,23 (s, 2H), 4,67 (dt, 1H, J = 4,0 Hz, J
= 9,0 Hz), 4,31 (dd, 1H, J = 8,5 Hz, J = 15,0 Hz), 4,0–4,4 (br,
1H), 3,74–3,76
(m, 2H), 3,56 (dd, 1H, J = 6,0 Hz, J = 16,0 Hz), 3,41 (dd, 1H, J
= 6,0 Hz, J = 16,0 Hz), 3,17–3,19
(br, 2H), 3,02 (dd, 1H, J = 4,0 Hz, J = 14,0 Hz), 2,70 (dd, 1H,
J = 10,0 Hz, J = 14,0 Hz), 2,40 (s, 3H), 2,05–2,15 (m, 1H), 1,85 (dt, 2H, J
= 7,0 Hz, J = 14,0 Hz), 1,50–1,55
(m, 1H), 1,45 (t, 2H, J = 6,0 Hz), 1,35 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J
= 7,4 Hz), 0,85 (d, 3H, J = 6,4 Hz), 0,80 (d, 3H, J = 6,4 Hz).
-
Beispiel 23
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Phe-Leu-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 13 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (690 mg)
wurde in N,N-Dimethylformamid (50 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
des in Beispiel 22 erhaltenen Trifluoressigsäure-Salzes von 3'-N-(Gly-Phe-Leu-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (95 mg) in N,N-Dimethylformamid
(10 ml), Triethylamin (0,03 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(690 mg) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
und Lichtabschirmung reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser
Reaktionsmischung wurden in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Die
Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren gewonnen. Die Niederschläge wurden
in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst,
mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid auf pH 9 eingestellt und mit einer Dialysemembran
(Spectrapore 1, Grenzmolekulargewicht 6000–8000) gegen gereinigtes Wasser
dialysiert. Die innere Dialysatlösung
wurde durch ein Millipore-Filter (0,22 μm) filtriert, und anschließend wurde
das Filtrat lyophilisiert, um die Titelverbindung (600 mg) zu ergeben.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in dieser Verbindung
belief sich auf 4,8% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
-
Beispiel 24
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
-
Dextran
T500 (50 g, Pharmacia, Molekulargewicht: 500K) wurde in 0,1 M Acetat-Puffer gelöst (pH 5,5, 5000
ml) und mit einer wäßrigen Lösung (5000
ml) von Natriumperiodat (165,0 g) versetzt. Nach 10tägigem Rühren bei
4°C unter
Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (35,0 ml)
versetzt und über Nacht
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit wäßrigem 8 M Natriumhydroxid
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (70 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde dann über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend mit
wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt. Die resultierende Lösung wurde
mit einer Biomax-50-Membran ultrafiltriert, um die niedermolekulare
Fraktion abzutrennen. Die polymere Fraktion wurde lyophilisiert,
um den Dextran-Polyalkohol zu ergeben (27,1 g). Das Molekulargewicht
dieser Substanz belief sich auf 140K (Gelfiltration, Pullulan-Standard).
-
Dieser
Dextran-Polyalkohol (5 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von Natriumhydroxid
(21 g) in Wasser (150 ml), und bei Raumtemperatur gelöst. Zu dieser
Lösung
wurde Monochloressigsäure
(30 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde mit Essigsäure
auf pH 8 eingestellt und durch Ultrafiltration mit einer Biomax-50-Membran
entsalzt. Die verbleibende Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um
das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (5,6
g). Das Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 263K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,4.
-
Dieses
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (2,0 g) wurde
in Wasser gelöst,
auf eine Säule
(Durchmesser: 44 mm, Länge:
210 mm) mit Bio-Rad
AG50W-X2 (200–400
mesh, H+-Form) aufgebracht und mit Wasser
eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin (4 ml) versetzt und lyophilisiert,
um die Titelverbindung zu ergeben (2,2 g).
-
Beispiel 25
-
Synthese des Trimethylammonium-Salzes
des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
-
Das
in Beispiel 24 erhaltene Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(1,0 g) wurde in Wasser gelöst,
auf eine Säule
mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400
mesh, Me3NH+-Form)
aufgebracht und mit Wasser eluiert. Der Ablauf wurde lyophilisiert,
um die Titelverbindung zu ergeben (950 mg).
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Beispiel 26
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Synthese von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-hydrochlorid
(A-NH2 = DX-8951)
-
In ähnlicher
Weise wie in Beispiel 14 wurde das aus 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A (A-NH2 = DX-8951) (400 mg) erhaltene 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
in Wasser/MeOH (1 : 4) gelöst,
auf eine Säule
(1,5 × 8,6
cm) mit Bio-Rad AG 1-X8 (200–400
mesh, Cl–-Form)
aufgebracht und mit dem obigen Lösungsmittel
eluiert. Der Ablauf wurde eingeengt und dann lyophilisiert, um die
Titelverbindung zu ergeben (310 mg).
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,53 (d, 1H, J = 8,5 Hz),
8,46–8,48
(m, 1H), 8,37–8,39
(m, 1H), 7,95 (d, 1H, J = 8,0 Hz), 7,80 (s, 3H), 7,78 (d, 1H, J
= 11,1 Hz), 7,34 (s, 1H), 7,14–7,24
(m, 5H), 6,50 (s, 1H), 5,56–5,60
(m, 1H), 5,35–5,40
(m, 2H), 5,24 (s, 2H), 4,51–4,56
(m, 1H), 3,86 (dd, J = 4,8, 13,5 Hz, 1H), 3,68–3,79 (m, 3H), 3,54 (s, 2H),
3,15–3,22
(m, 2H), 3,01 (dd, J = 5,6, 13,5 Hz, 1H), 2,78 (dd, J = 9,6, 3,5
Hz, 1H), 2,41 (s, 3H), 2,12–2,23 (m,
2H), 1,81–1,89
(m, 2H), 0,88 (t, 3H, J = 7,2 Hz).
Masse (FAB): m/e 753 (M
+ 1).
