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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf,
das durch Vereinigen eines Gasturbinensystems und eines Dampfkreislaufsystems
verwirklicht wird, wobei jedes mit einer oder mehr als einer Turbine
versehen wird.
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Genauer
gesagt bezieht sich die Erfindung auf ein Kraftwerk mit kombiniertem
Kreislauf, das ausgestaltet ist, um den Gesamtwärmewirkungsgrad des Kraftwerks
durch Sammeln der Abwärme
des Gasturbinensystems in dem Dampfkreislaufsystem und durch Steigern
des Wirkungsgrads des Sammelns der Abwärme des Gasturbinensystems
zu verbessern.
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Es
sind Kraftwerke mit kombinierten Kreislauf bekannt, die ein Gasturbinensystem
und ein Dampfkreislaufsystem umfassen, wobei dem Dampfkreislaufsystem
Dampf entnommen wird, und der entnommene Dampf als ein Kühlmittel
zum Kühlen der
Turbinenschaufeln der Gasturbine verwendet wird, während die
durch den Kühlvorgang
gesammelte Wärme
zu dem Dampfkreislaufsystem zurückgeführt wird,
um den Gesamtwärmewirkungsgrad des
Kraftwerks zu verbessern.
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Kraftwerke
des oben gekennzeichneten Typs sind dadurch vorteilhaft, dass die
Turbineneinlassgastemperatur angehoben werden kann, um den Wärmewirkungsgrad
der Turbinen als ein Ergebnis des Kühlvorgangs zu verbessern, der
Dampf als ein Kühlmittel
verwendet, und zur gleichen Zeit die Abwärme des Gasturbinensystems
teilweise gesammelt und zu dem Dampfkreislaufsystem zurückgeführt wird,
um den Gesamtwärmewirkungsgrad
des Kraftwerks zu verbessern.
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Die
JP05/141 267 beschreibt ein Dampf kühlverfahren für eine Gasturbine.
Das System umfasst einen Abwärmesammelerhitzer
und ebenfalls eine Gasturbine und ein Kombustorkühlsystem, das Dampf von einer
Zwischenstufe einer Dampfturbine benutzt, um einen Kombustor und
eine stationäre hohle
Turbinenschaufel zu kühlen.
Die JP-06/093 879 beschreibt ein kombiniertes Kraftwerk, das ermöglicht,
dass komprimierte Luft oder Dampf zum Kühlen einer Gasturbine verwendet
wird. Das System verwendet komprimierte Luft während des Hochfahrens bis die
Dampferzeugung beginnt, woraufhin Dampf als das Kühlmittel
geliefert wird.
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1 der
begleitenden Zeichnungen veranschaulicht schematisch ein bekanntes
Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf, das ein Gasturbinensystem 1 und
ein Dampfkreislaufsystem 2 mit einer durch die Abwärme des
Gasturbinensystems 1 angetriebenen Dampfturbine aufweist.
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Das
Gasturbinensystem 1 umfaßt seinerseits eine Gasturbine 11,
einen mit der Gasturbine 11 mittels einer Welle 12 gekoppelten
Kompressor 13 und einen Kombustor 14, der komprimierte
Luft und Brennstoff von dem Kompressor 13 empfängt und den
Brennstoff verbrennt, um heißes
Hochdruckgas zum Treiben der Gasturbine 11 zu erzeugen.
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Der
Kompressor 13 komprimiert die durch einen Luftkanal 15 eingespeiste
Umgebungsluft, und die komprimierte Luft wird teilweise zum Kühlen der Schaufeln
und Abdichten der rotierenden Bauteile der Gasturbine 11 verwendet,
während
die verbleibende komprimierte Luft an den Kombustor 14 gespeist
wird.
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Der
Kombustor 14 verbrennt den von einem Brennstoffzufuhrsystem
(nicht gezeigt) gespeisten Brennstoff mit der komprimierten Luft
als Verbrennungs-tragendes Gas. Das durch Verbrennung erhaltene
heiße
Gas wird dann an die Gasturbine 11 mittels eines Verbrennungsgaskanals 16 gespeist und der
heiße
Dampf kann sich auszudehnen, um die Gasturbine 11 zu treiben,
bevor er durch einen Abgaskanal 17 ausströmt.
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Andererseits
umfasst das Dampfkreislaufsystem 2 eine Dampfturbine 18 und
einen elektrischen Generator 20, der mit der Dampfturbine 18 mittels
einer Welle 19 gekoppelt ist. Ein Dampfkreislauf wird in
dem Dampfkreislaufsystem eingerichtet, wenn es Dampf durch die Abwärme des
Gasturbinensystems 1 erzeugt, und der erzeugte Dampf wird verwendet,
um die Dampfturbine 18 anzutreiben. Es sei bemerkt, dass
der Rotor der Dampfturbine 18 und der der Gasturbine 11 durch
eine Welle 22 in 1 verknüpft sind.
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Das
Dampfkreislaufsystem 2 wird zusätzlich mit einem Abwärmesammelerhitzer 23 zum
Sammeln von Wärme
von dem Abgas der Gasturbine 11, das durch den Abgaskanal 17 zugeführt wird,
und zum Erzeugen von heißem
Hochdruckdampf, der zum Treiben der Dampfturbine 18 notwendig
ist, versehen. Das Abgas von dem Abwärmesammelerhitzer 23 wird
dann in die Atmosphäre
mittels eines Schachtes 27 emittiert.
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Ein
Hochdrucksupererhitzer 24, ein Hochdruckverdampfer 25 und
ein Hochdruckvorerhitzer 26 werden in dem Abwärmesammelerhitzer 23 in
der oben erwähnten
Reihenfolge von der stromaufwärtigen
Seite zu der stromabwärtigen
Seite davon angeordnet. Diese Erhitzer und die Dampfturbine 18 werden
miteinander auf eine Art und Weise verbunden, wie nachstehend beschrieben
ist, um einen Dampfkreislauf 2 einzurichten.
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Der
von der Dampfturbine 18 ausgestoßene Dampf wird zu einem Dampfverdichter 29 mittels
eines Kanals für
ausgestoßenen
Dampf 28 geführt
und zu Wasser bei Zimmertemperatur reduziert. Das gesammelte Zimmertemperaturwasser
wird zu dem Hochdruckvorerhitzer 26 mittels einer Umlaufpumpe 30 und
einer Umlaufleitung 31 zum vorläufigen Erhitzen und dann zu
einer Hochdrucktrommel 33 mittels einer zu der Trommel
führenden
Leitung 32 gespeist.
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Das
Druckwasser in der Hochdrucktrommel 33 wird zu dem Hochdruckverdampfer 25 mittels
einer Druckwasserumlaufpumpe 34 und eines Druckwasserumlaufkanals 35 zum
Verdampfen gespeist, und der erzeugte heiße Hochdruckdampf wird zu einem
oberen Raum der Hochdrucktrommel 33 mittels eines Rückführungskanals 36 zurückgeführt. Der
zurückgeführte Dampf
wird dann zu dem Hochdrucksupererhitzer 24 mittels eines
Dampfkanals 37 zum erneuten Erhitzen gespeist, und der
erhitzte Dampf wird ferner zu der Dampfturbine 18 mittels
eines Dampfzufuhrkanals 38 gespeist.
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Bei
einem Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf mit der oben beschriebenen
Konfiguration wird die Einlassgastemperatur der Gasturbine 11 vorzugsweise
so hoch wie möglich
ausgeführt,
um den thermischen Wirkungsgrad des Kraftwerkes zu steigern. Andererseits
müssen
der Kombustor 14 und die Statorblätter und die Rotorschaufeln
der Gasturbine 11 aus einem hochwärmewiderstandsfähigen Material
hergestellt werden, um eine hohe Einlassgastemperatur für die Gasturbine 11 zu
erreichen.
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Die
obere Temperaturgrenze von gegenwärtig verfügbaren wärmewiderstandsfähigen Superlegierungen,
die für
Gasturbinen verwendet werden können,
beträgt
etwa 800 bis 900°C.
Andererseits ist die Einlassgastemperatur von neu hergestellten
Gasturbinen typischerweise so hoch wie etwa 1300°C, ein Niveau, das die obere
Temperaturgrenze von wärmewiderstandsfähigen Superlegierungen
weit überschreitet.
Daher muss die Temperatur der Schaufeln der Turbine 11 durch
ein Mittel auf die obere Temperaturgrenze der wärmewiderstandsfähigen Superlegierung
abgesenkt werden, aus der sie hergestellt sind. Im Fall von Gasturbinen
mit einer Einlassgastemperatur von etwa 1300°C werden die Schaufeln typischerweise
durch eine Teil der von dem Kompressor 13 ausgestoßenen Luft
gekühlt.
