DE69710464T2 - Verfahren zur konsolidierung von wasserhaltigem boden - Google Patents

Verfahren zur konsolidierung von wasserhaltigem boden

Info

Publication number
DE69710464T2
DE69710464T2 DE69710464T DE69710464T DE69710464T2 DE 69710464 T2 DE69710464 T2 DE 69710464T2 DE 69710464 T DE69710464 T DE 69710464T DE 69710464 T DE69710464 T DE 69710464T DE 69710464 T2 DE69710464 T2 DE 69710464T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
drainage
groundwater
drainage element
ground
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69710464T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69710464D1 (de
Inventor
Antonie De Moree
Philippe Groen
Leendert-Jan Van Der Pligt
Francois Van Weele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dura Vermeer Divisie Infra Bv Hoofddorp Nl
Gebr Van Kessel Bv Buren Nl
Ifco Funderingsexpertise Bv Gouda Nl
Koninklijke Wegenbouw Stevin Bv Utrecht Nl
Original Assignee
IFCO FUNDERINGSEXPERTISE BV
KESSEL GEB VAN BV
KONINK WEGENBOUW STEVIN BV
VERMEER GROND EN WEGEN BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IFCO FUNDERINGSEXPERTISE BV, KESSEL GEB VAN BV, KONINK WEGENBOUW STEVIN BV, VERMEER GROND EN WEGEN BV filed Critical IFCO FUNDERINGSEXPERTISE BV
Application granted granted Critical
Publication of DE69710464D1 publication Critical patent/DE69710464D1/de
Publication of DE69710464T2 publication Critical patent/DE69710464T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/10Improving by compacting by watering, draining, de-aerating or blasting, e.g. by installing sand or wick drains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konsolidierung von wasserhaltigem Boden, insbesondere die erzwungene Konsolidierung von relativ undurchlässigen, komprimierbaren Bodenschichten.
  • Die beschleunigte Entwässerung von Ton- und Torfschichten ist bekannt, indem zuerst vertikale Entwässerungskanäle in diesen vorgesehen werden und dann diese Schichten einer Last ausgesetzt werden. Die aufgebrachte Last übt einen Überdruck auf das zwischenliegende Wasser in den Ton- oder Torfschichten aus. Die vertikalen Entwässerungskanäle stellen eine beträchtlich verbesserte Abführung des Grundwassers sicher. Dieses Entwässerungsverfahren bedeutet auch, daß Wasser im Boden in der horizontalen Richtung zu den Entwässerungskanälen fließen kann, infolge dessen von irgendeiner Schichtung in der Bodenstruktur optimaler Gebrauch gemacht wird. Im Fall einer schichtenförmigen Bodenstruktur ist die Durchlässigkeit des Bodens in der horizontalen Richtung in der Regel um einen Faktor von 10 größer als jene in der vertikalen Richtung. Bei der Konsolidierung der Bodenschicht in dieser Weise wird der Boden in gesteuerter Weise einer Belastung ausgesetzt. Es wird hier achtgegeben, um die Last nicht so schnell aufzubringen und/oder sie so hoch zu machen, daß der Erdkörper, der die Last bildet, rutschen kann. Aufgrund der Tatsache, daß es erforderlich ist, die Stabilität der Last aufrechtzuerhalten, ist die Geschwindigkeit, mit der die Entwässerung erzwungen werden kann, begrenzt.
  • Bei dem vorstehend erwähnten Verfahren zur Konsolidierung kann eine horizontale Entwässerungsschicht auf Bodenhöhe über der Oberseite der vertikalen Entwässerungskanäle angeordnet werden. Diese Entwässerungsschicht umfaßt im allgemeinen eine Sandschicht mit einer Dicke von beispielsweise 0,3 Metern oder mehr. Diese Schicht absorbiert das Grundwasser, das den Boden über die Entwässerungskanäle verläßt. Ein spezielles Ausfürungsbeispiel ist jenes, bei dem diese Schicht mit einem Film bedeckt ist, dessen Kanten in den Boden bis unterhalb den