DE697249C - Stossstangenverbindung fuer Flugzeuge mit beiklappbaren Flaechen - Google Patents
Stossstangenverbindung fuer Flugzeuge mit beiklappbaren FlaechenInfo
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- DE697249C DE697249C DE1938F0084383 DEF0084383D DE697249C DE 697249 C DE697249 C DE 697249C DE 1938F0084383 DE1938F0084383 DE 1938F0084383 DE F0084383 D DEF0084383 D DE F0084383D DE 697249 C DE697249 C DE 697249C
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- aircraft
- rudder
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- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 230000001447 compensatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000004091 panning Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C13/00—Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die! Erfindung bezieht sich auf eine Stoßstangenverbindung für Plugzeuge mit beiklappbaren
Flächen, bei der die Stoßstangenteile durch ein Zwischenstück verbunden sind
in der besonderen Ausbildung, daß das Zwischenstück durch Lenker geführt und einer
der Lenker an dem festen Flächenteil und der andere Lenker an der schwenkbaren
Fläche angelenkt ist.
· Bei Flugzeugen mit schwenkbaren Flächen mußten bisher in den meisten Fällen die
Ruderstoßstangen beim Beiklappen der Flächen getrennt werden. Das Trennen der
Ruderstoßstangen machte eine, besondere An-Schluß verbindung erforderlich.
Es sind auch Ruderstoßstangenverbindungen bekanntgeworden, die es gestatten, die Flugzeugflächen
ohne Trennung der Ruderstoßstangen beizuklappen. Eine dieser Stoß* Stangenverbindungsausführungen weist aber
mannigfaltige Nachteile auf. Vor allem muß der Längenausgleich der Stoßstangen, der bei
beigeklappten Flächen vorgenommen werden muß, bedingt durch die Entfernung des
Flächendrehpunktes von dem Stoßstangengelenkpunkt, durch einen dieser Entfernung
entsprechenden Ausschlag des angeschlossenen Ruders ausgeglichen werden.
Eine andere Stoßstangenverbindung erlaubt " gleichfalls das Klappen der Flugzeugflächen
ohne Trennung der Stoßstangen. Bei dieser Ruderstoßstangenverbindung ist es aber nicht
möglich, das Klappen der Flächen in einer Ebene vorzunehmen, sondern die Flächen
müssen vor dem Beiklappen um etwa 900 gedreht
werden.
Die Ruderstoßstangenverbindüng nach der Erfindung erlaubt es dagegen, die Flächen
um einen Gelenkpunkt in einer Ebene beizuklappen, wodurch weder eine Trennung der
Ruiderstoßstangenverbindumg noch, bei Ausführung
der Ruderstoßstangenverbindung mit: einem den Flächendrehpurikt umgreifenden-Stoßstangenzwischenteil,
ein AusgleichsausV sehlag des angeschlossenen Ruders nötig ist: '■:
Durch die Ruderstoßstangenvei-bindung nach
der Erfindung ist es daher ohne weiteres möglieh, die durch das Schwenken sich ergebende
Kinematik des Hebelsystems so auszubilden, daß ein Ausgleichsausschlag des angeschlossenen
Ruders nicht einzutreten braucht, andererseits ist es dagegen möglich, jeden beim
<5 Schwenken der Flächen aus irgendeinem
Grunde gewünschten Ruderausschlag durch entsprechende Hebelanordnung und Abmessungen
zu erreichen. .
Die Erfindung ist in der Zeichnung dar-
ao gestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι einen Schnitt durch die Fläche nach
Abb. 2,
Abb. 2 eine schematische Darstellung der Ruderstoßstangenverbindung,
Abb. 3 eine schematische Darstellung der
Ruderstoßstangenverbindung mit einem den Flächendrehpunkt umgreifenden Stoßstangenzwischenteil.
