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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Aufzeichnungsmaterial, insbesondere
ein Aufzeichnungsmaterial für
Tintenstrahldruck.
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In
den letzten Jahren wurden zur Präsentation
bei zahlreichen akademischen Meetings oder Seminaren hauptsächlich Overhead-Projektoren
anstelle von herkömmlichen
Diaprojektoren verwendet. Auch auf dem Gebiet des Druckens wurden
transparente Druckprodukte für
verschiedene Veröffentlichungen
oder für Verpackungszwecke
gefordert. Zum Drucken auf solchen transparenten Folien ist, verglichen
mit dem Drucken auf gewöhnlichem
Papier, bezüglich
der Druckgeschwindigkeit und des Trocknens besondere Vorsicht erforderlich,
da die Substratfolien selbst kein Absorptionsvermögen aufweisen.
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JP-A-2-276670
und JP-A-4-320877 offenbaren z.B., daß ein Aufzeichnungsblatt mit
einer Druckfarben-aufnehmenden Schicht, hergestellt aus Aluminiumhydroxidhydrat,
die auf einem Substrat ohne Absorptionsvermögen gebildet wird, als Aufzeichnungsmaterial
verwendbar ist. Dieses Aufzeichnungsblatt ist eines mit einer aus
porösem
Aluminiumhydroxidhydrat hergestellten, auf einem transparenten Substrat,
wie einem Polyethylenterephthalatsubstrat, gebildeten Schicht, die
hauptsächlich
den Farbstoff der Druckfarbe absorbiert und fixiert. Diese poröse Aluminiumhydroxidhydratschicht
wird durch Auftragen einer Beschichtungsflüssigkeit, umfassend ein Aluminiumhydroxidsol
aus Boehmit-Kristallteilchen
und ein Bindemittel vom Polyvinylalkoholtyp, auf das Substrat, gefolgt
von Trocknen, gebildet.
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Jedoch
wirft die ein Aluminiumhydroxidsol und ein Bindemittel vom Polyvinylalkoholtyp
umfassende Flüssigkeit
eine Schwierigkeit auf, indem sich die Viskosität im Laufe der Zeit in der
Regel erhöht,
und insbesondere, wenn eine Beschichtungsflüssigkeit mit einer hohen Feststoffanteilkonzentration
vorlag, gestaltete sich die Handhabung schlecht und der Beschichtungsvorgang
war in der Regel schwierig. Wenn die Beschichtungsflüssigkeit
bei einer hohen Temperatur gehalten wurde, um die Erhöhung der
Viskosität
der Beschichtungsflüssigkeit
zu verhindern, sammelten sich aufgrund der Verdampfung an einem
Teil des Beschichterkopfes der Beschichtungsmaschine in der Regel
ein gelförmiges
Produkt und ein agglomeriertes Produkt an und die angesammelten
Produkte verursachten somit Mängel
im Aussehen des Aufzeichnungsblatts, insbesondere im Fall eines
kontinuierlichen Beschichtungsvorgangs.
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Eine
solche aus Aluminiumhydroxidhydrat hergestellte Druckfarbenaufnehmende
Schicht kann auf einem Papiersubstrat gebildet werden. Insbesondere
ist es durch Anwenden eines Verfahrens, wie Gießbeschichten oder Kalandrieren,
möglich,
ein Glanzpapier mit einer glatten Oberfläche und hohem Glanz zu erhalten.
Um jedoch das Druckfarbenabsorptionsvermögen oder die Farbreproduzierbarkeit
eines solchen Glanzpapiers zu erhöhen, ist eine Dicke der adsorbierenden
Schicht von mindestens 20 μm
erforderlich und somit keine hinreichende Vermarktung des Glanzpapiers
möglich,
wenn ein niedriger Preis gefordert ist. Die Druckfarbenübertragungsgeschwindigkeit
zwischen der Druckfarben-aufnehmenden Schicht und dem Papiersubstrat
ist nämlich
so langsam, daß es
erforderlich wurde, den größten Teil
der Druckfarbe nur durch die Druckfarben-aufnehmende Schicht zu
absorbieren.
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JP-A-61057380
beschreibt ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial mit darin eingearbeitetem,
porösem,
anorganischem Pigment, einem kationischen Harz und einer schwer
löslichen
Magnesiumverbindung.
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GB-A-2
085 492 beschreibt ein mineralstoffreiches, feines Compositpapier,
das für
Offset- und Tiefdruck bei hohen Geschwindigkeiten geeignet ist und
30% bis 70% Füllstoff
enthält,
das mit einer Hochgeschwindigkeits-Papierherstellungsmaschine aus einer
Beschickung, die große
Mengen Füllstoff,
vorzugsweise ein Gemisch von Ton und Talkum, enthält und eine
kationische polymere Retentionshilfe und 3 bis 7% eines ionischen
Latex einschließt,
hergestellt wird.
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Unter
diesen Umständen
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Aufzeichnungsmaterial mit
einer ausgezeichneten Bildqualität
durch Verwenden einer Aluminiumhydroxid-Beschichtungsflüssigkeit, die
zeitlich stabil ist und wodurch ein kontinuierlicher Vorgang möglich ist,
bereitzustellen.
