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Diese Erfindung bezieht sich auf
einen Bekleidungsartikel. Insbesondere handelt es sich um einen
Bekleidungsartikel welcher dahingehend angepasst wurde, dass Zugang
zu einem Körperbereich ermöglicht wird,
welcher normalerweise bedeckt ist.
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In milden und warmen Klimaten mit
relativ hoher Umgebungstemperatur dient ein Bekleidungsartikel üblicherweise
eher dazu, die Sichtbarkeit bestimmter Körperbereiche zu verhindern
als Wetterschutz oder Warmhaltung zu bieten. Unter solchen Umständen stellt
der Zugang des Trägers/der
Trägerin
zu Körperbereichen
zum Waschen oder anderen hygienischen Zwecken gewöhnlich kein
wesentliches Problem dar.
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In kälteren Klimaten muss ein Bekleidungsartikel
neben einer Begrenzung der Sichtbarkeit ein bestimmtes Maß an Wetterschutz
oder Warmhaltung bieten. Wenn der Körper jedoch zu einem beträchtlichen
Teil von einem oder mehreren Bekleidungsartikeln bedeckt ist, ist
es eine Frage des praktischen Komforts, Mittel zu bieten, die den
Zugang zu einem bestimmten Körperbereich
zu hygienischen und sanitären
Zwecken ermöglichen.
Während
ein Kleidungsstück
zu solchen Zwecken entfernt werden kann, ist es jedoch bequemer,
wenn ein Teil des Kleidungsstückes
mit Mitteln versehen ist, welche eine Öffnung bieten, die den Zugang
zu lokal begrenzten Körperregionen
ermöglicht.
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Insbesondere zum Zwecke der Urinabgabe des
männlichen
Körpers
ist ein Bekleidungsstück
in Form von Hosen oder Shorts herkömmlicherweise mit einem Vorderschlitz,
der üblicherweise
als „Hosenschlitz" bezeichnet wird,
ausgestattet, welcher durch einen Reißverschluss, Knöpfe oder
ein Verschlussmittel wie z. B. VELCRO (RTM) geschlossen wird. Dies
ermöglicht
einen schnellen Zugriff auf das einzig involvierte männliche
Organ.
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Das US-Patent 4,578,828 (Smith) weist
eine Damenhose zum Einsatz bei Arbeit im Freien oder zur Verwendung
durch Frauen im Militär
aus, die ihnen das Urinieren oder Darmentleeren oder deren gleichzeitige
Ausführung
ermöglicht,
ohne sich ausziehen zu müssen.
Zu diesem Zwecke sind die Hosen sowohl mit einer Vorderöffnung versehen
als auch mit einer Schrittöffnung,
welche sich von der Basis des Vorderschlitzes bis zur Hinterkante
des rückseitigen
Bundes erstreckt. Die Schrittöffnung kann
durch einen herkömmlichen
Reißverschluss oder
einen „unsichtbaren" Reißverschluss
oder durch Knöpfe
oder VELCRO, entlang der Schrittnaht der Hosen angenäht, geschlossen
werden, und es wird vorgeschlagen, dass der Reißverschlussschieber des Schrittreißverschlusses
bei vollständiger
Schließung
durch den vorderseitigen Besatz blickdicht verdeckt sein sollte.
Ein innerer „gefütterter
Schlitz" ist zum
Schutz der Trägerin
vor dem Reißverschluss
im Schrittbereich vorgesehen.
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WO-93/13679 (Gregorio) weist eine
Damenhose mit Schrittöffnung
aus, die sich vom unteren Ende der Hosenvorderseite zu einem Bereich
der Rückseite
erstreckt, die nicht so weit wie der hintere Bund reicht und die
durch einen Reißverschluss, Knöpfe o. ä. verschließbar ist.
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Das australische Patent U-040086/93
(Pietralunga) weist eine Damenhose mit einer Schrittöffnung in
Form eines geschlossenen Ovals aus, welches sich von unterhalb des
Vorderschlitzes zu einem Bereich der Rückseite erstreckt, welches
nicht so weit wie der hintere Bund reicht und welches durch einen
Reißverschluss,
Knöpfe
oder andere Verschlussformen verschließbar ist.
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Ein Kleidungsstück im Jeans-Design mit verborgenem
Vorderschlitz ist im Allgemeinen akzeptabler für die Trägerin (wie auch für den Betrachter)
als ein solches mit einem sichtbaren Verschlussmittel im Schritt.
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Da Jeans mit einem Schrittschlitz
bisher noch nicht allgemein getragen werden, könnte es für die Trägerin wünschenswert sein, dass der
Vorderschlitz nicht nur nicht sichtbar, sondern auch beim Tragen
des Bekleidungsartikels ausreichend verborgen ist, um so dem Betrachter
nach außen
hin den Anschein oder die Illusion zu vermitteln, dass eigentlich
gar kein Schrittschlitz existiert oder zumindest dass er/sie keinerlei
Unterschied zwischen einem Bekleidungsartikel herkömmlichen
Designs und einem Artikel im Jeans-Design mit zusätzlichem Schrittschlitz
erkennen kann.
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf Bekleidungsartikel im Jeans-Design mit zusätzlichen Schrittöffnungen,
die solcherart verdeckt werden, dass beim Tragen des Bekleidungsartikels
der Betrachter den Unterschied zwischen Jeans mit zusätzlicher
Schrittöffnung
und denen herkömmlicher Jeansstruktur
und im herkömmlichen
Design nicht (einfach) erkennen kann; im Falle der vorliegenden Erfindung
ist das Verschlussmittel der Schrittöffnung der Trägerin zum Öffnen und
Schließen
leicht zugänglich.
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Smith & Smith (
US 4,578,828 ) behandeln einen langen
Schrittschlitz (d. h. vom unteren Ende der Vorderseite des Bekleidungsartikels
durch den Schrittbereich bis hin zur rückseitigen Taille verlaufend),
der nur mittels eines ,verdeckten/unsichtbaren' Reißverschlusses (das ist ein
umgekehrter Reißverschluss
mit einem Reißverschlussschieber
von hinten nach vorn, welcher standardmäßig in Damenröcken und – hosen
genutzt wird und von außen
unsichtbar ist, abgesehen von dem sichtbar liegenden Schieber des
Reißverschlusses).
Sie erwähnen, dass
der Schieber unter dem vorderseitigen Besatz verborgen werden kann.
Dies wirft zwei Probleme auf:
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- (a) Was geschieht mit dem Schieber, wenn kein Vorderschlitz
und damit auch kein Besatz existiert (d. h. klassische Damenhosen
mit einem Seitenreißverschluss
sind verbreitet)? Er liegt offensichtlich unverdeckt.
- (b) Um den Schieber unter dem Besatz zu verdecken, muss mindestens
eine Seite des Reißverschlusses
an dessen oberen Ende abweichen, so dass der Schieber unter dem
Besatz liegt. Eine solche ,Abweichung' eines Reißverschlussendes ist völlig neuartig
in Bekleidungsstücken
und wurde in keiner bisherigen Dokumentation ausgewiesen. Wenn keine
Abweichung der Reißverschlusszähne des
verdeckten/unsichtbaren Reißverschlusses
vorgesehen ist, liegt der Schieber des Reißverschlusses sichtbar auf
der Oberblende des Bekleidungsstückes.
Wenn
kein Vorderschlitz und kein Besatz existieren, weicht der ,verdeckte/unsichtbare' Reißverschluss
an einem Ende (entweder Vorder- oder Rückseite)
unter einer Materiallippe ab und ist dadurch beim Tragen der Hose
vollständig
unter der Lippe verdeckt (solch eine ,Lippe' ist dem Betrachter nicht ersichtlich
und vermittelt nach außen
hin den Anschein oder die Illusion einer geschlossenen Naht, so
wie in den vorder- und rückseitigen
Nähten
des Bekleidungsartikels).
Es ist wünschenswert, dass der Reißverschlussschieber
bei geschlossenem Schrittschlitz verdeckt ist, um so Probleme zu
vermeiden, die entstehen können,
wenn ein offenliegender Reißverschlussschieber
an Alltagsgegenständen
hängen bleibt,
was wiederum zu anderenfalls vermeidbaren Verschleißerscheinungen
in diesem Bereich des Bekleidungsartikels führen kann, wie auch aus oben
aufgeführten
Gründen
der Verdeckung.
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Die vorliegende Erfindung weist Jeans
mit einem langen Schrittschlitz (d. h. vom unteren Ende der Vorderseite
des Jeansartikels entlang des Schrittbereiches bis hin zur rückseitigen
Taille verlaufend) aus, wobei das Verschlussmittel beim Tragen des
Bekleidungsartikels vollständig
verdeckt ist und das Verschlussmittel sowohl mit herkömmlichen Reißverschlüssen/Knöpfen geschlossen
ist, welche durch Materialklappen/-blenden verdeckt werden, als auch
mit verdeckten/unsichtbaren Reißverschlüssen, bei
denen der Schieber des Reißverschlusses
auch vollständig
verdeckt ist.
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Stradley (US-510595) und Pasquier (FR-1090076)
sind die einzigen bekannten Personen außer Smith & Smith (US-4578828), welche Verdeckungsmittel
für einen
Reiß-
oder Knopfverschluss einer Hosenöffnung,
die sich durch den Schrittbereich erstreckt, ausweisen.
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Stradley (US-SO 10595) behandelt
die Verdeckung einer Öffnung
entlang des Schrittbereiches insoweit, als ein Schrittschlitz existiert,
welcher sich über
die gesamte Länge
erstreckt (von der Vordertaille entlang des Schrittbereiches bis
hin zur rückseitigen
Taille), dessen Verschlussmittel durch gegenüberliegende umgeschlagene Kanten
an den Seiten des Kleidungsstückes
verdeckt werden kann, welche mit einem Innenfutter versehen sind
und sich treffen (um einen herkömmlichen
Reißverschluss
zu verdecken). Stradley weist nicht aus, ob bei ihr die Seiten des
Kleidungsstückes
jeweils eine Ziernaht nahe und parallel zu den umgeschlagenen Kanten
aufweisen – falls
dem nicht so ist, werden bei ihr die umgeschlagenen Kanten dazu
neigen, beim Tragen des Bekleidungsartikels nicht flach auf den
Seiten des Bekleidungsstückes
aufzuliegen; parallele Ziernähte
verstärken
die ,Abdeckungsklappen' (d.
h. die umgeschlagenen Kanten) mit einer inneren Umgrenzung, welche
sie fixiert und damit ihre ,Flachliegeeigenschaften' beim Tragen des
Bekleidungsartikels erheblich verbessert. Sollte Stradley beabsichtigt
haben, das Abdeckungsmittel entlang der vollen Länge des Schrittschlitzes mit
Ziernähten
zu versehen, ist ihr Kleidungsstück
weniger effektiv hinsichtlich der Verdeckung eines Schrittschlitzes
(da eine herkömmliche
Ziernaht für
den Betrachter sichtbar ist) als eines mit einem Abdeckungsmittel,
welches keine Ziernähte
besitzt, aber dennoch durch ein anderes vor Blicken geschütztes Verstärkungsmittel
(z. B. neuartige Verfahren, wie in der vorliegenden Erfindung ausgewiesen)
flach auf den Seiten des Kleidungsstückes aufliegt.
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Pasquier (FR-1090076) behandelt die
Verdeckung insoweit, als ein Schrittschlitz existiert, welcher sich über die
gesamte Länge
erstreckt, mit einem Verschlussmittel, das verdeckt werden kann durch:
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- (i) ein Verschlussmittel (über die gesamte Länge des
Schrittschlitzes), welches ansonsten in seiner Konstruktion und
in seinem Design einem herkömmlichen
vorderseitigenBesatz ähnelt
(die Darstellungen zeigen einen Besatz, der mit Ziernähten versehen
ist wie bei herkömmlichen
Besatzstücken);
- (ii) beiderseits verlängerte
Seiten des Kleidungsstückes,
die sich treffen, um das Verschlussmittel in geschlossenem Zustand
abzudecken (die Darstellungen zeigen verlängerte Seiten des Kleidungsstückes, welche
mit Ziernähten
nahe und parallel zu ihren sich treffenden Kanten versehen sind
und dadurch den Kanten ermöglichen,
beim Tragen des Kleidungsstückes
mit geschlossenem Schlitz flach aufzuliegen).
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Smith & Smith, Stradley und Pasquier beabsichtigen
alle, Hosen, Shorts etc. zu entwerfen, die eine Öffnung entlang des Schrittbereiches
aufweisen und die dadurch die Absonderung von Körperflüssigkeiten erleichtern, ohne
dazu teilweise ausgezogen werden zu müssen, und die dennoch den äußeren Anschein
einer Hose vermitteln, die mit herkömmlichen Hosen, Shorts etc.
identisch ist. Keinem jedoch gelingt die Umsetzung dieser Absicht
vollkommen. Smith & Smith
gelingt es nicht, ein passendes Mittel zur Verdeckung des Reißverschlussschiebers
eines geschlossenen, verdeckten Reisverschlusses zu entwerfen; Stradleys
Abdeckungsmittel des Verschlusses liegen nicht vollständig flach
auf, wenn sie nicht mit Ziernähten
versehen sind (wie bereits angedeutet), oder, falls sie mit Ziernähten versehen
sind, vermitteln sie ein Erscheinungsbild abweichend von herkömmlichen
Bekleidungsartikeln dieser Art ohne Schrittschlitz. Ähnlich dazu
stehen Pasquiers Doppelkanal-Abdeckungen
demselben Problem gegenüber
wie Stradleys Abdeckungsmittel, und die Einkanal-Abdeckungen vermitteln
deutlich das Erscheinungsbild eines verlängerten (mit Ziernähten versehenen)
Vorderseitige Besatzes von der Vordertaille bis zur rückseitigen
Taille.
