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Hintergrund
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Abgabevorrichtung und auf Rotations-Beschichtungsmaterial-Abgabegeräte, welche
solch eine Abgabevorrichtung umfassen. Sie wird im Kontext eines Rotations-Abgabegeräts für einen
Strom von Beschichtungsmaterial aus fluidisiertem Pulver offenbart.
Allerdings wird angenommen, daß sie
auch bei anderen Anwendungen verwendbar ist. Ein Abgabegerät, welches
eine Abgabevorrichtung dieser Art umfaßt, ist aus der GB 1 107 060
bekannt.
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Es sind verschiedene Typen und Konfigurationen
von Rotations-Beschichtungsmaterial-Abgabegeräten bekannt.
Beispielsweise gibt es die Rotations-Beschichtungsmaterial-Abgabegeräte, welche
in U.S. Patenten: 4 785 995; 5 353 995; 5 632 448; 3 536 514; 4,037,561;
4,114,564; 4,381,079; 4,447,008; und 5,433,387; "AerobellTM Powder
Applicator ITW Automatic Division" und "AerobellTM & Aerobell PlusTM Rotary Atomizer, DeVilbiss Ransburg Industrial
Liquid Systems." dargestellt
und beschrieben sind.
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Es soll keine Verantwortung dafür übernommen
werden, daß eine
vollständige
Recherche des Standes der Technik durchgeführt worden wäre, oder dafür, daß keine
besseren als die aufgelisteten Referenzen des Standes der Technik
verfügbar
wären.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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In Übereinstimmung mit der Erfindung
umfaßt
eine Abgabevorrichtung für
ein Beschichtungsmaterial einen äußeren Teil,
welcher eine erste, innere Fläche
umfaßt.
Der äußere Teil
weist einen zentralen Durchgang zum Montieren des äußeren Teils
an einer Rotationswelle zum Drehen des Abgabegeräts auf. Das Abgabegerät umfaßt ferner
eine innere Auskleidung, welche eine zweite, äußere Fläche aufweist, welche komplementär zu der
ersten Fläche
geformt ist, und eine in etwa glockenförmige oder becherförmige dritte,
innere Fläche.
Es sind Mittel vorgesehen, um die innere Auskleidung in dem äußeren Teil
mit der ersten und zweiten Fläche
in Eingriff zu halten.
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Der äußere Teil ist in veranschaulichender Weise
aus einem ersten Material hergestellt, welches mechanische Stärke aufweist,
um den Belastungen während
des Drehens des Abgabegeräts
zu widerstehen, aber welches vergleichsweise weniger inert gegenüber der
Bewegung des Beschichtungsmaterials über es ist. Der innere Teil
ist aus einem zweiten Material hergestellt, welches vergleichsweise
inerter gegenüber
der Bewegung des Beschichtungsmaterials über die dritte Fläche ist.
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Zusätzlich erstrecken sich beispielsweise der
erste und zweite Teil zu einer kreisförmigen Abgabekante des Abgabegeräts.
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Ferner umfasst das Gerät beispielsweise
einen dritten Teil, welcher eine vierte Fläche aufweist, welche mit der
kreisförmigen
Abgabekante zusammenwirkt, um einen ringförmigen Abgabeschlitz zu definieren.
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Zusätzlich ist der dritte Teil
beispielsweise aus dem zweiten Material hergestellt.
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Ferner umfaßt das Gerät in beispielhafter Weise zum
Halten des inneren Teils in dem äußeren Teil
Mittel zum Halten des dritten Teils mit Abstand zum zweiten Teil,
um einen Abgabeschlitz zu definieren.
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Kurze Beschreibung
der Figuren
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Die Erfindung kann am besten unter
Bezugnahme auf die folgende detaillierte Beschreibung und die beiliegenden
Zeichnungen, welche die Erfindung darstellen, verstanden werden.
