DE69432971T2 - Trokar und kanüle - Google Patents

Trokar und kanüle

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DE69432971T2
DE69432971T2 DE1994632971 DE69432971T DE69432971T2 DE 69432971 T2 DE69432971 T2 DE 69432971T2 DE 1994632971 DE1994632971 DE 1994632971 DE 69432971 T DE69432971 T DE 69432971T DE 69432971 T2 DE69432971 T2 DE 69432971T2
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obturator
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Covidien AG
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    • A61B2017/3482Means for supporting the trocar against the body or retaining the trocar inside the body inside
    • A61B2017/349Trocar with thread on outside

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein chirurgisches Instrument, das gewöhnlich als „Trokar" oder als „Obturator und Kanüle" bezeichnet und in der laparoskopischen oder arthroskopischen Chirurgie verwendet wird. Insbesondere betrifft die Erfindung neue und verbesserte Konstruktionen für Einstechspitzen, Schutzschirme und Schutzschirmverriegelungsmechanismen, Dichtungen und verbesserte Stabilitätsgewindebohrungen auf der Kanüle, durch die die Einstechspitze geführt wird.
  • Viele chirurgische Prozeduren werden heutzutage unter Verwendung von Trokaren und Kanülen durchgeführt. Ursprünglich wurden diese Vorrichtungen zur Herstellung einer Punktur verwendet, wobei es einem Rohr überlassen wurde, Flüssigkeiten zu drainieren. Mit dem Fortschritt der Technologie und der chirurgischen Technik ist es nun möglich, chirurgische Instrumente durch die Kanüle zu führen und invasive Prozeduren durch eine Öffnung vorzunehmen, die im Durchmesser oft weniger als einen halben Zoll groß ist. Früher erforderten diese Prozeduren einen Einschnitt von vielen Zoll. Durch Verringerung des Einschnitts werden die Belastung und der Blutverlust der Patienten vermindert, und die Erholungszeiten der Patienten werden dramatisch verkürzt.
  • Die chirurgischen Trokare werden üblicherweise vielfach in der Bauchschnittchirurgie verwendet. Vor dem Gebrauch des Trokars führt der Chirurg üblicherweise eine Veress-Nadel in die Bauchhöhle des Patienten ein. Die Veress-Nadel hat eine feine Sonde, die die Einführung von Gas in die Bauchhöhle erlaubt. Nachdem die Veress-Nadel richtig eingesetzt worden ist, wird sie an eine Gasquelle angeschlossen, und die Bauchhöhle wird auf einen Druck von etwa 15mm Hg aufgeblasen. Durch das Aufblasen der Bauchhöhle wird ein Pneumoperitoneum erzeugt, das die Wand der Körperhöhle von den Innenorganen trennt.
  • Ein Trokar wird dann dazu benutzt, die Körperhöhle zu punktieren. Die Stechspitze oder der Obturator des Trokars wird dann durch die Kanüle oder Hülse geführt, und die Kanüle tritt über den vom Chirurg gemachten Einschnitt teilweise in die Körper höhle ein. Der Obturator kann dann aus der Kanüle entfernt werden, und ein langgestrecktes Endoskop oder Kameras kann bzw. können durch die Kanüle eingeführt werden, um die Körperhöhle zu betrachten, oder es können chirurgische Instrumente eingeführt werden, um Abbindungen oder andere Prozeduren durchzuführen.
  • Ein großer Kraftaufwand ist für den Obturator beim Durchstechen der Wand der Körperhöhle erforderlich. Wenn die Stechspitze durch die Körperhöhlenwand sticht, hört der Widerstand gegen das Eindringen auf, und die Stechspitze kann Innenorgane oder Blutgefäße erreichen, so dass Risse und wirklich ernste Verletzungen entstehen. Die Schaffung des Pneumoperitoneums sorgt für ein wenig freien Raum, in dem der Chirurg das Eindringen des Trokars beenden kann. Um einen weiteren Schutz vorzusehen, sind die Trokare neuerdings mit federbelasteten Schutzschirmen versehen worden, die die Stechspitze des Obturators umgeben. Wenn die Stechspitze des Obturators die Körperhöhlenwand einmal vollständig durchstochen hat, wird der Gewebewiderstand gegen den federbelasteten Schutzschirm vermindert, und die Schutschirmfedern gelangen in die Körperhöhle und bedecken die Stechspitze. Der Schutzschirm schützt dabei innere Körperorgane und Blutgefäße gegen einen gefährlichen Kontakt mit der Stechspitze und die darauf folgende Verletzung. Trokare mit verschiedenen Schutzschirmkonstruktionen sind im US-Patent 4 535 773 mit dem Erfinder Yoon, im US-Patent 4 654 030 mit dem Erfinder Moll, im US-Patent 4 601 710 mit dem Erfinder Moll, im Europäischen Patent 77312 und im Europäischen Patent 604197 beschrieben.