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Im Folgenden wird der Begriff ,Perineum' verwendet, um den
Oberblendenbereich des weiblichen Körpers zu bezeichnen, der sich
vom Bereich vor den Genitalien rückwärtig entlang
des Schrittbereiches bis zum Anusbereich erstreckt.
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Das Verbergen einer vollständig umlaufenden
Schrittöffnung
ist eine andere Aufgabenstellung als die des Verbergens einer langen
Schrittöffnung. Die
lange Schrittöffnung
wirkt sich anders auf das Erscheinungsbild der Hosenvorderseite
aus als eine, deren Verschlussmittel sich bis zur vorderseitigen Taille
erstreckt. Ähnlich
dazu stellt das Verbergen einer kurzen (perinealen) Schrittöffnung eine
weitere andere Aufgabenstellung dar, da sich die kurze Öffnung anders
auf das Erscheinungsbild der Hinterseite der Hose auswirkt als eine Öffnung,
deren Verschlussmittel sich bis zur rückseitigen Taille erstreckt.
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Pietralunga (AU-40086/93) behandelt
eine kurze Schrittöffnung
(die sich entlang des Perineums erstreckt); und wenn ein Reißverschluss/Knöpfe verwendet
werden, liegen die Verschlussmittel offen (d. h. unverdeckt). Ähnlich wie
bei Gregorio (WO-93/13679). Weder Pietralunga noch Gregorio versuchen
jedoch, die freiliegenden Reißverschluss-/Knopf-Verschlussmittel
zu verbergen oder wenigstens abzudecken (trotz der offensichtlichen Vorteile
einer solchen Verdeckung).
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Unabhängig davon, ob der Reißverschluss kurz
(entlang der perinealen Bereiches verlaufend) oder lang (bis zur
rückseitigen
Taille verlaufend) ist, bleibt die Spannung, die bei Spreizung der
Beine, wie zum Urinieren, erzeugt wird, gleich. In der geöffneten Position
des kürzeren
Reißverschlusses
im Schrittbereich wird jedoch bei Spreizung der Beine eine natürliche Aufdehnung
der zwei Reißverschlussseiten hervorgerufen,
welche am Mittelpunkt des kurzen Reißverschlusses sowohl breiter
als auch straffer ist. In geöffneten
Position des längeren
Reißverschlusses
verteilt sich die Spannung entlang der Gesamtlänge des Reißverschlusses und verringert
sich dadurch proportional an jedem gegebenen Punkt entlang seiner
Länge.
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Durch die größere Spannung, die entlang
der geöffneten
Seiten des kürzeren
Reißverschlusses entsteht,
ist der kürzere
Reißverschluss
weniger anfällig
für ein
Verhaken des Reißverschlusses,
und ein verbesserter Lauf des Reißverschlussschiebers sowie
eine erleichterte Bedienweise werden ermöglicht, wie auch eine schnellere Öffnung und
Schließung durch
die kürzere
Länge des
Reißverschlusses.
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Die begrenzte Länge des kürzeren Schrittschlitzes bedeutet,
dass das Kleidungsstück
immer noch das Gefühl
von Hosen vermittelt, selbst wenn der Schlitz geöffnet ist, und so die Akzeptanz
der Trägerinnen
gegenüber
dem Kleidungsstück
erhöht wird.
Aus psychologischer Sicht könnte
es den Frauen geschmacklos erscheinen, Kleidungsstücke zu tragen,
die sowohl zur Entleerung des Darmes als auch zum Urinieren entworfen
wurden. Außerdem könnte die
vollständige Öffnung des
längeren Reißverschlusses
im Schrittbereich in einer unerwünschten
Unordnung der Kleidung an der Rückseite
resultieren, die anderenfalls eingesteckt geblieben wären, eine
Unordnung, die mit dem kürzeren
Reißverschluss
im Schrittbereich vermieden werden kann.
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Die vorliegende Erfindung weist verschiedene,
originelle Mittel aus, um eine kurze Öffnung im Schrittbereich in
Jeans-Designs sowohl
mit als auch ohne Vorderschlitz ausreichend gut zu verbergen, um
hinsichtlich der Vorder- und Hinteransicht des Bekleidungsartikels
den äußeren Anschein
oder die Illusion eines herkömmlichen
Kleidungsstücks
dieser Art zu erwecken.
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Zum Beispiel:
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- (1) ein Bekleidungsartikel in herkömmlichem Jeans-Look, versehen mit
einem regulären
kurzen Reißverschluss
im Schrittbereich [entlang des Perineumbereiches], welcher durch
eine schmale Klappe bedeckt wird, die mit doppelten Ziernähten versehen
ist und bis zur rückseitigen
Taille verläuft und
entlang der Linie zwischen dem rückseitigen Ende
des Reißverschlusses
im Schrittbereich und der rückseitigen
Taille unlösbar
an den Seiten des Kleidungsstückes
befestigt ist und deren äußere (umgeschlagene)
Kante nicht mit dem entsprechenden Schnittteil des Kleidungsstückes entlang des
Perineums verbunden ist, wodurch der perineale Reißverschluss
vollständig
zugänglich
und dennoch verborgen bleibt, wenn das Kleidungsstück getragen
wird und der Reißverschluss
geschlossen ist; solch eine Klappe ist typischerweise breiter als
die ,Kappnaht' entlang
des Schrittbereiches und die rückseitige
Naht herkömmlicher Jeans
und vermittelt dennoch beim Tragen den äußeren Anschein oder die Illusion
einer herkömmlichen
Kappnaht, selbst entlang des Abschnittes ihres Verlaufs im Schrittbereich,
wo ihre Außenkante
nicht mit dem Schnittteil der Jeans verbunden ist und die den regulären Reißverschluss
abdeckt;
- (2) Jeans mit einem verborgenen/unsichtbaren Reißverschluss
im Schrittbereich, bei dem mindestens eine Seite an einem Ende abweicht,
um so den Reißverschlussschieber
bei geschlossenem Reißverschluss
zu verbergen und die Illusion einer geschlossenen Naht entlang des
abweichenden Teiles des Reißverschlusses
zu vermitteln;
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Im Folgenden handelt es sich bei
einem Schrittschlitz, von dem gesagt wird, dass er entlang des perinealen
Bereiches oder des Perineums verläuft, um einen Schrittschlitz
mit einer wiederverschließbaren Öffnung,
der typischerweise zwischen 7 und 10 Zoll (17,78 cm bis 25,4 cm)
lang ist, wovon sich zwischen 3 und 4 Zoll (7,62 bis 10,16 cm) am vorderen
Ende des ,Scheitels' des
Kleidungsstückes und
zwischen 4 und 6 Zoll (10,16 bis 15,24 cm) am rückseitigen Ende befinden.
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Der Begriff ,Scheitel' bezieht sich auf
den Punkt des perinealen Bereiches bei einem herkömmlichen
Paar Jeans etc., auf den die vier Nähte des Kleidungsstückes (d.
h. die vorder-und
rückseitigen Nähte und
die Seitennähte)
zulaufen oder an dem sie sich treffen. Im Folgenden wird der Begriff
,Scheitel' verwendet,
um einen äquivalenten
Bereich bei Jeans mit einem Schrittschlitz zu beschreiben (d. h.
der Punkt, an dem die Verschlussmittel des Schrittschlitzes in geschlossenem
Zustand auf die zwei Innennähte
des Kleidungsstückes
zulaufen oder auf diese treffen).
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Der ersten Ausführung der Erfindung folgend,
liegt ein Bekleidungsartikel im Jeans-Design vor, in dessen Vorderseite
ein Vorderschlitz von einem vorderseitigen Besatz bedeckt ist, und
der einen Schrittbereich aufweist, der zwei Beinteile oder -öffnungen
voneinander trennt, wobei der Bekleidungsartikel im Schrittbereich
einen Schrittschlitz hat, der entlang eines perinealen Bereiches
des Schrittteils verläuft,
wobei dieser Schrittschlitz öffen-
und verschließbar
durch Verschlussmittel in Form eines Reißverschlusses ist, charakterisiert
dadurch, dass in der geschlossenen Position des Schrittschlitzes der
Reißverschluss
unter einer Materialklappe verborgen ist, welche entlang der Linie
im Schrittbereich verläuft,
um einer herkömmlichen
Kappnaht eines Bekleidungsartikels im Jeans-Design zu ähneln, wobei die Materialklappe
mit einer doppelten Naht versehen ist und so eine Verlängerung
der entsprechenden Doppelnahtlinien der Kappnaht an der Hinterseite
des Bekleidungsartikels darstellt.
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Vorzugsweise bildet die Materialklappe
eine offene Naht mit mindestens einer umgeschlagenen Kante, welche
bei geschlossenem Reißverschluss der
Nahtlinie folgt.
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Das Verschlussmittel umfasst vorzugsweise einen
gewöhnlichen
Reißverschluss
oder einen unsichtbaren Reißverschluss.
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Es könnte für den Reißverschluss von Vorteil sein,
wenn er entlang oder parallel zu der besagten Linie verläuft, aber
so angeordnet ist, dass er wenigstens an einem Ende von besagter
Linie abweicht. In diesem Fall können
ein oder mehrere verbreiterte Klappenteile zur Verfügung stehen,
um das besagte Ende zu bedecken und ein vergrößertes Endstück des Reißverschlusses
zu verbergen. Vorteilhafterweise gibt es in einer Ausführung zwei
verbreiterte Klappenteile, welche eine offene Naht erzeugen, deren
Kanten so angeordnet sind, dass diese bei geschlossenem Reißverschluss
besagter Linie folgen.
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Alternativ dazu kann der Reißverschluss
entlang oder parallel zur Nahtlinie verlaufen, und ein verbreiterter Klappenabschnitt,
dessen eine Kante über besagte
Linie hinaus abweicht, kann an mindestens einer Seite und mindestens
einem Ende des Reißverschlusses
zur Verfügung
stehen, um einen vergrößerten Endabschnitt
des Reißverschlusses
zu verbergen.
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Mindestens das eine besagte Ende
des Reißverschlusses
kann derart angeordnet sein, dass es an nur einer oder beiden Seiten
des Reißverschlusses
abweicht.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Bekleidungsartikel im Jeans-Design mit einem Schrittschlitz.
Weitere Mittel zum Abdecken des besagten Schlitzes können wie
folgt sein:
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- (i) mit einer schmalen Materialblende, die an einem Ende
unlösbar
an einer der Seiten des Kleidungsstücks angebracht ist oder von
dieser eine Verlängerung
bildet und die vorzugsweise an ihrem anderen Ende an der jeweils
anderen Seite des Kleidungsstücks
durch lösbare
Befestigungsmittel (z. B. Knöpfe,
Druckknöpfe
usw.) befestigt ist; wobei diese Blende typischerweise so lang und
so breit und derart angeordnet ist, dass sie den Reißverschlussschieber des
Verschlussmittels für
den Schrittschlitz gerade vollständig
abdeckt, wenn diese Blende flach auf den Seiten des Kleidungsstücks aufliegt
und sich das Verschlussmittel für
den Schrittschlitz in geschlossener Position befindet;
- (ii) mit einer schmalen Materialblende, die an beiden Enden
unlösbar
an den jeweiligen Seiten des Kleidungsstücks angebracht ist oder davon
eine Verlängerung
bildet, wobei beim Schließen
des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz der Schieber des Schrittreißverschlusses unter dieser
Materialblende entlang gezogen wird;
- (iii) indem die Blende an mindestens einem Ende umgeschlagen
wird, so dass eine Blende mit doppelter Materialstärke über mindestens
einen Teil der Blende mit geschlossener/n Kante(n) entlang der Faltkante(n)
gebildet wird;
- (iv) mit einem separaten, eingesetzten Materialstück, das
an der Unterseite oder an der Außenseite der Blende wie beschrieben
angebracht ist und mindestens einen Teil der Blende einnimmt;
- (v) mit einem oder mehreren eingesetzten Materialstücken und/oder
umgeschlagenen/ eingesetzten Stücken,
das/die an der Unterseite und/oder an der Außenseite der Blende wie beschrieben
angebracht ist/sind.
