DE69726258T2 - Münz-Ausgabeeinrichtung - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Münz-Ausgabeeinrichtung, insbesondere eine Einrichtung zur Bevorratung und Ausgabe von eingewickelten Münzrollen.
  • Gegenwärtige Münz-Ausgabeeinrichtungen sind üblicherweise nach Art eines Vorratsbunkers aufgebaut und erfordern die auf Vorrat zu haltenden Münzen in großer Anzahl, was aufgrund des beträchtlichen Gewichtes der verwendeten Münzen und der zum Bestücken des Bunkers notwendigen körperlichen Anstrengung Probleme für das Bedienpersonal mit sich bringt, welches den Bunker auffüllt.
  • Existierende Bunker-Ausgabesysteme erfordern eine Bestückung des Bunkers mit Münzen oder Münzrollen an dessen Oberseite, während die Münzrollen an der Unterseite des Bunkers ausgegeben werden. Dies ist deshalb von Nachteil, weil die Münzrollen nicht in einer für das Bedienpersonal bequemen Höhe ausgegeben werden, da es andererseits aufgrund des beträchtlichen Gewichtes der verwendeten Münzen und des Erfordernisses eines Anhebens der Münzen auf ein hohes Niveau anläßlich der Bestückung des Bunkers auch unpraktisch ist, die Münz-Ausgabeeinrichtung auf einem erhöhten Niveau zu deponieren.
  • Die US 5 005 339 A beschreibt eine Münzrollen-Ausgabeeinrichtung, bei welcher Münzrollen aus einem Bunker über eine rotierbar angeordnete Zuführeinrichtung an ein Fördersystem übergeben werden. Das Fördersystem übergibt die gelieferten Münzrollen an einen Verteiler zu deren Ausgabe.
  • Der US 4 469 245 A ist eine Münzrollen-Ausgabeeinrichtung entnehmbar, welche die Münzrollen in einem einzigen, mit einer großen Menge bestückten Magazin auf Vorrat hält. Die Münzrollen sind regelmäßig in geradlinigen Reihen und Spalten angeordnet. Die Rollen werden reihenweise aus dem Magazin ausgegeben und mittels eines Transport- und eines Höhenförderers an einen Ausgabeauslaß transportiert.
  • Die DE 36 30 191 A1 offenbart eine Münzrollen-Ausgabeeinrichtung, in welcher die Rollen in einer Mehrzahl von Magazinen bevorratet sind. Die Münzrollen werden aus den einzelnen Magazinen mittels eines Entnahmemechanismus' freigesetzt, welcher einen Mitnehmer umfaßt, der bei Rotation die Freisetzung einer einzigen Münzrolle aus einem benachbarten Magazin an einen Sammelbehälter bewirkt. Der Entnahmemechanismus und der Mitnehmer sind verlagerbar, um sie längsseits verschiedener Magazine zu positionieren.
  • Ein Ziel der Erfindung besteht darin, dem oben erläuterten Problem sowie den hiermit verbundenen Nachteilen zu begegnen.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Ziel mittels einer Münzrollen-Ausgabeeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht. Bevorzugte Ausgestaltungen sind den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 eine fragmentarische Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Münzrollen-Ausgabeeinrichtung;
  • 2 eine Detailansicht eines fragmentarischen Querschnittes einer zweiten Ausführungsform einer Tragmulde zum Transportieren der Münzrollen;
  • 3 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Schnittlinie 3-3 gemäß 1;
  • 4 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Schnittlinie 4-4 gemäß 1;
  • 5 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Schnittlinie 5-5 gemäß 1;
  • 6 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Schnittlinie 6-6 gemäß 1;
  • 7 eine Draufsicht auf ein umhülltes Münzrollen-Magazin;
  • 8 einen Längsschnitt des Magazins gemäß 7;
  • 9 eine Draufsicht auf das Magazin gemäß 7 und 8 von unten;
  • 10 eine vergrößerte Stirnansicht des Magazins gemäß 7 bis 9;
  • 11 eine vergrößerte fragmentarische Detailansicht eines Münzrollen-Hemmkeils und seines Betätigungsmechanismus';
  • 12 eine perspektivische Ansicht eines eine erfindungsgemäße Münzrollen-Ausgabeeinrichtung umfas senden Münztausch-Ausgabevorrichtung; und
  • 13 eine Frontansicht der Vorrichtung gemäß 12.
