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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung für den
Zugang zum rückwärtigen Teil des Karosseriegehäuses eines
Kraftfahrzeuges.
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Die Erfindung betrifft insbesondere eine Anordnung für den
Zugang zum rückwärtigen Teil des Laderaumes für Koffer und
Gepäck, der in einer bekannten Ausführung durch zwei
feststehende Seitenwände, durch eine hintere bewegliche quer
verlaufende im geschlossenen Zustand im wesentlichen senkrecht
angeordnete Klappe und durch einen hinteren beweglichen
Abschnitt des Daches begrenzt ist.
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Im Hinblick auf einen freien Zugang zum Hoden dieses hinteren
Teils des Laderaumes ist es bereits bekannt, den Zugang von
der Rückseite her dadurch zu ermöglichen, dass die hintere
quer verlaufende Klappe um eine untere waagrechte oder um eine
seitliche senkrechte Achse verschwenkbar ist.
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Um die Ladekapazität zu vergrössern, kann der hintere
bewegliche Abschnitt des Daches eine Öffnung im Dach des
Fahrzeuges freigeben um so hohe Gegenstände laden zu können,
deren Höhe die im allgemeinen ebene Dachfläche überragt.
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Gemäss einer in der Veröffentlichung FR-A-1 238 438
beschriebenen und dargestellten Anordnung, (aus der alle
Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 bekannt
sind), ist der hintere Abschnitt des Daches in gelenkiger
Weise beweglich angeordnet zwischen einer geschlossenen
Stellung, in der er sich in der Verlängerung des feststehenden
vorderen Abschnitts des Daches erstreckt und einer offenen
Stellung, in der er oberhalb des feststehenden vorderen
Abschnitts des Daches angeordnet ist.
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Um diese Schwenkbewegung zwischen der geschlossenen und der
offenen Stellung zu ermöglichen ist der hintere bewegliche
Abschnitt des Daches mit seinem vorderen Querrand am vorderen
Querrand der in der Dachfläche ausgebildeten Öffnung
angelenkt, die verdeckt ist, wenn sich der bewegliche hintere
Abschnitt in der geschlossenen Stellung befindet.
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Dieser Aufbau führt zu einer relativ komplizierten Bedienung
des hinteren beweglichen Abschnitts des Daches beim Öffnen und
beim Schliessen, wobei im geöffneten Zustand dieser Abschnitt
eine im wesentlichen waagrechte Stellung oberhalb des vorderen
feststehenden Abschnitts des Dachrd einnimmt, in der er durch
eine Verankerungs- und Feststellanordnung sicher gehalten
werden muss, die nach oben aus dem vorderen feststehenden
Abschnitt des Daches herausragt.
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Dieser Aufbau beeinträchtigt den ästhetischen Eindruck, den
das Fahrzeug macht, wenn der hintere bewegliche Abschnitt in
der geschlossenen Stellung ist und verschlechtert zusätzlich
die aerodynamischen Eigenschaften, wenn der rückwärtige
Querrand des hinteren beweglichen Abschnitts gekrümmt
ausgestaltet ist und dadurch dem Fahrtwind eine erhebliche
Angriffsfläche bietet und wenn sich de hintere bewegliche
Abschnitt in der offenen Stellung befindet.
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Schliesslich ist auch die eigentliche Schwenkbetätigung bei
Wind nur schwierig durchzuführen, da eine Verschwenkung um
180º zu Zwischenstellungen des hinteren beweglichen
Abschnitts führt, in denen er dem Wind erhebliche
Angriffsflächen bietet.
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Die Veröffentlichung US-A-3 271 067 beschreibt ein Dach, bei
dem ein vorderer Abschnitt zwischen einer geschlossenen
Stellung, in der er ein Teil eines hinteren feststehenden
Abschnitts ist und einer offenen Stellung, in der er sich
oberhalb des hinteren feststehenden Abschnitts erstreckt,
bewegbar ist. Der bewegliche Abschnitt ist mit einem
verformbaren Parallelogramm verbunden.
