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Die Erfindung betrifft eine Münz-Ausgabeeinrichtung,
insbesondere eine Einrichtung zur Bevorratung und Ausgabe von eingewickelten
Münzrollen.
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Gegenwärtige Münz-Ausgabeeinrichtungen sind üblicherweise
nach Art eines Vorratsbunkers aufgebaut und erfordern die auf Vorrat
zu haltenden Münzen
in großer
Anzahl, was aufgrund des beträchtlichen
Gewichtes der verwendeten Münzen
und der zum Bestücken
des Bunkers notwendigen körperlichen
Anstrengung Probleme für
das Bedienpersonal mit sich bringt, welches den Bunker auffüllt.
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Existierende Bunker-Ausgabesysteme
erfordern eine Bestückung
des Bunkers mit Münzen
oder Münzrollen
an dessen Oberseite, während
die Münzrollen
an der Unterseite des Bunkers ausgegeben werden. Dies ist deshalb
von Nachteil, weil die Münzrollen
nicht in einer für
das Bedienpersonal bequemen Höhe
ausgegeben werden, da es andererseits aufgrund des beträchtlichen
Gewichtes der verwendeten Münzen
und des Erfordernisses eines Anhebens der Münzen auf ein hohes Niveau anläßlich der Bestückung des
Bunkers auch unpraktisch ist, die Münz-Ausgabeeinrichtung auf einem
erhöhten
Niveau zu deponieren.
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Die
US 5 005 339 A beschreibt eine Münzrollen-Ausgabeeinrichtung,
bei welcher Münzrollen
aus einem Bunker über
eine rotierbar angeordnete Zuführeinrichtung
an ein Fördersystem übergeben
werden. Das Fördersystem übergibt
die gelieferten Münzrollen
an einen Verteiler zu deren Ausgabe.
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Der
US 4 469 245 A ist eine Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
entnehmbar, welche die Münzrollen in
einem einzigen, mit einer großen
Menge bestückten
Magazin auf Vorrat hält.
Die Münzrollen
sind regelmäßig in geradlinigen
Reihen und Spalten angeordnet. Die Rollen werden reihenweise aus
dem Magazin ausgegeben und mittels eines Transport- und eines Höhenförderers
an einen Ausgabeauslaß transportiert.
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Die
DE 36 30 191 A1 offenbart eine Münzrollen-Ausgabeeinrichtung,
in welcher die Rollen in einer Mehrzahl von Magazinen bevorratet
sind. Die Münzrollen
werden aus den einzelnen Magazinen mittels eines Entnahmemechanismus' freigesetzt, welcher
einen Mitnehmer umfaßt,
der bei Rotation die Freisetzung einer einzigen Münzrolle
aus einem benachbarten Magazin an einen Sammelbehälter bewirkt.
Der Entnahmemechanismus und der Mitnehmer sind verlagerbar, um sie
längsseits
verschiedener Magazine zu positionieren.
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Ein Ziel der Erfindung besteht darin,
dem oben erläuterten
Problem sowie den hiermit verbundenen Nachteilen zu begegnen.
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Erfindungsgemäß wird dieses Ziel mittels
einer Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Bevorzugte Ausgestaltungen
sind den abhängigen
Ansprüchen
entnehmbar.
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Nachstehend ist die Erfindung anhand
von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beispielhaft erläutert.
Dabei zeigen:
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1 eine
fragmentarische Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Münzrollen-Ausgabeeinrichtung;
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2 eine
Detailansicht eines fragmentarischen Querschnittes einer zweiten
Ausführungsform einer
Tragmulde zum Transportieren der Münzrollen;
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3 eine
vergrößerte Schnittansicht
entlang der Schnittlinie 3-3 gemäß 1;
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4 eine
vergrößerte Schnittansicht
entlang der Schnittlinie 4-4 gemäß 1;
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5 eine
vergrößerte Schnittansicht
entlang der Schnittlinie 5-5 gemäß 1;
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6 eine
vergrößerte Schnittansicht
entlang der Schnittlinie 6-6 gemäß 1;
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7 eine
Draufsicht auf ein umhülltes Münzrollen-Magazin;
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8 einen
Längsschnitt
des Magazins gemäß 7;
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9 eine
Draufsicht auf das Magazin gemäß 7 und 8 von unten;
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10 eine
vergrößerte Stirnansicht
des Magazins gemäß 7 bis 9;
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11 eine
vergrößerte fragmentarische Detailansicht
eines Münzrollen-Hemmkeils
und seines Betätigungsmechanismus';
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12 eine
perspektivische Ansicht eines eine erfindungsgemäße Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
umfas senden Münztausch-Ausgabevorrichtung;
und
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13 eine
Frontansicht der Vorrichtung gemäß 12.