-
Beispiel 27
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 25 erhaltene Trimethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(0,1 g) wurde in N,N-Dimethylformamid (6 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
des in Beispiel 26 erhaltenen Hydrochlorids von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (24 mg) in N,N-Dimethylformamid
(10 ml), Triethylamin (5 μl)
und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(0,1 g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Die Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-30-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (90 mg) zu ergeben. Der Gehalt
des Rests der Arzneimittel-Verbindung in dieser Verbindung belief
sich auf 11% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption
bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
-
Beispiel 28
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 25 erhaltene Trimethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(0,1 g) wurde in N,N-Dimethylformamid (6 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
des in Beispiel 26 erhaltenen Hydrochlorids von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (36 mg) in N,N-Dimethylformamid
(10 ml), Triethylamin (8 μl)
und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(0,1 g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Die Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 12 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-30-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (80 mg) zu ergeben. Das mittels
GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 36 μg/ml)
sind in 8 bzw. 9 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 15% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
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Beispiel 29
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Gly-Phe-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Dextran
T250 (20 g, EXTRASYNTHESE, mittleres Molekulargewicht 250K) wurde
in 0,1 M Essigsäure-Puffer
(pH 5,5, 2000 ml) gelöst
und mit einer wäßrigen Lösung (2000
ml) von Natriumperiodat (66,0 g) versetzt. Nach 10tägigem Rühren bei
4°C unter
Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (14,0 ml) versetzt
und über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter Eiskühlung mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (28 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde dann über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend unter
Eiskühlung
mit wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt. Die niedermolekulare Fraktion
wurde durch Ultrafiltration mit einer Biomax-30-Membran von der
resultierenden wäßrigen Lösung abgetrennt,
um die zurückgehaltene
Lösung
1 zu ergeben, die nicht durch die Membran lief. Daneben wurde Dextran
T250 (50 g, EXTRASYNTHESE, mittleres Molekulargewicht 250K) in 0,1
M Acetat-Puffer (pH 5,5, 5000 ml) gelöst und mit einer wäßrigen Lösung (5000 ml)
von Natriumperiodat (165 g) versetzt. Nach 10tägigem Rühren bei 4°C unter Lichtabschirmung wurde
die Mischung mit Ethylenglycol (35,0 ml) versetzt und über Nacht
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter Eiskühlung mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (70 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde dann über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend unter
Eiskühlung
mit wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt. Die niedermolekulare Fraktion
wurde durch Ultrafiltration mit einer Biomax-30-Membran von der
resultierenden wäßrigen Lösung abgetrennt,
um die zurückgehaltene
Lösung
2 zu ergeben, die nicht durch die Membran lief. Die zurückgehaltenen Lösungen 1
und 2 wurden vereinigt und mit einer Biomax-30- Membran ultrafiltriert, um die niedermolekulare Fraktion
von der Fraktion abzutrennen, die durch die Biomax-50-Membran gelaufen
war, und lyophilisiert, um den Dextran-Polyalkohol zu ergeben (25,7
g). Das Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 47K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard).
-
Dieser
Dextran-Polyalkohol (5 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von Natriumhydroxid
(35 g) in Wasser (150 ml), und bei Raumtemperatur gelöst. Zu dieser
Lösung
wurde Monochloressigsäure
(50 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 18 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt und durch
Ultrafiltration mit einer Biomax-50-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um das
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (7,2 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 127K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,8. Dieses
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (2,2 g) wurde in Wasser
gelöst,
auf eine Säule
(Durchmesser: 44 mm, Länge:
210 mm) mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400 mesh, H+-Form)
aufgebracht und mit Wasser eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin
(4 ml) versetzt und anschließend
lyophilisiert, um das Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu
ergeben (2,69 g).
-
Dieses
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz (2,67 g)
wurde in N,N-Dimethylformamid (200 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
versetzt, die erhalten wurde durch Lösen des Trifluoressigsäure-Salzes
von 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A,
das erhalten worden war durch Abspalten der Boc-Gruppe aus 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (350 mg) – hergestellt in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 2 – mit
Hilfe eines ähnlichen
Verfahrens wie dem von Beispiel 16, und Triethylamin (0,116 ml)
in N,N-Dimethylformamid (10 ml), und einer Lösung, erhalten durch Lösen von
1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(2,67 g) in N,N-Dimethylform amid (10 ml), und die Mischung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur unter Rühren
reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde mit wäßrigem 3 M
Natriumchlorid (100 ml) versetzt, und jeweils 8 ml-Anteile der Mischung
wurden in jeweils 30 ml Ethanol eingetropft. Jede Mischung wurde
mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (1 ml) und Diethylether (5 ml) versetzt, und die
abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren gewonnen (3500 U/min, 8 Minuten). Die
Niederschläge
wurden mit Aceton gewaschen und dann in Wasser gelöst, mit
wäßrigem 3
M Natriumchlorid (10 ml) versetzt und anschließend mit wäßrigem 0,1 M Natriumhydroxid
auf pH 9 eingestellt und 1 Stunde bei 37°C weiter behandelt. Die behandelte
Lösung
wurde durch Ultrafiltration mit einer Biomax-10-Membran entsalzt. Die verbleibende
Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm) filtriert
und dann lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben (2,30
g). Das mittels GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser
Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,20 mg/ml) sind in 10 bzw. 11 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 5,8% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
-
Beispiel 30
-
Synthese von
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
-
Zu
einer Lösung
(2000 ml) von Dextran T10 (20 g, Pharmacia, mittleres Molekulargewicht
10K) in 0,1 M Essigsäure-Puffer
(pH 5,5) wurde eine wäßrige Lösung (2000
ml) von Natriumperiodat (66,0 g) gegeben. Nach 10tägigem Rühren bei
4°C unter
Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (14,0 ml)
versetzt und über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter Eiskühlung mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (28 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend unter
Eiskühlung
mit wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde
mit einer Biomax-5-Membran (Millipore) ultrafiltriert, um die niedermolekulare
Fraktion abzutrennen, und die verbleibende Lösung, die nicht durch die Membran
gelaufen war, wurde durch eine Biomax-30-Membran laufenlassen. Das resultierende
Filtrat wurde lyophilisiert, um den Dextran-Polyalkohol (8,0 g)
zu ergeben. Das Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf
13K (Gelfiltration, Pullulan-Standard).
-
Dieser
Dextran-Polyalkohol (3,7 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von
Natriumhydroxid (25,9 g) in Wasser (111 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(37 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 20 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt und
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-5-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um das
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (6,2 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 37K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,9.
-
Dieses
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Natriumsalz (6,0 g) wurde in Wasser
gelöst,
auf eine Säule mit
Bio-Rad AG50W-X2 (200–400
mesh, H+-Form) aufgebracht und dann mit
Wasser eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin (9,3 ml) versetzt
und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben (7,2 g).
-
Beispiel 31
-
Synthese von
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
-
Der
in Beispiel 30 erhaltene Dextran-Polyalkohol (3,9 g) wurde einer
wäßrigen Lösung zugegeben,
erhalten durch Lösen
von Natriumhydroxid (16,3 g) in Wasser (117 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(23,4 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 18 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt und
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-5-Membran entsalzt. Die verbleibende
Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um das
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (5,0
g). Das Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 28K (Gelfiltration, Pullulan-Standard),
und der Carboxymethylierungsgrad war 0,5. Dieses Natrium-Salz des
Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(4,8 g) wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 30 in das Triethylammonium-Salz überführt, um
die Titelverbindung zu ergeben (5,6 g).
-
Beispiel 32
-
Synthese von
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
-
Eine
wäßrige Lösung (2000
ml) von Natriumperiodat (66,0 g) wurde einer Lösung (2000 ml) von Dextran
4 (20 g, Funakoshi, mittleres Molekulargewicht: 4K–6K) in
0,1 M Essigsäure-Puffer
(pH 5,5) zugesetzt. Nach 10tägigem
Rühren
bei 4°C
unter Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (14,0
ml) versetzt und über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter Eiskühlung mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (28 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend unter
Eiskühlung
mit wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde
mit einer Biomax-3-Membran (Millipore) ult rafiltriert, um die niedermolekulare
Fraktion abzutrennen. Das erhaltene Filtrat wurde lyophilisiert,
um den Dextran-Polyalkohol (6,0 g) zu ergeben. Das Molekulargewicht
dieser Substanz belief sich auf 9K (Gelfiltration, Pullulan-Standard).