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Luftkühlsysteme
mit Luft als Kühlmittel
zeigen jedoch an sich eine ziemlich schlechte Wirkung. Daher muss
die Kühlluft
dazu gebracht werden, mit einer erstaunlich hohen Rate zu strömen, um
die Schaufeln der Turbine zu kühlen,
wenn die Einlassgastemperatur über
1300°C ansteigt.
Außerdem kann
die Konvektionskühlung
in den Schaufeln allein keine ausreichende Kühlwirkung erzielen, und eine Filmkühltechnik
eines Ausblasens von Kühlluft
durch die auf der Oberfläche
der wirksamen Fläche
jeder Schaufel angeordneten Poren muss als ein zusätzliches
Mittel verwendet werden.
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Die
Verwendung einer Filmkühltechnik
wird von einem Problem einer verringerten Temperatur des Hauptstromgases
begleitet, wenn die ausgeblasene Kühlluft und das Hauptstromgas
miteinander gemischt werden. Dies bedeutet, dass der Kombustor 14 ausgestaltet
werden muss, um einer höheren Auslasstemperatur
zu widerstehen, und um zur gleichen Zeit die Emission von NOx-Gas
bei einer derartigen hohen Temperatur zu unterdrücken. Wenn diese Ausgestaltungsanforderungen
erfüllt
werden, verbraucht der Kombustor 14 Luft und Brennstoff
mit einer gesteigerten Rate.
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Wie
es oben erläutert
ist, wird die Gasturbine, die ein Luftkühlsystem eines Kraftwerks mit
kombiniertem Kreislauf aufweist, unvermeidbarerweise von dem Problem
eines verringerten thermischen Wirkungsgrads begleitet, der seinerseits
den Gesamtwärmewirkungsgrad
des Kraftwerks verringert. Außerdem
können
die Poren auf der Oberfläche
der Schaufeln verstopft werden, wenn Brennstoff niedriger Qualität, das Verunreinigungen
enthält,
verwendet wird, so dass das Kraftwerk empfindlich auf den Brennstoff
reagieren muss, den es verbraucht, um die Verwendung von Brennstoff
niedriger Qualität
zu vermeiden.
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Die
japanische Patentveröffentlichung
Nr. 63-40244 und die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr.
4-124414 offenbaren Techniken zum Verwenden von Dampf, dessen spezifische
Wärme zweimal
so groß wie
die von Luft als Kühlmittel
in einer Gasturbine ist, um die oben gekennzeichneten Probleme zu
umgehen. Mit jeder der vorgeschlagenen Techniken wird ein Teil des
Dampfes, der für
die Dampfturbine eines Kraftwerks mit kombiniertem Kreislauf zu
verwenden ist, dazu gebracht, durch den in den Schaufeln der Gasturbine
angeordneten Kühlkanal
zu strömen,
um die Schaufeln zu kühlen,
und wird nach dem Kühlen
der Schaufeln zu dem verbleibenden Dampf zurückgebracht, der zu der Dampfturbine
gespeist wird.
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Ein
Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf, das durch Anwenden einer derartigen
Technik verwirklicht wird, verbraucht Dampf mit einer Rate weit niedriger
als die Luftverbrauchsrate eines vergleichbaren Kraftwerks, das
die Technik nicht verwendet, und erzielt eine wünschenswerte Kühlwirkung,
ohne Dampf durch die Schaufeln der Gasturbine auszublasen. Der zum
Kühlen
der Schaufeln verwendete Dampf wird gesammelt und mitgeführt, um
die Dampfturbine zu treiben. Somit kann die Verwendung einer derartigen
Technik jeden bedeutsamen Temperaturabfall in dem Hauptstromgas
und einen Anstieg in der Verbrauchsrate von Brennstoff und Luft
in dem Kombustor wirksam verhindern, um den Gesamtwärmewirkungsgrad
des Kraftwerks zu verbessern. Außerdem kann die Gasturbine
auf Brennstoff niedriger Qualität
angepasst werden.
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Bei
allen bekannten Kraftwerken mit kombiniertem Kreislauf, die ausgestaltet
sind, um die Schaufeln der Gasturbine mit Dampf zu kühlen, indem
ermöglicht
wird, dass ein Teil des Dampfes für die Dampfturbine durch den
in den Gasturbinenschaufeln angeordneten Kühlkanal strömt und sich danach mit dem
verbleibenden Dampf vereinigt, werden jedoch die beiden Teile des
Dampfes tatsächlich an
dem Einlass der Dampfturbine zusammengebracht, bevor sie zugeführt werden,
so dass es ziemlich schwierig ist, die Dampfströmungsrate, den Dampfdruck und
die Dampftemperatur genau zu steuern, um jeweilige Zielwerte an
dem Einlass der Dampfturbine zu erhalten und einen maximalen thermischen
Wirkungsgrad für
das Kraftwerk zu erzielen.
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Die
japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 6-93810 schlägt eine
Technik zum Lösen dieses
Problems durch Rückführen im
wesentlichen des gesamten Dampfes vor, der durch den Kühlkanal zu
der Erwärmungsregion
des Dampfkreislaufsystems geleitet wurde.
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Obwohl
ein durch Anwenden einer derartigen Technik verwirklichtes Kraftwerk
mit kombiniertem Kreislauf die Dampfströmungsrate, den Dampfdruck und
die Dampftemperatur steuern kann, um jeweilige Zielwerte an dem
Einlass der Dampfturbine zu bekommen, beträgt der erhältliche Temperaturanstieg des
Dampfes, der nach dem Kühlen
der Schaufeln gesammelt wurde, höchstens
50 bis 200°C,
und der Dampf kann immer noch zum Kühlen verwendet werden, was
offenbart, dass die wirksame Verwendung von Dampf in dem Kraftwerk
noch nicht maximiert ist.
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Wie
es oben erläutert
ist, weisen alle bekannten Kraftwerke mit kombiniertem Kreislauf
noch Probleme auf, die hinsichtlich der Wirksamkeit des Kühlens des
Gasturbinensystems und des Wirkungsgrads des Sammelns von Abwärme von
dem Gasturbinensystem gelöst
werden müssen.
Daher besteht eine Nachfrage nach Kraftwerken mit kombiniertem Kreislauf,
die einen verbesserten Gesamtwärmewirkungsgrad
aufweisen, der durch Lösen
der oben gekennzeichneten Probleme erzielt wird.
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Bei
einem Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf des betrachteten Typs
kann schuppenförmiger Schutt,
der in dem durch den Kühlkanal
der Turbinenschaufeln des Gasturbinensystems laufenden Dampf enthalten
ist, in dem Kanal abgelagert werden, um den Kühlwirkungsgrad des Dampfes
und den Wirkungsgrad des Sammelns von Abwärme des Kraftwerks zu verringern.
Dieses Problem unerwünschter Ablagerungen
von schuppenförmigem
Schutt führt seinerseits
zu Einschränkungen
auf das Profil und den Querschnitt des Kühlkanals der Turbinenschaufeln,
um den Versuch zum Verbessern des Kühlungswirkungsgrads und des
Wirkungsgrads des Sammelns von Abwärme zu unterdrücken.
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Hinsichtlich
der oben gekennzeichneten Probleme ist es daher die Aufgabe der
Erfindung, ein Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf bereitzustellen, das
den Wirkungsgrad des Kühlens
des Gasturbinensystems des Kraftwerks und das des Sammelns von Abwärme in dem
Kraftwerk weiter verbessern kann.
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Erfindungsgemäß wird ein
Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf bereitgestellt, umfassend:
ein
Gasturbinensystem mit einer Gasturbine;
ein Abwärmesammelerhitzer
zum Sammeln der Abwärme
des Abgases der Gasturbine;
ein Dampfkreislaufsystem mit einer
Dampfturbine, die durch den von dem Abwärmesammelerhitzer erzeugten
Dampf anzutreiben ist, und
ein Gasturbinenkühlsystem zum Speisen eines
Teils oder des Ganzen des Dampfes und/oder Wassers, der/das in dem
Dampfkreislaufsystem erzeugt wird, und/oder der Hochdruckluft, die
von dem Gasturbinensystem kommt, in das Gasturbinensystem und zum
Zurückführen in
das Dampfkreislaufsystem, wobei:
das Gasturbinenkühlsystem
mit einem Kühlkanal ausgestattet
ist, der mit zwei oder mehr als zwei Elementen des zu kühlenden
Gasturbinensystems ausgebildet ist, und wobei der Dampf und/oder
Wasser, das von dem Dampfkreislaufsystem kommt, oder die Hochdruckluft,
die von dem Gasturbinensystem kommt, dazu gebracht wird, durch die
zwei oder mehr als zwei Elemente zu strömen; und
wobei das Kraftwerk
mit kombiniertem Kreislauf ferner umfasst:
ein Schaltmittel
zum selektiven Zuführen
des Dampfes und/oder Wassers, der/das von dem Dampfkreislaufsystem
kommt, oder der Hochdruckluft, die von dem Gasturbinensystem kommt,
zu dem Gasturbinenkühlsystem,
und
einen Bypasskanal in dem Pfad zum Zurückführen eines Teils oder des Ganzen
des Dampfes und/oder Wassers oder der Hochdruckluft, die von dem
Kühlkanal
des Turbinenkühlsystems
kommt, wobei die Umführung
mit dem Abwärmesammelerhitzer
oder einem Dampfkondensator des Dampfkreislaufsystems kommuniziert.
