-
Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Produktfördereinheit.
-
Die vorliegende Erfindung kann vorteilhaft zum
Fördern
von Zigarettenpackungen benutzt werden, auf die sich die folgende
Beschreibung ausschließlich
beispielhaft bezieht.
-
In der Tabakindustrie fördern bekannte
Fördereinheiten
Zigarettenpackungen – hiernach
als "Produkte " bezeichnet – von einer
ersten zu einer zweiten Maschine; empfangen an deren eigenen Eingabe
einen Strom von Produkten von der Ausgabe der ersten Maschine; und
führen
den Strom von Produkten ihrer eigenen mit der zweiten Maschine verhundenen
Ausgabe zu.
-
Im Fall, dass die erste Maschine
mehr als eine Ausgabe für
einen entsprechenden Strom von Produkten enthält, oder die Fördereinheit
von einer Anzahl von Maschinen nachgelagert angeordnet ist, von
denen jede eine entsprechende Ausgabe für einen entsprechenden Strom
von Produkten enthält, müssen die
verschiedenen ankommenden Ströme, die
in die Fördereinheit
eintreten, zu einem ausgehenden Strom zusammengebracht werden.
-
Die bekannten Produktfördereinheiten
(z. B. wie beschrieben in
EP 273288 ,
DE 2236181 , die EG 2510395)
haben mehrere Nachteile, von denen zuvorderst die Gefahren bestehen,
dass die Produkte während
der Übergabe
von dem eingehenden Strom zu den i ausgehenden Strom beschädigt werden
oder an der Ausgabe verklemmt werden.
-
Es ist ein Ziel der vorliegenden
Erfindung eine Produktfördereinheit
bereitzus telen, bei der eine Anzahl von ankommenden Strömen von
Produkten zu einem durch die genannte Ausgabe ausgehenden Strom
zusammen gebracht werden kann, ohne die vorgenannten Nachteile und,
im besonderen, ohne dass die Produkte an der Ausgabe verklemmt werden.
-
In Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung wird eine Einheit zum Fördern von Produkten entsprechend
Anspruch 1 geschaffen.
-
In der Fördereinheit, wie oben definiert,
enthält
das Hauptfördermittel
vorzugsweise eine Ausgabe für
die Abfolge von Produkten; eine erste Eingabe für den ersten Strom von Produkten;
und eine zweite Eingabe für
den zweiten Strom von Produkten; indem das Hauptfördermittel
einen Pfad definiert, entlang dem die Produkte in den zwei Strömen der
Ausgabe zugeführt
werden.
-
Eine nicht eingegrenzte Ausbildung
der vorliegenden Erfindung wird beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in denen:
-
1 eine
Seitenansicht einer ersten bevorzugten Ausbildung der Einheit entsprechend
der vorliegenden Erfindung zeigt, zur Klarheit mit Teilen in geschnittener
Darstellung und Teilen entfernt;
-
2 eine
Draufsicht der Einheit aus 1 zeigt,
zur Klarheit mit geschnittenen Teilen und entfernten Teilen;
-
3 eine
Schnittansicht entlang der Linie III-III in 1 zeigt; und
-
4 eine
vergrößerte Ansicht
eines Details in 1 in
Perspektive zeigt, mit zur Klarheit geschnittenen Teilen und entfernten
Teilen.
-
Mit Bezug auf die 1, 2 und 3 bezeichnet Bezugszeichen 1 eine
Einheit zum Fördern
von im wesentlichen Parallelepiped-förmigen Produkten 2, jedes
als eine Zigarettenpackung (nicht gezeigt) definiert.
-
Einheit 1 besteht aus einer
Hauptfördervorrichtung 3;
zwei Hilfsfördervorrichtungen 4 und 5,
die parallel zueinander zum Zuführen
entsprechender Ströme 6 und 7 von
Produkten 2 zu Vorrichtung 3 angeordnet sind;
und eine Verteilvorrichtung 8, um die Ströme 6 und 7 so
zu steuern, dass die Produkte 2 im Strom 6 beim Erreichen der Vorrichtung 3 in
Bezug zu den Produkten 2 im Strom 7 versetzt werden, um so
auf der Vorrichtung 3 eine einzige Abfolge 9 von Produkten 2 zu
bilden.
