DE69605263T2 - Fahrradtretkurbel - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fahrradtretkurbel und insbesondere auf eine Fahrradtretkurbel, welche die freitragende bzw. auskragende Verbindung der Kettenblätter mit dem Kurbelarm vermeidet bzw. ersetzt.
- Bei Rennrädern und Mountainbikes werden Tretkurbeln verwendet, die eine Vielzahl von Kettenblättern unterbringen, um optimale Übersetzungsverhältnisse für verschiedenste Fahrbedingungen zu erhalten. Fahrräder, die mit diesen Arten von Tretkurbeln ausgestattet sind, werden hauptsächlich für Fahrradwettkämpfe wie Straßenrennen und Rennen abseits der Straße verwendet, und daher besteht ein Bedarf an leichten Materialien, die Stärke und Festigkeit aufrechterhalten. Aus diesem Grund sind Leichtmetallegierungen wie Aluminiumlegierungen bis jetzt die Hauptmaterialien für Tretkurbeln gewesen.
- Eine typische Tretkurbel, die mit einem Kurbelarm versehen ist, der ein Pedal an seinem distalen bzw. entfernten Ende halten kann und ein an seinem basalen Ende gebildetes zylindrisches Wellenverbindungselement aufweist, um sie an der Kurbelachse zu befestigen, wird in US A 5213550 gezeigt. Ein freitragend gestaltetes Kettenblatthalteteil erstreckt sich sternförmig von dem Kurbelarm aus und ist integral oder einstückig, zum Beispiel durch Schmieden, mit dem Wellenverbindungselement gebildet. Die freitragende Bauart des Kettenblatthalters erfordert einen bestimmten Dickegrad, um die Festigkeit und Stärke aufrechtzuerhalten, und deshalb scheitern Versuche, das Gewicht der Tretkurbel weiter zu reduzieren.
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fahrradtretkurbel, welche die freitragende Verbindung der Kettenblätter mit dem Kurbelarm auf eine Art vermeidet, so daß die Tretkurbel leichter als herkömmliche Tretkurbeln sein kann.
- Dieses Ziel wird durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht. In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform beinhaltet eine Fahrradtretkurbel zur Befestigung einer Vielzahl von Kettenblättern einen Kurbelarm, der ein erstes Ende zur Befestigung eines Pedals und ein zweites Ende mit einem Wellenverbindungselement zur Befestigung an einer Kurbelachse aufweist, einen Kettenblatthalter zum Halten zumindest eines der Vielzahl von Kettenblättern und ein Verstärkungsteil. Der Kettenblatthalter weist ein erstes Eingriffsteil zum Eingreifen in das Wellenverbindungselement auf, und das Verstärkungsteil beinhaltet ein zweites Eingriffsteil zum Eingreifen in das Wellenverbindungselement. Das Verstärkungsteil umfaßt einen Abschnitt, der am Kettenblatthalter befestigt ist, und wenigstens ein Bereich des Verstärkungsteils hat einen Abstand zu dem Kettenblatthalter. Wenn erwünscht, können der Kettenhalter und das Verstärkungsteil beide plattenförmig sein.
- In einer spezifischeren Ausführungsform beinhaltet der Kettenblatthalter einen ersten Mittelring mit dem ersten Eingriffsteil und eine Vielzahl von ersten Armen, die sich von dem ersten Mittelring radial nach außen erstrecken. In ähnlicher Weise kann das Verstärkungsteil einen zweiten Mittelring mit dem zweiten Eingriffsteil und eine Vielzahl von zweiten Armen, die sich von dem zweiten Mittelring radial nach außen erstrecken, beinhalten. Die distalen bzw. entfernten Enden der Vielzahl von ersten Armen können dann mit den entsprechenden entfernten bzw. distalen Enden der Vielzahl von zweiten Armen ver bunden sein. Wahlweise kann der Kettenblatthalter einen ersten Außenring, der an den distalen Enden der Vielzahl von ersten Armen angebracht ist, aufweisen, und das Verstärkungsteil kann einen zweiten Außenring, der an den distalen Enden der Vielzahl von zweiten Armen angebracht ist, umfassen. Der erste Außenring kann an dem zweiten Außenring teilweise oder ganz über dessen Peripherie oder Umfang befestigt sein. Um einen guten Ausgleich oder eine gute Auswuchtung oder ein gutes Gleichgewicht der Tretkurbel bereitzustellen, kann die Vielzahl von ersten Armen zum Beispiel in der Umfangsrichtung um eine halbe Teilung von der Vielzahl von zweiten Armen versetzt sein.