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Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung die
eingangs erwähnte Anordnung vor, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass der hintere bewegliche Abschnitt des Daches
verschwenkbar bezüglich des Daches ist mittels einer
Gelenkanordnung, die eine verformbare Parallelogrammstruktur
aufweist mit zwei parallelen Schwingarmen, einem vorderen und
einem hinteren, deren jeder gelenkig mit seinem unteren Ende
am Dach und mit seinem oberen Ende am hinteren beweglichen
Abschnitt des Daches angeordnet ist.
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Gemäss weiteren Merkmalen der Erfindung:
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- erstrecken sich die Schwingarme in der geschlossenen
Stellung des beweglichen Abschnittes des Daches in einer
Ebene, die im wesentlichen parallel zu derjenigen des
Daches ist;
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- stützt sich sein vorderer Querrand in der offenen
Stellung des hinteren beweglichen Abschnitts des Daches
auf der Oberseite des vorderen feststehenden Abschnitts
des Daches ab, während der hintere bewegliche Abschnitt
des Daches sich in einer bezüglich der Dachebene
geneigten Ebene erstreckt;
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- weist die Anordnung eine Vorrichtung zur automatischen
Verriegelung in der offenen Stellung des hinteren
beweglichen Abschnittes des Daches auf;
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- enthält die Vorrichtung zur Verriegelung einen Haken, der
schwenkbar um eine Achse parallel zu den Gelenkachsen
der Schwingarme an einem der beiden Schwingarme
angeordnet ist, sowie einen Feststellstift;
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- weist die Anordnung eine Dämpfungsanordnung auf zur
Unterstützung der für die Betätigung beim Verschwenken
des hinteren beweglichen Abschnitt des Daches
aufzubringenden Kraft;
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- sind die unteren Enden der vorderen und der hinteren
Stange gelenkig mit einer Längsplatine verbunden, die in
einer Längsrinne des Daches angeordnet ist, die die
Öffnung im Dach seitlich begrenzt, die durch den hinteren
beweglichen Abschnitt des Daches in der geschlossenen
Stellung abgedeckt wird;
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- ist die Platine bezüglich der Rinne feststehend;
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- ist die Platine bezüglich der Rinne in Längsrichtung
gleitend angeordnet zwischen einer zurückgezogenen
Stellung, die sie einnimmt, wenn sich der hintere
bewegliche Abschnitt des Daches in der geschlossenen
Stellung befindet und einer vorgeschobenen Stellung, die
sie einnimmt, wenn sich der hintere bewegliche Abschnitt
des Daches in der offenen Stellung befindet;
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- weist die Anordnung eine Vorrichtung zum Blockieren der
Platine bezüglich der Rinne in ihrer zurückgezogenen und
in ihrer vorgeschobenen Stellung auf, in Gestalt einer
Vorrichtung, die automatisch zuschaltbar ist als Funktion
der Winkelstellung der Schwingarme relativ zur Platine;
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- weist die Vorrichtung zum Blockieren einen Anschlag in
Form eines Kreisbogens auf, der an einer der beiden
Stangen befestigt ist und zur unteren Gelenkachse dieses
Schwingarmes zentriert ist, wobei seine vorderen und
hinteren freien Enden in vordere und hintere feststehende
Aussparungen eingreifen können, die in der Nähe des
vorderen bzw. hinteren Endes der Rinne angeordnet sind;
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- weist die Anordnung einen symmetrischen Aufbau bezüglich
der Mittenebene in Längsrichtung des Fahrzeuges auf;
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- besitzt die Zugangsöffnung für den hinteren Teil des
Fahrgastraumes in der offenen Stellung des hinteren
beweglichen Abschnitts des Daches und der quer
verlaufenden Heckklappe keine Verstärkung in Querrichtung
auf Höhe der Schnittstellen der waagrechten Ebenen mit
den senkrechten Ebenen, in denen sich diese beiden
Baureile in der geschlossenen Stellung erstrecken.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der
nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit der beigefügten
Zeichnung hervor; darin zeigen:
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- Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht des
rückwärtigen Teils eines Kraftfahrzeuges, das
erfindungsgemäss ausgestaltet ist und bei dem die quer
angeordnete Heckklappe und der hintere bewegliche
Abschnitt des Daches in der geschlossenen Stellung sind;
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- Fig. 2 eine zu Fig. 1 ähnliche Ansicht, bei der die
beiden beweglichen Teile in der jeweils offenen Stellung
sind;
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- Fig. 3 eine Ansicht, die ein Ausführungsbeispiel einer
Gelenkanordnung zeigt;
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- Fig. 4 eine Seitenansicht der in Fig. 3 dargestellten
Gelenkanordnung in der geschlossenen Stellung des
hinteren beweglichen Abschnitts des Daches und
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- Fig. 5 und 6 zu Fig. 4 ähnliche Ansichten, in denen
die verschiedenen Bauteile in Stellungen dargestellt
sind, die zum einen einer Winkelzwischenstellung und zum
anderen der offenen Stellung des hinteren beweglichen
Abschnitts des Daches entsprechen.
