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Die Erfindung betrifft die Bildung
von versiegelten Packungen, insbesondere von versiegelten Packungen,
die eine Füllmenge
aus einem fließfähigen Produkt,
beispielsweise einem zerkleinerten Produkt enthalten, beispielsweise
geröstetem
und gemahlenem Kaffee, und aus einem versiegelbaren Material gebildet
sind.
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Zerkleinerte Produkte, beispielsweise
gerösteter
und gemahlener Kaffee, Tee oder Instant-Kaffee, werden oft in Büchsen oder
in Packungen in Form von versiegeltem Beuteln verkauft, die aus
einem versiegelbaren Kunststoffmaterial bestehen. Ein solches versiegelbares
Material kann ein heißversiegelbares
oder selbstklebendes Material (oder ein sogenanntes kaltversiegelndes
Material) sein. Das versiegelbare Material kann eine Sperrschicht
aus Aluminiumfolie enthalten. In manchen Ländern wird das Produkt im allgemeinen
bei atmosphärischem
Druck in solche versiegelte Beutel verpackt; in anderen ist es üblicher,
das Produkt unter Vakuum zu verpacken, so dass sich das Verpackungsmaterial
eng an das Produkt anformt. Das hat den Vorteil, dass das Produkt
vor den Einwirkungen von Sauerstoff und der Umwelt geschützt wird,
und auch, dass die Packung, die typischerweise eine rechteckige
parallelepipedische Form etwas ähnlich
einem Ziegel aufweist, weniger Platz als eine Packung einnimmt,
die bei atmosphärischem
Druck verpackt wurde.
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Bei der gegenwärtig verwendeten Technologie
werden die befüllten
Beutel nacheinander in eine Glockenkammer eingebracht, wonach die
Kammer und der Beutel evakuiert werden, bevor die Oberseite des
Beutels innerhalb der Glockenkammer versiegelt wird. Diese Anordnung
benötigt
typischerweise 12 Sekunden und 30 kW Pumpenleistung für Beutel
mit 250 g bis 1000 g (beispielsweise 500 g) geröstetem und gemahlenem Kaffee
darin, um die Beutel mit einer Geschwindigkeit von 100 Beuteln pro
Minute zu versiegeln. Daher läuft
das System verhältnismäßig langsam
und weist einen hohen Energiebedarf auf.
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Zu anderen fließfähigen Materialien, die erwähnt werden
können,
gehören
Zucker, Mehl, Kartoffelchips, Reiskörner oder -flocken und dergleichen und
Flüssigkeiten,
beispielsweise Anstrichfarbe und Suppe.
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In FR-A-2 560 857 wird eine Maschine
zum Befüllen
von versiegelten Kaffeebeuteln gelehrt, die einen Drehteller mit
einem Antrieb darunter aufweist. Um den Umfang des Drehtischs herum
befindliche Kammern enthalten jeweils einen vertikal abgestützten, befüllten Kaffeebeutel.
Jede Kammer ist mit einem zum Teil unter dem Drehtisch befindlichen
Rohr verbunden. Eine Drosselventilanordnung ist mit einem Kanal
versehen, der an einem vertikalen Rohr endet, das mit einer Vakuumpumpe
und mit der Atmosphäre
kommuniziert. Ein Ventilglied wird von einem radialen Arm gedreht,
der einen Kopf aufweist, der von einer Feder gegen eine Kurvenbahn
gedrückt wird,
die wirkt, wenn sich der Drehteller dreht. Die Verbindung mit dem
Vakuum und mit der Atmosphäre kommt
mit Hilfe einer Steuerscheibe mit einem Ring von Löchern und
mit Schlitzen zustande. Durch diese Anordnung soll das Entweichen
von Kaffeepulver verhindert werden.
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In EP-A-0 046 592 werden ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Beseitigen von Luft aus einem Rohr offenbart,
das aus einem wärmeschrumpfbaren synthetischen
Harz gebildet ist, wobei dieses Rohr an einem Ende versiegelt ist
und ein festes Lebensmittelprodukt enthält, beispielsweise Schinken
oder Wurst. Gemäß EP-A-0 046 592 wird
ein inneres Düsenglied,
das mit einer Vakuumpumpe verbunden ist, in das offene Ende des
Rohrs ausgestreckt und zum Entfernen von Luft aus dem Rohr verwendet.
Dann wird das innere Düsenglied
in ein äußeres Düsenglied
zurückgezogen,
während
die Entlüftung
des Rohrs weitergeht, so dass das Rohr in einem vollständig entlüfteten Zustand
versiegelt werden kann.
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In US-A-4 730 0 439 wird ein Verfahren
zur Bildung von vakuumversiegelten Päckchen offenbart. Bei diesem
Verfahren werden oben offene Päckchen
gebildet und befüllt,
worauf ein Vakuumrohr in das Oberteil des Päckchens eingeführt wird und
dann die Seitenwände
um das Vakuumrohr herum gedrückt
werden, um ein temporäres
Vakuum in dem Päckchen
hervorzurufen, während
die Seitenwände
unterhalb des Vakuumrohrs miteinander versiegelt werden.
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In FR-A-2 488 215 ist die Verwendung
einer Vakuumverpackungsvorrichtung beschrieben; dadurch werden die
Packungen durch Verschweißen längs der
Oberkante oder einer Seite nahezu versiegelt, da durch eine Sonde,
die vor dem end gültigen Versiegeln
herausgezogen wird, Luft herausgesaugt wird. Das Versiegeln erfolgt
durch Bewegen der Packung über
einen festen Schweißkopf
hin. Die Sonde kann nach dem Beginn des Evakuierens und vor dem endgültigen Verschweißen des
Verschlusses progressiv zurückgezogen
werden.
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In GB-A-1 474 838 wird eine Vorrichtung
zum Evakuieren eines Fluids aus einem offenendigen flexiblen, wärmeversiegelbaren
Beutel beschrieben, der ein Beutelhalteglied umfasst, das in das
offene Ende des Beutels eingeführt
werden kann und eng anliegend gegen die Innenseiten desselben passen kann.
Dieses Glied weist mehrere Öffnungen
darin auf, die mit einer Vakuumquelle verbunden sind. Durch das
Glied wird eine Sonde mit einem Durchgang, der mit einer Vakuumquelle
verbunden ist, abgestützt
und kann in den Beutel ausgestreckt und aus diesem zurückgezogen
werden. Das Versiegeln erfolgt, nachdem die Sonde aus dem Beutel
zurückgezogen
ist.
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In GB-A-1 416 101 wird die Verwendung
eines Saugrohrs zum Heraussaugen von Gas aus einem Behälter gelehrt,
der ein pulverförmiges
oder körniges
Material enthält.
Dieses Rohr weist ein freies Ende mit mehreren durch elastisch verformbare Zungen
getrennten Öffnungen
auf, die so wirken, dass sie das freie Ende des Rohrs durch Ineinandergreifen
verschließen.
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In US-A-3 796 020 wird eine handbetätigte Maschine
zum Evakuieren und Versiegeln eines Beutels offenbart.
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In US-A-3 589 098 wird eine Anordnung
von Kurven verwendet, um eine Beutel evakuierende Düse zu bewegen,
einen Druckstab zum Aufbringen von Druck auf den Beutel zu bewegen,
die Länge
des Heizzeitraums zu verändern
und die Länge
des Versiegelungszeitraums zu steuern.
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In GB-A-1 199 580 wird die Verwendung
einer Hohlnadel zum Evakuieren eines Beutels gezeigt; diese Nadel
wird dann zurückgezogen,
bevor sich Versiegelungsstäbe
zum Versiegeln des Beutels schließen, und der evakuierte Beutel
wird mit einem Messer abgetrennt.
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In US-A-2 634 562 und dessen Teildokument US-A-2
692 074 wird eine handbetätigte
Maschine gelehrt, bei der Packungen bis auf eine Öse versiegelt
werden. Die Lagen des Beutels werden durch Anlegen eines Vakuums
an die Außenseiten
auseinandergehalten und bilden eine Öffnung, durch welche die Packung
evakuiert wird, bevor sie endgültig versiegelt
wird.
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In US-A-5 097 648 wird eine Vorrichtung
zum Evakuieren und Verschließen
von Beuteln mit zwei einander gegenüberliegenden Backen gelehrt,
die einen oberen Verschluss eines zu versiegelnden Beutels umgeben,
und die Hohlräume
aufweisen. Aus einem vorderen Ende von einem von zwei Rahmen, welche
die Backen umgeben, steht eine Versiegelungsrippe hervor. Die Versiegelungsrippe
ist in einem Mittelbereich des Rahmenteils unterbrochen, an dem
die Verschlussfalte zwischen die Backen vorsteht. Auf Grund von
Saugöffnungen
in diesem Bereich können
die Wände
des oberen Verschlusses dicht gegen die Rahmenteile gezogen werden,
worauf Luft aus dem Beutel gesaugt wird, der dann mit den Versiegelungsbacken
versiegelt wird.
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In EP-A-0 626 312 werden ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Herstellen einer mit einem körnigen Produkt
befüllten
Vakuumpackung beschrieben. Eine mit körnigem Produkt befüllte Packung
wird durch Aufbringen von Druck auf die Seitenwände der Packung komprimiert,
so dass das körnige
Produkt ein kompaktes Ganzes bildet. Dann wird die komprimierte
Packung durch eine kleine Saugöffnung
hindurch mit Hilfe eines Vakuumelements evakuiert, das eine Nadel
umfasst. Danach wird die Packung mit Hilfe eines gesonderten Versiegelungsbands,
das vor dem Befüllen
in den Beutel eingebracht wird, durch Drücken eines beheizten Versiegelungsbackens
gegen die Wand im Bereich des Versiegelungsbands, versiegelt, wobei
das komprimierte körnige
Material während
dieses Schritts einen Halt für das
Versiegelungsbands liefert.
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In EP-A-0 634 324 wird eine Vorrichtung
zum Befüllen
mit einem Inertgas offenbart, bei dem der Kopfraum eines Rohrs mit
einem Deckel verschlossen wird.
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In EP-A-0 685 391 wird eine Maschine
zum Bilden und Befüllen
von Verpackungsbeuteln, wobei das Evakuieren der befüllten Beutel
vorgesehen ist, in Form einer versiegelten oder dichten Glocke offenbart.
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Des Aussehens halber ist es. erwünscht, dass
die versiegelte Packung, wenn das fließfähige Material ein zerkleinertes
Material wie beispielsweise gerösteter
und gemahlener Kaffee ist, eine möglichst gleichmäßige Form
aufweist, am gewöhnlichsten
die Form eines rechteckigen Parallelepipeds. Es ist jedoch schwierig,
zuverlässig
eine wirklich rechteckige parallelepipedische Form zustande zu bringen.
Das ist so, weil das Verpackungsmaterial zum Kräuseln neigt, wenn die Luft
aus der Packung herausgesaugt wird, und wenn sich das Verpackungsmaterial
an die Außenseite
des parallelepipedischen Ziegels aus Kaffee oder anderem zerkleinerien
Produkt anformt. Des weiteren besteht das Problem, dass sich etwas von
dem zerkleinerten Produkt, wenn dieses während des Evakuierungsschritts
sehr stark gestört wird,
in den Versiegelungsbereich verlagern und zum Bilden einer mangelhaften
Versiegelung führen
kann. Es besteht auch die Gefahr, dass der geröstete und gemahlene Kaffee
oder ein anderes zerkleinertes Produkt in das Vakuumsystem hineingesaugt
werden.
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Verfahren und Vorrichtungen nach
dem Stand der Technik zum Bilden von versiegelten evakuierten Packungen
mit zerkleinerten Produkten wie beispielsweise Kaffee funktionieren
in Betrieb verhältnismäßig langsam.
Zwar sind höhere
Geschwindigkeiten durch Vergrößerung der
Maschinen theoretisch möglich,
jedoch lässt
sich mit der Größe der fertigen
Maschinen bei Maschinen, die mit Geschwindigkeiten von mehr als
etwa 150 Beuteln pro Minute laufen können, nicht umgehen.