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In den Zeichnungen sind:
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1 eine
Längsschnittansicht
durch ein Pulver-Abgabegerät,
welches eine Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt;
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2 eine
weitere Längsschnittansicht durch
ein Detail des in 1 dargestellten
Pulver-Abgabegeräts;
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3 eine
Explosions-Längsschnittansicht durch
ein Detail des in 1 dargestellten
Pulver-Abgabegeräts;
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4 eine
Explosions-Längsschnittansicht durch
ein Detail des in 1 dargestellten
Pulver-Abgabegeräts;
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4a eine
vergrößerte Teilansicht
eines Details von 4;
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5 eine
Schnittansicht durch das in 1 dargestellte
Pulver-Abgabegerät,
im wesentlichen längs
Schnittlinien 5-5 in 1;
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6 eine
Ansicht des in 1 dargestellten
Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs Schnittlinien
6-6 in 1;
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7 eine
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs den
Schnittlinien 7-7 in den 5-6;
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8 eine
Schnittansicht durch das in 1 dargestellte Pulver-Abgabegerät, im wesentlichen längs den
Schnittlinien 8-8 in 1;
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9 eine
Seitenansicht bestimmter Details des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts;
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10 eine
Ansicht der in 9 dargestellten
Details des Pulver-Abgabegeräts,
im wesentlichen längs
den Schnittlinien 10-10 in 9;
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11 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
11 und der Achse in 8;
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12 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
12 und der Achse in 8;
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13 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
13 und der Achse in 8;
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14 eine
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegerät, im wesentlichen
längs den
Schnittlinien 14-14 in 1;
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15 eine
bruchstückhafte
Explosions-Teillängsschnittansicht
eines Details des in 1 dargestellten
Pulver-Abgabegeräts;
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16 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
16 und der Achse in 8;
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17 ein
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
17 und der Achse in 8;
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18 ein
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs den Schnittlinien
18-18 in 8;
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19 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
19 und der Achse in 8;
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20 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
20 und der Achse in 8;
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21 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
21 und der Achse in 8;
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22 eine
bruchstückhafte
Schnittansicht durch ein Detail des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts, im wesentlichen
längs der Schnittlinie
22 und der Achse in 8;
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23 eine
Ansicht einer Montage-Platte zur Montage des in 1 dargestellten Pulver-Abgabegeräts; und
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24 eine
Schnittansicht durch die in 23 dargestellte
Montage-Platte, im wesentlichen längs den Schnittlinien 24-24
in 23.
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Detaillierte Beschreibung
einer beispielhaften Ausführungsform
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Ein erfindungsgemäßes Rotations-Pulver-Abgabegerät 38 umfaßt einen
Verteiler 40. Der Verteiler 40 ist in veranschaulichender
Weise beispielsweise aus Acetron® GP
Mehrzweck-Acetal hergestellt, wie es von DSM Engineering Plastic
Products, Incorporated, Reading, Pennsylvania 19612– 4235 erhältlich ist.
Eine Luftturbinenmotor-Baugruppe 42 ist von einer Vorderseite 44 des
Verteilers 40 her montiert und erstreckt sich von dieser
nach vorne. Die Motorbaugruppe 42 umfaßt ein Turbinenmotor-Gehäuse 46,
welches beispielsweise aus 150SA oder 550SA Delrin®-Material
hergestellt ist, eine Hochspannungs-Kontaktplatte 48, welche
beispielsweise aus Aluminium hergestellt ist, eine Turbinenluftdüsenplatte 50,
welche beispielsweise aus Aluminium hergestellt ist, eine Luftturbinenwelle 52,
welche einen zentralen axialen durch sie hindurch verlaufenden Durchgang 54 aufweist,
einen Axiallager-Abstandshalter 56 und einen Turbinenrotor 58. Die
Turbinenmotor-Baugruppe 42 kann beispielsweise ein Teil
D1245-07, erhältlich
von Westwind Air Bearings Inc., 745 Phoenix Drive, Ann Arbor, Michigan 48108 sein.
Ein beispielsweise glasverstärktes
Delrin®-Zuführungsrohr
59 erstreckt sich abwärts
durch das Zentrum des Durchgangs 54.