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In der nachfolgenden Beschreibung sind identische, ähnliche
oder analoge Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
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Aus den Fig. 1 und 2 geht hervor, dass der rückwärtige Teil
12 eines Kraftfahrzeuges durch zwei rückwärtige im
wesentlichen senkrecht angeordnete Seitenwände 14, einen
unteren waagrechten Boden 16 und ein oberes Dach 18 begrenzt
ist, das ebenfalls im wesentlichen waagrecht und parallel zum
Boden 16 angeordnet ist.
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Gemäss einem bekannten Aufbau weist das Dach 18 einen vorderen
feststehenden Abschnitt 20 und einen hinteren beweglichen
Abschnitt 22 auf.
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Der hintere bewegliche Abschnitt 22 ermöglicht die Freigabe
einer Öffnung 24 mit im allgemeinen rechtwinkligem Zuschnitt,
die durch zwei seitliche parallele sich gegenüber liegende
Ränder 26 und einen vorderen quer verlaufenden Rand 28
begrenzt ist.
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Die Öffnung 24 ist nach hinten offen, das heisst, dass kein
quer verlaufendes der Verstärkung dienendes Hauteil, wie eine
Strebe, vorhanden ist an den Schnittpunkten 28 der Längsränder
26 für die Öffnung 24 mit den senkrechten Rändern 30 für die
Öffnung 32 des Zugangs von hinten zum Laderaum 33 des
Fahrzeuges.
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Die rückwärtige Öffnung 32 kann durch eine bewegliche
Heckklappe verschlossen werden, die im dargestellten Beispiel
relativ zum Boden 16 um eine waagrechte untere Achse X-X
verschwenkbar ist zwischen einer in Fig. 1 dargestellten
geschlossenen Stellung, in der sie im wesentlichen in einer
senkrechten Ebene angeordnet ist und einer in Fig. 2
dargestellten Stellung, in der sie im wesentlichen in einer
waagrechten Ebene und in Verlängerung des Bodens 16 angeordnet
ist.
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Die nachfolgend beschriebene Anordnung nach der Erfindung ist
nicht auf den Fall des Vorhandenseins einer quer angeordneten
Heckklappe beschränkt, die um eine waagrechte Achse X-X
verschwenkbar ist, sondern umfasst auch Heckklappen, die zum
Beispiel um eine senkrechte Achse verschwenkbar sind, die sich
entlang eines der senkrechten Ränder 30 der rückwärtigen
Öffnung erstreckt.
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Das Schliessen des rückwärtigen Laderaumes 33 erfolgt durch
Verbinden des hinteren quer verlaufenden Randes 36 des
hinteren beweglichen Abschnitts 22 mit dem oberen quer
verlaufenden Rand 38 eine versenkbaren Scheibe 40, die in die
Heckklappe 34 eingesetzt ist.