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Erfindungsgemäß werden
die Elemente der Gasturbine wirksam durch von dem Dampfkreislaufsystem
kommenden Dampf gekühlt,
um zu ermöglichen,
dass Gas sogar mit einer höheren
Temperatur an das Gasturbinensystem zugeführt wird, um den thermischen
Wirkungsgrad des Gasturbinensystems zu verbessern.
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Erfindungsgemäß wird der
Wirkungsgrad des Sammelns von Abwärme von dem Gasturbinensystem
durch den durch das Turbinenkühlsystem strömenden Dampf
verbessert, um folglich den Gesamtwärmewirkungsgrad des Kraftwerks
zu verbessern.
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Die
Erfindung wird als ein Ergebnis sorgfältiger Untersuchungen an dem
Kühlsystem
verwirklicht, das die Verwendung von Dampf und das System zum Sammeln
von Abwärme
in existierenden Kraftwerken mit kombiniertem Kreislauf des betrachteten
Typs beinhaltet. Gemäß den Untersuchungen und
der Analyse der Erfinder der Erfindung, zeigt der Dampf, der nach
dem Kühlen
der Schaufeln der Gasturbine jedes bekannten Kraftwerks mit kombiniertem Kreislauf
gesammelt wurde, einen Temperaturanstieg von höchstens 50 bis 200°C auf, was
beweist, dass das Kühlpotenzial
des Dampfes nur teilweise ausgenutzt wird.
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Daher
kann der Wirkungsgrad des Kühlens der
Gasturbine verbessert werden, um die Verwendung von Gas höherer Temperatur
zu ermöglichen, indem
das Kühlpotenzial
des von dem Dampfkreislaufsystems jedes bekannten Kraftwerks mit
kombiniertem Kreislauf kommenden Dampfes wirksam ausgenutzt wird.
Dann wird der Wirkungsgrad des Sammelns von Abwärme von dem Gasturbinensystem
demgemäß verbessert,
um den Gesamtwärmewirkungsgrad
des Kraftwerks zu steigern.
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Wie
es oben erläutert
ist, kann erfindungsgemäß das Kühlpotenzial
und das Abwärmesammelpotenzial
des von dem Dampfkreislaufsystems eines Kraftwerks mit kombiniertem
Zyklus kommenden Dampfes wirksam ausgenutzt werden, indem veranlasst
wird, dass der Dampf durch zwei oder mehr als zwei Elemente des
Gasturbinensystems, wie beispielsweise den Turbinenschaufeln und
dem Kombustor, zirkuliert. Gemäß einer
Reihe von Experimenten, die von den Erfindern der Erfindung durchgeführt wurden,
kann das Kühlpotenzial
und das Abwärmesammelpotenzial
des von dem Dampfkreislaufsystems kommenden Dampfes nicht voll ausgenutzt werden,
wenn veranlasst wird, dass der Dampf durch ein einziges Element
des Gasturbinensystems, wie beispielsweise die Turbinenschaufeln
einer einzigen Reihe, strömt.
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Genauer
gesagt wird erfindungsgemäß Dampf
dazu gebracht, durch eine Mehrzahl von Elementen des Gasturbinensystems,
wie beispielsweise den Turbinenschaufeln einer Mehrzahl von Reihen oder
den Turbinenschaufeln einer einzigen Reihe und dem Kombustor zu
strömen,
um das Kühlpotenzial
und das Abwärmesammelpotenzial
des von dem Dampfkreislaufsystem kommenden Dampfes voll auszunutzen
und den Gesamtwärme wirkungsgrad des
Kraftwerks mit kombiniertem Zyklus zu verbessern.
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Das
Turbinenkühlsystem,
durch das Dampf strömt,
umfasst typischerweise einen Kühlkanal,
der eine Mehrzahl von zu kühlenden
Elementen entweder in Reihe oder parallel verbindet. Wenn es einen Kühlkanal
umfasst, der eine Mehrzahl von zu kühlenden Elementen parallel
verbindet, strömt
der Dampf durch jedes der Elemente mit einer verringerten Strömungsrate,
um das Kühlpotenzial
und das Abwärmesammelpotenzial
des von dem Dampfkreislaufsystem kommenden Dampfes voll auszunutzen.
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Gemäß einem
weiteren charakteristischen Merkmal der Erfindung wird eine Staubentfernungsvorrichtung
zum Reinigen des von dem Dampfkreislaufsystems eines Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf extrahierten Dampfes bereitgestellt,
um zu verhindern, dass schuppenförmiger
Schutt auf der Innenoberfläche
des durch die Turbinenschaufeln der Gasturbine laufenden Kühlkanals
und dem Kombustor abgelagert wird, und somit jede mögliche Verringerung
in dem Wirkungsgrad des Ausnutzens des Kühlpotenzials und des Abwärmesammelpotenzials des
von dem Dampfkreislaufsystem kommenden Dampfes zu vermeiden. Da
außerdem
verhindert wird, dass sich schuppenförmiger Schutt auf der Oberfläche des
Kühlkanals
ablagert, wird der letztere keiner Einschränkung der Ausgestaltung hinsichtlich des
Profils und des Querschnitts unterworfen, und somit kann ein Kühlkanal
mit einer hohen Kühlwirkung
für den
Zweck der Erfindung ausgestaltet werden.
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Diese
Erfindung kann vollständiger
aus der folgenden ausführlichen
Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen verstanden
werden, in denen zeigen:
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1 ein
schematisches Blockdiagramm eines bekannten Kraftwerks mit kombiniertem
Kreislauf;
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2 ein
schematisches Blockdiagramm einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf;
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3 ein
schematisches Blockdiagramm einer Staubentfernungsvorrichtung, die
für die
erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus verwendet werden kann;
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4 ein
schematisches Blockdiagramm einer weiteren Staubentfernungsvorrichtung,
die für
die erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf verwendet werden kann;
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5 eine
graphische Darstellung, die die i-S-Beziehung von Dampf veranschaulicht,
die für den
Zweck der Erfindung verwendet werden kann;
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6 eine
graphische Darstellung, die die Beziehung zwischen dem kombiniertem
Systemwirkungsgrad und der Gasturbineneinlasstemperatur der ersten
Ausführungsform
des Kraftwerks mit kombiniertem Kreislauf erfindungsgemäß veranschaulicht;
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7 ein
schematisches Blockdiagramm einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf;
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8 ein
schematisches Blockdiagramm einer vierten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf;
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9 ein
schematisches Blockdiagramm einer fünften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf;
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10 ein
schematisches Blockdiagramm einer sechsten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus;
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11 ein
schematisches Blockdiagramm einer siebten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus;
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12 ein
schematisches Blockdiagramm einer achten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf;
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13 ein
schematisches Blockdiagramm einer neunten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf;
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14 ein
schematisches Blockdiagramm einer zehnten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus;
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15 ein
schematisches Blockdiagramm einer elften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus;
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16 ein
schematisches Blockdiagramm einer zwölften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus; und
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17 ein
schematisches Blockdiagramm einer dreizehnten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus.
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Zuerst
wird eine erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus mit Bezug auf 2 bis 6 der
begleitenden Zeichnung beschrieben.
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Die
Ausführungsform
des Kraftwerks mit kombiniertem Zyklus umfasst ein Gasturbinensystem 41,
ein Dampfkreislaufsystem 42 mit einer durch die Abgasenergie
des Gasturbinensystems 41 angetriebenen Dampfturbine und
ein Gasturbinenkühlsystem 43 zum
Kühlen
der Schaufeln und eines peripheren Bereichs des Kombustors der Gasturbine
mittels eines Teil des Dampfes des Dampfkreislaufsystems 42.
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Das
Gasturbinensystem 41 umfaßt eine Gasturbine 111,
einen mit der Gasturbine 111 mittels einer Welle 112 gekoppelten
Kompressor 113 und einen Kombustor 114, der Brennstoff
und komprimierte Luft von dem Kompressor 113 aufnimmt und
den Brennstoff verbrennt, um heißes Hochdruckgas zum Antreiben
der Gasturbine 111 zu erzeugen.