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Es wäre wünschenswert, eine Vorrichtung zum
Bilden von evakuierten Packungen von fließfähigen Produkten, beispielsweise
von zerkleinerten Produkten, bereitzustellen, die zuverlässig mit
sehr viel höheren
Betriebsgeschwindigkeiten als der derzeitigen praktischen Grenze
von etwa 150 Beuteln pro Minute laufen kann.
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Demgemäß besteht in der Technik Bedarf
an einem neuartigen Verfahren und einer Vorrichtung zur Verwendung
eines solchen Verfahrens zum Evakuieren und Versiegeln von Packungen
unter Verwendung von Beuteln, die aus einem versiegelbaren Material
bestehen und eine Füllmenge
aus einem fließfähigen Produkt
enthalten, beispielsweise eines zerkleinerten Produkts, die zuverlässig mit
sehr viel höheren
Betriebsgeschwindigkeiten laufen kann, als sie bisher erzielt werden
können.
Es besteht auch Bedarf an einem sehr schnellen Verfahren und an
einer Vorrichtung zum Bilden von evakuierten versiegelten Packungen
mit geröstetem
und gemahlenem Kaffee oder einem anderen zerkleinerten Material
darin, die zuverlässig
eine Packung mit einer gefälligen Endbeschaffenheit
ergibt, die im wesentlichen frei von verunstaltenden Knittern und
anderen Schönheitsfehlern
ist.
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Mit der Erfindung sollen ein verbessertes Verfahren
und eine Vorrichtung von ohne weiteres handhabbarer Größe zur Verwendung
eines solchen Verfahrens zum Evakuieren und Versiegeln von Packungen
unter Verwendung von Beuteln bereitgestellt werden, die aus einem
versiegelbaren Material bestehen und eine Füllmenge aus einem fließfähigen Produkt
enthalten, beispielsweise aus einem zerkleinerten Produkt, die mit
sehr viel höheren
Geschwindigkeiten und geringerer Leistung betrieben werden kann,
als bis heute zustande gebracht werden konnte. Mit ihr sollen ferner
ein Verfahren und eine Vorrichtung von hoher Geschwindigkeit zum
Bilden solcher Packungen geschaffen werden, die zuverlässig eine
evakuierte und versiegelte, ein zerkleinertes Produkt enthaltende
Packung mit einer gefälligen Endbeschaffenheit
ergibt, das im wesentlichen frei von verunstaltenden Knittern und
anderen Schönheitsfehlern
ist.
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Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung wird ein Verfahren nach Anspruch 1 bereitgestellt.
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Bevorzugte Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens
sind in den Ansprüchen
2–9 erläutert.
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Das Sondenglied kann sich in der
ersten Position bis zu einer Position angrenzend an die Oberfläche der
Füllmenge
erstrecken. Ferner vorzugsweise wird der Druck in dem Sondenglied
bis zur Beendigung der permanenten Versiegelung auf einem kleineren
Wert gehalten, wodurch auf den äußeren Teil
des Beutels einwirkender Umgebungsdruck im Bereich des Sondenglieds
in der zweiten Position dazu beiträgt, den Beutel versiegelt zu
halten.
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Bei einer anderen Ausgestaltung der
vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Evakuieren und
Versiegeln eines Beutels bereitgestellt, der eine Füllmenge
aus einem fließfähigen Produkt
enthält
und aus einem versiegelbaren Material gebildet ist, wobei das Verfahren
die folgenden Schritte umfasst:
- (A) das Positionieren
eines Beutels, der eine Füllmenge
aus einem fließfähigen Produkt
enthält und
aus einem versiegelbaren Material gebildet ist, dessen oberes offenes
Ende um eine im wesentlichen vertikale Hülse einer Evakuierungs- und
Versiegelungskopfanordnung herum angeordnet ist, wobei die Evakuierungs-
und Versiegelungskopfanordnung ferner eine im wesentlichen vertikal
zurückziehbare
Vakuumsonde zum Evakuieren des oberen Endes des Beutels oberhalb der
Füllmenge
umfasst, wobei die Vakuumsonde zwischen einer ausgefahrenen Position,
in der ihr unteres Ende unterhalb eines unteren Endes der Hülse verläuft, und
einer zurückgezogenen
Position bewegbar ist, ein Paar von oberen Backengliedern, die aufeinander
zu in eine geschlossene Position bewegbar sind, in der Abschnitte
der oberen Backenglieder ein unteres Ende des Beutels gegen die
Hülse ergreifen,
um eine äußere temporäre Versiegelung
zu bilden, und die voneinander weg in eine Öffnungsstellung bewegbar sind,
um das obere Ende des Beutels freizugeben, ein Paar von unteren
Backengliedern unterhalb der oberen Backenglieder, die aufeinander
zu in eine Schließstellung
bewegbar sind, in der Abschnitte der unteren Backenglieder einen
unteren Bereich des Beutels gegen der Vakuumsonde in ihrer ausgefahrenen
Position ergreifen, um eine innere temporäre Versiegelung zu bilden,
wobei der untere Bereich unterhalb des oberen Endes des Beutels
und oberhalb der Füllmenge
in dem Beutel liegt, und die voneinander weg in eine Öffnungsstellung
bewegbar sind, um den unteren Bereich des Beutels freizugeben, und
ein Paar von Versiegelungsgliedern, die nach dem Zurückziehen
der Vakuumsonde in ihre zurückgezogene Position
aufeinander zu in eine geschlossene Versiegelungsposition bewegbar
sind, in der die Versiegelungsglieder die Außenseite eines Zwischenbereichs
des oberen Endes des Beutels berühren,
der sich über
die gesamte Breite des Beutels unterhalb seines oberen Endes und
oberhalb des unteren Bereichs erstreckt, um eine sich über den
Zwischenbereich erstreckende Versiegelung zu bilden und dadurch
den Beutel zu versiegeln, um so eine Packung zu bilden, und die
voneinander weg in eine offene Stellung bewegbar sind, um die versiegelte
Packung freizugeben;
- (B) das Evakuieren des Beutels durch das Sondenglied, wobei
das Sondenglied durch die Hülse hindurch
in den Beutel in den Raum oberhalb der Füllmenge in seine ausgefahrene
Position ausgefahren ist, wobei die oberen Backenglieder gegen die
Hülse geschlossen
sind, um das obere Ende des Beutels gegen die Hülse zu ergreifen und eine äußere temporäre Versiegelung
zu bilden, und wobei die unteren Backenglieder geschlossen sind,
um den unteren Bereich des Beutels gegen die Sonde zu ergreifen
und eine innere temporäre
Versiegelung zu bilden;
- (C) das Zurückziehen
der Vakuumsonde aus ihrer ausgefahrenen Position in ihre zurückgezogene Position
und dabei das Aufrechterhalten eines verminderten Drucks in der
Vakuumsonde;
- (D) das Bewegen der Versiegelungsglieder in ihre geschlossenen
Positionen, um die Versiegelungsglieder in Berührung mit der Außenseite
des Zwischenbereichs des oberen Endes des Beutels zu bringen, um
eine permanente Versiegelung zu bilden und eine Packung zu bilden;
- (E) das Zurückziehen
der Versiegelungsglieder und dabei das Halten der oberen und der
unteren Backenglieder jeweils in ihren Schließstellungen; und
- (F) das Bewegen der, oberen und der unteren Backenglieder jeweils
in ihre Öffnungsstellungen, um
die nunmehr versiegelte Packung aus der Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnung zu
lösen.
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Im Gegensatz zu dem zur Zeit verwendeten kommerziellen
Verfahren, bei dem eine Glockenkammer verwendet wird, wird bei dem
Verfahren gemäß der Erfindung
eine Hohlsonde in den Beutel hinein geführt, so dass im wesentlichen
nur Luft, die in dem Beutel eingeschlossen ist, beseitigt zu werden braucht.
Es wurde festgestellt, dass sich bei einem Beutel mit 500 g geröstetem und
gemahlenem Kaffee darin unter geeigneten Betriebsbedingungen eine Evakuierung
in annähernd
3 Sekunden zustandebringen lässt.
Außerdem
vermindert sich die Pumpenleistung sehr stark im Vergleich zu dem
Verfahren nach dem Stand der Technik, wobei der Leistungsbedarf
zum Evakuieren solcher Beutel mit einer Geschwindigkeit von 300
Beuteln pro Minute zwischen etwa 1 kW und etwa 2 kW liegt.
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Das versiegelbare Material, aus dem
der Beutel gebildet wird, kann ein selbstklebendes (oder kaltversiegelndes)
Material sein; in diesem Falle kann das Bilden einer Dichtung in
Schritt (D) allein durch Ausbringen von Druck während der Berührung der
Versiegelungsglieder mit der Außenseite
des Zwischenbereichs des oberen Endes des Beutels erfolgen. Solche
selbstklebenden Materialien sind den Fachleuten wohlbekannt. Alternativ
und üblicher kann
das versiegelbare Material ein heißversiegelbares Material umfassen.
Normalerweise umfasst das versiegelbare Material ein Laminatfolienmaterial
mit einer versiegelbaren Schicht, und der Beutel wird so gebildet,
dass sich die Schicht aus versiegelbarem Material auf der Innenseite
des Beutels befindet.
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Wenn ein heißversiegelbares Material verwendet
wird, wird das versiegelbare Material normalerweise so gewählt, dass
es einen Erweichungspunkt aufweist, an dem es mit einer ähnlichen
erweichten Schicht verklebt werden kann, und der niedriger als der
Schmelzpunkt der anderen Schicht oder anderen Schichten des Beutels
ist. In diesem Falle kann das Bilden einer Dichtung in Schritt (D)
erfolgen, indem mit Hilfe von inneren elektrischen Heizmitteln Wärme an die
Versiegelungsglieder geführt wird,
so dass die Versiegelungsglieder auf einer Temperatur oberhalb des
Erweichungspunktes der versiegelbaren Schicht, jedoch unterhalb
des Schmelzpunktes jeder anderen Schicht des Laminatstoffs gehalten
werden, und indem die aufgeheizten Versiegelungsglieder mit einem
Druck und für
eine Zeit, die zum Bilden einer Wärmeversiegelung ausreicht,
in Kontakt mit der Außenseite
des Zwischenbereichs des oberen Endes des Beutel gepresst werden,
um dadurch eine Packung zu bilden. Diese Zeit richtet sich nach
solchen Faktoren wie der Dicke und der Wärmeleitfähigkeit des heißversiegelbaren
Materials und ist ausreichend lang, um die Innenseiten des Beutels
in dem Versiegelungsbereich lange genug zur Bildung einer Versiegelung,
jedoch nicht so lange zu erweichen, dass eine andere Schicht des
heißversiegelbaren
Materials geschmolzen wird. Als Beispiel für ein geeignetes heißversiegelbares
Material kann ein Laminatstoff aus rückseitig bedrucktem Polyethylenterephthalat,
Polyethylen niedriger Dichte und abziehbarem Polyethylen niedriger
Dichte genannt werden. Ein solcher Laminatstoff kann beispielsweise etwa
75 μm bis
etwa 150 μm
dick sein, beispielsweise etwa 100 μm dick sein. Den Fachleuten
sind auch andere heißversiegelbare
Materialien bekannt, die in Form von Bahnen zur Verfügung stehen
und zu denen auch Laminatmaterialien mit einer dünnen Metallschicht darin gehören.
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In einer besonders bevorzugten Form
besitzt der Beutel eine rechteckige Bodenfläche, ein Paar von einander
gegenüberliegenden
längeren
Wänden,
die eine vordere Wand und eine hintere Wand für den Beutel bilden, und ein
Paar von kürzeren
Seitenwänden.
In diesem Falle weist die fertige Packung im wesentlichen die Form
eines rechteckigen Parallelepipeds auf.
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In geeigneter Weise wird der Beutel
aus einer Bahn aus heißversiegelbarem
Folienmaterial ausgebildet, die zuerst zu einem Rohr mit einer Längsversiegelung, zweckmäßigerweise
einer Längsrippenversiegelung
geformt wird, indem Längskantenabschnitte
der Bahn miteinander versiegelt werden. Zusätzlich zu der Längsversiegelung weist
der Beutel auch eine untere Querrippenversiegelung auf; wenn der
Beutel eine im wesentlichen parallelepipedische Packung bilden soll,
kann die untere Rippenversiegelung mit einem Zwickel versehen werden.
