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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Offenbarung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Durchdringen
von Körpergewebe
sowie insbesondere auf einen Trokar mit einem Obturator, der auf
einen Auslösemechanismus
anspricht.
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2. Aktueller
Stand der Technik
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Endoskopische
chirurgische Verfahren, das heißt,
Verfahren, die mit Hilfe von röhrenförmigen Hülsen oder
Kanülen
ausgeführt
werden, gehören seit
vielen Jahren zur medizinischen Praxis. Zunächst dienten sie vor allem
Diagnosezwecken. In letzter Zeit erfolgte eine deutliche Weiterentwicklung der
endoskopischen Technik, und die Chirurgen führen zunehmend komplexe und
innovative chirurgische Verfahren aus. Bei endoskopischen Verfahren erfolgt
der chirurgische Eingriff durch eine natürliche Öffnung im menschlichen Körper, eine
kleine Inzision oder durch schmale endoskopische Röhrchen (Kanülen), die
durch kleine Eintrittsöffnungen
in der Haut in den Körper
eingeführt
werden. Bei laparoskopischen Verfahren erfolgt der chirurgische
Eingriff in den Bauchinnenraum.
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Laparoskopische
Verfahrensweisen kommen im allgemeinen intern abgedichtete Instrumente zum
Einsatz, damit es im Zusammenhang mit der Inzision nicht zum Ein-
oder Austreten von Gasen in den Körper bzw. aus dem Körper kommen
kann. Dies gilt insbesondere für
chirurgische Verfahren, in denen der Bereich des Eingriffs insuffliert
wird. Darüber hinaus
ist es bei laparoskopischen und endoskopischen Verfahren oftmals
erforderlich, dass der Chirurg Eingriffe an Organen, Gewebsteilen
und Gefäßen vornimmt,
die weit von der Stelle der Inzision entfernt sind. Deshalb müssen die
bei solchen Eingriffen verwendeten Instrumente ausreichend groß sein,
so daß der
Ferneingriff möglich
ist.
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Bei
laparoskopischen chirurgischen Verfahren wird die Bauchhöhle mit
einem geeigneten Gas (beispielsweise CO,) insuffliert. Danach erfolgt
die Punktierung der Abdominalwand mit Hilfe eines Trokars. Ein konventioneller
Trokar umfasst in der Regel einen Obturator mit einer scharfen Obturatorspitze zur
Penetrierung der Bauchhöhle
sowie eine Schutzhülse,
in der der Obturator koaxial positioniert ist. Außerdem umfaßt der Trokar
eine Kanüle,
die während des
eigentlichen chirurgischen Eingriffs zum Einsatz kommen kann bzw.
wird der Trokar in Kombination mit einer solchen Kanüle verwendet.
Ein Beispiel eines bekannten Trokars ist im US-Patent Nr. 4,601,710
von Moll beschrieben, das in üblicher
Weise übertragen
wurde.
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Zwar
können
konventionelle Trokare im allgemeinen effektiv für die beabsichtigten Zweckbestimmungen
eingesetzt werden, jedoch wurde es zunehmend offensichtlich, dass
an den vorhandenen Trokaren bestimmte Verbesserungen und Modifikationen
vorgenommen werden können,
um diese Geräte
besser an die Anforderungen der laparoskopischen Chirurgie anzupassen.
Ein Nachteil der bekannten Trokare und ihrer Anwendung besteht in
der Schwierigkeit für
den Chirurgen, die Penetrationsbewegung des Trokars durch die Körperwand
sowie die für
das Ausführen
dieser Penetration erforderliche Kraft zu steuern. Bei der Anwendung
eines konventionellen Trokars ergreift der Chirurg in der Regel
das proximate Ende oder Gehäuseteil
des Trokars und übt
eine nach unten wirkende Kraft aus, um die Penetration der Obturatorspitze
durch das Körpergewebe
(das heißt,
die Abdominalwand und den Peritonealüberzug) zu veranlassen. Da
für die
Penetration der Abdominalwand eine relativ hohe Kraft z. B. 22.2
N bis 66.7 N aufgewendet werden muss (zwischen 2,3 und 6,8 kp),
kann es aufgrund des bei dieser Penetration entstehenden Moments
dazu kommen, dass die Obturatorspitze in darunterliegende Gewebsteile oder
in die Viscera einschneidet, wenn der Chirurg nicht sorgfältig arbeitet.
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Ein
weiterer Nachteile bekannter Trokare besteht darin, daß vor der
Anwendung des Trokars mit einem Skalpell oder einem ähnlichen
Instrument eine Inzision in das äußere Hautgewebe
ausgeführt
werden muß,
um die folgende Positionierung des Trokars und die Penetrationsbewegung
in die Bauchhöhle
zu ermöglichen.
Mit dieser Notwendigkeit einer Inzision kommt ein weiterer Schritt
und ein weiteres Instrument zu diesem chirurgischen Verfahren hinzu. Darüber hinaus
wird die Inzision häufig
unpräzise ausgeführt und
ist deshalb für
die Obturatorspitze zu groß oder
zu klein. Eine zu große
Inzision führt
dazu, dass die Integrität
der über
der Kanüle
mit dem angrenzenden Körpergewebe
gebildeten Dichtung beeinträchtigt
wird, wodurch das Risiko einer Blutung an der Inzisionsstelle zunimmt.
Eine zu kleine Inzision führt
wiederum möglicherweise
während
des Ansetzens und Penetrierens der Obturatorspitze zu einem Gewebsriß. Darüber hinaus
kann es bei einer zu kleinen Inzision durch die Unterbrechung des
Blutflusses sogar zu einer Necrosis der rings um die Kanüle zusammengedrückten Gewebsteile
kommen.
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Ein
weiterer Nachteil bekannter Trokare betrifft die Form und die Abmessung
der ausgeführten Inzision.
Die Obturatorspitze eines konventionellen Trokars ist in der Regel
pyramidenförmig,
was die Ausführung
einer bogenförmigen
Inzision bzw. Öffnung
in der Bauchhöhlenwand
ermöglicht.
Eine solche bogenförmige
Inzision oder Öffnung
ist jedoch weniger wünschenswert
als eine lineare Inzision, da eine bogenförmige Inzision in der Regel
eine längere Regenerierungszeit
erfordert und nicht so gut wie eine lineare Inzision heilt.
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Die
DE 41 16 648 A offenbart
einen selbstschneidenden Trokar, der aktive Schneidwerkzeuge nahe
seinem distalen Ende besitzt. In einer Ausführungsform werden drei Klingen
gleichmäßig radial beabstandet
um das distale Ende in Schlitzen herum angeordnet und sind entlang
einer Längsachse
beweglich, um aus dem Trokar herauszuragen.
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Dementsprechend
besteht Bedarf an einer Struktur zum Einbringen eines Trokars, mit
der die Kontrolle des Trokars verbessert und der mit der Spitze
ausgeführte
Penetrationsvorgang erleichtert wird. Außerdem besteht Bedarf an einem
Trokar mit einer Schnittstruktur, aufgrund der es nicht mehr erforderlich
ist, mit einem separaten Instrument im äußeren Hautgewebe eine erste
Inzision auszuführen.
