DE69508293T2 - Verfahren zum Polieren von Metallbändern - Google Patents

Verfahren zum Polieren von Metallbändern

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallplatten oder Metallbändern, wie z. B. Grobbleche oder Feinbleche, dünne Feinbleche, etc. beim Herstellen von Stahl als Band. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern, die sich in einem Vorgang in ihrer Längsrichtung bewegen, wobei das Verfahren das Bürsten oder Polieren des Metallbandes mit einer Bürstenrolle bzw. Bürstenwalze aufweist, die gedreht wird, wobei sie mit der Bandoberfläche unter Druck in Kontakt steht, während einem zu bürstenden oder polierenden Abschnitt des Metallbandes eine Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern zugeführt wird.
  • Stand der Technik
  • Derartige Verfahren zum Polieren von Metallbändern sind bekannt. Die Verfahren sind beispielsweise bisher zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern bei der Herstellung von Stahl als Band mit guten Ergebnissen verwendet worden. Wenn jedoch ein Metallband feine Löcher bzw. Feinlunker, Vertiefungen oder ähnliches hat, konnten diese Stellen mit den Verfahren nicht poliert werden, mit Ausnahme, daß das Band bis auf das Niveau des Vertiefungsbodens geschliffen wurde. Durch das Schleifen bis auf das Niveau des Vertiefungsbodens verringert sich die Produktivität und es erhöhen sich der Verbrauch an Bürstenrollen und der Verlust an Metallmaterial. Daher bewirkt das Verfahren eine Erhöhung der Produktionskosten und ist nicht wünschenswert. Wie im Stand der Technik sehr wohl bekannt ist, haben zudem einige Metallbänder, die bei der Herstellung von Stahl als Band vorgesehen sind, diese Defekte.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern in der beschriebenen Art und Weise vorzusehen, wobei mit dem Verfahren feine Löcher, Vertiefungen oder ähnliches auf ihrer zu polierenden Oberfläche poliert werden können.
  • Der Ausdruck "polieren von sehr feinen Löchern, Vertiefungen oder ähnlichem" und andere ähnliche, hier verwendete Ausdrücke beziehen sich darauf, daß die sehr feinen Löcher, Vertiefungen oder ähnliches derart poliert werden, daß die Innenseite der sehr feinen Löcher oder ähnlichem mit einer Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern poliert wird.
  • Die obige Aufgabe kann durch ein Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3 erzielt werden.
  • Die vorliegende Erfindung sieht ein Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern vor, wobei es sich in Längsrichtung des Bandes bewegt, wobei das Verfahren ein Bürsten oder Polieren des Metallbandes unter Verwendung einer Bürstenrolle aufweist, die drehbar ist und während der Drehung mit der Bandoberfläche in Kontakt gehalten wird, welche von der Bürstenrolle gepreßt wird, während an einem Abschnitt der Bandoberfläche, der gebürstet oder poliert werden soll, eine Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern aufgetragen wird, wobei die Bürstenrolle eine Vielzahl von Schleifbauteilen aufweist, die aus der Gruppe ausgewählt worden sind, welche aus folgendem besteht: (i) einem Schleifbauteil, das eine Vielzahl von stabförmigen elastischen Halterungen und eine Vielzahl von Schleifspitzen aufweist, wobei die Schleifspitzen aus einer Mischung von Schleifkörnern und einem Harz oder aus Schleifkörnern, die mit einem Harzbinder gehärtet worden sind., ausgeformt sind, wobei die Schleifspitzen an den vorderen Endabschnitten der Halterungen angeordnet sind, und wobei die Vielzahl der Schleifbauteile in Gruppen an einer Rollenwelle angeordnet ist; (ii) ein Schleifbauteil, das eine Borste aus Endlosfasern aufweist, die aus einem Harz ausgeformt worden sind, welches darin aufgenommene Schleifkörner aufweist, wobei die Vielzahl von Schleifbauteilen an in Gruppen einer Rollenwelle angeordnet ist; und (iii) einem Schleifbauteil, das eine Borste aus Endlosfasern aufweist, die aus einem Harz ausgeformt worden sind, wobei die Vielzahl von Schleifbauteilen in Gruppen an einer Rollenwelle angeordnet ist, worin die Bandoberfläche von der Bürstenrolle unter einem Druck von wenigstens 0,98 bar (1 kg/cm²) gebürstet wird und worin die Schleifbauteile eine Elastizität aufweisen, die einer Steifigkeit entspricht, welche es gestattet, daß die Endabschnitte der Schleifbauteile während des Bürstens unter dem Druck mit dem Band in Kontakt stehen, und worin die Schleifbauteile vordere Endabschnitte mit einem Durchmesser von wenigstens 2 mm aufweisen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Fig. 1 ist eine Vorderansicht, die schematisch ein Beispiel der in der vorliegenden Erfindung zu verwendenden Bürstenrolle zeigt;
  • Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die als ein Beispiel für ein Bürstenrollenbauteil ein Scheibenteilstück mit den Schleifbauteilen der Fig. 7 zeigt;
  • Fig. 3 ist eine Perspektivansicht, die als ein Beispiel für ein Bürstenrollenbauteil eine Scheibe zeigt, wobei die Borsten der Fig. 5(A), 5(B) oder 6 darin eingesetzt worden sind;
  • Fig. 4 ist eine Perspektivansicht, die als anderes Beispiel für ein Bürstenrollenbauteil ein Bauteil zeigt, bei dem die Borsten der Fig. 5(A), 5(B) oder 6 eingesetzt worden sind;
  • Fig. 5(A) ist eine vergrößerte Perspektivansicht, die ein Beispiel für die Bürsten als das Schleifbauteil zeigt;
  • Fig. 5(B) ist eine vergrößerte Perspektivansicht, die ein anderes Beispiel für die Borste als das Schleifbauteil zeigt;
  • Fig. 6 ist eine vergrößerte Perspektivansicht, die ein weiteres Beispiel für die Borste als das Schleifbauteil zeigt;
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die das Scheibenteilstück der Fig. 2 im Längsschnitt zeigt;
  • Fig. 8 ist eine Schnittansicht, die eine Rollenwelle zeigt, in welche das Scheibenteilstück der Fig. 2 eingesetzt ist;
  • Fig. 9 ist eine Draufsicht, die eine bevorzugte Anordnung von in der Erfindung verwendeten Schleifbauteilen der Bürstenrolle zeigt, wobei die Schleifbauteile stabförmige elastische Halterungen und Schleifspitzen aufweisen, wobei die Schleifspitzen aus einer Mischung von Schleifkörnern und einem Harz ausgeformt und an den vorderen Endabschnitten der Halterungen angebracht sind, und wobei die Schleifbauteile eine der bestimmten Steifigkeit entsprechende Elastizität zeigen und vordere Endabschnitte mit dem bestimmten Durchmesser haben; und
  • Fig. 10 ist eine Seitenansicht, die eine Art und Weise einer Zuführung einer Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern zeigt und ein Beispiel für die Position der zwei Bürstenrollen angibt.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die vorliegende Erfindung wird unterhalb in Bezug auf die Zeichnung, die Ausführungsformen von Bürstenrollen und Schleifbauteilen für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung zeigt, detaillierter beschrieben.
  • In der Zeichnung sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • In Fig. 1 ist schematisch eine erfindungsgemäße Bürstenrolle B gezeigt, die zum Polieren einer Bandoberfläche verwendet wird. Ein Schleifbauteil 1 der Bürstenrolle B weist eine Elastizität auf, die einer Steifigkeit entspricht, welche es gestattet, daß der Endabschnitt des Schleifbauteiles während des Bürstens in einer später beschriebenen Art und Weise unter einem Druck mit einem Metallband P in Kontakt gelangt, und das Schleifbauteil 1 hat einen vorderen Endabschnitt mit einem Durchmesser von wenigstens 2 mm.
  • Das Schleifbauteil weist neue Merkmale auf, nämlich daß es eine Elastizität aufweist, die der bestimmten Steifigkeit entspricht, und daß es einen vorderen Endabschnitt mit einem Durchmesser von wenigstens 2 mm hat. Es sind jedoch Schleifbauteile bekannt, die im Aufbau und in den Bestandteilen dem Schleifbauteil 1 ähnlich sind. Derartige bekannte Schleifbauteile sind z. B. in dem US- Patent Nr. 4,993,198 und der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung Hei 4-19,078 offenbart. Es sind ebenfalls Schleifbauteile bekannt, die sich von denen aus dem US-Patent und der japanischen Veröffentlichung unterscheiden, wie z. B. die, die als Bauteil Endlosfasern aus einem Harz mit darin enthaltenen Schleifkörnern haben, und die, die als Bauteil Endlosfasern aus einem Harz haben.