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Der
Kompressor 113 komprimiert die durch einen Luftkanal 115 eingespeiste
Umgebungsluft, und die komprimierte Luft wird an den Kombustor 114 geführt. Der
Kombustor 114 verbrennt den von einem Brennstoffzufuhrsystem
(nicht gezeigt) gespeisten Brennstoff mittels der komprimierten
Luft als Verbrennungs-tragendes Gas. Das durch Verbrennung erhaltene
heiße
Gas wird dann an die Gasturbine 111 mittels eines Verbrennungsgaskanals 116 gespeist
und kann sich ausdehnen, um die Gasturbine 111 anzutreiben,
bevor es durch einen Abgaskanal 117 ausströmt.
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Andererseits
umfasst das Dampfkreislaufsystem 42 eine Dampfturbine 118 und
einen elektrischen Generator 120, der mit der Dampfturbine 118 mittels
einer Welle 119 gekoppelt ist. Ein Dampfzyklus wird in
dem Dampfkreislaufsystem eingerichtet, wenn es Dampf durch die Abwärme des
Gasturbinensystems 41 erzeugt, und der erzeugte Dampf wird
verwendet, um die Dampfturbine 118 anzutreiben. Es sei
bemerkt, dass der Rotor der Dampfturbine 118 und der der
Gasturbine 111 durch eine Welle 122 in 2 verknüpft sind.
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Das
Dampfkreislaufsystem 42 wird zusätzlich mit einem Abwärmesammelerhitzer 123 zum Sammeln
von Wärme
von dem Abgas der Gasturbine 111, das durch den Abgaskanal 117 zugeführt wird, und
zum Erzeugen von heißem
Hochdruckdampf, der zum Treiben der Dampfturbine 118 notwendig
ist, ausgestattet. Das Abgas von dem Abwärmesammelerhitzer 123 wird
dann in die Atmosphäre
mittels eines Schachts 124 emittiert. Ein Hochdrucksupererhitzer 125,
ein zweiter Hochdruckverdampfer 126, ein erster Hochdruckverdampfer 127 und
ein Hochdruckvorwärmer 128 sind
in dem Abwärmesammelerhitzer 123 in
der oben erwähnten
Reihenfolge von der stromaufwärtigen
Seite zu dessen stromabwärtigen
Seite hin angeordnet. Dieser Erhitzer und die Dampfturbine 118 sind
miteinander auf eine Art und Weise verbunden, wie nachstehend beschrieben
ist, um einen Dampfkreislauf 42 einzurichten.
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Der
von der Dampfturbine 118 ausgestoßene Dampf wird zu einem Dampfkondensator 130 mittels
eines Kanals für
ausgestoßenen
Dampf 129 geführt
und zu Wasser bei Zimmertemperatur reduziert. Das gesammelte Zimmertemperaturwasser
wird zu dem Hochdruckvorerhitzer 128 mittels einer Umlaufpumpe 131 und
einer Umlaufleitung 132 zum vorläufigen Erhitzen und dann zu
einer Hochdrucktrommel 134 mittels einer zu der Trommel
führenden
Leitung 133 gespeist. Das Druckwasser in der Hochdrucktrommel 134 wird
zu dem ersten Hochdruckverdampfer 127 mittels einer weiteren
Umlaufpumpe 135 zur Verdampfung geführt, und der erzeugte heiße Hochdruckdampf
wird zu einem oberen Raum der Hochdrucktrommel 134 mittels
eines Rückführkanals 136 zurückgeführt. Der
zurückgeführte Dampf
wird dann zu dem Hochdrucksupererhitzer 125 mittels eines Dampfkanals 137,
einer Strömungsverbindung 138 und
eines Dampfkanals 139 zum erneuten Erhitzen geführt, und
der erhitzte Dampf wird ferner zu der Dampfturbine 118 mittels
eines Dampfzufuhrkanals 140 geführt.
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Andererseits
weist das Gasturbinenkühlsystem 43 die
folgende Konfiguration auf.
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Ein
Teil des Druckwassers in der Hochdrucktrommel 134 wird
zu dem zweiten Hochdruckverdampfer 126 mittels einer Druckwasserzufuhrpumpe 141 und
Druckwasserzufuhrleitungen 142, 145 zur Verdampfung
zugeführt,
und der erzeugte heiße Hochdruckdampf
wird dann mittels eines Dampfkanals 146 an zwei in Reihe
verbundene Elemente des Gasturbinensystems, nämlich dem in den Schaufeln 149 ausgebildeten
Kühlkanal 150 und
einem in einem peripheren Bereich des Kombustors 114 angeordneten
Kühlabschnitt 160,
gespeist, um gekühlt
zu werden. Dann wird der Dampf, nachdem er an den beiden zu kühlenden
Elementen vorbeigelaufen ist, dazu gebracht, durch einen Dampfkanal 151 zu
strömen,
und wird mit dem von der Hochdrucktrommel 134 kommenden
Dampf an der Strömungsverbindungsstelle 138 zusammengebracht.
Obwohl es in 2 bis 6 nicht
gezeigt ist, kann das Dampfleitungsnetz der Ausführungsform mit einem oder mehr als
einem Strömungsratensteuerventil,
einem oder mehr als einem Führungsventil
und einem oder mehr als einem Dampfprüfventil ausgestattet sein.
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Nach
Laufen durch die zu kühlenden
Elementen, wie oben beschrieben, wird der Dampf dazu gebracht, durch
einen Dampfkanal 151 zu strömen, und wird mit dem von der
Hochdrucktrommel 134 kommenden Dampf an der Strömungsverbindungsstelle 138 zusammengebracht.
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Es
wird ebenfalls ein Kühldampfkanal 161 bereitgestellt,
durch den die durch den Kompressor 113 des Gasturbinensystems 41 erzeugte
Hochdruckluft zu einer Staubentfernungsvorrichtung 170 als
Regenerierungsluft mittels eines Luftkanals 163 und eines
Luftventils 168 zugeführt
werden kann.
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Die
durch die Staubentfernungsvorrichtung 170 laufende Hochdruckluft
kann zu einem Abgaskanal 117 mittels eines Abgaskanals 164,
eines Luftventils 166 und eines Gasturbinenabgaskanals
A gespeist werden.
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Obwohl
es in 2 bis 6 nicht gezeigt ist, kann das
Dampfleitungsnetz der Ausführungsform
mit einem oder mehr als einem Strömungsratensteuerventil, einem
oder mehr als einem Führungsventil
und einem oder mehr als einem Dampfprüfventil ausgestattet sein.
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Mit
der obigen Anordnung kann der in dem Dampf enthaltene Staub und
Schutt, der mittels des Dampfkanals 146 zugeführt wird,
zumindest teilweise eingefangen werden, bevor der Dampf durch die
zu kühlenden
Elemente läuft,
und der Dampfkanal kann durch die Dampfventile 165 und 167 gesperrt
werden.
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Außerdem kann
der schuppenförmige
Schutt und der an der Staubentfernungsvorrichtung 170 haftende
Staub entfernt werden, um die Vorrichtung zu regenerieren, indem
die Hochdruckluft von dem Kompressor 113 veranlasst wird,
durch die Staubentfernungsvorrichtung 170 mittels der Luftventile 166 und 168 in
der Richtung entgegengesetzt der der Strömung des Dampfs zu strömen.
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3 ist
ein schematisches Blockdiagramm der Staubentfernungsvorrichtung 170 von 2.
Der Dampfkanal 146 wird nahe des stromabwärtigen Endes
davon mit einer Dampfschaltvorrichtung 270 ausgestattet,
die aus einem Ventilmechanismus zusammengesetzt ist, und dann in
zwei Verzweigungskanäle 146a und 146b aufgeteilt,
die mit jeweiligen Staubentfernungseinheiten 170a und 170b ausgestattet
sind. Ein dritter Verzweigungskanal 146c, der nicht mit
einer Staubentfernungseinheit ausgestattet ist, ist ebenfalls zwischen
den obigen beiden Verzweigungskanälen angeordnet.
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Die
Staubentfernungseinheiten 170a und 170b werden
an die stromaufwärtigen
und stromabwärtigen
Seiten davon jeweils mit Dampfventilen 173a und 173b und 167a und 167b ausgestattet,
bevor die beiden Verzweigungskanäle
mittels jeweiliger Dampfkanäle 161a und 161b an
einer Strömungsverbindungsstelle 171 zusammengebracht
werden, von der der Dampf ferner zu einem Dampfkühlabschnitt gespeist wird.
