DE69700754T2 - Sulfonylverbindung und diese verwendendes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium - Google Patents

Sulfonylverbindung und diese verwendendes wärmeempfindliches Aufzeichnungsmedium

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DE69700754T2
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Description

    Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine spezielle Sulfonylverbindung und die Verwendung dieser Verbindung, und insbesondere hat in dem Falle, daß die Verbindung zusammen mit einem speziellen Entwickler für thermosensitive Aufzeichnungsmedien vorliegt, eine wäßrige Aufschlämmung des Entwicklers eine gute Stabilität gegen Hydration im Laufe der Zeit und das sensitive Aufzeichnungsmedium ist hochsensitiv, zeigt weniger Oberflächentrübung und hat eine gute Lagerstabilität des aufgezeichneten Bildes und ist insbesondere ausgezeichnet hinsichtlich der Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Hitze und Weichmacher.
  • Stand der Technik
  • In der Technik ist ein thermosensibles Aufzeichnungsmedium wohlbekannt, das die thermische Farbreaktion eines elektronenliefernden Basisfarbstoffvorläufers und eines elektronenakzeptierenden Entwicklers nutzt. Unter anderem sind 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan und 4-Hydroxy-4'- Isopropoxy-diphenylsulfon (EP-A-131 631) und auch eine Verbindung der folgenden Formel als der Entwickler bekannt:
  • worin X ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Hydroxyl-, Carboxyl-, Alkoxycarbonyl-, Alkyl-, Alkoxy-, Allyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Cycloalkylgruppe ist; Ar steht für eine Arylengruppe, die 2 bis 5 Benzolringe enthält oder an diese Ringe kondensiert ist, oder eine Bisarylengruppe, in der die Arylengruppen über zweiwertige Gruppen miteinander verbunden sind; und R steht für ein Wasserstoffatom oder Alkyl, Aralkyl oder Aryloxyalkyl (EP-A-567 314).
  • Für ein thermosensibles Aufzeichnungsmedium, in dem dieser Entwickler verwendet wird, sind jedoch weitere Verbesserungen der Lagerstabilität für die Farbentwicklung, insbesondere der Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Hitze und Weichmacher erforderlich. Um diese Probleme zu lösen, haben die Erfinder zuvor eine Verbindung mit der folgenden Formel (2) gefunden:
  • worin X ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; sind gleich oder verschieden und stehen jeweils für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, und eine Patentanmeldung dieser Verbindung eingereicht (EP-A-706 997).
  • Im nachhinein wurde jedoch festgestellt, daß ein thermosensitives Aufzeichnungsmedium, in dem diese Verbindung als Entwickler verwendet wird, hinsichtlich der obengenannten Eigenschaften hervorragend ist, wenn jedoch eine wäßrige Aufschlämmung dieses Entwicklers bei 40ºC aufbewahrt wurde, tritt eine Verschlechterung der Dispersion infolge von Hydration auf und danach bewirkt das thermosensitive Aufzeichnungsmedium, in dem diese Verbindung verwendet wird, eine Oberflächentrübung der Trägerbasis bei 60ºC, was verbessert werden sollte.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Sulfonylverbindung bereitzustellen für die Verwendung in einem thermosensiblen Aufzeichnungsmedium, das hochsensitiv ist, wenig Oberflächentrübung zeigt und auch eine gute Lagerstabilität des aufgezeichneten Bildes besitzt, insbesondere hinsichtlich seiner Aufzeichnungseigenschaften, hervorragend ist hinsichtlich der Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Hitze und Weichmacher, die Sulfonylverbindung ist nämlich fähig, eine Verschlechterung der Dispersion des Entwicklers der obigen allgemeinen Formel (2) in einer wäßrigen Aufschlämmung infolge von Hydration zu verhindern, und so kann die Stabilität der Dispersion über die Zeit verbessert werden.
  • Die Erfinder haben sorgfältige Studien durchgeführt, um das thermosensitive Aufzeichnungsmedium mit einer hohen Sensitivität und guten Lagereigenschaften des aufgezeichneten Bildes zu erhalten, indem verhindert wird, daß die Aufschlämmung des Entwicklers der obigen allgemeinen Formel (2) ihre Dispersion infolge von Hydration verschlechtert, und haben als Ergebnis eine Sulfonylverbindung mit der allgemeinen Formel (1) gefunden:
  • worin jedes X für ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht; R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; können gleich oder verschieden sein und stehen für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, und Y steht für Alkyl, Aralkyl, Allyl, Cyclohexyl, Aryl, Alkylaryl, Alkylsulfonyl, Benzolsulfonyl, Alkylbenzolsulfonyl, Alkyloyl, Benzoyl, Alkylbenzoyl, Acryloyl, Metacryloyl oder Glycidyl, und es wurde festgestellt, daß die Hydration der wäßrigen Aufschlämmung des Entwicklers verhindert werden kann, wenn die obige Sulfonylverbindung mit der allgemeinen Formel (1) und der Entwickler mit der allgemeinen Formel (2) zusammen vorliegen, wodurch die vorliegende Erfindung ihr Ziel erreicht hat.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 1.
  • Fig. 2 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 2.
  • Fig. 3 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 3.
  • Fig. 4 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 4.
  • Fig. 5 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 5.
  • Fig. 6 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 6.
  • Fig. 7 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 7.
  • Fig. 8 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 8.
  • Fig. 9 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 9.
  • Fig. 10 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 10.
  • Fig. 11 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 11.
  • Fig. 12 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 12.
  • Fig. 13 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 13.
  • Fig. 14 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 14.
  • Fig. 15 zeigt ein Infrarotabsorptions-Spektrogramm der Verbindung aus Ausführungsbeispiel 15.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die Verbindungen mit der allgemeinen Formel (1), die die vorliegende Erfindung betreffen, werden nun ausführlich beschrieben. Die Definitionen von X, Y, R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; sind wie oben beschrieben. Als bevorzugte Beispiele für Y seien eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Aralkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen substituierte Arylgruppe, eine Arylgruppe, eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Benzolsulfonylgruppe, eine mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen substituierte Benzolsulfonylgruppe, eine Alkyloylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Benzoylgruppe, eine Alkylbenzoylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Acryloylgruppe, eine Metacryloylgruppe und eine Glycidylgruppe genannt.