Grundwasserspiegel vergraben sind. Folglich wird es möglich, einen Unterdruck in der Entwässerungsschicht und in den vertikalen Entwässerungskanälen, die an die Entwässerungsschicht angrenzen, aufzubringen. Aufgrund der Druckdifferenz zwischen dem Unterdruck im Entwässerungssystem und dem Atmosphärendruck außerhalb des letzteren wird im Untergrund eine Last erzeugt. Diese Last sieht den anfänglichen Antrieb für den erzwungenen Konsolidierungsprozeß vor. Der Vorteil des Aufbringens eines Unterdrucks besteht darin, daß der letztere leichter aufgebracht und entfernt werden kann als eine dicke Schicht von Füllsand. Ferner kann der maximale erreichbare Unterdruck unmittelbar ohne das Risiko aufgebracht werden, daß der zu behandelnde Untergrund rutscht. Folglich ermöglicht dieses Konsolidierungsverfahren, daß ein vorbestimmtes Niveau an Konsolidierung schneller erreicht wird als bei der Verwendung einer oberen Last mittels eines Erdkörpers. Ferner ist dieses Verfahren wirksam, da die aufgebrachte Druckdifferenz in drei Hauptrichtungen die gleiche Größe aufweist.
  • Ein Nachteil des vorstehend beschriebenen Konsolidierungsverfahrens besteht darin, daß es nicht möglich ist, einen Unterdruck in der Entwässerungsschicht, die an der Oberfläche liegt, von mehr als 6-7 Metern Wassersäule zu erreichen. Der Unterdruck in dem mit Wasser gesättigten Boden nimmt um 0,1 bar pro Meter Tiefe ab, so daß in einer Tiefe von 6 Metern Atmosphärendruck vorherrscht. Ferner wird Gas und/oder Luft infolge der Druckvernngerung im Grundwasser an vielen Stellen im Boden freigesetzt. Diese Bildung von Gas bedeutet, daß das abzupumpende Volumen zunimmt, was die Wirksamkeit des Wasserentfernungssystems beeinträchtigt.
  • Ein weiterer Nachteil des vorstehend beschriebenen Verfahrens besteht darin, daß alle vertikalen Entwässerungskanäle über die Entwässerungsschicht miteinander verbunden sind, so daß das System insgesamt für ein Leck äußerst empfindlich ist. Es ist daher in der Praxis häufig schwierig, den gewünschten Unterdruck für einen relativ langen Zeitraum aufrechtzuerhalten. Das gesamte System ist für ein einzelnes Leck empfindlich. Dies ist noch bedeutender, wenn in Erwägung gezogen wird, daß die vertikalen Entwässerungskanäle bei den herkömmlichen Verfahren in Zahlen von 2000 bis 10000 pro Hektar verwendet werden.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Verfahrens zur Konsolidierung von wasserhaltigem Boden, bei welchem eine dauerhafte Verringerung des Volumens des Bodens in wirksamer und schneller Weise herbeigeführt werden kann. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Systems, durch das ein relativ großer Unterdruck im Boden aufgebracht werden kann. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines derartigen Verfahrens, bei dem eine relativ kleine Anzahl von leicht zu betreibenden Pumpen verwendet werden kann, wobei die Pumpen für Wartung relativ unanfällig sind, durch den Grundwasserspiegel nicht nachteilig beeinflußt werden und in einer großen Anzahl von verschiedenen Tiefen verwendet werden können. Zu diesem Zweck umfaßt das erfindungsgemäße Verfahren die folgenden Schritte:
  • - Einführen eines Entwässerungselements in den Boden bis unterhalb den Grundwasserspiegel,
  • - Anordnen einer Pumpe in dem Entwässerungselement unterhalb des Grundwasserspiegels,
  • - Zuführen einer Pumpflüssigkeit zur Pumpe über eine Zuleitung,
  • - und Abführen der Pumpflüssigkeit und zumindest des um die Pumpe vorhandenen Grundwassers durch Mitführen des Grundwassers mit der Pumpflüssigkeit über die Abführungsleitung.