Dieser Dextran-Polyalkohol (2,7 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von
Natriumhydroxid (18,9 g) in Wasser (81 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(27 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 20 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt und
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-5-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um das
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (4,2 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 20K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,9.
-
Dieses
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Natrium-Salz (4,0 g) wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 30 in das Triethylammonium-Salz überführt, um
die Titelverbindung zu ergeben (4,8 g).
-
Beispiel 33
-
Synthese von
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
-
Der
in Beispiel 32 erhaltene Dextran-Polyalkohol (2,7 g) wurde einer
wäßrigen Lösung zugesetzt,
die erhalten wurde durch Lösen
von Natriumhydroxid (11,3 g) in Wasser (81 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst. Zu
dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(16,2 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 18 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt und
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-5-Membran entsalzt. Die verbleibende
Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um
das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben
(2,7 g). Das Molekularge wicht dieser Substanz belief sich auf 16K
(Gelfiltration, Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad
war 0,5. Dieses Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Natrium-Salz (2,7 g) wurde
in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 30 in das Triethylammonium-Salz überführt, um
die Titelverbindung zu ergeben (3,1 g).
-
Beispiel 34
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 30 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (1,5
g) wurde in N,N-Dimethylformamid (90 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
von Triethylamin (0,07 ml) und 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951) (210 mg) in N,N-Dimethylformamid
(40 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (1,5
g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Dies wurde jeweils mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-3-Membran
entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend lyophilisiert,
um die Titelverbindung (1,3 g) zu ergeben. Das mittels GPC-Analyse
erhaltene Ergebnis nach Lösen
dieser Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel: 0,1
M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 65 μg/ml)
sind in 12 bzw. 13 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung belief
sich auf 6,4% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption
bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
-
Beispiel 35
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 31 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (1,2
g) wurde in N,N-Dimethylformamid (90 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
von Triethylamin (0,056 ml) und 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951) (168 mg) in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (1,2
g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Dies wurde jeweils mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-3-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend lyophilisiert,
um die Titelverbindung (1,0 g) zu ergeben. Der Gehalt des Rests
der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung belief sich auf 4,8%
(Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption bei
362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
-
Beispiel 36
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 32 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (1,2
g) wurde in N,N-Dimethylformamid (90 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
von Triethylamin (0,056 ml) und 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951) (168 mg) in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (1,2
g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Dies wurde jeweils mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-3-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend lyophilisiert,
um die Titelverbindung (1,0 g) zu ergeben. Der Gehalt des Rests
der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung belief sich auf 5,9%
(Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption bei
362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
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Beispiel 37
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 33 erhaltene Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (1,5
g) wurde in N,N-Dimethylformamid (90 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
von Triethylamin (0,07 ml) und 3'-N- (Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951) (210 mg) in N,N-Dimethylformamid
(40 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (1,5
g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Dies wurde jeweils mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-3-Membran
entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend lyophilisiert,
um die Titelverbindung (1,3 g) zu ergeben. Der Gehalt des Rests
der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung belief sich auf 4,6%
(Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption bei
362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
-
Beispiel 38
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Synthese von Boc-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A
(A-NH2 = DW-8286)
-
Boc-Gly-Gly-Phe-Gly
(42 mg) and N-Hydroxysuccinimid (12 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) gelöst,
auf 4°C
gekühlt
und mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(22 mg) versetzt. Zu dieser Lösung
wurde eine Lösung
des Hydrochlorids der durch folgende Formel dargestellten Verbindung
[(1S,9S)-1-Amino-5-chlor-9-ethyl-2,3-dihydro-9-hydroxy-1H,12H-benzo[de]pyrano[3',4':6,7]indolizino[1,2-b]chinolin-10,13(9H,15H)-dion:
DW-8286] (50 mg) und Triethylamin (0,01 ml) in N,N-Dimethylformamid
(6 ml) gegeben, und die Mischung wurde unter Rühren und Lichtabschirmung 16
Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 10 : 1-Lösung, enthaltend
0,5% Essigsäure),
um die Titelverbindung (27 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(CDCl
3), δ:
8,10–8,20
(br, 1H), 7,95–8,05
(br, 1H), 7,70–7,80
(br, 2H), 7,50–7,60
(br, 1H), 7,40–7,50 (br,
1H), 7,10–7,25
(m, 5H), 7,05–7,15
(br, 1H), 5,85–5,95
(br, 1H), 5,50–5,60
(br, 1H), 5,40–5,50
(m, 1H), 5,25–5,35
(m, 1H), 5,05–5,15
(m, 1H), 4,90–5,00
(m, 1H), 4,70–4,80
(br, 1H), 4,10–4,25
(br, 2H), 3,60–3,90
(m, 4H), 3,10–3,40
(m, 3H), 2,95–3,05
(br, 1H), 2,15–2,30
(br, 1H), 1,75–1,90
(br, 2H), 1,39 (s, 9H), 0,80–1,00
(m, 3H).
-
Beispiel 39
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DW-8286)
-
Das
in Beispiel 24 erhaltene Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
(175 mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (20 ml) gelöst. Diese
Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung
des Trifluoressigsäure-Salzes
von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DW-8286) (29 mg), das erhalten
worden war aus dem in Beispiel 38 hergestellten 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(27 mg) durch Abspalten der Boc-Gruppe in ähnlicher Weise wie in Beispiel
4, und Triethylamin (9 μl)
in N,N-Dimethylformamid (5 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(175 mg) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in jeweils 10 ml Ethanol eingetropft. Die Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in wäßrigem 0,5
M Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1 M
Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-30-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (135 mg) zu ergeben. Das mittels
GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung, pH
9,0, 99 μg/ml)
sind in 14 bzw. 15 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung belief
sich auf 6,1% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption
bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
-
Beispiel 40
-
Synthese von 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DW-8089)
-
Boc-Gly-Gly-Phe-Gly
(163 mg) and N-Hydroxysuccinimid (45 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (10
ml) gelöst,
auf 4°C
gekühlt
und mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(79 mg) versetzt. Zu dieser Lösung
wurde eine Lösung
des Tosylats der durch folgende Formel dargestellten Verbindung
[(1S,9S)-1-Amino-9-ethyl-2,3-dihydro-9-hydroxy-1H,12H-benzo[de]pyrano[3',4':6,7]indolizino[1,2-b]chinolin-10,13(9H,15H)-dion:
DW-8089] (170 mg) und Triethylamin (0,054 ml) in N,N-Dimethylformamid
(30 ml) gegeben, und die Mischung wurde unter Rühren und Lichtabschirmung über Nacht
bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde
unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 94 : 6-Lösung, enthaltend
0,5% Essigsäure),
um die Titelverbindung (100 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d
6), δ: 8,51 (d, 1H, J = 8,5 Hz),
8,41 (t, 1H, J = 5,6 Hz), 8,29 (s, 1H), 8,17 (d, 1H, J = 8,0 Hz), 8,03
(d, 1H, J = 8,0 Hz), 7,90 (dd, 1H, J = 4,8, 5,6 Hz), 7,79 (t, 1H,
J = 5,6 Hz), 7,53 (d, 1H, J = 7,2 Hz), 7,36 (s, 1H), 7,13–7,25 (m,
5H), 6,94–6,95
(m, 1H), 5,60–5,63
(m, 1H), 5,36–5,47
(m, 2H), 5,21–5,30
(m, 2H), 4,42–4,47
(m, 1H), 3,63–3,96
(m, 3H), 3,51–3,59
(m, 3H), 3,31–3,40
(m, 1H), 3,09–3,21
(m, 1H), 3,02 (dd, 1H, J = 4,8, 13,5 Hz), 2,76–2,81 (m, 1H), 2,13–2,17 (m,
2H), 1,85–1,90
(m, 2H), 1,37 (s, 9H), 0,89 (t, 3H, J = 8,0 Hz),
Masse (FAB):
m/e 822 (M + 1).