  • Das in Fig. 2 gezeigte Schleifbauteil 1 weist kleine stabförmige Schleifspitzen 11, die aus mit einem Harzbinder gehärteten Schleifkörnern bestehen, und stabförmige elastische Halterungen 13 auf, an deren vorderen Endabschnitten die Schleifspitzen 11 angebracht worden sind. Die Schleifspitzen 11 sind mit den Endabschnitten der Halterungen 13 dadurch verbunden, daß eine Metallbuchse 12 durch Preßformen verengt wird. Die Halterungen 13 werden dadurch hergestellt, daß Fasergeflechte mit einem Harz imprägniert werden. An der Außenumfangskante eines Scheibenteilstücks 2 einer keilförmigen Platte ist eine Vielzahl von Schleifbauteilen 1 angebracht, wobei sie auf die Längsrichtung des Scheibenteilstücks 2 ausgerichtet sind. An der Umfangsfläche einer Rollenwelle 3 sind um ihre Achse herum Scheibenteilstücke 2 in Umfangsrichtung angeordnet. Die kreisförmigen Anordnungen der Scheibenteilstücke 2 sind in der Längsrichtung der Rollenwelle 3 derart angeordnet, daß sie miteinander in Kontakt stehen. Die Scheibenteilstücke 2 sind an der Rollenwelle 3 in Umfangsrichtung derart angebracht, daß die Schleifbauteile 1 eng aneinander gedrängt sind, wie z. B. in Fig. 9 gezeigt ist. In Fig. 9 sind die Gruppen von Schleifbauteilen nur teilweise gezeigt. Zum Anbringen der Scheibenteilstücke 2 an der Rollenwelle 3 weist das Scheibenteilstück 2 einen Keil 4 auf, der im wesentlichen einem Schwalbenschwanz ähnelt, und der Keil 4 wird in eine Keilnut 5 eingesetzt, die an der Umfangsfläche der Rollenwelle 3 derart ausgeformt ist, daß sie im wesentlichen einem Schwalbenschwanz ähnelt.
  • Das in Fig. 5(A) dargestellte Schleifbauteil 1 kann eine herkömmliche Borste mit einem Bündel von Endlosfasern 1a sein, die aus einer Mischung aus einem Harz und Schleifkör nern durch ein Verfahren zum Herstellen von Monoendlosfasern hergestellt worden ist, wobei die Endlosfasern 1a mit Multiendlosfasern 1b bedeckt sind, die im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn darum spiralförmig gewickelt sind, und wobei sie mit einem Harz imprägniert worden sind.
  • Das in Fig. 5(B) dargestellte Schleifbauteil 1 ist im wesentlichen die gleiche Borste, wie die aus Fig. 5(A), mit Ausnahme, daß die Endlosfasern 1a aus Fig. 5(B) mit einem geflochtenen Gewebe bzw. einem Geflecht der Multiendlosfasern 1b bedeckt sind.
  • In den Fig. 5(A), (B) sind die Schleifbauteile 1 für ein besseres Verständnis dafür, wie die Endlosfasern 1a bedeckt sind, stark vergrößert dargestellt.
  • Das Schleifbauteil 1 der Fig. 6 ist eine Bürste mit Endlosfasern aus einem Kunstharz, wie z. B. Nylon 612.