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Die Bevorratungs- und Ausgabeeinrichtung zum
Ausgeben von umwickelten Münzrollen 1 umfaßt einen
insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 versehenen Hubförderer mit
einer Mehrzahl von Tragmulden 3, welche von einer auf zwei
Kettenrädern 5, 6 geführten Endloskette 4 angetrieben
sind. Das Kettenrad 5 ist von einem Elektromotor 7 über einen
Kettentrieb 8 angetrieben. Die Tragmulden 3 weisen
ein U-förmiges
Glied 9 auf, dessen Unterseite mit der Endloskette 4 über Träger 10 verbunden
ist, wie es den vergrößerten Detailansichten
gemäß 3 und 4 entnehmbar ist. Die Tragmulden 3 sind
an seitlichen Leisten 11 geführt und auf Tragschienen 12 gleitend
gehalten, welche mit einer reibungsarmen Beschichtung versehen sind,
um dem Gewicht der von den Tragmulden 3 getragenen Münzrollen 1 zu begegnen.
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In 2 ist
eine zweite Ausführungsform
der Tragmulden 3 dargestellt, bei welcher die Seiten des U-förmigen Gliedes 9 unter
einem nach oben in Richtung des Richtungspfeils A des Hubförderers 2 geneigten
Winkel angeordnet sind.
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Ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 13 versehender
Transportförderer
ist unter einem Winkel bezüglich
des Hubförderers 2 vorgesehen.
Der Förderer 13 ist
von ähnlichem
Aufbau wie der Hubförderer 2 und
umfaßt
eine Mehrzahl von Tragmulden-Mitnehmern 14, welche von
einer auf zwei Kettenrädern 16, 17 geführten Endloskette 15 angetrieben
sind.
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Das Kettenrad 17 ist von
einem Elektromotor 18 über
einen Kettentrieb 19 mit zwei Kettenrädern 20, 21 angetrieben.
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Wie aus 5 ersichtlich, sind die Tragmulden-Mitnehmer 14 stuhlförmig ausgebildet,
wobei jeder Mitnehmer über
ein Verbindungsstück 22 mit
der Förderkette 15 verbunden
ist. Die Tragmulden-Mitnehmer 14 sind an seitlichen Leisten 23 geführt und auf
Tragschienen 24 gleitend gehalten, welche mit einer reibungsarmen
Beschichtung versehen sind, um dem Gewicht zu begegnen.
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Die Elektromotoren 7, 18 sind
mit Sensoreinrichtungen 7', 18' verbunden,
welche jeweils den Umlauf des Hub- bzw. des Transportförderers steuern, um festzustellen,
ob die Tragmulden mit den jeweiligen Münzrollen 1 bestückt sind,
so daß bei
dem Fördersystem
sichergestellt ist, daß eine
korrekte Ausgabe erfolgt.
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Unterhalb des Transportförderers 13 ist
eine Mehrzahl von entnehmbaren Magazinen 25 angeordnet,
welche einen Vorrat an Münzrollen
sicher aufnehmen und von welchen in 1 vier
wiedergegeben sind. Die Magazine 25 sind unter einem Winkel in
Richtung der Tragmulden 3 des Hubförderers 2 nach unten
abfallend angeordnet.
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6 zeigt
eine vergrößerte fragmentarische
Schnittansicht durch zwei übereinander
angeordnete Magazine 25, welche reihenweise Tragblöcke 26 besitzen
und mit seitlichen Platten 27 ausgestattet sind, wobei
die benachbarten Magazine 28 zur Aufnahme verschiedener
Münzen,
z. B. mit kleineren Abmessungen, vorgesehen sind.