- Eine Tretkurbel mit einer derartigen Bauart erlaubt die Befestigung von Kettenblättern durch das Kettenblatthalteteil, gewährleistet Stärke und Festigkeit durch die Bereitstellung eines Verstärkungsteils, das an der Außenkante des Kettenblatthalteteils befestigt ist, und erzielt ein niedrigeres Gewicht durch die dünnen Formen des Kettenblatthalters und des Verstärkungsteils. Weitere Gewichtsreduzierungen können durch die Herstellung der Teile aus Kunstharzen oder faserverstärkten Harzen (FK oder CFK) erreicht werden, welche leichter als Metalle sind.
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Mountainbikes, bei dem eine besondere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tretkurbel verwendet wird;
- Fig. 2 ist eine Vorderansicht einer besonderen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Fahrradtretkurbel;
- Fig. 3 ist ein Seitenquerschnitt der in Fig. 2 abgebildeten Tretkurbel;
- Fig. 4 ist ein vorderer Querschnitt der in Fig. 2 abgebildeten Tretkurbel;
- Fig. 5 ist ein detaillierter Querschnitt des Bereichs des Wellenverbindungselements der in Fig. 2 abgebildeten Tretkurbel;
- Fig. 6 ist ein Seitenquerschnitt einer alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tretkurbel;
- Fig. 7 ist ein Seitenquerschnitt einer weiteren alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tretkurbel; und
- Fig. 8 ist eine Vorderansicht einer weiteren alternativen Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Tretkurbel.
- Fig. 1 zeigt ein Fahrrad, bei dem eine Rahmen-Gabel-Montageeinheit mit einem rautenartigen Diamantrahmen 1 verwendet wird. Der Rahmen 1 ist mit einem Rahmenkörper 2 ausgestattet, der durch WIG-Schweißen, (engl. TIG-welding) zum Beispiel unter Verwendung eines Aluminiumrohrs, hergestellt wird. Eine Vordergabel 3 ist drehbar an dem vorderen Teil des Rahmenkörpers 2 um eine schräge senkrechte Achse gestützt. Das Fahrrad ist mit einem Lenkerteil 4, das mit der Vordergabel 3 verbunden ist, einem Antriebselement 5, das mit dem unteren Teil des Rahmens 2 verbunden ist und Pedalkraft in Antriebskraft umwandelt, einem Vorderrad 6, das drehbar an den unteren Enden der Vordergabel 3 angebracht ist, einem Hinterrad 7, das drehbar an dem hinteren Ende des Rahmenkörpers 2 angebracht ist, und vorderen und hinteren Bremsvorrichtungen 8 und 9 ausgestattet.
- Der Rahmenkörper 2 ist mit einem vorderen Dreieck 10 und einem hinteren Dreieck 11, das sich hinter dem vorderen Dreieck 10 befindet, ausgestattet. Das vordere Dreieck 10 besteht aus einem waagerecht gesetzten oberen Rohr 15 bzw. Oberrohr, einem unter das obere Rohr 15 gesetzten unteren Rohr 16 bzw. Unterrohr, das sich nach oben und vorne neigt, einem die vorderen Enden des oberen Rohrs 15 und des unteren Rohrs 16 verbindenden Steuerrohr 17 und einem Sitzrohr 18, das sich schräg nach oben erstreckt und die hinteren Enden des oberen Rohrs 15 und des unteren Rohrs 16 verbindet. Eine Sattelstütze 23, an der ein Sattel 22 befestigt ist, ist auf dem Sitzrohr 18 montiert, so daß sie senkrecht verstellt werden kann. In dem Verbindungsabschnitt zwischen dem Sitzrohr 18 und dem unteren Rohr 16 befindet sich ein Tretlagergehäuse 19 (Fig. 3). Das hintere Dreieck 11 besteht aus einer Hintergabel 20, die sich schräg nach hinten erstreckt und deren vorderes Ende mit dem Sitzrohr 18 verbunden ist, und Kettenstreben 21, die sich von dem Sitzrohr 18 nach hinten erstrecken und mit den hinteren Enden der Hintergabel 20 verbunden sind.