  • Wenn die Kanüle einmal in die Öffnung in der Körperhöhlenwand eingeführt worden ist, kann das Pneumoperitoneum durch die Einführung von Gas in die Bauchhöhle über die Kanüle aufrecht erhalten werden. Verschiedene Dichtungen und Rohre sind benutzt worden, um den Bauchhöhlendruck in dieser Weise aufrecht erhalten zu können. Die Aufrechterhaltung des Bauchhöhlendrucks ist deshalb wichtig, um einerseits einen Arbeitsraum in der Körperhöhle für die durch die Kanüle geführten Instrumente und andererseits einen freien Raum zum Punktieren der Körperhöhlenwand mit einem oder mehreren zusätzlichen Trokaren zu schaffen, wie es bei einigen Prozeduren erforderlich ist.
  • Obwohl die bekannten Trokare und Kanülen sich als nützlich erwiesen haben, bleiben doch mehrere Nachteile übrig. Die erforderliche Kraft zum Einstechen der Stechspitze in eine Körperhöhlenwand ist oft so groß, dass manche Ärzte beim Gebrauch des Trokars überfordert sind, so dass sie die Kontrolle über die Eindringtiefe des Instruments verlieren. Ferner erfordern die bekannten Schutzschirmmechanismen, dass die Stechspitze des Obturators vollständig in die Körperhöhlenwand eingedrungen ist, bevor die Schutzschirmfedern dazu gelangen, die Obturatorspitze zu bedecken. Die Verzögerung beim Bedecken der Stechspitze setzt den Patienten einem unnötigen Risiko einer inneren Verletzung aus.
  • Ferner hat die die Verbindung mit der Körperhöhlenwand schaffende Kanüle die Neigung, in den Wandeinschnitt hineinzugleiten und aus diesem herauszugleiten, insbesondere wenn der Chirurg verschiedene Instrumente einführt oder entfernt. Beim Gebrauch der Kanüle zur Aufrechterhaltung des Pneumoperiteneums ist es schließlich oft schwierig, die Kanüle mit der Gasquelle schnell und sicher zu verbinden. Deshalb ist eine verbesserte Vorrichtung zur Durchführung von laparoskopischen und ähnlichen chirurgischen Prozeduren nötig.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Daher besteht die primäre Aufgabe der Erfindung darin, einen sicheren Trokar zum Einstechen in Körperhöhlenwände und eine verbesserte Kanüle zur Verbindung durch die Körperhöhlenwände zu schaffen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine verbesserte Schutzschirmkonstruktion zu schaffen, die für eine schnellere Abdeckung der Stechspitze des Obturators sorgt und die in die Körperhöhlenwand derart eindringt, dass eine bessere Abdichtung zwischen der Körperhöhlenwand und der Kanüle erzielt wird.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, verbesserte Blattkonstruktionen für die Stechspitzen der Obturatoren zu schaffen, die ein leichteres Eindringen in die Körperhöhlenwände erlauben und die eine geringere Blattfläche für den Kontakt mit dem Gewebe aufweisen. In der bevorzugten Form können diese Blattkonstruktionen auch verbesserte Schutzschirmkonstruktionen aufweisen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kanüle zu schaffen, die in eine Öffnung einer Körperhöhlenwand eingeführt werden kann und die dicht abdichtet, sich während ihres Gebrauchs nicht wesentlich gegenüber der Körperhöhlenwand bewegt und nach ihrem Gebrauch leicht entfernt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schutzschirmverriegelungsvorrichtung zu schaffen, mit der der Schutzschirm durch den Chirurgen betriebsbereit gemacht werden muss, bevor die Stechspitze des Obturators freigesetzt werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Trokar zu schaffen, der leicht hergestellt oder für den Gebrauch mit chirurgischen Instrumenten verschiedener Größen eingestellt werden kann.
  • Diese Aufgaben werden gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Trokaranordnung nach Anspruch 1 gelöst.
