DE69710635T2 - Automatische Adressierung in einer Gefahrenmeldeanlage - Google Patents

Automatische Adressierung in einer Gefahrenmeldeanlage

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    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Gefahrenmeldesysteme und im Besonderen ein Feuermeldesystem oder dergleichen, in dem die automatische Zuweisung von Adressen an einzelne Module vorgesehen ist, welche einen Bestandteil des Systems bilden.
  • Die vorstehend bezeichneten Module befinden sich an der zentralen Station oder der zentralen Bedienfeldposition, an der Berichte von einer Vielzahl von Zonen und Stationen in Bezug auf Alarmzustände und gefährliche bzw. problembehaftete Zustände und dergleichen eingehen. Die vorliegende Erfindung bildet ein Merkmal eines einzigartigen Gefahrenmeldesystems (z. B. eines Feuermeldesystems).
  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Feuermelde- und Feuererfassungssysteme. Beispiele dem Stand der Technik entsprechender Systeme dieser allgemeinen Art sind in Bezug auf die folgenden U. S. Patente bekannt:
  • Die meisten der obengenannten U. S. Patente und EP-A-0090399 beschreiben Systeme, die ungefähr sechs bis zehn Jahre alt sind, und bei den meisten dieser Systeme leitet die Schleifen- Steuereinheit die Bestimmung der Zustände der Einheiten an den verschiedenen Zonen und Stationen in dem System unter Verwendung eines sich wiederholenden Abfrageschemas zum Abfragen der Detektoreinheiten oder der Stationen von der Schleifen-Steuereinheit ein, wobei die Adressen nacheinander entlang der Schleife oder Leitungen übermittelt werden, um festzustellen, ob und welche der Einheiten sich in einem Alarmzustand befinden. In den meisten Systemen ist ferner die Erfassung problembehafteter Zustände in dem System vorgesehen.
  • In der unmittelbaren Vergangenheit, das heißt etwa in den letzten fünf Jahren, sind weitere Feuererkennungs- und Feuermeldesysteme entwickelt worden, die eine Vielzahl von Merkmalen vorsehen, einschließlich des Merkmals eines intelligenten Transponders in Kombination mit einem integralen Prozessor, so dass die Übertragung der Tatsache, dass ein bestimmter Transponder einen Alarmzustand aufweist, zu der Schleifen-Steuereinheit durch den Transponder eingeleitet wird. Dies wird teilweise auch als Ausnahmeabruf (Polling by Exception) bezeichnet. Es führt zu einer langsameren Übertragungsgeschwindigkeit, wobei die Antwortzeit der Systemsteuerung bzw. des Bedienfelds deutlich verbessert wird. Dieses Merkmal gestaltet das System unempfindlicher in Bezug auf Leitungsrauschen oder Schleifenverdrahtungseigenschaften; so dass verdrillte oder abgeschirmte Drähte nicht erforderlich sind.
  • Das vorstehend beschriebene intelligente Transponder-Merkmal wird in Bezug auf verschiedene U. S. Patente deutlich. Viele dieser dem Stand der Technik entsprechenden Patente beschreiben zentrale Empfänger mit verbesserter Intelligenz für die Übertragungsverbindung mit einer Mehrzahl entfernter Hilfsvorrichtungen. Zum Beispiel wird in dem U. S. Patent US-A- 4.901.316 an A. Igarashi et al mit dem Titel "DISASTER PREVENTION MONITORING AND CONTROL FACILITY" ein Empfänger für den Abruf einer Mehrzahl von Terminal-Einheiten vorgesehen. Der Empfänger liest Terminaldaten aus den Terminals, analysiert die Terminaldaten und zeigt die Ergebnisse der Analyse an. Ferner überwacht der Empfänger die Übertragungsgenauigkeit zwischen dem Empfänger und den Terminaleinheiten. Auf diese Weise kann der Empfänger eine fehlerhafte Übertragung eines Signals feststellen, die zwischen dem Empfänger und einer Terminaleinheit auftreten kann.
  • Abgesehen von dem Nutzen und den Vorteilen der vorstehend genannten patentierten Systeme weist keines von ihnen die hierin beschriebenen Vorteile der vorliegenden Erfindung auf.