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Eine Pulverglockenkörper-Baugruppe 60 ist auf
das Vorderende 62 der Welle 52 geschraubt. Die Pulverglockenkörper-Baugruppe 60 umfaßt einen Glockenkörper 64,
beispielsweise aus gefülltem
oder ungefülltem
Polyetheretherketon (PEEK) hergestellt, einen Glockenkörper-Einsatz
oder -Auskleidung 66 beispielsweise aus den Materialien
Teflon® oder
Delrin® hergestellt,
und einen Diffusor 68, welcher ebenfalls aus beispielsweise
Teflon®-
oder Delrin®-Material
hergestellt ist, alle verbunden durch drei geschlitzte Flachkopf-Schrauben 70,
welche unter gleichen Abständen
längs des
Umfangs angebracht sind. Der Diffusor 68 ist beispielsweise
so konfiguriert wie es in der US-Patentanmeldung U.S.S.N. 08/377,816,
angemeldet am 25. Januar 1995 dargestellt und beschrieben ist. Die äußeren Flächen 73 des
Glockenkörpers 64 sind
so behandelt, wie es in der US-Patentanmeldung U.S.S.N.
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08/451,570, angemeldet 26. Mai 1995,
in der US-Patentanmeldung
U.S.S.N. 08/437,218, angemeldet am 8. Mai 1995, und in der US-Patentanmeldung
U.S.S.N. 08/451,541, angemeldet am 26. Mai 1995 beschrieben ist.
Das Material, aus welchem der Glockenkörper 64 hergestellt
ist, erlaubt gut die obengenannte Behandlung seiner äußeren Flächen 73.
Das Material, aus welchem die Auskleidung 66 hergestellt
ist, hat eine etwas geringere Anfälligkeit für Aufprall-Schmelzen (impact
fusion) von vielen Beschichtungspulvern der vom Abgabegerät 38 abgegebenen
Art.
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Ein in etwa projektilförmiges vorderes
Gehäuse 74,
welches eine Formungsluftringkappe 76 aufweist, beherbergt
den vorderen Teil des Verteilers 40, die Turbinenmotorbaugruppe 42,
und das Meiste der Pulverglockenkörper-Baugruppe 60,
ausgenommen die vordersten Teile davon, welche den zwischen der
Auskleidung 66 und dem Diffusor 68 definierten
Pulverabgabeschlitz 78 umfassen. Radial nach außen und
axial sich erstreckende Rippen 80, welche am Gehäuse 74 vorgesehen
sind, helfen zwischen dem Gehäuse 74 und
der Formungsluftringkappe 76 einen ringförmigen Formungsluftspalt
zu bilden, welcher mit Formungsluft durch Durchgänge 81, 82, 84 versorgt
wird, welche im Verteiler 40, im Turbinengehäuse 46, bzw. dem vorderen
Gehäuse 74,
vorgesehen sind. Die komplementären,
zueinander passenden Flächen 86, 88 des
Gehäuses 74 und des
Verteilers 40 sind von labyrinthartiger Konfiguration,
um längere
Durchgänge über die
Flächen
dieser zwei Komponenten bereitzustellen. Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit
einer Kriechwegbildung der elektrischen Hochspannung, welche beispielsweise
der Hochspannungs-Kontaktplatte 48 während des
Betriebs des Abgabegeräts 38 eingeprägt wird,
zurück zu
dem beispielsweise geerdeten Träger
des Abgabegerätes 38.
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Eine hintere Verteilerplatten- Baugruppe 90 umfaßt einen
hinteren Verteilermontageflansch 92, welcher durch drei
Schrauben 94, welche längs
des Umfangs in gleichen Abständen
angeordnet sind, an einer hinteren Verteilermontageplatte 96 angebracht ist.