  • Um einen schnelleren Schutzschirmschutz zu erreichen, ist die Obturatorhülse innen im Kanülenrohr angeordnet und nach vorn vorgespannt, um sich für die Abdeckung des Blatts nach vorn zu bewegen, wenn das Blatt durch die Körperhöhlenwand dringt. Die Obturatorhülse ist vorzugsweise auch mit einem Verriegelungsmechanismus verbunden, derart, dass sie betriebsbereit gemacht werden muss, bevor sie zurückgezogen wird und das Obturatorblatt freisetzt. Um ein leichteres Eindringen in die Körperhöhlenwände zu erreichen, weist die Stechspitze ein spitzes Blatt anstatt eines festen pyramidalen oder konischen Blatts auf. Die Kanüle kann auch an einen automatischen Aufblasabsperrhahn angepasst werden, um eine leichtere Verbindung mit einer Gasquelle für die Aufrechterhaltung des Pneumoperitoneums zu erlauben. Die Kanüle erlaubt auch die Verbindung mit einer Trichter- und Abdichtanordnung oder einem Reduzierpassstück, so dass chirurgische Instrumente verminderter Größe ohne Verlust des Pneumoperitoneums verwendet werden können.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer schirmgeschützten Ausführung der Erfindung,
  • 2A eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer schirmgeschützten Ausführung der Erfindung,
  • 2B einen Querschnitt durch die Kanüle der in 2A dargestellten Kanüle der Erfindung, der in Querrichtung durch die Klappenventilanordnung geführt ist,
  • 2C einen Querschnitt von oben auf die in 2A dargestellte Kanüle der Erfindung mit einer Trichterbefestigung,
  • 2D einen Querschnitt des Obturators gemäß der Erfindung, der in 2 dargestellt ist, wobei der Querschnitt dort in Querrichtung längs einer Linie geführt ist, die durch den Schutzschirmausrüstungs- und Verriegelungsmechanismus läuft,
  • 2E einen Längsschnitt durch die in 2C dargestellte Trichterbefestigung,
  • 3A einen Längsschnitt durch eine alternative, schirmgeschützte Ausführung der Erfindung,
  • 3B einen Längsschnitt durch den in 3A dargestellten Obturator der Erfindung,
  • 3C einen Längsschnitt durch die in 3A dargestellte Kanüle der Erfindung,
  • 4A eine Draufsicht auf eine weitere Ausführung einer Stechspitze für die Erfindung,
  • 4B eine Ansicht von unten auf die in 4A dargestellte Stechspitze,
  • 4C eine Draufsicht auf die in 4A dargestellte Stechspitze, die in einer Obturatorhülse befestigt ist, wobei der Schutzschirm in seiner ausgefahrenen, schützenden Stellung gezeigt ist,
  • 4D einen Längsschnitt durch die in 4A gezeigte Stechspitze, die in einer Obturatorhülse befestigt ist, wobei der Schutzschirm in seiner ausgefahrenen, schützenden Stellung gezeigt ist,
  • 5A–5D eine Folge von Querschnitten einer Ausführung der vorliegenden Erfindung, wobei diese Ausführung für das Punktieren einer Körperhöhlenwand eines Patienten verwendet wird, und
  • 6 einen Querschnitt durch eine Körperhöhlenwand, wobei die Kanüle der 3C durch einen Einschnitt geführt ist.
  • Beschreibung von bevorzugten Ausführungen
  • Die Erfindung, die als „Trokar" 10 oder „Obturator und Kanüle" bezeichnet wird, ist in 1 dargestellt und weist zwei Bauteile oder Bautengruppen auf. Das erste Bauteil wird als Obturator 12 bezeichnet, während das zweite Bauteil als Kanüle 13 bezeichnet wird. Der Obturator 12 und die Kanüle 13 passen ineinander und werden, wie später noch erläutert wird, zusammen verwendet, um in eine Körperhöhlenwand einzudringen. Wenn die Körperhöhlenwand einmal durchdrungen ist, kann jedoch der Obturator 12 entfernt werden, und dann können andere medizinische Instrumente in einen Hohlraum 19 (in 3C gezeigt) der Kanüle 13 eingeführt werden.
  • Ein schirmgeschützter Obturator 12 ist näher in den 2A, 3A und 3B gezeigt. Der schirmgeschützte Obturator 12 in 2A weist ein Obturatorgehäuse 17 auf, das einen Handgriff oder eine Handhabe für den Trokar 10 bildet. Der schirmgeschützte Obturator 12 weist auch eine Obturatorhülse 18 auf, deren nahliegendes Ende am Obturatorgehäuse 17 befestigt ist. Das fernliegende Ende der Obturatorhülse 18 ist mit einer Stechspitze 80 versehen. In der Obturatorhülse 18 ist ein Schutzschirm 15 untergebracht, der in seiner ausgefahrenen Stellung gezeigt ist, wobei das fernliegende Ende 51 die Stechspitze 80 abdeckt. Das nahliegende Ende 50 des Schutzschirms 15 wird über eine bestimmte Strecke in der Obturatorhülse 18 aufgenommen, in der es mittels eines Vorspannmittels, wie der Schraubenfeder 21, nach außen vorgespannt wird, die zwischen dem nahliegenden Ende 50 des Schutzschirms 15 und der Innenwand 20 des Obturatorgehäuses 17 angeordnet ist.