-
Hauptfördervorrichtung 3 besteht
aus einem Rahmen 10, der zwei vertikale Wände 11 und 12 hat, die
einander zugewandt sind und sich parallel zueinander entlang des
Pfades P der Produkte 2 in den Strömen 6 und 7 erstrecken;
und aus einem aus luftdurchlässigem
Materi al gefertigten einzelnen Fördergurt 13,
der um zwei Umlenkrollen 14 (nur eine gezeigt) geschlungen
ist, von einer Breite größer als
die Dicke S von wenigstens drei Produkten 2, die hochkant
Seite an Seite positioniert sind. Die Rollen 14 sind an
entsprechend gegenüberliegenden
Enden der Wände 11 und 12 unterstützt, und
bilden auf dem Gurt 13 einen Rücklaufzweig 15 und
einen Transportzweig 16, der wiederum einen Pfad P bildet
und Produkte 2 in den Strömen 6 und 7 in
eine Laufrichtung D1 fördert,
wobei die Produkte 2 hochkant positioniert sind.
-
Vorrichtung 3 besteht auch
aus einer Ausgabe 17 für
die Abfolge 9 von Produkten 2; zwei Eingaben 18 und 19 für entsprechende
Ströme 6 und 7; und
zwei seitliche Rückhaltebarrieren 20 und 21,
die an entsprechenden Wänden 11 und 12 über und
quer zum Zweig 16 befestigt sind, und die wiederum entsprechende
Anfangsabschnitte 22 und 23 parallel zur Richtung
D1 und neben Zweig 16 an entsprechenden Eingaben 18 und 19 enthalten,
und entsprechende Endbereiche 24 und 25 von entsprechenden
Abschnitten 22 und 23 aus so konvergieren, um
bei Ausgabe 17 durch einen Abstand voneinander getrennt
zu sein, der ungefähr
gleich aber nicht weniger als die Dicke S von Produkt 2 ist.
Vorrichtung 3 enthält
auch eine vertikale Trennung 26, die über Zweig 16 an der
Wand 12 durch eine L-förmige
Klammer 27 befestigt ist, und zwischen den Barrieren 20 und 21 in
einem Abstand zu ihnen von ungefähr
gleich der, aber nicht weniger als die Dicke S von Produkt 2 angeordnet
ist.
-
Ausgabe 17 ist quer zur
Mittellinie 28 des Transportzweigs 16 angeordnet,
während
Eingaben 18 und 19 in Serie entlang des Pfades
P in Richtung D1 und auf jeder Seite der Mittellinie 28 angeordnet sind,
und Trennung 26, die im wesentlichen an der Mittellinie 28 angeordnet
ist, erstreckt sich von Eingabe 18 neben Eingabe 19 nachgelagert
zu Eingabe 18 in Richtung D1, und endet zwischen Endbereichen 24 und 25 vorgelagert
von Ausgabe 17.
-
Hauptfördervorrichtung 3 besteht
auch aus zwei Ansaugkanälen 29 und 30,
die unterhalb von dem Transportzweig 16 des Gurtes 13 angeordnet sind,
im wesentlichen an entsprechenden Eingaben 18 und 19,
und kommunizieren mit einer bekannten Ansaugvorrichtung 31 über eine
Leitung 32 und eine Saugkammer 33, deren obere
Wand 34 im wesentlichen in Kontakt zu Zweig 16 angeordnet
ist. Genauer gesagt, wird jeder Ansaugkanal 29, 30 durch
eine Anzahl von Längsschlitzen 35 definiert,
die parallel zu der Richtung D1 durch die Wand 34 hindurch
geformt sind und vorgesehenen sind, jedes Produkt 2, das von
Vorrichtungen 4 und 5 zu entsprechenden Eingaben 18 und 19 gefördert wird,
an den Gurt 13 zu ziehen, so dass Produkt 2 im
wesentlichen sofort die gleiche Transportgeschwindigkeit V1 wie
Gurt 13 annimmt.