Die einzelnen Beutellängen
werden nach dem Bilden der Längsrippenversiegelung
und vor dem Befüllen
von der Bahn getrennt.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird der Beutel vorzugsweise in einem oben offenen Behälter gestützt, dessen
Innenabmessungen im allgemeinen den Außenabmessungen und dem Querschnitt
der Packung entsprechen. Vorzugsweise wird der Beutel vor dem Befüllen mit
der Füllmenge
aus einem zerkleinertem oder anderem fließfähigem Material in einen solchen
oben offenen Behälter
eingelegt. Der Beutel kann in diesem Falle in flacher Form in den
oben offenen Behälter
eingelegt und vor dem Befüllen
auseinandergefaltet werden, während
er in dem oben offenen Behälter
liegt. Vorzugsweise wird der Beutel nach dem Befüllen mit einer Füllmenge aus
einem zerkleinertem oder anderem fließfähigem Material einem Rüttel- oder
einem Stampfvorgang oder beiden unterzogen, um das zerkleinerte
oder andere fließfähige Material
vor dem Evakuieren und Versiegeln zu verdichten und dabei mitzuhelfen,
der Füllmenge
in dem Beutel eine glatte obere Fläche zu verleihen.
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Wenn die Packung eine im wesentlichen
parallelepipedische Form aufweisen soll, ist auch der oben offene
Behälter
im wesentlichen parallelepipedisch und umschließt demgemäß den Beutel auf fünf Seiten
und lässt
nur die obere Seite offen.
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Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
befinden sich in Schritt (A) die oberen Backenglieder vorzugsweise
zu Anfang in ihrer Öffnungsstellung, und
dann beginnen sich die oberen Backenglieder vor dem Einleiten von
Schritt (B) in Richtung zu ihrer Schließstellung zu bewegen. Vorzugsweise
kommen die oberen Backenglieder vor dem Beginn des Evakuierens an
ihrer Schließstellung
an.
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Die oberen Backenglieder sind an
ihren einander zugewandten Innenseiten vorzugsweise, mit elastischen
Pads versehen. Typischerweise messen solche elastischen Pads etwa
20 mm bis etwa 30 mm (beispielsweise etwa 25 mm) von oben nach unten an
ihren einander berührenden
Innenseiten. Der Beutel wird in Schritt (A) vorzugsweise so positioniert,
dass sein oberer Rand ein klein wenig unterhalb, beispielsweise
etwa 10 mm bis etwa 15 mm unterhalb, beispielsweise etwa 12,5 mm
unterhalb, der Oberseite der elastischen Pads an den oberen Backengliedern
liegt. Mithin berühren
die oberen Abschnitte der elastischen Pads einander sowie die Außenseite
der Hülse
und sorgen für
eine luftdichte Versiegelung oberhalb des oberen Randes des Beutels vor
Beginn des Evakuierens, wenn sich die oberen Backenglieder schließen, um
eine obere temporäre Versiegelung
zu bilden.
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Wenn die Packung eine im wesentlichen
parallelepipedische Form aufweisen soll, kann die Evakuierungs-
und Versiegelungskopfanordnung ferner zwei Zwickel bildende Gliedern
umfassen, die in einer Richtung im wesentlichen rechtwinkelig zur
Bewegungsrichtung der oberen Backenglieder zwischen einer Öffnungsstellung
und einer Schließstellung
bewegbar sind, in der die Zwickel bildenden Glieder die Außenflächen des
Beutels berühren
und Zwickel im Beutel bilden; bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
befinden sich die Zwickel bildenden Glieder vorzugsweise zu Anfang
in ihrer Öffnungsstellung
und bewegen sich in Richtung zu ihrer Schließstellung, wenn sich die oberen
Backenglieder in Richtung zu ihrer Schließstellung bewegen, und dann
werden die Zwickel bildenden Glieder in ihre Öffnungsstellung bewegt, bevor
Schritt (D) beginnt. Es ist zweckmäßig, wenn die Zwickel bildenden
Glieder an schwenkbar gelagerten Armen angebracht sind, um sich
zwischen ihrer Öffnungs-
und ihrer Schließstellung
bogenförmig
um eine im wesentlichen vertikale Achse zu bewegen. Solche Zwickel
bildenden Glieder sind so angeordnet, dass sie nahe an dem oberen
Ende des Beutels direkt unterhalb des Mittelbereichs, wo die Versiegelung
gebildet werden soll, Zwickel bilden.
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In Schritt (A) wird der Beutel vorzugsweise vertikal
in bezug auf das untere Ende der Hülse so positioniert, dass die
Oberfläche
der Füllmenge
aus einem fließfähigen Produkt
in dem Beutel in einem ersten Abstand unterhalb des unteren Endes
der Hülse
in Entsprechung zu einer Position liegt, in der die Oberfläche der
Füllmenge
aus einem zerkleinerten oder anderem fließfähigem Material in dem Beutel ebenfalls
unterhalb des unteren Endes der Hohlsonde in ihrer ausgefahrenen
Position liegt, und dass der Beutel vor Beginn von Schritt (B) in
eine angehobene Position angehoben wird, in der die Oberfläche der Füllmenge
aus einem zerkleinertem oder anderem fließfähigem Produkt in dem Beutel
in einem zweiten Abstand unterhalb des unteren Endes der Hülse liegt, wobei
die angehobene Position eine derartige Position ist, dass sich die
Oberfläche
der Füllmenge
in dem Beutel dann, wenn die Hohlsonde in ihre ausgefahrene Position
bewegt wird, sehr nahe an dem unteren Ende der Hohlsonde befindet.
Vorzugsweise in der angehobenen Position des oben offenen Behälters liegt
die Oberfläche
der Füllmenge
aus einem zerkleinertem oder anderem fließfähigem Material in dem Beutel
in einem zweiten Abstand unterhalb des Bodens der Hülse in Entsprechung
zu einem dritten Abstand von weniger als etwa 1 cm unterhalb, beispielsweise
von weniger als etwa 1 mm bis etwa 2 mm unterhalb, des unteren Endes
der Hohlsonde in ihrer ausgefahrenen Position. Vorzugsweise in der
angehobenen Position des Beutels berührt die Oberfläche der
Füllmenge
aus einem zerkleinerten oder anderem fließfähigem Material in dem Beutel
gerade das untere Ende der Hohlsonde in ihrer ausgefahrenen Position.
Weiterhin sind die unteren Backenglieder insbesondere dann, wenn
das fließfähige Material ein
zerkleinertes Produkt wie beispielsweise gerösteter und gemahlener Kaffee
ist, vorzugsweise so ausgelegt, dass die Oberfläche der Füllmenge aus einem zerkleinerten
oder anderem fließfähigem Material
in dem Beutel in dessen angehobener Position und bei geschlossenen
unteren Backengliedern das Material des Beutels gegen die Unterseite
der unteren Backenglieder presst. Auf diese Weise kann der Kaffee oder
ein anderes zerkleinertes Produkt nicht auf Grund des Austretens
von Luft angehoben werden, wenn das Vakuum auf die Innenseite des
Beutels aufgebracht wird, und des weiteren verbessern sich das Aussehen
und die Rechteckigkeit der Oberseite des Beutels.
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In Schritt (A) befinden sich die
unteren Backenglieder vorzugsweise zu Anfang in ihrer Öffnungsstellung
und werden vor Beginn von Schritt (B) in ihre geschlossene Position
bewegt. Weiter vorzugsweise gelangen die unteren Backenglieder in ihre
Schließstellung,
nachdem die oberen Backenglieder in ihre Schließstellung gelangt sind, und
noch mehr vorzugsweise gelangen sie in diese Schließstellung,
bevor das Evakuieren beginnt. Die unteren Backenglieder können auf
ihren einander zugewandten Vorderseiten mit elastischen Pads versehen
sein, die in ihrer Schließstellung
an dem unteren Bereich des Beutels angreifen und die Innenflächen des
unteren Bereichs des Beutels elastisch gegen die Hohlsonde pressen,
um eine innere temporäre
Versiegelung zu bilden und dabei den Rückzug der Sonde aus ihrer ausgefahrenen
Position in ihre zurückgezogene Position
zu ermöglichen,
bevor Schritt (D) beginnt.
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Gewöhnlich wird die Hohlsonde vorzugsweise
aus ihrer Sonde aus ihrer ausgefahrenen Position in ihre zurückgezogene
Position bewegt, bevor die unteren Backenglieder in ihre Schließstellung
gelangen.
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Das Ende der Hohlsonde ist vorzugsweise mit
einem schützenden
Filter, einem Gazestreifen oder perforiertem Blech versehen, um
das Eintreten von Teilchen des zerkleinerten oder eines anderen fließfähigen Produkts
bis ins Innere der Hohlsonde zu verhindern, und in Schritt (B) wird
das Vakuum vorzugsweise durch die Hohlsonde hindurch über einen Zeitraum
aufgebracht, der zum Reduzieren des Drucks innerhalb des Beutels
auf einen ersten verminderten Druck ausreicht, und dann wird eine
vorgegebene kleine Menge eines Mediums, das aus Luft, Kohlendioxid,
Stickstoff, wünschenswerten
Aromaten und Gemischen derselben ausgewählt ist, in den Beutel eingeführt, um
dadurch Teilchen des zerkleinerten oder eines anderen fließfähigen Produkt aus
dem Filter, Gazestreifen oder perforiertem Blech zurück in den
Beutel zu verdrängen
und den Druck etwas auf einen zweiten verminderten Druck anzuheben.
Diese Variation des erfindungsgemäßen Verfahrens hilft nicht
nur dabei mit, das Ende der Hohlsonde sauber zu halten, sondern
sie kann auch verwendet werden, um der versiegelten Packung wünschenswerte
Eigenschaften zu verleihen, auch das Vermögen zum Freisetzen eines wünschenswerten
verstärkten
Aromaten, beispielsweise des gerösteten und
gemahlenen Kaffees, wenn die Packung gerösteten und gemahlenen Kaffee
enthält.
Mithin kann beispielsweise, wenn eine kleine Menge eines wünschenswerten
Aromatenanteils auf diese Weise in den Beutel eingebracht wird,
der zweite Druck kleiner als etwa 200 Millibar absolut und vorzugsweise
kleiner als etwa 100 Millibar absolut sein. In diesem Falle ist
die fertige Packung immer noch eine Vakuumpackung. Andererseits
kann, wenn die gewünschte
Packung eine weiche, mit Gas gespülte Packung ist, ausreichend
Inertgas (beispielsweise CO2 oder N2 oder ein Gemisch derselben) auf diese Weise
in den Beutel zurückgeführt werden,
um so zu einem zweiten Druck von mindestens 800 Millibar absolut
bis hin zu atmosphärischem
Druck oder von einigen Millibar darüber (beispielsweise von etwa
5 bis etwa 30 Millibar darüber)
zu führen.
Auf diese Weise kann der Inhalt der Packung in einer Inertgasatmosphäre gehalten
werden und ist vor schädlichen
Einwirkungen der Luft (beispielsweise der Oxidation durch O2) geschützt.