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Wie aus Fig. 2 hervorgeht, erstreckt sich der hintere
bewegliche Abschnitt 22 in der offenen Stellung oberhalb des
vorderen feststehenden Abschnitts 20 des Daches 18, wobei sich
sein vorderer quer verlaufender Rand 42 auf der Oberseite des
vorderen feststehenden Abschnitts 20 des Daches 18 abstützt
und wobei der hintere bewegliche Abschnitt 22 geringfügig
geneigt ist relativ zur Ebene des Daches 18, dergestalt, dass
dem Wind eine geringere Angriffsfläche geboten wird in der
offenen Stellung, sodass also diese Neigung einen positiven
Einfluss auf die aerodynamischen Eigenschaften ausübt.
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Wie ferner aus Fig. 2 hervorgeht ist die allgemeine
Ausrichtung des hinteren beweglichen Abschnitts 22 relativ zur
Ebene des Daches 18 im wesentlichen die gleiche wie diejenige,
die sie in der geschlossenen Stellung einnimmt, in der sie die
im rückwärtigen Teil des Daches bestehende Öffnung 24
verschliesst.
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Zur Betätigung des hinteren beweglichen Abschnitts 22 zwischen
seiner geschlossenen Stellung, wie sie in Fig. 1 dargestellt
ist und seiner offenen Stellung, wie sie in Fig. 2
dargestellt ist, und nach der Lehre der Erfindung, ist diese
schwenkbar relativ zum Rahmen des Fahrzeuges angeordnet und
insbesondere relativ zum Dach 18 mittels einer
Gelenkanordnung, die anhand eines Ausführungsbeispiels im
Zusammenhang mit Fig. 3 bis 6 beschrieben wird.
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Da die Anordnung nach der Erfindung eine konzeptionelle
Symmetrie aufweist bezüglich der Mittenebene in Längsrichtung
des Fahrzeuges sind in den Fig. 3 bis 6 nur eine Hälfte der
Gelenkanordnung dargestellt und zwar diejenige, die auf Höhe
der entsprechenden linken Seitenränder 26 der Öffnung 24 und
44 des hinteren beweglichen Abschnitts 22 angeordnet ist.
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In Fig. 4 ist schematisch ein Teil des hinteren beweglichen
Abschnitts 22 dargestellt, dessen Innenseite mit einem
Winkelprofil 46 versehen ist, dessen eine Längsschiene 48 sich
in einer senkrechten Ebene erstreckt.
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Ferner sind in den Fig. 3 bis 6 schematisch eine Längsrinne
50 dargestellt, die am Seitenrand 26 der Öffnung 24 angeordnet
ist und die senkrecht verläuft sowie bezüglich der Dachebene
18 etwas zurückgezogen ist.
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Der waagrechte Boden der Rinne 50 nimmt eine in Längsrichtung
angeordnete Gelenkplatine 52 auf, die in senkrechter Richtung
durch eine senkrechte Platte 56 verlängert ist, die sich
wiederum im wesentlichen in der gleichen senkrechten Ebene wie
die Schiene 48 des Winkelprofils 46 erstreckt.
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Die Gelenkanordnung 45 nach der Erfindung ist ein verformbares
Parallelogramm, das aus der Schiene 48, der Platine 52 und
einem vorderen Schwingarm 58 sowie einem hinteren Schwingarm
60 besteht.
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Die oberen Enden 62 und 64 des vorderen und des hinteren
Schwingarmes sind gelenkig mit der Schiene 48 mittels
feststehender Achsen 66 und 68 verbunden, die von der Schiene
48 des Winkelprofils 46 getragen werden.
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In gleicher Weise sind die unteren Enden 70 und 72 des
vorderen Schwingarmes 58 und des hinteren Schwingarmes 60
gelenkig an feststehenden Achsen 74 und 76 angeordnet, die von
der Platte 56 der Platine 52 getragen werden.
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Damit sind die Achsabstände 66-68 und 74-76 konstant und im
wesentlichen gleich, sodass ein verformbares Parallelogramm 45
gebildet wird, wenn der vordere Schwingarm 58 und der hintere
Schwingarm 60 zusammen um ihre Achsen verschwenkt werden, da
letztere parallel, waagrecht und in Querrichtung verlaufend
angeordnet sind.