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Die Magazine sind an ihrem vorderen
Ende bzw. an ihrem Auslaß mit
schwenkbaren Hemmkeilen 29 ausgestattet, von welchen in 1 eine Detailansicht wiedergegeben
ist.
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Die Hemmkeile 29 lassen
sich beim Einsetzen in die Einrichtung automatisch öffnen und
vor dem Entnehmen aus der Einrichtung automatisch schließen. Auf
diese Weise ist eine zuverlässige
Bevorratung der Münzrollen
in den Magazinen sichergestellt.
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Das Magazin weist einen aus einem
Strang einer Aluminiumlegierung gefertigten Hauptkörper auf,
wobei es statt dessen selbstverständlich auch aus Stahl hergestellt
sein kann. Jedes Magazin umfaßt
Seitenwände 30,
deren obere Ränder 31 nach innen
umgebogen sind, und eine Grundplatte 32 mit einer an seinen
rückwärtigem Ende
angeordneten Packplatte 33, welche mittels einer Spannfeder 34 vorbelastet
ist, um die Platte gegen die Münzrollen anzudrücken. Wie
aus 10 ersichtlich,
gleitet die Grundplatte 32 in einer Schwalbenschwanzführung 35,
während
die Spannfeder 34 die Packplatte 33 vorbelastet,
um auf die Münzrollen 1 Druck
auszuüben
und somit die Übergabe
derselben an den Hubförderer 2 sicherzustellen.
Die Münzrollen
sind ferner durch den Hemmkeil 29 vor einem Herausfallen
aus dem vorderen Ende des Magazins gesichert.
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Wie aus der Draufsicht von unten
gemäß 9 sowie aus der Seitenansicht
gemäß 11 ersichtlich, ist der
Hemmkeil 29 von einem Freisetzmechanismus betätigt, solange
er in die Einrichtung eingesetzt ist. Ein Hebel 36 weist
einen federbelasteten Gelenkzapfen 37 auf, welcher dem
einen Erde 38 des Hebels 36 den Eingriff in eine
Aufnahme 39 ermöglicht.
Das andere Ende 40 des Hebels 36 ist mit dem Hemmkeil 29 über ein
Verbindungsglied 41 verbunden, um den Hemmkeil 29 von
einer Schließ-
in eine Öffnungsposition
zu bringen. Eine Bewegung des Hebels 36 bewirkt einen Zug
an dem Verbindungsglied 41, dessen entgegengesetztes Ende
in Eingriff in eine Nockenbahn 42 versetzt wird, welche bei
Bewegung in Richtung des Richtungspfeils B einen Andruck auf die
den Hemmkeil 29 verschwenkende Querstange 43 bewirkt,
wobei das Ende des Hemmkeils 29 abgesenkt wird und der
Durchlaß für die nächste Münzrolle
freigegeben wird, um in eine der hintereinander angeordneten Tragmulden 3 des Hubförderers 2 zu
gelangen.
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Wird ein vollständig gefülltes Magazin in die Ausgabeeinrichtung
eingesetzt, so kann der Hebel 36 nicht in seine Öffnungsposition
versetzt werden, so lange ein an dem Hebel 36 befestigtes
Verriegelungsglied 44 entgegengesetzt fixiert ist und zum
Eingriff in einen Schlitz 45 in dem Tragblock 26 in
der Lage ist (vgl. 9).
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Das Magazin kann so lange nicht entnommen
werden, bis der Hebel 36 zurück bewegt wird und sich der
Hemmkeil 29 in der Schließposition befindet; derart
wird eine unbeabsichtigte Freigabe der Münzrollen in den Mechanismus
der Ausgabeeinrichtung verhindert.
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Während
des Betriebs sind die Münzen
in das Magazin vorbelastet, wobei jedes Magazin z. B. im Falle von
US-amerikanischen
25 Cent-Münzen (Quarters,
SO.25) 14 oder 16 Rollen aufnimmt, wobei jede Rolle 40 Münzen enthält. Das
Gewicht eines jeden gefüllten
Magazins dürfte
geringer sein als 5 kg (11 lbs).
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Die Magazine, welche Münzen mit
demselben Nennwert enthalten, sind in Reihen angeordnet, wobei jede
Reihe 14 oder 15 Magazine umfaßt und die Anzahl an Magazinen
je nach individueller Anwendung frei wählbar ist.