- Der obere Abschnitt der Vordergabel 3 ist mit einem Lenkervorbau 25, der senkrecht verschiebbar befestigt ist, ausgestattet, und eine sich nach links und rechts erstreckende Lenkstange 26 ist an dem oberen Ende des Lenkervorbaus 25 befestigt. Griffe 27 sind um die äußeren Enden der Lenkstange 26 herum angebracht. Bremsbetätigungshebel 28 mit Schalthebeln sind an der Innenseite dieser Griffe 27 montiert.
- Das Antriebsteil 5 ist mit einem Tretkurbelteil 31, das an dem Tretlagergehäuse 19 montiert ist, einem Zahnkranz 33, der nicht drehbar an einer Freilaufnabe eines Hinterrads 7 montiert ist, einer Kette 34, in welche die Tretkurbel 31 und der Zahnkranz 33 eingreifen und die zwischen diesen bewegt wird, einem vorderen Umwerfer 35 und einem hinteren Umwerfer 36 ausgestattet. Wie in Fig. 2 und 3 abgebildet, ist die Tretkurbel 31 mit einer linken Kurbel (nicht abgebildet) und einer rechten Kurbel 41, an deren distalem Ende ein Pedal 40 (Fig. 1) befestigt ist; einem äußeren Kettenblatt 43, einem mittleren Kettenblatt 44 und einem inneren Kettenblatt 45, die an der rechten Kurbel 41 konzentrisch angebracht sind; einer Kurbelachse 46, die an beiden Enden mit den beiden Kurbeln verbunden ist; und einem Tretlager 47, das die Kurbelachse 46 drehbar stützt, ausgestattet. Das Tretlager 47 ist kassettenartig und ist an dem Tretlagergehäuse 19 angebracht. In dieser Ausführungsform sind das äußere Kettenblatt 43, das mittlere Kettenblatt 44 und das innere Kettenblatt 45 ringförmige Teile, deren Radien in dieser Reihenfolge abnehmen. Kettenblattzähne 42T, 32T und 22T sind jeweils darauf gebildet.
- Die rechte Kurbel 41 ist an der Kurbelachse 46 durch eine Sechskantschraube 48, die in deren basales bzw. basisnahe Ende eingeführt wird, befestigt. Die rechte Kurbel 41 ist mit einem Kurbelarm 50, einer an dem basalen Ende des Kurbelarms 50 angebrachten Kettenblatthalteplatte 51 und einer Verstärkungsplatte 52 zur Verstärkung der Kettenblatthalteplatte 51 ausgestattet.
- Der Kurbelarm 50 ist ein stabförmiges Teil und erstreckt sich radial nach außen über die Verstärkungsplatte 52. Der Kurbelarm 50 ist an seinem basalen bzw. innerem Ende mit einem Wellenverbindungselement 55 zur Anbringung der Kurbelachse 46 und an seinem distalen bzw. äußeren Ende mit einem Schraubenloch (nicht abgebildet) zur Anbringung des Pedals 40 ausgestattet. Das Wellenverbindungselement 55 ist ein im wesentlichen zylindrisches Teil und, wie in Fig. 5 abgebildet, ist in seinem Mittelbereich ein viereckiges Bohrloch 56 zur Montage der Kurbelachse 46 gebildet. Außerdem ist die Außenoberfläche von beiden Enden des Wellenverbindungselements 55 mit Keilnuten bzw. -zähnen 57 und 58 zur Anbringung der Kettenblatthalteplatte 51 und der Verstärkungsplatte 52 versehen. Der äußere Umfang des Wellenverbindungselements 55 an der Innenseite der Keilzähne oder auch Keilnuten 57 ist mit einer Gewindefläche 59 zur Befestigung der Kettenblatthalteplatte 51 versehen, und der innere Umfang des Wellenverbindungselements 55 auf der Außenseite ist mit einer Gewindefläche 60 zur Befestigung der Verstärkungsplatte 52 versehen.