  • Es ist offensichtlich, dass die dem Stand der Technik entsprechenden Gefahrenmeldesysteme alle eine Reihe größerer Unzulänglichkeiten aufweisen. Zum Beispiel kommen bei dem Stand der Technik entsprechenden Systemen Schalter zur Festlegung der Adressen und der bestimmten Positionen der Module zum Einsatz, die an vorbestimmten Positionen an den Bedienfeldern der zentralen Station angeordnet sind. Andere dem Stand der Technik entsprechende Systeme verwenden programmierte Adressen oder Seriennummern; dabei werden die vorprogrammierten Adressen oder Seriennummern normalerweise in der Fertigungsstätte in die Module eingegeben, oder sie werden durch den Benutzer eingegeben bevor das System in Betrieb genommen wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die grundlegende Aufgabe zugrunde, ohne menschliche Intervention die automatische Positionierung oder Anordnung sowie die Erfassung und Adressierung von Leiterplatten - welche die Module des Bedienfeld- bzw. Systemsteuerungssystems darstellen - durch eine integrale Busstruktur zu ermöglichen, wobei Schalter für eindeutige Adressen oder vorprogrammierte Adressen überflüssig werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die zusätzliche Aufgabe bzw. die Nebenaufgabe zugrunde, die Kosten für Schalter oder die Gemeinkosten für das Vorsehen eindeutiger Seriennummern oder Adressen zu vermeiden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung sind keine Schalter vorgesehen, um die Festlegung der Adressen auf herkömmliche Art und Weise zu ermöglichen. Tatsächlich existieren keine festgelegten Adressen im herkömmlichen Sinn. Das System kann jedoch die Position jeder Leiterplatte erfassen, die ein Modul bilden, und ferner kann das System Adressen ohne menschliches Einwirken elektronisch zuweisen.
  • Das grundlegende Merkmal, das die obengenannten Aufgaben erfüllt, ist wie folgt gekennzeichnet:
  • Ein automatisches Adressierungssystem für ein Lebensrettungssystem bzw. Gefahrenmeldesystem, das folgendes umfasst: eine Mehrzahl von Modulen, die durch eine Busstruktur oder eine Schiene miteinander verbunden sind, wobei bei es sich bei einem ersten Modul um eine Zentraleinheit (CPU) handelt, und wobei es sich bei den anderen Modulen um lokale E/A-Module mit unterschiedlichen Funktionen handelt; eine Einrichtung zur Zuweisung und Erfassung der Position oder Adresse jedes E/A-Moduls und für die Zuweisung von Adressen zu diesen ohne menschliches Einwirken, wobei die genannte Einrichtung einen Widerstand und einen Transistor aufweist, die jedem E/A-Modul zugeordnet sind; eine konstante Stromquelle an der genannten Zentraleinheit, die über eine gemeinsame Leitung in Reihenschaltung mit den Widerständen verbunden ist; eine gemeinsame Adress-Eingabeeinrichtung, die über die genannte Zentraleinheit mit allen Modulen verbunden ist; eine Einrichtung zum Messen des Spannungsabfalls über den zugeordneten Widerstand eines bestimmten Moduls, um zu bestimmen, ob das Modul am dichtesten an der CPU angeordnet ist; eine Einrichtung, die bewirkt, dass die CPU zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Adresseingabe liest und den jeweiligen Wert speichert sowie für die Zuweisung einer eindeutigen Adresse an jedes E/A-Modul auf der Basis der zu einem bestimmten Zeitpunkt am nächsten an der CPU angeordneten Position. Ferner sind einzelne Erfassungsleitungen vorgesehen, die von Erfassungseingängen an der CPU mit dem entsprechenden E/A-Modul verbunden sind.
  • Ein weiteres untergeordnetes Merkmal der vorliegenden Erfindung betrifft eine Anordnung, bei der alle auf der gemeinsamen Leitung in Reihe geschalteten Transistoren ursprünglich durch Signale eingeschaltet werden, die als Gates von der CPU zugeführt werden; wobei danach der Transistor in dem Modul ausgeschaltet wird, der sich am dichtesten an der CPU befindet; wobei danach der Transistor ausgeschaltet wird, der sich am nächst dichtesten an der CPU befindet und so weiter; die Spannungsabfälle an allen Reihenwiderständen der gemeinsamen Leitung zur Erde werden sequentiell gemessen, in dem der jeweilige Transistor zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich Strom zur Erde leitet. Somit kennzeichnet ein eindeutiger Spannungsabfallwert jede bestimmte Modulposition, wodurch für jedes Modul eine eindeutige Adresse vorgesehen wird.