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Die Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnung
kann als selbständiges
Ausrüstungsteil verwendet
werden. Als Alternative kann sie auf einem drehbaren Karussell angebracht
werden, das um eine im wesentlichen vertikale Achse drehbar angeordnet
und mit einer Vielzahl von stationären Kurvenbahnen versehen ist;
die Bewegung der oberen Backenglieder, der unteren Backenglieder
und der Versiegelungsglieder jeweils zwischen ihren Öffnungs-
und Schließstellungen
erfolgt in diesem Falle mit Hilfe von Kurvenstößeln, die mit den stationären Kurvenbahnen
zusammenwirken und jeweils mit Betätigungsstäben verbunden sind. Typi-scherweise
ist eine Vielzahl von Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnungen,
bei spielsweise mindestens 30 Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnungen, auf
dem Karussell angebracht. Wiederum kann eine Vielzahl von Evakuierungs-
und Versiegelungskopfanordnungen auf einem Förderersystem angebracht werden
und längs
einem Weg mit einer gewünschten Form,
beispielsweise einem ovalen Weg, befördert werden. Die verschiedenen
Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens
mit dem Öffnen
und dem Schließen
der oberen. Backenglieder, der unteren Backenglieder und der Versiegelungsglieder
sowie dem Ausfahren und dem Zurückziehen
der Sonde und dem Betätigen
eines den Evakuierungsschritt steuernden Ventils oder ebensolcher
Ventile können unter
Verwendung von Pneumatikzylindern ausgeführt werden. Als Alternative
können
die geeigneten Bewegungen, wenn die Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnung
auf einem Karussell oder einem sich bewegenden Förderer angebracht ist, mit
Hilfe von Schubstäben
zustande gebracht werden, die mit Kurvenstößeln versehen sind, die auf
geeigneten Kurvenbahnen wirken, die auf einer oder auf beiden Seiten
der Bewegungsbahn der Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnung
angebracht sind. Wenn Kurvenbahnen nur auf einer Seite der Evakuierungs-
und Versiegelungskopfanordnung angebracht sind, kann die Öffnungs-
und Schließbewegung
der oberen Backenglieder, der Versiegelungsglieder und/oder der
unteren Backenglieder zustande gebracht werden, indem eines der
jeweiligen Glieder mit einem Betätigungstab
verbunden wird, der den jeweiligen Kurvenstößel trägt und mit einer Zahnstange
versehen ist, und das andere der jeweiligen Glieder mit einer anderen
Stange verbunden wird, die ebenfalls mit einer Zahnstange versehen
ist und mit einem Ritzel in Eingriff mit der Zahnstange auf dem jeweiligen
Betätigungsstab
zusammenwirken kann.
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Wenn die Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnung
ferner zwei Zwickel bildende Glieder umfasst, dann können diese
so angeordnet werden, dass die Bewegung der Zwickel bildenden Glieder zwischen
ihrer Öffnungs-
und ihrer Schließstellung mit
Hilfe eines entsprechenden Kurvenstößels erfolgt, der mit einer stationären Kurvenbahn
zusammenwirkt und mit einem jeweiligen Hauptbetätigungsstab verbunden ist.
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Bei einer Anordnung sind die Zwickel
bildenden Glieder auf jeweiligen schwenkbar gelagerten Armen angebracht,
die zwecks bogenförmiger
Bewegung um eine im wesentlichen vertikale Achse zwischen ihrer Öffnungs-
und ihrer Schließstellung
jeweils auf einer jeweiligen vertikalen Achse befestigt sind, wobei
die vertikalen Achsen jeweils ferner ein jeweiliges Ritzel tragen,
und der jeweilige Betätigungsstab
ist mit einem Paar von Zahnstangenabschnitten versehen, von denen
jeder mit einem entsprechenden Ritzel auf einer der vertikalen Achsen zusammengreift.
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Des weiteren kann sie so angeordnet
werden, dass eines der oberen Backenglieder mit ihrem jeweiligen
Hauptbetätigungsstab
verbunden ist, während
das andere obere Backenglied an einem Paar von Hilfsbetätigungsstäben befestigt
ist und die vertikalen Achsen jeweils ein weiteres loses Ritzel
tragen, das mit einem jeweiligen Zahnstangenabschnitt auf dem Hauptbetätigungsstab
für die
oberen Backenglieder und mit Zahnstangenabschnitten auf diesen Hilfsbetätigungsstäben zusammengreift,
wobei durch die Bewegung des Hauptbetätigungsstabs für die oberen
Backenglieder in einer Richtung bewirkt wird, dass sich die oberen
Backenglieder in Richtung zu ihrer Schließstellung bewegen, und durch
die Bewegung dieses Hauptbetätigungsstabs
in der Gegenrichtung bewirkt wird, dass sich die oberen Backenglieder
in Richtung zu ihrer Öffnungsstellung
bewegen.
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Auch kann eines der unteren Backenglieder mit
seinem jeweiligen Betätigungsstab
verbunden werden, während
das andere untere Backenglied mit einem Paar von Hilfsbetätigungsstäben verbunden ist
und die vertikalen Achsen jeweils ein weiteres loses Ritzel tragen,
das mit einem jeweiligen Zahnstangenabschnitt auf dem Hauptbetätigungsstab
für die unteren
Backenglieder und mit Zahnstangenabschnitten auf diesen Hilfsbetätigungsstäben zusammengreift,
wobei durch die Bewegung des Hauptbetätigungsstabs für die unteren
Backenglieder in einer Richtung bewirkt wird, dass sich die unteren
Backenglieder in Richtung zu ihrer Schließstellung bewegen, und durch
die Bewegung dieses Hauptbetätigungsstabs
in der Gegenrichtung bewirkt wird, dass sich die unteren Backenglieder
in Richtung zu ihrer Öffnungsstellung
bewegen.
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Weiterhin kann eines der Versiegelungsglieder
mit seinem jeweiligen Hauptbetätigungsstab
verbunden werden, während
das andere Versiegelungsglied mit einem Paar von Hilfsbetätigungsstäben verbunden
ist und die vertikalen Achsen jeweils ein weiteres loses Ritzel
tragen, das mit einem jeweiligen Zahnstangenabschnitt auf dem Hauptbetätigungsstab
für die
Versiegelungsglieder und mit Zahnstangenabschnitten auf diesen Hilfsbetätigungsstäben zusammengreift,
wobei durch die Bewegung des Hauptbetätigungsstabs für die Versiegelungsglieder in
einer Richtung bewirkt wird, dass sich die Versiegelungsglieder
in Richtung zu ihrer Schließstellung bewegen,
und durch die Bewegung dieses Hauptbetätigungsstabs in der Gegenrichtung
bewirkt wird, dass sich die Versiegelungsglieder in Richtung zu
ihrer Öffnungsstellung
bewegen.
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Ein weiteres bevorzugtes Merkmal
der Erfindung ist, dass der Beutel in einem oben offenen Behälter abgestützt wird
und der oben offene Behälter mit
einem Kurvenstößel versehen
ist, der mit einer jeweiligem Kurvenbahn zusammenwirkt, um eine
vertikale Bewegung des oben offenen Behälters und des Beutels bei Bedarf
während
des Betätigungszyklus hervorzurufen.
Der oben offene Behälter
wird vorzugsweise von einem Förder
synchron mit dem Karussell bewegt.
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Mit der Erfindung wird ferner eine
Vorrichtung zum Evakuieren und Versiegeln eines Beutels bereitgestellt,
der eine Füllmenge
aus einem fließfähigen Produkt
enthält
und aus einem versiegelbaren Material gebildet ist, um so eine versiegelte
Packung mit den Merkmalen zu bilden, wie sie in Anspruch 10 erläutert sind.
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Bevorzugte Merkmale der Vorrichtung
sind in den Asprüchen
11–17
erläutert.
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Die Vorrichtung umfasst vorzugsweise
einen oben offenen Behälter,
der in eine vertikale Position bewegbar ist, in der die Oberfläche der
Füllmenge aus
einem zerkleinerten oder anderem fließfähigem Produkt in dem Beutel
in einem ersten Abstand unterhalb des unteren Endes der Hülse in Entsprechung zu
einer Position liegt, in der die Oberfläche der Füllmenge aus einem fließfähigen Produkt
in dem Beutel unterhalb des unteren Endes der Hohlsonde in ihrer ausgefahrenen
Position liegt, und auch in eine angehobene Position angehoben wird,
in der die Oberfläche
der Füllmenge
aus einem fließfähigem Produkt
in dem Beutel in einem zweiten Abstand unterhalb des unteren Endes
der Hülse
liegt, wobei die angehobene Position eine derartige Position ist,
dass sich die Oberfläche
dieser Füllmenge
in dem Beutel dann, wenn die Hohlsonde in ihre ausgefahrene Position bewegt
wird, sehr nahe an dem unteren Ende der Hohlsonde befindet.
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Um die Erfindung klar verständlich zu
machen und leicht wirksam werden zu lassen, werden ein bevorzugtes
Verfahren zum Evakuieren und Versiegeln eines Beutels, der eine
Füllmenge
aus einem zerkleinerten Produkt enthält und aus einem heißversiegelbaren
Material gebildet ist, um so eine evakuierte, versiegelte, gemäß der Erfindung
ausgeführte Packung
zu bilden, sowie zwei Formen einer Vorrichtung zum Ausführen eines
solchen Verfahrens bzw. zu dessen Modifizierung im folgenden nur
beispielhaft an Hand der anliegenden Zeichnungen beschrieben, in
denen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Vakuum- und Versiegelungskopfanordnung
einer Maschine zum Evakuieren und Versiegeln eines Beutels ist,
der eine Füllmenge
aus einem zerkleinerten Produkt enthält und aus einem heißversiegelbaren
Material gebildet ist, um so eine evakuierte, versiegelte Packung
zu bilden,
-
2 ein
vertikaler Schnitt durch die Vakuum- und Versiegelungskopfversiegelungsanordnung gemäß 1 ist;
-
3 ein
vertikaler Schnitt längs
der Linie A–A
gemäß 2, gemäß 4 oder gemäß 5 ist;
-
4 ein
horizontaler Schnitt längs
der Linie B–B
gemäß 3 ist;
-
5 ein
horizontaler Schnitt längs
der Linie C–C
gemäß 3 ist;
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6 ein
vertikaler Schnitt durch einen Teil der Anordnung gemäß 1 längs der Linie D–D gemäß 5 ist;
-
7 ein
vertikaler Schnitt durch einen Teil der Anordnung gemäß 1 längs der Linie E–E gemäß 5 ist;
-
8 eine
vergrößerte Ansicht
eines Teils von 2 ist;
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die 9 bis 16 verschiedene Stufen beim Evakuieren
und Bilden der versiegelten Packung aus einem offenen Beutel darstellen,
der eine Füllmenge aus
einem zerkleinerten Material; beispielsweise
aus geröstetem
und gemahlenem Kaffee, enthält
und aus einem heißversiegelbarem
Material gebildet ist;
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17 ein
vertikaler Schnitt durch eine weitere Form der Evakuierungs- und Versiegelungskopfanordnung
ist;
-
18 eine
Draufsicht von oben auf die Kopfanordnung gemäß 17 ist;
-
19 ein
vertikaler Schnitt längs
der Linie F–F
gemäß 18 ist; und 20 eine Unterseitenansicht der Anordnung
gemäß den 17 bis 19 ist, welche die Form der Hohlsonde
und die Hülse
zeigt, in der diese gleitet.
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In 1 der
Zeichnungen zeigt die Bezugsziffer 1 eine Vakuum- und Versiegelungskopfanordnung
einer Maschine zum Evakuieren und Versiegeln eines Beutels, der
eine Füllmenge
aus einem zerkleinerten Produkt enthält und aus heißversiegelbarem Material
gebildet ist, um eine versiegelte Packung zu bilden. In 1 ist nur ein Teil der Vakuum-
und Versiegelungskopfanordnung 1 gezeigt. Die Anordnung 1 ist
zweckmäßigerweise
auf einem (nicht gezeigten) Karussell angebracht, das zwecks Drehung
um eine vertikale Achse angeordnet ist und eine Anzahl von Anordnungen
(insgesamt beispielsweise 30 oder mehr) trägt, die identisch mit Anordnung 1 sind.
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Anordnung 1 umfasst ein
oberes Glied 2, ein erstes Endglied 3 und ein
zweites Endglied 4, die zusammen einen starren Rahmen der
Anordnung 1 bilden. Durch die Blöcke 5 und 6 und
das rohrförmige Glied 7 wird
ein im allgemeinen zylindrisches Körperglied 8 gestützt. Wie
in 2 ersichtlich ist,
verläuft das
rohrförmige
Glied 7 durch das obere Glied 2 und weist einen
Umfangsflansch 9 auf, gegen den eine Halteplatte 10 befestigt
ist, um diesen fest in Position zu halten. Die Halteplatte 10 ist
mit (in 2 nicht gezeigten)
Schrauben an dem oberen Glied 2 befestigt.
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Wie am besten aus 2 ersichtlich ist, ist in dem unteren
Ende 11 des rohrförmigen
Glieds 7 eine Hülse 12 mit
im allgemeinen elliptischem Querschnitt angebracht. Innerhalb des
rohrförmigen
Glieds 7 ist eng anliegend ein inneres Glied 13 aufgenommen und
weist eine an seinem unteren Ende befestigte Hohlsonde 14 auf.
