DE696652C - - Google Patents
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- DE696652C DE696652C DE1938SC116897 DESC116897D DE696652C DE 696652 C DE696652 C DE 696652C DE 1938SC116897 DE1938SC116897 DE 1938SC116897 DE SC116897 D DESC116897 D DE SC116897D DE 696652 C DE696652 C DE 696652C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
- C25D11/00—Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
- C25D11/02—Anodisation
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
- ,Verfahren zur Herstellung von Schneidweikzeugen Bei den bisher üblichen mehrzähnigen Schneidwerkzeugen, z. B. Feilen, wird bei der Herstellung ein härtungsfähiger -Stahl durch Bearbeitung, beispielsweise durch Schlagen oder Hauen, mit den Arbeitsstellen versehen und -.danach durch Härten in den Endzustand übergeführt. Bei dieser Herstellungsart zeigen sich verschiedene Mängel; die die Güte des Endproduktes wesentlich vermindern. Beim Härtevorgang wird die obere Schicht des Stahlmaterials; die gerade die Arbeitsstellen des Werkzeuges darstellt, entkohlt. Die höchst erreichbare Härte des Materials kann nicht zur Wirksamkeit gebracht werden, ;denn die Art dieser Werkzeuge läßt ein Nachschleifen nicht zu, um die Entkohlungszone zu entfernen. Als zweiter wesentlicher Nachteil ist der Verzug des Werkzeuges beim. Härten anzusehen. Wird .das Werkzeug im bearbeiteten Zustand in einer gewollten Genauigkeit hergestellt, so verändern sich beim Härten durch die beträchtlichen Temperaturunterschiede und sonstigen Eigenschaften die vorher erzielten Ebenengenäuigkeiten, so daß die volle Wirksamkeit des Werkzeuges außerdem erheblich herabgemindert wind.
- Um diese Nachteile-- zu vermeiden, wird nach- der Erfindung so vorgegangen, daß die Arbeitsstellen des Werkzeuges aus. einem weichen, homogenen, aber harte Oxyde bildenden Material in entsprechender Güte hergestellt und danach durch elektrolytische Behandlung in Oxyd überführt werden. Bei diesem Vorgehen werden die erwähnten Nachteile ausgeschaltet und darüber hinaus noch ein weiterer Vorteil erreicht. Beim Herstellen der Grundform des Werkzeuges lassen sich die Arbeitsstellen in wesentlich verbesserter Güte herstellen, als dies bei den ungehärteten Stahlsorten der Fall ist. Beim elektrolytischen Oxydieren tritt keinerlei Verzug ein, weil der Oxydationsvorgang bei normaler Temperatur verläuft und die einmal hergestellten Ebenengenauigkeiten erhalten bleiben.- Ein. weiterer Vorteil gegenüber den heutigen Werkzeugen aus Stahl ist der, ndaß die Oxyde entsprechender. Metalle eine wesentlich höhere Härte besitzen als die der bisher benutzten Werkzeugstähle und dadurch die Haltbarkeit wesentlich gesteigert wird.
- Es. ist vorgeschlagen worden; Gegenstände aus einem weichen, homognen Werkstoff,;; insbesondere Aluminium, durch - elektro . lytische Behandlung an ihrer Oberfläche i1^ Oxyde überzuführen. FIerdurch wird zwar ein Überzug erzielt, der sich ::durch hohe Korrosionsfestigkeit und auch gute Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung auszeichnet, doch handelt es sich bei dem bekannten Verfahren immer darum, einen Schutz des eigentlichen Materials, aus dem der betreffende Gegenstand hergestellt ist, zu erzielen. Im Gegensatz dazu bezweckt die Erfindung, eine Oberflächenschicht zu schaffen, die die Funktion eines Arbeitswerkzeuges ausüben kann und gibt einen ganz neuen Weg zur Herstellung von mehrzähnigen Schneiidwerkzeggen, wie Feilen ü: dgl.an.
- Bei der Herstellung eines Werkzeuges-nach der Erfindung wird zweckmäßig so vorgegangen; daß ein oxydierfähiges Material an seiner Oberfläche durch -Spanabheben oder Pressen oder durch zweckentsprechendes Wal-: zen mit den Arbeitsstellen versehen wird und danach durch elektrolytische Oxydation die Oberfläche mit den versehenen Arbeitsstellen in gewollter Dicke. erhärtet wird. Es entsteht dabei ein Werkzeug, bei dem die Arbeitsstellen in härter Form mit einer weichen Unterlage aus gleichem Ausgangsmaterial vereint sind. Es kann :auch so vorgegangen werden, däß . beispielsweise eine dünne Folie oxydierfähigen .i14atexxals; beispielsweise durch zweckents@xeehendes Walzen; mit den Arbeitsstellen
r#'9» , heispieJsweise Zement; oder ähnlichen, bei normaler Temperaturerhärtenden Kitten böher Endfestigkeit hinterlegt wird:u ' wird, worauf diese in: ihrer ganzen 5' Y` härtet -und danach mit einer ver- 4 w# ##. - i n Unterlage aus anderem Material,
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE i.' Verfahren zur Herstellung von mehr zähnigen Schneidwerkzeugen, insbesondere Feilen u. dgl., dadurch gekennzeichnet; daß die Arbeitsstellen aus einem homogenen, weichen, aber harte Oxyde bildenden Metall hergestellt und nach Formgebung durch elektrolytische Behandlung in Oxyd übergeführt werden. 2: Verfahren nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsstellen und der Tragkörper aus dem gleichen Ausgangsmaterial hergestellt werden. g. Verfahren nach Anspruch r; dadurch gekennzeichnet, -daß die Arbeitsstellen In Folienform hergestellt und nach der Überführung in Oxyde mit einer versteifenden Trägerunterlage aus Zement oder ähnlichen, bei normaler Temperatur erhärtenden Kitten höher Endfestigkeit hinterlegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938SC116897 DE696652C (de) | 1938-10-21 | 1938-10-21 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938SC116897 DE696652C (de) | 1938-10-21 | 1938-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696652C true DE696652C (de) | 1940-09-26 |
Family
ID=7450662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938SC116897 Expired DE696652C (de) | 1938-10-21 | 1938-10-21 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696652C (de) |
-
1938
- 1938-10-21 DE DE1938SC116897 patent/DE696652C/de not_active Expired
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