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Dieser Aufbau des verformbaren Parallelogramms gewährleistet
die Kinematik der Bewegungen des hinteren beweglichen
Abschnitts 22 und insbesondere eine Überführung des hinteren
beweglichen Abschnitts 22 in seine offenen Stellung, wie sie
in Fig. 2 dargestellt ist, in der der vordere Querrand 42
sich auf der Oberseite des Daches 18 mittels eines elastischen
(nicht dargestellten) Anschlages abstützt, der unterhalb der
Unterseite des hinteren beweglichen Abschnitts 22 vorgesehen
ist.
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Wie insbesondere den Fig. 3 bis 6 entnommen werden kann,
behält der hintere bewegliche Abschnitt 22 während seiner
Verschwenkung sowohl in der einen Richtung als auch in der
anderen Richtung relativ zum feststehenden Dach 18 seine im
wesentlichen waagrechte Ausrichtung relativ zum Dach 18 bei,
das heisst, er bietet dabei eine verringerte Angriffsfläche
für den Wind, wodurch die Handhabung beim Öffnen und
Schliessen erleichtert wird.
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Um die Betätigung noch mehr zu erleichtern und um plötzliche
und ungewollte Bewegungen zu verhindern, kann eine (nicht
dargestellte) Anordnung zur Unterstützung und Dämpfung der
bei der Handhabung aufzubringenden Kraft vorgesehen werden.
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Gemäss einem anderen Aspekt der Erfindung ist eine Vorrichtung
zur automatischen Verriegelung des hinteren beweglichen
Abschnitts 22 in der offenen Stellung vorgesehen.
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Bei dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten
Ausführungsbeispiel besteht diese Vorrichtung zur Verriegelung
aus einem Haken 90, der schwenkbar am vorderen Schwingarm 58
angeordnet ist und zwar um eine Achse 92, die parallel ist zu
den Gelenkachsen 68 und 76.
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Der vordere Teil des Hakens 90 weist eine Verankerungsbacke 94
auf, die dazu dient, in der offenen Stellung des hinteren
beweglichen Abschnitts, wie es in Fig. 6 dargestellt ist, mit
einem feststehenden Verankerungsstift 96 zusammenzuwirken.
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Die Ausrichtung des Hakens 90 um seine Achse 92 bezüglich des
hinteren Schwingarmes 60 wird konstant beibehalten mittels
einer Rückholfeder (die in den Figuren nicht dargestellt ist),
sodass ein automatisches Eingriff der Backe 94 mit dem Stift
96 erfolgt, wenn der hintere bewegliche Abschnitt 22 seine
offene Stellung einnimmt, wie es in Fig. 6 dargestellt ist.
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Die beiden Haken 90 müssen zugleich freigegeben werden, zum
Beispiel manuell, um eine erneute Verschwenkung nach hinten
des hinteren beweglichen Abschnitts 22 von seiner offenen
Stellung in die geschlossene Stellung zu ermöglichen.
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Die Ausgestaltung nach der Erfindung ist nicht auf den Fall
einer manuellen Betätigung des hinteren beweglichen Abschnitts
beschränkt.
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So ist es zum Beispiel denkbar, diese Bewegungen zu
motorisieren, beispielsweise mittels motorisch angesteuerter
Druckzylinder, die anstelle einer Anordnung zur Unterstützung
vorgesehen wird, wobei die motorisierte Anordnung es auch
ermöglicht, auf die Vorrichtung zur Verriegelung zu
verzichten, oder eine automatisch arbeitende Vorrichtung zur
Entriegelung der letzteren vorzusehen.
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Die Gelenkplatine 52 für die unteren Enden des vorderen
Schwingarmes 58 und des hinteren Schwingarmes 60 sind in
Längsrichtung gleitend im Inneren der Rinne 50 angeordnet.
