DE69705751T2 - Verwendung eines hierarchischen dateisystems zur indexierung von daten, die von einem server-netzwerk an einem client gesendet werden - Google Patents
Verwendung eines hierarchischen dateisystems zur indexierung von daten, die von einem server-netzwerk an einem client gesendet werdenInfo
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Description
- Diese Erfindung bezieht sich auf Datenübertragungssysteme und spezieller auf ein Datensendesystem, das ein hierarchisches Dateisystem einsetzt, um die von einem Netz von Servern zu einem Client gesendeten Daten zu organisieren.
- Auf Fig. 1 Bezug nehmend, schliesst ein Sende-Datenübertragungssystem 100 ein Netz von Servern und Clients ein. Ein erster Server 102 und ein zweiter Server 104 sind über ein Sendeliefernetz 110 mit einem ersten Client 106 und einem zweiten Client 108 gekoppelt.
- Wegen der höheren Datenleistung eines Sende-Datenliefernetzes werden Daten von den Servern 102 und 104 statt über einen Zweiweg-Übertragungspfad durch Funk über das Einweg-Datenliefernetz 110 übersandt. Ein Zweiweg-Übertragungspfad wie zum Beispiel eine Telefonverbindung hat typischerweise eine Datenleistung von ungefähr 34 Kilobits. Ein Sendedatennetz wie zum Beispiel Fernsehfunk, Satellit oder Kabelfernsehen hat andererseits typischerweise eine Datenleistung von bis zu 40 Megabytes. Somit ist die Datenleistung eines Sende- Datennetzes 1200-mal höher als die Datenleistung einer Zweiweg-Telefonverbindung.
- In dem Sende-Datenübertragungssystem 100 des Standes der Technik in Fig. 1 können die betreffenden, von einem Server an einen Client übersandten Daten von jedem Server unabhängig indiziert werden, um den Client über den betreffenden Dateninhalt zu informieren. Ein Client, der Daten von einer Mehrzahl von Servern empfängt, durchsucht die betreffenden Daten von jedem Server, um die für diesen Client interessanten Daten zu ermitteln.
- Ein Server kann einen entsprechenden Index beinhalten, der unabhängig vom Index anderer Server ist, oder er braucht keinen Index zu beinhalten. Ferner braucht ein durch einen Server in einem Sende-Datenübertragungssystem 100 des Standes der Technik übersandter Index nur einen einfachen, linearen Index des von diesem Server übersandten Dateninhalts zu beinhalten. Jedenfalls kann der Client genötigt sein, ausgedehnte Datenverarbeitung auszuführen, um die Art und Organisation der von jedem Server im Sende-Datenübertragungssystem 100 des Standes der Technik übersandten Daten zu ermitteln.
- Es wird auf US 5 404 505 Bezug genommen, worin ein Informationssendesystem beschrieben wird, das einer grossen Anzahl von Abonnenten unter Benutzung eines oder mehrerer Satelliten-Übertragungskanäle Zugriff auf eine grosse Menge an Information verschafft. Eine Programmlieferstation speichert eine Informationsdatenbank und versieht sämtliche Information in der Datenbank so mit Indices, dass eine einzige hierarchische Struktur gebildet wird, die die gesamte Informationsdatenbank umfasst. Teile der Informationsdatenbank werden oft übermittelt, zumindest einmal täglich, um die Hauptabonnenten mit der Information zu versorgen, die sie brauchen, um auf den übrigen Teil der Datenbank zuzugreifen. Die durch den Abonnentenbasisdienst zur Verfügung gestellte Information, die typischerweise zumindest 50 Gigabyte an Daten einschliesst, ist für alle Abonnenten verfügbar, ohne Zweiwegkommunikation zwischen den Abonnenten und der Programmlieferstation zu benötigen. Durch Benutzung eines gestaffelten Systems für die zeitliche Planung der Übertragung der vielleicht 50 Gigabyte an Information, die in den Abonnentengrunddienst einbezogen sind, sowie durch ein intelligentes Schema, Abonnentenanforderungen vorauszusehen und Information wiederzugewinnen, bevor der Abonnent danach fragt, soll das System in der Lage sein, den Abonnenten ziemlich schnellen Zugriff auf sämtliche Inhalte der grossen Datenbank zu verschaffen, während nur eine bescheidene Bandbreite eingesetzt wird. Indem ein Teil der Bandbreite des Systems dafür reserviert wird, Anforderungen nach Zugriff auf Information zu befriedigen, die nicht mit dem Abonnentengrunddienst zur Verfügung gestellt wird, soll ferner denjenigen Abonnenten, die gewillt sind, für diese Dienstleistung zusätzliche Gebühren zu zahlen, unter Benutzung einer bescheidenen Übertragungsbandbreite ein angemessen schneller Zugriff auf eine im Grunde genommen unbegrenzte Menge an Information zur Verfügung gestellt werden.
- In einer ersten Form schafft die Erfindung ein Verfahren, um Daten von einer Mehrzahl von Servern durch Senden der benannten Daten über ein Sendeliefernetz an einen Client zu liefern, wobei das benannte Verfahren die Schritte einschliesst:
- A. die benannten Daten zu einem hierarchischen Dateisystem zu organisieren, das einen Verzeichnisindex hat und worin jeder aus der Mehrzahl von Servern registriert ist, um betreffende Daten unter einem entsprechenden Verzeichnis innerhalb des benannten Verzeichnisindexes zu übersenden;
- 8. periodisch den benannten Verzeichnisindex über das benannte Sendeliefernetz zum benannten Client zu senden, wobei der benannte Client den benannten Verzeichnisindex cacht und einer Clientanwendung zur Verfügung stellt, so dass diese von der benannten Mehrzahl von Servern verfügbaren Daten wie ein hierarchisches Dateisystem eines Computerbetriebssystems erscheinen; und
- C. periodisch die benannten Daten über das benannte Sendeliefernetz zum benannten Client zu senden, damit eine durch die benannte Clientanwendung aus dem benannten Verzeichnisindex angeforderte Teilmenge der benannten Daten für die benannte Clientanwendung zur Verfügung steht;
- und worin der benannte Client besonders bezeichnete, aus dem benannten Verzeichnisindex nicht verfügbare Daten über ein Zweiweg-Nachrichtennetz anfordert, und worin das benannte Verfahren ferner die Schritte einschliesst:
- die besonders bezeichneten Daten entweder über das benannte Zweiweg- Nachrichtennetz oder über das benannte Sendeliefernetz an den benannten Client zu übersenden, sofern die benannten, besonders bezeichneten Daten von einem aus der benannten Mehrzahl von Servern verfügbar sind; und
- dem benannten Client über das benannte Zweiweg-Nachrichtennetz zu melden, dass die benannten, besonders bezeichneten Daten nicht verfügbar sind, sofern die benannten, besonders bezeichneten Daten von keinem aus der Mehrzahl von Servern verfügbar sind;
- und worin ein Datenbankserver aus der benannten Mehrzahl von Servern eine Datenbank unterhält, wobei die betreffenden benannten, von dem benannten Datenbankserver verfügbaren Daten Tabellen von der benannten Datenbank einschliessen, und worin das betreffende benannte Verzeichnis des benannten Datenbankservers die benannten Tabellen innerhalb des Verzeichnisindexes entsprechend einem Datenbankschema indiziert, und worin die benannte Clientanwendung Parameter des Datenbankschemas aus dem benannten Verzeichnisindex angibt, wenn sie auf von dem benannten Datenbankserver verfügbare Daten zugreift, und worin der benannte Client die besonders bezeichneten, in dem benannten Verzeichnisindex nicht verfügbaren Daten über ein Zweiweg-Nachrichtennetz von dem benannten Datenbankserver anfordert.
- In einer zweiten Form stellt die Erfindung ein Sendedateisystem zur Lieferung von Daten von einer Mehrzahl von Servern an einen Client zur Verfügung, wobei das benannte Sendedateisystem umfasst:
- ein betriebsmässig mit dem Client gekoppeltes Sendeliefernetz zum Senden der benannten Daten zum benannten Client;
- ein betriebsmässig mit dem benannten Sendedatennetz und der benannten Mehrzahl von Servern gekoppelter Sendedateisystemserver zum Organisieren der benannten Daten zu einem hierarchischen Dateisystem mit einem Verzeichnisindex, worin jeder aus der Mehrzahl von Servern registriert ist, um betreffende Daten unter einem entsprechenden Verzeichnis innerhalb des benannten Verzeichnisindexes zu übersenden; und
- ein Serverzugriffsnetz zur Kopplung der Mehrzahl von Servern an den Sendedateisystemserver,
- worin der Sendedateisystemserver periodisch über das benannte Sendeliefernetz den benannten Verzeichnisindex zum benannten Client sendet, wobei der benannte Client den benannten Verzeichnisindex cacht und einer Clientanwendung zur Verfügung stellt, so dass diese von der benannten Mehrzahl von Servern verfügbaren Daten der benannten Clientanwendung wie ein hierarchisches Dateisystem eines Computerbetriebssystems erscheinen; und
- worin der Sendedateisystemserver periodisch über das benannte Sendeliefernetz die benannten Daten zum benannten Client sendet, so dass eine durch die benannte Clientanwendung aus dem benannten Verzeichnisindex angeforderte Teilmenge der benannten Daten der benannten Clientanwendung zur Verfügung steht.
- Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie ein höher entwickeltes System der Datenindizierung für Daten zur Verfügung stellen kann, die von einer Mehrzahl von Servern gesendet werden, um die Datenverarbeitungsbürden eines Client, der solche gesendeten Daten empfängt, auf ein Minimum zu reduzieren. Genauer organisiert ein Sendedateisystem der vorliegenden Erfindung Daten von einer Mehrzahl von Servern zu einem hierarchischen Dateisystem, das einen Verzeichnisindex einschliesst.