  • Die Bevorratungs- und Ausgabeeinrichtung zum Ausgeben von umwickelten Münzrollen 1 umfaßt einen insgesamt mit dem Bezugszeichen 2 versehenen Hubförderer mit einer Mehrzahl von Tragmulden 3, welche von einer auf zwei Kettenrädern 5, 6 geführten Endloskette 4 angetrieben sind. Das Kettenrad 5 ist von einem Elektromotor 7 über einen Kettentrieb 8 angetrieben. Die Tragmulden 3 weisen ein U-förmiges Glied 9 auf, dessen Unterseite mit der Endloskette 4 über Träger 10 verbunden ist, wie es den vergrößerten Detailansichten gemäß 3 und 4 entnehmbar ist. Die Tragmulden 3 sind an seitlichen Leisten 11 geführt und auf Tragschienen 12 gleitend gehalten, welche mit einer reibungsarmen Beschichtung versehen sind, um dem Gewicht der von den Tragmulden 3 getragenen Münzrollen 1 zu begegnen.
  • In 2 ist eine zweite Ausführungsform der Tragmulden 3 dargestellt, bei welcher die Seiten des U-förmigen Gliedes 9 unter einem nach oben in Richtung des Richtungspfeils A des Hubförderers 2 geneigten Winkel angeordnet sind.
  • Ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 13 versehender Transportförderer ist unter einem Winkel bezüglich des Hubförderers 2 vorgesehen. Der Förderer 13 ist von ähnlichem Aufbau wie der Hubförderer 2 und umfaßt eine Mehrzahl von Tragmulden-Mitnehmern 14, welche von einer auf zwei Kettenrädern 16, 17 geführten Endloskette 15 angetrieben sind.
  • Das Kettenrad 17 ist von einem Elektromotor 18 über einen Kettentrieb 19 mit zwei Kettenrädern 20, 21 angetrieben.
  • Wie aus 5 ersichtlich, sind die Tragmulden-Mitnehmer 14 stuhlförmig ausgebildet, wobei jeder Mitnehmer über ein Verbindungsstück 22 mit der Förderkette 15 verbunden ist. Die Tragmulden-Mitnehmer 14 sind an seitlichen Leisten 23 geführt und auf Tragschienen 24 gleitend gehalten, welche mit einer reibungsarmen Beschichtung versehen sind, um dem Gewicht zu begegnen.
  • Die Elektromotoren 7, 18 sind mit Sensoreinrichtungen 7', 18' verbunden, welche jeweils den Umlauf des Hub- bzw. des Transportförderers steuern, um festzustellen, ob die Tragmulden mit den jeweiligen Münzrollen 1 bestückt sind, so daß bei dem Fördersystem sichergestellt ist, daß eine korrekte Ausgabe erfolgt.
  • Unterhalb des Transportförderers 13 ist eine Mehrzahl von entnehmbaren Magazinen 25 angeordnet, welche einen Vorrat an Münzrollen sicher aufnehmen und von welchen in 1 vier wiedergegeben sind. Die Magazine 25 sind unter einem Winkel in Richtung der Tragmulden 3 des Hubförderers 2 nach unten abfallend angeordnet.
  • 6 zeigt eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht durch zwei übereinander angeordnete Magazine 25, welche reihenweise Tragblöcke 26 besitzen und mit seitlichen Platten 27 ausgestattet sind, wobei die benachbarten Magazine 28 zur Aufnahme verschiedener Münzen, z. B. mit kleineren Abmessungen, vorgesehen sind.