  • Die folgenden Verbindungen können als konkrete Beispiele für Verbindungen mit der allgemeinen Formel (1) aufgeführt werden:
  • (1) 1-Methoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (2) 1-Ethoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (3) 1-n-Propoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (4) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (5) 1-n-Butoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (6) 1-sec-Butoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (7) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzylether
  • (8) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}allylether
  • (9) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}phenylether
  • (10) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}methansulfonat
  • (11) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat
  • (12) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}-4-methylbenzolsulfonat
  • (13) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}-2,4-dimethylbenzolsulfonat
  • (14) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}-2,5-dimethylbenzolsulfonat
  • (15) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}-3,4-dimethylbenzolsulfonat
  • (16) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}acetat
  • (17) 1-Stearoyloxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol
  • (18) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylat
  • (19) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}-4-methylphenylcarboxylat
  • (20) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}acrylat
  • (21) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}methacrylat
  • (22) 1-{2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenoxy}-2,3-epoxypropan
  • (23) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenoxy}n-hexylether
  • (24) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenoxy}stearylether
  • (25) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenoxy}cyclohexylether
  • (26) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(4-methylphenylsulfonyl)benzol
  • (27) 1-Methoxy-2,4-bis(4-methylphenylsulfonyl)benzol
  • (28) {2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenyl}allylether
  • (29) {2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat
  • (30) {2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenyl}-4-methylbenzolsulfonat
  • (31) {2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenyl}acetat
  • (32) {2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylat
  • (33) {2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenyl}acrylat
  • (34) 1-{2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenoxy}-2,3-epoxypropan
  • (35) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)benzol
  • (36) 1-Methoxy-{2,4-bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)benzol
  • (37) {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}allylether
  • (38) {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat
  • (39) {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}-2,5- dimethylbenzolsulfonat
  • (40) {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}acetat
  • (41) {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylat
  • (42) {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}acrylat
  • (43) 1-{2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenoxy}-2,3- epoxypropan
  • (44) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)-5-methylbenzol
  • (45) 1-Ethoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)-5-methylbenzol
  • (46) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenyl}allylether
  • (47) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenyl}benzolsulfonat
  • (48) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenyl}acetat
  • (49) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenyl}phenylcarboxylat
  • (50) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenyl}acrylat
  • (51) 1-{2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenoxy}-2,3-epoxypropan
  • (52) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)-5-ethylbenzol
  • (53) 1-Ethoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)-5-ethylbenzol
  • (54) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenyl}allylether
  • (55) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenyl}benzolsulfonat
  • (56) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenyl}acetat
  • (57) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenyl}phenylcarboxylat
  • (58) {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenyl}acrylat
  • (59) 1-{2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenoxy}-2,3-epoxypropan
  • (60) {1-Iso-propoxy-2-(4-methylphenylsulfonyl)-4-phenylsulfonyl}benzol
  • (61) {2-(4-methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenyl}- allylether
  • (62) {2-(4-methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenyl}- benzolsulfonat
  • (63) {2-(4-methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenyl}- phenylcarboxylat
  • (64) {1-Methoxy-2-(4-methylphenylsulfonyl)-4-phenylsulfonyl}- benzol
  • (65) {1-Iso-propoxy-2-(2,5-dimethylphenylsulfonyl)-4-(phenyl- sulfonyl}benzol
  • (66) {2- (2,5-dimethylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)- phenyl}benzolsulfonat
  • (67) {2-(2,5-dimethylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)- phenyl}phenylcarboxylat
  • (68) {1-Methoxy-2-(2,5-dimethylphenylsulfonyl)-4-phenylsulfonyl}benzol
  • (69) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)benzol
  • (70) {2,4-Bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}allylether
  • (71) {2,4-Bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat
  • (72) {2,4-Bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}-3,4- dimethylbenzolsulfonat
  • (73) {2,4-Bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylat
  • (74) 1-Methoxy-2,4-bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)benzol
  • (75) 1-Iso-propoxy-2,4-bis(4-chlorphenylsulfonyl)benzol
  • (76) {2,4-Bis(4-chlorphenylsulfonyl)phenyl}allylether
  • (77) {2,4-Bis(4-chlorphenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat
  • (78) {2,4-Bis(4-chlorphenylsulfonyl)phenyl}-4-chlorbenzolsulfonat
  • (79) {2,4-Bis(4-chlorphenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylat oder
  • (80) 1-Ethoxy-2,4-bis(4-chlorphenylsulfonyl)benzol.
  • Als nächstes wird ein Verfahren beschrieben, wie die Sulfonylverbindungen mit der allgemeinen Formel (1) hergestellt werden können, welches mit dem folgenden Schema veranschaulicht werden kann:
  • worin "n" 1 oder 2 ist; wenn "n" 1 ist, hat, "Y" die gleiche Bedeutung wie "Y" in der allgemeinen Formel (1), und "A" ist ein Chlor- oder Bromatom; und wenn "n" 2 ist, ist "Y" eine Methoxy- oder Ethoxygruppe und "A" ist eine Sulfonylgruppe.
  • Als Katalysator der vorliegenden Reaktion sind Kaliumjodid, Zinkchlorid, Eisen(III)chlorid, Aluminiumchlorid, Magnesiumchlorid, Triethylbenzylammonium oder dgl. bevorzugt, und als basisches Material sind Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Triethylamin, Pyridin oder dgl. bevorzugt.