Das innere Glied 13 ist innerhalb des rohrförmigen Glieds 7 vertikal
verschieblich, und die Hohlsonde 14 ist ebenfalls verschieblich
innerhalb der Hülse 12 angebracht.
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Die Bezugsziffer 15 zeigt
eine Dichtung an dem unteren Ende des inneren Glieds 13 an;
die Dichtung 15 ist in einer äußeren Umfangsnut an dem inneren
Glied 13 aufgenommen. Eine ähnliche Dichtung 16 ist
in einer entsprechenden äußeren Umfangsnut
am oberen Ende des inneren Glieds 13 aufgenommen. Eine
weitere Dichtung 17 ist in einer entsprechenden Umfangsnut
an der Außenseite
des rohrförmigen
Glieds 7 aufgenommen. Die Dichtungen 15 und 16 sorgen
für eine
Versiegelung zwischen dem inneren Glied 13 und dem rohrförmigen Glied 7, während die
Dichtung 17 für
eine Versiegelung zwischen dem rohrförmigen Glied 7 und
dem Körperglied 8 sorgt.
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Das Körperglied 8 ist durch
ein unteres Ventilkörperglied 18 eines
das Vakuum betätigenden Ventils
abgedeckt, in dessen Oberfläche
ein unterer Lagerblock 19 angebracht ist. Oberhalb des
unteren Ventilkörperglieds 18 ist
ein oberes Ventilkörperglied 20 beabstandet,
in dessen unterer Fläche
ein oberer Lagerblock 21 angebracht ist. In der Oberseite
des oberen Ventilkörperglieds 20 besteht
eine Verbindung 22 zu einer Vakuumleitung 23, die zu einer (nicht
gezeigten) Vakuumpumpe führt.
Zwischen dem unteren Lagerblock 19 und dem oberen Lagerblock 21 ist
verschieblich ein Gleitglied 24 mit einer Bohrung 25 angebracht.
Bei Ausrichtung der Bohrung 25 mit entsprechenden Bohrungen 26 und 27 in
dem unteren Lagerblock 19 bzw. dem unteren Ventilkörperglied 18 und
mit entsprechenden Bohrungen 28 und 29 in dem
oberen Lagerblock 21 bzw. dem oberen Ventilkörperglied 20 kann
die Sonde 14 in der in 2 gezeigten
Weise in Verbindung mit der Vakuumleitung 23 gebracht werden.
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Das innere Glied 13 wird
mit Hilfe einer gegabelten Kurbel 30, die auf einem schwenkbaren
Stift 31 gelagert ist, in Bewegung gesetzt. Jeder Arm des gegabelten
Endes der Kurbel 30 trägt
einen nach innen gerichteten Stift 32, der eine (nicht
gezeigte) Laufbahnrolle trägt,
die an dem inneren Glied 13 angreift. Die gegabelte Beschaffenheit
der Kurbel 30 ist deutlich aus 1 erkennbar, die auch einen der Stifte 32 zeigt.
Die Kurbel 30 ist an ihrem oberen Ende, wie aus 2 ersichtlich ist, mit einem
Schlitz 33 versehen, der einen Stift 34 aufnimmt;
der Stift 34 ist an einem Betätigungsstab 35 befestigt,
der verschieblich in einem hinteren Block 36 gelagert ist.
Angrenzend an sein vorderes Ende trägt der Betätigungsstab 35 einen
Bund 37, der gegen ein Ende einer Druckfeder 38 anliegt,
deren anderes Ende gegen eine Unterlegscheibe 39 an dem
Betätigungsstab 35 anliegt,
um den Betätigungsstab 35 in
seine vordere Position, d. h. in der in 2 dargestellten Weise nach links, vorzuspannen.
Das rückwärtige Ende
der Druckfeder 38 und die Unterlegscheibe 39 sind
in einer Ausnehmung in dem hinteren Block 36 aufgenommen.
An seinem rückwärtigen Ende
ist der Stab 35 mit einem Kurvenstößel 41 versehen, der
in einer Kurvenbahn 42 der stationären ersten Kurve 43 aufgenommen
ist. Wenn sich das Karussell um seine vertikale Achse dreht, dann
bewegt sich der Kurvenstößel 41 nach
innen und außen,
um den Betätigungsstab 35 zu
bewegen und die Kurbel 30 aus der in durchgehenden Linien
gezeigten Position in 2, in
welcher die Sonde 14 ausgefahren ist, in die in gestrichelten
Linien angezeigte Position zu bewegen, in der das innere Glied 13 angehoben
wird, um die Sonde 14 im wesentlichen ganz in die Hülse 12 und
somit in ihre obere Position einzuziehen.
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Oberhalb des Betätigungsstabs 35 ist
in dem hinteren Block 36 verschieblich ein zweiter Betätigungsstab 44 angebracht;
dieser trägt
an seinem hinteren Ende einen Kurvenstößel 45, der in einer
Kurvenbahn 46 einer zweiten stationären Kurve 47 läuft. Das
vordere Ende des Betätigungsstabs 44 ist
mit dem Gleitglied 24 des Vakuumbetätigungsventils verbunden. Wenn
sich das Karussell um die vertikale Achse dreht, dann bewegt sich
der Betätigungsstab 44 hinein
und heraus, um den von Bohrungen 25, 26, 27, 28 und 29 gebildeten
Durchgang durch das Vakuumbetätigungsventil
zu öffnen
und zu schließen
und dadurch in den geeigneten Augenblicken in dem Funktionszyklus
periodisch ein Vakuum auf die Sonde 14 aufzubringen.
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In der in 3 gezeigten Weise ist auf Achsen 50, 51,
die vertikal in einem Endglied 4 gelagert sind, ein Armpaar 48, 49 gelagert.
Die Arme 48, 49 tragen an ihren freien Enden jeweils
Zwickel bildende Glieder 52, 53. Auf den Achsen 50, 51 sind
Zapfen 54, 55 befestigt und greifen in der in 4 gezeigten Weise in Zahnstangen 56, 57 an
einem Betätigungsstab 58 ein,
der in dem Element 4 verschieblich ist. Der Stab 58 trägt seinem
rückwärtigen Ende
einen Kurvenstößel 59 an
(siehe 2); dieser Kurvenstößel 59 greift
in eine Kurvenbahn 60 an einer dritten stationären Kurve 61 ein.
(Zur Vereinfachung von 2 ist
die Zahnstange 56 in dieser Figur nicht gezeigt). Wenn
sich das Karussell um seine vertikale Achse dreht, dann bewegt sich
der Kurvenstößel 59 hinein
und heraus und folgt dabei der Kurvenbahn 60 an der dritten
Kurve 61 in den geeigneten Augenblicken in dem Funktionszyklus,
um die Achsen 50, 51 in Drehung zu versetzen und
die Zwickel bildenden Glieder 52, 53 in dem geeigneten
Augenblick in dem Funktionszyklus in Eingriff mit den Seitenwänden einer
(in 1 bis 3 nicht gezeigten) offenen
Packung zu bewegen, um so nahe an dem oberen Ende der Packung einen
Zwickel zu bilden und sich wieder nach außen zu bewegen.
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Unterhalb des Betätigungsstabs 58 ist
verschieblich in Glied 4 ein weiterer Betätigungsstab 62 angebracht,
der an seinem rückwärtigen Ende
einen Kurvenstößel 63 trägt, der
in einer Kurvenbahn 64 einer vierten stationären Kurve 65 läuft. Der
Betätigungsstab 62 betätigt ein
Paar von oberen Greifbacken, die allgemein bei 66, 67 in
den 1 und 2 angezeigt sind, mit einem
Mechanismus, der ausführlicher
in 5 gezeigt ist. An
dem Betätigungsstab 62 ist
ein Paar von Zahnstangen 68, 69 gebildet; diese stehen
in Eingriff mit entsprechenden Ritzeln 70, 71, die
jeweils locker auf vertikalen Achsen 50, 51 gelagert
sind. Die Ritzel 70, 71 wirken ihrerseits auf
Zahnstangen 72, 73 an Zahnstangen 74, 75 ein,
die nahe an ihren vorderen Enden (d. h. den linken Enden in den 1, 2 und 5)
mit einem Bügel 76 verbunden sind,
der einen Teil des oberen Greifbackens 67 bildet. Ein Stützglied 77 des
oberen Greifbackens 67 ist an dem vorderen Ende des Betätigungsstabs 62 mit Hilfe
eines Stifts 78 befestigt, auf dessen Schaft eine Druckfeder 79 angebracht
ist (siehe 5), die das Stützglied 77 in
Richtung nach vorn, d. h. in der in 5 gezeigten
Weise nach links, vorspannt. Das Stützglied 77 kann auf
den Stäben 74, 75 gleiten. Wenn
infolgedessen, dass der Kurvenstößel 63 vorwärts (d.
h. in den 2 und 5 nach links) geschoben wird,
wird der Backen 66 vorwärts
bewegt, die Zahnstangentriebe 68, 69, 70, 71, 72 und 73 bewirken eine
entsprechende Rückwärtsbewegung
(d. h. in 5 nach rechts)
der Stäbe 74, 75 und
bewegen daher die Stäbe 74, 75 in
der Gegenrichtung zum Betätigungsstab 62 und
lassen die oberen Greifbacken 66 und 67 schließen.
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In 5 trägt das Stützglied 77 des
oberen Greifbackens 66 eine Backenplatte 80. Ein ähnliches Stützglied 81 ist
mit Hilfe eines Stifts 82 und einer Druckfeder 83 in ähnlicher
Weise unverlierbar auf der rückwärtigen Seite
des Bü-gels 76 angebracht
und trägt
eine Backenplatte 84. Die Backenplatten 80 und 84 umfassen
jeweils Druckpads, die aus elastischem Material, beispielweise aus
Gummi oder elastischem geschlossenzelligem Polyurethanschaumstoff,
hergestellt oder mit diesem beschichtet sind. Diese elastischen
Pads messen von oben nach unten auf ihren einander berührenden
Flächen
etwa 25 mm.
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Die 2, 4 und 5 stellen obere Greifbacken 66 und 67 in
ihrer Öffnungsstellung
dar; in ihrer Schließstellung
können
sie einander gegenüberliegende
Abschnitte eines oberen Endes eines zwischen ihnen platzierten Beutels
berühren
und diese gegen die Außenseite
der Hülse 12 in
Anlage bringen.
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Unterhalb des Betätigungsstabs 62 ist
in Block 4 verschieblich ein weiterer Betätigungsstab 85 angebracht.
Dieser trägt
an seinem vorderen Ende eine Trägerplatte 86,
die von einem Stift 87 ähnlich dem
Stift 78 gehalten wird und von einer (nicht gezeigten)
Druckfeder ähnlich
der Druckfeder 79 nach vorn, d. h. in der in 2 gezeigten Weise nach links, vorgespannt
wird. Auf der Trägerplatte 86 ist
ein aufheizbarer Versiegelungsbacken 88 angebracht. Der aufheizbare
Versiegelungsbacken 88 weist eine herkömmliche Konstruktion auf und
ist mit (nicht gezeigten) inneren elektrischen Heizelementen und
mit einer (nicht gezeigten) thermostatischen Regelvorrichtung versehen,
so dass während
des Versiegelungsschritts eine vorgegebene Versiegelungstemperatur des
Backens 88 aufrechterhalten wird.
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Zu der Trägerplatte 86 weisend
und unterhalb des Stützglieds 81 befindet
sich ein weiteres Stützglied 89 für einen
zweiten Heizbacken 90, der im wesentlichen eine identische
Konstruktion wie der Heizbacken 88 aufweist. Das Stützglied 89 ist
mit Hilfe einer Schraube 92 elastisch mit einem Bügel 91 verbunden.
Eine Druckfeder 93 auf dem Schaft der Schraube 92 spannt
die Trägerplatte 89 elastisch
von dem Bügel 91 weg.