- In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet ein Sendedateisystem für die Lieferung von Daten von einer Mehrzahl von Servern an einen Client ein mit dem Client gekoppeltes Sendeliefernetz, das die Daten zum Client sendet. Zusätzlich organisiert ein Sendedateisystemserver, der an das Sendedatennetz und an die Mehrzahl von Anwendungsservern angeschlossen ist, die von den Servern verfügbaren Daten zu einem hierarchischen Dateisystem mit einem Verzeichnisindex. Jeder aus der Mehrzahl von Servern ist beim Sendedateisystemserver registriert, um die entsprechenden Daten unter einem entsprechenden Verzeichnis innerhalb des Verzeichnisindexes zu übersenden. Ein Serverzugriffsnetz koppelt die Mehrzahl von Servern an den Sendedateisystemserver.
- Das Sendedateisystem der bevorzugten Ausführungsform sendet den Verzeichnisindex periodisch über das Sendeliefernetz zum Client. Der Client cacht diesen Verzeichnisindex und stellt ihn einer Clientanwendung zur Verfügung. Auf diese Weise erscheinen der Clientanwendung die von einer Mehrzahl von Servern verfügbaren Daten wie ein hierarchisches Dateisystem eines Computerbetriebssystems. Ferner sendet der Sendedateisystemserver periodisch die von den Servern verfügbaren Daten über das Sendeliefernetz zum Client, so dass die von der Clientanwendung aus dem Verzeichnisindex angeforderte Datenteilmenge für die Clientanwendung zur Verfügung steht.
- In der bevorzugten Ausführungsform fordert der Client ferner besonders bezeichnete, aus dem Verzeichnisindex nicht verfügbare Daten über ein Zweiweg- Nachrichtennetz an. Sofern die besonders bezeichneten Daten von irgend einem aus der Mehrzahl von Servern verfügbar sind, werden diese besonders bezeichneten Daten entweder über das Zweiweg-Nachrichtennetz oder über das Sendeliefernetz an den Client übersandt.
- In der bevorzugten Ausführungsform unterhält ferner ein an das Sendeliefernetz angekoppelter Datenbankserver eine Datenbank. Die entsprechenden, von dem Datenbankserver verfügbaren Daten schliessen Tabellen von der Datenbank ein. Das entsprechende Verzeichnis des Datenbankservers organisiert die Tabellen innerhalb des Verzeichnisindexes entsprechend einem Datenbankschema. Eine Clientanwendung gibt Parameter des Datenbankschemas aus dem Verzeichnisindex an, wenn sie auf vom Datenbankserver verfügbare Daten zugreift.
- Diese und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden besser verständlich, wenn die nachfolgende, eingehende Beschreibung der Erfindung betrachtet wird, die mit den beigefügten Zeichnungen vorgestellt wird.
- Fig. 1 zeigt ein Sende-Datenübertragungssystem des Standes der Technik;
- Fig. 2 zeigt ein Einweg-Sendedateisystem für die Datenübertragung von einer Mehrzahl von Servern zu einem Client gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3 zeigt einen beispielhaften zeitlichen Betriebsablauf des Einweg-Sendedateisystems der Fig. 3 gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 4 zeigt ein Zweiweg-Sendedateisystem für die Datenübertragung von einer Mehrzahl von Servern zu einem Client gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 5 zeigt einen beispielhaften zeitlichen Betriebsablauf des Zweiweg- Sendedateisystems der Fig. 4 gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6 zeigt ein Einweg-Sendedatenbanksystem für die Datenübertragung von einem eine Datenbank unterhaltenden Server zu einem Client gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 7 zeigt einen beispielhaften zeitlichen Betriebsablauf des Einweg-Sendedatenbanksystems der Fig. 5 gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 8 zeigt ein Zweiweg-Sendedatenbanksystem für die Datenübertragung von einem eine Datenbank unterhaltenden Server zu einem Client gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
- Fig. 9 zeigt eine beispielhafte, detaillierte Realisierung des Sendedateisystems der vorliegenden Erfindung.
- Elemente mit der gleichen Bezugszahl in Fig. 1 bis 9 beziehen sich auf das gleiche Element:
- Auf Fig. 2 Bezug nehmend, beinhaltet ein Einweg-Sendedateisystem 200 gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Mehrzahl von Servern einschliesslich eines ersten Servers 202 und eines zweiten Servers 204, die an ein Serverzugriffsnetz 206 angeschlossen sind. Dieses Serverzugriffsnetz 206 koppelt die Mehrzahl von Servern 202 und 204 an einen BFS- (Broadcast File System = Sendedateisystem-) Server 208 und an ein Sendeliefernetz 210. Der BFS- Server 208 ist auch an das Sendeliefernetz 210 angekoppelt. Das Sendeliefernetz 210 transportiert von einer Mehrzahl von Servern verfügbare Daten zu einem Client 212.
- Der Betrieb des Einweg-Sendedateisystems 200 wird mit einem beispielhaften zeitlichen Betriebsablauf 300 der Fig. 3 beschrieben. Im Schritt 302 lädt der BFS- Server 208 Verzeichnisindex über das Sendeliefernetz 210 zum Client 212 herunter. Dieser Verzeichnisindex kann Kanalinformation einschliessen, die anzeigt, wo spezifische Daten transportiert werden können, wenn das Sendeliefernetz 210 eine Vielzahl von Kanälen einschliesst.
- Wenn ein Server Daten über das Sendeliefernetz 210 zu senden wünscht, wird der Server anfangs in Schritt 304 beim BFS-Server registriert. Der BFS-Server 208 erstellt dann ein hierarchisches Dateisystem mit allen entsprechenden Daten, die von jedem Server verfügbar sind, der beim BFS-Server 208 registriert ist.
- Der BFS-Server beginnt mit einem Lokalverzeichnis wie zum Beispiel "/BFS/", und jedem Server, der beim BFS-Server registriert ist, wird ein entsprechendes Verzeichnis in diesem hierarchischen Dateisystem zugeteilt. Wenn zum Beispiel der erste Server 202 und der zweite Server 204 beim BFS-Server registriert sind, dann kann unter dem Lokalverzeichnis "/BFS/" ein erstes Verzeichnis "/BFS/first_server/" für den ersten Server 202 und ein zweites Verzeichnis "/BFS/second_server/" für den zweiten Server 204 erstellt werden.
- Der BFS-Server 208 lädt periodisch in Schritt 306 Verzeichnisindex von Schritt 302 herunter und bezieht nunmehr die Information ein, dass die Verzeichnisse "/BFS/first_server/" und "/BFS/second_server/" hinzugefügt worden sind. Der erste Server 202 und der zweite Server 204 können unter ihren entsprechenden Verzeichnissen Unterverzeichnisse und Dateien erstellen. Jeder Server kann sein entsprechendes hierarchisches Dateisystem unter seinen entsprechenden Verzeichnissen "/BFS/first_server/" und "/BFS/second_server/" erstellen und unterhalten. Zum Beispiel kann der erste Server in Schritt 308 ein Unterverzeichnis "/BFS/first_server/first_subdirectory/" erstellen. Wiederum lädt der BFS-Server 208 periodisch in Schritt 310 Verzeichnisindex von Schritt 306 herunter und bezieht nunmehr die Information ein, dass der erste Server 202 ein Unterverzeichnis "/BFS/first_server/first_subdirectory/" erstellt hat.
- Zusätzlich kann ein Server eine Datei unter dem entsprechenden Verzeichnis für diesen Server erstellen und unterhalten. Zum Beispiel kann der erste Server 202 in Schritt 312 eine Datei unter dem entsprechenden Verzeichnis "/BFS/first_server/first_file/" oder unter dem Unterverzeichnis "/BFS/first_server/first_subdirectory/first_file" erstellen. Wiederum lädt der BFS- Server 208 periodisch in Schritt 314 Verzeichnisindex von Schritt 310 herunter und bezieht nunmehr die Information ein, dass der erste Server 202 Dateien "/BFS/first_server/first_file" oder "/BFS/first_server/first_subdirectory/first_file" erstellt hat.
- Der BFS-Server 208 erstellt einen Verzeichnisindex aller Daten, die von der Mehrzahl von Servern verfügbar sind, die solche Daten über das Sendeliefernetz 210 zum Client 212 zu senden wünschen. Jeder Server fügt unter einem entsprechenden, diesem Server durch den BFS-Server 208 zugewiesenen Verzeichnis jegliche zum Client zu sendenden Daten hinzu. Dieser Verzeichnisindex wird durch den BFS- Server 208 periodisch über das Sendeliefernetz 210 zum Client gesendet, um den Client darüber zu informieren, dass Daten von einer Mehrzahl von Servern verfügbar sind.
- Der Verzeichnisindex wird aktualisiert, wenn neue Server durch den BFS- Server 208 registriert werden, alte Server aus dem Register des BFS-Server 208 ausscheiden und jeder Server den Inhalt unter seinem entsprechenden Verzeichnis modifiziert. Wenn zum Beispiel ein Server keine Daten mehr über das Sendeliefernetz 210 zu senden wünscht, dann kann dieser Server aus dem Register des BFS-Servers 208 ausscheiden und das entsprechende Verzeichnis für diesen Server aus dem Verzeichnisindex entfernt werden. Der Verzeichnisindex wird periodisch gesendet und informiert den Client über solche Aktualisierungen.