  • Die folgenden Verbindungen können als konkrete Beispiele für Verbindungen aufgeführt werden, die durch allgemeine Formel (2) wiedergegeben werden; während eine wäßrige Aufschlämmung der obengenannten Verbindungen als solche hydratisiert ist, kann die Hydration einer wäßrigen Aufschlämmung des Entwicklers effektiv verhindert werden, wenn eine Verbindung mit der allgemeinen Formel (1) und eine Verbindung mit der allgemeinen Formel (2) gemeinsam vorliegen, wodurch das thermosensitive Aufzeichnungsmedium mit hervorragenden Eigenschaften bereitgestellt wird:
  • (81) 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl
  • (82) 2,4-Bis(2-methylphenylsulfonyl)phenol
  • (83) 2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)phenol
  • (84) 2,4-Bis(4-bromphenylsulfonyl)phenol
  • (85) 2,4-Bis(4-chlorphenylsulfonyl)phenol
  • (86) 2,4-Bis(2,4-dimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (87) 2,4-Bis(3,4-dimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (88) 2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (89) 2,4-Bis(2,4,6-trimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (90) 2,4-Bis(4-ethylphenylsulfonyl)phenol
  • (91) 2,4-Bis(4-iso-propylphenylsulfonyl)phenol
  • (92) 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (93) 2,4-Bis(2-methylphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (94) 2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (95) 2,4-Bis(4-iso-propylphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (96) 2,4-Bis(2,4-dimethylphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (97) 2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (98) 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (99) 2,4-Bis(4-methylphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (100) 2,4-Bis(4-ethylphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (101) 2,4-Bis(2,4-dimethylphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (102) 2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (103) 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-iso-propylphenol
  • (104) 2-(4-Methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (105) 2-(4-Ethylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (106) 2-(4-Iso-propylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (107) 2-(2,5-Dimethylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (108) 2-(2,4-Dimethylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (109) 2-(3,4-Dimethylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (110) 2-(4-Chlorphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (111) 2-(4-Brompheriylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol
  • (112) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-methylphenylsulfonyl)phenol
  • (113) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-ethylphenylsulfonyl)phenol
  • (114) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-iso-propylphenylsulfonyl)phenol
  • (115) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(2-methylphenylsulfonyl)phenol
  • (116) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (117) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(2,4-dimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (118) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(3,4-dimethylphenylsulfonyl)phenol
  • (119) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-chlorphenylsulfonyl)phenol
  • (120) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-bromphenylsulfonyl)phenol
  • (121) 2-(4-Methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (122) 2-(4-Chlorphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (123) 2-(4-Bromphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (124) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-methylphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (125) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-chlorphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (126) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-bromphenylsulfonyl)-5-methylphenol
  • (127) 2-(4-Methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (128) 2-(4-Chlorphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (129) 2-(4-Bromphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (130) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-methylphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (131) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-chlorphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (132) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-bromphenylsulfonyl)-5-ethylphenol
  • (133) 2-(4-Methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)-5-isopropylphenol oder
  • (134) 2-(Phenylsulfonyl)-4-(4-methylphenylsulfonyl)-5-isopropylphenol.
  • Wenn die Verbindung mit der allgemeinen Formel (1) zusammen mit einer Verbindung mit der allgemeinen Formel (2) verwendet wird, können folgende bevorzugte Verbindungen mit den allgemeinen Formeln (1) und (2) angeführt werden, welche jeweils durch ihre Verbindungsnummer bezeichnet werden:
  • allgemeine Formel (1): (1) - (27), (29), (30), (32), (35), (36), (38), (39), (41), (44), (45), (47), (49), (52), (53), (55), (60) - (75), (77) und (78); und
  • allgemeine Formel (2): (81), (83), (85) - (88), (90) - (92), (94), (95), (99)-(105), (107) - (110), (112)-(119), (121), (124), (127) und (130).
  • Mehr bevorzugte Verbindungen mit den allgemeinen Formeln (1) und (2) sind die folgenden:
  • allgemeine Formel (1): (1)-(27), (30), (35), (36), (39), (44), (45), (47), (52), (53), (55), (60) - (75) und (78);
  • allgemeine Formel (2): (81), (83), (85) - (88), (92), (104), (107) - (110), (112), (116) - (119), (121) und (124).
  • Übrigens können zwei oder mehr der Verbindungen mit der allgemeinen Formel (1) mit zwei oder mehr der Verbindungen mit der allgemeinen Formel (2) zusammen vorliegen.
  • Darüber hinaus geht der Effekt verloren, wenn die verwendete Menge der Verbindungen mit der allgemeinen Formel (1) relativ zu der Menge der Verbindungen mit der allgemeinen Formel (2) zu klein ist, eine zu große Menge davon verursacht jedoch ökonomische Nachteile. Daher ist die Menge der Verbindung mit der allgemeinen Formel (1) relativ zu der mit der allgemeinen Formel (2) vorzugsweise im Gewichtsbereich von etwa 10 ppm bis zur zweifachen Menge, mehr bevorzugt im Bereich von etwa 20 ppm bis etwa einem Gewichtsäquivalent.
  • Darüber hinaus kann jedes der folgenden Verfahren zur Mischung und Herstellung verwendet werden: (a) Verfahren des Mischens in einem gewünschten Verhältnis und Herstellung einer pulverisierten Verbindung (s) mit der Formel (1) und einer pulverisierten Verbindung (s) mit der Formel (2); (b) Verfahren der Vereinigung einer Verbindung (s) mit der Formel (1) mit einer Verbindung (s) mit der Formel (2) in einem gewünschten Verhältnis, des Mischens und Pulverisierens; (c) Verfahren der Vereinigung einer vorher pulverisierten Verbindung (s) der Formel (1) mit einer nichtpulverisierten Verbindung (s) mit der Formel (2) in einem gewünschten Verhältnis, des Mischens und Pulverisierens; und (d) Verfahren der Pulverisierung von Verbindungen mit den Formeln (1) und (2), die vorher gemischt und in einem gewünschten Verhältnis hergestellt wurden mit einem Umkristallisationsverfahren oder einem Mischschmelzverfahren.
  • Weiterhin ist die zu verwendende Gesamtmenge dieser Zusammensetzung als Entwickler 50-600 Gew.Teile, bezogen auf 100 Gew.Teile eines Basisfarbstoffes, vorzugsweise 100-400 Gew.Teile auf der Basis der Umwandlung in die Verbindung der Formel (2).
  • Im folgenden werden Basisfarbstoffe und Sensibilisatoren, die für erfindungsgemäße Aufzeichnungsmedien verwendet werden können, beschrieben.