  • Unter Verwendung einer Pumpe, bei der die Pumpwirkung durch die Pumpflüssigkeit erhalten wird, kann diese Pumpe in irgendeiner gewünschten Position im Entwässerungselement angeordnet werden. Durch die erfindungsgemäße Pumpe wird das Grundwasser nach oben gedrückt anstatt nach oben gesaugt.
  • Mit Hilfe einer erfindungsgemäßen Pumpe wie z. B. einer Venturipumpe kann ein Unterdruck von mindestens 9 Metern Wassersäule erzeugt werden. Wenn die erfindungsgemäße Venturipumpe in einer Tiefe von 5 Metern angeordnet wird, ist die Wirkung für einen Grundwasserspiegel, 1er einen Meter unter der Bodenhöhe liegt, ein Unterdruck von 13 Metern Wassersäule. Bei den bekannten Verfahren wird ein Unterdruck von nicht mehr als einem Meter Wassersäule erhalten. Aufgrund der Tatsache, daß eine große Druckdifferenz unter Verwendung der Venturipumpe gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt werden kann, kann eine ausreichende Komprimierung des Bodens innerhalb einer relativ kurzen Zeit erreicht werden.
  • Im Fall von Entwässerungselementen, die an der Oberseite offen sind, so daß Luft eintreten kann, wird der Wasserspiegel unter Verwendung der Pumpe gemäß der Erfindung abgesenkt. Aufgrund der Absenkung des Grundwasserspiegels nimmt die Last infolge dessen, daß der Boden über den Wasserspiegel gelangt, und infolge der Abwesenheit der Aufwärtskraft des Grundwassers auf diesem zu, infolge dessen die Konsolidierung erreicht wird.
  • Im Fall von Entwässerungselementen, die von der Umgebung durch eine obere Abdeckung abgeschlossen sind, so daß der Zugang von Luft verhindert wird, wird ein Unterdruck erreicht. Dieser Unterdruck sieht die Last auf der Bodenschicht vor, die die Konsolidierung sicherstellt.
  • "Entwässerungselement" soll eine Struktur bedeuten, die im Boden angeordnet ist und eine größere Porosität aufweist als die umgebende Bodenschicht. Das Entwässerungselement kann beispielsweise einen Schaft mit einem Durchmesser von beispielsweise 10 cm oder mehr umfassen. Dieser Schaft kann mit Sand oder einem anderen relativ porösen Material wie beispielsweise Schotter oder Kies gefüllt sein. Das Entwässerungselement kann auch durch eine vertikale Wand gebildet sein, die aus einem relativ durchlässigen Material besteht und eine Länge von mehreren Hundert Metern, eine Tiefe zwischen 1 und 7 Metern und eine Breite zwischen 5 cm und 25 cm aufweist. Ein Streifen von Filtertuch, der vertikal in den Boden eingesetzt wird, kann auch als Entwässerungselement verwendet werden.
  • Wenn der Untergrund selbst relativ durchlässig ist, wie z. B. ein sandiger Untergrund, kann das Entwässerungselement beispielsweise nur ein röhrenförmiges Element umfassen, das die erfindungsgemäße Pumpe enthält. Bei dieser Art Boden fällt der Grundwasserspiegel, und angesichts der geringen Kompressibilität wird ein kleiner Grad an Konsolidierung erhalten.
  • Pumpen, die mit einer Pumpflüssigkeit arbeiten, weisen eine äußerst einfache Konstruktion auf, da sie keine mechanisch beweglichen Teile umfassen und eine relativ kleine Größe aufweisen können, wie beispielsweise einen Durchmesser von etwa 10 Zentimetern und eine Länge von etwa 20 Zentimetern. Folglich sind Pumpen dieser Art für die Wartung relativ unanfällig und können leicht beispielsweise in einem relativ engen Entwässerungsschaft oder einem relativ schmalen röhrenförmigen Element angeordnet werden, wobei Biegungen im letzteren für die Einführung kein Hindernis darstellen. Ferner ist es unter Verwendung von Pumpen dieser Art möglich, eine relativ hohe Druckverringerung zu erreichen, die 50% höher sein kann als es bei herkömmlichen motorbetriebenen Pumpen üblich ist. Dies führt zu größerer Effizienz, und der gewünschte Konsolidierungsgrad kann schneller als bei den bekannten Verfahren erreicht werden oder ein höherer Konsolidierungsgrad kann in derselben Zeit erreicht werden.