- (vi) mit einer Materialblende, die über die Länge des Verschlussmittels für den Schrittschlitz
an einer der beiden Seiten des Kleidungsstücks angebracht ist, so dass
sie das Verschlussmittel abdeckt, wenn es geschlossen ist. Wenn
das Kleidungsstück
getragen wird und das Verschlussmittel geschlossen ist, liegt die
Blende typischerweise flach auf den Seiten des Kleidungsstücks auf
und erzeugt an ihrer Außenkante
eine offene sichtbare Naht, die den Anschein oder die Illusion einer
herkömmlichen
geschlossenen Naht erweckt, die sich über ^ die Linie der geschlossenen
Vorderseite erstreckt und auf die die Linie der geschlossenen rückseitigen
Naht folgt;
- (vii) mit einer Materialblende wie beschrieben, die zu einer
gefalteten Kante umgeschlagen wird, so dass die Blende nun über mindestens
einen Teil ihrer Blende von doppelter Stärke ist, aufgrund der Doppellage an
(gefaltetem) Material, aus dem sie in diesem Abschnitt besteht;
- (viii) mit einem separaten, eingesetzten Materialstück, das
an der Unterseite der Blende/umgeschlagenen Blende wie beschrieben
angebracht ist und sich über
wenigstens einen Teil der Blendenblende erstreckt;
- (ix) mit einem oder mehreren eingesetzten Materialstücken und/oder
umgeschlagenen eingesetzten Stücken,
die an der Unterseite der Blende/umgeschlagenen Blende wie beschrieben
angebracht ist/sind, wobei sich jedes eingesetzte Stück über wenigstens
einen Teil der Blendenblende/umgeschlagenen Blendenblende wie beschrieben
erstreckt;
- (x) mit einem umgekehrten Reißverschluss als Verschlussmittel
und mit einer Materialblende, die typischerweise so breit ist, dass
sie die sichtbare Naht gerade vollständig abdeckt, die durch den
umgekehrten Reißverschluss
entsteht, wenn sich dieser in geschlossener Position befindet;
- (xi) indem der komplementäre
Teil des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz, der an dem Schnittteil des Kleidungsstücks angebracht
ist, das die Blende wie beschrieben bildet, an seinen/m vorderseitigen und/oder
rückseitigen
oberen Ende(n) von seiner parallelen Anordnung zur sichtbaren Nahtlinie,
die sich ergibt, wenn diese Blende flach auf den Seiten des Kleidungsstücks aufliegt,
abweicht, so dass (eine) dreieckige ,Lippe(n)' entsteht/en, die eine übergroße Abdeckung
für das/die
obere und/oder rückseitige Ende(n)
des Verschlussmittels darstellt/en, wenn sich letzteres in geschlossener
Position befindet; (der Reißverschlussschieber
kann entweder von der Vorder- zur Rückseite oder von der Rück- zur Vorderseite
des Artikels bewegt werden;)
- (xii) mit Materialblenden, die von beiden Seiten des Kleidungsstücks über die
Länge des
Verschlussmittels für
den Schrittschlitz überstehen
oder eine Verlängerung
dieser Seiten sind, so dass, wenn das Kleidungsstück getragen
wird und sich das Verschlussmittel in geschlossener Position befindet,
die Blenden typischerweise flach auf beiden Seiten des Kleidungsstücks aufliegen
und ihre Außenkanten
sich treffen oder überlappen
und so eine offene [sichtbare] Nahtlinie bilden, die den Anschein
oder die Illusion einer herkömmlichen
geschlossenen Naht erwecken, die sich über die Linie der geschlossenen
vorderseitigen Naht erstreckt und auf die die Linie der geschlossenen
rückseitigen
Naht folgt;
- (xiii) indem einer oder beide der komplementären Teile des Verschlussmittels
für den
Schrittschlitz am/an den vorderseitigen oder rückseitigen oberen Ende(n) von
seiner/ihrer parallelen Anordnung zum Verlauf der sichtbaren Nahtlinie
abweicht, die sich ergibt, wenn diese Blende(n) flach auf den Seiten
des Kleidungsstücks
aufliegt/aufliegen, so dass (eine) dreieckige ,Lippe(n)' entsteht/en, die
jeweils eine übergroße Abdeckung
für das/die
obere und/oder rückseitige Ende(n)
des Verschlussmittels darstellt/en, wenn sich letzteres in geschlossener
Position befindet;
- (xiv) indem einer oder beide der komplementären Teile des Verschlussmittels
für den
Schrittschlitz am/an den vorderseitigen und/oder rückseitigen
oberen Ende(n) von seiner/ihrer parallelen Anordnung vom Verlauf
dessen abweicht, was ohne den Schrittschlitz die herkömmliche
Nahtlinie des Kleidungsstücks
wäre, so
dass (eine) dreieckige ,Lippe(n)' entsteht/en,
die jeweils eine übergroße Abdeckung
für das/die
obere und/oder rückseitige
Ende(n) des Verschlussmittels darstellt, wenn sich letzteres in
geschlossener Position befindet;
- (xv) mit Materialblende(n), die sich bis zum rückseitigen
Bund des Kleidungsstücks
erstreckt/en; (xvi) mit einer Naht oder Nähten auf der/den Materialblende(n),
die der/den Blende(n) das Aussehen einer ,Kappnaht' verleihen, wie sie
entlang der mittleren Naht an Hosen, Shorts, Freizeithosen usw.
im typischem Jeans-Schnitt oder Jeans-Look gebräuchlich ist; (solch eine Naht
oder solche Nähte
erleichtert/n es dem Kleidungsstück,
weiterhin die äußeren Merkmale
eines normalen Kleidungsstücks
im Jeans-Schnitt beizubehalten und beim Tragen wie eines ohne Schrittschlitz
zu erscheinen, da äußerlich nicht
unterschieden werden kann zwischen der Materialblende dieses Kleidungsstücks, welche
beim Tragen flach auf den Seiten der Hose aufliegt, und der (angenähten) ,Kappnaht' von Kleidungsstücken im Jeans-Schnitt
oder Jeans-Look.)
- (xvii) indem die Außenkante
der einzelnen Materialblende wie beschrieben entlang eines Abschnitts des/der
oberen und/oder rückseitigen
Endes/n des Schrittschlitzes unlösbar
am dazugehörigen
Schnittteil des Kleidungsstücks
angebracht ist und so eine geschlossene, im Gegensatz zu einer offenen
Naht bildet, die das/die obere und/oder rückseitige Ende(n) des Schrittschlitzes
bedeckt;
- (xviii) indem die beiden Materialblenden wie beschrieben unlösbar entlang
eines Abschnitts des/der oberen und/oder rückseitigen Endes/n des Schrittschlitzes
entlang der Linie ihrer Außenkanten,
an der sie sich treffen (oder kreuzen oder entlang eines Abschnitts
des überlappenden
Teils) angebracht sind und so eine geschlossene, im Gegensatz zu
einer offenen Naht bilden, die das/die obere und/oder rückseitige
Ende(n) des Schrittschlitzes bedeckt. Typischerweise (aber nicht
ausschließlich)
ist die geschlossene Naht am obersten Ende des Schrittschlitzes
in Fortsetzung der geschlossenen vorderseitigen Naht vorgesehen
und/oder am hintersten Ende des Schrittschlitzes, auf den die geschlossene
rückseitige
Naht folgt;
- (xix) indem mindestens einer der komplementären Teile des Verschlussmittels über die
Länge des
Perineums innen an den Seiten des Kleidungsstücks so angebracht ist, dass,
wenn das Kleidungsstück
getragen wird und sich das Verschlussmittel in geschlossener Position
befindet, die Außenseiten
des Kleidungsstücks
sich typischerweise treffen oder überlappen und so das Verschlussmittel
des Schrittschlitzes bedecken und eine offene [sichtbare] Naht über die
Länge des
Perineums bilden, die den äußeren Anschein
oder die Illusion einer herkömmlichen geschlossenen
Naht erweckt, die die Linie der geschlossenen Vordernaht fortsetzt
und auf die die Linie der geschlossenen rückseitigen Naht folgt;
- (xx) indem eine oder beide Seiten des Kleidungsstücks über die
Länge des
Perineums umgeschlagen und so mindestens eine Faltkante über die
Länge des Perineums
gebildet wird; mindestens eine Seite des Verschlussmittels ist an
der Unterseite des Falzes angebracht, so dass, wenn sich das Verschlussmittel in
geschlossener Position befindet, mindestens einer der komplementären Teile
des Verschlussmittels auf der Innenseite des Kleidungsstücks liegt
und sich die Seitenkanten des Kleidungsstücks typischerweise treffen
oder überlappen
und so das verschlussmittel des Schrittschlitzes bedecken und eine
offene sichtbare Naht über
die Länge
des Perineums bilden, die den äußeren Anschein
oder die Illusion einer herkömmlichen
geschlossenen Naht erweckt, die die Linie der geschlossenen Vordernaht
fortsetzt und auf die die Linie der geschlossenen rückseitigen
Naht folgt;
- (xxi) mit Materialblende(n), die auf mindestens einer der Seiten
des Kleidungsstücks über die
Länge des Perineums
angebracht ist/sind; mindestens eine Seite des Verschlussmittels
ist über
die Länge
des Perineums an der Außenseite
der entsprechenden Blende angebracht. Die Blenden sind so angebracht, dass,
wenn sich das Verschlussmittel in geschlossener Position befindet,
sich eine geschlossene Faltkante entlang der Linie der Befestigung
der betreffenden Blende bildet und sich die Blende zur Unter-/Innenseite
des Kleidungsstücks
hin faltet, so dass sich die Seiten des Kleidungsstücks an den
Faltkanten treffen oder überlappen
und so das Verschlussmittel des Schrittschlitzes bedecken und eine
offene sichtbare Naht über
die Länge
des Perineums bilden, die den äußeren Anschein
oder die Illusion einer herkömmlichen
geschlossenen Naht erweckt, die die Linie der geschlossenen Vordernaht
fortsetzt und auf die die Linie der geschlossenen rückseitigen
Naht folgt;
- (xxii) indem ein oder mehrere eingesetzte Materialstücke und/oder
umgeschlagene eingesetzte Stücke wie
beschrieben an der Unterseite entweder einer der beiden oder jeder
der Faltkante(n) oder Seite(n) des Kleidungsstücks und über die Länge des Schrittschlitzes angebracht
sind und das Verschlussmittel des Schrittschlitzes an der Unterseite
des eingesetzten Stücks
angebracht ist;
- (xxiii) indem einer oder beide der komplementären Teile
des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz am/an den vorderseitigen und/oder rückseitigen
oberen Ende(n) von seiner/ihrer Anordnung parallel zu der Linie
abweicht/en, an der sich die , beiden Seiten/geschlossenen Kanten
des Kleidungsstücks
treffen oder kreuzen, wenn sich der Schrittschlitz in geschlossener
Position befindet, so dass (eine) dreieckige ,Lippe(n)' entsteht/en, die
jeweils eine übergroße Abdeckung
für das/die
obere(n) und/oder untere(n) Ende(n) des Verschlussmittels darstellt/en, wenn
sich letzteres in geschlossener Position befindet;
- (xxiv) mit einer Naht oder mehreren Nähten auf einer der oder beiden
Seiten des Kleidungsstücks,
die sich treffen oder überlappen, über die
Länge des
Perineums, so dass die Außenseite
des Kleidungsstücks über die
Länge der
Naht das Aussehen einer ,Kappnaht' erhält,
wie sie entlang der mittleren Naht an Hosen, Shorts, Freizeithosen
usw. im typischen Jeans-Schnitt oder Jeans-Look gebräuchlich
ist;
- (xxv) indem die Außenseiten
des Kleidungsstücks (oder
die geschlossenen Kanten) eine offene Naht über die Länge des Schrittschlitzes bilden,
ausgenommen an dem/den oberen und/oder rückseitigen Ende(n) des Schrittschlitzes,
wo die Seiten des Kleidungsstücks
(oder die geschlossenen Kanten) entlang der Linie, an der sie sich
treffen oder kreuzen, unlösbar
miteinander verbunden sind und so eine geschlossene Naht bilden,
die das/die obere(n) und/oder untere(n) Ende(n) des Schrittschlitzes
bedeckt;
- (xxvi) mit einem Schrittschlitz, der sich über die Länge des Perineums und entlang
der Linie erstreckt, die sonst die mittlere Naht des Kleidungsstücks ist,
und an der Außenseite
oder den Kantenrändern
der Seiten des Kleidungsstücks,
außer an
dem/den oberen und/oder rückseitigen
Ende(n) des Schrittschlitzes an der Vorderseite des Kleidungsstücks angebracht ist,
wo das Verschlussmittel für
den Schrittschlitz von der herkömmlichen
Naht abweicht und so dreieckige ,Lippen' zur Abdeckung des/der abweichenden
oberen und/oder rückseitigen
Ende(n) des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz in geschlossener Position bildet, mit einer rückseitigen
Naht zwischen dem rückseitigen
Ende des Schrittschlitzes und dem rückseitigen Bund des Kleidungsstücks, wobei
diese/s abweichende(n) obere(n) und/oder rückseitige(n) Ende(n) der Seiten
des Verschlussmittels an der Unter-/Innenseite der Seiten des Kleidungsstücks angebracht
ist/sind;
- (xxvii) mit zusätzlichen
Materialblenden, die eine Fortsetzung jeder der Seiten des Kleidungsstücks an dem/den
abweichenden oberen und/oder rückseitigen
Ende(n) des Schrittschlitzes sind und auf die das/die obere(n) und/oder
rückseitige(n)
Ende(n) des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz abweicht/en und an denen es/sie angebracht ist/sind.