  • Als Beispiele für den Basisfarbstoff sei eine Verbindung mit dem Triarylmethansystem, eine Verbindung des Diarylmethantyps, des Pyridintyps, des Spirotyps, des Rhodamin-Lactamtyps, des Fluorantyps, des Indolylphthalidtyps, des Fluorentyps oder dgl. genannt. Unter anderem seien 3-N,N-dibutylamino-6-methyl-7-anilinfluoran, 3-N,N-diethylamino-6-methyl-7-anilinfluoran, 3-(N-Isopentyl- N-ethyl)-6-methyl-7-anilinfluoran, 3-(N-cyclohexyl-N-methyl)- 6-methyl-7-anilinfluoran, 3-N,N-diethyl-6-chlor-7- anilinfluoran, Kristallviolettlacton und dgl. als typische Basisfarbstoffe beispielhaft genannt. Diese Farbstoffe können allein oder in Mischung verwendet werden, wodurch eine Anpassung des Farbtons des Farbbildes und ein thermosensitives Vielfarbenaufzeichnungsmedium bereitgestellt wird.
  • Als Beispiele für Sensibilisatoren seien stickstoffhaltige Verbindungen, Ester, Kohlenwasserstoffverbindungen, Ether, Sulfone oder dgl. genannt. Typische Beispiele sind u. a. β-Naphthylbenzylether, Stearamid, 4-Benzyloxybenzylbenzoatester, Dibenzyloxalat, Di-p- methylbenzyloxalat, Bis(4-methylphenyl)carbonat, 4-Benzylbiphenyl, m-Terphenyl, 1,2-bis(3-methylphenoxy)ethan, 1,2-Bis(phenoxy)ethan, Diphenylsulfon, 3,3',4,4'-Tetramethyl diphenylethan oder dgl.. Solche Sensibilisatoren können allein oder in Kombination von zweien oder mehreren verwendet werden. Weiterhin ist die Menge des verwendeten Sensibilisators pro 100 Gew.Teilen des Basisfarbstoffes im Bereich von 50-800 Gew. Teilen, vorzugsweise 100-400 Gew. Teilen.
  • Übrigens kann als Verfahren zur Pulverisierung der Sensibilisatoren jede der folgenden Verfahren (a) - (c) verwendet werden: (a) Verfahren der Pulverisierung des Sensibilisators für sich alleine; (b) Verfahren der Mischung des Sensibilisators und des Farbstoffes in einem gewünschten Verhältnis und deren Pulverisierung; und (c) Verfahren der Mischung des Sensibilisators und einer Zusammensetzung, die eine Verbindung mit der Formel (1) und eine Verbindung mit der Formel (2) umfaßt, und deren Pulverisierung.
  • Ein erfindungsgemäßes thermosensitives Aufzeichnungsmedium kann mit konventionellen Verfahren hergestellt werden, und es ist nicht notwendig, spezielle Verfahren zu verwenden. Beispielsweise können ein Basisfarbstoff, ein Entwickler, ein Sensibilisator, ein Pigment, eine Metallseife, ein Wachs oder dgl. bis zu einer Partikelgröße von üblicherweise bis zu 5 um pulverisiert werden, vorzugsweise bis zu 1,5 um, und in einem wäßrigen Medium, das ein oberflächenaktives Mittel, ein Antischaummittel, ein Dispersionsmittel und dgl. enthält, dispergiert werden, indem Geräte wie Kugelmühlen oder Sandmühlen verwendet werden, um so eine Beschichtungslösung herzustellen.
  • Als Beispiele für die obengenannten Pigmente seien Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Kaolin, Siliziumdioxid, amorphes Siliziumdioxid, Zinkoxid und dgl. genannt.
  • Als Beispiele für die Metallseifen seien Zinkstearat, Calciumstearat, Aluminiumstearat und dgl. genannt.
  • Als Beispiele für das Wachs seien Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Polyethylenwachs und dgl. genannt.
  • Als Beispiele für oberflächenaktive Mittel seien Alkalimetallsalze von Sulfosuccinat, Alkalimetallsalze von Alkylbenzolsulfonat, Natriumsalze von Laurylalkoholsulfatestern und dgl. genannt. Als Beispiele für Dispersionsmittel seien Natriumpolyacrylat, Poly(vinylalkohol) mit verschiedenen Verseifungsgraden, pH und Polymerisationsgraden, Carboxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Polyacrylamid, Stärke und dgl. genannt.
  • Eine thermosensitive Aufzeichnungsschicht des erfindungsgemäßen thermosensitiven Aufzeichnungsmediums kann nach bekannten Verfahren gebildet werden, die nicht auf ein bestimmtes beschränkt sind. Beispielsweise kann eine Beschichtungsflüssigkeit für die thermosensitive Aufzeichnungsschicht auf die Oberfläche eines Basismaterials aufgebracht werden, indem ein geeignetes Beschichtungsgerät verwendet wird, wie ein Walzenbeschichter mit Luftbürste, ein Klingenbeschichter, ein Stabbeschichter, ein Walzenbeschichter, ein Tiefdruckbeschichter, ein Vorhangbeschichter, ein Drahtbarrenbeschichter oder dgl., um so die thermosensitive Aufzeichnungsschicht zu trocknen und zu bilden. Die Menge der aufgebrachten Beschichtungsflüssigkeit ist nicht besonders beschränkt, allgemein wird sie jedoch in einer Menge von 0,5 bis 50 g/m³, vorzugsweise 1,0 bis 20 g/m³ Trockengewicht auf die Oberfläche des Basismaterials aufgebracht. Als Basismaterial können Papierschichten, Plastikschichten, synthetische Papiere oder dgl. verwendet werden.