- Der Client 212 cacht diesen gesendeten Verzeichnisindex nach Empfang vom Sendeliefernetz und bietet den Verzeichnisindex einer Clientanwendung als ein hierarchisches Dateisystem an (die Clientanwendung ist jeglicher Anwendermodul, der irgendeine Teilmenge von von der Mehrzahl von Servern verfügbaren Daten benötigt). Auf diese Weise erscheinen der Clientanwendung die von der Mehrzahl von Servern 202 und 204 verfügbaren Daten unter dem Gesichtswinkel der Clientanwendung wie ein hierarchisches Dateisystem eines Computerbetriebssystems.
- Ein Server kann auch die Inhalte jeglicher Dateien unter dem entsprechenden Verzeichnis dieses Servers aufbereiten. In Fig. 3 übersendet ein Server wie zum Beispiel der erste Server 202 im Schritt 316 eine Dateieröffnungsanzeige, im Schritt 318 eine Dateischreibanzeige und im Schritt 320 eine Dateischlussanzeige, um den Inhalt einer Datei aufzubereiten.
- Nach Einsicht in den vom BFS-Server 208 gesendeten Verzeichnisindex kann die Clientanwendung die Wahl treffen, eine Datei innerhalb des Verzeichnisindexes zu eröffnen. Die Clientanwendung übersendet dem Client 212 im Schritt 322 eine Dateieröffnungsanzeige und im Schritt 324 eine Dateileseanzeige, die Daten innerhalb einer besonders bezeichneten Datei innerhalb des Verzeichnisindexes anfordert. Der Dateninhalt des Verzeichnisindexes wird im Schritt 326 periodisch durch den BFS- Server 208 über das Sendeliefernetz 210 (oder direkt durch einen Server über das Serverzugriffsnetz 206) gesendet.
- Der Client 212 filtert die besonders bezeichneten, durch die Clientanwendung angeforderten Daten aus diesen periodisch gesendeten Daten heraus und liefert die besonders bezeichneten Daten an die Clientanwendung. Die Clientanwendung empfängt die besonders bezeichneten, durch den Client zur Verfügung gestellten Daten und übersendet dann in Schritt 328 eine Dateischlussanzeige an den Client 212. (Man beachte, dass die Clientanwendung ein Anwendermodul ist, der besonders bezeichnete Daten vom Client 212 anfordert und entweder ein Teil des Client 212 oder aber ein Teil eines vom Client 212 getrennten Datenprozessors sein kann.)
- Die periodische Aussendung der Daten im Schritt 326 gewährleistet, dass der Client 212 im wesentlichen alle Daten empfangen wird. Sofern der Client 212 einige Daten in einer ersten Sendung verpasst, kann der Client 212 diese verpassten Daten in den nachfolgenden Sendungen empfangen. Der zugrunde liegende Mechanismus für diese periodische Aussendung der Daten über das Sendeliefernetz kann ein Sende- Datenkarussellsystem sein, wie es in der Spezifikation MPEG-2 DSM-CC definiert ist (ISC/IEC 13818-6 IS).
- Die Server 202 und 204 können nicht nur Unterverzeichnisse und Dateien unter dem entsprechenden, durch den BFS-Server 208 zugewiesenen Verzeichnis erstellen und abwandeln, sondern können Unterverzeichnisse und Dateien auch löschen. Nachdem eine Datei gesendet worden ist, kann zum Beispiel diese Datei unaktuell werden, und in diesem Falle kann ein Server diese Datei löschen, wie in Schritt 330 der Fig. 3 angedeutet. Wiederum lädt der BSF-Server 208 in Schritt 332 periodisch Verzeichnisindex zum Client 212 herunter und bezieht nunmehr die Information ein, dass eine Datei gelöscht worden ist (das heisst, die gelöschte Datei ist nicht mehr in dem während des Herunterladens des Verzeichnisindexes in Schritt 332 gesendeten Verzeichnisindex enthalten).
- Auf diese Weise bietet das Einweg-Sendedateisystem 200 der vorliegenden Erfindung jegliche von der Mehrzahl von Servern verfügbaren Daten als ein hierarchisches Dateisystem eines Computerbetriebssystems für jegliche Clientanwendung dar, die die Daten von der Mehrzahl von Servern empfängt. Der BFS-Server 208 organisiert von der Mehrzahl von Servern verfügbare Daten zu einem solchen hierarchischen Dateisystem einschliesslich einem diesem hierarchischen System entsprechenden Verzeichnisindex. Dieser Verzeichnisindex wird periodisch zu dem Client gesendet, der von der Mehrzahl von Servern verfügbare, gesendete Daten empfängt. Der Client cacht diesen Verzeichnisindex und bietet diesen Verzeichnisindex jeglichen Clientanwendungen dar, die irgendeine Teilmenge der von der Mehrzahl von Servern verfügbaren Daten benötigen könnten. Die Clientanwendung kann eine Datei aus dem Verzeichnisindex auswählen, und der Client entnimmt die Daten dieser Datei aus einer periodischen Sendung der von der Mehrzahl der Server verfügbaren Daten.
- Die Clientanwendung, die eine Teilmenge der von einer Mehrzahl von Servern gesendeten Daten verbraucht, hat auf ein Minimum reduzierte Verarbeitungsbürden, da die Clientanwendung die vom Sendeliefernetz 210 empfangenen Daten nicht organisiert. Die Daten sind bereits zu einem hierarchischen Dateisystem organisiert worden, bevor sie der Clientanwendung dargeboten werden. Aus der Perspektive der Clientanwendung kommen die Daten scheinbar von einem Computerbetriebssystem.
- Darüber hinaus wird der Verzeichnisindex gecacht, aber die zugrunde liegenden, über das Sendeliefernetz 210 gesendeten Daten werden nicht gecacht, bis die Clientanwendung eine Teilmenge dieser Daten aus dem Verzeichnisindex anfordert. Nicht alle gesendeten Daten werden gecacht und Speicherraumvorrat wird bewahrt, wenn die Datenteilmenge gecacht wird, die von einer Clientanwendung angefordert wird.
- In dem Einweg-Sendedateisystem 200 der Fig. 2 ist der Datenstrom einseitig von der Mehrzahl von Servern 202 und 204 und vom BFS-Server 208 zum Client 212 gerichtet. Die Clientanwendung kann über den Client 212 nur Daten anfordern, die in dem durch den BFS-Server 208 zusammengestellten Verzeichnisindex als verfügbar angezeigt sind.
- In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Zweiweg-Sendedateisystem 400 der Fig. 4 weiterhin ein zwischen den Client 212 und den BFS-Server 208 gekoppeltes Zweiweg-Nachrichtennetz 402. Elemente mit gleichen Bezugszahlen in Fig. 2 und 4 beziehen sich auf das gleiche Element. Mit dem Zweiweg-Nachrichtennetz 402 wird das Sendedateisystem 400 ein Zweiwegsystem, wobei der Client 212 in der Lage ist, besonders bezeichnete Daten anzufordern, die nicht in dem durch den BFS-Server 208 zusammengestellten Verzeichnisindex verfügbar sind.
- Der Betrieb des Zweiweg-Sendedateisystems 400 wird mit einem beispielhaften zeitlichen Betriebsablauf 500 der Fig. 5 beschrieben. Schritte mit der gleichen Bezugszahl in Fig. 5 wie in Fig. 3 beziehen sich auf ähnliche Schritte, wie sie oben bei Fig. 3 beschrieben worden sind. Jedoch schliesst der Betrieb des Zweiweg- Sendedateisystems 400 der Fig. 4 weiterhin die Clientanwendung ein (in Schritt 502), die verlangt, eine besonders bezeichnete Datei zu eröffnen, die besonders bezeichnete Daten enthält, die aus dem periodisch gesendeten Verzeichnisindex nicht verfügbar sind.
- Der Client 212 lädt diese Informationsanforderung (in Schritt 504) über das Zweiweg-Nachrichtennetz 402 zum BFS-Server 208 herunter. Nach Empfang dieser Informationsanforderung befragt der BFS-Server 208 die registrierten Server 202 und 204, um zu ermitteln, ob irgendeiner der registrierten Server in der Lage ist, die besonders bezeichneten, durch den Client 212 angeforderten Daten zur Verfügung zu stellen (in Schritt 506). Ein Server kann über das Serverzugriffsnetz 206 antworten, dass die besonders bezeichneten Daten von diesem Server verfügbar sein können, und die angeforderte Datei unter dem entsprechenden Verzeichnis dieses Servers hinzufügen (in Schritt 508). Der BFS-Server 208 lädt über das Zweiweg-Nachrichtennetz 402 eine Informationsantwort herunter, dass die besonders bezeichnete Datei verfügbar ist (in Schritt 510).
- Diese besonders bezeichnete Datei kann dann durch den BFS-Server über das Zweiweg-Nachrichtennetz 402 an den Kunden 212 übersandt werden, sofern der diese Datei anfordernde besondere Client der einzige Client ist, der daran interessiert ist, diese Datei zu empfangen. Wechselweise kann die besonders bezeichnete Datei in den durch den BFS-Server zusammengestellten Verzeichnisindex aufgenommen und zu allen an das Sendeliefernetz 210 angeschlossenen Clients gesendet werden. Letzterer Mechanismus ist eher wünschenswert für Dateien, die für mehrere Clients von Interesse sein können, und weil das Sendeliefernetz 210 zu einer höheren Datenleistung befähigt ist.
- Wenn andererseits der BFS-Server die an das Serverzugriffsnetz 206 angeschlossenen Server befragt und kein Server antwortet, dass solche Daten verfügbar sind, dann lädt der BFS-Server 208 eine Informationsantwort an den Client 212 herunter (bei Schritt 510), dass die besonders bezeichneten, vom Client 212 angeforderten Daten nicht verfügbar sind. Dieses Herunterladen der Informationsantwort erfolgt typischerweise über das Zweiweg-Nachrichtennetz 402.