-
Beispiel 41
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DW-8089)
-
Das
in Beispiel 24 erhaltene Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
(1,6 g) wurde in N,N-Dimethylformamid (60 ml) gelöst. Diese
Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung,
die erhalten wurde durch Lösen
des Trifluoressigsäure-Salzes
von 3'-N-(Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DW-8089), das erhalten worden war
aus dem in Beispiel 40 hergestellten 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Phe-Gly)-NH-A (200 mg) durch Abspalten
der Boc-Gruppe in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 4, Triethylamin (0,07 ml) in N,N-Dimethylformamid (20
ml), und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(1,6 g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen.
-
Jeweils
5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden in jeweils 10 ml Ethanol
eingetropft. Dies wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,5 ml) und Diethylether (20 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (2500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden mit Ethanol gewaschen, dann in Wasser gelöst, mit wäßrigem 3 M Natriumchlorid (20
ml) versetzt und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid auf pH 9 eingestellt. Diese Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-10-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (1,20 g) zu ergeben. Das mittels
GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,26 mg/ml) sind in 16 bzw. 17 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 5,0% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
-
Beispiel 42
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
-
Dextran
T150 (20 g, Pharmacia, mittleres Molekulargewicht: 150K) wurde in
0,1 M Acetat-Puffer (pH 5,5, 2000 ml) gelöst und mit einer wäßrigen Lösung (2000
ml) von Natriumperiodat (66,0 g) versetzt. Nach 10tägigem Rühren bei
4°C unter
Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (14,0 ml)
versetzt und über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter Eiskühlung mit 8 M wäßrigem Natriumhydroxid auf
pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (28 g) wurde zugegeben und
gelöst,
und dann wurde die Mischung über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt und eine Stunde bei 4°C gerührt. Der pH der Mischung wurde
mit wäßrigem 8
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 7,5 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-5-Membran (Millipore) auf 500 ml eingeengt, um
Lösung
1 zu ergeben. Daneben wurde eine Reihe der vorstehend beschriebenen
Verfahren mit Dextran T110 (20 g) durchgeführt, um die Lösung 2 zu
erhalten. Lösung
1 und Lösung
2 wurden vereinigt, und die vereinigte Lösung wurde auf pH 3,0 eingestellt,
4 Stunden bei 40°C
inkubiert, und dann auf pH 7 eingestellt, um eine Lösung zu
ergeben, die den Dextran-Polyalkohol mit niedrigerem Molekulargewicht
enthielt. Die Lösung
wurde durch eine Biomax-30-Membran laufenlassen, durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-5-Membran entsalzt und dann lyophilisiert, um den
Dextran-Polyalkohol zu ergeben (4,6 g). Das Molekulargewicht dieser
Substanz belief sich auf 17K (Gelfiltration, Pullulan-Standard).
-
Dieser
Dextran-Polyalkohol (2,5 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von
Natriumhydroxid (17,5 g) in Wasser (75 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(25 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 20 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 9 eingestellt und dann
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-5-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um das
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (4,0 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 45K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,9.
-
Dieses
Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Natrium-Salz (3,7 g) wurde in Wasser
gelöst,
auf eine Säule
mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400
mesh, H+-Form) aufgebracht und mit Wasser
eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin (5,8 ml) versetzt und
anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben (4,4 g).
-
Beispiel 43
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Gly-Phe-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
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Das
in Beispiel 42 erhaltene Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
(4,4 g) wurde in N,N-Dimethylformamid (300 ml) gelöst. Diese
Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung
von Triethylamin (0,19 ml) und 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951) (580 mg) in N,N-Dimethylformamid
(45 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (4,4
g) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
und Lichtabschirmung reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde
mit wäßrigem 1
M Natriumhydroxid auf pH 10 eingestellt, und dann wurden jeweils 5
ml-Anteile dieser Mischung in jeweils 25 ml Ethanol eingetropft.
Diese Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (1 ml) und Diethylether (5 ml) versetzt, und die
abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die
Niederschläge
wurden in Wasser gelöst
und mit einer Dialysemembran (Spectrapore 1, Grenzmolekulargewicht
6000–8000)
gegen gereinigtes Wasser dialysiert. Die innere Dialysatlösung wurde
durch ein Millipore-Filter (0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (3,4 g) zu ergeben. Der Gehalt
des Rests der Arzneimittel-Verbindung
in dieser Verbindung belief sich auf 4,6% (Gew./Gew.) bei Bestimmung
auf der Grundlage der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH
9,0).
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Beispiel 44
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Synthese von α-Methylcarboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Gly-Gly-Phe-NΗ-A' (A-NH2 = DX-8951)
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Der
in Beispiel 42 erhaltene Dextran-Polyalkohol (2 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben,
erhalten durch Lösen
von Natriumhydroxid (14 g) in Wasser (60 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde α-Brompro pionsäure (19
ml) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und dann wurde die Mischung 18 Stunden bei Raumtemperatur reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde mit Essigsäure auf pH 8 eingestellt und
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-50-Membran entsalzt. Die
verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um das
Natrium-Salz des α-Methylcarboxymethyldextran-Polyalkohols
zu ergeben (2,95 g). Das Molekulargewicht dieser Substanz belief
sich auf 45K (Gelfiltration, Pullulan-Standard). Der α-Methylcarboxymethylierungsgrad
pro Saccharid-Rest wurde je nach Carboxymethyldextran-Polyalkohol
wie folgt erhalten: Eine wäßrige Lösung des α-Methylcarboxymethyldextran-Polyalkohol-Natrium-Salzes
wurde auf eine Säule
mit Bio-Rad AG50W-X2 (H+-Form) aufgebracht,
und der Ablauf wurde lyophilisiert und als Probe verwendet. Diese
Probe wurde in einer vorgeschriebenen überschüssigen Menge einer wäßrigen 0,1
N Natriumhydroxid-Lösung
gelöst
und mit 0,1 N Salzsäure
gegen Phenolphthalein als Indikator titriert. Der α-Methylcarboxymethylierungsgrad
wurde gemäß folgender
Gleichung erhalten: α-Methylcarboxymethylierungsgrad
= 13,4(a – b)/[s – 7,2(a – b)], worin "s" das Gewicht der eingesetzten Probe
(mg) ist, "a" die vorgeschriebene überschüssige Menge
wäßriger 0,1
N Natriumhydroxid-Lösung
(ml) ist, und "b" die Menge der für die Titration
verbrauchten 0,1 N Salzsäure
(ml) ist. Im Ergebnis wurde der α-Methylcarboxymethylierungsgrad
zu 0,8 gefunden.