  • Die Borsten der Fig. 5(A), 5(B) und 6 werden als Schleifbauteile z. B. auf die folgende Art und Weise verwendet. Die Borsten werden auf die gewünschte Länge zugeschnitten und durch das herkömmliche Verfahren in eine ringförmige Bürstenscheibe d in Gruppen eingesetzt (siehe Fig. 3). Die Scheibe d mit den so eingesetzten Borsten wird auf die herkömmliche Art und Weise um die Rollenwelle 3 herum angeordnet, wobei die als die Schleifbauteile 1 verwendeten Borsten an der Welle 3 in Gruppen angebracht sind. Der Typ von Scheibe d mit den eingesetzten Borsten, der in Fig. 3 gezeigt ist, ist im Stand der Technik als ein Bürstenrollenbauteil weit verbreitet und ist in Fig. 3 somit nur schematisch gezeichnet. Bei Bedarf können die auf die gewünschte Länge zugeschnittenen Borsten in eine Halterung 2', die die Form einer Nut hat und aus einer Metallplatte hergestellt worden ist, auf die herkömmliche Art und Weise eingesetzt werden (siehe Fig. 4) und die Halterung 2' kann um die Rollenwelle 3 auf die herkömmliche Art und Weise spiralförmig gewunden sein, so daß daran die Borsten als die Schleifbauteile 1 in Gruppen angebracht sind. Dieser Typ von Halterung mit den eingesetzten Borsten, der in Fig. 4 gezeigt ist, ist im Stand der Technik als ein Bürstenrollenelement bekannt und ist in Fig. 4 somit nur schematisch gezeichnet.
  • Erfindungsgemäß wird die Bürstenrolle B gedreht und die Oberfläche eines Bandes P, das sich in seiner Längsrichtung bewegt, wird gebürstet oder poliert, wobei es sich mit der Bürstenrolle unter einem Druck von wenigstens 1 kg/cm² in Kontakt befindet, während eine Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern (was im folgenden als Fluid-/Schleifkörnermischung bezeichnet wird) einem Abschnitt des Bandes P, der mit der Bürstenrolle B gebürstet oder poliert werden soll, zugeführt wird. Die Mischung kann beispielsweise durch Aufsprühen mittels einer Sprühdüse S zugeführt werden. Die Schleiffluide, die in der Fluid-/Schleifkörnermischung enthalten sein sollen, beinhalten die, die beim Schleifen von Stahlbändern und Polieren anderer Materialien bisher bekannt sind, wie z. B. eine ein Maschinenöle enthaltene wäßrige Lösung, einen Polyalkohol oder eine ähnliche Substanz und chloriertes Paraffin.
  • Erfindungsgemäß ist es wesentlich, daß die an der Rollenwelle in Gruppen angeordneten Schleifbauteile solche Schleifbauteile sind, die vordere Endabschnitte mit einem bestimmten Durchmesser haben und eine der bestimmten Steifigkeit entsprechende Elastizität zeigen, um die Bürstenrolle, die die Oberfläche eines Metallbandes bürsten oder polieren kann, mit der Unterstützung der Fluid- /Schleifkörnermischung zu versehen. Die Bürstenrolle ist dafür ausgelegt, daß die Bandoberfläche unter einer Last von wenigstens 1 kg/cm² gepreßt wird, und sie kann derart in Betrieb sein, daß sie nicht nur den Vorsprüngen und Ver tiefungen auf der zu bürstenden oder polierenden Bandoberfläche folgt, sondern auch sehr feine Löcher, Vertiefungen und ähnliches poliert. Der Grund für diese Betriebsweise bleibt zu klären, aber er ist voraussichtlich wie folgt.