  • Ausführungsbeispiele
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben:
  • Ausführungsbeispiel 1
  • 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, 12 g Natriumhydroxid, 0,5 g Kaliumjodid, 200 ml Isopropylalkohol und 100 ml Wasser wurden in ein 1 Liter-Reaktionsgefäß gegeben und unter Rühren in Stickstoffatmosphäre auf eine Temperatur von 70ºC erhitzt, .und so aufgelöst. Bei der gleichen Temperatur wurden in Verlauf von 10 Stunden 24 g Isopropylchlorid zugetropft. Nach Beendigung der Zugabe hielt man die Lösung bei dieser Temperatur über einen Zeitraum von 10 Stunden, setzte danach 300 ml Wasser zu, filtrierte ausgefallenes kristallines Material ab, rekristallisierte und reinigte dieses mit 300 ml Toluol und erhielt so 85 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 132ºC. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 1) davon wurde dieses Produkt als 1-Iso-propoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol identifiziert. Tabelle 1
  • Fig. 1 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon, das mit dem Verfahren der Kaliumbromidscheibe aufgenommen wurde (nachher wird das gleiche Verfahren verwendet). In Fig. 1 bis 15 zeigt die Ordinatenachse die Transmission (%), während die Abszissenachse Wellenzahlen (cm&supmin;¹) angibt.
  • Ausführungsbeispiel 2
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie bei Ausführungsbeispiel 1 durchgeführt, außer daß die 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol aus Ausführungsbeispiel 1 durch 97 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenol ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 88 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 173ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 2) davon wurde dieses Produkt als 1-Iso-propoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)-5-methylbenzol identifiziert. Tabelle 2
  • Fig. 2 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 3
  • 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, 10 g Natriumhydroxid und 100 ml Wasser wurden in ein 1 Liter-Reaktionsgefäß gegeben und in Stickstoffatmosphäre und unter Rühren auf eine Temperatur von 90ºC erhitzt und so aufgelöst. Bei der gleichen Temperatur wurden im Verlauf von 4 Stünden 40 g Dimethylschwefelsäure zugetropft. Nach Beendigung der Zugabe hielt man die Lösung bei dieser Temperatur über einen Zeitraum von 10 Stunden, setzte danach 300 ml Wasser zu, filtrierte das ausgefallene kristalline Material ab, rekristallisierte und reinigte mit 400 ml Toluol und erhielt so 80 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 169ºC. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 3) davon wurde dieses Produkt als 1-Methoxy-2,4- bis(phenylsulfonyl)benzol identifiziert. Tabelle 3
  • Fig. 3 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 4
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie bei Ausführungsbeispiel 3 durchgeführt, außer daß die 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol aus Ausführungsbeispiel 3 durch 97 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenol ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 83 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 234ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 4) davon wurde dieses Produkt als 1-Methoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)-5-methylbenzol identifiziert. Tabelle 4
  • Fig. 4 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 5
  • 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, 12 g Natriumhydroxid, 1 g Triethylbenzylammoniumchlorid und 200 ml Wasser wurden in ein 1 Liter-Reaktionsgefäß gegeben und unter Rühren in Stickstoffatmosphäre auf eine Temperatur von 80ºC erhitzt und so aufgelöst. Bei der gleichen Temperatur wurde eine gemischte Flüssigkeit von 38 g Benzylchlorid und 38 g Toluol im Verlauf von 4 Stunden zugetropft. Nach Beendigung der Zugabe hielt man die Lösung bei dieser Temperatur über einen Zeitraum von 10 Stunden, kühlte ab, filtrierte das .ausgefallene kristalline Material ab und rekristallisierte und reinigte die Kristalle mit 400 ml Methylisobutylketon und erhielt so 103 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 181ºC. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 5) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzylether identifiziert. Tabelle 5
  • Fig. 5 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 6
  • 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, 0,1 g Zinkchlorid und 44,1 g Benzolsulfonylchlorid wurden in ein 1 Liter- Reaktionsgefäß gegeben und unter Rühren in Stickstoffatmosphäre auf eine Temperatur von 100ºC erhitzt und so aufgelöst. Die Temperatur wurde im Verlauf von 10 Stunden langsam auf 160ºC erhöht und danach hielt man die gelöste Mischung bei dieser Temperatur über einen Zeitraum von 4 Stunden, kühlte auf 110ºC ab, fügte danach 300 ml Toluol zu, gab zum Waschen 100 ml Wasser zu, trennte die Wasserschicht ab, fügte weitere 100 ml Wasser zum Waschen zu, trennte die Wasserschicht ab und unterwarf danach den Ölgehalt einer azeotropen Entwässerung. Das erhaltene Produkt wurde über Rekristallisation gereinigt und so 116 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 146ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 5) davon wurde dieses Produkt als {2,4- Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat identifiziert. Tabelle 6
  • Fig. 6 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 7
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 6 durchgeführt, außer daß die 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol aus Ausführungsbeispiel 6 durch 97 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenol ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 121 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 163ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 7) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5- methylphenyl}benzolsulfonat identifiziert. Tabelle 7
  • Fig. 7 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 8
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 6 ausgeführt, außer daß die 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol und 44,1 g Benzolsulfonylchlorid aus Ausführungsbeispiel 6 durch 107,5 g 2,4-(2,5-Dimethylphenylsulfonyl)phenol bzw. 51,1 g 2,5-Dimethylbenzolsulfonylchlorid ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 121 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 157ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 8) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(2,5-dimethylbenzolsulfonyl)phenyl}-2,5- dimethylbenzolsulfonat identifiziert. Tabelle 8
  • Fig. 8 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 9
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 6 durchgeführt, außer daß die 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol und 44,1 g Benzolsulfonylchlorid aus Ausführungsbeispiel 6 ersetzt wurden durch 107,5 g 2,4-(3,4-Dimethylphenylsulfonyl)phenol bzw. 51,1 g 3,4-Dimethylbenzolsulfonylchlorid. Als Ergebnis wurden 115 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 223ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 9) davon wurde dieses Produkt als {2,4'-Bis(3,4-dimethylbenzolsulfonyl)phenyl}-3,4- dimethylbenzolsulfonat identifiziert. Tabelle 9