Ist das Verschlussmittel in geschlossener Position, so falten sich
die Blenden an dem/den abweichenden oberen und/oder rückseitigen
Ende(n) des Schrittschlitzes zur Unter-/Innenseite der Seiten des
Kleidungsstücks hin
und es entstehen Faltkanten, die sich so treffen (oder überlappen),
dass sie das Verschlussmittel für den
Schrittschlitz abdecken und eine offene [sichtbare] Naht entlang
des/der abweichenden oberen und/oder rückseitigen Ende(n) bilden,
die den äußeren Anschein
oder die Illusion einer herkömmlichen geschlossenen
Naht erweckt, die die Linie der geschlossenen Vordernaht fortsetzt
und/oder auf die die Linie der geschlossenen rückseitigen Naht folgt;
- (xxviii) mit zusätzlichen
Materialblenden, die an jeder der Seiten des Kleidungsstücks an dem/den
oberen und/oder rückseitigen
Ende(n) des Schrittschlitzes angebracht sind, wobei das/die obere(n)
und/oder rückseitige(n)
Ende(n) des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz abweicht/en und an diesen Materialblenden angebracht
ist/sind. Ist das Verschlussmittel in geschlossener Position, so
falten sich die zusätzlichen
Materialblenden, die an den Seiten des Kleidungsstücks an dem/den
oberen und/oder rückseitigen
Ende(n) des Schrittschlitzes angebracht sind, zur Unter- /Innenseite der
Seiten des Kleidungsstücks
hin und es entstehen Faltkanten, die sich treffen (oder überlappen);
- (xxix) indem ein oder mehrere separate eingesetzte Materialstücke und/oder
umgeschlagene eingesetzte Stücke
wie beschrieben an der Unterseite entweder einer der beiden oder
jeder der Seiten oder umgeschlagenen Seiten oder Blenden oder umgeschlagenen
Blenden sowie über
die Länge
des/der abweichenden Endes/en angebracht wird, wobei das Verschlussmittel über diese
Länge des/der
abweichenden Endes/en an der Unterseite des separaten Blende angebracht
ist;
- (xxx) mit einer vorderseitigen Naht vom vorderseitigen Bund
des Kleidungsstücks
zum oberen Ende des Schrittschlitzes und einer rückseitigen Naht vom rückseitigen
Ende des Schrittschlitzes zum rückseitigen
Bund, wobei eine oder beide Nähte
insofern nicht herkömmlich
(und neuartig) ist/sind, als sie eine akzentuiertere und ausladendere
Rundung als standardmäßig üblich formt/en,
wobei zusätzliches
Material an der Seite des Kleidungsstücks vorgesehen ist, auf der
sich diese verstärkte
konvexe (gekrümmte) vorder-
und/oder rückseitige
Naht befindet, und auch zusätzliches
Material an der gleichen Seite des Kleidungsstücks in dem Bereich des oberen
vorder- oder/und rückseitigen
Endes des Schrittschlitzes vorgesehen ist, so dass eine breitere
(und längere)
,Lippe' geformt
wird, die eine verstärkte
Abdeckung des/der abweichenden oberen und/oder rückseitigen Endes/en des Verschlussmittels
für den
Schrittschlitz bewirkt, wenn sich dieser in geschlossener Position befindet;
- (xxxi) indem eines oder beide der abweichenden oberen vorder oder/und
rückseitigen
Enden des Verschlussmittels für
den Schrittschlitz von ihrer Anordnung parallel zu der Linie abweichen,
an der sich die beiden Seiten/geschlossenen Kanten des Kleidungsstücks treffen
oder kreuzen, wenn sich der Schrittschlitz in geschlossener Position
befindet, jedoch an sich nicht vom Verlauf der ansonsten herkömmlichen Naht
dieses Kleidungsstücks
ohne Schrittschlitz abweichen. Die beschriebene verstärkt ausladende Rundung
en) der vorderoder/und rückseitigen
Naht bildet/n (eine) ausreichend verstärkte ,Lippe(n)', so dass das Verschlussmittel
für den
Schrittschlitz in geschlossener Position an seinen oberen vorder- oder/und
rückseitigen
Enden auf die Unterseite der Lippe(n) fällt, ohne dass das Verschlussmittel
an sich (wenn geschlossen) in seinem Verlauf vom Verlauf dessen
abweicht, was ohne Schrittschlitz die herkömmliche mittlere Naht des Kleidungsstücks wäre;
- (xxxii) mit einer geschlossenen Naht (im Gegensatz zu einer
offenen Naht) entlang eines Abschnitts des/der oberen vorderoder/und
rückseitigen
Endes/n des Schrittschlitzes (über
eine unlösbare
Verbindung der beiden Seiten/geschlossenen Kanten des Kleidungsstücks entlang
dieses Abschnittes), die diesen Abschnitt des/der oberen vorder-
oder/und rückseitigen
Endes/n des Schrittschlitzes bedeckt. Vorzugsweise ist die geschlossene
Naht am obersten Ende des Schrittschlitzes vorgesehen, wo sie die
geschlossene Vordernaht fortsetzt, und/oder am hintersten Ende des
Schrittschlitzes, wo sie die geschlossene rückseitige Naht fortsetzt;
- (xxxiii) mit einem Besatz, der von besagtem Bund ausgeht und
die Vordernaht/das vorderseitige Verschlussmittel des Kleidungsstücks (solche
Verschlussmittel sind u. a. Reißverschlussmittel
oder Knöpfe
oder andere bekannte Verschlussmittel) verdeckt, wobei dieser Besatz
im Übrigen
wie herkömmliche
Besätze
ist, wie sie in Hosen, Shorts, Freizeithosen usw. mit Vorderschlitz
anzutreffen sind. Der beschriebene Besatz verläuft zum Schrittschlitz hin,
ist aber von diesem getrennt, wobei die Seiten des Kleidungsstücks am Treffpunkt
von Besatz und Schrittschlitz zusammengehalten werden;
- (xxxiv) mit einem nicht-herkömmlichen
(und neuartigen) vorderseitigen Besatz: das untere Ende des Besatzes
bedeckt den oberen Teil des Verschlussmittels des Schrittschlitzes
(oder eine ,Lippe' oder
Blende oder oberen Teil einer Blende, die – wie obenstehend in den Ansprüchen beschrieben – in geschlossener
Position den oberen Teil des Verschlussmittels des Schrittschlitzes
bedeckt), wenn der Schrittschlitz in geschlossener Position ist
und der Besatz flach auf den Seiten des Kleidungsstücks aufliegt;
(die Nahtverstärkung/Verriegelungsnaht,
die standardmäßig bei
Vorderschlitzbesätzen
an dem Punkt angebracht wird, wo die Basis des Besatzes auf die
Außenseite des
Besatzes trifft, wird versetzt);
- (xxxv) mit einem vorderseitigen Besatz, der, wenn er flach auf
den Seiten des Kleidungsstücks
aufliegt, auch jede sichtbare Naht bedeckt, die entlang der sich
treffenden oder überlappenden
Kanten entlang des oberen Endes des Schrittschlitzes gebildet wird, wo
eine oder beide der komplementären
Seiten des Verschlussmittels abweichen und so auf einer oder beiden
Seiten des Kleidungsstücks
am/an den oberen abweichenden Ende(n) des Schrittschlitzes (eine)
Lippe(n) bilden;
- (xxxvi) mit einem Besatz, dessen Außenkante (wenn sie flach auf
den Seiten des Kleidungsstücks
aufliegt) sich an seinem unteren Ende exakt entlang der gleichen
Linie wie die geschlossene Kante (oder sichtbare Naht) derselben
Seite des Kleidungsstücks
entlang des Abschnitts am oberen Ende des Schrittschlitzes erstreckt,
wo eine oder beide der komplementären Seiten des Verschlussmittels
abweichen und so auf einer oder beiden Seiten des Kleidungsstücks am/an
den oberen abweichenden Ende(n) des Schrittschlitzes (eine) Lippe(n)
bilden;
- (xxxvii) wie in der Ausführung
oben, wobei die betreffende Seite des Kleidungsstücks entlang
des Abschnitts der beschriebenen geschlossenen Kante oder sichtbaren
Naht unlösbar
an der Unterseite des beschriebenen Besatzes befestigt ist;
- (xxxviii) indem diejenige Seite des Kleidungsstücks, die
unter die Außenkante
des Besatzes fällt
(wenn sie flach auf den Seiten des Kleidungsstücks aufliegt), entlang eines
Abschnitts parallel zur Länge
der Vordernaht/des vorderseitigen Verschlussmittels unlösbar an
der Unterseite des Besatzes befestigt ist;
- (xxxix) mit einem Besatz, welcher entlang der gesamten Länge des
Schrittschlitzes verläuft
und dessen äußere Kante
das Verschlussmittel des Schrittschlitzes in der geschlossenen Position
abdeckt (oder jede andere sichtbare Naht, wie sie durch einen Verschluss
mittels verdeckter Reißverschlussmittel
erzeugt wird), wenn der Besatz flach auf den Seiten eines solchen
Kleidungsstückes
aufliegt. Typischerweise wird der Besatz in seiner Breite entlang
des Schrittschlitzverlaufes, welcher unterhalb seines oberen abweichenden
Endes liegt, erkennbar schmaler;
- (xl) mit einem Besatz, welcher entlang der gesamten Länge des
Schrittschlitzes verläuft
und dessen äußere Kante
das Verschlussmittel des unteren nicht abweichenden Endes des Schrittschlitzes
in geschlossener Position abdeckt (oder jede andere sichtbare Naht,
wie sie durch einen Verschluss mittels verdeckter Reißverschlussmittel
erzeugt wird), wenn der Besatz flach auf den Seiten eines solchen
Kleidungsstückes
aufliegt. Typischerweise wird der Besatz in seiner Breite entlang
des Schrittschlitzverlaufes, welcher unterhalb seines oberen abweichenden
Endes liegt, erkennbar schmaler;
- (xli) mit einem Besatz, welcher entlang der gesamten Länge des
Schrittschlitzes verläuft
und dessen äußere Kante
am unteren Ende in geschlossener Position neben der Linie des Verschlussmittels
des unteren nicht abweichenden Endes des Schrittschlitzes verläuft, ohne
diese jedoch abzudecken (noch jede andere sichtbare Naht, wie sie
durch einen Verschluss mittels verdeckter Reißverschlussmittel erzeugt wird) wenn
der Besatz flach auf den Seiten eines solchen Kleidungsstückes aufliegt.
Typischerweise wird der Besatz in seiner Breite entlang des Schrittschlitzverlaufes,
welcher unterhalb seines oberen abweichenden Endes liegt, erkennbar
schmaler;
- (xlii) mit einem Besatz, welcher entlang der gesamten Länge des
Schrittschlitzes verläuft
und dessen äußere Kante
an seinem unteren Ende nicht die Linie des Verschlussmittels des
unteren nicht abweichenden Endes des Schrittschlitzes (noch jede
andere sichtbare Naht, wie sie durch einen Verschluss mittels verdeckter
Reißverschlussmittel
erzeugt wird) abdeckt, jedoch die tatsächliche oder die scheinbare
Naht abdeckt, die von dem oberen abweichenden Ende des Schrittschlitzes
in geschlossener Position erzeugt wird, wenn ein solcher Besatz
flach auf den Seiten des Kleidungsstückes aufliegt. Typischerweise
wird der Besatz in seiner Breite entlang des Schrittschlitzverlaufes,
welcher unterhalb seines oberen abweichenden Endes liegt, erkennbar
schmaler;
- (xliii) indem der beschriebene Besatz über den Bereich des rückseitigen
Endes des Schrittschlitzes hinausreicht und bis zu einem Bereich
in Richtung des rückseitigen
Bundes eines solchen Kleidungsstückes entlang
der Linie (oder in diesem Bereich) dessen reicht, was ansonsten
die rückseitige
Naht eines solchen Kleidungsstückes
wäre;
- (xliv) mit einem Besatz, der, wenn er flach auf den Seiten des
Kleidungsstückes
aufliegt, die Vordernaht/das vorderseitige Verschlussmittel des
Kleidungsstückes
abdeckt und auf dessen (Besatz) Außenkantenlinie an seinem Basisende
in einem fortlaufenden Pfad die Linie der äußeren Kante der sichtbaren
Naht folgt, wie sie sich ergibt, da das Abdeckmittel des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes flach auf den Seiten des Kleidungsstückes aufliegt
und der Schrittschlitz in geschlossener Position ist;
- (xlv) mit einem Besatz, der, wenn er flach auf den Seiten des
Kleidungsstückes
aufliegt, sowohl die Vordernaht/das vorderseitige Verschlussmittel
des Kleidungsstückes
abdeckt als auch den oberen Teil des vorderen Endes solch einer
sichtbaren Naht, wie sie sich ergibt, da das Abdeckmittel des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes flach auf den Seiten des Kleidungsstückes aufliegt
und der Schrittschlitz in geschlossener Position ist und dessen
[Besatz] Außenkantenlinie
an seinem Basisende in einem fortlaufenden Pfad mit der sichtbaren
Naht verschmilzt, wie sie entlang des übrigen Verlaufes des (geschlossenen) Schrittschlitzes
vorhanden ist, welcher unbedeckt von dem Besatz bleibt und über die
Basis eines solchen Besatzes hinausreicht;
- (xlvi) durch ein Abdeckmittel des Schrittschlitzes, welches
entlang des oberen Endes der einen Seite der sichtbaren Nahtlinie,
wie beschrieben, verläuft, wenn
solch ein Verschlussmittel des Schrittschlitzes geschlossen ist
(d. h. die Seite des Abdeckmittels des Schrittschlitzes, welche
sich vom selben Schnittteil des Kleidungsstückes aus erstreckt, wie auch
der beschriebene Besatz), welches an dem entsprechenden Bereich
der Unterseite des beschriebenen Besatzes fest angebracht ist.
- (xlvii) durch ein Abdeckmittel des Schrittschlitzes, welches
entlang der Linie des oberen Endes der einen Seite der sichtbaren
Nahtlinie, wie beschrieben, verläuft,
wenn solch ein Verschlussmittel des Schrittschlitzes geschlossen
ist (d. h. die Seite des Abdeckmittels des Schrittschlitzes, welche
sich vom selben Schnittteil des Kleidungsstückes aus erstreckt, wie auch
der beschriebene Besatz), welches fest mit dem entsprechenden Abschnitt
des angrenzenden Basisendes eines solchen Besatzes verbunden ist;
- (xlviii) durch einen Besatz, welcher, wenn er flach auf den
Seiten eines solchen Kleidungsstückes
aufliegt, die Vordernaht/das vorderseitige Verschlussmittel des
Kleidungsstückes
abdeckt und die volle Länge einer
solchen sichtbaren Nahtlinie, wie sie sich ergibt, da das Abdeckmittel
des Verschlussmittels des Schrittschlitzes flach auf den Seiten
des Kleidungsstückes
aufliegt und der Schrittschlitz in geschlossener Position. Typischerweise
wird der Besatz in seiner Breite entlang des Schrittschlitzverlaufes
erkennbar schmaler;
- (xlix) durch einen Besatz, welcher, wenn er flach auf den Seiten
des Kleidungsstückes
aufliegt, die Vordernaht/das vorderseitige Verschlussmittel des
Kleidungsstückes
abdeckt und sich über
die volle Länge eines
solchen Schrittschlitzes erstreckt, wobei die Linie seiner Außenkante
entlang des Verlaufes des Schrittschlitzes genau mit der sichtbaren
Nahtlinie des Schrittschlitzes (in geschlossenem Zustand) überein stimmt.