Weiterhin besteht Bedarf an einem Trokar mit einer Struktur zum
Durchtrennen von Gewebe, die die Ausführung einer im wesentlichen
linearen Inzision in die Körperwand
ermöglicht.
Außerdem
besteht Bedarf an einem Trokar, der sowohl scharfe, als auch stumpfe Präparierungen
ausführen
kann.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Obturatorvorrichtung
zum Penetrieren von Körpergewebe.
Nach einem ersten Aspekt umfasst die Erfindung eine Obturatorvorrichtung
zum penetrieren von Körpergewebe,
die folgendes umfasst:
eine Griffbaugruppe mit einem fingerbetätigten Auslöseelement;
ein
Rohrelement, das mit der Griffbaugruppe verbunden ist und ausgehend
von ihr verläuft;
ein
Obturatorschaft, der zumindest teilweise innerhalb des Rohrelements
positioniert ist und mit dem das fingerbetriebene Auslöseelement
der Griffbaugruppe in Eingriff gelangen kann, wobei dieser Obturatorschaft
eine Längsachse
definiert und über
proximale und distale Endteile verfügt; und
einen am distalen
Endteil des Obturatorschafts untergebrachten Schneidmechanismus,
der bei einer Bewegung des Auslöseelements
ausgelöst
werden kann,
wobei der Schneidmechanismus ein erstes und ein zweites
Klingenelement umfasst, von denen das erste Klingenelement zumindest
relativ zur Längsachse des
Obturatorschafts beweglich ist, und zwar zwischen einer ersten Ruheposition,
bei der sich die Schneidklingen innerhalb des Obturatorrohrs befinden,
und einer zweiten Arbeitsposition, bei der die Schneidkanten der
Schneidklingen von der Längsachse
versetzt sind und über
das Obturatorrohr hinaus verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass
der Obturatorschaft einen einzelnen Nockenstift umfasst, und wobei
die Schneidklingen jeweils einen Nockenspalt besitzen, in dem der
Nockenstift aufgenommen wird, wobei die Betätigung des Auslöseelementes den
Schneidmechanismus in Bewegung setzt, was eine Längsbewegung des Obturatorschafts
hervorruft, und wobei sich ansprechend darauf die Schneidklingen
zwischen ihrer ersten und zweiten Position bewegen, während die
Schneidkanten der Schneidklingen beide relativ zur Längsachse
und zueinander verschoben werden.
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Die
Schneidkanten der Schneidklingen bewegen sich vorteilhafterweise
im wesentlichen innerhalb einer gemeinsamen Ebene, so daß eine lineare Inzision
in das Körpergewebe
erfolgt. Wie oben erwähnt
wird durch einen Nockenmechanismus der Einsatz der Schneidklingen
ausgelöst.
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Darüber hinaus
ist der Obturator bevorzugterweise so konfiguriert, dass eine stumpfe
Dissektion einiger Schichten der Bauchhöhlenwand möglich ist, während sich
die Schneidklingen in der Ruheposition befinden.
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Nach
einem weiteren Aspekt bezieht sich die vorliegende Erfindung auf
einen chirurgischen Trokar mit einer Obturatorvorrichtung nach dem
ersten Aspekt und einer Kanüle,
die das Obturatorrohr teilweise umgibt, wobei der Schneidmechanismus
zwei oder mehrere Klingenelemente besitzt, die über einen gemeinsamen Gelenkpunkt
verfügen
und so am distalen Ende des Obturatorschafts befestigt sind zur Bewegung
längs und
danach nach außen,
weg von der Längsachse
des Obturatorschafts wenn sie sich von der ersten Ruhestellung zur
zweiten Arbeitsstellung bewegen, und wobei in der zweiten Arbeitsstellung
die Schneidklingen mindestens teilweise über die Kanüle hinausreichen.
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Der
Trokar kann darüber
hinaus ein manuell bedienbares Element umfassen, dass am Griff angebracht
ist und operativ in die Auslösevorrichtung
eingreifen kann. Das manuell bedienbare Element ist zwischen zwei
Positionen selektiv beweglich. In einer ersten Position des manuell
bedienbaren Elements kann die Auslösevorrichtung in eine erste
Position bewegt werden, die mit der vollständig ausgefahrenen Position
der Klingenelemente korrespondiert. In einer zweiten Position des
manuell bedienbaren Elements kann die Auslösevorrichtung nur teilweise
in eine zweite Position bewegt werden, die mit einer teilweise ausgefahrenen
Position der Schneidklingen korrespondiert. Das manuell bedienbare
Element ermöglicht
dem Chirurgen eine effektive Kontrolle der Abmessungen der im Körpergewebe
ausgeführten Inzision.
Dies ist ein wichtiges Merkmal, insbesondere für die laparoskopische Chirurgie,
wo es (wie aus den vorstehenden Erläuterungen deutlich wird) wünschenswert
sein kann, in der Außenhaut
der Bauchhöhle
eine Inzision auszuführen,
die größer als
die in der Bauchhöhlenwand
oder im Peritonealüberzug ausgeführte Inzision
ist.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Im
folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen verschiedene
Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung beschrieben, auf denen folgendes dargestellt
ist:
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1 ist eine Perspektivdarstellung
des in der vorliegenden Offenlegungsschrift beschriebenen chirurgischen
Trokars, der eine von einem Auslöser betätigte Obturatorvorrichtung
und eine Kanülenbaugruppe
umfaßt;
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2 ist eine Perspektivdarstellung,
in der Teile des chirurgischen Trokars aus 1 zerlegt dargestellt sind;
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3 ist eine Perspektivdarstellung,
in der Teile des Griffs der Obturatorvorrichtung zerlegt dargestellt
sind;
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4 ist eine Perspektivdarstellung,
in der Teile des Obturators der Obturatorvorrichtung zerlegt dargestellt
sind;
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5 ist eine seitliche Draufsicht
auf einen teilweisen Querschnitt des chirurgischen Trokars aus 1 in einer nicht ausgelösten Ausgangsposition;
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6 ist eine vergrößerte seitliche
Draufsicht auf den Querschnitt des distalen Endes der Obturatorvorrichtung,
die die Anordnung der Schneidklingen vor dem Auslösen illustriert.