  • Fig. 9 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 10
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 3 ausgeführt, außer daß die 40 g Dimethylschwefelsäure und 400 ml Toluol als Lösungsmittel für die Rekristallisation aus Ausführungsbeispiel 3 durch 50 g Diethylschwefelsäure und (300 ml : 100 ml) (Toluol : Methylisobutylketon) ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 90 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 193ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 10) davon wurde dieses Produkt als 1-Ethoxy- 2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol identifiziert. Tabelle 10
  • Fig. 10 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 11
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 5 durchgeführt, außer daß die 38 g Benzylchlorid, 400 ml Methylisobutylketon als Lösungsmittel für die Rekristallisation und darüber hinaus die Reaktionstemperatur von 80ºC aus Ausführungsbeispiel 5 durch 36 g Allylbromid, 400 ml Toluol bzw. 60ºC ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 85 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 168ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 11) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}allylether identifiziert. Tabelle 11
  • Fig. 11 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 12
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 1 durchgeführt, außer daß die 24 g Isopropylchlorid und 300 ml Toluol als Lösungsmittel für die Rekristallisation aus Ausführungsbeispiel 1 durch 50 g n-Hexanbromid bzw. 300 ml Ethanol ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 30 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 115ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 12) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}n-hexylether identifiziert. Tabelle 12
  • Fig. 12 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 13
  • 93,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, 34 g Pyridin und 300 ml Toluol wurden in ein 1 Liter-Rührgefäß gegeben und unter Rühren in Stickstoffatmosphäre auf eine Temperatur von 60ºC erhitzt. Bei der gleichen Temperatur wurden im Verlauf von 2 Stunden 42,1 g Benzoylchlorid zugetropft. Nach Beendigung der Zugabe hielt man die Lösung bei dieser Temperatur über einen Zeitraum von 5 Stunden, fügte danach eine wäßrige verdünnte 5%ige Salzsäurelösung zu, durchmischte die Lösung, und wusch sie mit Wasser. Nachdem man die Lösung stehengelassen hatte, wurde die untere Wasserschicht abgetrennt und nach Zusatz von 100 ml Wasser danach die gleiche Operation durchgeführt. Der Ölgehalt wurde einer azeotropen Entwässerung unterworfen, rekristallisiert und gereinigt, und so 95 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 141ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 13) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylät identifiziert. Tabelle 13
  • Fig. 13 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 14
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 13 durchgeführt, außer daß die 42,1 g Benzoylchlorid aus Ausführungsbeispiel 13 durch 93,5 g Stearoylchlorid ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 120 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 82ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 14) davon wurde dieses Produkt als 1-Stearoyloxy-2,4- bis(phenylsulfonyl)benzol identifiziert. Tabelle 14
  • Fig. 14 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 15
  • Die Operatin wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 13 durchgeführt, außer daß die 42,1 g Benzoylchlorid und 34 g Pyridin aus Ausführungsbeispiel 13 durch 24 g Acetylchlorid und 38 g Triethylamin ersetzt wurden. Als Ergebnis wurden 78 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 173ºC erhalten. Anhand der IR, H-NMR und Elementaranalyse (siehe Tabelle 15) davon wurde dieses Produkt als {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}acetat identifiziert. Tabelle 15
  • Fig. 15 zeigt ein IR-Absorptionsspektrogramm davon.
  • Ausführungsbeispiel 16
  • Nach einem Rekristallisationsverfahren wurden 48 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 157ºC aus 48,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, 1,5 g {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat und 100 g Toluol erhalten. Dieses Produkt wurde anhand der Ergebnisse einer hochleistungsflüssigkeitschromatographischen (HPLC) Analyse als 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl, das 1, 2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat enthält, identifiziert. Im folgenden wird eine Zusammensetzung, die nach einem Rekristallisationsverfahren erhalten wurde, als "Rekristallisationsverfahren" bezeichnet.
  • Ausführungsbeispiel 17
  • 49,5 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol und 0,5 g 1-Methoxy-2,4- bis(phenylsulfonyl)benzol wurden gemischt, geschmolzen und bei einer Temperatur von 130 bis 140ºC kristallisiert, auf Raumtemperatur abgekühlt und pulverisiert, und so 48,5 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 157ºC erhalten. Anhand der Resultate einer hochleistungsflüssigkeitschromatographischen (HPLC) Analyse wurde dieses Produkt als 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1,5% 1-Methoxy-2,4-bis(phenylsulfonyl)benzol enthält, identifiziert.
  • Übrigens wird im folgenden eine Entwicklerzusammensetzung, die nach dem vorliegendem Verfahren erhalten wurde, als "Schmelzverfahren" bezeichnet.
  • Ausführungsbeispiel 18
  • 49,0 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol und 1,0 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenylcarboxylat wurden in 100 g Toluol gelöst, die Lösung unter Rühren langsam zu 500 g Hexan zugetropft, dann der Niederschlag abfiltriert und getrocknet, und so 48 g weißer kristalliner Pulver mit einem Schmelzpunkt von 158ºC erhalten. Dieses Produkt wurde als 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1,5% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}phenylcarboxylat enthielt, identifiziert.
  • Ausführungsbeispiel 19 Herstellung der Basisfarbstoffdispersion
  • 20 g 3-N,N-dibutylamino-6-methyl-7-anilinfluoran wurden mit Hilfe einer Kugelmühle in 80 g einer wäßrigen Lösung mit einer Konzentration von 5% Polyvinylalkohol (PVA-117, Handelsname von Kurare Co.) pulverisiert und so eine Dispersion eines Basisfarbstoffes mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,6 um hergestellt.
  • Herstellung der Sensibilisatordispersion
  • 20 g 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan wurden mit Hilfe einer Kugelmühle in 30 g einer wäßrigen Lösung mit einer Konzentration von 5% Polyvinylalkohol (PVA-117) pulverisiert, und so eine Dispersion eines Sensibilisators mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 0,6 um hergestellt.
  • Herstellung der Entwicklerdispersion
  • 20 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1,2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat enthielt, wurden mit Hilfe einer Kugelmühle in 30 g einer wäßrigen Lösung mit einer Konzentration von 5% Methylcellulose pulverisiert, und so eine Dispersion eines Entwicklers mit einer durchschnittlichen Partikelgröße von 1,1 um hergestellt; die Dispersion wurde bei einer Temperatur von 40ºC über einen Zeitraum von 30 Tagen aufbewahrt, um sie so als Entwicklerdispersion zu verwenden.