- Die Verstärkungsplatte 52 ist ein tellerförmiges, planares Teil aus einer Leichtmetallegierung und, wie in Fig. 2 und 3 abgebildet, ist sie mit einem Mittelringabschnitt 62, Spinnenarmen 63, die sich kreuzförmig von dem Mittelringabschnitt 62 aus erstrecken und deren Mittelbereich ausgeschnitten ist, und einem an den distalen Enden der Spinnenarme 63 gebildeten Außenringabschnitt 64 versehen. Die Verstärkungsplatte 52 ist an dem Wellenverbindungselement 55 durch ein hohles Metallbefestigungsteil 71 befestigt, welches mit einem zweiseitig abgeschrägten Flansch 72, der in das Innengewindeteil 60 eingeschraubt wird, ausgestattet ist. Wie in Fig. 4 abgebildet, ist der mittlere Teil des Mittelringabschnitts 62 mit Keilnuten (bzw. Keilzähnen) 61 ausgestattet, welche mit Keilzähnen (bzw. Keilnuten) 58 in Eingriff stehen. Außerdem ist die Verstärkungsplatte 52 elastisch und drückt, in angebrachtem Zustand, die Kettenblatthalteplatte 51 nach innen hin.
- Die Kettenblatthalteplatte 51 ist ein tellerförmiges, planares Teil aus einer Leichtmetallegierung und ist wie die Verstärkungsplatte 52 mit einem Mittelringabschnitt 65, Spinnenarmen 66 und einem Außenringabschnitt 67 versehen. Die Kettenblatthalteplatte 51 ist an dem Wellenverbindungselement 55 durch ein ringförmiges Metallbefestigungsteil 70, welches auf die Gewindefläche 59 aufgeschraubt wird, befestigt. Die Spinnenarme 66 der Kettenblatthalteplatte 51 sind hinsichtlich der Spinnenarme 63 der Verstärkungsplatte 52 um eine halbe Teilung versetzt. Der Außenringabschnitt 67 der Kettenblatthalteplatte 51 und das äußere Kettenblatt 43 sind an dem Außenringteil 64 der Verstär kungsplatte durch einen Bolzen 69 befestigt. Der mittlere Teil des Mittelringabschnitts 65 ist mit Keilnuten 68, die mit Keilzähnen 57 (oder Keilzähnen 68, die mit Keilnuten 57 in Eingriff stehen) in Eingriff stehen, versehen. Halteteile 73 und 74 zur Befestigung des mittleren Kettenblattes 44 und des inneren Kettenblattes 45 sind auf den Spinnenarmen 66 der Kettenblatthalteplatte 51 auf zwei Kreisen, die unterschiedliche Radien aufweisen, gebildet.
- Wie in Fig. 4 abgebildet, sind die Keilnuten bzw. Keilzähne 58 des Wellenverbindungselements und die Keilnuten bzw. Keilzähne 61 der Verstärkungsplatte 52 mit inneren Zähnen 75 und äußeren Zähnen 76 zur Positionierung der Komponenten in der Umfangsrichtung versehen. Die Breiten der inneren Zähne 75 und der äußeren Zähne 76 unterscheiden sich von den anderen Keilnuten bzw. Keilzähnen (engl. splines), so daß die inneren Zähne 75 nur mit positionierenden äußeren Zähnen 76 in Eingriff stehen. Außerdem sind ähnliche innere und äußere Zähne zur Positionierung an den Keilzähnen (bzw. Keilnuten) 57 des Wellenverbindungselements und Keilnuten (bzw. -zähnen) 68 auf der Kettenblatthalteplatte 51 gebildet. Diese Positionierung in der Umfangsrichtung ermöglicht, daß die Spinnenarme 63 der Verstärkungsplatte 52 hinsichtlich der Spinnenarme 66 der Kettenblatthalteplatte 51 um eine halbe Teilung versetzt sind.
- Die oben beschriebene Tretkurbel 31 wird wie folgt zusammengebaut. Zunächst werden das mittlere Kettenblatt 44 und das innere Kettenblatt 45 an der Kettenblatthalteplatte 51 befestigt. Anschließend wird die Kettenblatthalteplatte 51 an dem Wellenverbindungselement 55 des Kurbelarms 50 durch die inneren und äußeren Positionierungszähne angebracht und in der Umfangsrichtung positioniert, so daß die Keilnuten(oder -zähne) 68 und die Keilzähne (oder -nuten) 57 ineinander eingreifen. Daraufhin wird das Metallbefestigungsteil 70 in das Außengewinde 59 ge schraubt, um die Kettenblatthalteplatte 51 an dem Wellenverbindungselement 55 zu befestigen.