-
Wie bereits erwähnt, sind Hilfsantriebsvorrichtungen 4 und 5 zueinander
parallel angeordnet, um Produkte 2 in entsprechenden Strömen 6 und 7 zu
entsprechenden Eingaben 18 und 19 in einer Richtung
D2 quer zur Richtung D1 zuzuführen,
und sind eine über
der anderen mit Vorrichtung 4 unterhalb Vorrichtung 5 angeordnet,
und bestehen aus entsprechenden Ausgabeöffnungen 36 und 37 für Produkte 2,
die sich parallel zur Richtung D1 und auf verschiedenen Höhen in Bezug
zu dem Transportzweig 16 des Gurtes 13 erstrecken.
-
Genauer gesagt, ist die Öffnung 36 der
Vorrichtung 4 direkt über
der Eingabe 18 und ihr zugewandt angeordnet, wo hingegen
die Öffnung 37 der Vorrichtung 5 mit
der Eingabe 19 durch eine Rutsche 38 verbunden
ist, die einen Teil von Vorrichtung 5 bildet und eine Breite
von im wesentlichen gleich der Dicke S von Produkt 2 hat.
Rutsche 38 ist an der Wand 12 des Rahmens 10 befestigt,
und besteht aus einem oberen Ende 39 knapp unterhalb der Öffnung 36,
und einem unteren Ende 40, das sich zwischen Anfangsbereich 23 der
Barriere 21 und Trennung 26 und im wesentlichen
tangential zu Gurt 13 unmittelbar vorgelagert von Eingabe 19 erstreckt.
-
Vorrichtung 4 und 5 sind
im wesentlichen ähnlich,
so dass nur Vorrichtung 4 im Einzelnen beschrieben wird, indem das
gleiche Nummerierungssystem für
jedes ähnliche
Teil von Vorrichtung 5 benutzt wird.
-
Vorrichtung 4 enthält einen
Förderer 41;
einen Rahmen 42, der den Förderer 41 trägt, und
zwei längliche
Platten 43 (nur eine gezeigt), die sich in Richtung D2
erstrecken. Förderer 41 enthält zwei Fördergurte 44 und 45,
die einander gegenüber
liegend angeordnet sind und um ein entsprechendes Paar von Rollen 46 und 47 (nur
eins von jedem Paar ist gezeigt) geschlungen sind, die an Platten 43 befestigt
sind, und enthält
entsprechende Transportzweige 48 und 49 zum Fördern von
Produkten 2, und die entsprechend unterhalb und oberhalb
der Produkte 2 angeordnet sind. Genauer gesagt, sind die Zweige 48 und 49 horizontale
Zweige und zueinander und zur Richtung D2 parallel, und wirken entsprechend
zusammen mit der Unterseite und Oberseite der Produkte 2,
um die Produkte 2 im wesentlichen miteinander Seite an Seite in
Richtung D2 zu befördern.
-
Vorrichtung 4 enthält auch
einen Ausgabekanal 50 des Förderers 41, der später im Einzelnen
beschrieben wird, der an dem Ausgabeende des Förderers 41 gelagert
ist. Kanal 50 ist L-förmig
und wird von zwei seitlichen Wänden 51 und 52 gebildet,
von denen jede einen Endbereich 51f, 52f hat,
der sich parallel zur Richtung D1, im wesentlichen über Gurt 13 und
neben den Schlitzen 35, erstreckt, und einen Anfangsbereich 51i, 52i,
der sich in Richtung D2 und neben Ausgabeöffnung 36 der Vorrichtung 4 erstreckt.
Genauer gesagt, definieren Anfangsbereich 51i und Endbereich 51f der
Wand 51 eine vertikale Kante 53 bündig mit
der Ausgabeöffnung 36 der
Vorrichtung 4; Bereiche 51f und 52f sind
in Richtung D2 durch einen Abstand von ungefähr gleich der, aber nicht weniger
als die Dicke S des Produkts 2 voneinander getrennt, um
so eine korrekte Zufuhr von Produkten 2 zu Eingabe 18 sicher
zu stellen; und Bereiche 51i und 52i sind in Richtung
D1 durch einen Abstand von im wesentlichen gleich der Breite der
Produkte 2 voneinander getrennt.