  • Die Magazine sind an ihrem vorderen Ende bzw. an ihrem Auslaß mit schwenkbaren Hemmkeilen 29 ausgestattet, von welchen in 1 eine Detailansicht wiedergegeben ist.
  • Die Hemmkeile 29 lassen sich beim Einsetzen in die Einrichtung automatisch öffnen und vor dem Entnehmen aus der Einrichtung automatisch schließen. Auf diese Weise ist eine zuverlässige Bevorratung der Münzrollen in den Magazinen sichergestellt.
  • Das Magazin weist einen aus einem Strang einer Aluminiumlegierung gefertigten Hauptkörper auf, wobei es statt dessen selbstverständlich auch aus Stahl hergestellt sein kann. Jedes Magazin umfaßt Seitenwände 30, deren obere Ränder 31 nach innen umgebogen sind, und eine Grundplatte 32 mit einer an seinen rückwärtigem Ende angeordneten Packplatte 33, welche mittels einer Spannfeder 34 vorbelastet ist, um die Platte gegen die Münzrollen anzudrücken. Wie aus 10 ersichtlich, gleitet die Grundplatte 32 in einer Schwalbenschwanzführung 35, während die Spannfeder 34 die Packplatte 33 vorbelastet, um auf die Münzrollen 1 Druck auszuüben und somit die Übergabe derselben an den Hubförderer 2 sicherzustellen. Die Münzrollen sind ferner durch den Hemmkeil 29 vor einem Herausfallen aus dem vorderen Ende des Magazins gesichert.
  • Wie aus der Draufsicht von unten gemäß 9 sowie aus der Seitenansicht gemäß 11 ersichtlich, ist der Hemmkeil 29 von einem Freisetzmechanismus betätigt, solange er in die Einrichtung eingesetzt ist. Ein Hebel 36 weist einen federbelasteten Gelenkzapfen 37 auf, welcher dem einen Erde 38 des Hebels 36 den Eingriff in eine Aufnahme 39 ermöglicht. Das andere Ende 40 des Hebels 36 ist mit dem Hemmkeil 29 über ein Verbindungsglied 41 verbunden, um den Hemmkeil 29 von einer Schließ- in eine Öffnungsposition zu bringen. Eine Bewegung des Hebels 36 bewirkt einen Zug an dem Verbindungsglied 41, dessen entgegengesetztes Ende in Eingriff in eine Nockenbahn 42 versetzt wird, welche bei Bewegung in Richtung des Richtungspfeils B einen Andruck auf die den Hemmkeil 29 verschwenkende Querstange 43 bewirkt, wobei das Ende des Hemmkeils 29 abgesenkt wird und der Durchlaß für die nächste Münzrolle freigegeben wird, um in eine der hintereinander angeordneten Tragmulden 3 des Hubförderers 2 zu gelangen.
  • Wird ein vollständig gefülltes Magazin in die Ausgabeeinrichtung eingesetzt, so kann der Hebel 36 nicht in seine Öffnungsposition versetzt werden, so lange ein an dem Hebel 36 befestigtes Verriegelungsglied 44 entgegengesetzt fixiert ist und zum Eingriff in einen Schlitz 45 in dem Tragblock 26 in der Lage ist (vgl. 9).
  • Das Magazin kann so lange nicht entnommen werden, bis der Hebel 36 zurück bewegt wird und sich der Hemmkeil 29 in der Schließposition befindet; derart wird eine unbeabsichtigte Freigabe der Münzrollen in den Mechanismus der Ausgabeeinrichtung verhindert.
  • Während des Betriebs sind die Münzen in das Magazin vorbelastet, wobei jedes Magazin z. B. im Falle von US-amerikanischen 25 Cent-Münzen (Quarters, SO.25) 14 oder 16 Rollen aufnimmt, wobei jede Rolle 40 Münzen enthält. Das Gewicht eines jeden gefüllten Magazins dürfte geringer sein als 5 kg (11 lbs).