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Dieses
Natrium-Salz des α-Methylcarboxymethyldextran-Polyalkohols
(2,2 g) wurde in Wasser gelöst, auf
eine Säule
(Durchmesser: 44 mm, Länge:
210 mm) mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400 mesh, H+-Form)
aufgebracht und dann mit Wasser eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin
(4 ml) versetzt und anschließend
lyophilisiert, um das Triethylammonium-Salz des α-Methylcarboxymethyldextran-Polyalkohols
zu ergeben (2,69 g).
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Dieses
Triethylammonium-Salz des α-Methylcarboxymethyldextran-Polyalkohols
(2,68 g) wurde in N,N-Dimethylformamid (60 ml) gelöst. Diese
Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung,
die erhalten wurde durch Lösen
des Trifluores sigsäure-Salzes
von 3'-N-(Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951), das in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 16 erhalten worden war durch Abspalten der
Boc-Gruppe aus 3'-N-(Boc-Gly-Gly-Gly-Phe)-NH-A
(350 mg), das in ähnlicher
Weise synthetisiert wurde wie in Beispiel 2, und Triethylamin (0,116
ml) in N,N-Dimethylformamid
(10 ml), und mit einer Lösung,
erhalten durch Lösen
von 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin (2,68 g) in
N,N-Dimethylformamid (10 ml) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur unter Rühren
reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (40 ml) versetzt, und jeweils 6 ml-Anteile der
Mischung wurden in jeweils 30 ml Ethanol eingetropft. Dies wurde
jeweils mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (1 ml) und Diethylether (5 ml) versetzt, und die
abgeschiedenen Niederschläge
wurden durch Zentrifugieren gewonnen (3500 U/min, 8 Minuten). Die
Niederschläge
wurden mit Aceton gewaschen und dann in Wasser gelöst, mit
wäßrigem 3
M Natriumchlorid (10 ml) versetzt, mit wäßrigem 0,1 M Natriumhydroxid
auf pH 9 eingestellt und 1 Stunde bei 37°C behandelt. Die behandelte
Lösung
wurde durch Ultrafiltration mit einer Biomax-10-Membran entsalzt.
Die verbleibende Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und dann lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben
(2,15 g). Das mittels GPC-Analyse erhaltene Ergebnis nach Lösen dieser
Verbindung in wäßrigem 0,1
M Natriumchlorid (Säule:
TSK-Gel PW-4000XL, Tosoh, Lösungsmittel:
0,1 M NaCl, Fließgeschwindigkeit:
0,8 ml/min) und das Ultraviolett-Absorptionsspektrum der Verbindung
(0,1 M Tris-Pufferlösung,
pH 9,0, 0,21 mg/ml) sind in 18 bzw. 19 gezeigt.
Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in der Verbindung
belief sich auf 5,9% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage
der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH 9,0).
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Beispiel 45
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Synthese von 3'-N-(Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951)
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Eine
Mischung aus dem p-Toluolsulfonsäure-Salz
von Phe-Gly-OBzl (3,06 g), Boc-Gly-OH (1,10 g), N-Hydroxysuccinimid
(941 mg), N-Methylmorpholin (0,725 ml) und N,N-Dimethylformamid
(40 ml) wurde auf 4°C
gekühlt
und mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(1,56 g) versetzt. Die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen und dann unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 98 : 2-Lösung), um
Boc-Gly-Phe-Gly-OBzl zu ergeben (1,93 g).
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,52 (dd, 1H, J = 5,6, 6,4
Hz), 7,97 (d, 1H, J = 8,8 Hz), 7,30–7,39 (m 5H), 7,15–7,26 (m,
5H), 6,83 (t, 1H, J = 5,6 Hz), 5,14 (s, 1H), 4,52–4,57 (m,
1H), 3,87–3,96
(m, 2H), 3,57 (dd, 1H, J = 5,6, 16,7 Hz), 3,43 (dd, 1H, J = 5,6,
16,7 Hz), 3,01 (dd, 1H, J = 4,8, 14,3 Hz), 2,77 (dd, 1H, J = 5,6,
14,3 Hz), 1,37 (s, 9H).
-
Das
resultierende Boc-Gly-Phe-Gly-OBzl (1,78 g) wurde in Ethylacetat
(60 ml) gelöst
und in Gegenwart von 5% Pd/C (1,8 g) 24 Stunden lang katalytisch
reduziert. Der Katalysator wurde durch Filtration entfernt, und
das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um Boc-Gly-Phe-Gly-OH
zu ergeben (1,41 g).
1H-NMR (DMSO-d6), δ:
8,35 (t, 1H, J = 5,6 Hz), 7,94 (d, 1H, J = 8,8 Hz), 7,15–7,26 (m,
5H), 6,85 (dd, 1H, J = 5,6, 6A Hz), 4,52–4,58 (m, 1H), 3,76 (d, 2H,
J = 5,6 Hz), 3,56 (dd, 1H, J = 6,4, 16,7 Hz), 3,43 (dd, 1H, J =
5,6, 16,7 Hz), 3,03 (dd, 1H, J = 5,0, 13,5 Hz), 2,79 (dd, 1H, J
= 9,5, 13,5 Hz), 1,37 (s, 9H).
-
Das
oben erhaltene Boc-Gly-Phe-Gly-OH (500 mg) und N-Hydroxysuccinimid
(161 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid (10 ml) gelöst. Zu dieser
Lösung
wurde eine N,N-Dimethylformamid-Lösung (50 ml) gegeben, die das
Methansulfonat von DX-8951 (530 mg) und Triethylamin (0,146 ml)
gelöst
enthielt. Die Mi schung wurde auf 4°C gekühlt, mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(268 mg) versetzt und über
Nacht bei Raumtemperatur unter lichtgeschützten Bedingungen reagierenlassen.
Diese Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck zur Trockene
eingedampft, und der Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 96 : 4-Lösung), um 3'-N-(Boc-Gly-Phe-Gly)-NH-A (A-NH2 = DX-8951) zu ergeben (100 mg).