  • Die 2A zeigt ferner ein Verriegelungsmittel 33 zum Verriegeln des Schutzschirms 15 in der ausgefahrenen Stellung. Das Verriegelungsmittel 33 umfasst ein Vorspannmittel, wie die Blattfeder 27, ein Sperrglied, wie der dargestellte Drehbremsschuh 25, ein Betätigungsmittel, wie der Auslöser 48, und eine zwischen dem Betätigungsmittel und dem Sperrmittel vorhandene Verbindung, wie das Verbindungsglied 24. Das dargestellte Verriegelungsmittel 33 arbeitet derart, dass es den Schutzschirm 15 in der ausgefahrenen Stellung verriegelt hält, ausgenommen, wenn es betriebsbereit gemacht oder aktiviert wird. Um den Schutzschirm 15 zu verriegeln, greift ein Festteil 30 des Drehbremsschuhs 25 in einen Vorsprung 32 am nahliegenden Ende 50 des Schutzschirms 15 ein, um zu verhindern, dass der Schutzschirm 15 in Richtung zur Innenwand 20 des Obturatorgehäuses 17 weiter zurückgezogen wird und dabei die Stechspitze 80 freisetzt.
  • Damit der Schutzschirm 15 zurückgezogen werden kann, muss das Verriegelungsmittel 33 zuerst betriebsbereit gemacht oder aktiviert werden. Bei der in 2A dargestellten Ausführung greift das fernliegende Ende 22 des Verbindungsglieds 24 in einen Auslöser 48 ein. Wenn der Auslöser 48 gedrückt und in Richtung auf die Stechspitze 80 nach vorne gestoßen wird, wird ebenfalls das Verbindungsglied 24 nach vorne gestoßen. Ein Haken 29 am nahliegenden Ende des Verbindungsglieds 24 greift in einen Sattel 28 des Drehbremsschuhs 25 ein. Da das Verbindungsglied 24 nach vorne gestoßen worden ist, veranlasst es, dass der Drehbremsschuh 25 sich um seine Achse 26 dreht und das Festteil 30 sich vom Vorsprung 32 am nahliegenden Ende 50 des Schutzschirms 15 wegdreht. Dadurch wird der Trokar 10 betriebsbereit gemacht oder aktiviert.
  • Wenn der Auslöser 48 sich weiter nach vorne bewegt, wird das Verbindungsglied 24 ebenfalls nach vorne geschoben, bis ein Anschlag 23 die weitere Bewegung bremst. Wenn der Anschlag 23 die weitere Bewegung bremst, befindet sich das Verbindungsglied 24 in unmittelbarer Nähe eines Kurvenstücks 31, das vom nahliegenden Ende 50 des Schutzschirms 51 absteht. Sobald der Chirurg auf den Trokar 10 Druck ausübt, wird der Schutzschirm 15 in das Gehäuse 17 zurückgedrückt. Das Kurvenstück 31 am nahliegenden Ende 50 und der Schutzschirm 15 verlagern dann den Haken 29 des Verbindungsglieds 24 vom Sattel 28 des Drehbremsschuhs 25. Ein Vorspannungsmittel, beispielsweise eine auf den Drehbremsschuh 25 wirkende Blattfeder 27, veranlasst nun, dass das Festteil 30 des Drehbremsschuhs 25 versucht, zur ursprünglichen Verriegelungsstellung zurückzukehren. Wenn der Schutzschirm 15 nur teilweise zurückgezogen ist, kann der Drehbremsschuh 25 nicht in die Verriegelungsstellung zurückkehren. Wenn jedoch die Stechspitze 80 des Obturators 18 durch die Körperhöhlenwand dringt und es dann keinen Widerstand gegen den federbelasteten Schutzschirm 15 gibt, springt dieser vollständig nach vorne, um die Stechspitze 80 abzudecken, und der Drehbremsschuh 25 dreht sich in seine ursprüngliche Verriegelungsstellung zurück. Wenn die Körperhöhlenwand einmal durchstochen und der Schutzschirm 15 verriegelt worden ist, kann in dieser Weise der Schutzschirm 15 nicht wieder zurückgezogen werden, um die Stechspitze 80 freizusetzen, wenn nicht der operierende Arzt den Auslöser 48 betätigt, um den Trokar 10 wieder betriebsbereit zu machen. Die 2D zeigt einen Querschnitt in Querrichtung durch das Verriegelungsmittel 33. Obwohl der dargestellte Auslöser 48 in 2A an der Kanüle 13 befestigt ist, ist es auch möglich, ihn am Obturator 12 an zuordnen und eine andere Führungslasche 60 anstelle des Verbindungsglieds 24 zu verwenden, um die Kanüle 13 mit dem Obturator 12 zu verbinden.