  • Weil die Schleifbauteile der Erfindung eine Elastizität aufweisen, die einer Steifigkeit entspricht, durch die ihre Endabschnitte während des Bürstvorgangs mit der Bandoberfläche unter dem bestimmten Druck in Kontakt stehen können, können die Endabschnitte, und nicht die Seitenabschnitte der Schleifbauteile die Bandoberfläche derart bürsten oder polieren, als ob sie mittels einer Feder belastet wären. Von einem anderen Gesichtspunkt aus ist die Bürstenrolle der Erfindung eine Anordnung von Schleifbauteilen, die infinitesimal unterteilte Modifikationen von Schleifflächen sind, die in herkömmlichen Rotationspoliermaschinen vorgesehen sind, wie z. B. Schleifscheiben, Schleifriemen, etc. Dies bedeutet, daß sogar die einzelnen Schleifbauteile dazu neigen, daß sie an ihren Endabschnitten die Fluid-/Schleifkörnermischung, die der zu polierenden Bandoberfläche zugeführt wird, einfangen. In diesem Fall ist es wahrscheinlich, daß die Schleifkörner der Mischung, die von der Endfläche des Schleifbauteils eingefangen werden, von dem Harz der Mischung an der Endfläche der Schleifbauteile aufgenommen oder in diesem angeordnet sind. Aufgrund dieser Faktoren zusammen mit anderen Faktoren kann die Fluid-/Schleifkörnermischung, die durch die Schleifbauteile eingefangen worden ist, welche mit der Bandoberfläche unter einem Druck in Kontakt gehalten werden, effektiv verwendet werden, und die Bürstenrolle kann die defekten Stellen auf der Bandoberfläche polieren. Die anderen Faktoren beinhalten die Betriebsweise der einzelnen Schleifbauteile, nämlich daß sie an ihren Spitzen in einer mit einer Feder belasteten Art und Weise arbeiten, sie beinhalten das Merkmal der Schleifbauteile, die vordere Endabschnitte mit einem bestimmten Durchmesser aufweisen, und die Fähigkeit, daß die Fluid-/Schleifkörnermischung durch die kleinen Zwischenräume zwischen den Schleifbauteilen gehalten werden kann. Die defekten Stellen des Metallbandes können durch im wesentlichen den gleichen Bürstgrad poliert werden, wie auf einer makellosen Bandoberfläche. Die Schleifbauteile können den Vorsprüngen und Vertiefungen auf dem Metallband folgen, weil die Schleifbauteile in einer durch eine Feder belasteten Art und Weise arbeiten.
  • Erfindungsgemäß kann das beste Ergebnis durch die Bürstenrolle erzielt werden, die Schleifbauteile aufweist, welche stabförmige elastische Halterungen und Schleifspitzen haben, wobei die Spitzen an den vorderen Endabschnitten der Halterungen angebracht sind, wobei die Schleifbauteile vordere Endabschnitte mit einem bestimmten Durchmesser und eine Elastizität aufweisen, die einer Steifigkeit entspricht, die dafür ausreichend ist, daß die Schleifbauteilendabschnitte während des Bürstens mit der Bandoberfläche unter dem bestimmten Druck in Kontakt stehen.
  • Wenn die Schleifbauteile einer derartigen Bürstenrolle an der Rollenwelle 3 als Ganzes in einer Zickzack-Anordnung angebracht sind und sich an der Umfangsfläche der Welle 3 in deren Längsrichtung unter einem spitzen Torsionswinkel θ erstrecken (siehe Fig. 9), erhöht sich die Polierwirkung. Gemäß dieser Anordnung von Schleifbauteilen wird eine Bandoberfläche durch Reihen von Schleifbauteilen derart poliert, daß jede Reihe auf die Umfangsrichtung ausgerichtet ist, wobei die Schleifbauteile von jeder Reihe in Bezug auf die Längsrichtung der Welle 3 gemäß dem Torsionswinkel θ voneinander versetzt sind. Mit anderen Worten, die Reihe von Schleifbauteilen, die als Ganzes in Umfangsrichtung an der Welle 3 angebracht sind, können einen größeren Bereich der Bandoberfläche polieren. Folglich ist es wahrscheinlicher, daß die im Zickzack angeordneten Schleifbauteile eine größere Anzahl von defekten Stellen der Bandoberfläche po lieren. Wenn Scheibenteilstücke 2 mit eingesetzten Schleifbauteilen durch eine Keil-Keilnut-Verbindung an der Rollenwelle 3 angebracht sind, können die Scheibenteilstücke 2 mit den im Zickzack angeordneten Schleifbauteilen wie folgt angebracht werden. Keilnuten 5 sind derart ausgeformt, daß sie sich an der Umfangsfläche der Welle 3 spiralförmig erstrecken, während sie voneinander in ihrer Längsrichtung unter dem gewünschten Torsionswinkel voneinander versetzt sind. Zu diesem Zweck ist es passend, daß der Torsionswinkel 6 in dem Bereich von ungefähr 1 bis ungefähr 10ºC liegt.
  • In Fig. 9 stellt L1 eine zu der Achse der Welle 3 parallele Linie und L2 eine zu der Linie L1 vertikale Linie, d. h. eine zu der Drehrichtung der Bürstenrolle B parallele Linie dar.