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Es
ist weiterhin eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Glanzpapier
bereitzustellen, das eine hohe Druckfarben-Übertragungsgeschwindigkeit
zwischen der Druckfarben-aufnehmenden Schicht und dem Papiersubstrat
aufweist und das ein hohes Druckfarbenabsorptionsvermögen, eine
hohe Farbdichte und eine hohe Qualität aufweist, auch wenn die Dicke
der Druckfarben-aufnehmenden Schicht nicht mehr als 15 μm, bevorzugter
nicht mehr als 10 μm,
ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Aufzeichnungsmaterial bzw. -medium
bereit, umfassend ein Substrat und eine poröse Schicht, welche auf der
Substratoberfläche
gebildet ist, wobei die poröse
Schicht Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
und kationische wasserunlösliche
Harzteilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 0,005 bis 0,1 μm umfaßt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun genauer mit Bezug auf die bevorzugten
Ausführungsformen
beschrieben.
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In
der vorliegenden Erfindung können
die Aluminiumoxidhydrat-Teilchen beliebige Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
sein, so lange sie in der Lage sind, das Lösungsmittel, usw. in der Druckfarbe
wirksam zu absorbieren, nachdem sie unter Bildung einer porösen Schicht
auf die Oberfläche
des Aufzeichnungsmaterials aufgetragen worden sind. Jedoch ist Boehmit
(AlOOH) besonders bevorzugt. Als deren sekundär agglomerierte Teilchengröße ist eine
Größe von 100
bis 200 nm im Hinblick auf die Bildung einer transparenten porösen Aluminiumoxidhydratschicht
und im Hinblick auf die Gewinnung eines aufgezeichneten Produkts
mit einer hohen Farbdichte bevorzugt.
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In
der vorliegenden Erfindung werden die Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
in der porösen
Schicht vorzugsweise aus einem Aluminiumhydroxidsol gebildet, und
es ist besonders bevorzugt, daß die
Solteilchen aus Boehmit hergestellt sind. Des weiteren werden die
kationischen, wasserunlöslichen
Harzteilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 0,005 bis 0,1 μm vorzugsweise
mit dem vorstehend erwähnten
Aluminiumhydroxidsol in Form einer wässerigen Dispersion vermischt.
Eine solche vermischte Flüssigkeit
weist ein ausgezeichnetes Dispergiervermögen und eine niedrige Viskosität auf. Wenn
eine solche vermischte Flüssigkeit
auf ein Substrat aufgetragen wird, kann eine stark transparente,
poröse
Schicht gebildet werden. Hier dienen die Harzteilchen als Bindemittel.
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Andererseits
kann die vorstehend vermischte Flüssigkeit in Form von agglomerierten
Teilchen agglomeriert werden und solche agglomerierten Teilchen
können,
zusammen mit einem organischen Bindemittel, getrennt von den vorstehend
erwähnten
Harzteilchen, auf ein Substrat aufgetragen werden. Durch Herstellen der
porösen
Schicht durch agglomerierte Teilchen kann die Druckfarben-Übertragungsgeschwindigkeit
von der porösen
Schicht zum Substrat erhöht
werden, und wenn Papier als Substrat verwendet wird, kann ein Aufzeichnungsmaterial
erhalten werden, das ein gutes Druckfarbenabsorptionsvermögen und
eine hohe Farbstoffixierung aufweist, auch wenn die Dicke der aufgetragenen
Schicht nicht mehr als 15 μm
ist. Des weiteren kann die Dicke der aufgetragenen Schicht nicht
mehr als 10 μm
sein. Von dem hier als Substrat zu verwendenden Papier wird gefordert,
daß es
Druckfarbenabsorptionsvermögen
aufweist und holzfreies Papier für Druckpapier,
Schaumpapier hoher Qualität
für Informationspapier,
PPC oder ein Papier mit einem Druckfarbenabsorptionsvermögen gleich
solchen Papieren kann vorzugsweise angewendet werden.
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Wenn
agglomerierte Teilchen herzustellen sind, wird die gemischte Flüssigkeit
des Aluminiumhydroxidsols und der Dispersion der wasserunlöslichen
Harzteilchen vorzugsweise durch Sprühtrocknen schnell getrocknet.
Die durch schnelles Trocknen erhaltenen, agglomerierten Teilchen
weisen vorzugsweise eine mittlere Teilchengröße von 1 bis 20 μm auf. Wenn
die mittlere Teilchengröße weniger
als 1 μm
ist, wird die Druckfarben-Übertragungsgeschwindigkeit
der porösen
Schicht zu dem Papiersubstrat in der Regel zu langsam und das Druckfarbenabsorptionsvermögen des
Aufzeichnungsmaterials wird in der Regel unzureichend, wenn die Dicke
der porösen
Schicht zu dünn
gestaltet wird. Wenn weiterhin die mittlere Teilchengröße 20 μm übersteigt, werden
in der Regel Unregelmäßigkeiten
auf der Oberfläche
des Aufzeichnungsmaterials gebildet, wobei der Glanz in der Regel
abnimmt, was unerwünscht
ist. Bevorzugter ist die mittlere Teilchengröße 1 bis 15 μm.
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Für das Sprühtrocknen
wird ein Sprühtrockner
verwendet. Um die Teilchengröße der agglomerierten Teilchen
auf den vorstehend erwähnten
Bereich zu bringen, ist es bevorzugt, einen Sprühtrockner mit Zwei-Flüssigkeiten-Druckdüsensystem
anzuwenden.