Typischerweise wird der Besatz in seiner Breite entlang des Schrittschlitzverlaufes
erkennbar schmaler; (1) durch einen Besatz, welcher, wenn er flach
auf den Seiten des Kleidungsstückes aufliegt,
die Vordernaht eines solchen Kleidungsstückes abdeckt und sich entlang
der vollen Länge
eines solchen Schrittschlitzes erstreckt, wobei die Linie seiner
Außenkante
entlang des Verlaufes des Schrittschlitzes parallel zu solch einer
sichtbaren Nahtlinie des Schrittschlitzes (in geschlossenem Zustand)
verläuft,
diese jedoch weder abdeckt noch auf sie trifft. Typischerweise wird
der Besatz in seiner Breite entlang des Schrittschlitzverlaufes
erkennbar schmaler;
- (li) indem die Seite des Kleidungsstückes, die unter die Außenkante
des Besatzes fällt,
fest mit der Unterseite des Besatzes entlang dessen oberen Endes, welches
die Vordernaht bedeckt, verbunden ist;
- (lii) indem die Seite des Kleidungsstückes (oder dortige Materiablenden)
entlang des vollständigen
Verlaufes des Schrittschlitzes fest mit der Unterseite eines solchen
Besatzes verbunden ist;
- (liii) indem die beschriebene ,Lippe' (als das Abdeckmittel eines oberen
abweichenden Endes einer der Seiten des Verschlussmittels des Schrittschlitzes, wenn
solch ein Schrittschlitz geschlossen ist) den Fortsatz eines Besatzes
darstellt, welcher vorgesehen ist, um, wenn er flach auf den Seiten
eines solchen Kleidungsstückes
aufliegt, die Vordernaht/das vorderseitige Verschlussmittel abzudecken;
(die Lippe und der Besatz wie beschrieben stellen ein und denselben
,Besatz' dar);
- (liv) indem das Abdeckmittel des Verschlussmittels des Schrittschlitzes
(in geschlossenem Zustand) wie beschrieben an einer der Seiten eines
solchen Kleidungsstückes
den Fortsatz eines gleichermaßen
bei einem solchen Kleidungsstück
vorgesehenen Besatzes darstellt, welcher, wenn er flach auf den
Seiten des Kleidungsstückes
aufliegt, die Vordernaht abdeckt; (das Abdeckmittel und der Besatz
stellen wie beschrieben ein und denselben Besatz dar);
- (lv) indem die Seite des Kleidungsstückes, welche unter die Außenkante
eines Besatzes [wenn er flach auf den Seiten eines solchen Kleidungsstückes aufliegt]
entlang eines Verlaufes parallel zu der Länge der Vordernaht/des vorderen
Verschlussmittels fest mit der Unterseite eines solchen Besatzes
verbunden ist;
- (lvi) ein Bekleidungsartikel mit wiederverschließbaren Verschlussmitteln
(z. B. Reißverschlussmittel, Knöpfe, VELCRO
etc.), die von besagtem Bund ausgehen und entlang der Linie (oder
in diesem Bereich) dessen verlaufen, was ansonsten die Vordernaht
eines solchen Kleidungsstückes
ist, wobei das Basisende eines solchen Verschlussmittels (in geschlossenem
Zustand):
- (a) vertikal in Abständen
von dem oberen Ende des Verschlussmittels des Schrittschlitzes (in
geschlossenem Zustand) angebracht ist;
- (b) horizontal in Abständen
von dem oberen Endes des Verschlussmittels des Schrittschlitzes
(in geschlossenem Zustand) angebracht ist;
- (c) entlang und angrenzend an das obere Ende des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes (in geschlossenem Zustand) verläuft;
- (d) unmittelbar oberhalb des (auf dem) oberen Endes des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes (in geschlossenem Zustand) verläuft;
- (e) unmittelbar unterhalb des oberen Endes des Verschlussmittels
des (geschlossenen) Schrittschlitzes verläuft;
- (lvii) ein Bekleidungsartikel wie in den vorangegangenen Varianten,
welcher mit einem ,Besatz' versehen ist,
der ebenfalls mit Ziernähten
entlang der Seite des Kleidungsstückes versehen ist, an der ein
solcher Besatz angebracht ist, und welche vertikal und parallel
zur Außenkante
eines solchen Besatzes verläuft, bis
sie dann in einer gewölbten
Linie horizontal in Richtung einer solchen Außenkante an der Basis der Linie
einer solchen Ziernaht hin verläuft,
wobei eine solche Ziernaht eine fiktive innere Grenze eines solchen
beschriebenen Besatzes darstellt;
- (lviii) indem die beschriebene Ziernaht ebenfalls eine Nahtlinie
beinhaltet, die das Material der Unterseite oder den Umschlag [oder
einen Teil eines solchen Materials der Unterseite oder des Umschlages]
des Besatzes mit der entsprechenden Seite eines solchen Kleidungsstückes verbindet;
- (lix) indem die beschriebene Ziernaht ebenfalls eine Nahtlinie
beinhaltet, die das Material der Unterseite oder den Umschlag [oder
einen Teil eines solchen Materials der Unterseite oder des Umschlages]
des Besatzes mit der entsprechenden Seite eines solchen Kleidungsstückes verbindet,
außer
an der Basis der Ziernahtlinie, wo ein solcher Besatz nicht fest
mit der/den entsprechenden Seite/n eines solchen Kleidungsstückes verbunden
ist;
- (lx) durch ein Verschlussmittel des vorgesehenen Schrittschlitzes,
welches sich bis hin zu einem Bereich des rückseitigen Bundes eines solchen
Kleidungsstückes
erstreckt;
- (lxi) hinsichtlich der Vorderbesätze, welche sich über einen
Teil oder entlang eines Teiles des Schrittschlitzes erstrecken,
sich jedoch nicht über
den gesamten Verlauf oder entlang des gesamten Verlaufes des Schrittschlitzes
erstrecken: –
in
welchem jegliches standardmäßiges dauerhaft
unlösbares
Befestigungsmittel der zwei Seiten des Kleidungsstückes an
der Basis des beschriebenen Besatzes entfernt wird und zu einem
Bereich vertikal über
diesem und weiter in Richtung des oberen Endes des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes versetzt wird;
mit einem oder mehreren
wiederverschließbaren
Befestigungsmitteln (z. B. Druckknöpfen) an der Basis eines solchen
Besatzes;
mit einem oder mehreren wiederverschließbaren Befestigungsmitteln
(z. B. Druckknöpfen),
welche in einem Bereich vertikal oberhalb des vorherigen Punktes
der dauerhaft unlösbaren
Befestigung an der Basis eines solchen Besatzes und weiter in Richtung des
oberen Endes des Verschlussmittels des Schrittschlitzes angebracht
ist/sind;
- (lxii) hinsichtlich der Vorderbesätze, welche sich über die
vollständige
Länge oder
entlang der vollständigen Länge des
Schrittschlitzes (oder darüber
hinaus) erstrecken: –
durch
dauerhaft unlösbare
Befestigungsmittel der äußeren Kante
des Besatzes mit dem entsprechenden Schnittteil eines solchen Kleidungsstückes, welche
in einem Bereich in Richtung des oberen Endes des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes angebracht sind;
durch wiederverschließbare Befestigungsmittel
(z. B. Druckknöpfe)
der äußeren Kante
des Besatzes mit dem entsprechenden Schnittteil eines solchen Kleidungsstückes, welche
in einem Bereich in Richtung des oberen Endes des Verschlussmittels
des Schrittschlitzes angebracht sind;
mit einem oder mehreren
wiederverschließbaren
Befestigungsmitteln (z. B. Druckknöpfen) der äußeren Kante des Besatzes mit
dem entsprechenden Schnittteil eines solchen Kleidungsstückes, welche/s mit
Unterbrechungen entlang des verbleibenden unteren Abschnittes des
Besatzes angebracht ist/sind;
- (lxiii) Verriegelungsnähte
oder andere Verstärkungsmittel
am rückseitigen
Ende des Verschlussmittels des Schrittschlitzes, welche die Stärke der
Nähte in diesem
Bereich erhöhen;
- (lxiv) durch Verriegelungsnähte
oder andere Verstärkungsmittel
am rückseitigen
Ende des Verschlussmittels des Schrittschlitzes, welche vermeidbare
Verschleißerscheinungen
des Materials in diesem Bereich des Kleidungsstückes verhindern;
- (lxv) durch eine oder mehrere innere Blenden, welche an der
Innenseite entweder einer oder beider Seiten eines solchen Kleidungsstückes entlang
der Linie der Kanten oder geschlossenen Kanten (oder Nahtlinien)
wie beschrieben befestigt ist/sind und die vom Bereich des vorderen
Bundes zu einem Bereich, der nicht über den Scheitelpunkt eines
solchen Kleidungsstückes
hinaus reicht, verläuft/verlaufen;
- (lxvi) durch eine oder mehrere innere Blenden, welche an der
Innenseite entweder einer oder beider Seiten eines solchen Kleidungsstückes entlang
der Linie der Kanten oder geschlossenen Kanten (oder Nahtlinien)
wie beschrieben befestigt ist/sind und die von einem Bereich in
Richtung des oberen Endes des Schrittschlitzes bis zu einem Bereich,
der nicht über
den Scheitelpunkt eines solchen Kleidungsstückes hinaus reicht, verläuft/verlaufen;
- (lxvii) durch innere Blenden, welche über den Bereich des Scheitelpunktes
eines solchen Kleidungsstückes hinaus
reichen und die über
den Scheitelpunktbereich hinaus schmal genug sind, um den sauberen Abfluss
von Körperflüssigkeiten
aus der geöffneten Schrittzugangsöffnung nicht
zu beeinträchtigen;
- (lxviii) durch innere Blenden, welche über den Bereich des Scheitelpunktes
eines solchen Kleidungsstückes
hinausreichen und die über
den Scheitelpunktbereich hinaus schmal genug sind, um bei normaler
Verwendung des Reißverschlussmittels
des Schrittschlitzes das Risiko unerwünschten Verfangens der Innenblende(n)
zwischen den Reißverschlusszähnen und
dem Reisverschlussschieber des Schrittschlitzes zu verhindern;
- (lxix) mit einem Verschlussmittel des Schrittschlitzes, die
Reißverschlüsse oder
umgekehrte Reißverschlussmittel
beinhalten, die mit einem Schließmechanismus des Verschlussmittels
ausgestattet sind, welcher durch eine Bewegung des Reißverschlussschiebers
in Richtung vom rückseitigen
Ende zum vorderen Ende eines solchen Verschlussmittels umgesetzt
wird; oder aber in Richtung vom vorderen Ende zum rückseitigen
Ende eines solchen Verschlussmittels;
- (lxx) mit Verschlussmitteln des Schrittschlitzes und Verschlussmitteln
des Vorderschlitzes, die ein einzelnes Reißverschluss- oder umgekehrtes
Reißverschlussmittel
beinhalten;
- (lxxi) mit zwei Sätzen
von Reißverschlussschiebern entlang
des einzelnen Satzes von Reißverschlusszähnen wie
beschrieben;
- (lxxii) mit einem Unterbrechungsmittel (z. B. ein Metall- oder
Plastikstopper), das entlang des einzelnen Satzes Reißverschlusszähne mit
den Reißverschlussschiebern
vorgesehen ist, welche an den Reißverschlusszähnen angebracht
sind, welche durch Unterbrechungsmittel wie beschrieben in ihrer Bewegung
getrennt sind. Typischerweise wird ein solches Unterbrechungsmittel
in einem Bereich in Richtung des oberen vorderen Endes des wie bereits definierten
Perineums angebracht;
- (lxxiii) wie in jeder anderen vorhergegangenen Umsetzung, die
einen Besatz vorsieht, wobei solch ein ,Besatz' dahingehend unkonventionell (und neuartig) ist,
dass der Besatz eine einzige Materialblende darstellt;
- (lxxiv) ausgestattet mit solch einem ,Besatz', der dahingehend unkonventionell (und
neuartig) ist, dass der Besatz eine einzige Materialblende darstellt,
welche an ihrer äußeren Kante
gefaltet ist, und so einen ,Besatz' bildet, der aus doppellagigem Besatzmaterial
besteht, welches sich zumindest über
einen Teil seines Verlaufes erstreckt.
-
Verschiedene Ausführungen der Erfindung und andere
Entwürfe werden
nun nur mittels Beispiel mit Bezug auf die entsprechenden Zeichnungen
beschrieben; wobei:
-
1 eine
Außenansicht
einer Ausführung eines
oberen Teils eines Paares Damenjeans mit unverschlossenen Seitennähten, wobei
die Jeans flach ausgelegt sind, ist;
-
2 und 3 Ansichten des vorderen
Oberteils einer anderen Form jeansgeschnittener Hosen 35 sind, wobei
die äußeren bzw.
inneren Blenden dargestellt werden;
-
4 eine
Durchsicht des vorderen Oberteils einer weiteren Art von Hosen ist,
welche die äußere Blende
und auch die innere Blende darstellt;
-
5 und 6, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung
darstellen, Ansichten des vorderen Oberteils der klassischen Damenhose
mit verborgenem Reißverschluss,
welche die äußere bzw.
innere Blende zeigen, sind, wobei 5 den
Schrittreißverschluss
geöffnet
und den Besatz teilweise zurückgezogen
zeigt, und 6 beide Reißverschlüsse geschlossen
zeigt;
-
7-10, die nicht Teil der vorliegenden
Erfindung darstellen, Ansichten des vorderen Oberteils einer weiteren
Art Damenhose sind.
-
11-12 Ansichten von Oberteilen
jeansgeschnittener Hosen sind, die einen verborgenen Reißverschluss
integriert haben.
-
13 die
Ansicht eines vorderen Oberteils einer weiteren Form einer klassischen
Damenhose ist, die einen Schrittschlitz, aber keinen Vorderschlitz hat.
-
14-16 Ansichten des vorderen
Oberteils weiterer Formen klassischer Damenhosen mit Vorderschlitz
und Schrittschlitz sind.
-
17a und 17b Ansichten des vorderen Oberteils
einer weiteren Form einer klassischen Damenhose sind, die einen
Schrittschlitz, aber keinen Vorderschlitz hat.