  • Andere und weitere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in Bezug auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den anhängigen Zeichnungen deutlich, in denen die gleichen Bestandteile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Bedienfelds bzw. einer Systemsteuerung des Teilsystems mit mehreren Bedienfeldern gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei eine kennzeichnende Gruppe von einundzwanzig Modulen für dieses eine Bedienfeld mit den grundlegenden Zwischenverbindungen und Übermittlungsabschnitten zwischen den einzelnen Modulen dargestellt ist;
  • Fig. 2 ein Blockdiagramm der Zentraleinheit, die einen Bestandteil des erfindungsgemäßen Feuermeldesystems bildet, wobei die Verbindungen zu dem Rest des Systems dargestellt sind;
  • Fig. 3 ein vereinfachtes Funktionsdiagramm des Betriebs der automatischen Adressierungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 4 ein Ablaufdiagramm in Bezug auf die automatische Adressierungsfunktion gemäß der vorliegenden Erfindung; und
  • Fig. 5 ein Ablaufdiagramm in Bezug auf die Schnellmelde- Reaktionsfolge, die durch das automatische Adressierungsmerkmal ermöglicht wird oder daraus resultiert.
  • In Bezug auf die Zeichnungen und im Besonderen auf die Abbildung aus Fig. 1 ist ein Diagramm eines Bedienfelds bzw. einer Systemsteuerung 10 eines Bedienfeld-Teilsystems dargestellt, wobei die genannte Systemsteuerung 10 eine repräsentative Gruppe sogenannter Module aufweist, bei denen es sich um individuelle Einheiten mit Leiterplatten handelt, und wobei Zwischenverbindungen zwischen den verschiedenen Modulen vorgesehen sind. Die Zentraleinheit oder das Hauptmodul 12 ist mit den anderen Modulen durch den Bus oder die lokale Schiene 14 verbunden dargestellt, wobei es sich bei dem ersten Modul um eine Schleifen-Steuereinheit 16 handelt, deren wesentliche Funktionen gemäß dem Stand der Technik bekannt sind; die Einheit verbindet eine Mehrzahl von Rauchmeldern, Transpondern und ähnlichen Vorrichtungen in einer Leitung 17. Wie dies aus dem Stand der Technik bekannt ist, können die entfernten Stationen mit Rauchmeldern S oder Transpondern T und ähnlichen Vorrichtungen in einem Klasse A oder Klasse B Modus verbunden werden - der Klasse A Modus umfasst eine kennzeichnende Regelschleife, welche eine Rückführung zu der Steuereinheit vorsieht, wobei aber auch der Klasse B Betriebsmodus vorgesehen werden kann, der im Besonderen durch die Linie 17 dargestellt ist, wobei die Vorrichtungen in diesem Modus parallel über ein Leiterpaar verbunden sind, und wobei die Leitung bei Bedarf in einem Abschlusswiderstand (nicht abgebildet) enden kann.
  • Rechts neben der Schleifen-Steuereinheit 16 ist eine Stromversorgung (P. S.) 18 zu allgemein verständlichen Zwecken dargestellt, wobei rechts davon eine traditionelle Zonenkarte 10, ein Umkehrpolaritätsmodul 22, ein Tonverstärker 24 und ein Tonservicemodul (ASM für Audio Service Modul) 26 vorgesehen sind. Die beiden letztgenannten Module sind über eine besondere Tondatenleitung 27 mit der CPU verbunden. Ein Telefonmodul 28 ist neben dem Modul 26 dargestellt, und zusätzliche Module können gemäß der Darstellung durch die gestrichelten Linien vorgesehen werden, wobei es sich bei dem letzten Modul ganz rechts um eine weitere Schleifen- Steuereinheit 30 handelt.