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Die einzelnen Reihen von Magazinen
können
Seite an Seite angeordnet sein und folglich die Ausgabe verschiedenartiger
Münzen
ermöglichen. So
können
beispielsweise für
die USA vier Reihen mit 25 Cent-Münzen (Quarters), 10 Cent-Münzen (Dimes), 5 Cent-Münzen (Nickels)
und 1 Cent-Münzen
(Pennies) vorgesehen sein. Werden die Magazine in die Ausgabeeinrichtung
eingesetzt, so werden die Münzrollen
anschließend
von dem Hemmkeil in dem Magazin freigegeben und die Tragmulden 3 des Hubförderers 2 befüllt. Bei
der Ausgabe bewegen sich die Tragmulden 3 in Abschnitten
von einer Magazinhöhe
stufenweise nach oben. Die Rollen 1 werden an den Transportförderer 13 übergeben,
welcher sich ebenfalls in einem Abschnitt entsprechenden Stufen
bewegt, bis die Beförderung
an eine Münztausch-Ausgabevorrichtung
beendet ist, wie es weiter unten näher erläutert ist. Der Sensor 7' überprüft die An-
oder Abwesenheit einer Münzrolle
in der obersten Tragmulde 3 und dem Elektromotor 7 wird die
Betätigung
des Kettenrades 5 ermöglicht.
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Auf ähnliche Weise überprüft der Sensor 18', daß der Hubförderer 13 gänzlich mit
Münzrollen
bestückt
ist, bevor eine durch den Richtungspfeil B angedeutete Ausgabe entlang
eines Ausgabepfades an die Münztausch-Ausgabevorrichtung
erfolgt. Ein durch den Richtungspfeil C angedeuteter alternativer Ausgabepfad
ist an der in 1 linken,
oberen Seite vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform werden die Münzrollen 1 durch
die Tragmulden 3 über
das Kettenrad 5 gefördert
(Richtungspfeil C).
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Sind die Tragmulden des Hubförderers
und die des Transportförderers
bestückt,
so ist der Ausgabezyklus rasch abgeschlossen.
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Der Kern des sicheren und zuverlässigen Betriebs
der Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
liegt in dem reibungslosen inkrementellen Zusammenwirken der Auslässe der
Magazine mit den Tragmulden 3 des Hubförderers. Dabei ist die Anordnung
der Magazine derart, daß das
untere Magazin zuerst geleert wird und sodann nach und nach das
unmittelbar oberhalb angeordnete Magazin geleert wird.
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In den Zeichnungen nicht dargestellte
Sensoren können
in geeigneten Transportpositionen vorgesehen sein, um eine geringe
Füllmenge
an Münzrollen
eines jeden Magazins anzuzeigen und somit die erneute Auffüllung leerer
Magazine zu vereinfachen.
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Obwohl sie von dem Hemmkeil 29 freigegeben
sind, werden die Münzrollen 1 von
den umgebogenen Rändern 31 der
Tragmulden zurückgehalten, bis
sich eine leere Tragmulde 3 mit einer Münzrolle 1 in Flucht
befindet, wobei die Münzrolle 1 unter
den Andruck der Spannfeder 34 in die leere Tragmulde 3 gedrückt wird.
Auf diese Weise ist eine automatische und sichere Handhabung der
Münzen
in einem verstärkten
Safebereich der Ausgabeeinrichtung sichergestellt.
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Wird ein Magazin vor der vollständigen Entleerung
desselben entnommen, so bewahrt ein Sperrmechanismus an dem Hemmkeil
die in dem Magazin noch vorhandenen Rollen vor einem Herausfallen
aus dem Magazin in die Ausgabeeinrichtung. Wie aus 7 ersichtlich, wird durch das Anziehen
der Packplatte 33 nach hinten gegen einen Anschlag 46 ein
Spalt 47 gebildet, um weiteren Münzrollen die Aufgabe in das
Magazin zu ermöglichen,
wobei die offene Oberseite 48 des Magazins (10) für einen vollständigen Zugang
zu dem Magazin sorgt, um eine geordnete und bequeme Befüllung des
Magazins zu gewährleisten.