- Nachdem die Kettenblattplatte 51 an dem Wellenverbindungselement 55 befestigt wird, wird der Kurbelarm 50 zwischen den Spinnenarmen 63 gekreuzt und die Verstärkungsplatte 52 gegenüber der Kettenblatthalteplatte 51 positioniert. Die Verstärkungsplatte 52 wird unter Verwendung der positionierenden inneren Zähne 75 und der positionierenden äußeren Zähne 76 positioniert, so daß ihre Spinnenarme 63 gegenüber den Spinnenarmen 66 der Kettenblatthalteplatte 51 positioniert, aber um eine halbe Teilung versetzt sind. Dadurch wird ein leichteres Gewicht mit einem guten Gleichgewicht oder einer guten Auswuchtung erhalten, da die Spinnenarme um eine halbe Teilung hinsichtlich einander versetzt werden. Der Außenringabschnitt 64 der Verstärkungsplatte 52 wird anschließend an dem Außenringabschnitt 67 der Kettenblatthalteplatte 51 durch einen Bolzen 69 befestigt. Das äußere Kettenblatt 43 wird nun ebenfalls befestigt. Nun befindet sich der Mittelringabschnitt 62 der Verstärkungsplatte 52 in der Nähe der Außenseite des Wellenverbindungselements 55 (auf der rechten Seite in Fig. 3), ohne daß er wirklich an dem Wellenverbindungselement 55 befestigt ist. Bei dem letzten Schritt wird das Metallbefestigungsteil 71 in das Innengewindeteil 60 geschraubt, so daß der Mittelringabschnitt 62 der Verstärkungsplatte 52 in Fig. 3 nach links verschoben wird, wodurch die Keilnuten (-zähne) 61 in die Keilnuten 58 des Wellenverbindungselements 55 eingreifen, wodurch die Verstärkungsplatte 52 an dem Wellenverbindungselement 55 befestigt wird.
- Bei der Montage der rechten Kurbel 41 und der linken Kurbel an einem Fahrrad wird das Tretlager 47, das die Kurbelachse 46 drehbar stützt, zunächst in das Tretlagergehäuse 19 geschraubt. Nach der Montage des Tretlagers 47 werden die rechte Kurbel 41 und die linke Kurbel durch Bolzen mit hexagonalen Bohrungen an der Kurbelachse 46 befestigt.
- Die Kettenblätter 43 bis 45 werden jeweils durch die planare Kettenblatthalteplatte 51 an der rechten Kurbel 41 angebracht. Die Anbringung der planaren Verstärkungsplatte 52, die an der Peripherie der Kettenblatthalteplatte 51 befestigt worden ist, garantiert Stärke und Festigkeit, und die planare Kettenblatthalteplatte 51 und die Verstärkungsplatte 52 ermöglichen, daß Kurbeln mit geringerem Gewicht verwendet werden können.
- Obwohl Obiges eine Beschreibung der verschiedenen erfindungsgemäßen Ausführungsformen ist, können weitere Veränderungen durchgeführt werden, ohne dabei den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Fig. 6 zeigt zum Beispiel eine andere Konfiguration, in welcher das separate äußere Kettenblatt 43 durch die Bildung der äußeren Kettenblattzähne 43a an der Außenkante des Kettenblatthalteteils 51 ersetzt wird. Fig. 7 zeigt eine Konfiguration, in welcher das Kettenblatt durch die Bildung äußerer Kettenblattzähne 43b an der Außenkante der Verstärkungsplatte 52 ersetzt wird. Durch derartige Konfigurationen können die Zahl der Teile sowie die Montagekosten reduziert werden. Fig. 8 zeigt eine weitere mögliche Konfiguration, bei der die Außenringabschnitte nicht an der Kettenblatthalteplatte 51 oder der Verstärkungsplatte 52 bereitgestellt sind, sondern nur Spinnenarme 63 und 66 vorhanden sind. Die Spinnenarme 63 und 66 sind gegenüber einander angeordnet, und das äußere Kettenblatt 43 kann zur Innenseite der Spinnenarme 63 und 66 hin befestigt sein. Eine derartige Konfiguration kann zu weiteren Gewichtsreduzierungen führen. Es sind auch Bauformen möglich, bei denen die Kettenblatthalteplatte 51 und das Verstärkungsteil 52 nicht aus Leichtmetallegierungen, sondern als planare Teile aus leichten Kunstharzen oder faserverstärkten Harzen (FK oder CFK) hergestellt werden. Derartige Konfigurationen können zu weiteren Gewichtsreduzierungen führen.