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Die
agglomerierten Teilchen werden dann in Wasser dispergiert. Hier
weisen gemäß der vorliegenden Erfindung
die agglomerierten Teilchen selbst Wasserbeständigkeit auf und folglich können die
agglomerierten Teilchen in Wasser, unter Beibehalten des agglomerierten
Zustands, dispergiert werden. Weiterhin wird ein organisches Bindemittel
zu dieser wässerigen
Dispersion gegeben, um eine Beschichtungsflüssigkeit zu erhalten.
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Das
vorstehend genannte organische Bindemittel kann ein wasserlösliches
Polymer, wie Polyvinylalkohol oder dessen modifiziertes Produkt,
Stärke
oder deren modifiziertes Produkt, SBR-Latex, NBR-Latex, Carboxycellulose
oder Polyvinylpyrrolidon, sein. Das organische Bindemittel wird
vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 50 Gewichtsprozent der Aluminiumoxidhydrat-Teilchen,
die die agglomerierten Teilchen bilden, die in der Beschichtungsflüssigkeit
enthalten sind, verwendet. Wenn die Menge des Bindemittels weniger
als 5 Gewichtsprozent ist, wird die Bindungsfestigkeit in der Regel
unzureichend. Wenn sie andererseits 50 Gewichtsprozent übersteigt,
wird das Druckfarbenabsorptionsvermögen oder das Absorptionsvermögen des
Farbstoffs in der Regel unzureichend.
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Das
vorstehend erwähnte
Aufzeichnungsmaterial unter Verwendung von Papier als Substrat wird
vorzugsweise als Glanzpapier angewendet und der 60°-Spiegelglanz der
Oberfläche
der porösen
Schicht ist vorzugsweise mindestens 30%, wie in JIS Z8741 spezifiziert.
Bevorzugter ist der 60°-Spiegelglanz
mindestens 40%.
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Ein
Verfahren zur Gewinnung eines solchen Glanzpapiers umfaßt vorzugsweise
Auftragen der vorstehend erwähnten
Beschichtungsflüssigkeit
auf eine Substratoberfläche,
dann Trocknen derselben, bis der Wasseranteil in der aufgetragenen
Schicht vorzugsweise 100 bis 450 Gewichtsprozent, bezogen auf den
Feststoffgehalt, ist, anschließend
unter Druck setzen mit einer Preßform mit glatter Oberfläche, die
auf eine Temperatur von 50 bis 150°C auf der Beschichtungsschicht
mit einer linearen Belastung von 2 bis 50 kg/cm erhitzt wird, Trocknen
der aufgetragenen Schicht und anschließend Entspannen der Preßform.
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Das
vorstehend erwähnte
unter Druck setzen der Preßform
auf der aufgetragenen Schicht kann nicht nur durch ein Chargensystem
ausgeführt
werden, sondern ebenfalls durch ein kontinuierliches System unter Verwendung
einer rotierenden Walze als Preßform
mit einer glatten Oberfläche,
oder Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit auf das Substrat und
unter Druck setzen der Preßform,
können
durchgehend als kontinuierlicher Vorgang ausgeführt werden.
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Andererseits
kann das vorstehende Glanzpapier ebenfalls durch Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit
auf eine glatte Oberfläche
einer Preßform,
unter Druck setzen des Substrats gegen die aufgetragenen Schicht,
gefolgt von Trocknen, unter Bildung einer Aluminiumoxidhydratschicht
und anschließend
Entlasten der Preßform
zur Übertragung
der Aluminiumoxidhydratschicht von der Preßform auf das Substrat erhalten werden.
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Als
das Material der Preßform
können
ein Kunststoff, wie Polyethylenterephthalat (nachstehend als PET
bezeichnet) oder Polycarbonat oder ein Metall, ohne besondere Begrenzung
angewendet werden.
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In
der vorliegenden Erfindung liegen die kationischen, wasserunlöslichen
Harzteilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 0,005 bis 0,1 μm vorzugsweise
in einer Menge von 2 bis 50 Gewichtsprozent, berechnet als Feststoffanteil,
bezogen auf die Aluminiumoxidhydrat-Teilchen, vor. Wenn die Menge
50 Gewichtsprozent übersteigt,
kann sich das Druckfarbenabsorptionsvermögen der porösen Schicht verschlechtern,
was unerwünscht
ist. Wenn sie andererseits weniger als 2 Gewichtsprozent beträgt, wird
die mechanische Festigkeit, wenn die Harzteilchen als Bindemittel
verwendet werden und wenn agglomerierte Teilchen gebildet werden sollen,
in der Regel unzureichend; wenn agglomerierte Teilchen in Wasser
dispergiert werden, kann der agglomerierte Zustand der agglomerierten
Teilchen kaum beibehalten werden; und wenn die Dicke der porösen Schicht
dünn gestaltet
wird, wird das Druckfarbenabsorptionsvermögen des Aufzeichnungsmaterials
in der Regel unzureichend, was unerwünscht ist. Insbesondere, wenn
die Harzteilchen als Bindemittel verwendet werden, liegen sie bevorzugt
in einer Menge von 5 bis 50 Gewichtsprozent vor, und wenn agglomerierte
Teilchen gebildet werden sollen, liegen sie vorzugsweise in einer
Menge von 2 bis 35 Gewichtsprozent vor.
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Für die erfindungsgemäßen Harzteilchen
ist es erforderlich, daß sie
kationische Harzteilchen mit einer positiven Ladung auf ihrer Oberfläche sind.