  • Die Magazine, welche Münzen mit demselben Nennwert enthalten, sind in Reihen angeordnet, wobei jede Reihe 14 oder 15 Magazine umfaßt und die Anzahl an Magazinen je nach individueller Anwendung frei wählbar ist.
  • Die einzelnen Reihen von Magazinen können Seite an Seite angeordnet sein und folglich die Ausgabe verschiedenartiger Münzen ermöglichen. So können beispielsweise für die USA vier Reihen mit 25 Cent-Münzen (Quarters), 10 Cent-Münzen (Dimes), 5 Cent-Münzen (Nickels) und 1 Cent-Münzen (Pennies) vorgesehen sein. Werden die Magazine in die Ausgabeeinrichtung eingesetzt, so werden die Münzrollen anschließend von dem Hemmkeil in dem Magazin freigegeben und die Tragmulden 3 des Hubförderers 2 befüllt. Bei der Ausgabe bewegen sich die Tragmulden 3 in Abschnitten von einer Magazinhöhe stufenweise nach oben. Die Rollen 1 werden an den Transportförderer 13 übergeben, welcher sich ebenfalls in einem Abschnitt entsprechenden Stufen bewegt, bis die Beförderung an eine Münztausch-Ausgabevorrichtung beendet ist, wie es weiter unten näher erläutert ist. Der Sensor 7' überprüft die An- oder Abwesenheit einer Münzrolle in der obersten Tragmulde 3 und dem Elektromotor 7 wird die Betätigung des Kettenrades 5 ermöglicht.
  • Auf ähnliche Weise überprüft der Sensor 18', daß der Hubförderer 13 gänzlich mit Münzrollen bestückt ist, bevor eine durch den Richtungspfeil B angedeutete Ausgabe entlang eines Ausgabepfades an die Münztausch-Ausgabevorrichtung erfolgt. Ein durch den Richtungspfeil C angedeuteter alternativer Ausgabepfad ist an der in 1 linken, oberen Seite vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform werden die Münzrollen 1 durch die Tragmulden 3 über das Kettenrad 5 gefördert (Richtungspfeil C).
  • Sind die Tragmulden des Hubförderers und die des Transportförderers bestückt, so ist der Ausgabezyklus rasch abgeschlossen.
  • Der Kern des sicheren und zuverlässigen Betriebs der Münzrollen-Ausgabeeinrichtung liegt in dem reibungslosen inkrementellen Zusammenwirken der Auslässe der Magazine mit den Tragmulden 3 des Hubförderers. Dabei ist die Anordnung der Magazine derart, daß das untere Magazin zuerst geleert wird und sodann nach und nach das unmittelbar oberhalb angeordnete Magazin geleert wird.
  • In den Zeichnungen nicht dargestellte Sensoren können in geeigneten Transportpositionen vorgesehen sein, um eine geringe Füllmenge an Münzrollen eines jeden Magazins anzuzeigen und somit die erneute Auffüllung leerer Magazine zu vereinfachen.
  • Obwohl sie von dem Hemmkeil 29 freigegeben sind, werden die Münzrollen 1 von den umgebogenen Rändern 31 der Tragmulden zurückgehalten, bis sich eine leere Tragmulde 3 mit einer Münzrolle 1 in Flucht befindet, wobei die Münzrolle 1 unter den Andruck der Spannfeder 34 in die leere Tragmulde 3 gedrückt wird. Auf diese Weise ist eine automatische und sichere Handhabung der Münzen in einem verstärkten Safebereich der Ausgabeeinrichtung sichergestellt.
  • Wird ein Magazin vor der vollständigen Entleerung desselben entnommen, so bewahrt ein Sperrmechanismus an dem Hemmkeil die in dem Magazin noch vorhandenen Rollen vor einem Herausfallen aus dem Magazin in die Ausgabeeinrichtung. Wie aus 7 ersichtlich, wird durch das Anziehen der Packplatte 33 nach hinten gegen einen Anschlag 46 ein Spalt 47 gebildet, um weiteren Münzrollen die Aufgabe in das Magazin zu ermöglichen, wobei die offene Oberseite 48 des Magazins (10) für einen vollständigen Zugang zu dem Magazin sorgt, um eine geordnete und bequeme Befüllung des Magazins zu gewährleisten.