-
Die Erfindung bezieht sich auf Bekleidungsartikel
in Jeansdesign, wie sie in 1 bis 4, 11 und 12 der
Zeichnungen dargestellt werden. Die anderen Abbildungen, die andere
Bekleidungsartikel zeigen, sind zur zusätzlichen Erklärung beigefügt.
-
In 1 wird
der obere Teil eines Hosenpaares eines Jeansschnittes 15,
der das linke und rechte vordere Beinschnittteil 10, 12 und
das linke und rechte hintere Beinschnittteil 14, 16,
die an den inneren Beinnähten 18, 20 zusammen
kommen, und ein Bund 22 zusammenfasst, dargestellt. Die
Hose ist gestaltet mit einem Vorderschlitz 24 und einem Schrittschlitz 26.
Der Vorderschlitz 24 kann typischerweise eine Länge von
etwa 18–20cm
(7-8'') betragen, und der
Schrittschlitz hat typischerweise eine Ausdehnung von etwa 18-26 cm (7–10'') und hat ein Maß und eine Position, die dem
weiblichen Perineum entsprechen, wobei die beiden Schlitzöffnungen
eine der anderen folgend, wie dargestellt, angeordnet sind. Hinter
dem Schrittschlitz 26 befindet sich ein hinterer Nahtteil 28,
der sich bis zum hinteren Teil des Bandes 22 erstreckt.
Die Länge
des Schrittschlitzes 26 ist so ausgewählt worden, dass die Öffnung auf das
perineale Gebiet, z. B. zum Urinieren, begrenzt ist. Wenn sich die
Trägerin
in einer Position mit gespreizten Beinen, wie zum Urinieren, befindet,
ist die seitliche Spannung des Kleidungsstückes im Bereich zwischen den
Beinen, wo sich der Schrittschlitz befindet, konzentriert, so dass
die Spannung dazu neigt, den Reißverschlussschlitz 26,
wenn er nicht verschlossen ist, auf natürliche Art und weise zu öffnen, was
dazu beiträgt,
unbeabsichtigtes Verschmutzen der Hose zu verhindern.
-
Der Vorderschlitz 24 hat
einen Reißverschluss 30,
der durch einen Besatz 32 verdeckt wird. Der Schrittschlitz 30 26
hat einen zweiten Reißverschluss 34,
der sich durch Bewegung seines Reißverschlussschiebers in Richtung
hinterer Bund 28 öffnet
und durch entgegengesetzte Bewegung schließt. Der Reißverschluss 34 ist,
wenn geschlossen, hinter der Klappe 36, die an den Randkanten
der Schnittteile 14 und 10 angebracht ist, verborgen.
Diese Klappe 36 mit Ziernaht 41 hat grundsätzlich das
gleiche Erscheinungsbild wie die erhabene Rückseitige Naht 28 und
die Ziernaht 27 entlang der Länge der rückseitigen Naht, wenn die Klappe
den geschlossenen Schrittreißverschluss
verdeckt. Die Klappe 36 mit ihrer Ziernaht 41 wird
im Weiteren „Kappnaht" genannt und wird
typischerweise aus doppelt gefaltetem Material gebildet. Alternativ
kann die Klappe 36 an die Randkanten der Schnittteile 12 und 16 angebracht werden,
um ein ähnliches äußeres Erscheinungsbild beim
Verdecken des geschlossenen Schrittschlitzreißverschlusses abzugeben.
-
Um den Reißverschlussschieber des Schrittschlitzes
in geschlossenem Zustand wirksamer zu verbergen, kann Folgendes
getan werden:
-
- (i) Klappe 36 kann etwas weiter in Richtung des
Endes des Schrittschlitzes 45 gestaltet werden, wo der Reißverschluss
ruht, wenn der Schrittschlitz in geschlossener Position ist.
- (ii) Eine Seite der Reißverschlusszähne des
Schrittschlitzes weicht leicht weiter (als das verbleibende Maß des Reißverschlusses
ist) in Richtung innerer Kante der Klappe 36 ab, um den
Schieber des Reißverschlusses
weiter in Richtung innerer Kante der Klappe 36 zu ziehen,
wenn der Reißverschluss
in geschlossener Position ist.
- (iii) Wo der Schieber des Schrittschlitzreißverschlusses ruht, wenn der
Reißverschluss
in geschlossenere Position ist, kann Klappe 36 in diesem
speziellen Bereich dauerhaft unlösbar
am gegenüberliegenden Schnittteil
der Hose befestigt werden, um eine dauerhaft geschlossene, erhabene
Naht über
einem oberen Teil des Reißverschlussschiebers
zu bilden. Es ist jedoch wichtig, dass die geschlossene Naht den Schieber
nicht völlig
bedeckt und dass eine offene Naht über wenigstens eine Teillänge des
Schiebers vorhanden ist (wenn der Reißverschluss geschlossen ist),
so dass der Schieber von der Trägerin
des Kleidungsstückes
leicht erreicht werden kann.
-
Alternativ ist kein Vorderschlitz 24 mit
anderen Mitteln, z. B. Seitenreißverschlüssen, Elastikbund usw., zum
Ablegen des Kleidungsstückes
notwendig.
-
Typischerweise ist Klappe 36 (auf
einer Seite durch die Linie seiner inneren Linie der Ziernaht und auf
der anderen Seite durch seine äußere Faltkante begrenzt)
von ähnlicher
Breite wie die der erhabenen rückseitigen
Naht 28, wobei die erhabene rückseitige Naht typischerweise
eine Fortsetzung der Klappe 36 ist, außer dass sie dauerhaft unlösbar an
den Seiten der Jeans entlang beider ihrer parallelen Kanten befestigt
ist. Die hier beschriebene erhabene rückseitige Naht ist vorzugsweise
von gleicher Breite und äußerer Erscheinung
wie die der herkömmlichen
erhabenen rückseitigen
Naht eines Paares Standardjeans.
-
Alternativ kann Klappe 36 aus
Material gebildet werden, das an einer Kante, an welcher entlang ein
separates Materialstück
befestigt (oder ,eingesetzt')
ist, das ebenfalls entlang einer Kante gefaltet ist, wobei solche
Kanten der gegenüberliegenden Materialstücke, wenn
sie zusammengesetzt sind, eine Klappe doppelter Stärke (oder
vierfacher Stärke entlang
der gesamten Linie der gefalteten Kanten) bilden. Die Befestigung
solch eines separat ,eingesetzten' Materialstückes bietet nicht nur eine
Außenkante
für Klappe 36,
die schärfer
ist als die, die durch eine Klappe einfach gefalteten Materials
gebildet wird, jedoch hilft das separat ,eingesetzte' Materialstück der Klappe 36,
dass sie sich besser an der gekrümmten
Linie des Verschlussmittels oder der Nahtlinie im Schrittbereich ausrichtet.
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In 2 wird
ein Teil eines Hosenpaares gezeigt, wie in 1 mit 35, wobei die Zähne 34a der einen
Seite des Reißverschlusses 34 mit
der Kante der Schnittteile 12, 16 zusammen treffen
und die Zähne 34b andererseits
auf einer Seite der Klappe 36 angeordnet sind. Mit dieser
Anordnung werden der Reißverschluss
und sein Schieber durch Klappe 36 verdeckt, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist – wie
in 3, die das Aussehen
einer Kappnaht hat, so dass es nur einen geringen Unterschied im Erscheinungsbild
zwischen dem vorliegenden Kleidungsstück und Jeans herkömmlicher
Art gibt. Dieses sich ähnelnde
Aussehen wird durch die fortlaufende Linie der Ziernaht, die im
oberen Besatz 69 beginnt und sich über die Klappe 36 in
der geschlossenen Position 41 und dann weiter entlang der
Ziernaht 27 der erhabenen rückseitige Naht fortsetzt, aufgewertet.
Die Klappe 26 bildet eine offene Naht, die wenigstens eine
umgeschlagene Kante 37b hat, die der Nahtlinie folgt, wenn
der Reißverschluss
geschlossen ist. Kante 60a folgt in fortlaufender Linie
von Kante 37a und diese beiden entsprechen den Kanten der Schnittteile 12 bzw.
16. Gleicherweise folgen die Kanten 60b und 37b einer
fortlaufender Linie und sind die Kanten der Schnittteile 10 und
der Klappe 36 am Schnittteil 14 entsprechend befestigt.
Eine analoge Anordnung der Kanten kann erwogen werden, wenn die
Klappe 36 an Schnittteilen 12 und 16 befestigt
wird. wenn der Schrittschlitz, wie in 3,
geschlossen ist, überlappen
die Kanten 60b und 37b typischerweise die Kanten 60a und 37a,
wie dargestellt. Das interne Design des Kleidungsstückes ist aus 3 ersichtlich, wo der Schieber 40 des
zweiten Reißverschlusses 34 am
vorderen Ende seines Laufes gezeigt wird. Verriegelungsnähte (oder
alternative Formen der Verstärkung,
wie Steppnähte
oder Verstärkungsband
oder eine Kombination von diesen) werden durch A, B, C, D, E und
G, F dargestellt und können
zusätzlich
zur Ziernaht 69, 66 bzw. 41 verwendet werden,
um die Nähte
in diesem Bereich zu verstärken.
Verschiedene Kombinationen von A, B, C, D, E können Verwendung finden, wie
auch entweder G oder F oder beide. A kann horizontal oder vertikal
sein. Box 45 bezieht sich auf das, was als „Scheitelpunktbereich" definiert ist.
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4 zeigt
schematisch eine Durchsicht von Hosen, die generell ähnlich denen
in 1, 3 und 4 sind,
außer
dass fortlaufende Reißverschlusszähne entlang
der Seiten des Vorderschlitzes 24 und des Schrittschlitzes 26 mit
einem Bereich der Unterbrechung in Form einer Naht oder eines Metalloder Plastik-
oder ähnlichen
-unterbrechers 50 genäht sind,
der den ersten und zweiten Reißverschluss 30, 34 trennt.
Alternativ kann es unter Verwendung von fortlaufenden Reißverschlusszähnen keine
Form der Unterbrechung 50 geben, und in dieser Anordnung können ein
einzelner Reißverschlussschieber
oder zwei Reißverschlussschieber,
wobei einer dem anderen folgt, verwendet werden.
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Alternativ werden zwei getrennte
Paare Reißverschlusszähne 30 und 34 vorgesehen,
wobei das obere Ende des Schrittreißverschlusses direkt unter
der Linie des unteren Endes des vorderseitigen Reißverschlusses,
oder umgekehrt, entlang läuft, oder
dass die entsprechenden Enden der beiden Reißverschlüsse über eine kurze Strecke nebeneinander
verlaufen.
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5 & 6 sind
Ansichten einer weiteren Form der Hose, bei der ein verborgener
Reißverschluss
verwendet wird, d. h. ein Reißverschluss, dessen
Bänder
und Zähne
auf der verborgenen Seite des Gewebes, das sie verbinden sollen,
sind, so dass sie von außen
nicht sichtbar sind. ein Problem, das sich aus der Verwendung eines
verborgenen Reißverschlusses
stellt, ist, wie der Reißverschlussschieber
zu verbergen ist, der zwar erreichbar, jedoch trotzdem verborgen
bleiben muss. Auf dem Kleidungsstück erscheint außen eine
durch eine Rollnaht definierte Linie, die in geschlossener Position
entlang der Schrittschlitzöffnung 26 verläuft, und
das obere Ende dieser Linie ist dann hinter der dreieckigen Klappe 64 verborgen.
Der Vorderschlitzreißverschluss 30 ist
parallel zu, jedoch leicht von der Kante des Schnittteiles 12, 60a,
die auch eine Nahtlinie ist, versetzt. Die Schrittschlitzreißverschlusszähne 34b weichen
von ihrer normalen Linie neben der Kante 37b an ihrem oberen
Ende 62, das mit dem unteren Ende des Vorderschlitzreißverschlusses 30 zusammen
kommt, ab. Diese Abweichung der Reißverschlusszähne 34b dient
einer verbesserten Verdeckung des Reißverschlussschiebers unter
einer dreieckigen Klappe 64 (in geschlossener Position
des Schrittschlitzreißverschlusses),
die sich damit aus der Abweichung ergibt. In 6 treffen die Kanten 37a und 37b an
ihren unteren Enden aufeinander und bilden die Rollnaht. Dort, wo
die Abweichung von 34b bei 62 auftritt, überlappt
die Kante 37b die Kante 37a und schafft Platz
zur Verdeckung des Reißverschlussschiebers.
Am hinteren Ende des Schrittreißverschlusses,
wo die hintere Naht beginnt, ist Verstärkungsband (oder ,Halteband') vorgesehen, das an
beiden Seitenschnittteilen des Kleidungsstückes auf der Innenseite des
Kleidungsstückes
entlang der Linie angebracht ist, wo sie neben der hinteren Naht zusammen
treffen; dieses Band ist von außen
nicht sichtbar und ist eine Alternative zur Verriegelungsnaht zur
Verstärkung
der Naht entlang der rückseitigen
Naht in diesem Bereich.
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7 & 8 zeigen
Teil eines Paares klassischer Damenhosen wie jene in 5 & 6,
außer dass
jetzt eine akzentuierte „Lippe" im Schnitt des Kleidungsstückes gemäß Kantenlinie 60b/37b vorhanden
ist, die eine größere Rundung
als vorher darstellt und die dadurch erreicht wird, dass in diesem Bereich
zusätzliches
Material vorgesehen wird, mit dem der Schrittschlitzreißverschlussschieber 40 verdeckt
wird, wenn der Schrittschlitzreißverschluss, wie in 8, in geschlossener Position
ist.
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In 5 & 6 ist
die „Lippe", die durch die Maße der Kantenlinien 60b/37b definiert
wird, wie in Standarddamenhosen geschnitten. In 7 & 8 ist die sich bildende dreieckige Klappe 64 sowohl
breiter als auch länger
und wird erreicht durch die akzentuierte Rundung der Lippe und auch
durch eine Abweichung der Reißverschlusszähne 34b.