Der feste Flächenteilzr hat einen Drehpunkt
b, um den die Fläche c geschwenkt wird. Die Stoßstange d ist an einen Führungshebel e
angelenkt, der an dem festen Flächenteil α gelagert ist. Der Führungshebel/ ist an der
Schwenkfläche c gelagert und durch das Stoß-Stangenzwischenstück
g mit dem Führungshebel e verbunden. An den Führungshebel/
ist die Stoßstangenfortsetzung h angelenkt, die
z. B. an einen Umlenkhebel i angreift.
Wird nun die Fläche c um den Drehpunkt
& geschwenkt, nach der Darstellung in Abb. 2 der Zeichnung, so wandert einmal das
an den Führungshebel / angelenkte Stoßstangenzwischenstück g auf dem Kreisbogen k
um den Anlenkungspunkt η des Stoßstangen-Zwischenstückes
g an dem Führungshebel e, der an dem festen Flächenteü angelenkt ist,
während andererseits der an die Schwenkfiächec angelenkte Führungshebel/ auf dem
Kreisbogen I um den Flächendrehpunkt b wandert. Gleichzeitig schwenkt die an den
Führungshebel/ angelenkte Stoßstangenfortsetzung h auf dem Kreisbogen tti um den
Flächendrehpunkt b. Die kinematische Differenz,
bedingt durch den Abstand des Drehpunktes έ von der Stoßstange^, g, h; der
i'duteh die Flügelholmstärfce gegeben ist, wird
4ia''Fall der Anordnung nach Abb. 2 durch
:'einen entsprechenden Ausschlag des angeschlossenen
Ruders ausgeglichen. Dieser erforderliche Ausgleich kann aber auch durch
entsprechendes Abrücken des AnlenkungspunktesK von der Flächentrennlinie 0 hergestellt
werden. In der Abb. 3 ist z. B. der Anlenkungspunkt η so weit von der Flächentrennlinie
abgerückt, daß der Ausgleich = ο ist. Durch noch weiteres Abrücken des Anlerikungspunktes
η von der Flächentrennlinie ο wird dann wieder ein Ausgleichsausschlag des
angeschlossenen Ruders erforderlich. In diesem Fall dann aber in entgegengesetzter Aus-Schlagsrichtung,
wie oben beschrieben. Durch die Stoßstangenverbindung nach der Erfindung
(s. Abb. 3) ist es vor allem auch möglich, durch die entsprechende Ausgestaltung
des StoßstaiDgenzwischeniStückes g den Flächendrehpunkt
b zu umgreifen, wenn es nicht möglich ist, wie z. B. in Abb. 2, die Stoßstangenzwischenstücfce
g über oder unter den Drehpunkt & zu führen. Die Stoßstangen d, g, h können auch, wie in Abb. 2 gezeigt,
gegeneinander versetzt an die Führungshebel e und! / angelenkt sein. Die in der Zeichnung
gezeigte Fläche c schwenkt unter die in dem festen Flächenteil α angeordnete und während
des Schwenkens sich anhebende Klappe p.
Claims (2)
1. Stoßstangenverbindung für Flugzeuge mit beiklappbaren Flächen, bei der die
Stoßstangenteile durch ein Zwischenstück verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zwischenstück (g) durch Lenker (e und /) geführt ist, wobei der Lenker
(e) an dem festen Flächenteil (ff) und der Lenker (/) an der schwenkbaren Fläche
(c) angelenkt ist.
2. Stoßstangenverbindung für. Flugzeuge
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stoßstangenzwischenteil (g) so ausgebildet ist, daß derselbe den Drehpunkt
(&) umgreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. 6EbRUCKT Öl EEiCHSbRUOKBWtL
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938F0084383 DE697249C (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Stossstangenverbindung fuer Flugzeuge mit beiklappbaren Flaechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938F0084383 DE697249C (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Stossstangenverbindung fuer Flugzeuge mit beiklappbaren Flaechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697249C true DE697249C (de) | 1940-10-09 |
Family
ID=7114273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938F0084383 Expired DE697249C (de) | 1938-02-02 | 1938-02-02 | Stossstangenverbindung fuer Flugzeuge mit beiklappbaren Flaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697249C (de) |
-
1938
- 1938-02-02 DE DE1938F0084383 patent/DE697249C/de not_active Expired
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