- Daher soll der Bereich der Erfindung nicht auf die folgenden spezifischen Konstruktionen begrenzt werden. Statt dessen soll der Bereich der Erfindung durch die folgenden Ansprüche bestimmt werden. Obwohl Verweiszeichen in den Ansprüchen verwendet werden, um die Bezugnahme auf die Figuren zu erleichtern, soll die vorliegende Erfindung durch derartige Verweise natürlich nicht auf die Bauformen in den beigefügten Figuren begrenzt werden.
Claims (17)
1. Eine Fahrradtretkurbel zur Befestigung einer Vielzahl von
Kettenblättern (43, 44, 45), wobei die Tretkurbel umfaßt:
einen Kurbelarm (50) mit einem ersten Ende zur Befestigung
eines Pedals (40) und einem zweiten Ende mit einem
Wellenverbindungselement (55) zur Befestigung an einer
Kurbelachse (46);
einen Kettenblatthalter (51), um zumindest eines der
Vielzahl von Kettenblättern (43, 44, 45) zu stützen, wobei der
Kettenblatthalter ein erstes Eingriffsteil (68) zum
Eingreifen in das Wellenverbindungselement (55) aufweist;
ein Verstärkungsteil (52), bei dem zumindest ein Teil einen
Abstand zu dem Kettenblatthalter (51) aufweist und ein
Abschnitt (64) an dem Kettenblatthalter (51) befestigt ist,
wobei das Verstärkungsteil (52) ein zweites Eingriffsteil
(61) zum Eingreifen in das Wellenverbindungselement (55)
beinhaltet.
2. Tretkurbel gemäß Anspruch 1, wobei das erste Eingriffsteil
(68) zum Eingreifen in eine äußere Umfangsfläche (57) des
Wellenverbindungselements (55) gestaltet ist und wobei das
zweite Eingriffsteil (61) zum Eingreifen in eine äußere
Umfangsfläche (58) des Wellenverbindungselements (55)
gestaltet ist.
3. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Kettenblatthalter (51) plattenförmig ist und wobei das
Verstärkungsteil (52) plattenförmig ist.
4. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Kettenblatthalter (51) so gestaltet ist, daß er ein
äußeres Kettenblatt (43), ein mittleres Kettenblatt (44)
und ein inneres Kettenblatt (45) stützt.
5. Tretkurbel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der
Kettenblatthalter (51) so gestaltet ist, daß er ein inneres
Kettenblatt (45) und ein mittleres Kettenblatt (44) stützt
und wobei eine äußere Umfangskante des Verstärkungsteils
(52) eine Vielzahl von Zahnradzähnen (43b) umfaßt.
6. Tretkurbel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der
Kettenblatthalter (51) so gestaltet ist, daß er ein inneres
Kettenblatt (45) und ein mittleres Kettenblatt (44) stützt,
und wobei eine äußere Umfangskante des Kettenblatthalters
(51) eine Vielzahl von Zahnradzähnen (43a) aufweist.
7. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Kettenblatthalter (51) einen ersten Außenring (67)
beinhaltet und wobei der Abschnitt (64) des Verstärkungsteils
(52) einen zweiten Außenring umfaßt, der am ersten
Außenring (67) befestigt ist.
8. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
das erste Eingriffsteil (68) einen Abstand zu dem zweiten
Eingriffsteil (61) aufweist.