  • Vorzugsweise wird die Pumpe durch eine Venturipumpe mit einer Pumpleistung von mindestens 1 m³ pro Stunde, vorzugsweise zwischen 1 und 10 m³ pro Stunde gebildet.
  • Vorzugsweise werden sowohl Gas als auch das Grundwasser um die Pumpe herum über die Abführungsleitung entfernt, indem sie mit der Pumpflüssigkeit mitgeführt werden. Im allgemeinen wird die Pumpe zuerst verwendet, um Gas abzupumpen, das über dem Wasser liegt. In einer folgenden Stufe wird eine große Menge an Gas und eine kleine Menge an Wasser abgepumpt und schließlich wird ein Gemisch von Gas und Wasser abgepumpt, da Gas kontinuierlich freigesetzt wird, wenn der Unterdruck ansteigt, und kontinuierlich mitgeführt wird. Indem nicht nur das Wasser aus dem Boden, sondern auch das Gas, wie z. B. Luft, durch die Pumpe entfernt werden, kann eine sehr schnelle und wirksame Absenkung des Bodens herbeigeführt werden. Es wurde festgestellt, daß durch Entfernen von sowohl Wasser als auch Gas aus einem wasserhaltigen Untergrund die Absenkzeit um einen Faktor von 2 bis 8 beschleunigt werden kann, beispielsweise eine Absenkzeit von 1 bis 3 Monaten im Vergleich zu Absenkzeiten von 6 Monaten bis 1 Jahr wie bei den bekannten beschleunigten Konsolidierungsverfahren. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich besonders zur schnellen Herstellung von Baustellen und abgesteckten Straßen, die sich zum Bauen und zum Sicherstellen, daß nach Fertigstellung die Absenkung der Bodenhöhe, die noch zu erwarten ist, so klein wie möglich und vorzugsweise vernachlässigbar ist, eignen. In diesem Fall unterliegen Kabel und Rohre, aber auch Gleise und gepflasterte oder asphaltierte Oberflächen oder Wege, Straßen, Plätze, Pflaster, Gärten und dergleichen keiner Absenkung mehr, wenn eine behandelte Fläche einmal fertiggestellt wurde. Dies führt zu einer beträchtlichen Einsparung an Wartungskosten.
  • Die Verwendung des erfindungsgemäßen Konsolidierungsverfahrens macht es auch möglich, Bodenstreifen zu konsolidieren, wo Straßen und/oder Gärten gelegen sind, während eine Bauarbeit um diese Streifen, die konsolidiert werden, ausgeführt wird. Da die Bauarbeit auf dem komprimierbaren Boden das Einrammen von Pfählen beinhaltet, ist die Konsolidierung an der Stelle der Bauarbeit selbst nicht möglich.
  • Eine im wesentlichen luftdichte Dichtung kann an der Zufuhröffnung des Entwässerungselements angeordnet werden, wie z. B. ein mit Sand gefüllter Schaft oder ein röhrenförmiges Element. Wenn ein röhrenförmiges Element im Boden mit geschlossener Röhrenwand und abgedichtetem Röhrenende angeordnet wird, welches im Boden positioniert ist und mit Durchlöcherungen versehen ist, wobei das röhrenförmige Element die Pumpe enthält, kann die Dichtung durch eine Kappe über jenem Ende dieses röhrenförmigen Elements, das über dem Boden liegt, ausgebildet werden. Eine Kappe dieser Art, die über dem blinden Teil des röhrenförmigen Elements angeordnet ist, ist zum Erhalten eines ausreichenden Unterdrucks wesentlich.