- Auf diese Weise erlaubt das Zweiweg-Sendedateisystem 400 der Fig. 4 einem Client, besonders bezeichnete Daten vom BFS-Server 208 anzufordern, wenn diese Daten nicht aus dem durch den BFS-Server 208 zusammengestellten Verzeichnisindex verfügbar sind. Dieses Merkmal kann besonders für den Versand von Daten vorteilhaft sein, die nur für eine begrenzte Anzahl von Clients und nur zu besonderen Zeiten von Interesse sind. Somit werden solche Daten über das Zweiweg-Nachrichtennetz 402 oder aber über eine begrenzte Zeitdauer hinweg und nur auf Abruf durch einen Client über das Sendeliefernetz 210 übersandt.
- In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sendet ein Sende-Datenbanksystem 600 der Fig. 6 Daten von einer Datenbank. Auf Fig. 6 Bezug nehmend, verwaltet und unterhält ein an das Serverzugriffsnetz 206 angeschlossener Datenbankserver 602 eine Datenbank 604. Daten innerhalb dieser Datenbank 604 werden in ähnlicher Weise wie im Sendedateisystem 200 der Fig. 2 zum Client 212 gesendet.
- Die hierarchische Organisation der Daten innerhalb der Datenbank 602 erfolgt jedoch gemäss einem Datenbankschema, und der Verzeichnisindex schliesst Parameter des Datenbankschemas ein, die dieses Datenbankschema widerspiegeln. Das oberste Verzeichnis für einen Datenbank-Verzeichnisindex kann "/BDB/" sein. Jeder Datenbankserver, der Daten von einer entsprechenden Datenbank zu senden wünscht, wird dann beim BFS-Server 208 registriert, um ein entsprechendes Verzeichnis im Datenbank-Verzeichnisindex zugewiesen zu erhalten.
- Wenn zum Beispiel das Datenbankschema der Daten in Datenbank 604 eine Organisation von Information über die Angestellten einer Firma einschliesst, dann kann dem Datenbankserver 602 ein Verzeichnis von "/BDB/personnel/" zugewiesen werden. Dann kann der Datenbankserver 602 Unterverzeichnisse und Tabellen unter dem Verzeichnis "/BDB/personnel/" erstellen. Diese Unterverzeichnisse und Tabellen würden auch gemäss einem weiteren Datenbankschema organisiert. Zum Beispiel können Unterverzeichnisse gemäss dem ersten Buchstaben des Familiennamens jedes Angestellten erstellt werden, wie zum Beispiel "/BDB/personnel/A", "/BDB/personnel/B" usw. bis zu "/BDB/personnel/Z". Dann kann jedes solche Unterverzeichnis Tabellen jedes Angestellten einschliessen, der einen Familiennamen hat, der mit dem betreffenden Buchstaben beginnt. Die Eintragungen in dieser Tabelle können Information wie zum Beispiel das Gehalt dieses Angestellten, seine Sozialversicherungsnummer, den Steuersatz usw. einschliessen. Auf diese Weise wird der Verzeichnisindex für eine Datenbank entsprechend einem Datenbankschema organisiert.
- Der Betrieb des Einweg-Sendedatenbanksystems 600 wird mit einem beispielhaften zeitlichen Betriebsablauf 700 der Fig. 7 beschrieben. Dieser Betrieb ist ähnlich dem beispielhaften zeitlichen Ablauf 300 für das Einweg-Sendedateisystem 200 der Fig. 2. Jedoch folgt der durch den BFS-Server 208 zusammengestellte Verzeichnisindex dem Datenbankschema, und Tabellen sind die den Client interessierende Dateneinheit.
- Schritt 702 schliesst den Datenbankserver 602 ein, der die Datenbank 604 zum Zweck der Einträgeverwaltung unterhält. In Schritt 704 lädt der BFS-Server 208 Verzeichnisindex über das Sendeliefernetz 210 zum Client 212 herunter. Dieser Verzeichnisindex kann Kanalinformation einschliessen, wo spezielle Daten transportiert werden können, wenn das Sendeliefernetz 210 eine Mehrzahl von Kanälen hat.
- Wenn der Datenbankserver 602 Daten über das Sendeliefernetz 210 zu senden wünscht, wird der Datenbankserver 602 anfangs im Schritt 706 im BFS-Server 208 registriert. Der BFS-Server 208 erstellt dann ein hierarchisches Dateisystem, wobei alle betreffenden, von der Datenbank 604 verfügbaren Tabellen unter einem entsprechenden Verzeichnis für den Datenbankserver 602 vorliegen.
- Der BFS-Server 208 beginnt mit einem Lokalverzeichnis wie zum Beispiel "/BDB/", und jedem Datenbankserver, der durch den BFS-Server 208 registriert worden ist, wird in diesem hierarchischen Dateisystem ein entsprechendes Verzeichnis zugewiesen. Der Verzeichnisindex ist in diesem hierarchischen Dateisystem gemäss einem Datenbankschema organisiert. Wenn zum Beispiel die Datenbank 604 Information über die Angestellten einer Firma beinhaltet, dann kann dem Anwendungsserver 602 ein Verzeichnis von "/BDB/personnel/" zugewiesen werden.
- Der BFS-Server 208 lädt periodisch im Schritt 708 Verzeichnisindex vom Schritt 704 herunter und bezieht nunmehr die Information ein, dass das Verzeichnis "/BDB/personnel" mit der Registrierung des Datenbankservers 602 hinzugefügt worden ist. Der Verzeichnisserver 602 kann Unterverzeichnisse erstellen, die unter diesem entsprechenden Verzeichnis weitere Datenbankschemata und Tabellen einschliessen.
- Der Datenbankserver 602 erstellt und unterhält die Datenbank 604 (Schritt 710) unter dem entsprechenden, zugewiesenen Verzeichnis. Wiederum lädt der BFS- Server periodisch im Schritt 712 Verzeichnisindex vom Schritt 708 herunter und bezieht nunmehr Information ein, dass der Datenbankserver 602 eine Datenbank erstellt hat. Zusätzlich erstellt oder modifiziert der Datenbankserver 602 im Schritt 714 Tabellen innerhalb der Datenbank 604. Wiederum lädt der BFS-Server 208 periodisch im Schritt 716 Verzeichnisindex vom Schritt 712 herunter und bezieht nunmehr Information über die Schaffung einer Tabelle im Schritt 714 ein.
- Der Client 212 cacht den gesendeten Verzeichnisindex nach Empfang vom Sendeliefernetz 210 und bietet den Verzeichnisindex einer Clientanwendung als ein hierarchisches Dateisystem an (die Clientanwendung ist jeglicher Anwendermodul, der irgendeine Teilmenge der vom Datenbankserver 602 verfügbaren Daten benötigt). Auf diese Weise erscheinen unter dem Gesichtswinkel der Clientanwendung die Daten, die von der möglicherweise fern vom Client 212 befindlichen Datenbank 604 verfügbar sind, wie ein hierarchisches Dateisystem, das gemäss einem Datenbankschema organisiert ist.
- Die Clientanwendung wählt im Schritt 718 interessante Parameter aus dem Datenbankschema. Bei dem als Beispiel dienenden, hierin beschriebenen Schema einer Personaldatenbank kann die Clientanwendung Daten bezüglich aller Angestellten anfordern, deren Namen mit "A" beginnen. Die ausgewählten Parameter werden dem Client 212 im Schritt 720 mit einem Folgebefehl übergesandt, der den Client 212 anweist, während der Sendung der Datenbankdaten im Schritt 722 die Daten herauszufiltern, die den ausgewählten Parametern entsprechen. Im Schritt 722 werden die Datenbankdaten periodisch über das Sendeliefernetz 210 gesendet und können von einem Sende-Datenkarussellsystem Gebrauch machen, das in der Spezifikation MPEG-2 DSM-CC definiert ist (ISC/IEC 13818-G IS). Wenn die Clientanwendung genügend Daten empfangen hat, die den ausgewählten Parametern entsprechen, übersendet die Clientanwendung einen "Auswahl-Ende"-Befehl zum Client 212, um im Schritt 724 die Datenanforderung zu beenden.
- Die Datenbankserver 602 können nicht nur Unterverzeichnisse und Tabellen unter dem entsprechenden, durch den BFS-Server 208 zugewiesenen Verzeichnis erstellen und abwandeln, sondern können Unterverzeichnisse und Tabellen auch löschen. Nachdem eine Tabelle gesendet worden ist, kann zum Beispiel diese Tabelle unaktuell werden, und in diesem Falle kann ein Server diese Tabelle löschen, wie in Schritt 726 angedeutet. Wiederum lädt der BSF-Server 208 in Schritt 728 periodisch Verzeichnisindex zum Client 212 herunter und bezieht nunmehr die Information ein, dass eine Tabelle in Schritt 726 gelöscht worden ist (das heisst, die gelöschte Tabelle ist nicht mehr in dem während des Herunterladen des Verzeichnisindexes in Schritt 728 gesendeten Verzeichnisindex enthalten).
- Auf diese Weise bietet das Einweg-Sendedatenbanksystem 600 der vorliegenden Erfindung jegliche von der Datenbank 604 verfügbaren Daten als ein hierarchisches Dateisystem dar, das als ein Verzeichnisindex gemäss einem Datenbankschema organisiert ist. Dieser Verzeichnisindex wird periodisch zum Client gesendet, der gesendete Datenbankdaten empfängt. Der Client cacht diesen Verzeichnisindex und bietet diesen Verzeichnisindex als ein hierarchisches Dateisystem jeglichen Clientanwendungen dar, die irgendeine Teilmenge der von der Datenbank 604 verfügbaren Daten benötigen könnten. Die Clientanwendung kann Daten aus dem Verzeichnisindex auswählen, indem sie Datenbankparameter angibt, und der Client filtert die Daten, die diesen Datenbankparametern entsprechen, aus den Daten heraus, die über das Sendeliefernetz 210 gesendet werden.