-
Wie in 4 deutlicher
gezeigt ist, enthält Vorrichtung 4 auch
eine Verbindungsplatte 54, die zwischen dem Transportzweig 48 und
der Eingabe 18 angeordnet ist, und die wiederum aus einem
festen Abschnitt 55 besteht, der benachbart zu Zweig 48 durch
ein Stützelement 56 getragen
wird, das fest mit den Ausgabeenden der Platten 43 verbunden
ist, und einen beweglichen Abschnitt 57, der in Abschnitt 55 in
gleitender Weise und kämmend
eingreift, um die Länge
L des Förderers 41 zu
variieren. Genauer gesagt, ist der bewegliche Abschnitt 57 mit
den Bereichen 51i und 52i der Wände 51 und 52 verbunden, um
den Kanal 50 zu unterstützen,
und enthält
drei im wesentlichen Parallelepiped-förmige obere Zähne 58,
die zwischen den Bereichen 51i und 52i angeordnet
sind, und wird an der dem Kanal 50 zugewandten Seite definiert
durch eine Oberkante 59 parallel zur Richtung D1; und der
feste Abschnitt 55 besteht an der dem Zweig 48 abgewandten
Seite aus zwei im wesentlichen rechteckigen Anhängen 60, die von Abschnitt 55 in
Richtung D2 hervorstehen und die zwischen den Zähnen 58 des beweglichen
Abschnitts 57 gleiten.
-
Ungleich der Platte 54 der
Vorrichtung 4 ist die Platte 54 von Vorrichtung 5 zwischen
dem Transportzweig 48 und der Ausgabeöffnung 37 angeordnet und
enthält
nur den festen Abschnitt 55, der benachbart zu Zweig 48 angeordnet
ist, sich hinauf zu dem oberen Ende 39 der Rutsche 38 erstreckt
und an der Oberseite an der der Rutsche 38 zugewandten
Seite durch eine Kante 61 parallel zur Richtung D1 definiert ist,
und bildet eine Unterkante der Öffnung 37.
Im tatsächlichen
Gebrauch werden die Produkte 2 beim Erreichen der Kanten 59 und 61,
d. h. beim Erreichen der Öffnungen 36 und 37 durch
die benachbarten vorgelagert liegenden Produkte 2 über die
Kanten 59 und 61 gestoßen und fallen an den entsprechenden Eingaben 18 und 19 auf
den Gurt 13.
-
Vorrichtung 4, 5 enthält auch
ein Schwert 62, das über
der Platte 54 an den Platten 43 und coplanar zu
Zweig 49 befestigt ist, bildet die Oberseite der Ausgabeöffnung 36, 37 der
Vorrichtung 4, 5 und wirkt mit den Produkten 2 auf
der Platte 54 zusammen, um sie am Überschlagen zu hindern, wenn
sie über
die Kante 59, 61 fallen.
-
Die Verteilvorrichtung 8 enthält zwei
Fotozellen 63 und 64, die an den entsprechenden
Eingaben 18 und 19 angeordnet sind, um die Passage
der Produkte 2 in den entsprechenden Strömen 6 und 7 durch
die Eingaben 18 und 19 zu erfassen; und eine bekannte
Kontrolleinheit 65 mit zwei mit den Fotozellen 63 und 64 verbundenen
Eingaben, einer mit einer Zeitsteuerungsvorrichtung 66 verbundenen
Ausgabe und einer weiteren Eingabe, die mit einem bekannten Positionsanzeiger
(nicht gezeigt) verbunden ist, der mit dem beweglichen Abschnitt 57 der
Platte 54 zusammen wirkt und um die Position der Kante 59,
d. h. die Länge
L des Förderers 41 an
die Einheit 65 zu übertragen.