  • Vorzugsweise wird eine Mehrzahl von Entwässerungselementen im Boden angeordnet, um eine wirksame Entwässerung zu erreichen. Vorzugsweise umgibt jedes Entwässerungselement ein jeweiliges röhrenförmiges Element, in dem eine Pumpe angeordnet ist. Es ist somit möglich, beispielsweise einen Streifen von 100 mal 5 Metern unter Verwendung von einem Entwässerungselement und einer erfindungsgemäßen Pumpe, die darin angeordnet ist, zu konsolidieren, so daß nur 20 Entwässerungselemente und Pumpen pro Hektar Land erforderlich sind. Für eine Absenkgeschwindigkeit von 30 mm/Tag ist es dann erforderlich, 15 m³ Wasser/Gas unter Atmosphärendruck abzuführen. Zusammen mit dieser Menge ist auch Leckverlustwasser, das durch den Boden von den Seiten oder der Unterseite einströmt, und/oder Niederschlag auf der Oberfläche des Bodens vorhanden. Eine Pumpleistung von 1-3 m³ pro Stunde reicht aus, um den Boden zu konsolidieren.
  • Wenn im Fall, daß eine Mehrzahl von Entwässerungselementen vorhanden ist, jedes Entwässerungselement mit seiner eigenen Pumpe versehen ist, hat dies den Vorteil, daß im Fall, daß ein Gasüberschuß durch eine Pumpe eingesaugt wird, beispielsweise aufgrund der Tatsache, daß die Dichtung ein Leck entwickelt hat oder eine Pumpe versagt, dies keine nachteilige Wirkung auf die anderen Pumpen hat, die von dieser unabhängig sind. Vorzugsweise ist jede Pumpe mit einer Überwachungsvorrichtung zum Feststellen der Druckdifferenz über der jeweiligen Pumpe versehen. Folglich ist es möglich, effizient zu prüfen, daß diese Pumpe nicht einen Luftüberschuß aufsaugt und daß kein Bedarf besteht, die Dichtung auszutauschen.
  • Im Fall von bekannten Pumpen besteht ein häufig angetroffenes Problem darin, daß das im Grundwasser vorhandene Eisen die Pumpen und die Leitungen durch Koagulation blockiert. Dies kann bei der vorliegenden Pumpvorrichtung in zweckmäßiger Weise durch Zugeben einer Säure zur Pumpflüssigkeit verhindert werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung genauer erläutert, in der gilt:
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Pumpe, die im Untergrund angeordnet ist, und
  • Fig. 2 zeigt eine schematische detaillierte Darstellung einer erfindungsgemäßen Venturipumpe.
  • Fig. 1 zeigt einen Untergrund 1 mit einem Grundwasserspiegel 3. Ein röhrenförmiges Element 5 mit einem vertikalen Abschnitt 6 und einem horizontalen Abschnitt 7 ist im Untergrund 1 angeordnet. Die Röhre 5 weist eine "blinde" Konstruktion im vertikalen Abschnitt 6 auf und ist für Wasser und Luft im wesentlichen undurchlässig. Der blinde Abschnitt der Röhre 5 kann beispielsweise 25 m lang sein. Dasjenige Ende der Röhre 5, das im Untergrund angeordnet ist, mit einem Durchmesser von beispielsweise 10 cm, ist mit Durchlöcherungen 8 versehen, durch die das Grundwasser in die Röhre 5 eindringen kann. Eine Venturipumpe 9 mit einer biegsamen Zuleitung 11 und einer biegsamen Abführungsleitung 12 ist in der Röhre 5 angeordnet. Eine Pumpflüssigkeit wie beispielsweise Wasser wird durch die Zuleitung 11 über eine Zentrifugalpumpe 13 der Venturipumpe 9 mit einem Druck von mehreren Atmosphären, beispielsweise 10 Atmosphären, Überdruck zugeführt. Aufgrund der Pumpflüssigkeit wird an der Zufuhrseite der Venturipumpe 9 ein Unterdruck erzeugt und Flüssigkeit und Gas werden durch die Pumpflüssigkeit über die Abführungsleitung 12 mit einem niedrigeren Druck und einer höheren Durchflußrate im Vergleich zur Zuleitung 11 mitgeführt. Unter Verwendung der Venturipumpe 9 ist es möglich, zwischen 1 und 10 m³ Wasser und/oder Gas pro Stunde aus dem Untergrund 1 zu entfernen.