- Die Clientanwendung, die eine Teilmenge der von einer Datenbank gesendeten Daten verbraucht, hat auf diese Weise auf ein Minimum reduzierte Verarbeitungsbürden, da die Clientanwendung die vom Sendeliefernetz 210 empfangenen Daten nicht organisieren muss. Die Daten sind bereits gemäss einem Datenbankschema zu einem hierarchischen Dateisystem organisiert worden, bevor sie der Clientanwendung dargeboten werden.
- Darüber hinaus wird der Verzeichnisindex gecacht, aber die zugrunde liegenden, über das Sendeliefernetz 210 gesendeten Tabellen werden nicht gecacht, bis die Clientanwendung besonders bezeichnete Teilmengen dieser Tabellen aus dem Verzeichnisindex anfordert. Somit werden nicht alle gesendeten Tabellen gecacht und Speicherraumvorrat wird bewahrt, wenn eine Datenteilmenge gecacht wird, die von einer Clientanwendung angefordert wird.
- Gemäss einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Zweiweg-Sendedatenbanksystem 800 der Fig. 8 weiterhin ein zwischen den Client 212 und den BFS-Server 208 gekoppeltes Zweiweg-Nachrichtennetz 802. Elemente mit gleichen Bezugszahlen in Fig. 6 und 8 beziehen sich auf das gleiche Element. Mit dem Zweiweg-Nachrichtennetz 802 wird das Sendedatenbanksystem 800 ein Zweiwegsystem, wobei der Client 212 in der Lage ist, besonders bezeichnete Tabellen anzufordern, die nicht aus dem durch den BFS-Server 208 zusammengestellten Verzeichnisindex verfügbar sind.
- Der Betrieb des Zweiweg-Sendedatenbanksystems 800 ähnelt dem Betrieb des Zweiweg-Dateisystems 400 der Fig. 4. Die Clientanwendung fordert Daten wie zum Beispiel eine Tabelle an, die aus dem durch den BFS-Server 208 übersandten Verzeichnisindex nicht verfügbar sind. Der Client 212 lädt diese Informationsanforderung über das Zweiweg-Nachrichtennetz 802 zum BFS-Server 208 herunter. Nach Empfang dieser Informationsanforderung befragt der BFS-Server 208 den Datenbankserver 602, um zu ermitteln, ob die Datenbank 604 in der Lage ist, die besonders bezeichneten, durch den Client 212 angeforderten Daten zur Verfügung zu stellen. Wenn die besonders bezeichneten Daten verfügbar sind, lädt der BFS-Server 208 über das Zweiweg-Nachrichtennetz eine Informationsantwort herunter, dass die besonders bezeichneten Daten verfügbar sind.
- Diese besonders bezeichnete Tabelle kann dann durch den BFS-Server 208 über das Zweiweg-Nachrichtennetz 802 an den Kunden 212 übersandt werden, wenn nur der diese Tabelle anfordernde spezielle Client daran interessiert ist, diese Tabelle zu empfangen. Wechselweise kann die besonders bezeichnete Datei in den vom BSF- Server zusammengestellten Verzeichnisindex einverleibt und für eine begrenzte Zeitdauer zu allen an das Sendeliefernetz 210 angeschlossenen Clients gesendet werden. Letzterer Mechanismus ist eher wünschenswert für eine Tabelle, die für mehrere Clients von Interesse sein kann, und weil das Sendeliefernetz 210 zu einer höheren Datenleistung befähigt ist.
- Wenn andererseits der BFS-Server 208 die Datenbank 604 befragt und die besonders bezeichnete Tabelle nicht verfügbar ist, dann lädt der BFS-Server 208 eine Informationsantwort zum Client 212 herunter, dass die durch den Client 212 angeforderte, besonders bezeichnete Tabelle nicht verfügbar ist. Dieses Herunterladen der Informationsantwort erfolgt typischerweise über das Zweiweg-Nachrichtennetz 802.
- Auf diese Weise erlaubt das Zweiweg-Sendedatenbanksystem 800 der Fig. 8 einem Client, eine besonders bezeichnete Tabelle vom BFS-Server 208 anzufordern, wenn diese Daten nicht aus dem durch den BFS-Server 208 zusammengestellten Verzeichnisindex verfügbar sind. Dieses Merkmal kann besonders für den Versand einer Tabelle vorteilhaft sein, die nur für eine begrenzte Anzahl von Clients und nur zu besonderen Zeiten von Interesse ist. Somit wird eine solche Tabelle über das Zweiweg-Nachrichtennetz 802 oder aber über eine begrenzte Zeitdauer hinweg und nur auf Abruf durch einen Client über das Sendeliefernetz 210 übersandt.
- Eine Beispielanwendung, die das Sendedateisystem der vorliegenden Erfindung benutzt, ist eine Elektronische Programmführer- (EPG: Electronic Programming Guide) Anwendung. Ein Kabelfernsehprovider stellt gewöhnlich eine EPG- Anwendung zur Verfügung, die eine Aufstellung von Fernsehprogrammen beinhaltet, die zur Zeit oder in naher Zukunft gesendet werden. Der EPG wird im Verlaufe der Zeit mit neuen Eintragungen aktualisiert, und die Aktualisierung widerspiegelt sich in der periodischen Sendung des EPG.
- Typischerweise wird eine gekürzte Form von Information für jedes Programm zur Verfügung gestellt, die den Namen des Programms, die Anfangszeit und eventuell eine kurze Beschreibung des Programms beinhaltet. Während solche Information einen Kanal-Überblick liefert, kann sie für einen Fernsehzuschauer ungenügend sein. Eine erweiterte Programmbeschreibung und ein Videoclip des Programms können dem Zuschauer auf Abruf zusätzlich zur Verfügung gestellt werden. Jedoch erfordern solche erweiterte Programmbeschreibungen mehr Speicherplatz.
- Im EPG-System des Standes der Technik speichert die EPG-Anwendung alle Daten, die empfangen werden, so dass die Information auf Abruf durch den Zuschauer verfügbar ist. Erweiterte Programmbeschreibungen und Videoclips können jedoch umfangreichen Speicherplatz erfordern. Zusätzlich werden die Videoclips in einem einzelnen Kanal in einer durch den Kabelprovider festgelegten Reihenfolge gesendet, so dass ein Abonnent ein besonders bezeichnetes Video eines besonders bezeichneten Programms nicht betrachten kann.
- Mit dem Sendedateisystem der vorliegenden Erfindung kann der Kanal- Gesamtüberblick in einer einzigen Datei gesendet werden, die verhältnismässig klein ist und gecacht wird, so dass die EPG-Anwendung unmittelbaren Zugriff auf diese Daten hat, wenn ein Kabelabonnent in die Anwendung einsteigt. Der BFS-Server 208 würde diese Datei aktualisieren und die Datei periodisch senden, um sicherzustellen, dass die EPG-Anwendung die aktuelle Programmaufstellung hat.
- Da die meisten Abonnenten sich für die Programmgestaltung in naher Zukunft interessieren, erstellt die Mehrzahl von Servern 202 und 204 Eintragungen von erweiterten Programmbeschreibungen und Videoclips für Programme im Zeitrahmen der nahen Zukunft. Diese Information wird zu einem hierarchischen Dateisystem organisiert, das einen Verzeichnisindex einschliesst, und wird wiederholt über das Sendeliefernetz 210 gesendet, so dass der Client 212 diese gesamte Information nicht zu speichern braucht, bis ein Abonnent eine besonders bezeichnete Teilmenge dieser Information anfordert. Die EPG-Anwendung wählt eine spezielle Datei oder Tabelle aus dem Verzeichnisindex und fordert diese Datei oder Tabelle vom Client 212 an. Der Client 212 holt dann diese besonders bezeichneten Daten aus der periodischen Sendung dieser Daten heraus.
- Ein Abonnent kann auch an einem Programm interessiert sein, das in ferner Zukunft verfügbar sein wird. Da keine grosse Anzahl von Abonnenten gleichzeitig eine besonders bezeichnete Eintragung für die ferne Zukunft ansehen würde, sendet das Sendedateisystem eine solche Information nicht über das Sendeliefernetz 210. Das Sendedateisystem kann ein Zweiweg-Nachrichtennetz enthalten, über das die EPG- Anwendung Daten für Programme der fernen Zukunft anfordern kann. Der BFS- Server 208 würde diese Daten bei der Mehrzahl von Servern 202 oder 204 oder bei der Datenbank 604 suchen. Wenn die Daten sich finden, können die besonders bezeichneten Daten über das Zweiweg-Nachrichtennetz zur EPG-Anwendung dieses Abonnenten geschickt werden, insbesondere dann, wenn nur dieser Abonnent an dieser Information interessiert ist. Wechselweise können die besonders bezeichneten Daten statt durch das verhältnismässig langsame Zweiweg-Nachrichtennetz über eine kurze Zeitdauer hinweg wiederholt über das Sendeliefernetz 210 gesendet werden.