Die nach hinten weisende Fläche 98 der
Platte 96 ist eben und glatt gearbeitet. Ein im wesentlichen kreisförmiges,
zylinderförmiges,
hinteres Gehäuse 100 wird
an seiner nach hinten weisenden Ausdehnung in einer ringförmigen Nut 102 aufgenommen, welche
durch benachbarte Flächen
der Platte 96 und des Flansches 92 bereitgestellt
ist, und an seiner vorderen Ausdehnung in einer ringförmigen Nut 104, welche
an der nach hinten weisenden Seite des Verteilers 40 bereitgestellt
ist. Geeignete Fittinge und Leitungen verbinden die jeweiligen Öffnungen
für fluidisiertes
Pulver (PDR) (Fittinge 96–1 und 40–1 und Leitung 91),
für Pulverwolkenformungsluft
(SHP)(Fittinge 96–3 und 40–3 und
Leitung 95), für
Turbinen-Antriebsluft (DRV)(Fittinge 96–2 und 40–2 und Leitung 93),
für Turbinen-Lager-Luft
(BRG) 1 und 2 (Fittinge 96–4–1, 96–4–2, 40–4–1 und 40–4–2 und Leitungen 97 und 103)
und für
Turbinen-Bremsluft (BRK)(Fittinge 96–5 und 40–5 und
Leitung 101) an der Platte 96 und am Verteiler 40.
Turbinenabluftöffnungen
(EXH) 1 und 2 (Öffnungen 96–6)
in der Platte 96 entlüften
die Turbinenabluft aus dem hinteren Gehäuse 100. Diese Luft
wird aus der Turbine 42 durch Schalldämpfer 106 ausgestoßen, welche
an den zwei Abluftöffnungen
(40–6)
am Verteiler 40 befestigt sind.
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Faseroptische (FO) Geschwindigkeitssteuer-Fittinge
(40–7 und 96–7)
sind sowohl am Verteiler 40 als auch an der Platte 96 vorgesehen.
Der faseroptische (FO) Geschwindigkeitssteuer-Fitting 96–7 an der Platte 96 kreuzt
sich mit einer mit Gewinde versehenen Bohrung 108, welche
sich von ihrer Kante in die Platte 96 erstreckt. Eine Kopfschraube
ist in die Bohrung 108 geschraubt, um für die präzise Positionierung eines Anschlusses 114 einer
optischen Faser 114 an der ebenen Fläche 98 der Platte 96 zu sorgen.
Dies erleichtert das Anpassen des optischen Faseranschlusses 114 an
eine Linse, die in einer ebenen Platte angebracht ist, an welcher
die Platte 96 durch Bolzen 116 montiert ist, um
einen schnellen und einfachen Austausch zu gewährleisten. Dieser Mechanismus
vermeidet die zeitaufwendige Notwendigkeit, den Anschluß 114 mit
der Linse zu justieren, falls das Abgabegerät 38 aus irgendeinem
Grund entfernt werden muß,
einschließlich
Austausch durch ein ähnlich
ausgeführtes
Abgabegerät.
Die Öffnungen
für fluidisiertes
Pulver (PDR) (96–1),
für Pulverwolkenformungsluft
(SHP)(96–3),
für Turbinen-Antriebsluft (DRV)(96–2),
für Turbinen-Lager-Luft (BRG)(96–4-1 und 96–4–2)
und für
Turbinen-Bremsluft (BRK) (96–5) an der Fläche 98 sind
mit sie umgebenden O-Ring-Dichtungen 99 versehen.
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Eine im wesentlichen geeignet rechtwinklige zylinderische
Nabe 120 ist an der Vorder- bzw. Innenseite 122 der
Platte 96 vorgesehen. Eine im wesentlichen kreisförmige zylindrische
Ausnehmung 124 ist an der nach hinten weisenden Fläche des
Verteilers 40, genau gegenüber der Nabe 120,
vorgesehen. Ein ITW-Ransburg-MICRO-PAKTM-Hochspannungstransformator-und-Kaskadentyp-Spannungsvervielfacher 126 ist
zwischen der Nabe 120 und Ausnehmung 124 aufgenommen.
Der Boden 128 der Ausnehmung 124 ist labyrinthartig,
um die Konfiguration des Hochspannungspotentialausganges 130 des Hochspannungsvervielfachers 126 zu
ergänzen.