9. Tretkurbel gemäß Anspruch 8, wobei das erste Eingriffsteil
(68) eine Vielzahl von Keilnuten und/oder Keilzähnen
aufweist, die auf einer Innenfläche eines ersten
Mittelabschnitts (65) des Kettenblatthalters (51) angeordnet sind,
um in eine Vielzahl von ersten Keilnuten und/oder -zähnen
(57) auf einer äußeren Umfangsfläche des
Wellenverbindungselements (55) einzugreifen, und wobei das zweite
Eingriffsteil (61) eine Vielzahl von Keilnuten und/oder -zähnen
umfaßt, die auf einer Innenfläche eines zweiten
Mittelab
schnitts (62) des Verstärkungsteils (52) angeordnet sind,
um in eine Vielzahl von zweiten Keilnuten und/oder -zähnen
(58) auf der äußeren Umfangsfläche des
Wellenverbindungselements (55) einzugreifen.
10. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
der Kettenblatthalter (51) folgendes umfaßt:
einen ersten Mittelring (65) mit dem ersten Eingriffsteil
(68); und
eine Vielzahl von ersten Armen (66), die sich von dem
ersten Mittelring (65) radial nach außen erstrecken; und
wobei das Verstärkungsteil (52) folgendes umfaßt:
einen zweiten Mittelring (62) mit dem zweiten
Eingriffsteil (61); und
eine Vielzahl von zweiten Armen (63), die sich von dem
zweiten Mittelring (62) radial nach außen erstrecken;
und
wobei die distalen Enden der Vielzahl von ersten Armen (66)
mit den entsprechenden distalen Enden der Vielzahl von
zweiten Armen (63) verbunden sind.
11. Tretkurbel gemäß Anspruch 10, wobei der Kettenblatthalter
(51) weiterhin folgendes umfaßt:
einen ersten Außenring (67), der an den distalen Enden der
Vielzahl von ersten Armen (66) angebracht ist; und
wobei das Verstärkungsteil (52) weiterhin einen zweiten
Außenring (64) umfaßt, der an den distalen Enden der
Vielzahl von zweiten Armen (63) angeordnet ist, wobei der
zweite Außenring (64) den Abschnitt des Verstärkungsteils
(52) bildet, der an dem Kettenblatthalter (51) befestigt
ist, und wobei der zweite Außenring (64) am ersten
Außenring (67) befestigt ist.
12. Tretkurbel gemäß Anspruch 11, wobei der zweite Außenring
(64) an dem ersten Außenring (67) über dessen gesamten
Umfang befestigt ist.
13. Tretkurbel gemäß einem der Ansprüche 11 bis 12, wobei die
Vielzahl von ersten Armen (66) in einer Umfangsrichtung um
eine halbe Teilung von der Vielzahl von zweiten Armen (63)
versetzt ist.
14. Tretkurbel gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, wobei der
erste Mittelring (65) einen Abstand zu dem zweiten
Mittelring (62) aufweist.
15. Tretkurbel gemäß einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei der
erste Mittelring (65) eine Vielzahl von Keilnuten und/oder
-zähnen umfaßt, die auf einer Innenfläche davon angebracht
sind und das erste Eingriffsteil (68) zum Eingreifen in
eine Vielzahl von ersten Keilnuten und/oder -zähnen (57)
auf einer äußeren Umfangsfläche des
Wellenverbindungselements (55) bilden, und wobei der zweite Mittelring (62)
eine Vielzahl von Keilnuten und/oder -zähnen umfaßt, die
auf einer Innenfläche davon angebracht sind und das zweite
Eingriffsteil (61) zum Eingreifen in eine Vielzahl von
zweiten Keilnuten und/oder -zähnen (58) auf der äußeren
Umfangsfläche des Wellenverbindungselements (55) bilden.
16. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,
weiterhin bestehend aus:
einem ersten Befestigungsteil (70) zum Eingreifen in eine
erste Gewindefläche (59) des Wellenverbindungselements
(55), um den Kettenblatthalter (51) an dem
Wellenverbindungselement (55) zu halten; und
einem zweiten Befestigungsteil (71) zum Eingreifen in eine
zweite Gewindefläche (60) des Wellenverbindungselements
(55), um das Verstärkungsteil (52) an dem
Wellenverbindungselement (55) zu halten.
17. Tretkurbel gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei
zumindest der Kettenblatthalter (51) oder das
Verstärkungsteil (52) aus einem Kunstharz ist.
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