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7 ist eine Querschnittsdarstellung
entlang der Linien 7-7 aus 5;
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8 ist eine Querschnittsdarstellung
entlang der Linien 8-8 aus 5;
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9 ist eine Ansicht, die
der in 5 dargestellten ähnelt und
die den ausgelösten
chirurgischen Trokar illustriert, wobei sich die distalen Klingenelemente
in einer Arbeitsposition befinden;
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10 ist eine Ansicht, die
der in 6 dargestellten ähnelt und
die die Klingenelemente in der Arbeitsposition weiter illustrieren;
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Die 11–13 sind
seitliche Draufsichten auf Querschnitte des distalen Endes der Obturatorvorrichtung,
die eine alternative, pfeilspitzenähnliche Konfiguration der Schneidklingen
illustrieren;
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14 ist eine Perspektivdarstellung
einer alternativen Ausführungsform
des Trokars aus 1, die
die Obturatorvorrichtung mit einem Umschaltmechanismus illustriert,
so daß die
Schnittfunktion in zwei Schritten ausgeführt werden kann;
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15 ist eine seitliche Draufsicht
auf einen teilweisen Querschnitt des chirurgischen Trokars aus 14 in einer nicht ausgelösten Ausgangsposition;
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16 ist eine Perspektivdarstellung
des Umschaltelements des Umschaltmechanismus, der die in zwei Schritten
auszuführende
Schnittfunktion illustriert;
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17 ist eine Ansicht, die
der in 15 dargestellten ähnelt und
die die Umschaltung in eine erste, abwärts gerichtete Position illustriert,
wobei der Griff so betätigt
ist, dass die Schneidklingen vollständig in ihre Arbeitsposition
ausgefahren werden;
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18 ist eine vergrößerte seitliche
Draufsicht auf den Querschnitt des distalen Endes der Obturatorvorrichtung,
die die Schneidklingen in der vollständig ausgefahrenen Position
zeigt;
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19 ist eine Ansicht, die
der in 15 dargestellten ähnelt und
die die Umschaltung in eine zweite, aufwärts gerichtete Position illustriert,
wobei der Griff so betätigt
ist, dass die Schneidklingen in eine Zwischen-Schneidposition bewegt
werden;
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20 ist eine Ansicht, die
der in 18 dargestellten ähnelt und
die wiederum die Klingenelemente in der Zwischen-Schneidposition
illustriert;
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Die 21–24 sind
Querschnitte des distalen Endes der Obturatorvorrichtung aus 14, die das Ausfahren der
Schneidklingen weiter illustrieren;
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25 ist eine seitliche Draufsicht
auf die Obturatorbaugruppe, wobei eine Hälfte des Griffs entfernt ist,
so daß das
Einführen
des Obturatorteils in den Griff erkennbar ist;
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26 ist eine Querschnittsdarstellung
entlang der Linien 26-26 aus 25;
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27 ist eine Ansicht, die
der in 25 dargestellten ähnelt und
die den im Griff montierten Obturatorteil illustriert; und
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28 ist eine Querschnittsdarstellung
entlang der Linien 28-28 aus 27.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
mit der vorliegenden Erfindung vorgestellte Trokarvorrichtung ist
zum Penetrieren von Körpergewebe,
das heißt,
der Abdominalwand eines Patienten vorgesehen, wobei seitens des
chirurgischen Personals nur ein minimaler Kraftaufwand erforderlich
ist. Zunächst
bezugnehmend auf 1,
umfaßt die
Trokarvorrichtung 10 eine Kanülenvorrichtung 12 und
eine Obturatorvorrichtung 14, die zumindest teilweise in
der Kanülenvorrichtung 12 positioniert
werden kann. In der vorliegenden Schrift bezieht sich der Begriff "Obturatorvorrichtung" auf jenen Teil der
Trokarvorrichtung 10, der zum Penetrieren von Gewebe dient.
Nachfolgend wird zunächst
die Obturatorvorrichtung 14 und danach die Kanülenvorrichtung 12 diskutiert.
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Bezugnehmend
auf die 1–3 umfaßt die Obturatorvorrichtung 14 einen
Griff 16 und einen Obturatorteil 18, der operativ
mit dem Griff 16 verbunden ist. Der Griff 16 umfaßt Rahmen-
oder Gehäusehälften 20,
die durch geeignete Mittel, beispielsweise Klebstoffe, Schrauben
oder ähnliches,
miteinander verbunden werden können.
Die Hälften 20 werden vorzugsweise
aus einem geeigneten steifen Material hergestellt, beispielsweise
Polymermaterialien, Stahl, einer Aluminiumlegierung oder ähnlichem.
Der Griff 16 umfaßt
darüber
hinaus eine Auslösevorrichtung 22,
die zum Auslösen
des Obturatorteils 18 dient. Wie am besten aus 3 erkennbar ist, ist die Auslösevorrichtung 22 drehbar über einem
Drehzapfen 23 montiert und mit einem oberen Teil 24 versehen,
der allgemein U-förmig
ist. Die Auslösevorrichtung 22 ist
mit entsprechend dimensionierten Vertiefungen 26 ausgestattet,
die in den Gehäusehälften 20 ausgeformt
sind. Die Vorrichtung verfügt
außerdem über ein
Pufferstück 28,
das über
der vorderen Außenfläche der
Auslösevorrichtung 22 positioniert ist.
Das Pufferstück 28 definiert
eine vergrößerte Breite,
die das Greifen der Auslösevorrichtung 22 durch
den Chirurgen erleichtert und zur besseren Handhabung die Penetrationskräfte über eine
vergrößerte Oberfläche verteilt.
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Der
Griff 16 umfaßt
darüber
hinaus eine Sperrfeder 30, einen kreisrunden Flansch 32 und
einen vorderen Ring 34. Die Sperrfeder 30 wird
aus einem elastischen Material hergestellt und dient zur Aufrechterhaltung
der jeweiligen Beziehungen und Positionierungen der Komponenten
des Griffs 16 und des Obturatorteils 18, wie aus
der folgenden Beschreibung erkennbar sein wird. Der kreisrunde Flansch 32 ist über dem
Umfang der vorderen Teile der Hälften 20 positioniert,
und zwar innerhalb der kreisrunden Vertiefung 36, die in
der Außenfläche der zusammengebauten
Hälften 20 gebildet
wird. Der kreisrunde Flansch 32 unterstützt die Beibehaltung eines
annähernd
montierten Zustands des Griffs.
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Der
vordere Ring 34 ist am vorderen Teil des Griffs 16 befestigt
und dient zum Montieren der Kanülenvorrichtung 12 an
der Obturatorvorrichtung 14. Der vordere Ring 34 definiert
einen proximalen Rohrmontageteil 34a (3 und 5)
sowie einen vergrößerten distalen
Teil 34b. Der Rohrmontageteil 34a wird in einer
entsprechend dimensionierten Axialbohrung 38 (2) aufgenommen, die durch
die montierten Hälften 20 definiert
wird. Vorzugsweise ist der Rohrmontageteil 34a an den Innenwänden der
montierten Hälften 20 festgeklebt
und definiert eine Bohrung 38 zur Montage des vorderen
Rings 34 bzw. (alternativ hierzu) kann er mit einem Außengewinde versehen
sein, das in ein Innengewinde der montieren Griffhälften 20 eingedreht
werden kann, um auf diese Weise die Montage zu bewirken. Fachleute
auf diesem Gebiet können
leicht weitere Methoden zur Montage des vorderen Rings 34 am
Griff 16 erkennen. Der vordere Ring 34 umfasst
außerdem
zwei einander diametral gegenüberliegende
Nasen 40, die radial nach innen in Richtung ihrer Mittelachse
verlaufen. Die Nasen 40 greifen in die entsprechende Struktur
der Kanülenvorrichtung 12 ein,
so daß die Kanülenvorrichtung 12 abnehmbar
am vorderen Ring 34 und am Griff 16 angebracht
ist. Die exakten Einzelheiten der Montage der Kanülenvorrichtung 12 an der
Obturatorvorrichtung 14 werden nachfolgend erörtert.