Diese akzentuierte Rundung und die Einplanung von zusätzlichem Material
bedeuten, dass Kante 37b typischerweise auf die Reißverschlusszähne 34b in
einer gerade unterhalb des Punktes 39 befindlichen Bereich
im Gebiet des Scheitelpunktes 45 trifft.
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In 7 & 8 ist
die zusätzliche „Lippenposition" in Verbindung mit
einer Abweichung der Reißverschlusszähne 34b dargestellt
worden. Alternativ kann diese Lippe ohne Einplanung einer Reißverschlussabweichung
erreicht werden und dennoch ausreichende Verdeckung des Reißverschlussschiebers 40 gewährleisten,
wobei für
die Trägerin
leichte Zugänglichkeit
des Reißverschlussschiebers 40 beibehalten
wird.
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In 7 & 8 wird
eine Veränderung
in der Struktur des Besatzes 32 („oberer Besatz") des Vorderschlitzes 24,
wie er Standard in Hosen und Shorts ist, dargestellt. Die Verdeckung
des Reißverschlussschiebers 40 im
Bereich oberhalb der Linie des unteren waagerechten Endes der Ziernaht 66 bedeutet, dass
die Befestigung des Schnittteiles 10 (oder der Innenblende
des Besatzes 32, der an Schnittteil 10 durch Ziernaht 66 befestigt
ist) an Schnittteil 12 am Punkt Z entfernt wird. Diese
Befestigung bei Z wird durch Ziernaht 66 verkörpert, die
typischerweise zusätzlich
auf Schnittteil 12 aufgenäht wird und auch in Form weiterer
Verstärkungsformen,
wie z. B. von Steppnähten,
Quernähten
oder Verriegelungsnähten,
sein kann, und definiert das Maß des
oberen Besatzes 32. Diese Beseitigung der Befestigung bei
Z kann auch wie in 6 auftreten,
wo der Reißverschlussschieber 40 an
einem Punkt unterhalb des waagerechten Endes der Ziernaht 66 ruht,
um Platz für
die Erreichbarkeit des Schiebers 40 zu lassen. Mit der
jetzt entfernten Befestigung bei Z gibt es eine Befestigung des
Schnittteiles 10 (oder der Innenblende des Besatzes 32,
der an Schnittteil 10 durch Ziernaht 66 befestigt
ist) an Schnittteil 12 an einem Punkt oberhalb von Z und
nahe der Kante 60b, um ein Zurückrollen der Kante 60b beim
Tragen des Kleidungsstückes
zu vermeiden. Diese Befestigung kann zum Beispiel an Punkt Y erfolgen
und erfolgt entweder als Ziernaht in diesem Bereich oder in Form
einer anderen Verstärkung
(z. B. Verriegelungsnähte,
Steppnähte,
Quernähte
etc.) oder einer Kombination dieser.
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9 zeigt
Teil eines Hosenpaares wie in 7 & 8,
außer
dass nunmehr die Innenblenden 72, 74 dargestellt
sind. Die Ziernaht 69, welche die Naht entlang der Kante 60b/37b ist,
wird ebenfalls dargestellt. 10 ist
eine Umkehransicht desselben Kleidungsstückes von innen heraus mit der
Darstellung der Innenblenden 72, 74. Der obere
Teil der Kante 60b ist in dieser Umkehrinnenansicht sichtbar, wenn
der vorderschlitzreißverschluss
30 geöffnet
ist. Auf Grund der Natur der Funktion en) des Schrittreißverschlusses
erschwert eine Verlängerung
der Innenblenden 72, 74 über den Bereich, der durch Punkte 31 bezeichnet
ist, hinaus einen ungehinderten Zugang sowohl zum als auch vom perinealen
Bereich der Frau und ist deshalb für den größeren Bereich der Länge des
Schrittreißverschlusses
nicht wünschenswert.
Vorzugsweise sollten die Blenden 72, 74 ein Maß haben,
das nicht über
den durch Punkte 31 gekennzeichneten Bereich hinaus geht. Alternativ
können
die Innenblenden in ihrer Breite über den Bereich der Punkte 31 hinaus
schmaler werden und sich entlang einer weiteren Länge des Schrittreißverschlusses 34 erstrecken,
so dass sie ausreichend schmal sind, um nicht hinderlich beim Gebrauch
des Schrittreißverschlusses
zu sein, wenn er offen ist.
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11 & 12 zeigen den
oberen Teil eines Hosenpaares im Jeansschnitt mit einem Standardvorderschlitz
und einem abweichenden Schrittreißverschluss wie in 5, 6, außer dass nun die Reißverschlusszähne 34b von
der Kante 37b, sogar entlang ihres unteren Endes, durch
eine schmale Materialblende 43 oder einen Umschlag 43 des
Materials entlang der Kante 37b der Schnittteile 10 und 14 getrennt
sind. Diese Blende oder dieser Umschlag 43 bewirkt einen
Kappnahteffekt der Jeans, wenn sie durch Ziernaht 41 auf
der Außenseite
ergänzt
wird, und eine weitere Abdeckung, wie in einer schmalen Version
der Klappe 36, für
den verdeckten Reißverschluss,
wie auch zusätzlich
größere Materiallänge für die Verdeckung
des Reißverschlussschiebers
in dem Bereich der „Lippe". Wenn sowohl der
obere Schlitz als auch der Schrittschlitz in geschlossenem Zustand
sind, folgt die Ziernaht 69 in fortlaufender Linie der
Ziernaht 41, um auf dem Äußeren des Kleidungsstückes, wie
in 12 dargestellt, Jeansschnitt-Wirkung
zu erzielen. Typischerweise ist die Breite der Blende oder des Umschlages 43 nicht
größer als
1 cm (3/8'').
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Alternativ ist im Obigen eine Zusatzlippe,
wie in 7 & 8 dargestellt,
für eine
verbesserte Verdeckung des Reißverschlussschiebers
vorgesehen, mit analogen Veränderungen
wie oben, jedoch indem dieselbe Breite der Blende oder des Umschlages 43 wie
oben beibehalten wird. Weiterhin kann die Zusatzlippe mit entsprechenden
Veränderungen
gestaltet werden, ohne dass die abweichenden Reißverschlusszähne 34b unter
Beibehaltung der Blende oder des Umschlages 43 vorgesehen
werden.
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13 zeigt
ein Paar klassischer Damenhosen mit einem Schrittschlitz entlang
des perinealen Bereiches und in dem es keinen Vorderschlitz mehr, jedoch
typischerweise einige alternative Mittel zum Öffnen des oberen Teils des
Kleidungsstückes
zum Aus- bzw. Anziehen gibt, z. B. einen Elastikbund oder einen
vom Bund ausgehenden Schlitz auf einer der Seiten des Kleidungsstückes.
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13 zeigt
einen verdeckten Reißverschluss,
dessen Reißverschlusszähne auf
jeder Seite des vorderen Endes (entlang der Kante des verlängerten
Schnittteilgewebes, das auf jeder Seite in Richtung der vorderen
abweichenden Enden vorgesehen ist) von ihren natürlichen Linien entlang Kanten 37a, 37b in
Richtung der Kanten des entsprechenden und verlängerten Schnittteilgewebes,
das in Schnittteilen 10, 12 vorgesehen ist, abweichen,
wobei die dreieckigen Klappen 64a und 64b entstehen, mit
denen der Schieber des Reißverschlusses
verborgen wird, wenn er geschlossen ist. Das verlängerte Schnittteilgewebe überfaltet
sich auf jeder Seite entlang der Kanten 65a und 65b,
so dass, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist: (i) Kanten 37a und 37b entlang
der nicht abweichenden Länge
des Schrittschlitzes aufeinander treffen und eine sichtbare Nahtlinie,
die geschlossen ist, bilden; und (ii) Umschlagkanten 65a und 65b aufeinander
treffen, um eine sichtbare Nahtlinie 84 zu bilden, die
eine geöffnete
Naht ist, aber als geschlossene Naht erscheint, wenn die Hosen getragen
werden, und die sich in einer Linie von der (geschlossenen) Vordernaht 80 fortsetzt
und von der (geschlossenen) sichtbaren Nahtlinie 37a/37b gefolgt
wird.
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Alternativ kann zusätzliches
oder ersetzendes Einsatzmaterial an oder entlang einer der beiden oder
beider Seiten oder Kanten 65a und 65b befestigt
werden, das sich zu der (den) Unterseite(n) der dreieckigen Abdeckklappen 64a bzw. 64b hin
faltet; jedes der abweichenden Enden 62a und 62b des Reißverschlusses
würde dann
an der Unterseite eines jeden der eingesetzten Materialstücke befestigt sein.
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Alternativ können die Kanten 65a und 65b so gebildet
werden, dass sie sich überlappen,
wenn der Reißverschluss
geschlossen ist.
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Alternativ kann die offene Naht 84,
die sich bildet, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist und sich die Kanten 65a und 65b treffen
(oder überlappen),
durch Zusammennähen
der umgeschlagenen Kanten 65a und 65b teilweise
versiegelt (d. h. geschlossen) werden, und dies kann die Art und
Weise aufwerten, in der die offene Naht als geschlossene Naht erscheint,
wenn der Reißverschluss
geschlossen ist und das Kleidungsstück getragen wird. Typischerweise
ist die offene Naht 84 teilweise entlang ihres oberen Endes
am Punkt 82 versiegelt; dies kann durch Verlängerung
der (geschlossenen) Vordernaht 80 erreicht werden, wodurch
das Ende der Vordernaht bei 82 gesenkt wird.
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Das über die Nahtlinie der mittleren
Vordernaht verlängerte
Schnittteilgewebe des Kleidungsstückes faltet sich zur Innenseite
des Kleidungsstückes
hin; jedes der abweichenden Enden des Reißverschlusses ist entsprechend
auf jedem dieser verlängerten
Schnittteile auf der Innenseite befestigt. Alternativ kann es separate
Materialstücke
geben, die in jedes der verlängerten
Schnittteile der Hose beim Umschlag über die Nahtlinie der mittleren
Vordernaht in Richtung Innenseite des Kleidungsstückes eingesetzt
werden.
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Diese verlängerten Schnittteile sind typischerweise
auf der Innenseite, wo die Abweichung jeder Seite des Reißverschlusses
geringer ist, schmaler. Es ist auch eine kurze Nahtlinie vorgesehen,
welche die beiden verlängerten
Schnittteile auf der Innenseite des Kleidungsstückes entlang eines Bereiches
nahe des oberen Endes des Reißverschlusses
auf der Innenseite und (typischerweise) nahe der Innenkanten der
verlängerten
Schnittteile verbindet, um sicherzustellen, dass der Kopf des Reißverschlussschiebers
von der Trägerin
leicht greifbar ist, wobei eine solche Naht dafür vorgesehen ist, den Kopf
des Schiebers dahingehend zu stoppen, dass er nicht zurückfährt, wenn
der Reißverschluss geschlossen
ist.
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Es ist zu beachten, dass dort, wo
der Reißverschluss
auf beiden Seiten abweicht, ein geringerer Abweichungswinkel auf
jeder der Seiten des Reißverschlusses
erforderlich ist, um den Schieber des Reißverschlusses (wenn er geschlossen
ist) wirksam zu verbergen, als die Winkelabweichung, die erforderlich
ist, wenn nur eine Seite des Reißverschlusses abweicht. Weiterhin
ist dort, wo sich die Linie der Vordernaht 80 fortsetzt,
wobei ein teilweiser Verschluss der ansonsten völlig ,offenen' sichtbaren Nahtlinie
vorgesehen ist, die sich ergibt, wenn der Reißverschluss geschlossen ist,
auch ein geringerer Winkel (und Tiefe) der Abweichung des Reißverschlusses
erforderlich, um sicherzustellen, dass der Schieber wirksam verborgen
wird, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist und die Hose getragen wird; der in diesem Sinne
teilweise Verschluss der ansonsten ,offenen' Naht entlang der abweichenden Linie des
Reißverschlusses
bewirkt auch eine wirkungsvolle Illusion oder Abdeckung der ,offenen' Naht als eine sichtbare
geschlossene Naht, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist und die Hose getragen wird.
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Eine ungefähre Richtlinie bezüglich des
Bereiches für
die Winkelabweichung der Reißverschlussseiten
von ihrem Verlauf entlang oder parallel der Linie des Schrittes
ist wie folgt [dies ist für
Designs relevant, die einen Schrittschlitz ohne Vorderschlitz haben
oder wo der Vorderschlitz in einiger Entfernung vom Schrittschlitz
angeordnet ist]: wo nur eine Seite abweicht und eine völlig offene
Naht entlang des Abschnittes des abweichenden Endes vorhanden ist,
kann die Abweichung einer Seite des Reißverschlusses von zwischen
30° (min.)
und 90° (max.)
die völlige
Verdeckung des Schiebers bewirken, wenn der Reißverschluss geschlossen ist;
wo eine teilweise geschlossene Naht über dem oberen Ende des Schiebers
vorhanden ist, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist, reicht eine Abweichung von zwischen 15° und 90° aus. Wo
beide Seiten abweichen und eine völlig offene Naht vorhanden
ist, kann es eine Abweichung von zwischen 15° und 45° auf jeder Seite geben; wo beide
Seiten abweichen und eine teilweise geschlossene Naht vorhanden
ist, reicht eine Abweichung von zwischen 7° und 45° aus. Es ist zu beachten, dass
diese Richtlinie eine ungefähre
Angabe ist: die präzisen
Winkel hängen
auch von der Natur und dem Gewicht des Gewebes, der Breite des Reißverschlusses
und der Größe des Schiebers
und der Größe des Schieberkopfes
ab, und davon, ob der Schieberkopf in den Schieber und den Reißverschluss
,einrastet', wenn
er gedrückt wird.
