DE694686C - Verfahren zum Ermitteln der mechanischen Daempfung von Werkstuecken - Google Patents

Verfahren zum Ermitteln der mechanischen Daempfung von Werkstuecken

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DE694686C
DE694686C DE1934Z0022141 DEZ0022141D DE694686C DE 694686 C DE694686 C DE 694686C DE 1934Z0022141 DE1934Z0022141 DE 1934Z0022141 DE Z0022141 D DEZ0022141 D DE Z0022141D DE 694686 C DE694686 C DE 694686C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
    • G01N3/38Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces generated by electromagnetic means

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Description

  • Verfahren zum Ermitteln der mechanischen Dämpfung von Werkstücken Die Ermittlung der Dämpfung von Maschinenteilen und sonstigen Körpern ist häufig erwüulscht, wenn es sich darum handelt, Triebwerke, Kurbelwellen zur Erzielung eines geräuschlosen Laufes in geeignete Formen zu bringen.
  • Es ist bereits bekannt, zum Ermitteln der mechanischen Dämpfung von Werkstücken die erzeugten mechaniscben Prüfschwingungen des Prüflings in verstärkte elektrische Schwingungen umzuwandeln und letztere auf dem Wege der Rückkopplung zur Aufrechterhaltung der mechanischen Prüfschwingungen zu benutzen.
  • Von dieser bekannten Maßnahme geht die Erfindung aus, die darin besteht, daß die Größe der zur Aufrechterhaltung der mechanischen Prüfschwingungen notwendigen Verstärkung als Maß für die mechanische Dämpfung des Prüflings bestimmt wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ,ermöglicht es, ein relatives Maß für die Dämpfung der empfindlichen Teile und Stellen eines Triebwerkes bzw. für den Erfolg etwaiger Dämpfungsmaßnahmen rasch empirisch zu ermitteln.
  • Die Umsetzung der mechanischen Schwingungen des Prüflings in elektrische Schwingmlgen, die nicht Gegenstand der Erfindung ist, kann in irgendeiner an sich'bekannten Weise erfolgen. Beispielsweise kann durch das zu prüfende Werkstück der Anker eines Elektromagnetsystems direkt oder unter Zwischenschaltung mechanischer Kopplungsglieder bewegt werden, wobei in der Spule des Elektromagneten elektrische Ströme induziert werden. Dabei kann ein Teil des zu unter suchenden Körpers als Anker des Elektromagneten benutzt werden. Eine andere Art der Umwandlung der mechanischen Schwingungen des Prüflings in elektrische Schwingungo besteht darin, daß ein Teil des Prüf. lings als Beleg eines Kondensators benutzt wird, der zusammen mit einer zweiten Hilfselektrode nach Art eines Kondensatormikrophons die mechanischen Schwingungen des Prüflings in elektrische Spannungsschwankungen verwandelt. Eine weitere Möglichkeit der Umwandlung der mechanischen Prüfschwingungen in elektrische Spannungsschwankungen besteht darin, daß eine Kante oder Schneide des zu prüfenden Körpers derart beleuchtet wird, daß das vom Prüfling nicht aufgefangene Licht auf eine Photozelle fällt.
  • Wird nun der Lichtstrom- durch die Schwingungen des Prüflings gesteuert, so nimmt die Photozelle entsprechende Lichtschwankungen auf und - verwandelt diese in lelektrischle Spannungsschwankungen. Ferner ist es möglich, ein übliches Mikrophon direkt oder unter Zwischenschaltung geeigneter Kopplungsglieder mit dem zu prüfenden Körper zu verbinden.
  • Zwecks Aufrechterhaltung der mechanischen Prüfschwingungen können dem Prüfling die verstärkten elektrischen Schw,ingungen auf dem Wege der Rückkopplung ebenfalls in irgendeiner an sich bekannten Weise zugeführt werden, z. B. mittels eines Elektromagnetsystems, dessen Anker direkt oder unter Zwischenschaltung von Kopplungsgliedern auf das zu prüfende Werkstück einwirkt.
  • Bringt man an dem Anker des Elektromagneten einen Stab als Kopplungsglied an, so kann man durch Aufsetzen des Stabes auf die verschiedenen Stellen des Prüflings auch die Dämpfung an den verschiedenen Stellungen gesondert untersuchen. Zu diesem Zweck kann auch die elektrische Schalldose eines Grammophons benutzt werden, dessen Nadel auf den Prüfling aufgesetzt wird.
  • Die jeweils zur Aufrechterhaltung der Schwingungen notwendige Verstärkung ergibt erfindungsgemäß ein Maß für die Arbeitsaufnahme bzw. für die Dämpfung des Prüflings.
  • Durch Regulierung der Verstärkung kann der Punkt, in der die Selbsterregung ein- bzw. aussetzt, leicht ermittelt werden. Bei gleichbleibender Versuchsanordnung ergibt die notwendige Erhöhung bzw. Verminderung der Verstärkung auch ein Maß für den Erfolg etwaiger Dämpfungsmaßnahmen.
  • In den Verstärkerkreis können in an sich bekannter Weise elektrische Siebmittel eingeschaltet werden, die die getrennte Ermittlung der Dämpfung für einzelne Frequenzbereichc gestatten.

Claims (1)

  1. YATENTANSPRUCII: Verfahren zum Ermitteln der mechanischen Dämpfung von Werkstücken, bei dem die erzeugten mechanischen Prüfschwingungen des Prüflings in verstärkte elektrische Schwingungen umgewandelí und letztcre auf dem Wege der Rückkopplung zur Aufrechterhaltung der mechanischen Prüfschwingungen benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der zur Aufrechterhaltung der mechanischen Prüfschwingungen notwendigen Verstärkung als Maß für die mechanische Dämpfung des Prüflings bestimmt wird.
DE1934Z0022141 1934-12-06 1934-12-06 Verfahren zum Ermitteln der mechanischen Daempfung von Werkstuecken Expired DE694686C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6167339A (en) * 1997-05-30 2000-12-26 Continential Isad Electronic Systems Gmbh Drive system for a vehicle and method for operating a drive system

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US6167339A (en) * 1997-05-30 2000-12-26 Continential Isad Electronic Systems Gmbh Drive system for a vehicle and method for operating a drive system

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