  • Die mit der Bezugsziffer 14 bezeichnete lokale Schiene weist eine Mehrzahl von Verbindungen zwischen den Modulen auf, darunter die Tondatenleitung 27 sowie Strom- und Übertragungsverbindungen. Für eine effiziente Übermittlung von Strom und Kommunikationsübertragungen ist die Schiene tatsächlich teilweise in zwei separate Schienen unterteilt - eine obere Schiene mit plus 5 Volt und eine untere Schiene mit 24 Volt, zu Zwecken, die nachstehend im Text näher beschrieben werden. Ferner ist als Bestandteil von 14 ein sogenannter RS- 485 Übermittlungsabschnitt zu nachstehend im Text beschriebenen Zwecken vorgesehen.
  • Bei einer weiteren Leitung handelt es sich um die gemeinsame Erfassungsleitung 32, die derart funktionsfähig ist, dass sie die wesentlichen Aufgaben des erfinderischen Merkmals der vorliegenden Erfindung realisiert; wobei die Erfassungsleitung somit eine Verbindung einer konstanten Stromquelle 34 an der CPU ermöglicht, so dass die Quelle Strom seriell allen Modulen 16 bis 30 über einzelne Widerstände R1 bis R21 zuführen kann, die alle den gleichen Wert aufweisen (ungefähr 47 Ohm), und wobei diese den entsprechenden Modulen zugeordnet sind. Auf Grund des sequentiellen Ausschaltens der Transistoren T1 bis T21 erfolgt jedoch ein selektiver Nebenschluss von Strom durch die Transistoren, so dass unterschiedliche, eindeutig kennzeichnende Spannungsabfälle als Mittel für die Zuweisung von Adressen zu unterschiedlich angeordneten Modulen gemessen werden können. Dieser Ablauf des automatischen Adressierungsmerkmals wird nachstehend näher beschrieben.
  • In Bezug auf die Abbildung aus Fig. 2 scheint es für den Leser nützlich, den Aufbau der CPU und deren verschiedene Funktionen in gewisser Weise zu erläutern. Die CPU 12 ist natürlich die Haupteinheit oder das Hauptmodul des Systemsteuerungs-Teilsystems und instrumental für die Koordination aller Funktionen der Module. Wie dies aus der Abbildung aus Fig. 1 deutlich wird, ist die CPU für eine Installation an der ganz links vorgesehenen Position (logische Adresse Null) entlang der lokalen Schiene 14 konstruiert. An dieser Position arbeitet sie als lokaler Bus-Master und überwacht den gesamten Busverkehr. Sie versorgt die lokale Schiene mit 5 Volt sowie mit 24 Volt, wie dies für die anderen Module erforderlich ist.
  • In der Mitte der Konstruktion der CPU befindet sich ein Mikroprozessor 44 (68302). Der Mikroprozessor 44 steuert durch seine Verbindung mit der Schnittstelle 46 einen Klasse A Netzwerkbetrieb, wobei die Schnittstelle wiederum mit dem CPU- Netz verbunden ist, das heißt mit den anderen CPUs, die einen Bestandteil eines Systemsteuerungs-Teilsystems bilden. Ferner vorgesehen sind eine Monitorschnittstelle 48 und ein serieller Anschluss 50. Hiermit wird festgestellt, dass der Druckerbetrieb über einen Druckeranschluss 52 gesteuert wird, und wobei die Klasse B Funktionen durch eine Verbindung mit der Schnittstelle 54 bewirkt werden. Für die Tonübertragung ist die Tondatenschnittstelle 56 mit dem Mikroprozessor 44 verbunden; ferner ist in der Abbildung eine Schnittstelle zum Zurücksetzen des Systems 58 zum Zweck des Zurücksetzens mit dem Mikroprozessor 44 verbunden. Zum Vorsehen von ausreichendem Speicherplatz sind ein RAM-Speicher 60 und ein nichtflüchtiger Schreib-Lese-Speicher 62 gemäß der Abbildung mit dem Mikroprozessor 44 verbunden.
  • Zum Zwecke der vorliegenden Erfindung handelt es sich bei dem Block mit Schlüsselfunktion um den automatischen Adress-Master 64, welcher die Übertragung zwischen dem Mikroprozessor und den verschiedenen anderen E/A-Modulen der lokalen Schiene aus der Abbildung aus Fig. 1 bearbeitet; auf diese Weise wird der gesamte Ablauf durch in der CPU 12 integrierte Software gesteuert.