Solche kationischen Harzteilchen bilden unter sauren Bedingungen
von höchstens
pH 8, vorzugsweise höchstens
pH 6, eine stabile wässerige
Dispersion. In der vorliegenden Erfindung werden vorzugsweise Teilchen,
die aus einem kationischen Acrylpolymer hergestellt sind (in der
vorliegenden Erfindung schließt
Acrylpolymer ein Methacrylpolymer ein), eingesetzt. Die kationischen
Harzteilchen weisen Gruppen, wie Amin- oder quaternäre Ammoniumgruppen,
auf, und eine positive elektrische Ladung wird durch elektrolytische
Dissoziation solcher Gruppen erhalten. Unter solchen kationischen
Acrylpolymeren sind jene mit einem Molekulargewicht von mindestens
10 000 vom Blickpunkt der Wasserbeständigkeit und Wetterbeständigkeit
der Aluminiumoxidhydratschicht bevorzugt. Im Fall eines anionischen
Acrylpolymers, das beispielsweise aus einem Acrylsäuresalz
hergestellt wurde, wird aufgrund elektrostatischer Ursachen in der
Regel Ausflockung des Aluminiumoxidhydrats stattfinden, wodurch
eine stabile Beschichtungsflüssigkeit in
der Regel kaum erhältlich
ist. Des weiteren kann im Fall eines aus beispielsweise einem Acrylsäureester, wie
Alkylacrylat, hergestellten üblichen,
nichtionischen Acrylpolymers die mechanische Festigkeit des Polymers
selbst hinreichend sein, jedoch wird die Anhaftung zwischen der
Aluminiumoxidhydratschicht und dem Substrat, wie Polyethylenterephthalat,
in der Regel schlecht.
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Besonders
bevorzugt sind vom Blickpunkt der mechanischen Festigkeit der Aluminiumoxidhydratschicht
und Haftung an dem Substrat Harzteilchen vom Composittyp mit einer
Kern/Schale-Struktur. Der Kernteil besteht vorzugsweise aus einem
Polymer mit einem Acrylsäureester,
wie einem Alkylacrylat als Polymereinheiten und der Schaleteil wird
vorzugsweise aus einem Polymer mit einem kationischen Acrylsäurederivat, wie
einem Acrylsäureester
oder einem Acrylsäureamid,
mit einer tertiären
Aminogruppe oder einer quaternären
Aminogruppe, wie N,N-Dimethylaminoethylacrylat oder N,N-Dimethylaminopropylacrylamid,
als Polymereinheiten hergestellt. Die Harzteilchen werden vorzugsweise
in Form einer wässerigen
Dispersion von 5 bis 50 Gewichtsprozent verwendet.
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In
der vorliegenden Erfindung ist die mittlere Teilchengröße der Harzteilchen
0,005 bis 0,1 μm.
Wenn die mittlere Teilchengröße den vorstehenden
Bereich übersteigt,
wird die Aluminiumoxidhydratschicht in der Regel opak, wobei das
Aufzeichnungsmaterial nicht transparent sein wird, auch wenn das
Substrat transparent ist. Des weiteren wird es auch in dem Fall,
wenn das Substrat opak ist, ein Problem geben, indem es nämlich unmöglich ist,
ein Bild mit hoher Qualität
zu erhalten, ohne die Textur des Substrats zu beeinträchtigen.
Wenn andererseits die mittlere Teilchengröße kleiner als der vorstehende
Bereich ist, wenn die Harzteilchen als Bindemittel verwendet werden,
wird die mechanische Festigkeit in der Regel unzureichend. Die mittlere
Teilchengröße der Harzteilchen
ist vorzugsweise 0,008 bis 0,05 μm.
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In
der vorliegenden Erfindung umfaßt
die Porenstruktur vorzugsweise Poren mit Radien von 1 bis 20 nm,
zur Bildung einer porösen
Schicht, die im wesentlichen aus den Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
und den kationischen, wasserunlöslichen
Harzteilchen einer mittleren Teilchengröße von 0,005 bis 0,1 μm besteht.
Weiterhin ist das Porenvolumen vorzugsweise 0,3 bis 1,2 ml/g, wodurch
ein hinreichendes Absorptionsvermögen erhalten wird und die poröse Schicht
transparent wird. Wenn hier das Substrat transparent ist, wird ein
transparentes Aufzeichnungsmaterial erhalten. Auch wenn das Substrat
opak ist, ist es möglich,
ein Bild mit hoher Qualität
ohne Beeinträchtigen
der Textur des Substrats zu erhalten. Weiterhin wurde die Messung
der Porengrößenverteilung
in dieser Beschreibung durch ein Stickstoffabsorptions/Desorptionsverfahren
ausgeführt.
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Zusätzlich zu
diesen physikalischen Eigenschaften ist es bevorzugt, daß der mittlere
Porenradius der Aluminiumoxidhydratschicht 4,5 bis 9,0 nm ist, und
das Volumen der Poren mit Radien innerhalb eines Bereichs des mittleren
Porenradius ± 1
nm vorzugsweise mindestens 50% des gesamten Porenvolumens ist, insbesondere
im Hinblick darauf, daß man
sowohl der Transparenz als auch den fixierenden Eigenschaften eines Farbstoffs
genügt.
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In
der vorliegenden Erfindung wird die die Harzteilchen und die Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
umfassende Beschichtungsflüssigkeit
unter Verwendung der kationischen, wasserunlöslichen Harzteilchen mit einer mittleren
Teilchengröße von 0,005
bis 0,1 μm
als Bindemittel, nach ihrer Herstellung gewöhnlich bei 5 bis 35°C gehalten.