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Jedes Magazin kann mit einem Traggriff 49 ausgestattet
sein, wie er in 8 strichpunktiert
wiedergegeben ist.
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In 12 und 13 ist eine Ausführungsform einer
Münztausch-Ausgabevorrichtung
dargestellt, welche zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
dient.
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Die Vorrichtung weist zwei Hauptabschnitte auf,
wobei ein unterer, gesicherter Abschnitt 51 zur Aufnahme
der Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
dient. Dieses Gehäuse
ist aus einem gepanzerten Material gefertigt, wie es bei Banksafes
verwendet wird. Der obere Abschnitt 52 ist aus Stahl oder
einem anderen starren Material gefertigt und nimmt einen computergesteuerten
Empfangs- und Ausgabemechanismus zur Entgegennahme von zum Wechseln
vorgesehenen Banknoten und zum Ausgeben von Banknoten an den Benutzer,
um die Münztausch-Ausgabevorrichtung
zu vervollkommnen.
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Der obere Gehäuseabschnitt 52 kann
mit einem der verfügbaren
Handhabungsmittel für
Banknoten ausgestattet sein, z. B. mit einem Videobildschirm 53 mit
Touchscreen, um Informationen anzuzeigen und Befehle im Hinblick
auf den gewünschten Geldwechsel
entgegenzunehmen. Ein Schlitz 54 eines mit PIN-Nummern
arbeitenden Kartenlesegerätes,
ein Ausgabeschlitz 55 für
Quittungen und ein Schlitz 56 zur Entgegennahme von Banknoten
sind durch einen herkömmlichen
Schaltkreis (nicht dargestellt) überwacht.
Die Vorderseite des unteren Gehäuseabschnittes 51 weist
einen Münz-Ausgabeschlitz 57 auf,
aus welchem die Münzrollen
in einen Behälter 58 ausgegeben
werden. An den Münz-Ausgabeschlitz 57 angrenzend
ist ein Banknoten-Ausgabeschlitz 59 vorgesehen, unterhalb
dessen ein Behälter 60 angeordnet
ist, in welchen die ausgegebenen Banknoten hinein fallen. Oberhalb
des Ausgabeschlitzes 59 ist ein Behältnis 61 zur Aufnahme
der in den Schlitz 56 zur Entgegennahme von Banknoten eingeführten Banknoten
dient.
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Zur Betätigung der Münztausch-Ausgabevorrichtung
steckt der Benutzer seine Bankkarte mit der PIN-Nummer in den Schlitz 54 ein,
um sich zu identifizieren. Eine Banknote mit größerem Nennwert, welche in geringwertigeres
Wechselgeld getauscht werden soll, wird in den Schlitz 56 zur
Entgegennahme von Banknoten eingeführt. Der Bildschirm 53 mit
den berührungsempfindlichen
Bereichen der Touchscreen ist mit dem erforderlichen Nennwert des Wechselgeldes
programmiert und der Wechselvorgang wird durchgeführt, indem
die erforderliche Anzahl von Münzrollen
und – falls
gewünscht – der Überschuß in Banknoten
mit geringerem Nennwert aus einer in dem unteren, gesicherten Gehäuseabschnitt 51 angeordneten
Banknoten-Ausgabeeinrichtung ausgegeben wird. Sofern gewünscht, wird
der Wechselvorgang auf einer Quittung aufgezeichnet, welche aus
dem Schlitz 55 ausgegeben wird.
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Da die Vorrichtung in zwei Abschnitte,
das untere, gesicherte Gehäuse 51 und
das obere, demgegenüber
weniger gesicherte Gehäuse,
unterteilt ist, können
Wartungen der computergesteuerten Schaltung durchgeführt werden,
ohne das Geld aus dem gesicherten Gehäuse 51 zu entnehmen.
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Ein weiterer Vorteil besteht darin,
daß sämtliche
schweren Münzrollen
in Magazinen auf niedrigem Niveau bevorratet sind, so daß das Bedienpersonal
die Münzrollen-Ausgabeeinrichtung
wieder auffüllen
kann, ohne die mit Münzrollen
bestückten Magazine
mit hohem Gewicht anheben zu müssen, wie
es bei Ausgabeeinrichtungen mit Vorratsbunker der Fall ist.