  • Zur besseren Veranschaulichung zeigt die Abbildung aus Fig. 3 in vergrößerter und vereinfachter Form mehrere Module aus der Abbildung aus Fig. 1. Dazu zählen die CPU 12 und drei Positionen der E/A-Module, eine mit 1, eine mit 2 und eine dritte, ganz rechts angeordnete und mit 21 bezeichnete Position (das Systemsteuerungs-Teilsystem umfasst 21 Positionen). Die konstante Stromquelle 34 auch in der Abbildung aus Fig. 3 als mit der gemeinsamen Leitung 32 verbunden dargestellt, wobei sie in der Abbildung getrennt von der Schiene 14 dargestellt ist, um ihre Funktion besser hervorzuheben. Tatsächlich ist sie ein Bestandteil der Schiene 14. Eine gemeinsame Adressen-Eingabeeinrichtung 70 an der CPU 12 ist in der Abbildung an einem Knoten 65 mit der gemeinsamen Leitung 32 verbunden. Individuelle Erfassungseingänge an der CPU 12 sind über entsprechende Erfassungswiderstände R1 bis R21 an entsprechenden Modulstellen oder Positionen 1, 2 & 21 mit den entsprechenden Transistoren T1 bis T21 an den genannten Positionen verbunden. Freie Positionen sind durch den Zwischenraum (drei Kreise 63) zwischen der Position 2 und der Position 21 dargestellt, obwohl die Durchgängigkeit der Leitung zwischen den Positionen 2 und 21 durch Widerstände an den freien Positionen aufrechterhalten bleibt.
  • Die CPU 12 implementiert die Adressen-Masterfunktion durch die automatische Adressen - Master-Schnittstelle 64 (Fig. 2), welche einen Befehl an alle Module an den verschiedenen Positionen aus Fig. 3 übermittelt, wodurch bewirkt wird, dass diese in einen "automatischen Adressierungsmodus" eintreten. Kennzeichnenderweise sieht die CPU 12 als Teil der automatischen Adressen-Masterfunktion eine konstante Stromquelle von 10 Milliampere vor, um gemäß der Abbildung aus Fig. 3 die automatische Adressen/Positions-Schaltung zur Bestimmung der absoluten Modulpositionen zu ermöglichen. Die CPU weist danach den Stellen oder Positionen Adressen zu; dies wird dadurch erreicht, dass die der Betrieb der CPU die Spannung an der Adressen-Erfassungsleitung (ADD) 72 misst. Auf Grund der Spannungsmessung durch die CPU 12 an dieser Stelle handelt es sich bei der Eingabe aus der Leitung 72 in die CPU um eine hochohmige Eingabe. Der gemessene Wert des Spannungsabfalls ist eine Funktion der Anzahl der Erfassungswiderstände (R1, R2, usw.), durch welche der Strom durch einen bestimmten Leitwiderstand zur Erde fließt.
  • Wenn die CPU 12 den vorstehend genannten Befehl allen Modulen erteilt, damit diese ihre Transistoren (Mosfets) einschalten, reagieren die Module mit der Platzierung der Gates der Mosfets auf einer Spannung Eins. Somit erscheinen alle Mosfets als Kurzschlüsse von Drain zu Source, so dass die Widerstände alle wirksam geerdet werden.
  • Als vorbereitende Maßnahme, welche Uneindeutigkeiten und Genauigkeiten bei folgenden Adressmessungen vermeidet, bestimmen die Module daraufhin wiederum zuerst ob es sich bei ihnen um das jeweils der CPU am nächsten angeordnete Modul handelt. Das am nächsten liegende Modul ergibt eine Spannungsmessung von 0,47 Volt Gleichspannung (10 mA · 47 Ohm) an der individuellen Erfassungsleitung 71, wobei diese zu den entsprechenden CPU-Erfassungseingängen 66 übermittelt wird. Alle anderen Module ergeben eine Messung von 0 Volt an ihren Erfassungsleitungen. Grund dafür ist die Tatsache, dass kein Strom von der Quelle 34 durch die Transistoren dieser Module fließt, die nicht am dichtesten an der CPU angeordnet sind; stattdessen fließt der gesamte Strom durch den Transistor T1 des Moduls der Position 1 zur Erde. Die gleiche Situation existiert in Folge für jedes Modul rechts von Position 1, da die in dem Speicher 60 und 62 der CPU integrierte Programmierung nacheinander das Ausschalten der entsprechenden Mosfets anweist, sobald deren Spannungswerte gemessen worden sind.