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Andererseits
wird ein Sammelsystem 200 zu der Staubentfernungsvorrichtung
zum Regenerieren der letzteren hinzugefügt. Das Sammelsystem 200 ist
aus Hochdrucklufteinspeisekanälen 163a und 163b zusammengesetzt,
die jeweils mit den stromaufwärtigen
Seiten der Ventile 167a und 167b der Dampfkanäle 161a und 161b verbunden
sind, die stromabwärts
bezogen auf die jeweiligen Staubentfernungseinheiten 170a und 170b angeordnet
und mit jeweiligen Ventilen 168a und 168b zum
Empfangen von Luft von einer Hochdruckluftquelle B und Abführkanälen für behandelte
Luft 164a und 164b ausgestattet sind, die jeweils
mit den stromabwärtigen Seiten
der Ventile 173a und 173b der Dampfkanäle 146a und 146b verbunden
sind, die stromaufwärts bezogen
auf die jeweiligen Staubentfernungseinheiten 170a und 170b angeordnet
und mit jeweiligen Ventil 172a und 172b zum Abführen von
Luft an einer Abgasbehandlungsvorrichtung C ausgestattet sind.
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Die
Ventile 167a, 167b, 168a, 168b, 172a, 172b, 173a und 173b der
Dampfkanäle 146a, 146b, 161a und 161b,
die Hochdrucklufteinspeisekanäle 163a und 163b und
die Abführkanäle für behandelte Luft 164a und 164b können manuell
betätigt
werden, um irgendeines von ihnen selektiv zu öffnen oder zu schließen.
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Bei
dem Sammelsystem 200 mit der oben beschriebenen Konfiguration
kann jede der beiden Staubentfernungseinheiten 170a und 170b dazu
gebracht werden, zu ermöglichen,
dass Dampf da hindurch als das Kühlmittel
des Gasturbinenkühlsystems 43 mittels
der Dampfschaltvorrichtung 270 strömt, wenn das Kraftwerk in Betrieb
ist. Wenn beispielsweise die Staubentfernungseinheit der rechten Seite
in 3 oder die Einheit 170b betrieben wird, werden
die Ventile 173b und 167b der Dampfkanäle 146b und 163b der
Staubentfernungseinheiten 170b geöffnet, wohingegen die Ventile 168b und 172b des Hochdrucklufteinspeisekanals 163b und
des Abführkanals
für behandelte
Luft 164b geschlossen sind.
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Dann
ermöglicht
die Staubentfernungseinheit der rechten Seite in 3 oder
die Einheit 170b, dass Dampf dahindurch strömt, um Staub
von dem Dampf zu entfernen, der zum Kühlen der Gasturbine arbeitet.
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Andererseits
werden in der Staubentfernungseinheit der linken Seite in 3 oder
der Einheit 170a, dessen Betrieb suspendiert ist, die Ventile 173a und 167a der
Dampfkanäle 146a und 161a geschlossen,
wohingegen die Ventile 168a und 172a des Hochdrucklufteinspeisekanals 163a und
der Behandlungskanal für
behandelte Luft 164a geöffnet sind.
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Dann
veranlasst die Staubentfernungseinheit der linken Seite oder die
Einheit 170a, dass Hochdruckluft in die Richtung entgegengesetzt
der der Luftströmung
für den
Staubentfernungsvorgang strömt,
um den in der Staubentfernungseinheit 170a eingefangenen
Staub zu entfernen und die letztere zu regenerieren.
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Wenn
die arbeitende Staubentfernungseinheit 170b in ein Stadium
kommt, wo sie eine Reinigung benötigt,
wird die Schaltvorrichtung 270 betätigt, um den Lauf des strömenden Dampfs
zu ändern, und
die Ventile werden umgekehrt betrieben, um den Vorgang des Entfernens
von Staub in dem Dampf und den des Regenerierens der Staubentfernungsvorrichtung
zwischen den Staubentfernungseinheiten 170a und 170b einzuschalten.
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Mit
der obigen Anordnung werden die Staubentfernungseinheiten 170a und 170b jeweils
für die Staubentfernung
und zum Regenerieren oder umgekehrt auf einer konstanten Grundlage
betrieben, so lange wie das Turbinenkühlsystem in Betrieb gehalten
wird.
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Der
Dampfkanal 146c mit einem Schaltventil 169 ist
angeordnet, um die Staubentfernungsvorrichtung, wenn die Bauteile
des Turbinenkühlsystems gewartet
werden oder in einem Notfall zu umgehen. Somit kann Dampf dazu gebracht werden,
durch den Dampfkanal 146c zu strömen, wann immer notwendig.
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Obwohl
die Luftzufuhrquelle der obigen Ausführungsform der Kompressor 113 des
Gasturbinensystems 41 ist, kann Luft alternativ von jeder
von dem Kompressors 113 unterschiedlichen Quelle zugeführt werden.
Das Mittel zum Regenerieren der Staubentfernungsvorrichtung ist
nicht auf die komprimierte Luft begrenzt, und jedes andere Material,
wie beispielsweise ein chemisches Lösungsmittel, kann alternativ
für den
Zweck der Erfindung verwendet werden. Die Strömungsroute des Regenerierungsmittels ist
nicht auf die obige Beschreibung begrenzt, und jede andere geeignete
Route kann gemäß den beigefügten Ansprüche für den Zweck
der Erfindung angeordnet sein.
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Der
durch den Kanal 146 geführte
Dampf wird dazu gebracht, durch den Kühlkanal 150 der Schaufeln 149 und
dem Kühlabschnitt 160 in
einem peripheren Bereich des Kombustors 114 der Gasturbine,
die in Reihe verbunden sind und zwei zu kühlende Elemente bilden, zu
strömen,
um sie zu kühlen. Der
Ganze oder ein Teil des für
den Kühlvorgang
verwendeten Dampfes wird durch den Kanal 151 gesammelt,
und somit wird der gesammelte Dampf nie mit dem Hauptstromgas gemischt,
um die Temperatur des letzteren abzusenken, so dass jeder ungemäße jedoch
notwendige Anstieg der Rate des Zuführens von Brennstoff und Luft
zu dem Kombustor 114 verhindert werden kann, um den thermischen
Wirkungsgrad des Kraftwerks zu erhöhen.
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Da
zwei Elemente des Gasturbinensystems seriell gekühlt werden, kann das Kühlungspotenzial des
Dampfes maximal ausgenutzt werden. Da die Auskleidung und der hintere
Zylinder des Kombustors 114 ebenfalls durch Dampf gekühlt werden,
kann außerdem
jeder ungemäße jedoch
notwendige Anstieg in der Luftzufuhr ebenfalls verhindert werden. Da
die Schaufeln der Gasturbinen aufgebaut sind, um hauptsächlich durch
herkömmliche
Luft gekühlt zu
werden, ist das Gasturbinensystem außerdem an Brennstoff niedriger
Qualität
angepasst.
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Die
spezifische Leistung der obigen Ausführungsform kann außerdem bemerkenswert
angehoben werden. Außerdem
kann der Kühldampf
teilweise in dem Kombustor als ein Mittel zum Verringern der Rate
der NOx-Erzeugung in dem Kombustor 114 injiziert und/oder
von der Oberfläche
der Turbinenschaufeln zum Filmkühlen
abgeführt
werden.
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Der
durch das Gasturbinenkühlsystem 43 der
obigen Ausführungsform
laufende Dampf wird dann zu der Verbindungsstelle 138 mittels
des Dampfkanals 151 gebracht und mit dem von der Hochdrucktrommel 134 kommenden
Dampf in dem Erwärmungsbereich
des Dampfkreislaufsystems 42 zusammengebracht. Dann wird
der Dampf an der Verbindungsstelle erneut durch den Hochdrucksupererhitzer 125 erhitzt,
bevor er an die Dampfturbine 118 gespeist wird, so dass
die Strömungsrate,
der Druck und die Temperatur des durch den Einlass der Dampfturbine 118 laufenden
Dampfes dazu gebracht werden, zu den jeweiligen Zielwerten zu gelangen, ohne
unerwünschterweise
durch das Gasturbinenkühlsystem 43 beeinflusst
zu werden, und somit kann das Dampfturbinensystem mit einem maximalen thermischen
Wirkungsgrad betrieben werden.
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Da
der Kühldampf
dazu gebracht wird, bei jedem bekannten Kraftwerk mit kombiniertem
Zyklus von der Gasturbine zu der Dampfturbine zu strömen, kann
der Betrieb der Dampfturbine instabil werden, wenn die Last der
Dampfturbine und die Dampftemperatur schwanken. Im Gegensatz dazu
ist jedoch die obige Ausführungsform
frei von einem derartigen Problem, da, weil der Dampf zu der Trommel
zurückgeführt wird,
die Ausführungsform
mit einer Teillast durch geeignetes Auswählen des Pegels des an die Trommel
anzulegenden Drucks betrieben werden kann.