-
Vorrichtung 66 bildet einen
Teil von Vorrichtung 8 und wird von Einheit 65 auf
der Basis von Signalen, die der Einheit 65 durch Fotozellen 63 und 64 geliefert
werden, aktiviert, um auf die Produkte 2 im Strom 6 so
einzuwirken, dass, wenn die Produkte 2 in den Strömen 6 und
7 beim Erreichen der Ausgabe 17 in Bezug zueinander versetzt
werden. Mit anderen Worten, die Produkte 2 in den Strömen 6 und 7 werden
von der Vorrichtung 66, die ausschließlich auf Produkte 2 in
Strom 6 auf Basis der Zuführungsphase F1 der Produkte 2 im
Strom 7 einwirkt, zeitlich gesteuert. Wenn Strom 7 deshalb
einen Hauptstrom bildet, dessen Phase F1 die Auslösung der
Zeitsteuerungsvorrichtung 66 bestimmt, enthält Eingabe 18 und 19 dann
eine Haupteingabe – Eingabe 19 – und eine
Hilfseingabe – Eingabe 18.
-
Genauer gesagt, ist Fotozelle 63 vertikal über der
Ausgabeöffnung 36 der
Fördervorrichtung 4, und
Fotozelle 64 vertikal über
der Öffnung 37 angeordnet,
was gleichbedeutend ist mit einer Positionierung der Fotozelle 64 an
der Eingabe 19, indem, wenn die Produkte 2 im
Strom 7 durch Öffnung 37, die
Länge der
Rutsche 38, zugeführt
werden, nur die Zeit, die jedes Produkt 2 benötigt, um
die Rutsche 38 hinunter zu rutschen, und die Laufgeschwindigkeit V1
des Gurtes 13 bekannt zu sein brauchen, um die Einheit 65 zu
steuern, um genau den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem die Produkte 2 die
Eingabe 19 erreichen, das heißt, den Bezugszeitpunkt, um
ab dem die Zufuhr von Produkten 2 im Strom 6 zu Eingabe 18 hin
zu beschleunigen oder zu verzögern.
-
Zusätzlich zu dem beweglichen Abschnitt 57 der
Platte 54 enthält
Vorrichtung 66 auch einen Schlitten 67, der den
beweglichen Abschnitt 57 trägt und gleitend am Element 56 mit
Hilfe von einem Paar zylindrischer Führungen 68, die am
Element 56 und parallel zur Richtung D2 angebracht sind.
Vorrichtung 66 enthält
auch einen linearen Antrieb 69, der am Boden des Elements 56 befestigt
ist und eine Antriebsstange 70 hat, die mit dem Schlitten 67 verbunden
ist, um den Schlitten 67 in Richtung D2 zu bewegen, und
genauer gesagt, um Abschnitt 57 zwischen einer eingezogenen
Arbeitsstellung, bei der Abschnitt 51f der Wand 51 im wesentlichen
mit dem Anfangsbereich 22 der seitlichen Rückhaltebarriere 20 ausgerichtet
ist, um das Fallen der Produkte 2 auf den Gurt 13 zu
beschleunigen, und einer ausgefahrenen Arbeitsstellung zu bewegen,
bei der Abschnitt 52f der Wand 52 im wesentlichen mit der
Trennung 26 ausgerichtet ist, um das Fallen der Produkte 2 auf den
Gurt 13 zu verzögern.
-
Im tatsächlichen Betrieb werden die
Produkte 2 in den Strömen 6 und 7 durch
entsprechende Fördervorrichtungen 4 und 5 den
entsprechenden Öffnungen 36 und 37 zugeführt; und
die Fotozellen 63 und 64, zusätzlich zur Bestimmung der Passage von
Produkten 2, bestimmen auch die Position der Produkte 2 in
Bezug zu den Eingaben 18 und 19, und liefern entsprechende
Positionssignale an die Kontrolleinheit 65.
-
Beim Fallen über die Kante 21 und
durch die Ausgabeöffnung 37 auf
die Rutsche 38 rutschen die Produkte 2 in Strom 7 in
Richtung Eingabe 19, wo sie auf den Gurt 13 fallen
und, mit Hilfe der Ansaugung durch Kanal 30, sofort an
Gurt 13 gehalten werden und die gleiche Geschwindigkeit
V1 wie Gurt 13 annehmen.