- Ein Beispiel eines hierarchischen Dateisystems, wie es sich im Verzeichnisindex für die EPG-Anwendung widerspiegelt, der vom BFS-Server 208 für von einem ersten Server verfügbare Daten zusammengestellt wird, kann wie folgt aussehen:
- /KUENFTIGE PROGRAMME {EPG-Verzeichnis für künftige Programme. Dieses Verzeichnis ist leer, bis dem BFS-Server eine Anforderung durch einen Client übersandt wird, mit der erweiterte Programminformation angefordert wird, die für ein Programm in ferner Zukunft von einem ersten Server verfügbar ist.}
- Bei dem Sendedateisystem der vorliegenden Erfindung werden eine erweiterte Programmbeschreibung und Videoclips, die einen grossen Speicherplatz erfordern können, durch eine EPG-Anwendung von gesendeten Daten nicht gecacht, solange kein Abonnent eine besonders bezeichnete Teilmenge solcher Daten anfordert. Die besonders bezeichnete, angeforderte Teilmenge solcher Daten wird gecacht. Somit wird durch Benutzung des Sendedateisystems der vorliegenden Erfindung Speicherplatz für die EPG-Anwendung bewahrt, während erweiterte Programmbeschreibungen und Videoclips für Programme sowohl der nahen wie der fernen Zukunft einem Abonnenten auf Abruf zur Verfügung stehen.
- Eine weitere Beispielanwendung, die vorteilhaft vom Sendedateisystem der vorliegenden Erfindung Gebrauch machen kann, ist eine durch einen Internet- Zugriffprovider zur Verfügung gestellte WWW- (World Wide Web) Anwendung. Während Internetzugriff in seiner Beliebtheit zugenommen hat, sind eine wachsende Anzahl von "Webbrowsern" dazu verwendet worden, das "Net zu surfen". Der Vorgang des "Netsurfens" schliesst eine WWW-Anwendung ein, eine Webseite von einem Internet-Server anzufordern. Diese Webseite besteht gewöhnlich aus einer Kombination von Text und Datenobjekten, die von einem Webbrowser verwendet werden, um eine Anzeige aufzubauen, die dazu benutzt werden kann, Information anzuzeigen und/oder zu sammeln. Die zum Aufbau einer solchen Webseite erforderlichen Daten können ziemlich umfangreich sein und eine lange Zeit erfordern, um über das verhältnismässig langsame Zweiweg-Nachrichtennetz (wie zum Beispiel das Telefonnetz) zum Webbrowser heruntergeladen zu werden.
- Unter Benutzung des Sendedateisystems der vorliegenden Erfindung kann ein Internet-Server eine Webseite zum Senden über das Sendeliefernetz 210 aufstellen. Wenn ein Server feststellt, dass bestimmte Webseiten beliebt sind, wie zum Beispiel für die Homepages von Service-Providern und Suchmaschinen, so können solche beliebten Webseiten kontinuierlich gesendet werden, um den Clientanwendungen direkten Zugriff auf eine solche Seite zu verschaffen, ohne sie über ein langsames Zweiweg-Nachrichtennetz vom Server anfordern zu müssen. Solches Senden eliminiert des weiteren Verkehr im Zweiweg-Nachrichtennetz und beschleunigt den Zugriff auf der Clientseite weiter.
- Auf das Sendedateisystem 200 der Fig. 2 Bezug nehmend, kann der erste Server 202 registriert werden, um eine erste Webseite zur Verfügung zu stellen, und ein zweiter Server 204 kann registriert werden, um eine zweite Webseite zur Verfügung zu stellen. Nach Registrierung durch den BFS-Server 208 kann dem ersten Server 202 ein entsprechendes erstes Verzeichnis wie zum Beispiel /FIRST_DOTCOM zugeteilt werden. Dem zweiten Server 204 kann nach Registrierung durch den BFS-Server 208 ein entsprechendes zweites Verzeichnis wie zum Beispiel/SECOND_DOTCOM zugeteilt werden.
- Eine entsprechende html-Datei zur Erstellung einer entsprechenden Webseite für einen Internet-Server ist in dem entsprechenden Verzeichnis für diesen Server enthalten. Die html-Datei für die Webseite eines Internet-Servers kann auch Hyperlinks zu anderen Dateien beinhalten, die erforderlich sind, um diese Webseite zu erstellen. In diesem Falle würde die WWW-Anwendung den Verzeichnisindex durchsuchen, der vom BFS-Server gesendet wird, um diese anderen Dateien zu finden. Sofern eine solche Datei nicht im Verzeichnisindex erscheint, kann eine solche, besonders bezeichnete Datei über ein Zweiweg-Nachrichtennetz 402 angefordert werden, wie es für das Zweiweg-Sendedateisystem 400 der Fig. 4 beschrieben worden ist. Der BFS-Server durchsucht dann die Mehrzahl von Internet-Servern, die im BFS-Server 208 registriert sind, um diese besonders bezeichnete Datei zur Verfügung zu stellen, sofern die Datei von irgendeinem der registrierten Server verfügbar ist, wie für das Zweiweg-Nachrichtendateisystem 400 der Fig. 4 beschrieben.
- Ein Beispiel eines hierarchischen Dateisystems, wie es sich im BFS-Verzeichnisindex für eine Webbrowser-Anwendung darstellt, kann wie folgt aussehen:
- Wenn ein Internet-Zugriffsabonnent auf die erste Webseite zuzugreifen wünscht, fordert die WWW-Anwendung zuerst die Datei "first_webpage.html" vom Client 212 an, um den Aufbau der ersten Webseite zu beginnen. Diese Datei kann Hyperlinks zu anderen Objekten beinhalten, die erforderlich sind, um die Webseite zu erstellen, zum Beispiel "Other_Object1.xxx", das sich im gleichen Verzeichnis /First_Path" befindet. Wechselweise können sich die anderen Objekte wie zum Beispiel "/Other_Object2.xxx" unter einem anderen Verzeichnis "/Other_Path1" oder zum Beispiel "/Other_Object3.xxx" in einem anderen Server "/SECOND_DOTCOM" befinden. Wenn eine Datei durch die WWW-Anwendung angefordert wird, die nicht in dem obigen Verzeichnisindex erscheint, so kann der Client 212 die Datei über eine Zweiweg-Nachrichtenverbindung anfordern, wie beim Zweiweg-Sendedateisystem 400 der Fig. 4 beschrieben.
- Auf Fig. 9 Bezug nehmend, wird eine beispielhafte detaillierte Realisierung 900 für das Sendedateisystem der vorliegenden Erfindung gezeigt. Eine solche Realisierung wird verwendet, wenn der Client 212 eine Set-Top-Box Explorer 2000 (902) ist, die Kabelfernseh-Dienstleistungen erbringt und von Scientific Atlanta, Inc., in Atlanta, Georgia, erhältlich ist. Die beispielhafte detaillierte Realisierung 900 enthält Komponenten in einem "Leitungsende" an einem HFC- (Hybrid Fiber Coaxial) Netzwerk 903, wie es typischerweise für Kabelfernsehen benutzt wird. Das HFC-Netzwerk 903 dient als das Sendeliefernetz 210.
- Das Leitungsende am HFC-Netzwerk 903 schliesst eine Anwendungs-Server- Plattform 904 ein, die eine Workstation UltraSparc von Sun Microsystems für jedweden der Anwendungsserver 202, 204 oder 602 sein kann. Die Anwendungs-Server- Plattform 904 ist der Ort, wo die Server-Anwendungsprozesse ablaufen. Beim Kabelfernsehen können solche Server-Anwendungsprozesse zum Beispiel einen interaktiven elektronischen Programmführer (Interactive Electronic Program Guide) und ein Impuls-Pay-TV (Impulse Pay-Per-View) einschliessen, wie sie von Scientific Atlanta, Inc., in Atlanta, Georgia, erhältlich sind.
- Das Leitungsende am HFC-Netzwerk 903 schliesst auch ein digitales Netzkontrollsystem 906 ein, das ebenfalls eine Workstation UltraSparc von Sun Microsystems sein kann. Der BFS-Server 208 befindet sich innerhalb des digitalen Netzkontrollsystems 906, das Anwendungen zur Steuerung eines Forerunner-ATM- Switches 908 einschliesst. Der Forerunner-ATM-Switch 908 ist das Serverzugriffsnetz 206 und verbindet die Anwendungs-Server-Plattform 904 und das digitale Netzkontrollsystem 906 untereinander. Der Datenverkehr zwischen der Anwendungs- Server-Plattform 904 und dem digitalen Netzkontrollsystem 906 über den Forerunner- ATM-Switch 908 benutzt ein im ATM verkapseltes IP-Protokoll.
- Der Forerunner-ATM-Switch 908 koppelt ferner die Anwendungs-Server- Plattform 904 und das digitale Netzkontrollsystem 906 an das HFC-Netzwerk 903. Ein Cisco-Router 910 wandelt den ATM-verkapselten IP-Verkehr in Ethernet-verkapselten Verkehr um. Ein integrierter Breitband-Gateway 912 wandelt die ATM- verkapselten MPEG in ein Format um, das sich zur Lieferung an einen QAM- Modulator 914 eignet. Der QAM-Modulator 914 wandelt die Ausgabe des integrierten Breitband-Gateway 912 mit RF-Modulation bei einer spezifischen Frequenz um. Das Ausgabeformat des QAM-Modulators 914 wird durch die Spezifikation des Digital Audio Video Council (DAVIC), Version 1.3, definiert. Eine Mehrzahl von QAM- Modulatoren kann vorhanden sein, wobei jeder QAM-Modulator ein einziges RF- Signal erzeugt. Solche Signale der QAM-Modulatoren sind mit "Fernsehkanal" synonym, obwohl diese Signale statt der normalen Fernsehkanal-Analogdaten digitale Daten tragen. Daten vom QAM-Modulator 914 können mit anderen RF-Signalen kombiniert werden, um über das HFC-Netzwerk 903 an die Set-Top-Box 902 geliefert zu werden.