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Der Betätigungsstab 85 ist
ebenfalls mit (bei 94, 95 in 3 angezeigten) Zahnstangen ähnlich den
Zahnstangen 68, 69 versehen, die in Eingriff mit Ritzeln 96, 97 stehen,
die locker auf vertikalen Achsen 50, 51 gelagert
sind. Die Ritzel 96, 97 stehen auch in Eingriff
mit Zahnstangen 98, 99, die auf Stäben 100, 101 vorgesehen
sind. Die Stäbe 100, 101 wirken
in ähnlicher
Weise wie die Stäbe 74, 75;
daher führt
die Vorwärtsbewegung
des Betätigungsstabs 85 unter
der Einwirkung des sich entgegen der Kurvenbahn 103 an
der stationären
Kurvenplatte 104 bewegenden Kurvenstößels 102 zu einer
Vorwärtsbewegung
(d. h. einer Bewegung nach links in der in den 2, 4 und 8 gezeigten Weise) des Versiegelungsbackens 88 und
zu einer Rückwärtsbewegung (d.
h. einer Bewegung nach rechts in der in den 2, 4 und 8 gezeigten Weise) des Versiegelungsbackens 90.
In der Schließstellung
der Versiegelungsbacken 88 und 90 können diese
einander gegenüberliegende
Abschnitte eines Zwischenbereichs des oberen Endes eines unter der
Anordnung platzierten Beutels berühren, wobei dieser Zwischenbereich
unter dem oberen Ende des Beutels liegt.
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Es ist ein weiterer Betätigungsstab 105 vorhanden,
der verschieblich in Block 4 unter dem Betätigungsstab 85 angebracht
ist. Dieser trägt
an seinem rückwärtigen Ende
einen Kurvenstößel 106,
der in einer Kurvenbahn 107 in einer stationären Kurvenplatte 108 läuft. Er
weist ebenfalls zwei daran gebildete Zahnstangen 109, 110 auf,
die in Eingriff mit Ritzeln 111, 112 stehen, die
sich frei auf vertikalen Achsen 50, 51 drehen.
Die Ritzel 111, 112 stehen ihrerseits in Eingriff
mit Zahnstangen 113, 114 auf Stangen 115, 116.
An dem vorderen Ende des Betätigungsstabs 105 ist
elastisch eine Stützplatte 117 befestigt;
diese ist mit Hilfe einer Schraube 118 angeordnet, auf
deren Schaft eine Druckfeder 119 positioniert ist. Auf der
Stützplatte 117 ist
ein elastisches Pad 120 angebracht, das mit Gummi oder
einem geschlossenzelligen flexiblen Polyurethanschaumstoff beschichtet
ist; dieses ist mit Hilfe einer Schraube 121 an der Stützplatte 117 befestigt.
Zu der Stützplatte 117 weist
eine zweite, ähnliche
Stützplatte 122 mit
einem elastischen Pad 123 ähnlich dem Pad 120.
Die Stützplatte 122 ist
mit Hilfe einer Schraube 125 und einer Druckfeder 126 elastisch
auf einem starren Trägerglied 124 befestigt.
Die Pads 120 und 123 bilden ein unteres Paar von
Greifbacken, die elastisch einander gegenüberliegende Abschnitte eines
unteren Bereichs eines in geeigneter Weise unter der Anordnung 1 positionierten
Beutels ergreifen können,
wobei dieser untere Bereich unter dem Zwischenbereich angrenzend an
die Heiz- und Versiegelungsbacken 88 und 90, jedoch
oberhalb der Oberfläche
einer Füllmenge
aus einem zerkleinerte Produkt, beispielsweise geröstetem und
gemahlenem Kaffee, in dem Beutel liegt. In ihrer Schließstellung
können
die Pads 120 und 123 der unteren Greifbacken den
vorerwähnten
unteren Bereich des Beutels gegen die Sonde 14 drücken; durch
sie kann jedoch noch in deren Schließstellung die Sonde 14 zurückgezogen
werden. Wenn sich der Kurvenstößel 106 auf
Grund der Drehung des Karussells um den Umfang der stationären Kurvenplatte 108 herum
in der Kurvenbahn 107 vorwärts und rückwärts bewegt, dann werden die
unteren Greiflbacken durch die Anordnung von Zahnstangen und Stäben in Abhängigkeit
von der augenblicklichen radialen Position des Kurvenstößels 106 in
bezug auf die vertikale Drehungsachse des Karussells geöffnet und
geschlossen.
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Wie aus 8 ersichtlich ist, weist die Sonde 14 ein
offenes unteres Ende auf, das wünschenswerterweise
mit einem Stück
Feindrahtgaze 127 aus perforiertem Blech bedeckt ist; dieses
sollte so gewählt werden,
dass die Öffnungen
darin eine ähnliche
Größenordnung
wie die Größe der meisten
Teilchen des zu verpackenden zerkleinerten Produkts aufweisen. Auf
diese Weise wird die Gefahr minimiert, dass disperses Material in
das Vakuumsystem hinein gesaugt wird, und dabei wird sichergestellt,
dass das Ende der Hohlsonde 14 nicht so mit Kaffee oder
mit Teilchen eines anderen zerkleinerten Materials verstopft wird,
dass das Evakuieren des Beutels ungebührlich behindert wird. Wenn
das zu verpackende zerkleinerte Produkt gerösteter und gemahlener Kaffee
ist, kann die Drahtgaze beispielsweise etwa 100 bis etwa 120 Drähte pro
Zoll (etwa 39 bis etwa 47 Drähte
pro cm) aufweisen, was einer Gazeöffnungsgröße von etwa 0,1 mm bis etwa
0,5 mm entspricht. Wird ein perforiertes Blech verwendet, können die Öffnungen darin
beispielweise die Form von Schlitzen annehmen; geeignete Abmessungen
solcher schlitzförmiger Öffnungen
sind etwa 5 mm Länge
und etwa 0,35 mm Breite, wenn das zerkleinerte Material gerösteter und
gemahlener Kaffee ist.
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In 8 ist
auch eine kleine Bohrung 128 zu sehen, die durch den Boden
des inneren Glieds 13 hindurch gebohrt ist. Unter ihrem
unteren Ende befindet sich eine etwas größere Bohrung 129 in
einem Endstück 130;
diese größere Bohrung 129 enthält ein Gummipad 131,
das dazu dient, die Bohrung 128 auf bestimmten Stufen während der
Abfolge des Vorgangs abzudichten. Ebenfalls in 8 ist eine der Schrauben 132 zu
sehen, welche die Halteplatte 10 festhält.
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Nunmehr wird das Verfahren zur Betätigung der
Anordnung 1 an Hand der 9 bis 16 weiter erläutert. Diese
Figuren wurden vereinfacht, damit der Leser die Abfolge des Vorgangs
leichter verfolgen kann. In den 9 bis 16 sind die verschiedenen
Betätigungsstäbe, Kurvenstößel, Kurvenplatten,
Zahnstangentriebe und dergleichen weggelassen. Des weiteren sind
die oberen Greifbacken 66, 67 und deren Träger jeweils
in vereinfachter Weise als unitärer Block
dargestellt; diese Blöcke
sind in den 9 bis 16 mit UJ bezeichnet.
In ähnlicher
Weise sind die Heizbacken 88, 90 und deren Träger als
unitäre
Blöcke HJ gezeigt.
Ebenso sind die elastischen Pads 120, 123 und
deren Träger,
welche die unteren Greifbacken der Anordnung 1 bilden,
bei LJ angegeben.
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Zu Beginn des Evakuierens und Versiegelns eines
Beutels 133, der eine Füllmenge 134 aus
einem zerkleinerten Produkt wie beispielsweise geröstetem und
gemahlenem Kaffee enthält,
wird der Beutel 133 in einem oben offenen (nicht gezeigten)
Behälter
oder Halter getragen, dessen oberes Ende aus der Oberseite des Halters
vorsteht. Der Halter selbst wird von einem sich synchron mit dem
Karussell bewegenden (nicht gezeigten) Förderband getragen, so dass
er bei der Ausführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens
direkt unter der Anordnung 1 auf dem Karussell positioniert
ist. In der Ausgangsposition des Verfahrens, die in 9 gezeigt ist, befindet sich der Beutel 133 unter
der Anordnung 1, und die oberen Backen UJ sind
geöffnet
wie auch die Heizbacken HJ und die unteren Backen LJ.
Die Zwickel bildenden Glieder 52, 53 befinden
sich ebenfalls in ihren Öffnungsstellungen,
wie in 9 gezeigt ist.
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Der Beutel 133 wird aus
einem heißversiegelbaren
Kunststoffmaterial gebildet, beispielsweise aus Laminatstoff aus
rückseitig
bedrucktem Polyethylenterephthalat, Polyethylen niedriger Dichte
und abziehbarem Polyethylen niedriger Dichte mit einer Gesamtdicke
von etwa 100 μm.
Der Beutel 133 wird so gebildet, dass sich das abziehbare
Polyethylen niedriger Dichte auf der Innenseite desselben befindet.
Der Beutel 133 weist einen ebenen, mit Zwickel versehenen
Boden mit einer Bodenversiegelung 135 sowie mit einer Längsseitenversiegelung 136 auf. Die
allgemeine Form des geöffneten
Beutels 133 ist die eines rechteckigen Parallelepipeds.
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Als nächstes wird der Beutel 133 in
seinem oben offenen Behälter
oder Halter in der in 10 gezeigten
Weise angehoben, so dass das offene obere Ende des Beutels 133 die
Hülse umgibt
und zwischen den oberen Backen UJ, den Heizbacken HJ und
den unteren Backen LJ liegt, während sich die Oberfläche der
Füllmenge 134 immer
noch einige Zentimeter unterhalb des oberen Endes der Hülse 12 befindet.
Des weiteren liegt der obere Rand 137 des Beutels 133 zu
diesem Zeitpunkt auf einer solchen Höhe, dass dann, wenn sich die
oberen Greifbacken UJ schließlich schließen und
dadurch bewirken, dass sich das Beutelmaterial über die Füllmenge 134 nach innen
faltet, der obere Rand 137 des Beutels 133 in der
Schließstellung
der oberen Greifbacken UJ einige Millimeter unterhalb,
d. h. etwa 12,5 mm unterhalb, der Oberkanten der Klauen UJ liegt.
Mithin liegt der obere Rand 137 des Beutels 133 in
dieser Position etwa auf halbem Wege an den Backen UJ nach unten.
Auf diese Weise wird die Gefahr, dass sich das Beutelmaterial bei
den nachfolgenden Beutelverschließschritten zwischen dem unteren
Ende des rohrförmigen
Glieds 7 und den oberen Klauen UJ festklemmt,
und daher die Gefahr vermieden, dass dadurch das obere Ende der
fertigen versiegelten Packung beschädigt wird. Außerdem berühren durch das
Positionieren des oberen Randes 137 unterhalb der Oberkanten
der Klauen UJ die Teile der Druckpads der Backenplatten 80 und 84 oberhalb
des oberen Randes 137 einander und bilden eine äußere temporäre Versiegelung
ober halb des oberen Randes 137 vor dem Beginn des Evakuierens.
Da ein Kontakt von Gummi zu Gummi (oder Schaumstoff zu Schaumstoff
zwischen den oberen Teilen der Druckpads an den Backen UJ erfolgen
kann, erhält
man eine bessere Versiegelung. In der angehobenen Position des Beutels 133 liegt
die Oberfläche
der Füllmenge 134 unterhalb
des unteren Endes der Hülse 12 auf
einer derartigen Höhe,
dass dann, wenn die Hohlsonde 14 in ihre ausgefahrene Position
bewegt wird, die Oberfläche
der Füllmenge 134 sehr
nahe an dem oder vorzugsweise in Kontakt mit dem unteren Ende der
Hohlsonde 14 liegt. Weiterhin drückt in der angehobenen Position
des Beutels 133, wenn die unteren Backenglieder LJ geschlossen
sind, die Oberfläche
der Füllmenge 134 das
Material des Beutels 133 gegen die Unterseite der unteren
Backenglieder LJ. Auf diese Weise kann der Kaffee nicht
auf Grund des Austretens von Luft angehoben werden, wenn das Vakuum
durch die Hohlsonde 14 hindurch auf die Innenseite des
Beutels 133 aufgebracht wird. Des weiteren wird der Kaffee
in dem Beutel durch das Beutelmaterial gegen die Unterseite der
unteren Backen LJ gedrückt,
so dass der Oberseite der Packung nach dem Evakuieren ein ordentlich
rechteckiges Aussehen verliehen wird. Daher erhält die evakuierte Packung ein
ordentliches parallelepipedisches Aussehen.