  • Jedes Magazin kann mit einem Traggriff 49 ausgestattet sein, wie er in 8 strichpunktiert wiedergegeben ist.
  • In 12 und 13 ist eine Ausführungsform einer Münztausch-Ausgabevorrichtung dargestellt, welche zur Aufnahme der erfindungsgemäßen Münzrollen-Ausgabeeinrichtung dient.
  • Die Vorrichtung weist zwei Hauptabschnitte auf, wobei ein unterer, gesicherter Abschnitt 51 zur Aufnahme der Münzrollen-Ausgabeeinrichtung dient. Dieses Gehäuse ist aus einem gepanzerten Material gefertigt, wie es bei Banksafes verwendet wird. Der obere Abschnitt 52 ist aus Stahl oder einem anderen starren Material gefertigt und nimmt einen computergesteuerten Empfangs- und Ausgabemechanismus zur Entgegennahme von zum Wechseln vorgesehenen Banknoten und zum Ausgeben von Banknoten an den Benutzer, um die Münztausch-Ausgabevorrichtung zu vervollkommnen.
  • Der obere Gehäuseabschnitt 52 kann mit einem der verfügbaren Handhabungsmittel für Banknoten ausgestattet sein, z. B. mit einem Videobildschirm 53 mit Touchscreen, um Informationen anzuzeigen und Befehle im Hinblick auf den gewünschten Geldwechsel entgegenzunehmen. Ein Schlitz 54 eines mit PIN-Nummern arbeitenden Kartenlesegerätes, ein Ausgabeschlitz 55 für Quittungen und ein Schlitz 56 zur Entgegennahme von Banknoten sind durch einen herkömmlichen Schaltkreis (nicht dargestellt) überwacht. Die Vorderseite des unteren Gehäuseabschnittes 51 weist einen Münz-Ausgabeschlitz 57 auf, aus welchem die Münzrollen in einen Behälter 58 ausgegeben werden. An den Münz-Ausgabeschlitz 57 angrenzend ist ein Banknoten-Ausgabeschlitz 59 vorgesehen, unterhalb dessen ein Behälter 60 angeordnet ist, in welchen die ausgegebenen Banknoten hinein fallen. Oberhalb des Ausgabeschlitzes 59 ist ein Behältnis 61 zur Aufnahme der in den Schlitz 56 zur Entgegennahme von Banknoten eingeführten Banknoten dient.
  • Zur Betätigung der Münztausch-Ausgabevorrichtung steckt der Benutzer seine Bankkarte mit der PIN-Nummer in den Schlitz 54 ein, um sich zu identifizieren. Eine Banknote mit größerem Nennwert, welche in geringwertigeres Wechselgeld getauscht werden soll, wird in den Schlitz 56 zur Entgegennahme von Banknoten eingeführt. Der Bildschirm 53 mit den berührungsempfindlichen Bereichen der Touchscreen ist mit dem erforderlichen Nennwert des Wechselgeldes programmiert und der Wechselvorgang wird durchgeführt, indem die erforderliche Anzahl von Münzrollen und – falls gewünscht – der Überschuß in Banknoten mit geringerem Nennwert aus einer in dem unteren, gesicherten Gehäuseabschnitt 51 angeordneten Banknoten-Ausgabeeinrichtung ausgegeben wird. Sofern gewünscht, wird der Wechselvorgang auf einer Quittung aufgezeichnet, welche aus dem Schlitz 55 ausgegeben wird.