  • Herstellung der Pigmentdispersion
  • 30 g Calciumcarbonat (Uniba 70, Handelsname von Shiraishi Kogyo Co.), 70 g Wasser und 0,4 g einer wäßrigen Lösung mit einer Konzentration von 10% Natriumhexametaphosphat wurden über einen Zeitraum von 15 Minuten in einem Homogenisator mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von 15.000 U/min. vermischt, und so eine Pigmentdispersion hergestellt.
  • Herstellung einer Beschichtungsflüssigkeit für eine thermosensible Aufzeichnungsschicht
  • 3 g der obigen Basisfarbstoffdispersion, 3 g der obigen Sensibilisatordispersion, 3 g der obigen Entwicklerdispersion, 7 g der obigen Pigmentdispersion und zusätzlich 2,0 g Zinkstearat (HIDORIN Z-7, eingetragene Handelsmarke von Chukyo Yushi Co.) mit einer Konzentration von 31%, 0,2 g Paraffinwachs (HIDORIN P, eingetragene Handelsmarke von Chukyo Yushi Co.) mit einer Konzentration von 31%, 6 g einer wäßrigen Lösung mit einer Konzentration von 5% Polyvinylalkohol (PVA-117) und 9 g Wasser wurden vermischt und so eine Beschichtungsflüssigkeit für eine thermosensitive Aufzeichnungsschicht erhalten.
  • Bildung des thermosensitiven Aufzeichnungspapiers
  • Die Beschichtungsflüssigkeit für eine thermosensitive Aufzeichnungsschicht wurde auf die Oberfläche einer Basis aus Papier mit Hilfe eines Drahtbarrens aufgebracht, um ein Gewicht der thermosensitiven Aufzeichnungsschicht von 5 g/m² nach dem Trocknen sicherzustellen, in einem Ofen bei einer Temperatur von 60ºC getrocknet und kalandriert, um so eine Glätte von 200 Sekunden (nach Bekk-Prüfgerät) zu erhalten.
  • Ausführungsbeispiele 20 bis 30
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 19 ausgeführt, außer daß die Entwickler aus Tabelle 16 anstelle der 20 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1,2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat enthielt, das in Ausführungsbeispiel 19 als Entwickler diente, verwendet wurden, und darüber hinaus in Ausführungsbeispielen 20, 27 und 28 Polyvinylalkohol (PVA-117) anstelle eines Dispersionsmittels zur Pulverisierung des Entwicklers verwendet wurde anstelle der Methylcellulose aus Ausführungsbeispiel 19. Tabelle 16 zeigt die verwendeten Entwickler und ihr Gewicht. Tabelle 16
  • In Tabelle 16 wurden die in den Ausführungsbeispielen 22-30 verwendeten Entwickler mit dem Rekristallisationsverfahren erhalten.
  • Ausführungsbeispiel 31
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 19 durchgeführt, außer daß 0,4 g {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}-2,5- dimethylbenzolsulfonat und 19,6 g 2,4-Bis(2,5- dimethylphenylsulfonyl)phenol anstelle der 20 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1, 2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl]benzolsulfonat enthielt, die in Ausführungsbeispiel 19 als Entwickler dienten, verwendet wurden.
  • Ausführungsbeispiel 32
  • Anstelle der 20 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1, 2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat enthielt und in Ausführungsbeispiel 19 als Entwickler verwendet wurde, wurden 10 g {2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenyl}phenylcarboxylat und 10 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)-5-methylphenol verwendet und so eine Entwicklerdispersion hergestellt. Darüber hinaus wurde die Operation in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 19 durchgeführt, außer daß die resultierende Dispersion in einer Menge von 6 g verwendet wurde, wenn eine Beschichtungsflüssigkeit für eine thermosensitive Aufzeichnungsschicht hergestellt wurde.
  • Vergleichsbeispiele 1 und 2
  • Die Operation wurde in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 19 durchgeführt, außer daß die folgenden Entwickler anstelle der 20 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1,2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat enthielt und in Ausführungsbeispiel 19 als Entwickler diente, verwendet wurden.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol 20 g
  • Vergleichsbeispiel 2
  • 2-(4-Methylphenylsulfonyl)-4-(phenylsulfonyl)phenol 20 g
  • Die Entwicklerdispersionen, die in Ausführungsbeispielen 19 bis 32 und Vergleichsbeispielen 1 und 2 erhalten wurden, wurden über einen Zeitraum von 30 Tagen bei 40ºC aufbewahrt. Als Ergebnis der Beobachtung des Aussehens der Dispersionen mit bloßem Auge kann festgehalten werden, daß bei den Ausführungsbeispielen 19 bis 32 alles in Ordnung war, während sich die Dispersionen in Vergleichsbeispielen 1 und 2 verschlechtert hatten, Partikel darin in der unteren Schicht ausgefallen waren und sich verfestigt hatten.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • 20 g 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan (offenbart im japanischen Patent Nr. 3-54655) wurden anstelle der 20 g 2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenol, das 1,2% {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat enthielt und in Ausführungsbeispiel 19 als Entwickler diente, verwendet. Sonst wurde die Operation in gleicher Weise wie in Ausführungsbeispiel 19 durchgeführt, außer daß der Lagerungstest einer wäßrigen Aufschlämmung des resultierenden Entwicklers bei einer Temperatur von 40ºC über einen Zeitraum von 30 Tagen weggelassen wurde.
  • Dann wurde ein optischer Test der thermosensitiven Aufzeichnungspapiere aus Ausführungsbeispielen 19 bis 32 und Vergleichsbeispielen 1 bis 3 durchgeführt unter Kopiermodusbedingungen einer FUJITU Faksimilemaschine des Typs FF1700RX. Darüber hinaus wurden auch die folgenden Leistungstests durchgeführt. Tabelle 19 zeigt die Resultate.
  • Vergleichende Leistungstests
  • Optische Dichte: Messungen unter Verwendung eines Macbeth Densitometers wurden durchgeführt.