Dieser Aufbau stellt wiederum längere
Durchgänge über die
Flächen
des Vervielfachers 126 und des Verteilers 40,
von dem Hochspannungspotentialanschluss 131 des Vervielfachers 126 zur
Erde, bereit. Der Verteiler 40, die Turbinenmotor-Baugruppe 42 und
das vordere Gehäuse 74 werden
von der hinteren Verteilerplatte 96 durch vier längs des
Umfangs mit gleichen Abständen
angebrachte Trägerstäbe 132 getragen,
welche mit Gewinde versehene Enden aufweisen, um in komplementäre, mit
Gewinde versehene, hierzu im Verteiler 40 bereitgestellte Öffnungen 133 geschraubt
zu werden. Die Trägerstäbe 132 sind
an der Platte 96 durch Kopfschrauben 135 angebracht.
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Die Lagerluft wird dem Luftlager
der Turbine 42 durch die BRG-Öffnung 1 bereitgestellt.
Die BRG-Öffnung 2 kuppelt
das Luftlager an einen druckmessenden Schalter, welcher nicht dargestellt
ist. Wenn der Schalter in dem Luftlager den Druckverlust detektiert,
werden der Strom des fluidisierten Pulverbeschichtungsmaterials
und der Antriebsluft angehalten und der Turbine 42 wird
es ermöglicht,
belastungsfrei zu einem Stopp auszulaufen, als Maßnahme zum
Erhalt der Turbine 42.
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Eine niedrige Wechselspannung, beispielsweise
12VAC–30VAC,
wird durch den Niederspannungs-Verbinder (LV) 96–8 an der Platte 96 zu
den Niederspannungs-Anschlüssen
des Vervielfachers 126 bereitgestellt. Der Niederspannungs
(LV)-Verbinder 96–8 wird
ebenfalls durch eine Kopfschraube (nicht dargestellt) in Position
gehalten, welche in eine Bohrung 137 am Rand 110 der
Platte 96 geschraubt ist. Die Bohrung 137 kreuzt
sich mit der Bohrung, in welche der Verbinder 96–8 eingepaßt ist.
Ein Draht 136, beispielsweise aus Phosphorbronze ist an
einem Ende in mehreren Windungen zu einer Druckfeder 138 ausgebildet.
Das zur Feder 138 entgegengesetzte Ende 140 des
Drahtes 136 paßt
in den Hohlraum des Vervielfachers 126, in welchem der
Anschluss 131 bereitgestellt ist. Die Feder 138 wird während des
Anbaus der Turbine 42 an den Verteiler 40 in Kontakt
mit der Hochspannungskontaktplatte 48 gedrückt.
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Lagerluft (BRG) für die Turbine 42 wird
von dem Fitting 40–4– 1 durch
Durchgänge
144 dem Luftlager 145 der Turbine 42 bereitgestellt.
Diese Lagerluft wird von dem oben genannten Luftlagerdruck-messenden
und an Fitting 40–4–2 angeschlossen
Schalter durch Durchgänge 146 überwacht. Wenn
der Lagerluftdruck am Fitting 40–4–2 anliegt, fließt Antriebsluft
(DRV) für
die Turbine 42 vorwärts durch
das Fitting 40–r und
Durchgänge 150,
aus welchen sie durch die Düsen 152 der
Turbine 42 und gegen die Blätter des Turbinenrotors 58 fließt, um den Rotor 58,
sowie die Pulverglockenkörper-Baugruppe 60,
welche an dem Ende 62 der Welle 52 angebracht ist,
zu drehen.
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Drehzahl-Signale der Turbine 42 werden durch
beispielsweise einen DeVilbiss-Ransburg-Modell-LSMC-5003-Induktiv-zu-Faseroptischem-Signal-Transmitter 156 rückgekoppelt,
welcher jedesmal einen Lichtpuls erzeugt, wenn er den Durchgang
einer kleinen magnetischen Scheibe (nicht gezeigt) detektiert, welche
in der nach hinten weisenden, und dem Transmitter 156 zugewandten
Fläche
des Rotors 58 angebracht ist. Dieses Signal wird durch
den faseroptische Koppler 114 zur Fläche 98 der Platte 96 übertragen
zur weiteren Übertragung
beispielsweise durch einen weiteren, ähnlichen faseroptischen Koppler
(nicht dargestellt) zur Geschwindigkeitssteuerungsvorrichtung (nicht
dargestellt) der Turbine 42, welche die Zufuhr von Antriebsluft
zum Fitting 96–2 steuert,
und hierdurch gleichzeitig die Rotationsgeschwindigkeit der Turbine 42 steuert.