1H-NMR (DMSO-d6), δ: 8,39 (d,
1H, J = 8,0 Hz), 8,34 (t, 1H, J = 5,6 Hz), 7,98 (d, 1H, J = 7,2
Hz), 7,78 (d, 1H, J = 10,3 Hz), 7,33 (s, 1H), 7,13–7,24 (m,
5H), 6,80 (dd, 1H, J = 5,6, 6,4 Hz), 5,55–5,61 (m, 1H), 5,44 (d, 1H,
J = 16,0 Hz), 5,41 (d, 1H, J = 16,0 Hz), 5,25 (s, 2H), 4,43–4,46 (m,
1H), 3,69–3,79
(m, 2H), 3,50 (dd, 1H, J = 5,6, 16,7 Hz), 3,41 (dd, 1H, J = 5,6,
16,7 Hz), 3,16–3,19
(m, 2H), 2,98 (dd, 1H, J = 4,8, 14,3 Hz), 2,79 (dd, 1H, J = 9,5,
14,3 Hz), 2,41 (s, 3H), 2,19–2,25
(m, 1H), 2,10–2,15
(m, 1H), 1,82–1,90
(m, 2H), 1,35 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J = 8,0 Hz).
Masse (FAB):
m/e 797 (M + 1).
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Das
resultierende 3'-N-(Boc-Gly-Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) (100 mg) wurde in Trifluoressigsäure (3 ml)
gelöst
und eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand wurde
zweimal mit Methanol (30 ml) und zweimal mit Ethanol (30 ml) azeotrop
destilliert und anschließend
mit Ether gewaschen, um die Titelverbindung (80 mg) zu ergeben.
1H-NMR (DMSO-d6), δ: 8,52–8,62 (m,
1H), 7,94 (s, 3H), 7,79 (t, 1H, J = 11,1 Hz), 7,34 (s, 1H), 7,15–7,27 (m, 5H),
6,52 (s, 1H), 5,57–5,61
(m, 1H), 5,36–5,46
(m, 2H), 5,24 (s, 2H), 4,66–4,70
(m, 1H), 3,69–3,81
(m, 2H), 3,61–3,68
(m, 1H), 3,40–3,47
(m, 1H), 3,15–3,23
(m, 1H), 3,01 (dd, 1H, J = 4,0, 13,5 Hz), 2,77 (dd, 1H, J = 9,5, 13,5
Hz), 2,12–2,23
(m, 2H), 1,81–1,91
(m, 2H), 0,89 (t, 3H, J = 7,2 Hz).
Masse (FAB): m/e 697 (M
+ 1).
-
Beispiel 46
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Synthese von 3'-N-(Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951)
-
Boc-Phe-Gly
(771 mg) und N-Hydroxysuccinimid (300 mg) wurden in N,N-Dimethylformamid
(10 ml) gelöst.
Diese Lösung
wurde mit einer N,N-Dimethylformamid-Lösung (50 ml) versetzt, in der
das Methansulfonat von DX-8951 (1058 mg) und Triethylamin (0,293
ml) gelöst
worden waren. Die Mischung wurde auf 4°C gekühlt, mit N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
(494 mg) versetzt und unter Rühren
und lichtgeschützten
Bedingungen über
Nacht bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und der
Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 98 : 2-Lösung) um
3'-N-(Phe-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) zu ergeben (1,20 g).
1H-NMR (DMSO-d6), δ: 8,29 (d,
1H, J = 8,0 Hz), 8,21 (t, 1H, J = 4,8 Hz), 7,76 (d, 1H, J = 10,3
Hz), 7,32 (s, 1H), 7,13–7,25
(m, 5H), 6,92 (d, 1H, J = 7,2 Hz), 6,49 (s, 1H), 5,56–5,61 (m,
1H), 5,44 (d, 1H, J = 15,9 Hz), 5,38 (d, 1H, J = 15,9 Hz), 5,25
(s, 2H), 4,08–4,12
(m, 1H), 3,78 (d, 1H, J = 4,8 Hz), 3,16–3,25 (m, 2H), 2,99 (dd, 1H,
J = 4,0, 13,5 Hz), 2,72 (dd, 1H, J = 10,3, 13,5 Hz), 2,40 (s, 3H),
2,09–2,35
(m, 2H), 1,80–1,91
(m, 2H), 1,16 (s, 9H), 0,88 (t, 3H, J = 8,0 Hz).
Masse (FAB):
m/e 741 (M + 1).
-
Das
oben erhaltene 3'-N-(Boc-Phe-Gly)-NH-A
(170 mg) wurde in Trifluoressigsäure
(4 ml) gelöst
und eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand
wurde zweimal mit Methanol (10 ml) und zweimal mit Ethanol (10 ml)
azeotrop destilliert und anschließend mit Ether gewaschen, um die
Titelverbindung (100 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,88 (t, 1H, J = 4,8 Hz),
8,68 (d, 1H, J = 8,7 Hz), 8,05–8,15
(m, 3H), 7,79 (d, 1H, J = 11,1 Hz), 7,26–7,36 (m, 5H), 6,52 (d, 1H,
J = 7,2 Hz), 5,57–5,62
(m, 1H), 5,43 (d, 1H, J = 15,9 Hz), 5,38 (d, 1H, J = 15,9 Hz), 5,19–5,28 (m,
1H), 4,10–4,18
(m, 1H), 3,93 (dd, 1H, J = 4,8, 16,7 Hz), 3,82 (dd, 1H, J = 4,8,
16,7 Hz), 3,17–3,24
(m, 2H), 3,14 (dd, 1H, J = 4,8, 13,5 Hz), 2,95 (dd, 1H, J = 8,0,
13,5 Hz), 2,42 (s, 3H), 2,14–2,25 (m,
2H), 1,83–1,91
(m, 2H), 0,89 (t, 3H, J = 8,0 Hz).
Masse (FAB): m/e 640 (M
+ 1).
-
Beispiel 47
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Synthese von 3'-N-Gly-NH-A-Trifluoressigsäure-Salz
(A-NH2 = DX-8951)
-
Das
Methansulfonat von DX-8951 (530 mg) und Triethylamin (0,28 ml) wurden
in N,N-Dimethylformamid (10 ml) gelöst, auf 4°C gekühlt und mit dem N-Hydroxysuccinimidester
von Boc-Gly versetzt (327 mg). Die Mischung wurde unter Rühren und
lichtgeschützten
Bedingungen über
Nacht bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde unter vermindertem Druck zur Trockene eingedampft, und der
Rückstand
wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/Methanol = 98 : 2-Lösung) um
3'-N-(Boc-Gly)-NH-A
(A-NH2 = DX-8951) zu ergeben (500 mg).