  • Hitzebeständigkeitstest
  • Oberfläche des Aufzeichnungspapiers: Die Trübung auf der Oberfläche, nachdem man die Papierbasis bei einer Temperatur von 60ºC über einen Zeitraum von 24 Stunden stehengelassen hatte, wurde mit dem bloßem Auge beobachtet gemäß folgender Bewertung:
  • O: keine Veränderung
  • Δ: leicht verfärbt und
  • X verfärbt
  • Druck: Messung des prozentualen Erhalts der Druckdichte 24 Stunden bei 60ºC nach dem Druck. Erhalt der Druckdichte (%) = {(Druckdichte nach 24 Std.)/(Dichte unmittelbar nach dem Drucken)} · 100
  • Antifeuchtigkeitstest
  • Oberfläche des Aufzeichnungspapiers: Die Trübung an der Oberfläche, nachdem man das Papier in einer Feuchtigkeit von 90% über einen Zeitraum von 24 Stunden stehengelassen hatte, wurde wie bei der Bewertung der Trübung auf der Oberfläche beim Test der Hitzebeständigkeit bestimmt.
  • Druck: Nachdem man das bedruckte Papier bei einer Temperatur von 40ºc in einer Feuchtigkeit von 90% über einen Zeitraum von 24 Stunden stehengelassen hatte, wurde der prozentuale Erhalt der Druckdichte wie beim Druckdichtetest der Hitzebeständigkeit bestimmt.
  • Antiweichermachertest
  • Das Druckpapier wurde um die äußere Oberfläche einer Glasflasche herumgewunden und die gewundene Schicht mit drei Schichten einer Umhüllung ("HIWRAP V-450", eingetragene Handelsmarke von Mitsuitoatsu Chemical Co.) umwickelt und die Flasche bei einer Temperatur von 40ºC über einen Zeitraum von 2 Stunden stehengelassen und dann der prozentuale Erhalt der Druckdichte wie bei der Messung der Druckdichte im Hitzebeständigkeitstest bestimmt. Tabelle 17
  • * Da die Trübung der Oberfläche bei 60ºC erfolgte, wurden bei Vergleichsbeispielen 1 und 2 weitere vergleichende Leistungstests nicht durchgeführt.
  • Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, daß der erfindungsgemäße Entwickler in Form einer wäßrigen Aufschlämmung eine Langzeitlagerung ohne Hydration aushält und ein thermosensitives Aufzeichnungsmedium, in dem diese Entwicklerzusammensetzung verwendet wird, hervorragende Farbeigenschaften hat, eine geringere Oberflächentrübung im Verlauf der Zeit erfährt, hervorragende Lagerstabilit des aufgezeichneten Bildes hat und insbesondere eine hervorragende Beständigkeit gegen Hitze, Feuchtigkeit und Weichmacher besitzt.
  • Effekt der Erfindung
  • Erfindungsgemäß besitzt eine wäßrige Aufschlämmung des Entwicklers eine hervorragende Langzeitlagerungsstabilität ohne Hydration und darüber hinaus kann ein thermosensitives Aufzeichnungsmedium, in dem diese Entwicklerzusammensetzung verwendet wird, bereitgestellt werden, die eine hohe Sensitivität besitzt, eine geringere Oberflächentrübung im Verlauf der Zeit erfährt, eine hervorragende Lagerstabilität des aufgezeichneten Bildes und insbesondere eine hervorragende Beständigkeit gegen Hitze, Feuchtigkeit und Weichmacher besitzt.

Claims (4)

1. Sulfonylverbindung mit der folgenden allgemeinen Formel(1):
worin X ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6;, die gleich oder verschieden sein können, stehen für ein Wasserstoffatom, Halogenatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; und Y steht für eine Alkyl-, Aralkyl-, Allyl-, Cyclohexyl-, alkylgruppensubstituierte oder -unsubstituierte Aryl-, Alkylsulfonyl, Benzolsulfonyl-, Alkylbenzolsulfonyl-, Alkyloyl-, Benzoyl-, Alkylbenzoyl-, Acryloyl-, Metacryloyl- oder Glycidylgruppe.
2. Sulfonylverbindung gemäß Anspruch 1, worin die Verbindung mit der allgemeinen Formel (1) ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus 1-Methoxy-2,4- bis(phenylsulfonyl)benzol, 1-Iso-propoxy-2,4- bis(phenylsulfonyl)benzol, {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}phenylether, {2,4-Bis(phenylsulfonyl)phenyl}benzolsulfonat und {2,4-Bis(2,5-dimethylphenylsulfonyl)phenyl}-2,5- dimethylbenzolsulfonat.
3. Thermosensitives Aufzeichnungsmedium mit einer thermosensitiven Aufzeichnungsschicht, die hauptsächlich einen Basisfarbstoffvorläufer, einen Entwickler und einen Sensibilisator auf der Oberfläche eines Trägerbasismaterials umfaßt, worin die Entwicklerzusammensetzung mindestens eine Sulfonylverbindung mit der allgemeinen Formel(1) umfaßt,
worin X ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist; R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6;, die gleich oder verschieden sein können, stehen für ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; und Y steht für eine Alkyl-, Aralkyl-, Allyl-, Cyclohexyl-, alkylgruppensubstituierte oder -unsubstituierte Aryl-, Alkylsulfonyl, Benzolsulfonyl-, Alkylbenzolsulfonyl-, Alkyloyl-, Benzoyl-, Alkylbenzoyl-, Acryloyl-, Metacryloyl- oder Glycidylgruppe;
und wenigstens eine Sulfonylverbindung mit der allgemeinen Formel (2):
worin X, R&sub1;, R&sub2;, R&sub3;, R&sub4;, R&sub5; und R&sub6; wie in Formel (1) definiert sind, in der obengenannten thermosensitiven Aufzeichnungsschicht enthalten ist.
4. Thermosensitives Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 3, worin die Entwicklerzusammensetzung in der thermosensitiven Aufzeichnungsschicht enthalten ist in einem Gewichtsverhältnis der inkorporierten Sulfonylverbindung mit der allgemeinen Formel (1) zur inkorporierten Sulfonylverbindung mit der allgemeinen Formel(2) innerhalb eines Bereichs von 10 ppm bis zu einem Faktor zwei.
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