Diese Beschichtungsflüssigkeit
ist mit einer geringen Änderung
in der Viskosität über die
Zeit stabil. Folglich ist ein kontinuierliches Beschichten für einen
langen Zeitraum möglich.
Weiterhin können
zusätzlich zu
den vorstehenden Harzteilchen gegebenenfalls ein Bindemittel oder
beliebige andere Additivkomponenten in diese Beschichtungsflüssigkeit
eingearbeitet werden.
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Bezüglich des
Beschichtungsverfahrens ist es bevorzugt, die vorstehende Beschichtungsflüssigkeit mit
Hilfe von beispielsweise einem Riegelbeschichter, einem Stabbeschichter,
einem Rakelbeschichter, einem Kommabeschichter, einem Walzenbeschichter,
einem Düsenbeschichter,
einem Luftrakelbeschichter oder einem Floatmesserbeschichter auf
ein Substrat aufzutragen. Die Dicke der Beschichtung kann geeigneterweise beispielsweise
in Abhängigkeit
der Bedienung des Druckers oder der Art und Menge der Druckfarbe
und des für
das Aufzeichnen zu verwendenden Lösungsmittels ausgewählt werden.
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In
der vorliegenden Erfindung kann die poröse Schicht eine einzige Aluminiumoxidhydratschicht
sein. Um jedoch die Kratzfestigkeit der Oberfläche zu verbessern, kann durch
Auftragen eines Siliziumdioxidsols auf die Aluminiumoxidhydratschicht
eine Siliziumdioxidschicht auf der Aluminiumoxidhydratschicht gebildet
werden. Weiterhin kann in dem Fall, wenn die Dicke der porösen Schicht
dünn ist,
eine aus einem Aluminiumoxidhydrat hergestellte Oberflächenschicht
darauf gebildet werden, um die Größe der Punkte, die durch Tintenstrahldrucken
gebildet werden, zu optimieren. Hier kann die Oberflächenschicht
aus Aluminiumoxidhydrat von der Aluminiumoxidhydratschicht der vorliegenden
Erfindung gleich oder verschieden sein. In die Oberflächenschicht
aus Siliziumdioxid oder Aluminiumoxidhydrat kann gegebenenfalls
eine wasserabweisende oder hydrophile Substanz eingearbeitet werden.
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Der
Mechanismus in der vorliegenden Erfindung, wodurch die Erhöhung der
Viskosität
der gemischten Flüssigkeit,
umfassend die Aluminiumoxidsol und die wässerige Dispersion der nichtionischen
oder kationischen, wasserunlöslichen
Harzteilchen, unterdrückt
wird und die Flüssigkeit
stabil wird, ist nicht verständlich. Es
wird jedoch angenommen, daß das
wasserunlösliche
Harz in dem Teilchenzustand mit dem Aluminiumhydroxidsol in Wechselwirkung
tritt, wodurch die Viskosität
geeigneterweise eingestellt wird.
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Weiterhin
ist die Struktur der porösen
Aluminiumoxidhydratschicht, die durch Beschichten und Trocknen der
Beschichtungsflüssigkeit,
die im wesentlichen aus der vorstehend gemischten Flüssigkeit
zusammengesetzt ist, erhältlich
ist, nicht klar zu verstehen. Es wird jedoch angenommen, daß durch
Vermindern der mittleren Teilchengröße der Harzteilchen auf ein
geringeres Maß als
die sekundär
agglomerierte Teilchengröße der Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
eine geeignete poröse
Schicht gebildet werden kann und eine transparente Aluminiumoxidhydratschicht
erhalten werden kann.
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Des
weiteren kann in dem Fall, wenn mit Hilfe einer Beschichtungsflüssigkeit,
umfassend agglomerierte Teilchen, die aus der vorstehend erwähnten gemischten
Flüssigkeit
gebildet wurden, eine dünne
poröse Schicht
mit einem Druckfarbenabsorptionsvermögen auf einem Papiersubstrat
gebildet wird, eine poröse Schicht
mit großen
Poren erhalten werden, wodurch die Druckfarben-Übertragungsgeschwindigkeit
von der porösen
Schicht auf das Papiersubstrat erhöht sein wird.
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Andererseits
sind die agglomerierten Teilchen Teilchen, worin Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
gleichförmig
dispergiert sind. Es wird angenommen, daß dies zu der hohen Fixiereigenschaft
für einen
Farbstoff und der ausgezeichneten Farbreproduzierbarkeit beiträgt.
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Das
erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial
ist besonders für
einen Tintenstrahldrucker geeignet.
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Nun
wird die vorliegende Erfindung genauer mit Bezug auf Beispiele und
Vergleichsbeispiele beschrieben. Jedoch sollte es selbstverständlich sein,
daß die
vorliegende Erfindung in keiner Weise auf solche speziellen Beispiele
beschränkt
ist.
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In
den nachstehenden Beispielen ist die Feststoffanteilkonzentration
des Aluminiumhydroxidsol eine Konzentration, die, bezogen auf den
durch Trocknen bei 140°C
zu einem Konstantgewicht erhaltenen Feststoff, berechnet wird.
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In
Beispielen 3 bis 5 und Vergleichsbeispielen 4 und 5 wurde der Glanz
bei einem Winkel von 60° mit Hilfe
eines Glanzmeters 300A, hergestellt von Nippon Denshoku K.K., gemessen.