  • Nach dem das vorbereitende Verfahren für jede Position ausgeführt worden ist, d. h. bestimmt worden ist, ob es sich bei der nächsten Modulposition um die der CPU am nächsten liegende handelt, erfasst die CPU durch den ADD-Eingang 70 an dem Auto-Adressen-Master 64 die Spannungsmessung, welche den Adresswert für die Position definiert. Für den gerade beschriebenen Fall der Position 1 wird der Spannungswert in digitaler Form (durch Analog-Digital-Umsetzung) in dem RAM- Speicher 60 gespeichert. Hiermit wird nebenbei festgestellt, dass dieser Adresswert zum Beispiel während eines Schnellreaktions-Meldeverfahrens eingesetzt wird, um festzustellen, bei welchem Modul der Mosfet eingeschaltet ist. es wird deutlich, dass beim Lesen oder Messen der Spannungswerte der Module rechts von der Position 1 durch den ADD-Eingang 70 (und der Zuweisung von Adressen) die gemessenen Werte inkremental ansteigen; wobei die zugewiesenen Adressen ebenfalls proportional oder kumulativ ansteigen. Zum Beispiel wird die Position 2 als nächstes an der gemeinsamen Adressierungseinrichtung oder dem Master 64 durch einen Spannungswert gekennzeichnet, der doppelt so hoch ist wie der Wert von Position 1; danach wird Position 3 durch einen Spannungswert gekennzeichnet, der dreimal so hoch ist wie der Wert von Position 1; und so weiter. Somit wird jeder Position auf der Basis der entsprechend unterschiedlichen Spannungswerte eine eindeutige Adresse zugewiesen.
  • Hiermit wird festgestellt, dass der Grund für den Anstieg der Spannungswerte im weiteren Ablauf nach rechts dadurch gegeben ist, dass die CPU einen anderen Befehl erteilt, auf den das bereits verarbeitete Modul von Position 1 zum Beispiel dadurch reagiert, dass das Transistor-Gate auf einer Spannung von Null platziert und der Mosfet dadurch ausgeschaltet wird. Erreicht wird dies durch die in dem CPU-Speicher integrierte Software, die so aufgebaut ist, dass der erforderliche Befehl an der entsprechenden Stelle des Prozesses erzeugt wird, wenn für ein bestimmtes Modul, wie etwa das Modul an Position 1, der Spannungswert gemessen worden ist. Der gleiche Ablauf wird in Bezug auf den Transistor jedes Moduls an den anderen Positionen ausgeführt.
  • In Bezug auf die Abbildungen aus den Fig. 4 und 5 der Zeichnungen sind darin Systemverfahrensschritte oder Abläufe gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt, das heißt die verschiedenen von der steuernden Software vorgegebenen Maßnahmen. Der Fachmann erkennt, dass die vorliegende Erfindung sowohl Hardware gemäß den Abbildungen aus den Fig. 1 bis 3 und eine zu erläuternde Software-Komponente umfasst.
  • Das bereits beschriebene System arbeitet gesteuert durch die Software (das heißt ein Programm oder eine Reihe von Anweisungen) zur Erzeugung bestimmter Zustände in dem Computer (Steuerung der CPUs), der wiederum die Steuerung der gewünschten Ausgabeoperationen des gesteuerten bzw. geregelten Systems bewirkt. Bei den durch die verschiedenen Blöcke in dem Ablaufdiagramm aus der Abbildung aus Fig. 4 dargestellten Schritten handelt es sich um die sequentiellen Schritte oder Abläufe in dem automatischen Adressierungsmerkmal der Erfindung. Ferner stellen die Blöcke aus der Abbildung aus Fig. 4 - wie dies für den Fachmann offensichtlich ist - die Einrichtung zur Realisierung der angezeigten Operationen dar, einschließlich der Programmeinrichtung. Die Abbildung aus Fig. 5 zeigt das bevorzugte erreichte Ergebnis, das heißt, die Fähigkeit einer schnellen Meldereaktionsfolge, die durch die darin abgebildeten Blöcke dargestellt ist, welche durch dieses automatische Adressierungsmerkmal ermöglicht wird.