Claims (3)

1. Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern (P) , wobei es sich in Längsrichtung des Bandes bewegt, wobei das Verfahren das Bürsten oder Polieren des Metallbandes (P) unter Verwendung einer Bürstenrolle (B) aufweist, die drehbar ist und während der Drehung mit der Bandoberfläche in Kontakt gehalten wird, welche von der Bürstenrolle gepreßt wird, während an einem Abschnitt der Bandoberfläche, der gebürstet oder poliert werden soll, eine Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern aufgetragen wird, wobei die Bürstenrolle eine Vielzahl von Schleifbauteilen (1) aufweist, von welchen jedes eine Vielzahl von stabförmigen elastischen Halterungen (13) und eine Vielzahl von Schleifspitzen (11) aufweist, wobei die Schleifspitzen aus einer Mischung von Schleifkörnern und einem Harz ausgeformt und an den vorderen Endabschnitten der Halterungen angeordnet sind, und wobei die Vielzahl der Schleifbauteile in Gruppen an einer Rollenwelle (3) angeordnet ist, worin die Bandoberfläche von der Bürstenrolle unter einem Druck von wenigstens 0,98 bar (1 kg/cm²) gebürstet wird und worin die Schleifbauteile (1) eine Elastizität aufweisen, die einer Steifigkeit entspricht, welche es gestattet, daß die Endabschnitte der Schleifbauteile während des Bürstens unter dem Druck mit dem Band in Kontakt stehen, und worin die Schleifbauteile vordere Endabschnitte mit einem Durchmesser von wenigstens 2 mm aufweisen.
2. Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern (P) , wobei es sich in Längsrichtung des Bandes bewegt, wobei das Verfahren das Bürsten oder Polieren des Metallbandes (P) unter Verwendung einer Bürstenrolle (B) aufweist, die drehbar ist und während der Drehung mit der Bandoberfläche in Kontakt gehalten wird, die durch die Bürstenrolle gepreßt wird, während an einem Abschnitt der Bandoberfläche, der gebürstet oder poliert werden soll, eine Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörnern aufgetragen wird, wobei die Bürstenrolle eine Vielzahl von Schleifbauteilen (1) aufweist, von welchen jedes eine Borste aus Endlosfasern (1a) aufweist, die aus einem Harz ausgeformt sind, welches darin aufgenommene Schleifkörner aufweist, wobei die Vielzahl von Schleifbauteilen an einer Rollenwelle (3) in Gruppen angeordnet ist;
worin die Bandoberfläche durch die Bürstenrolle unter einem Druck von wenigstens 0,98 bar (1 kg/cm²) gebürstet wird und worin die Schleifbauteile (1) eine Elastizität aufweisen, die einer Steifigkeit entspricht, welche es gestattet, daß die Endabschnitte der Schleifbauteile während des Bürstens unter dem Druck mit dem Band in Kontakt stehen, und worin die Schleifbauteile vordere Endabschnitte mit einem Durchmesser von wenigstens 2 mm aufweisen.
3. Verfahren zum Polieren oder Schleifen von Metallbändern, wobei es sich in Längsrichtung des Bandes bewegt, wobei das Verfahren das Bürsten oder Polieren des Metallbandes (P) unter Verwendung einer Bürstenrolle (B) aufweist, die drehbar ist und während der Drehung mit der Bandoberfläche in Kontakt steht, die durch die Bürstenrolle gepreßt wird, während an dem Abschnitt der Bandoberfläche, der gebürstet oder poliert werden soll, eine Mischung aus einem Schleiffluid oder Wasser mit Schleifkörpern aufgetragen wird, wobei die Bürstenrolle eine Vielzahl von Schleifbauteilen (1) aufweist, von welchen jedes eine Borste aus Endlosfasern (1a) aufweist, die aus einem Harz ausgeformt sind, wobei die Vielzahl von Schleifbauteilen an einer Rollenwelle (3) in Gruppen angeordnet ist, worin die Bandoberfläche von der Bürstenrolle unter einem Druck von wenigstens 0,98 bar (1 kg/cm²) gebürstet wird und worin die Schleifbauteile (1) eine Elastizität aufweisen, die einer Steifigkeit entspricht, welche es gestattet, daß die Endabschnitte der Schleifbauteile während des Bürstens unter dem Druck mit dem Band in Kontakt stehen, und worin die Schleifbauteile vordere Endabschnitte mit einem Durchmesser von wenigstens 2 mm aufweisen.
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