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Bezugnehmend
auf die 1, 2 und 4 wird der Obturatorteil 18 der
Trokarvorrichtung 10 erörtert. Der
Obturatorteil 18 umfaßt
ein längliches
Obturatorrohr 42, das aus zwei Rohrhälften 44 besteht,
die entlang der angrenzenden Oberflächen miteinander verklebt sind.
Das distale Ende des Obturatorrohrs 42 endet in einem distalen,
abgerundeten Teil 46, das mit Ausnahme der peripheren Nut 48 im
wesentlichen geschlossen ist. Der distale, abgerundete Teil 46 hat
vorzugsweise die Form einer Fingerspitze, so daß ein stumpfes Präparieren
von Gewebe möglich ist,
wie nachfolgend noch erörtert
wird. Der periphere Spalt 48 verläuft durch die Außenwand
des Obturatorrohrs 42 und ermöglicht so das Auslösen eines
darin untergebrachten Werkzeugmechanismus.
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Wie
am besten aus 4 zu erkennen
ist, umfasst ein Obturatorteil 18 außerdem ein stangenähnliches
Antriebselement 50, einen koaxial über dem proximalen Ende des
Antriebselements 50 montierten Antriebsring 52 sowie
einen Instrumentenmechanismus, der allgemein mit der Referenznummer 54 bezeichnet
und am distalen Ende des Antriebselements 50 angebracht
ist. Das Antriebselement 50 bewegt sich in Reaktion auf
die Bewegung der Auslösevorrichtung 22 axial
innerhalb des Obturatorrohrs 42 und des Antriebsrings 52,
so daß der
Instrumentenmechanismus 54 zurückgezogen bzw. vorgeschoben
wird. Das proximate Ende des Antriebselements 50 umfaßt zwei
einander diametral gegenüberliegende Öffnungen 56,
die in seiner Außenwand
ausgeformt sind. Auf ähnliche
Art und Weise umfaßt
der Antriebsring 52 zwei einander diametral gegenüberliegende
Längsspalte 58,
die in seiner äußeren Wandfläche ausgeformt
sind. Die Längsspalte 58 des Antriebsrings 52 und
die Öffnungen 56 des
Antriebselements 50 nehmen den Antriebsstift 60 auf,
so daß das
Antriebselement 50 gleitbar im Antriebsring 52 gelagert
ist. An jedem Ende des Antriebsstifts 60 ist ein Sperring 62 positioniert,
der die Komponenten in Ihrer Einbaulage hält. Die Sperringe 62 können durch
geeignete Mittel, beispielsweise Klebstoff oder ähnliches, am Stift 60 angebracht
werden. Der Obturatorteil 18 umfaßt darüber hinaus eine Druckfeder- 64,
die die Auslösevorrichtung 22 in
ihrer nicht ausgelösten
Position vorspannt, wie nachfolgend noch beschrieben wird.
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Bezugnehmend
auf die 1, 2 und 4 ist eine Zufuhreinheit oder ein Griff 66 am
proximalen Ende des Rings 52 angebracht. Die Zuführeinheit 66 unterstützt das
Bestücken
der Vorrichtung 10 mit Obturatoren verschiedener Größen und
Funktionen bzw. die Abgabe dieser Obturatoren. Die Zuführeinheit 66 verläuft im zusammengebauten
Zustand des Instruments proximal durch den Griff 16. Die
Zufuhreinheit 66 umfaßt
einen proximalen Abschnitt 68, der so dimensioniert ist,
daß er
von der Hand eines Chirurgen ergriffen werden kann, sowie einen
distalen Abschnitt 70, der einen reduzierten Durchmesser aufweist.
Der distale Abschnitt 70 paßt in den Ring 52 und
ist mit einem Paar darin ausgeformter, einander diametral gegenüberliegender
Bohrungen 72 ausgestattet. Auf ähnliche Art und Weise ist der
Ring 52 mit einem Paar entsprechender, einander diametral
gegenüberliegender
Bohrungen 74 versehen. Ein Befestigungsstift 76 verläuft durch
die Bohrungen 72 der Zuführeinheit 66 sowie
die Bohrungen 74 des Rings 52 und schafft auf
diese Weise eine operative Verbindung zwischen diesen beiden Komponenten.
Darüber
hinaus umfaßt
die Zufuhreinheit 66 einen Befestigungsstift 78,
der in den einander gegenüberliegenden Öffnungen 80 der
Einheit sitzt. Der Befestigungsstift 78 dient zur Montage
des Obturatorteils am Griff 14, wie noch erörtert werden
wird.
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Bezugnehmend
auf die 4–6 wird nun der Instrumentenmechanismus 54 erörtert. Das
Antriebselement 50 umfaßt eine röhrenförmige Hälfte 50a (4), die bei der Montage
am Hauptteil des Antriebselements 50 eine Nut oder einen
Aufnahmebereich für
den Instrumentenmechanismus 54 definiert. Der Instrumentenmechanismus 54 umfaßt zwei Schneidklingen 82,
die innerhalb des Aufnahmebereichs überlappend montiert sind. Die
Schneidklingen 82 umfassen jeweils eine längliche
Montageöffnung 84 und
einen Nockenspalt 86. In jeder Montageöffnung 84 sitzt ein
Montagestift 88, der an einem Obturatorrohr 42 befestigt
ist. Ein einzelner Nockenstift 90 sitzt in den Nockenspalten 86 der
Schneidklingen 82 und ist an einem Antriebselement 50 montiert, wo
er die Schneidklingen zum Ausführen
des Schnittes freigibt. Die Schneidklingen 82 bewegen sich
in Reaktion auf eine Bewegung des Antriebselements 50 und
die nachfolgende Mitnehmerwirkung des in den Nockenspalten 86 sitzenden
Nockenstifts 90, wodurch die Klingen nach vorn geschoben
bzw. zurückgezogen
werden.
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Bezugnehmend
auf die 5–6 wird nun die mechanische
Wechselbeziehung zwischen den Einzelteilen des Griffs 16 und
dem Obturatorteil 18 näher erläutert. Im
montierten Zustand des Obturatorteils 18 und des Griffs 16 befinden
sich der Antriebsring 52 und die proximalen Enden des Obturatorrohrs 42 und
des Antriebselements 50 innerhalb des Griffs 16, wie
in der 5 dargestellt
ist. Die Sperrfeder 30 ist zwischen dem vorderen Ende des
Antriebsrings 52 und dein vorderen Ring 34 positioniert.
Der obere, U-förmige
Teil 24 der Auslösevorrichtung 22 befindet sich über dem äußeren Umfang
des Antriebsrings 52 und grenzt an die Sperringe 62 an,
die am Antriebsstift 60 angebracht sind, wie am besten
aus der 5 und den Querschnittsdarstellungen
der 7 und 8 zu erkennen ist. Demzufolge
wird das Niederdrücken der
Auslösevorrichtung 22 durch
das Eingreifen des oberen, U-förmigen
Teils 24 und der Sperringe 62 in eine distale
Vorwärtsbewegung
des Antriebselements 50 umgewandelt. Wie am besten aus
der 5 zu erkennen ist,
befindet sich die Druckfeder 64 über einem proximalen Teil des
Antriebselements 50. Die Druckfeder 64 grenzt
mit ihrem ersten Ende an den Antriebsstift 60 und mit ihrem
anderen Ende an eine innerhalb des Antriebsrings 52 befindliche
interne Schulter 92 an, so daß das Antriebselement 50 und
die Auslösevorrichtung 22 normalerweise
in ihre Ausgangs- bzw. Ruhelage gedrückt werden.