  • Auf Block 100, welcher den Beginn der automatischen Adressierungsfolge anzeigt, folgt in dem Block 102 dargestellte Schritt oder Ablauf, der den Befehl der CPU an alle Module umfasst, Strom zu ziehen, das heißt, die einzelnen Mosfets einzuschalten (wie dies bereits beschrieben worden ist), die sich in der Abbildung aus Fig. 1 in jedem der Module 16 bis 30 befinden. Der nächste Schritt umfasst einen Entscheidungslogik-Block 104, der einen Ausgang NEIN und einen Ausgang JA aufweist, wobei sich der letztgenannte zu den Blöcken 105 und 107 erstreckt. Die verbleibenden Schritte von dem Ausgang Nein, d. h. die Schritte 106, 108, 110, 112, 114, 116 und 118 stellen die verschiedenen Schritte oder Abläufe dar, die bereits vorstehend in der Beschreibung in Bezug auf die in den Abbildungen aus den Fig. 1 bis 3 veranschaulichte Schaltkreisanordnung beschrieben worden sind. Aus diesem Grund kann auf eine erneute Beschreibung dieser Schritte verzichtet werden, da davon ausgegangen werden kann, dass diese für den Fachmann offensichtlich sind. Die verbleibenden Schritte folgen logisch dem Ausgang NEIN aus Block 104 und dem Ausgang JA aus Block 110.
  • Hiermit wird festgestellt, dass es in gewissen Fällen möglich ist, eine eindeutige oder bestimmte Messung zu erreichen, ohne dass die Schritte 108 und 110 ausgeführt werden müssen, so kann das Verfahren gemäß der Darstellung durch die gestrichelte Linie 111 von dem Block 106 direkt zu dem Block 112 springen und dort fortfahren. Somit kann auf die Prozedur der Vorabprüfung zur Sicherstellung verzichtet werden, dass ein bestimmtes Modul tatsächlich das der CPU am nächsten liegende Modul darstellt, in dem von jedem einzelnen Erfassungseingang 66 gemessen wird. Die einzige durch dieses alternative Verfahren ausgeführte Messung, welche die gestrichelte Linie 111 umfasst, stellt eine kumulative Messung durch die gemeinsame Adressierungseinrichtung 70 dar, wodurch nacheinander die Werte des Spannungsabfalls von jedem der Gesamtwerte des kumulativen Widerstands erreicht werden, und zwar dadurch, dass die entsprechend unterschiedlichen Transistoren entlang der Länge der gemeinsamen Leitung 32 eine Erdleitung vorsehen.
  • Die Vereinfachung der erreichten Abrufanforderungen ist aus der Abbildung aus Fig. 5 verständlich. Die aus der Abbildung aus Fig. 5 ersichtlichen Schritte oder Abläufe beginnen mit der Tatsache, das die automatische Adressierungsfunktion bereits ausgeführt worden ist. Demgemäß beginnt der Ablauf aus Fig. 5 mit dem Block Start und verläuft zu den anderen durch die Blöcke 132 bis 138 dargestellten Schritten.
  • Zum Beispiel wird die Situation angenommen, wenn in einer bestimmten Zone oder Station ein Alarmzustand existiert. Dieser Zustand wird von einem bestimmten Zonenmodul überwacht, wie zum Beispiel von dem Modul 16 aus Fig. 1. Das Ergebnis der vorbereitenden Schritte 130 und 132 ist die Bestimmung, dass dieses Modul Storm zieht, woraufhin der Schritt 134 die Steuerung der CPU 12 aus Fig. 1 zur Anpassung der spezifizierten Werte umfasst sowie in der Folge das Lesen der Adresse des betroffenen Moduls 16. Durch den folgenden Schritt 136 wird das Zonenmodul 16 durch die CPU 12 abgerufen, da jedes Zonenmodul für gewöhnlich für 4 Zonen zuständig ist, so dass es erforderlich ist, die bestimmte Zone zu bestimmen, in welcher der Alarmzustand existiert. Danach weist die CPU 12 das Zonenmodul 16 an, das Ziehen von Strom zu beenden, wie dies durch den Schritt 138 dargestellt ist.