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6 ist
eine graphische Darstellung, die den Gesamtwirkungsgrad der obigen
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus und den eines bekannten Kraftwerks mit kombiniertem
Zyklus im Vergleich zeigt. Die Ausführungsform des in 2 dargestellten
erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf kann den thermischen Wirkungsgrad des
Dampfturbinensystems verbessern, um den Gesamtwärmewirkungsgrad des Kraftwerks
insbesondere in einem hohen Temperaturbereich für den Gasturbineneinlass bemerkenswert
zu verbessern.
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Bei
der obigen Ausführungsform
ist außerdem
eine Staubentfernungsvorrichtung 170 stromabwärts bezogen
auf die Gasturbinenschaufeln und auf andere durch Dampf zu kühlenden
Gasturbinenbauteile angeordnet und ausgestaltet, um den stromaufwärtigen Dampf
zu reinigen, so dass die Vorteile des Dampfkühlverfahrens keinen Schaden
nehmen und ein gewünschter
Kühleffekt
zu jeder Zeit des Betriebs während
der gesamten Lebensdauer des Kraftwerks mit kombiniertem Zyklus
erreicht werden kann.
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Die
Adhäsion
von schuppenförmiger
Schutt an den Bauteilen des Turbinenkühlsystems kann durch Supererhitzen
des für
den Kühlvorgang
zu verwendenden Dampfes um mehr als 10°C minimiert werden. Mit Bezug
auf 5, die die i-S-Beziehung des
Dampfes darstellt, ist bekannt, dass Dampf normalerweise chemische
Substanzen zu einem geringfügigen
Ausmaß enthält, und
dass die Sättigungskurve
von jedem tatsächlichen
Dampf geringfügig
zu der hohen Temperaturseite von der von reinem Dampf verschoben
ist. Wenn die i-S-Kurve die Sättigungskurve
kreuzt, wird Dampf vorzugsweise zum Kühlen bei einer Temperatur über der
tatsächlichen Sättigungskurve
verwendet, die durch eine gestrichelt gepunktete Linie dargestellt
wird, da die Adhäsion
des schuppenförmigen
Schutts in dem nassen Bereich der graphischen Darstellung bemerkenswert
wird. Die Wirkung des Verhinderns der Adhäsion von schuppenförmigem Schutt
kann durch Supererhitzen des für
den Kühlvorgang
zu verwendenden Dampfes um mehr als 10°C erreicht werden.
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4 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer weiteren Staubentfernungsvorrichtung,
die für die
erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf verwendet werden kann. Diese Vorrichtung
unterscheidet sich von der von 3 dadurch,
dass das Sammelsystem 200 automatisch umgeschaltet wird.
Die Bauteile der Vorrichtung von 4, die gleich
wie die von 3 oder denen ähnlich sind,
werden jeweils durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet, und
nur die Unterschiede der beiden Vorrichtungen werden hier nachstehend
beschrieben.
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Die
Staubentfernungsvorrichtung von 4 ist mit
Rechensteuereinheiten 175a und 175b zum Steuern
der Ventile 173a, 173b, 167a und 167b der Dampfkanäle und Differenzialdrucktransducer 174a und 174b zum
jeweiligen Erfassen der Druckdifferenzen zwischen den stromaufwärtigen und
stromabwärtigen
Seiten der Staubentfernungseinheiten 170a und 170b versehen.
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Die
durch die Differenzialdrucktransducer 174a und 174b erzeugten
Signale werden jeweils durch die Rechensteuereinheiten 175a und 175b gelesen,
so dass der Regenerierungsvorgang und der Staubentfernungsvorgang
automatisch umgeschaltet werden, wenn die Druckdifferenz zwischen
den stromaufwärtigen
und stromabwärtigen
Seiten der Staubentfernungseinheiten 170a oder 170b,
welche immer passend ist, ein vorbestimmtes Niveau überschreitet.
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Mit
der obigen Anordnung wird das Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf
stabil betrieben, wenn die Staubentfernungseinheiten 170a und 170b automatisch
zur Staubentfernung und Regenerierung umgeschaltet werden.
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Die
obige Anordnung ist ebenfalls hilfreich, wenn die Turbinen gestartet,
angehalten oder mit einer Teillast betrieben werden, und eine zufriedenstellende
Zufuhr von Kühldampf
kaum erzielbar ist, da ein Teil der Regenerierungsluft als Kühlluft verwendet und
das an den Dampfkanälen
anhaftende Wasser durch Luft abgeführt werden kann, wenn die Turbinen gestartet
oder angehalten werden.
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Außerdem kann
Dampf durch Luft oder umgekehrt durch Betätigen der an den Dampfkanälen angeordneten
Ventile ausgetauscht werden.
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Obwohl
zwei Rechensteuereinheiten 175a und 175b zum Steuern
der Ventile in 4 verwendet werden, kann die
Anzahl von Rechensteuereinheiten, die für die Staubentfernungsvorrichtung
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf zu verwenden sind, abhängig von
der Anzahl von Staubentfernungseinheiten und anderen beim Betrieb
des Kraftwerks beteiligten Steuereinheiten verändert werden.
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Somit
kann mit der obigen Anordnung die Gasturbine wirksam gekühlt werden,
und schuppenförmiger
Schutt, der in dem zirkulierenden Dampf enthalten ist, kann wirksam
unter verschiedenen Zuständen
des Kraftwerks, einschließlich
der Situation, bei der die Turbinen gestartet, angehalten oder unter einer
Teillast betrieben werden, ganz zu schweigen von normalen Betriebsperioden,
entfernt werden. Außerdem
kann die Staubentfernungsvorrichtung optimal regeneriert werden.
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Obwohl
es nicht gezeigt ist, kann das Gasturbinenkühlsystem mit einer Schaltvorrichtung
ausgestattet und so angeordnet sein, dass der Kühlkanal von dem Dampfzyklus
getrennt ist und für
eine andere Hochdruckluftzufuhrquelle verfügbar gemacht werden kann, indem
die Schaltvorrichtung betätigt oder
der Dampf von einer anderen Dampfmaschine zu der Gasturbine mit
den zu kühlenden
Elementen zugeführt
wird.
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7 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer dritten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus. Bei dieser Ausführungsform wird Dampf von dem
Hochdruckverdampfer 126 zu den Turbinenschaufeln 149 und
dem Kühlabschnitt 160 des
Kombustors 114 parallel zugeführt, und Staubentfernungseinheiten 170c und 170d sind
jeweils entsprechend den Turbinenschaufeln 149 und dem
Kühlabschnitt
des Kombustors angeordnet. Die Staubentfernungseinheiten 170c und 170d sind
ausgestaltet, und im Kühlabschnitt 160 des
Kombustors die Turbinenschaufeln 149 jeweils und getrennt
zu kühlen,
Mit einer derartigen Anordnung können
die Staubentfernungseinheiten 170c und 170d mit
unterschiedlichen Maschen in Übereinstimmung
mit den jeweiligen zu kühlenden Objekten
ausgestattet sein, um ihre Staubentfernungswirkung für eine verlängerte Zeitspanne
zu maximieren.
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8 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer vierten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von der Ausführungsform
von 2 darin, dass eine Mehrzahl von Elementen in dem
Gasturbinenkühlsystem 43a dieser
Ausführungsform
gekühlt
werden. Genauer gesagt werden zwei Reihen von Gasturbinenschaufeln 149 mit
jeweiligen Kühlkanälen 150 und 158 ausgestattet
und durch Dampf in dem Gasturbinenkühlsystem 43a gekühlt. Ansonsten
ist diese Ausführungsform
mit der von 2 identisch, und daher werden
die Bauteile dieser Ausführungsform, die
gleich wie die von 2 oder denen ähnlich sind, jeweils
durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet und nicht weiter beschrieben.
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Diese
Ausführungsform
ist genauso wirksam wie die erste Ausführungsform von 2 und
kann außerdem
auf mehrreihige Gasturbinen angepasst werden, von denen erwartet
wird, dass sie bei Kraftwerken mit kombiniertem Kreislauf der nächsten Generation
erscheinen.
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9 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer fünften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Zyklus.
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Diese
Ausführungsform
wird durch geringfügiges
Modifizieren der Ausführungsform
von 8 verwirklicht und unterscheidet sich von der
letzteren dadurch, dass zwei unterschiedliche Elemente durch das
Gasturbinenkühlsystem 43a gekühlt werden.