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Dann wird der Betätigungsstab 58 von
seinem Kurvenstößel 59 vorwärts bewegt,
wenn er der stationären
Kurvenbahn 60 folgt, so dass er eine Bewegung der Zwickel
bildenden Glieder 52, 53 nach innen in Richtung
zueinander hervorruft, wodurch die Oberseite des Beutels 133 über dem
Oberteil der Füllmenge 134 geschlossen
zu werden beginnt. Am Ende dieses Schritts ist die Position so,
wie in 11 dargestellt.
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Das ordentliche Verschließen der
Oberseite des Beutels 133 über dem Oberteil der Füllmenge 134 und
die Bildung eines Zwickels läßt sich
erleichtern, wenn der Beutel 133 während seines Bildens längs seiner
vertikalen Ecken 138, 139, 140 und 141 und
längs den
Längslinien 142, 143 vorgeknickt
wurde, wo Knicke erforderlich sind, um einen Zwickel im Oberteil
der Packung zu bilden.
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Im nächsten Schritt bewegt sich
der Betätigungsstab 35 vorwärts, so
dass die Vakuumsonde 14 in ihre untere ausgestreckte Position
ausgefahren wird, in der ihr unteres Ende unterhalb des unteren Endes
der Hülse 12 in
das Oberteil des Beutels 133, das nunmehr mit Zwickel versehen
wird, bis zu einer Stelle hineinragt, die etwa 10 mm bis etwa 15
mm oberhalb der Oberfläche
der Füllmenge 134 liegt.
In dieser ausgefahrenen Position des Endes der Bohrung 128 wird
dadurch verhindert, dass ein Vakuum auf den Zwischenraum zwischen
Sonde 14 und Hülse 12 aufgebracht
wird. Des weiteren bewegt sich der Betätigungsstab 62 vorwärts, so
dass sich die oberen Backen UJ schließen, bis sie entsprechende
einander gegenüberliegende
Abschnitte der Außenseite des
Beutels 133 berühren
und diese gegen die Hülse in
Anlage bringen. Da der obere Rand 137 des Beutels 133 etwa
12,5 mm unterhalb der Oberseite der oberen Backen UJ liegt,
berühren
die oberen Abschnitte der elastischen Druckpads der Backenplatten 80 und 84 einander,
um eine luftdichte äußere temporäre Versiegelung
oberhalb des Beutels 133 zu bilden. Die Betätigungsstange 105 bewegt
sich ebenfalls vorwärts
und ruft dadurch auch ein Schließen der unteren Backen LJ hervor,
so dass diese einen unteren Bereich des Beutels 133 unterhalb
des oberen Endes des Beutels 133, jedoch oberhalb der Oberfläche der
Füllmenge 134 geschlossen
halten und damit eine innere temporäre Versiegelung bilden. Gleichzeitig
wird der Betätigungsstab 58 nach hinten
zurückgezogen,
so dass die Zwickel bildenden Glieder 52 und 53 zurückgezogen
werden. Nunmehr ist die Situation so, wie in 12 dargestellt.
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Nunmehr wird der Beutel 133 in
seinem Halter angehoben, bis das untere Ende der Vakuumsonde 14 und
die Gaze oder das perforierte Blech 127 in Kontakt mit
der Oberfläche
der Füllmenge 134 stehen
oder sich gerade über
ihr, beispielsweise um nicht mehr als etwa 1 mm bis etwa 2 mm über ihr,
befinden. 13 zeigt die
Position auf dieser Stufe. Der Betätigungsstab 44 wird
in die in 2 dargestellte Position
vorwärts
bewegt, um die Vakuumleitung 23 über das rohrförmige Glied 7 mit
der Vakuumsonde 14 zu verbinden. Mithin wird ein Vakuum
auf den In nenraum des Beutels 133 aufgebracht. Bei einem
typischen Evakuierungsverfahren wird ein Vakuum von etwa 950 Millibar
in den Beutel 133 eingebracht (was einem absoluten Druck
von etwa 50 Millibar absolut innerhalb des Beutels 133 unter
der Annahme entspricht, dass der atmosphärische Druck etwa 1 Bar beträgt).
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Da die Gaze oder das perforierte
Blech 127 so nahe an der Oberfläche der Füllmenge 134 aus Kaffee
in dem Beutel 133 liegt, erreicht kein Kaffee in dem Oberflächenabschnitt
der Füllmenge 134,
der durch während
des Evakuierens des Beutels 133 aus dem Innenraum der Füllmenge 134 austretende
Luft gestört
wird, eine hohe Geschwindigkeit. Daher werden die Verstopfung der
Gaze oder des perforierten Blechs 127 durch Kaffeekörnchen und
jedes Problem vermieden, das durch das massenhafte Anheben der Füllmenge 134 aus
Kaffee hervorgerufen wird.
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Nachdem das Evakuieren des Beutels 133 abgeschlossen
ist, kann das Gleitglied 24 bei Bedarf so bewegt werden,
dass die Verbindung zwischen dem Innenraum des Beutels 133 und
der Vakuumleitung 23 abgeschnitten wird. Dann kann eine
kleine Menge eines Inertgases, beispielsweise Kohlendioxid oder
Stickstoff, oder ein wünschenswerter
Kaffeearomatenanteil durch eine (nicht gezeigte) Öffnung in
den Innenraum des rohrförmigen
Glieds 7 und daher in den Beutel 133 zurückgeführt werden. Typischerweise
fällt das
Vakuum in dem Beutel 133 etwas ab; mithin kann dann, wenn
zu Anfang ein Vakuum von etwa 950 Millibar auf den Beutel 133 aufgebracht
wird (was einem absoluten Druck von etwa 50 Millibar entspricht),
das nach dem Rückführen auf den
Innenraum des Beutels 133 aufgebrachte Vakuum etwa 920
Millibar betragen, was einem absoluten Druck von etwa 80 Millibar
entspricht. Neben dem Einführen
von wünschenswerten
Materialien, beispielsweise von Inertgas oder Aromatenbestandteilen,
in den Beutel 133 wird durch Verwendung der Rückführung dabei
mitgeholfen, etwaige Kaffeeteilchen an der Unterseite der Gaze oder
des perforierten Blechs 127 zurück in den Beutel 133 zu
verdrängen.
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Während
die oberen Backen UJ und die unteren Backen LJ geschlossen
gehalten werden, wird die Hohlsonde 14 zurückgezogen.
Wenn sich das innere Glied
13 zu heben beginnt, um die
Hohlsonde 14 zurückzuziehen,
wird die Bohrung 128 geöffnet, da
sich ihr unteres Ende von dem Gummipad 131 abhebt, und
das innere Glied 13 kann angehoben werden, ohne ein noch
größeres Vakuum
zwischen dem inneren Glied 13 und dem Endstück 130 zu
schaffen, da durch die Bohrung 128 nunmehr ein Druckausgleich über das
untere Ende des inneren Glieds 13 ermöglicht wird.
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Wenn die Hohlsonde 14 vollständig zurückgezogen
ist, ist die Situation so, wie in 14 dargestellt.
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Dann schließen sich die Heizbacken HJ unter
der Einwirkung des Betätigungsstabs 85.
Die Situation ist dann so, wie in 15 dargestellt.
Der von den Heizbacken HJ ausgeübte Druck in Kombination mit
der hohen Temperatur der Heizflächen
derselben hat zur Folge, dass die heißversiegelbaren Innenseiten
des Beutels weich werden oder ausreichend schmelzen, um eine sichere
Wärmeversiegelung 144 für die fertige
Packung zu bilden. Während
dieses Versiegelungsschritts ist bei Verwendung der Rückführung das
Vakuum in der Sonde 14 höher (d. h. der absolute Druck
ist höher)
als im Innenraum des Beutels 133. Nach einer ausreichenden
Verweilzeit, damit die Wärme
die vier Lagen in dem Zwickelbereich an der Oberseite des Beutels 133 ausreichend
durchdringen und eine zuverlässige
Bildung der Wärmeversiegelung
ermöglichen
kann, kann die Verbindung zu der Vakuumleitung 23 wieder
hergestellt werden, indem das Gleitglied 24 unter der Einwirkung
des Betätigungsstabs 44 bewegt
wird, bevor sich die Heizbacken HJ wieder öffnen. Durch
Wiederherstellung des vollständigen
Vakuums an dieser Stelle in dem Funktionszyklus wird dabei mitgeholfen,
die Seitenwände
des Beutels im Bereich der noch warmen Versiegelung zusammenzuhalten,
wenn sich die Heizbacken HJ öffnen, wodurch bei der Bildung
einer ordnungsgemäßen permanenten
Versiegelung mitgeholfen wird. Des weiteren bewegen sich die Betätigungsstäbe 85, 62 und 105 rückwärts (d.
h. in der in 2 gezeigten
Weise nach rechts), damit sich die Heizbacken HJ und danach
die oberen Backen UJ und die unteren Backen LJ öffnen, wo durch
der versiegelte Beutel 133 als fertige Packung in der in 16 gezeigten Weise abfallen
kann.
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Das Karussell dreht sich weiter und
durchläuft
eine Reinigungsstation, an der ein Luftgebläse und/oder eine Luftbürste zum
Reinigen von etwaigen Kaffeekörnchen
verwendet werden kann, die noch an der Gaze oder dem perforierten
Blech 127 haften, bevor es wieder an die erste Station
entsprechend 9 gelangt.
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Bei dem Verfahren, das an Hand der 9 bis 16 dargestellt ist, wird die Sonde 14 zuerst
in einem Augenblick zwischen der Stufe gemäß 11 und derjenigen gemäß 12 ausgefahren. Sie kann auch früher als
an diesem ausgefahren werden. Beispielsweise kann sie schon zu Beginn
der Abfolge auf der Stufe gemäß 9 abgesenkt werden.
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Bei der dargestellten Evakuierungs-
und Versiegelungskopfanordnung werden die oberen Backen UJ,
die Heizbacken HJ und die unteren Backen LJ usw.
mit Hilfe einer Reihe von Betätigungsstäben, Zahnstangen
und Ritzeln mit Hilfe der sich entgegen den Kurvenbahnen bewegenden
Kurvenstößel in Bewegung
gesetzt. Wenn die Anordnung ist selbständige Einheit verwendet werden
soll, so kann die Bewegung alternativ mit Hilfe von Pneumatikkolben
und -zylindern zustandegebracht werden. Wenn die Evakuierungs- und
Versiegelungskopfanordnung bewegbar sein soll, indem sie beispielsweise
auf einem drehbaren Karussell oder auf einem sich bewegenden Förderer angebracht
wird, dann können
jeder obere Backen UJ, jeder Heizbacken HJ und
jeder untere Backen LJ usw. anstatt mit Hilfe von Betätigungsstäben, Zahnstangen
und Ritzeln durch einen einzelnen Betätigungsstab bewegt werden,
der jeweils mit einem Kurvenstößel versehen
ist, der mit einer von einem Paar von entsprechenden Kurvenbahnen
zusammenwirkt, von denen je eine auf jeder Seite der Bewegungsbahn
der Anordnung angebracht ist.
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Bei dem oben beschriebenen Verfahren
wird erläutert,
wie der Beutel 133 evakuiert werden kann und dann eine
kleine Menge eines wünschenswerten Aromatenanteils
oder eines Inertgases (beispielsweise CO2 oder
N2) oder von Luft in den Beutel 133 zurückgeführt werden
kann, um so das Vakuum innerhalb des Beutels 133 vor dem
Versiegeln etwas zu vermindern. In diesem Falle steht die fertige
Packung immer noch unter Vakuum, jedoch entspricht das Vakuum in
der fertigen Packung einem höheren
Druck (beispielsweise etwa 80 Millibar absolut) im Vergleich zu
dem höchsten
Vakuum (oder niedrigsten absoluten Druck), das/der während des
Evakuierungsvorgangs in dem Beutel 133 erzeugt wird (beispielsweise
etwa 50 Millibar absolut). Als Alternative kann die Rückführung unter
Verwendung einer größeren Menge
eines Inertgases (beispielsweise CO2 oder
N2) erfolgen, so dass die fertige Packung
einen oder beinahe einen atmosphärischen
Druck aufweist, d. h. eine "weiche" Packung ist, deren Inhalt vor
etwaigem schädlichem
Einfluss durch die Einwirkung von Luft (beispielsweise der Oxidation
durch O2) geschützt ist.