Claims (8)

1. Automatisches Adressierungssystem für ein Lebensrettungssystem (10), mit einer lokalen Schiene (14), einer Mehrzahl von Modulen (12, 16-30), die durch die genannte lokale Schiene miteinander verbunden sind, wobei es sich bei einem ersten der Module um eine Zentraleinheit (12) handelt, und wobei es sich bei den anderen Modulen um E/A- Module (16-30) handelt, die eine Vielzahl von Funktionen aufweisen, einer gemeinsamen Leitung (32), die einen Teil der genannten lokalen Schiene bildet, mit einer Einrichtung zum Erfassen der Position jedes der E/A-Module, dadurch gekennzeichnet, dass den genannten E/A-Modulen ohne menschliche Intervention (64) Adressen zugewiesen werden, wobei die genannte Einrichtung einen Widerstand (R1 - R21) und Transistor (T1 - T21) aufweist, der in der Lage ist, eine Erdleitung herzustellen, in Zuordnung mit jedem E/A-Modul; und mit einer konstanten Stromquelle (34) an der genannten Zentraleinheit, die durch die genannte gemeinsame Leitung mit den Widerständen in der Reihenschaltung verbunden ist, mit einer gemeinsamen Adressen-Eingabeeinrichtung (70), die über die genannte Zentraleinheit mit der genannten gemeinsamen Leitung verbunden ist und dadurch mit den genannten E/A- Modulen, mit einer Einrichtung zum Vorsehen eines Zyklus von Spannungsmessungen (72), bei denen aufeinanderfolgende variable Spannungsabfälle von der CPU zu dem jeweiligen Transistor gemessen werden, der tatsächlich eine Erdleitung aufweist.
2. System nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine einzelne Eingabeeinrichtung (66) an der CPU zum Erfassen, dass ein Modul das zu der CPU am nahesten angeordnete Modul darstellt, während der Zyklus der Spannungsmessungen andauert.
3. System nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die das Lesen (44) einer Aderesseingabe zu einem bestimmten Zeitpunkt durch die CPU, das Speichern deren Wertes und das Zuweisen einer eindeutigen Adresse zu jedem E/A-Modul bewirkt, das einem bestimmten gemessenen Spannungsabfall auf der Basis entspricht, dass das Modul der CPU am nächsten angeordnet ist, wobei der jeweilige Transistor jedes Moduls zu einem bestimmten Zeitpunkt während dem genannten Zyklus der Spannungsmessungen leitfähig ist.
4. System nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine einzelne Erfassungsleitung (71), die mit jedem der genannten E/A-Module und mit der genannten CPU verbunden ist, um sicherzustellen, dass jede der aufeinanderfolgenden Spannungsmessungen in dem genannten Zyklus den nächsten Transistor betrifft, der am nahesten an der CPU angeordnet ist.
5. System nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur anfänglichen Vorspannung der Steuerelektroden aller Transistoren an den unterschiedlichen Modulpositionen, so dass jeder Transistor einen geringen Erdungswiderstand aufweist, wobei der Strom allerdings nur durch den Transistor geleitet wird, der zu einem bestimmten Zeitpunkt des Zyklus der CPU am nächsten ist, um das Erfassen des Spannungsabfalls an dem Widerstand zu ermöglichen, der dem Transistor zugeordnet ist, der an der jeweiligen Adresse tatsächlich leitet.
6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Transistoren um Metalloxid-Feldeffekttransistoren handelt, die jeweils einen Gate-, Source- und Drain-Anschluss aufweisen, und gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Vorsehen einer Vorspannung an den Gate-Anschlüssen der genannten Transistoren, so dass diese alle wirksam eine Niederohmzustand von ihrem Source- zu ihrem Drain-Anschluss vorsehen.
7. System nach Anspruch 4, ferner gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum anfänglichen Messen an der genannten Erfassungsleitung der Spannung an dem Widerstand des zu der CPU am nahesten angeordneten Moduls, wobei alle anderen Module an ihren Erfassungseingängen einen Wert von null Volt Gleichstrom aufweisen.
8. System nach Anspruch 4, ferner gekennzeichnet durch eine Einrichtung an der CPU zum Zuweisen einer eindeutigen Adresse für das Modul, das sich zu einem bestimmten Zeitpunkt während dem Messzyklus am nahesten an der CPU befindet; und mit einer Einrichtung, die daraufhin das genannte Modul, dem gerade seine Adresse zugewiesen worden ist, anweist, seinen Transistor abzuschalten, wodurch daraufhin das Modul der verbleibenden Module, das der CPU am nächst nahesten ist, Strom leitet.
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