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Zur
Bewertung der Wasserbeständigkeit
der getrockneten agglomerierten Teilchen in Beispielen 3 bis 5 und
Vergleichsbeispielen 4 und 5 wurden die agglomerierten Teilchen
Wasser ausgesetzt, wodurch die Wasserbeständigkeit durch das Verhältnis, bei
dem der agglomerierte Zustand der agglomerierten Teilchen beibehalten
wurde, bewertet wurde. Insbesondere wurde das wie nachstehend definierte
Agglomerationsverhältnis als
Standard zur Bewertung verwendet.
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In
ein 100 cm3-Zentrifugentrennröhrchen wurden
2 g getrocknete, agglomerierte Teilchen gegeben und 50 g Wasser
wurden weiterhin zugesetzt, gefolgt von Rühren, um die agglomerierten
Teilchen im Wasser zu dispergieren. Diese Dispersion wurde 5 Minuten
bei 2 000 U/min Zentrifugaltrennung unterzogen, wonach der Überstand
entfernt und der verbleibende Niederschlag getrocknet wurde, woraufhin
das Gewichtsverhältnis
des getrockneten Niederschlags zu dem Gewicht der anfänglich getrockneten,
agglomerierten Teilchen in Gewichtsprozent wiedergegeben wurde,
was als das Agglomerationsverhältnis
verwendet wurde, nämlich,
Agglomerationsverhältnis
(%) = (Gewicht des Niederschlags/2) × 100.
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BEISPIEL 1
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Ein
durch Hydrolysieren von Aluminiumisopropoxid erhaltener Niederschlag
wurde unter Gewinnung eines Aluminiumhydroxidsols, das 19 Gewichtsprozent
Aluminiumoxidhydrat-Teilchen mit einer mittleren sekundären agglomerierten
Teilchengröße von 170
nm enthielt, peptisiert. Anschließend wurden zu 500 g dieses Aluminiumhydroxidsols
95 g einer wässerigen
Dispersion von kationischen Acrylharzteilchen mit einer Feststoffanteilkonzentration
von 30 Gewichtsprozent (Acrit UW-129EX, hergestellt von Taisei Kako
K.K., mittlere Teilchengröße: 0,01 μm) zugesetzt
und durch Rühren
unter Gewinnung einer Beschichtungsflüssigkeit vermischt. Die Viskosität dieser
Beschichtungsflüssigkeit
war 45 cP bei 20°C
und keine Erhöhung
der Viskosität wurde
nach Halten derselben für
12 Stunden beobachtet. Dann wurde diese Beschichtungsflüssigkeit
auf eine transparente Polyethylenterephthalatfolie in einer Dicke
von 100 μm
mit einem Riegelbeschichter aufgetragen und getrocknet, unter Gewinnung
eines transparenten Aufzeichnungsblatts mit einer porösen Aluminiumoxidhydratschicht.
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VERGLEICHSBEISPIEL 1
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Zu
500 g des gleichen Aluminiumhydroxidsols wie in Beispiel 1 wurden
71,3 g einer wässerigen
Dispersion von anionischen Acryl/Urethanharzteilchen mit einer Feststoffanteilkonzentration
von 40 Gewichtsprozent (Acrit WEM-141, hergestellt von Taisei Kako
K.K., mittlere Teilchengröße: 0,1 μm) gegeben
und durch Rühren
vermischt. Unmittelbar nach Beendigung der Zugabe gelierten die
ausgefallenen Agglomerate, wobei keine stabile Beschichtungsflüssigkeit
erhalten wurde.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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Zu
500 g des gleichen Aluminiumhydroxidsols wie in Beispiel 1 wurden
72,2 g einer wässerigen
Dispersion von kationischen Acrylharzteilchen mit einer Feststoffanteilkonzentration
von 39,5 Gewichtsprozent (Boncoat SFC-241, hergestellt von Dainippon
Ink Chemical Industry Co., Ltd., mittlere Teilchengröße: 0,2 μm) gegeben
und durch Rühren
unter Gewinnung einer Beschichtungsflüssigkeit vermischt. Die Viskosität dieser Beschichtungsflüssigkeit
war 52,5 cP bei 20°C.
Keine wesentliche Erhöhung
wurde in der Viskosität
nach dem Halten derselben für
8 Stunden beobachtet und die Beschichtungsflüssigkeit war stabil. Dann wurde
in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 diese Beschichtungsflüssigkeit
auf eine transparente Polyethylenterephthalatfolie in einer Dicke
von 100 μm
mit einem Riegelbeschichter aufgetragen und getrocknet, unter Gewinnung
eines Aufzeichnungsblatts mit einer porösen Aluminiumoxidhydratschicht.
Dieses Aufzeichnungsblatt war weiß und war nicht transparent.
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BEISPIEL 2
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Ein
durch Hydrolysieren von Aluminiumisopropoxid erhaltener Niederschlag
wurde peptisiert, unter Gewinnung eines Aluminiumhydroxidsols, enthaltend
20 Gewichtsprozent Aluminiumoxidhydrat-Teilchen mit einer mittleren
sekundär
agglomerierten Teilchengröße von 190
nm. Dann wurden zu 600 g dieses Aluminiumhydroxidsol 120 g der gleichen
wässerigen
Dispersion von kationischen Acrylharzteilchen, wie in Beispiel 1 verwendet,
gegeben und durch Rühren
vermischt, unter Gewinnung einer Beschichtungsflüssigkeit. Die Viskosität dieser
Beschichtungsflüssigkeit
war 43 cP bei 23°C.