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Bremsluft (BRK) zur Verlangsamung
der Rotationsgeschwindigkeit der Turbine 42 wird von dem Fitting 40–5 durch
die Durchgänge 160 zu
einer Bremsluftdüse 162 zugeführt, welche
Bremsluft, sobald sie an das Fitting 40–5 zugeführt wird,
auf Bremsluftschaufeln richtet, welche in der nach hinten weisenden
Fläche
des Rotors 58 ausgebildet sind.
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Abluft aus der Niederdruck-Seite 164 der Turbine 42 wird
durch Durchgänge 40–6 und
die Schalldämpfer 106 in
das hintere Gehäuse 100 ausgeblasen.
Vom Gehäuse 100 aus
wird die Abluft durch die Abluft(EXH)-Öffnungen 1 und 2 in der Platte 96 entlüftet. Auf
diese Weise wird die Abluft der Turbine 42 in eine Richtung
weg von dem Bereich radial unmittelbar außerhalb des Schlitzes 78 geleitet, wo
die abgegebene Pulverwolke gebildet und aufrechterhalten wird, anstatt
in eine Richtung im wesentlichen zur Pulverwolke hin ausgegeben
zu werden.
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Die Pulverwolke wird durch Formungsluft
geformt, welche durch das Fitting 96–3, die Leitung 95, das
Fitting 40–3 und
die Durchgänge 81, 82 und 84 zugeführt wird.
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Unter weiterer Bezugnahme auf 23–24, weist
eine Paßplatte 200 eine
ebene, nach vorne weisende Fläche 202 auf,
welche der nach hinten weisenden Fläche 98 der Platte 96 zugewandt
ist. Mit Gewinde versehene Öffnungen 204 sind
längs des Umfangs
mit gleichen Abständen
um die Fläche
202 herum angebracht, um Kopfschrauben 206 im Flansch 92 aufzunehmen.
Durch Anziehen der Kopfschrauben 206 in den Öffnungen 204 werden
die O-Ringe 99 zwischen den Flächen 98 und 202 komprimiert,
und zwar um die Öffnungen
für fluidisiertes Pulver
(PDR), Antriebsluft (DRV), Formungsluft (SHP), Lagerluft (BRG) 1 und 2,
Bremsluft (BRK), Faseroptik (FO) und Abluft ((EXH) 1 und 2 in
beiden Platten 96 und 200. Diese Konstruktion
verschließt jeden
dieser Durchgänge
effektiv, wann immer die zwei Platten 96, 200 in
dieser Weise aneinander befestigt werden, und erlaubt das schnelle
und einfache Trennen, Wiederverbinden und, falls notwendig oder wünschenswert,
Austausch des Abgabegeräts 38 durch
ein anderes Abgabegerät
des gleichen oder ähnlichen
Aufbaus.
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Da das fluidisierte Pulver, welches
dem Fitting 96-1 zugeführt
wird, etwas durchdringend ist, ist der Aufbau des Pulver (PDR)-Fittings 96–1 der Schnelltrennung 96, 200 etwas
abweichend hiervon. Insbesondere umfaßt Fitting 96–1 einen
mit einer zusätzlichen
O-Ring Dichtung 99 bereitgestellten Nippel 210.
Der Nippel 210 des Fittings 96–1 gleitet in eine
Ausnehmung 212 hinein, und ist hierin durch diesen zusätzlichen
O-Ring 99 abgedichtet, wobei die Ausnehmung 212 für den Nippel 210 in
der Fläche 202 der
Platte 200 gebildet ist. Die Platte 200 ist an
irgendeiner gewünschten
Art von Befestigung, wie etwa einem Ständer, Reziprokator, Kabinenwand oder ähnlichem
montiert, welche die Pulver-Glockenkörper-Baugruppe 60 in
einer geeigneten Position in der Nähe von Teilen positioniert,
welche durch hierdurch abzugebendes Pulver-Beschichtungsmaterial zu
beschichten sind.