- Ein QPSK-Modulator 916 empfängt ein durch MPEG definiertes Datenherunterladeprotokoll vom integrierten Breitband-Gateway 912 und wandelt dieses Protokoll gemäss RF-Modulation bei einer spezifischen Frequenz um. Das Ausgabeformat des QPSK-Modulators 916 ist ebenfalls durch die Spezifikation des Digital Audio Video Couricil (DAVIC), Version 1.3, definiert. Ein QPSK-Modulator erzeugt ein einziges RF-Signal. Dieses Signal trägt digitale Daten und wird mit anderen RF- Signalen kombiniert, um über das HFC-Netzwerk 903 an die Set-Top-Box 902 geliefert zu werden.
- Ein QPSK-Demodulator 918 empfängt von der Set-Top-Box 902 übersandte Daten. Diese Daten werden dann durch den QPSK-Modulator 916 geleitet, um zum Leitungsende hin zurückgeliefert zu werden. Das Eingabeformat zum QPSK- Demodulator 918 wird ebenfalls durch die Spezifikation des Digital Audio Video Council (DAVIC), Version 1.3, definiert.
- Die Set-Top-Box Explorer 2000 (902) ist ein Beispiel für einen Client 212 und befindet sich im Heim eines Kabelfernsehkunden. Die Set-Top-Box 902 empfängt Daten vom HFC-Netzwerk 903 zur weiteren Verarbeitung. Die Set-Top-Box 902 enthält typischerweise zwei Empfänger, einen QAM-Empfänger, der Innerband-Daten mit hoher Geschwindigkeit empfängt, sowie einen QPSK-Empfänger, der Ausserband-Daten bei verhältnismässig geringer Geschwindigkeit empfängt.
- Zusammenfassend sorgen der Forerunner-ATM-Switch 908, der Cisco-Router 910, der integrierte Breitband-Gateway 912, der QAM-Modulator 914, der QPSK- Modulator 916 und der QPSK-Demodulator 918 für einen glatten Datenaustausch zwischen der Anwendungs-Server-Plattform 904, dem digitalen Netzkontrollsystem 906 und dem HFC-Netzwerk 903.
- In dem Beispiel der detaillierten Realisierung 900 als eines Sendedateisystems der vorliegenden Erfindung wird der durch den BFS-Server (d. h. das digitale Netzkontrollsystem 906 der Fig. 9) erstellte Verzeichnisindex periodisch über einen Ausserbandkanal gesendet. Der Verzeichnisindex ist eine Datei, die in Übereinstimmung mit der Spezifikation MPEG2-DSM-CC (ISC/IEC 13818-6 IS) auf einem DSM-CC- (Digital Storage Media-Command and Control: digitale Speichermedien- Befehl und Kontrolle) Datenkarussell getragen wird. Wenn die Set-Top-Box 902 initialisiert wird, wird gemäss dieser Spezifikation eine DSM-CC-Nutzer-Netzwerk- Konfigurationsprozedur durchgeführt.
- Durch diese Prozedur wird die Set-Top-Box 902 mit Parametern konfiguriert, die nötig sein können, um den Verzeichnisindex zu empfangen. Zum Beispiel wird die Frequenzlage des Verzeichnisindexes, die ID- und Versionsnummer des DSM- CC-Karussells und die ID- und Versionsnummer des DSM-CC-Moduls sowie die Senderate des Verzeichnisindexes über das HFC-Netzwerk 903 für die Set-Top-Box 902 angegeben. Mit diesen Informationen stimmt sich die Set-Top-Box auf die Frequenzlage ab, um den periodisch gesendeten Verzeichnisindex zu empfangen.
- Der durch den BFS-Server 208 (d. h. das digitale Netzkontrollsystem 906 der Fig. 9) erstellte Verzeichnisindex beinhaltet zusätzlich dazu, dass er ein hierarchisches Dateisystem zur Verfügung stellt, weitere Information bezüglich jeden Dateielements, das unter diesem hierarchischem Dateisystem verfügbar ist. Das DSM- CC-Datenkarussell wird auch dazu verwendet, gemäss der Spezifikation ISO/IEC 13818-6, Kapitel 7, mit der Überschrift "Datenherunterladen", die zugrunde liegenden Daten in diesem hierarchischen Dateisystem zu transportieren. Diese Spezifikation definiert ein Verfahren, um Moduln über private MPEG-2-Strecken oder andere Transportmechanismen zu transportieren.
- Die allgemeine Architektur des Verzeichnisindexes enthält ein als Default- Karussell bekanntes Karussell des obersten Niveaus, das wenigstens einen Modul enthält. Dieser Modul ID ist typischerweise gut bekannt und enthält den Verzeichnisindex. Ein neues Datenkarussell wird sodann jedesmal erstellt, wenn ein Anwendungs-Server im BFS-Server 208 (d. h. dem digitalen Netzkontrollsystem 906 der Fig. 9) registriert wird. Die entsprechende Frequenzlage und Karussell-ID eines jeden solchen Karussells ist im Verzeichnisindex enthalten. Wenn ein Anwendungs- Server ein Verzeichnis erstellt, dann wird eine solche Modifikation im Verzeichnisindex aktualisiert. Wenn Datendateien durch einen Anwendungs-Server hinzufügt werden, erstellt der BFS-Server 208 (d. h. das digitale Netzkontrollsystem 906 der Fig. 9) eine entsprechende Modul-ID für jede solche Datei, die über das HFC- Netzwerk 903 gesendet werden soll, und diese Modul-ID wird auch in den Verzeichnisindex aufgenommen.
- Das folgende Datenformat definiert den Verzeichnisindex, der im Default- Datenkarussell gesendet wird:
- Das Feld Protokoll_Identifizierung zeigt das aktuell für den Verzeichnisindex verwendete Datenformat und Protokoll an. Dieses Datenformat und Protokoll können abgewandelt werden, wenn sich, wie dem gewöhnlichen Fachmann bekannt, neue Formate und Protokolle entwickeln. Das Feld BFS_Version wird jedesmal inkrementiert, wenn eine Modifikation am Verzeichnisindex vorgenommen worden ist, was einschliessen kann, irgend ein Element innerhalb des Verzeichnisindexes hinzuzufügen, zu modifizieren oder zu löschen. Das Feld Element_Zählung zeigt die Gesamtzahl der Elemente an, die im Verzeichnisindex enthalten sind.
- Eine Liste der BSF-Elemente (zu denen Verzeichnisse und Dateien gehören können) definiert, wie durch das Feld BSF_Element angezeigt, das hierarchische Dateisystem. Jede BFS_Element-Struktur kann das folgende Datenformat enthalten:
- Element_ID ist ein eindeutiger Schlüssel für ein spezifisches BFS-Element. Der BFS-Server 208 (d. h. das digitale Netzkontrollsystem 906 der Fig. 9) weist jedem BFS-Element eine entsprechende Element_ID zu. Die Link_ID identifiziert den Eiter dieses BFS-Elements im hierarchischen Dateisystem. Element_Typ identifiziert den Typ des BFS-Elements, zum Beispiel Verzeichnis oder Datei. Element_Modus identifiziert die Operationstypen, die für dieses BFS-Element erlaubt sind, wie Lesen einer Datei oder Schreiben einer Datei in ein Verzeichnis durch den Client 212. Die Felder Element_ID, Link_ID, Element_Typ und Element_Modus können durch den Client 212 (d. h. die Set-Top-Box 902 der Fig. 9) verwendet werden, um das hierarchische Dateisystem für eine Clientanwendung zu erstellen.
- Die folgenden BFS-Elementfelder zeigen der Set-Top-Box 902 an, wo und wie ein bestimmtes BFS-Element zu finden ist, während die BFS-Elemente periodisch gemäss der Spezifikation MPEG-2 DSM-CC (ISC/IEC 13818-6 IS) über das HFC- Netzwerk 903 gesendet werden. Karussell_Source_ID identifiziert das Karussell, das dieses BFS-Element trägt, einschliesslich der Abstimminformation und der MPEG- Programmnummer dieses Karussells. Die Karussell_ID identifiziert das spezifische Karussell in einer Source, die für dieses Karussell identifiziert worden ist. Karussell_Version identifiziert die aktuelle Version des Karussells, die gerade gesendet wird. Diese Version wird jedesmal inkrementiert, wenn ein in diesem Karussell getragener Modul hinzugefügt, modifiziert oder gelöscht wird. Der BFS-Client (d. h. die Set-Top-Box 902 der Fig. 9) kann dieses Feld betrachten, um festzustellen, ob irgendeine der Dateien in einem Karussell modifiziert worden ist.
- Die Modul_ID identifiziert den Modul im Karussell, der benutzt wird, um eine Datei zu transportieren. Dieses Feld ist sinnvoll, wenn Element_Typ eine Datei ist. Modul_Version identifiziert die aktuelle Version des Moduls, der gerade gesendet wird. Diese Version wird jedesmal inkrementiert, wenn der Modul modifiziert wird. Der BFS-Client (d. h. die Set-Top-Box 902 der Fig. 9) kann dieses Feld betrachten, um festzustellen, ob eine spezifische Datei modifiziert worden ist.