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt, befindet sich die Röhre 5 in einem Entwässerungselement 13. Das Entwässerungselement 13 erstreckt sich beispielsweise bis in eine Tiefe von 7 Metern unterhalb der Oberfläche des Bodens 1 und weist eine zur Ebene der Zeichnung senkrechte Abmessung von etwa 25-30 Zentimetern auf. Das Entwässerungselement 13 ist beispielsweise mit einem porösen Material wie z. B. Sand oder Schotter gefüllt. Vorzugsweise sind eine Anzahl von Entwässerungselementen 13 parallel zueinander im Untergrund in einem gegenseitigen Abstand von beispielsweise 5 Metern angeordnet, so daß beispielsweise jeder Streifen von 100 m · 5 m ein Entwässerungselement enthält. Jedes Entwässerungselement ist mit seiner eigenen Venturipumpe 9 versehen. Es ist auch möglich, eine Vielzahl von Venturipumpen 9 in einem einzelnen Entwässerungselement, beispielsweise an dessen beiden Enden, anzuordnen. Das Wasser aus dem Untergrund 1 strömt zum nächstgelegenen Entwässerungselement 13 und wird über die Durchlöcherungen 8 in der Röhre 5 abgeführt. Eine Dichtung 15 in Form von beispielsweise einer Kunststoffkappe ist an der Oberseite der Röhre S angeordnet, was verhindert, daß Luft entlang der Oberseite des Entwässerungsschafts zur Venturipumpe 9 durchtreten kann. Unter Verwendung der erfindungsgemäßen Entwässerungsstruktur kann jeder Streifen von 100 m · 5 m mit einer Geschwindigkeit von 30 mm pro Tag abgesenkt werden.
  • Eine obere Last kann in Form einer zusätzlichen Schicht von Erde oder Sand und/oder Wasser auf den Untergrund 1 aufgebracht werden. In diesem Fall können die Röhren 5 leicht bis auf oberhalb die Bodenbedeckung verlängert werden, um die Pumpen 9 mit ihren Zuleitungen 11 und Abführungsleitungen 12 in den Röhren 10 anordnen zu können und sie bei Beendung zurückgewinnen zu können.
  • Vorzugsweise wird die vorstehend beschriebene Entwässerungsstruktur in relativ undurchlässigen Untergründen wie z. B. Ton oder Torf verwendet. Das Entwässerungsverfahren, das das Anordnen einer Venturipumpe in einem Entwässerungsschaft oder einer Entwässerungsröhre beinhaltet, kann auch für Untergründe mit größerer Durchlässigkeit wie beispielsweise Sand verwendet werden. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, ein weiteres Entwässerungselement zusätzlich zu einem röhrenförmigen Entwässerungselement zu verwenden.
  • Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Venturipumpe 9 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Pumpflüssigkeit B wird durch eine Öffnung 19 in einer inneren Röhre 20 zugeführt. Die Pumpflüssigkeit, die aus der inneren Röhre 20 mit hoher Geschwindigkeit über eine Düse 22 austritt, führt zu einem Unterdruck an der Zufuhröffnung 17 der Pumpe 9. Folglich werden Grundwasser und Gas, die um die Pumpe herum vorhanden sind, in der Richtung des Pfeils A in die Zufuhröffnung 17 eingesaugt. Die Pumpflüssigkeit B und das Gas und/oder Wasser A, die eingesaugt werden, werden über die Abführungsöffnung 18 der Pumpe abgeführt. Eine geeignete Venturipumpe weist eine Länge von 320 Millimetern und eine maximale Breite von 70 Millimetern auf. Pumpen dieser Art werden von Grundfoss unter der Modellnummer 900216 hergestellt. Die maximale Abführung der Pumpen beträgt 2,5 m³/Stunde. In einer Pumpe dieser Art sind die Verbindungen für die Zuleitung 11 und die Abführungsleitung 12 nebeneinander in derselben Richtung orientiert. Die Zufuhröffnung 17 liegt auf der entgegengesetzten Seite. Unter Verwendung der relativ starren Leitungen kann die Venturipumpe mit der Zuführöffnung 17 auf der Vorderseite in eine Röhre mit einem Innendurchmesser von 10 cm eingesetzt werden.
  • Vorteilhafterweise kann eine Säure zur Pumpflüssigkeit B zugegeben werden, um das im Grundwasser vorliegende Eisen aufzulösen, so daß die Venturipumpe 9, die Zuleitung 11 und die Abführungsleitung 12 durch dieses Eisen nicht blockiert werden.
  • Etwas des abgeführten Wassers A + B kann als Pumpflüssigkeit B wiederverwendet werden.