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Bezugnehmend
auf die 1, 2 und 5 wird nun die Kanülenvorrichtung 12 der
Trokarvorrichtung 10 näher
erörtert.
Die Kanülenvorrichtung 12 umfaßt eine
Kanülenhülse 94 und
ein Kanülengehäuse 96, das
an einem Ende der Hülse
montiert ist. Die Hülse 94 definiert
in ihrem Inneren einen Kanülenkanal
und kann aus Edelstahl oder anderen harten Materialien, beispielsweise
Polymermaterialien oder ähnlichem, bestehen.
Das Kanülengehäuse 96 ist
unbeweglich am proximalen Ende der Kanüle 94 angebracht und definiert
eine Längsöffnung zur
Aufnahme und Hindurchführung
eines länglichen
chirurgischen Instruments. Das proximale Ende des Kanülengehäuses 96 definiert
einen allgemein kreisrunden Querschnitt und ist mit einander gegenüberliegenden
Vorsprüngen 98 versehen.
Eine aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, gefertigte
Kanülendichtung 100 befindet
sich im Inneren des Kanülengehäuses 96. Die
Dichtung 100 umfaßt
einen kreisrunden Flansch 102, der innerhalb des Kanülengehäuses 96 auf
einem dementsprechend dimensionierten kreisrunden Vorsprung 104 sitzt.
Die Dichtung 100 ist allgemein entenschnabelförmig und
mit zwei abgeflachten, sich verjüngenden
Teilen 106 versehen, die sich an ihren distalen Enden überschneiden
und den Vorsprung oder Spalt 108 bilden. Der vorstehende
Spalt 108 ermöglicht
es, dass ein längliches
Objekt durch die Dichtung 100 hindurchgeführt wird.
Solange kein Instrument hindurchgeführt wird und insbesondere beim
Einführen
der Kanülenbaugruppe 12 in
eine insufflierte Körperhöhle bildet
der vorstehende Spalt 108 eine gasdichte Dichtung, mit
der die insufflierte Körperhöhle von
der Umgebung isoliert wird. Die Dichtung 100 kann zu ihrer
Stabilisierung mindestens eine, bevorzugterweise jedoch zwei Verstärkungsrippen
(nicht abgebildet) umfassen. Die Rippen sind bevorzugterweise so
positioniert, daß sie
das Instrument durch den Spalt 108 führen und ein Perforieren der
Dichtung 100 durch die Instrumentenspitze verhindern.
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Die
Kanüle 12 umfaßt darüber hinaus
eine Stabilisierungsscheibe 110 (2), die gegen den Flansch 102 der
Dichtung 100 positioniert ist und während des Einführens bzw.
Zurückziehens
eines länglichen
Instruments der Dichtung zusätzliche
Stabilität
verleiht. Die Stabilisierungsscheibe 110 umfaßt zwei
einander diametral gegenüberliegende
Zungen 112 (2),
die von den entsprechend dimensionierten Vorsprüngen 98 des Kanülengehäuses 96 aufgenommen
werden. In der bevorzugten Ausführungsform
ist die Stabilisierungsscheibe 110 durch Punktschweißungen,
Verklebungen oder ähnliches
an Kontaktpunkten entlang den Verlängerungen der jeweiligen Komponenten
sicher am Kanülengehäuse 96 angebracht.
Die Stabilisierungsscheibe 110 umfaßt außerdem eine teilweise außen verlaufende kreisrunde
Rippe bzw. ein Gewinde 114 (5),
die bzw. das an ihr proximales Ende angrenzt und deren Funktion
aus der folgenden Beschreibung hervorgeht.
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In
das Kanülengehäuse 96 kann
ein Absperrventil 116 integriert werden, das den Durchfluß von Insufflationsgasen
durch die Kanülenhülse 94 in
die Körperhöhle ermöglicht.
Ein geeignetes Ventil für
diesen Zweck kann von der Burron OEM Division der B. Braun Medical,
Inc. (Modell-Nr. 5401022) bezogen werden.
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Bezugnehmend
auf die 1 und 5 wird nun die Montage der
Kanülenvorrichtung 12 an
der Obturatorvorrichtung 14 erörtert. Die Kanülenvorrichtung 12 ist
angrenzend an den vorderen Ring 34 positioniert und wird
so gehandhabt, dass die von der Außenwand des vorderen Rings 34 radial
nach innen verlaufenden Nasen 40 ein proximales, teilweise ringförmiges Gewinde
der Stabilisierungsscheibe 110 bilden. Danach wird die
Kanülenvorrichtung 12 gedreht,
so daß die
Nasen 40 des vorderen Rings 34 in das kreisrunde
Gewinde 114 der Stabilisierungsscheibe 110 eingreifen,
so daß die
Kanüle 12 abnehmbar
an der Obturatorvorrichtung 14 angebracht ist, wie in der 5 dargestellt. Von Fachleuten
auf diesem Gebiet können
problemlos weitere Möglichkeiten
für das
abnehmbare Anbringen der Kanülenvorrichtung 12 an
dem vorderen Ring 34 genannt werden, beispielsweise Schraubgewinde,
Klebverbindungen, Bajonettverschlüsse und ähnliches.
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BETRIEB
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Nachfolgend
wird nun der Betrieb einer Trokarvorrichtung in Verbindung mit dein
Penetrieren der Bauchhöhle
während
eines laparoskopischen Verfahrens beschrieben. Die Kanülenvorrichtung 12 wird,
wie weiter vorn beschrieben, an der Obturatorvorrichtung 14 montiert.
Die Obturatorvorrichtung wird in ihrer Ruheposition, das heißt, während die Schneidklingen 82 vollständig innerhalb
des Obturatorrohrs 42 eingeschlossen sind, gegen das Abdomen
des Patienten positioniert. Danach drückt ein Chirurg die Auslösevorrichtung 22 nieder,
wodurch das Antriebselement 50 distal in der in 9 angegebenen Pfeilrichtung
verschoben wird. Bezugnehmend auf die 10 bewegen
sich bei einer distalen Bewegung des Antriebselements 50 die
Schneidklingen 82 über
eine vorher festgelegte Distanz (ohne radiale Außenbewegung) ebenfalls distal,
und zwar so weit, wie durch die effektive Axiallänge (das heißt, die Länge entlang
der x-Achse) der Montageöffnungen 84 möglich ist,
so daß die
Spitzen 83 der Schneidklingen 82 das Hautgewebe
durchtrennen. Durch eine weitere distale Bewegung des Antriebselements 50 wird
eine weitere relative Bewegung der Schneidklingen 82 veranlasst,
wobei die Schneidkanten 82a der Schneidklingen 82,
sich allgemein nach außen,
von der Längsachse
des Obturatorteils 18 weg, bewegen, was durch die Mitnelunerwirkung
des Nockenstifts 90 innerhalb der Nockenspalte 86 ausgelöst wird.