- Auf diese Weise enthält der Verzeichnisindex, der durch das digitale Netzkontrollsystem 906 periodisch über das HFC-Netzwerk 903 gesendet wird, Daten, aus denen die Set-Top-Box 902 ein hierarchisches Dateisystem der für die Set-Top-Box verfügbaren BFS-Elemente aufbauen kann. Pfade für BFS-Elemente erscheinen in einer hierarchischen Weise, so dass das hierarchische Dateisystem von der Wurzel aus nach unten aufgebaut wird. So enthält eine Pfadidentifizierung typischerweise keinen Elternbezug auf eine Pfadidentifizierung, die pfadabwärts im hierarchischen Dateisystem erfolgt. Des weiteren beinhaltet der periodisch gesendete Verzeichnisindex noch Karussell- und Modul-Information für jedes BFS-Element, so dass die Set-Top- Box 902 die Frequenzlage und die Zeit ermitteln kann, bei der jedes gewünschte BFS- Element gemäss der Spezifikation MPEG-2 DMS-CC (ISC/IEC 13818-6 IS) empfangen werden kann.
- Jegliche Patente oder Dokumente, auf die oben Bezug genommen wurde, werden durch Bezugnahme hiermit aufgenommen.
- Die vorstehenden beispielhaften Anwendungen und die beispielhafte Realisierung eines Sendedateisystems der vorliegenden Erfindung sind lediglich Beispiele und nicht einschränkend gemeint. Zusätzlich können die vorteilhaften Merkmale der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit einer beliebigen Anzahl von Servern und Clients verwendet werden. Darüber hinaus können die über das Sendeliefernetz 110 gesendeten Daten direkt von einem Server oder für einen Server durch den BFS-Server gesendet werden. Zusätzlich kann die vorliegende Erfindung mit jeglichen anderen vorteilhaften Merkmalen für das Sendedateisystems verwendet werden, zum Beispiel durch Einbezug von Links zu Dateien innerhalb eines Servers, so dass der BFS-Server nicht alle von den Servers verfügbaren Daten zu speichern braucht. Die Erfindung wird nur begrenzt, wie in den folgenden Ansprüchen und deren Entsprechungen definiert.
Claims (10)
1. Verfahren zur Lieferung von Daten von einer Mehrzahl von Servern (202,
204) an einen Client (212) durch Senden der benannten Daten über ein
Sendeliefernetz (210), wobei das benannte Verfahren die Schritte einschliesst:
A. die benannten Daten zu einem hierarchischen Dateisystem zu organisieren,
das einen Verzeichnisindex hat und worin sich jeder aus der Mehrzahl von Servern
(202, 204) registriert, um betreffende Daten unter einem entsprechenden Verzeichnis
innerhalb des benannten Verzeichnisindexes zu senden;
B. periodisch den benannten Verzeichnisindex über das benannte
Sendeliefernetz (210) an den benannten Client (212) zu senden, wobei der benannte Client (212)
den benannten Verzeichnisindex zwischenspeichert und einer Clientanwendung zur
Verfügung stellt, so dass diese von der benannten Mehrzahl von Servern (202, 204)
verfügbaren Daten wie ein hierarchisches Dateisystem eines
Computerbetriebssystems erscheinen; und
C. periodisch die benannten Daten über das benannte Sendeliefernetz (210) an
den benannten Client (212) zu senden, so dass eine durch die benannte
Clientanwendung aus dem benannten Verzeichnisindex angeforderte Teilmenge der benannten
Daten für die benannte Clientanwendung zur Verfügung steht;
und worin der benannte Client (212) besonders bezeichnete, aus dem
benannten Verzeichnisindex nicht verfügbare Daten über ein Zweiweg-Nachrichtennetz
(402) anfordert, und worin das benannte Verfahren ferner die Schritte einschliesst:
die besonders bezeichneten Daten über eines der benannten
Zweiweg-Nachrichtennetze (402) und das benannte Sendeliefernetz (210) an den benannten Client
(212) zu senden, sofern die benannten, besonders bezeichneten Daten von einem aus
der benannten Mehrzahl von Servern (202, 204) verfügbar sind; und
dem benannten Client (212) über das benannte Zweiweg-Nachrichtennetz
(402) zu melden, dass die benannten, besonders bezeichneten Daten nicht verfügbar
sind, sofern die benannten, besonders bezeichneten Daten von keinem aus der
Mehrzahl von Servern (202, 204) verfügbar sind;
und worin ein Datenbankserver (602) aus der benannten Mehrzahl von
Servern eine Datenbank (604) unterhält, wobei die betreffenden benannten, von dem
benannten Datenbankserver (602) verfügbaren Daten Tabellen von der benannten
Datenbank (604) einschliessen, und worin das betreffende benannte Verzeichnis des
benannten Datenbankservers (602) die benannten Tabellen innerhalb des
Verzeichnisindexes entsprechend einem Datenbankschema indiziert, und worin die benannte
Clientanwendung Parameter des Datenbankschemas aus dem benannten
Verzeichnisindex angibt, wenn sie auf von dem benannten Datenbankserver (602) verfügbare
Daten zugreift, und worin der benannte Client (212) die besonders bezeichneten, in
dem benannten Verzeichnisindex nicht verfügbaren Daten über ein
Zweiweg-Nachrichtennetz (402) von dem benannten Datenbankserver anfordert.
2. Sendedateisystem zur Lieferung von Daten von einer Mehrzahl von Servern
(202, 204) an einen Client (212), das benannte Sendedateisystem umfassend:
ein betriebsmässig mit dem Client (212) gekoppeltes Sendeliefernetz (210)
zum Senden der benannten Daten an den benannten Client (212);
ein betriebsmässig mit dem benannten Sendedatennetz (210) und der
benannten Mehrzahl von Servern (202, 204) gekoppelter Sendedateisystemserver (208) zum
Organisieren der benannten Daten in einem hierarchischen Dateisystem mit einem
Verzeichnisindex, worin sich jeder aus der Mehrzahl von Servern (202, 204)
registriert, um betreffende Daten unter einem entsprechenden Verzeichnis innerhalb
des benannten Verzeichnisindexes zu senden; und
ein Serverzugriffsnetz (206) zur Kopplung der Mehrzahl von Servern (202,
204) an den Sendedateisystemserver (208),
worin der Sendedateisystemserver (208) dem benannten Kunden (212)
periodisch über das benannte Sendeliefernetz (210) den benannten Verzeichnisindex
sendet, wobei der benannte Client (212) den benannten Verzeichnisindex
zwischenspeichert und einer Clientanwendung zur Verfügung stellt, so dass diese von
der benannten Mehrzahl von Servern (202, 204) verfügbaren Daten der benannten
Clientanwendung wie ein hierarchisches Dateisystem eines Computerbetriebssystems
erscheinen; und
worin der Sendedateisystemserver (208) dem benannten Client (212)
periodisch über das benannte Sendeliefernetz (210) die benannten Daten sendet, so dass
eine durch die benannte Clientanwendung von dem benannten Verzeichnisindex
angeforderte Teilmenge der benannten Daten der benannten Clientanwendung zur
Verfügung steht.
3. Sendedateisystem des Anspruchs 2, weiter umfassend:
ein betriebsmässig zwischen dem benannten Client (212) und dem benannten
Sendedateisystemserver (208) gekoppeltes Zweiweg-Nachrichtennetz (402), wobei
der benannte Client (212) besonders bezeichnete, von dem benannten
Verzeichnisindex nicht verfügbare Daten über das Zweiweg-Nachrichtennetz (402) anfordert.
4. Sendedateisystem des Anspruchs 3, worin der benannte
Sendedateisystemserver (208) dem benannten Kunden (212) die benannten, besonders bezeichneten
Daten über das benannte Zweiweg-Nachrichtennetz (402) sendet, sofern die
benannten, besonders bezeichneten Daten von irgend einem aus der benannten Mehrzahl von
Servern (202, 204) verfügbar sind.
5. Sendedateisystem des Anspruchs 3, worin der benannte
Sendedateisystemserver (208) die benannten, durch den benannten Client (212) angeforderten
besonders bezeichneten Daten in das benannte hierarchische Dateisystem aufnimmt und die
benannten, besonders bezeichneten Daten über das benannte Sendeliefernetz (210)
sendet, sofern die benannten, besonders bezeichneten Daten von irgend einem aus der
benannten Mehrzahl von Servern (202, 204) verfügbar sind.
6. Sendedateisystem des Anspruchs 3, worin der benannte
Sendedateisystemserver (208) dem benannten Client (212) über das benannte Zweiweg Nachrichtennetz
(402) mitteilt, dass die benannten, besonders bezeichneten Daten nicht verfügbar sind,
sofern die benannten, besonders bezeichneten Daten von keinem aus der Mehrzahl
von Servern (202, 204) verfügbar sind.
7. Sendedateisystem des Anspruchs 2, weiter umfassend:
eine mit einem Datenbankserver (602) aus der benannten Mehrzahl von
Servern betriebsmässig gekoppelte Datenbank (604), worin die betreffenden
benannten, von dem benannten Datenbankserver (602) verfügbaren Daten Tabellen aus der
benannten Datenbank (604) einschliessen, und worin das betreffende benannte
Verzeichnis des benannten Datenbankservers (602) die benannten Tabellen entsprechend
dem Datenbankschema innerhalb des Verzeichnisindexes indiziert.
8. Sendedateisystem des Anspruchs 7, worin die benannte Clientanwendung
Parameter des Datenbankschemas aus dem benannten Verzeichnisindex angibt, wenn
sie auf von dem benannten Datenbankserver (602) verfügbare Daten zugreift.
9. Sendedateisystem des Anspruchs 7, worin der benannte Client (212) besonders
bezeichnete, in dem benannten Verzeichnisindex nicht verfügbare Daten über ein
Zweiweg-Nachrichtennetz (802) von dem benannten Datenbankserver (602)
anfordert.
10. Sendedateisystem des Anspruchs 2, worin der benannte Verzeichnisindex und
die benannten, von der benannten Mehrzahl von Servern (202, 204) verfügbaren
Daten über das benannte Sendeliefernetz (210) nach einem
Sendedaten-Karussellsystem gesendet werden.
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