Dann wurde diese Beschichtungsflüssigkeit
auf eine Polyethylenterephthalatfolie in einer Dicke von 100 μm mit einem
Riegelbeschichter aufgetragen und getrocknet, unter Gewinnung eines
Aufzeichnungsblatts mit einer porösen Aluminiumoxidhydratschicht
mit einer Dicke von 30 μm.
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Dieses
Aufzeichnungsblatt wurde außerhalb
angeordnet, um einen Belastungstest durch Sonnenlicht, Wind und
Regen auszuführen.
Nach Ablauf von 3 Monaten war die poröse Aluminiumoxidhydratschicht
von der gleichen Form wie unmittelbar nach dem Trocknen, wodurch
keine Verschlechterung des Aufzeichnungsblatts beobachtet wurde.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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600
g des gleichen Aluminiumhydroxidsols wie in Beispiel 2 wurden auf
55°C erhitzt
und 11 Gewichtsprozent, bezogen auf die Aluminiumoxidhydrat-Teilchen
von Polyvinylalkohol (PVA-124, hergestellt von Kuraray Corporation),
wurden zugegeben und Wasser wurde weiterhin zugesetzt und durch
Rühren
vermischt, unter Gewinnung einer Beschichtungsflüssigkeit mit einer Feststoffanteilkonzentration
von 16,5 Gewichtsprozent. Die Viskosität dieser Beschichtungsflüssigkeit
war 52 cP bei 55°C.
Unter Verwendung dieser Beschichtungsflüssigkeit wurde ein Aufzeichnungsblatt
mit einer porösen
Aluminiumoxidhydratschicht mit einer Dicke von 30 μm in der
gleichen Weise wie in Beispiel 2 hergestellt.
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Bezüglich dieses
Aufzeichnungsblatts wurde der gleiche Belastungstest wie in Beispiel
2 ausgeführt, wobei
sich nach Ablauf von 1 Monat Risse über die gesamte Oberfläche der
porösen
Aluminiumoxidhydratschicht gebildet hatten und nach Ablauf von 3
Monaten war die Aluminiumoxidhydratschicht von der Polyethylenterephthalatfolie
abgeschält.
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BEISPIEL 3
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Zu
100 Gewichtsteilen (Feststoffanteil) des gleichen Aluminiumhydroxidsols
wie in Beispiel 2 wurden 5 Gewichtsteile (Feststoffanteil) der gleichen
wässerigen
Dispersion von kationischen Acrylharzteilchen wie in Beispiel 1
gegeben und Wasser wurde weiterhin zugesetzt, um eine formulierte
Flüssigkeit
mit einer Feststoffanteilkonzentration von 10 Gewichtsprozent zu
erhalten. Diese formulierte Flüssigkeit
wurde schnell mit Hilfe eines Sprühtrockners vom Zwei-Flüssigkeiten-Druck-Düsensystem
(Papyrus GB22, hergestellt von Yamato Kagaku K.K.) getrocknet, unter
Gewinnung von getrockneten agglomerierten Teilchen. Hier war die
Teilchengröße der agglomerierten
Teilchen 6 μm
und das Agglomerationsverhältnis
betrug 90%.
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Dann
wurden 20 Gewichtsteile der agglomerierten Teilchen unter Rühren zu
80 Gewichtsteilen Wasser gegeben und vollständig dispergiert. Anschließend wurde
ein Bindemittel, Polyvinylalkohol (MA26GP, hergestellt von Shin-Etsu
Chemical Industry Co., Ltd.) in einer Menge von 10 Gewichtsprozent
zu den agglomerierten Teilchen gegeben und Wasser wurde weiterhin
zugesetzt, um eine Beschichtungsflüssigkeit mit einer Feststoffanteilkonzentration
von 16,5 Gewichtsprozent zu erhalten. Die Beschichtungsflüssigkeit
wurde mit einem Riegelbeschichter auf ein Substrat, hergestellt
aus holzfreiem Papier mit einem Gewicht von 157 g/m2,
so aufgetragen, daß die
trockene beschichtete Menge 8 g/m2 sein
würde.
Der Wasseranteil, unmittelbar nach dem Beschichten, betrug 506 Gewichtsprozent
zu dem Feststoffanteil in der aufgetragenen Schicht. Die Beschichtung
wurde auf einen Wasseranteil von 300% getrocknet.
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Auf
dieser aufgetragenen Schicht wurde eine Preßform mit einer Spiegeloberfläche, erhitzt
auf 90°C, unter
einer linearen Last von 10 bis 20 kg/cm zum Trocknen unter Druck
gepreßt
und anschließend
wurde die Spiegeloberfläche
davon abgezogen, unter Gewinnung eines beschichteten Papiers. Die
Dicke der Beschichtungsschicht dieses beschichteten Papiers war
10 μm und
der 60°-Spiegelglanz betrug
42%.
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BEISPIEL 4
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Agglomerierte
Teilchen mit einer mittleren Teilchengröße von 6 μm und einem Agglomerationsverhältnis von
94% wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 erhalten, mit
der Ausnahme, daß die
Menge der wässerigen
Dispersion der kationischen Acrylharzteilchen auf 10 Gewichtsteile
(Feststoffanteil) geändert
wurde. Unter Verwendung der agglomerierten Teilchen wurde ein beschichtetes
Papier mit einer Beschichtungsschichtdicke von 10 μm und einem
60°-Spiegelglanz
von 40% in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 hergestellt.