1H-NMR (DMSO-d6), δ: 8,38 (d,
1H, J = 8,3 Hz), 7,77 (d, 1H, J = 10,7 Hz), 7,31 (s, 1H), 6,89–6,91 (m,
1H), 6,49 (s, 1H), 5,55–5,59
(m, 1H), 5,45 (d, 1H, J = 16,1 Hz), 5,38 (d, 1H, J = 16,1 Hz), 5,27
(d, 1H, J = 19,0 Hz), 5,18 (d, 1H, J = 19,0 Hz), 3,50–3,62 (m,
2H), 3,15–3,19
(m, 2H), 2,41 (s, 3H), 2,18–2,24
(m, 1H), 2,08–2,12
(m, 1H), 1,81–1,91
(m, 2H), 1,31 (s, 9H), 0,87 (t, 3H, J = 8,0 Hz).
Masse (FAB):
m/e 593 (M + 1).
-
Das
oben erhaltene 3'-N-(Boc-Gly)-NH-A
(100 mg) wurde in Trifluoressigsäure
(2 ml) gelöst
und eine Stunde stehengelassen. Das Lösungsmittel wurde verdampft,
und der Rückstand
wurde zweimal mit Methanol (10 ml) und zweimal mit Ethanol (10 ml)
azeotrop destilliert und anschließend mit Ether gewaschen, um
die Titelverbindung (70 mg) zu ergeben.
1H-NMR
(DMSO-d6), δ: 8,88 (d, 1H, J = 8,8 Hz),
8,08 (s, 3H), 7,81 (d, 1H, J = 11,2 Hz), 7,34 (s, 1H), 6,52 (s, 1H),
5,63–5,67
(m, 1H), 5,45 (d, 1H, J = 16,7 Hz), 5,40 (d, 1H, J = 16,7 Hz), 5,36
(d, 1H, J = 19,1 Hz), 5,25 (d, 1H, J = 19,1 Hz), 3,56 (s, 2H), 3,11–3,19 (m,
2H), 2,43 (s, 3H), 2,23–2,28
(m, 1H), 2,11–2,19
(m, 1H), 1,81–1,91 (m,
2H), 0,88 (t, 3H, J = 8,0 Hz).
Masse (FAB): m/e 493 (M + 1).
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Beispiel 48
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Trimethylammonium-Salz
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Dextran
T500 (50 g, Pharmacia, Molekulargewicht: 500K) wurde in 0,1 M Acetat-Puffer gelöst (pH 5,5, 5000
ml) und mit einer wäßrigen Lösung (5000
ml) von Natriumperiodat (165,0 g) versetzt. Nach 10tägigem Rühren bei
4°C unter
Lichtabschirmung wurde die Mischung mit Ethylenglycol (35,0 ml)
versetzt und über Nacht
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit wäßrigem 8 M Natriumhydroxid
auf pH 7,5 eingestellt. Natriumborhydrid (70 g) wurde zugegeben
und gelöst,
und die Mischung wurde über
Nacht gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Eis gekühlt, mit Essigsäure auf
pH 5,5 eingestellt, eine Stunde bei 4°C gerührt und anschließend mit
wäßrigem 8
M Natriumhydroxid auf pH 7,5 eingestellt. Die resultierende Lösung wurde
durch Ultrafiltration mit einer Biomax-50-Membran entsalzt. Die
verbleibende Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um
den Dextran-Polyalkohol zu ergeben (20,2 g). Das Molekulargewicht
dieser Substanz belief sich auf 159K (Gelfiltration, Pullulan-Standard).
-
Dieser
Dextran-Polyalkohol (7,5 g) wurde einer wäßrigen Lösung zugegeben, erhalten durch
Lösen von
Natriumhydroxid (31,5 g) in Wasser (225 ml), und bei Raumtemperatur
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurde Monochloressigsäure
(45 g) unter Eiskühlung
gegeben und gelöst,
und die Mischung wurde über
Nacht bei Raumtemperatur reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung
wurde mit Essigsäure
auf pH 8 eingestellt und dann durch Ultrafiltration mit einer Biomax-50-Membran entsalzt.
Die verbleibende Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde lyophilisiert, um
das Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols zu ergeben (8,5 g). Das
Molekulargewicht dieser Substanz belief sich auf 274K (Gelfiltration,
Pullulan-Standard), und der Carboxymethylierungsgrad war 0,4. Dieses
Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (2,0 g) wurde in Wasser
gelöst,
auf eine Säule
(Durchmesser: 44 mm, Länge:
210 mm) mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400 mesh, H+-Form)
aufgebracht und mit Wasser eluiert. Der Ablauf wurde mit Triethylamin
(4 ml) versetzt und lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben
(2,2 g).
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Beispiel 49
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
-
Das
in Beispiel 48 erhaltene Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
(200 mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (7 ml) gelöst. Diese
Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung
des in Beispiel 45 erhaltenen 3'-N-(Gly-Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salzes
(A-NH2 = DX-8951) (41 mg) in N,N-Dimethylformamid
(5 ml), Triethylamin (0,014 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(100 mg) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in 10 ml Ethanol eingetropft. Diese Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,0 ml) und Diethylether (25 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge wurden
durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die Niederschläge wurden
in wäßrigem 0,5 M
Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-50-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (190 mg) zu ergeben. Der Gehalt
des Rests der Arzneimittel-Verbindung in dieser Verbindung belief
sich auf 4,5% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption
bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
-
Beispiel 50
-
Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Phe-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
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Das
in Beispiel 24 erhaltene Natrium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols
(2,5 g) wurde in Wasser gelöst,
auf eine Säule
mit Bio-Rad AG50W-X2 (200–400
mesh, Et3NH+-Form)
aufgebracht und mit Wasser eluiert. Der Ablauf wurde lyophilisiert,
um das Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz zu
ergeben (2,5 g).
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Das
Triethylammonium-Salz des Carboxymethyldextran-Polyalkohols (200
mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (12 ml) gelöst. Diese Lösung wurde nacheinander mit
einer Lösung
des in Beispiel 46 erhaltenen 3'-N-(Phe-Gly)-NH-A-Trifluoressigsäure-Salzes
(A-NH2 = DX-8951) (42 mg) und Triethylamin
(0,016 ml) in N,N-Dimethylformamid (5 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(200 mg) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
und Lichtabschirmung reagierenlassen. Diese Reaktionsmischung wurde
mit Wasser (300 ml) versetzt und mit einer 10K-Ultrafiltrationsmembran (Filtron) ultrafiltriert.
Die verbleibende Lösung,
die nicht durch die Membran gelaufen war, wurde mit wäßrigem 0,1
N Natriumhydroxid auf pH 10 eingestellt und durch eine Filtrationsmembran
laufenlassen (0,16 μm,
Filtron). Das Filtrat wurde durch Ultrafiltration mit einer Biomax-50-Membran
entsalzt, anschließend
durch ein Millipore-Filter (0,22 μm)
filtriert und lyophilisiert, um die Titelverbindung zu ergeben (180
mg). Der Gehalt des Rests der Arzneimittel-Verbindung in dieser
Verbindung belief sich auf 6,1% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der
Grundlage der Absorption bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung (pH
9,0).