  • Es wird wieder auf die 2A Bezug genommen. Die Kanüle 13 weist ein Außengehäuse 40, ein Innengehäuse 39 und ein Kanülenrohr 14 auf, das am Innengehäuse 39 befestigt ist und aus diesem herausragt. Wie aus den 2A, 3A und 3C hervorgeht, ist das Innengehäuse 39 zusätzlich im Außengehäuse 40 befestigt. Das Innengehäuse 39 enthält ein gasabdichtendes Mittel, beispielsweise das dargestellte Klappenventil 41, das einen Dreharm 42 und eine vorgespannte Klappe 43 aufweist. Das Klappenventil 41 erlaubt die Einführung der Obturatorhülse 18 eines schirmgeschützten Obturators 12 oder eines anderen endoskopischen Instruments (nicht dargestellt) ohne einen wesentlichen Verlust an Gas aus der Körperhöhle. Wie in 3C gezeigt ist, legt sich die Klappe 43, wenn kein Instrument eingefügt ist, an die Dichtung 56 an, um den Gasdruck in der Körperhöhle aufrechtzuerhalten. Ferner ist ein weiteres gasabdichtendes Mittel, beispielsweise die dargestellte Membrandichtung 92, über dem Klappenventil 41 angeordnet, um einen weiteren Schutz gegen einen Gasverlust aus der Körperhöhle vorzusehen.
  • Bei der bevorzugten Ausführung der 2A und 3A greift das nahliegende Ende 69 des Kanülenrohrs 14 in das Innengehäuse 39 ein, und dieses Ende wird am Innengehäuse 39 verriegelt. Das Innengehäuse 39 wird vorzugsweise einstückig aus Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material hergestellt, so dass es keine Spalten gibt, die ein Schweißen oder eine andere besondere Abdichtung erfordern, damit exzessive Gaslecks und ein Verlust des Pneumoperitoneums vermieden werden können. Ein ausführliche Ansicht des Klappenventils 41 ist in 2B dargestellt, die zeigt, das der Dreharm 42 durch eine Öffnung 53 im Innengehäuse 39, durch einen 0-Ring 44 und in die Klappe 43 eingefügt ist. Ein Vorspannmittel, wie eine Feder 45, greift in einen Kanal 54 im freien Ende 46 des Dreharms 42 ein. Das Außengehäuse 40 wird dann um das Innengehäuse 39 angeordnet. Schließlich ist ein Hebel 47 am freien Ende 46 des Dreharms 42 befestigt. Der Hebelarm 47 erlaubt es dem Chirurgen, die Klappe 43 für die Gewebeentfernung oder in demjenigen Fall manuell zu öffnen, in dem ein endoskopisches Instrument irregulärer Form verwen det wird, das sonst nicht durch den Druck der vorgespannten Klappe 43 leicht eingefügt oder entfernt werden würde.
  • Weil verschiedene Typen von Operationen die Verwendung von endoskopischen und laparoskopischen Instrumenten verschiedener Durchmesser erfordern, werden Obturatoren auch mit verschiedenen Durchmessern hergestellt. Die in 2A dargestellte Kanüle 13 kann leicht derart hergestellt werden, dass sie an eine Vielzahl von Obturatordurchmessern angepasst wird, indem nur der Durchmesser des Kanülenrohrs 14 und des Führungsglieds 38 entsprechend bemessen wird. Alle anderen Bauteile der Kanüle 13 können bei der Herstellung der Trokare 10 verschiedener Durchmesser austauschbar verwendet werden.
  • Manchmal wünscht der Chirurg auch, einen Obturator mit großem Durchmesser, möglicherweise 10 mm, zu benutzen, um den Einschnitt durchzuführen, aber ein Instrument mit viel geringerem Durchmesser, möglicherweise 5 mm, während eines Teils der chirurgischen Prozedur zu verwenden. Um ein exzessives Gasleck und das nachfolgende Risiko des Verlustes des Pneumopertitoneums zu vermeiden, wenn ein fehlbemessenes Instrument durch das Klappenventil 41 gesteckt wird, ist der in 2A dargestellte Trokar gemäß der Erfindung auch mit einer optionalen Klappenbefestigung 34 versehen, die in den 2C und 2E gezeigt ist. Die Trichterbefestigung 34 ist derart bemessen, dass sie auf den Sitzring 37 eines größeren Führungsglieds 38 passt, und weist ein gasabdichtendes Mittel, wie die dargestellte Membrandichtung 36, auf, das für kleinere Instrumente bemessen ist. Die Trichterbefestigung 34 hat auch Befestigungslaschen 35, die in die gleichen Öffnungen 61 und 62 passen, in denen die Laschen 22 und 60 den schirmgeschützten Obturator 12 mit der Kanüle 13 verbinden. Obwohl sogar die kleineren Instrumente einen Spalt schaffen, der eine Gasströmung durch das Klappenventil 41 erlaubt, verhindert auf diese Weise die Dichtung 36 der Trichterbefestigung 34 den Verlust des Pneumoperitoneums.