  • Da die Vorrichtung in zwei Abschnitte, das untere, gesicherte Gehäuse 51 und das obere, demgegenüber weniger gesicherte Gehäuse, unterteilt ist, können Wartungen der computergesteuerten Schaltung durchgeführt werden, ohne das Geld aus dem gesicherten Gehäuse 51 zu entnehmen.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sämtliche schweren Münzrollen in Magazinen auf niedrigem Niveau bevorratet sind, so daß das Bedienpersonal die Münzrollen-Ausgabeeinrichtung wieder auffüllen kann, ohne die mit Münzrollen bestückten Magazine mit hohem Gewicht anheben zu müssen, wie es bei Ausgabeeinrichtungen mit Vorratsbunker der Fall ist.

Claims (11)

  1. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung mit einer Mehrzahl von übereinander angeordneten Magazinen (25) zur Bevorratung von Münzrollen (1), einem Hubförderer (2) mit einer Mehrzahl von Tragmulden (3), welche von dem Hubförderer angetrieben sind und mit den Auslässen der Mehrzahl von Magazinen zur Aufnahme von Münzrollen aus denselben zusammenwirken, einem Transportförderer (13) mit einer Mehrzahl von Tragmulden-Mitnehmern (14), welche von dem Transportförderer (13) angetrieben sind und mit den Tragmulden (3) des Hubförderers zur Übergabe der Münzrollen von dem Hubförderer (2) an den Transportförderer (13) zusammenwirken, und mit einem Ausgabeauslaß, welcher mit den Tragmulden-Mitnehmern (14) des Transportförderers zur Aufnahme von hierdurch transportierten Münzrollen zusammenwirkt, wobei während des Betriebs die von den gefüllten Tragmulden (3) aufgenommenen Münzrollen (1) die Abgabe von Münzrollen aus den benachbarten Auslässen der Magazine (15) blockieren, so daß leere Tragmulden mit Münzrollen aus dem ersten Magazin (25), welches sie passieren, bestückt und die Magazine hierbei nacheinander geleert werden.
  2. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach Anspruch 1, wobei die Förderer (2, 13) von einem einzigen Motor (7, 18) angetrieben sind.
  3. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Einrichtung mit Sensoren (7') zum Erfassen einer geringen Zufuhrmenge an Münzrollen (1) ausgestattet ist.
  4. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Tragmulden des Hubförderers U-förmig ausgebildet sind.
  5. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach Anspruch 4, wobei die Seiten der U-förmigen Tragmulden unter einem Winkel parallel zueinander und in Bewegungsrichtung des Förderers geneigt angeordnet sind.
  6. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Magazine an ihrem Auslaßende einen automatisch betätigten Hemmkeil (29) aufweisen, um die Abgabe von Münzrollen aus dem Magazin nach Einsetzen in die Einrichtung freizugeben bzw. vor dem Entfernen des Magazins aus der Einrichtung automatisch zu sperren.
  7. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Spannfeder (34) mit einer gleitenden Packplatte am rückwärtigen Ende des Magazins verbunden ist, um auf die in dem Magazin (25) befindlichen Münzrollen (1) Druck auszuüben und sie in Richtung des Auslasses des Magazins (25) zu belasten.
  8. Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Tragmulden des Hubförderers zwischen seitlichen Führungsleisten (11) umlaufen und die Münzrollen gleitend auf Schienen mit einer reibungsarmen Beschichtung gehalten sind.
  9. Münztausch-Ausgabevorrichtung mit einer Münzrollen-Ausgabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche.
  10. Münztausch-Ausgabevorrichtung nach Anspruch 9, wobei das Gehäuse der Vorrichtung in zwei Abschnitte unterteilt ist, in einen unteren gepanzerten gesicherten Safe (51) zur Aufnahme der Münzrollen-Ausgabeeinrichtung und in einen oberen Abschnitt (52) zur Aufnahme eines computergesteuerten Mittels zum Annehmen und Übergeben von Banknoten und Übergeben der Münzrollen.
  11. Münztausch-Ausgabevorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, wobei der untere Abschnitt ferner zur Aufnahme einer Banknoten-Ausgabeeinrichtung geeignet ist.
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