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Beispiel 51
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Synthese von Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Gly-NH-A' (A-NH2 =
DX-8951)
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Das
in Beispiel 48 erhaltene Carboxymethyldextran-Polyalkohol-Triethylammonium-Salz
(370 mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (10 ml) gelöst. Diese
Lösung
wurde nacheinander mit einer Lösung
des in Beispiel 47 erhaltenen 3'-N-Gly-NH-A-Trifluoressigsäure-Salzes
(A-NH2 = DX-8951) (57 mg) in N,N-Dimethylformamid
(5 ml), Triethylamin (0,027 ml) und 1-Ethoxycarbonyl-2-ethoxy-1,2-dihydroxychinolin
(185 mg) versetzt, und die Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
unter Rühren
reagierenlassen. Jeweils 5 ml-Anteile dieser Reaktionsmischung wurden
in 10 ml Ethanol eingetropft. Diese Mischung wurde mit wäßrigem 3
M Natriumchlorid (2,0 ml) und Diethylether (25 ml) versetzt, und
die abgeschiedenen Niederschläge wurden
durch Zentrifugieren (3500 U/min, 8 Minuten) gewonnen. Die Niederschläge wurden
in wäßrigem 0,5 M
Natriumchlorid gelöst
und mit wäßrigem 0,1
M Natriumhydroxid unter Eiskühlung
auf pH 9 eingestellt. Die resultierende wäßrige Lösung wurde durch Ultrafiltration
mit einer Biomax-50-Membran entsalzt. Die verbleibende Lösung, die
nicht durch die Membran gelaufen war, wurde durch ein Millipore-Filter
(0,22 μm)
filtriert und anschließend
lyophilisiert, um die Titelverbindung (290 mg) zu ergeben. Der Gehalt
des Rests der Arzneimittel-Verbindung in dieser Verbindung belief
sich auf 0,5% (Gew./Gew.) bei Bestimmung auf der Grundlage der Absorption
bei 362 nm in 0,1 M Tris-Pufferlösung
(pH 9,0).
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Beispiel 52
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Antitumor-Wirkung
des Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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Meth
A-Tumor-tragende Mäuse
(6 Mäuse
pro Gruppe) wurden in ähnlicher
Weise vorbereitet wie in Beispiel 11, und die Antitumor-Wirkung
des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 15 wurde durch Einzelverabreichung in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 12 untersucht. Im Ergebnis zeigte der Arzneimittel-Komplex
von Beispiel 15 erheblich verstärkte
Antitumor-Wirkung und einen breiteren wirksa men Dosisbereich im
Vergleich zu der eigentlichen Arzneimittel-Verbindung von Beispiel
12.
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Beispiel 53
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Antitumor-Wirkung des
Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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SC-6-Tumor-tragende
Nacktmäuse
(5 Mäuse
pro Gruppe) wurden vorbereitet durch subkutane Transplantation eines
Stückes
eines menschlichen SC-6-Magentumorblocks
in die rechte Leistenregion von Nacktmäusen (BALB/c-nu/nu, männlich).
Am 27. Tag nach der Transplantation wurde der Arzneimittel-Komplex von Beispiel
15, gelöst
in destilliertem Wasser zur Injektion, als intravenöse Einzelgabe
verabreicht, und seine Antitumor-Wirkung wurde mit der der eigentlichen
Arzneimittel-Verbindung verglichen. Im Ergebnis zeigte der Arzneimittel-Komplex
von Beispiel 15 höhere
Antitumor-Wirkung im Vergleich zur eigentlichen Arzneimittel-Verbindung,
wobei kein Todesfall als Folge von Toxizität zu verzeichnen war.
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Beispiel 54
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Antitumor-Wirkung des
Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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Menschlichen
Lungenkrebs QG-90 tragende Nacktmäuse (5 Mäuse pro Gruppe) wurden in ähnlicher Weise
wie in Beispiel 53 vorbereitet. Am 16. Tag nach der Transplantation
wurde der Arzneimittel-Komplex von Beispiel 15, gelöst in destilliertem
Wasser zur Injektion, als intravenöse Einzelgabe verabreicht,
und seine Antitumor-Wirkung wurde mit der der eigentlichen Arzneimittel-Verbindung
verglichen. Im Ergebnis zeigte der Arzneimittel-Komplex von Beispiel
15 erheblich verstärkte
Antitumor-Wirkung und einen breiteren wirksamen Dosisbereich im
Vergleich zur eigentlichen Arzneimittel-Verbindung.
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Beispiel 55
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Antitumor-Wirkung
des Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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Meth
A-Tumor-tragende Mäuse
(6 Mäuse
pro Gruppe) wurden in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 11 vorbereitet, und die Antitumor-Wirkung
des Arzneimittel-Komplexes
von Beispiel 41 wurde für
Einzelverabreichung in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 12 untersucht, und seine Antitumor-Wirkung
wurde mit der der eigentlichen Arzneimittel-Verbindung verglichen.
Im Ergebnis zeigte der Arzneimittel-Komplex von Beispiel 41 erheblich
verstärkte
Antitumor-Wirkung und einen breiteren wirksamen Dosisbereich im
Vergleich zu der eigentlichen Arzneimittel-Verbindung.
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Beispiel 56
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Antitumor-Wirkung
des Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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Meth
A-Tumor-tragende Mäuse
(6 Mäuse
pro Gruppe) wurden in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 11 vorbereitet, und die Antitumor-Wirkung
wurde in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 12 durch Einzelverabreichung der Arzneimittel-Komplexe
der Beispiele 29, 43 bzw. 44 untersucht. Im Ergebnis zeigten all
diese Arzneimittel-Komplexe hohe Antitumor-Wirkung und einen breiteren
wirksamen Dosisbereich.
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Beispiel 57
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Pharmakokinetik
des Arzneimittel-Komplexes der vorliegenden Erfindung
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Meth
A-Tumor-tragende Mäuse
wurden in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 11 vorbereitet, der Arzneimittel-Komplex von
Beispiel 15 wurde als Einzelgabe in ähnlicher Weise wie in Beispiel
12 verabreicht (10 mg/kg, berechnet als Arzneimittel-Verbindung)
und die Änderung
der Konzentration des Arzneimittel-Komplexes in verschiedenen Geweben wurde
bestimmt. Im Ergebnis wurde gefunden, daß der Arzneimittel-Komplex von
Beispiel 15 äußerst lange
Retention im Blutspiegel, hohe Verteilung in Tumor-Geweben und hohe
Tumor-Selektivität
bei Leber und Dünndarm
aufweist. Die Ergebnisse sind in 20 gezeigt.
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Industrielle
Anwendbarkeit
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Die
Reaktion zwischen dem Polysaccharid-Derivat mit Carboxyl-Gruppen
und der mit dem Spacer oder dergleichen gebundenen Arzneimittel-Verbindung
läßt sich
mit hohen Ausbeuten durchführen,
und läßt man eine
Arzneimittel-Verbindung
mit Lacton-Ring reagieren, so können
Nebenreaktionen verringert werden, und daher ist das Verfahren der
vorliegenden Erfindung durchaus brauchbar als Verfahren zur Herstellung
des Arzneimittel-Komplexes.