Claims (12)

1. Verfahren zur Konsolidierung von wasserhaltigem Boden (1) mit einem Grundwasserspiegel (3) mit den folgenden Schritten:
- Einführen eines Entwässerungselements (5, 13) in den Boden (1) bis unterhalb den Grundwasserspiegel,
- Anordnen einer Pumpe (9) in dem Entwässerungselement (5, 13) unterhalb des Grundwasserspiegels (3),
- Zuführen einer Pumpflüssigkeit zur Pumpe (9) über eine Zuleitung (11),
- und Abführen der Pumpflüssigkeit und zumindest des um die Pumpe vorhandenen Grundwassers durch Mitführen des Grundwassers mit der Pumpflüssigkeit über eine Abführungsleitung (12).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (9) eine Venturipumpe mit einer Pumpleistung von mindestens 1 m³ pro Stunde, vorzugsweise zwischen 1 und 10 m³ pro Stunde umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Gas als auch das Grundwasser um die Pumpe (9) über die Abführungsleitung (12) durch Mitführung zusammen mit der Pumpflüssigkeit entfernt werden.
4. . Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine im wesentlichen luftdichte Dichtung (15) um eine Zufuhröffnung des Entwässerungselements angeordnet ist.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwässerungselement (13) ein röhrenförmiges Element (5) umfaßt, wobei ein Röhrenende in dem Boden angeordnet ist, wobei die Röhrenwand mit Durchlöcherungen (8) in dem Bereich des Endes, das im Boden angeordnet ist, versehen ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwässerungselement (13) eine vertikal gerichtete Wand umfaßt, die aus einem porösen Material besteht, in welcher Wand die Pumpe (9) angeordnet ist.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwässerungselement (13) durch Ausheben eines Grabens in dem Untergrund (1), Anordnen des röhrenförmigen Elements (5) in dem Graben und Füllen des Grabens mit einem porösen Material wie z. B. Sand gebildet wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwässerungselement eine Breite zwischen 5 cm und 40 cm, eine Länge zwischen 1 Meter und 500 Metern und eine Tiefe zwischen 1 und 10 m aufweist.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Entwässerungselementen im Boden angeordnet ist, die jeweils ihre eigene Pumpe aufweisen, wie z. B. nicht mehr als 100 Pumpen pro Hektar, vorzugsweise nicht mehr als 20 Pumpen pro Hektar.
10. Verfahren nach Anspruch 6, 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Entwässerungselementen mit einem gegenseitigen Abstand zwischen 0,5 m und 5 m, vorzugsweise etwa 2,5 m parallel zueinander angeordnet sind.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe oder eine mit dieser verbundene Pumpflüssigkeits- Zuführungseinheit mit einer Überwachungsvorrichtung zum Feststellen der Druckdifferenz über der jeweiligen Pumpe versehen ist.
12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lösungsmittel zu der Pumpflüssigkeit zugeführt wird, wie beispielsweise eine Säure.
DE69710464T 1996-07-12 1997-07-11 Verfahren zur konsolidierung von wasserhaltigem boden Expired - Lifetime DE69710464T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1003584A NL1003584C2 (nl) 1996-07-12 1996-07-12 Werkwijze voor het consolideren van waterhoudende grond.
PCT/NL1997/000405 WO1998002616A1 (en) 1996-07-12 1997-07-11 Method of consolidating watery ground