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Es wurde oben erwähnt, dass das ordentliche Verschließen der
Oberseite des Beutels 133 über der Oberseite der Füllmenge 134 und
das Bilden eines Zwickels erleichtert werden können, wenn der Beutel 133,
während
er gebildet wird, längs
seiner vertikalen Ecken 138, 139, 140 und 141 und
längs der
Längslinien 142, 143 vorgeknickt
wurde. Die ordentliche Weise des Verschließens lässt sich noch weiter verbessern
durch ein Vorknicken längs
horizontalen Linien, beispielsweise den horizontalen Linien 145, 146, 147 und 148,
die den letztlichen oberen und unteren Kanten der fertigen Packung
entsprechen. Die ordentliche Weise des Verschließens wird insbesondere dann
verbessert, wenn solche Vorknicklinien in den Bereichen vorgesehen
werden, wo ein Zwickel in der Packung gebildet werden soll.
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In 17 entspricht
das der Ansicht von 2,
und es wird ein Teil einer alternativen Form einer Evakuierungs-
und Versiegelungskopfanordnung 201 dargestellt. Wie die
Anordnung 1 gemäß den 1 bis 16 ist die Anordnung 201 in
zweckmäßiger Weise
auf einem (nicht dargestellten) Karussell angebracht, das um eine
vertikale Achse drehbar angeordnet ist und eine Anzahl von Baugruppen
(beispielsweise insgesamt 30 oder mehr) trägt, die jeweils identisch mit
der Anordnung
201 sind. Da viele von den Teilen der Anordnung 201 im
wesentlichen mit denen von Anordnung 1 gemäß den 1 bis 16 identisch sind, werden in 17 Bezugsziffern verwendet,
die mit den in den 1 bis 16 verwendeten identisch
sind.
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Die Anordnung 201 umfasst
ein oberes Glied 2, durch das hindurch ein rohrförmiges Glied 202 der Anordnung 1 geführt ist,
das identisch mit dem rohrförmigen
Glied 7 der Anordnung 7 ist, nur dass dieses einen
Abschnitt 203 mit etwas vergrößertem Innendurchmesser aufweist.
Innerhalb des rohrförmigen
Glieds 202 ist verschieblich einen hohles Innenglied 204 angebracht,
bei dem nahe an seinem oberen Ende ein Kolben 205 ausgebildet
ist. Die Hohlsonde 14 ist an ihrem unteren Ende befestigt
und ist verschieblich in einem unteren Glied 206 aufgenommen,
an dem die Hülse 12 mit
Hilfe einer Schraube 207 befestigt ist. Das hohle Innenglied 204 weist
eine untere äußere Versiegelung 208 und
eine obere äußere Versiegelung 209 auf.
Innerhalb des Oberteils des rohrförmigen Glieds 202 ist
ein rohrförmiges
Hülsenglied 210 aufgenommen;
dieses bildet eine eng anliegende Passung innerhalb des hohlen Innenglieds 204.
An seinem unteren Ende trägt
das rohrförmige
Hülsenglied 210 eine äußere Versiegelung 211,
und an seinem oberen Ende trägt
es eine äußere Versiegelung 212,
mit deren Hilfe eine vakuumdichte Verbindung zwischen dem rohrförmigen Hülsenglied 210 und
einem oberen Block 213 hergestellt wird. Das Hülsenglied 210 ist
an dem oberen Block 213 befestigt.
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Am oberen Ende des von dem oberen
Ende der vergrößerten Bohrung
des Abschnitts 203 und dem Hülsenglied 210 gebildeten
ringförmigen
Zylinders ist eine Öffnung 214 vorhanden,
die durch eine (schematisch durch die Linie 215 angezeigte)
Leitung mit einer entsprechenden Öffnung 216 am unteren
Ende des rohrförmigen
Glieds 202 verbunden ist. Auf diese Weise kommuniziert
der ringförmige
Zylinder 217 unterhalb des unteren Endes des rohrförmigen Glieds 202 jederzeit
mit dem ringförmigen
Zylinder 218 oberhalb des rohrförmigen Glieds 202.
Daher kann dann, wenn zum Evakuieren von Luft aus dem Innern eines
Beutels 133 mit ge röstetem
und gemahlenem Kaffee darin ein Vakuum durch die Vakuumsonde 14 gesaugt
wird, das rohrförmige
Glied 202 angehoben werden, um die Sonde 14 aus
dem Innern des Beutels 133 herauszuziehen, ohne den Druck
in dem ringförmigen
Zylinder 217 weiter zu vermindern. Der ringförmige Raum 219 kommuniziert mit
der Außenluft,
da dieser Bereich der Anordnung eine Verbindung der gegabelten Arme
der Kurbel 30 ermöglichen
soll.
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Der obere Block 213 ist
mit einer vertikalen Bohrung 220 und mit horizontalen Bohrungen 221 und 222 versehen,
die mit Blindbohrungen 223 bzw. 224 kommunizieren.
Oberhalb der vertikalen Bohrung 220 ist ein Drehkugelventil 225 befestigt,
damit eine Verbindung zwischen der vertikalen Bohrung 220 und
der Vakuumleitung 226 hergestellt und getrennt werden kann.
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Das Ventil 225 weist ein
(nicht gezeigtes) im wesentlichen kugelförmiges (nicht gezeigtes) Ventilglied
auf, das im Innern eines im wesentlichen gasdichten Gehäuses auf
einer horizontalen Spindel angebracht ist, deren Drehungsachse im
wesentlichen rechtwinkelig zu der Ebene des Papiers gemäß 17 liegt, und die weist
eine hindurchführende
polare Bohrung rechtwinkelig zu ihrer Drehungsachse auf. In einer
Position des Ventilglieds kann die Bohrung mit den Bohrungen 220 und 226 ausgerichtet werden,
um für
eine Verbindung zwischen der Vakuumleitung 226 und der
Sonde 14 zu sorgen; durch Drehen des Ventilglieds um einen
Winkel von annähernd
90° aus
dieser Position kann die Verbindung zwischen den Bohrungen 220 und 226 getrennt
werden, wodurch mithin die Verbindung zwischen der Vakuumleitung
(über die
Bohrung 226) und der Hohlsonde 14 getrennt wird.
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Ein weiteres Drehkugelventil 227 steuert
die Verbindung zwischen der Blindbohrung 223 und einer
(nicht gezeigten) Druckluftquelle, die mit einer Öffnung 228
im Oberteil des Körpers
des Ventils 227 verbunden ist; dabei besteht der Zweck
der Druckluft darin, das untere Ende der Hohlsonde 14 zum
geeigneten Zeitpunkt in dem Funktionszyklus zwischen dem Abschluss
des Versiegelns eines Beutels 133 und dem Beginn der Versiegelungsabfolge
für den nächsten Beutel 133 zu reinigen.
Wiederum liegt die Drehungsachse der Betätigungsspindel des Ventils 227 im
wesentlichen rechtwinkelig zur Ebene des Papiers gemäß 17, Es ist ein drittes Drehkugelventil 229 vorgesehen
mit dem Zweck, Luft (oder einen wünschenswerten Kaffeearomatenanteil)
in die Hohlsonde 14 zurückzuführen, nachdem
das vollständige Vakuum
in den Beutel 133 eingesaugt wurde mit dem Zweck, Kaffeeteilchen
vor dem Herausziehen der Sonde 14 und dem Schließen der
Versiegelungsbacken HJ aus dem unteren Ende der Hohlsonde 14 zu verdrängen. Dieses
weist eine Konstruktion auf, die im allgemeinen ähnlich derjenigen der Ventile 225 und 277 ist,
nur dass es nicht nur eine Öffnung 230 im
Oberteil des Körpers
des Ventils 229, das entweder zur Luft offen ist oder mit
einer (nicht gezeigten) Quelle eines wünschenswerten Kaffeearomatenanteils
verbunden ist, sondern auch eine seitliche Öffnung 231 aufweist,
die mit einer Kammer 232 verbunden ist. Das (nicht gezeigte)
Ventilglied des, Ventils 229 weist ebenfalls eine andere
Konstruktion als diejenige des Ventils 225 und 227 auf;
anstelle einer geraden Bohrung weist es eine Bohrung mit einem annähernd 120° ausmachenden
Knick darin auf. Durch diese Bohrung kann eine Verbindung zwischen
der freien Luft (oder einer Quelle eines wünschenswerten Kaffeearomatenanteils) über die Öffnung 230 und dem
Innenraum der Kammer 232 in einer Position des Ventilglieds
und zwischen dem Innenraum der Kammer 232 und der Blindbohrung 222 in
einer anderen Position des Ventils 229 hergestellt werden. Jedoch
ist eine direkte Verbindung zwischen der Öffnung 230 und der
Blindbohrung 222 nicht möglich. Durch diese Anordnung
kann eine vorgegebene Menge an Luft (oder an einem wünschenswerten Kaffeearomatenanteil) über die
Sonde 14 zurück
in den Innenraum eines evakuierten Beutels 133 geführt werden,
bevor dieser versiegelt wird.
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Wie aus 19 ersichtlich ist, trägt die Betätigungsspindel 233 des
Ventils 225 einen Bund 234, der mit Hilfe einer
Mutter 235 festgehalten wird. Der Bund 234 trägt eine
versetzte Rolle 236, die auf einer Spindel 237 gelagert
ist.
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Die Ventile 227 und 229 tragen
(nicht gezeigte) Bünde ähnlich dem
Bund 234 auf ihren jeweiligen Betätigungsspindeln, und diese
Bünde tragen
jeweils eine versetzte Rolle ähnlich
der Rolle 236.
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Bei dem Betätigungsstab 44 ist
an seinem freien Ende ein Gleitglied 238 befestigt. Dieses
ist mit einer Nut 239 ausgebildet (siehe 17) und ist so eingeengt, dass es sich
in Bezug auf die Achse des Karussells zwischen den drehbaren Rollen 240, 241 und 242 im
wesentlichen nach innen und nach außen bewegt. Wenn sich der Betätigungsstab 44 unter
der Einwirkung des in der Kurvenbahn 48 der stationären Kurve 47 laufenden
Kurvenstößels 45 hinein
und heraus bewegt, dann bewegt sich auch das Gleitglied 238 nach
innen und nach außen
in Richtung zu der und weg von der Achse des von den Rollen 240, 241 und 242 geführten Karussells.
Durch die Form der Nut 239, die als Kurvenbahn für die Rolle 236 und
die entsprechenden Rollen für
die Ventile 227 und 229 wirkt, werden diese Rollen
in vertikale Bewegung gesetzt und rufen daher eine begrenzte Drehung
der Betätigungsspindeln
einschließlich
der Spindel 237 und mithin der Ventilglieder aller drei
Ventile 225, 227 und 229 hervor. Durch
geeignetes Profilieren der Kurvenbahn können die Ventile 225, 227 und 229 in
der gewünschten
Abfolge in Betrieb gesetzt werden.
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20 zeigt
die Form der Hohlsonde 14 und der Hülse 12, innerhalb
derer diese gleitet. Wie aus 20 ersichtlich
ist, erinnert das äußere Schnittprofil
der Hülse 12 etwas
an ein Lippenpaar. Durch diese Form wird sichergestellt, dass das
Material des oberen Endes des Beutels 133 durch die elastischen Pads 80 und 84 so
ordentlich wie möglich
gegen die Hülse 12 gedrückt wird,
und dass die Gefahr, dass das Beutelmaterial in diesem Bereich knittert,
minimiert wird. Dadurch wird wiederum sichergestellt, dass während der
gesamten Evakuierungs- und Versiegelungsschritte eine optimale temporäre Versiegelung
oberhalb des Versiegelungsbereichs aufrechterhalten wird.
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Die Bewegungsabfolge der Backen UJ, LJ und HJ ist
die gleiche wie die bei Anordnung 1. Außerdem wird durch die Bewegung
des Betätigungsstabes 44 si chergestellt,
dass die Ventile 225, 227 und 229 in
der richtigen Abfolge öffnen,
wie oben in bezug auf Anordnung 1 beschrieben ist.