Genauer gesagt kann bei dem Gasturbinenkühlsystem 43b dieser
Ausführungsform
der Abschnitt des zwischen einem Strömungsratensteuerventil 148 und dem
Kühlkanal 150 angeordneten
Kanals mit dem Auslass des Kompressors 113 mittels eines
weiteren Strömungsratensteuerventils 153 verbunden
werden, und der Abschnitt des zwischen dem Führungsventil 152 und
dem Ventil 154 angeordneten Kanals kann mit dem Abgaskanal 117 mittels
eines Ventils 155 und ebenfalls mit dem Dampfkondensator 130 mittels
eines Ventils 156 und eines Abführkanals 157 verbunden
sein. Ansonsten ist diese Ausführungsform
mit der von 2 identisch, und daher werden die
Bauteile dieser Ausführungsform,
die gleich wie die von 2 oder denen ähnlich sind,
jeweils mit den gleichen Bezugssymbolen bezeichnet und nicht weiter
beschrieben.
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Diese
Ausführungsform
ist genauso wirksam wie die vierte Ausführungsform von 8.
Außerdem
ist sie hilfreich, wenn die Turbinen gestartet, angehalten oder
mit einer Teillast betrieben werden, und eine zufriedenstellende
Zufuhr von Kühldampf
ist von dem zweiten Hochdruckverdampfer 126 kaum erreichbar,
da ein Teil der von dem Kompressor 113 abgeführten Luft
dazu gebracht werden kann, durch die Kühlkanäle 150 und 158 als
Kühlluft
zu strömen, um
die Schaufeln 149 zu kühlen,
und das an den Dampfkanälen
anhaftende Wasser durch Luft abgeführt werden kann, wenn die Turbinen
gestartet oder angehalten werden.
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Genauer
gesagt kann ein Teil der von dem Kompressor 113 abgeführten Hochdruckluft
dazu gebracht werden, durch das Strömungsratensteuerventil 153,
die Kühlkanäle 150 und 158,
den Abgaskanal 117 und den Abführkanal 157 durch "Schließen" des Strömungsratensteuerventils 148,
des Umgehungsventils 152 und des Ventils 154 und
durch "Öffnen" des Strömungsratensteuerventils 153 und
der Ventile 155 und 156 zu strömen, so dass der Dampfpfad
isoliert werden kann, um den geeigneten Dampfkühlabschnitt zu kühlen und
das sich in den Dampfkanälen aufhaltende
Wasser abzuführen.
Außerdem
kann Dampf durch Luft oder umgekehrt durch geeignetes Betätigen der
Ventile in den Dampfkanälen
ausgetauscht werden.
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Somit
kann mit der obigen beschriebenen fünften Ausführungsform die Gasturbine 111 wirksam durch
Dampf unter verschiedenen Zuständen
des Kraftwerks, einschließlich
der Situation, bei der die Turbinen gestartet, angehalten oder unter
einer Teillast betrieben werden, ganz zu schweigen von normalen
Betriebsperioden, gekühlt
werden. Obwohl es nicht gezeigt ist, kann das Gasturbinenkühlsystem der
fünften
Ausführungsform
mit einer Schaltvorrichtung ausgestattet und so angeordnet sein,
dass der Kühlkanal
von dem Dampfzyklus getrennt ist und für eine andere Hochdruckluftzufuhrvorrichtung
durch Betätigen
der Schaltvorrichtung verfügbar
gemacht wird, oder Dampf von einer anderen Dampfmaschine an die
Gasturbine geliefert wird, die die zu kühlenden Elemente aufweist.
Eine derartige Anordnung ist genauso wirksam wie jede andere der
zuvor beschriebenen Anordnungen.
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10 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer sechsten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Die
sechste Ausführungsform
unterscheidet sich von der Ausführungsform
von 2 hinsichtlich der Konfiguration des Dampfkreislaufsystems 42c. Genauer
gesagt wird bei dem Dampfturbinenkreislaufsystem 42c dieser
Ausführungsform
der mittels des Gasturbinenkühlsystems 43 gesammelte
Dampf von dem Hochdrucksupererhitzer 125 einer anderen Verbindungsstelle 138c auf
dem Weg zu der Dampfturbine 118 durch den Dampfzufuhrkanal 140 zugeführt, wobei
die Verbindungsstelle 138c an dem Ende des Dampferhitzungsprozesses
angeordnet ist. Ansonsten ist diese Ausführungsform mit der von 2 identisch,
und daher werden die Bauteile dieser Ausführungsform, die gleich wie
die von 2 oder denen ähnlich sind,
jeweils durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet und nicht weiter
beschrieben.
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Mit
dieser Anordnung wird erneut der Dampf, der verwendet wird, um eine
Mehrzahl von Elementen der Gasturbine 111 zu kühlen, einem
ausreichenden Wärmeaustauschvorgang
unterworfen und muss daher nicht durch den Hochdrucksupererhitzer 125 in dem
Abwärmesammelerhitzer 123 gehen,
sodass das Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf kompakter mit einem
verbesserten Gesamtwärmewirkungsgrad ausgeführt werden
kann.
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11 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer siebten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird der gesamte, durch die Hochdrucktrommel 33 erzeugte
Dampf dazu gebracht, durch den Kanal 37, den Kühlkanal 150 der
zu kühlenden
Gasturbinenschaufeln 149 und den Kühlkanal 158 des Abschnitts 160,
der durch Dampf eines peripheren Bereichs des Kombustors zu kühlen ist,
und den zu kühlenden
Gasturbinenschaufeln 149 zu laufen, und nach Kühlen dieser
Elemente, an die Dampfturbine 118 mittels des Dampfkanals 151 zugeführt. Ansonsten
ist diese Ausführungsform
mit der von 1 identisch, und daher werden
die Bauteile dieser Ausführungsform,
die gleich wie die von 1 oder denen ähnlich sind,
jeweils durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet und nicht weiter
beschrieben.
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Mit
dieser Ausführungsform
kann die spezifische Leistung der obigen Ausführungsform bemerkenswert angehoben
werden. Außerdem
wird eine Dampfinjektionsvorrichtung 180 bereitgestellt,
mittels der der Kühldampf
teilweise in den Kombustor 14 als Mittel zum Verringern
der Rate der NOx-Erzeugung in
dem Kombustor 14 injiziert und/oder von der Oberfläche der
Turbinenschaufeln zum Filmkühlen
abgeführt
werden kann.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird erneut der Dampf, der verwendet wird, um eine Mehrzahl von Elementen
der Gasturbine 111 zu kühlen,
einem ausreichenden Wärmeaustauschvorgang
unterworfen, und muss daher nicht durch den Hochdrucksupererhitzer 25 in
dem Abwärmesammelerhitzer 23 gehen, so
dass das Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf kompakter mit einem
verbesserten Gesamtwärmewirkungsgrad
ausgeführt
werden kann.
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Obwohl
es nicht gezeigt ist, kann diese siebte Ausführungsform angepasst sein,
um seriell oder parallel eine Mehrzahl von Elementen der zu kühlenden
Gasturbine durch geeignetes Auswählen
der Betriebsart zum Zuführen
von Kühldampf
zu kühlen.
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12 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer achten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Die
Ausführungsform
von 12 wird durch Kombinieren des bekannten Kraftwerks
von 1 und eines erfindungsgemäßen Kraftwerks auf eine geeignete
Art und Weise verwirklicht.
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Genauer
gesagt wird das Druckwasser in der Hochdrucktrommel 33 durch
die Umlaufpumpe 34 und der Druckwasserleitung 142 zugeführt, um
den in den Gasturbinenschaufeln 149 ausgebildeten Kühlkanal 150,
eines der beiden zu kühlenden
seriell verbundenen Elemente, und dann dem Kühlabschnitt 160 in
einem peripheren Bereich des Kombustors 114, das andere
der beiden Elemente, zu kühlen.
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Nach
Durchlaufen der beiden zu kühlenden Elemente
wird das mit Druck beaufschlagte und erhitzte Wasser dem Hochdruckverdampfer 25 zugeführt.
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Diese
Anordnung ist besonders wirksam, wenn eine Mehrzahl von Elementen
der Gasturbine durch Druckwasser gekühlt werden.
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13 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer neunten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Bei
dieser Ausführungsform
werden die Kühlkanäle 150 und 158 und
der Sammelkanal 151 zu der Hochdrucktrommel 134 geführt, so
dass das durch den Kanal 151 laufende Druckwasser teilweise verdampft
werden kann, um Flüssigkeit
mit sowohl einer Gasphase als auch einer Flüssigphase darin zu erzeugen.
Die Wirkung dieser Ausführungsform
kann gesteigert werden, wenn die Sammelleitung 151 zu einem
oberen Abschnitt der Hochdrucktrommel 134 geführt wird.
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Dann
wird das Fluid mit einer Gasphase und einer Flüssigphase in Wasser und Dampf
in der Hochdrucktrommel 134 aufgeteilt.
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Das
durch den Sammelkanal 151 strömende Fluid kann alternativ
eine einzige Phase aus Gas oder Flüssigkeit aufweisen.
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14 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer zehnten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf und umfasst ein Gasturbinensystem mit
einer Mehrzahl von Gasturbinen.