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Die Rinne 50 besteht aus zwei Teilen, einem ersten Hauptteil
50A in Form einer Schiene, in deren Innerem die Platine 52
gleitend angeordnet ist, die im wesentlichen aus der
senkrechten Platte 56 besteht, wobei die Möglichkeiten der
Gleitbewegung in Längsrichtung bezüglich der Rinne 50 in
Längsrichtung durch einen hinteren Queranschlag 100 und durch
einen vorderen Queranschlag 102 begrenzt sind.
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Der zweite Teil 50B der Rinne 50 ist ein Verschlussteil mit
einem oberen waagrechten Längsflügel 104, der eine rückwärtige
Aussparung 106 aufweist, eine vordere Aussparung 108 und den
Verankerungsstift 98, der mit einer senkrechten Lasche 110
verbunden ist.
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Zur Beherrschung der Gleitbewegungen der Platine 52 relativ
zur Rinne 50 und zu deren Synchronisierung mit den
Schwenkbewegungen der Vorrichtung mit dem verformbaren
Parallelogramm 45 ist eine Anordnung zum Blockieren 112
vorgesehen, die aus einem Anschlag besteht, der im
wesentlichen die Form eines Halbkreises 114 aufweist und
dessen hinteres Ende 116 und dessen vorderes Ende 118 mit den
Aussparungen 106 und 108 zusammenwirken.
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Wie insbesondere aus der Fig. 4 ersichtlich ist wird der
kalbkreisförmige Anschlag 114 vom vorderen Schwingarm 58
getragen, an dem er befestigt ist, wobei er zur Gelenkachse 74
des unteren Endes 70 des vorderen Schwingarmes 58 zentriert
ist.
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In der geschlossenen Stellung des hinteren beweglichen
Abschnitts 22, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, ist die
gleitende Platine 52 in einer zurückgezogenen Stellung, das
heisst, dass der rückwärtige Rand 55 der Platte 56 sich am
rückwärtigen Längsanschlag 100 abstützt, während irrt
wesentlichen die rückwärtige Hälfte des Drehanschlages 114 in
die rückwärtige Aussparung 106 der Rinne 50 eingreift.
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Ausgehend von dieser in Fig. 4 dargestellten Stellung ist
ersichtlich, dass es möglich ist, den Aufbau 45 insgesamt im
Gegenuhrzeigersinn zu verdrehen.
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Diese Schwenkbewegung wird fortgesetzt ohne entsprechende
Gleitbewegung der Platine 52 relativ zur Rinne 50 solange der
rückwärtige Teil 116 des Drehanschlages 114 in die Aussparung
106 eingreift.
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Trennt sich der Anschlag 114 von der Aussparung 106 so
befinden sich sowohl sein vorderes freies Ende 116 als auch
sein hinteres freies Ende 118 oberhalb der Oberseite des
waagrechten Flügels 104 der Rinne 50, wie es in Fig. 5
dargestellt ist, das heisst, dass der vordere Schwingarm 58
und damit auch der hintere Schwingarm 60 nicht mehr um die
untere Achse 74 verschwenkbar sind.
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Auf grund des Austretens des Anschlages 114 aus der
rückwärtigen Aussparung 106 hingegen kann die Platine 52
relativ zur Rinne 50 gleiten, zum Beispiel von rechts nach
links in Fig. 5, bis das freie vordere Ende 118 des
Drehanschlages 114, der drehfest mit dem vorderen Schwingarm
58 verbunden ist, gegenüber der vorderen Aussparung 108 zu
liegen kommt. Sowie diese Stellung erreicht ist kann der
vordere Schwingarm erneut um seine Achse 74 schwenken, wie es
in Fig. 6 dargestellt ist, wobei diese vorgeschobene Stellung
der Platine 52 ausserdem bestimmt ist durch anliegen des
vorderen Randes 57 der Platte 56 an dem vorderen Längsanschlag
102 der Rinne 50.
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Diese der Lehre der Erfindung gemässe Ausgestaltung ermöglicht
die Schaffung eines hinteren beweglichen Abschnitts 22, der
eine grössere Länge aufweist ohne dabei in erheblicher Weise
den Raumbedarf der Gelenk- und Gleitanordnung zu erhöhen.