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14 zeigt
ein Paar klassischer, mit einem Vorderschlitz 24 und einem
Schrittschlitz 26 ausgestatteter Damenhosen. Ein normaler
Reißverschluss 34 ist
dargestellt, von dem eine Seite der Reißverschlusszähne 34b und
das entsprechende Reißverschlussband 35 an
der Unterseite der ,Verdeckungsklappe' 44 befestigt sind, welche den Reißverschluss 34 bedeckt,
wenn der Schrittschlitz geschlossen ist und die Klappe 44 flach
auf den Seiten 12 und 16 des Kleidungsstückes aufliegt.
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Klappe 44 wird durch die überstehenden Schnittteile 10 und 14 entlang
der Länge
einer solchen Klappe und durch Umschlagen des verlängerten
Schnittteilgewebes gebildet, um die Faltkante 37b/60b zu
bilden, die an Schnittteilen 12 und 16 anliegt,
um den Schrittreißverschluss 34 und
die Kante 37a/60a zu verdecken, wenn der Reißverschluss 34 geschlossen
ist. Wenn der Reißverschluss 34 geschlossen
ist und Klappe 44 flach auf den Seiten der Hose aufliegt,
erscheint die Linie des Aufeinandertreffens der Kante 37b/60b und
den Seiten der Hose als entlang des Schrittes geschlossene Naht.
-
In Abwesenheit von Ziernähten, die
auf die Innenkante der Klappe 44 entlang einer Linie, die
von Punkt X ausgehend bezeichnet ist, aufgebracht werden, wobei
derartige Ziernähte
eine innere Begrenzung zur Klappe darstellen und dadurch die Klappe
in ihrem Bestreben unterstützen,
auf den Seiten des Kleidungsstückes,
wenn es getragen wird, flach zu liegen, kann es erforderlich sein,
eine wärmehaftende
Zwischenschicht (wie z. B. das wärmehaftende Verstärkungsmaterial,
das gemeinhin als ,Wonderweb' bekannt
ist) entlang der Innenseite 90 der Faltkante 37b/60b aufzubringen,
um sie somit (i) schärfer und
steifer zu machen; und (ii) die ,Flachliegeeigenschaften' der Faltkante auf
Grund der zusätzlichen Festigkeit
der mit Verstärkungsmaterial
gefestigten Falte zu verbessern, wenn der Reißverschluss geschlossen ist
(dies ist eine neuartige Anwendung wärmehaftenden Verstärkungsmaterials).
Das Fehlen sichtbarer Ziernähte
entlang der äußeren Seite
(in 15 nicht gezeigt) der Klappe 44 ist
in diesem klassischen Hosendesign vorzuziehen (im Gegensatz zu einer
Klappe mit sichtbar aufgebrachten Ziernähten), da dann das Vorhandensein
der Klappe 44 besser verborgen wird, wenn der Reißverschluss
geschlossen ist und die Hose getragen wird.
-
Der vorderseitige Besatz 32 ist
herkömmlich aus
Schnittteilgewebe gestaltet, das eine Ziernaht 65 aufweist
und auf dessen Unterseite ein separates Gewebeteil eingearbeitet
ist, welches das gleiche Material wie das Schnittteilgewebe sein
kann oder auch nicht. Klappe 44, die das verlängerte Schnittteilgewebe
ist, welches umgeschlagen wird, ist vom Besatz 32 des Vorderschlitzes
getrennt, obwohl Kante 60b/37b in fortlaufender Linie der
Kante 31 des vorderseitigen Besatzes zu folgen scheint,
was Kante 60b/37b den äußeren Anschein einer konventionellen
geschlossenen Nahtlinie im Schritt verleiht, wenn der Reißverschluss 34 geschlossen
ist und die Hose getragen wird. Alternativ kann kein Vorderschlitz
und kein Besatz 32 vorhanden sein.
-
Alternativ kann Klappe 44 als
Fortführung des
Besatzes 32 gestaltet sein, wobei beide Besatzstücke separate
Blenden haben oder beide verlängert
und umgeschlagen sind.
-
Wiederum alternativ kann ein Kleidungsstück wie oben,
aber mit einer Klappe entlang jeder Seite des Reißverschlusses
des Schrittschlitzes vorgesehen sein (wie in Klappe 44),
wobei beide Klappen aufeinander treffen oder sich überlappen,
um den Reißverschluss 34 zu
verdecken, wenn der Schlitz geschlossen ist. Im Falle des Vorhandenseins von
zwei Klappen kann jede Klappe von geringerer Breite sein als wenn
nur eine Klappe vorhanden ist.
-
Alternativ kann Klappe 44 als
Fortführung des
Besatzes 32 gestaltet sein, wobei in den vorderseitigen
Besatz ein separates Materialstück
eingearbeitet ist, während
der Schrittschlitzbesatz 44 einfach verlängert und
umgeschlagen (oder andersherum) ist. (Ein Vorteil eines separat
eingesetzten Materialstückbesatzes
im Schrittbereich ist, dass das eingesetzte Stück den Besatz entlang des Schlitzes
bei seiner Anpassung an die gekrümmte
Linie der Schrittlinie unterstützt.
Ein eingesetztes Materialstück
verleiht dem Besatz außerdem
eine schärfere Außenkante,
wenn keine wärmehaftende
Zwischenschicht angewendet wird.)
-
15 & 16 zeigen
das gleiche Paar klassischer Damenhosen mit einem Vorderschlitz
und einem Schrittschlitz und einem vorderseitigen Besatz 32,
in den Gewebe 88 eingesetzt ist und der sich über die
gesamte Länge
des Schrittschlitzes erstreckt.
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Beide 15 & 16 sind
Vorderansichten der Hose mit beiden Schlitzen offen, mit bei H entfernter
Verriegelungsnaht und vollständig
zurückgerolltem
Besatz in 16. Das eingesetzte
Gewebe 48/88 ist entlang Nahtlinie 49/89 an
der Unterseite 46/86 des verlängerten Schnittteilgewebes,
das entlang Kante 37b/60b umgeschlagen ist, befestigt.
Mit bei H angebrachter Verriegelungsnaht und bei geschlossenem Schrittschlitz überlappt
Kante 37b Kante 37a und erweckt so den Anschein
oder die Illusion einer herkömmlichen
geschlossenen Schrittnahtlinie, wenn die Hose getragen wird.
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17a und 17b zeigen ein Paar klassischer Damenhosen
ohne Vorderschlitz und mit einem Schrittschlitz mit verdecktem Reißverschluss, dessen
beide Seiten an den Kanten der Schnittteile entlang der vollständigen Länge des
Reißverschlusses
befestigt sind. Wenn der Schrittschlitz, wie in 18,
geschlossen ist, wird der Knopf 92 mit der Knopflochlasche 94 verbunden,
um den ansonsten sichtbaren Schieber 40 des Schrittreißverschlusses zu
verdecken, wobei der Schrittreißverschluss 34 den
Anschein einer herkömmlichen
geschlossenen Naht erweckt. In diesem Falle ist keine Reißverschlussabweichung
erforderlich.
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In den beschriebenen Ausführungen
wird der Reißverschluss
des Schrittschlitzes von vorn nach hinten geöffnet. Alternativ kann der
Reißverschluss entgegengesetzt
vorgesehen werden, so dass er an der Vorderseite geöffnet wird.
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Ebenso kann in den Ausführungen
mit einem abweichenden Reißverschluss
das abweichende Ende des Reißverschlusses
zum hinteren Ende des Reißverschlusses
hin liegen, wobei sich der Schieber in die entgegengesetzte Richtung
bewegt und am hinteren Ende verbleibt, wenn der Reißverschluss geschlossen
ist.
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Kleidungsstücke, welche die vorliegende
Erfindung enthalten, werden vorzugsweise einen Schrittschlitz haben,
der in seiner Ausdehnung auf das perineale Gebiet begrenzt ist und
sich nicht bis an die hintere Taille erstreckt.
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Die Verriegelungsnähte G, F
wie in 3 sind notwendig,
um die Nähte
an der Stelle des hinteren Endes zu verstärken, wo sich der Schrittreißverschluss 34 und
die rückseitige
Naht trennen. Diese Verriegelungsnaht (entweder G oder F oder eine Kombination
der beiden kann benutzt werden) kann durch alternative Formen der
Verstärkung,
z. B. Steppnähte,
Quernähte,
Verstärkungs-
(,Halte-') -band
o. a., ersetzt werden. Jedes dieser Verstärkungsmittel kann zusammen
mit einem anderen und, besonders im Falle von Verriegelungsnähten und Steppnähten, zusammen
mit Verstärkungsband
angewendet werden. Die Verstärkung
ist notwendig um zu verhindern, dass sich die Nähte lösen und auch um unnötigen Verschleiß in diesem
Bereich des Kleidungsstücks
bei ständigem
Gebrauch zu verhindern. Ohne Verriegelungsnaht wird das Kleidungsstück unpraktisch
für den
regelmäßigen Gebrauch,
besonders hinsichtlich der erhöhten
Spannung, die in diesem Bereich entsteht, wenn die Beine der Frau
beispielsweise zum Urinieren gespreizt werden. Anderenfalls würde das
Kleidungsstück
mit der Zeit sozusagen auseinander fallen.
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Bei Kleidungsstücken, bei denen die Struktur des
oberen Besatzes 32 geändert
werden muss, um den Reißverschlussschieber 40 verdecken
zu können,
sind bestimmte Verriegelungsnahtanordnungen (oder andere Verstärkungsmittel)
notwendig, um sicherzustellen, dass beim Tragen des Kleidungsstückes die
Kante 60b nicht leicht zurückrollt und das Innere in diesem
Bereich bloßlegen.
Diese Anordnungen erfordern Ziernähte oder eine Verriegelungsnaht oder
andere Verstärkung,
die das Schnittteil 10 (oder die innere Blende von Besatz 32)
an einem Punkt in dem Bereich oberhalb des Punktes Z wie in 8 und nahe der Kante 60b an
Schnittteil 12 befestigt, so dass auf den Reißverschlussschieber 40 weiterhin leicht
zugegriffen werden kann und dass dennoch der Zugang zu einem minimal,
bedienbaren Bereich des Vorderschlitzes nicht blockiert ist. Eine
Kombination aus den Verstärkungs/Befestigungsmitteln
kann auch genutzt werden. Werden in diesem Bereich Ziernähte als
Mittel verwendet, um das Zurückrollen der
Kante 60b zu verhindern, so können Verriegelungsnähte etc.
entweder als ein weiteres Befestigungsmittel für die Schnittteile oder als
Mittel zur Verstärkung
der Ziernähte
selbst verwendet werden. Diese Anordnungen machen nicht unbedingt
einen abweichenden Reißverschluss
oder eine zusätzliche Lippe
notwendig. Es ist realisierbar, dass der obere Reißverschluss 30 oder
die Knopfanordnung 38 o. a. sich über eine kürzere Strecke nach unten erstreckt als
in 8 dargestellt, z.
B. bis zum Bereich Y; diese Strecke wird typischerweise mindestens
15 cm (6'') sein.
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Die Klappe 36 wie in 1, welche das Erscheinungsbild
einer Kappnaht hat, ist zum Verbergen eines oder beider Reißverschlüsse 34 im
Schrittbereich sowie des Reißverschlussschiebers 40 gedacht.
Vorzugsweise muss diese Klappe in ihrer Weite breit genug sein,
um das Ausmaß des
Reißverschlusses 34 und
die Breite des Reißverschlussschiebers 40 abzudecken,
wenn sich der Schieber bei geschlossener Position vertikal in einer
Linie mit dem Reißverschluss 34 befindet,
und dennoch schmal genug, um vermeidbares Rollen der Klappe selber
beim Tragen des Kleidungsstückes
zu vermeiden.
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Vorzugsweise sollte diese Klappe
eine Breite von zwischen 3 mm (1/8'')
und 10 mm (3/8'') aufweisen. Eine
zu schmale Klappe könnte
außerdem
das Problem aufwerfen, beim Tragen des Kleidungsstückes flach
auf den Schnittteilen des Kleidungsstückes aufzuliegen. Klappen,
die breiter als 10 mm sind, können
das Risiko der Reißverschlussverhakung,
hervorgerufen durch ein Verhängen
des Reißverschlussschiebers 40 in
den Kanten der Klappen, in sich bergen und können weiterhin den sauberen Abfluss
von Körperflüssigkeiten
vom perinealen Bereich behindern.
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Klappe 36 ist typischerweise
in ihrer Breite der erhöhten
rückseitigen
Naht der Jeans ähnlich. Dies
ist insbesondere von Wichtigkeit, wenn sich der Schrittschlitz (und
damit die Klappe) weiter als 4,5 Zoll hinter den ,Scheitelpunkt' der Jeans erstreckt,
in diesem Fall wäre
eine [erkennbar] breitere Klappe an der Rückseite der Jeans beim Tragen
sichtbar, und somit wäre
bei genauer Betrachtung die Existenz einer breiteren ,Nahterhöhung' entlang des rückseitigen
Teiles des Schrittes offenbart und damit (unerwünschterweise) die Existenz
einer bedeckten Öffnung
im Schrittbereich (oder zumindest schlecht geschnittene Jeans) impliziert.
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Der Einsatz eines einzelnen Satzes
von Reißverschlusszähnen mit
verschiedenen Mitteln zur Trennung des Vorderreißverschlusses und des Schrittreißverschlusses,
wie in 5 gezeigt, könnte Vorteile
aufweisen: diese beinhalten eine stärkere Struktur des Kleidungsstückes in
dem kritischen Bereich der Trennung der zwei Reißverschlüsse in Folge der fortlaufenden
Natur der Reißverschlusszähne; der
einzelne Satz Reißverschlusszähne ist
allgemein einfacher auf dem Material des Kleidungsstückes anzubringen
als zwei separate Sätze
Reißverschlusszähne; der
einzelne Satz Reißverschlusszähne ist
im Allgemeinen bei der Betrachtung der Innenverarbeitung des Kleidungsstückes in
diesem Bereich ästhetisch
ansprechender.