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69710464D1 DE69710464D1 (de) 2002-03-21
DE69710464T2 true DE69710464T2 (de) 2002-10-02

Family

ID=19763199

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69710464T Expired - Lifetime DE69710464T2 (de) 1996-07-12 1997-07-11 Verfahren zur konsolidierung von wasserhaltigem boden

Country Status (5)

Country Link
EP (1) EP0910709B1 (de)
DE (1) DE69710464T2 (de)
DK (1) DK0910709T3 (de)
NL (1) NL1003584C2 (de)
WO (1) WO1998002616A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1009792C1 (nl) * 1998-03-17 1999-09-20 Hollandsche Betongroep Nv Werkwijze voor het consolideren van een voor vloeistof slecht doorlatende waterhoudende grondlaag, bijvoorbeeld een klei- of veenhoudende laag.
NL1008617C2 (nl) 1998-03-17 1999-09-20 Hollandsche Betongroep Nv Werkwijze voor het consolideren van een waterhoudende grondlaag, zoals een klei- of veenhoudende laag.
NL1016329C2 (nl) 2000-10-04 2002-04-10 Bos & Kalis Baggermaatsch Werkwijze en inrichting voor het consolideren van grondlagen.

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4927292A (en) * 1989-03-17 1990-05-22 Justice Donald R Horizontal dewatering system
FR2663373B1 (fr) * 1990-06-18 1993-05-28 Cognon Jean Marie Procede et dispositif pour etablir une depression dans une zone de terrain permeable isolee de l'atmosphere par une membrane etanche.
ATE137282T1 (de) * 1991-04-09 1996-05-15 Bayer Ag Durch klebeverbindungen hergestellte wassergewinnungselemente und deren verwendung
NL9400593A (nl) * 1994-04-14 1995-11-01 Stevin Wegenbouw Werkwijze voor het verdichten en consolideren van de onder-water-bodem.

Also Published As

Publication number Publication date
NL1003584C2 (nl) 1997-06-06
DK0910709T3 (da) 2002-03-25
WO1998002616A1 (en) 1998-01-22
DE69710464D1 (de) 2002-03-21
EP0910709A1 (de) 1999-04-28
EP0910709B1 (de) 2002-02-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69628299T2 (de) Uferhochwasserschutzwand
DE69635549T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur errichtung von endlosen unterirdischen mauern
DE3708081A1 (de) Verfahren zum bauen von sickeranlagen
DE2132820A1 (de) Verfahren zur Herstellung des Unterbaus fuer Strassen,Schienen,Haeuser u. dgl.,sowie Draeniereinrichtung
DE2726012A1 (de) Verfahren zur verhinderung der verunreinigung des grundwassers durch auf der erdoberflaeche oder in unterirdischen hohlraeumen gelagerte stoffe
DE4237220A1 (de) Verfahren und Anlagen zur Reinigung von Flüssigkeiten in horizontal durchströmten bepflanzten Filterbetten
DE3419163A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abdichtung gegen deponie-sickerwasser
DE2751972A1 (de) Verfahren zur herstellung einer verstaerkten unterirdischen bauscheidewand
DE19622159A1 (de) Vorrichtung zur Boden- und Grundwassersanierung und Verfahren zum Erstellen und Betreiben einer solchen Vorrichtung
DE69710464T2 (de) Verfahren zur konsolidierung von wasserhaltigem boden
DE69902088T2 (de) Konsolidierungsverfahren für bodenschicht mit niedriger durchlässigkeit
WO1995000264A1 (de) Verfahren zur behandlung von kontaminierten böden, vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE3943190A1 (de) Entwaesserungsverfahren und vorrichtung zu seiner durchfuehrung
DE69409205T2 (de) Konstruktionsverfahren eines unterirdischen bauwerkes
DE2127615A1 (de) Verfahren zum Steigern der Tragfähigkeit eines Pfahls und Pfahl zum Durchführen des Verfahrens
DE3512709A1 (de) Verfahren zum herstellen und abdichten eines brunnens sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und brunnen
DE3034746C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Grundwasserdurchlässen in Dichtungswänden
CH312082A (de) Verfahren zur Herstellung einer Abdichtung, die den Zweck hat, einen Raum gegen Eindringen von Wasser aus angrenzendem Erdreich abzuschirmen.
DE593664C (de) Einrichtung an Senkkaesten fuer die Gruendung von Bauwerken
DE1634375C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Sickerschlitzen
DE102012013484B4 (de) Erdkollektor und Verfahren zur Errichtung eines Erdkollektors
DE2137417A1 (de) Verlegen von leitungen zum abfuehren von grund- und sickerwasser
DE19528330C2 (de) Herstellung einer Baugrube mit nachträglichem Grundwasserdurchfluß
DE1784335C3 (de) Verfahren zum Absenken des Grundwasserspiegels im Bereich eines Baugrabens
DE2658125A1 (de) Verfahren zur verlangsamung, verhinderung oder umkehr von fluessigkeitsbewegungen in boeden oder gesteinen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: GEBR. VAN KESSEL B.V., BUREN, NL

Owner name: IFCO FUNDERINGSEXPERTISE B.V., GOUDA, NL

Owner name: DURA VERMEER INFRA B.V., HOOFDDORP, NL

Owner name: KONINKLIJKE WEGENBOUW STEVIN B.V., UTRECHT, NL

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: KONINKLIJKE WEGENBOUW STEVIN B.V., UTRECHT, NL

Owner name: DURA VERMEER DIVISIE INFRA B.V., HOOFDDORP, NL

Owner name: IFCO FUNDERINGSEXPERTISE B.V., GOUDA, NL

Owner name: GEBR. VAN KESSEL B.V., BUREN, NL