  • Wie auch in den 1 bis 3 gezeigt ist, befindet sich ein helikal gewundenes Gewinde 49 auf der Außenfläche des Kanülenrohrs 14. Wie in den 3A und 3C gezeigt ist, beginnt vorzugsweise das helikal gewundene Gewinde 49 mit einer verminderten Höhe in einem kurzen Abstand vom fernliegenden Ende 68 des Kanülenrohrs 14, und dieses Gewinde wächst auf seine volle Höhe allmählich an und setzt sich bis über eine bestimmte Entfernung in Richtung auf das nahliegende Ende 69 des Kanülenrohrs 14 fort, das mit dem Innengehäuse 39 verbunden ist. Die dem fernliegenden Ende 68 des Kanülenrohrs 14 zugewandte Seite 68 des helikalen Gewindes 49 fällt rückwärts ab, während die entgegengesetzte, dem nahliegenden Ende 69 des Kanülenrohrs 14 zugewandte Seite 67 des helikalen Gewindes 49 im Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche des Kanülenrohrs 14 steht.
  • Wie vorher erwähnt wurde, sind der schirmgeschützte Obturator und die Kanüle 13 aneinander angepasst. In 2A wird das fernliegende Ende 22 des Verbindungsglieds 24 vom schirmgeschützten Obturator 12 durch eine Öffnung 62 aufgenommen, dieses Ende greift in den in der Kanüle 13 befestigten Auslöser 48 ein. Auch wird eine Führungslasche 60 vom schirmgeschützten Obturator 12 in einer Öffnung 61 in der Kanüle 13 aufgenommen. Bei einer in den 3A, 3B und 3C gezeigten, alternativen Ausführung werden die Führungslasche 60 und das fernliegende Ende 22 des Verbindungsglieds 24 vom schirmgeschützten Obturator 12 in Öffnungen 61 bzw. 62 der Kanüle 13 miteinander verriegelbar aufgenommen. Durch Drücken der Druckknöpfe 63 und 64 können die Führungslasche 60 und das Verbindungsglied 24 außer Eingriff gebracht werden, wobei eine leichte Trennung des schirmgeschützten Obturators 12 von der Kanüle 13 erzielt wird.
  • Die 4A, 4B und 4C zeigen die vorliegende, bevorzugte Ausführung der Stechspitze 80, die Bestandteil eines spitzen Blatts 81 ist. Das dargestellte spitze Blatt 81 ist im Wesentlichen eben und hat ein zentrales, spitzes, fernliegendes Ende 87 und gerade, scharfe Kanten 91, die von beiden Seiten des fernliegenden Endes 87 zu den Schultern 88 verlaufen. Bei alternativen Konstruktionen kann das Blatt 81 eine leicht konvexe oder konkave Kurve zu den scharfen Kanten aufweisen. Die Spitze des Blatts kann wie dargestellt spitz oder abgerundet sein. Weitere Abänderungen eines spitzen Blatts oder von spitzen Blättern können ebenfalls verwendet werden. Zwei Streben 82 laufen vom Blattteil 81 nach rückwärts und werden in Öff nungen 79 (in 5C gezeigt) in der Obturatorhülse 18 aufgenommen und dort verriegelt. Wenn der Obturator 12 wiederverwendet werden soll, können die Streben 82 aus den Öffnungen 79 entfernt werden, so dass die Stechspitze 80 nach dem Gebrauch entfernt und geschärft oder durch eine neue Stechspitze 80 ersetzt werden kann.
  • Die 4D stellt den Schutzschirm 15 dar, der für den Gebrauch mit der in den 4A bis 4C gezeigten Stechspitze 80 entwickelt wurde. Der Schutzschirm 15 ist vorzugsweise zylindrisch ausgebildet und passt in die Obturatorhülse 18. Das stumpfe, fernliegende Ende 51 des Schutzschirms 15 hateinen Kanal 52 mit einer Weite, die ausreicht, um das spitze Blatt 81 aufzunehmen, wenn der Schutzschirm 15 sich in seiner ausgefahrenen Steilung befindet.