Mit der Bewegung der Schneidklingen 82 nach außen erfolgt
eine Inzision von deren Schnittkanten 82a in das Gewebe.
Wichtig ist die Feststellung, dass die Spitzen 83 der Schneidklingen 82 an
einer Seite der Mittellinie oder Längsachse eines Obturatorteils 18 beginnen
und dann während
ihres Auslösers
die Mittellinie kreuzen. Aufgrund dieser Teilbewegung der Spitzen 83 ist
sichergestellt, daß die
Haut am Mittelpunkt sauber durchtrennt wird.
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In
der in 10 dargestellten,
vollständig ausgefahrenen
Position der Schneidklingen 82 verlaufen die Schneidkanten 82a im
allgemeinen parallel zur Längsachse
des Obturatorteils 18 aus der 10.
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Die
Schneidklingen 82 bewegen sich innerhalb derselben Ebene
im allgemeinen von der Längsachse
nach außen.
Folglich bildet sich eine lineare Inzision- die etwa ebenso groß wie der
Abstand zwischen den Schneidkanten 82a ist.
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Nachdem
die Schneidklingen 82 des Ende ihrer Bewegungsstrecke erreicht
haben, gibt der Chirurg die Auslösevorrichtung 22 frei.
Dadurch kehrt das Stangenelement 50 unter dem Einfluss
der Druckfeder 64 in seine proximale Ausgangsposition zurück, und
die Klingen werden zurückgezogen.
Der Chirurg kann sich dann dafür
entscheiden, mit dem abgerundeten distalen Teil 46 des
Obturatorrohrs 42 eine stumpfe Dissektion auszuführen oder
die Schneidwirkung der Klingen 82 zu einer scharfen Dissektion
zu nutzen. Die Auslösevorrichtung 22 wird so
oft zurückgezogen
und freigegeben, wie dies zur weiteren Ausführung der Inzision erforderlich
ist. Die Spitzen 83 unterstützen das kontrollierte Perforieren des
Peritonealüberzugs,
so dass keine großen
Abwärtskräfte aufgebracht
werden müssen.
Nachdem die Schneidklingen 82 das äußere Hautgewebe und den Peritonealüberzug durchdrungen
haben, kann die Trokarvorrichtung 10 durch die Inzision
hindurch bis zur gewünschten
Position vorangetrieben werden. Danach wir die Obturatorvorrichtung 14 von
der Kanülenvorrichtung 12 getrennt.
Hierzu muß die
Obturatorvorrichtung gedreht werden, so daß es zu einem Ausrücken der
teilweise kreisrunden Rippe 114 der Stabilisatorscheibe 110 aus
den Nasen 40 des vorderen Rings 34 kommt, wodurch
die Kanülenvorrichtung 12 innerhalb
der Inzision verbleibt. Danach werden durch die Kanüle 12 chirurgische
Instrumente in die Bauchhöhle
eingeführt,
so daß der
gewünschte
chirurgische Eingriff erfolgen kann.
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Der
in der vorliegenden Offenbarung beschriebene chirurgische Trokar 10 zeichnet
sich im Vergleich zu konventionellen Trokareinheiten durch deutliche
Vorzüge
aus. Der Griff 16 kann vom Benutzer mit einer Hand problemlos
gegriffen und bequem über
dem Ort der Ausführung
des chirurgischen Eingriffs gehandhabt werden. Die ausgeführte Inzision ist
im wesentlichen linear und heilt demzufolge wesentlich schneller
als die von konventionellen Trokaren erzeugten bogenförmigen oder
Triple-Inzisionen. Außerdem kommt
es aufgrund der mechanischen Beziehungen zwischen dem Auslösemechanismus, der
Antriebsstange 50 und den Schneidklingen 82 zu einer
deutlichen Minimierung der vom Chirurgen zur Inzision der Abdominalwand
aufzuwendenden Kraft. Außerdem
kann der Peritonealüberzug
mit den Spitzen der Schneidklingen 82 penetriert werden,
ohne daß auf
den Trokar 10 eine wesentliche Abwärtskraft ausgeübt werden
muß. Darüber hinaus
bietet der Trokar 10 die Möglichkeit zur Ausführung einer stumpfen
Dissektion (mit dem distalen, abgerundeten Ende 46 des
Obturatorrohrs 42) als Alternative zur scharfen Dissektion
oder in Verbindung mit ihr, also bei ausgefahrenen Schneidklingen 82.
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Die 11–13 illustrieren
eine alternative Klingenstruktur, die zusammen mit der Vorrichtung 10 der
vorliegenden Offenlegungsschrift genutzt werden kann. Bei der Klingenstruktur 120 kommen zwei allgemein
pfeilförmige
Klingen 122 zum Einsatz, die innerhalb des Obturatorrohrs 42 überlappt
oder gegenseitig versetzt angeordnet sind. Jede Klinge 122 umfaßt einen
L-förmigen
Nockenspalt 124, der einen einzelnen Nockenstift 126 aufnimmt.
Die Schneidklingen 122 sind mit ihren proximalen Enden
am Antriebselement 50 über
einem einzelnen Stift (nicht abgebildet) angebracht, der von Öffnungen
(nicht abgebildet) mit einer entsprechenden Dimensionierung aufgenommen
wird, die in jeder Klinge ausgeformt sind. Die Schneidklingen 122 sind
mit Schneidkanten 128 versehen, die in ihrer in 11 dargestellten Ruheposition
relativ zur Längsachse
des Obturatorteils einen Winkel von rund 25 Grad definieren.
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Die
Schneidklingen 122 werden auf eine ähnliche Art und Weise wie die
Schneidstruktur aus 1 abgesprochen.
Die durch das Niederdrücken der
Auslösevorrichtung 22 bewirkte
distale Bewegung des Antriebselements 50 führt dazu,
dass sich die Schneidklingen 122 zunächst in einer Längsrichtung
bewegen. Danach folgt eine durch die Mitnehmerwirkung des Nockenstifts 126 und
der Nockenspalte 124 veranlaßte, von der Längsachse
wegführende
Bewegung nach außen,
so daß eine
Inzision in das Körpergewebe
ausgeführt
wird.
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Die
pfeilspitzenförmige
Klingenkonfiguration weist gegenüber
Trokaren, die nach dem aktuellen Stand der Technik gestaltet sind,
erhebliche Vorteile auf, wozu unter anderem die Möglichkeit
zur Ausführung
einer sauberen, linearen Inzision etc. gehört. Die scharfen Spitzen der
Schneidklingen 122 ermöglichen
ein Penetrieren des Peritoneums mit einem minimalen Kraftaufwand.
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In
den 14–16 ist eine alternative Ausführungsform
der vorliegenden Offenlegung illustriert. Die in diesen Figuren
abgebildete Trokarvorrichtung weist eine starke Ähnlichkeit zu der in 1 abgebildeten Vorrichtung
auf Entsprechend dieser Ausführungsform
führt die
Obturatorvorrichtung jedoch eine zweistufige Schnittoperation aus.