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BEISPIEL 5
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Eine
Beschichtungsflüssigkeit
mit einer Feststoffanteilkonzentration von 16,5 Gewichtsprozent
wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 2 hergestellt, mit Ausnahme,
daß der
Polyvinylalkohol so zugegeben wurde, daß er 11 Gewichtsprozent zu
den agglomerierten Teilchen sein würde. Diese Beschichtungsflüssigkeit wurde
auf eine PET-Folie mit einer Dicke von 100 μm mit einem Riegelbeschichter
so aufgetragen, daß die getrocknete
aufgetragene Menge 8 g/m2 sein würde. Der
Wasseranteil, unmittelbar nach dem Beschichten, war 506 Gewichtsprozent
zu dem Feststoffanteil in der beschichteten Schicht. Die aufgetragene
Schicht wurde auf einen Wasseranteil von 370 Gewichtsprozent getrocknet.
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Auf
diese beschichtete Oberfläche
wurde holzfreies Papier mit einem Gewicht von 128 g/m2 im
nahen Kontakt damit angeordnet, gefolgt von Trocknen, bis der Wassergehalt
in der beschichteten Schicht maximal 5 Gewichtsprozent zu dem Feststoffanteil
war, und anschließend
wurde der PET-Film abgeschält.
Die aufgetragene Schicht wurde vollständig auf das Papier übertragen,
wodurch ein beschichtetes Papier erhalten wurde. Die Dicke der Beschichtung
von diesem beschichteten Papier war 10 μm und der 60°-Spiegelglanz betrug 41 %.
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VERGLEICHSBEISPIEL 4
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Agglomerierte
Teilchen wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, daß nur
das Aluminiumhydroxidsol ohne Verwendung des kationischen Acrylharzes
angewendet wurde und Wasser wurde zugegeben, so daß die Feststoffanteilkonzentration
10 Gewichtsprozent sein würde.
Die mittlere Teilchengröße der agglomerierten
Teilchen war 6 μm
und das Agglomerationsverhältnis
betrug 0%. Unter Verwendung der agglomerierten Teilchen wurde ein
beschichtetes Papier mit einer Beschichtungsdicke von 10 μm und einem
60°-Spiegelglanz
von 43% in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 hergestellt.
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VERGLEICHSBEISPIEL 5
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Agglomerierte
Teilchen wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 4 hergestellt,
mit der Ausnahme, daß die
gleiche Dispersion wie in Vergleichsbeispiel 2 als wässerige
Dispersion der kationischen Acrylharzteilchen verwendet wurde. Die
mittlere Teilchengröße der agglomerierten
Teilchen war 6 μm
und das Agglomerationsverhältnis
betrug 54%. Unter Verwendung der agglomerierten Teilchen wurde ein
beschichtetes Papier mit einer Beschichtungsdicke von 10 μm und einem
60°-Spiegelglanz
von 42% in der gleichen Weise wie in Beispiel 3 hergestellt.
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Auf
jedem der in Beispielen 3 bis 5 und Vergleichsbeispielen 4 und 5
erhaltenen beschichteten Papiere wurde ein Testmuster mit Hilfe
eines Tintenstrahldruckers (MJ500C, hergestellt von Seiko Epson
K.K.) gedruckt. Bezüglich
jedes Druckblatts wurden das Druckfarbenabsorptionsvermögen und
der Grad des Beadings bezüglich
der fünf
Grade von 1 bis 5 (1: schlechtester, 5: bester) bewertet. Weiterhin
wurden bezüglich
Cyan und Magenta die Farbdichten mit einem Color Densitometer (SPM1002,
hergestellt von GRETAG) gemessen. Die Ergebnisse werden in Tabelle
1 gezeigt.
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Das
erfindungsgemäße Aufzeichnungsmaterial
hat ein hohes Druckfarbenabsorptionsvermögen und stellt eine Aufzeichnung
mit einer hohen Farbdichte bereit und ist in der Wasserbeständigkeit
ausgezeichnet. Weiterhin ist es gemäß der vorliegenden Erfindung
möglich,
mit einer Aluminiumhydroxidsolbeschichtungsflüssigkeit, die in der Stabilität im Laufe
der Zeit ausgezeichnet ist und deren Viskosität über einen langen Zeitraum stabil
ist, wodurch die Handhabungswirksamkeit und der Beschichtungsvorgang,
insbesondere der kontinuierliche Beschichtungsvorgang, erleichtert
werden können,
ein Aufzeichnungsmaterial zu bilden. Weiterhin kann unter Verwendung
eines Papiers mit Druckfarbenabsorptionsvermögen wie das Substrat, ein Glanzpapier
erzeugt werden, das ein ausgezeichnetes Druckfarbenabsorptionsvermögen und
eine ausgezeichnete Anhaftung aufweist, auch wenn die Dicke der
Beschichtungsschicht dünn
gemacht ist. Folglich ist es möglich,
ein kostengünstiges
Glanzpapier mit hoher Qualität
herzustellen. Weiterhin wird insbesondere, wenn ein kationisches
Acrylpolymer als Bindemittelharzteilchen verwendet wird, eine Wirkung
zum Unterdrücken
von Farbstoff-Blotting in einer Aufzeichnungsdruckfarbe beobachtet.