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Bei
dieser Ausführungsform
des Kraftwerks mit kombiniertem Kreislauf wird der in einem existierenden
herkömmlichen
Gasturbinenkraftwerk 201 und einem die Abwärme des
Gasturbinenkraftwerks 201 benutzenden Abwärmesammelerhitzer 221 erzeugte
Dampf parallel zu unabhängigen
Gasturbinensystemen 301, 401 und 501 geführt, die
mit jeweiligen Dampfkühlsystemen
ausgestattet sind, um die Gasturbinen zu kühlen. Nach Laufen durch die
Kühlsysteme
wird der Dampf einer aggregativen Dampfleitung 229 mittels
jeweiliger Sammelleitungen 306, 406 und 506 zugeführt und
an die Dampfturbine 218 geliefert, um die letzte anzutreiben.
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Nach
Laufen durch die Dampfturbine 218 wird der Dampf auf Zimmertemperaturwasser
durch einen Dampfkondensator 224 zurückgeführt, und das erzeugte Zimmertemperaturwasser
wird an einen Dampfgenerator 224 des Abwärmesammelerhitzers 221 mittels
einer Umlaufpumpe 225 gespeist, um eine erste geschlossene
Schleife einzurichten.
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Andererseits
werden die Gasturbinensysteme 301, 401 und 501 mit
jeweiligen Abwärmesammelerhitzern 309, 409,
und 509 zum Verwenden der Abwärme des Systeme 301, 401 und 501 ausgestattet,
und der durch die Dampferzeugungsabschnitte 308, 408 und 508 der
Abwärmesammelerhitzer 309, 409 und 509 erzeugte
Dampf wird an eine aggregative Dampfleitung 230 mittels
jeweiliger Dampfsammelleitungen 311, 411 und 511 gespeist
und dann an eine große
unabhängige
Dampfturbine 231 geliefert, um die letztere anzutreiben.
-
Nach
Laufen durch die große
Dampfturbine 231 wird der Dampf an einen Dampfkondensator 233 mittels
einer Leitung 232 gespeist und dann durch den Dampfkondensator 233 auf
Zimmertemperaturwasser zurückgeführt, und
das erzeugte Zimmertemperaturwasser wird an die Dampferzeugungsabschnitte 308, 408 und 508 des
Abwärmesammelerhitzers 309, 409 und 509 mittels
einer Umlaufpumpe 235 gespeist, um eine zweite geschlossene
Schleife einzurichten.
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Es
sei bemerkt, dass die Kompressoren 213, 302, 402 und 502,
der Kombustor 214, 304, 403 und 503,
der Kanal 215, die Gasturbinen 211, 304, 404 und 504,
die rotierenden Wellen 212 und 210, die elektrischen
Generatoren 220, 305, 405, 505,
die rotierenden Wellen 212 und 219, die elektrischen
Generatoren 220, 305, 405, 505 und 605 gleich
wie ihre Gegenstücke
des bekannten Kraftwerks von 1 und der
Ausführungsform
von 2 oder denen ähnlich
sind und daher nicht weiter beschrieben werden.
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Mit
dieser Anordnung kann der durch das existierende herkömmliche
Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf erzeugte Dampf zu den Dampfkühlabschnitten
der neu aufgebauten Gasturbinen 304, 404 und 504 gespeist
werden, und der von den Gasturbinen ausgestoßene Kühldampf kann mittels des Dampfkreislaufes
des kombinierten Erzeugungssystems gesammelt werden.
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Andererseits
wird der Dampf, der durch die Abwärmesammelerhitzer 309, 409 und 509 erzeugt wird,
die die Abwärme
der Gasturbinen 304, 404 und 504 benutzen,
an die unabhängige
große
Dampfturbine 231 gespeist, um Elektrizität mit einem
bemerkenswerten gesteigerten Wirkungsgrad zu erzeugen, so dass das
Kraftwerk mit einem maximalen thermischen Wirkungsgrad arbeiten
kann.
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Kurz
gesagt liefert diese Ausführungsform einen
maximalen Gesamtwärmewirkungsgrad,
wenn sie als ein einziges Kraftwerk mit kombiniertem Kreislauf oder
als eine Kombination einer Mehrzahl von Kraftwerken mit kombiniertem
Kreislauf ausgestaltet ist.
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Außerdem kann
das Kühlpotenzial
des Kühldampfes
maximal ausgenutzt werden, indem die Gasturbinenschaufeln und andere
Gasturbinenbauteile der Reihe nach, parallel oder in einer Kombination
davon angeordnet werden, wenn der zum Kühlen einer Mehrzahl von Elementen
verwendete Dampf zu dem Dampfkreislauf zurückgeführt wird.
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15 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer elften Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Bei
dieser Ausführungsform
werden die Gasturbinenschaufeln 149 und ein in einem peripheren Bereich
des Kombustors 114 angeordneter Kühlabschnitt 160 parallel
durch durch jeweilige Verzweigungen des Kühldampfzufuhrkanals 146 strömenden Dampf
in dem Gasturbinenkühlsystem 43a gekühlt. Ansonsten
ist diese Ausführungsform
mit der von 2 identisch, und daher werden
die Bauteile dieser Ausführungsform,
die gleich wie die von 2 oder denen ähnlich sind,
jeweils durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet und nicht weiter
beschrieben.
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Diese
Anordnung ist genauso wirksam wie die der ersten Ausführungsform
von 2. Außerdem
kann die Strömungsrate
des dem Kühlabschnitt 160 in
einem peripheren Bereich des Kombustors 114 zugeführten Dampfs
und der des den Gasturbinenschaufeln 149 zugeführten Dampfs
unabhängig gesteuert
werden, um die Wirkung des Kühlens
der unterschiedlichen Bauteile des Gasturbinensystems zu steigern.
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16 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer zwölften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Diese
Ausführungsform
wird durch Modifizieren der Ausführungsform
von 10 hinsichtlich der Anordnung des Dampfturbinensystems 42 und
der des Abwärmesammelerhitzers 123 erhalten.
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Genauer
gesagt ist bei dieser Ausführungsform
die Dampfturbine 118 aus einer Hochdruckdampfturbine 118a und
einer Niederdruckdampfturbine 118b zusammengesetzt, und
der Dampf von dem Hochdruckerhitzer 125 des Abwärmesammelerhitzers 123 wird
an die Hochdruckdampfturbine 118a mittels des Dampfzufuhrkanals 140 gespeist.
Der durch die Hochdruckdampfturbine 118a ausgedehnte Dampf
wird dann durch den Dampfkanal A gesammelt und zu dem Abwärmesammelerhitzer 123 zurückgeführt, wo
es wiederholt wird, und an die Niederdruckdampfturbine 118b gespeist.
Der von dem Gasturbinenkühlsystem 43a kommende
gesammelte Kühldampf
wird ebenfalls an den Einlass der Niederdruckdampfturbine 118b gespeist.
Ansonsten ist diese Ausführungsform
mit der von 2 identisch, und daher werden
die Bauteile dieser Ausführungsform, die
gleich wie die von 2 oder denen ähnlich sind, jeweils
durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet und nicht weiter beschrieben.
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Diese
Anordnung ist genauso wirksam wie die Ausführungsform von 10.
Außerdem
wird der Gesamtwärmewirkungsgrad
des Kraftwerks aufgrund der Tatsache, dass der Dampfzyklus dieser Ausführungsform
einen Wiedererhitzungskreislauf bildet, weiter gesteigert.
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17 ist
ein schematisches Blockdiagramm einer dreizehnten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Kraftwerks
mit kombiniertem Kreislauf.
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Diese
Ausführungsform
wird durch Modifizieren der zwölften
Ausführungsform
von 16 auf eine solche Art und Weise erhalten, dass
der durch die Hochdruckdampfturbine 118a der Dampfturbine 118 ausgedehnte
und von dem Dampfkanal C gesammelte Dampf direkt zu dem Gasturbinenkühlsystem 43 ohne
Laufen durch den Abwärmesammelerhitzer 123 gespeist
wird, um das Gasturbinenkühlsystem 43 zu
kühlen
und einen Dampfwiedererhitzungskreislauf einzurichten. Ansonsten
ist diese Ausführungsform
mit der von 16 identisch, und daher werden
die Bauteile dieser Ausführungsform, die
gleich wie von 16 oder denen ähnlich sind, jeweils
durch die gleichen Bezugssymbole bezeichnet und nicht weiter beschrieben
werden.
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Diese
Anordnung ist genauso wirksam wie die zwölfte Ausführungsform von 16.
Außerdem wird
der Gesamtwärmewirkungsgrad
des Kraftwerks weiter mit verringerten Kosten aufgrund der vereinfachten
Konfiguration des Dampfkreislaufsystems gesteigert.