Insbesondere ist die Obturatorvorrichtung in ihrem Griff mit einem Schalter 150 ausgestattet,
der eine selektive Bewegung des Auslösevorrichtung 22 und
des Antriebselements 50 ermöglicht, so daß die Größe der von
der Schneidvorrichtung ausgeführten
Inzision variiert werden kann. Wie am besten aus der 16 zu erkennen ist, beinhaltet
der Schalter 150 einen länglichen Teil 152,
der in einer dementsprechend dimensionierten Vertiefung 154 des
Griffs 16 sitzt, sowie zwei einander gegenüberliegende
Fingerhebel 156, die angrenzend an den verlängerten
Teil 152 ausgeführt
sind. Die Fingerhebel 156 verlaufen von den entsprechenden
Seiten des Griffs nach außen
und umfassen geriffelte Kontaktflächen 158, die der
Chirurg ergreift. Der verlängerte
Teil 152 des Schalters 150 definiert einen unteren
Teil 152a, der im Vergleich zum übrigen Teil des Schalters wesentlich
breiter ist. Der Schalter 150 ist zwischen einer nach unten
gerichteten Position (dargestellt in 15)
und einer nach oben gerichteten Position (dargestellt in 19) beweglich, so daß ein selektiver
Vorschub des Antriebselements 50 und eine inbetriebnahme der
Schneidkonstruktion möglich
ist. Der Schalter 150 wird im Normalfall von der Druckfeder 159 nach oben
gedrückt.
Diese Feder befindet sich in einer entsprechend dimensionierten
Vertiefung im Griff 16 und grenzt an die Unterseite 162 des
Schalters 150 an. Eine Hebelfeder 163 ist mit
dem Hauptteil 152 des Schalters 150 verbunden
und verläuft
allgemein nach oben, wo sie in eine im Griff 16 definierte
Widerlagerfläche 164 eingreift,
so daß der
Schalter 150 in der unteren Position gehalten wird.
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Bezugnehmend
auf die 17 und 18 umfaßt die Schneidklingenkonstruktion
des in der 14 dargestellten
Trokars zwei Schneldklingell 166, die am distalen Ende
des Obturatorrohrs 42 angebracht sind. Jede Klinge 166 umfaßt einen
bogenförmigen
Nutenspalt 168, der einen einzelnen Nockenstift 170 aufnimmt.
Darüber
hinaus umfaßt
jede Klinge 166 einen allgemein geraden Montagespalt 172,
der den Montagestift 174 aufnimmt, so daß die Klingen
am Obturatorrohr 42 montiert werden können. Die Konfiguration und
Inbetriebsetzung der Schneidklingen wird nachfolgend detaillierter
erläutert.
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Bei
der Verwendung eines Trokars nach 14 befindet
sich der Schalter 150 zunächst in seiner unteren Position,
wie in 15 dargestellt. Danach
wird der Trokar gegen die Abdominalwand positioniert, und die Auslösevorrichtung 22 wird
allmählich
niedergedrückt,
bis in 17 dargestellte, vollständig niedergedrückte oder
gedrehte Position erreicht ist, so daß eine erste Inzision in das äußere Hautgewebe
des Abdomens ausgeführt
werden kann. Beachtet werden muß,
daß die
Auslösevorrichtung 22 in
der unteren Position des Schalters 150 ihre vollständig niedergedrückte Position
erreichen kann, so daß das
Stangenelement 50 vollständig distal nach vorn bewegt
wird, so daß es
zum vollständigen Auslösen der
Schneidklingen 166, wie in 18 dargestellt,
kommt. In der vollständig
ausgefahrenen Position der Schneidklingen 166 verlaufen
die Schneidkanten 166a im allgemeinen parallel zur Längsachse des
Obturators und damit auch über
die Außenfläche des
in der 18 dargestellten
Kanülenrohrs
hinaus. Folglich ist die im äußeren Hautgewebe
ausgeführte Inzision
in der ersten Stufe des Inzisionsprozesses etwas größer, als
der Durchmesser des Kanülenrohrs 94.
Der Chirurg gibt daraufhin die Auslösevorrichtung 22 frei
und konzentriert seine Aufmerksamkeit auf den Abschluß des Inzisionsprozesses,
indem er eine Inzision in der Abdominalwand und im Peritonealüberzug ausführt. Es
ist wünschenswert,
daß die im
Peritonealüberzug
ausgeführte
Inzision im wesentlichen ebenso groß oder etwas kleiner als der Außendurchmesser
des Kanülenrohrs 94 ist,
so daß über dem
Kanülenrohr
durch das angrenzende Überzugsgewebe,
das die Öffnung
definiert, eine flüssigkeitsundurchlässige Dichtung
gebildet wird. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß während des
vollständigen
Eindrückens
der Auslösevorrichung 22 (in 17 dargestellt), das heißt, in der ersten
Stufe des Inzisionsprozesses. die hintere Fläche 176 der Auslösevorrichtung 22 auf
die Hebelfeder 163 trifft und die Feder in eine aus der
Widerlagerfläche 164 des
Griffs 16 ausgerückte
Position bewegt wird, wodurch der Schalter 150 unter dem
Einfluß der
Druckfeder 159, wie in 19 dargestellt,
in seine zweite obere Position bewegt werden kann. Während sich
der Schalter 150 in der oberen Position befindet, wird
der zweite Schritt des Inzisionsprozesses, das heißt, die
Inzision der Abdominalwand und des Peritonealüberzugs, ausgeführt. Zum
Auslösen der
Klingen wird die Auslösevorrichtung 22 gedrückt. In
der oberen Position des Schalters 150 kann die Auslösevorrichtung
aufgrund des Einrückens
der hinteren Fläche 176 der
Auslösevorrichtung 22 in
den größeren unteren
Teil 152a des Schalters 150, wie in der 19 dargestellt, nur bis
zu einer Zwischenposition durchgedrückt werden. Folglich werden
die Schneidklingen 166 nur teilweise bis in die in der 20 dargestellte Position
bewegt. In dieser Position bilden die Schneidklingen 166 im
Peritonealüberzug
eine lineare Inzision, die im wesentlichen ebenso groß bzw. etwas
kleiner als der Außendurchmesser der
Kanülenhülse 94 ist.
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Folglich
ermöglicht
der Schaltmechanismus der in den 15–20 dargestellten Ausführungsform durch
die wahlweise Einstellbarkeit zweier Positionen dem Chirurgen eine
selektive Kontrolle der Abmessungen der durch die Vorrichtung gebildeten
Inzision. Zusammengefaßt
kann festgestellt werden, daß die
Schneidklingen 166 mit dein Schalter 150 in der
unteren Position vollständig
ausgefahren werden können,
so daß sie
in der Außenhaut
der Abdominalwand eine Inzision ausführen, die etwas größer als der
Außendurchmesser
der Kanüle
ist. Befindet sich der Schalter 150 in der oberen Position,
kann das Antriebselement 50 nur bis zu einer Zwischenposition vorwärtsbewegt
werden. Demzufolge werden die Schneidklingen 166 nur teilweise
bewegt, um eine Inzision im Abdominalüberzug ausführen zu können, die im wesentlichen ebenso
groß wie
der Außendurchmesser
des Rohrs 80 ist.