-
Beim Empfang des relativen Positionssignals
von Fotozelle 64, und bei Angaben der Zeit, die die Produkte 2 benötigen, um
die Rutsche 38 hinunter zu rutschen, und der Geschwindigkeit
V1 des Gurt 13, bestimmt die Einheit 65 den Zeitpunkt,
an dem jedes Produkt 2 im Strom 7 die Ausgabe 19 erreicht, das
heißt,
bestimmt die Phase F1, mit der die Produkte 2 im Strom 7 die
Ausgabe 17 erreichen, d. h. die Phase, in Bezug zu der
die Produkte 2 im Strom 6 durch die Zeitsteuerungsvorrichtung 66 versetzt werden
müssen,
um zu verhindern, dass die Produkte 2 in den Strömen 6 und 7 von
dem Gurt 13 gleichzeitig der Ausgabe 17 zugeführt werden.
Es sollte darauf hingewiesen werden, dass wegen mehrerer variabler
Faktoren, wie die Laufgeschwindigkeit des Förderers 41 der Vorrichtung 5,
und das Ausmaß,
in dem die Produkte 2 zwischen den Gurten 44 und 45 der
Vorrichtung 5 verdichtet sind, die Phase F1 mit der Zeit
variabel ist und durch Einheit 65 für jedes Produkt 2 im
Strom 7 bestimmt wird.
-
Beim Empfang des Positionssignals
von Fotozelle 63 errechnet Einheit 65 auf der
Basis der momentanen Position der Kante 59, die von dem
Positionsanzeiger empfangen wird, die Zeit, die die Produkte 2 in
Strom 6 benötigen
werden, um die Ausgabe 17 zu erreichen, nachdem sie über die
Kante 59 an dieser Position gefallen sind, das heißt, sobald Produkte 2 in
Strom 6 der Eingabe 18 zugeführt worden sind und durch Ansaugen
durch den Kanal 29 an den Gurt 13 angezogen worden
sind.
-
Wenn der Zeitpunkt, an dem die Produkte 2 in
Strom 6 die Ausgabe 17 erreichen, als mit der
Phase F1 überein
stimmend durch Einheit 65 ermittelt wird, aktiviert Einheit 65 den
Antrieb der Zeitsteuerungsvorrichtung 66, um das Fallen
der Produkte auf den Gurt 13 durch Verlängern oder Verkürzen der Länge L des
Förderers 41 von
Vorrichtung 4 zu verzögern
oder zu beschleunigen. Genauer gesagt, Antrieb 69 bewegt
den Schlitten 67 entlang der Führung 68 in Richtung
D2, das heißt,
er bewegt Abschnitt 57 der Platte 54 in die ausgezogene
Arbeitsstellung, um die Länge
L des Förderers 41 zu
vergrößern, oder
er bewegt Abschnitt 57 in die eingezogenen Arbeitsstellung,
um die Länge
L zu verkürzen.
In beiden Fällen ist
der Effekt jener, den Zeitpunkt zu verändern, an dem die Produkte 2 im
Strom 6 auf den Gurt 13 fallen, und folglich den
Zeitpunkt, an dem die Produkte 2 die Ausgabe 17 erreichen.
-
Obwohl die Abfolge 9 der
Produkte 2, die von dem Gurt 13 durch die Ausgabe 17 geführt werden, somit
durch die Verteilungsvorrichtung 8 gebildet wird, die praktisch
auf alle Produkte 2 in Strom 6 durch die Zeitsteuerungsvorrichtung 66 einwirkt,
so beeinträchtigt
oder verzögert
dies in keiner Weise die Übertragung
von Produkten 2 von Eingaben 18 und 19 zu
Ausgabe 17. Außerdem
sorgt die Verteilungsvorrichtung 8 für die Bildung einer Abfolge 9 von
Produkten 2 an Ausgabe 17 unabhängig von
der Größe der Produkte 2 und
unabhängig
davon, wie Produkte 2 der Eingaben 18 und 19 zugeführt werden.
-
Die Verteilungsvorrichtung 8 kann
ebenfalls vorteilhaft mit einer Haupteingabe 19 und mit
einer Anzahl von Hilfseingaben 18 benutzt werden, wobei jede
eine entsprechende Zeitsteuerungsvorrichtung 66 enthält, und
jede Kaskade von einer Kontrolleinheit 65 in Bezug zu den
anderen Hilfseingaben 18 gesteuert wird.