  • Die 5A bis 5D zeigeh die Stechspitze 80 und dn Schutzschirm 15 des Trokars 10 im Gebrauch. In 5A wird ein kleiner Einschnitt 70 in der Oberfläche der Haut oder Epidermis a der Körperhöhlenwand 71 eines Patienten gemacht. Die Stechspitze 80, in diesem Fall das spitze Blatt 81, des Trokars 10 mit dem ausgefahrenen Schutzschild 51 kann dann an den Einschnitt 70 gelegt werden, wie es gezeigt ist. Wenn sich der Trokar 10 in dieser Stellung befindet, kann er durch das oben beschriebene Drücken und Vorwärtsbewegen des Auslösers 48 (in den 2A und 3A gezeigt) betriebsbereit gemacht oder aktiviert werden. Wenn eine manuelle Kraft auf das Obturatorgehäuse 17 ausgeübt wird, das den Trokargriff (in 2A gezeigt) bildet, wobei der Trokar nach links geschoben wird, hält der Widerstand der Körperhöhlenwand 71 das fernliegende Ende 51 des Schutzschilds 15 zurück, und das spitze Blatt 81 gleitet dann durch die Epidermis a und das subkutane Gewebe, das Fettzellen, Muskeln und die Faszie umfasst, die alle mit b, c, d und e in den 5A-5D bezeichnet sind. Die verschiedenen Schichten der Körperhöhlenwand 71 ändern sich abhängig von der einzustechenden Höhle, aber im Allgemeinen sind die Schichten der Faszie gegen ihre Durchdringung besonders widerstandsfähig.
  • In 5C wird, gerade bevor das spitze Blatt 81 vollständig die innerste Schicht e der Körperhöhlenwand 71 durchdrungen hat, das fernliegende Ende 51 des Schutz schirms 15 durch die Vorspannung der Schraubenfeder 21 nach vorn in den Einschnitt 70 getrieben. Die durch die Schraubenfeder 21 ausgeübte Vorspannung hat eine solche Kraft, dass bei der bevorzugten Ausführung das stumpfe, fernliegende Ende 51 des Schutzschilds 15 in den Einschnitt 70 mit einer Länge eintreten kann, die geringer als der Durchmesser des Schutzschirms ist, und die Körperhöhlenwand 71 in der Nähe des Einschnits 70 dehnen oder zerreißen kann, um den Durchgang des Schutzschirms 15 durch den Einschnitt 70 zu unterstützen.
  • Die 5D zeigt, dass der Schutzschirm 15, die Obturatorhülse 18 und das fernliegende Ende 68 des Kanülenrohrs 14 durch den Einschnitt 70 in der Körperhöhlenwand 71 gehen, wenn die Ausübung der manuellen Kraft auf den Trokar 10 fortgesetzt wird. Gerade wenn das stumpfe, fernliegende Ende 51 des Schutzschirms 15 durch die innerste Schicht e der Körperhöhlenwand 71 geht, wird der Widerstand der Körperhöhlenwand 71 bedeutend vermindert, und der Schutzschirm 15 wird in seine voll ausgefahrene Stellung gestoßen, wobei das fernliegende Ende 51 das spitze Blatt 81 abdeckt. Dieser Vorgang schützt das Innere der Körperhöhlenwand 71 sofort nach dem Durchdringen des spitzen Blatts 81 durch die Körperhöhlenwand 71 und schützt Organe, Blutgefäße und andere anatomische Strukturen vor einem ungewollten Kontakt mit dem Blatt 81 oder mit dem Trokar 10. Gleichzeitig mit dem vollen Ausfahren des Schutzschirms 15 in dessen schützende, das spitze Blatt 81 abdeckende Stellung greift der Drehbremsschuh in den Vorsprung 32 am nahliegenden Ende 50 des Schutzschirms 15 ein, wodurch der Schutzschirm daran gehindert wird, zurückgezogen zu werden und das spitze Blatt 81 freizusetzen, bis der Trokar 10 durch Drücken und Vorbewegen des Auslösers 48 wieder aktiviert wird.
  • Nun sei die 6 betrachtet. Wenn das fernliegende Ende 68 des Kanülenrohrs 14 in den Einschnitt 70 eingetreten ist, kann der schirmgeschützte Obturator 12 entfernt werden. Die Kanüle 13 kann auch weiterhin durch die Körperhöhlenwand 71 in der gewünschten Tiefe eingefügt werden. Im Gegensatz zu den bekannten, mit einem Gewinde versehenen Kanülen braucht die vorliegende, verbesserte Kanüle 13, wenn die nach hinten abfallenden Seiten 66 des helikalen Gewindes 49 in Kontakt mit den Kanten des Einschnitts 70 kommen, nur gedreht zu werden, um das Kanülenrohr 14 in den Einschnitt 70 hineinzudrehen. Wie in 6 gezeigt ist, erlauben die nach hinten abfallenden, fernliegenden Kanten 66 des helikal gewundenen Gewindes 49, dass das Kanülenrohr 14 direkt bis zur gewünschten Tiefe eingeführt wird. Die senkrecht stehenden, nahliegenden Kanten 67 des Gewindes 49 halten die Kanüle sicher an ihrem Platz. Wenn die chirurgische Prozedur zuende ist, kann die Kanüle 13 leicht durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn entfernt werden.