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Die 21–24 illustrieren
das Ausfahren der Schneidklingen 166 des in den 15–20 dargestellten
Trokars weiter. 21 zeigt
die überlappte
bzw. gegeneinander versetzte Anordnung der Schneidklingen 166 vor
dem Ansprechen des Trokars im Obturatorrohr 42. Die 22 zeigt die Position der
Klingen 166 bei einem teilweisen Drücken der Auslösevorrichtung 22.
Während
der Bewegung in diese Position wird der Montagestift 174 durch
die Montagespalte 172 geführt, wobei er Schneidklingen 166 distal über eine
Länge bewegt,
die der Länge
des Montagespalts 172 entspricht. In dieser Position durchdringen
die Spitzen 167 der Schneidklingen 166 das Hautgewebe.
Die 23 illustriert,
wie die Schneidklingen 166 in der ersten Stufe des Inzisionsprozesses
vollständig
ausgefahren werden. Zum Erreichen dieser Position kreuzen die Schneidklingen 166 zunächst die
Mittellinie oder Längsachse
des Obturatorteils, um sich dann nach außen voneinander wegzubewegen,
so daß eine
Inzision des äußeren Hautgewebes
erfolgt, wie durch die Mitnehmerbewegung des Nockenstifts 70 und
der Nockennuten 168 ausgelöst. Aufgrund dieser kreuzenden
Bewegung der Spitzen 167 ist sichergestellt, daß die Haut am
Mittelpunkt sauber durchtrennt wird. Wie in den Zeichnungen dargestellt,
sind die Schneidklingen 166 drehbar über dem Montagestift 174 gelagert, während die
Schneidkanten 166a im allgemeinen parallel zur Längsachse
des Obturatorrohrs 42 verlaufen. Die 24 zeigt die Schneidklingen 166 in
der ausgefahrenen Zwischenposition, die der zweiten Stufe des Inzisionsprozesses
(Inzision der Abdominalwand und des Peritonealüberzugs) entspricht, wobei
sich der Schalter 150 in der oberen Position befindet.
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Es
bleibt festzustellen, daß die
Vorrichtung während
der Penetration des Hautgewebes und des Abdominalüberzugs
auch mit dem Schalter 150 in der oberen Position verwendet
werden kann. Auch bei einer solchen Verwendung verändert sich
die Größe der durch
die Schneidklingen 166 im Hautgewebe und im Peritonealüberzug gebildeten
Inzision nicht, das heißt,
sie wird durch den Abstand der Klingen definiert, wie in 23 dargestellt.
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Ein
weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Griffe
der in der
1 und in
der
14 dargestellten
Vorrichtungen an andere Vorrichtungen (beispielsweise Anschlüsse, Trokare
usw.) angepaßt
und damit an diesen Vorrichtungen auch angebracht werden, so daß die verschiedensten
Instrumentenfunktionen ausgeführt
werden können.
Es ist beispielsweise vorstellbar, daß die Griffbaugruppen problemlos
so verändert
werden können,
daß sie
an den Trokareinheiten anzubringen sind, die in den auf die übliche Weise übertragenen US-Anmeldungen
US 5,441,041 A und
US 5,467,762 A offengelegt
wurden. Darüber
hinaus können
die Griffbaugruppen an einer Vielzahl unterschiedlich großer Obturatoren
angebracht werden, so daß Obturatoren
verschiedener Größe mit ein-
und demselben Griff zu handhaben sind, was die Flexibilität erhöht und die
Kosten reduziert.
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In
den 25–28 ist der Mechanismus zur Montage
des Obturatorteils 18 am Griff 16 dargestellt.
Die Hälften 20 umfassen
jeweils korrespondierende L-förmige
Spalte 200, die in die Innenflächen der Hälften eingearbeitet sind, wie
in den Phantomdarstellungen der 25 und 27 (siehe auch 3) zu erkennen ist. Die
in den Innenflächen
der Hälften 20 ausgeführten oberen
und unteren Vertiefungen definieren im zusammengesetzten Zustand
der Hälften
einen oberen und unteren Kanal 202, die innerhalb des Griffs 16 verlaufen,
wie am besten aus der Querschnittsdarstellung in 26 zu erkennen ist. Zum Bestücken des
vollständig
montierten, im Griff 16 befindlichen Obturatorteils 18 wird
dieser auf geeignete Weise so manövriert, daß der Montagestift 78 durch
die Öffnungen 80 der
Bestückungseinheit verläuft bzw.
der Griff 66 allgemein vertikal ausgerichtet ist, wie in
der 25 dargestellt.
In dieser Position kann der Montagestift 78 in der Axialbohrung aufgenommen
werden, die durch den Griff 16 verläuft (das heißt, Teile
des Montagestifts 78, die über die Außenfläche der Zuführeinheit 66 hinaus
verlaufen, sind auf den oberen und unteren Kanal des Griffs 16 ausgerichtet).
Der Obturatorteil 18 wird innerhalb der Bohrung in Griff 16 in
der Richtung des in der 25 abgebildeten
Pfeils bewegt. Bezugnehmend auf die 27–28 wird der Obturatorteil 18 nach
vorn bewegt, bis der Ring 52 in die Sperrfeder 30 eingreift.
In dieser Position wird der Obturatorteil 18 um 90 Grad gedreht
und freigegeben. Durch die Freigabe des Obturatorteils 18 kommt
es unter dem Einfluß der Sperrfeder 30 zu
einer leicht proximalen Bewegung des Obturators, wodurch der Montagestift 78 in
den oberen axialen Abschnitt 204 des L-förmigen Spalts 200 einrückt. Es
ist erkennbar, dass die Sperrfeder 30 permanent eine proximale
Spannung auf den Ring 52 und damit auf den gesamten Obturatorteil
ausübt so
daß der
Montagestift 78 im axialen Bereich 204 des L-förmigen Spalts 200 verbleibt.
wodurch der Obturatorteil 18 am Griff 16 befestigt
wird. Wie außerdem
in der 27 dargestellt
ist. wird durch die Drehung des Obturatorteils 18 auch
eine entsprechende Positionierung des am Antriebsstift 60 montierten Sperrings 62 gegen
den U-förmigen Teil 24 der
Auslösevorrichtung 22 ausgeführt, wodurch
die Auslösevorrichtung 22 operativ
mit der Antriebsstange 50 des Obturatorteils verbunden
ist.
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Die
obige Beschreibung enthält
zwar eine Vielzahl konkreter Angaben, doch dürfen diese nicht als Beschränkung des
Schutzumfangs der Erfindung, sondern lediglich als beispielhafte
Erläuterung
einer bevorzugten Ausführungsform
verstanden werden. Fachleute auf diesem Gebiet werden weitere mögliche Abweichungen
erkennen, die unter den Umfang und die Wesensart der Erfindung entsprechend
den anhängenden
Ansprüchen
fallen.