  • Zahlreiche Alternativen der hier beschriebenen Strukturen sind für den Fachmann denkbar. Es sei darauf hingewiesen, dass die Einzelheiten und Anordnungen der zur Erläuterung des Wesens der Erfindung beschriebenen und dargestellten Teile nicht als Beschränkung der Erfindung angesehen werden dürfen. Alle diese Alternativen sollen unter den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche fallen.

Claims (10)

  1. Trokaranordnung mit (a) einer Kanüle (13) aus einem Gehäuse (39) und einem Kanülenrohr (14), gekennzeichnet durch (b) eine Obturatorhülse (18) mit einem fernliegenden Ende und einem nahliegenden Ende, wobei das genannte Kanülenrohr (14) einen Hohlraum mit einem ausreichenden Durchmesser aufweist, um die Obturatorhülse (18) aufzunehmen, (c) einen Handgriff (17), der am nahliegenden Ende der genannten Obturatorhülse (18) befestigt ist, (d) ein im Wesentlichen ebenes, spitzes Blattt (81) am fernliegenden Ende der Obturatorhülse (18), wobei das genannte Blatt (81) scharte Seitenteile (91) und ein scharfes, fernliegendes Ende (87) aufweist und wobei das genannte, scharte, fernliegende Ende (87) und die scharten Seitenteile (91) eine scharte Breite mit einer ersten Länge haben, die geringer als der Durchmesser des Kanülenhohlraumslst, (e) einen Schutzschirm (15), der in Bezug auf die Obturatorhülse (18) gleitend befestigt ist und zwischen einer ausgefahrenen, schützenden Stellung und einer zurückgezogenen, nicht schützenden Stellung bewegbar ist, und (f) ein Vorspannungsmittel (21), das darauf gerichtet ist, den Schutzschirm (15) in die ausgefahrene, schützende Stellung vorzuspannen.
  2. Trokaranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungsmittel (33) vorgesehen ist, mit dem der Schutzschirm (15) in der ausgefahrenen, schützenden Stellung verriegelt werden kann.
  3. Trokaranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (33) derart aktiviert wird, dass der Schutzschirm (15) aus seiner ausgefahrenen, schützenden Stellung in Richtung auf seine zurückgezogene, nicht schützende Stellung gleiten kann, wenn eine Kraft auf den genannten Schutzschirm (15) ausgeübt wird.
  4. Trokaranordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (33) derart vorgespannt ist, dass die Verriegelungsstellung nach der Rückkehr des Schutzschirms (15) in die ausgefahrene, schützende Stellung wiedergewonnen wird.
  5. Trokaranordnung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (33) ein Vorspannmittel (21), ein Bremsmittel (25) und ein Betätigungsmittel (48) aufweist.
  6. Trokaranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen ebene, spitze Blatt (81) ein zentrales, spitzes, fernliegendes Ende (87), eine erste scharfe Kante (91), die von dem spitzen, fernliegenden Ende (87) zu einer ersten Schulter (88) verläuft, und eine zweite scharfe Kante (91) aufweist, die entgegengesetzt zur ersten scharfen Kante (81) zu einer zweiten Schulter (88) verläuft.
  7. Trokaranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das fernliegende Ende der Obturatorhülse (18) eine Vielzahl von Öffnungen (79) aufweist und dass das im Wesentlichen ebene, spitze Blatt (81) ein spitzes, fernliegendes Ende (87), ein nahliegendes Ende und eine Vielzahl von Streben (82) aufweist, die von dem genannten naheliegenden Ende ausgehen und in den genannten Öffnungen (79) in der Obturatorhülse (18) aufgenommen werden.
  8. Trokaranordnung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesntlichen ebene, spitze Blatt (81) dadurch ausbaubar ist, dass die Streben (82) aus den Öffnungen (79) in der Obturatorhülse (18) herausziehbar sind.
  9. Trokaranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschirm (15) eine zylindrische Form hat und in der Obturatorhülse (18) gleitend befestigt ist, wobei der genannte Schutzschirm (15) ein nahliegendes Ende, das im Handgriff (17) des Obturator aufgenommen wird, und ein fernhegendes Ende aufweist, das einen Kanal (52) genügender Tiefe und Weite hat, um das im Wesentlichen ebene, spitze Blatt (81) innerhalb des genannten, fernhegenden Endes des Schutzschirms (15) aufzunehmen.
  10. Trokaranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Schutzschirm (15) eine Öffnung (52) aufweist, durch die das genannte, im Wesentlichen ebene, spitze Blatt (81) durchpasst, und dass das im Wesentlichen ebene, spitze Blatt (81) vorzugsweise an der Obturatorhülse (18) befestigt ist.
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